Katholizismus und Umweltaktivismus

Thomas M. Doran
Katholiken mit einem Interesse an der Umwelt sollten versuchen, legitime Wissenschaft von ideologischem Lärm und organisatorischem Selbstinteresse zu trennen.
Wie gehen Katholiken mit den großen Umweltfragen um: Klimawandel, Entwaldung und Verlust von Habitaten, Wasserqualität und -knappheit, das Aussterben von Spezies, fossile Treibstoffe? Wie kompatibel ist Umweltaktivismus mit dem Katholizismus? Was bedeutet es, verantwortungsvolle Verwalter der Schöpfung zu sein? Dies sind wichtige Fragen, die sogar noch drängender geworden sind, weil Papst Franziskus in diesem Jahr 2015 eine Enzyklika zu Umwelt- und ideologischen Fragen ausgeben wird.


Bild rechts: Solarpaneele auf dem Dach der Audienzhalle von Papst Paul VI. Photo vom Dezember 2010. Quelle: CNS photo/Paul Haring

Christlichem Glauben zufolge ist es notwendig, „Respekt für die Integrität der Schöpfung“ zu zeigen (CCC 2415) und die Ressourcen der Erde mit Bedacht zu nutzen, aber dieser Glaube sagt uns nicht, ob spezifische Umweltinitiativen moralisch überzeugend sind.

Umweltaktivismus ist häufig eine Sache von Wissenschaft und Ideologie. Nicht selten, wenn jemand einer von Umweltaktivisten inbrünstig verfochtenen These nicht folgt, wird man als „Wissenschaftsleugner“ gebrandmarkt. Ironischerweise verstehen viele von denen, die ihre Gegner unbekümmert als „Wissenschaftsleugner“ verunglimpfen, selbst nicht die zugrunde liegende Wissenschaft.

Als Ingenieur und Wissenschaftler mit über 30 Jahren Berufserfahrung, der Umweltingenieur-Themen gelehrt hat und der es liebt, Geschichte zu erklären, habe ich meinen Anteil an schlechter Wissenschaft und schlechten Daten gesehen (traurigerweise bin ich selbst hier gelegentlich schuldig geworden). Ich habe verinnerlicht, dass während wir uns auf Daten verlassen müssen, ein ehrlicher Skeptizismus hinsichtlich der Daten ein wichtiger Aspekt der wissenschaftlichen Methode ist. Bei vielen Gelegenheiten haben Wissenschaftler und Experten einen Konsens zu etwas erreicht, das sich im Nachhinein als falsch erwiesen hat. Wie Matt Ridley in einem Artikel im Wall Street Journal im Jahre 2013 geschrieben hat: „In der Wissenschaft geht es um Beweise, nicht um Konsens“. Ich stimme Mr. Ridley zu, mich interessiert kein Konsens, egal wie leidenschaftlich oder moralisch entrüstet. Ich will Daten und Beweise sehen.

Objektive Kriterien, saubere Daten

Hier folgt ein Beispiel. Es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende Artikel und Anweisungen, die uns davor warnen, dass unsere Umwelt Angriffen ausgesetzt ist und sich deren Zustand verschlechtert – wie kann da noch irgendjemand behaupten, dass Amerikas Umwelt sauberer ist als seit über 100 Jahren? Ich kann und tue das auch, und zwar mit folgenden Beweisen auf der Grundlage dieser Kriterien: Krankheiten durch Wasserverunreinigungen, Niveau der Verschmutzung von Wasser und Luft, Habitaten, technologischer Innovation und sensorischer Beweise.

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sowie noch bis in die zwanziger Jahre desselben sind Tausende in amerikanischen Städten an Typhus erkrankt. Krankheiten infolge verunreinigtem Trinkwasser sind in den USA praktisch ausgerottet, und zwar so sehr, dass die meisten Amerikaner die Unbedenklichkeit ihres Trinkwassers voraussetzen. In einer Zeit, in der wir jetzt Verschmutzer in parts per Billion oder sogar in parts per trillion entdecken und messen können, denken viele, dass wir immer mehr Verschmutzer freisetzen. Im Gegenteil, die Qualität geklärter Abwässer und das Wasser von Flüssen, Seen und Strömen hat sich stetig verbessert, belegt durch Messungen eines signifikant niedrigeren Niveaus von Verschmutzern. Einige Klärwerke lassen Wasser in die Flüsse fließen, das sogar eine noch bessere Qualität hat als der Fluss selbst.

Thema Luftqualität: es gibt effizientere Verbrennungsprozesse, weniger verschmutzende Reste von Verbrennung und eine bessere Technologie zur Luftreinhaltung. Dann gibt es da Habitate für Fische und Wildtiere. In einem Artikel in den Detroit News aus dem Jahr 2010 heißt es: „Von Weißkopfadlern bis zu See-Stören verzeichnen natürliche Flora und Fauna eine dramatische Rückkehr an Stellen, die man für höchst unwahrscheinlich hält: Die Wasser und Ufer des Detroit Rivers… Nach Jahrzehnte langen Bemühungen, die schmutzige Vergangenheit des Detroit River zu bekämpfen, sind inzwischen viele Fisch- und Vogelspezies in das Flussbett zurückgekehrt. Die aufstrebende Fischadler-Population wird begleitet von einer zunehmenden Zahl von Zandern, See-Stören und Renken ebenso wie von Vogelarten wie dem Weißkopf-Seeadler und dem Wanderfalken. Wir reden über Detroit, einst die produzierende Hauptstadt der Welt und immer noch ein bedeutendes Produktionszentrum. All dies geschieht überall in der gesamten Nation.

