Ein Strommarkt für die Energiewende

Gefesselter Strom-Markt: Bild Fotolia © Gina Sanders

von Klaus Dieter Humpich
Das Diskussionspapier des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie — Grünbuch –ist gerade erschienen und kann kostenlos unter hier heruntergeladen werden. Warum das Ding nun ausgerechnet Grünbuch heißt, mag der Minister Gabriel wissen: Vielleicht soll es ja Assoziationen zum Grünen Buch eines bereits verjagten sozialistischen Potentaten aus Nordafrika wecken. Zumindest an Komik und Absurdität steht es ihm kaum nach. Es ist ebenfalls der Versuch, eine ideologische Kopfgeburt durch schwülstige Worte rechtfertigen zu wollen.


Das Ziel

In der Einleitung vom Grünbuch werden die Ziele definiert: …Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 und der Primärenergieverbrauch um 20 Prozent gegenüber 2008 sinken. Die erneuerbaren Energien sollen bis 2025 40 bis 45 Prozent und bis 2035 55 bis 60 Prozent zum Stromverbrauch beitragen... Bis 2020 sind es noch sechs Jahre, das ist im überregulierten Deutschland ein Wimpernschlag für Investitionen. Vielleicht soll ja auch nur die Statistik helfen. Nur mal so als Denkanstoß: Die Energie aus Kernspaltung gilt als Primärenergie. Deshalb wird der in den Kernkraftwerken produzierte Strom für die Statistik mit dem Faktor 3 multipliziert. Elektrische Energie aus Wind und Sonne hergestellt, ist natürlich bereits Primärenergie, weil ja per Definition "gute Energie". Wenn man jetzt die Kernkraftwerke durch Windmühlen etc. ersetzen könnte…Kann man natürlich nicht und es muß deshalb mehr Strom aus fossilen Kraftwerken her. Die Nummer mit den "Treibhausgasemissionen" wird folglich voll nach hinten los gehen. Aber auch da könnte die Statistik helfen: Sie unterscheidet nämlich nicht zwischen dem exportierten Abfallstrom aus Wind und Sonne und dem importierten Strom aus französischen Kernkraftwerken, polnischen Steinkohlekraftwerken oder tschechischen Braunkohlekraftwerken. In der Politik braucht man Statistiken gar nicht zu fälschen, man muß sie nur "richtig" interpretieren können.

Neue erneuerbare Energien-Anlagen müssen dabei dieselbe Verantwortung für das Gesamtsystem übernehmen wie konventionelle Kraftwerke… Völlig falsch Herr Minister. Verantwortung können immer nur Menschen übernehmen. Wenn es auch bekanntermaßen Deutschen besonders schwer fällt, die bevorzugt "innerlich schon immer dagegen waren" oder gleich besser "von allem nichts gewusst haben" wollen. Wie wäre es also, wenn Sie einmal Verantwortung für die "Energiewende" und ihre absehbaren Folgen übernehmen würden?

Funktionsweise des Strommarktes

In diesem ersten Kapitel wird die Funktion der Strombörse und ihre verschiedenen Handelsprodukte erklärt. Ganz verschämt steht auch hier ein Satz, über den in der Öffentlichkeit kaum diskutiert wird: …Überwiegend schließen Unternehmen aber weiterhin direkte Lieferverträge mit Stromerzeugern ab. Der Handel mit diesen außerbörslichen Lieferverträgen wird „Over the Counter“ (OTC) genannt… Hier würden einmal konkrete Zahlen gut tun. Wohlgemerkt, über die physikalischen Mengen (nicht wie oft das "Stück Papier" an der Börse umgeschlagen wird, sondern die physikalische Energie mit der der Kontrakt hinterlegt wird und die letztendlich hergestellt und verbraucht wird), die an der Börse gehandelt werden, im Vergleich zu der gesamten Produktion. Im weiteren Papier wird nämlich immer etwas von "Marktsignalen" erzählt, die von der Börse ausgehen. Wenn von der Strombörse "Marktsignale" ausgehen sollen, die über den weiteren Ausbau des Kraftwerksparks bestimmen sollen, müßte aber erstmal ein Zwang für Stromhandel ausschließlichüber die Börse erfolgen. Die Signale, die eine Strombörse auf die tatsächlichen Handelspreise aussenden kann, sind prinzipiell gering, wenn nicht irreführend. Der Strommarkt verhält sich gänzlich anders, als die anderen Rohstoffmärkte (Öl, Getreide, Metalle etc.). Elektrische Energie ist weder lagerbar, noch frei transportierbar. Ein Arbitrage-Handel ist damit gar nicht möglich und die Teilmärkte Börse und OTC sind somit nur sehr locker verbunden.

Noch ein schönes Beispiel für die gestelzte Sprache eines Politbüros: …Setzen die Stromnachfrage oder Erzeuger, die ihre Fixkosten einpreisen, den Strommarktpreis, können auch sehr teure Grenzkraftwerke Deckungsbeiträge erzielen. Wenn die Grenzen der verfügbaren Erzeugungskapazitäten erreicht werden, kann der Ausgleich von Angebot und Nachfrage entweder durch Lastmanagement (d. h. Lastreduktion durch flexible Verbraucher) oder die letzte Erzeugungseinheit erfolgen… Alles klar? Wenn nicht, hier eine Übersetzung in Alltagssprache: Jedes Unternehmen muß seine vollständigen Kosten am Markt erzielen können, da es sonst pleite geht. Leider ist dies zur Zeit bei vielen Kraftwerken der Fall. Sind erst einmal genügend konventionelle Kraftwerke in die Pleite getrieben worden, kann bei Dunkel-Flaute die Stromversorgung nicht mehr aufrecht erhalten werden. Stromabschaltungen sind die Folge. Kurz vorher explodieren noch die Strompreise. Der Minister hat auch gleich noch einen Tip parat: …Wenn der Preis den Nutzen übersteigt, können Verbraucher ihren Strombezug freiwillig reduzieren. Bereits am Terminmarkt gekaufter Strom könnte in diesem Fall gewinnbringend weiterverkauft werden… Auf Deutsch: Spekuliere an der Börse, mach deinen Laden dicht und geh hin und genieße die schöne, neue Welt.

Dieser Abschnitt endet mit einem wunderbaren Satz zur Erklärung der zukünftigen Situation an der Strombörse: …In Zeiten von Überkapazitäten ist diese implizite Vergütung von Leistung gering. Sie steigt, je knapper die Kapazitäten am Strommarkt sind… Wenn erst mal die Mangelwirtschaft durch die Vernichtung konventioneller Kraftwerke vollendet ist, wird zwar weiterhin der Börsenpreis an vielen Tagen durch den Einspeisevorrang im Keller bleiben, aber bei Dunkel-Flaute würde man ein tolles Geschäft machen können, wenn man dann noch ein Kraftwerk hätte.

Herausforderungen

Geschichte kann so gnadenlos und witzig sein: …Der Strommarkt ist liberalisiert. Bis 1998 hatten Stromversorger feste Versorgungsgebiete… Wer hat das heutige Chaos erfunden? Die SPD hat’s erfunden. Bis zu dem angegebenen Zeitpunkt war die deutsche Stromwirtschaft geradezu dezentral organisiert (Hamburger-, Berliner-, Bremer-EVU, Bayernwerke, Preussenelektra, RWE, Badische Elektrizitätswerke, usw., usw.). Dann kam ein gewisser Wirtschaftsminister Wilhelm Werner Müller (parteilos). Er war der überraschende Joker des Gazprom-Mitarbeiters — und in seinem damaligen Lebensabschnitt Bundeskanzlers — Gerhard Schröder (SPD). Dieser Müller gab die Parole aus, nur schlagkräftige Großkonzerne seien im zukünftigen Europa überlebensfähig. Sein persönliches Streben galt besonders dem Verhökern der gesamten ostdeutschen Stromversorgung, plus Hamburg und Berlin als Dreingabe, an den schwedischen Staatskonzern Vattenfall. Vattenfall war damals — und inzwischen wieder — von den schwedischen Sozialdemokraten beherrscht. Auch hier fällt der SPD ihre eigene Entscheidung wieder auf die Füße. Damals wohl gelitten, als Gegengewicht zu dem "badischen Atomkonzern", der noch eine wesentliche Beteiligung durch die EDF hatte, während die schwedische Schwesterpartei den "Atomausstieg" verkündet hatte. Inzwischen hat Schweden längst den Ausstieg vom Ausstieg vollzogen und man erwärmt sich nun im Volksheim für die "Klimakatastrophe". Nicht weiter schwierig, wenn man seinen Strom nahezu hälftig aus Wasserkraft und Kernenergie herstellt. Schlecht nur für unseren tapferen Sozialdemokraten, in seiner Funktion als "Wendeminister": Arbeitsplätze gegen fixe Ideen, wie wird er sich wohl entscheiden?

Um diesen Umbau der Energieversorgung möglichst geräuschlos und ohne lästige Öffentlichkeit durchführen zu können, wurde damals dem grünen Koalitionspartner der Bonbon "Atomausstieg" zugestanden. Damit unsere Schlafmützen der deutschen Industrie nicht aufwachen, wurde die Einführung der Planwirtschaft mit dem Neusprech-Wort "Strommarktliberalisierung" getarnt. Tatsächlich gingen die Strompreise in den Anfangsjahren auch etwas zurück und das EEG kostete damals wenig mehr als eine Trittinsche Eiskugel. Michel konnte also beruhigt weiterschlafen. Es waren ja die, die für mehr Gerechtigkeit und die, die die Umwelt schützen an der Regierung. Was sollte an deren Plänen schlechtes sein? Die Sonne strahlte zwar, aber schickte immerhin keine Rechnung.

Manche Sätze sind von beängstigender Klarheit: …Derzeit werden zahlreiche Kraftwerke von ihren Betreibern stillgelegt. Dieser erforderliche Marktbereinigungsprozess wird in den kommenden Jahren anhalten… Man drückt große Mengen Abfallstrom, den keiner braucht, solange in den Markt, bis die Konkurrenz pleite macht. Im Neusprech heißt das "Marktbereinigung", in der Volkswirtschaftslehre schlicht Dumping (Verkauf von Waren unterhalb der Herstellungskosten). Erst vernichtet man die Arbeitsplätze in den Kraftwerken, anschließend durch überhöhte Strompreise, die in der Industrie. Der Morgenthau-Plan war dagegen wirkungslos.

Ganz langsam dämmert dem Wirtschaftsminister, welche Probleme noch in seiner Amtszeit auf ihn zu kommen: …2011 wurden acht Kernkraftwerke mit einer Erzeugungskapazität von insgesamt rund acht Gigawatt endgültig stillgelegt. … Bis 2022 werden hierdurch weitere Erzeugungskapazitäten in Höhe von rund 12 Gigawatt stillgelegt… Die damals stillgelegten Kernkraftwerke, waren die "alten und kleinen". Deshalb wurde im Jahr 2013 in den verbliebenen Kernkraftwerken mit 97,3 TWh immer noch mehr Strom, als mit Wind (53,4 TWh) und Sonne (30,0 TWh) zusammen  erzeugt. Er müßte in den nächsten acht Jahren deshalb den Ausbau mehr als verdoppeln, um die Kraftwerke wenigstens energetisch zu ersetzen. Deshalb schreibt er auch gleich im folgenden Absatz: …Hierbei nehmen Windenergie und Photovoltaik die tragende Rolle ein. Wind und Sonne sind die Energiequellen mit den größten Potentialen und den geringsten Kosten… Na denn, die Partei kann sich nicht irren. Es war ja schließlich ein Sozialdemokrat, der mit dem Slogan "Die Sonne schickt keine Rechnung" ein bescheidenes Vermögen gemacht hat.

Hier ist es wieder, das übliche ideologische Geschwafel: …Der Gesamtbedarf an fossilen Kraftwerken und insbesondere der Bedarf an Grund- und Mittellastkraftwerken sinkt, während der Bedarf an flexiblen Spitzenlasttechnologien und Lastmanagement steigt… Speicher gibt es nicht, aus der Kernenergie soll ausgestiegen werden, warum sollte also der Bedarf an fossilen Kraftwerken sinken? Grundlast ist der niedrigste, das ganze Jahr über ständig auftretende Bedarf — also auch nachts. Gabriel glaubt ja viel zu können, aber die Sonne nachts scheinen zu lassen, dürfte ihm nicht gelingen. Mittellast ist der während der Werktage auf die Grundlast aufsattelnde gleichmäßige Energiebedarf. Geht er vielleicht bereits von einer vollständigen Abschaffung der Arbeitswelt aus? Die Spitzenlast ergibt sich zusätzlich an wenigen Stunden pro Tag (z.B. Strombedarf der Bahnen im Berufsverkehr). Vom Bedarf aus betrachtet, ergibt sich also überhaupt keine Veränderung, egal auf welche Art der Strom erzeugt wird. Lediglich durch die Störungen auf der Angebotsseite aus Windmühlen und Photovoltaik ergibt sich ein zusätzlicher und ohne "Erneuerbare" gar nicht vorhandener Regelungsbedarf. 

Man spürt förmlich die Unsicherheit und es wird im nächsten Abschnitt ordentlich weiter geschwurbelt: …Wir bewegen uns von einem Stromsystem, in dem regelbare Kraftwerke der Stromnachfrage folgen, zu einem insgesamt effizienten Stromsystem, in dem flexible Erzeuger, flexible Verbraucher und Speicher zunehmend auf das fluktuierende Dargebot aus Wind und Sonne reagieren… Da ist sie wieder, die für alle Religionen typische Verheißung des Paradieses in der Zukunft.

Ein wichtiger Grundsatz der Werbung und Propaganda ist die Verbreitung von Halbwahrheiten: …Die derzeit zu beobachtenden niedrigen Großhandelspreise unterstreichen die Tatsache, dass es gegenwärtig erhebliche Überkapazitäten gibt. Die teilweise angekündigten oder bereits realisierten Stilllegungen von Kraftwerken sind ein Zeichen dafür, dass der Strommarkt die richtigen Signale aussendet… Der Zusammenbruch der Handelspreise an der Börse beruht ausschließlich auf dem Einspeisevorrang der "Erneuerbaren". Wenn das Angebot von Wind- und Sonnenenergie wegen der Wetterverhältnisse hoch ist und die Nachfrage gering (typisch an Feiertagen), fallen die Handelspreise. In manchen Stunden muß sogar ein negativer Energiepreis (Entsorgungsgebühr) bezahlt werden. Das Marktsignal wäre eindeutig: Sofortige Abschaltung der "Erneuerbaren". Die Gesetze der Planwirtschaft (Einspeisevorrang und EEG-Vergütung) verbieten dies aber ausdrücklich. Es bleibt nur noch der Ausweg konventionelle Kraftwerke abzuschalten. Teilweise nagelneue, mit den weltweit höchsten Umweltstandards. Gut gemeint, ist halt noch lange nicht gut gemacht.

Alle Theoretiker versuchen immer, ihre Gedanken mit Fällen aus der Praxis zu hinterlegen. Dies gibt ihnen das Gefühl, nicht in einem Elfenbeinturm zu leben. So werden auch im Grünbuch (Seite 14) unter der Überschrift …Kapazitäten sind eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für Versorgungssicherheit…, zwei Beispiele geliefert: Einmal der Februar 2012 in Deutschland — und man ist ja weltmännisch — der 7. Januar 2014 in USA. Sätze wie … eine große Zahl von Bilanzkreisverantwortlichen hatte zu wenig Strom am Markt beschafft, um den tatsächlichen Verbrauch in ihren Bilanzkreisen zu decken… lassen — zumindest bei Genossen — sofort das Bild vom profitgierigen Spekulanten an der Börse erscheinen, der versucht die "Energiewende" zu sabotieren. Die Wahrheit ist viel simpler. Es gibt keine 100% zutreffende Wettervorhersage. Insofern kann man nie die Produktion an "Erneuerbaren" verlässlich voraussagen. Elektrische Energie ist nicht speicherbar (anders als Öl, Kohle etc.) und deshalb kann eine Strombörse auch keine Signale (Arbitrage) für den Netzbetrieb liefern. Die Regelenergie kommt aber aus einem ganz anderen Topf (Netzentgelte). Insofern handelt jeder Börsenhändler rational und richtig, wenn er stets zu knapp einkauft.

Noch toller ist das Beispiel aus den USA: …Der Grund dafür war, dass diese Anlagen keinen ausreichenden Anreiz hatten, auch einsatzbereit zu sein und tatsächlich eingesetzt zu werden… So ist das nun mal, wie das Windrad Wind braucht, brauchen die "flexiblen und klimafreundlichen" Gaskraftwerke ausreichend Erdgas zum Betrieb. Man hat an der gesamten Ostküste verstärkt auf Gaskraftwerke gesetzt. Weniger aus Klimaschutz, viel mehr aus Kostengründen. Im Gebiet des Marcellus Shale (fracking!) ist das Gas noch billiger als US-Kohle. Leider wird auch dort Erdgas in den Metropolen zum Heizen und in der Industrie verwendet. Durch den Kälteeinbruch hatten sich die Erdgaspreise nahezu verzehnfacht. Kraftwerke und Gebäudeheizungen haben das Rohrleitungssystem förmlich leer gesaugt. Im Einvernehmen mit den Kraftwerksbetreibern hat man die Gaskraftwerke vom Netz genommen, um die Preisexplosion zu stoppen. Seit dem, tobt eine höchst interessante Diskussion, wer zusätzliche Leitungskapazität — die nur wenige Stunden im Jahr gebraucht wird — finanzieren soll. Ein Schelm, wer Parallelen zu Stromautobahnen für Windstrom von Nord nach Süd sieht!

In den folgenden Absätzen wird versucht, über die eigentlich erkannten Probleme hinweg zu schwafeln: …Alternativ können flexible Verbraucher ihre Stromnachfrage reduzieren und z.B. bereits eingekauften Strom am Markt gewinnbringend verkaufen… Welche flexiblen Verbraucher? Bisher hat man ein Fußballländerspiel geguckt, wenn es übertragen wurde und Autos produziert, wenn sie bestellt waren. Nur Banken und Spekulanten — sonst die ärgsten Feinde aufrechter Sozialdemokraten — können Strom gewinnbringend handeln. Und im besten Politikerjargon geht es nahtlos weiter: …Auf diese Weise kann der zu niedrigen Grenzkosten angebotene Strom aus Wind- und Sonnenenergie effizient und sicher in das System integriert werden… Der dümmliche Werbeslogan "Die Sonne schickt keine Rechnung" wird auf Ministerebene "zu niedrigen Grenzkosten angebotener Strom aus Wind- und Sonnenenergie" umgeschrieben und wenn man Abfallstrom gegen Erstattung der Entsorgungskosten ins Ausland verhökert wird er "effizient und sicher in das System integriert". Mein absoluter Lieblingssatz folgt erst kurz danach: …Der Strommarkt ist damit weit entfernt von einem „Überschuss“ erneuerbarer Energien. 2035 könnte die minimale Residuallast minus 25 Gigawatt betragen… Auf Deutsch: 2035 könnten wir mehr als 25 GW (das ist mehr als das Doppelte, was zur Zeit noch an Kernkraftwerken am Netz ist) Leistung aus Wind und Sonne erzeugen, als wir überhaupt an Strom verbrauchen. Jedem im Politbüro der "Hauptstadt der DDR" wären vor Rührung die Tränen gekommen, bei einer solchen Übererfüllung des Plansoll. Wie hoch dann wohl die Entsorgungsgebühren sein werden?

Flexibilität als eine Antwort

Neben der zeitweisen Stromabschaltung, werden hier echte technologische Knaller zur Lösung der Überproduktion empfohlen: …Bei geringer Residuallast kann mit Strom auch direkt Wärme erzeugt und damit Heizöl bzw. Gas eingespart werden… Wenn die Wetterlage mehr Strom produziert als überhaupt gebraucht wird, soll man mit Strom heizen. Zum zehnfachen Preis von Heizöl. Der Tauchsieder als Retter der Schlangenölverkäufer (wird bereits in Bremen erprobt).

Manche Aussagen sind schlicht dummdreist: …Darüber hinaus können bei gekoppelten Märkten auch die unterschiedlich verfügbaren Technologien effizienter genutzt werden (z. B. Wind und Sonne in Deutschland, Wasserkraftspeicher in den Alpen und in Skandinavien)… Vielleicht fragt mal einer im Ministerium bei den Betreibern der alpinen Wasserkraftwerke an. Die gehen sogar von Schließung der bestehenden Anlagen aus, wenn das Dumping mit deutschem Abfallstrom noch länger anhalten sollte. Manchmal weiß man auch nicht, ob man lachen oder weinen soll: …Die Kosten für die Erschließung der notwendigen technischen Potenziale sind umso geringer, je breiter und direkter die Preissignale wirken… Nur sind die Preissignale durch den Einspeisevorrang und die EEG-Vergütung völlig auf den Kopf gestellt. Oder noch gestelzter: …Bei statischer Betrachtung erhöht sich die EEG-Umlage bei einer Abregelung bei moderat negativen Preisen in einem stärkeren Maße, als bei Abregelung bei einem Preis von Null. Bei dynamischer Betrachtung hingegen erweist sich die Abregelung bei moderaten negativen Preisen als kosteneffizient… Entsorgungsgebühren fallen immer dann an, wenn es keine wirtschaftliche Verwendung für den Abfall gibt. Einzig sinnvolle Konsequenz ist daher die Müllvermeidung — sprich die Abschaltung der Anlagen bei Überproduktion.

So langsam ahnen die Schlangenölverkäufer, daß die Geschäfte zukünftig nicht mehr so profitabel weiter laufen können: Insbesondere Biomasseanlagen erbringen zunehmend Regelleistung. Zukünftig sollte die Teilnahme am Markt für (negative) Regelleistung auch für Wind- und Photovoltaikanlagen möglich sein… Man will sich das Abschalten als "negative Regelleistung" vergüten lassen — hofft jedenfalls der Ingenieur. Vielleicht will man die Windräder auch als Ventilatoren laufen lassen. Innerhalb eines Windparks dürften sich dann tolle Koppelgeschäfte verwirklichen lassen. Aber, damit ist der Kreativität im Wirtschaftsministerium noch kein Ende gesetzt: …Biomasseanlagen haben mit der Flexibilitätsprämie einen Anreiz, ihre Anlagen flexibel auszulegen und zukünftig vor allem bei hohen Strompreisen einzuspeisen. Auch Wind- und Photovoltaik-Anlagen können z. B. durch Schwachwindturbinen oder Ost-West-Ausrichtung eine gleichmäßigere Einspeisung erzielen und in Zeiten hoher Strompreise die hohe Nachfrage besser decken… Die Konstrukteure von Biogasanlagen haben selbstverständlich auf eine gleichmäßige Auslastung der Anlagen gesetzt, um die Kapitalkosten gering zu halten. Wer soll die zusätzlichen Speicher, Motoren, Verstärkung der Netzanschlüsse etc. bezahlen, wenn plötzlich "geregelt" eingespeist werden soll? Der "Biostrom" würde damit noch teurer. Die "Schwachwindturbinen" und die Ost-West-Ausrichtung kommentieren sich von selbst.

Marktpreissignale für Erzeuger und Verbraucher stärken

Dem Minister scheint der Einsatz von Windrädern als Ventilatoren so wichtig, daß er noch einmal im nächsten Kapitel ausdrücklich gefordert wird: …Die Präqualifikationsbedingungen sollten so angepasst werden, dass insbesondere Windenergieanlagen in Zukunft negative Regelleistung bereitstellen können… Der nächste Verbesserungsvorschlag erscheint eher etwas nebulös: …Auch könnte in Zukunft die ausgeschriebene Menge für Regelleistung an die jeweilige Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie angepasst werden… Soll es vielleicht demnächst ein Forschungsprojekt zum aufblasbaren Kraftwerk geben?

Schön ist, wenn Politiker auch mal erkennen, daß das Fehlverhalten einiger Geschäftemacher die Folge ihrer blödsinnigen Gesetze ist: …Schätzungen gehen davon aus, dass nur 30 – 50 Prozent der Bilanzkreisverantwortlichen ihren Bilanzkreis aktiv am Intradaymarkt bewirtschaften… Kein Mensch kann das Wetter des nächsten Tages mit hundertprozentiger Sicherheit voraussagen. Im wirklichen Leben ist ein Händler, der etwas verkauft, was er gar nicht besitzt, ein Betrüger. Deshalb hat jeder Händler ein Lager. Anders im Stromgeschäft. Dort gibt es einen Wohltäter, den Übertragungsnetzbetreiber, der jede fehlende Lieferung augenblicklich ersetzt. Da Wohltäter nur im Märchen vorkommen, holt der sich seine (erhöhten) Kosten über die Netzentgelte von uns zurück. Ein klassisches Geschäft zu Lasten Dritter — aber von der Politik ausdrücklich so gewollt.

Stromnetze ausbauen und optimieren

Eine alte Propagandaweisheit besagt, daß es egal ist, ob etwas falsch oder wahr ist, man muß es nur oft genug wiederholen. So steht auch hier wieder: …Überregionaler Stromaustausch gleicht die Schwankungen von Wind, Sonne und Nachfrage aus… Wer immer noch dieses Märchen glaubt, sollte sich schnellstens mal mit den meteorologischen Datensammlungen bzw. den Einspeiseverläufen der Übertragungsnetzbetreiber beschäftigen.

Mit den ewig selben fadenscheinigen Argumenten werden auch die Nord-Süd "Stromautobahnen" begründet: …Dies erhöht in zahlreichen Stunden den Transportbedarf von Norden nach Süden… Keine einzige Windmühle wird je ein konventionelles Kraftwerk ersetzen können. Weht kein Wind, wird auch keine elektrische Energie erzeugt, weht zufällig mal kräftiger Wind, heißt das noch lange nicht, daß diese auch gebraucht wird. Die Nord-Süd-Leitungen dienen nur dem Zweck, die Überproduktion aus Norddeutschland nach Süddeutschland zu entsorgen — hofft man. Dies wird eher an wenigen Stunden, als an zahlreichen geschehen. Eine weitere Fehlinvestition der "Energiewende", für die wir Bürger zahlen müssen.

Ebenso irrsinnig und rein ideologisch begründet ist die Annahme: …Der Stromhandel unterstellt ein Netz ohne Engpässe… Die Vernachlässigung der Transportkosten ist ja gerade ein zentraler Geburtsfehler von Strombörse und EEG. Gibt es auch eine staatliche Tankerflotte, die kostenlos billiges Erdgas nach Europa transportiert? Wer von der Preisdifferenz zwischen USA und Europa profitieren möchte, muß sich völlig selbstverständlich Tanker auf eigene Kosten chartern. Woher leitet ein Windmüller daher ab, daß sein billiger Strom aus der Nordsee (Standortvorteil) kostenlos nach Süddeutschland transportiert wird? Wer Produktionsanlagen weit entfernt von Verbrauchern baut, muß auch selbst für den Transport aufkommen.

Ein weiterer Vorschlag aus der Küche des Wirtschaftsministeriums, der die Situation nur verschlimmert: …Um Redispatchpotentiale außerhalb der Netzreserve zu erschließen, könnten beispielsweise bestehende Netzersatzanlagen mit Steuerungstechnik ausgestattet werden… Wer bezahlt die Umrüstung und den zusätzlichen Verschleiß? Soll noch ein Stück Umweltschutz auf dem Altar des EEG geopfert werden? Netzersatzanlagen haben wesentlich geringere Umweltstandards als konventionelle Kraftwerke — was auch kein Problem ist, da sie nur im Notfall eingesetzt werden sollten. Was hat Vorrang, die Versorgungssicherheit des städtischen Krankenhauses oder die Wolke über der Photovoltaikanlage im Villenviertel?

Schön ist auch, daß das Wirtschaftsministerium zum Ideenwettbewerb aufruft: …Es ist zu klären, inwieweit die bisher aus den rotierenden Massen der Generatoren erbrachte Momentanreserve durch Energiespeicher oder Photovoltaik-Anlagen mit Umrichtern ersetzt werden kann… Gar nicht. Es sei denn, mit Umrichter sind Motor-Generator-Sätze gemeint. Aber, spätestens wenn alle Kernkraftwerke abgeschaltet sind, bekommen unsere "Energieexperten" noch eine Nachhilfestunde in Elektrotechnik erteilt.

Einheitliche Preiszone erhalten

Man kann es kaum unverblümter ausdrücken, daß es sich beim Stromhandel nicht um Marktwirtschaft, sondern Planwirtschaft handelt: …Dieses einheitliche Marktgebiet – auch „einheitliche Preiszone“ oder „einheitliche Gebotszone“ genannt –, ist die Grundlage dafür, dass sich deutschlandweit und in Österreich die gleichen Großhandelspreise für Strom bilden… Transportkosten werden bewußt ausgeklammert. Wenn sonst irgendjemand weit entfernt von einer Autobahn ein Fabrik baut, muß er selbst für den Transport sorgen. Der niedrige Grundstückspreis und ein geringes Lohnniveau als Marktsignal, lassen sich unmittelbar gegen die erhöhten Transportkosten aufrechnen. Anders im Stromhandel. Hier gibt es keine Transportkosten. Die Verbraucher müssen dem cleveren Investor einen Autobahnanschluß bis vor dessen Türe bauen. Im Volksmund würde man so etwas als schmarotzen bezeichnen.

Wenige Absätze später, wird diese zentrale planwirtschaftliche Säule des EEG-Systems deshalb noch einmal ohne wenn und aber bekräftigt: …Die Möglichkeit, den Strom versorgungssicher und effizient im Netz zu transportieren, ist die Voraussetzung für den Erhalt der einheitlichen Preiszone… Wohlgemerkt, wir reden hier von zwei- bis dreistelligen Milliardenbeträgen, die in die Übertragungs- und Verteilnetze investiert werden müssen, damit die Windmüller und Sonnenstromer ihr Produkt überhaupt zum Verbraucher transportieren können. Eine der gigantischsten Umverteilungen von unten (alle Stromverbraucher) nach oben (wenige Produzenten), die je in dieser Republik statt gefunden haben.

Die europäische Kooperation intensivieren

Ein echter politischer Hammer ist die folgende Aussage: ...Wenn Strom in das Ausland exportiert wird, profitieren die ausländischen Stromverbraucher vom günstigen Strom in Deutschland, während deutsche Stromerzeuger zusätzliche Erlöse erzielen und dort teilweise die Konkurrenz verdrängen… Ist das wirklich das politische Ziel dieser Regierung? Deutsche Kleinrentner etc. machen sich für ausländische Stromkunden krumm, damit deutsche Stromerzeuger — gemeint sind ja wohl eher Windmüller und Sonnenfarmer — reicher werden? Wie lange glaubt man hier, daß sich unsere Nachbarn diesen Angriff auf ihre Arbeitsplätze gefallen lassen? 

Geradezu schizophren sind die folgenden Sätze: …Dies gilt auch, weil die Bedeutung dargebotsabhängiger erneuerbarer Energien und damit stochastisch verfügbarer Erzeugung wächst. Durch die großräumigen Ausgleichseffekte bei den Höchstlasten und dem Beitrag der erneuerbaren Energien zur gesicherten Leistung besteht im europäischen Binnenmarkt grundsätzlich ein geringerer Bedarf an Erzeugungskapazität, Lastmanagement und Speichern… Also die stochastische (zufällige) Erzeugung durch "Erneuerbare"wächst und dadurch nimmt die gesicherte Leistung zu. Das hat etwas von der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria. Nur kommt man mit einem Glaubensbekenntnis bei der Stromerzeugung nicht weiter. Technik ist eben keine Religion!

Unabhängig davon, für welches Strommarktdesign sich Deutschland, seine Nachbarländer oder andere EU-Mitgliedstaaten entscheiden, sollten beispielsweise gemeinsame Regeln geschaffen werden für Situationen, in denen in mehreren gekoppelten Strommärkten gleichzeitig relativ hohe Strompreise im Großhandel beobachtet werden… Autsch! Kriegt da jemand Angst, daß unsere Nachbarn doch nicht bei Dunkel-Flaute bedingungslos einspringen? Bekommt jemand Bedenken, daß unsere Nachbarn das Gefasel von "Marktsignalen" wörtlich nehmen und den Preis verlangen, der bezahlt werden muß? Bisher war so etwas ausgeschlossen. Jeder mußte ausreichende Reserven vorhalten. Nur in echten Notfällen — Flaute und Dunkelheit zählen nicht dazu — sind dann die Nachbarn vorübergehend für einander eingesprungen. Aber das ist der Unterschied zwischen Nachbarschaftshilfe und Schmarotzertum.

 Dr. Ing. Klaus-Dieter Humpich, zuerst erschienen bei NUKEKLAUS

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199 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Jakob,

    zum Abschluss der kleinen Exkursion im Märchenwald der Erneuerbaren Energien ,habe ich Ihnen eine Studie von einem fleißigen Universitätsmitarbeiter aus Rostock herausgesucht.

    Ähnliche Überlegungen werden auch in den anderen Bundesländern und Univeristäten durchgeführt.

    http://tinyurl.com/o9uzgbq

    Mit diesem letzten Kommentar wünsche ich Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2015

    Mit herzlichem Glückauf

  2. Peter Jensen sagt, # 194

    Sie sind ein ziemlich unverschämter Kerl, Herr Diehl. Sie machen ihre Hausaufgaben nicht (Verständnis des EEG-Systems und der Zahlungsflüsse) und diskutieren dann mit ihrem erbärmlichen Halbwissen.

    @Herr Jensen
    Genau dieses „Halbwissen“ auf das ich mich spezialisiert habe, oder wenn Sie so wollen, meine Hausaufgaben gemacht habe, ist der Teil der Realität, den Sie von Ihrem „Gesamtwissen“ hier gerne verheimlichen. Nämlich die Tatsache, dass die EE die Strom Beschaffungskosten jährlich um über 3 Milliarden Euro senken. Diese 3 Milliarden gehen irgendwo im Marktgeschehen unter, wenn sie nicht beim Endverbraucher ankommen.

    Deshalb ergänzen wir Beiden uns ja auch so ideal, bei der Betrachtung der Realität.

  3. Sehr geehrter Herr Jakob,

    es war der #186.

    zu#192:

    Richtig ist, daß ich Sie zitiert habe aus #162.
    Ihren Hinweis auf die unterschiedliche Sicht-und Handlungsweise der Kaufleute habe ich auch gelesen und verstanden.

    Jetzt muss aber der Strom , der kaufmännisch durch die Republik gehandelt wird, am Zielort physikalisch vorhanden sein.Sonst dreht sich kein Zähler.

    Und der EE-Strom wird in der näheren Umgebung der Einspeisung verbraucht. Es sei denn, die Vertikale Last innerhalb einer Regelzone wird negativ.
    Der Handel innerhalb einer Regelzone funktioniert natürlich physikalisch und kaufmännisch.

