Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) informiert CDU Wirtschaftsrat über unglaubwürdige Katastrophenszenarien, statt der Realität

Als vortragender Experte war Prof. Edenhofer, Vizechef des IPCC und des PIK, und als Ort, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK benannt worden. Doch statt des Experten Edenhofer sprang seine, für die Energiestrategie zuständige Mitarbeiterin und ehemals Doktorandin von PIK Chef Schellnhuber, Frau Dr. Knopf (0) ein, da Edenhofer verhindert war. 

Decarbonisierung um jeden Preis

Frau Dr. Knopf spulte dann sehr routiniert die üblichen Klimakatastrophen-Szenarien aus ihren Modellen ab, die alles hatten, was man zum Erschrecken des Publikums brauchte, abgesehen von wissenschaftlicher Methodik und negativer Vorhersage-Überprüfbarkeit und damit von jeglicher Glaubwürdigkeit.

Abb. 1 Verlauf und Trend der globalen Mitteltemperatur ermittelt nach Daten des RSS Team der Satellitenbeobachtung.

Wiederholt wurde stattdessen die Behauptung, dass  der geringe Anstieg der globalen Mitteltemperatur von 0,5 bis 0,8 ° C im vorigen Jhh, eindeutig menschgemacht sei. Den nun schon seit 18 Jahren währenden Stillstand des Trends der globalen Mitteltemperatur Siehe Abb 1  umschiffte sie geschickt, indem sie ihn erstens nicht erwähnte, aber stattdessen dem Publikum die bekannte IPCC Grafik mit der Aneinanderreihung jeweils 10 jähriger Trends zeigte. Siehe Abb 2 (Bild rechts). Auch auf Grund der Achsenspreizung der y Achse übermittelte sie damit dem Publikum die Botschaft, die Erwärmung ginge ungebremst weiter.

Gestützt darauf, betonte sie, dass der Kampf gegen den Klimawandel absolut vorrangig sei, aber die Kosten zur Bekämpfung desselben  den globalen jährlichen Konsum nur zwischen ca. 0,04 % bis 0,14 (Median bei 0.06%)[1] des weltweiten GDP´s bremsen würde. Also im Grunde sehr billig sei.

Abb. 2 Ausschnitt aus Fig. 1 SPM AR5 mit den aneinander gereihten 10 Jahrestrend zur Verschleierung des nunmehr 15-18 jährigen Stillstands der globalen Mitteltemperatur. [2]

Damit hatte sie das eigentliche Thema des Abends erreicht, bei dessen Bearbeitung sie auch – als Mitglied des Teams von Otmar Edenhofer der Working Group III- mitwirkte.

Erschwerend für die Zuhörer kam hinzu, dass sie bei der Beschreibung der Istsituation ständig die Prozentzahlen der Steigerung von CO2 -Emissionen und der -Konzentration vermischte, so dass auch der aufmerksamste Zuhörer bald nicht mehr wusste, wovon eigentlich die Rede ist. Außer, dass machte sie unmissverständlcih klar, dass jedes CO2 schlecht sei. Somit sei völlige "Decarboniserung" die einzige Rettung.

Viel Zeit wurde dann von ihr auf die Preisung der Möglichkeiten der sog. „Erneuerbaren Energien“ verwendet, die letztendlich, neben der ebenfalls von ihr favorisierten Carbon Capture and Storage (CCS) Technologie, als einziges Mittel gepriesen wurden, dem drohenden Klimakollaps zu entgehen. Globale Decarbonisierung um jeden, nach ihren Worten aber sehr geringem, Preis.

Diskussionsbeitrag als "Unverschämtheit" bezeichnet

Dann begann der Diskussionsteil des Abends. Und da meldete sich auch der Geologe Prof. K. Ewert zu Wort, der seit vielen Jahren mühsam aber sehr methodisch, tausende von einzelnen Temperaturganglinien weltweit auswertet und zu ganz anderen, sehr spektakulären Erkenntnissen kommt.  Doch kaum hatte er vorsichtig und höflich Zweifel am Gesagten, insbesondere dem Temperaturanstieg angemeldet, fiel ihm die Vortragende brüsk ins Wort und bezeichnete seine Äußerungen als Unverschämtheit. Später, nach der Diskussion weigerte sie sich zudem die entsprechenden Belege von ihm anzunehmen.