In einem Artikel im Wall Street Journal aus dem Jahr 2014 mit dem Titel [übersetzt] „Der Verknappungs-Trugschluss“ identifiziert Matt Ridley viele Beispiele, in denen Ökologen das Ende der natürlichen Ressourcen der Welt propagierten, obwohl technologische Innovationen diese Grenzen wieder und immer wieder durchbrochen haben. Gegen die beweise aus der Historie glauben Viele, dass ein Problem, wenn wir es heute nicht lösen können, auch im nächsten Jahr und im nächsten Jahrzehnt noch ein Problem ist. Düstere Vorhersagen basieren oftmals auf diesem Irrglauben [gilt das nicht auch z. B. für den deutschen Atom-„Müll“? Anm. d. Übers.]

Faktum: Wir verfügen über die Technologie, von der Toilette zum Wasserhahn zu gehen, falls die psychologische Barriere bewältigt werden kann*. Von Öl- und Gasreserven, die bereits zur Neige gegangen sein sollten, sagt man jetzt voraus, dass sie noch weit in die Zukunft ausreichen werden infolge von Innovationen hinsichtlich Fracking und Schieferöl. Moderne Technologien erlauben es uns, Infrastruktur zu reparieren oder zu ersetzen mit nur minimalen Störungen der Umwelt. Es gibt auch vielfältig sensorische Beweise, dass sich die Umwelt ständig verbessert hat. Einige können sich noch an jene Tage erinnern, als Flüsse und Seen von Ölfilmen bedeckt waren; als mit Kohle betriebene Heizöfen schwarze Wolken über unseren Städten erzeugt haben; als industrielle Abfälle einfach auf freien Plätzen oder in ungesicherten Deponien abgelagert wurden. Diese Umweltbedrohungen wurden in Amerika nahezu eliminiert. Zu vielen dieser Verbesserungen war es aufgrund der Bemühungen überzeugter Umweltaktivisten gekommen.

[*Redewendung: „go from toilet to tap“. Der ganze Satz lautet im Original: „we have the technology to go from toilet to tap, if the psychological barrier can be surmounted“. Ich habe keine vernünftige Übersetzung gefunden. Anm. d. Übers.]

Der Grund, dass diese auf Wissenschaft beruhenden Einschätzungen wichtig sind lautet, dass eine gute Behandlung der Umwelt nicht moralisch überzeugend sein muss, wenn es in Relation zu anderen – hiermit in Konflikt stehenden – Behandlungen evaluiert wird: Tausende Arbeitsplätze; Produkte, die uns gut ernährt, gesund und sicher halten; Eigentumsrechte oder sogar andere gute, aber sich widersprechende Umweltbehandlungen wie Null-Wasserverbrauch oder der niedrigste Kohlenstoff-Fußabdruck.

Ideologie zurückweisen, Ausgleich finden

Die Ideologie Vieler in der Umweltbewegung gehört auch untersucht. Es gibt ein quasi religöses und besonders bösartiges Element in der Umweltbewegung, für das, wie es das Journal beschreibt, „der Klimawandel zu einer fetischartigen kulturellen Angelegenheit geworden ist wie Abtreibung und Hochzeiten zwischen Gleichgeschlechtlichen… Was zählt ist, dass sie auf der richtigen Seite des kulturellen und politischen Symbolismus‘ stehen“.

Ohne auf das komplexe Thema Klimawandel einzugehen zeige ich, dass der Umweltaktivismus für Viele zu einem moralischen Magneten geworden ist, in dem Fakten, Daten und Beweise von sekundärer Bedeutung sind. Unter diesen lautstarken Aktivisten findet man die Leitmotive dafür, dass die Menschheit – einen nicht nachhaltigen Kohlenstoff-Fußabdruck hinterlassend – eher eine Bedrohung ist als ein transzendentes Geschöpf; dass der Mensch keine größere legale oder ethische Statur als irgendein anderes Tier hat; dass chaotische freie Märkte Umweltbedrohungen sind; dass Staaten oder Regierungsorganisationen mit Leuten, die es besser wissen, eine ökonomische Umwelt- und Energiepolitik etablieren sollten; kurz gesagt, eine materialistische Interpretation der Beziehung zwischen Mensch und Planet. Und damit wir nicht glauben, dass diese Motive auf den radikalen Flügel begrenzt sind, finden einige dieser Grundthesen Eingang in den Mainstream-Umweltaktivismus.

Gäbe man diesen Bewegungs-Aktivisten freie Hand, würde deren Energie- und Industriepolitik uns zurück zu Frieren im Winter und Rösten im Sommer bringen, und Verhungern durch Mangel von Nahrungsmitteln und pharmazeutischen Produkten zur Bekämpfung von Krankheiten wären an der Tagesordnung. Noch wichtiger, das katholische Konzept der Menschheit verursacht mit dieser Ideologie oder Quasi-Religion eine gewalttätige Zerstörung. Die Arbeit des Menschen und seine Würde sollten sich nicht der natürlichen Welt unterordnen, was alles andere heißt als zu sagen, dass der Mensch in der Lage sein sollte, die Natur zu vergewaltigen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Die richtige Balance wird erreicht, wenn der Mensch an Werte glaubt, so dass er sich verantwortungsbewusst verhält in Beziehung zur Umwelt. Traurigerweise betrachtet das materialistische Dogma, das viele dieser Aktivisten an den Tag legen, Werte und sogar Vernunft als bloße menschliche oder gesellschaftliche Konstrukte.

Es ist wichtig in Erinnerung zu rufen, dass die Katholiken bahnbrechende Arbeiten in den Wissenschaften durchgeführt haben. In einem vor kurzem erschienenen Artikel im Magnificat mit dem Titel „The Church and the Beginning of It All” schreibt Anthony Esolen über den Jesuitenpriester George Lemaitre, der zum ersten Mal die Big Bang-Theorie angesprochen hatte (und damit Einstein überzeugte) und den Mönch Gregor Mendel, der als der Vater der Genetik betrachtet wird. Ich habe mit einem gewissenhaften katholischen Ingenieur mit einer ausgeglichenen Umweltperspektive zusammengearbeitet, der mehr als jeder andere in der Welt weiß zum Thema selbständige Wasser/Abwasserbehandlung. Viele Katholiken scheinen sich der Anzahl hoch geschätzter katholischer Wissenschaftler nicht bewusst zu sein. Ernste und überzeugte Katholiken begrüßen fern von jeder Anti-Wissenschaft ehrliche und ethische wissenschaftliche Untersuchungen, während sie gleichzeitig erkennen, dass die Kompetenz der Wissenschaft sich nicht auf ultimative philosophische Fragen erstreckt.