    Mit herzlichem Glückauf

  4. #178 Herr Jensen schreibt:
    in dem ganzen Durcheinander, wie Sie den Herrn Diehl auf Spur bringen wollen, habe ich diesen Kommentar erst heute gelesen.
    Das ist allererste Sahne, wie sie mit einfachen Worten die unauffälligen Gemeinheiten im EEG herausgearbeitet habe.
    Da ziehe ich nur noch den Hut!!!

    Der Hinweis auf die tatsächlichen Verbrauchsmengen war nur gemeint in Bezug auf die Veröffentlichung von allen anderen Netz-Kennzahlen.
    Dafür habe ich als Anhänger der Privatsphäre natürlich Verständnis. Interessant wäre zumindest mal eine Hausnummer für eine Regelzone.

    Mit herzlichem Glückauf

  5. Rainer Jacob sagt # 191

    #189 Herr Diehl,

    wenn Sie DENSELBEN Betrag auf dem EEG-Konto gutbuchen und anschließend wieder lastbuchen (nämlich den Erlös der Direktvermarkter) so verändern Sie den Saldo des EEG-Konto dadurch nicht!

    Ich stimme Ihnen aber zu, dass es so im Vergleich zu den ÜNB-Einspeisern etwas irritierend wirkt.

    @ Herr Jacob
    Da haben Sie Recht, die Marktprämie ist ja nicht gleich der Vergütung, wie bei den ÜNB Einspeisern. Das war ein Denkfehler meinerseits.

  6. Hans Diehl sagt: „Fakt ist, die zweite Gruppe kassiert Vergütung, belastet somit das EEG Konto, auf der Soll Seite, aber Erlöse für diese Gruppe schlagen auf der Haben Seite nicht zu Buche., oder ???“

    Ja, so steht es nun mal im Gesetz! Die Marktprämie wird ZUSÄTZLICH zur Vergütung gezahlt! Die reine Vergütung, die mit den produzierten Mengen zusammenhängt, geht nicht über das EEG-Konto. Dieses Geld zahlt der Direktvermarkter an den EE-Betreiber. Die zusätzliche Marktprämie für den EE-Betreiber geht über das EEG-Konto. Ist ja auch eine gesetzliche Vergütung. Dieser ZUSÄTZLICHEN Vergütung stehen aber KEINE ZUSÄTZLICHEN Mengen ggü, die man an der Börse verkaufen könnte. Wann begreifen sie das endlich?
    Sie sind ein ziemlich unverschämter Kerl, Herr Diehl. Sie machen ihre Hausaufgaben nicht (Verständnis des EEG-Systems und der Zahlungsflüsse) und diskutieren dann mit ihrem erbärmlichen Halbwissen.
    Jetzt haben sie ja plötzlich mit der Marktprämie eine neue Spielwiese gefunden, auf der sie sich austoben. Aber auf dieser Wiese werden sie genauso allein spielen wie auf allen anderen Spielplätzen, die sie so besucht haben in den letzten Monaten. Da spielt keiner mit! weil sie einfach keine Ahnung haben, wie das Spiel funktioniert.

  7. Peter Jensen sagt:
    Hans Diehl sagt: „Die Umlage kassiert die zweite Gruppe aber aus einer Differenz, für die sie „nur“ auf der Soll Seite beigetragen hat.“

    Herr Diehl, die zweite Gruppe kassiert KEINE EEG-Umlage!!!

    Die zweite Gruppe kassiert Vergütungen aus der Direktvermarktung und die Marktprämie nach EEG!

    Die EEG-Umlage kassieren die ÜNB!

    @ Herr Jensen
    Mir geht es ums Prinzip, und entsprechend um die Umlage. Da spielt der Geldfluss, oder wer an wen bezahlt überhaupt keine Rolle.
    Fakt ist, die zweite Gruppe kassiert Vergütung, belastet somit das EEG Konto, auf der Soll Seite, aber Erlöse für diese Gruppe schlagen auf der Haben Seite nicht zu Buche., oder ???
    In Folge dessen wird die Umlage höher, die auch für den Strom der zweiten Gruppe bezahlt werden muss. Oder gibt es Strom mit unterschiedlichen EEG Umlagen.??

  8. #188 Ferdinand Peters, Sie schreiben:
    ————
    Sehr geehrter Herr Jakob,
    nach ihrem Kommentar #168 war ich dicht dran zu verzweifeln.
    ————

    Der Kommentar #168 stammt nicht von mir.

    ————
    Beispiel aktuelle Situation für Windmüller in der Direktvermarktung:

    Die Marktprämie wird monatlich neu berechnet und ist abhängig vom Börsenpreis.
    Auch die Teilnahme an der Direktvermarktung kann relativ kurzfristig geändert werden.
    Der Strom kann aber aus den physikalischen Gründen den Bilanzkreis nur verlassen, wenn die Vertikale Last negativ wird.
    Die Strommengen dürfen aber diskriminierungsfrei Europaweit gehandelt werden. Und dafür müssen Sie ausserhalb des Bilanzkreises zusätzlich erzeugt werden.
    ————

    Der Strom kann aber aus den physikalischen Gründen den Bilanzkreis nur verlassen, wenn die Vertikale Last negativ wird. – Das ist physikalisch gesehen zutreffend. – Ja!

    Was aber hatte ich Ihnen weiter oben geschrieben in #162:

    „Und da Sie sich die Mühe gemacht haben, mich zu zitieren:
    ————
    Zum einen müssen Sie ja unterscheiden zwischen dem Stromfluss physisch – der nach den Kirchhoffschen Gesetzen erfolgt – und zum anderen dem Handelsgeschehen. Beides weicht in der Realität unseres Netzes und des Handelsgeschehens erheblich voneinander ab.
    ————
    ignorieren Sie bitte nicht den 2.Satz in dem Zitat!“

    ´…ignorieren Sie bitte nicht den 2.Satz in dem Zitat´ ist ja nun in meiner Formulierung fast schon einschärfend. Trotzdem haben Sie den 2.Satz wiederum nicht beachtet.

    Vielleicht lesen nochmal meinen Beitrag #162 und durchdenken ihn.

  9. #189 Herr Diehl,

    wenn Sie DENSELBEN Betrag auf dem EEG-Konto gutbuchen und anschließend wieder lastbuchen (nämlich den Erlös der Direktvermarkter) so verändern Sie den Saldo des EEG-Konto dadurch nicht!

    Ich stimme Ihnen aber zu, daß es so im Vergleich zu den ÜNB-Einspeisern etwas irritierend wirkt.

  10. Hans Diehl sagt: „Die Umlage kassiert die zweite Gruppe aber aus einer Differenz, für die sie „nur“ auf der Soll Seite beigetragen hat.“

    Herr Diehl, die zweite Gruppe kassiert KEINE EEG-Umlage!!!

    Die zweite Gruppe kassiert Vergütungen aus der Direktvermarktung und die Marktprämie nach EEG!

    Die EEG-Umlage kassieren die ÜNB!

    Ich habe ihnen schon mehrfach gesagt, sie sollen sich mal die Zahlungsflüsse ansehen, dann hört der Unsinn vielliecht mal auf, den sie hier immer wieder verzapfen.

    Und ganz allgemein: Die Marktprämie hat der Gesetzgeber erschaffen. Sie kommt den EE-Betreibern zugute. Sie wird erstmal „ausgelegt“ von den VNB/ÜNB.
    Das „ausgelegte“ Geld muss wieder rein kommen, denn die VNB/ÜNB haben ja nichts zu verschenken. Und die drucken sich das Geld ja auch nicht selbst.
    Ergo: irgendjemand muss es bezahlen. Und da mit der Marktprämie keine zusätzlichen Mengen verbunden sind, die man über die Börse verkaufen könnte, geht das eben in die Umlage. Ganz einfach!
    Wie sollte auch sonst das Geld wieder rein kommen?
    Ihre einzige Sorge ist ja, dass die Umlage nicht zu hoch wird, damit man nicht so eindeutig sieht, wie teuer der Spaß ist.
    Wir schauen auf die Gesamtkosten. Und selbst nach Berücksichtigung des kleinen Vorteils, dass industrielle Großverbraucher günstig an der Börse einkaufen können, ist das Gesamtsystem immer noch teurer! Da nützen ihre ganzen Nebelbomben und belanglosen Zahlenspielereien nichts.

  11. Rainer Jacob sagt: # 187

    Die zweite Gruppe, die der Direktvermarkter, erhält lediglich den Zuschuß aus dem EEG-Konto ausbezahlt, denn sie hat ja den Verkaufserlös vom Käufer des Stroms bereits erhalten. (Warum also wollten Sie den Verkaufserlös erst auf das EEG-Konto hin und dann wieder zum Direktvermarkter zurück schieben? Ist doch unnötig.)

    @Herr Jacob
    Sehen Sie da will ich drauf hinaus. Bei der zweiten Gruppe laufen die Erlöse nicht über das EEG Konto, und können dadurch auch den Saldo nicht verringern, was eine geringere Umlage bedeuten würde. . Die Umlage kassiert die zweite Gruppe aber aus einer Differenz, für die sie „nur“ auf der Soll Seite beigetragen hat.
    Wenn ich den Herrn Peters richtig verstehe, laufen dessen Überlegungen ähnlich.

  12. Sehr geehrter Herr Jakob,
    nach ihrem Kommentar #168 war ich dicht dran zu verzweifeln.
    Meine Ausdrucksweise und Argumentation ist stellenweise etwas verbesserungswürdig.
    Es liegt zum Einen daran,daß die Kommunkationsmöglichkeiten in diesem Forum beschränkt sind in Bezug auf Grafiken und Flussbilder.
    Bei der Erklärung und Funktionsweise der Vertikalen Last habe ich Ihre Antworten nicht konsequent genug überprüft.
    Und genau dort liegt dieses Gefühl des Nichtverstehens von den Äußerungen meinerseits, die Sie trotzdem höflich umschrieben haben.

    Herr Diehl sucht ja noch immer die 3 Mrd. Euro, die den EE-Freunden auf die Backe genäht werden und bei den Letzt-Verbrauchern zu keiner Entlastung führen.

    Wenn in einem Bilanzkreis die Vertikale Last nicht negativ ist,wird die komplett dezentral eingespeiste Strommenge innerhalb dieses Bilanzkreises verbraucht.
    Sie haben sehr professionell mit Ihren Möglichkeiten die Verbrauchsmengen der nicht so gierigen EE-Umwandlern nachgerechnet.
    Die Ergebnisse stimmen für 2013 und werden auch stimmen für 2014.
    Dabei wurde dann mit Hilfe des Herrn Jensen herausgefunden, dass die fehlenden Strommengen bis zu 150 Mrd. Kilowattstunden pro Jahr über die Direktvermarktung zu erklären sind.
    Wobei hier bereits Differenzen von ca. 25 Mrd. Kilowattstunden im Raum stehen.

    Das Grundprinzip der Direktvermarktung ist auch diskutiert und verstanden.
    In der Anlage1 zum EEG ist dieser Verrechnungsmodus beschrieben.

    Die Marktwerte dazu finden Sie hier: http://tinyurl.com/l63lfaq

    So und jetzt kommt der Clou und die Schweinerei dazu.

    Beispiel aktuelle Situation für Windmüller in der Direktvermarktung:

    Die Marktprämie wird monatlich neu berechnet und ist abhängig vom Börsenpreis.
    Auch die Teilnahme an der Direktvermarktung kann relativ kurzfristig geändert werden.
    Der Strom kann aber aus den physikalischen Gründen den Bilanzkreis nur verlassen, wenn die Vertikale Last negativ wird.
    Die Strommengen dürfen aber diskriminierungsfrei Europaweit gehandelt werden. Und dafür müssen Sie ausserhalb des Bilanzkreises zusätzlich erzeugt werden.

    Hier breche ich mal ab, und warte auf Ihre Antwort.

    Mit herzlichem Glückauf

  13. Herr Diehl,

    bei beiden Gruppen der EE-Einspeiser, speist sich deren Vergütung, die sie für ihren Strom erhalten, aus zwei Quellen:
    1. dem Verkaufserlös, der für ihren EE-Strom erzielt wird
    2. einem Zuschuß, den der nichtprivilegierte Endverbraucher über die EEG-Umlage gesondert bezahlt.

    Die erste Gruppe, die ihren Strom von den ÜNB vermarkten läßt, erhält BEIDE Vergütungsanteile aus dem EEG-Konto ausbezahlt. (Weshalb auch der Verkaufserlös des EE-Stroms dem EEG-Konto zugeführt wird.)

    Die zweite Gruppe, die der Direktvermarkter, erhält lediglich den Zuschuß aus dem EEG-Konto ausbezahlt, denn sie hat ja den Verkaufserlös vom Käufer des Stroms bereits erhalten. (Warum also wollten Sie den Verkaufserlös erst auf das EEG-Konto hin und dann wieder zum Direktvermarkter zurück schieben? Ist doch unnötig.)

  14. #180 Ferdinand Peters, sie schreiben

    ————
    Für über 70 Mrd. Kilowattstunden werden nur persönliche Vergütungen an die Betreiber von EE-Umwandlern bezahlt und dem EEG-Konto als Kosten gebucht.
    Die Erlöse, die bei der Direktvermarktung von den abnehmenden EVU bezahlt werden, dürfen Sie ebenfalls behalten.
    Das ist dann in Summe für eingespeiste Kilowattstunde etwa so, als ob Sie nicht mit einer Direktvermarktung einverstanden gewesen wären.
    ————

    Wenn ich mal annehme, daß ich Sie nicht mißverstanden habe, sehe ICH nicht, wo da ein Problem ist.

    Bei der Vermarktung von EE über die ÜNB kann es den EE-Einspeisern wurscht sein, welchen Erlös ihr eingespeister Strom erzielt – sie bekommen in jedem Fall die festgesetzte Vergütung. Bei niedrigen Börsenpreisen erhalten sie nicht weniger und bei hohen Börsenpreisen nicht mehr als die festgesetzte Vergütung.

    Das ist Direktvermarktung gewollt anders. Der EE-Einspeiser, dem es gelingt, seinen Strom zur Zeit hoher Börsenpreise zu veräußern, erzielt auch einen höheren Erlös, der ihm bleibt. Und so hat er einen Anreiz, seine Kreativität darauf zu verwenden, wie er das erreicht.

    …da gibt es einen Wikipediaartikel ´Direktvermarktung EE´ und natürlich weitere Infos im Netz.

    MfG

    PS: ich schließe mich Herrn Jensen an. Auch ich weiß des öfteren nicht wirklich, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.

  15. Peter Jensen sagt:

    Herr Diehl, was behaupten sie denn da wieder für Unsinn?
    Wo verschweige ich denn irgendwas?

    Hier Herr Jensen, wo Sie das Folgende schreiben.

    Peter Jensen sagt:
    Zitat:
    Der Durchschnittserlös der EE-Mengen ergibt sich ja nur aus den Zeiten, wo auch EE-Mengen verkauft werden. Und wenn das der Fall ist, dann kommen ja teurere Gas- und Steinkohlekraftwerke gar nicht zum Zug und auch nicht in die Preisermittlung. Zitat Ende

    Herr Jensen sagt im Klartext. In Zeiten wo EE Mengen verkauft werden, kommen teure Gas und Steinkohlekraftwerke nicht zum Zuge, ( MOE ) und in Folge dessen werden weniger Erlösen auf dem EEG Konto erzielt Was er uns dabei verheimlicht ist die Tatsache, dass diese geringeren Erlöse über eine höhere Umlage von den Endverbrauchern kompensiert werden.

    Sie verschweigen, dass die geringeren Erlöse durch eine höhere Umlage von den Verbrauchern kompensiert werden.

    Jetzt lenken Sie bitte nicht wieder ab, und erklären Sie warum diese Tatsache „Unsinn“ ist

  16. Peter Jensen sagt.
    Sie glauben nur, einen „Verbündeten“ gefunden zu haben.
    Ich weiß zwar auch noch nicht, worauf Herr Peters eigentlich hinaus will, aber in einem Bunde mit ihnen ist er sicher nicht.

    @Herr Jensen

    Ich brauche keinen Verbündeten, muss auch nicht genau wissen welches Ziel Herr Peters verfolgt, ich stelle lediglich mit Genugtuung fest, dass Herr Peters auch versucht, in die „Dunkelkammer“ zu leuchten.

    Peter Jensen sagt:
    Es gibt zwei Sorten von EE-Anlagenbetreiber. Die einen nehmen die Vergütung nach EEG direkt vom Netzbetreiber, die anderen gehen in die Direktvermarktung und erhalten den Preis zzgl. eines Zuschlags bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung.
    Nur die „Vergütungen“ der ersten Gruppe und die Zuschläge für die zweite Gruppe finden Eingang in das EEG-Konto als Auszahlungen für EEG-Vergütung.
    Was ist jetzt genau ihr Problem?

    @Herr Jensen
    Mit anderen Worten, die Erlöse für die zweite Gruppe gehen nicht auf das EEG Konto, oder ??.
    Das bedeutet, die zweite Gruppe verändert den Saldo auf dem EEG Konto nur auf der Ausgaben Seite, sprich erhöht die Differenz. Und was ist mit der Umlage für diese zweite Gruppe, oder gibt es auch Strom ohne EEG Umlage ????

  17. Im übrigen glaube ich kaum, dass sie tatsächlich verstehen, was Herr Peters da eigentlich meint…

    Sie glauben nur, einen „Verbündeten“ gefunden zu haben.
    Ich weiß zwar auch noch nicht, worauf Herr Peters eigentlich hinaus will, aber in einem Bunde mit ihnen ist er sicher nicht.

    Wo wir dabei sind: was wollen sie uns eigentlich sagen, Herr Peters? Worauf wollen sie hinaus?

    Es gibt zwei Sorten von EE-Anlagenbetreiber. Die einen nehmen die Vergütung nach EEG direkt vom Netzbetreiber, die anderen gehen in die Direktvermarktung und erhalten den Preis zzgl. eines Zuschlags bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung.
    Nur die „Vergütungen“ der ersten Gruppe und die Zuschläge für die zweite Gruppe finden Eingang in das EEG-Konto als Auszahlungen für EEG-Vergütung.
    Was ist jetzt genau ihr Problem?

  18. Herr Diehl, was behaupten sie denn da wieder für Unsinn?
    Wo verschweige ich denn irgendwas?
    Allein durch die Formel: EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse (welche ich ihnen schin mehrere Male hier hingeschrieben habe) ist doch alles gesagt.
    Sinken die Börsenerlöse, steigt der Anteil der EEG-Umlage und umgedreht.
    Welchen Einfluss das dann auf die genaue Umlage für jede einzelne kWh hat, hängt dann vor allem von der Menge des nicht privilegierten Letztverbrauchs ab.
    Das ist, was sie immer wieder verschweigen oder übersehen oder wie auch immer…

    Sie verwechseln ja gelegentlich sogar Börsenpreise mit Börsenerlösen.
    Denn wie ich ihnen auch schon mehrfach geschrieben habe, sind zB von 2011 auf 2012 die Börsenpreise gestiegen, die Börsenerlöse sind allerdings gefallen. Verrückt, oder?

    Aber sie als strammer „Soldat der guten Sache“ lassen sich ja von der Realität nicht beeinflussen.

  19. Herr Peters, Ihre Aufregung ist schon berechtigt, wenn Sie das Folgende schreiben
    Zitat:
    Für über 70 Mrd. Kilowattstunden werden nur persönliche Vergütungen an die Betreiber von EE-Umwandlern bezahlt und dem EEG-Konto als Kosten gebucht.
    Die Erlöse, die bei der Direktvermarktung von den abnehmenden EVU bezahlt werden, dürfen Sie ebenfalls behalten.

    Wenn Herr Jensen darauf das Folgende schreibt, kommt er ohne es zu merken der „Nebelkerze“ EEG Konto schon etwas näher

    Zitat:
    Peter Jensen sagt:
    Der Durchschnittserlös der EE-Mengen ergibt sich ja nur aus den Zeiten, wo auch EE-Mengen verkauft werden. Und wenn das der Fall ist, dann kommen ja teurere Gas- und Steinkohlekraftwerke gar nicht zum Zug und auch nicht in die Preisermittlung. Zitat Ende

    Herr Jensen sagt im Klartext. In Zeiten wo EE Mengen verkauft werden, kommen teure Gas und Steinkohlekraftwerke nicht zum Zuge, ( MOE ) und in Folge dessen werden weniger Erlösen auf dem EEG Konto erzielt Was er uns dabei verheimlicht ist die Tatsache, dass diese geringeren Erlöse über eine höhere Umlage von den Endverbrauchern kompensiert werden.

  20. Herr Jakob,
    sie haben die Aufregung meinerseits noch gar nicht bemerkt.
    Für über 70 Mrd. Kilowattstunden werden nur persönliche Vergütungen an die Betreiber von EE-Umwandlern bezahlt und dem EEG-Konto als Kosten gebucht.
    Die Erlöse, die bei der Direktvermarktung von den abnehmenden EVU bezahlt werden, dürfen Sie ebenfalls behalten.
    Das ist dann in Summe für eingespeiste Kilowattstunde etwa so, als ob Sie nicht mit einer Direktvermarktung einverstanden gewesen wären.
    Und dieses Wissen, hätte Herr Jensen uns beiden nicht auf die Nase gebunden, wenn die Vermarktungsmengengrafik nicht ins Spiel gekommen wäre.

    Mit herzlichem Glückauf

  21. Ich sehe gerade, in meinem Post #168, den Herr Peters „erschreckend“ fand, ging es ja gar nicht um die Differenz zwischen erzeguten EE-Mengen und EE-Mengen an der Börse, sondern um die Differenz zwischen den durchschnittlichen Erlösen für die sog. EE und dem Gesamtdurchschnittsbörsenpreis.

    Da verwundert mich ja das „Erschrecken“ von Herrn Peters noch viel mehr.
    Denn das ist ja nun wirklich simple Logik. Noch einmal:

    Der Gesamtdurchschnittspreis an der Börse ermittelt sich aus ALLEN Viertelstudenpreisen, also auch aus den Zeiten, wo gar keine EE-Mengen an der Börse verfügbar sind und auch nicht gehandelt werden. Da stellen dann die teuren Gaskraftwerke den Preis.
    Der Durchschnittserlös der EE-Mengen ergibt sich ja nur aus den Zeiten, wo auch EE-Mengen verkauft werden. Und wenn das der Fall ist, dann kommen ja teurere Gas- und Steinkohlekraftwerke gar nicht zum Zug und auch nicht in die Preisermittlung.

    Also MUSS der Gesamtbörsendurchschnittspreis höher sein als der Durchschnittspreis für die sog. EE-Mengen.

    Was ist daran nun so „erschreckend“?

    Wie ist denn Ihre weniger „erschreckende“ Erklärung? Manipulation aller Zähler durch die Netzbetreiber? Ich hoffe nicht…

  22. Herr Peters schreibt: „Die tatsächlichen Verbrauchsmengen an den Zählern der Industrieendkunden und der privaten Letzt-Verbraucher, werden in Deutschland niemals an die Öffentlichkeit kommen.“

    So so, Herr Peters, da muss ich gleich nochmal bei einem Gas- und Stromversorger, mit dem ich beruflich viel zu tun habe, nachfragen, auf welcher Basis die ihre monatlichen Rechnungen schreiben, wenn nicht auf Basis der Verbrauchswerte. Und auf welcher Basis dann die Rechnungskontrolle bei den Industriekunden erfolgt, wenn nicht auf Basis der Verbrauchswerte. Schließlich überprüfen die Energieeinkäufer der großen Verbraucher sehr genau, was der Versorger ihnen da in Rechnung stellt.
    Oder wollen Sie uns erzählen, dass Millionen Zähler in Deutschland von den Netzbetreibern falsch abgelesen werden, nur um zu verschleiern, dass Börsenhändler an der Börse irgendwelche Geschäfte machen? Die sie übrigens auch mit hohen Preisen machen, denn dem Händler ist der Preis völlig egal, er braucht Volatilität und Liquidität!
    Dann muss ich doch auch gleich nochmal bei den Netzbetreibern, mit denen ich auch beruflich zu tun habe, nachfragen, wo doch gleich die Abteilung sitzt, wo die Zählerstände manipuliert werden?

    Und was sie an meiner Erklärung über die Differenz zwischen sog. EE-Mengen an der Börse und Gesamtmenge erzeugter sog. EE erschreckend finden, wissen wahrscheinlich nur sie allein.
    Denn die Differenz resultiert nun mal aus der Direktvermarktung. Oder haben sie da eine andere Erklärung?

    Die Erstattung der vermiedenen Netzentgelte gibt es übrigens nicht nur bei Biomasseanlagen. Die gibt es bei allen Erzeugungsarten des EEG. Ist völig normal. Bei den EEG-Anlagen ist sie in der Vergütung enthalten, KWK-Anlagen und Direktvermarkter bekommen sie separat.
    Das wäre übrigens der einzige Punkt, wo man tatsächlich eine Ersparnis im Gesamtsystem durch die EE hätte. Und diese Ersparnis für alle wird dann aber aufgehoben, in dem man sie an die Betreiber zzgl. zur Vergütung auszahlt.
    Also der VNB, in dessen Netz die sog. EE-Strommengen eingespeist werden, mus ja diese Mengen nicht aus vorgelagerten Netzen beschaffen und zahlt dafür eben auch keine Netzgebühren. Und anstatt man nun dieses Geld bei den VNB belässt, die damit ihre eigenen Netzentgelte für alle senken könnten, zahlt man dieses eingesparte Geld an die wenigen EE-Betreiber aus.
    Auch daran sieht man: bei der sog. Energiewende geht es nur um Geld für wenige, bezahlt von vielen! Das System irgendwie besser und preiswerter zu machen, steht nur alibimäßig in der Präambel. Und dort auch nur mit dem unangreifbaren Verweis auf die Zukunft. Denn hinterher kann man immer sagen, man hätte sich damals eben geirrt.

  23. #176 Ferdinand Peters

    Ihr Kommentar ist ja nun länger. Und eigentlich müßte ich den nun Satz für Satz durchgehen und Ihnen gegenüber dazu Stellung nehmen.

    Vorweg: Ich möchte eine von mir in #166 gemachte Aussage korrigieren:
    „Fragen Sie sich, ob Sie richtig gerechnet haben? Ich meine, daß Sie richtig gerechnet haben. Ich hatte mal an Hand der Prognosedaten der ÜNB für 2015 einen Erlös von 1,3Ct/kWh für 2015 errechnet.“

    Diese Rechnung ist FALSCH! – Auch wenn ich selber SO gerechnet habe. Begründung: Diese Rechnung berücksichtigt NUR die Erlöse, die die ÜNB mit der Vermarktung des EE-Stroms an der Börse erzielen. Es entstehen aber auch Erlöse aus der Direktvermarktung von EE-Strom in uns unbekannter Höhe, die in der EEG-Kontoführung nicht ausgewiesen werden. Und von denen m.E. nicht anzunehmen ist, daß sie je kWh niedriger sind, als die Erlöse aus ÜNB-Vermarktung. Und diese aus Direktvermarktung stammenden Erlöse müssen für die Ermittlung eines Durschnittserlöses für die 150TWh EE auch berücksichtigt werden.

    ————-

    Ich glaube nicht, daß uns Herr Jensen in #168 grundsätzlich Stuss geschrieben hat. Ich halte seine Ausführung für logisch. Überprüfen könnte man seine Aussage, indem man den durchschn. Börsenerlös des von den ÜNB vermarkteten EE-Stroms mit dem durchschn. Börsenpreis monatsweise vergleicht. Ich habe aber keine Tabelle/Grafik zur Hand, die die Entwicklung für den Preis am Spotmarkt day-ahead in 2013 zeigt.

    ————-

    „Die Zusammenhänge von dezentraler Einspeisung von EE und den Messwerte der Vertikalen Last machen den ganzen Wirbel um die Börsennotwendigkeit sinnfrei.
    Sie Vorgänge an der Strombörse dienen nur einem einzigen Zweck.
    Es soll nicht herauskommen,dass ….“

    ´Die Zusammenhänge von dezentraler Einspeisung von EE und den Messwerte der Vertikalen Last machen den ganzen Wirbel um die Börsennotwendigkeit sinnfrei.´ Das sehe ich mitnichten so! Die Ermittlung eines Marktwertes für ein Gut (hier Strom/el. Arbeit) ist doch keine sinnfreie Veranstaltung – aber hallo! Und wenn Sie dieses Verfahren kritisieren, sollten Sie m.M.n. ein geeigneteres Verfahren vorschlagen. Bin mal gespannt.

    Hier breche ich mal ab…

    MfG

  24. Sehr geehrter Herr Jakob,
    jetzt haben Sie mal persönlich erfahren, wie es geht,wenn Fachleute aus der Reserve gelockt werden.

    Die tatsächlichen Verbrauchsmengen an den Zählern der Industrieendkunden und der privaten Letzt-Verbraucher, werden in Deutschland niemals an die Öffentlichkeit kommen.

    Das wissen die Juristen.
    Das wissen auch die Kaufleute.
    Das wissen auch die Politiker.

    Es ist schon erschreckend zu lesen, was Herr Jensen uns beiden im #168 erklären wollte.

    Die Zusammenhänge von dezentraler Einspeisung von EE und den Messwerte der Vertikalen Last machen den ganzen Wirbel um die Börsennotwendigkeit sinnfrei.

    Sie Vorgänge an der Strombörse dienen nur einem einzigen Zweck.

    Es soll nicht herauskommen,dass sich die Finanzkaufleute hemmungslos einer preisgünstiger Energiebereitstellung bedienen, um Ihre Existenzberechtigung in den Vordergrund zu stellen.

    In den 90er Jahren wurden Gaskraftwerke mit einer Kapazität von 20.000 MW aus dem Boden gestampft um Umsatz zu generieren.
    Das deutsche Gasnetz kann diese Gaskraftwerke gar nicht versorgen, sollten die mal alle in Betrieb sein.
    Durch die Umstellung des Ausgleichmechanismus im Jahre 2010,waren auf einen Schlag die Erlöse direkt in Investitionsschlösser umgeleitet worden.
    Die zukünftigen Betreiber wurden überrannt von „Staubsaugervertretern“,die Ihnen die EE-Umwandler als finanzielle Milchkühe verkauften.
    Viele von Ihnen erwachten bereits nach 2Jahren aus Ihren Träumen.
    Davon hören Sie nichts in der Öffentlichkeit.

    In der Biomassenförderung geht das soweit, dass vermiedene Netzentgelte dem Betreiber gutgeschrieben werden.
    Die Letzt-Verbraucher bezahlen diese Netzentgelte aber in voller Höhe, als ob der Strom vom konventionellen Kraftwerk über alle Netzebenen bezogen wurden.
    Und trotzdem wird sich der Betreiber früher oder später für Direktvermarktung entscheiden.

    Deutsche Gerichte müssen sich mit diesen Streitfällen auseinandersetzen und sind in der Regel völlig überfordert.

    Das sind nur einige Anmerkungen zu dem einfachen EEG-Konto und den Randerscheinungen.

    Dem Europäischen Stromnetz ist es egal wer sich an Ihm reibt, wie eine Wildsau an einer Eiche.

    Früher oder später werden diese Akteure zur Vernunft zurückkehren.

    Unsere Diskussion begann mit den Erzeugungsdaten vom 19.10.2014.
    Dort hat man versucht, die verbliebenden Kernkraftwerke herunterzuregeln.
    Von 11.000 MW auf 9.600 MW. Das gelang nur mit einer Überfrequenz von 50,045 Hertz.

    So flexibel sind Kernkraftwerke.
    Mich wunder schon seit Jahren, warum das Abschalten der Kernkraftwerke nach Fukushima immer den „Intellektuellen ohne techn.Ausbildung“ angelastet wird.

    Wären diese Kraftwerke heute alle noch am Netz,hätte der Zirkus mit den EE-Umwandlern einen ganz anderen Verlauf genommen.

    Mit herzlichem Glückauf

  25. Herr Jacob und Herr Peters, die Differenz liegt in der Direktvermarktung begründet. Wasserkraft, Biomasse und Offshore-Wind“parks“ haben einen sehr hohen Anteil an der Direktvermarktung, aber auch einige Onshore-Wind“parks“ und große PV-Anlagen gehen in die Direktvermarktung. Diese Mengen landen ja gar nicht an der Börse.
    Auch bzgl. der Menge des eingespeisten EE-Stroms gibt es Unterschiede.
    Das Fraunhofer Institut hat im Aug 2014 eine Untersuchung der Direktvermarktung im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vorgenommen und nennt dort 125 TWh eingespeiste sog. EE in 2013. Ebenfalls wird dort gesagt, die Direktvermarktung umfasste in 2013 etwa 55% der EE-Einspeisung, also etwas mehr als 60 TWh.
    Bei allen Ungenauigkeiten kommt man dann auch auf etwa 60 TWh , die über die Börse vermarktet wurden. Das passt ja etwa zu der Darstellung der ÜNB.

  26. #171 Ferdinand Peters,
    gern auch zur Beachtung von Peter Jensen

    Bei ihrem Dokument, daß Sie mit
    http://tinyurl.com/py4o3yc verlinkt haben, fällt mir Folgendes auf:

    1. Die Gesamtmenge erzeugten EE-Stroms für 2013 wird nur mit 57,8 TWh angegeben. Es fehlen also gut 90TWh an 150TWh – oder anders ausgedrückt: nur ca. 40% der erzeugten EE-Strommenge werden hier ausgewiesen.

    2. Diese Gesamtmenge entstammt aber auch nur der VORTÄGIGEN Vermarktung. (Das steht in der Tabelle über der Technologiegruppe.)

    3. Der durchschnittl. Preis mit ca. 36€/MWh entspricht 3,6Ct/kWh im Gegensatz zu den anderweitig errechneten 1,37Ct/kWh.

    4. Ich habe für alle Monate den angegebenen durchschn. Vermarktungspreis mit der Vermarktungsmenge im jeweiligen Monat multipliziert und die Ergebnisse fürs Jahr aufsummiert. Ergebnis – oh Wunder – 2,061 Milliarden Euro Vermarktungserlös in 2013, der aber nur aus der VORTÄGIGEN Vermarktung stammt.

    —————-

    Und nun schauen Sie sich mal die Jahresrechnung des EEG-Kontos für 2013 an:
    http://tinyurl.com/p3qtlge

    Dort fällt auf, daß Einnahmen aus EE-Stromvermarktung nur aus dem day-ahead-Handel erfolgten. In allen Monaten werden die Einnahmen aus dem intra-day-Handel mit genau 0,00€ angegeben.

    —————-

    Fazit:
    1. für gut 90TWh werden keine Einnahmen aus der Vermarktung ausgewiesen.
    2. für die Einnahmen aus den EE sind nur die EE-Strommengen verantwortlich, die day-ahead vermarktet wurden.

    Es bleibt die Frage übrig:

    WIESO ERZIELEN DIE GUT 90TWh AUS DEM INTRA-DAY-HANDEL KEINE ERLÖSE???

