Kommentar zur Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall des Bundesumweltamtes

Herzbeschwerden / Pixelio

Dr. Joachim Schlüter
Das Bundesumweltministerium hatte 2011 das Bundesumweltamt mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall (MSWI) beauftragt. Die von externen Gutachtern verfasste Studie wurde im Oktober 2013 fertiggestellt und im Juni 2014 im Internet /1/ veröffentlicht. Auch wenn darin Windkraftanlagen in einer Liste von 136 weiteren Infraschallquellen versteckt wurden, kann kein Zweifel daran bestehen, dass es die eigentliche Aufgabe der Studie war, die vielfach geäußerten Bedenken, windradgenerierter Infraschall (IS) sei gesundheitsschädlich, auszuräumen.

Vorgeschichte und maßgebende Versäumnisse der MSWI Studie

Die Gutachter haben es sich mit der Sichtung von über 1200  Veröffentlichungen nicht leicht gemacht. Davon wurden 166 kurz im Text zitiert, aber nur die drei des US-amerikanischen Neurobiologen Alec Salt /2/ ausführlich besprochen. Es handelt sich um den experimentellen Nachweis, dass die äußeren Haarzellen im Innenohr Druckwellen im IS-Bereich in elektrische Signale wandeln können. Damit bewies Salt die  Wahrnehmbarkeit des IS unterhalb der Hörschwelle. Man muss den Autoren der MSWI danken, dass sie dieser Arbeit so viel Raum einräumten, obwohl sie wissen mussten, dass  damit das Standardargument, IS sei unschädlich, da unhörbar, falsifiziert worden war.

Nur einer einzigen weiteren Beobachtung gaben die Gutachter vergleichbares Gewicht. Sie betonten immer wieder, dass als besonders belästigend  Tonhaltigkeit im IS-Bereich und Pegelschwankungen im tieffrequenten Hörbereich empfunden würden. Dabei lägen die Modulationsfrequenzen dieser Schwankungen (nicht die Frequenzen der Seitenbänder!) im Bereich um 1Hz, also ebenfalls im IS-Bereich. Nicht unwichtig sind auch die Hinweise, dass Personen, die in ländlichen Gegenden wohnen, die älter sind oder die langzeitlich von IS belastet wurden, von diesen Beschwerden besonders betroffen seien.

Eine systematische Dokumentation der Häufigkeit der im Zusammenhang mit IS berichteten Beschwerden wird man in der MSWI nicht finden. Erwähnt  werden Schlafstörungen als Leitsymptom, Kopfschmerzen, Angstgefühle, Schwindel- und Unbehaglichkeitsempfindungen, Auswirkungen auf Konzentration und Reaktionszeit, auf  Nervensystem und Gleichgewichtsorgane und insbesondere Depressionen, als nichtmentale Beeinträchtigungen auch Herz- und Kreislaufprobleme.  Die viel beachtete Arbeit der amerikanischen Kinderärztin N. Pearpont /3/ wird ignoriert. Diese zeigte in zehn Fallstudien, dass  ursprünglich gesunde Personen, die im Umkreis von Windrädern wohnten, nach deren Inbetriebnahme so stark  unter psychischen Störungen gelitten hätten, dass sie zusammen mit ihren Familien den Wohnsitz wechseln mussten. Danach wären die betreffenden Krankheitsbilder verschwunden. Es mag sein, dass die Beweiskraft der von Pearpont angewandten Methode nicht allzu hoch ist, aber eine ähnliche schlagen auch die Autoren der MSWI für weiterführende Studien vor.

Alle psychischen Dysfunktionen, die in der MSWI als auch in Pearponts Arbeit  aufgelistet wurden, sind seit jeher bei  Föhn beobachtet worden (s. Tab. 1). Aber erst vor 10 Jahren konnte die Münchner Meteorologin E. Wanka /4/ praktisch unwiderlegbar nachweisen, dass schmalbandiger IS das Vehikel ist, mit dem Föhn auf den menschlichen Organismus einwirkt. Diese Übereinstimmung mit den in der

Autor

MWSI /1/

Pearpont /3/

Faust /6/

Wanka /5/

Jahr

2014

2009

1976

2003

IS-Quelle

Beliebig

Windrad

(Wetter)

Föhn/Wetter

Frequenz (Hz)

0.1 – 10

0.1 – 10

0.001 – 0.1

0.001 – 0.1

 

 

 

 

 

 

Symptome

Schlafstörungen,

Tinnitus

Schlafstörungen,

Tinnitus

Schlafstörungen

 

Kopfschmerzen,

Unbehaglichkeit

Kopfschmerzen,

Übelkeit

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen,

Migräne, Phantom-

Schmerzen

Konzentrations-

Schwächen

Konzentrations-,

Gedächtnis- und

Lernschwächen

 

Konzentrations- und

Gedächtnis-

Schwächen

Angst, Depression

Angst, Panik,

Depression

Nervosität, Angst,

depressive

Stimmung, Suizid

Psychiatrische Störung,

Suizidversuch, Suizid

 

Reizbarkeit, Zorn

Aggression

 

Herz- und Kreis-

Laufprobleme

Herzrasen

Herz- und Kreislauf-

Probleme

Herz- und Kreislauf-

Probleme

Tab. 1: Vergleichende Auflistung der Symptome, die in der MSWI /1/ und in den Veröffentlichungen von Pearpont /3/, Faust /5/ und Wanka /6/ mit Infraschall in Verbindung gebracht werden.

MSWI zitierten Ergebnissen ist sehr bemerkenswert. Weiterhin ist Wankas Arbeit zu entnehmen, dass sehr breitbandiger IS, also Rauschen, keine solche Wirkung hat. Man kann daraus folgern – soweit ging Wanka allerdings nicht – dass das Signal-Rausch-Verhältnis der eigentliche, bisher verborgene Parameter ist, zu dem die beobachteten Beschwerden korreliert sind. Mit dieser Hypothese kann auch die in der MSWI erwähnte besondere Sensibilität der ländlichen Bevölkerung erklärt werden: dort ist der Pegel des von (verkehrs-)technischen Einrichtungen emittierten IS-Rauschens niedrig, daher wird  bei vorgegebener Signalamplitude das Signal-Rausch-Verhältnis entsprechend größer. Bekannt ist auch, dass nach Oberbayern Zugezogene erst nach etwa 10 Jahren föhnempfindlich werden – ebenfalls eine Analogie zu der in der MSWI erwähnten  Sensibilisierung mit der Dauer der IS-Belastung.

Das experimentum crucis von Wanka

Insgesamt gleichen die Wirkungen und Wirkmechanismen des föhngenerierten IS denen des windradgenerierten so sehr, dass es nicht einsichtig ist, warum in der MSWI die statistisch gut abgesicherten Ergebnisse der Föhnstdien nicht berücksichtigt wurden. Formal erklärt dies die  Beschränkung der MSWI auf den Frequenzbereich 0,1 – 20 Hz. Wetterbedingte IS-Resonanzen werden aber eher im Bereich 0,001 – 0,1 Hz beobachtet. In diesen beiden Teilbereichen des IS werden die von den Haarzellen in elektrische Wellen transformierten Druckwellen dem Zentralhirn durch das Nervensystem zugeleitet .  Die Frequenzanalyse  im Hörbereich ist komplizierter und  stellt so ein charakteristisches  Merkmal bereit, das den IS-Bereich vom Hörbereich bei menschlichen Organismen  abgrenzt. Trotzdem wird in der MSWI immer wieder versucht, Vorstellungen, die sich im Hörbereich bewährt haben, auf das Problem der Gesundheitsgefährdung durch IS zu übertragen. So geht man dort  davon aus, dass höhere Frequenzanteile zu den bekannten Belästigungen führen und  dass der Beitrag des IS auf eine Herabsetzung  der Hörschwelle bei einigen Personen beschränkt ist. Damit jedoch bleibt unverständlich, warum breitbandiger IS  (Rauschen) unschädlich, schmalbandiger aber schädlich ist.

Wesentlich plausibler scheint eine Hypothese zu sein, deren Bruchstücke vor allem im Internet zu finden sind und die die Bedeutung des IS für die Evolution unterstreicht. Sie lässt sich mit folgender Wirkungskette skizzieren: Erzeugung von IS durch die Schrittfolge eines Feindes – Wahrnehmung durch die äußeren Haarzellen oder das Gleichgewichtsorgan –  Interpretation durch das Zentralnervensystem als Bedrohung –  Schlaflosigkeit (besser erhöhte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit) – Fight orflight bzw. Aggression oder Depression. Im Laufe der Evolution hat erst diese Art der Wahrnehmung den Fluchttieren das Überleben ermöglicht. Allgemein gilt, dass einfach strukturierte Signale, die sich mit großem aber konstantem  Zeitabstand wiederholen, vom Zentralnervensystem als Bedrohung interpretiert werden. So haben vom IS um den Schlaf Gebrachte den Eindruck, Einbrecher seien im Hause /3/. Im weiteren Sinne fällt unter dieser Kategorie die Unüberhörbarkeit der akustischen Warnsignale von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen, die Unübersehbarkeit der optischen Blinksignale bei Baustellen, Bahnübergängen und Leuchttürmen sowie die Unerträglichkeit eines tropfenden Wasserhahnes.   