Mit Sicherheit gibt es heutzutage Umweltthemen, die besorgt machen, selbst in einem saubereren Amerika: invasive Spezies, gelegentliche Ausbrüche von Pathogenen und giftigen Algen in Speichern zur Wasserversorgung, Schäden an Infrastruktur. Aber betrachtet man den von uns zurückgelegten Weg im vorigen Jahrhundert, sind diese Bedrohungen lösbar oder zumindest handhabbar.

Katholiken mit Interesse an der Umwelt sollten versuchen, legitime Wissenschaft von ideologischem Lärm und organisatorischen Selbstinteressen zu trennen; heutzutage keine leichte Aufgabe. Und sie sollten erkennen, dass die Umweltangst des Monats moralisch nicht überzeugend zu sein braucht, aber dieses rationale Vorgehen in Bezug zur Umwelt sollte immer unter dem Vorbehalt stehen, dass dem Menschen die Herrschaft über die Erde gegeben worden ist – Frauen und Männer sind mehr als nur intelligente Tiere – aber man erwartet von uns auch, dass wir gute Verwalter dieser Welt und seiner Ressourcen sind.

Über den Autor:

Thomas M. Doran ist professioneller Ingenieur, außerordentlicher Professor für das Bauingenieurswesen an der Lawrence Technological University und ein Mitglied des College of Fellows der Engineering Society von Detroit. Er ist auch Autor der Beiträge Toward the Gleam, Terrapin und Iota (October 2014), alle veröffentlicht von Ignatius Press.

Link: http://www.catholicworldreport.com/Item/3600/catholicism_and_environmentalism.aspx

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkungen des Übersetzers hierzu: Zwar geht es in diesem Beitrag nicht um Klima oder Energie, sondern um Umwelt. Aber vieles hier Gesagte ist natürlich auch in der Diskussion zu beiden Themen gültig, weshalb ich diesen Beitrag übersetzt habe.

Erst vor Kurzem hat Herr Puls beim EIKE hier zur Haltung der evangelischen Kirche einen ausführlichen und verstörenden Beitrag geschrieben. Hier folgt nun ein Beitrag aus katholischer Sicht. Es war allerdings nicht feststellbar, ob hier eine Einzelmeinung beschrieben wird (wahrscheinlich), oder ob die katholische Kirche etwas bewusster an das Thema Umwelt herangeht.

Nicht einverstanden bin ich jedoch mit der Passage des Autors über die „großen katholischen Wissenschaftler“. Hier hat die katholische Kirche im Mittelalter allergrößte Schuld auf sich geladen, von der sie sich bis heute nicht wirklich distanziert hat. Vor diesem Hintergrund klingen derartige Äußerungen etwas heuchlerisch.

C. F.

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21 Kommentare

  1. @#17 Alwin Bruno

    Lieber Herr Bruno
    Was soll man denn bei K. Meihardt nachfragen, was bitteschön?????:))(!)[gähn, ächtz, igitt, stöhn]??
    Dermassen unreflektierte Beiträge sollen natürlich rausfliegen, und zwar subito. Sie haben nichts, aber rein gar nichts mit dem zu diskutierenden Thema zu tun. Im Gegensatz zu Helmut Kunz (#14) bin ich der Meinung, nicht nur die langen „Beiträge“ von K. Meinhardt von der Diskussion ausschliessen zu müssen (sondern alle, weil sie zur Sache wirklich nichts, aber auch gar nichts bringen). Ich gelte in meiner Umwelt als sehr toleranter und umgänglicher Mensch. Aber solcher Quark wie die Beiträge, die ich bis dato von K. Meinhardt gelesen habe, ist mir bis dato noch nicht unter die Guckerchen gekommen. Man kann ja bezüglich „Klimaerwärmung“ und Energieversorgung durchaus verschiedener Meinung sein. Wenn man aber konstruktiv mit diskutieren möchte, so sollte doch ein ganz klein wenig Ahnung vorhanden sein, worum es bei der Diskussion geht. Das setzt ein auch paar Grundschulkenntnisse in Physik und Chemie voraus.
    Sie schreiben: „2] Wer nicht fragt bleibt dumm“. Dazu kann ich nur sagen: Wer eine(n) noch dümmeren fragt, wird noch dümmer.
    Sie schreiben: „3] Diskussionen setzen den Dialog voraus, was davon mögen Sie nicht?“
    Ich kann hier zwar nicht aus der Sicht des „angeschossenen“ Helmut Kunz antworten. Selber mag ich es nicht, wenn sich irgendwelche SpinnerInnen an Diskussionen beteiligen, von deren Themen sie Null Ahnung haben und dafür irgendwelche esoterische Höhenflüge ins Netz stellen.
    Nebenbei bemerkt (gehört nun ja wirklich zum Thema, aber trotzdem): Was Galilei betrifft, ist ja wohl klar was Sache ist. Alles rechtens, die Verurteilung. So war die Rechtssprechung eben damals. Kleiner Exkurs in die neuere (deutsche) Geschichte. Jede Menge Todesurteile vor dem NS-„Volksgerichtshof“. Alles okay. So war halt die Rechtssprechung damals. Davon wird sogar noch heute in den „akademisierten Märchenbüchern“ (Zitat) berichtet. Pfui deibel, kann ich nur schreiben, wenn irgend jemand auch nur im Ansatz behaupten kann, Galileo Galilei wäre kein Unrecht geschehen. Das geht dann in meiner Beurteilung schon in Richtung: NS-Verbrechen in Deutschland (und anderswo noch viel mehr)????? Neeeeeein, sowas hat’s nie gegeben. War ja auch konform mit dem damals geltenden „Recht“……..