    MfG

  27. Peter Jensen sagt # 172
    :-))) Auf Hans Diehl ist Verlass! In schöner Regelmäßigkeit bringt er wieder seinen Vorschlag, die EEG-Umlage um den M-O-E zu „bereinigen“, ohne natürlich zu sagen, wie er sich das vorstellt.

    Man könnte ja nachträglich die Börsenpreise erhöhen, so dass mehr Geld auf dem EEG-Konto eingeht. Theoretisch denkbar, praktisch undurchführbar, da man niemals die Vergleichssituation ohne die EE-Mengen an der Börse simulieren kann und somit gar keine Berechnungsbasis für eine nachträgliche Erhöhung der Börsenpreise hat. Aber Hans Diehl hält das sicher trotzdem für möglich.

    Die Alternative wäre dann auch noch (wenn man dann mal den M-O-E irgendwie berechnet hat), die Umlage um diesen Betrag zu reduzieren, anstatt die Börsenpreise zu erhöhen.

    @Herr Jensen
    Mein Vorschlag läuft auf die Alternative hinaus, die Umlage nach der jährlichen Ermittlung, um den jeweiligen Merit Order Effekt ( MOE )zu reduzieren.

    Nehmen Sie mal die bekannte Grafik hier, http://tinyurl.com/ly7m4kr
    rechnen sich aus, um wie viel die Umlage jährlich gestiegen ist, und ziehen jeweils den MOE von etwa 0,8 Cent ab. Sie werden erstaunt sein, wenn Sie dabei eine „1“ vorm Komma bekommen.

    Peter Jensen sagt:
    Dann ist zwar die Umlage etwas niedriger, aber das EEG-Konto ist nicht mehr ausgeglichen. Und wer dann die Differenz bezahlen soll, kann Hans Diehl natürlich nicht sagen. Da verweist er doch ganz galant auf uns, damit wir ihm das erklären sollen.

    @Herr Jensen
    Das EEG Konto ist ja gegenwärtig nur deshalb ausgeglichen, weil da geschickt die niedrigen Beschaffungskosten, sprich niedrigen Börsenpreise versteckt sind, die von den Verbrauchern bezahlt werden.
    Wenn man da den MOE raus nimmt, muss auch niemand was bezahlen. Ganz im Gegenteil die Verbraucher bezahlen dann eine um diese Differenz geringere Umlage.

    So etwa 3,3 Milliarden weniger, wie Sie hier auf Seite 3 sehen können.
    http://tinyurl.com/pttfdfs

    Wo die gegenwärtig bleiben, frage ich Sie doch schon eine ganze Weile.

  28. :-))) Auf Hans Diehl ist Verlass! In schöner Regelmäßigkeit bringt er wieder seinen Vorschlag, die EEG-Umlage um den M-O-E zu „bereinigen“, ohne natürlich zu sagen, wie er sich das vorstellt.

    Man könnte ja nachträglich die Börsenpreise erhöhen, so dass mehr Geld auf dem EEG-Konto eingeht. Theoretisch denkbar, praktisch undurchführbar, da man niemals die Vergleichssituation ohne die EE-Mengen an der Börse simulieren kann und somit gar keine Berechnungsbasis für eine nachträgliche Erhöhung der Börsenpreise hat. Aber Hans Diehl hält das sicher trotzdem für möglich.

    Die Alternative wäre dann auch noch (wenn man dann mal den M-O-E irgendwie berechnet hat), die Umlage um diesen Betrag zu reduzieren, anstatt die Börsenpreise zu erhöhen.
    Dann ist zwar die Umlage etwas niedriger, aber das EEG-Konto ist nicht mehr ausgeglichen. Und wer dann die Differenz bezahlen soll, kann Hans Diehl natürlich nicht sagen. Da verweist er doch ganz galant auf uns, damit wir ihm das erklären sollen.

    Wie gesagt, auf Hans Diehl und seine naive Betrachtungsweise des Strommarktes bei trübem Licht ist Verlass!

  29. #167 : Ergänzung!!!

    Sehr geehrter Herr Jakob,
    diese Information ist in der Tat nicht leicht zu finden.
    In der Hoffnung, dass es sich um eine glaubhafte Information handelt und mit den Daten auf dem EEG-Konto korrespondiert, wollte ich Sie Ihnen zur Kenntnis bringen.

    http://tinyurl.com/py4o3yc
    Vermarktungsmengen EEG aus 2013

    Mit herzlichem Glückauf

  30. Ferdinand Peters sagt # 165

    Jetzt habe ich mir die Abrechnungen und das EEG-Konto von 2013 angesehen.

    Da kommen von der Strombörse Erlöse von 2,06 Mrd. Euro.

    Im Jahre 2013 wurden laut BDEW ca. 150 Mrd. kWh aus EE-Umwandlung ins Netz eingespeist und verbraucht.

    Mein Taschenrechner kommt dann auf einen Börsenerlös von 1,37 ct/kWh.

    Das erscheint mir etwas zu wenig!!!

    @ Herr Peters
    Das „zu wenig“ ist doch die Grundlage meiner Thesen, wenn ich die Umlage Merit Order bereinigen will.

    Denn Tatsache ist, dass der EE Strom den Börsenpreis, nach dem Merit Order Prinzip auf diese 1,37 Cent senkt, und die relativ geringen Erlöse auf dem EEG Konto verursacht..

    Die 1,37 Cent aber wiederum sind die Grundlage für die Umlage. Ihnen ist sicher bekannt, je niedriger die Börsenpreise ( Erlöse auf dem EEG Konto ) desto höher die Umlage.
    Die Verbraucher bezahlen den niedrigen Börsenpreis über die Umlage, und andere machen mit dem niedrigen Börsenpreis lukrative Geschäfte.

  31. Werte Herren Jacob und Peters,

    das mit den Preisen ist so eine Sache. Dass der Preis für die Menge sog. EE unter den durchschnittlichen Börenpreisen liegt, ist logisch!

    Unter der Annahme, dass die Verteilung der Sonnenscheindauer auf die einzelnen Wochentage etwa gleich ist, dann speisen alle PV-Anlagen zB zu 2/7 an Wochenenden zur Mittagszeit ein. Da besteht wenig Nachfrage, aber viel Angebot. Durch den M-O-E fallen die Preise, zu diesen Zeiten auch gern mal in den negativen Bereich.
    Wind speist zwar regelmäßiger ein, als PV, aber eben auch zu Schwachlastzeiten. Durch die sehr hohe installierte Leistung, kommen bei Starkwind eben auch die Börsenpreise ins Rutschen.

    In den Börsenerlösen auf dem EEG-Konto sind immer nur die Preise enthalten, in denen die sog. EE zu „Null-Preisen“ am Markt sind.
    Da müssen die ja diese Preise logischerweise niedriger sein als der Durchschnittspreis aller Stromerzeugungsanlagen über’s ganze Jahr.

    Denn der gesamte Durchschnittsbörsenpreis setzt sich aus allen Viertelstunden-Preisen zusammen, die im Jahr erzielt wurden. Also auch die Phasen, in denen Sonne und Wind gar nichts beitragen. Da steigen die Preise auch schon gern mal auf 8 oder 9 Euro/MWh.

    Also im Prinzip völlig unabhängig von der Last liegen die Preise bei Einspeisung von sog. EE IMMER unter den Preisen ohne EE.

    An dieser Stelle wäre die Mengenlehre, die Herr Diehl an anderer Stelle immer völlig falsch verwendet, mal richtig angebracht.

  32. Sehr geehrter Herr Jakob,
    ich danke Ihnen an dieser Stelle noch einmal für die konstruktive Mitarbeit an der Thematik.

    Sie haben im Wesentlichen dargestellt, um was es mir bei dieser Diskussion ging.

    Kurioser Weise wird auf der Homepage von Netztransparenz.de
    der Börsenhandel in einer Jahresübersicht dargestellt.

    Auf den ersten Blick kommt man zu dem Schluss, dass hier von Preisen die Rede ist.

    Das stimmt wahrscheinlich nicht.

    Im EEG finden Sie unter den Anhängen folgendes Blatt.

    http://tinyurl.com/nlxbfn9

    Am Beispiel von Biogas habe ich die Werte mal untersucht.
    Da blieb wir für einige Stunden die Luft weg, welcher Budenzauber mit diesen Werten veranstaltet wird.

    Der Gesetzgeber hat sich wirklich Mühe gegeben,
    dass sehen Sie in nachfolgendem Links:

    http://tinyurl.com/l39hf7u
    Link für entgangene Netzentgelte

    In diesem Leitfaden, wird die Wirkung der dezentralen Einspeisung geschildert.

    Nur wie diese ganze Vorgehensweise in der Praxis zum Ergebnis führt, bleibt für mich vorerst ein Rätsel.

    Ich habe mich entschlossen, eine Zusammenfassung unseres Dialogs der letzten Wochen zu formulieren.
    Sie haben es miterlebt.
    Erst große Töne, dann nur noch Schweigen.

    Nur zum Forentroll hat es nicht gereicht.

    Mit herzlichem Glückauf

  33. #165 Ferdinand Peters

    „Mein Taschenrechner kommt dann auf einen Börsenerlös von 1,37 ct/kWh.
    Das erscheint mir etwas zu wenig!!!“

    Was meinen Sie damit – ´das erscheint mir etwas zu wenig´?

    Fragen Sie sich, ob Sie richtig gerechnet haben? Ich meine, daß Sie richtig gerechnet haben. Ich hatte mal an Hand der Prognosedaten der ÜNB für 2015 einen Erlös von 1,3Ct/kWh für 2015 errechnet.

    Ich stimme Ihnen zu, daß der Erlös wirklich mickrig ist.

    Und der Erlös/kWh ist niedriger als der durchschn. Preis/kWh am Spotmarkt der Börse. Ich VERMUTE mal, daß das daran liegt, daß die Leute an der Börse auch nicht umsonst arbeiten. Aber vielleicht kann uns da der Herr Jensen etwas Erhellendes mitteilen.

    MfG

  34. Sehr geehrter Herr Jensen,

    über den Wälzungsmechnanismus sind wir uns ja im Prinzip einig.

    Jetzt habe ich mir die Abrechnungen und das EEG-Konto von 2013 angesehen.

    Da kommen von der Strombörse Erlöse von 2,06 Mrd. Euro.

    Im Jahre 2013 wurden laut BDEW ca. 150 Mrd. kWh aus EE-Umwandlung ins Netz eingespeist und verbraucht.

    Mein Taschenrechner kommt dann auf einen Börsenerlös von 1,37 ct/kWh.

    Das erscheint mir etwas zu wenig!!!

  35. Herr Peters sagt:

    „Wer auch immer juristische Rechte im Vorfeld der Einspeisung auf diese Strommenge erhält, so ist er verpflichtet den Preis für den Strombezug an das EEG-Konto zu überweisen.“

    Werter Herr Peters, ihre Formulierung ist immer noch missverständlich.

    Auf dem EEG-Konto landen die Börsenerlöse, also nicht „der Preis für den Strombezug“, wie Sie sagen, sondern der Erlös für den Stromverkauf.

    Außerdem landet die EEG-Umlage auf dem EEG-Konto. Jeden Monat in Abhängigkeit von der an Letztverbraucher gelieferten Menge. Allerdings ist das kein „Preis“, sondern eine Umlage on top auf den Preis!

  36. Sehr geehrter Herr Jakob,

    so wie es aussieht, sind die wesentlichen Fragen geklärt.

    Hätte ich gewusst, dass Sie sich an dem Begriff „ dokumentiert“ festbeißen, hätte ich Ihn weggelassen.

    Wenn EE-Umwandlung ins Verteilnetz eingespeist wird, und auch dort verbraucht wird, dann vermindert diese Einspeisung die Vertikale Last.
    Wer auch immer juristische Rechte im Vorfeld der Einspeisung auf diese Strommenge erhält, so ist er verpflichtet den Preis für den Strombezug an das EEG-Konto zu überweisen.

    Im Falle von unsere Familie aus Schönau, scheint da einiges aus dem Ruder zulaufen.

    Bei einem Strombezugspreis von 5,8 Cent/kWh aus Kraftwerken in Norwegen frag ich mich, wer so blöd ist zu glauben, diesen Strom bis an die deutsche Staatsgrenze geliefert zu bekommen.

    Und dann wird mir auch klar, warum so geringe Erlöse auf dem EEG-Konto gebucht werden.
    Die Familie bezahlt ja nach Norwegen.

    Was ja dann aber das Fass wirklich zum Überlaufen bringt, ist die Erklärung des Merit-Order Effektes aus dem Hause ESW.

    Da ist es wirklich kein Wunder, wenn Herr Diehl manchmal unerklärliche Schlussfolgerungen hier postet.

    Mit herzlichem Glückauf

  37. #158 Ferdinand Peters sagt:

    ————
    Es ist defacto so, dass in dieser Konstellation des Leistungsabrufes, nur noch die Hälfte der Stromversorgung über den Ortsteiltrafo erfolgt.
    ————

    Das habe ich doch nie bestritten!

    Nur ob eine Sache DE FACTO geschehen ist oder ob eine Sache DE JURE geschehen ist, ist nicht dasselbe. Und auch eine Sache, die DE FACTO geschehen ist, ist deswegen nicht automatisch DOKUMENTIERT.

    Und da Sie sich die Mühe gemacht haben, mich zu zitieren:
    ————
    Zum einen müssen Sie ja unterscheiden zwischen dem Stromfluss physisch – der nach den Kirchhoffschen Gesetzen erfolgt – und zum anderen dem Handelsgeschehen. Beides weicht in der Realität unseres Netzes und des Handelsgeschehens erheblich voneinander ab.
    ————
    ignorieren Sie bitte nicht den 2.Satz in dem Zitat!

    Peter Jensen hat in #153 das fiktive Geschehen ihrer 2.Betrachtung sehr schön auf den Punkt gebracht:

    „Denn die EE-Mengen, die physisch im Ortsnetz verbleiben, wurden vorher an der Börse verkauft und also auch dort von jemandem gekauft!“

    PS:
    Sie wollten doch noch zu meiner Aussage Stellung nehmen:
    „Ich erinnere Sie daran, daß HD (mutmaßlich in Rüsselsheim wohnend) einen Versorgungsvertrag mit den EWS hat. Die sind in Schönau im Schwarzwald und haben Lieferverträge mit namentlich genannten Wasserkraftwerken in Norwegen. Oder glauben Sie, Herr Peters, daß Herr Diehl physikalisch Strom aus norwegischer Wasserkraft ins Haus geliefert bekommt?“

    Dazu Sie, Herr Peters: „Das Ehepaar aus Schönau kommt auch noch an die Reihe !!!“

    Also, legen Sie los. Oder trauen Sie sich nicht, dem Herrn Diehl eine Illusion zu nehmen?

  38. Peter Jensen sagt:

    Ich erkläre ausführlich den EEG-Mechanismus, weil wir gerade darüber gesprochen haben und Hans Diehl lenkt wieder vom Thema ab mit dem banalen Hinweis, dass gesunkenen Börsenpreise nicht beim Verbraucher ankommen.
    Kein Mensch hier hat das je bestritten, denn schließlich ist die naive Logik des Herrn Diehl:

    @Herr Jensen
    Das ist nicht die naive Logik des Herrn Diehl, sondern ein Zeichen dafür, dass Sie das ganze System nicht verstanden haben oder wollen.

    Fakt ist, Herr Peters und Herr Jacob recherchieren den physikalischen Stromfluss und stellen dabei fest, dass da weniger Strom vom konventionellen Versorger gemessen wird, als am Zähler der Verbraucher ankommt. Ich erkläre dem Herrn Jensen das damit, dass da der EE Strom aus dem Verteiler Netz noch dabei ist, und beim Verbraucher, zum gleichen Preis wie der Konventionelle abgerechnet wird.
    Der EE Strom Anteil geht aber zu einem weitaus niedrigeren Preis auf dem EEG Konto ein.
    Dadurch werden die Beschaffungskosten niedriger, die aber nicht bei den Verbrauchern ankommen, weil diese Einsparung nicht in der Umlage berücksichtigt wird..
    Siehe die 3,3 Milliarden Merit Order Effekt aus meinem Beitrag # 156

  39. Peter Jensen sagt:

    sinkende Börsenpreise = sinkende Beschaffungskosten für alle EVU

    einfach falsch.

    Solange die Gesamtkosten des Systems durch staatlich verordnetes Dumping von sog. EE höher sind als das System ganz ohne sog. EE, kann kaum etwas bei Verbrauchern ankommen.

    @Herr Jensen gibt zwar zu, dass die EE die Beschaffungskosten senken, aber nur deshalb nicht beim Verbraucher ankommen können, weil damit anderweitig Löcher gestopft werden müssen, .

    Mit anderen Worten die EE erfüllen ihre Aufgabe im Sinne des EEG , dürfen den Erfolg aber nicht in Anspruch nehmen, weil laut Herr Jensen alle Kosten die auf der konventionellen Seite wegen der Energiewende entstehen, erst mal abgedeckt werden müssen.

    Die Verbraucher bezahlen, mit einer höheren Umlage dafür, weil die Konventionellen die Zeit verschlafen haben.
    Diese Feststellung stammt nicht von mir, wie hier zu sehen.
    http://tinyurl.com/pesnzwe

    Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte. RWE & Co. wollten das nicht wissen. Sie haben in den letzten 15 Jahren schwere strategische Fehler gemacht. Sie ließen sich von der Energiewende überrollen, statt sie konstruktiv mitzugestalten

  40. Typische Diehl’sche Diskussions“kultur“ wieder.

    Ich erkläre ausführlich den EEG-Mechanismus, weil wir gerade darüber gesprochen haben und Hans Diehl lenkt wieder vom Thema ab mit dem banalen Hinweis, dass gesunkenen Börsenpreise nicht beim Verbraucher ankommen.
    Kein Mensch hier hat das je bestritten, denn schließlich ist die naive Logik des Herrn Diehl:

    sinkende Börsenpreise = sinkende Beschaffungskosten für alle EVU

    einfach falsch.

    Solange die Gesamtkosten des Systems durch staatlich verordnetes Dumping von sog. EE höher sind als das System ganz ohne sog. EE, kann kaum etwas bei Verbrauchern ankommen.
    Das, was ankommen kann, ist schon bei den Industriekunden angekommen, die direkt oder indirekt über die Börse beschaffen und zu einem kleinen Teil auch in den Wettbewerbstarifen aller EVU.

    Mehr geht eben nicht, Herr Diehl!

    Ach ja, und das „Sich-Doof-Stellen“, das Herr Jacob erwähnt hat, kennen wir ja auch schon von ihnen, Hans Diehl!

  41. #151 Rainer Jakob:

    Sehr geehrter Herr Jakob,

    bereits am 8.November haben Sie in einem Kommentar zu den Energiedaten folgendes erklärt:

    Zitatanfang

    Zum einen müssen Sie ja unterscheiden zwischen dem Stromfluss physisch – der nach den Kirchhoffschen Gesetzen erfolgt – und zum anderen dem Handelgeschehen. Beides weicht in der Realität unseres Netzes und des Handelsgeschehens erheblich voneinander ab.

    Zitatende

    Wenn dieses Naturgesetz Gültigkeit hat, können wir uns für die Beantwortung der Frage den Stromzähler schenken.

    Es ist defacto so, dass in dieser Konstellation des Leistungsabrufes, nur noch die Hälfte der Stromversorgung über den Ortsteiltrafo erfolgt.

    Dazu passt folgende Erklärung auf der Homepage von ENBW- Transnet :

    http://tinyurl.com/nvexf6d

    Mit herzlichem Glückauf

  42. zu #156 Trollomathematik

    „…,dass die Verbraucher von den durch die EE gesenkten Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten, nichts abbekommen.“

    Unzutreffende Behauptungen werden nicht dadurch zutreffend, daß der Trollo sie ständig wiederholt. Trollomathemathematik der Form:
    „Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€“ ist echt überzeugend hinsichtlich der Realität, daß der Intelligenzquotient des Pseudonyms umgekehrt proportional zu der Zahl der von ihm pruduzierten Nullsätze ist.

  43. Was Peter Jensen # 153 mit vielen Worten sagt, soll nur vom Wesentlichen ablenken. Nämlich von der Tatsache, dass die Verbraucher von den durch die EE gesenkten Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten, nichts abbekommen.

    Siehe hier: http://tinyurl.com/pttfdfs
    . Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem
    Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche
    Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden
    ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von
    über 0,6 Ct/kWh gegenüber.

    Deshalb sagt er auch am Schluss seiner Ausführungen, „Ich hoffe jetzt ist alles „halbwegs“ klar.
    Wenn er es „Ganzwegs“ erklärt hätte, wären ja die 3,3 Mrd Merit Order Effekt ans Tageslicht gekommen.

  44. #154 Herr Diehl,

    „@Herr Jensen
    Also auf meinem Haushaltsstrompreis den ich bezahle ist keine Umlage drauf ???“

    Stellen Sie sich mal nicht so doof an. Meinen Sie, daß es für Sie spräche, wenn Sie sich doof stellen?

    Ihr Versorger gibt an, daß er 19,72% für Strombezug ausgibt. Das sind nach meiner Berechnung 5,82Ct/kWh. Und diese 5,82Ct/kwh haben mit dem EEG-Wälzungsmechanismus nichts zu tun.

    Bei ihrer zur Schau getragenen Unwissenheit frag ich mich glatt, ob Sie sich die Strompreiszusammensetzung bei ihren EWS noch nie angesehen haben?

  45. Peter Jensen sagt:
    Der Haushaltsstrompreis, den die EVU von den Verbrauchern bekommen, also der Teil ohne EEG-Umlage, hat mit diesem Prozess überhaupt nichts zu tun! Gar nichts!

    @Herr Jensen
    Also auf meinem Haushaltsstrompreis den ich bezahle ist keine Umlage drauf ???

    Na ja, dazu passt Ihr letzter Satz genau, wo Sie folgendes schreiben.

    Zitat Peter Jensen:
    So, ich hoffe, nun ist das halbwegs klar!

  46. Also die Theorien darüber, wer hier was wem überweist, sind ja ganz amüsant, haben aber leider mit der Realität nichts zu tun!

    Deswegen nochmal:

    Im Oktober eines jeden Jahres schätzen die ÜNBs:

    -die EE-Produktion
    -die Börsenerlöse
    -den Gesamtstromverbrauch
    -die Befreiungen der energieintensiven Industrien

    für das nächste Jahr!

    Auf dieser Basis wird unter Einbeziehung des bekannten aktuellen Saldos des EEG-Kontos die EEG-Umlage ermittelt.

    Also wie folgt:

    Rechnung 1: Geplante Auszahlungen für produzierten EEG-Strom abzgl. geplanter Börseneinahmen.

    Rechnung 2: Diese Differenz muss auf die Letztverbraucherabsatzmenge aufgeteilt werden. Diese wird geschätzt. Von dieser Menge wird dann noch die Menge abgezogen, die EEG-befreit ist (energieintensive Industrie).

    Rechnung 3: Verteilung der Differenz aus Rechnung 1 auf die Menge in Rechnung 2

    Bisher befinden wir uns immer noch im Stadium der Schätzung im Okotber. Die EEG-Umlage ist dann festgelegt!

    Ab Januar geht dann das Jahr los.

    Es wird E-Strom produziert, es werden Auszahlungen gemäß EEG getätigt. Schon diese Beträge werden in jedem Fall von der Schätzung abweichen.
    Dann geht die EEG-Umlage, die die Endverbraucher zu zahlen haben, bei den EVU jeden Monat auf dem Konto ein und diese leiten sie weiter auf das EEG-Konto. Und zwar geht soviel Geld auf das EEG-Konto, wie Strom verbraucht wurde, denn die Umlage ist ja Geld/kWh
    Also auch dort wird es schon eine Abweichung zur Schätzung geben.
    Weiterhin werden die tatsächlichen Befreiungen der energieintensiven Industrien auch von der Schätzung abweichen.
    Daraus ergibt sich dann der Saldo des EEG-Kontos.

    Das einzige, was in diesem gesamten Prozess feststeht für ein Jahr ist der Betrag der EEG-Umlage. Nämlich Geld/kWh.

    Wenn jetzt die Letztverbraucher mehr Strom verbrauchen als geplant und damit die EVU auch mehr kWh an die Verbraucher geliefert haben, erhalten die EVU eben die Umlage für mehr kWh. Es geht auf dem EEG-Konto mehr ein als geplant! Völlig unabhängig davon gehen auch die Börsenerlöse auf dem EEG-Konto ein und zwar in der Höhe, wie sie sich täglich an der Börse ergeben. In der Realität beeinflusst natürlich auch der Gesamtstromverbrauch die Börsenpreise. Aber diese Zusammenhänge würden jetzt zu weit führen.

    Der Haushaltsstrompreis, den die EVU von den Verbrauchern bekommen, also der Teil ohne EEG-Umlage, hat mit diesem Prozess überhaupt nichts zu tun! Gar nichts!

    Und es ist auch falsch, dass die EVU, wie in dem Beispiel behauptet, nur 100 kWh an die Verbraucher geliefert hätten. Sie haben selbstverständlich 200 kWh geliefert. Denn die EE-Mengen, die physisch im Ortsnetz verbleiben, wurden vorher an der Börse verkauft und also auch dort von jemandem gekauft! Und die EVU müssen ihre Kunden mit 200 kWh versorgen. Also beschaffen sie den Großteil der Mengen über bilaterale Verträge mit Kraftwerken AUßERHALB der Börse und den Rest eben direkt an der Börse (eher selten) oder von Händlern, die diese EE-Mengen an der Börse erworben haben.
    Die VNB als Ortsnetzbetreiber liefern doch den EE-Strom nicht finanziell an die Verbraucher. Dafür sid die EVU zuständig. Also müssen sie diese Mengen auch vorher beschaffen und dürfen sie dann natürlich auch entsprechen dem Liefervertrag berechnen.
    Und auf jede gelieferte kWh führen sie per Gesetz die EEG-Umlage an die ÜNB ab. Und damit sie auf den Kosten nicht sitzen bleiben, packen sie die Umlage auf die Stromrechnung drauf.

    So, ich hoffe, nun ist das halbwegs klar!

  47. #147 Ferdinand Peters,

    mir ist jetzt ein Irrtum in `Ihrer Überlegung` aufgefallen.

    Sie gehen davon aus, daß alle 100 Haushalte bei DEMSELBEN Energieversorger sind. Die 100 Haushalte könnten aber bei VERSCHIEDENEN Energieversorgern Kunde sein. Also könnten bis zu 100! Energieversorger jenen Ortsteil beliefern. Und die können wiederum verschiedene Vorlieferanten haben. Die Energieversorger (die vielleicht sogar ihren Firmensitz am anderen Ende von Deutschland haben) haben auch nicht Zugang zum Zähler beim Ortsteiltrafo sondern der Verteilnetzbetreiber.

    Das macht für mich ´Ihre Überlegung´ doch unplausibel. Ich bin geneigt jenem Zähler beim Ortsteiltrafo nur eine Kontrollfunktion zuzuerkennen. Abrechnen tun die Energieversorger nach den Zählerständen der Haushalte.

  48. #147 Ferdinand Peters

    „In der Betrachtung 2 geht es mir um den Zähler direkt hinter dem Ortsteil-Trafo.
    Auf diesem Zähler wird nur die Hälfte von dem Strom angezeigt oder dokumentiert, der in den 100 Haushalten verbraucht wird.
    Folglich braucht der Energieversorger nur die Hälfte von dem Strom an seinen Vorlieferanten zu bezahlen.“

    Ihre Überlegung:
    „Folglich braucht der Energieversorger nur die Hälfte von dem Strom an seinen Vorlieferanten zu bezahlen.“
    hat zwar eine gewisse Plausibilität.

    Aber woher wollen Sie wissen bzw. wissen Sie, daß es sich tatsächlich so verhält? Woher wissen Sie, daß der Energieversorger nicht für den Stromverbrauch an seinen Lieferanten zu zahlen hat, den die 100 Haushaltsstromzähler anzeigen? Woher wissen Sie, welche Aufgabe dem Zähler hinter dem Ortsteiltrafo zukommt? Es könnte sein, daß er lediglich zu Kontrollzwecken existiert und um ein Hilfsmittel zu haben, Fehler im Netz ausfindig zu machen.

    Meine Frage an Sie, Herr Peters:
    Ist das was ich als ´Ihre Überlegung´gekennzeichnet habe SICHERES WISSEN von Ihnen oder ihre bloße SPEKULATION?

    MfG

  49. Ferdinand Peters sagt:
    In der Betrachtung 2 geht es mir um den Zähler direkt hinter dem Ortsteil-Trafo.
    Auf diesem Zähler wird nur die Hälfte von dem Strom angezeigt oder dokumentiert, der in den 100 Haushalten verbraucht wird.
    Folglich braucht der Energieversorger nur die Hälfte von dem Strom an seinen Vorlieferanten zu bezahlen.
    In der Abrechnung bei den 100 Haushalten macht er aber die gesamte Strommenge geltend.

    Die Frage stellt sich für mich, welchen Betrag der Energieversorger als Erlöse für das EEG-Konto überweist ??

    @Herr Peters
    Er überweist logischerweise nur das, was auf dem EEG Konto eingeht, nämlich den niedrigen Börsenpreis..

    Ferdinand Peters sagt:
    Nach meiner Meinung, müsste er den gleichen Betrag überweisen, den er dem Endkunden in Rechnung stellt.

    @Herr Peters
    Das ist doch hier gebetsmühlenartig meine Rede, wenn ich von einer Merit Order bereinigten Umlage spreche.

    Wenn das so praktiziert würde wie Sie der Meinung sind, dann wäre nicht die Differenz zwischen Börsenpreis und EEG Vergütung, sondern zwischen dem, den Kunden in Rechnung gestellten Preis, und der Vergütung die Umlage. Und somit wesentlich geringer.

  50. Novemberfieber: Die Trollos produzieren Leiergesänge am laufenden Band

    Zehn weitere Leiergesänge für die Trollo-Hitparade von Texter H. Diehl
    Direkt vom EIKE-Plattenteller:

    1. Aber im Falle der Zählerablesung, sehe ich das so, dass man für den EE Strom keinen separaten Zähler brauch, da EE Strom gesetzlichen Vorrang genießt, und ohne hin nur etwa 29% der gesamten Stromerzeugung ausmacht.
    2. Somit ist der EE Strom auch ohne sichtbares Zeichen dokumentiert.
    3. Ich habe Herrn Peters so verstanden, dass der EEG Strom beim Verbraucher zu dessen Tarif abgerechnet wird, aber dann virtuell an die Strombörse verschoben wird, wo er zu einem geringeren Wert für die Umlagenermittlung Verwendet wird.
    4. Deshalb auch dazu meine Zustimmung an Herrn Peters, weil es tatsächlich so ist.
    5. Was glauben Sie bei wem der Strom ankommt, der bei ihm nicht gerade gebraucht wird.?? Doch bei Ihnen, oder dem Nachbarn auf der anderen Seite.
    6. Und was bezahlen Sie dafür??? Doch nicht den Börsenpreis den der EE Strom Ihres Nachbarn so nach unten gedrückt hat, oder ???
    7. Fazit: Auf der Handelsebene, oder auf der „Vertikalen Lastebene“ , ist der EE Strom Ihres Nachbarn, auf die Haushaltstarife aufgewertet, für das EEG Konto bleibt er für die Differenz zu der EEG Vergütung auf dem niedrigen Börsenpreis sitzen, und bewirkt für Sie als Verbraucher eine höhere Umlage, obwohl Sie doch schon mit Ihrem Tarif mehr bezahlt haben
    8. Der EE Strom kommt leider „nur“ zu dem Preis der Erlöse bei mir an, und nicht zusätzlich mit dem Merit Order Effekt, um den der von mir erzeugte Strom die Börsenpreise gesenkt hat.Mit anderen Worten, es kommen nur die Kosten für meinen EE Strom an und nicht der „Nutzen“
    9. Deshalb ist es auch, pure Propaganda wenn behauptet wird, EEG Strom müsste ins Ausland verschenkt werden.
    10. So lange wir nur 30% EE Strom haben unmöglich.

  51. #146 Hans Diehl schreibt:

    „@Genau so ist es Herr Jacob. Es würde mich interessieren warum Sie das dokumentiert sehen wollen.“

    Herr Diehl, es ist nicht so, daß ich es dokumentiert sehen will. Herr Peters hat aber nach meinem Verständnis behauptet, daß der Bezug von EE-Strom durch die Haus(halts)stromzähler dokumentiert würde. Das ist aber nicht der Fall – und das wollte ich klarstellen.

    Und nun können Sie sich wieder fragen, warum macht der Herr Jacob das? Ist das nicht reine Rechthaberei?

    Etwas, was ich – de jure – nicht bekommen habe, kann sehr wohl – de jure – an jemand anders verkauft werden. Nämlich der Strom von den EE-Einspeisern.

    Und ja, Sie haben schon recht: das was ich da beschrieben habe:
    ———
    @Rainer Jacob sagt: in # 145
    „Das geht auch kaufmännisch nicht.“ dem stimme ich NICHT zu, das geht sehr wohl!
    Es ist ja geradezu ein Kennzeichen unseres aktuellen Strommarktes daß physikalische Beziehungen und Handelsbeziehungen auseinander gehen – zwei verschiedene Welten sind, die nur noch begrenzt miteinander zu tun haben.

    Ich erinnere Sie daran, daß HD (mutmaßlich in Rüsselsheim wohnend) einen Versorgungsvertrag mit den EWS hat. Die sind in Schönau im Schwarzwald und haben Lieferverträge mit namentlich genannten Wasserkraftwerken in Norwegen. Oder glauben Sie, Herr Peters, daß Herr Diehl physikalisch Strom aus norwegischer Wasserkraft ins Haus geliefert bekommt?
    ———
    ist „virtuell“.

  52. #145Herr Jakob:

    Ich danke Ihnen und Herrn Diehl, daß Sie mir beide bis jetzt gedanklich gefolgt sind.
    Die letzten Ungereimtheiten aus Ihrer Sicht werden wir auch noch aus der Welt schaffen.

    In der Betrachtung 2 geht es mir um den Zähler direkt hinter dem Ortsteil-Trafo.
    Auf diesem Zähler wird nur die Hälfte von dem Strom angezeigt oder dokumentiert, der in den 100 Haushalten verbraucht wird.
    Folglich braucht der Energieversorger nur die Hälfte von dem Strom an seinen Vorlieferanten zu bezahlen.
    In der Abrechnung bei den 100 Haushalten macht er aber die gesamte Strommenge geltend.

    Die Frage stellt sich für mich, welchen Betrag der Energieversorger als Erlöse für das EEG-Konto überweist ??

    Nach meiner Meinung, müsste er den gleichen Betrag überweisen, den er dem Endkunden in Rechnung stellt.

    Im Klartext: es müsste zumindest der Preis bezahlt werden, den der Vorlieferant für konventionellen Strom verlangt.

