Klarstellung zu den Kommentaren zum Beitrag: „Die wahre AGW-Skeptiker-Lehre“

In der Debatte um die Ursachen des Klimawandels geht es häufig hoch her. Dies trifft insbesondere bei der Diskussion über die Existenz oder Nichtexistenz des „Treibhauseffektes“ zu. Einige der Diskutanten vergessen dabei in der Hitze der Auseinandersetzung gelegentlich jegliche Fairness und beschimpfen und attackieren Andersdenkende auf üble Weise. Das ist nach unseren Kommentarregeln zwar verboten und wird in aller Regel vom Admin auch gelöscht, aber in der Fülle der Kommentare werden nicht alle Attacken entdeckt und gelöscht. Dies ist auch bei o.a. Beitrag so gewesen. Der so Attackierte – unser Autor Prof. Dr. Hermann Harde- will -aus einsehbaren Gründen- das nicht auf sich beruhen lassen. Wir veröffentlichen daher seine Klarstellung gern in der Hoffnung dass sich alle Kommentatoren in Zukunft strikt an die Regeln halten.


Zu dem Artikel:  Die wahre AGW-Skeptiker-Lehre, von Martin Landvoigt, erschienen am 24.10.2014 auf EIKE, gab es einen Kommentar (# 142 – Dr. Paul), in dem ich von dem Blog-Teilnehmer Dr. Paul bzw. möglicherweise von einem Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschuldigt wurde: 

>> Harde lügt, das wäre bei vielen "Klimaexperten" üblich.: Man kann Strahlung grundsätzlich nicht "markieren" bzw. ihr ansehen wo sie herkommt. Unser Messproblem ist lediglich die Temperatur des Messgeräts selbst, also die Eigenstrahlung des Teleskops.
Das haben wir gelöst durch die Kühlung der in der IR Astronomie üblichen CCD-Elementen (wie sie auch in modernen Digital-Kameras verwendet werden) durch superkalte Flüssigkeiten wie etwa flüssigem Stickstoff – auf in der Regel unter -200°Celsius.
Auch der zusätzliche kleine Trick des Choppens würde nicht klappen, wenn CO2 strahlen könnte.
Harde lügt also. Transmission 0 heißt, es existiert überhaupt KEINE 15µm-Strahlung in der Atmosphäre.
<<

Dem ging voraus, dass ich in einem vorherigen Kommentar # 114 ausgeführt hatte:

>> 5. dass die mit der Strahlungstransfergleichung berechnete Strahlungsausbreitung in der unteren Troposphäre bis auf das optische Fenster um 10 µm identisch ist mit einer Planck’schen Strahlungsverteilung und sehr gut durch entsprechende Spektralmessungen bestätigt wird. <<

Dem wurde sehr heftig von Dr. Paul widersprochen (Kommentar # 125):

>> Sehr geehrter Herr Prof. H. Harde, Ihre Behauptung Nr.5 ist falsch:
http://tinyurl.com/cvrssgr
weiterhin zu Nr.1., 2. und 3.
lässt sich hier NICHT zeigen, dass in der Troposphäre spontane Emission stattfindet!
Die Erklärung liefert das, was man Thermalisieren nennt.
<<

Und im Kommentar #129 führt Paul weiter aus:

>> Deshalb meidet ja jeder Treibhausvertreter die ernsthafte Diskussion der "DLWR-Messung".
Astronomische Frequenzmessungen werden einfach ignoriert, auch von Ihnen.
http://tinyurl.com/cvrssgr
Schreiben Sie an die Uni Stuttgart, nicht an mich!
<<

Dabei ging es um nachfolgende Graphik, die als Quelle auf die DLR und der Link auf die Uni Stuttgart, Institut für Raumfahrtsysteme, hinweist.

Nachdem noch einige weitere Fehlinterpretationen und Anschuldigungen von Paul erhoben wurden, habe ich im Kommentar # 137 hierzu Stellung genommen mit den Worten:

>> Wenn ich so reagieren wollte wie Sie, Dr. Paul, dann würde ich nur fragen: Wollen Sie absichtlich täuschen, also betrügen, wenn Sie auf den obigen Link verweisen und Ihre Behauptung dazu aufstellen? Ich ziehe es aber vor Sie zu fragen, ob hier möglicherweise ein Versehen, ein Missverständnis in der Interpretation eines solchen Diagramms besteht.

Mir sind diese Diagramme sehr wohl bekannt, ich habe sie über viele Jahre in meinen Vorlesungen zur Optischen Nachrichtenübertragung, insbesondere zur Übertragung durch die Atmosphäre, selber verwendet. Hier wird dargestellt, wie transparent die Atmosphäre in den jeweiligen Wellenlängenbereichen für Strahlung, die von außen (für das obere Diagramm spielt es fast keine Rolle ob von unten oder oben) auf die Atmosphäre einfällt. Das Komplement zu 1 gibt das spektrale Absorptionsvermögen, das Sie übrigens in meiner Arbeit zur Abschätzung des Einflusses von CO2 auf eine globale Erwärmung in der Abb. 3 für den kurzwelligen Bereich bis 4 µm und in Abb. 5 für den langwelligen Bereich bis 60 µm mit sehr viel höherer Auflösung wiedergegeben finden.


Um die Transmission – oder äquivalent die Absorption – eines Mediums für die einfallende Strahlung angeben zu können, ist selbstverständlich die Eigenabstrahlung dieses Mediums von der hinter dem Medium gemessenen Gesamtintensität abzuziehen. Dies spielt gerade eine wesentliche Rolle ab 3 µm. Derartige Korrekturen sind eine Selbstverständlichkeit bei spektroskopischen Untersuchungen.

Gerade sehe ich Ihren neuen Kommentar #129:
Ich empfehle Ihnen dringend, sich bei dem SOFIA-Team oder der Uni Stuttgart zu erkundigen, wie solch ein von Ihnen zitiertes Spektrum zu verstehen ist.
<<

Die Antwort von Paul hierauf erfolgte prompt im Kommentar # 142, der oben bereits angeführt wurde. Weitere Ausführungen hierzu unter # 189-Paul:

>> Ist das nun § 187StGB, oder kann man Unwissenheit beim Professor annehmen? <<

und unter #195-Paul:

>> Wissenschaftbetrüger sind auch noch empfindlich! "Gegenstrahlung" der gasförmigen unteren Atmosphäre ist institutionalisierter Betrug. <<

Trotz zweimaliger Aufforderung in Kommentar # 177 und 198 hat mir Dr. Paul bisher nicht mitgeteilt, wer ihm bei der DLR zu dem obigen Diagramm Auskunft erteilt hat und wer insbesondere den Vorwurf der Lüge erhoben hat. Wenn mir hierzu bisher keine Person genannt worden ist, muss ich davon ausgehen, dass dies eine Erfindung von Paul selber ist mit der böswilligen Unterstellung, ich sei ein Lügner und Betrüger.

Selbstverständlich habe ich nach meiner Rückkehr von einer Auslandsreise zwischenzeitlich sowohl schriftlich als auch telefonisch Kontakt mit der DLR aufgenommen. Hierbei wurde mir von Prof. Rapp, dem Leiter des Instituts für Physik der Atmosphäre, bestätigt, dass meine Anfrage zu dem Diagramm und dessen Interpretation dort eingegangen sei und von seinem Institut beantwortet werde, dieses Diagramm aber wohl nicht in seinem Bereich erstellt wurde. Im übrigen sei ihm dies sehr wohl bekannt aus Lehrbüchern und deute nur auf die Transmission der Atmosphäre hin (siehe Achsenbezeichnung), erfasse aber sicher nicht eine Eigenabstrahlung, die in den Strahlungstransfer-Berechnungen über einen eigenen Quellterm des Mediums zu berücksichtigen ist. Eine Aussage, dass ein DLR-Mitarbeiter den Vorwurf der Lüge erhoben habe, halte er für sehr unwahrscheinlich.

