Elektroautos – Der Wahn von der Allwissenheit des Staates

von Günter Ederer
Seit mittlerweile 17 Jahren warten wir auf die von Menschen verursachte Klimaerwärmung. Zwar hat die CO2-Konzentration in der Luft von 0,038% auf 0,04% zugenommen, aber der Treibhauseffekt ist ausgeblieben. Trotzdem vergeht kein Tag, an dem nicht über die Folgen der Klimaerwärmung berichtet wird. Wir haben es hier mit einem Phänomen des vorauseilenden Wahrnehmungsbewusstseins zu tun. Es werden die Folgen eines nicht gegebenen Tatbestandes als Bedrohung empfunden. Vielleicht wird es demnächst von Psychologen als eine besondere Form von Verhaltungsstörung entlarvt.


Wir, die Betroffenen und hoffentlich noch klar denkenden Bürger haben jetzt die Wahl: Wir können feststellen, dass fast alle unsere Politiker, angeführt von der Kanzlerin von dieser Verhaltungsstörung befallen sind, oder aber wir beurteilen die Auswirkungen des Kampfes um die Reduzierung von CO2 auf unser tägliches Leben. Wichtigste Feststellung: Der Staat greift in einem noch nie dagewesenen Umfang selbst in unseren Alltag ein. Vorschriften über die Art der Beleuchtung, die Kraft eines Staubsaugers, den Wasserdurchlauf eines Duschkopfes könnten noch als Satire durchgehen, die massive Erhöhung der Strompreise, die Eingriffe in die Abläufe der Industrieproduktion und die Subventionsorgien für unrentable, aber angeblich klimafreundliche Wirtschaftszweige sind ein Spiel mit der Zukunft des Landes. Schließlich wird das „gefährliche“ CO2 auch noch für den Umbau der Gesellschaft missbraucht, die von Planwirtschaftlern und Moralwächtern dominiert wird.

Dazu zwei Beispiele: Seit der Energiewende haben sich die Strompreise so verteuert, dass es für untere Einkommensschichten ein Luxus geworden ist, ihre Wohnung ausreichend zu wärmen und das Licht einzuschalten, während Kapital- und Dachbesitzer Milliarden von den Stromverbrauchern abkassieren dürfen. Und schon in den Schulen werden Kinder indoktriniert, dass ihre Eltern kein Fleisch mehr kaufen sollen – Schweinefleisch wegen der Massentierhaltung, Rindfleisch wegen des Umweltschutzes (Methangas).

Einen besonderen Feldzug führen die Klimaaktivisten gegen den Individualverkehr. Das Auto wird von den Sozialisten aller Schattierungen seit Beginn der Nachkriegszeit verteufelt, ein Kampf, über den ich in dem Buch: Deutschland in Stau“ ein ganzes Kapitel unter der Überschrift: „Don Quichotte und die Windmühlen“, geschrieben habe. Die Klimadebatte eröffnet neue Schlachtfelder: „Das Auto produziert das schädliche Treibhausgas CO2“, „Die Straßen versiegeln die Landschaft“, „Der Individualverkehr ist für die Feinstaubbelastung verantwortlich.“ Das ist nur eine kleine Auswahl der Argumente gegen Straßen und Autos, die in vielen Varianten vorgebracht werden. Dies ist jedenfalls so erfolgreich geschehen, dass die Aussagen von der Masse unserer Politiker vom Kommunalparlament bis hin in den Bundestag und „gesellschaftlich“ relevanten Kräften, wie die Kirchen einfach übernommen werden.

In unserem Buch. „Deutschland im Stau“ rechnet mein Co-Autor Dr.-Ing Gottfried Ilgmann vor, das die Umweltbilanz unseres öffentlichen Nahverkehrs alles andere als vorbildlich ist. Denn die Hamburger U1 zum Beispiel ist nur zu 16% ausgelastet. Leere Waggons durch die Städte und übers Land zu schicken ist aber Verschwendung pur, CO2 hin oder er. Ein von vier Pendlern vollbesetzter Mittelklasse Personenkraftwagen hat nach Ilgmanns Berechnungen die beste Umweltbilanz – vorausgesetzt, man macht den CO2-Ausstoß zum Maßstab aller Entscheidungen.
Das Argument, Deutschland würde mit Autobahnen das Land betonieren, ist geradezu lächerlich. Gerade mal 0,08% des Landes werden von Autobahnen und Schnellstraßen benötigt. Eine Erhöhung auf 0,1% würde für alle geplanten und noch fehlenden Autobahnen ausreichen. Bleibt also der Antrieb des Autos durch Diesel und Benzin. Und auch dafür haben unsere allwissenden Planwirtschaftler in der Regierung eine Lösung gefunden: Das Elektroauto.

Neueste Statistik des Kraftfahrzeugbundesamtes: Im letzten Jahr von Juli bis Juli gerechnet waren 1,6% aller Zulassungen mit alternativen Antriebsarten ausgestattet, davon etwa ein Viertel mit Elektromotoren – also so gut wie gar Nichts. Dabei hat die Zahl der Zulassungen insgesamt in Deutschland um 3% und in Europa sogar um 6% zugenommen. Diese Zahlen stehen im krassen Widerspruch zur öffentlichen Wahrnehmung. Über Elektroautos steht ständig etwas in den Zeitungen. Hier rüstet eine Stadt ihren Fuhrpark mit einem E-Auto um, da wird das E-Mobil groß in Anzeigen angekündigt. Autosalons übertreffen sich mit neuen E-Modellen, die alle entsprechend gelobt und gefeiert werden. Selbstverständlich hat auch unsere Regierung einen Plan: 1 Million E-Autos sollen bis 2020 auf unseren Straßen fahren und dafür lobt sie 1 Milliarde Euro als Subvention aus. Und da es die Hersteller nicht mit der Regierung verderben wollen, spielen sie mit – verbal jedenfalls. Sie haben das Problem, dass sie sich nicht auf den Markt verlassen können, sondern damit rechnen müssen gegen alle Vernunft zum Bau von Autos gezwungen zu werden, die nur mit noch mehr Milliarden zu verkaufen sind.

Was für ein Allwissenheitswahn von Merkel und Co. Glauben sie wirklich, sie wüssten, was für ein Antrieb in 20 Jahren unsere Autos bewegen werden? Glauben sie wirklich, sie wüssten welche Technologien sich durchsetzen und welche Autos auf dem Markt erfolgreich sein werden? Es ist zu befürchten, dass sie so von sich überzeugt sind, nicht zuletzt, weil sie Opfer ihrer eigenen Propaganda werden. Im regierungsnahen Sender ZDF lieferte dafür die Sendung „Zoom“ im Oktober ein Musterbeispiel. „Fährt Auto-Deutschland vor die Wand?“ lautete für diese Werbesendung für das E-Auto der Titel. 43 Minuten lang führte ein zappeliger Reporter, Peter Ruppert den Zuschauer durch die weite Welt von China bis nach Kalifornien. Überall fand er Beweise, dass die Welt schon viel weiter ist, um den „größten Umbruch in der Geschichte des Automobils“.

Der Film beginnt mit: „Ich“ – „Ich bin der Botschafter Deutschlands. Meine Name ist Freiheit.“ Im Bild sitzt in Großaufnahme der Autor am Steuer, gemeint aber ist das Auto. Sämtliche Platitüden grüner Vorstellungen über das Auto werden vorgeführt. Natürlich treten junge Berliner auf, die kein Auto mehr kaufen – sie dienen als Beweis, dass das Auto eh keine Zukunft mehr hat. Die realen Zulassungssteigerungen, siehe den Anfang dieses Artikels, werden unterschlagen.