    Wenn wir in diesem Punkt Klarheit haben, geht es noch um den Strom, der in diesem Zusammenhang angeblich ins Ausland verschenkt werden muss, weil Ihn keiner haben will.

    Mit herzlichem Glückauf

    PS: Das Ehepaar aus Schönau kommt auch noch an die Reihe !!!

  53. Rainer Jacob sagt in # 144

    #141 Hans Diehl

    Aus ihren Ausführungen entnehme ich, dass Sie meine Kernaussage in #140
    ´Folglich ist der Verbrauch von Strom aus EE-Umwandlung beim Verbraucher NICHT dokumentiert.´
    verstanden haben und ihr auch nicht widersprechen.

    Ihnen ist lediglich aus ihrer Sicht der Sinn nicht klar – warum ich das herausgearbeitet habe.

    @Genau so ist es Herr Jacob. Es würde mich interessieren warum Sie das dokumentiert sehen wollen.
    Zur Bestätigung meiner Thesen wo ich sage, dass der EEG Strom beim Verbraucher an kommt, und zwar „höherwertiger“ als an der Börse, und Erlöse auf dem EEG Konto, reicht vollkommen aus, was Herr Peters sagt.

    @Rainer Jacob sagt: in # 145
    „Das geht auch kaufmännisch nicht.“ dem stimme ich NICHT zu, das geht sehr wohl!
    Es ist ja geradezu ein Kennzeichen unseres aktuellen Strommarktes daß physikalische Beziehungen und Handelsbeziehungen auseinander gehen – zwei verschiedene Welten sind, die nur noch begrenzt miteinander zu tun haben.

    Ich erinnere Sie daran, daß HD (mutmaßlich in Rüsselsheim wohnend) einen Versorgungsvertrag mit den EWS hat. Die sind in Schönau im Schwarzwald und haben Lieferverträge mit namentlich genannten Wasserkraftwerken in Norwegen. Oder glauben Sie, Herr Peters, daß Herr Diehl physikalisch Strom aus norwegischer Wasserkraft ins Haus geliefert bekommt?

    @ Herr Jacob.
    Das sehe ich so wie Herr Peters. Der Status „Kaufmännisch“ bezieht sich auf den Punkt wo bezahlt wird. So wie Herr Peters das beschrieben hat, kommt der Anteil EEG Strom im Mix bei den Verbrauchern an, und wird da bezahlt. Kann also nicht mehr weiter verkauft werden.
    Deshalb ist es auch, pure Propaganda wenn behauptet wird, EEG Strom müsste ins Ausland verschenkt werden. So lange wir nur 30% EE Strom haben unmöglich.
    Das was Sie beschreiben ist „virtuell“

  54. #142 Ferdinand Peters

    Danke für ihre Betrachtungen Nr.1 und Nr.2.

    In beiden Fällen wurden von den 100 Hausanschlüssen je 2 kWh bezogen. Und von denen stammten in ihrer 2.Betrachtung 50% aus der Erzeugung von EE-Umwandlern.

    Und nun: Kann ich das an den Haushaltsstromzählern der 100 Haushalte ablesen, daß bei ihrer zweiten Betrachtung die Hälfte des Stroms aus EE-Umwandlern stammte? Mitnichten!

    Geschrieben hatten Sie aber:
    „Wenn der Strom aus EE-Umwandlung im Verteilnetz eingespeist wird,dann wird er auch dort verbraucht bei Bedarf. Dieser Verbrauch im Verteilnetz wird an Zählern dokumentiert mit einem festen Vertrag.“
    Ich habe das SO verstanden, daß Sie damit die Haushaltsstromkunden mit deren Zählern meinen. Und an deren Zählern wird nur der Verbrauch überhaupt dokumentiert – nicht aber der Verbrauch von Strom aus EE-Umwandlern.

    —————-

    Und nun mache ich mal weiter in ihrem Beitrag #139

    „Und dann ist dieser Strom verbraucht.“ – dem stimme ich zu.

    „Den können Sie nicht mehr als „ungeliebt oder überflüssig“ an der Börse anbieten und ins Ausland drücken.“ – lasse ich jetzt zunächst mal offen.

    „Das geht physikalisch nicht.“ – dem stimme ich zu.

    „Das geht auch kaufmännisch nicht.“ dem stimme ich NICHT zu, das geht sehr wohl!
    Es ist ja geradezu ein Kennzeichen unseres aktuellen Strommarktes daß physikalische Beziehungen und Handelsbeziehungen auseinander gehen – zwei verschiedene Welten sind, die nur noch begrenzt miteinander zu tun haben.

    Ich erinnere Sie daran, daß HD (mutmaßlich in Rüsselsheim wohnend) einen Versorgungsvertrag mit den EWS hat. Die sind in Schönau im Schwarzwald und haben Lieferverträge mit namentlich genannten Wasserkraftwerken in Norwegen. Oder glauben Sie, Herr Peters, daß Herr Diehl physikalisch Strom aus norwegischer Wasserkraft ins Haus geliefert bekommt?

    MfG

  55. #141 Hans Diehl

    Aus ihren Ausführungen entnehme ich, daß Sie meine Kernaussage in #140
    ´Folglich ist der Verbrauch von Strom aus EE-Umwandlung beim Verbraucher NICHT dokumentiert.´
    verstanden haben und ihr auch nicht widersprechen.

    Ihnen ist lediglich aus ihrer Sicht der Sinn nicht klar – warum ich das herausgearbeitet habe.

  56. Ferdinand Peters sagt:
    Dieser Verbrauch im Verteilnetz wird an Zählern dokumentiert mit einem festen Vertrag.
    Und dann ist dieser Strom verbraucht.
    Den können Sie nicht mehr als „ungeliebt oder überflüssig“ an der Börse anbieten und ins Ausland drücken. Das geht physikalisch nicht.Das geht auch kaufmännisch nicht

    @Herr Peters
    Anders habe ich Ihre Ausführungen auch an keiner Stelle interpretiert.
    Es sei denn Sie können mir einen Hinweis geben, wo Sie das anders verstanden haben.

  57. Sehr geehrter Herr Jakob,
    an einem kleinen realistischen Beispiel möchte ich Ihnen den Begriff DIESE STROMMENGE erläutern.

    Wir haben ein Ortsteil im Niederspannungsnetz (400 V) mit folgenden Verbrauchern:

    100 Einfamilienhausanschlüsse mit einem Tagesverbrauch von 25 kWh,
    bei einem Leistungsbedarf von max. 2000 W/Anschluss.

    Auf 10 Hausdächern sind Photovoltaik-Anlagen mit jeweils 10 KW Leistung installiert und an dieses konkrete Netz angeschlossen.

    1.Betrachtung:
    Um 19 Uhr wollen alle Haushalte für eine Stunde 2000 W Leistung aus dem Netz beziehen.

    Vereinfachte Rechnung : 2kW * 100 Anschlüsse * 1 Stunde = 200 kWh

    Diese Strommenge wird direkt hinter dem Ortsteiltrafo gemessen und gleichzeitig bei jeden Endverbraucher.
    Mit kleinen Abweichungen sind diese Zählwerte gleich.

    Diese Strommenge muss der Energieversorger bereitstellen können.

    2. Betrachtung :

    Um 12 Uhr wollen diese 100 Haushalte ebenfalls für eine Stunde 2000 Watt Leitung aus dem Netz beziehen.
    Die 10 Photovoltaikanlagen wandeln um diese Zeit 10 *10 kW Elektrische Energie um,
    und speisen in das Ortsnetz ein.

    Nach einer Stunde lesen wir die Zähler an den 100 Hausanschlüssen ab.

    Es ergibt wieder den Betrag von 200 kWh.
    An den Einspeisezählern der Photovoltaik-Anlagen sind die Zählerstände um 100 kWh gestiegen.
    Für diese Einspeisung bekommen Sie die Vergütung nach dem EEG-Gesetz.

    Betrachten wir jetzt den Zähler direkt hinter dem Ortsteil-Trafo, kann hier nur ein Verbrauch von 100 kWh abgelesen werden.

    Der Energieversorger hat nur 100 kWh aus dem höheren Netz bezogen.

    Die Endverbraucher bezahlen alle für Ihre abgenommene Leistung den selben Preis, wie bei der ersten Betrachtung.

    Der Energieversorger hat bei der 2.Betrachtung nur 100 kWh an konventioneller Energie bereitgestellt.
    Abgerechnet werden aber 200 kWh mit den Endverbrauchern zum vereinbarten Tarif.

    Mit herzlichem Glückauf

  58. Rainer Jacob sagt:

    #139 Ferdinand Peters

    Ihren Ausführungen stimme ich nicht uneingeschränkt zu.

    „Wenn der Strom aus EE-Umwandlung im Verteilnetz eingespeist wird, dann wird er auch dort verbraucht bei Bedarf.“ – dem stimme ich zu.

    „DIESER Verbrauch im Verteilnetz wird an Zählern dokumentiert mit einem festen Vertrag.“ – dem stimme ich NICHT zu!

    Ihr DIESER bezieht sich doch auf ´den Strom aus EE-Umwandlung, der im Verteilnetz eingespeist wird, und verbraucht wird´ Richtig? Es existiert aber beim Verbraucher kein gesonderter Zähler, der es gestatten würde, den Strom aus EE-Umwandlung getrennt zu erfassen. Sie können am Zähler des Verbrauchers zwar eine Zahl ablesen. Ob diese Zahl aber für den Bezug von EE-Strom oder konventionellen Strom oder einer beliebigen Mischung von Beiden steht, können Sie durch ablesen des Zählerstandes nicht wissen.

    Folglich ist der Verbrauch von Strom aus EE-Umwandlung beim Verbraucher NICHT dokumentiert.

    @ Herr Jacob
    Ich habe ja nach dem letzten Beitrag von Herrn Peters auch meine Probleme mit seinen Ausführungen.
    Aber im Falle der Zählerablesung, sehe ich das so, dass man für den EE Strom keinen separaten Zähler brauch, da EE Strom gesetzlichen Vorrang genießt, und ohne hin nur etwa 29% der gesamten Stromerzeugung ausmacht. Somit ist der EE Strom auch ohne sichtbares Zeichen dokumentiert.
    Hatte gerade Heute wieder ein Fleyer im Briefkasten, mit einem Angebot das 30% Ökostrom.enthalten soll..

    Unter diesem Gesichtspunkt sehe ich auch die Betrachtung des Herrn Peters in #117 wo er sagt:
    Zitat: Für jeden Endkundenzähler existiert ein Stromabnahmevertrag mit einem langfristigen Tarif.
    Zu diesem Tarif wird der EE-Strom abgerechnet.
    Das virtuelle Verschieben dieser Strommengen an die Strombörse ist die Vernebelungstakt Zitat Ende

    Ich habe Herrn Peters so verstanden, dass der EEG Strom beim Verbraucher zu dessen Tarif abgerechnet wird, aber dann virtuell an die Strombörse verschoben wird, wo er zu einem geringeren Wert für die Umlagenermittlung Verwendet wird.
    Deshalb auch dazu meine Zustimmung an Herrn Peters, weil es tatsächlich so ist.

  59. #139 Ferdinand Peters

    Ihren Ausführungen stimme ich nicht uneingeschränkt zu.

    „Wenn der Strom aus EE-Umwandlung im Verteilnetz eingespeist wird, dann wird er auch dort verbraucht bei Bedarf.“ – dem stimme ich zu.

    „DIESER Verbrauch im Verteilnetz wird an Zählern dokumentiert mit einem festen Vertrag.“ – dem stimme ich NICHT zu!

    Ihr DIESER bezieht sich doch auf ´den Strom aus EE-Umwandlung, der im Verteilnetz eingespeist wird, und verbraucht wird´ Richtig? Es existiert aber beim Verbraucher kein gesonderter Zähler, der es gestatten würde, den Strom aus EE-Umwandlung getrennt zu erfassen. Sie können am Zähler des Verbrauchers zwar eine Zahl ablesen. Ob diese Zahl aber für den Bezug von EE-Strom oder konventionellen Strom oder einer beliebigen Mischung von Beiden steht, können Sie durch ablesen des Zählerstandes nicht wissen.

    Folglich ist der Verbrauch von Strom aus EE-Umwandlung beim Verbraucher NICHT dokumentiert.

    MfG

  60. #136 Herr Diehl;
    welche persönlichen Schlüsse Sie aus meinen Kommentaren ziehen, ist mir egal.
    Was Sie aber in Ihrem veröffentlichten Kommentar unter #136 folgern, war von mir so nicht gemeint.
    Wenn der Strom aus EE-Umwandlung im Verteilnetz eingespeist wird,dann wird er auch dort verbraucht bei Bedarf.
    Dieser Verbrauch im Verteilnetz wird an Zählern dokumentiert mit einem festen Vertrag.
    Und dann ist dieser Strom verbraucht.
    Den können Sie nicht mehr als „ungeliebt oder überflüssig“ an der Börse anbieten und ins Ausland drücken.
    Das geht physikalisch nicht.
    Das geht auch kaufmännisch nicht.
    Und über diese Begründung, mit den Beweisen aus den Daten der Vertikalen Last,
    ist dieser ganze Zauber an der Börse eine Illusion.
    Mein lieber Herr Diehl, wenn ich Ihnen schon mal weiterhelfen will,
    tun Sie sich den Gefallen und denken auch mal etwas länger nach,
    bevor Sie hier Veröffentlichen.

    Mit herzlichem Glückauf

  61. @Diehl

    „“““Muss richtig heißen. Der EE Strom kommt leider „nur“ zu dem Preis der Erlöse bei mir an, und nicht zusätzlich mit dem Merit Order Effekt, um den der von mir erzeugte Strom die Börsenpreise gesenkt hat.““““

    Na, wieder Märchenstunde bei Diehls unterm Sofa?

    Wir zum Beispiel, ham unseren Strompreis für 2015 um 1 Cent/kWh gesenkt……aufgrund günstigeren Einkaufs…..da guckste, wa?

    Wir als Verteilnetzbetreiber zahlen auch den EE-Anlagenbesitzern die Einspeisevergütung aus…..und holen das zum Abschluss von 50Hertz wieder zurück….wir händeln den Schwachsinn, mussten einen neuen Arbeitsplatz dafür bereitstellen……jeder EE-Einspeiser hat praktisch einen eigenen Tarif……dürfen aber für diesen Aufwand keine Gebühren berechnen……nur mal so, als Beispiel aus der erlittenen Praxis, dat hier keine Mistverständnisse aufkommen.

    Energie-Ossi

  62. Herr Diehl macht wieder viel Bla Bla und redet dabei viel Unsinn!

    Wenn sie mit ihrer PV-Anlage Strom produzieren, bekommen sie irgendwas zwischen 9 und 63 ct/kWh.

    DAS ist der Preis ihres Stroms! Und nicht das, was an der Börse dafür erzielt wird. Was an der Börse erzielt wird, ist nur ein Rückfluss des bereits an sie bezahlten Preises! Nichts weiter!

    Warum zum Teufel sollen die Verbraucher den Strom zum Börsenpreis bekommen, wenn er doch viel teurer ist!
    Er kostet nicht den Börsenpreis! Er kostet das, was im EEG steht!

    Da können sie noch so viele Nebelbomben werfen!

  63. Martin Zühlsdorf sagt:
    da haben sie, warscheinlich unabsichtlich, tatsächlich den Punkt getroffen.
    Der EE Strom kommt leider nicht zu dem Preis der Erlöse an der Börse bei mir an, sondern zu dem Preis den sie dafür bekommen.
    Und der liegt halt ein vielfaches über dem, was er an der Börse einbringt.

    @Herr Zühlsdorf
    Wenn Ihr Nachbar eine PV Anlage auf dem Dach hat, und Sonnenstrom einspeist. Was glauben Sie bei wem der Strom ankommt, der bei ihm nicht gerade gebraucht wird.?? Doch bei Ihnen, oder dem Nachbarn auf der anderen Seite. Und was bezahlen Sie dafür??? Doch nicht den Börsenpreis den der EE Strom Ihres Nachbarn so nach unten gedrückt hat, oder ???

    Von dem gesenkten Börsenpreis ausgehend wird aber über das EEG Konto die Differenz zu den EEG Vergütungen ermittelt, sprich Umlage.

    Genau das ist das was der Herr Jensen an den Ausführungen des Herr Peters nicht versteht, wenn der das Folgende sagt:

    Zitat aus # 117
    Herr Jensen.
    Warum machen Sie sich nicht einmal die Mühe, über die veröffentlichte Vertikale Last in den Regelzonen nachzudenken.
    Vor dem EEG-Gesetz war die Tagesganglinie in diesen Daten zu erkennen.
    Heute fehlt in dieser Vertikalen Last der Anteil der EE-Umwandler.
    Da die EE-Umwandler in das Verteilnetz einspeisen,wird dieser Strom aber in allen Zählern der Regelzone wirksam.
    Für jeden Endkundenzähler existiert ein Stromabnahmevertrag mit einem langfristigen Tarif.
    Zu diesem Tarif wird der EE-Strom abgerechnet.
    Das virtuelle Verschieben dieser Strommengen an die Strombörse ist die Vernebelungstaktik
    von Juristen und Ökonomen. Zitat Ende.

    Fazit: Auf der Handelsebene, oder auf der „Vertikalen Lastebene“ , ist der EE Strom Ihres Nachbarn, auf die Haushaltstarife aufgewertet, für das EEG Konto bleibt er für die Differenz zu der EEG Vergütung auf dem niedrigen Börsenpreis sitzen, und bewirkt für Sie als Verbraucher eine höhere Umlage, obwohl Sie doch schon mit Ihrem Tarif mehr bezahlt haben

    Bezogen auf den folgenden Satz von Ihnen
    Zitat: Der EE Strom kommt leider nicht zu dem Preis der Erlöse an der Börse bei mir an, sondern zu dem Preis den sie dafür bekommen.

    Muss richtig heißen. Der EE Strom kommt leider „nur“ zu dem Preis der Erlöse bei mir an, und nicht zusätzlich mit dem Merit Order Effekt, um den der von mir erzeugte Strom die Börsenpreise gesenkt hat.Mit anderen Worten, es kommen nur die Kosten für meinen EE Strom an und nicht der „Nutzen“
    In der Praxis sieht das wie folgt aus
    http://tinyurl.com/pttfdfs
    Der zusätzlichen Merit Order Effekt der den Verbrauchern vorenthalten wurde, weil „nur“ die Börsenerlöse an kamen, lag nach dieser Untersuchung 2013 bei 3,3 Milliarden.

  64. Hans Diehl sagt: „@ Herr Jensen
    Das ist der Punkt. Machen Sie sich erst mal Gedanken darüber, von was Herr Peters redet, dann können wir weiter diskutieren.
    Schauen Sie mal auf # 122 hab ich Ihnen einen Tipp gegeben“

    Herr Diehl, ich hab keine Ahnung, wovon Herr Peters hier redet. Hab ich ihm auch geschrieben und um Erläuterung gebeten. Er redet irgendwie über vertikale Lasten und dass ich angeblich die AusglMechV verteidige.

    Nun, beides hat meiner Meinung nach nichts mit der Diskussion zu tun, die ich mit ihnen führe.

    Vielleicht können sie mir ja erklären, was er damit meint. Sie scheinen es ja verstanden zu haben.

    Ihr „Tipp“ in #122 ist kein Tipp. Das ist Unsinn, weil sie den EEG-Mechanismus nicht verstehen. Aber ich weiß nicht, ob auch Herr Peters darüber geredet hat. Wie gesagt, ich verstehe nicht, was er eigentlich ausdrücken will.

    Also verstecken sie sich jetzt nicht gemütlich hinter Herrn Peters, sondern machen sie mal ihre Hausaufgaben und lernen, wie der EEG-Mechanismus funktioniert. Und dann bitte ich noch um ihre Begründung für die Behauptung, weshalb nur 2,54 ct der EEG-Umlage für die EEG-Vergütungen verwendet wird und wozu dann der Rest verwendet wird. Schließlich kommen sie ja in unschöner Regelmäßigkeit mit dieser Lüge um die Ecke.

  65. Hans Diehl sagt: „Es geht nicht darum wo mein Strom herkommt, sondern dass der eingespeiste EE Strom über die Vertikale Last – wie von Herrn Peters deutlich gemacht – direkt zum Verbraucher kommt. Und zwar zu einem weitaus höheren Preis als er auf dem EEG Konto als Erlös eingeht.“

    Genau! Und zwar zu dem „Preis“, der im EEG festgelegt ist! Auf dem EEG-Konto geht am Ende derselbe „Preis“ als Erlös ein. Und zwar zum Teil über die Börse und zum Teil über die Umlage. Und egal, wie hoch jetzt jeweils jeder Anteil ist, die Summe aus beiden Teilen ist der „Preis“, der für den EE-Strom gezahlt werden muss – gemäß EEG!

    Ihre Sorge ist doch nicht, wie man die Gesamtkosten verringern könnte. Ihr einziges Problem ist nur die Höhe der Umlage, damit der Verbraucher nicht sieht, wie teuer der nutzlose Zufallsstrom ist. Und wie teuer er ist, sehen sie auf der Ausgabenseite des EEG-Kontos.
    Übrigens, wo bleibt die Begründung für ihre Behauptung, dass nur 2,54 ct der Umlage für die EEG-Vergütung/Subvention genutzt werden? Was ist mit dem Rest der Umlage? Wofür wird der verwendet, wenn nicht für EEG-Vergütungen?
    Diese Antwort schulden sie schon seit Monaten.

  66. zu #128 Jeden Tag ein neuer Hit von Hans Diehl.
    „Es geht nicht darum wo mein Strom herkommt, sondern dass der eingespeiste EE Strom über die Vertikale Last – wie von Herrn Peters deutlich gemacht – direkt zum Verbraucher kommt.“

    Der Herr hat noch was von den Kirchhoffschen Gesetzen gehört … .

  67. Peter Jensen sagt:
    Herr Peters redet über was ganz anderes. Worüber, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    @ Herr Jensen
    Das ist der Punkt. Machen Sie sich erst mal Gedanken darüber, von was Herr Peters redet, dann können wir weiter diskutieren.
    Schauen Sie mal auf # 122 hab ich Ihnen einen Tipp gegeben

  68. zu #114

    Auch E. Teufel möchte einen Superhit landen:
    „Aber: die Bundesnetzagentur hat eine Studie erstellen lassen, welche sagt, dass wir mit der Momentanreserve kein Problem haben solange noch mehr als 10% konv. Erzeuger am Netz hängen.“

    Name des Hits: Die Selbstkontrolle der Kontrollierten ist ein seltsames Spiel …

  69. Rainer Jacob sagt:

    Sie sind doch Stromkunde bei den EWS. Richtig? Schönau liegt, glaub ich, im Schwarzwald. Die EWS haben aber Lieferverträge mit etlichen Wasserkraftwerken in Norwegen. Und angenommen Sie wohnen in Rüsselsheim d.i. in der Nähe von Frankfurt/Main.

    Also Herr Diehl, woher kommt ihr Strom?

    @Herr Jacob
    Es geht nicht darum wo mein Strom herkommt, sondern dass der eingespeiste EE Strom über die Vertikale Last – wie von Herrn Peters deutlich gemacht – direkt zum Verbraucher kommt. Und zwar zu einem weitaus höheren Preis als er auf dem EEG Konto als Erlös eingeht.
    Die daraus entstehende höhere Umlage zahle ich auch.

  70. Herr Diehl, was ist denn das wieder für wirres Zeug?
    Zitat: „Die kommen bei den Verbrauchern an. Aber nicht zu dem Preis wie sie auf dem EEG Konto als Erlöse ankommen, oder ???“

    Was soll denn das heißen?

    Sie haben den ganzen Mechanismus überhaupt nicht verstanden!
    Der Preis steht im EEG! Er beträgt zwischen 8 und 63 ct/kWh.
    Zu diesem Preis wird er ins Netz eingespeist!
    Diesen Preis zahlen die VNB/ÜNB und holen sich dann das Geld über die Börse und die Umlage zurück.
    Die Börsenerlöse sind nur ein Teil des Rückflusses!
    Wer sagt denn oder wo steht geschrieben, dass die Börsenerlöse den Preis des EE-Stroms bestimmen? Nirgends steht das und nur sie sagen, dass das so sein muss.
    DAS IST ABER FALSCH! Der Preis für den nutzlosen Zufallssstrom steht im EEG!
    Börse und Ulage sind nur Rückfluss des Geldes, welches von den VNB/ÜNB bereits bezahlt wurde.

    Nochmal: Sie haben den EEG-Mechanismus überhaupt nicht verstanden und wollen uns was darüber erzählen!

    Machen sie endlich mal ihre Hausaufgaben und lernen, wie der EEG-Mechanismus funktioniert! Es gibt nämlich kaum eine unangenehmere Eigenschaft bei Menschen, als ein Thema zu diskutieren, ohne davon Ahnung zu haben.

  71. #121 Herr Jakob :

    Zuerst freut es mich, dass Sie nach langem Schweigen zu dem Thema sich zu Wort melden.

    Sie haben meinen Schreibfehler erkannt.
    Der aktuelle Ausgleichmechanismus nennt sich AusgleichmechV.

    Bei diesem juristischen Glanzstück wird der Eindruck erweckt, dass hier Recht und Gesetz die Unwissenden schützt, vor Ungerechtigkeit und persönlichem Missbrauch.

    Eine relativ einfach formulierte Sichtweise einer Anwaltskanzlei ,kann diese Behauptung stützen.

    Siehe hier : http://tinyurl.com/pts6wqk

    Ihre Sichtweise in Bezug auf die Kommentare des Herrn Jensen kann ich ohne Probleme nachvollziehen.
    Es gibt aber Grenzen, dann bleibt mir keine Wahl zu schweigen.

    So und jetzt noch einmal zu diesem 19.10.2014 !!!

    Ihre Interpretation würde den Herrn Seehofer freuen !

    An diesem Tag wurde in der Regelzone Tennet aber auch Windstrom eingespeist.
    Ebenfalls unterhalb der 380 kV-Schiene. (ca.5000 MW)

    Weil im Voraus niemand weiss, wo dieser Effekt zuerst und in welcher Menge eintritt,
    wird sicherheitshalber ein Strompfad bis nach Italien gelegt.
    Und dann kann man beruhigt das Kaffeewasser aufstellen.

    Das ist der technisch- physikalische Teil.

    Die Stromhändler sehen das natürlich anders. Und die Juristen sowieso.
    Langfristig beißen sie sich aber die Zähne aus. Das ist meine persönliche Meinung.

    Mit herzlichem Glückauf

    Chapta : PEP EU

    PS: Lesen Sie noch einmal den neuesten Artikel, den Herr Frey übersetzt hat über die Duck-Kurve.
    Hier wird die Problematik allerdings nur simmuliert.
    Die Deutsche Technik war da etwas mutiger.
    Denken Sie an die Assoziation, die Onkel Dagobert verkörpert in Deutschland

  72. Nein Herr Diehl,

    da haben sie, warscheinlich unabsichtlich, tatsächlich den Punkt getroffen.
    Der EE Strom kommt leider nicht zu dem Preis der Erlöse an der Börse bei mir an, sondern zu dem Preis den sie dafür bekommen.
    Und der liegt halt ein vielfaches über dem, was er an der Börse einbringt.
    Was bekommen sie den pro KWh, die ihre Dachanlage produziert?
    Können sie ja mal bei sich nachsehen und uns hier mitteilen.
    Und der fehlende Betrag, den bezahlen wir alle als EEG Umlage.

    Herr Diehl, ich glaube, so langsam fangen sie an zu verstehen 😉

  73. @ #120 P. Jensen

    „Sie haben jedenfalls nicht über vertikale Lasten in den Verteilnetzen gesprochen.“
    Gemäß Troll-Handbuch (auch Handbuch für Forenstörer wird anempfohlen ab und an ein neues Faß aufzumachen, um von den aufgedeckten Defiziten abzulenken.
    Als die Netze noch den Stromerzeugern gehörten war die Berechnung der Kosten und Preise und der Handel über die jeweiligen Kuppelstellen der Unternetzte des UTCE-Netzes (jetzt ENTSOE) recht simpel. Dadurch, daß sich alle Verbraucher an der Finanzierung der Subventionierung der Windmühlen und Solardächer anteilig beteiligen müssen, wurde das theoretische Konstrukt des Stromhandels mit sog. „EE“-Strom ersonnen, welches physikalisch Humbug ist. Da aber die jeweiligen Unternetze zeitweilig mit Windmühlen- und Solarstrom überversorgt sind, muß der irgendwohin und ins Ausland verscherbelt werden. Damit das dann politisch gerecht zugeht, jedenfalls aus Sicht der dummen Bevölkerung, wurde der Stromhandel ersonnen, der aber Quatsch ist, denn Strom wird nicht von der Küste zum Bodensee transportiert. Wäre viel zu teuer bei den ohmschen Verlusten und Trassenkosten … . Man bedenke, daß der Windstromtransport von den Offshore-Windmühlen an Land bereits 3 Ct/kWh kostet.

    Sie können davon ausgehen, daß die Trollos hier das nicht schnallen dürfen, denn das würde deren Trolleinkommen gen Null befördern.

  74. #122 Herr Diehl,

    Sie sind ein schlaues Kerlchen. Sie schreiben:

    ————–
    @Herr Jensen
    Nein Herr Jensen, da haben Sie recht, die werden physisch nicht aus dem Netz genommen. Die kommen bei den Verbrauchern an. Aber nicht zu dem Preis wie sie auf dem EEG Konto als Erlöse ankommen, oder ???
    ————–

    Sie sind doch Stromkunde bei den EWS. Richtig? Schönau liegt, glaub ich, im Schwarzwald. Die EWS haben aber Lieferverträge mit etlichen Wasserkraftwerken in Norwegen. Und angenommen Sie wohnen in Rüsselsheim d.i. in der Nähe von Frankfurt/Main.

    Preisfrage an Sie: Woher kommt der Strom in Ihrem Haus, wenn ihr Blaudach mangels Sonnenschein nicht liefert.

    Antwortvorschläge von mir:
    a) Der Strom kommt aus Schönau im Schwarzwald
    b) Der Strom kommt zum größten Teil aus Norwegen
    c) Der Strom kann von überall her kommen, jedenfalls kommt er immer aus der Steckdose
    d) Der Strom kommt aus dem nahegelegensten Kraftwerk – was dann aber bedeutet, das er weder aus Schönau/Schwarzwald noch aus Norwegen kommt.

    Und nun bin ich mal auf ihre Antwort gespannt,

    Also Herr Diehl, woher kommt ihr Strom?

  75. Peter Jensen sagt:
    Im übrigen sind vor und nach dem EEG 2010 die EE-Mengen nachwievor im Verteilnetz eingespeist. Diese Mengen werden doch nicht aus dem Netz „herausgenommen“ und separat an der Börse verkauft.

    @Herr Jensen
    Nein Herr Jensen, da haben Sie recht, die werden physisch nicht aus dem Netz genommen. Die kommen bei den Verbrauchern an. Aber nicht zu dem Preis wie sie auf dem EEG Konto als Erlöse ankommen, oder ???
    . Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas auf die Sprünge helfen, zum Verständnis was Ihnen der Herr Peters sagen will.

  76. #117 Ferdinand Peters

    Wie kommen Sie darauf, daß Herr Jensen den Ausgleichsmechanismus IV verteidigt?

    Diese meine EINE grammatikalische Frage beinhaltet eigentlich zwei Fragen.

    Ausgleichsmechanismus IV?? Der Ausgleichsmechanismus IV wurde doch mit 31.12.2009 beendet. (Zum Leidwesen von H. Diehl – und die Zeiten, zu denen er galt, wünscht HD sich doch zurück.)

    Aber auch den Ausgleichsmechanismus V VERTEIDIGT Herr Jensen für mein Verständnis nicht. Peter Jensen ERKLÄRT ihn HD. Etwas verteidigen und etwas erkären, das sind schon verschiedene Dinge.

    —————-

    Sie schreiben:

    „Warum machen Sie sich nicht einmal die Mühe, über die veröffentlichte Vertikale Last in den Regelzonen nachzudenken.
    Vor dem EEG-Gesetz war die Tagesganglinie in diesen Daten zu erkennen.“

    Sie, Herr Peters, sind es doch gewesen, der mir den Link
    tinyurl.com/q75z5m7 zum Thema Vertikale Last geschrieben hat. Dort das Datum auf den 19.10. ändern – das war ein sehr sonniger Oktobersonntag. Und wenn Sie denn mal den Tag durchgehen, dann sehen Sie,daß die Vertikale Last zwischen 12Uhr30 und 16Uhr30 negativ ist. D.h. es ist garkeine Last da – vielmehr erfolgt Stromeinspeisung aus der unteren Ebene. Tippe ich da falsch, wenn ich solches als das Ergebnis der Einspeisung von PV-Strom von Bayerns Blaudächern halte?!

    Und da schreiben Sie: „Vor dem EEG-Gesetz war die Tagesganglinie in diesen Daten zu erkennen.“

    MfG

  77. Herr Diehl, sie amüsieren mich! 🙂

    Wahrscheinlich freuen sie sich gerade, dass ihnen scheinbar jemand zur Seite springt, auch wenn sie nicht so richtig begreifen, wieso eigentlich.

    Tun sie doch jetzt bitte nicht so, als würden sie auch nur etwas von dem verstehen, was Herr Peters da schreibt.

    Es sieht so aus, als würde Herr Peters irgendwie missverstehen, worüber ich mit ihnen diskutiere.

    Sie haben jedenfalls nicht über vertikale Lasten in den Verteilnetzen gesprochen. Sie haben wirre Theorien über die EEG-Umlage verbreitet. Herr Peters redet über was ganz anderes. Worüber, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Aber vielleicht können sie es mir ja erklären? Ich befürchte aber, eher nicht…

    Ansonsten gönne ich ihnen ihre Freude, dass jemand mal etwas Kritik von ihnen nimmt. Das erleben sie ja hier nicht so häufig.

  78. Ferdinand Petersen sagt in # 117
    Sehr geehrter Herr Jensen,
    ist ist schon fast unerträglich, wie Sie den Ausgleichmechanismus IV verteidigen.
    Was Sie dem Herrn Diehl immer wieder vorwerfen, mal nachzudenken, hindert Sie an einer objektiven Betrachtung.

    Warum machen Sie sich nicht einmal die Mühe, über die veröffentlichte Vertikale Last in den Regelzonen nachzudenken.
    Vor dem EEG-Gesetz war die Tagesganglinie in diesen Daten zu erkennen.
    Heute fehlt in dieser Vertikalen Last der Anteil der EE-Umwandler.
    Da die EE-Umwandler in das Verteilnetz einspeisen,wird dieser Strom aber in allen Zählern der Regelzone wirksam.
    Für jeden Endkundenzähler existiert ein Stromabnahmevertrag mit einem langfristigen Tarif.
    Zu diesem Tarif wird der EE-Strom abgerechnet.
    Das virtuelle Verschieben dieser Strommengen an die Strombörse ist die Vernebelungstaktik
    von Juristen und Ökonomen.
    So wie Sie diesen Mechanismus verteidigen,erwecken Sie einen entsprechenden Eindruck.