Mittlerweile liegt eine schriftliche Antwort des Instituts durch den Abteilungsleiter für Fernerkundung der Atmosphäre, Dr. Meerkötter, vom 6.11.2014 vor:

>> Sehr geehrter Herr Prof. Harde,

Herr Prof. Rapp hat mir Ihre mail weitergeleitet. Zur Entstehung der verlinkten Grafik über die spektrale atmosphärische Transmission kann ich Ihnen leider nichts sagen. Ich selbst führe auch keine Strahlungsmessungen durch. Handelt es sich bei der Grafik überhaupt um das Ergebnis einer Messung? Möglich wäre auch eine numerische Simulation.

Zum Thema der Eigenstrahlung der Atmosphäre möchte ich auf die Strahlungsübertragungsgleichung (SÜG) verweisen, denn diese erklärt in der Tat das Problem. Damit sage ich Ihnen sicher nicht Neues, dennoch möchte ich die folgenden Sätze kurz anfügen.

Die SÜG beschreibt die spektrale Strahldichte (oder nach Integration über den Halbraum die spektrale Strahlungsflussdichte) zum einen aus der entlang eines Weges durch die Atmosphäre direkt transmittierten Strahlung sowie einem Quellterm, welcher im langwelligen Spektralbereich nach Vernachlässigung von Streuprozessen die entlang dieses Weges aufintegrierten Emissionsbeiträge atmosphärischer Schichten enthält. In den Zentren sehr starker Absorptionsbanden geht die Transmission der Atmosphäre gegen Null. Betrachtet man nun die nach unten gerichtete langwellige Strahlung am Boden und vernachlässigt eine Strahlungsquelle am Oberrand der Atmosphäre, dann verbleibt natürlich immer noch der Beitrag thermischer Emission der atmosphärischen Schichten. Entsprechend der Stärke der spektralen Spurengasabsorption liegt das Maximum der Gewichtsfunktion, also der Funktion, welche die Verteilung der nach unten gerichteten atmosphärischen Emissionsbeiträge als Funktion der Höhe beschreibt, in atmosphärischen Schichten mit mehr oder weniger großem Abstand zum Boden. In den Zentren der Absorptionsbanden entstammt die nach unten(!) gerichtete langwellige Strahlung atmosphärischen Schichten unmittelbar über dem Boden, aber sie ist nicht Null.

Allerdings kann der spektrale Nettostrahlungsfluss an der Grenzfläche Boden-Atmosphäre, also die Summe aus dem nach unten und dem nach oben gerichteten Fluss, in den Zentren starker Absorptionsbanden (d.h. bei Schwarzkörperbedingungen) im Fall einer Temperaturgleichheit gegen Null gehen. Spektrale Beiträge zu Erwärmungs- oder Abkühlungsraten in atmosphärischen Schichten ergeben sich aus der Divergenz des spektralen Nettoflusses, d.h. aus den Nettoflussänderungen entlang eines (vertikalen) Weges durch die Atmosphäre. Beiträge zu den Erwärmungsraten liefern dabei in erster Linie Spektralbereiche schwächerer spektraler Absorption, also z.B. die Flanken starker Absorptionsbanden, nicht deren Zentren.

Ich hoffe, Ihnen damit etwas geholfen zu haben.

Viele Grüße,

Ralf Meerkötter <<

Zwischenzeitig gab es zwei weitere Kontakte zu mir benannten Spezialisten vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, Prof. Dr. Thomas Trautmann und Dr. Manfred Birk, die beide bestätigten, dass es sich bei dem Diagramm ausschließlich um die Transmission der Atmosphäre für Strahlung einer externen Strahlungsquelle handele und dass dies mit der Eigenemission der Atmosphäre überhaupt nichts zutun habe. Gegenstrahlung kann selbstverständlich mit geeigneten FIR-FT-Spektrometern gemessen werden. Hierfür gibt es viele experimentelle Belege.

Das diskutierte Diagramm – vor allem der obere Graph – wurde von den genannten Fachleuten nicht als Messung sondern als schlichte Rechnung nach Lambert-Beer eingestuft. Bei solch einer Rechnung wird selbstverständlich keine Eigenemission der Atmosphäre berücksichtigt. Deswegen kann dies auch nicht als Beweis für eine fehlende Gegenstrahlung in der Troposphäre angeführt werden.

Soweit also der aktuelle Sachverhalt zu einer im Internet aufgestöberten Graphik, zu der es an der Stelle keine weiteren Erläuterungen gibt und die als Gegenbeweis dafür herangezogen wird, dass es keine Gegenstrahlung und keine Emission von infrarotaktiven Gasen in der Troposphäre gäbe.

Nun ist durchaus Jedem zuzubilligen, dass er einen Sachverhalt falsch interpretiert und daraus weitere falsche Schlüsse ableitet. Nicht zu akzeptieren sind aber derartige persönliche Beleidigungen und Verleumdungen, wie sie hier im Raum stehen (Lügner und Betrüger), weder von einem Dr. Paul noch von einem Mitarbeiter der DLR. Wenn nicht schnellstens von Dr. Paul klargestellt wird, wer ihm bei der DLR Auskunft erteilt und mich der Lüge bezichtigt hat, wird dies zu einer Verleumdungsklage gegen Dr. Paul und gegebenenfalls gegen Unbekannt bei der DLR führen.

H. Harde

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24 Kommentare

  1. Zu #1: Alfred Schlohr sagt: „Ich würde gerne ein Experiment sehen, das den Treibhauseffekt beweist, und zwar ohne jegliche experimentelle oder rechnerische Zaubertricks.“

    Diesen Beweis gibt es offensichtlich nicht, sonst würde er längst herumgereicht.
    Wichtig ist, für jedermann leicht verständlich darzustellen und zu beweisen, , dass Kohlenstoffdioxid aber auch Wasserdampf unten (!) in der Atmosphäre nicht (!) in der Lage sind, Wärme-Energie durch Wärmestrahlung Richtung Erdoberfläche zu strahlen.