    Herzliche Grüsse (aus der Schweiz)
    D. Büchle

  2. Hm…decodieren trifft es wohl…
    Wenn ich das richtig dechifriere, dann ist es wohl besser, den Sinn des Lebens in einem Buch mit Geschichten aus der Bronzezeit eines halbnomadischen Hirtenstammes zu suchen, als Wissenschaft zu betreiben.
    Und es ist besser, seine Fragwürdigen Dogmen nicht inklusive aller daraus resultierenden logischen Brüche, nicht zu hinterfragen, als neue Erkenntnisse zu gewinnen.
    Ich fange jetzt mal nicht mit dem Theodize Problem an, der Unsinnigkeit des Begriffes „Allmacht“, insbesondere in Kombination mit „Allwissend“, oder der mehr als Fragwürdigen Ethik, jemanden ewige Verdammnis auszusetzen, wieder mit dem Bezug auf „Allwissend“

    … Der Rest scheint mir vom üblichen „Demut“ Gerede zu sein, warscheinlich hat sich Kopernikus schon ähnliches anhören müssen. Wenn die Sonne sich schon nicht um die Erde dreht, so ist doch wenigstens unser Gehirn die komplexeste Struktur im Universum, vieleicht täte Frau Meinhardt da etwas Demut ganz gut. Im übrigen ist Evolution ein tatsächlich beobachtbarer Vorgang, wenn ich mal ganz viel Zeit und Lust habe Suche ich die entsprechende Studie mal raus, wobei meiner Erfahrung nach sowas wenig Sinn macht.

  3. @ #16 D. Büchle

    Ist das so schwer zu verstehen?

    „Auch nachdem Tausende von Arbeitern das Gehirn jahrhundertelang untersucht haben, die ehrlichen Arbeiter kommen aus dem Staunen nicht heraus.

    Lernen Sie erst einmal programmieren. Zahlen aus dem Jahr 1993 schätzen, im Gehirn dürfte es etwa 100 Milliarden Nervenzellen geben.

    Das Gehirn ist die dem Menschen komplexeste bekannte Struktur, bis heute.

    Es gibt nur (!) eine Evolution des Wissens. Die andere ward noch nie zuvor gesehen. Man kann daran nur glauben. Wer dies will, bitte, auf eigene Gefahr. Alles andere sind Schäume.“

    Ersetzen Sie da mal „Evolution“ durch „Klima“ etc. .
    Fällt jetzt der Groschen?

  4. @#14: helmut kunz schrieb „Bei fast keinem Ihrer Kommentare konnte ich bisher herausbekommen, was Sie damit sagen wollte.“

    Deshalb fragen Sie auch nicht nach? sondern hacken darauf herum dass diese Kommentare gleich rausfliegen sollen?

    1] Ihre Kommentare könnten ja auch gleich rausfliegen.
    2] Wer nicht fragt bleibt dumm (in Anlehnung an und Erweiterung von #15 T.Heinzow).
    3] Diskussionen setzen den Dialog voraus, was davon „mögen“ Sie nicht?

    Ich verstehe den Einwand zu Gallileo sehr gut, aber ich basiere mein Urteil auch auf authentifizierbare Belege und die stehen nun mal nicht in akademisierten Märchenbüchern.

  5. @ #15, T.Heinzow

    Lieber Herr Heinzow
    Können Sie mir bitte bei meiner Suche nach dem Meinhardt-Code behilflich sein?

    @ #14, helmut kunz

    Ihrem ausgangs genannten Wunsch kann ich mich vorbehaltlos anschliessen!

    @ admin: Bitte versuchen Sie die Regeln 2 – 4 dieses Forums wenigstens ansatzweise durchzusetzen. Vielen Dank

  6. #12;13
    Die K. Meinhardt ist nicht nur Ihnen ein Rätsel. Sie müllt auch andere Foren mit Ihren esoterisch angehauchten und unverständlichen Kommentaren zu. Auch ich frage mich praktisch jedes Mal (nach dem Durchlesen), ob Sie oder ich keine deutsche Grammatik schreiben kann. Bei fast keinem Ihrer Kommentare konnte ich bisher herausbekommen, was Sie damit sagen wollte – inzwischen glaube ich, Sie auch nicht.
    Manchmal wünschte ich mir, der ADMIN würde wenigstens die schlimmsten (das sind die Langen) gleich in den Datenmüll lenken.

  7. Sehr geehrte Frau Meinhardt,

    Als interessierter Leser und gelegentlicher Kommentator hier bei EIKE frage ich mich bei ihren Kommentaren ernsthaft, was sie eigentlich Aussagen wollen.
    Das meiste ist unverständlich, durchzogen von einem eher merkwürdigen Wissenschaftsverständnis vermengt mit einem noch merkwürdigerm Religionsverständnis…
    Insbesondere ihr Beitrag zu „Big Data“ zeugt von keinerlei fundierter Sachkenntnis, und ihre Schlussfolgerungen sind abstrus.

  8. #7: Danke, verehrter Herr T. Heinzow. Mehrere Punkte für mich. Sie fallen immer weiter zurück. Danke für diese Bestätigung. :)) MhG

    #8: Herr Jürgen Michele, prüfen Sie es noch einmal nach. Die 359 Jahre sind ein (positivistischer) Witz. Desinformation mal wieder. Eine glatte Lüge. MfG

    #10: Ihr Problem, Herr Brunthaler, liegt darin begründet, Sie kennen Herrn Schopenhauer zu wenig. Auch dieser Mann war ein schwerer Alkoholiker. MfG

    Worte einer (durch und durch) nicht (!) religiösen Frau

    P.S.: Lernen Sie doch alle mal programmieren, in mehreren Sprachen, vielleicht hilft es ein wenig nüchtern zu werden. Wenigstens versuchen. Nicht gleich aufgeben. Und denken Sie alle an die Worte des verehrten Herrn Michael Treml. Das Wissen immer (!) in Objekte und Konzepte unterteilen. Bei Karl R. Popper (Objektive Erkenntnis) nachlesbar, bspw.