    Hallo Herr Petersen.
    Was mich in dieser „Trollischen“ Umgebung immer wieder veranlasst hat zu schreiben, war die Hoffnung, dass auch Leute mitlesen, die Ahnung von dem haben was ich hier kritisiere, oder bei Lichte betrachten will.
    Wie Sie das jetzt noch im Detail darstellen, ist für mich neu. Man lernt ja nie aus.
    Vielen Dank für diesen Hinweis.Ich werde ihn in mein Repertoire aufnehmen.

    Übrigens den entsprechenden Eindruck von Herrn Jensen, habe ich schon eine ganze Weile.

  79. Werter Herr Peters,

    auch wenn ich mich wiederhole: ich vestehe bei ihren Kommentaren einfach nicht, worauf sie hinauswollen. Was wollen sie mir sagen?

    Wenn sie jedenfalls vermuten, dass ich den Ausgleichsmechanismus verteidige, liegen sie daneben.
    Ich erkläre ihn nur für Herrn Diehl, der ihn nämlich nicht versteht.
    Verteidigen tue ich ihn in einem einzigen Zusammenhang: nämlich dass die Transaktionskosten der Verteilung der EEG-Mengen verringert und transparent gemacht wurden.
    Herr Diehl meint nun aber, der Ausgleichsmechanismus würde im Zusammenhang mit dem M-O-E zu einer höheren EEG-Umlage führen. Das ist aber falsch. Die höhere EEG-Umlage kommt vor allem zustande durch mehr produzierten EE-Strom und damit durch höhere EEG-Vergütungen, zusammen mit einem Rückgang des Gesamtstromverbrauchs, zusammen mit einer Ausweitung der Befreiungen der energieintensiven Industrie und zu einem kleinen Teil sicherlich auch durch fallende Börsenpreise. Diesen Effekt kann man aber durch die flukturierende Erzeugung zu unterschiedlichen Zeiten überhaupt nicht exakt ermitteln. Man müsste ja eine Vergleichssituation mit konvnetionellen Kraftwerken unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verfügbarkeit und Auslastung jedes einzelnen Kraftwerkes „erschaffen“. Das geht gar nicht. Man kann das sicher näherungsweise tun. Allerdings kommt dabei nicht heraus, dass die EEG-Umlage durch den M-O-E steigt. Denn die anderen Parameter, die ich vorhin erwähnt habe, bleiben dabei völlig unberücksichtigt. Das ist aber genau DAS, was der Propagandist Diehl macht.
    Im übrigen sind vor und nach dem EEG 2010 die EE-Mengen nachwievor im Verteilnetz eingespeist. Diese Mengen werden doch nicht aus dem Netz „herausgenommen“ und separat an der Börse verkauft. Diese Mengen wurden und werden erzeugt und auch eingespeist. Nur eben immer mehr seit 2010. Deswegen steigt natürlich auch die EEG-Umlage. Schließlich muss ja auch mehr EEG-Vergütung bezahlt werden. Und wenn die Grundgesamtheit kleiner wird, auf die die Vergütungen zu verteilen sind, dann steigt die Umlage sogar, wenn die Börsenerlöse gleich bleiben würden. Hab es gerade mal in Excel ausgerechnet. Sie könnten sogar leicht steigen und trotzdem würde die Umlage ebenfalls steigen, in Abhängigkeit der anderen drei Parameter.
    Das versuche ich dem Herrn Diehl die ganze Zeit zu erklären.
    Der Ausgleichsmechanismus ist mir ansonsten persönlich ziemlich egal.

  80. Sehr geehrter Herr Jensen,
    ist ist schon fast unerträglich, wie Sie den Ausgleichmechanismus IV verteidigen.
    Was Sie dem Herrn Diehl immer wieder vorwerfen, mal nachzudenken, hindert Sie an einer objektiven Betrachtung.

    Warum machen Sie sich nicht einmal die Mühe, über die veröffentlichte Vertikale Last in den Regelzonen nachzudenken.
    Vor dem EEG-Gesetz war die Tagesganglinie in diesen Daten zu erkennen.
    Heute fehlt in dieser Vertikalen Last der Anteil der EE-Umwandler.
    Da die EE-Umwandler in das Verteilnetz einspeisen,wird dieser Strom aber in allen Zählern der Regelzone wirksam.
    Für jeden Endkundenzähler existiert ein Stromabnahmevertrag mit einem langfristigen Tarif.
    Zu diesem Tarif wird der EE-Strom abgerechnet.
    Das virtuelle Verschieben dieser Strommengen an die Strombörse ist die Vernebelungstaktik
    von Juristen und Ökonomen.
    So wie Sie diesen Mechanismus verteidigen,erwecken Sie einen entsprechenden Eindruck.

    Mit herzlichem Glückauf

  81. @Heinzelmann:
    Na mal ganz ruhig junger Mann. Und hau nicht wieder alles durcheinander. Sprich in ganzen Sätzen!

    Du weißt wohl gar nicht, wie oft technischer Firlefanz Dir XXXXXXXXXXXX

    Aber du hast recht die VSG ist auch meiner Meinung nach nicht die Lösung. Warum nicht? Weil es zu der Lösung gar kein Problem gibt. You know: The question of life, earth and the universe.

    Ich als Netzbetreiber würde alle Systemdienstleistungen komplett selber installieren und einsetzen und mich nicht auf irgendwelche Bauern, die eine Windmühle auf den Acker gestellt haben verlassen wollen. Aber darum ging es hier nicht. Hier wird ein Problemchen (Momentanreserve) zu einem riesen Problem aufgebauscht, was es halt nicht ist. Und dann kommt eins aufs andere, dass Leute die sich nicht auskennen – wie Du – darüber reden, was es gibt. Du regst Dich immer nur auf, wenn Dir mal jemand wieder die falschen Klemmen eingepackt hat, nicht wahr?. Wie wenn Dir Mutter früher nur Blutwurscht mitgegeben hat. Ich kenne Euer billiges Gebrabbel auf Arbeit. Ich kenne auch beide Seiten. Jeder braucht halt was zum quatschen. XXXXXXXXXXXXXX
    Und die aktuelle Situation bzgl. der Synchronmaschinen ist eh ganz anders. Die Netzbetreiber würden sich tatsächlich selber um die Blindleistung und sogar auch um Momentanreserve kümmern. Aber: die Bundesnetzagentur hat eine Studie erstellen lassen, welche sagt, dass wir mit der Momentanreserve kein Problem haben solange noch mehr als 10% konv. Erzeuger am Netz hängen. Sieh an! Schlussfolgerung – seit der Liberalisierung darf ja nur noch gekleckert werden, nicht geklotzt – weglassen.

    PS: „Hätt ick mehr Zeit, würde ick euch technisch in eure mickrigen Einzelteile zerlegen“
    Jaja! Du musst ja Deine Zeit auf ScSk verbringen und allein traust Du Dich auch nicht mehr zu PK. XXXXXXXXXXX

  82. @ # 114 E. Teufel

    Danke Hr. Teufel, für diese Demonstration der arroganten, abgebrühten Überheblichkeit, mit der Sie die Argumente von Leuten aus der Praxis, die sich tagtäglich mit dem Mist, den Sie und Ihresgleichen ihnen und uns einbrocken, herumschlagen müssen. Ich kann Ihnen versichern, dass mir ähnliche Aussagen immer wieder auch von anderer Seite zu Ohren kommen, und zwar auf allen Ebenen.

    Im Gegensatz zu Heinz Eng missbrauchen Sie das bisschen an technischem Sachverstand, das Sie haben, um andere Menschen irrezuleiten und die Profitinteressen Ihrer Gesinnungsgenossen zu schützen. Aus meiner Sicht ein ziemlich abstoßendes Beispiel, das Sie hier abliefern.

    Aber wie viele andere arrogante Menschen merken Sie offensichtlich gar nicht, wie gut man das bei Ihnen erkennen kann. Und ich wette, Sie haben sich noch kein Ticket nach Neuseeland besorgt. Sollten Sie aber machen, denn wenn es hier mal ernsthaft im Gebälk der Energieversorgung knirscht, dann werden die freien Plätze in den entsprechenden Fliegern extrem heiß begehrt sein.

    Mfg

  83. @Teufelchen…#114
    Gegenvorschlag, wie wärs denn, wenn das Großväterchen seine Füsschen in meine warmen Heimatstube setzt?
    Wenn Du Angst um Deine Identität hast….greifste halt in die Trickkiste und besorgst Dir ne Wegwerf-Mail-Adresse und kommst dann über die üblichen Proxyserver…….Onkel Georg traut sich ja auch….und wat will ick bei den E-Laien bei PK…..ausser mich endlos von Sören volllabern zu lassen.

    Und ja, Ihr EE-Fans beruft euch am Ende wieder darauf, das wir Netzbetreiber die Karre aus dem Dreck ziehen müssen, ja ne is klar.
    Hee Leute von der Wechselfront….wenn ihr überschlauen Sesselpupser angeblich so tolle Ideen habt……dann ab nach
    http://www.smartregion-pellworm.de/home.html

    Tobt Euch da aus, zeigt, wie eure angebliche Genialität dat Zeuch auch ohne Überlandnetz am Laufen halten könnt, zeigt mir im Modell, was ihr für ganz Deutschland vorgesehen habt……wird aber nich kommen, weil ihr es nicht könnt.

    Übrigens…..das einzige, was mir bisher den Arsch gerettet hat, war die Schutztechnik….aber da is man ja auch schon am Runterschrauben der Parameter, damit Miefquirl und Co. noch mehr wilde Sau spielen können im Verbundnetz.

    PS. Als guter Dreiphasenkomiker…..hab ick immer ein paar Lüsterklemmen in der Tasche….und genügend Brücken um bei Lieferschwierigkeiten der Hersteller….trotzdem meine Anlage übern Winter zu kriegen.

    Energie-Ossi

  84. @Teufelchen….#68

    Ach Gottchen….kommste mir schon wieder mit dem elektronischen Firlefanz?
    Kannste abhaken…aber janz schnell….viel zu empfindlich. Die Komplexität des Stromnetzes explodiert förmlich…..und dann vergessen die feinen E-Planer den mehrstufigen Überspannungsschutz und schon kracht der ganze Mist zusammen, wenn wieder mal ne Überspannung ins Netz bröselt.

    Ick könnte Dir Geschichten erzählen, da würdest Du Dich als Planer ganz verschämt in die dunkle Ecke verkrümeln, weil ein Großteil Deiner Leidensgenossen dermassen Inkompetent sind, das einem sich die Fussnägel hochrollen.

    Weeßte….Diehl macht den Rechenkünstler und Lowitzki…den Theoretiker, der wahrscheinlich noch nie seinen bequemen Pupssessel verlassen hat um mal bei Nacht und Nebel die Suppe auszulöffeln, die ihr uns Praktiker eingebrockt habt.
    Nee, lass gut sein….selbst wenn man Elektrotechnik studiert hat, heißt dat noch lange nicht, das man wat von Energieversorgung versteht…..basta.
    Dat liegt an den eng begrenzten Arbeitsthemen, ein E-Meister, der nur Solaranlagen installiert….kann noch lange keine Netze steuern….und in meinen Fall….meckert der dann auch noch wie ein Rohrspatz über die bösen Stromkonzerne….bis ick ihn mal aufgeklärt habe, wer den Müll am Ende bezahlen muss.

    Ihr Drei seid nix weiter….als minimale Teilauskenner der Materie….haut hier bei EIKE aber dermaßen auf die Kacke….als ob ihr die supert(r)ollen Experten wäret…..Pustekuchen.
    Hätt ick mehr Zeit, würde ick euch technisch in eure mickrigen Einzelteile zerlegen…..so aber, müssen das hier andere machen. (Müller, Jensen, BWL-Heinzow u.a.)

    Energie-Ossi

  85. zu #109
    „Für alle Mitleser die zu einer Ideologie freien Betrachtung bereit sind.“
    Seit wann ist Mathematik ideologiebehaftet?

    Bei der Diehl’schen Trollomathematik und Trolloökonomie liegt in der Tat Ideologie und ideologische Verblendung vor, alternativ das bösartige bezahlte Trolltum. Leider kann man das nicht unterscheiden.

  86. Ach Herr Diehl, jetzt kommen sie wieder mit der ollen Kamelle. 🙂

    Sie schulden schon seit Monaten die Antwort auf ihre Behauptung, warum nur 2,54 ct für die EEG-Vergütungs-/Subventionszahlungen verwendet werden.

    Der Rest bis zu 6,24 ct sind immerhin Marktprämie, Nachholung, Liquiditätsreserve. Wie kommen sie darauf, dass diese Anteile nicht für EEG-Vergütungs-/Subventionszahlungen verwendet werden?

    Meine Frage ist nur rhetorischer Art, da ich inzwischen weiß, dass sie sie nicht beantworten können.
    Ihre Dreistigkeit, mit der sie immer wieder Lügen auftischen, ist wirklich phänomenal!

  87. Hans Diehl sagt: „Zitat: Und diese gestiegene Umlage geht auf dem EEG Konto ein, ohne das deswegen auf dem EEG Konto auch nur ein Cent mehr Ausgaben anfallen. Es ist Geld übrig. Zitat Ende.“

    Völlige Verwirrung in ihrem Kopf, Herr Diehl.

    Wieso sollen denn die Ausgaben steigen? Wenn weniger Börsenerlöse anfallen, steigt eben die Umlage. Die Ausgaben steigen doch deswegen nicht. Und da ist kein Geld übrig. Es ist einfache Addition oder Subtraktion, je nachdem aus welcher Richtung sie schauen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Etwas völlig anderes ist es, ob sich durch sinkende Börsenpreise ein volksiwrtschaftlicher Vorteil durch gesunkene Beschaffungskosten ergibt. Und diesen Vorteil gibt es nur für Großabnehmer, die ihren Bedarf an der Börse decken können. Im Gesamtsystem ergibt sich kein Vorteil!

    Aber selbst wenn es einen Vorteil geben würde, hätte das NICHTS mit dem EEG-Konto zu tun! Sie vemischen Dinge, die nicht zusammengehören!

    Machen sie sich endlich mal schlau über den Energiemarkt und belästigen nicht die Fachleute, die sich seit Monaten Mühe geben, ihnen zu antworten, mit ihren persönlichen Laien-Theorien!

    Noch einmal: ihre naive Logik ist FALSCH!

  88. Für alle Mitleser die zu einer Ideologie freien Betrachtung bereit sind.

    Herr Jensen macht in # 107 und # 108 wieder viel zu viel Worte, um vom Wesentlichen abzulenken. Dabei kann man an einem seiner Sätze schon erkennen, dass er mit dem System Schwierigkeiten hat.

    Zitat, Peter Jensen:
    Die EEG-Umlage ist die Differenz aus bereits gezahlten EEG-Vergütungen und Erlösen an der Börse. Zitat Ende.

    Wenn das richtig wäre, was er da sagt, dürfte die Umlage nur 2,54 Cent betragen.Denn mehr wird in der Tat für die Vergütungen nicht benötigt.
    Siehe hier auf Seite 4 http://tinyurl.com/qzqsvl4

    Der Bund der Energieverbraucher hat 2012 schon die unnötige Aufblähung, der Umlage u.a. auch die 0,6 Cent MOE kritisiert.

    http://tinyurl.com/kfr3awr
    Der Bund der Energieverbraucher e.V. kritisiert, dass die EEG-Umlage um das Doppelte unnötig aufgebläht ist: Durch die Befreiung der stromintensiven Industrie ist die EEG-Umlage um rund 0,8 Ct/kWh höher. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat hiergegen Beschwerde in Brüssel eingereicht. Aufgrund der Überzahlungen der Vorjahre ergibt sich ein negativer Nachholfaktor von 0,2 Ct/kWh. Die unzulässige und ungerechtfertigte Liquiditätsprämie erhöht die Umlage um weitere 0,1 Ct/kWh. Und die Börsenvermarktung des EEG-Stroms senkt alle Strompreise um etwa 0,6 Ct/kWh. Unter dem Strich mindert dieser Betrag die Belastung durch das EEG.
    Wäre die EEG-Umlage von all diesem Ballast befreit, so betrüge sie bei gleicher Förderhöhe für Erneuerbare nur rund 1,8 Ct/kWh, wäre also nur halb so hoch wie derzeit. Mitnahmeeffekte durch die zu üppige Marktprämie und fragwürdige Bonuszahlungen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

  89. Hans Diehl: „Überlegen Sie mal, Sie haben doch selbst schon gesagt, jede Oma weiß unterdessen, je niedriger die Börsen Preise, desto höher die Umlage. Also „steigt“ doch die Umlage, bei sinkenden Börsenpreise.. Und diese gestiegene Umlage geht auf dem EEG Konto ein, ohne das deswegen auf dem EEG Konto auch nur ein Cent mehr Ausgaben anfallen. Es ist Geld übrig.
    Unter „Bereinigung“ der Umlage verstehe ich, dass dieser gestiegene Anteil von den Verbrauchern erst gar nicht bezahlt werden muss.“

    Und dann hören sie auch bitte auf mit ihrem besserwisserischen „Überlegen sie mal“ oder „schauen sie mal hier“ (an anderer Stelle), wenn danach so ein Unsinn kommt.

    Die Umlage wird im Voraus berechnet anhand der Schätzung der EEG-Vergütungszahlungen im nächsten Jahr, anhand der Schätzung der Erlöse an der Börse im nächsten Jahr, anhand der geschätzten Gesamtmenge der an Letztverbraucher gelieferten Strommengen im nächsten Jahr und anhand der geschätzten Ausnahmeregelungen für die energieintensive Industrie im nächsten Jahr.
    Aufgrund dieser Schätzungen wird die EEG-Umlage für das nächste Jahr gestgesetzt. Der M-O-E ist in der Schätzung schon enthalten und zwar in der Schätzung der EE-Mengen und der sich daraus ergebenden

    Dabei kommt es zwangsläufig zu Abweichungen. Und es kann auch sein, dass zuviel Geld auf dem Konto eingeht. Aber auch das ergibt sich dann nicht einfach nur deswegen, weil Börsenpreise fallen. Denn der M-O-E ist in der Schätzung schon enthalten!
    Zuviel Geld auf dem Konto kann entstehen, wenn zB die EEG-Vergütungszahlungen geringer ausfallen als geschätzt oder wenn die Börsenerlöse höher ausfallen als geschätzt.
    Fallen aber die Börsenerlöse mehr als geschätzt, weil zB die Börsenpreise sinken, dann ist ZUWENIG Geld auf dem EEG-Konto und nicht ZUVIEL!
    Börsenpreise können aber auch nur fallen, wenn mehr EE-Strom als geschätzt produziert und vermarktet wird. Dann haben wir aber auch HÖHEREN EEG-Auszahlungen als vorher geschätzt!

    Und in der Realität ist es ein Mix aus all diesen Komponenten, der den Saldo auf dem EEG-Konto beeinflusst.

    Ich wiederhole mich gern: Ihre naive Logik „fallende Börsenpreise = steigende Umlage“ ist ausreichend als grobe Erklärung für die Oma zuhause. Aber eigentlich ist es EE-Propaganda!

  90. Martin Zühlsdorf sagt #102
    Sie wollen jetzt ernsthaft die 0,6 Cent für jedes Jahr addieren, bis sie die Umlage kompensiert? Und in 20 Jahre bekommen wir dann noch 6 Cent pro KWh erstattet? Herr Diehl, ich habe nie den Merit Order Effekt an der Börse bestritten, aber der einzige der hier auf einem Weg ist sind sie, und zwar auf dem Holzweg. Was sie da schreiben ist blanker Unsinn, das steht auch so nicht in ihrem verlinkten Pamphlet, das entspringt alleine ihrer Phantasie…

    @Herr Zühlsdorf
    Ich will nichts addieren. Ich will lediglich bei der jährlichen Festlegung der Umlage, den Teil an der Umlage „abziehen“, um den sie gestiegen ist, „nur“ weil die Börsenpreise wegen dem MOE – den die EE selbst bewirken – gesunken sind.

    Schauen Sie sich die folgende Grafik an. Da können Sie genau sehen, wie sich, im Wesentlichen die Umlagenkurve von den Vergütungsbalken nach oben verabschiedet hat, seit dem die Regel gilt „Je niedriger die Börsenpreise desto höher die Umlage.“

    http://tinyurl.com/ly7m4kr

    Wenn ab 2009 bei der jährlichen Umlagen Ermittlung, jeweils der Merit Order Effekt abgezogen worden wäre, hätten wir gegenwärtig bei der Umlage noch eine „1“ vorm Komma.

    Schauen Sie mal, was ich dem Herrn Jensen in # 105 geschrieben habe.

    Zitat: Und diese gestiegene Umlage geht auf dem EEG Konto ein, ohne das deswegen auf dem EEG Konto auch nur ein Cent mehr Ausgaben anfallen. Es ist Geld übrig. Zitat Ende.

    Dieses übrige Geld sind die 0,6 Cent ( genau gerechnet 0,8 ) die ich an der Umlage abziehen will.

    Und versuchen Sie jetzt bitte nicht, den Adam Riese auch noch zum „Trolli“ zu machen, nur um Ihre Ideologie zu rechtfertigen.

  91. Herr Diehl, mal ganz ehrlich: tun sie nur so oder sind sie wirklich zu blöd, das zu verstehen?

    Nicht ICH habe den Denkfehler, sondern SIE!

    Die EEG-Umlage ist die Differenz aus bereits gezahlten EEG-Vergütungen und Erlösen an der Börse.

    NOCHMAL GANZ LANGSAM:

    D I F F E R E N Z A U S B E R E I T S G E Z A H L T E N V E R G Ü T U N G E N U N D D E N B Ö R S E N E R L Ö S E N !!!

    Am Anfang werden 100 Euro an sie ausgezahlt. Diese 100 Euro belasten das EEG-Konto. Es muss wieder ausgeglichen werden. Ein Teil kommt von der Börse. Der Rest dann über die Umlage. Wie hoch der Teil ist, der von der Börse kommt, hängt von Preis x Menge ab!

    Sie meinen nun, ohne die sog. EE an der Börse wäre der Börsenstrompreis höher und damit auch die Börsenerlöse.
    Ja, das ist richtig, aber ohne die sog. EE hätten wir auch keine EEG-Umlage!
    Und ohne EE-Strom an der Börse stellt sich auch die Frage der Berechnung der EEG-Umlage ganz anders.
    Und wenn der nutzlose Zufallsstrom nicht über die Börse vermarktet wird, sondern irgendwie anders, dann sorgt das für zusätzliche Vermarktungskosten im System.
    Diese wurden ab 2010 durch den Verkauf über die Börse drastisch reduziert.

    Dass die Umlage nach 2010 dennoch so stark angestiegen ist, liegt nicht in erster Linie an fallenden Börsenkursen, sondern zuallererst und vor allem anderen daran, dass die Produktion von sog. EE-Strom massiv angestiegen ist!
    Denn dadurch erhöht sich der Negativ-Saldo auf dem EEG-Konto. Selbst wenn die Börsenpreise gleich bleiben, muss sich die Umlage zwangsläufig erhöhen, wenn die Vergütungszahlungen ansteigen.
    In 2010 waren das noch 12 Mrd.
    In 2011 waren es schon 16 Mrd.
    In 2012 waren es schon 20 Mrd.

    Allein das führt zwangsläufig zu einem Anstieg der EEG-Umlage, selbst wenn die Börsenpreise gleich bleiben. Außerdem sind es nicht die Börsenpreise, sondern die Börsenerlöse, auf die es ankommt. Und die setzen sich aus Preis x Menge zusammen. Also eine große Menge kann in Verbindung mit einem niedrigerem Preis dennoch für mehr Börsenerlöse als im Vorjahr sorgen.

    Dazu kommt dann noch, dass der Gesamtstromverbrauch in den Jahren gesunken ist, also die Menge, auf die die EEG-Umlage zu verteilen ist, geringer wird (daraus folgt auch zwangsläufig ein Anstieg der EEG-Umlage) und dass die Ausnahmen für die energieintensive Industrie gestiegen sind, was auch zu einer Verringerung der Grundgesamtheit führt, auf die die EEG-Umlage zu verteilen ist. All das führt zu einer Erhöhung pro kWh!!!

    Und dann hat die Entwicklung der Börsenpreise eben auch noch einen kleinen Anteil daran, aber nur in einem theoretischen Was-wäre-wenn-Vergleich!

    Dieser Vergleich ist aber sinnlos, weil niemand genau errechnen kann, wie hoch der tatsächliche M-O-E durch die sog. EE ist. Und bite nicht vergessen: OHNE EE AUCH KEINE EEG-UMLAGE!!!

    Begreifen sie es endlich: Ihre naive Logik: fallende Börsenpreise = höhere Umlage reicht als Erklärung im Goldenen Blatt für die Oma zuhause. Unter Fachleuten reicht das NICHT!

  92. @Peter Jensen sagt:
    Eine „Bereinigung“, also eine Senkung der EEG-Umlage hätte ja geringeren Zahlungseingang auf dem EEG-Konto zur Folge. Wer soll die Differenz bezahlen? Einfache Frage, Hans Diehl!

    @Herr Jensen
    Ich glaube jetzt erkannt zu haben, wo Ihr Denkfehler liegt.
    Überlegen Sie mal, Sie haben doch selbst schon gesagt, jede Oma weiß unterdessen, je niedriger die Börsen Preise, desto höher die Umlage. Also „steigt“ doch die Umlage, bei sinkenden Börsenpreise.. Und diese gestiegene Umlage geht auf dem EEG Konto ein, ohne das deswegen auf dem EEG Konto auch nur ein Cent mehr Ausgaben anfallen. Es ist Geld übrig.
    Unter „Bereinigung“ der Umlage verstehe ich, dass dieser gestiegene Anteil von den Verbrauchern erst gar nicht bezahlt werden muss. .

    Ihr Denkfehler, der Zahlungseingang auf dem EEG Konto ist nicht geringer, sondern „höher“

    Denken Sie mal ganz „untrollisch“ darüber nach

  93. Hans Diehl wirft wieder Nebelbomben:

    „@Herr Jensen
    Sie haben meine Antwort immer noch nicht verstanden, oder wollen sie nicht verstehen.
    Wenn die Börsenpreise sinken, und die Umlage deshalb höher wird, sind die einzigen die da bezahlen müssen, besser gesagt mehr bezahlen müssen, die Verbraucher. Die bezahlen doch die Umlage, oder ????
    Sonst gibt es da nichts zu bezahlen, alles andere bleibt unverändert.“

    Also erst mal: die Umlage steigt nicht, wenn Börsenpreise sinken, sondern die Umlage steigt, wenn BÖRSENERLÖSE sinken.

    Denn die Umlage ist die Differenz zwischen bereits gezahlter EEG-Vergütung und den Börsenerlösen. Ihre Logik ist nicht richtig, denn dann müsste es andersrum auch heißen: die Umlage sinkt, wenn Börsenpreise steigen.
    Von 2011 auf 2012 sind die Börsenpreise gestiegen, aber die Umlage ist nicht gesunken.
    Und von 2013 auf 2014 sind die Börsenpreise gefallen, aber die Umlage ist nicht gestiegen. Sie ist leicht gefallen.

    Ich weiß nicht, wie oft ich ihnen diese beiden Beispiele aus der realen Welt schon präsentiert habe! Und trotzdem verbreiten sie immer wieder ihren Unsinn. Aber ich haue ihnen die Fakten so lange um die Ohren, bis sie es verstehen. Glauben sie mir! 🙂

    Ansonsten gilt nach wie vor: sie sind nicht in der Lage, eine Antwort auf die einfache Frage zu geben, wer denn bitte die „Bereinigung“ der EEG-Umlage bezahlen soll? Also wer das Minus auf dem EEG-Konto dann ausgleichen soll.
    Nichts Neues also von Hans Diehl. Viele Zeilen mit dem selben alten Quark!
    Ein typischer Forentroll eben!

  94. @ #86 E. Teufel

    Ach Gottchen, jetzt zweifle ich aber wirklich sehr ernsthaft an Ihrer Qualifikation im Fach E-Technik. Während Sie hier abstrakte Gedankenspielchen mit utopischen Annahmen durchziehen wollen (keine konv. Kraftwerke heißt ja nichts anderes, als dass Sie auch Biogas-, Wasser- und KWK-Kraftwerke aus dem Netz verbannen wollen), sorgt man sich in Fachkreisen inzwischen ziemlich ernsthaft um die Netzstabilität, wie das Editorial des VGB PowerTech Journal 4/2014 „Erneuerbare und Systemstabilität“ beweist: Dort schreibt Prof. Dr.-Ing. Harald Weber vom Institut für Elektrische Energietechnik der Universität Rostock unter anderem: „Windenergie- und Photovoltaikanlagen sind keine Kraftwerke. Sie sind Arbeitserntemaschinen, die die von Wind und Sonne dargebotenen Energien dann ernten und unmittelbar in das Elektrische Energieversorgungssystem einspeisen, wenn sie anfallen. Damit sind sie für das System eine Störgröße wie die Verbraucher auch und tragen bislang nicht zur Netzregelung bei. Und nicht nur das: Da sie die Volllaststundenzahl der Kraftwerke absenken, werfen sie diese auch noch aus dem Markt und verringern damit nicht nur die Anzahl der regelnden Stelleinrichtungen im Netz, sondern auch die der rotierenden Schwungmassen (Momentanreserve)…. Eine von der Universität Rostock gemeinsam mit dem VGB PowerTech und den in ihm zusammengeschlossenen Unternehmen durchgeführte Untersuchung über die Zunahme „erneuerbarer“ und den Rückgang konventioneller Kraftwerke ergab u.a.: …“ohne die stützenden Nachbarländer wäre in Deutschland dann ein sicherer Netzbetrieb schon gar nicht mehr möglich. Diese liefern über die Kuppelleitungen aus ihren fossilen und nuklearen Kraftwerken automatisch und kostenlos die fehlende Netzdienstleistung Momentanreserve in unser Netz und stabilisieren somit das System. Dass eine Energiewende auf Kosten unserer Nachbarn keinen Sinn macht, muss nicht weiter erläutert werden. Hier sind wir selbst gefordert, indem wir, neben den vagen dena-Vorschlägen, noch ausreichend viele reale Kraftwerke selbst im Netz halten, um diese Dienstleistungen zu erbringen. Kostenlos wie bisher wird das dann aber nicht mehr gehen.“ http://tinyurl.com/nbgfnwe

    Soweit, Herr Teufel, die Fachleute, die ich auf diesem Gebiet ernst nehme, weil sie in der täglichen Praxis beweisen, dass sie wissen, was sie tun. Die produzieren nämlich Strom und keine heiße Luft. Ganz im Gegensatz zu anderen…

    Mfg

  95. Sie wollen jetzt ernsthaft die 0,6 Cent für jedes Jahr addieren, bis sie die Umlage kompensiert? Und in 20 Jahre bekommen wir dann noch 6 Cent pro KWh erstattet? Herr Diehl, ich habe nie den Merit Order Effekt an der Börse bestritten, aber der einzige der hier auf einem Weg ist sind sie, und zwar auf dem Holzweg. Was sie da schreiben ist blanker Unsinn, das steht auch so nicht in ihrem verlinkten Pamphlet, das entspringt alleine ihrer Phantasie…

  96. Martin Zühlsdorf sagt:
    Herr Diehl,
    mal im Ernst…
    Haben sie nicht behauptet, die EE hätten einer „Kostenexplosion“ entgegengewirkt.
    Genau durch den von ihnen so geliebten Merit Order Effekt?
    Und 3 Posts weiter sagen sie nun, das dieser tolle Effekt nichtmal ausreicht, die Gesamtkosten der „Erneuerbaren“ zu kompensieren.

    @Herr Zühlsdorf
    Die „Explosion“ hätte ich in Anführungszeichen setzen sollen, ist nämlich ironisch gemeint, weil ich noch in den Ohren habe, was die so genannten Experten damals von sich gegeben haben.
    Schauen Sie mal hier.

    http://tinyurl.com/7nlsb53

    Der Preis in Deutschland hat gegenüber dem britischen um vier Euro je Megawattstunde zugelegt, gegenüber dem skandinavischen um sechs Euro. Auf Basis des Mittelwertes dieser Ergebnisse ergibt sich laut VIK ein Preiseffekt, der sich auf 2,6 Milliarden Euro pro Jahr beläuft, dabei entfallen 1,1 Milliarden Euro auf die Industrie. Damit sei die Behauptung widerlegt, „der deutsche Strompreis sei vom beschleunigten Kernenergieausstieg unbeeindruckt geblieben“, sagte VIK-Hauptgeschäftsführerin Annette Loske.
    Weitere Preissteigerungen sind wahrscheinlich: „Ich sehe in jedem Bereich der Energiewende preistreibende Effekte“, sagte Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, dem Handelsblatt. Die Energiewende werde „die Bürger über viele Jahre finanziell in die Verantwortung nehmen“.

    http://tinyurl.com/95axvvj
    Strom wird immer teurer, die Preise explodieren in den nächsten acht Jahren um bis zu 30?%! Das haben die Bosse der Stromriesen RWE und Vattenfall, Peter Terium und Tuoma Hatakka, gestern angekündigt. Wird Strom für viele bald unbezahlbar?

    Übrigens würde mich viel mehr interessieren, wie Sie Ihre Betrachtung sehen, nach dem ich Ihnen erklärt habe, dass der MOE von 0,6 Cent „pro Jahr“ ermittelt wurde.

    Zitat von Ihnen aus #87

    Wenn er zitiert, das die von ihm „gefundenen“ Entlastung die EEG Umlage um 0,6 Cent senken würde, impliziert das, dass der Strom um den Rest der Umlage also 6,17 Cent – 0,6 Cent = 5,57 Cent, die der Strom durch die „Erneuerbaren“ teurer sein muss.

  97. Peter Jensen sagt:
    Aber schon vor Tagen hier bei EIKE und auch schon vor Wochen/Monaten im SMA-Blog blieb er die Antwort auf die einfache Frage schuldig, wer denn die „Bereinigung“ der EEG-Umlage bezahlen soll? Jedesmal hat er sich gewunden wie ein Aal

    @Herr Jensen
    Sie haben meine Antwort immer noch nicht verstanden, oder wollen sie nicht verstehen.
    Wenn die Börsenpreise sinken, und die Umlage deshalb höher wird, sind die einzigen die da bezahlen müssen, besser gesagt mehr bezahlen müssen, die Verbraucher. Die bezahlen doch die Umlage, oder ????
    Sonst gibt es da nichts zu bezahlen, alles andere bleibt unverändert.

    Auf die Frage, was mit den Einsparungen durch die gesunkenen Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten, passiert wenn sie nicht bei den Verbrauchern ankommen, warte ich doch von Ihnen auf eine Antwort.