Autor Peter Ruppert lobt die Chinesen, die E-Autos für 43 000 Euro herstellen und mit 12 000 Euro subventionieren. Er besucht Tesla in Kalifornien, dessen E-Wagen 70 000 Dollar kosten und mit 10 000 Dollar gefördert werden. Wie erbärmlich empfindet er deswegen Deutschland, das sich nicht solche Subventionsorgien leistet. Fast selbst ununterbrochen im Bild, was scheinbar zur Machart dieser Sendung gehörte, fand er überall „Experten“ die das baldige Ende der deutschen Automobilindustrie voraussagten, weil sie am alten Kolbenmotor festhalten. 
Peter Ruppert machte keinen Hehl daraus, dass er ein tiefgläubiger Anhänger der Klimareligion ist und das Ende der Menschheit sieht, wenn nicht das Treibhausgas verbannt wird. Er war im Film sozusagen der Obermessdiener, der die Klima-Kurienkardinäle danach fragte, wie dringend das Klimagas CO2 bekämpft werden muss, um die Welt zu retten. Und danach stellte er fest, dass die obersten Autoritäten seine Überzeugungen bestätigt haben. Aber was soll denn ein Jos Dalbeke, der EU-Generalsekretär für Klimapolitik sonst auch sagen außer, dass der Verbrennungsmotor durch E-Autos abgelöst werden muss. Und dann wird auch noch Axel Friedrich befragt, ehemaliger Leiter der Abteilung Umwelt und Verkehr beim Bundesumweltamt, der Behörde, die im Staatsauftrag über die reine Lehre der Klimaerwärmung wacht.

Mit keinem Wort wurde erwähnt, woher die Energie kommt, die in den Batterien steckt, um das Auto anzutreiben. Die schöne heile abgasfreie Welt des Obermessdieners Ruppert übersieht, dass Bewegung Energie verbraucht und die muss irgendwo herkommen. In den USA werden die Batterien von Tesla weitgehend mit Kohle- und Atomstrom gespeist und das wird noch lange so bleiben. Auch sein Vorbild China baut die Kohleverstromung immer noch aus. Und auch das E-Mobil in Deutschland wird nicht mit sogenannter „erneuerbarer Energie“ fahren, weil es keine erneuerbare Energie gibt. Was weg ist, ist weg – und von nix kommt nix. Zwei ganz einfache Lehrsätze aus der Physik. Und weil das so ist, macht sich die deutsche Automobilindustrie sehr weitreichende Gedanken, mit welchen Antrieben in einigen Jahren oder Jahrzehnten der Individualverkehr ausgestattet wird. Denn alle Fachleute kennen die List der E-Mobilitätsverfechter: Man rechnet den CO2-Anteil der Energie nicht von der Energiequelle bis zum Rad sondern erst vom „Tank“ bis zum Rad. D.h. in der Batterie wird CO2 zu Null gesetzt! Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, dieser muss sich die gesamten fossilen CO2-Emissionen anrechnen lassen. Erst nach 2020 soll auch für Elektrofahrzeuge die seriöse Anrechnung des CO2 aus den übrig gebliebenen fossilen Kraftwerken erfolgen. Bis dahin wird der benötigte E-Mobilitätsstrom noch nicht einmal CO2-arm sein! Voraussichtlich wird „erneuerbarer“ Strom ein so knappes Gut sein, dass alle E-Mobil Anhänger diesen Offenbarungseid in die ferne Zukunft verlegen werden. Dies in der Hoffnung, dass eines noch ferneren Tages unser Strombedarf restlos von „erneuerbarer“ Energie gedeckt wird.

Peter Ruppert war so versessen auf die Elektromotoren, was ja auch unsere Regierung und viele Politiker sind, dass er vergessen hat, andere nicht von Diesel und Benzin angetriebene Autos als Alternative überhaupt nur in Erwägung zu ziehen. Was passiert zum Beispiel mit Tesla und all den anderen, die nur auf E-Autos setzen, wenn sich die Brennstoffzelle durchsetzt. Dann haben sie sich von ihren Regierungen und den üppigen Subventionen verführen lassen und werden die Pleiten ihrer Unternehmen den bösen Politikern in die Schuhe schieben. Ein Vorgang, der übrigens in der deutschen Solar- und Windkraftbranche schon angefangen hat. Toyota hat in Japan das erste serienmäßige Brennstoffzellenauto auf den Markt gebracht. Es kostet 60 000 Euro und ist mehr ein Ausrufezeichen für die Märkte, denn eine ernsthafte akute Bedrohung für die gängigen Verbrennungsmotoren.

Ein paar Scheuklappen freie Recherchen hätten dieses Propagandastück schon im Vorfeld abgewürgt. Längst arbeiten die Ingenieure an neuen Synthetischen Kraftstoffen, die dem E-Auto weit überlegen sind, weil sie sowohl unbegrenzt zur Verfügung stehen, wie auch schadstoffarm verbrennen. Ich bin kein Physiker und dies kann auch kein Aufsatz über den Stand der Forschung für die Antriebe der Zukunft sein. Aber OME (Oxymethylenether) ist ein potentiell nachhaltiger hergestellter Dieselkraftstoff. Aus CO2 als Kohlenstoffquelle und nachhaltig hergestellten H2 sind Methanol und OME synthetisierbar. Auf dem Internationalen Wiener Motorensymposium wurden die Verfahren und Arbeiten an diesem Kraftstoff behandelt. Die TU München berichtet von Erfolg versprechenden Ergebnissen, die folgende Eigenschaften vorweisen. CO2-neutral, unbegrenzt verfügbar, niedrigste Emissionen, hohe Wirtschaftlichkeit und große Reichweiten. Doch OME1 ist nur einer der Designerkraftstoffe, die so gründlich verbrennen, dass die Luft, die aus dem Katalysator kommt, sogar sauberer ist, als die der Motor aus der Umwelt einsaugt.

Weit fortgeschritten sind auch die Anwendungen mit der CWtL-Technologie (Carbon Oxides & Water to Liquid Fuel.) Zweck dieses Verfahrens ist es, z.B. das bei der Kohleverbrennung entstehende CO2 chemisch als recycelbaren Wertstoff zu nutzen und wieder in einen Träger chemischer Energie zurück zu verwandeln. Ja, sie haben sich nicht verlesen: Das als giftig von den Klimagläubigen verunglimpfte CO2 wird zum Rohstoff für die Herstellung von Benzin und Diesel. Es gibt Berechnungen, dass bei dem CWtL-Verfahren zurzeit der Literpreis für Benzin 61 weniger als 1 Euro betragen würde. Elektromotor ade. Auch weil er keine Luft umwälzt, wird niemals die städtische Luft reinigen können. Erst in einigen Jahren werden wir erfahren, was uns die Planwirtschaft gekostet hat, weil einige Juristen, Soziologen, Germanisten und Sozialpädagogen sich für das Elektroauto entschieden haben und dies dank einer völlig falschen Wirtschaftspolitik der Gesellschaft aufoktroyieren konnten.

Sicher wird das Zeitalter, in dem Autos mit Benzin und Diesel aus fossilen Quellen angetrieben wurden bald zu Ende gehen. Dann kommt der Kraftstoff aus den Chemieanlagen. Der Verbrennungsmotor wird diesen Wandel bestens überstehen, weil er einen Vorteil hat, den kein Elektromotor je schafft. In Zukunft wird es dann nämlich heißen: Fahr noch `ne Runde um den Block und reinige die Stadtluft. Ein Film über die neuen synthetischen Kraftstoffe, die auf CO2 basierend, wäre das mindeste, was das ZDF als Wiedergutmachung für die peinliche Propagandasendung leisten sollte.