    Klimaforschung für jedermann
    Luftdruck und Temperatur
    In den Alpen, auf dem Himalaya selbst auf dem Kilimandscharo, der nur wenige 100 Kilometer vom heißen Äquator entfernt liegt, gibt es dauerhaft Eis und Schnee. Die entsprechenden Hochgebirgsbereiche sind der Sonne doch so viel näher. Die Sonnenstrahlen werden bis dorthin nicht behindert durch „dicke Luft“ und dennoch ist es dort oben viel kälter als unten auf Meeresspiegelhöhe. Bei der täglichen Wettervorhersage im Fernsehen oder im Radio sind die Temperatur-Angaben für Mittelgebirgs-Gebiete niedriger als für das übrige Land. Steigt man beim Bergwandern von der Hütte hinab ins Tal, wird es wärmer. 100 Meter Höhenunterschied bringen bei Sonnenscheinwetter knapp ein Grad Celsius Erwärmung.
    Wir Menschen machen uns selten bewusst, dass wir uns am Boden einer viele Kilometer dicken Schicht aus Luft bewegen. Der Versuch von Otto von Guericke im Jahre 1654 . . . Auf jedem Quadratmeter Bodenfläche lasten – auf Meeresspiegelhöhe – 10 Tonnen Luft-Gewicht. Derartig hoher Luftdruck „bedrängt“ unseren Körper, der darauf eingerichtet ist, fortwährend von allen Seiten.
    Jedes Luftmolekül enthält eine bestimmte Menge an Wärme-Energie. Die Wärme-Energie, die in einem Würfel Luft mit einem Meter Seitenlänge, einem Kubikmeter, gespeichert ist, hängt ab von der Anzahl der vorhandenen Luftmoleküle. Luft lässt sich zusammenpressen. Auf der Luftschicht über dem Erdboden lasten bis weit hinauf in den Himmel weitere Luftschichten mit ihrem Gewicht. Der erhöhte Luftdruck unten in Bodennähe sorgt dafür, dass die Luftmoleküle eng zusammen geschoben werden. In einem Kubikmeterwürfel Luft in Bodennähe findet sich eine vergleichsweise größere Zahl an Wärme-Energie tragenden Luftmolekülen und damit eine insgesamt größere Menge an Wärme-Energie. Die Luft unten ist wärmer. Die Temperatur liegt höher.
    Je höher hinauf man gedanklich geht, desto geringer die darüber liegende Luftmasse mit ihrem Gewicht, desto weniger werden die Wärme-Energie tragenden Luftmoleküle zusammen geschoben. Die Temperatur sinkt. Oben, in einigen Tausend Metern Höhe hat jedes der Luftmoleküle sehr viel mehr Raum. Die Luft wird oben „dünn“, schließlich so dünn, dass die verringerte Zahl an Sauerstoff-Molekülen pro Atemzug das Bergsteigen schwer macht.

    Je wärmer ein Luftmolekül, desto mehr „schwingt“ es gleichzeitig in alle Richtungen, desto mehr Raum benötigt es. Warme Luft nimmt mehr Raum ein als kalte. Die sehr warme Luftsäule am Äquator reicht ca. 17 Kilometer hinauf. Die Säule aus kalter Luft am Nordpol misst nur etwa 7 Kilometer. Bei gleicher Luftfeuchtigkeit haben beide Luftsäulen das gleiche Gewicht. Der Luftdruck ist unten am Boden gleich groß. Am Boden: In einem Kubikmeter Äquator-Luft befinden sich weniger Luftmoleküle als in einem Kubikmeter am Nordpol, aber jedes einzelne Luftmolekül am Äquator enthält so sehr viel mehr an Wärme-Energie, dass es dort dennoch sehr viel wärmer ist.
    Der Luftdruck produziert keine Wärme-Energie, er sorgt nur dafür, dass die Wärme unten am größten ist.

    Der Wasserdampf-Test
    Auch Wasserdampf hat in der Luft in Erdbodennähe keine Chance gegenüber der Konvektion
    Man mag den Streichholz-Test (den ich nach den jüngsten Anregungen leicht korrigiert habe) mit einem Kerzen- oder Kamin-Anzünder, der mit Butan, einer Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindung, betrieben wird, wiederholen. In der Flamme entstehen Kohlenstoffdioxid- und Wasserdampf-Moleküle. Auch dieses Gasgemisch bestehend aus den beiden so genannten „Treibhausgasen“ Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf, schafft es nicht, wie man mit der Hand unter der Flamme leicht prüfen kann, Wärme-Energie der Flamme durch Wärmestrahlung in Richtung Erdboden zu transportieren.
    Die Erfahrung, dass warme Wasser-Gas-Moleküle dank der Konvektion immer nur nach oben streben und anders als von den IPCC-Klima-Forschern ausgedacht, keine Wärme-Energie nach unten strahlen, machen wir unten in der Atmosphäre täglich unter der Dusche. Die erwärmte, Wasserdampf-gesättigte Luft dehnt sich aus, wird leichter, möchte nach oben entschweben. Gut ermöglicht wird das erst, wenn man den Duschvorhang ein wenig zur Seite schiebt. Sofort wird es von unten her kühl. Kalte Luft strömt unten herein, angesaugt von der warmen Wasser-Gas-Moleküle-geladenen Luft, die dank der Konvektion nach oben entflieht. Dieser „Konvektions-Zwang“ ist viel stärker als die angebliche „Fähigkeit“ der doch so gesättigten Wasser-Gas-Moleküle-Luft, Wärme nach allen Seiten, also auch nach unten auf die kälter werdenden Füße abzustrahlen.
    Man bedenke: Der Anteil der Wasser-Gas-Moleküle an der Luft in der Duschkabine beträgt sicherlich 4 Prozent, ist also etwa hundert mal so groß wie der winzige 0,04 Kohlenstoffdioxid-Prozentanteil. Darüber hinaus kann Wasser-Dampf-Gas einen breiteren Fächer an elektromagnetischer Wärmestrahlung auffangen als Kohlenstoffdioxid. Dennoch: Auch die viel zahlreicheren Wasser-Gas-Moleküle schaffen es unten in der Atmosphäre, in der die Luftmoleküle dicht gepackt liegen, nicht, Wärme-Energie durch Wärmestrahlung in Richtung Erdboden zu senden. Wie abwegig ist es dann, von der kümmerlichen kleinen Menge an Kohlenstoffdioxid zu erwarten, es strahle Wärme-Energie in Richtung Erdboden?

    Anders als die IPCC-Klima-Forscher, die ihre Strahlungs-Behauptungen nicht mit einem wiederholbaren Versuch untermauern können, zeigen der Streichholz- und der Wasserdampftest mit Butan-Kerzenanzünder bzw. Dusche, dass Kohlenstoffdioxid und Wasser-Dampf-Gas, nicht in der Lage sind, Wärme-Energie durch Wärmestrahlung in Richtung Erdboden zu senden. Im Zusammenhang mit der Klima-Hysterie wichtig: Kohlenstoffdioxid hat keinen Einfluss auf das Klima.

  2. #21: Sehr geehrter Herr Wolff,
    bei Wolken muss man berücksichtigen,
    dass sie gleichzeitig die STÄRKERE Sonneneinstrahlung blockieren.
    Das kann durch die verlangsamte Abkühlung in der Nacht nicht ausgeglichen werden.
    Das misst man auch:
    http://tinyurl.com/ns3jeha

    Gruß

  3. #18: Martin Landvoigt

    Sie schreiben: „… dass die Erwärmung durch die Sonne geschieht und die Atmosphäre an schnellem auskühlen hindert. Dadurch steigt der Mittelwert.“ Das ist ein typische Treibhaus- und Alarmisten-Argument.

    Warum übersehen Sie, dass genau diese Atmosphäre die Erde an ihrer zu schnellen Erwärmung während der Erwärmungsphase durch die Sonne hindert. Die Atmosphäre ist daher nichts weiter als ein Wärme-Speicher und als solcher erhöht er keine irgend welchen Mittelwerte.