    An der NYSE fallen 1 Terabyte an Daten täglich an.
    Facebook hat es mit mehr als 20 TB zu tun, in komprimierter Form, auch täglich.
    Beim CERN/LHC, das Ding unter dem Dreiländereck, fallen 40 Terabyte an täglichen Daten an, 15 Petabyte pro Jahr, in etwa. Das sind Zahlen aus dem Jahre 2010.

    Warum sage ich dies? Weil die Materialisten schon immer keinen Überblick hatten. Wagen Sie den Blick über den Rand einer und der Ihrigen Untertasse. Und dann auch über den Tellerrand wollen. Die echte Wissenschaft hört nicht an der Tür der Gemeinde der Kirche der Physik auf. Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiin. Meistens beginnt sie gerade dort.

    Heutiges Wissen verlangt interdisziplinäre Ausrichtungen, ja ja. War schon immer so. Nur heute, ist es nicht mehr leicht zu leugnen.

    Leonardo da Vinci soll (!) einmal gesagt haben: Geringes Wissen macht die Menschen hochmütig, grosses Wissen aber macht sie demütig.

    Hat er das wirklich gesagt? Egal. Es stimmt. Raten Sie mal aus welchem Buch das nur stammen kann? Bestimmt nicht aus einem der Möchtegern-Aufklärung. Das ist ausgeschlossen. :))

    Die alten Griechen sollen das Gehirn für eine Art Kühlaggregat zur Regelung der Bluttemperatur gehalten haben.

    Im letzten Jahrhundert hat man es mit einer Schalttafel, einem Computer, einem Hologramm verglichen.

    Das Problem vor dem vor allem die Mitglieder der einseitigen Kirche stehen ist dieses, es ist einzigartig im bisher bekannten Teil des Universums. Erst ganz allmählich beginnt der Mensch zu verstehen, was oder „wer“ das Gehirn sein will. Und es bleibt noch sehr viel zu entdecken. Was die falsch spielende Physikerkaste gerne verschweigt, man wird es nie ganz herausfinden können. Es ist das einzige Organ, welches nicht transplantierbar ist, ohne jemand anderes zu werden. Es steuert alle Körperfunktionen. Es überwacht unsere allerprimitivsten Verhaltensweisen und es ist zuständig für unsere höchstentwickelten Aktivitäten, unsere Kultur, Denken, Musik, Kunst, Wissenschaft, Sprache.

    Auch nachdem Tausende von Arbeitern das Gehirn jahrhundertelang untersucht haben, die ehrlichen Arbeiter kommen aus dem Staunen nicht heraus.

    Lernen Sie erst einmal programmieren. Zahlen aus dem Jahr 1993 schätzen, im Gehirn dürfte es etwa 100 Milliarden Nervenzellen geben.

    Das Gehirn ist die dem Menschen komplexeste bekannte Struktur, bis heute.

    Es gibt nur (!) eine Evolution des Wissens. Die andere ward noch nie zuvor gesehen. Man kann daran nur glauben. Wer dies will, bitte, auf eigene Gefahr. Alles andere sind Schäume. Die vergehen. :)) In diesem Sinne.

    Die Grundlagen der Moderne sind auf Sand gebaut. Haben Sie bitte Geduld. Das ist alles. Das Gebäude stürzt ganz sicher ein.

    Das alles ist Teil der Kathedrale des Wissens. Und alle (!) Aussagen müssen versöhnt werden. Sonst hat der Diskutant ein Riesenproblem. 🙂 Ich habe dieses Problem gar nicht mehr.

    Und übrigens, dies gehört auch in die obige Kathedrale. Die DNS (Desoxyribonukleinsäure) stellt eine (auch von den heutigen Computern) unerreichte (!) Speichertechnik dar. Ja ja. Die Chips der modernsten Computer sind davon noch um Zehnerpotenzen (!!) entfernt. Es gäbe noch so viel zu sagen. Aber die Phantasie vieler der freiwilligen Mitglieder der einseitigen und einfältigen Kirche der Physik ist ja so verkümmert. [Gähn] Schade.

    Mit Wissen hat es wenig zu tun. Eher mit Weigerung die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Jahrelange Indoktrination durch die perversen Grünen. Es ist Ihr primitiver Glaube, der sie daran hindern will, die bittere Realität wahrzunehmen. Das Leben hat sehr wohl einen Sinn. 😉

    Eine physikalische Kirche, die primitiven Glauben als Wissen verhökern will, ist was? Meine Herren, ändern Sie schnellstens Ihre Perspektive, oder Sie gehen unter.

    Häsin und Hase lassen grüßen (Dürer)

  9. @ #9 Werner Philipzik

    „Ist die Formulierung „vergreister Klerus“ und „aussterbende Priesterschaft“ in einem Satz nicht ein „weißer Schimmel“, wenn Sie wissen, was ich meine?“

    Nein, denn Vergreisung bedeutet, daß es im Klerus keine „Jungen“ gibt. Erst mit 75 ist bei Bischöfen Schluß und bei Kardinälen mit 80. Das hat nichts damit zu tun, daß es in D kaum noch Männer gibt, die sich „berufen“ fühlen … .