Von Günter Ederer und Gottfried Illgmann ist soeben das Buch “Deutschland im Stau”erschienen

Übernommen von ACHGUT hier 

Anmerkung der Redaktion:

Das Buch von Günter Ederer ist unbedingt zu empfehlen. Unserer Rezension finden Sie hier. Bestellen können das Buch hier

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52 Kommentar(e)

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1

Zu #49 von Carl Schurz

“Wer sagt, dass die Kanzlerin und die anderen Ideologen aus dem Osten nicht doch im Plansoll und mit ihrer Politik sehr zufrieden sind… “
####################################

Diese Kanzlerin benötigt gar keine Ideologie. Sie regiert / reagiert / laviert auf Sicht!
Sie wechselt ihre Meinungen lieber, falls sie überhaupt welche hat, von heut auf morgen je nachdem wie es ihr anhand der neuesten Meinungsumfragen für ihren persönlichen Machterhalt als opportun erscheint.

Solches populistisches Verhalten, das sich am “gesunden Menschenverstand“ der breiten von gekauften Massenmedien bewusst verdummten Masse orientiert, ist jedoch keine merkelsche Erfindung.
Die Hoffnung, darauf, dass sich irgendwann wieder die sogenannte Massenintelligenz durchsetzen wird hat sich im Laufe der Geschichte schon öfters als sehr trügerisch, als fatal, erwiesen, denn fast immer bedurfte es einer wirklichen Katastrophe für die “demokratische Mehrheit“ (bei der es sich m.E. bei etwas genauerem Hinsehen in Wirklichkeit um eine “idiokatrische Mehrheit“ handelt) , bevor es zur abrupten politischen Systemänderungen , zu zerstörerischen Revolutionen mit Mord und Totschlag kam.

2

@ alle Klima-Realisten mit intaktem Verstand

BITTE geht doch nicht auf den XXXXXX, ideologisch verblendeten Schwachsinn ein, den offensichtlich XXXXXXX wie ben harris und die knarzende Diele hier absondern.
Unfassbar, dass man dermassen XXXXXXX sein kann, aber damit scheint bewiesen, dass der Zenit der Menschheit tatsächlich überschritten ist und die Klimareligion bzw. der Klimafaschismus noch mehr verblödet als bereits lange besiegte Ideologien...
Lasst euch von dermassen XXXXXXXX doch nicht eure kostbare Zeit stehlen!

3

Was mich an den Aussagen des Autors irritiert, ist die Tatsache, dass er Wirkung und Ursache offensichtlich falsch darstellt.,wenn er schreibt
Zitat:
Dazu zwei Beispiele: Seit der Energiewende haben sich die Strompreise so verteuert, dass es für untere Einkommensschichten ein Luxus geworden ist, ihre Wohnung ausreichend zu wärmen und das Licht einzuschalten, während Kapital- und Dachbesitzer Milliarden von den Stromverbrauchern abkassieren dürfen.Zitat Ende.

Dass die Realität anders aussieht, ist doch unterdessen weitläufig kein Geheimnis mehr.

Zum Beispiel hier zu sehen.
http://tinyurl.com/ks4cc77
Seit Jahren erhöhen viele Stromversorger die Preise trotz sinkender Beschaffungskosten. Ein neues EuGH-Urteil unterstützt Kunden beim Kampf gegen unberechtigte Preiserhöhungen.

Der Bund der Energieverbraucher e. V. ist aufgrund des EuGH-Urteils der Meinung, dass allen Verbrauchern in der Grundversorgung mindestens die Rückzahlung der in der Vergangenheit gezahlten Preiserhöhungen zustehe. Es bleibt abzuwarten, wie der Bundesgerichtshof dieses Urteil in deutsches Recht umsetzt. Verbraucher, so der Bund der Energieverbraucher, sollten ihren Grundversorger bereits jetzt vorsorglich schriftlich auffordern, auf die Einrede der Verjährung bezüglich der Rückzahlung bereits gezahlter Preiserhöhung zu verzichten.

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1. Wer sagt, dass die Kanzlerin und die anderen Ideologen aus dem Osten nicht doch im Plansoll und mit Ihrer Politk sehr zufrieden sind? Mauer weg und den Westen infiltrieren, ihn quasi mit den "eigenen Waffen schlagen". Denn Subventionen gehören spätestens seit 1968 zum Standardrepertoire aller deutschen Regierungen mit steigender Tendenz. Die Folgen dessen, waren vorher bekannt und im Laufe der Jahre immer spürbarer. Zu wenige waren bereit zu verstehen, warum ihre (zunächst einfachen) Arbeitsplätze weniger wurden und die Abgaben an den Staat stetig stiegen, sowie die Inflation die eigene Produktivkraft zu Gunsten des Staatshaushaltes (Schulden) auffraßen. Natürlich alles mit der Segnung der Gewerkschaften und konformistischer Unternehmer.
2. D im Stau. Man schaue sich täglich nur an, wie ein Verkehrskreuz der Autobahn aus den 1920ern die Verkehrsbelastung fast 100 Jahre später meistern muss. Grausig. Das Kleeblattkreuz der Autobahn aus der Zeit, als man aus 5 Litern 50 PS holte in einer Zeit, in der 1,2 Liter Motoren locker 110 PS hinlegen. Da wird der Verkehr von 3 Spuren auf 2 Spuren, auf eine Spur und dann in die Tangente des Kleeblattes gezwängt und man wundert sich über den Rückstau. Es gibt wesentlich modernere und effektivere Lösungen starke Verkehrströme an Kreuzungen zu führen Siehe USA.

5

#43: K. Allmendinger und #46: T.Heinzow
Großartig!
Rechnen müsste man können.

Die Grünen sind die leibhaftige Emanzipation der Doofen,
etwas höflicher ausgedrückt ist das natürlich eine bedauernswerte und unterstützungsbedürftige Erkrankung mit Namen:
Dyskalkulie

6

Ich kauf mir erst ein E-Auto wenn die Bundeswehr einen E-Panzer entwickelt der auch im nächsten (von der Ostküste angezettelten) Krieg gegen Russland seine Überlegenheit gezeigt hat.

7

@ #42 G.Dehren

"Aber die Erfahrung zeigt, da wird nicht mehr viel herauskommen!"
Nun, die Ökonomen nennen den Kostensenkungs- und Entwiclungspfad "Lernkurve". Je länger und je häufiger ein Produkt hergestellt wurde, desto billiger wird die Herstellung aufgrund von Lerneffekten. Nur ist das eine Funktion dergestalt, daß pro Verdopplung der kumulierten Ausbringungsmenge (Achtung: Stückzahl) eine konstante Lernrate eintritt. Naturwissenschaftler, insbesondere Physiker, verwechseln den Effekt mit der Fixkostendegression, also der Aufteilung der Fixkosten auf das einzelne Produkt.

Deshalb findet man bei den Solar- und Windmühlenpropagandisten als unabhängige Variable nicht die kumulierte Stückzahl sondern die kumulierte Leistung, die bei Windmühlen aufgrund des Größenwachstums und anderer physikalischer und ökonomischer Effekte grottenfalsch ist. Außerdem gilt, daß die Lernkurve mit jeder relevanten Pruduktänderung (z.B. Größe) neu beginnt. Davon abgekoppelt ist die Änderung der Wirkungsgrade zu betrachten, die bei Windmühlen mit zunehmender Größe abnimmt und ohnehin physikalisch bei ca. 60% das theoretische Maximum hat.

Aus diesen Gründen ist das E-Auto schlichtweg eine Illusion. Und selbstverständlich eine 100% Energieversorgung mittels Windmühle & Co ebenfalls. Ökonomisch und technisch sind die sog. "grünen" Produktionsmaschinen (Techniken) am Ende der Entwicklungsmöglichkeiten angelangt. Die getriebelosen Windmühlen erreichen in der Spitze 50% Umwandlungswirkungsgrad, und wenn man sie im Durchmesser größer baut, geht es bergab. Einzig höhere Türme können den "Wirkungsgrad" des eingesetzten Kapitals geringfügig erhöhen, aber eben nicht bis in die Wirtschaftlichkeit hinein.