Der MSWI sind quantitative Zusammenhänge zwischen IS-Pegel und Häufigkeit bestimmter Beschwerden nicht zu entnehmen. Trotzdem haben die Gutachter für die Dimensionierung von Experimenten, die diese Kenntnisse liefern sollen, präzise Vorstellungen. Die vorgeschlagene Zahl von Probanden ist jedoch viel zu klein, um Beschwerden außer Schlaflosigkeit und vielleicht noch Tinnitus nachzuweisen. Ein Blick in Wankas Diplomarbeit /5/ hätte geholfen. Auch ihr gelang es  nicht, durch Befragungen von  30 Probanden Korrelationen zwischen föhngeneriertem IS und Kopfschmerzen signifikant nachzuweisen. Erst mit ca. 1,5 Millionen Probanden, den Einwohnern von München und Umgebung, gelang ihr in einem natürlichen Experiment der Beweis, dass mit Föhn verknüpfter IS in München maximal eine Verdreifachung der durch Suizid, Suizidversuch oder psychische Störungen bedingten täglichen Rettungsdiensteinsätze bewirkt. Danach wären solche Folgen schwerster Depressionen bei ca. 0,1% des Bevölkerungsanteils, der windradgeneriertem IS ausgesetzt würde, zu erwarten. Da zumindest Suizid nicht als zumutbare Belästigung eingestuft werden kann, sollte dieser  Zahlenwert den Umfang der in der MSWI geplanten Stichproben bestimmen.

Obwohl alles darauf hinweist, dass das Phänomen der Gesundheitsgefährdung durch IS mit herkömmliche Theorien nicht erklärbar ist, wird im letzten Abschnitt der MSWI empfohlen, die Vorstellungen, die der TA Lärm und der DIN 45680 zugrunde liegen, mit minimalen Änderungen in die Neufassung dieser DIN-Vorschrift zu übernehmen. Etwas salopp ausgedrückt besagen diese Vorstellungen, solange IS nicht die Ohren betäubt und das Trommelfell zerreißt, sei er gesundheitlich unbedenklich. Darauf weist insbesondere die vorgesehene Streichung der Berücksichtigung einer Tonhaltigkeit hin sowie die Versuche, die Belästigungspotentiale von tieffrequentem Hörschall und von IS  gemeinsam durch eine Ein-Zahl-Bewertung zu charakterisieren.

Abschließende Bewertung der MSWI Studie

Die MSWI hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Mit der Betonung der Wahrnehmbarkeit des IS weit unterhalb der Hörschwelle und der besonderen Wirksamkeit schmalbandiger IS-Signale stellt sie den Stand der Wissenschaft angemessen dar, soweit es sich um Wirkungsmechanismen handelt. Ebenfalls zeigt sie, dass die Ausbreitung des IS nicht prognostizierbar sei. Dagegen werden wesentliche  Veröffentlichungen über die gesundheitsschädigenden Wirkungen des IS ignoriert. Als machbar  wird  eine Befragung vorgeschlagen, die mit Sicherheit schwere Gesundheitsstörungen nicht erfassen wird. Abschließend wird dem Gesetzgeber ohne hinreichende Begründung bescheinigt, dass  geringfügige Anpassungen der geltenden Schallschutzverordnungen genügen würden, IS-Immissionen angemessen zu bewerten. Die sich zwingend ergebenden Konsequenzen werden verschwiegen: der bisherigen Genehmigungspraxis für WEA-Standorte sind nachträglich  die Grundlagen entzogen worden und  Planungen für geeignete Standorte sind nicht mehr möglich.               

Es  wäre naiv, dem Bundesumweltamt zu unterstellen, es wäre sich der Brisanz, aber auch der Mängel der MSWI nicht bewusst gewesen. Man erkennt dies am Fazit, das offensichtlich nicht die sachliche Handschrift der Gutachter trägt. Es lautet:

 Eine nachhaltige Konfliktbewältigung erfordert eine ganzheitliche Beurteilung, die Festlegung von Grenzwerten sowie standardisierte und genormte Prognoseverfahren. Pauschale Ansätze, die eine Prognosesituation mit dem Ziel einer Konfliktbewältigung einseitig überschätzen wie beispielsweise die Festlegung von Mindestabständen, erscheinen ohne fundierte wissenschaftliche Kenntnisse über die Wirkmechanismen als nicht sachgerecht.

Dieses Fazit wird der Bedeutung der MSWI in keiner Weise gerecht.  Die Behauptung, es gäbe keine fundierten Kenntnisse über dieWirkmechanismen ist grob irreführend und steht im Widerspruch zum Inhalt der MSWI. Die Festlegung von Mindestabständen steht sowieso nicht mehr auf der  Agenda, da, wie auch in der MSWI festgestellt wurde, die Ausbreitung von Infraschall nicht prognostizierbar ist. Die Verwendung des Begriffes  nachhaltige Konfliktbewältigung soll wohl suggerieren, dass die Bewertung der Ergebnisse der Studie im gesellschaftlichen Konsens erfolgen müsse, was hieße, das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit könne Gegenstand eines Interessenaus-gleiches sein. Sachgerecht  wäre der Nachweis der gesundheitlichen Unschädlichkeit von windradgeneriertem IS, den der Verursacher zu erbringen hätte. 

Die Umweltämter des Bundes und der Länder haben jahrelang die Öffentlichkeit und die aufsichtsführenden Ministerien mit der These, windradgenerierter Infraschall sei gesundheitlich unbedenklich, da unhörbar, in die Irre geführt. Von dieser These hat es sich das BUA jetzt  klammheimlich verabschiedet. Trotzdem sieht es keinen Anlass, den forcierten Ausbau der Energiegewinnung aus Windkraft in Frage zu stellen. Dabei wird nach meiner Ansicht eine stetig zunehmende Gesundheitsgefährdung vieler Bürger in Kauf genommen. Die vorgeschlagenen Feldstudien besitzen allenfalls eine Alibifunktion. Sie werden bestätigen, dass windradgenerierter Infraschall Schlafstörungen bewirkt, wobei man wahrscheinlich versuchen wird, diese als zumutbare Belästigungen einzustufen – in Guantanamo zählte Schlafentzug als hochwirksame Foltermethode. Die Auslegung jedoch wurde so bemessen, dass die wesentlich schwerwiegenderen Folgereaktionen  vermutlich unterhalb der Nachweisschwelle verbleiben werden.

Literatur:

/1/ Krahe, D., Schreckenberg, D., Ebner, F., Eulitz, C., Möhler, U.,  Machbarkeitsstudie zu Wirkungen des Infraschalls , (2014), www.umweltbundesamt.de (PDF) 
/2/ Salt, A.N. andHullar, T.E., Responses oftheeartolowfrequencysounds, infrasoundand windturbines, Hearing Research, (268) 12- 21 (2010) 
/3/ Pearpont, N., Wind turbinesyndrome, K-selected Books (2009)
/4/ Wanka, R. and P. Höppe, Human biometeorologicalrelevanceoflowfrequencyair
pressureoscillations,
Meteorologische Zeitschrift, 14, 279 -284 (2005)
/5/ Wanka, R., Messung und Analyse niederfrequenter Luftdruckschwankungen in München, Diplomarbeit LMU München (2003)
/6/ Faust, V. Biometeorologie, Hippokrates Verlag, Stuttgart (1976)

*Anschrift: Dr. Joachim Schlüter, Hohlenweg 8, 79410 Badenweiler, e-mail: schlueter-j@gmx.de

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45 Kommentare

  1. @ #44: T.Heinzow sagt am Montag, 12.01.2015, 21:23
    „Rentenansprüche sind nicht an die Staatsbürgerschaft gekoppelt.“

    Sie haben keine Ahnung von den Grundlagen eines Rentensystems. Jede Rente ist ein Umlagesystem, indem die „scheinbaren“ Renteneinzahlungen sofort an die Rentner ausgezahlt werden. Auch die privaten Rentenversicherungen sind in Wirklichkeit ein Umlagesystem, da die privaten Träger etwa genau so viel anlegen, wie Sie etwa gleichzeitig an die Rentner abrufen – denn keiner will 40 Jahre alte Brötchen essen. (Mackenroth-Theorem).

