Erstes reines Atomstromangebot in Deutschland

Dr. Götz Ruprecht
Stromanbieter zu werden ist an sich nicht schwierig – man ist lediglich Zwischenhändler, der für eine ausgeglichene Bilanz zwischen Versorgern und Endkunden sorgen muss. Entsprechend findet man nur noch „erneuerbare“ Anbieter, aber keinen für reinen „Atomstrom“. EIKE hatte die Möglichkeiten kürzlich selbst ausgelotet. Nun aber gibt es das Unternehmen „Max Atomstrom“ als ersten deutschen Anbieter rein nuklearen Stroms.


„Max Atomstrom“ liegt zwar voll auf Linie des Klimalarmismus, schwimmt aber nicht auf der „erneuerbaren“ Ökowelle mit, was hierzulande schon bemerkenswert ist. Auch ist klar, dass zumindest teilweise auch "virtueller" Atomstrom angeboten wird: Es werden im Ausland Zertifikate zugekauft, so dass man sich mit einem bestimmten Erzeugungslabel schmücken kann – also der gleiche Trick wie beim den „100% erneuerbaren“ Angeboten. Die Strompreise bei „Max Atomstrom“ sind nach erstem Augenschein ca. 5-10 Prozent über denen der preiswertesten Anbieter, aber man könnte damit immerhin ein Zeichen setzen, und vielleicht sinken die Preise ja auch durch regen Zulauf.

Und wer weiß, vielleicht macht das Beispiel ja Schule, und es traut sich bald der nächste, reinen Atomstrom anzubieten, vielleicht sogar ohne Klimareligion als Hintergrund. Hier der Originalartikel aus Spiegel Online (SPON) vom 1.Dez.2014.

Zur EIKE-Atomstrom-Initiative http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/ich-will-100-kernkraftstrom-wer-macht-mit/,

zur Nuklearia-Initiative http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/kernenergie-freunde-starten-petition-fuer-atomstrom-tarif/,

zu Max Atomstrom https://maxatomstrom.de

und zur SPON-Meldung http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/atomstrom-erster-tarif-nur-mit-kernenergie-a-1005913.html

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6 Kommentare

  1. Möglicherweise sind das erste Anzeichen für den Beginn des großen Zurückruderns – ohne dass unsere Berliner Elite einen offensichtlichen Gesichtsverlust hinnehmen muss.
    Mal schauen, was jetzt in schneller Folge so passieren wird.

  2. …geht zumindest mal in die richtige Richtung.
    Interessant wird es, wenn der Atomstrom billiger ist als der Gutmenschenstrom.

    Aber dazu müßten Subventionen abgeschafft werden ???

  3. Der Preis wäre ein gutes Argument gewesen, aber die Konkurrenz kalkuliert auf Basis von Börsenpreisen und dem mittleren Einkauf.

    Das Problem dabei: Die Börsenpreise sind wegen des EEG nicht an die Herstellkosten gebunden und können darum Dumping-Angebote machen. Ferner muss auch bei reinem Atomstrom die EEG-Umlage gezahlt werden. Und damit finanziert man mehr als den Atomstrom die sogenennten Erneuerbaren immer mit.

    Warum aber gerade Schweizer AKW? Warum nicht französisch oder tschechisch?

  4. Die Beweggründe für das Angebot von Atomstrom, der in Wirklichkeit Kernkraftstrom ist, erspare ich mir bei diesem Sammelsurium von Greenpiss- Wendehälsen als „Unterstützer“. Allein schon die Worthülse „CO2- Fußabdruck“ hält mich davon ab, ernsthaft über dieses Angebot nachzudenken.
    Unabhängig davon habe ich mich einmal auf der Seite von Maxatomstrom umgesehen. Tarifdetails sind unter http://www.maxenergy.de zu finden. Der Strom wird in drei unterschiedlichen Tarifen mit unterschiedlichen Laufzeiten angeboten.
    Im Tarif „Vario“ (Erstlaufzeit ELZ: 3 Monate) kostet die kWh 26,16 Cent, im Tarif „Garant“ (ELZ: 24 Monate) 25,87 Cent, und im Tarif „Natur 100“ 26,64 Cent. Der Grundpreis beträgt in alle drei Tarifen 96,00 €/Jahr.
    Ich zahle derzeit bei energieGUT einen Grundpreis von 104,00 €/Jahr und einen Arbeitspreis von 23,89 Cent/kWh, der sich ab 01.01.15 auf 23,71 Cent/kWh verringert.
    Damit ist für mich das Angebot schon aus rein ökonomischer Sicht uninteressant, die CO2- gläubige Argumentation hat sogar eine abstoßende Wirkung.

  5. Ich hab’s nicht geglaubt, als ich das gelesen habe. Also mal im spiegel nachgeschaut und – LOL, es stimmt. Köstlich sind dort die Kommentare dazu – ein Großteil der Leser hat den Energiewende-Irrsinn erkannt und viele wollen wechseln.

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