8
Johannes Hartung

#36: Hans Diehl

Genauuuuuu.
Wir müssen nur den Strompreis gezielt Richtung 1 Euro pro kWh (beser noch mehr!) treiben, dann werden diese ganzen Spässchen wirtschaftlich.

Am Ende des Tages frage ich mich immer, warum die Grünen meinen wir Menschen hätten derart gesündigt, dass wir uns mit diesen künstlich irrsinnig hohen Energiepreisen selber geisseln müssen.

Derweil sitze ich unter einer 11W Energiesparfunzel in der ungeheizten Wohnung bei 15 Grad und habe eiskalte Hände; das Schlimmste ist immer die rechte "Maushand", die niemals zwischendurch in der Tasche verschwinden kann.

Aber nein, "die Lichter gehen nicht aus", die Energiewende kostet "eine Kugel Eis im Monat".

Elektrifizierte Fahrzeuge können dann Sinn machen, wenn immer eine gleiche Route gefahren wird (Verteiler-Lieferwagen) und/oder kein Wetterschutz bzw. Heizung erforderlich ist (Zweirad).

In allen anderen Fällen macht es keinen Sinn erst Mobile zu elektrifizieren und dann erst die Heizung im Haushalt. Eine Immobilie lässt sich leicht an ein Kabel legen, ein Fahrzeug aber nicht.

Solange immer noch Kohlenwasserstoffe stationär verbrannt werden (statt z.B. auf Kernenergie zu setzen) ist es hirnrissig Fahrzeuge zu elektrifizieren.

9

Ben Harris: "„Bei ausreichend Sonne und Wind (so wie heute) wird Strom nur wenige Cent/kWh kosten und wenn Sonne und Wind schwächeln, wird Strom deutlich teurer sein. Genau in diese Lücke stoßen Elektrofahrzeuge mit ihren Batterien. Sie laden möglichst dann, wenn Strom preiswert ist, verbrauchen einen Teil und bieten überschüssige Kapazitäten dann an, wenn die Preise mangels Angebot hoch sind. "

Auweia!

Herr Harris stellt sich das wahrscheinlich vor wie in einem Supermarkt vor dem Obstregal. "Oh, heute sind Äpfel billig, na dann leg ich mir doch ein paar in den Korb".
Dümmer geht es wirklich nicht. Wahrscheinlich begreift Herr Harris noch nicht, wie der Strompreis zustande kommt.

Herr Harris, können sie uns das mal im Detail erklären, wie der Strompreis bei ihnen gebildet wird und wie und wo dann die Millionen PKW-Akkus ihren Strom kaufen oder verkaufen?

Wahrscheinlich werde ich vergeblich auf die Antwort warten.
Denn mit der Begründung ihrer Behauptungen tun sich die EE-Fantasten ja erfahrungsgemäß schwer.

10
K. Allmendinger

@ #23 Hans Diehl:

"Und wenn die in einer Tiefgarage stehen, können die mit einer PV Anlage auf dem Dach der Tiefgarage aufgeladen werden..."

Durchschnittliche commute-Distanz in Deutschland: 17,4km eine Strecke (Quelle hier: http://tinyurl.com/n9hfk6w), also 34,8km pro Tag.

Energieverbrauch eines Elektrofahrzeugs bei stromsparendster Fahrweise in der Ebene (Beispiel Tesla S): 5km/kWh, also ~7kWh pro Tag fuer die Fahrt zu und von der Arbeit.

Fuer eine Tiefgarage rechnet man mit 30qm Grundflaechenbedarf pro Parkplatz (einschl zu/Abfahrtswege und den Wegen zwischen den Parkreihen). Bei einer typischen 3-stoeckigen, voll besetzten Tiefgarage stehen also 10qm Dachflaeche pro Fahrzeug zur Verfuegung.

Glaubt man den Angaben einer Solarfirma hier: http://tinyurl.com/nn3godk, dann produziert ein 1kWp Solarmodul mit etwa 10qm Flaeche zwischen 850-1100 kWh pro Jahr oder 2,3 - 3 kWh pro Tag im Jahres-Schnitt.

Nach Tesla Angaben hat der Ladewandler einen Wirkungsgrad von 91% (Kunden haben allerdings nur 82% gemessen). Damit koennen dann tatsaechlich solar nur 2,1 - 2.73kWh pro Tag an Energie in die Batterie pro Fahrzeug zur Verfuegung gestellt werden, also etwa 33-40% des tatsaechlichen Bedarfs im besten Fall.

Sie sehen also, dass die solarzellenbedeckte Tiefgarage selbst im optimistischsten Fall nicht mal genuegend Energie fuer eine Strecke liefert. Und daheim kann der Rest ja nicht solar geladen werden, da dann die sonne nicht scheint.

11

@ #40:
Und nun dürfen die Techniker die Dinger entwickeln.
------
Diese berühmten Techniker entwickeln Akkus seit 125 Jahren. Ich möchte nicht wissen, wie viele Milliarden Dollars die Militärtechniker in die Entwicklung von preiswerten Stromspeichern gesteckt haben, aber die U-Boote fahren heute noch mit Kernreaktoren.
Natürlich muss so etwas weiter entwickelt werden. Aber die Erfahrung zeigt, da wird nicht mehr viel herauskommen!

12

#40: Ich kann keinen Widerspruch erkennen, Sie haben nur ausführlicher formuliert.

13

@ #35 A. Schlohr

"Sie sehen es aus kaufmännischer Sicht, ich sehe es aus naturwissenschaftlicher Sicht,"
Nun machen Sie doch nicht den Fehler der ideologisierten "Naturwissenschaftler" und vergessen den ökonomischen Aspekt. Seit dem der Mensch Ackerbau betreibt und Vorräte anlegt, um über den Winter oder die Trockenzeiten zu kommen, betreibt er zyklische Lagerhaltung. Nur die Dummen bauen Lager für den Bedarf einer Saison, wie bereits in der Bibel steht. Dementsprechend braucht man für ein zyklisch betriebenes Stromerzeugungsmanagement verschiedene Akku-Typen. Mindestens zwei: Einen mit einjähriger Auflade- und Entladezeit und einen fürs tägliche, wenn mann an die Sahara und Solarstrom denkt. Bei Windmühlen dann mehrere für verschieden lange Lade- und Entlagezyklen. Technisch müssen die anders konstruiert sein und ökonomisch sowieso, denn die Kosten, die relevant sind, sind variable Stückkosten. Ein Langzeitakku muß billig sein, ein Kurzzeitakku standfest und mit hohem Wirkungsgrad versehen sein. Und nun dürfen die Techniker die Dinger entwickeln.

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#34:"Vielleicht lesen Sie mal im (bösen) Wikipedia das Kapitel „Akkumulator“. Da stehen auch Angaben zur Preisentwicklung.

Gehen Sie mal davon aus, dass ich mich mit Batterien und allem drumherum recht gut auskenne. Habe gerade heute morgen im Autohaus mal gefragt, wie teuer die Batterie eines VW e-UP ist: rund 10.000 EUR (liegt mir aber nicht schriftlich vor). Mit einer Kapazität von 18 kWh dürfen Sie den Preis pro kWh dann selber ausrechnen. Wegen Rohstoffknappheit ist es illusorisch, dass der Preis für 1 kWh Li-Ion-Batterie in die Richtung 100 EUR/kWh sinkt. Ich kann es mir basierend auf Projekten, in denen ich Gutachter gewesen bin, nicht vorstellen. Daher wird es noch eine ganze Weile eine Nischenanwendung bleiben. Ich habe nichts gegen Elektroautos, im Gegenteil, die lassen sich angenehm fahren (vom Angstschweiß im Winter mal abgesehen), nur wehre ich mich gegen die geballte Desinformation und die mediale Indoktrination. Plugin-Hybride können dagegen sinnvoll sein, hängt vom Fahrprofil ab. Aber auch da sind die Lobbyisten schon aktiv, irgendwann kommt ein Verbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in den Städten.