    Was die Bevölkerung konsumiert, wird produziert. Können die Rentner mehr konsumieren als heute wird auch mehr produziert. Und die größere Produktion ist ohne Probleme möglich. Und das zeigt auch das Verschenken von Produktion (genannt Exportüberschuß).

    Die heutige Rentenhöhe hat also nichts mit Einzahlung zu tun, das man die Rentenhöhe nach früheren Leistungen differenziert ist Motivation.

    MfG

  2. @ J.Ebel #42

    „Und warum hat er dann nur die Unrechtsente für ehemalige „DDR“-Bürger bekommen?“

    Ich habe mir erlaubt Ihr Zitat der Wahrheit durch 2 Tütelchen der Wahrheit anzupassen, denn die „DDR“ war weder demokratisch noch eine Republik.

    Rentenansprüche sind nicht an die Staatsbürgerschaft gekoppelt. Deshalb erhalten zurückgegangene Gastarbeiter ihre erworbenen Ansprüche ausbezahlt, Monat für Monat … .

    Ein weiteres Beispiel oder der Nachweis Ihrer weitgehenden Unkenntnis der Rechtssystematik.

    Ob die „DDR“ den sog. „Republikflüchtlingen“ ihre Rentenansprüche ausbezahlt hat? Wohl kaum, so klamm wie die waren.

  3. @ Pseudonym Dr. Paul

    „Und alle Blutgruppen außer Ihrer AB+ Gruppe enthalten Antikörper gegen diese, das lernt schon ein Student,“

    Hat denn unsereins was anderes behauptet?

    Ach ja, unsereins hat das bereits in Klasse 11 im Biologieunterricht gelernt und die Blutgruppenbestimmung selbst durchgeführt. Und das, was Mediziner an Physik während des Studiums lernen müssen, hat unsereins bereits bis zum Abi gehabt. Dementsprechend langweilig waren die Physikvorlesungen in Experimentalphysik für Physiker. Interessanter war da schon die Klassische Mechanik mit dem d’Alembertschen Prinzip. Die theoretische Herleitung der Corioliskraft durfte unsereins dann in der Prüfung vorführen.

    „Der beste Spender ist daher naheliegend ebenfalls AB+“

    Sie wollen doch nicht etwa behaupten, daß meine extrem seltene Blutgruppe – es gibt ja nicht nur A1B rh+, sondern auch A2B rhx, A3B rh X … und dann noch andere Untergruppen, in einem Kreiskrankenhaus auf Lager liegt?

    Außerdem haben Sie den Witz an der ganzen Geschichte nicht mitgekriegt: Die wollten meinen Blutspendeausweis und die Eintragungen mit sämtlichen Untergruppen nicht anerkennen.Wie gut daß unsereins gegen Laborfehler immun ist. Und das ganz Schöne ist: Auch mit HIV kann unsereins nicht infiziert werden.

  4. #36: Bedauernswerter T.Heinzow, vielleicht sind Sie ja an einer „Windmühle“ finanziell beteiligt, anders ist ihre Polemik „gegen Ärzte“ schwer verständlich.
    Mit „Mobilfunk“ hat der Infraschall physikalisch nichts zu tun! Dazu muss man nicht einmal Medizin studiert haben (wäre natürlich optimal).

    Eine letzte Belehrung gegenüber Ihren medizinischen Illustrierten-Infos:
    Zum Blut gehört auch das Serum mit seinen Antikörpern, auch beim Spender. Und alle Blutgruppen außer Ihrer AB+ Gruppe enthalten Antikörper gegen diese, das lernt schon ein Student, wozu dann noch andere (irreguläre) vor allem des Empfängers hinzukommen.
    Ein aktueller bedside-Test nur vom Arzt ist deshalb wie vieles juristisch vorgeschrieben und auch dokumentiert sein. Er haftet damit auch für den Hersteller der Konserve, das ist in USA genau umgekehrt. Hier haftet der Hersteller eines Medizinproduktes.
    Wahrscheinlich haben Sie noch keine Unverträglichkeit erlebt, das ist sehr gefährlich.
    Recht hätten Sie also nur, wenn man das Serum des Spenders KOMPLETT entfernt, das (sehr teuere) Produkt heißt dann „gewaschene Erythrozyten“ mit einem künstlichen Lösungsmittel, sonst hätten Sie einen nicht infundierbaren verklebten Kuchen.
    Der beste Spender ist daher naheliegend ebenfalls AB+ nach aktuellem Ausschluss irregulärer Antikörper, egal von wem (Routine).
    Nichts zu danken.
    Ich beende den Diskurs mit Ihnen, da Sie zu einer normalen Antwort erkennbar nicht bereit sind.

    mfG

  5. @ # 39 J.Ebel

    “ „DDR“-Rechtsmediziner“? Der Mann war Österreicher und kein Zwangsbürger des Unrechtsstaates „DDR“. Ausgebildet wurde er beim Klassenfeind westlich der Elbe und der Weser.

  6. @ #35: T.Heinzow sagt am Montag, 12.01.2015, 00:14
    „Ihr Problem ist, daß Sie in einem Unrechtssystem sozialisiert wurden“

    Wenn Sie ernsthaft diskutieren wollen (und manchmal habe ich diesen Eindruck), dann sollten Sie nicht platter Propaganda kommen. Wenn Sie unbedingt wollen, kann ich auch da qualifizierter dienen. Wenn sich z.B. Rechtsanwälte in der Bundesrepublik an den DDR-Rechtsmediziner Prokop wenden mußten, um qualifizierte Gutachten für ihre Mandanten zu erhalten, dann ist das kein Ruhmesblatt.

    MfG

  7. @ #37 J. Ebel

    „…müßten wir heute alle Krebs haben – aber heute spricht kaum noch einer so.“

    Das dicke Ende kommt noch. So wie bei nichtsteroiden Analgetika und Antirheumatika erst jetzt Langzeitwirkungen nachgewiesen wurden, wird es bei der Mikrowellenstrahlung der Mobiltelefone nicht anders sein. Aber was die Langzeitnebenwirkung sein wird, kann man bekanntlich nicht prognostizieren. So wie niemand prognostizieren kann, wie die Wetterung im Mai 2015 sein wird.

  8. @ #31: Helga Hung sagt am Sonntag, 11.01.2015, 16:58
    „Das betrifft nicht nur mich, sondern auch die andere Seite.“

    Da haben Sie Recht – aber Wanke hat eine ganze Menge Anhaltswerte geliefert.

    Bei dB-Angaben ist immer der Bezugswert zu nennen. Manche nehmen als Bezugswert 20 µPa, aber es werden auch andere Werte benutzt.

    Vielleicht ist für die Erscheinungen in gewisser Entfernung nicht der Luftschall verantwortlich, sondern die Bodenbewegung usw. Eine mögliche Empfindlichkeitssteigerung (http://tinyurl.com/pa5kozx) durch lange Exposition macht die Aussagen noch komplizierter. Bei der Nocebostudie fiel auf jeden Fall dieser Effekt weg.

    Es ist also alle komplizierter, als das, was manche behaupten.

    Bestes Beispiel: Mobilfunk. Nach dem, was verbreitet wurde, als es wenige Handys gab, müßten wir heute alle Krebs haben – aber heute spricht kaum noch einer so.

    Der Mensch ist ein kompliziertes Wesen. Bei der radioaktiven Belastung kommt es offensichtlich nicht auf die Gesamtdosis an, sondern auf die Dosis pro Zeiteinheit.

    Bei wiederkehrenden Geräuschen überhört der Mensch schließlich die Geräusche, aber die unterbewußten Stressreaktionen sind trotzdem noch vorhanden (messtechnisch nachweisbar.

    Kleinkinder werden gestresst, wenn die Mutter geht. Aber nicht nur diejenigen, die dann schreien, sondern auch diejenigen, die ruhig bleiben, haben erhöhte Stresshormone.

    Aber wieder mein Standardanfrage an Paul (siehe # 9). Paul drückt sich von der klaren Antwort. Seine Ausführungen sind also immer Müll, auch wenn der Nachweis nicht immer so leicht ist.

    MfG

  9. @ #32 Pseudonym Dr. Paul

    „Der Prozess muss also mit einem besseren Anwalt wiederholt werden. Und Strate wird einen Immageverlust hinnehmen müssen.“

    Aber nur, wenn die Revision Erfolg hat. Und da stehen die Chancen aus formalen Gründen schlecht.

    Aber das versteht Paulchen, das Pseudonym mangels Kenntnisse des Prozeßrechtes nicht. Wie so Vieles andere auch nicht, so z.B. daß Menschen mit der Blutgruppe AB rh+ jede andere Blutgruppe vertragen. Daß man das trotzdem nicht macht hat andere Gründe. Ich fand es immer höchst amüsant, wenn vor ner OP noch eine Blutgruppenbestimmung gemacht werden sollte. Der Sicherheit wegen. Da kommt man schon ins Grübeln hinsichtlich der Fähigkeiten der Mediziner … .

