Mit dem Verschwinden von Emissionen verschwinden auch Arbeitsplätze

Donna Laframboise
Arbeitsplätze sind gut. Ein vernünftiger Lebensstandard ist gut. Beides erzeugt Emissionen. Schauen wir mal genauer.
Ich habe für Frontier Centre for Public Policy eine neue Kolumne geschrieben mit dem Titel [übersetzt] „Wenn Emissionen verschwinden, verschwinden auch Arbeitsplätze“.
Wir könnten eines Tages eine Welt bewohnen, in der höhere Kohlendioxid-Emissionen nicht Indikatoren menschlichen Wohlergehens sind. Aber in dieser Welt leben wir derzeit nicht.


Der Artikel wurde veröffentlicht:

● Auf der website von Frontier

● In der Financial PostDer Wirtschaftssektion der kanadischen National Post

Bei NEWZ4U.net

Er wurde verlinkt zu Republic of Mining.com

Dies ist der schwierige Teil, wenn man erwachsen ist. Wir müssen Märchen beiseite schieben und uns mit der Realität auseinandersetzen. Politik, die die Realität ignoriert, ist Verschwendung – und daher das genaue Gegenteil von Nachhaltigkeit.

Im Zuge meiner Recherchen für diese Kolumne habe ich obige Graphik via Excel erstellt (Die Zahlen wurden kopiert von CO2 Highlights 2014 – Excel tables. Der Link erschien auf dieser Website der International Energy Agency).

Die rote Linie zeigt die Zunahme der weltweiten CO2-Emissionen während der 21 Jahre vor Unterzeichnung des UN-Klimaabkommens von 1992, dem UNFCCC. Die blaue Linie repräsentiert die Zunahme während der folgenden 21 Jahre. In beiden Fällen stiegen die Emissionen um 50%.

Mit anderen Worten, trotz der teuren UN-Bürokratie, den überdrehten Klimagipfeln, der Nonstop-Forderungen nach Emissionsreduktionen, des Glück verheißenden Geredes über wettbewerbsfähig werdende erneuerbare Energie zertreten wir Wasser. Die Emissionen gehen nicht zurück, sie steigen weiter. Und sie steigen mit der gleichen Rate wie zu der Zeit, bevor politische Führer ein Abkommen unterzeichnet hatten, dessen Ziel es war, diese Emissionen zu beschneiden.

Hier folgt eine Nichtgraphische Weise, diese Zahlen auszudrücken:1

971 emissions: 14,085 million tonnes
1991 emissions: 21,129 million
rate of increase: 50.01%

1992 worldwide emissions: 21,064 million tonnes
2012 emissions: 31,734
rate of increase: 50.65%

Während der letzten 42 Jahre gab es nur einmal einen merklichen Rückgang – nämlich in der Zeit des Elends, die als die Finanzkrise 2009 bekannt ist. Jeder, der sich selbst für Anteil nehmend hält; jeder, der sich um die Unglücklichsten dieser Welt Gedanken macht, muss unbedingt lange und intensiv über jene Daten nachdenken.

Es spielt keine Rolle, wie löblich Ihre Absichten sind. Falls wir Maßnahmen unterstützen, die der Verarmung Vorschub leisten, machen wir die Welt nicht zu einer besseren Welt.

———————————————–

Hier folgt eine verlinkte Version meiner Kolumne:

Nach Präsident Obamas China-Besuch veröffentlichte das Weiße Haus eine gemeinsame Klima-Ankündigung von China und den USA (hier), in der es heißt: „China beabsichtigt, den Höhepunkt seiner CO2-Emissionen um das Jahr 2030 zu erreichen“. Aber das ist nichts Neues.

In einem vor dreieinhalb Jahren veröffentlichten und vom US-Department of Energy finanzierten Bericht war das bereits vorhergesagt worden. Der Bericht trug den Titel China’s Energy and Carbon Emissions Outlook to 2050. Es geht darin um Bevölkerungswachstum, Verstädterung und andere Faktoren, von denen man allesamt erwartet, dass sie um 2030 in China ihren Höhepunkt erreichen. Daher wird dies auch hinsichtlich der Emissionen der Fall sein.

Willkommen in der Schall-und-Rauch-Welt der Klimaverhandlungen. Erstens, Mr. Obamas „historische“ Übereinkunft bezieht sich auf Kräfte, die bereits in einem anderen Land aktiv sind. Zweitens, trotz aller Beweise des Gegenteils tut man so, als sei Amerika in der Lage, seine eigenen Emissionen im nächsten Jahrzehnt dramatisch zu reduzieren.