15
Heiner Schumann

@ Ben Harris O Herr er redet irre!!!

16

@ #17 H. Meier

"„erst wird es etwas teurer, aber dann wird es aber ja auch wieder billiger, weil sich die höheren Kosten ja lohnen“" von Ralf Fücks

Was soll man denn anderes von einem KBWler erwarten, außer roten Lügen im grünen Tarnkleid?

17

Ben Harris sagt:

wir werden in Zukunft angebotsabhängige Strompreise haben.

Bei ausreichend Sonne und Wind (so wie heute) wird Strom nur wenige Cent/kWh kosten und wenn Sonne und Wind schwächeln, wird Strom deutlich teurer sein. Genau in diese Lücke stoßen Elektrofahrzeuge mit ihren Batterien. Sie laden möglichst dann, wenn Strom preiswert ist, verbrauchen einen Teil und bieten überschüssige Kapazitäten dann an, wenn die Preise mangels Angebot hoch sind.

@Ben Harris
Wenn man dann noch die eigene PV Anlage auf dem Carport hat, ist das Tanken noch günstiger.
Den Zweitwagen, der nicht gezielt gebraucht wird, kann man dazu noch als Speicher zur Optimierung des Eigenverbrauches im Haus einsetzen.

18
Alfred Schlohr

Lieber Herr Heinzow (#33),

Sie sehen es aus kaufmännischer Sicht, ich sehe es aus naturwissenschaftlicher Sicht, insbesondere vor dem Hintergrund der unvermeidbaren zyklischen und kalendarischen Alterung von Batterien. Und bis Festkörperelektrolyte für Lithiumionenbatterien verfügbar sind, mit denen die Alterung in der Tat drastisch gesenkt werden könnte, werden noch viele Geschäfte witternde Trolle, wie Pseudonym Ben Harris, über EIKE herfallen. An der begrenzten Energiedichte von Batterien wird sich aber auch damit so schnell nichts ändern. Für die flächendeckende Elektromobilität kämen alleine von der Rohstoffseite und der denkbaren Energiedichte nur Aluminium/Luft und Silizium/Luft-Batterien in Frage, und die sind im Stadium der Grundlagenforschung, mit ungewissem Erfolg. Dieser ganze Elektroauto-Hype hat ja dazu geführt, dass es für die Forschung an neuen denkbaren Batterietypen kein Geld gibt. In der "Batterie 2020"-Ausschreibung des BMBF wurde der Fokus auf die Systemintegration gelegt, nach dem Motto, "Eine gute Batterie haben wir zwar nicht, aber wir bauen schon mal die Autos.". Was dann noch an Fördergeldern übrig bleibt, fließt an die Lobbyisten in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Das passt nahtlos zur Energiewende: Es gibt nur noch Geld für die Entwicklung von vorvorgestrigen Systemen, die grundlegende Forschung muss sich dann eben hinten anstellen. Wir müssen ja die Welt retten, da ist dann eben kein Platz mehr für irgendwelche spinnerten Ideen.

Ihr (Überlebens-)Künstler Alfred Schlohr

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Hallo Herr Schlohr, hallo Herr Müller, ...

ich bin kein Missionar, der jemanden „vom wahren Glauben“ überzeugen möchte. Ich akzeptiere lediglich Entwicklungen und ziehe meine Schlüsse.

Vielleicht lesen Sie mal im (bösen) Wikipedia das Kapitel „Akkumulator“. Da stehen auch Angaben zur Preisentwicklung.

Einen schönen Abend

Ben Harris

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@ #32 Pseudonym A. Schlohr

Das Problem mit den Speichern besteht in Form von deren hohen Kapitalkosten. bei 150 €/kWh kommen im Jahr bei 6% Diskontsatz incl. Inflation 20,38 €/kWh Speicherkapazität zusammen. Aber ein Bleiakku mit 12V und 44Ah kostet derzeit so um die 50 €. Macht 100 €/kWh. Dann kostet die kWh Kapazität im Jahr 13,59€. Nun muß man wissen, daß zur Sicherung der Deckung der Stromabnahme vorwiegend der Jahresgang abzudecken ist, also der größte Teil der Akkus nur einen Ladezyklus pro Jahr absolviert. Das macht dann die Stromspeicherung so richtig teuer. Die kWh Speicherstrom dürfte dann mit Bleiakkus in der Gegend von 5 bis 10 € zu vermuten sein. Eine genauere Berechnung wäre Perlen vor die S... zu kippen. Das ist so ein gläubiger Ökotrollo nicht wert.

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#26: "- die Batterien und damit auch die Elektrofahrzeuge werden rasend schnell preiswerter. Der Preis für 1 kWh Speicherkapazität liegt heute bei "nur noch" 150 € und es wird noch preiswerter werden."

Nennen Sie Quellen! Wo kann man eine Lithiumionenbatterie kaufen, die 150 €/kWh kostet ? Es dürfte einfach sein, die Quelle für Ihre Behauptungen zu nennen. Billige Bleiakkumulatoren kommen Ihrem Wert dagegen nahe.

Abgesehen davon ignorieren Sie - wie jeder Ideologe - meine Ausführungen zur Energiedichte, zu den Preisen, der Lebensdauer und zu den denkbaren Entwicklungen. Vergessen Sie die CO2-Klima-Lüge, Leute wie Sie verdienen daran, den Leuten diesen Irrsinn einzureden. Leider verstehen Sie wohl auch nicht, wie ein Stromnetz funktioniert. Was bewegt Sie dazu, meine nachprüfbaren Erläuterungen zu ignorieren und stattdessen Ihren ideologischen Blödsinn hier darzustellen? Wenn meine Erläuterungen falsch sind, haben Sie hier die Gelegenheit, sie seriös zu widerlegen. An welcher Stelle verdienen Sie am Klimamärchen und der allseits geliebten Energiewende ? Haben Sie Windräder, sind Sie ein Vertreter von Tesla Motors ?

22

"wir werden in Zukunft angebotsabhängige Strompreise haben."

Ein neuer Ökotrollo meldet sich zu Wort. Als ob jemals Windmühlenbetreiber, Solarpanel- und Faulgaseigner wettbewerbsfähig in der Lage sein werden, im Wettbewerb ihr unzuverlässiges Produkt zu Marktpreisen verkaufen zu können.

Was ist ein Trollo? Ein Trollo stellt bei auffrischendem Westwinden sein Auto auf dem Fischmarkt in HH ab und gibt dem Klimawandel die Schuld, wenn die dicke Rechnung kommt.

23
Fred F. Mueller

@ # 26 Ben Harris

Sehr geehrter Hr. Harris,

O.K. Herr Harris, Sie halten es anscheinend nicht für nötig, auf Einwendungen einzugehen und Argumente zu bringen. Stattdessen spulen sie hier das übliche Repertoire an unsinnigen Wunschvorstellungen ab.Das entlarvt Sie in meinen Augen als Troll.