  10. @ J.Ebel #30

    „Wollen Sie jetzt über Fehler, Mängel usw. im Rechtssystem diskutieren?“

    Das gehört dazu, denn wenn es um Schädigungen geht, geht es um Rechte. Ihr Problem ist, daß Sie in einem Unrechtssystem sozialisiert wurden und die Partei, bzw. deren Nachfolger fördern. Da sind natürlich 25% Fehlurteile Pillepalle.

  11. @ H. Hung

    „Messungen des Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit Mikrobarometern geben für eine 1,5MW WEA in 1 km Entfernung einen Schalldruckpegel bei 1 Hz 75 dB (SPL = unbewertete Messung) an.“

    Nun ja, das mag ja mal stimmen, ist aber sowohl von Windrichtung, Temperatur, Schichtung und Windscherung abhängig. Deshalb stimmt der Wert nur selten.

  12. @ Pseudonym Dr. Paul

    Ihre Kenntnisse bzgl. des Inhaltes des Pflichtblattes für approbierte Ärztekammermitglieder sind mehr als dürftig. Und was die gesundheitlichen Folgen der beliebten Prämedikation vor Vollnarkosen betrifft, so sind Sie da auch nicht auf dem neuesten Stand der Fachliteratur: “ Die Gabe von Benzodiazepinen
    im Rahmen einer total intravenösen Anästhesie ist bei prädisponierten Patienten ebenso
    ein Fehler wie die Applikation langwirksamer Substanzen wie Diazepam, Flurazepam
    und Flunitrazepam.“ Tranxilium ist übrigens auch solch ein beliebtes Mittel, um die Patienten ihrer Entscheidungsfreiheit zu berauben.

    Ihre Lese- und Verstehenskompetenz geht auch gegen Null, nicht nur in diesem Thread, sondern in den anderen auch.

    Selbstverständlich hat Infraschall schädigende Wirkungen. Das ergibt sich aus der Physik, die Ärzte üblicherweise im Schnelldurchgang absolvieren. Das Problem ergibt sich deshalb aus genau diesem Umstand. Ärzte wissen nämlich nicht, daß der Windmühleninfraschall gerichtet ist, Windmühlen keine punktförmige Quelle sind und die Ausbreitungsgesetze deshalb anders anzuwenden sind. Auch die Wirkung der Windscherung kennen die Mediziner nicht. Deshalb kommt dann leider Murks heraus, wenn Ärzte das komplexe Geschehen begutachten.

    „Die zahlreichen Hinweise von mir z.B. in #2 wollen Sie ja nicht lesen.“

    Wenn man das eingangs liest, kann man sich das Weiterlesen ersparen:

    „… a narrow-band noise in
    the range 48 Hz and of the acoustic pressure SPL = 110 dB(HP) …“

    Nur Sie wissen nicht warum.

    „485 aeronautical workers exposed to different noise environments.“

    Das unlösbare Problem der Mediziner besteht darin die Schäden den jeweilgen Frequenzen und damit einhergehenden Schäden zuzuordnen. Deshalb untersuchen Mediziner ja ständig den Placeboeffekt, weil man den ja bekanntlich nicht herausfiltern kann. 😉

    Was solls, Ärzte haben zwar das Behandlungsmonopol, aber nicht mehr das Wissensmonopol, auch wenn Vieles an medizinischem Wissen nur mündlich weitergegeben wird. Das sichert die Privilegien der Chefärzte und deren Zusatzeinkommen.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang die langfristig schädliche Nebenwirkung von nichtsteroiden Analgetika (Paracetamol ist nicht harmlos) und Antirheumatika, die nach neuesten Studien an der Entstehung von Herzrhythmusstörungen beteiligt sind. Und daß die Gabe eines solchen Rheuma- und Schmerzmittels bei bestimmten Patienten tödlich enden kann, hat sich auch noch nicht überall rumgesprochen.

    „das Fehlen schließt Alzheimer jedoch nicht aus.“ Wo hat unsereiner was von Alzheimer geschrieben? Irgendwie kriege ich den Eindruck, daß das bei Ihnen vorliegen könnte, oder verwechsel ich da Alzheimer mit Wahrnehmungsstörungen?

  13. #29: T.Heinzow, blamieren Sie sich ruhig weiter.
    Sie sind auch noch stolz auf Ihre lächerlichen „Medizinkenntnisse“. Es tut mir richtig leid, Ihnen mitzuteilen, dass weder ihr vermeintliche Parkinson-Test zuverlässig ist, noch Ihre Ausführungen über „Prämedikation“, oder Ihre leichtsinnigen Äußerungen über Blutgruppenverträglichkeit!
    Auch der von Ihnen zitierte RA beim Justitzskandal „Mollath“ hat sich keineswegs mit Ruhm bekleckert. Er hatte wohl ähnlich wie Sie es offenbar versuchen, mehr seine eigene Popularität im Auge. Der Prozess muss also mit einem besseren Anwalt wiederholt werden. Und Strate wird einen Immageverlust hinnehmen müssen.

    Es grenzt schon an psychologischen Therapiebedarf,
    wenn Sie Ihre persönlichen „Medizinkenntnisse“ permanent gegen den nachgewiesenen Gesundheitsschaden durch niedrigfrequenten Schall ins Feld führen, lieber Herr Heinzow.

    Also bleiben Sie einfach ganz sachlich und unpersönlich beim Thema und beachten Sie z.B. die freundlichen Hinweise von Frau Hung:
    http://tinyurl.com/pa5kozx
    Allein hier werden Sie schon fündig „die negativen Auswirkungen des hörbaren Schalls (auch den unterhalb der Grenzwerte) und des Infraschalls dingfest zu machen“.
    Die zahlreichen Hinweise von mir z.B. in #2 wollen Sie ja nicht lesen.
    http://tinyurl.com/mbnde8n

    The alpha blockage is a well-known effect caused by desynchronised bioelectrical activity of the brain under the sensory stimulation. This phenomenon is registered even though the stimulus applied is an acoustic stimulus not perceived directly by the aural system. Reduction of the alpha rhythm during the infrasound exposure is found on the statistical significance level p < 0.05. --- oder http://tinyurl.com/pfuqjro
    oder
    Aviat Space Environ Med. 1999 Mar;70(3 Pt 2):A46-53.
    Echocardiographic evaluation in 485 aeronautical workers exposed to different noise environments.
    oder
    Acta Neuropathol. 2013 Nov;126(5):725-39. doi: 10.1007/s00401-013-1166-x. Epub 2013 Sep 4.
    Glial cell-expressed mechanosensitive channel TRPV4 mediates infrasound-induced neuronal impairment.

    mfG

    p.s.
    weil Sie das offensichtlich belastet,
    kostet normalerweise Geld :-), für Sie aber gratis:
    das völlig unspezifische Symtom der Riechstörung kommt auch sehr häufig bei Alzheimer vor,
    das Fehlen schließt Alzheimer jedoch nicht aus.

  14. #28: Ebel sagt:
    „Genau diese Ungenauigkeit ist es, die sinnlose Zahlen produziert.“

    Netter Versuch Herr Ebel.

    Prof. Krahé hat in seinen EEG Aufzeichnungen die Frequenzen 0 -40 Hz verwendet.
    Prof. Pereira hat in dem Wohnhaus nahe eines Windparks die Frequenzen 6,3 Hz – 500 Hz vermessen, mit dem deutlichen Hinweis, dass die gemessenen Werte ausreichen um an Epilepsie zu erkranken.

    In der Studie -Tieffrequenter Lärm von großen Windkraftanlagen- wurden 16 Hz – 250 Hz vermessen.

    Na gut, kann man nichts machen, diese Werte sind Ihnen zu ungenau, bzw. werden sinnlos Zahlen produziert.

    Warum ich 4 Hz – 40 Hz geschrieben habe? Na gut, ich hätte auch 0 Hz – 40 Hz schreiben können, habe bei 4 Hz wohl an die Studie vom Bundesgesundheitsamt gedacht.

    Weil bei 0 Hz – 40 Hz eindeutige EEG Aufzeichnungen von Prof. Krahé vorliegen, – „solche Irregularitäten treten auch bei der Epilepsie auf und sind mit vergleichbaren Symptomen verbunden.“

    „Wie nimmt die Stärke ab? Mit der Wurzel der Entfernung, der Entfernung oder dem Quadrat der Entfernung?“

    Autsch, da bin ich sprachlos.
    Sie haben ja noch nicht einmal die gängigen Ausführungen der Windindustrie gelesen. (DNR oder die Seite des Bayerischen Umweltministeriums).

