Klima-Armageddon kommt näher: noch 31 Tage bis zum Untergang

Anthony Watts
Am Montag, dem 27. 10. 2014, schrieb Tim Blair in einem Artikel über eine weitere Klimavorhersage seitens eines regierungsamtlichen Wissenschaftlers, die wohl mit Sicherheit scheitern wird. Man kann diese Vorhersage der langen Liste anderer Fehlvorhersagen hinzufügen wie z. B. Al Gores Aussage zum verschwindenden Eis in der Arktis, was niemals stattgefunden hat (hier).


Der Tag des Jüngsten Gerichts kommt näher:

Dem Planeten bleiben nur noch fünf Jahre, um eine katastrophale globale Erwärmung zu vermeiden. Dies sagt die Leitende Wissenschaftlerin der Regierung.

Prof. Penny Sackett hat alle Australier gestern dazu gedrängt, ihren Kohlenstoff-Fußabdruck zu reduzieren.

Sackett – inzwischen ehemalige Leitende Wissenschaftlerin – stieß ihre Fünf-Jahres-Warnung vor vier Jahren, 10 Monaten und 24 Tagen aus. Inzwischen können frühere Behauptungen, denen zufolge die globale Erwärmung wärmere Winter in Europa (hier) zur Folge haben wird, getrost in die Tonne getreten werden, hat sich doch die globale Erwärmung dazu entschlossen, stattdessen alles kälter zu machen:

Das Risiko strenger Winter in Europa und Nordasien hat sich durch die globale Erwärmung verdoppelt. Dies gehe aus neuen Forschungen hervor.

Die Wissenschaft ist unsettled, wieder einmal.

Soweit Anthony Watts. Zu diesem Artikel hat ein „jimbo“ einen Kommentar mit zahlreichen weiteren Beispielen dieser Art gepostet. Er verweist darauf, dass er alle Quellen der folgenden Zitate hier verlinkt hat [Anm. d. Übers.]:

Hier kommen noch ein paar andere. Das Ende ist nahe und näher.

Moscow-Pullman Daily News – 5. Juli 1989:
Die Regierungen haben noch in einem Fenster von 10 Jahren Gelegenheit, gegen den Treibhauseffekt vorzugehen, bevor er außer Kontrolle gerät.
[Noel Brown – New York office of the United Nations Environment Program]

The Vancouver Sun – 11. Mai 1982:
Das Fehlen solcher Aktionen würde bis zur Jahrhundertwende eine Umweltkatastrophe auslösen, in deren Zuge die Verheerung so vollständig und so irreversibel sein wird wie irgendein nuklearer Holocaust.

[Mostafa Tolba – Executive director of the United Nations Environment Program]
New York Times – 18. November 2007
…Der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri, ein Ingenieur und Ökonom [Fachrichtung Eisenbahn] aus Indien, räumt die neue Zustandsbeschreibung ein. „Falls es vor 2012 keine Maßnahmen gibt, ist es zu spät“, sagte Pachauri. „Was wir während der nächsten zwei bis drei Jahre tun, wird über unsere Zukunft bestimmen. Dies ist der definitive Zeitpunkt“. …

Independent – 20. Oktober 2009
[SPEECH]
Gordon Brown: „Wir haben weniger als fünfzig Jahre, um unseren Planeten vor einer Katastrophe zu bewahren…“ Kopenhagen war wohl ein solcher Zeitpunkt:

„Es sind jetzt noch weniger als 50 Tage, um den Kurs für die nächsten 50 Jahre und darüber hinaus festzulegen. Wenn wir uns jetzt hier versammeln, tragen wir große Verantwortung, und die Welt beobachtet uns. Wenn wir bis dahin kein Abkommen erzielen, dann wollen wir keinen Zweifel daran lassen: ist der Schaden durch unkontrollierte Emissionen erst einmal angerichtet, kann kein rückwirkendes globales Abkommen zu irgendeinem zukünftigen Zeitpunkt diese Wahl rückgängig machen. Dann wird es unwiederbringlich zu spät sein…“

National Post – 2009?
Im Sommer hat UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon darauf bestanden: „uns bleiben vier Monate, um den Planeten zu retten…“
Guardian – 3. November 2009
„Uns bleiben nur Monate, nicht Jahre, um die Zivilisation vor dem Klimawandel zu retten“ – Lester R. Brown, Präsident des Earth Policy Institute und Autor von Plan B 4.0: Mobilisierung, um die Zivilisation zu retten.

WWF – 7. Dezember 2009
12 Tage, um den Planeten zu retten! Die Welt hat einem Klimaabkommen grünes Licht gegeben. Aber die bislang gemachten Zugeständnisse würde nicht eine Erwärmung über 2°C verhindern. Dies muss sich während der nächsten 12 Tage ändern…“

Leiter der Abteilung Klimawandel beim WWF UK, Keith Allott

Guardian – 18. Januar 2009
„Wir haben nur noch vier Jahre Zeit, um gegen den Klimawandel vorzugehen – Amerika muss hier die Führung übernehmen“ – Jim Hansen ist der ,Großvater des Klimawandels‘ und einer der weltweit führenden Klimatologen…

„Wir können es uns nicht länger leisten, Maßnahmen noch weiter zu verzögern. Wir müssen innerhalb dieser Administration einen neuen Weg einschlagen. Uns bleiben lediglich vier Jahre, in denen Obama der übrigen Welt ein Beispiel geben kann. Amerika muss die Führung übernehmen!“

The Star – 24. März 2009
Uns bleiben nur Stunden, um eine Klimakatastrophe zu verhindern!