    Selbst wenn man einmal nur die IR-aktiven Gase der Atmosphäre betrachtet, so ist festzustellen, dass diese Gase ja nicht nur (eventuell) Erdabstrahlung absorbieren (hier sei nebenbei bemerkt, dass die Atmosphäre sowie vor allem Wärme durch Leitung / Konvektion absorbiert), sondern auch direkt Solarstrahlung absorbieren. Denn diese Gase haben ja kein Ventil, das ihnen sagt, nur Strahlung von unten zu absorbieren. Die Solarstrahlung enthält etwa 45% IR-Anteil, darunter sowohl IR-A, IR-B und IR-C-Strahlung. Folglich kommt infolge der Absorption der IR-aktiven Gase weniger IR-Strahlung an der Erdoberfläche an als ohne diese Gase.

  4. Sehr geehrter Herr Prof. Harde,
    sehr gehrte „Diskutanten“,

    gestatten Sie mir meine Verwunderung darüber auszusprechen, dass die „Eigenstrahlung der Atmosphäre“ nur als eine Art „Störeffekt“ oder sogar überhaupt nicht in den Beiträgen auftaucht!

    Verstehe ich etwas falsch, wenn ich z. B. davon ausgehe, dass eine geschlossene Wolkendecke – abhängig von ihrer Temperatur – eine intensive Eigenstrahlung sowohl nach oben, als auch nach unten emittiert? – Das sind doch etwa 364 W/m^2 bei 10 Grad C, 315 W/m^2 bei 0 Grad C und immer noch 271 W/m^2 bei -10 Grad C, oder etwa nicht? – Das gilt todsicher über 60 bis 70% der Erdoberfläche, oder?

    Mit bestem Gruß,
    Ulrich Wolff

  5. #18: Martin Landvoigt sagt:
    am Freitag, 14.11.2014, 19:53
    #17: Gerald Pesch sagt:

    —————–
    Das wichtigste zuerst: Diese betrachtung berührt das Thema nicht. Zu dem gibt es unterschiedlich bedingte Inversionswetterlagen, die sich auch unterschiedlich auflösen können, ggf. durch Bodenerwärmung.
    #####################################################“
    Sie sagen es, Bodenerwärmung = Konvektion. Eine Inversionswetterlage löst sich nur durch Advektion bzw. Konvektion auf, aber NIEMALS durch die „Gegenstrahlung“ der sie verursachenden wärmeren Luftschicht über der kälteren. Und dass diese Betrachtung nach Ihrer Vorstellung das „Thema nicht berührt“ (genau so wie das Phänomen des Strahlungsfrostes oder das Experiment von Wood…) liegt wohl daran, dass es KEINE empirisch belegbare Betrachtung gibt, die das Thema Erderwärmung durch CO2 „berührt“. Man diskutiert eben Computermodelle in der Klimakirche und beschäftigt sich nicht weiter mit der Realität. Ist aber eine gängige Praxis in religiösen Parallelwelten, ob 72 Jungfrauen im Paradies oder die Erdtemperatur auf 2 K hin einstellen, sind nur zwei Seiten derselben Medaille….

  6. #18: Martin Landvoigt sagt:
    am Freitag, 14.11.2014, 19:53
    #17: Gerald Pesch sagt:

    Kommen wir doch noch einmal zum Kern des Problems zurück, das da lautet kann die „Gegenstrahlung“ aus ir-aktivierten CO2 Molekülen eine Erwärmung des Erdbodens bzw. der bodennahen Luftschichten begründen. Die Antwort ist einfach. Nein.
    ——————-
    Sehr geehrter Herr Pesch

    Ich fürchte, Sie gehen von einem Missverständnis aus. Es geht nicht darum, dass werme Luft einen kalten Boden erwärmt, was zwar begrenzt möglich ist, aber eher selten geschieht.

    Das konzept besagt lediglich, dass die Erwärmung durch die Sonne geschieht und die Atmosphäre an schnellem auskühlen hindert. Dadurch steigt der Mittelwert.
    ############################################################# »
    Wie „hindert“ denn das CO2 den Erdboden am Auskühlen? Erklären Sie doch einmal dieses Konzept. Vor allem wie mehr CO2 noch mehr die Auskühlung „behindert“.

  7. #17: Gerald Pesch sagt:

    Kommen wir doch noch einmal zum Kern des Problems zurück, das da lautet kann die „Gegenstrahlung“ aus ir-aktivierten CO2 Molekülen eine Erwärmung des Erdbodens bzw. der bodennahen Luftschichten begründen. Die Antwort ist einfach. Nein.
    ——————-
    Sehr geehrter Herr Pesch

    Ich fürchte, Sie gehen von einem Missverständnis aus. Es geht nicht darum, dass werme Luft einen kalten Boden erwärmt, was zwar begrenzt möglich ist, aber eher selten geschieht.

    Das konzept besagt lediglich, dass die Erwärmung durch die Sonne geschieht und die Atmosphäre an schnellem auskühlen hindert. Dadurch steigt der Mittelwert.

    ——————– Gerald Pesch sagt:
    Begründung:
    Selbst eine Inversionswetterlage mit einer wärmeren Luftschicht über einer kälteren kann sich durch Strahlung aus der wärmeren! Luftschicht nicht selbst auflösen.
    —————–
    Das wichtigste zuerst: Diese betrachtung berührt das Thema nicht. Zu dem gibt es unterschiedlich bedingte Inversionswetterlagen, die sich auch unterschiedlich auflösen können, ggf. durch Bodenerwärmung.

    —————– Gerald Pesch sagt:
    Wie soll dann eine „Gegenstrahlung“ aus einer KÄLTEREN Luftschicht eine Erwärmung verursachen??
    ——————–
    Wer behauptet denn das?

  8. Kommen wir doch noch einmal zum Kern des Problems zurück, das da lautet kann die „Gegenstrahlung“ aus ir-aktivierten CO2 Molekülen eine Erwärmung des Erdbodens bzw. der bodennahen Luftschichten begründen. Die Antwort ist einfach. Nein. Begründung:
    Selbst eine Inversionswetterlage mit einer wärmeren Luftschicht über einer kälteren kann sich durch Strahlung aus der wärmeren! Luftschicht nicht selbst auflösen. Erst eine advektive Luftströmung (Die Advektion (lat. advectio = Heranführung) ist eine an Gas- oder Flüssigkeitsströmung gebundene Verfrachtung physikalischer Feldgrößen wie z. B.: Wärme, Energie, Impuls, Vorticity, Feuchte. ) kann die Inversionswetterlage auflösen. Wie soll dann eine „Gegenstrahlung“ aus einer KÄLTEREN Luftschicht eine Erwärmung verursachen??
    Ich empfehle die Anwendung von Occam’s Razor statt endloser Diskussionen um Strahlungsflüsse und Messverfahren zu einer Theorie welche sich durch eine simple meteorologische Beobachtung (Inversionswetterlage) falsifizieren lässt. Schon das Experiment von Wood (vor 100 Jahren!!) macht die gesamte aktuelle Diskussion um CO2 und Erderwärmung zur Farce….

  9. Zu Kommentar # 6 – Dr. Paul:

    Herr Dr. Paul, mit Ihrer Entschuldigung ist für mich ebenfalls die Angelegenheit erledigt.

    Wer hier allerdings falsch interpretiert, sei mal weiterhin dahingestellt.
    Bezüglich Ihrer Anmerkung zu einer Transmissionsmessung – und von einer Messung musste nach Ihren Angaben ausgegangen werden – kann ich nur erneut wiederholen, dass zur Unterdrückung von Streulicht, Eigenemission oder Rauschen standardmäßig Lock-in Messtechniken in der Spektroskopie eingesetzt werden, bei denen die Strahlungsquelle amplituden- oder frequenzmoduliert wird und der Lock-in-Verstärker eine phasenbezogene Differenzmessung ausgibt. Ebenso kann bei längeren Mittlungszeiten mit und ohne Strahlungsquelle (Chopping- oder Chopping-Nodding-Betrieb) gemessen und dann eine Subtraktion der Spektren durchgeführt werden.