    Dort wird behauptet, dass sich tieffrequenter Schall bei Entfernungsverdoppelung um 6 dB reduziert.

    In der Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall des Bundesumweltamtes und darum geht es in diesem treat, ist ein Bild vorhanden, welches die trichterförmige Ausbildung des Schalls zeigt. Sowohl hier als auch in der Studie -Tieffrequenter Lärm von großen Windkraftanlagen- wird ausgesagt, dass bei einer trichterförmigen Schallausbreitung die Dämpfung gleich Null sein kann.

    Messungen des Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit Mikrobarometern geben für eine 1,5MW WEA in 1 km Entfernung einen Schalldruckpegel bei 1 Hz 75 dB (SPL = unbewertete Messung) an.

    Bei Verdopplung zwei gleicher Schallquellen werden 3 dB dazu addiert 2 x 1,5 MW WEA ergeben somit 78 dB.

    Wahrnehmungsschwelle nach Prof. Salt 75 dB.

    „Ohne Messungen sind Ihre Aussagen ohne Wert!“

    In diesem Punkt gebe ich Ihnen recht. Jeder Prototyp einer WEA wird einmal vermessen und darauf beruhen die Schallgutachten für zahlreiche Baugenehmigungen und die sind, weil nicht vor Ort gemessen wurde ohne Wert.

    Welche Information erhält den der Bürger durch die Angabe 45 dBA. Die dBA kalibrierten Messgeräte beginnen erst bei 63 Hz.
    Kontrollmessungen nach Inbetriebnahme einer WEA überprüfen lediglich die dBA Werte am Tag. Die Nachtwerte werden nicht kontrolliert.

    Messungen von 0 Hz bis 63 Hz werden nicht durchgeführt. Der Anwohner erhält keine Information darüber.

    „Ohne Messungen sind Ihre Aussagen ohne Wert!“
    Das betrifft nicht nur mich, sondern auch die andere Seite.

    Herr Ebel, vielen Dank für die Argumentationslehrstunde.

    mfg
    Helga Hung

  15. @ #27: T.Heinzow sagt am Samstag, 10.01.2015, 19:35
    „Im Fall Mollath war das der Fall.“

    Wollen Sie jetzt über Fehler, Mängel usw. im Rechtssystem diskutieren?

    Man schätzt, daß ca. 1/4 der Urteile Fehlurteile sind. Mollath ist noch nicht mal die Spitze des Eisbergs. Aber eine ausführliche Diskussion über Fehler, Möglichkeiten usw. des Rechtssystems gehört nach meiner Ansicht nicht in diesen Thread.

    MfG

  16. @ #24 Pseudonym Dr. Paul

    Sie kennen jedenfalls nicht das probate Mittel, um Parkinson auszuschließen = Beweis, daß kein Parkinson vorliegt. Kostete am Freitag bei ALDI 60 Cent. 😛

    „Sie haben von Medizin keine Ahnung,“ Stimmt, dafür aber hinreichende Kenntnisse – auch der lateinischen Sprache – und Fähigkeiten, um ärztliches Handeln einer eingehenden Kontrolle zu unterziehen.

    Um also die OP-Organisation und das fachliche Können des OP-Teams bei planbaren OPs beurteilen zu können, ist die Frage nach dem Wirkstoff der LMA-Pille (Benzo) extrem hilfreich.

    Und dann sollte man wissen, daß es gesünder ist auf die LMA-Pille zu verzichten, auch wenn die liebe Krankenschwester noch so sehr bettelt.

    Aber das alles wissen Sie nicht. Sie ahnen noch nicht einmal, warum das Zeug schädlich ist.

    „Wenn Sie sich hier als EE-Kritiker einstufen möchten,“

    Och nö, Gratisenergie ist doch ne feine Sache. Gäbe es da nicht die gravierenden Nebenwirkungen für den Geldbeutel bei der Konversion, die negativen Folgen für Flora und Fauna und die Gesundheit der Menschen.

    Und die Ärzte sind schlichtweg überfordert die negativen Auswirkungen des hörbaren Schalls (auch den unterhalb der Grenzwerte) und des Infraschalls dingfest zu machen.

  17. @ #26: Helga Hung sagt am Samstag, 10.01.2015, 17:14
    „Mir persönlich ist es egal, … durch eine Frequenz von 4 Hz oder durch 40 Hz ausgelöst wurden.“

    Genau diese Ungenauigkeit ist es, die sinnlose Zahlen produziert. Wie nimmt die Stärke ab? Mit der Wurzel der Entfernung, der Entfernung oder dem Quadrat der Entfernung? 3 km und 0,8 km liefern 0,51; 0,27 bzw.0,071. Wie hängen die Anfälle von der Windgeschwindigkeit ab? Was ist die Ursache? Flatterbewegungen der Rotorblätter oder Turmbewegungen. Ist es Infraschall oder Bodenseismik? Wieviel Erwartungshaltung ist im Spiel usw. Ohne Messungen sind Ihre Aussagen ohne Wert!

    Ohne Klärung keine sinnvollen Forderungen.

    MfG

  18. @ #25 J. Ebel

    „Ich habe nur die Sachverhalte aufgezeigt.“ Nö, haben Sie nicht, denn dazu reichts bei Ihnen nicht. Vom Verbot der Beweisantizipation haben Sie wohl noch nichts gehört. Ist allerdings schwer nachzuweisen, wenn der Richter seine Auswahl von sachfremden Erwägungen bestimmen läßt. Im Fall Mollath war das der Fall. Und in dem vom BVerfG zuletzt entschiedenen Fall von behördlicher Kindesentziehung auch. Lesen bildet Herr Ebel. Lesen Sie also mal Strate + Mollath auf der Strateseite. Da können Sie die gerichtliche Realität kennen lernen, die Ihnen allerdings in Sachen „DDR“ bereits bekannt sein dürfte. Aber das Rechtssystem finden Sie ja wohl immer noch gut oder warum sind Sie ein Anhänger der SED-achfolger?

  19. #19: Ebel sagt:

    „Woher haben Sie diese Zahl? Genauso aus der Luft gegriffen, wie viele andere Zahlen. Darum geht es gerade – wie kommt man zu belastbaren Werten? Indem man ein paar Zahlen hinschreibt, bestimmt nicht.“

    Mir persönlich ist es egal, ob die epileptischen Anfälle bei unserem Sohn durch eine Frequenz von 4 Hz oder durch 40 Hz ausgelöst wurden.

    Periodischer oder auch fluktuierender tieffrequenter Schall führt zur Synchronität bei den Nervenzellen, was bei Epileptikern dieselbe Wirkung hat wie Flackerlicht.

    Diese Auswirkung ist unter Laborbedingungen reproduzierbar.

    Um unserem Haus gab es nur eine Quelle, die periodischen bzw. fluktuierenden tieffrequenten Schall erzeugte und das waren zwei 1,5 MW WEA in 800 m Entfernung.

    17 Jahre hat unser Sohn in diesem Haus gelebt mit ein oder zwei epileptischen Anfällen im Monat.

    Nach der Inbetriebnahme der Windenergieanlagen (was anderes hatte sich in unserm Umfeld nicht verändert) nahmen die epileptischen Anfälle stetig zu. Wir hatten Tage, da hatte er so viele Absencen, dass er gar nicht richtig bei Bewusstsein war.

    In der Ausführung -Psychologische und physiologische Wirkung von Infraschall – Prof. Dr.-Ing. Detlef Krahé- können sie näheres darüber lesen.

    In Vorträgen von Prof. Krahe (Internet) ist zu hören, dass bei einem Abstand von 2000 m nicht jeder ausreichend geschützt ist.

    In der Studie -Tieffrequenter Lärm von großen Windkraftanlagen- wird aufgrund von Messungen und nicht nach „aus der Luft gegriffenen Behauptungen“ aufgezeigt, dass bei einem Außenwert von 44 dBA, die tieffrequenten Schallwerte die Hörschwelle nach ISO 389-7 (50% Hörschwelle) bis zu 15 dB überschritten werden.

    Bei uns wurden 46 dBA gemessen und 3 dB für den Wind abgezogen, prognostiziert nach der Baugenehmigung waren 37 dBA.

    Selbst wenn es nur 37 dBA gewesen wären, unser Sohn gehört zu den sensibleren Menschen, die in einer 50% Hörschwellenkurve nicht berücksichtigt sind.

    Meine 3 km Abstand für sensiblere Menschen entsprechen dem englischen Gesetzentwurf, dass dieser bislang nicht genehmigt wurde ist Politik.

    Wir unterscheiden uns sehr in unseren Ansichten Herr Ebel.

    Für Sie ist dieser Link wohl angebracht http://tinyurl.com/pflemen (17 großer Forschungsbedarf) die Nocebostudie entspricht doch sicherlich ihrem Geschmack.