  10. „In früheren Jahrhunderten war die Religion ein Wald, hinter welchem Heere halten und sich decken konnten. Aber nach so vielen Fällungen ist sie nur noch ein Buschwerk, hinter welchem gelegentlich Gauner sich verstecken“ (Arthur Schopenhauer, 1788-1860)

  11. Zu dem Verhalten der hiesigen offiziellen katholischen Kirche habe ich einen mit ihr verbundenen MdB in Verbindung mit dem gesamten Kontext per E-Brief kontaktiert. Wegen des vorliegenden Sachzusammenhangs ist es vielleicht von Interesse, ihn auch hier einzustellen. Ich beabsichtige, mit gleicher Tendenz auch noch meine hiesige (ev.) Kirchengemeinde sowie die EKD zu kritisieren.
    Mein E-Brief lautet:
    „Sehr geehrte/r XYZ
    wie angekündigt (angedroht?), möchte ich nochmals Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, da Sie mich dankenswerterweise auf Ihren Netzauftritt und damit auf Ihre besondere Verantwortung hingewiesen haben, was den Energie- und Umweltbereich angeht.
    Deswegen einige Fragen bzw. Bitte um Erläuterungen zu Ihren Ausführungen im Bereich Energie und Umwelt.
    Sie werten Fukoschima noch 2013 als „schreckliche Ereignisse“. Wie begründen Sie das? Nach Feststellungen der betr. UNO-Unterorganisation hat bis zum heutigen Tage einschließlich Tschernobyl die friedliche Nutzung der Kernenergie insgesamt noch keine 150 Todesopfer durch „Verstrahlung“ verursacht. Und speziell Fukoschima hat ihre relative Harmlosigkeit beweisen; hat es doch insoweit keinen einzigen „Strahlentoten“ gegeben (unfreiwilliger Test für die Ungefährlichkeit!). Übrigens war, wie Sie sicherlich aufgrund Ihrer naturwissenschaftlichen Kenntnissen wissen, die Evakuierung überhaupt nicht nötig. Auch in der unmittelbar Nähe außerhalb des Zaunes der außer Kontrolle geratenen Reaktoren war die radioaktive Belastung nie höher als in vielen Teilen der Welt durchgehend, z.B. im Hochschwarzwald. Wie sieht nun im Vergleich dazu die Bilanz der anderen Energieerzeuger (einschließlich der sog. erneuerbaren) aus?
    Halten Sie Ihre bisherige Bewertung über die Notwendigkeit der sog. Energiewende (soEw) noch aufrecht, im Hinblick darauf, daß einer der dafür hauptverantwortlichen Initiatoren diese als von falschen Voraussetzung ausgehend beurteilt (vgl. Zeit 50/2014 = Energiewendevordenker G. Graichen)?
    Wie bewerten Sie die der Energiewende zustimmende Machbarkeitsstudie der TU Dresden und Clausthal zur Vollversorgung durch sog. erneuerbare Energien (Suchmaschine)? Meiner Ansicht nach zeigt sie eindeutig auf, welch teurer und vor allem wahnwitziger Irrweg hier beschritten wird.
    Schließlich noch eine eine auf Moral oder Ethik zielende Frage, auf die ich kommen, weil Sie nach Ihrem Netzauftritt Wert darauf legen, als auf christlicher Grundlage Handelnde/r angesehen zu werden. Wie ist eine christliche Grundhaltung mit den äußerst schlimmen Folgen der soEw zu vereinbaren? Als Beispiel sollen (nur) einige aufgeführt werden, die jede für sich bereits unter moralischen oder ethischen Gesichtspunkten das Ende der soEw bedeuten müsste:
    Die soEw ist infolge der Verwendung von Lebensmitteln zur Energieerzeugung mitverantwortlich, daß weltweit immer noch Hungertote zu beklagen sind.
    Sie wirkt zerstörerisch auf Gottes Schöpfung durch Umwelt- und Naturzerstörung.
    Sie bedeutet den Versuch, anstelle Gottes einen „Ökogötzen“ zu installieren.
    Sie ist eine Umverteilung von unten nach oben.
    Sie zerstört die Grundlagen, die für das wirtschaftliche Wohlergehen einer Gesellschaft überlebensnotwendig sind.
    Sie hat keinerlei Einfluss auf das Wetter und damit auf das Klima.
    Sie ist letztlich größenwahnsinnig (Klimaschutz) und ist damit als eine jetztzeitige Entsprechung des Turmbaus zu Babel mit den entsprechenden Folgen zu sehen.
    Usw.
    Unter diesen Gesichtspunkten ist es auch erschütternd, was die „Handreichungen“ zu diesem Thema (Nr. 245) der kath. Bischofskonferenz enthalten, und die Sie mitzuvertreten haben. Aber die Ausführungen des ev. Gegenstücks sind genau so schlimm. Hierzu ist bei „eike“ (Suchmaschine) gerade vor kurzem eine vernichtende Kritik veröffentlicht worden, die in ihrer Eindeutigkeit und Schlüssigkeit stichhaltig nicht widerlegbar ist. Ich empfehle sie Ihnen, sehr verehrte/r XYZ, und gebe, um Sie vielleicht neugierig zu machen, abschließend einen Kommentar dazu wieder, der nach meinem Dafürhalten zwar lustig, aber auch äußerst bedenkenswert ist, für jemanden, der sich an den christlichen Glauben gebunden fühlt.
    Er lautet (Kommentar Nr. 50 – Herr Peter Herbst – zum Beitrag „Kirche im Klimawahn Nicht mehr als JA und AMEN“ in „eike“):
    „Na schön.
    Da betätige ich mich mal als Prophet und liefere die Vorlage für den nächsten Predigttext zu
    1. Mose, Kap 1; vielleicht für den nächsten Sonntag:
    Als der HERR die Welt geschaffen hatte und nach jedem Schöpfungstag befand, dass es gut war, waren da Engelein, die ein ungutes Gefühl hatten. Es stimmte da nämlich etwas nicht. Eines der göttlichen Lebenselixiere, das CO2, hatte eine besorgniserregende Bilanz. Es war deutlich zu sehen: Die Nahrung allen Lebens, die Pflanzenspeise CO2 wurde immer weniger.
    Der Kohlenstoff wurde festgemauert in der Erden oder besser, in den mächtigen marinen Kalksedimenten. Da war er so gut wie nicht mehr herauszuholen und Satan frohlockte: Die Pflanzen waren nahezu am Verhungern. Auch wenn der Allmächtige dafür gesorgt hatte, dass die Pflanzen, Quelle allen tierischen und menschlichen Lebens mit sehr, sehr wenig CO2 auskommen, es war schwer, und die Pflanzen litten. Und die Tiere litten und auch der Mensch, da es einfach zu wenig CO2 und damit Pflanzen gab. Und es würde immer schlimmer werden, da irgendwann aller Kohlenstoff aus dem Weltenkreislaufe gebunden sein würde.
    Aber der Gottseibeiuns hatte nicht mit der Allweisheit des HERRN gerechnet. Nicht umsonst hatte er nach der Erschaffung des Menschen nicht befunden, dass es gut sei. Der Mensch hatte nämlich noch eine Aufgabe: Er sollte den angeblichen Fehler in der Schöpfung ausgleichen. Und so wie es der HERR wollte, geschah es: Der Mensch holte den nur scheinbar sinnlos in der Erde liegenden Kohlenstoff heraus, wandelte ihn in vielfältige Formen zu seinem Nutz und Frommen und sorgte dafür, dass der CO2-Mangel beseitigt wurde, so dass die Pflanzen besser gedeihen konnten und damit die Tiere und die Menschen, die sich von ihnen nährten.
    Natürlich gefiel das dem Verderber nicht und er sann auf Böses und siehe, er schickte seine Diener und nannte sie IPPC, EKD und PIK, welchselbige den Segen Gottes dem Menschen gemein machen sollten. Aber wie das so ist mit dem Bösen, der Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft, war sein unseliges Wirken vergebens. Der Mensch scherte sich nicht um die teuflischen Einflüsterungen und nutzte die ihm von Herrn gegebene Weisheit klug. (Meistens.)
    Und siehe, nun wird auch nach dem sechsten Schöpfungstag Gott sagen können, daß das, was er in seiner unendlichen Weisheit geschaffen hat, gut ist.
    Amen.
    Ich meine, so könnte man es doch auch sehen, oder?“ (von mir leicht abgeändert)