Prinz Charles hat kürzlich gesagt, dass uns schätzungsweise noch 100 Monate bleiben. Sollte die Welt nicht zusammenkommen, um ein bedeutendes Übereinkommen zu erzielen bzgl. der raschen Reduktion von Treibhausgasemissionen in neun Monaten – nämlich auf dem Kopenhagen-Gipfel – würden weitere 90 Monate nichts bringen. Uns bleiben nur Stunden für Maßnahmen, einen Zeitlupen-Tsunami abzuwenden, der die Zivilisation so wie wir sie kennen zerstören könnte.

Die Erde hat lange Zeit. Die Menschheit nicht. Wir müssen dringend aktiv werden. Uns bleiben keine Jahrzehnte mehr. Uns bleiben Stunden. Das werden wir bei der nächsten Earth Hour unterstreichen…

(Elizabeth May, Die Grünen in Kanada)

————————————-

Und hier die gute Nachricht:

Independent – 28. Juni 2010

Wissenschaftler erwarten den Tipping Point des Klimas im Jahre 2200.

„…wir sind sicher in der Lage, uns auf eine Emissions-Strategie festzulegen, die 1000 ppm im Jahre 2200 fast unvermeidlich macht, falls wir während der nächsten 20 Jahre die falschen Entscheidungen treffen“, sagte Dr. Allen…

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/10/27/climate-doomsday-draws-near-just-37-days-to-go/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentare

  1. Köstlich, diese Sammlung von ablaufenden Fristen. 🙂

    Und immer neue Ultimaten (ist das der korrekte Plural?) werden kommen.

    Der Treppenwitz daran: Selbst wenn die düsteren Horrorszenarien tatsächlich korrekt sind, so werden wie auch immer geartete Abkommen, die kaum das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt werdenm, irgend einen signifikanten Einfluss ausüben können. Trotz Kyoto und riesiger Propagandawellen steigen die CO2 Emissionen. Und daran wird sich aller voraussicht nach nichts in absehbarer Zeit ändern, ob nun mit oder ohne Abkommen. Die einzige Nation, die in den letzten 10 Jahren die CO2 Emissionen wirklich spürbar gesenkt hat ist nicht Deutschland oder ein Kyoto-Unterzeichner, sondern die USA. Und das kommt nicht von Abkommen oder politisch entschlossenen Handeln, sondern durch die Nutzung des verteufelten Fracking-Booms.

  2. Ich habe gerade schon mächtig CO2 eingespart – im vergangenen Monat ist die Heizung wegen der angenehmen Temperaturen ausgeblieben, ohne 5-fach Fenster und 25cm Außenwandhartschaumverpackung.
    Absurd, die Politiker hecheln nach Kälte und möchten dann wieder Energie einsparen?

  3. @ U.Walter #1

    „Psychopathen @ work…“
    Nö, das sind eiskalte Geschäftemacher, die gewaltig am Ökoablaßhandel verdienen. Was zu Zeiten Luthers und danach funktionierte, funktioniert immer noch.

    Seelenheil = Nachfolgende Generationen …

  4. Daß am kommenden 3. Dezember die Welt untergeht, halte ich politisch für nicht zulässig. Denn der international anerkannte sowie gültige Weltuntergangstag ist der 30. Mai!!!
    Das gültige Jahr wird durch das PIK per Computersynthese noch ermittelt. Und das sollten wir akzeptieren – so wie es ja auch diesen Winter wieder weißes Erderwärmungs-Pulver geben wird.

  5. „Der Weltklimarat (IPCC) hat mit der Zusammenfassung seiner drei jüngsten Reporte zum schnellen Handeln im Kampf gegen den Klimawandel gemahnt. Demnach bleibt nur noch wenig Zeit, um eine Erwärmung über zwei Grad Celsius zu verhindern.“
    So focus.de heute, 02.11.2014.
    Mein dortiger Kommentar dazu: „Wer IPCC sagt, muss auch EIKE sagen.“
    Obendrein habe ich dort auch eine Verbesserung der Nomenklatur angeregt: Statt „Klimawandel“ besser „erfundener Klimawandel“, und statt „Bericht über Klimawandel“ einfach „Klimalüge“. Ob die Presse meine Bitte der Terminologie-Korrektur beherzigen wird?
    Allerdings, ganz ohne Scherz, stimmt eines aber doch: Das Weltende kommt näher und näher.

  6. „Falls es vor 2012 keine Maßnahmen gibt, ist es zu spät“

    Juhu, dann können wir uns ja endlich alle entspannt zurück lehnen. Ist ja schon zu spät.

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