Schauen wir uns doch mal die Aussagen an, die Sie hier verbreiten. So behaupten Sie, dass „die Batterien und damit auch die Elektrofahrzeuge werden rasend schnell preiswerter. Der Preis für 1 kWh Speicherkapazität liegt heute bei "nur noch" 150 € und es wird noch preiswerter werden.“

Das ist schlichter Humbug, und gilt höchstens für Billigschrott aus Fernost, der nach dem 20. Ladezyklus Feuer fängt. Bei realistischeren Quellen finden Sie Preise z.B. für Solar-Speicherbatterien in der Größenordnung von um die 2000 €/ kWh, und wenn Sie mal günstigere Angebote von unabhängiger Seite prüfen lassen, kommen schnell erhebliche Mängel zutage. Gilt auch für den Tesla, trotz vollmundiger Ankündigungen. Selbst Elon Musk spricht von Preisen deutlich oberhalb von 200 €/ kWh, und zwar in seinen Versprechungen für die Zukunft. Realität sind dann oft Verluste „zwischen Steckdose und Strasse“ von 25 %. Laut einem Ampera-Fahrer werden nur 70% der ursprünglichen Kapazität garantiert und es wird verlangt, dass das Fahrzeug bei Temperaturen unter –10°C und über +35°C am Strom hängen muss, damit der Akku beheizt bzw. gekühlt werden kann.

Sie sagen: „Es ist nur noch eine Frage von wenigen Jahren (es wird teilweise von ca. 20 Monaten gesprochen), wann es für die Autofahrer, die ihr Fahrzeug nur zum Pendeln und/oder für Fahrten bis ca. 200 km einmal pro Woche benötigen, einfach preiswerter ist, ein Elektrofahrzeug zu kaufen, um den zeitweise im Überfluss vorhandenen Strom aus Wind- und Solaranlagen für ein paar Cent abzunehmen und damit mobil zu bleiben.“

Oder aber zwei Wochen das Kfz stehen zu lassen und zu warten, bis im Winter das berüchtigte „Dunkelflaute-Gespenst“ beschließt, das Sibirienhoch über Nordwesteuropa mit seiner nahezu-Windstille wieder abzubauen. Solange kostet der Strom für Ihren „Stromer“ nach dem Zusammenbrauch der restlichen Stromversorgung dann leider 5 €/kWh.

Sie schreiben: „Bei ausreichend Sonne und Wind (so wie heute) wird Strom nur wenige Cent/kWh kosten und wenn Sonne und Wind schwächeln, wird Strom deutlich teurer sein. Genau in diese Lücke stoßen Elektrofahrzeuge mit ihren Batterien. Sie laden möglichst dann, wenn Strom preiswert ist, verbrauchen einen Teil und bieten überschüssige Kapazitäten dann an, wenn die Preise mangels Angebot hoch sind.
Jeder zukünftige Elektrofahrzeugbesitzer wird dann auch Unternehmer sein, der nach den Marktgesetzen handelt und die Ware Strom dann abnimmt, wenn sie im Überfluss vorhanden, damit preiswert ist und dann anbietet, wenn sie knapp und damit teuer ist.

Damit ist beweisen, dass Sie von den Realitäten der Erzeugung und Verteilung von Strom nicht die geringste Ahnung haben. Preisfrage: Warum werden derzeit reihenweise Pumpspeicherprojekte in der Schweiz und in Österreich auf Eis gelegt? Weil sie sich nicht rechnen. Und die viel teurere Batteriespeicherung soll sich lohnen? Das glaubt Ihnen nur jemand, der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht.

Angenehme Träume noch.

Mfg

24

#19: Hans Diehl, Sie dachten mit Ihrem Solarparkplatz sicher an ländliche Gebiete.
In Düsseldorf ist dafür leider nicht genug Platz.
Und ich schwör Ihnen, auch die Wohnungsmiete zu teuer. Ein Glück, dass es Autos gibt.

mfG

25
Dirk Weißenborn

#24 Markus Estermeier,

Sehr geehrter Herr Estermeier,

"Auch Tiefgaragen kann man mit Flutlicht bestücken. Dazu bestücke man das Dach mit Sonnenpaddel..."

Da haben Sie recht, vieles kann man machen - und bezahlen. Zum Beispiel auch eine Heizung für die abgestellten, akkubetriebenen Fahrzeuge in der Tiefgarage, damit die zur Verfügung stehende Kapazität nicht so schnell sinkt.

Die Heizung liesse sich vielleicht mit Hilfe der Abwärme eines faulgasbetriebenen BHKW im 2. Untergeschoss bewerkstelligen.

Im 1. Untergeschoss liegt der Energiemais neben einem Gülletank.

Es geht vieles.

Mich beschäftigt wirklich, ob Herr Diehl zuviele oder gar keine Probleme hat.

mfG

Dirk Weißenborn

26
Dirk Weißenborn

#23 Hans Diehl,

Ihren Verweis auf Hybrid-Fahrzeuge mit deren noch gefüllten Tanks sehe ich als korrekt an. In der Debatte war der Focus jedoch insgesamt auf reine E-Mobilität gelegt.

"Wenn da mal die Sonne nicht scheint, kommen die auch noch bis nach Hause."

Die Kapazität eines Akkus ist auch von der Außentemperatur abhängig. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass gerade bei niedrigen Aussentemperaturen mehr Leistung (und über die Zeit auch Arbeit)für Heizung und Lüftung benötigt wird.

Wie vertragen sich diese Erkenntnisse mit Ihrem lapidar hingeworfenen Satz?

Ich bin überhaupt kein Gegner der Elektromobilität. Da ist schon etliches an Entwicklung erkennbar. Es ist auch richtig, dass zahlreiche Komponenten (Getriebe, Abgasanlage, etc.) bei 100% E-Mobilität fortfallen können.

Lassen Sie der Angelegenheit Ihren Lauf. Wird es wirtschaftlich und vom Komfort her (Reichweite, Akkuaustausch)für Anbieter und Kunden interessant kommt die E-Mobilität von ganz allein.

Hingegen lehne ich die arroganten Interventionen des Staates in die persönliche Mobilität der BürgerInnen ab.

Ausschließlich die Grundlagenforschung darf staatlicherseits gefördert werden.

Übrigens: nicht jede Tiefgarage eignet sich für die Aufstellung von Solarmodulen und Windmühlen auf dem Dach. Und nicht jeder Eigentümer einer solchen Immobilie will die von Ihnen angedachten zusätzlichen Installationen auf eigene Kosten vornehmen lassen.

Da tut sich wieder die Frage auf:

Zwang durch den Gesetzgeber oder Subventionen?

Aber das eine müssen Sie ja nicht fürchten, und das andere zahlen Sie als gutverdienender Solarmagnat zusammen mit vielen andern aus der Portokasse.

27

zu #16:
"Und womit begründen Sie Ihre Meinung?"

Hallo Herr Vogt,

meine Meinung, dass die traditionellen Zulieferfirmen für Verbrennerfahrzeuge Sorge um die Zukunft haben sollten, begründet sich auf der Entwicklung der letzten Jahre.

- der gesellschaftliche Druck, den CO2-Ausstoß zu begrenzen, wird immer größer
- der Anteil der Erneuerbaren Energien, der im Fall von Wind und Sonne fluktuierend ist und damit Energie- bzw. Stromspeicher erfordert, wird immer größer
- die Batterien und damit auch die Elektrofahrzeuge werden rasend schnell preiswerter. Der Preis für 1 kWh Speicherkapazität liegt heute bei "nur noch" 150 € und es wird noch preiswerter werden.

Es ist nur noch eine Frage von wenigen Jahren (es wird teilweise von ca. 20 Monaten gesprochen), wann es für die Autofahrer, die ihr Fahrzeug nur zum Pendeln und/oder für Fahrten bis ca. 200 km einmal pro Woche benötigen, einfach preiswerter ist, ein Elektrofahrzeug zu kaufen, um den zeitweise im Überfluss vorhandenen Strom aus Wind- und Solaranlagen für ein paar Cent abzunehmen und damit mobil zu bleiben.

- wir werden in Zukunft angebotsabhängige Strompreise haben.