    Ob solch eine Vorgehensweise für eine Messung in 13 km Höhe bei einer Umgebungstemperatur von -60 °C und damit einer vergleichsweise niedrigen Eigenemission der Atmosphäre in allen Fällen notwendig ist, bleibt dahingestellt, bei einer Angabe der Transmission am Erdboden (obere Graphik) ist eine entsprechende Korrektur allemal erforderlich, es sei denn es handelt sich um eine Rechnung nach HITRAN oder GEISA, wie die von mir genannten Experten der DLR vermuteten.

    Im übrigen wird auch in der von Ihnen angeführten Arbeit von Herter et al., http://doi:10.1088/2041-8205/749/2/L18, ein „chop-nod“-Zyklus beschrieben, der eingesetzt wird, um die Messsignale, die teilweise nur ein zehntausendstel des Hintergrundanteils der „warmen“ Atmosphäre und des Teleskops darstellen, überhaupt erfassen zu können (siehe Abschnitt 2.1 der Arbeit).
    Damit dürfte ziemlich klar sein, wie solche Messungen zu interpretieren sind.

    Zu weiteren Punkten hat Herr Landvoigt bereits ausführlich Stellung genommen. Denen kann ich mich nur ausdrücklich anschließen.

    MfG

  10. #13: Dr.Paul sagt:

    #7: Martin Landvoigt, Sie sitzen im Glashaus und niemand sonst, da Sie der SOFIA-Mannschaft hier falsches unterstellen!
    ————–
    Dr. Paul,

    Mich interessiert Polemik hier nicht, sondern die Kläung von Sachaussagen.

    Ich habe auch nichts zur SOFIA-Manschaft gesagt und kann dieser darum nicht unterstellt haben. Ich habe lediglich das Paper diskutiert, auf das Sie verwiesen haben. Wo darin eine falsche unterstellung sein sollte, müssten Sie präzisieren.

    ————— #13: Dr.Paul sagt:
    Es ist verständlich, dass Sie hier versuchen Schadenbegrenzung zu betreiben.
    Das geht aber schlecht, wenn Sie an Ihren Falschsaussagen festhalten.
    Ihre Behauptung:
    —-
    Ihre oft zitierte Ausgangsgrafik ist aber erkennbar kein Messergebnis, sondern muss anderweitig gewonnen worden sein.
    —-
    Dann begründen Sie einfach Ihre „Behauptung“, Herr Landvoigt,
    woran „erkennt man“
    und warum „muss“ das NICHT gemessen sein????
    —————
    Weil es keinen Anhaltspunkt gibt, die dies als Messung erkennbar macht und kein Messverfahren bekannt ist, die dies leisten könnte.

    ————— #13: Dr.Paul sagt:
    vielleicht an den 13km Höhe, der Flughöhe des SOFIA Projekts und der verschiedenen Kameras????
    —————
    Es wird ausdrücklich eine Kamera und deren Messbereich beschrieben. Es fehlt jeder Hinweis auf andere Messvorrichtungen für andere Frequenzen.

    Darüber hinaus stimmen die Auswertungen von dem beschriebenen Paper nicht ganz mit der verwiesenen Grafik überein.

    ————— #13: Dr.Paul sagt:
    Der „der ausgewiesene Bereich von 5 – 40 µm“ ist SELBSTVERSTÄNDLICH nur ein Ausschnitt (MidRange) der gesamten Messung von SOFIA die von 0,3–1600µm reicht,
    —————
    Das Paper beschreibt sogar, dass das gar nicht geht. Die Diffraktion verhindert eine Auflösung in Wellenlängen > 40 µm – der Bereich 30 – 40 µm wird im Paper als ’near-diffraction-limited images‘ bezeichnet. Es kann also gar nicht mit anderen Kameras weitere Ergebnisse produziert haben. Verweise auf Bereich des sichbaren Lichts bis 5 µm fehlen im Text.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    also bitte ERST Lesen, bevor man falsches behauptet!!! Und auch dieser (MidRange) TEILT sich noch einmal auf in zwei Detektor-Chips unterschiedlicher Bauart, wovon ich nur den kurwelligeren mit der fehlenden CO2-Strahlung bei 15µm genannt habe.
    ————–
    Aber das ist ja schon wieder falsch! Der Text kennt zwei Bereiche 5-25 µm und 25-40 µm. Dies sind aber Bauart-spezifische Diskussionen, die nichts zur Datenanalyse hier beitragen.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Im langwelligeren Bereich muss man mit anderer Technik messen, was hier nicht relevant ist.
    Eine einzige Aufnahmetechnik, die kontinuierlich Strahlung von 0,3–1600µm darstellt existiert nicht.
    ————–
    Womit sie selbst beweisen, dass es sich keineswegs um einfache Messungen hadeln kann.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Der Vorteil der Höhe von 13km für den langwelligen IR-Bereich ist auf den ersten Blick zu erkennen.
    http://tinyurl.com/cvrssgr
    ————–
    Ich weiß, was ich erkenne, und das habe ich auch beschrieben. Ich weiß aber nicht, was sie zu erkennen glauben. Da kann ich nur raten. Ich nehemn an, dass Sie etwas völlig verschiedenes meinen könnten.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Selbstverständlich musste aus mehreren Kameras der ganze Bereich von 0,3–1600µm zusammengesetzt werden, das bleibt deshalb immer noch eine MESSUNG.
    ————–
    Wenn Sie den Text gelesen und verstanden hätten, wüssten Sie, dass das Quatsch ist.
    Es muss gar nichts gemessen werden, um die von Ihnen genannte Grafik zu erzeugen. Die Werte in HITRAN ermöglichen eine Erstellung dieser Grafik ohne weitere Messungen. Das hatte auch das DLR und Prof. Harde erläutert.

    Es bleibt mir nach wie vor unklar, wie sie das Diagramm lesen, auf das Sie so oft verweisen. Es entsteht der Verdacht, dass sie den Begriff ‚Transmissivität‘ völlig anders verstehen wie der Rest der Welt.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Ich hoffe, Sie wollen der SOFIA-Mannschaft nicht hier Täuschung unterstellen.
    ————–
    Was soll denn das? Ich will IHNEN eine Täuschung vorwerfen: Sie täuschen sich und andere über die Sachverhalte.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Jedenfalls ist ihre Behauptung falsch,
    dass für den hier einzig wichtigen Bereich eine Differenzmessung zu einer Schwarzkörperstrahlung durchgeführt wird!
    EINE FALSCHAUSSAGE! Herr Landvoigt!
    ————–
    Eine Falschaussage ist dies in der Tat, denn ich habe gar nicht von einer Differenzmessung zu einer Schwarzkörperstrahlung gesprochen. Die Transmissivität setzt keine Schwarzkörperstrahlung voraus, sondern muss Eigenstrahlung eliminieren. Und dazu habe ich auch erläutert, wie das bei dem Paper funktioniert. Ich fürchte aber, dass Sie weder das Eine och das Andere verstanden haben, sonderrn bunt Begriffe durcheinander würfeln und welche dazu dichten.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    So etwas benötigt man allerdings für die nicht existierende Gegenstrahlung (FTIR-Spektrometer),
    wie Herr Harde nun richtiggestellt hat.
    ————–
    Ich weiß nicht, was man an dem Satz ‚Gegenstrahlung kann selbstverständlich mit geeigneten FIR-FT-Spektrometern gemessen werden. Hierfür gibt es viele experimentelle Belege.‘ falsch vertehen kann. Ihre Ausführungen passen jedenfalls nicht dazu.