Auch Teilnehmer Limburg meldete  sich u.a. mit dem Hinweis zu Wort, dass er 0,04 oder 0,06 % weltweite Konsumminderung nicht bewerten könne, aber darauf hinweisen wolle, dass die so hoch gelobte Hinwendung zu „Erneuerbaren“ – unter dem Titel Energiewende subsummiert-  allein uns Deutsche, bei völliger Umsetzung bis 2050 rd. 7 Billionen Euro kosten würde, aber auf das Klima nicht den mindesten Einfluss hätte. Immerhin durfte er ausreden, aber die 7 Billionen € wurden von der Vortragenden Knopf als nicht nachvollziehbar wegerklärt, gleichzeitig jedoch wurden von ihr sämtliche Angebote diese näher zu belegen mit eisigem Schweigen bedacht.

Teilnehmer F.K. Ewert ließ dieses brüske und allen wissenschaftlichen Usancen  widersprechenden Verhalten der Vortragenden ihm gegenüber nicht auf sich beruhen und sandte deren Chef und verhinderten Sprecher des Abends den u.a Brief.

Der liegt Herrn Edenhofer nunmehr seit gut 14 Tagen vor, eine Antwort steht aus. Die ca. 18 Zuhörer jedenfalls hatten nach diesem Vortrag ein sehr gemischtes Gefühl über die Richtigkeit des Gesagten und Gezeigten. Nur ein Zuhörer empfand jegliche Kritik an der Vortragenden als Blasphemie und verließ empört den Raum. Die anderen wandten sich in der Mehrzahl sehr nachdenklich aber hungrig den belegten Brötchen zu.

Brief an Prof. O. Edenhofer vom 1. Dezember 2014      

Herrn Prof. Dr. Ottmar Edenhofer                                                                             c/o Potsdam-Institut  für Klimafolgenforschung                                                         Te­legraphenberg A31

 14473 Potsdam 

Betreff:  Expertengespräch am 17. 11.2014

Sehr geehrter Herr Edenhofer,

in dem Expertengespräch am 17.11.2014 hat Frau Dr. Brigitte Knopf an Ihrer Stelle den Einfüh­rungs­vortrag zu dem Expertengespräch des CDU-Wirtschaftsrates gehalten. Ihre im Vortrag entwi­ckelten Folgerungen für unser praktisches Handeln gründeten sich auf  Sze­na­rien. 

Das IPPC hat schon früh betont, dass Voraussagen zum Klima nicht möglich sind, weil es ein chaotisches nichtlineares System mit sehr vielen Einflussfaktoren ist. Inzwischen  hat die re­ale Entwicklung die Richtigkeit dieser IPCC-Beurteilung bestätigt, denn die Voraussagen haben sich nicht erfüllt – tatsächlich ist oft sogar das Gegenteil eingetreten. 

Trotz der IPCC-Beurteilung basiert das Modell vom anthropogen verursachten Klimawandel infolge unserer CO2-Emissionen auf Klimasimulationsmodellen, ein unbezweifelbarer Be­weis wurde bisher nicht erbracht.  Prof. John Christy, University of Alabama, hat die Voraus­sagen der wichtigsten Klima-Computer miteinander verglichen:

Wie die Darstellung überzeugend demonstriert, sind alle Ergebnisse anders – vermutlich wegen einer individuellen Auswahl der Parameter. Danach wäre für das Jahr 2020 mit Erwärmungen zwischen 0,3 und 1,3° C  zu rech­nen. Welches Ergebnis gilt, wenn alle anders sind? Kei­nes!

Die Ergebnisse von Szenarien sind folglich keine geeignete Grundlage für schwerwiegende poli­tische Entscheidungen. Das bestätigt im jüngsten IPCC-Bericht für Politiker unter D2 die Fuß­note 16, die besagt, dass die Wissenschaft sich über die Klimasensitivität des CO2 nicht einig ist. Darf die Politik wichtige Maßnahmen auf so dürftiger Basis beschließen? Wer würde wohl einer kom­plizierten und unmittelbar durchzuführenden Ope­ration zustimmen, wenn der Arzt im Befund einer MRT-Untersuchung  die Möglichkeit zu er­kennen glaubt, dass im Alter eine Krankheit drohen könnte.