    Ich bevorzuge die Arbeiten von Prof. Krahé, Prof. Pereira oder http://tinyurl.com/pa5kozx

    mfg
    Helga Hung

  20. @ #23: T.Heinzow sagt am Freitag, 09.01.2015, 23:38
    „Und kein Richter wird zugeben, daß der von ihm erwählte Sachverständige Unfug erzählt hat.“

    Ich habe nur die Sachverhalte aufgezeigt. Der Richter wird im Allgemeinen dem Vortrag des von ihm ausgewählten Sachverständigen folgen – aber in seltenen Fällen folgt er auch nicht. Wenn vor Gericht zwei Parteien sind, wird oft jede Partei selbst ein eigenes Gutachten beauftragen – wie das Gutachten genannt wird ist dabei zweitrangig. Vor Gericht sind die juristischen Fachbegriffe zu verwenden – aber in der Alltagssprache ist auch ohne Fachbegriffe in der Regel eine Verständigung möglich bzw. wird erst ermöglicht.

    MfG

  21. #23: T.Heinzow, Sie disqualifizieren sich immer mehr, unterlassen Sie einfach Ihre freche Polemik mit willkürliche Unterstellungen!

    Sie haben von Medizin keine Ahnung,
    dass muss auch nicht jeder.
    Bei Tiefschallschäden an Mensch und Tier haben Sie sich allerdings deshalb ordentlich blamiert.

    Wenn Sie sich hier als EE-Kritiker einstufen möchten,
    haben Sie aus Unkenntnis der Fakten (hoffe ich für Sie) genau das Gegenteil betrieben;

    si tacuisses!

    mfG

  22. @ #22 Pseudonym Dr. Paul

    Sie wissen ja noch nocht einmal, was Beweise sind. Hier geht es um zweierlei Arten: 1. die Beweise gemäß Wissenschaftstheorie und die nach dem Gutdünken der Juristen.

    @ #21 J. Ebel

    Wenn man von einer Materie – hier Jura – keine Kenntnisse vorzuweisen hat, sollte man die Finger von der Reply-Taste lassen. Im Verwaltungsgerichtsprozeß sind die Richter nicht an die Anträge der Beteiligten gebunden. Es gilt das Amtsermittlungsprinzip und dementsprechend gibt es auch keine „Gegengutachter“. Und kein Richtervwird zugeben, daß der von ihm erwählte Sachverständige Unfug erzählt hat.

  23. @ #20: T.Heinzow sagt am Freitag, 09.01.2015, 10:22
    „Deshalb bedienen sie sich der Sachverständigen“

    In einem Verfahren muß der Sachverständige sein Gutachten erläutern und ggf. wird sein Gutachten von einer der Parteien zerrissen, wenn es grobe Fehler enthält. Das setzt aber entsprechende Kenntnisse und Zahlenwerte beim Gegengutachter voraus. Für den Föhn liegen mit Wanka Zahlenwerte vor – aber wo sind Druckmessungen und Seismikmessungen bei WKA um relevant zu sein? Bloßes Lamentieren hilft da nicht.

    MfG

  24. @ #18 H. Hung

    Das Bimsch ist ein Feigenblatt und die DIN nichts weiter als eine Empfehlung. Das Problem besteht in der mangelhaften bis ungenügenden Bildung der Juristen, die übrigens reine Formalisten sind (den Begriff, den ein Juraprofessor benutzte fiele unter die §§ 185 ff StGB). Deshalb bedienen sie sich der Sachverständigen, die, wie man im Fall Mollath nachvollziehen kann, handverlesen das Gewünschte produzieren.

    Die Grundsatzfrage, um die es geht ist die nach der körperlichen Unversehrtheit, denn die ist unantastbar, Bimsch hin und DIN her. Deshalb wird ja auch immer – auch das Umweltamt in Bayern argumentiert damit – behauptet, daß alles, was unter der Hörschwelle ist, ungefährlich sei. Dies liegt zu einem Teil daran, daß Ärzte durchaus korrupt sind – man denke da an den „Experten für Unbedenklichkeiten“ (Prof. Lehnert im Auftrag der Chemie-Industrie – Boehringer & Sohn in HH oder Xyladekor …) – und deshalb korrekte Gutachten eine Seltenheit sind. (Die Geschädigten, die mit Berufsgenossenschaften – z.B. Asbest – um Entschädigung prozessiert haben, wissen darum)

  25. @ #18: Helga Hung sagt am Donnerstag, 08.01.2015, 20:06
    „müsste es mindestens im 3 km Umkreis von großen Windenergieanlagen“

    Woher haben Sie diese Zahl? Genau so aus der Luft gegriffen, wie viele ander Zahlen. Darum geht es gerade – wie kommt man zu belastbaren Werten? Indem man ein paar Zahlen hinschreibt, bestimmt nicht.

    Zur Frage welche Drusckschwankungen bzw. Seismik welche Folgen hat, haben Sie nichts geschrieben.

    MfG

  26. #9: Ebel sagt:
    „Es geht nicht um die Frage ob Wirkungen auftreten, sondern welche Stärke zu akzeptieren ist. Durch Autofahren gibt es Unfälle mit schweren Gesundheitsfolgen – sollen deshalb alle Autos abgeschafft werden?“

    Wenn durch einen Unfall Emissionen frei gesetzt werden, die gesundheitliche Folgen haben ist es ein Restrisiko. Vom Gesetzgeber kann man verlangen, dass er Anordnungen trifft und diese auch kontrolliert, dass dieses Restrisiko möglichst gering ist.

    Folgt man ihrer Argumentation müssten nicht nur Autos, sondern die ganze Industrie abgeschafft werden.

    Der Gesetzgeber hat im BImSchG festgelegt, welche Stärke von Emissionen/Immissionen zu akzeptieren sind und ist dabei sehr sehr großzügig umgegangen, was durch die Verwendung einer 50% Hörschwellenkurve dokumentiert ist. In älterer Literatur gibt es dazu den Hinweis 17 bis 45 Jahre.

    Das mag für Arbeitsplätze ausreichend sein, aber hier geht es um Wohnhäuser in denen auch Kinder, alte, kranke und behinderte Menschen leben.

    Nach der bestehenden Gesetzeslage, insbesondere die alte noch gültige DIN 45680, ist ein Schutz der Anwohner vor tieffrequenten Schall in den schutzbedürftigen Wohnräumen nicht vorgesehen.

    Außerhalb der Wohnhäuser, also im Freien gibt es die Anordnung das die Differenz zwischen dBC – dBA nicht größer 20 dB sein darf. Das ist laut Gesetzgeber ausreichend für 50% der Anwohner.
    Das die anderen 50% der Anwohner belästigt werden, haben diese hinzunehmen.

    Der Gesetzgeber hat materielles Recht an den Begriff der „Erheblichkeit“ gekoppelt. Erheblich im tieffrequenten Bereich (Breitband) ist die Belästigung erst dann, wenn der Differenzwert 20 dB überschritten wird. Erst dann kann bei einem Verwaltungsgericht erfolgreich geklagt werden.

    Bei geöffnetem Fenster wird von einer Dämpfung des dBA-Lärms um 15 dB, bei geschlossenem Fenster zwischen 20 – 22 dBA ausgegangen. Wobei sich die dBC Werte durch Resonanz noch erhöhen können.

    Des weiteren werden bei der Bestimmung der dBC Werte die Frequenzen unterhalb von 8 Hz nicht berücksichtigt, denn dann würden die Differenzwerte noch höher ausfallen und das ist nicht erwünscht.

    In den Wohnräumen, vor allem bei geschlossenem Fenster wird der Differenzwert 30 dB oftmals erreicht und damit wäre eigentlich die Erheblichkeitsschwelle überschritten, aber weil die alte DIN 45680 Messungen in den Innenräumen nur bei einem vorhanden Einzelton und nicht bei breitbandigen Geräuschen vorsieht, sind solche Messungen selbst bei Gericht nicht durchzusetzen.

    Im Grunde sollten sich Kinder weder draußen noch in den Wohnräumen aufhalten und das Herr Ebel finden sie akzeptabel?

    Ach ja, natürlich wird den Eltern noch eine Bürgerbeteiligung verkauft, damit sie sich nicht beschweren und auch nicht klagen können, sondern sanft in schlaflosen Nächten erfreut an die Rendite denken.

    In der Auslegung des BImSchG gibt es in Form einer Fußnote den Zusatz, dass bei Gruppen von sensibleren – Kinder, alte-, kranke- und behinderten Menschen, selbst die bloße Belästigung zu vermeiden sei. Nur leider steht in der DIN 45680 keine Anordnung für Richter wie sie damit umgehen sollen. (z.B. 100% Wahrnehmungsschwelle die auch sensiblere Berücksichtigt, Messungen in den schutzbedürftigen Räumen, usw.)