    Darüber hinaus hat auch Prof. Kramm bestätigt, dass natürlich die Gegenstrahlung seit 100 Jahren dokumentiert ist.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Für Sie sollte wenigstens Wiki verständlich sein:
    http://tinyurl.com/plqda6l
    ————–
    Ich habe keine Ahnung, was sie damit sagen wollen.

    ————– #13: Dr.Paul sagt:
    Es wird Ihnen ganz gewiss nicht gelingen,
    hier eine SOFIA-ähnliche Kameratechnik zu finden,
    die diese (nicht vorhandene) CO2-Strahlung messen kann.
    ————–
    Sie scheinen nicht zu verstehen, um was es bei den jeweiligen Messtechniken überhaupt geht. Das FTIR-Spektrometer misst die Frequenzen der einfallenden Strahlung. Es geht darin NICHT um die Messung der Transmissivität!

    Die Messtechnik im genannten Paper misst die Transmissivität der Atmosphäre anhand bekannter extraterrestischer Strahlungsquellen mit Einsatz mehrerer Filter gegen einen selbst strahlenden Hintergrund. Das ist nicht vergleichbar.

  11. (Verzeihung, ich habe diesen Kommentar leider in falschem Forum abgegeben)

    Ich habe so eine Frage an Sie, Herr Paul, die ich schon seit lange stellen wollte. Warum halten Sie 99% davon, was sie im Kommentarbereich schreiben, für relevant?

    Bei den üblichen Forentrollen ist es klar, das Ziel ist die Leser von dem eigentlichen leicht durchschaubaren Klimaschwindel abzulenken. Dann wäre doch die richtige Strategie, im Kommentarbereich die relevanten Punkte auf verständliche Weise unter die Leserschaft zu bringen, da wir leider keinen Einfluss auf den redaktionellen Bereich haben. Aber nein, Sie ziehen es vor, den Kommentarbereich mit unendlichen, für 99,9% der Leser unverständlichen Beiträgen zu vermüllen. Damit spielen Sie doch den Trollen direkt in die Hände.

    Nun das mit Herrn Harde. Er hat es schon rausgelassen, dass seine Klimasensitivität auf dem absurden „Treibhauseffekt“-Unfug basiert, und 33K-Quatschist ist da auch dabei. Was wollen Sie denn mehr? Einfach darauf festnageln diese „Wissenschaft“, fertig. Den übrigen Quatsch einfach ignorieren, aus dem einfachen Grund, das die Widerlegung den Lesern nicht verständlich ist, deshalb ist es auch kontraproduktiv, sich damit zu beschäftigen.

  12. #7: Martin Landvoigt, Sie sitzen im Glashaus und niemand sonst, da Sie der SOFIA-Mannschaft hier falsches unterstellen!
    Oder können Sie #6 nicht verstehend lesen?
    Es ist verständlich, dass Sie hier versuchen Schadenbegrenzung zu betreiben.
    Das geht aber schlecht, wenn Sie an Ihren Falschsaussagen festhalten.
    Ihre Behauptung:
    —-
    Ihre oft zitierte Ausgangsgrafik ist aber erkennbar kein Messergebnis, sondern muss anderweitig gewonnen worden sein.
    —-
    Dann begründen Sie einfach Ihre „Behauptung“, Herr Landvoigt,
    woran „erkennt man“
    und warum „muss“ das NICHT gemessen sein????

    vielleicht an den 13km Höhe, der Flughöhe des SOFIA Projekts und der verschiedenen Kameras????

    Der „der ausgewiesene Bereich von 5 – 40 µm“ ist SELBSTVERSTÄNDLICH nur ein Ausschnitt (MidRange) der gesamten Messung von SOFIA die von 0,3–1600µm reicht,
    also bitte ERST Lesen, bevor man falsches behauptet!!! Und auch dieser (MidRange) TEILT sich noch einmal auf in zwei Detektor-Chips unterschiedlicher Bauart, wovon ich nur den kurwelligeren mit der fehlenden CO2-Strahlung bei 15µm genannt habe.
    Im langwelligeren Bereich muss man mit anderer Technik messen, was hier nicht relevant ist.
    Eine einzige Aufnahmetechnik, die kontinuierlich Strahlung von 0,3–1600µm darstellt existiert nicht. Der Vorteil der Höhe von 13km für den langwelligen IR-Bereich ist auf den ersten Blick zu erkennen.
    http://tinyurl.com/cvrssgr

    Selbstverständlich musste aus mehreren Kameras der ganze Bereich von 0,3–1600µm zusammengesetzt werden, das bleibt deshalb immer noch eine MESSUNG.

    Ich hoffe, Sie wollen der SOFIA-Mannschaft nicht hier Täuschung unterstellen.
    Jedenfalls ist ihre Behauptung falsch,
    dass für den hier einzig wichtigen Bereich eine Differenzmessung zu einer Schwarzkörperstrahlung durchgeführt wird!
    EINE FALSCHAUSSAGE! Herr Landvoigt!

    So etwas benötigt man allerdings für die nicht existierende Gegenstrahlung (FTIR-Spektrometer),
    wie Herr Harde nun richtiggestellt hat.
    Für Sie sollte wenigstens Wiki verständlich sein:
    http://tinyurl.com/plqda6l

    Es wird Ihnen ganz gewiss nicht gelingen,
    hier eine SOFIA-ähnliche Kameratechnik zu finden,
    die diese (nicht vorhandene) CO2-Strahlung messen kann.

    mfG

  13. @Dr.Paul #6

    Ihre „Entschuldigung klingt leider nicht aufrichtig. Auch mich nannten Sie u.a. einen „bezahlten Priester“ und „Lügner“ Herr Bayerl. Ich denke auch hier wäre eine aufrichtige Entschuldigung angebracht.

  14. #6: Dr.Paul sagt:

    wenn Sie den folgenden Satz von Ihnen:
    —-
    Nun ist durchaus Jedem zuzubilligen, dass er einen Sachverhalt falsch interpretiert und daraus weitere falsche Schlüsse ableitet.
    —–
    für sich selbst reklamieren,
    bitte ich Sie hiermit ausdrücklich und öffentlich in aller Form um Entschuldigung für den Vorwurf des Vorsatzes (Lüge).
    Denn man ist dann fälschlich davon ausgegangen, dass Sie genau wussten, was Sie sagen.
    Also nochmals Entschuldigung für diese Annahme!
    ———————-

    Herr Dr. Paul,

    Ich bin zuversichtlich, dass Prof. Harde ernstgemeinte Entschuldigungen auch annehmen würde.

    Indess bestehen Zweifel, wie sie das meinen. Lippenbekenntnisse könnten vorgeschoben sein. Es bleibt Ihnen unbenommen, fachlich eine andere Meinung zu vertreten, aber in diesesm Kontext wirkt eine Sachbehauptung, die sie selbst als im Recht befindlich stilisiert, wie eine halbe Rechtfertigung Ihres Auftretens.