Das Kriterium der Wissenschaftlichkeit ist nicht schon dadurch erfüllt, dass sich der Bearbei­ter selbst als Wissenschaftler versteht. Wissenschaftlich­keit erfordert die Bestätigung des Ergebnis­ses durch andere. Karl Popper hat mit seinen Arbeiten zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie den kritischen Rationalismus be­gründet. Er fordert, kritisch zu prüfen, ob ein gegenteiliger An­satz eine bessere Erklärung liefert, was schon deshalb nötig sei, weil bestätigende Wiederholun­gen ähnlicher oder gar gleicher Er­gebnisse zu Ideolo­gien werden können.

Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK, hat mit Kollegen in PHYSICAL RE­VIEW E 68, 046133 (2003) publiziert: „Power-law persistence and trends in the atmos­phere: A detailed study of long temperature records“. Die Arbeit behandelt die Auswertung von 95 Tem­peraturreihen. Ihr Ergebnis ist wie folgt zusammengefasst: „In the vast majority of stations we did not see indications of the global warming of the atmostphere”. Spätere Erklärun­gen von Herrn Schellnhuber, dass angewandte Verfahren sei veraltet, treffen nicht zu, denn 1.) verändert eine Auswertungsmethode nicht die Basisdaten, und 2.) wird es weiter angewendet, wie von Prof. Lüdecke praktiziert.

Das Gebot der Wissenschaftlichkeit, die Ergebnisse der Arbeit Schellnhubers et al und meine frühere Ausbildung in Klimatologie und Paläoklimatologie haben mich motiviert, ebenfalls Tempe­ratur­reihen auszuwerten, inzwischen schon seit 6 Jahren. Schließlich weiß man als Geo­loge, dass nur Fak­ten der Schlüssel sind, um die Erde zu erkennen und zu verstehen. Nirgendwo gilt die alt-chine­sische Weisheit mehr als für die Erde „Wissende machen keine Voraussa­gen, und wer Voraussagen macht, ist kein Wissender“, schon gar nicht auf der Grundlage von Kurz­zeitbetrachtungen, wie es in der neuen Klimaforschung üblich geworden ist.

Temperaturmessungen sind seit 1659 verfügbar. Meine Auswertung von 82 Langzeit-Tempe­raturreihen, die 1706 beginnen, bestätigt das Untersuchungsergebnis von Herrn Schellnhuber: Die aus den Jah­resmittelwerten generierten Temperaturreihen lassen keine globale Erwärmung der Atmosphäre erkennen, also auch keine, die durch CO2 verursacht wurde. Um etwa 1700 hat die Rückerwär­mung nach der Kleinen Eiszeit begonnen, und auch die erfolgt wegen der Sonnen­zyklen in einem Wechsel von Abkühlungs- und Erwärmungsphasen. Und niemand wird auf den Gedanken kommen, dass der Mensch damit ursächlich etwas zu tun hat, denn diese Wechsel sind eine irdische Normalität. Deshalb ist es für die Beurteilung weniger wichtig, ob wir uns ge­rade in einer Erwärmungs- oder in einer Abkühlungsphase befinden, sondern ob wegen der kli­mapoliti­schen Diskussion ein Zusammenhang zwischen der industriellen CO2-Emission und den Erwär­mungsphasen besteht. Die Entwicklung der Temperatur beweist das Gegenteil. 