    Würde man sich an der Auslegung des BImSchG orientieren, müsste es mindestens im 3 km Umkreis von großen Windenergieanlagen ein Ausschlussgebiet für Kinder-, Alten- und Pflegeheime geben.

    Laut Auskunft des Bundesumweltministerium kann man dieses Problem leider nicht sehen, weil die Berücksichtigung sensiblerer Menschen im BImSchG ja vorgesehen ist und gesundheitliche Auswirkungen speziell bei Behinderten (10 % der Bevölkerung) immer als erheblich gewertet werden.

    Das man, um diese Vorlagen auch umzusetzen tätig werden muss, soweit reicht das Sehvermögen nicht.

    mfg
    Helga Hung

  27. Es ist zu befürchten, dass wir in Zukunft alle durch Schlafentzug zu Tode gefoltert werden sollen. Und diejenigen, welche die Folter nicht mehr aushalten, denen bleibt grosszügigerweise doch immer noch der Suizid als Ausweg ! Die Rentenversicherung muss schließlich vor der drohenden Pleite gerettet werden, nach dem Motto: Nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher.
    „Ei was ! – Es wär nicht Geckerei, bei Hunderttausenden die Menschen drücken, ausmergeln, plündern, martern, würgen und ein Menschenfreund an Einzeln scheinen wollen ?“(Gotthold Ephraim Lessing, 1729-1781)

  28. #9: Ihre Argumentation ist ungerecht. So funktioniert ein offener und ehrlicher Diskurs nicht. Irgend etwas ertragen Sie nicht. Spielen Sie sich hier nicht als Richter auf, sonst lasse ich Sie in den Knast werfen, bei Brot und Wasser, für 40 Tage. Ohne Internet und kein Fernsehen, Sie, […]

    Was (war) ist denn mit Ihren abenteuerlichen Äußerungen, im Bereich der Wirtschaft, bspw.? Eine Substanz ward nie gesehen.

    Plustern Sie sich mal hier nicht so auf, Sie […] Telefonieren Sie erst einmal mit Herrn Fourier, Sie […] Und dann bitten Sie auch gleich Einstein, zum Tanz, und geigen ihm etwas. Dieser Ebel. Also, wirklich.

    Das (!), was Sie nicht ertragen, disqualifiziert Menschen wie Sie, überhaupt ein (wissenschaftliches) Buch in die Hand nehmen zu dürfen. :)) Sie sind mit sofortiger Wirkung festgenommen! Polizei?

  29. @ #11 Pseudonym Dr. Paul

    „… egal was ich schreibe.“

    Vielleicht kommt das Pseudonym ja drauf, daß mit der Qualität etwas nicht stimmt.

    „Er glaubt nur ich sei (nur) Arzt und das scheint ein rotes Tuch für ihn zu sein“

    Die Erfahrungen mit und die Kenntnisse über die Fähigkeiten der Ärzte geben Anlaß zu allergrößter Vorsicht hinsichtlich dessen, was Ärzte so von sich geben hinsichtlich gesicherter Kenntnisse und ihrer Fähigkeiten.

    Wenn ein Radiologe einen frischen Sitzbeinanriß nicht diagnostiziert, ist er eine Niete. Gleiches gilt für einen Facharzt für Chirurgie, der beim Bohren des Schraublochs für einen Humerusschaftnagel daneben bohrt und den Nagel außen trifft. Eine richtige Niete ist er, wenn er dann auch noch einen zu kurzen Nagel verwendet.

    Also Vorsicht, wenn ein Arzt etwas schreibt und behauptet, was nicht nur außerhalb seiner Kompetenzen liegt. Und das mit dem Infraschall durch massive Wände, ist auch Unfug. Der Übertragungsmechanismus ist ein anderer.

  30. #12: So so. Was für Agenten? 007, die rote Lisa, oder? :)) Von der englischen Sprache woll(t)en Sie doch nicht viel halten? Und das Problem war zur Zeit der Lateiner inexistent? 😉

    #11: Verehrter Herr Dr. Paul, was kann man auch von einem soziologischen Priester anders erwarten? :)) & 😉

    Mit h. Grüssen (an beide Herren, Lachen ist sehr gesund.)

  31. @ #7

    Die Zahl der Nullsätze dieses Pseudonyms ist schlichtweg zu hoch …

    http://tinyurl.com/pfuqjro

    Die Belastungen durch Infraschall in Turbopropflugzeugen mit denen durch Windmühlen zu vergleichen ist schlichtweg Unfug, weil ein Arbeitsplatz im Flugzeug noch andere Belastungen beinhaltet und nur wenige Stunden am Tag gegeben ist. Und die muß man rausfiltern, was bei kleinen Probandenzahlen nicht so ohne weiteres geht. Außerdem ist der Infraschall im Flugzeugcockpit nicht gepulst, was eine andere Qualität und Quantität der Belastung bedeutet.

    Allerdings müssen Berufspiloten mindestens alle 12 Monate (6 Monate ab bestimmten Alter) zum Fliegerarzt. Daß die da noch nichts an Signifikanz gefunden haben, sollte nachdenklich machen. Außerdem wären entsprechende Erkrankungen Berufskrankheiten. Insofern ist Vorsicht angebracht, auch wegen der Interessenkollison zwischen Arbeitgebern und deren Fliegerarztzentren. Ökonomen nennen das Phänomen 2Agency Costs“.

  32. #7: Hallo Herr O. Müller, Herr Heinzow kennt mich nicht (und umgekehrt) und das ist auch gut so. Er glaubt nur ich sei (nur) Arzt und das scheint ein rotes Tuch für ihn zu sein, egal was ich schreibe.

  33. @ #8 Pseudonym Dr. Paul

    „meine Hinweise sind konkreter und wesentlich besser als die politische Stellungnahme des RKI“

    Absolut glaubwürdig bei jemandem, der vorgibt ein Onkel ‚Doktor‘ zu sein und der nicht weiß, daß jemand, der Vanille riechen kann, nicht an Parkinson erkrankt ist.

    „large pressure amplitude“
    Sagt doch alles in Bezug auf die Sicherheit der Ursachendifferenzierung.

  34. Es geht nicht um die Frage ob Wirkungen auftreten, sondern welche Stärke zu akzeptieren ist. Durch Autofahren gibt es Unfälle mit schweren Gesundheitsfolgen – sollen deshalb alle Autos abgeschafft werden?

    Es geht um die Frage der Wirkungen. Wenn der Schall durch die Wände geht, weil die Wandbewegung dem Schall folgt, warum soll dann der Kopf nicht auch dem Schall folgen?

    Das Problem ist tiefer. Ohne Kraft keine Verformung und keine Verformung ohne Kraft.

    Das bedeutet auch die Wand wird verformt – allerdings weniger als die Wand insgesamt bewegt wird. Diese geringen Verformungen könnten für die Wirkung ausschlaggebend sein. Die Verformungen haben die Größe der Oberflächenwellen, die der Turmfuß durch die Turmbewegung anregt. Bestimmte Erscheinungen, die mit Luftdruckschwankungen schwer erklärbar sind, könnten mit der Seismik erklärt werden. Dazu kommt, daß Oberflächenwellen nur mit der Wurzel aus der Entfernung abnehmen, Luftschall aber mit der Entfernung.

    Wenn die Ursache bekannt ist, kann man auch die Wirkungen minimieren z.B. Tilgerpendel.

    Als in Friaul (Italien) ein Erdbeden war, sind Chilenen aus Ihren Häusern in Berlin geflohen – obwohl Berliner davon nichts gemerkt haben.

    Aber noch ein anderes Thema. Paul äußert sich immer fleißig, aber ohne Kenntnisse. Die Gegenstrahlungsmessung wurde schon 1905 gemacht und Paul akzeptiert, daß die Nettoabstrahlung von der Oberfläche nicht nur von der Temperatur der Oberfläche abhängt. Seit der Frage, wieso denn die Nettoabstrahlung von der Erdoberfläche schwankt (Wirkung der Gegenstrahlung) ward kein Beitrag von Paul mehr gesehen. Also kann man Pauls Beiträge auch hier in die Tonne treten, weil hinter seinen Beiträgen keine Substanz steht.

    MfG

  35. zu#4:
    Richtig,
    meine Hinweise sind konkreter und wesentlich besser als die politische Stellungnahme des RKI, aber ganz sicher nicht von Wiki.
    Wie kommen Sie darauf?
    Ach ja Ihr Parkinson.
    Mein lieber T.Heinzow tut mir wirklich leid für Ihren Parkinson.
    Man erkennt ihn u.a. auch an einer zunehmenden irrationalen Boshaftigkeit.