Bei ausreichend Sonne und Wind (so wie heute) wird Strom nur wenige Cent/kWh kosten und wenn Sonne und Wind schwächeln, wird Strom deutlich teurer sein. Genau in diese Lücke stoßen Elektrofahrzeuge mit ihren Batterien. Sie laden möglichst dann, wenn Strom preiswert ist, verbrauchen einen Teil und bieten überschüssige Kapazitäten dann an, wenn die Preise mangels Angebot hoch sind.
Jeder zukünftige Elektrofahrzeugbesitzer wird dann auch Unternehmer sein, der nach den Marktgesetzen handelt und die Ware Strom dann abnimmt, wenn sie im Überfluss vorhanden, damit preiswert ist und dann anbietet, wenn sie knapp und damit teuer ist.

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Noch ein Gedanke zum Artikel
Die Vorstellung, künstlich Brennstoffe herzustellen, um sie in einem Fahrzeug wieder durch den Auspuff zu jagen, ist nach meiner Meinung weltfremd. Warum sollten wir diesen Umweg wählen, wenn wir den dafür benötigten Strom ohne wesentliche Verluste (Wirkungsgrad Elektromotor über 90%) direkt zum Fahren verwenden können? Meint der Autor des Artikels vielleicht, die Autofahrer seien so nostalgisch veranlagt, dass sie ohne „BrummBrumm“ und entsprechenden Abgasen keinen Spaß mehr am Autofahren haben?

Dass wir in Zukunft Kohlenstoffverbindungen künstlich herstellen müssen, ist sehr wahrscheinlich; aber zum Verheizen in Fahrzeugen? Nein, das macht keinen Sinn.

Einen schönen Sonntag

Ben Harris

28

zu #15 von Alfred Schlohr

“#6: Ein sehr naiver Beitrag, oder anders formuliert:
Sie (Ben Harris ) haben von Batterien nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung und kennen nicht einmal die Größenordnung an Speichern, die ein Netz benötigen wird. Auch kennen Sie sich offenbar nicht mit der Rohstoffproblematik aus.“
#####################################

Eigentlich sind solche Naivlinge doch nur bedauernswerte Opfer unserer von wenigen reichen Familien- Clans beherrschten Massenmedien ( Mohn, Springer, Funke, Burda, Schaub-Medienunion, ...... ), welche Hand in Hand mit den Politikern, der heute dieses Land regierenden Einheitspartei angeführt von einer opportunistischen und allein auf ihren persönlichen Machterhalt bedachten und völlig ideologiefreuen Kanzlerin nach dem Do- ut- Des – Prinzip die Politik dieses Landes und damit auch noch immer weitgehend die des westlichen Europas bestimmen.

29
Markus Estermeier

#21 Herr Weißenborn

Auch Tiefgaragen kann man mit Flutlicht bestücken. Dazu bestücke man das Dach mit Sonnenpaddel und eine mittelgrosse Windmühle. Das ganze wird noch abgerundet durch einen herkömmlichen Netzanschluss.
Wer soll diese Kosten übernehmen? Der Arbeitgeber natürlich! Aber irgendwie ist es dann doch der Arbeitnehmer, denn der muss das erforderliche Geld erwirtschaften.

30

Herr Weißenborn sagt:
Ihr zweiter Satz eignet sich für die Nullsatzhitparade. Scheint die Sonne immer über diesen Parkplätzen oder muss bei bedecktem Himmel mit einer zusätzlichen Lampe nachgeholfen werden, eventuell unter Zuhilfenahme von Windmühlenstrom - sofern vorhanden.
Was ist, wenn diese Fahrzeuge leider nur in einer Tiefgarage untergebracht werden können?

@Herr Weißenborn
Meine Antwort bezieht sich auf Herrn Kowatsch, der feststellt, dass die Autofahrer tagsüber unterwegs seien. Dem habe ich gegenüber gestellt, dass viele auch Pendler sind, deren Fahrzeuge tagsüber auf Parkplätzen stehen, und aufgeladen werden können.. Wenn da mal die Sonne nicht scheint, kommen die auch noch bis nach Hause. Zumal die meisten E.-Autos gegenwärtig noch Hybriden sind .
Und wenn die in einer Tiefgarage stehen, können die mit einer PV Anlage auf dem Dach der Tiefgarage aufgeladen werden.Oder sind Sie der Meinung die Auto selbst müssten in der Sonne stehen. Bevor Sie von „Nullsatzhitparade“ schreiben, sollten Sie mal Ihre Sätze überprüfen.

31

#19: CO2 ist ein Lebenselixier und kein Klimaschädling. Es gibt bis heute kein anthropogenes Signal in der stattgefundenen leichten Erwärmung, die seit 18 Jahren stillsteht.

Und nun verraten Sie mir, wie hoch der Erntefaktor dieser Solaranlage ist, bezogen auf alle Schritte bis hin zur Gewinnung des Erzes. Ihre Zahlen, bitte.

Sie ignorieren auch meine Ausführungen zur Energiedichte, zu den Kosten und zur Lebensdauer von Batterien. Ihre Widerlegung, bitte.

An welcher Stelle profitieren Sie vom CO2-Klima-Märchen und der allseits geliebten Energiewende? Ihre Zahlen, bitte.

32
Dirk Weißenborn

#19 Hans Diehl,

"Nicht weniger Deutsche sind Pendler. Deren Autos stehen tagsüber auf Parkplätzen in der Sonne."

Ihr zweiter Satz eignet sich für die Nullsatzhitparade. Scheint die Sonne immer über diesen Parkplätzen oder muss bei bedecktem Himmel mit einer zusätzlichen Lampe nachgeholfen werden, eventuell unter Zuhilfenahme von Windmühlenstrom - sofern vorhanden.

Was ist, wenn diese Fahrzeuge leider nur in einer Tiefgarage untergebracht werden können?

33

#16: Die Elektromobilität kann schon heute in Nischen sinnvoll sein, z.B. für einen Handwerksbetrieb, der nur einen überschaubaren Aktionsradius hat. Wenn man aber sieht, wie billig Transporter mit Dieselmotor für kleine Betriebe angeboten werden, müsste man schon gut verdienen, um auf Elektro-Transporter umzustellen (Ich würde es nicht tun). Der Massenmarkt ist aufgrund zu geringer Energiedichten (im Winter schaffen ein E-Golf oder ein i3 keine 60 km, ein Tesla S gerade 200 km) und des bei Brennstoffzellen UNGELÖSTEN Membran-Problems (kann man nach ca. 30.000 km wegwerfen) nicht absehbar. Ob die Elektromobilität eine Zukunft hat, wird auch von der Entwicklung alternativer Kraftstoffe abhängen. Schon heute könnte man einen Otto-Motor mit Synthese-Kraftstoff (bspw. von der Firma Aspen) betreiben und sowohl die Effizienz verbessern als auch den Schadstoffausstoß auf nicht mehr relevante Mengen reduzieren. Macht keiner, weil 200 Liter dieses Synthese-Kraftstoffs ca. 600 - 700 EUR kosten. Ich fahre zwar einen großen Diesel, sehe die Zukunft der Verbrenner-Motoren aber eher im Otto-Motor. Bei Zweitaktdieselmotoren ist man in der Forschung so weit, dass sie bei einem stationären Betriebspunkt einen thermischen Wirkungsgrad von 60% erreichen - wäre ideal für den dieselelektrischen Antrieb. Überlegen kann man sich sehr viel, nur muss das auch bezahlbar sein.

Bzgl. Elektromobilität bin ich pragmatisch: Das eine tun, das andere aber nicht lassen. Nur sollte man den Kunden auch sagen, dass sie je nach Fahrleistung und Belastung der Battreie nach 4 - 7 Jahren eine neue Batterie kaufen müssen.