    Möglicherweise haben Sie tatsächlich eingesehen, dass Ihre perönlichen Beleidigungen gegen Herrn Dr. Harde und andere völlig unakzeptabel sind, aber dann wäre ein Rechtfertigungsversuch nicht hilfreich.

  15. hallo,

    fehlt immer noch der Wärmetransport von der Atmosphäre zum Erdboden, Strahlung hin oder her, die Wellenlängen um die es hier geht sind sowieso unwichtig!
    mfg

  16. Ich sehe keine Chance gute auf Erfolg bei dieser Klage, wenn Herr Pauls Anwalt eine effektive Strategie wählt. Zum Beispiel, er könnte versuchen zu demonstrieren, dass Herr Harde wo anders in dieser Debatte gelogen haben. Ob das gelingt, ist eine andere Frage, aber ein Versuch wäre es durchaus Wert. Wenn es aber gelingt, dann steht Herr Harde erst mal als Lügner da, und einen Lügner Lügner zu nennen, auch wenn er in einem konkreten Fall nicht gelogen hat, ist eine ziemlich andere Sache. Dann kann man sich aus meiner bescheidener Sicht nicht wirklich beleidigt fühlen.

    Also,ich empfehle dem Anwalt von Herr Paul, sich diese Aussage von Herrn Hader anschauen: „Wenn dann die Gegenstrahlung über den TE grob eine Temperaturerhöhung von 33 K bewirkt, inklusive aller Rückkopplungseffekte, dann kann – vereinfacht gerechnet – eine Verdopplung von CO2 gerade einmal ein weiteres…“ (aus dem EIKE-Artikel „Entgegnung zu den Kommentaren „Abschätzung der globalen Erwärmung durch CO2 und solaren Einfluss“, von Hermann Harde“)

    Es ist sehr leicht zu demonstrieren, dass sowohl der „Treibhauseffekt“ als auch „eine Temperaturerhöhung von 33 K“ ein grober Unfug ist, physikalisch völlig absurd, die Argumentation dazu möchte an dieser Stelle nicht wiederholen. Nun, da diesen OFFENSICHTLICHEN Unfug ein Professor behauptet und nicht etwa ein Hauptschüler, ist natürlich die Frage berechtigt, ob er dies nicht vorsätzlich tut, mit andern Worten lügt.

    Ich weiß leider nicht, wie die Gerichte zu ähnlichen Fällen geurteilt haben, aber wenn z.B. ein Mathematik-Professor 2+2=5 zu Grunde legt und daraus noch etwas ableitet, kann er sich doch nicht auf einen unschuldigen Fehler seinerseits berufen.

    Kann sich ein Physiker auf einen unschuldigen Fehler berufen, der behauptet, die Erdoberfläche könne sich selbst an eigener abgegebenen Wärme weiter erwärmen, und zwar über die maximal mögliche von der Sonne induzierte Temperatur? Ich bezweifle es sehr.

    So wie es aussieht, hat Herr Harde bei dieser Klage schlechte Karten.

  17. #4: gkramm sagt:
    am Dienstag, 11.11.2014, 18:32

    Harde beruft sich auf irgend welche Leute, aber nicht auf die einschlaegige Fachliteratur, in der schon seit 100 Jahren dokumentiert ist, dass die atmosphaerische Gegenstrahlung existiert.
    ——————–
    Sehr geehrter Prof. Kramm

    Sie lassen sich unkommentiert von Leuten aufs Schild heben, die genau das Gegenteil behaupten und widersprechen Ihnen nicht. Man könnte meinen, dass sie auch diese Ansicht unterstützen würden.

    Statt dessen mäkeln sie unermüdlich an korrekten Aussagen herum und ergehen sich in ad hominem Attacken. Das haben Sie doch nicht nötig. Tragen sie lieber an der Aufklärung der Sachverhalte bei.

    ———- #4: gkramm sagt:
    Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht nur das Werfen von Steinen vermeiden, sondern auch das Abfeuern einer „Pump Gun“.
    ————–
    Es ist ihnen sicher klar, dass der Adressat derartiger guten Ratschläge keineswegs klar ist.

  18. Sehr geehrter Prof. Harde

    Ich habe volles Verständnis für Ihre Klarstellung. Einerseits ist ein Sachthema und schlichte Falschbehauptungen zu klären, andererseits ist die Frage, wie oft man schlechten Stil und ehrenrührige Vorwürfe man denn ertragen soll. Es ist m.E. auch keineswegs nur verletzte Eitelkeit, sondern ein klares Zeichen der Mahnung, das ggf. nicht wieder so leicht ignoriert werden kann!

    Zur Sache: Es gibt in der Wissenschaft viele Punkte, in der man gegensätzliche Aussagen auch mit Fug und Recht vertreten kann. Die Frage bodennaher Gegenstrahlung gehört m.E. nicht dazu. Diese ist so solide belegt, dass ein Bestreiten dieser ihrer mit Ignoranz zu beurteilen ist.

    Hinsichtlich der diskutierten Graphik gab es eine Folgediskussion auch unter dem Thema:
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/klimasensitivitaet/

    In #62: Martin Landvoigt
    am Freitag, 07.11.2014, 10:14
    habe ich eine Interpretation des Diagrammes gewagt:
    ———————–
    Wie soll das gemessen worden sein? Wie Messen Sie die Transmission, ohne mit Differnzmessungen zu arbeiten? Ein einfaches Messprofil der Abstrahlung ist die Grafik nicht. Die Beschriftung der Grafik sagt auch nicht, ob hier überhaupt eine Messung vorliegt und nicht eine HITRAN-basierte Berechnung.

    Offensichtich interpretieren wir die Grafik völlig unterscchiedlich. Es wäre sinnvoll, wenn sie nicht kommentarlos auf eine Grafik verweisen würden, die offensichtlich nicht einfach zu interpretieren ist. Der Beitext gibt sicher mnehr aufschluss. Zumindest sollten sie Ihre Interpretation dazu erläutern und nicht nur stets auf die interpretationsbedürtige Grafik zu verweisen.

    Um mit gutem Beispiel voran zu gehen erläutere ich diese Grafik ‚Durchlässigkeit der Atmosphäre‘ hier:

    Die Grafik zeigt keine Abstrahlung oder reale Messwerte, sondern die Eigenschaften der Luft entweder der gemittelten Atmosphäre (ggf. US-Standard) oder in einem Beispiel-Szenario. Die Grafik alleine gibt dazu keine Auskunft.

    Was gezeigt wird ist auch nicht die reale Strahlung am Ende einer Messstrecke, denn die Gase haben eine Eigenstrahlung, die hier ausgeblendet wird. Es wird hier auch nur eine schematische Darstellung geliefert, ohne Angabe der Schichtdicke. Es ist erkennbar, dass es sich nicht um eine Messprotokoll handelt, denn es ist keine Strahlungsquelle bekannt, die eine konstante Abstrahlung über alle gezeigten Frequenzen mit gleicher Amplitude erzeugen könnte.

    Abgebildet werden die typischen Beispiele der Luftzusammensetzung. Diese sind vor allem von der Luftfeuchte und dem jeweiligen Druck bestimmt. In der Grafik oben wird gezeigt, dass der Wasserdampf in Bodennähe viele Frequenzen absorbiert. Nur die Bereiche des atmosphärischen Fensters werden als transparent dargestellt.