    Übrigen, lassen Sie doch mal den Herrn Zühlsdorf zu Wort kommen.
    Der scheint auf dem richtigen Wege zu sein, wie ich dem Folgenden entnehme

    Zitat Zühlsdorf:
    Wenn er zitiert, das die von ihm „gefundenen“ Entlastung die EEG Umlage um 0,6 Cent senken würde, impliziert das, dass der Strom um den Rest der Umlage also 6,17 Cent – 0,6 Cent = 5,57 Cent, die der Strom durch die „Erneuerbaren“ teurer sein muss. Zitat Ende.

    Wenn Herr Zühlsdorf seine Rechnung jetzt noch dahin gehend korrigiert, dass die 0,6 Cent pro Jahr ermittelt wurden, kommen wir uns schon näher.

  98. Herr Diehl,

    mal im Ernst…
    Haben sie nicht behauptet, die EE hätten einer „Kostenexplosion“ entgegengewirkt.
    Genau durch den von ihnen so geliebten Merit Order Effekt?
    Und 3 Posts weiter sagen sie nun, das dieser tolle Effekt nichtmal ausreicht, die Gesamtkosten der „Erneuerbaren“ zu kompensieren.
    Womit sie übrigens Recht haben, mal am Rande erwähnt.
    Und jetzt? Wie soll ein Effekt, der die Gesamtkosten der EE nicht kompensieren kann, einer „Preisexplosion“ entgegenwirken?
    Zumal die Gesamtkosten der Erneuerbaren noch nicht einmal durch die EEG Vergütung erfasst werden, siehe mein Posting mit dem erforderlichen Netzausbau, Kraftwerke die in Standby laufen müssen etc.

    …ihr Diskussionsstil ist echt atemberaubend, sie dürfen sich wirklich nicht wundern, wenn ihnen hier das Wort Trollo an den Kopf geworfen wird.

  99. #91 Hans Diehl

    Sie fahren mal wieder die Troll-Strategie!!

    ————–

    @Herr Jacob
    Wo haben Sie 40 Seiten gebraucht um herauszufinden was ich sagen will..

    Schauen Sie mal hier,unter „Atomaustieg lässt Strompreise steigen“:
    http://tinyurl.com/po4whc8
    Um den Preiseffekt feststellen zu können, wurde ein „hypothetischer“
    Wert ermittelt, wie er sich voraussichtlich ohne die
    Abschaltung der sechs Atommeiler eingestellt hätte.

    —————

    tinyurl.com/po4whc8 ist in #80 ihr ERSTER Link. Darüber habe ich mich in #84 garnicht geäußert.

    Ich habe von ihrem ZWEITEN! Link geschrieben: tinyurl.com/pttfdfs

    KÖNNEN SIE NICHT LESEN – ODER SIND SIE NICHT SICHER IM GEBRAUCH DER BEGRIFFE ´ERSTER´ UND ´ZWEITER´??

    —————
    ´um herauszufinden, was ich sagen will..´
    —————

    Ich und etliche hier bei EIKE diskutieren doch mit Ihnen bereits seit über einem Jahr. Und so ist es uns doch bekannt wofür Sie inhaltlich stehen.

    ————–
    Rainer Jacob sagt

    Wissen Sie, Herr Diehl, wie Sie mir mit dem MOE vorkommen?:

    – Wie ein Hund der einen Knochen gefunden hat, sich daran aufgeilt, und den Knochen nun stolz präsentiert.

    @ Herr Jacob
    Die gesamte Energiewende ist ein Verdrängungsprozess mit anderen Worten ein Merit Order Prozess, der sich wie ein roter Faden durch den gesamten Ablauf zieht.
    —————

    Herr Diehl, der MOE ist -so scheint´s- so ziemlich das Einzige, was Sie von der Elektrizitätswirtschaft verstanden haben. Und diesen fleischlosen Knochen präsentieren Sie uns hier bis zum Erbrechen.

    Vergleichen Sie ihre Aussage mit der von Martin Zühlsdorf #87
    „Ja, der Merit Order Effekt existiert, aber halt nur an der Strombörse.
    Ökonomisch interessant sind aber nicht Teilaspekte des Energiemarktes, sondern das Gesamtsystem muss betrachtet werden.
    Und da kann es schlicht nicht sein, das ein teureres Gut, welches ein billiges Gut verdrängt, die Gesamtkosten senkt.“

  100. #94: T.Heinzow sagt:
    „Das Pseudonym Diehl sollte zum Trollopatentamt gehen und sich die Methode schützen lassen“

    Lieber Herr Heinzow,
    der Name „Diehl“ kann nur für eine Gruppe von Menschen (?) stehen:
    einer alleine kann gar nicht so blöd sein…

    MfG

  101. Herr Diehls „Diskussionstil“ ist wirklich atemberaubend!

    Nachdem die Diskussion um die „Bereinigung der EEG-Umlage um den M-O-E“ nun ein paar Tage her ist, komt er hier wieder mit diesem Unsinn. Vielleicht hofft er, dass dies hier schon in Vergessenheit geraten ist. Aber schon vor Tagen hier bei EIKE und auch schon vor Wochen/Monaten im SMA-Blog blieb er die Antwort auf die einfache Frage schuldig, wer denn die „Bereinigung“ der EEG-Umlage bezahlen soll? Jedesmal hat er sich gewunden wie ein Aal und Nebelbomben geworfen, Nebenschauplätze eröffnet, „Erklärungen“ nachgeliefert, Links gepostet usw… eben die gesamte Forentroll-Leier… aber die einfache Frage, wer die „Bereinigung“ bezahlen soll, hat er nicht beantwortet.
    Eine „Bereinigung“, also eine Senkung der EEG-Umlage hätte ja geringeren Zahlungseingang auf dem EEG-Konto zur Folge.
    Wer soll die Differenz bezahlen? Einfache Frage, Hans Diehl!
    Denn das Geld, dass sie vorher für ihren nutzlosen EE-Strom bekommen haben, müssen die ÜNB ja wieder zurückbekommen.
    Ich vermute mal, sie kommen mir jetzt wieder mit der „Dunkelkammer der Strompreisgestaltung“, bei der WIR IHNEN erklären sollen, wie IHRE Theorie funktionieren soll, oder?

  102. Martin Zühlsdorf sagt:.
    Ja, der Merit Order Effekt existiert, aber halt nur an der Strombörse.
    Ökonomisch interessant sind aber nicht Teilaspekte des Energiemarktes, sondern das Gesamtsystem muss betrachtet werden.
    Und da kann es schlicht nicht sein, das ein teureres Gut, welches ein billiges Gut verdrängt, die Gesamtkosten senkt.

    @Herr Zühlsdorf
    Richtig, der Merit Order Effekt (MOE ) existiert nur an der Strombörse. Da aber ist er für die EE von entscheidender Bedeutung insofern, dass durch den MOE., den die EE selbst bewirken, die Börsenpreise sinken, dadurch die Umlage höher wird, und die EE als Preistreiber gebrandmarkt werden. Dazu kommt, dass viele Marktteilnehmer mit den niedrigen Börsenpreise lukrative Geschäfte machen.

    Martin Zühlsdorf sagt:
    Er schreibt das sogar selber, merkt das aber nicht einmal.
    Wenn er zitiert, das die von ihm „gefundenen“ Entlastung die EEG Umlage um 0,6 Cent senken würde, impliziert das, dass der Strom um den Rest der Umlage also 6,17 Cent – 0,6 Cent = 5,57 Cent, die der Strom durch die „Erneuerbaren“ teurer sein muss.
    Und da folge ich jetzt seiner eigenen eher kruden Logik, und wir lassen mal alle anderen notwendigen Effekte außen vor.

    @Herr Zühlsdorf:
    Er merkt das sehr wohl. Sie haben nicht gemerkt, dass die 0,6 Cent der MOE/Jahr sind.
    Bei Fraunhofer hat man in einer Studie sogar 0,62 Cent/Jahr ermittelt.
    Dazu kommt noch, dass nach dem paradoxen System, mit jedem Cent den der MOE den Börsenpreis senkt, die Umlage um 0,4 Cent steigt, was auch noch mal etwa 0,24 Cent ausmacht.
    Wenn die Umlage in den letzten 6 Jahren jeweils MOE bereinigt worden wäre, hätten wir gegenwärtig eine „Eins“ vorm Komma, eher weniger..

    Dabei habe ich noch nicht einmal die verhinderten Preissteigerungen wegen der AKW Abschaltung berücksichtigt.

    Ich will hier nicht zum Ausdruck bringen, dass der MOE den die EE bewirken, Gesamtkosten kompensieren könnten, sondern lediglich darauf hinweisen, wie es bei einer Kosten/Nutzen Betrachtung aussehen würde, die leider den EEG Kritikern nicht ins Konzept passt.

  103. zu #88
    Trolloökonomie oder wer erfand das ökonomische Perpertuum Mobile?

    Man ersetze billige Ware durch teure, senke die Preise, verkaufe die Ware und man macht riesige Gewinne.

    Das Pseudonym Diehl sollte zum Trollopatentamt gehen und sich die Methode schützen lassen.

  104. @ #86 E.Teufel

    wenn der Herr Teufel oder andere beim Trollen erwischt wird, kommt naturgemäß die Behauptung vom „Pöbeln“, selbstredend unsubstantiiert.

    Unsereins schreibt grundsätzlich nur zu dem, was er lesen kann und nicht zu dem, was andere meinen geschrieben zu haben, aber eben nicht geschrieben haben. Ein Wechselrichter ist ungleich einer VSM. Eine VSM (virtuelle Synchronmaschine) braucht ein paar mehr Komponenten als ein Wechselrichter.

    Das wird Ihrerseits und vom anderen Genossen natürlich verschwiegen, denn sonst könnte man ja nicht rumtrollen.

  105. #86: E.Teufel sagt:
    am Sonntag, 23.11.2014, 03:00
    @Herr Heinzow:
    Wenn man sich nicht auskennt, kann man nachfragen anstatt rumzupöbeln. Aber jeder eben nach seinen Möglichkeiten.

    @Herr Müller:
    Wozu ist ein riesen Energiespeicher notwendig, um mal ein bisschen Frequenzabfall kurzzeitig abzufangen? Vielleicht muss man die Zwischenkreiskapazität ein bisschen höher auslegen. Gut möglich. Hängt von der Anzahl der Wechselrichter, welche sich daran beteiligen, ab.
    Und jetzt große Preisfrage: Wie sähe es aus, wenn kein einziges konv. Kraftwerk mehr am Netz wäre? Was passiert, wenn dann die Erzeugerleistung mal zu gering ist?
    ##########################################################,,
    Strom rationieren bis sich Angebot und Nachfrage ausgleichen. Deutschland wird grün!

  106. Rainer Jacob sagt

    Wissen Sie, Herr Diehl, wie Sie mir mit dem MOE vorkommen?:

    – Wie ein Hund der einen Knochen gefunden hat, sich daran aufgeilt, und den Knochen nun stolz präsentiert.

    @ Herr Jacob
    Die gesamte Energiewende ist ein Verdrängungsprozess mit anderen Worten ein Merit Order Prozess, der sich wie ein roter Faden durch den gesamten Ablauf zieht.

    .Rainer Jacob sagt:
    Eine 40!-seitiges Pamphlet, das SIE verlinkt haben!! Während Sie sich doch weigern, eine Frage zu beantworten, die aus dem Stand mit zwei Worten beantwortet werden kann.

    Wenn es Ihnen darum ginge, einen von Ihnen in #80 behaupteten Sachverhalt zu belegen, dann hätten Sie zu ihrem zweiten Dokument die Seite angegeben.

    @Herr Jacob
    Wo haben Sie 40 Seiten gebraucht um herauszufinden was ich sagen will..

    Schauen Sie mal hier,unter „Atomaustieg lässt Strompreise steigen“:
    http://tinyurl.com/po4whc8
    Um den Preiseffekt feststellen zu können, wurde ein „hypothetischer“
    Wert ermittelt, wie er sich voraussichtlich ohne die
    Abschaltung der sechs Atommeiler eingestellt hätte.

    Allein der Kosteneffekt durch höhere Strompreise im Groß-
    handel, die sich auf die Endkundenpreise niederschlagen, beträgt
    für Deutschland in den zwei Jahren nach Fukushima jährlich rund 1,5 Milliarden Euro

  107. #88: Hasn Diehl sagt:
    am Sonntag, 23.11.2014, 11:07
    Gerald Pesch sagt #82
    Ich versuche es einmal einfach zu erklären. Man betritt den Gemüseladen, die roten Paprika kosten 2.5 €/kg, die grünen 10 €/kg. Ich möchte die roten kaufen. Nein, sagt der Händler, das EEG zwing sie dazu grüne Paprika zu kaufen, wenn diese angeboten werden. Der Marktpreis der Roten mag noch so tief fallen, sie müssen zuerst die grünen zu 10 €/kg kaufen.

    @ Herr Pesch
    Es ging ja nun erst mal darum zu erklären, wie im Sinne der Energiewende, und der praktizierten Systeme, relativ teurer EEG Strom, zu billigerem Börsenstrom wird. Das müsste mit meinen Beiträgen #73+ #80 rüber gekommen sein.

    In Ihr Konzept, der grundsätzlichen Ablehnung der Energiewende, passt das natürlich nicht.
    ##############################################################“
    Und was ist die Folge davon??
    http://bit.ly/1rcFY0A
    Die Energiewende macht sich deutlich bemerkbar. Millionen deutsche Haushalte müssen tiefer in die Tasche greifen. Laut Berechnungen des Verbraucherportals Verivox, steigen die Strompreise in Deutschland, doch weil der Strom in Deutschland teurer wird, wird er in Holland billiger,…..
    Wie gesagt, das Beispiel der Paprikas müsste es eigentlich jedem Klippschüler klar machen welchen Irrsinn Deutschland mit seinem EEG losgetreten hat.
    In Ihr Konzept, der grundsätzlichen Anbetung der Energiewende, passt das natürlich nicht.

  108. zu #75 E.Teufel

    „Für die VSG brauche ich doch keine großen Speicher. Wahrscheinlich reicht sogar der Zwischenkreiskondensator/-spule aus.“

    Speicher für Wechselrichter? Ist ja was ganz Neues.

    Speicher für VSM? Was ist denn da „kein großer Speicher“ in kWh pro KW Nennleistung ausgedrückt?
    Und um die Eigenschaften der realen Synchronmaschinen abzubilden bedarf es noch einer Eigenschaft des Systems VSM. Aber das verschweigen Sie und das schmeckt weder den Windmühlenbetreibern noch den Verbrauchern, denn die Verbraucher müssen für den Quatsch, der aufgrund des Schwachsinns exorbitant teure Windmühlen und Solarpanels zur Stromerzeugung nutzen zu wollen, koste es, was wolle, zusätzlich notwendig wird, teuer bezahlen.

    Propagandisten und Nullsatzschreiber verschweigen die Realitäten immer sehr gerne … .

  109. Gerald Pesch sagt #82
    Ich versuche es einmal einfach zu erklären. Man betritt den Gemüseladen, die roten Paprika kosten 2.5 €/kg, die grünen 10 €/kg. Ich möchte die roten kaufen. Nein, sagt der Händler, das EEG zwing sie dazu grüne Paprika zu kaufen, wenn diese angeboten werden. Der Marktpreis der Roten mag noch so tief fallen, sie müssen zuerst die grünen zu 10 €/kg kaufen.

    @ Herr Pesch
    Es ging ja nun erst mal darum zu erklären, wie im Sinne der Energiewende, und der praktizierten Systeme, relativ teurer EEG Strom, zu billigerem Börsenstrom wird. Das müsste mit meinen Beiträgen #73+ #80 rüber gekommen sein.

    In Ihr Konzept, der grundsätzlichen Ablehnung der Energiewende, passt das natürlich nicht.

  110. Viel schlimmer, Herr Diehl ist in seiner Betrachtung noch nichteinmal logisch stringend.
    Ja, der Merit Order Effekt existiert, aber halt nur an der Strombörse.
    Ökonomisch interessant sind aber nicht Teilaspekte des Energiemarktes, sondern das Gesamtsystem muss betrachtet werden.
    Und da kann es schlicht nicht sein, das ein teureres Gut, welches ein billiges Gut verdrängt, die Gesamtkosten senkt.
    Er schreibt das sogar selber, merkt das aber nicht einmal.
    Wenn er zitiert, das die von ihm „gefundenen“ Entlastung die EEG Umlage um 0,6 Cent senken würde, impliziert das, dass der Strom um den Rest der Umlage also 6,17 Cent – 0,6 Cent = 5,57 Cent, die der Strom durch die „Erneuerbaren“ teurer sein muss.
    Und da folge ich jetzt seiner eigenen eher kruden Logik, und wir lassen mal alle anderen notwendigen Effekte außen vor.
    Also zusätzlicher Netzausbau, Kosten der Redispatch-Maßnahmen, verminderte Gewinne der EVUs, erhöhter Verschleiß der konventionellen Kraftwerke etc. die Liste ließe sich beliebig verlängern. Genauso, das sich die Studie nur auf die Grundversorgertarife bezieht.
    Aber das wird er, wie immer, nicht zur Kenntniss nehmen.

  111. @Herr Heinzow:
    Wenn man sich nicht auskennt, kann man nachfragen anstatt rumzupöbeln. Aber jeder eben nach seinen Möglichkeiten.

    @Herr Müller:
    Wozu ist ein riesen Energiespeicher notwendig, um mal ein bisschen Frequenzabfall kurzzeitig abzufangen? Vielleicht muss man die Zwischenkreiskapazität ein bisschen höher auslegen. Gut möglich. Hängt von der Anzahl der Wechselrichter, welche sich daran beteiligen, ab.
    Und jetzt große Preisfrage: Wie sähe es aus, wenn kein einziges konv. Kraftwerk mehr am Netz wäre? Was passiert, wenn dann die Erzeugerleistung mal zu gering ist?

  112. Sehr geehrter Herr Diehl,
    Sie vertauschen Ursache und Wirkung. Die Zwangssubvention der Stromkunden reduziert den Wackelstrompreis auf null, so daß der „Merit-Order-Effekt“ die teureren Stromquellen aus dem Markt wirft.

  113. #73, #80 Hans Diehl

    Wissen Sie, Herr Diehl, wie Sie mir mit dem MOE vorkommen?:

    – Wie ein Hund der einen Knochen gefunden hat, sich daran aufgeilt, und den Knochen nun stolz präsentiert.

    Zu ihrem zweiten Link: Erwarten Sie wirklich, daß wir eine 40-seitige „Studie“, die Sie verlinkt haben studieren??

    Eine 40!-seitiges Pamphlet, das SIE verlinkt haben!! Während Sie sich doch weigern, eine Frage zu beantworten, die aus dem Stand mit zwei Worten beantwortet werden kann.

    Wenn es Ihnen darum ginge, einen von Ihnen in #80 behaupteten Sachverhalt zu belegen, dann hätten Sie zu ihrem zweiten Dokument die Seite angegeben.

    Der Umstand aber, daß Sie erwarten, daß man ein 40-seitiges Dokument studieren möge, belegt für mich wieder einmal, daß es Ihnen nur um Propaganda geht.

    Herr Diehl: Mit Leuten, deren mutmaßliche Absicht es ist, Desinformation zu verbreiten, macht m.M.n. eine Diskussion keinen Sinn.

    Sie wissen, was die Fernsehsendung ´Der schwarze Kanal´ ist bzw. besser war? Richtig: die Sendung von und mit Karl-Eduard von Schnitzler. Bei ihnen komme ich mir immer so vor, als sei ich dort zu Gast.

  114. Sehr geehrter Herr Diehl,

    bevor Ihnen die Tinte ausgeht, sollten Sie mal Folgendes überlegen:

    Es gibt Marktgesetze und es gibt Physikalische Gesetze.

    Im Europäischen Stromnetz verbergen sich die Marktgesetze hinter den Fahrplänen für Innerdeutschen- und Grenzüberschreitenden Handel.

    Physikalische Gesetze werden für den sicheren Betriebszustand dieses Netzes befolgt.

    Und auf Ihren Merrit-Order-Effekt kann man dann leider keine Rücksicht mehr nehmen.

    Sie sollten mal folgende Seite aufrufen für Datum 20.11.2014 und 21.11.2014.

    http://tinyurl.com/qyyco5y

    Was glauben Sie wer hier die Realität wiedergibt ???

    Und glauben Sie im Ernst, dass diese Mengen nachträglich auf einer Auktion versteigert werden ???

    Mit herzlichem Glückauf

  115. #80: Hans Diehl sagt:
    am Samstag, 22.11.2014, 14:13
    Hier eine Fortsetzung zu meinem Beitrag # 73
    ###############################################################..
    Ich versuche es einmal einfach zu erklären. Man betritt den Gemüseladen, die roten Paprika kosten 2.5 €/kg, die grünen 10 €/kg. Ich möchte die roten kaufen. Nein, sagt der Händler, das EEG zwing sie dazu grüne Paprika zu kaufen, wenn diese angeboten werden. Der Marktpreis der Roten mag noch so tief fallen, sie müssen zuerst die grünen zu 10 €/kg kaufen. Sie beschweren sich bei ihrem grünen Abgeordneten. Der erklärt Ihnen dann, dass es doch toll ist, das EEG senkt den kumulierten Marktpreis der Paprikas, das wäre genau in ihrem Sinne. Sie sagen „ich muss aber die grünen kaufen, egal wie der Marktpreis ist“; Wie, sagt der Abgeordnete, der böse Händler gibt den gesunkenen Marktpreis nicht weiter, Skandal!! Dass man die grünen Paprika kaufen MUSS, hat keinen Einfluss auf den Preis, erklärt der grüne Abgeordnete, das habe man wissenschaftlich geprüft und durchgerechnet. Wenn es trotzdem teurer wird, ist die rote Paprika Mafia schuld.
    Die blöden grünen Schlümpfe glauben das, aber einige hier sind eben nicht so blöde wie Sie sie es gerne hätten!

  116. @ # 78 Pseudonym K. Lowinski

    Gemäß Troll- bzw. Forenstörerhandbuch sind wenn möglich unzutreffende Behauptungen aufzustellen, wenn die Auseinandersetzung für den Troll/Störer schlecht läuft:

    Ob ich nun „PV mit Kraftwerkseigenschaften“ sage, oder „Nachbildung der Eigenschaften rotierender Massen“ oder eben „virtuelle Synchronmaschine“ dürfte ziemlich egal sein, denn im Wesentlichen handelt es sich um die gleiche Funktion ;-)“

    Und was hat der Troll/Forenstörer tatsächlich geschrieben?:

    „Und bitte verstehen sie mich nicht falsch: Ich bin durchaus der Meinung, dass das Verhalten von rotierenden Massen im Netz gebraucht wird. Letztendlich ist es aber egal, wer dieses Verhalten im Netz zeigt. Das können rotierende Massen von Großkraftwerken sein, das können aber genauso gut Millionen von PV- und Windkraft-Wechselrichtern sein.“

    Was sagt der Volksmund dazu?: ‚Lügen haben kurze Beine‘

    Ich hab da ne nette Adresse für Sie, wo man sich mit Gedächtnisproblemen und den realen Folgen bestens auskennt:
    http://tinyurl.com/on5lqzh

    “ als sich am Technik zu versuchen, von der sie nichts verstehen…“

    Ach Gottchen, derartige simple Technik (die paar Halbleiter, Kondensatoren, Spulen mit Weicheisenkernen und Widerstände) hat unsereins schon während der Schulzeit zusammengelötet. Später hat unsereins mit der Programmiersprache LISP die notwendigen Eigenschaften und Dimensionen der Teile elektronischer Schaltungen berechnet. Elektrotechnik ist letztendlich angewandte Physik in einem begrenzten Bereich. Wer Physik begriffen hat, hat auch keine Probleme mit deren praktischer Anwendung.

  117. Hier eine Fortsetzung zu meinem Beitrag # 73

    Ging es in # 73 noch darum, wie durch den Merit Order Effekt ( MOE ) .- den die EE auslösen – , der Börsenpreis gesenkt wird, möchte ich mit diesem Beitrag darauf hinweisen, was die EE seit dem ersten Abschalten von AKW an Preissteigerung „verhindert“ haben, sozusagen, ein latenter MOE.
    Bekanntlich wurde ja bei der Ankündigung der Abschaltung, von den einschlägigen Experten eine Preisexplosion prophezeit.

    Dazu dient als Grundlage die folgende Studie des ZEW, wahrlich keine grüne Institution.

    Zusammen mit den Universitäten Warwick und Verona, haben die eine „hypothetische“ Untersuchung, mit dem Titel „Atomausstieg lässt Strompreise steigen.“ veröffentlicht.
    Siehe hier. http://tinyurl.com/po4whc8
    Ausgehend von einem „hypothetischen“ Wert, wie es heißt, haben die Forscher festgestellt, dass auf dieser Grundlage die Großhandelspreise um 1,5 Mrd/Jahr gestiegen sind.
    Dass die Realität gerade das Gegenteil deutlich macht, und warum das so ist, wurde in der Untersuchung weniger erwähnt.

    Fazit: Nach dem Abschalten der AKW, haben die EE nicht nur eine Preisexplosion verhindert, sondern so gar noch die Preise gesenkt. Leider gehen die niedrigen Börsenpreise über eine höhere Umlage zu Lasten der Endverbraucher.

    Nur Diejenigen Verbraucher haben was davon, die zu dem Anbieter wechseln, der die Preissenkung an seine Kunden weiter gibt.

    Um welches monetäre Potenzial es sich da handelt, hat man hier ermittelt.. http://tinyurl.com/pttfdfs
    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung
    von rund 16 Mrd. € ausgesetzt Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem
    Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche
    Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden
    ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von-über 0,6 Ct/kWh gegenüber

  118. @ # 75 E. Teufel

    Sie schrieben: „So, was hatten Sie noch geschrieben? Ach ja, Speicher. Wozu das. Für die VSG brauche ich doch keine großen Speicher. Wahrscheinlich reicht sogar der Zwischenkreiskondensator/-spule aus.“

    Herr Teufel, die rotierenden Massen von Turbinensätzen mit Synchrongenerator sind (sehr große) Energiespeicher, die im Notfall Rotationsenergie ins Netz einspeisen, um dieses zu stabilisieren. Sie haben offensichtlich überhaupt nicht begriffen, dass eine Netzstabilisierung den Zugriff auf einen entsprechend groß dimensionierten Energiespeicher ZWINGEND VORAUSSETZT. Die von Ihnen angeführte Elektronik hat diese Funktion nicht. Und da reden sie von Zwischenkreiskondensator/ Spule, ts ts. Sind Sie ganz sicher, dass Sie mal E-Technik oder etwas in die Richtung studiert haben?

    Mfg

  119. @#72: Pseudonym T.Heinzow,

    Da haben sie sich jetzt aber ganz ordentlich ins Fettnäpfchen gesetzt 😀

    Ob ich nun „PV mit Kraftwerkseigenschaften“ sage, oder „Nachbildung der Eigenschaften rotierender Massen“ oder eben „virtuelle Synchronmaschine“ dürfte ziemlich egal sein, denn im Wesentlichen handelt es sich um die gleiche Funktion 😉

    In diesem Sinne kann ich ihnen nur zurück geben: „Was hat Ökonomie mit Elektrotechnik zu tun?“ Vielleicht sollten sie sich ihren eigenen Rat zu Herzen nehmen, und lieber bei den Zahlen bleiben als sich am Technik zu versuchen, von der sie nichts verstehen…

  120. zu #73 Pseudonym H. Diehl

    „… meinem Beispiel zu folgen, wie teurer EEG Strom,durch den Merit Order Effekt ( MOE ) zu billigerem Strom an der Börse, sprich für den Großhandel, wird.“

    Hier würde man dem Herrn mit dem obigen Pseudonym gerne und ausdauernd zuhören: http://tinyurl.com/lkomdtp, wenn er denn zu dem Einzugsgebiet gehörte. Und gleich nebenan wohnen sogar seine Freunde von der Ökobranche, die ihn bestimmt sofort als Marketingmanager einstellen würden.

  121. @ #74 E. Teufel

    Unter dem Titel „Ein Strommarkt für die Energiewende“ – ist dieser Thread – fällt das Wort Synchronmaschine erstmalig in #68.

    Was Sie anderswo zu anderer Zeit geschrieben haben ist unter dem obigen Aspekt irrelevant. Wechselrichter sind ne feine Sache, nur eignen die sich nicht als Synchronmaschinen. Wechselreichtern fehlt nämlich eine wichtige Eigenschaft der rotierenden Genaratormaschinenkomplexe. Welche das ist, wissen Sie natürlich. Und unsereins weiß das auch. Aber jemand, der behauptet Elektrotechnik studiert zu haben und noch nicht einmal die korrekten Bezeichnungen benutzt, muß sich eine adäquate behandlung gefallen lassen. Und wenn Sie daher kommen und halten Ihre ex-Postings für so wichtig, daß unsereins die alle gelesen hat, ist irgendwie auf dem Holzweg oder ist es ein Knüppeldamm, der ins morastige Nirwana ähh virtuellen Trollfriedhof führt.

  122. @Herr Mueller: Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, kommt eine Verschwörungstheorie. Sehr schön. Aber vielleicht werden auch Sie hier fürs schreiben von irgendwoher bezahlt. Tja, ich kann auch Verschwörung!

    „Ich bleibe bei meiner Aussage“ Jo. ROFL und LOL. Ich tue einfach die Fakten ignorieren, dann sehen sie mich nicht.
    Übrigens hat das mit Sensorik nix zu tun und was an Microcontrolern schlimm sein soll… Ohne die läuft heute nix mehr im Energieversorgungsnetz. Die Zeiten von elektromechanischen Relais sind schon lange passé.

    „Und was Ihre Quelle angeht, das ist jetzt drei Jahre her, in der Welt der Elektronik ist das schon eine halbe Ewigkeit,“

    Naja, Sie verwechseln die IT jetzt grad ein wenig mit der Energieversorgung. Ihre Frage klingt auf den ersten Blick allerdings berechtigt. Auf den Zweiten sieht man, dass dieses Problem der Frequenzstabilität noch Zukunft ist, dass sich heute nur ein paar Theoretiker (und Sie als EE-Gegner) darum kümmern. Daher bezweifele ich, dass dies bereits irgendwo – außerhalb von Versuchsnetzen – in Betrieb ist. Übrigens sind Offshore-Windparks üblicherweise per DC angeschlossen, da macht es sicher mehr Sinn die VSG an der landseitigen Konverterstation einzubauen.

    So, was hatten Sie noch geschrieben? Ach ja, Speicher. Wozu das. Für die VSG brauche ich doch keine großen Speicher. Wahrscheinlich reicht sogar der Zwischenkreiskondensator/-spule aus.

  123. @Herr Heinzow #72
    Ich habe die virtuelle Synchronmaschine hier nicht zum ersten Mal erwähnt:
    http://bit.ly/1uk50el

    Und entweder jemand kennt sich im Stoff aus(a) oder sollte die große Körperöffnung am Kopf geschlossen halten (b).

    Wenn er (b) nicht einhält muss er die Konsequenzen tragen (was auch immer).

  124. Für all diejenigen, die bereit sind ganz unaufgeregt meinem Beispiel zu folgen, wie teurer EEG Strom,durch den Merit Order Effekt ( MOE ) zu billigerem Strom an der Börse, sprich für den Großhandel, wird.
    Zu nächst muss man wissen, dass der MOE keinen Erfinder braucht, den Herr Heinzow angeblich kennen gelernt hat, sondern ein ganz normaler Preisfindungsprozess an der Strombörse darstellt, der sich ergibt, durch die Einsatzreihenfolge der Kraftwerke, die nötig sind um die jeweilige Nachfrage zu decken.. Das letzte, noch für die Nachfrage benötigte Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bestimmt den Börsenpreis.
    Alle anderen für die Nachfrage benötigten Kraftwerke werden zum Preis dieses Kraftwerkes ( Grenzkraftwerk ) bezahlt. Ein sogenannter „Mitnahmeeffekt“ wird wirksam.
    Dazu muss man die Merit Order Kurve kennen, wo die Kraftwerke, in preislicher Reihenfolge, von links nach rechts aufsteigend angeordnet sind. .
    Siehe hier: http://tinyurl.com/kpauqgr

    Je mehr EEG Strom – ohne Grenzkosten für die Börse – links auf der Kurve dazu kommt, desto mehr der teuren Kraftwerke werden rechts aus der Kurve verdrängt, und das nächst billigere Kraftwerk bestimmt den Börsenpreis, und somit auch den Preis für alle anderen links auf der Kurve
    Der „Mitnahmeeffekt“ für diese Kraftwerke wird geringer.

    Nun zu meinem Beispiel: .
    1)
    Ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2)
    Mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

    Im Fall 1) bestimmen teure Öl oder Gaskraftwerke noch den Börsenpreis.

    Im Fall 2) Verdrängen die 15 Kwh EEG Strom zu 0,30 Euro die teuren Öl oder Gaskraftwerke, und für die restlichen 85 Kwh werden Steinkohlekraftwerke zu 0,20 Euro/Kwh preisbestimmend

    Fazit, die 100 Kwh kosten an der Börse keine 25 Euro mehr, sondern nur noch 21,50 Euro..

    Jetzt wird Herr Jensen gleich kommen mit dem Einwand, dass nur etwa 25 bis 30 % Strom an der Börse, am Spotmarkt gehandelt werden. Das ist in der Tat richtig, aber die am Spotmarkt sich ergebende Preise sind – wenn auch zeitversetzt – richtungsweisend für alle anderen Handelsarten.

    Nicht ohne Grund verlagert sich der Stromhandel tendenziell vom langfristigen Terminmarkt hin zum Spotmarkt. Immer mehr Markteilnehmer kommen allmählich dahinter, dass da, mit dem durch den EEG Strom gesenkten Börsenpreis, Periodenweise wahre Schnäppchen zu machen sind.

    So weit erst mal, wie die niedrigen Börsenpreise zu Stand kommen. Wer damit Geschäfte macht
    kann man hier sehen. http://tinyurl.com/nvu2jhx

  125. @ #68 E.Teufel

    „virtuelle Synchronmaschinen“
    Aha, nun werden aus simplen PV-Wechselrichtern virtuelle Synchronmaschinen. Nur von denen haben weder Sie noch der Avatar Lowinski was geschrieben.

    Aber Unkenntnis der Anderen behaupten, wenn auf die offenkundige Scharlatanerie hingewiesen wird. Das mit dem: „aber ich hab doch die virtuelle … gemeint“ zieht nicht. Entweder jemand ist in der Lage die korrekten Bezeichnungen (a) zu verwenden oder (b)nicht.

    Im Fall (b) muß er bereit sein die Konsequenzen zu tragen.