 Seit Mitte des 19. Jh. werden sehr viel mehr Wetterstationen betrieben. Im März 2010 wurden die Daten der im Netz von NASA-GISS angebotenen Kurzzeitreihen archiviert, und zwar solche, die vollständig und damit für die Auswertung  geeignet sind. Das sind 1108 Stationen mit Daten für die Zeit von 1880 bis 2010 und 813 Stationen mit Daten ab ca. 1940 bis 2010.  Die Daten aller 1108 Stationen wurden im Detail manuell ausge­wertet. von der zweiten Gruppe bisher 375. Die Auswertung der 1108 Reihen umfasst die Herstellung der Ganglinien und deren Gradienten für die Gesamtzeit, sowie die Herstellung der Ganglinien und deren Gradienten für die aufeinan­derfolgenden Teilabschnitte. Jede Gesamt-Ganglinie umfasst 3 Kalt- und 2 Warmphasen. Insge­samt wurden ca. 6650 Ganglinien mit Gradienten manuell hergestellt.  Aus den Gradienten der Gesamt-Ganglinien ergibt sich, UHI-bereinigt, weltweit eine Nettoerwärmung von 0,39°C. Aus der Summe der Gradienten der Einzelphasen ergibt sich die im folgenden dargestellte Tempera­tur­entwicklung der Welt. Die Erderwärmung macht nicht nur keine Pause, sondern wurde ca. 1998 von einer Abkühlung abgelöst, die noch andauert. Obwohl der CO2-Gehalt weiter steigt, sinken die Temperaturen.

Dieses Ergebnis der weltweiten Temperaturmessungen ist nicht überraschend, denn es stimmt vollkommen mit der klimatologischen bzw. paläoklimatologischen Erfahrung von abwechseln­den Warm- und Kaltphasen überein, die infolge der Wirkung der Solarzyklen selbstverständlich auch während der Rückerwärmung nach der Kleinen Eiszeit auftreten. Die üblich gewordenen kurzfristigen Beurteilungen und Prognosen können die 4,5 Mrd. Jahre andau­ernde Klimage­schichte der Erde nicht reflektieren, ohne Langzeitbeobachtungen erhält man kein wirklichkeits­getreues Ergebnis.

Als Geologe weiß man, dass Klimaänderungen die Regel sind und dass die CO2-Gehalte der At­mosphäre während der Erd­geschichte zumeist sehr viel höher waren als in der Gegenwart. Als im Oberen Mitteldevon Korallenriffe entstanden sind, lag der CO2-Gehalt der Luft bei 2200 ppm; wir können sie als ‚Massenkalk’ heute in unseren Mittelgebirgen besichtigen. Während der Permo-Karbonischen Eiszeit mit der bis 38°N reichenden Vergletscherung lag der CO2-Gehalt der Luft bei 1400 ppm. Hohe CO2-Gehalte haben weder Eiszeiten noch das Wachstum der Pflan­zen behindert, schließlich ist CO2 mittels Photosynthese der Baustein des Lebens. Besser als durch diese Ge­gensätzlichkeit möglicher Entwicklungen konnte uns die Natur nicht beweisen, dass „CO2 als Klimagas bedeutungslos ist“, wie das Lexikon der Physik von 1959 informiert.

Für die klimatologische Bedeutungslosigkeit des CO2 gibt es mindestens neun Beweise; zu den schon genannten paläoklimatologischen werden noch zwei aktuelle hinzugefügt:

·      Der Rückgang der Gletscher wird mit der angeblich anthropogen Erderwärmung begründet. Das Abschmelzen begann weltweit um 1820, unsere verstärkten CO2-Emissionen begannen nach 1950, also 130 Jahre später. Die Ursache kommt vor der Wirkung – auch bei der Glet­scherschmelze.

·      Im 20. Jh. erfolgte die erste Warmphase von dem Beginn der anthropogenen CO2-Emissio­nen, zwei Abkühlungsphasen fanden jedoch trotz dieser CO2-Emissionen statt – die letzte dauert noch an.