Als das UNFCCC im Jahre 1992 ins Leben gerufen worden war, emittierte die Menschheit insgesamt 21 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Bis 2012 hat sich diese Zahl um 50% erhöht auf 31 Milliarden Tonnen. Wie hoch lag die Rate der Zunahme zwischen 1971 und 1991 vor dem Vertrag? Ulkigerweise ebenfalls bei 50%.

Danach trachtend, sich als Retter des Planeten zu gerieren, haben Politiker aller Richtungen zwei Jahrzehnte damit zugebracht, von den UN vorgegebene Emissionsziele zu verkünden, die zu erreichen niemand wirklich glaubt. Bei der Diskussion zu diesen Dingen benutzte Roger Pielke Jr., ein Professor von Umweltstudien an der University of Colorado in Boulder die Phrasen „fantasy island” und “emissions impossible.”

Im Jahre 2011 nannte er das Emissionsreduktionsziel von Australien bis 2020 „im besten Falle phantasievoll“. Ein großer Teil des Stromes für Australien wird aus Kohle erzeugt. Ausreichender Ersatz dieser Strommenge würde den Bau von 56 Kernkraftwerken erfordern oder 12.000 Solarparks in weniger als einem Jahrzehnt.

Erst vor Kurzem hat Pielke beobachtet, dass sich die Wirtschaft der Nation nach dem Climate Change Act in UK mit einer Rate von 1 Prozent pro Jahr dekarbonisiert hat. Aber wenn die Emissionsziele 2022 noch erreicht werden sollen, also bloß sieben Jahre, impliziert dies eine Rate, die vier bis fünfmal so hoch ist.

Am 16. November berichtete Der Spiegel, dass Deutschland ebenfalls sein Emissionsziel bis 2020 verfehlen wird. Neue Kohlekraftwerke werden gegenwärtig gebaut, nicht weil die deutsche Öffentlichkeit Wind und Solar nicht bevorzugen würde, sondern weil jene Technologien genug preiswerte, zuverlässige Energie liefern können, ohne die eine fortschrittliche Industrienation nicht bestehen kann.

Selbst die Herausgeber des MIT Technology Review, die glauben, dass der Klimawandel Präsident Obamas oberste Priorität sein sollte, haben öffentlich eingeräumt, dass „erneuerbare Energiequellen wie Solar und fortschrittliche Biotreibstoffe einfach noch nicht in der Lage sind, mit fossilen Treibstoffen mitzuhalten“.

Während der letzten 40 Jahre sind die weltweiten CO2-Emissionen nur einmal deutlich zurückgegangen: nämlich während der Finanzkrise des Jahres 2009. Die New York Times sagt, dass vier Millioenen Amerikaner zusätzlich unter die Armutsgrenze gefallen sind in jenem Jahr und dass die mittleren Familieneinkommen „um 5% unter denen von 1999 lagen“.

Der Weltbank zufolge wurde 2009 „praktisch jedes Entwicklungsland“ schwer getroffen; 50.000 afrikanische Kinder könnten zusätzlich gestorben sein an Mangelernährung in jenem Jahr, und schätzungsweise „64 Millionen Menschen mehr auf der ganzen Welt“ sind in elende Armut abgerutscht.

Dies ist das schmutzige kleine Geheimnis, das hinter jedem Emissions-Abkommen lauert: Wenn Emissionen schwinden, dann auch Arbeitsplätze, wirtschaftliche Möglichkeiten und menschliches Wohlergehen.

Die produzierenden Arbeitsplätze in Fabriken und in der Autoindustrie brauchen bezahlbare Energie – nicht die flatterhafte, überwältigend teure, durch Windturbinen erzeugte Energie. Kohlebergbau füttert Familien. Ölbohrungen stellen Nahrungsmittel auf den Tisch.

Wir waren die Würde gewohnt, die eine bezahlte Arbeit als wichtige soziale Errungenschaft begleitet. Wir waren es gewohnt zu verstehen, dass Familien aus der Arbeiterklasse verwundbar sind. Wir waren es gewohnt, uns darum Sorgen zu machen, dass Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und zerbrechende Familien in enger Beziehung zueinander stehen.

Heutzutage haben wir uns selbst davon überzeugt, dass es smart ist, CO2-emittierende Fabriken in den Bankrott zu treiben. Dass es sinnvoll ist, den Menschen die Arbeitsplätze wegzunehmen. Dass es der Weg zu ruhmreicher Glorie ist, Familien in die Krise zu stürzen.

Was haben wir nur für eine seltsame neue Religion übernommen – alles im Namen, um den Planeten zu retten.

Link: http://nofrakkingconsensus.com/2014/12/04/when-emissions-disappear-so-do-jobs/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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