  126. @ # 68 Teufelchen

    Herr Teufel, im Unterschied zu Ihnen werde ich nicht dafür bezahlt, mich den lieben langen Tag mit allen denkbaren theoretischen Möglichkeiten zu beschäftigen, wie man dem Verbraucher mit Gadgets rund um die angeblich „erneuerbaren“ Energien immer noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Wie ich schon sagte, es gibt einen Haufen Firmen, die mit der Energiewende sehr schnell sehr reich geworden sind, und ich vermute mal, Sie sind E-Techniker und gehören irgendwo zu dieser Ma… pardon ehrenwerten Gesellschaft.

    Ich bleibe bei meiner Aussage, dass die Quellen, die Hr. Lowinski angeführt hat, Scharlatanerie propagieren. Unabhängig davon, welche Wunderwerke der modernen Elektronik man heute dank Mikroprozessor und Sensorik konzipieren kann, brauchen diese dennoch einen Energiespeicher, und den gibt es in der benötigten Größenordnung eben nicht. Batterien sind einfach nicht bezahlbar und könnten in den benötigten Mengen mangels Rohstoffen gar nicht hergestellt werden.

    Und was Ihre Quelle angeht, das ist jetzt drei Jahre her, in der Welt der Elektronik ist das schon eine halbe Ewigkeit, wenn man mal sieht, mit welcher Geschwindigkeit heute vielversprechende Neuerungen aus dem Labor in die Praxis gelangen. Also bitte Butter bei die Fische, wo läuft inzwischen etwas Vergleichbares in der Realität in einer Installation der Leistungsklasse > 5 MW (also gerade mal die Leistungsklasse einer einzigen Offshore-WEA) und nicht via „simulations and measurements in an experimental micro grid“, was kostet es und wie verhält es sich in einem realen Netz bei unvorhergesehenen Ereignissen?

    Mfg

  127. @ #69 P. Jensen

    „Da können sie mal Herrn Heinzow fragen, der erklärt ihnen das sicher gern.“

    Wie sagt es der Volksmund?: „Perlen vor die Säue werfen“?

    Aber nicht doch, Herr Jensen. Ich drück das mal juristisch aus:

    Trollgesetzbuch
    §1 Forentrolle sind ausnahmslos beratungsresistent. Sollte Satz 1 einmal nicht zutreffen, tritt er automatisch in Kraft.
    §2 …

  128. Herr Diehl, sie brauchen uns nicht permanent mit besserwisserischer Attitüde ihre „Beispiele“ vorrechnen. Ich habe ihnen schon mehrfach gesagt, dass sie zwar den M-O-Effekt richtig verstanden haben, aber dann einfach die falschen Schlussfolgerungen draus ziehen. Preissenkungen, die durch staatliches Duping verursacht werden, haben niemals einen positiven volkswirtschaftlichen Effekt.
    Und wenn es einen positiven Effekt geben sollte, wie sie vermuten, dann hat der nichts mit dem EEG-Konto und der EEG-Abrechnung zu tun. Das können sie nicht miteinander vermischen. Das hat ihnen Herr Jacob auch schon mal gesagt.

    Übrigens nutzen industrielle Großverbraucher schon die niedrigen Börsenpreise. Also da haben sie einen positiven Effekt.
    Aber im gesamten Energiewirtschaftssystem führt das nicht zu Einsparungen, sondern zu höheren Kosten, weil es eben staatliches Dumping ist. Da fehlen ihnen aber die volks-und betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse, um das zu begreifen.
    Da können sie mal Herrn Heinzow fragen, der erklärt ihnen das sicher gern. Meine Erklärungen u.a. im SMA-Blog haben ja nicht zum Erfolg geführt.

  129. @Engelchen:
    Deine Beiträge hier zeugen auch nicht gerade von Fachwissen. Es ist auch nicht Sinn der Sache hier innerhalb von ca. 500 Zeichen sein gesammeltes Wissen aufzuschreiben. Das kann man nicht verlangen.

    Aber man kann verlangen, dass wenn Herr Lowinski (oder ich) einem Herrn Müller oder einem Herrn Heinzow etwas über virtuelle Synchronmaschinen erzählen, wovon sie offenkundig vorher noch nie gehört haben, dass diese Herren sich wenigstens darüber belesen. Und es kann nicht angehen, dass Herr Lowinski noch einen Link setzt, nur damit dieser dann als Scharlatanerie abgetan wird.

    Aber für die Suchfaulen (und denen, den die Links von Herrn Lowinski zu unwissenschaftlich sind), hier ist bspw. ein Paper der TU Clausthal:
    http://bit.ly/1vvdshm

  130. zu #62 Pseudonym k. Lowinski

    „Ich für meinen Teil habe mein Studium der Elektrotechnik als ersten Schritt gesehen.“

    Selten so gelacht. Was hat Elektrotechnik mit Ökonomie zu tun?

  131. @ #63 Pseudonym H. Diehl

    Verschonen Sie Ihre Mitmenschen endlich mit Ihrer Trollo-Ökonomie. Siebtklässler, die gerade den Dreisatz gelernt haben, können es besser als Sie mit Ihrem angeblichen Börsentick. Ihre hier propagierte Denkweise – die eines Trollos, der Regeln (Hochwassergebietsschilder) vorsätzlich mißachtet – entspricht der einer Hausfrau, die meint, daß aufgrund eines Sonderangebots im Supermarkt die Lebenshaltungskosten gesunken sind.

    Was den sog. „EE“-Merit-Order-Effekt betrifft, so habe ich den „Erfinder“ kennengelernt. Der war noch nicht einmal in der Lage im Oberseminar einen vernünftigen Vortrag auf Englisch zu halten und hat sich beim Plagiieren erwischen lassen. Daß sich derlei Unfug in Ideologen- und Forentroll(-störer-)kreisen hält ist verständlich, denn so kann die Propaganda fürs ungebildete Volk wirksam verbreitet werden.

    Ansonsten ist Ihre Primitivpropaganda incl. primitivster Beispielrechnungen locker widerlegbar. Das ist aber unwichtig, denn solche Foristen wie Sie muß man als Forenstörer (Internetvulgo: Troll) überführen. Danach werden dann Ihre primitivdarstellungen widerlegt, aber den Zeitpunkt bestimmen nicht Sie als Trollo.

  132. @Kurt Lowitzki
    „““Ich für meinen Teil habe mein Studium der Elektrotechnik als ersten Schritt gesehen. Die wesentliche fachliche Entwicklung habe ich aber erst danach erlebt.“““““

    Ich für meinen Teil, habe bisher bei Ihren Ausführungen noch nix gelesen, das darauf hinweist, das Sie elektrotechnisch bewandert sind. Bisher haben Sie nur andere Kommentare und die Ausführungen eine Herren Humpich madig gemacht….ohne fachlich qualifizierte Gegenargumente zu bringen.

    Sorry, bisher fand ich noch keinen Hinweis darauf, das man energietechnisch eine Diskussion mit Ihnen führen könnte, die auf Augenhöhe ablaufen würde.
    PS. Ok, ick kann Ihnen ja meine Leiter pumpen.

    MfG
    Energie-Ossi

  133. @ # 43 Kurt Lowinski

    Sie verweisen auf zwei Quellen als Beleg für die Möglichkeit, rotierende Massen von Großkraftwerken als Energiespeicher durch Elektronikschaltungen zu ersetzen: „Schauen Sie mal hier – hier können Sie dazu lernen, damit ihnen solche peinlichen Präsentationen ihres Unwissens erspart bleiben: http://tinyurl.com/PV-statt-RotierendeMassen http://tinyurl.com/PV-Netzdienstleistungen“

    Nun, Hr. Lowinski, danke für die Hinweise, jetzt hatte ich mal Gelegenheit, einige Quellen dieser immer wieder verbreiteten Behauptungen zu studieren. Leider ist mein Fazit vermutlich nicht so ganz in Ihrem Sinne. Kurz zusammengefasst lautet es: Scharlatanerie.

    Bei Ihrer ersten Quelle handelt es sich lediglich um eine Ankündigung eines Artikels. Ein Link zum Artikel fehlt. In der Ankündigung steht nur ein einziger relevanter Satz: „Das kann theoretisch jeder Batteriewechselrichter.“ Daraus lässt sich schließen, dass die Energiespeicherung mithilfe von Batterien erfolgen soll. Eine Abrechnung mit derartigen Ansätzen habe ich bereits vor einigen Monaten hier bei EIKE unter dem Titel „Eine Monsterbatterie für Absurdistan“ veröffentlicht, siehe http://tinyurl.com/qf28ctu

    Darin habe ich vorgerechnet, dass Batterien als Speicher für das Netz völlig unbezahlbar sind. Zitat: „Ende des Jahres 2013 waren in Deutschland Windräder mit einer Gesamtleistung von 32455 MW installiert, die bei Flaute jedoch meist nur wenige Prozent ihrer nominellen Leistung abgeben. Rechnet man mit den obigen Angaben nach, was eine Batterie kosten würde, welche die Speicherung einer einzigen Stunde bei voller Leistung dieser Windenergieanlagen ermöglicht, so landet man bei 39 Mrd. €. Ein recht ordentlicher Betrag für die Speicherung gerade mal einer Stundenleistung. Für einen vollen Tag von 24 h käme man dann schon zu der noch deutlich beachtlicheren Summe von 938 Mrd. €, das entspricht einer knappen Billion. Und das nur für die Speicherung einer einzigen Tagesproduktion der zurzeit installierten Windenergieanlagen.“

    Auch bei Ihrer zweiten Quelle, die eigentlich eher der Kategorie Werbematerial zuzuordnen ist, wird ab Seite 30 der Einsatz von Batteriespeichern propagiert, also derselbe unsinnige Ansatz wie oben. Darüber hinaus wird noch ein zweiter Lösungsansatz propagiert, und zwar die „Entschleunigung von Massen“ in Windenergieanlagen. Ins Deutsche übersetzt heißt das, man bremst den Windradrotor durch erhöhte Stromentnahme aus dem Generator und nutzt die so gewonnene Energie zur Netzstabilisierung. Das ist doppelter Humbug. Zum einen setzt dies voraus, dass überhaupt in nennenswertem Umfang Windleistung zur Verfügung steht, was an sehr vielen Tagen des Jahres nicht der Fall ist, selbst wenn Sie die Zahl der Windanlagen verzehnfachen sollten. Zum anderen fehlt den Elektroniken aber auch die Taktvorgabe, denn sie sind Frequenzfolger und keinesfalls Frequenzgeber. Sobald Sie die rotierenden Massen der konventionellen Kraftwerke komplett aus dem Netz nehmen, und in dem Dokument wird ja ausdrücklich von 100 % EE-Stromerzeugung gesprochen, fehlt der Taktgeber, und was machen die Elektroniken dann? Mich würde mal interessieren, wie diese Spezialisten denn die Regelung aufbauen wollen, wenn es keine rotierenden Massen mehr gäbe, welche die automatisch „richtige“ Reaktion der Frequenz zahlreicher verteilter Erzeuger auf plötzliche Lastschwankungen durch schlichte automatische Kopplung übernehmen. Und vergessen Sie separate Datenübertragungen, wenn es zu größeren Störungen im Netz kommt, fallen diese ebenfalls aus. Die Frequenz-Lastkopplung großer Generatoren funktioniert dagegen immer und wird durch das Netz selbst mit Lichtgeschwindigkeit bis in die kleinsten Verästelungen übertragen. Und Energiereserven befinden sich nicht nur in den Schwungmassen, sondern in noch viel größerem Maße in den zigtausenden Tonnen ultrahocherhitzen Dampfs in den Kesseln. Wenn beides nicht mehr zur Verfügung steht, stehen Sie schnell im Dunkeln….

    Abgesehen davon wird in dem Papier dieser Firma immer wieder auf den Einsatz konventioneller Kraftwerke wie Gas-und-Dampf-Kraftwerke Bezug genommen. Man traut also offensichtlich den eigenen Lösungen nicht ausreichend. Dieses Unternehmen ist ein typischer Vertreter der neuen Zunft parasitärer Start-Ups, die durch den warmen Subventionsregen der Energiewende in den letzten Jahren rasant groß geworden sind und beliebige Varianten von Schlangenöl anpreisen, nur damit keiner auf die Idee kommt, ihnen endlich mal den Geldhahn zuzudrehen.

    Mfg

  134. T Heinzow sagt:

    Vereinfachtes Beispiel:
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom!
    Obwohl der doch teurer ist.. “

    Selten solchen Quatsch gelesen. Foristen zu detaillierter Auseinandersetzung mit derlei Unfug zu veranlassen ist das einzige Ziel dieser Trolle. Aus dem Troll Diehl wird erst dadurch ein Trollo, weil er sich auch noch dämlich anstellt und es nicht merkt.

    @ Herr Heinzow
    Ich habe mal gelesen, dass man hier bei EIKE auf den „Unsinn“ der Energiewende aufmerksam machen will.. Es ist ja ohne Zweifel einiges am Ablauf der Energiewende zu kritisieren. Dazu muss man sich allerdings auch auskennen. Wenn Sie schreiben, selten solchen Quatsch gelesen, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie sich nicht auskennen, sonst wüssten Sie, dass das was Sie als Quatsch bezeichnen Realität ist. Warum sinken denn die Börsenpreise ??. Doch nur weil der „teure“ EEG Strom an der Börse nach dem Merit Order Prinzip die Preise senkt., wie in meinem Beispiel deutlich gemacht. Zum besseren Verständnis für Sie. Der fällt dort zum „Null“ Tarif an. Bezahlt wird der außerhalb der Börse über die EEG Umlage. Wie viel von dieser Umlage durch den Preis mindernden Merit Order Effekt kompensiert wird, können Sie im Folgenden sehen..

    Führen Sie sich die Studie zu Gemüte, da können Sie sehen, wie die Strompreise nach der Abschaltung der ersten AKW nach oben gegangen wären, wenn die EE nicht wären.
    http://tinyurl.com/po4whc8

    Ich hoffe Sie kommen als „studierter Ökonom“ klar mit der „hypothetischen“ Betrachtung.
    Wenn nicht melden Sie sich, ich helfe Ihnen gerne weiter.

    Abschließend eine Empfehlung von einem Troll. Machen Sie sich weniger Sorgen um die geparkten Autos am Fischmarkt, dafür mehr mit der Materie vertraut. Das ist gut für die Qualität dieses Forums.

  135. @#58: Herr Boehm,

    Es gibt ein paar Individuen hier, die sind einfach nur „dagegen“. Begründen können Sie es nicht, und für eine argumentative Auseinandersetzung fehlt der fachliche Hintergrund. Ist schon interessant, wenn sich da jemand in jedem zweiten Post auf sein achso tolles Studium bezieht und anderen eine wissenschaftliche Arbeitsweise abspricht.

    Ich für meinen Teil habe mein Studium der Elektrotechnik als ersten Schritt gesehen. Die wesentliche fachliche Entwicklung habe ich aber erst danach erlebt.

    Ich warte jedenfalls noch auf Diskussionspartner, die argumentativ mitreden können und nicht nur durch Polemik und fehlende Kinderstube glänzen. Davon gibt es hier sicher auch welche.

  136. @ #58 Pseudonym K. Boem

    Was haben denn die Herrschaften, die sie anhimmeln, denn sachlich zu bieten?

    Eine Ware (Strom) wird billiger, weil billige Anteile der Ware durch teurere ersetzt werden? Derartigen Schwachsinn nennen Sie sachlich? Kennen Sie das volkstümliche Sprüchlein mit der Vollständigkeit des Inhaltes des Küchenschrankes? Und dann lesen Sie mal nach, was eine Beleidigung ist und was nicht.

    Jemanden, der permanent substanzlose bzw. falsche Behauptungen (wider besseres Wissen?)aufstellt als schusselig zu charakterisieren ist Ausfluß der Meinungsfreiheit. Ein Schüler, dem eine 6 verpaßt wird, weil seine Leistung ungenügend ist, wird auch nicht beleidigt, obwohl er das meint. Nur Forenstörer stellen derartige Behauptungen entsprechend der Anleitung im Forenstörerhandbuch auf.

    Irgendjemand meint jedenfalls, daß hinter ihrem Pseudonym ein gewisser G. Innerhofer steckt.

  137. @ #58 Pseudonym Kurt Boem

    Sie können offensichtlich nicht zwischen Troll und Trollo unterscheiden.

    Ein Trollo ist jemand, der bei auffrischenden westlichen Winden in Hamburg sein Auto auf dem Fischmarkt parkt und nachdem das dann abgesoffen ist oder die Feuerwehr eine saftige Rechnung schickt, dem Klimawandel die Schuld gibt. Das sind doch höchst liebenswerte der Menschlichkeit entsprechende Leute. Trollo ist doch keine Beschimpfung … . Und in Norwegen sind Trolle auch keine unbeliebten Phantasiewesen.

    Außerdem sagt doch die Politik, daß der Klimawandel an allem Schuld sei, wenn also z.B. Autos massenweise absaufen oder den Bach runterrauschen.

  138. @ # 50 Kurt Lowinski

    Herr Lowinski,

    ich habe die Datei von Prof. Alt persönlich (anlässlich einer Veranstaltung, auf der er einen Vortrag hielt) erhalten, und zwar erst vor wenigen Monaten, daher gehe ich davon aus, dass sie nach wie vor aktuell ist. Einen Link kann ich Ihnen leider nicht bieten, aber auf der von mir angegebenen Homepage gibt es die Möglichkeit, ihm eine Mail zu schicken. Ich habe Prof. Alt als sehr freundlichen und zuvorkommenden Menschen erlebt und bin mir sicher, dass er Ihnen die Unterlage auf Anfrage gerne zukommen lassen wird. Die genaue Bezeichnung haben Sie ja.

    Ich wünsche viel Erfolg.

    Mfg

  139. @ ADMIN bzw. Heinzow,

    Heinzow, haben sie eigentlich was anderes auch noch drauf, als alle mit Troll zu beschimpfen?

    Sie mögen sich ja in diesen Ausdruck unsterblich verliebt haben und finden es selbst vielleicht noch immer lustig, ihre Kommentare auf Trollausdrücke zu beschränken, aber haben sie schon einmal daran gedacht, dass ihr Verhalten nichts weiter darstellt, als dämliche Beleidigungen anderer? Haben sie sachlich rein gar nichts zu bieten?

    Was oder wer erlaubt ihnen, diese dämlichen Postings hundertfach zu wiederholen ohne das dieses langweilige wie proletische Gehabe auch mal abgestellt wird. Trollhitparade, Trolle da und dort, Trollhausen bla bla bla, mehr haben sie nicht drauf? Dann suchen sie sich doch gefälligst eine Spielwiese, wo ihr idiotisches Geschreibe als zumindest lustig empfunden wird. Oder ist EIKE tatsächlich der Magnet für derartigen Dreck?

  140. @ #44 . Jensen

    „Aber diesen Teil der sog. „Energiewende“ unterschlagen die „Energiewender“ ja gern.“

    Das Pseudonym H. Diehl ist ein bezahlter Forenstörer, der gemäß Handbuch arbeitet. Ziel ist die Beschäftigung der Foristen und das Zumüllen mit unsinnigen Behauptungen:

    „Vereinfachtes Beispiel:
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom!
    Obwohl der doch teurer ist.. “

    Selten solchen Quatsch gelesen. Foristen zu detaillierter Auseinandersetzung mit derlei Unfug zu veranlassen ist das einzige Ziel dieser Trolle. Aus dem Troll Diehl wird erst dadurch ein Trollo, weil er sich auch noch dämlich anstellt und es nicht merkt.

  141. @ #41 Trollo H. Diehl

    Sind Sie tatsächlich der Ansicht, daß jemand Telekomaktien zu 50 € das Stück verkaufen kann, wenn die benachbarte Börse die für 5€ anbietet?

    Für wie blöd halten Sie eigentlich Ihre Mitmenschen. Die andere Alternative können Sie oder können Sie nicht erkennen, je nachdem wie es um Ihre Intelligenz bestellt ist. Und die können Sie entweder selbst beurteilen oder eben auch nicht.

  142. #43: Kurt Lowinski sagt:
    am Donnerstag, 20.11.2014, 14:33
    @ #29: T.Heinzow sagt:
    „Rotierende Massen …, das können aber genauso gut Millionen von PV- und Windkraft-Wechselrichtern sein.“
    Wechselrichter haben also gemäß der Physik der Trollo-Universitäten ein Trägheitsmoment.
    An den Trollo-Universitäten wird ja auch gelehrt, daß es erneuerbare Energie gibt.

    Aha – wieder nur Behauptungen und unsachliche Beschimpfungen, die selbst offensichtlich einem Troll entstammen 😉

    Schauen Sie mal hier – hier können Sie dazu lernen, damit ihnen solche peinlichen Präsentationen ihres Unwissens erspart bleiben:
    http://tinyurl.com/PV-statt-RotierendeMassen
    http://tinyurl.com/PV-Netzdienstleistungen
    ###############################################################.
    Ihr unerträgliches Geschwafel trotzt sicher jeder Realität. Erklären Sie doch einmal wie bei solchen atmosphärischen Bedingungen die „Wind- und Solarkraftwerke“ wesentliches zur Netzstabilität beitragen könnten….
    http://bit.ly/1co0M0j
    Wenn Leute wie Sie weiter die Energiewirtschaft beeinflussen, geht nicht nur, frei nach Frau Hendricks, beim Fi**** demnächst in D das Licht aus….

  143. #43: Kurt Lowinski sagt:
    am Donnerstag, 20.11.2014, 14:33
    @ #29: T.Heinzow sagt:
    „Rotierende Massen …, das können aber genauso gut Millionen von PV- und Windkraft-Wechselrichtern sein.“
    Wechselrichter haben also gemäß der Physik der Trollo-Universitäten ein Trägheitsmoment.
    An den Trollo-Universitäten wird ja auch gelehrt, daß es erneuerbare Energie gibt.

    Aha – wieder nur Behauptungen und unsachliche Beschimpfungen, die selbst offensichtlich einem Troll entstammen 😉

    Schauen Sie mal hier – hier können Sie dazu lernen, damit ihnen solche peinlichen Präsentationen ihres Unwissens erspart bleiben:
    http://tinyurl.com/PV-statt-RotierendeMassen
    http://tinyurl.com/PV-Netzdienstleistungen
    ###############################################################.
    Peinlich ist nur Ihr Auftritt! Schauen Sie doch einmal auf Seite 21 von 57 im 2. Link nach. Was steht da unter Punkt 7 der Darstellung „Das regionale Stromnetz der Zukunft“? Richtig: KONVENTIONELLES GROSSKRAFTWERK!! Ohne geht es nicht, auch wenn der Titel Ihrer Öko-Propaganda etwas anderes kolportieren will.

  144. @ #48 k. Lowinski

    Forenstörer sind gemäß Forenstörerhandbuch gehalten ihre Beiträge mit Links vollzudröhnen, um die anderen Foristen über alle Maßen zu beschäftigen, mit zeitraubendem Lesen etc. . Der Auftrag der Forenstörer ist klar: Stören und beschäftigen mit unsinnigen Behauptungen, Nullsätzen, Trivialitäten und Links auf unbrauchbare Pamphlete und Propaganda. Wer sich dann weigert das Spielchen mitzuspielen und die Trolle entlarvt wird dann gemäß Forenstörerhandbuch mit dem hier bedacht: „Fehlende Argumente und das eigene Unverständnis hinter der Aussage „Links will ich nicht lesen“ zu verstecken ist schon peinlich 😉 “

    Sie nehmen doch nicht ernsthaft an mit Ihrem Kindergartengehabe – gehört auch zu den Tricks, die die Instinkte der Foristen in gewünschter Weise wecken sollen – irgendetwas hinsichtlich Ihres Auftrages als Forenstörer erreichen zu können.

  145. @ #42 E.Teufel

    Viel Spaß bei der Nachbildung des aktiven und passiven Verhaltens von rotierenden Massen in einem synchronisierten Drehstromnetz, dessen Kraftwerksleistung über die Frequenz gesteuert wird, mittels zehntausenden von Wechselrichtern.

    Wenn Sie meinen eine Hitparade der in verständliche Sprache umgesetzten Trollo-Sprüche (Behauptungen) aufmachen wollen, steht Ihnen das frei. Vergessen Sie aber nicht den Ursprung zu erwähnen.

  146. @ Herr Müller:

    Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben. Nachdem ich das genannte Dokument auf der Website selbst nicht gefunden habe, habe ich die komplette Seite mit allen Links auf meine Festplatte gespiegelt und nochmals nach der Datei gesucht. Fazit: Vielleicht gab es sie mal dort – jetzt gibt es die nicht mehr. Vielleicht hat Herr Alt die Datei herunter gekommen, weil die Inhalte nicht mehr aktuell oder stichhaltig sind? Sonst hast er doch alles mögliche dort veröffentlicht.

    Alternativ schicken sie mir doch einfach einen Link.

  147. @ #37 K. Lowinski

    „Nicht als Troll bezeichnet wird jemand, der argumentativ eine andere Meinung vertritt.“
    Das ist bezgl. dessen, was Sie so fabrizieren eine unsubstantiierte Behauptung. Aber Sie können natürlich gerne vorrechnen, wie die Preise für Waren(z.B. Strom) sinken sollen, wenn billige Waren durch teurere substituiert werden.

    Und dann beachten Sie, daß „Trollo“ „Troll“ ist.

  148. Habe köstlich gelacht, Herr Heinzow. Fehlende Argumente und das eigene Unverständnis hinter der Aussage „Links will ich nicht lesen“ zu verstecken ist schon peinlich 😉

    Naja – so ungefähr habe ich mir das schon gedacht. Die kleinsten Hunde bellen am lautesten.

  149. @ #43 K. Lowinski

    Physikalisches Verständnis (a) oder in Ihrem Fall Unverständnis (b) wird dadurch sichtbar, daß (a) die Begrifflichkeiten korekt benutzt werden oder eben (b) nicht. Ihr Unvermögen wissenschaftlich zu denken und zu argumentieren wird dadurch sichtbar, daß Sie auf irgendwelche Links verweisen, weil Sie selbst nicht in der Lage sind etwas zu formulieren und zu beweisen.

    Ihr Leseverständnis geht auch gegen Null, denn Sie wissen offensichtlich nicht, was das Trägheitsmoment ist. Sie können natürlich Ihr formales Wissen durch Wiki etc. aufbessern, aber Ihre Unfähigkeit wissenschaftlich zu denken und das Wissen zu nutzen wird dadurch nicht reduziert.

    Und das mit den Links können Sie sich ersparen. Die haben keine Beweiskraft.

  150. Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl wieder mit seiner Parallel-Arithmetik! :-)))

    Schauen sie mal auf ihr Konto, Herr Diehl. Da gibt es jeden Monat einen Zahlungseingang von ihrem VNB für ihre PV-Anlage auf dem Dach.

    Und der Preis für diesen Strom bewegt sich zwischen etwa 9 ct und etwa 63 ct/kWh, je nachdem, wann die Anlage in Betrieb genommen wurde.

    @Herr Jensen
    Sie haben ja schon Probleme mit der einfachsten Form der Mengenlehre.
    Richtig muss es heißen, die Vergütung für diesen Strom bewegt sich zwischen 9 und 63 Cent/Kwh.
    Der Preis der im System für diesen Strom zu Buche schlägt, liegt bei 13,x Cent.
    Schauen Sie sich mal die folgende Studie an. http://tinyurl.com/po4whc8
    Da können Sie sehen, welche Preissteigerungen ich mit meinem teuren PV Strom geholfen habe zu verhindern.
    Die Studie ist übrigens weder von Greenpeace, noch von Fraunhofer.

    Peter Jensen sagt:
    Sie stimmen doch sicherlich zu, dass diese „Gestehungskosten“ höher sind als die Gestehungskosten sämtlicher konventioneller Kraftwerke. Dann üssen sie auch zustimmen, dass das teurer Strom ist, der niemals billiger sein kann als herkömmlicher Strom.

    @Herr Jensen
    Hat doch auch keiner behauptet, dass der billiger ist.

    Schauen Sie sich doch mein Beispiel genau an, und zwar was im letzten Satz steht.:

    Hier noch mal zur Erinnerung:
    Vereinfachtes Beispiel:
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom!
    Obwohl der doch teurer ist..

  151. Herr Diehl wieder mit seiner Parallel-Arithmetik! :-)))

    Schauen sie mal auf ihr Konto, Herr Diehl. Da gibt es jeden Monat einen Zahlungseingang von ihrem VNB für ihre PV-Anlage auf dem Dach.

    Und der Preis für diesen Strom bewegt sich zwischen etwa 9 ct und etwa 63 ct/kWh, je nachdem, wann die Anlage in Betrieb genommen wurde.

    Sie stimmen doch sicherlich zu, dass diese „Gestehungskosten“ höher sind als die Gestehungskosten sämtlicher konventioneller Kraftwerke. Dann üssen sie auch zustimmen, dass das teurer Strom ist, der niemals billiger sein kann als herkömmlicher Strom.

    Aber diesen Teil der sog. „Energiewende“ unterschlagen die „Energiewender“ ja gern.

  152. @28# Genau Onkel Heinz, Deutschland sucht den Energiewendestar! Und, nein nicht Bohlen, sondern Hendricks moderiert und Kemfert assistiert. Oder als daily soap um halbacht beim Staatsfunk: Gute Winde, schlechte Winde
    Ob das allerdings dem Original ähnlichen Namen die Show stehlen würde?
    Auch musikalisch könnte es einen neuen Karnevalsgassenhauer geben… es gibt kein Wind auf Pellworm, es gibt kein Wind, drum fahr ich nicht nach… aber bitte nicht gesungen von Helene Atemlos. Unser Wirtschaftserzengel bietet sich an und bestätigt seinen Parteischlagraum Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden!
    „..ist eine rein nationalistische Propagandaschlacht…“ Mir fehlt das dem nationalen folgenden unabdingbare S-Wort, daß derartige Ideologie der wieder herrschenden Dummheit kennzeichnet. Ja, sollte man vielleicht nicht so offen aussprechen wie die inflationäre Kosekotzform. „… ohne echten Mehrwert.“ Na, was ist das denn für kapitalistisches Gift, Mehrwert. Ohne Mehrwert wird alles zum Kehrwert. Entschuldigung, die Energiewende geht mit mir durch…

  153. @ #29: T.Heinzow sagt:
    „Rotierende Massen …, das können aber genauso gut Millionen von PV- und Windkraft-Wechselrichtern sein.“
    Wechselrichter haben also gemäß der Physik der Trollo-Universitäten ein Trägheitsmoment.
    An den Trollo-Universitäten wird ja auch gelehrt, daß es erneuerbare Energie gibt.

    Aha – wieder nur Behauptungen und unsachliche Beschimpfungen, die selbst offensichtlich einem Troll entstammen 😉

    Schauen Sie mal hier – hier können Sie dazu lernen, damit ihnen solche peinlichen Präsentationen ihres Unwissens erspart bleiben:
    http://tinyurl.com/PV-statt-RotierendeMassen
    http://tinyurl.com/PV-Netzdienstleistungen

  154. @#29 Herr Heinzow,

    Gemach, gemach. Nicht dass Sie hier noch unter Trollverdacht kommen. Es geht ja nicht darum irgendwo eine rotierende Masse zu haben, sondern darum, dass die Frequenz sich nicht verringert bei plötzlichem Leistungseinbruch auf Erzeugerseite (vice versa).
    Und ein langsameres Absinken der Frequenz kann man ganz klar auch über Wechselrichter steuern. Man kann es sich sogar aussuchen, wie man es gerne hätte. Nicht immer ist diese rotierende Masse von Vorteil. Denken Sie nur an einen generatornahen Kurzschluss.

    PS: Auf welche Ihrer unglaublichen Listen kommt jetzt also folgendes Statement:
    „Wechselrichter haben also gemäß der Physik der Trollo-Universitäten ein Trägheitsmoment.“

  155. T Heinzow sagt: # 33

    zur Trollologie in #30

    Der Trollo H. Diehl rät einem studiertem Ökonomen („nur etwas“)in die Materie einzusteigen … .

    Ich weiß, warum ich immer lache, wenn bei Weststürmchen von absaufenden Autos am Fischmarkt gemeldet wird. Und hier sollte unsereins den Trollo H. Diehl auf Schmerzensgeld verklagen, wegen Überstrapazierung der Lachmuskeln oder andererseits der Tränendrüsen, denn traurig ist das, was er an Denkvermögen anderen Menschen zutraut.

    @ Herr Heinzow
    Ich hoffe der studierte Ökonom hat was dazu gelernt, nämlich wie man teuren Strom,zu billigerem Strom machen kann. Das war es doch, was Sie mit #23 in Frage gestellt haben.

    Hier noch mal zur Erinnerung:
    Vereinfachtes Beispiel:
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

    Ich hoffe, dass es jetzt angekommen ist, und nicht wieder in ihrer Sorge um die Autos am Fischmarkt unter geht.

  156. @ #32 R. Manz

    Wie wahr:

    „…verkennt die menschliche Natur und daraus mögliche Verhaltensweisen“

    Es gibt da ein Lied: Kreuzberger Nächte … . Etwas abgewandelt zitiert: Die paar Vorlesungen Soziologie (war Pflicht!, sonst kein Sozialökonom …) waren nicht ganz umsonst … .

    Die Einblicke in die Abgründe (a-)sozialen und politischen Handelns waren zwar unerträglich (NS-Euthanasie – jetzt wieder der Sterbehilfequatsch incl. sozialverträglichem Ableben und Mobbing waren Themen, denen mein wissenschaftliches Interesse galt und noch gilt), aber sehr lehrreich.

    Max stellte die Frage nach dem Handeln der Institutionen, inzwischen stellt sich die FRage, wie durch Volksverdummung und Medienpropaganda das asoziale ideologisch-profitable Handeln „legitimiert“ wird und warum mehr oder weniger die komplette Journalistenschaft das wie in der ex-„DDR“ quasi gleichgeschaltet mitmacht. Eine Antwort kann man in dem Buch über die NS-Polizeibatallione (Ganz normale Männer – Reserve-Polizeibatallion 101) finden. Vorsicht, man kriegt das „K***“ beim Lesen. Man kann dort auch die Anfänge (??!) der politisch korrekten Sprache studieren.

  157. @Diehl….#34

    Ick nehme mal an, das Ihnen das technische Verständnis fehlt, meine Anspielung auf die Biogasanlage, im Bezug auf die autarke Versorgung der Puppenstube, richtig zu werten…..

    Da jetzt den übliche Beißreflex mit Atommüll raus zu kramen….is dann doch etwas trollig….ähm, drollig.

    Ok, neuer Versuch….und diesmal etwas logischer.

    Onkel Heinz…..Experimental-Puppenstubenbetreiber

  158. #26: Hofmann,M sagt:
    Diese Ihre Aussage …..
    „EIKE steht durch ihre niveaulosen Kommentare in einem ziemlich schlechten Licht, wenn Sie als die Fachleute hier nur ohne Argumente auf Konfrontationskurs unterwegs sind.“
    …ist schon als Kompliment aufzufassen und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das die Medizin (Stetiger Tropfen höhlt den Stein=Ideologie) zu wirken beginnt. Danke!