    Ich kann Sie aber noch etwas mehr erschrecken:

    Hier ein Hinweis, dass auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen wird:

    Aviat Space Environ Med. 1999 Mar;70(3 Pt 2):A46-53.
    Echocardiographic evaluation in 485 aeronautical workers exposed to different noise environments.

    „characterized by large pressure amplitude and low frequency (LPALF) (> or =90 dB SPL, < or = 500 Hz)" "LPALF noise causes structural changes in the heart. Mitral valve and pericardial thickening constitute the first signs of VAD" Das ist die Verdickung der Mitralklappe des Herzens und die Verdickung des Pericards. Der Pathologe sieht auch im Tierversuch eine typische extrazelluläre Faserbildung (Fibrose) ohne klassische Entzündungsreaktionen. Das war in dem politischen RKI-Statement nur angedeutet, alles keine wirklich neuen Befunde vor 2000. Auch die Chinesen wissen hier schon wesentlich mehr, und haben wegen manifesten Hirnschäden bei Menschen Rattenversuche und in vitro-Untersuchungen unternommen, die gezeigt haben, dass das Stützgewebe des Gehirns, die Gliazellen durch diesen Infraschall hypertrophieren und dadurch zum Untergang von Nervenzellen führen. Konsequenterweise haben sie dann mit Hemmstoffen für dieses krankhafte Wachstum der Gliazellen einen Schutzeffekt für die Nervenzellen nachweisen können. Acta Neuropathol. 2013 Nov;126(5):725-39. doi: 10.1007/s00401-013-1166-x. Epub 2013 Sep 4. Glial cell-expressed mechanosensitive channel TRPV4 mediates infrasound-induced neuronal impairment. Laboruntersuchungen über Atemeinschränkungen durch niedrigfrequenten Schall bei Mensch und Tier gibt es bereits vor der Windmühlen-Aera, z.B. Gierke and Nixon, 1976 Eine schöne Dr.-Arbeit (M.Sc. dissertation) gibt es von R.N. Vasudevan, ISVR, 1975, publiziert: Vasudevan, R. N., and Gordon, C. G., 1977, Experimental Study of Annoyance Due to Low Frequency Environmental Noise: Applied Acoustics, v. 10, p. 57-69. Hier sind bereits die klassischen Symptome des Tiefschalleffektes durch Windmühlen beschrieben: ---- • The problems arose in quiet rural or suburban environments • The noise was often close to inaudibility and heard by a minority of people • The noise was typically audible indoors and not outdoors * The noise was more audible at night than day * The noise had a throb or rumble characteristic • The main complaints came from the 55-70 years age group * The complainants had normal hearing. * Medical examination excluded tinnitus. ---- Völlig falsch ist es ohne Zweifel, zu behaupten, dass keine ausreichenden Daten über Gesundheitsschäden durch niedrig-frequenten Schall vorliegen.

  36. @Heinzow
    „““Ja wo bleiben sie denn, die „Freunde“ der sog. „erneuerbaren Energie“ und zerfetzen den Beitrag?“““

    Keine Angst, die kommen noch….müssen sich nur noch schnell die ideologische Schuhbesohlung bei ihren zuständigen Esotheriker abholen.

    Merke….der Kliamawandel wird zukünftige Generationen bis ins Mark erschüttern, weswegen heute kleine Unannehmlichkeiten hinzunehmen sind…denn es geht ums Große und Ganze….Basta.
    Auch ein Wald muss Opfer bringen, wenn er morgen noch leben will….geschredderte Vögel sind Kollateralschäden, die zukünfige Vögelleien überhaupt noch möglich machen….und, nun ja, Infraschall is eh nur eine Erfindung der ewig nörgelnden Klimawandelleugner…um die einzig wahren Klima-Schützer zu verunsichern.
    Klimaschutz ist alternativlos…..merk Dir dat endlich…..Du verstocktes Leugnerschweinchen….auch für Dich haben wir schon die passende Zelle vorbereitet.

    Den Klimaschutz in seinen Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf….weil nämlich nur die Schweine das Sagen haben, ätsch.

    Uff…..Onkel Heinz, die perfekte Simulation eines bekloppten Klimaschützers……Glaube ersetzt BWL, merk Dir dat endlich!

  37. Interessant ist bzgl. der Studie die Nichterwähnung der Empfehlung des Robert Koch Institutes: 2Infraschall und tieffrequenter
    Schall – ein Thema für den
    umweltbezogenen Gesund-
    heitsschutz in Deutschland?
    Mitteilung der Kommission „Methoden und
    Qualitätssicherung in der Umweltmedizin““
    Zu finden im Bundesgesundheitsblatt 2007.

    Da finden sich auch die Resonanzfrequenzen der menschlichen Körperteile.

  38. Und hier schon länger als 10 Jahre publiziert,

    die Wirkung nicht aufs Gehirn, sondern die Lunge:
    http://tinyurl.com/pfuqjro

    beim Menschen (LFN = niedrig-frequenter Lärm):
    „In persons exposed to LFN on the job, respiratory complaints appear after the first 4 years of professional activity. At this stage, they disappear during vacation periods or when the person is removed form his /her workstation for other reasons. With long-term exposure, more serious situations can arise, such as, atypical pleural effusion, respiratory insufficiency, fibrosis and tumours. “

    atypischer Rippenfellerguss, Ateminsuffizienz, Lungenfibrose und Lungentumoren (Krebs).

    tierexperimentell:
    „In LFN-exposed animal models, morphological changes of the pleura, and loss of the phagocytic ability of pleural mesothelial cells (explaining the atypical pleural effusions). Fibrotic lesions and neo-vascularization were observed along the entire respiratory tract. Fibrosis lesions and neovascularisation were observed through- out the respiratory tract of the animals seen. Pre-malignant lesions, metaplasia e displasia, were also identified.“
    DAS GLEICHE!

    mfG

  39. Infraschall dringt durch Wände, dass ist bekannt.?Im Schädel, dem Kopfskelett des Menschen, befindet sich das Gehirn. ???Nach welchem physikalischen Gesetz sollte ausgerechnet der Schädel ein Dämpfungsvermögen für Infraschall besitzen, so dass dieser Schall nur über das Hörvermögen im Gehirn wirken kann?

    Physik: Eigenfrequenz ist gleich Anregungsfrequenz!
    Die Eigenfrequenzen der Gehirnwellen sind gleichzeitig die Anregungsfrequenzen, welche durch die Periodizität angeregt werden und die Verarbeitungsprozesse im Gehirn stören.?

    Deltawellen (0,1-4 Hz) traumlosen Tiefschlafphase?Thetawellen (4,1-8 Hz) leichte Schlafphase?Alphawellen (8,1-13 Hz) leichte Entspannung bei gleichzeitiger Wachheit über etwas nachdenken (Konzentration)
    ?Betawellen (13,1-30 Hz) Betawellen sind der normale Gehirnwellen Zustand wie er z. B. während eines EEGs gemessen wird.
    ?Gammawellen (> 30 Hz) Sie lassen sich mit bloßem Auge nicht auf einem EEG-Streifen erkennen.??

    Es handelt sich bei bei aktiven Windmühlen nicht um einen einmaligen Knall oder eine einzelne Druckwelle sondern um stabile „Dauertöne“, die Resonanz erzeugen.

    Das hat etwas mit simpler Physik zu tun und erfordert keinerlei wilden „evolutionären“ Deutungstheorien (Warnsignal etc.).

    http://tinyurl.com/mbnde8n

    der wichtigste Satz daraus original (englisch):

    The alpha blockage is a well-known effect caused by desynchronised bioelectrical activity of the brain under the sensory stimulation. This phenomenon is registered even though the stimulus applied is an acoustic stimulus not perceived directly by the aural system. Reduction of the alpha rhythm during the infrasound exposure is found on the statistical significance level p < 0.05. --- acoustic stimulus not perceived directly by the aural system ist eine "Tonwirkung", die NICHT vom Ohr wahrgenommen wird. Hier sollten endlich die Fragezeichenen "wie kann denn nur...?" ein Ende finden. Das sind MESSERGEBNISSE bei jungen kerngesunden Versuchspersonen. Und p < 0,05 heist für jeden wissenschaftlich gebildeten: Signifikanz, oder Ausschluss von Zufall, oder BEWIESEN! mfG

  40. Ja wo bleiben sie denn, die „Freunde“ der sog. „erneuerbaren Energie“ und zerfetzen den Beitrag?

    Und wo bleibt der Kommentar des Pseudononyms N. Fischer, der ja glühend das Vorsorgeprinzip vertritt?
    Und die anderen Nullsatzschreiberlinge? Sitzen wohl im Auto, um auf dem Fischmarkt zu parken, weil ja der limawandel demnächst kräftig zuschlagen soll?

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