Dem Vortrag von Frau Dr. Knopf schloss sich eine Diskussion an. Ich begann meine beabsich­tigte Zusammenfassung mit der Feststellung, dass die Messwerte die im Vortrag zitierten Ergeb­nisse aus dem IPCC-Bericht 2013 widerlegen, und dass sie einen CO2-Einfluss auf das Klima nicht erkennen lassen. Leider war es nicht möglich, dieses Resultat mit einigen Details zu be­gründen, denn meine ersten Sätze hatten eine empörte Reaktion von Frau Dr. Knopf  ausgelöst – sie fand es „unverschämt“, ihren Aussagen und Folgerungen zu widersprechen. Dass Wissen­schaft zur Überprüfung einen gegenteiligen Ansatz erfordert, wollte sie nicht gelten lassen. Der unübliche und ungewohnte Stil ihrer Reaktion hat mich bewogen, meinen Beitrag abzubrechen. Nach dem Schluss des offi­ziellen Teiles habe ich dann versucht, ihr einen vorbereiteten Kurzbe­richt mit einer Zusammenfas­sung der Messwerte zu übergeben; Frau Dr. Knopf lehnte deren Annahme protestierend ab. Wie wir und andere wiederholt erfahren haben, neigen Mitarbeiter des PIK dazu, Gegenargumente und Messwerte zu ignorieren: u.a. 18 Jahre Temperaturstillstand, keine Beschleunigung beim Meeresspiegel-Anstieg, IPCC-Abschied vom Extremwettertrend.  

Auf der Nobelpreisträger-Tagung in Lindau hat am 7.Juli 2012 der norwegische Physiker Ivar Giaevar die den Klimawandel begründende Forschung als Pseudo-Wissenschaft und diesen Zeit­geist als Peudo-Religion bezeichnet. Prof. Norbert Bolz, TU Berlin, hatte dies am 4.2.1010 in einem Interview ähnlich beurteilt. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass beide Ge­nannten das Geschäfts-, Beschäftigungs- und Finanzierungsmodell von der „Klimalüge“ richtig beurteilt haben, dann hat Frau Dr. Knopf ihn mit ihren Zitaten aus dem 2013-IPCC-Bericht und mit ihrem inakzeptablen Verständnis von Wissenschaftlichkeit geliefert.                                              

Mit freundlichen Grüßen                                                                          

gez. F.-K. Ewert

Kopien an: Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Dr. Brigitte Knopf                                                                                                     

PS (am 12.12.2014):

Die Menschheit hat sich schon oft verhängnisvollen Irrglauben hingegeben. Das Modell von der anthro­pogen verschuldeten Erderwärmung wird für lange Zeit unübertroffen bleiben, denn diesmal soll der Grundbaustoff unserer Nahrungsmittel die Ursache sein – CO2,  ein ungiftiges, geruchloses, unsichtbares und reaktionsträges Spurengas, von dem jeder Mensch täglich ca. 1 kg produziert und ausatmet.


[0] Von der Homepage von Frau Dr. Knopf

Dr. Brigitte Knopf ist stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs III Nachhaltige Lösungsstrategien am PIK und ist Leiterin der Arbeitsgruppe Energiestrategien Europa und Deutschland. Sie hat in Physik promoviert. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der Energiewende in Deutschland entwickelt sie Langfristszenarien für die Transformation des Energiesystems und ist Autorin einer Studie zum Kernenergieausstieg. Derzeit beschäftigt sie sich mit der Entwicklung eines Strommarktdesigns der Zukunft und mit der Europäischen Energie- und Klimapolitik. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Frage der Einbettung der Energiewende in einen breiteren europäischen Kontext. Für die Transformation des europäischen Energiesystems hat sie einen Modellvergleich koordiniert zum Einfluss von Technologieoptionen auf die europäische Klimapolitik für 2030 und 2050. Im Fünften Sachstandsbericht des IPCC im Teil der Arbeitsgruppe III zu Vermeidung des Klimawandels ist sie Autorin im Kapitel zu regionaler Entwicklung und Kooperation.   

Von 2007 bis 2010 war sie Koordinatorin eines Modellvergleichs zu den Kosten und Technologien für Klimaschutz im Rahmen des EU Projektes ADAM (Adaptation and Mitigation Strategies). Weiterhin war sie in ein Projekt zu Klimawandel und globale Armut involviert. Von 2009 bis 2011 war sie Senior Advisor der Technical Support Unit in der Arbeitsgruppe III des Weltklimarats IPCC bei der Erstellung des IPCC Sonderberichtes zu den erneuerbaren Energien.

[1] Nachzulesen hier auf Seite 15: http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg3/ipcc_wg3_ar5_summary-for-policymakers.pdf

[2] Quelle: http://www.ipcc.ch/report/graphics/index.php?t=Assessment%20Reports&r=AR5%20-%20WG1&f=SPM