    Trotz allem: Ihrer Familie und Ihnen für das neue Jahr alles Gute und zusätzlich für Sie viel Erfolg in Ihrem (soweit im obigen Sinne verantwortungsvollen) Handeln zum Wohle der von Ihnen vertretenen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
    Mit freundlichen Grüßen
    im Original gez. Werner Philipzik, 03.01.2015
    Nachtrag (wurde mir erst jetzt bekannt):
    S. a. den Monitoringbericht 2014 vom 14. 11. 14 zur Energiewende, herausgegeben von der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt. Es ist erschütternd, erfahrend zu müssen, wie vernichtend er letztlich ist, bes. erkennbar aus der Zusammenfassung bei „eike“.“

    Nun noch zwei Anmerkungen.
    1. Zu Herrn Frey: Meinen Sie nicht auch, daß „Schuld“ nur personenbezogen sein kann? Sie argumentieren insoweit so, wie diejenigen, die behaupten, Deutschland insgesamt sei schuldig, z.B. an den Verbrechen der Nazizeit. Weiter ist es sicherlich Ansichtssache, was als „Größe“ bezeichnet wird. Es sei nur daran erinnert, daß es noch nicht lange her ist, wo es hieß, wir hätten den GröFAZ. Ich meine schon, daß es zu allen Zeiten sehr große Wissenschaftler gab, die sich der kath. Kirche verbunden fühlten und die die Fackel der Aufklärung (mit) entzündet und weitergetragen haben. Übrigens habe ich aufgrund Ihres sehr beeindruckenden Netzauftritts, Ihren Roman „Das Mädchen…“ besorgt und angefangen zu lesen. Mein Kompliment; das Buch ist, wenn auch teilweise ein bißchen klischeehaft, äußerst lesenswert für jemanden, der den Glauben an das Gute nicht aufgeben will.
    2. An Herrn Heinzow (Beitrag Nr. l): Ist die Formulierung „vergreister Klerus“ und „aussterbende Priesterschaft“ in einem Satz nicht ein „weißer Schimmel“, wenn Sie wissen, was ich meine? Das aber nur nebenbei. Aufgrund Ihres Querverweises habe ich mal nachgeschaut, was unter dem von Ihnen so stark kritisierten „Grünen Hahn“ zu verstehen ist. Es würde mich interessieren, wenn Sie das Motto von „eike“ „Umweltschutz ja, Klimaschutz nein“ ernst nehmen und einigermaßen ideologiefrei denken können, zu erfahren, welchen von den gefühlten 25 Einzelpunkten, die das Projekt ausmachen, Sie nicht zustimmen könnten.

  12. „Diese Umweltaktivistin Skatulla ist eine Art (untergeschobener) Maulwurf. Sie wird nicht lange durchhalten können.“

    Mag ja sein, das mit der Maulwurfsfrau, aber irgendwie schaffte die einen unaufhaltsamen Aufstieg im klosterlichen Gemäuer der einsamen Männer zu St. Sophien. 😉

  13. Lieber Hr. Frey,

    danke für diesen Artikel, der diesmal das Verhältnis von katholischer Kirche zu Umweltaktivismus beleuchtet, wenn auch aus US-Amerikanischer Sicht.

    Zu Ihrem Ubersetzungshinweis hätte ich eine Anregung:

    Wenn dort steht [*Redewendung: „go from toilet to tap“. Der ganze Satz lautet im Original: „we have the technology to go from toilet to tap, if the psychological barrier can be surmounted“. Ich habe keine vernünftige Übersetzung gefunden. Anm. d. Übers.]

    dann würde ich sagen, tap ist der Wasserhahn und sinngemäss würde ich dies so auffassen: „Wir könnten recyceltes Wasser direkt vom Klärwerk (Anm: da landet ja das Toilettenwasser) trinken, wenn wir die psychologische Aversion überwinden könnten“.