    Wenn das alles ist, kann die Energiewende ja kommen. Argumente dagegen scheint es ja offensichtlich nicht zu geben 😉

  159. @ #23: T.Heinzow:

    Herr Heinzow,

    sie haben da etwas falsch verstanden:

    Was ein Troll ist, kann man in Wikipedia nachlesen. Daraus zitiere ich: „Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten, mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen…“

    Sie provozieren, lamentieren in destruktiver weise einzig mit der Motivation, andere als dumm dastehen zu lassen. Argumente bringen sie keine.

    Nicht als Troll bezeichnet wird jemand, der argumentativ eine andere Meinung vertritt.

    Es ist also wohl offensichtlich, wer hier der Troll ist – nämlich Sie!

    Und nun strengen Sie sich mal ein bisschen an und bringen Sie Argumente.

  160. #22: Ulrich Wolff:
    Eine interessante Situation skizzieren Sie da. Genau dahin führt unser aktuelles Strommarkt-Design. Deshalb schlägt das Grünbuch drastische Maßnahmen vor. Sie schreiben:

    Sie schreiben dort in ihrer kleinen Geschichte: „Die gefährlichen Kernkraftwerke waren längst weg, Gas aus Russland gab es zwar reichlich, aber kaum dafür Kraftwerke, weil die ja meistens doch nur rumgestanden hätten.“

    Da das Einspringen in Engpass-Situationen zukünftig die *einzige* Daseinsberechtigung für konventionelle Kraftwerke ist, ist das Szenario dass sie in der Regel nur herum stehen und ein paar Stunden pro Jahr bei Bedarf einspringen genau das, wohin die Reise geht. Natürlich kann man sich nun überlegen. ob dafür nun langfristig Kraftwerke das Mittel der Wahl sind. In jedem Wohngebäude gibt es eine Heizung. Die steht auch den größten Teil des Jahres untätig herum. Würde eine solche Heizung neben Wärme auch Strom produzieren, und könnte sie das auf Abruf, wäre das Problem bereits gelöst. Ganz ohne Kraftwerke.

  161. @ # 25 Kurt Lowinski,

    schauen Sie mal unter http://www.alt.fh-aachen.de/ (@ Admin, das ist so kurz, dass ich mir die Suche bei Tinyurl geschenkt habe, ich hoffe auf Ihr Verständnis).

    Dort gibt es einen Bereich, wo man Hilfsblätter downloaden kann. Sie müssen allerdings ein wenig suchen, es gibt sehr viele davon. Vielleicht ist ja noch mehr dabei, das für Sie von Interesse ist).

    Mfg

  162. Heinz Eng sagt in # 28
    Zu bedenken gebe ich aber, das Leute, die eine Biogasanlage betreiben….auch Mistforken, Spaten und Harken im Schuppen haben….weshalb ich den anwesenden Öko-Experimentierern dringest die persönliche Schutzausrüstung nahelegen möchte.

    @ Herr Eng.
    Gut, dann sollten Sie den AKW Betreibern auch nahe legen, dass sie sich ein Endlager im Schuppen
    einrichten, wegen der Gleichbehandlung.

  163. zur Trollologie in #30

    Der Trollo H. Diehl rät einem studiertem Ökonomen („nur etwas“)in die Materie einzusteigen … .

    Ich weiß, warum ich immer lache, wenn bei Weststürmchen von absaufenden Autos am Fischmarkt gemeldet wird. Und hier sollte unsereins den Trollo H. Diehl auf Schmerzensgeld verklagen, wegen Überstrapazierung der Lachmuskeln oder andererseits der Tränendrüsen, denn traurig ist das, was er an Denkvermögen anderen Menschen zutraut.

  164. @16# Herr Heinzow
    Sie treffen wieder ins Schwarze, auch wenn Menschen wie Lowinski das nie verstehen werden wollen. Ich frage mich hoffnungslos, wann endlich eine kritische Anzahl Menschen in diesem Land erkennen, daß das System Versager und Dummschwätzer wählbar und wiederwählbar macht und wählen und wiederwählen lässt und dass es am Ende nicht am Versager und Dummschwätzer liegt sondern die Wahlparteiendemokratie das eigentliche Problem ist, weil u.a. eine fortschreitende negative „Personal“-Selektion und „Verhausschweinung“ der Bürger beinhaltend. Wenn es dann erkannt wird, wird Mann und Frau vermutlich (und das ist dann ebenso niederschmetternd) wieder noch charismatischeren FührerInnen und deren schlichte Botschaften auf dem Leim gehen. So als hätten wir Deutsche noch nicht genug davon, anstatt die eigene Lebenszeit und Verantwortung für sich und seine Familie selbst in die Hand zu nehmen und dem offenbar unsterblichen Kollektiv- und Mehrheitsglauben eine persönliche Absage zu erteilen. Wir sind schon perfekt konditionierte Demokratie- und Staatsfetischisten. Ich nehme mich da nicht aus. Wer in West-DL seine Wurzeln hat kann sich diesem einnehmenden Wesen Demokratie- Staat – staatstragende Medien und Institutionen schwer entziehen, dabei lautet deren Angebot Zuckerstückchen gegen Abtreten von Eigentum und Rechte. Gut, manchem reicht das völlig aus. Hauptsache man tut vermeintlich Gutes wie zur fiktiven Klimarettung beizutragen! Ach, was sind wir so GUT…
    Wer immer noch glaubt, daß man in einer politischen Demokratie mit Sach- und Fachkenntnis, mit gutem Willen und „Staatsbürgerkunde“ bereits im Grundschulalter beginnend, den Laden schon schmeißen kann, verkennt die menschliche Natur und daraus mögliche Verhaltensweisen. Alle Umerziehungsversuche haben kurze Beine, die am Ende im Blut, Schutt und Asche stehen. Nicht umsonst, wenn wohl vergeblich, lautet mein Credo – die beste Politik ist die keine zu machen!

  165. Der Herr Lowinski schreibt in #25

    „“da sowohl Windkraft als auch PV das Verhalten dieser Komponenten problemlos nachbilden kann… „“

    Ich habe E-Technik nicht in Aachen studiert, sondern in Karlsruhe. Und das ist länger her. Aber jetzt bin ich neugierig . . . Geben Sie mir bitte einen kleinen Hinweis, wie Windkraft und/oder PV in einer windstillen Nacht irgendetwas nachbilden können?

    D. Rohrlack

  166. T Heinzow sagt:
    Und wenn jemand behauptet, dass der Strom billiger wird, wenn billiger Strom durch teureren ersetzt wird, ist er ein Trollo und wird, wie Sie auch, entsprechend behandelt. Die empirische Trolloforschung hat gezeigt, welche Strategie am effizientesten ist.

    @Herr Heinzow
    Sie müssen nur etwas tiefer in die Materie einsteigen, dann können Sie auch von einem „Trollo“ noch was lernen.
    Schauen Sie mal wie „teurer“ Strom billiger wird.

    Vereinfachtes Beispiel:
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

    Geht natürlich nicht „nur“ nach Adam Riese, sondern da müssen Sie schon Georg Candor, den Begründer der Mengenlehre mit einbeziehen, wenn Sie wissen wer das war.

  167. zu #25 Trollo-Physik eines K. Lowinski:

    „Rotierende Massen …, das können aber genauso gut Millionen von PV- und Windkraft-Wechselrichtern sein.“

    Wechselrichter haben also gemäß der Physik der Trollo-Universitäten ein Trägheitsmoment.

    An den Trollo-Universitäten wird ja auch gelehrt, daß es erneuerbare Energie gibt.

  168. Immer wieder niedlich mit anzusehen, wie die EE-Fans sich die Energiewende schönlügen….von Praxis keine Ahnung aber tolle Studien zitieren….bis das Dingens an die Wand gefahren ist und alle unschuldig auf den Boden gucken.

    Wie wärs denn…..wenn wir mal Nägel mit Köppen machen?

    http://www.smartregion-pellworm.de/home.html

    Eine tolle Spielwiese für Öko-Freaks und Wende-Fanatiker….dat Inselchen produziert mehr EE-Strom als se selber verbrauchen, hängen aber mittels Kabel immer noch am fiesen Verbundnetz, mit den noch fieseren Kohlekraftwerken…….also klemmt doch einfach mal das Kabel ab und lasst uns 3 Jahre lang gucken, wie die sich so schön dezentral und autark selber versorgen können.

    Tretet den technischen Beweis an….und dat zu realistischen Kosten, dann ….aber auch erst dann…nehme ich das Gesabbel ernst…..das ja die Wende so einfach und so billig wäre.

    Übrigens….natürlich dürfen sich die Pellwormer dann keinen freien Anbieter mehr suchen, sondern müssen allesamt den eigenen Strom nehmen und bezahlen….Herr Heinzow dürfte dahingehend genüsslich einen Preis ermitteln…der pro kWh zu zahlen wäre.

    Bevor man eine ganze Republik zur elektrotechnischen Experimentierstube gelangweilter Politologen macht….kann man doch erstmal an der Puppenstube trainieren….und beweisen, wie klasse dat alles laufen wird.

    Zu bedenken gebe ich aber, das Leute, die eine Biogasanlage betreiben….auch Mistforken, Spaten und Harken im Schuppen haben….weshalb ich den anwesenden Öko-Experimentierern dringest die persönliche Schutzausrüstung nahelegen möchte.

    PS. Energieversorgung muss im europäischen Rahmen gedacht werden, was unsere Grünen und Roten derzeit zum Schutz des Klima fabrizieren, ist eine rein nationalistische Propagandaschlacht, ohne echten Mehrwert.

    PPS. und 2017 werden auch die strammsten EE-Beführworter feststellen müssen, das ohne Strom auch keine Propaganda bei EIKE mehr möglich ist.

    Onkel Heinz……leicht amüsiert

  169. @Gerald Pesch #21
    Sie ist es halt, wenn eine politische Willkürpolitik (Ideologie statt freier Marktwirtschaft) dem Volk den Mangel und die Armut schackhaft diktieren will. Dazu gehören schön ausgemalte Energieeinsparparolen die einer neuen saubern grünen Zeit huldigen sollen.
    Nach braun und rot kommt die Diktatur (Ideologie) jetzt im grünen Gewand daher. Und das Sozialistische-Kommunistische Gedankegut wirkt in allen farblichen Diktaturphasen immer als Treibstoff um die Massen (Volk) gefügig zu machen. Bin mal gespannt, wie lange es diesmal dauer, bis der deutsch Michl merkt, wie der mit diesen Grünsozialisten wieder in eine neue UNFREIHEIT mit Gesetzen und Verboten diktiert wird. Wer in einer Welt voller Stromüberfluss (Kernkraft) noch von Stromeinsparung spricht und das Volk gesetzlich dazu zwingt Strom einzusparen, der will nicht die Freiheit und das Wohl der Gesellschaft, sonderen deren kontrolle und unterdrückung.
    Die Marktwirtschaft und die Freiheit wird durch die Energiewende/EEG/Energieeinsparverordnung und weiterer Verbots- und Zwangsabgabengesetz zu grabe getragen.

  170. @Kurt Lowinski #19

    Diese Ihre Aussage …..

    „EIKE steht durch ihre niveaulosen Kommentare in einem ziemlich schlechten Licht, wenn Sie als die Fachleute hier nur ohne Argumente auf Konfrontationskurs unterwegs sind.“

    …ist schon als Kompliment aufzufassen und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das die Medizin (Stetiger Tropfen höhlt den Stein=Ideologie) zu wirken beginnt. Danke!

  171. @#20: Herr Müller,

    Ich denke sie haben völlig recht – unter Berücksichtigung der Vorträge, die ich bisher von Herrn Alt gehört habe, ist er ein hervorragender „Starkstrom-Elektriker“ mit jede Menge Fachwissen in dem Bereich der konventionellen Energieerzeugung.

    Leider kann ich seine Thesen zur Systemstabilität nicht prüfen. Es ist schön, wenn sie sein Dokument auf ihrer Festplatte haben. Bei Google konnte ich es jedenfalls nicht finden. Würden Sie mir einen Link zur Verfügung stellen, der öffentlich verfügbar ist? Dann können wir gerne über dessen Inhalt diskutieren. Ansonsten steht nach wie vor dir Frage im Raum, wozu man bei großem Anteil erneuerbarer Energien überhaupt Motor-Generator-Sätze brauchen sollte, da sowohl Windkraft als auch PV das Verhalten dieser Komponenten problemlos nachbilden kann…

    Und bitte verstehen sie mich nicht falsch: Ich bin durchaus der Meinung, dass das Verhalten von rotierenden Massen im Netz gebraucht wird. Letztendlich ist es aber egal, wer dieses Verhalten im Netz zeigt. Das können rotierende Massen von Großkraftwerken sein, das können aber genauso gut Millionen von PV- und Windkraft-Wechselrichtern sein.

  172. @ #19 K.Lowinski

    Bewundernswert, wie Sie mit den Sprüchen aus dem Handbuch für Forenstörer kommen. Ihr Pech ist, daß das Handbuch nebst Inhalt bekannt ist. Inhaltsleere Sprüche – Nullsätze, Trivialitäten … – braucht man nicht argumentativ zu widerlegen. Da reicht der Hinweis auf die Nullsatzeigenschaft. Außerdem gilt in Foren das Prinzip: Don’t feed the trolls.

    „EIKE steht durch ihre niveaulosen Kommentare in einem ziemlich schlechten Licht.“ Richtig, die Trollos mögen die Kommentare nun wirklich nicht, denn wer dem Klimawandel die Schuld gibt, weil sein Auto auf dem Fischmarkt in Hamburg abgesoffen ist, hat wirklich nichts zu lachen …

    Und wenn jemand behauptet, daß der Strom billiger wird, wenn billiger Strom durch teureren ersetzt wird, ist er ein Trollo und wird, wie Sie auch, entsprechend behandelt. Die empirische Trolloforschung hat gezeigt, welche Strategie am effizientesten ist.

  173. Wenn man glaubt das Niveau geht nicht tiefer, kommt Frau Hendricks daher und schaltet einen Werbespot « Licht aus beim Ficken » für den Klimaschutz!!
    http://bit.ly/1uuxHsn
    Na ja, eine passendere Ministerin für die „Licht aus beim….“ Kampagne hätte man wohl kaum finden können. Klimaschutz hin oder her…..
    Wer jetzt noch nicht verstanden hat welche Spaßvögel in Deutschland Energiepolitik machen, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Was man im Ausland nach solchen Spots aus einem Bundesministerium über D denkt, das kann man sich ausmalen; die „bekloppten“ eben….

  174. @ # 13 Kurt Lowinski

    Sie schreiben: „Kann mir mal jemand erklären, warum Humpich dazu irgendeinen Bedarf an Motor-Generator-Sätzen sieht? Wenn ich mich recht erinnere, hatte schon Fred F. Müller diesen Fehler in seinem Beitrag über Kohlekraftwerke gemacht…

    Danke Hr. Lowinski, ich wusste ja gar nicht, welch eine Leuchte der Wissenschaft und Forschung Sie sind. Jetzt haben Sie mir geholfen, meinen Irrtum bezüglich rotierender Massen einzusehen. Bisher war ich so naiv, einem Menschen wie Prof. H. Alt zu glauben, der das Fach Elektrotechnik an der FH Aachen lehrt und diesem Aspekt sogar eines seiner Hilfsblätter mit dem Titel „Anteil der im Bestand EEG-gefährdeten Turbomaschinen an der Systemstabilität im Übertragungsnetz“ gewidmet hat. (J:\FH AKE\Hilfsb 192 Systemstabilitaet.doc).

    Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich gleich an Prof. Alt wenden und ihn über seinen Fehler aufklären, bevor er noch unschuldige Studenten verführt.

    Ach ja, und bitte machen Sie das bald, Aachen ist eine Karnevalshochburg und man sucht dort ständig nach Themen für gelungene Büttenreden. Sicher ist man ihnen für ein Highlight zur nächsten Karnevalssitzung am E-Technik-Institut sehr verbunden….

    Mfg

  175. @Herr Heinzow und Herr Hofmann,

    haben Sie außer ihren polemischen Sprüchen auch noch inhaltlich etwas zu sagen?

    EIKE steht durch ihre niveaulosen Kommentare in einem ziemlich schlechten Licht, wenn Sie als die Fachleute hier nur ohne Argumente auf Konfrontationskurs unterwegs sind.

    Also bitte: Das können Sie doch besser, oder?

  176. Wie die Energiewende für Arbeitsplätze sorgt, erklärt uns Chef Höhne in einem Artikel der AZ, Mainz mit dem Titel: „Kohle-Aus kostet keine Jobs“:
    „Dass die Betriebszeiten für das Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk derzeit von 8.000 Stunden auf unter 4.000 jährlich zurückgehen, habe keinen negativen Effekt auf die Mitarbeiterzahl. Im Gegenteil: Das häufige Rauf- und Runterfahren der Anlage sei personalintensiver als ein 24-Stunden-Betrieb“
    Ende des Zitats.
    Da kann man nur sagen, oh sancta simplicitas, so etwas auch noch öffentlich zu sagen!
    Auch wenn es die reine Wahrheit ist.

  177. @Kurt Lowinski #13 und Konsorten
    Jetzt tut mal nicht so heuchlerisch…euch Grün-Sozialisten ist es doch egal was die Fachleute sagen. Für euch ist nur wichtig, dass die deutsche Gesellschaft (industriebasierender Bürgerwohlstand) bis ins wirtschaftliche Mark geschadet wird. Nur eines habt ihr mal wieder nicht bedacht…Jeder Sozialist und Kommunist lebt ausschließlich auf den Kosten der Wirtschaftsstärke und der Leistungsbereitschaft eines Volkes. Und genau diese Leistungsträger (Wirtschaft und Kraftwerkmixpark) VERNICHTET ihr mit euren schizophrenen und heuchlerischen Gedanken einer Grünsozialistischen und Kommunistischen Gedanken- und Gesetzeswelt. Ihr habt immer noch nicht aus dem Untergang der Diktaturen in Deutschland gelernt. Weder aus der braunen, noch aus der roten und ihr wiederholt diese Diktaturgeschichten in EU-Deutschland mit den Grünen. Ihr seit einfach nur „Parasiten“ in unserer freiheitlichen Marktgesellschaft. Parasiten, die auf Kosten der Leistungsträger und der Vernunft und Verstand der Menschen sich bereichern und immer nur verbrannt Erde hinterlassen. Dazu zählen vor allen auch Greenpeace, B.U.N.D., WWF, PIK, Attak usw.

  178. „Wieso soll ein volatiles System mit einer stochastischen Energieerzeugung besser sein als ein System mit einer gesicherten Grundlast und einer marktwirtschaftlich freien Preisentwicklung?“

    Das ist doch ganz einfach zu beantworten: Weil die Politiker das auf Anraten von sog. Klimaforschern so beschlossen haben. Juristen, Soziologen, Lehrer der Geisteswissenschaften etc. sind nicht in der Lage Technik und Ökonomie zu beurteilen. Gleiches gilt natürlich für die Mehrheit der Klimaforscher in Bezug auf Ökonomie. Und wenn dann einer im Jahr 2000 behauptet, daß es in unseren Breiten keine langen und schneereichen Winter mehr geben wird wie in den 70ern, ist das die Realität, auch wenn dann 10 Jahre später Winter mit einer Länge und Schneemenge stattfinden, die die Länge und Schneemenge der Winter der 70er toppt. Dann heißt es: „was schert mich mein Geschwätz von gestern, wir haben neue Meeresströmungen entdeckt“. Oder: Es wird bei uns kalt, weil es im Norden wärmer wird … .

    Es gab da mal einen Bundeskanzler, der schwätzte auch: Lieber 5% Inflation als 5% Arbeitslose. Am Ende seiner Amtszeit hatte er beides, wurde gestürzt und wird immer noch wie ein „Heiliger“ verehrt, obwohl er als Volkswirt (Kanzler …) ein Versager und Dummschwätzer war.

  179. Hitparade der Werbesprüche der Trollos

    Vorschlag 1: „… dass die Anbieter mit 25 bis 30% Ökostrom in ihrem Angebot werben.“
    Vorschlag 2: „Tatsache ist, dass auf betreiben der konventionellen Seite ( ÜNB ) ab 2010 der EE Strom vermarktet werden muss, in Folge dessen die Preise an der Strombörse kontinuierlich sinken.“
    Vorschlag 3: „Mit Strom erwirtschaftete Deutschland 2012 ein Plus von 1,4 Milliarden Euro.“
    Jeweiliger Autor: Hans Diehl, Professor an der Trollo-Universität

  180. ch erlaube mir mal eine der vielen Spektakulären Phasen des Artikels unter die Lupe nehmen.
    Zitat:
    Ein echter politischer Hammer ist die folgende Aussage: …Wenn Strom in das Ausland exportiert wird, profitieren die ausländischen Stromverbraucher vom günstigen Strom in Deutschland, während deutsche Stromerzeuger zusätzliche Erlöse erzielen und dort teilweise die Konkurrenz verdrängen… Ist das wirklich das politische Ziel dieser Regierung? Deutsche Kleinrentner etc. machen sich für ausländische Stromkunden krumm, damit deutsche Stromerzeuger — gemeint sind ja wohl eher Windmüller und Sonnenfarmer — reicher werden? Zitat Ende.

    Diese beschriebene Situation dem EEG und der Energiewende in die Schuhe zu schieben, ist der eigentliche Hammer. Tatsache ist, dass auf betreiben der konventionellen Seite ( ÜNB ) ab 2010 der EE Strom vermarktet werden muss, in Folge dessen die Preise an der Strombörse kontinuierlich sinken. Und jetzt kommt der Hammer. Für diese sinkenden Börsenpreise müssen sich deutsche Kleinrentner krumm machen, weil dadurch für sie die EEG Umlage steigt, während andere Marktteilnehmer mit den niedrigen Börsenpreisen lukrative Geschäfte machen.
    Siehe hier: http://tinyurl.com/mge88ou
    Mit Strom erwirtschaftete Deutschland 2012 ein Plus von 1,4 Milliarden Euro.

    Oder hier: http://tinyurl.com/nh9f4j3

    Dass es kein EEG Strom sein kann der da ins Ausland verkauft wird, erkennt man schon daran, dass die Anbieter mit 25 bis 30% Ökostrom in ihrem Angebot werben.

  181. Ich finde es sehr erheiternd. Offensichtlich hat doch jemand den dringenden Bedarf erkannt, die unsinnigen regeln des heutigen Strommarktes einmal ordentlich der Realität anzupassen. Hoffentlich wird auch möglichst viel dieses Grünbuches schnell umgesetzt.

    Aber noch erheiternder finde ich dir Kommentare von Herrn Humpich dazu. Nur mal eine Glanznummer daraus: „…Es ist zu klären, inwieweit die bisher aus den rotierenden Massen der Generatoren erbrachte Momentanreserve durch Energiespeicher oder Photovoltaik-Anlagen mit Umrichtern ersetzt werden kann… Gar nicht. Es sei denn, mit Umrichter sind Motor-Generator-Sätze gemeint. Aber, spätestens wenn alle Kernkraftwerke abgeschaltet sind, bekommen unsere „Energieexperten“ noch eine Nachhilfestunde in Elektrotechnik erteilt.“

    Hier sind doch so viele Experten anwesend. Kann mir mal jemand erklären, warum Humpich dazu irgendeinen Bedarf an Motor-Generator-Sätzen sieht? Wenn ich mich recht erinnere, hatte schon Fred F. Müller diesen Fehler in seinem Beitrag über Kohlekraftwerke gemacht…

  182. @ R. Kuth #7
    Flexibel steht bei dieser grünsozialistischen Energiewende für Mangel und Armut. Das große Vorbild für diese Flexibilität ist das ehemalige sozialistische DDR-System. In einer sozialen Marktgesellschaft gibt es in der heutigen Zeit nämlich keinen Mangel mehr. Strom ist dank der Kohle, dem Gas und vor allen der Kernkraft in Überfluss für die gesamte Zeit der Menschheit auf diesen Planeten vorhanden. Durch das EEG wird die Marktwirtschaft in Deutschland und damit die Freiheit unserer Marktgesellschaft zu Grabe getragen! Freies Angebot und freie Nachfrage gibt es in der Energiewende EEG Staatswelt nicht mehr. Das Wort der Diktatur und der Unfreiheit regiert uns freie Bürger in EU-Deutschland.

  183. Da Gabriel alles ist, aber nicht dumm, würde ich darauf wetten, dass der Name Grünbuch Absicht ist. Die Grünen werden sich noch umgucken, was ihnen nach dem Abtritt von Frau Merkel von ihren Ex-Freunden in SPD und CDU so blühen wird. Das Scheitern der grünen Politikansätze wird dann voll an den Namensgeber durchgereicht werden. Die nächsten 2 Jahre werden hochinteressant werden. 2016 ist die Party in Süddeutschland vorbei, sollten die nächsten KKW wirklich „planmäßig“ abgeschaltet werden.
    Besonders erschütternd finde ich den Bereich mit der Sekundenreserve. Das Problem ist also bekannt und trotzdem sagt keiner Halt!: erst müssen wir das technisch lösen, bevor wir weiter Großkraftwerke vom Netz nehmen lassen?

  184. Ich erlaube mir mal eine der vielen Spektakulären Phasen des Artikels unter die Lupe nehmen.
    Zitat:
    Ein echter politischer Hammer ist die folgende Aussage: …Wenn Strom in das Ausland exportiert wird, profitieren die ausländischen Stromverbraucher vom günstigen Strom in Deutschland, während deutsche Stromerzeuger zusätzliche Erlöse erzielen und dort teilweise die Konkurrenz verdrängen… Ist das wirklich das politische Ziel dieser Regierung? Deutsche Kleinrentner etc. machen sich für ausländische Stromkunden krumm, damit deutsche Stromerzeuger — gemeint sind ja wohl eher Windmüller und Sonnenfarmer — reicher werden? Zitat Ende.

    Diese beschriebene Situation dem EEG und der Energiewende in die Schuhe zu schieben, ist der eigentliche Hammer. Tatsache ist, dass auf betreiben der konventionellen Seite ( ÜNB ) ab 2010 der EE Strom vermarktet werden muss, in Folge dessen die Preise an der Strombörse kontinuierlich sinken. Und jetzt kommt der Hammer. Für diese sinkenden Börsenpreise müssen sich deutsche Kleinrentner krumm machen, weil dadurch für sie die EEG Umlage steigt, während andere Marktteilnehmer mit den niedrigen Börsenpreisen lukrative Geschäfte machen.
    Siehe hier: http://tinyurl.com/mge88ou
     Mit Strom erwirtschaftete Deutschland 2012 ein Plus von 1,4 Milliarden Euro.

    Oder hier: http://tinyurl.com/nh9f4j3

    Dass es kein EEG Strom sein kann der da ins Ausland verkauft wird, erkennt man schon daran, dass die Anbieter mit 25 bis 30% Ökostrom in ihrem Angebot werben.

  185. Zu #2 von Alexander Seilkopf
    “Wieso redet die Politik denn überhaupt von einem Bildungspaket oder von der Förderung lernschwacher Kinder/Menschen, wenn sie doch selber immensen Nachholbedarf in Sachen Energietechnik/Elektrotechnik/Mathematik (Dreisatz! siehe D. Ahlborn)/Volkswirtschaftslehre/Ingenieuerswesen/… hat?“
    ###########
    Eine gute Frage !
    Irgendwie muß das damit zusammenhängen, dass die demokratisch gewählten Berufspolitiker, die dieses Land beherrschen, mehrheitlich ebenso dumm/ungebildet sind wie der Pöbel, der sie immer wieder unverdrossen wählt.

  186. „Alternativ können flexible Verbraucher ihre Stromnachfrage reduzieren und z.B. bereits eingekauften Strom am Markt gewinnbringend verkaufen… Welche flexiblen Verbraucher?“
    Ich möchte „flexibler Verbraucher“ sein und bereits gekauften Strom verticken (voller Handyakku), wo kann ich mich anmelden??
    In Schleswig-Holstein gibt’s echt ein Neubaugebiet, da hat man den Bauherren Solarpanele auf dem Dach verkauft und mit dem gewonnenen Strom sollten ihre Elektroautos aufgeladen werden – und bei Stromknappheit sollen die E-Autos mit ihren Akkus das Netz stützen – kein Scherz!! Und die Grünmenschen haben das Ganze eifrig gekauft und sind jetzt bitter enttäuscht, dass der Mumpitz nicht funktioniert. So was aber auch.

  187. Herr Dr. Humpich,
    Ein guter Artikel, aber etwas schwer im einzelnen zu verstehen, wenn man nicht Fachmann ist.
    Mir fällt auf:

    – dass im Quellennachweis des Grünbuches kein persönlicher Name irgendeines Autors genannt ist. Man schämt sich wohl?
    – Die dumm-dreiste Schwurbeligkeit der Argumente im Grünbuch könnte u.a. auf die Mitwirkung der „Professorin“ Claudia Kempfert des DIW hindeuten.
    – Dass die einzige, ausgezeichnete Zusammenfassung, des Grünbuchsinhaltes auf den (unnumerierten) Seiten Nr. 56 und 57 desselben Dokuments steht. (Bitte im Original nachschauen).
    Beste Grüsse

  188. Ein sehr schöner und verständlich geschriebener Artikel von Hr. Humpich. Danke!
    Hr. Humpich und auch andere sollten mit diesem Artikel mit den Parteiführung von CSU und vor allen der AfD in Klausur gehen. Wenn in der AfD und vor allen in der CSU noch ein Rest von Verstand (Energiewirtschaftswissen/Markt-und Volkswirtschaftswissen) vorhanden ist, dann muss dieser Artikel alle freiheitsbewahrenden und Wohlstandsschaffenden Alarmglocken erklingen lassen. Mit dieser Energiewende/EEG sind wir als deutsche Marktgesellschaft auf den Direkten Weg in ein neues ideologisches DDR Plansystem. Energiewede und EEG abschaffen und den Kraftwerkmixpark einer industriebasierenden Wohlstandsgesellschaft wieder politisch zulassen. Ansonsten bleibt mir nichts weiter zu schreiben als…Energiewende/EEG = erst kommt der Mangel und dann folgt die Armut!

  189. Dieses Grünbuch der deutschen Grünlinge ist für naturwissenschaftlich- technisch aufgeklärte Menschen ebenso erheiternd wie das Grüne Buch des Muammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Gaddafi oder das kleine, rote Buch des genialen und in allseitiger Weise schöpferischen Vorsitzenden Mao Tsetung, für dessen antikapitalistischen Kampf, der zum totalen Zusammenbruch des Imperialismus und zum weltweiten Sieg des Sozialismus führen sollte, sich einst auch einige deutsche, inzwischen ergrünte Parteigenossen begeisterten.

    BTW: Mischt man Rot mit Grün ergibt sich, oh Wunder, Braun !!

  190. Tja und unsere „Klimakanzlerin“ beschimpft (so wurde es zumindest im Ausland gesehen) den australischen Premierminister :“Climate change won’t stop at the Pacific Islands”
    MfG

  191. Das ist doch zum Heulen.

    Wenn ich mich auf den Marktplatz stellen würde und diesen Schwachsinn unserer Regierung behaupten würde und gleichzeitig den Leuten das Geld aus der Tasche ziehe, würde mit Recht unser Freund und Helfer auftauchen und im wahrsten Sinne das obige Bild an mir vollziehen… Nur die Politik darf so etwas öffentlich.

    Die Marktwirtschaft ist hinüber. „Einheitliche Preiszone“ so ein Quatsch.

    Wieso redet die Politik denn überhaupt von einem Bildungspaket oder von der Förderung lernschwacher Kinder/Menschen, wenn sie doch selber immensen Nachholebedarf in Sachen Energietechnik/Elektrotechnik/Mathematik (Dreisatz! siehe D. Ahlborn)/Volkswirtschaftslehre/Ingenieuerwesen/… hat?

    Wieso soll ein volatiles System mit einer stochastischen Energieerzeugung besser sein als ein System mit einer gesicherten Grundlast und einer marktwirtschaftlich freien Preisentwicklung? Es scheint der Glaube zu bestehen, dass die „bösen“ Energiekonzerne (böse sind sie meiner Meinung nach erst mit der Entscheidung FÜR NIE geworden) ihre Anlagen nur auf Verschleiß betreiben und ihnen die Menschen und die Umwelt egal sind. Das ist mit nichtem der Fall. Das trift eher für all die Windmülern und Sonnenernter zu, die einfach in einem Naturschutzgebiet oder einem Wald Industrieanlagen hinbauen, an Stellen, an denen es unmöglich ist eine Frittenbude zu betreiben, weil es einfach nicht möglich ist.

    Wenn wir seit 1988 belehrt werden, dass es bald mit uns zu Ende geht, wenn wir nicht bis… (Zeitpunkt sehr volatil) … und mit immensen Geldmitteln das Klima (!) retten, und wenn so unglaublich viele Billionen bereits vernichtet wurden, wieso ist das Klime (!) immer noch gefährdet? Die Antwort ist ganz einfach. Weil Klima nur ein statistische Größe ist, die man zwar nicht retten, wohl aber als Gelddruckerei missbrauchen kann.

    Und warum missachtet die Regierung ihren Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung? Wie kommt die Regierung dazu, sich hinzustellen und diesen Rat als Lachnummer abzutun?

    Um es mal ganz salopp auszudrücken, es ist zum kotzen!

  192. Vielen Dank, Herr Humpich, für diese Analyse. Auch wenn sie in Schilda nicht auf offene Ohren trifft. Man produziert lieber weiter Unsinn und lässt die Vernunft außen vor.

    Eine Anmerkung zu:
    “ Man will sich das Abschalten als „negative Regelleistung“ vergüten lassen — hofft jedenfalls der Ingenieur.“

    Eigentlich weniger der Ingenier, sondern der Analgenbetreiber. Dieser kann auf die Vorrangeinspeisung verweisen und darum auch eine Vergütung erwarten. Immerhin gilt auch Bestandsschutz.

    Ob das wirtschaftliche Abregeln (heute nicht vorgesehen) auf dem Weg der Rechtsverordnung möglich ist oder ob es Gesetzesänderungen bedarf, mögen die Regierung und Gerichte entscheiden. Es ist sicher nötig und sinnvoll. Problematisch ist es dennoch allemal:

    Wie soll die nicht-gelieferte Strommenge denn Quantifiziert werden?

    Wenn die Vorrangeinspeisung für Neuanlagen nicht mehr gelten würde, verschlechtert sich die Wirtschaftlichkeit der WKA, die heute bereits in vielen Fällen verlustgeschäfte sind.

    Ich hätte nichts dagegen, wenn keine weiteren Vogelschredder gebaut würden, aber der Mainstream und die verbindliche Ausbauziele sprechen dagegen.

    Das lässt erwarten: Der Wahnsinn geht weiter.

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