    In 13 km Höhe ist fast kein Wasserdampf mehr vorhanden. Darum ist die Luft dort für viele Frequenzen transparent, die vorher vom Wasserdampf blockiert waren. Erkennbar sind hauptsächlich die Absorptionsbereich des CO2, die allerdings wegen des geringeren Drucks auch schwächer ausgeprägt ist. In der Bodennähe waren diese im Diagramm nicht erkennbar, denn sie konnten nicht trennscharf von der Wasserdampf-Absorption unterschieden werden.

    Meine Frage: Kann man das Diagramm auch völlig anders interpretieren? Gibt es an der Originalquelle hierzu keine Erläuterung?
    ————————

    Darauf verwies Dr. Paul auf das Paper:
    http://dx.doi.org/10.1088/2041-8205/749/2/L18

    Ich habe das auch durchgesehen und kommentiert in: #73:
    ———————-
    Im Besonderen ist der Ausgewiesene Bereich von 5 – 40 µm nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Diagramm http://tinyurl.com/cvrssgr
    Da noch nicht einmal die Angabe des Messbereiches in ihren Angben korrekt war, muss man bezweifeln, ob sie den Artikel gelesen und verstanden haben.

    Damit wird deutlich: Mit dieser Kamera kann das Diagramm nicht erstellt worden sein.
    —————-
    Im Weiteren habe ich das Paper und das dort beschriebene Messverfahren analysiert:
    ——————
    Kurz, die Ermittlung der empirische gewonnen Daten ist keineswegs eine einfache Messung, sondern ein aufwendiges Unterfangen, dass seinerseits sehr viel Modellbildung, Kalibrierung und Normalisierung erfordert. Die Diagramme sind also entsprechend zu interpretieren. Ihre oft zitierte Ausgangsgrafik ist aber erkennbar kein Messergebnis, sondern muss anderweitig gewonnen worden sein. Hier liegt die Modellrechnung auf Basis von HITRAN nahe.

    Die Differenzmessung ist sogar erheblich komplizierter. Es werden die Objekte vor einem nicht strahlenden Hintergrund fotografiert und die Differenz zwischen Signalquelle und Hintergrund vermessen. Der Hintergrund, der dann noch sichtbar ist, ist besagtes Rauschen, das in der Auswertung abgezogen wird. Um das zu verstehen müsste man aber erst einmal mitdenken und aufmerksam lesen.

    Ich weiß also immer noch nicht, was sie meinen, damit auszusagen. Denn sie liefern keine Deutungen der Ergebnisse, suggerieren aber, dass es sich bei diesen um einfache direkte Messergebnisse handelt und nicht um komplexe Verfahren des Image-Processing und modellbasierter Datenaufbereitung.
    —————–
    Auf diese umfassende Rezeptionsarbeit hin wurde ich in #77 ebenso in einer Weise beschimpft, die ich hier nicht wiederholen will.

    Kurz: Das Sachthema wurde aufgeklärt, aber die Frage nach den Grenzen eines zulässigen Stils nicht.

  19. Sehr geehrter Herr Prof. Harde,
    Herr Dr. Meerkötter hat sich ja diplomatisch herausgehalten mit dem Satz:
    —-
    Zur Entstehung der verlinkten Grafik über die spektrale atmosphärische Transmission kann ich Ihnen leider nichts sagen. Ich selbst führe auch keine Strahlungsmessungen durch.
    —–

    wenn Sie den folgenden Satz von Ihnen:
    —-
    Nun ist durchaus Jedem zuzubilligen, dass er einen Sachverhalt falsch interpretiert und daraus weitere falsche Schlüsse ableitet.
    —–
    für sich selbst reklamieren,
    bitte ich Sie hiermit ausdrücklich und öffentlich in aller Form um Entschuldigung für den Vorwurf des Vorsatzes (Lüge).
    Denn man ist dann fälschlich davon ausgegangen, dass Sie genau wussten, was Sie sagen.
    Also nochmals Entschuldigung für diese Annahme!

    Jetzt schreiben Sie dagegen RICHTIG:
    —–
    Gegenstrahlung kann selbstverständlich mit geeigneten FIR-FT-Spektrometern gemessen werden.
    ——
    Ein FIR-FT-Spektrometer IST eine Differenzmessung mit einer Schwarzkörperstrahlungsquelle!
    Aber eine Transmissionsmessung ist KEINE Differenzmessung, wie Sie vorher als „selbstverständlich“ behauptet haben.
    Beides schließt sich gegenseitig aus!

    Die Original-Quelle zur IR-Messtechnik von Sofia habe ich nun mehrfach genannt,
    es ist eine tiefgekühlte IR-sensible Kamera
    ohne Schwarzkörperstrahlungsquelle.

    Ich hoffe damit ist die Angelegenheit geklärt.

    Mit nochmaliger Entschuldigung und
    freundlichen Grüßen
    Dr.Paul

  20. Harde beruft sich auf irgend welche Leute, aber nicht auf die einschlaegige Fachliteratur, in der schon seit 100 Jahren dokumentiert ist, dass die atmosphaerische Gegenstrahlung existiert.

    Ich frage mich aber, auf welche Fachliteratur er sich bei seinem juengsten Artikel berufen will?

    Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht nur das Werfen von Steinen vermeiden, sondern auch das Abfeuern einer „Pump Gun“.

  21. Reicht es Ihnen nicht, im Recht zu sein und den Unfug des Kritikers entlarvt zu haben? Müssen Sie da auch noch unsere Gerichte behelligen?
    Tun Eitelkeit und Ehrversessenheit weh?
    Ich hoffe nicht, denn dann würden Sie, und vermutlich auch Ihr Kontrahent, unter argen Schmerzen leiden.
    Im Übrigen würde ich es vorziehen, wenn man sich bei Eike dem eigentlichen Thema widmen würde, anstatt private Fehden öffentlich auszutragen. Niemand zwingt Sie übrigens, Kommentare, die juristisch heikle Vokabeln wie „Lüge“ enthalten, freizuschalten.

  22. Sorry, aber das ist doch alles Kinderkram – und die Alarmisten lachen sich zu Tode, zumal sie die Medien und die NGO-Banden überwiegend auf ihrer Seite haben. Mir ist die gesamte Klima/Treibhaus-Diskussion mittlerweile völlig egal, da unsere wirtschaftliche Basis mit dem CO2-Schwachsinn vernichtet wird – und alle schreien laut „Hurra, Deutschland wird grün!“. Ich würde gerne ein Experiment sehen, das den Treibhauseffekt beweist, und zwar ohne jegliche experimentelle oder rechnerische Zaubertricks. Rechnen und simulieren kann man Vieles, ob das immer sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Bei EIKE ärgert mich, dass sich die Kommentatoren, die bzgl. ihrer Meinung eigentlich nahe zusammen sind, gegenseitig zerfleischen, wobei ich die Protagonisten hier gar nicht nennen möchte. Auch habe ich bisher keine einzige überzeugende Widerlegung des Gerlich und Tscheuschner-Artikels gesehen, und es kotzt mich an, wie Herrn Gerlich immer und immer wieder schwere Fehler vorgeworfen werden. Na, ihm kann es jetzt auch egal sein 🙁 ….

    Bei Herrn Harde weiß ich zu würdigen, dass er versucht, unter gewissen Annahmen Sinnvolles zu rechnen. Ich stimme zwar nicht überein, meine aber, dass Herrn Hardes Rechnungen allemal sinnvoller sind als der pseudowissenschaftliche Computer-Kram des IPCC und seiner Gefolgschaft.

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