    Mfg

  14. #1: Diese Tage ist doch so ein soziologischer „Priester“ verstorben. Auf deutsch, er wird wieder zu Asche. 😉 Ulrich Beck, oder so, hiess er. Verehrter Herr T. Heinzow, was hielten Sie denn von diesem Geist? (Ich kann ihn sehr gut einschätzen, eine Niete)

    Mit humorvollen Grüssen

    P.S.:
    Das einzige Problem dieser heutigen Katholischen Kirche, verehrter Herr T. Heinzow, ist die bösartige Infiltration durch den (roten, grünen, Freimaurer, etc.) Feind, die teilweise leider erfolgreich ist. Es trifft aber meistens nur, die in hoher Verantwortung tätigen Menschen. Die Kirche ist nicht einnehmbar. Und diese Kirche tut nur was sie will und ist niemanden Rechenschaft schuldig, zumindest keiner politischen Partei. Sie werden mich verstehen (wollen).

    Diese Umweltaktivistin Skatulla ist eine Art (untergeschobener) Maulwurf. Sie wird nicht lange durchhalten können.

    Übrigens, die meisten Umweltsünder sind Mitglieder der soziologischen Kirche. Wäre es nicht klüger, sich dort (zuerst) umzuschauen? 🙂 Und zu missionieren, natürlich. :))

  15. Ein paar schnelle Zeilen.

    In Ihren Bemerkungen am Ende der Übersetzung sind Ihnen ein Paar grobe Denkfehler unterlaufen, mein Herr. 🙂

    Zitat:
    „[…] Hier hat die katholische Kirche im Mittelalter allergrößte Schuld auf sich geladen, von der sie sich bis heute nicht wirklich distanziert hat. […]“

    Sie irren, und zwar gewaltig, verehrter Herr Frey.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Der Platzhirsch hat sich übrigens bei niemanden zu entschuldigen. Bei absolut niemanden. Das wäre ja noch schöner. Der Chef auf dem Platz soll sich bei den „Sündern“ entschuldigen? Überspitzt formuliert lautet dies: Sünder, welche leugnen Sünder zu sein, wollen eine Entschuldigung? :))

    P.P.S.: Galileo Galilei ist von der Katholischen Kirche niemals Unrecht widerfahren. Warum nicht? Jeder gute Arbeiter, mit dem Handswerkzeug der Methoden des systematischen Arbeitens ausgestattet und eine sehr gute Bibliothek aufsuchend, müsste in der Lage sein, die Katholische Kirche, freizusprechen. Was ja auch bereits vor sehr langer Zeit geschehen ist. Und Galileo ist nicht der Vorzeige-Wissenschaftler, welchen die Möchtegern-Aufklärung der Verdunkelung so gerne anführen will um ihre nicht existente Überlegenheit herauszuheben.

    Wie kommt es denn dann, dass dieses Problem noch heute so akut ist? Und dies im angeblichen Zeitalter der Information und des Wissens ohne jeglichen Fleiss, wie die falschen Propheten des Neuen Zeitalters so gerne propagieren?

    Die Recherchen führen nur dann erfolgreich zum Ziel, wenn man die Propaganda hinter der Nachricht durchschaut. Die Gegner der Katholischen Kirche lügen und betrügen, was das Zeug hält. 🙂 Politische Werbetätigkeit ist so alt wie die Menschheit.

    Wer sich (sehr wohl) zu entschuldigen hat, ist die künstliche und noch sehr junge einseitige und [..] Kirche der Physik, die alle Jahre Ihre Fachbücher umschreiben muss, und mit der Menge der Daten nicht mehr zurecht kommen kann. Unmöglich. Die Kathedrale des Wissens ist für jeden Menschen nicht mehr bewältigbar. Man kann nur noch glauben. Und wehe denen, die etwas falsches […]

    Ich darf daran erinnern, in der heutigen digitalen Welt, wächst die Flut der Daten fast exponentiell. Jeder ins All gesendete Satellit liefert riesige Datenmengen, die jeden Menschen erschlagen. Da hilft auch keine Programmierung, bzw. diesbezügliche Kenntnisse, mehr. Im Jahr 2013 sollen nur noch 2 Prozent aller Daten in analoger Form vorgelegen haben. 1.200 Exabyte an Daten. Übersetzt bedeutet dies, läge dieses Wissen in CD-Roms vor, dann gäbe es vier Stapel davon, und jedes würde die Strecke Erde bis zum Mond erfassen.

    Angeblich erhält Google 3 Milliarden Suchanfragen, täglich. Tendenz steigend.

    Et cetera. Nein, die Katholische Kirche ist die einzige, die sich zurücklehnen kann und genüsslich eine feine Zigarette rauchen kann. 🙂 Das ärgert die Gegner, of course. :)) Das ist aber nicht das Problem der Katholischen Kirche. Und auf andere Kirchen hört die Katholische niemals. Auch auf keine soziologischen Priester. 😉

    Quelle: Viktor Mayer-Schönberger, Kenneth Cuiker (2013): Big Data: A revolution that will transform […]

    Häsin & Hase betrachten sich sehr genau und lächeln siegreich und wundern sich nur noch über diese komischen einseitigen und geistlosen (!) Materialisten. Tze-Tze-Fliege

  16. Traurig, traurig, traurig, so einen Artikel hier zu finden.
    Gerade EIKE sollte doch den Schwindel um die Gruppe von „Vatikanum 2“ kennen (Stichwort „Sedisvakantismus“).
    Sicherlich, die Klima-Lüge ist schlimm, aber die Vatikanum-2-Lüge ist doch definitiv ungleich sehr viel schlimmer. Und gerade wenn man seine Leser für Realität und Objektivität gewinnen möchte, sollte man insbesondere bei den wichtigsten Themen selbst vorsichtig sein.

  17. „ob die katholische Kirche etwas bewusster an das Thema Umwelt herangeht.“

    Was erwarten Sie denn von dem vergreisten Klerus und der aussterbenden Priesterschaft mit ihrem unnatürlichen Verhalten, dem die „Schäfchen“ wegrennen, Herr Frey?

    In der kath. Kirche gibt es den „grünen Hahn“, ein Programm zur Rekrutierung von Gutmenschen um Schlechtes zu tun. Man besuche die Homepage der Kirchengemeinde St. Sophien in HH. Die kath. Umweltaktivistin heißt Skatulla …

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