Zum CO2: Ich hoffe, das sich noch erlebe, wie dieser gigantische Betrug auffliegt und die Köpfe der Klima-Lügner rollen. Wer CO2 als Killergas bezeichnet, ist für mich ein Verbrecher an der Menschheit, mit dem ich nichts zu tun haben möchte. Man wird uns irgendwann mal fragen, warum wir uns gegen diesen Betrug nicht gewehrt haben (wie wir unsere Väter und Großväter bzgl. NAZI-Deutschland gefragt haben). Die Zeit der Aufklärung ist vorbei, die Menschheit entwickelt sich wegen der Ökodiktatoren wieder zurück. Bleibt zu hoffen, dass die Verbrecher aufgehalten werden können.

34

Josef Kowatsch sagt: #2
Die Mehrheit der Deutschen braucht tagsüber das Auto,das wäre auch bei einem Elektroauto nicht anders. Nachts sollten die Batterien dann aufgeladen werden. Nachts scheint aber keine Sonne. Woher kommt also der Strom nachts?: Von Koh le- und Atomkraftwerken. Das Elektroauto ist ein Förderer der Kohle- und Atomkraftwerke.

@Herr Kowatsch.

Nicht weniger Deutsche sind Pendler. Deren Autos stehen tagsüber auf Parkplätzen in der Sonne.
Da kann man abhelfen, schauen Sie mal hier:
http://tinyurl.com/jwwnnxp
Auf dem EVO-Parkplatz an der Andréstraße ist eine rund 800 Quadratmeter große Photovoltaikanlage entstanden, die zwei Vorteile miteinander vereint: Zum einen bietet sie einen überdachten Stellplatz für Firmen-, Mitarbeiter- und Kundenfahrzeuge. Zum anderen erzeugt sie CO2-freien Solarstrom – und zwar rund 80.000 Kilowattstunden im Jahr. Dadurch werden zirka 70 Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden.

35

@ # 6

“Ich meine, diese Angst ist berechtigt.“
###########################################
Und womit begründen Sie Ihre Meinung?

PS
Vor ca. 60 Jahren glaubte man, dass Automobile von Atomkraft angetrieben werden könnten .
Aber das ist nur dann möglich, wenn Akkus entwickelt werden, welche sehr viel besser als die heute bekannten sind .

Daimler Benz war jedenfalls sehr gut beraten, den Aktienanteil an Teslar zu verkaufen .
Gut möglich, dass dieser ARTIKEL von Richard Van Noorden mit dazu beitrug :

The rechargeable revolution: A better battery
(Chemists are reinventing rechargeable cells to drive down costs and boost capacity)

36

#6 Ben Harris,

schauen Sie sich mal den Vortrag von Prof. Dr. Sinn an, dann wird Ihnen vielleicht klar was funktioniert und was visionäre Utopie romantischer Dampfplauderer bleiben wird http://tinyurl.com/puxn4fj

Seit wie lange die reichlich ausgereizte Entwicklung der Elektro-Batterien schon dauert, sehen Sie z. B. hier http://tinyurl.com/klefxwk

Angenommen, Elektrofahrzeuge haben Vorteile, dann werden sie darum von den Kunden genau darum und deshalb eingesetzt.
In einer demokratischen Marktwirtschaft mit Wettbewerb ist das eigentlich der faire Normalfall, nur das macht den Unterschied zur Planwirtschaft einer Diktatur.

Herr Ederer kritisiert den Hirnstau von Klima-Sektiereren, Co2-Aposteln und Öko-Dummschwätzern, die wie die Blinden von der Farbe fabulieren, zu recht. Dieses Gerede, a la „erst wird es etwas teurer, aber dann wird es aber ja auch wieder billiger, weil sich die höheren Kosten ja lohnen“. Wie hier z. B. http://tinyurl.com/ppwtwqh sogar in angeblichen Fachmagazinen verzapft wird.
Die Bürger brauchen keine Gouvernanten, die sie betüddeln und bevormunden, vor allem nicht solche scheinheiligen politischen Regierungs-Schausteller, die sich nochnichtmal erfolgreich um die Verkehrsinfrastruktur verdient machen aber als die eitle Heldenliga im Klima-Theater in Brüssel auftreten.

37

Hallo Herr Kaiser,

der Autor schreibt: "Sicher wird das Zeitalter, in dem Autos mit Benzin und Diesel aus fossilen Quellen angetrieben wurden bald zu Ende gehen."
Das ist für mich der einzig logische Satz, den ich im gesamten Artikel gefunden habe. Darum ging ich davon aus, dem Autor ist die logische Konsequenz klar, dass sich die Elektromobilität durchsetzen wird.

Aber Sie haben Recht und ich will ihm nichts unterstellen. Also gehe ich ab jetzt davon aus, der Autor ist der Auffassung, Elektromobilität hat keine Zukunft.

Schönen Abend

Ben Harris

38
Alfred Schlohr

#6: Ein sehr naiver Beitrag, oder anders formuliert: Sie haben von Batterien nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung und kennen nicht einmal die Größenordnung an Speichern, die ein Netz benötigen wird. Auch kennen Sie sich offenbar nicht mit der Rohstoffproblematik aus.

Aktuell haben Lithium-Ionen-Batterien einen nutzbaren Energieinhalt von 0,1 kWh/kg (Bei Benzin/Diesel werden immerhin 4-5 kWh/kg von deren 12 in Traktion umgewandelt). Vielleicht wird dieser Wert in den kommenden Jahren mal auf 0,2 kWh/kg ansteigen, sicher ist das aber nicht, da es einfach keine Elektrolyte gibt, die mit den sog. Hochvoltmaterialien zurecht kommen. Das dauert daher noch eine Weile. Die Grenze der Lithiumionentechnik liegt bei 0,3 kWh/kg, bei Ausreizen aller Möglichkeiten inkl. Gehäuseleichtbau. Der Preis für den Endkunden liegt bei rund 1000 €/kg, von dem viel beschworenen Preisverfall habe ich noch nichts gesehen. Dazu kommen zyklische und kalendarische Alterung, und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lithiumionenbatterie länger als 7 Jahre in einem Auto überleben wird, vom Brandrisiko mal abgesehen. Entweder werden die Kisten nur im Leasing-Modell abgesetzt, oder der dumme Barzahler muss nach 7 Jahren ca. 10.000 EUR (oder mehr) für den Austausch der Batterie einkalkulieren. Bei der jetzigen Technologie werden Wegwerfautos produziert, dazu noch für viel (gutes) Geld. Auf die Dauerhaltbarkeit einer PEM-Brennstoffzelle würde ich auch nicht setzen, und ich bin gespannt auf die groß angekündigten Brennstoffzellen-Autos von Toyota und Hyundai.

Es gibt nicht viele Batterietypen mit höherer Energiedichte.

Zink/Luft: Könnte 0,5 kWh/kg erreichen, Praxiseinsatz ungewiss. Primäre Zn/Luft-Batterien sind kommerziell verfügbar. Ja, das wäre ein realisierbares Batterie-System, das einem Golf eine Reichweite von 500 km ermöglichen könnte. Man könnte sogar an LKW´s denken, allerdings gibt es zu wenig Zink auf der Welt (vom Lithium mal ganz zu schweigen). Es gibt zahlreiche Detail-Probleme, deren Lösung ungewiss ist.

Lithium/Schwefel: 0,5 - 1 kWh/kg möglich. Praxiseinsatz unklar, da die Batterien noch zu sehr altern und die Schwefel-Chemie/Elektrochemie eher unangenehm ist.

Lithium/Luft: 1 - 2 kWh/kg denkbar - Praxiseinsatz liegt wegen grundlegender Probleme in ferner Zukunft, keiner rechnet mit einer Li/Luft-Batterie in den kommenden 15 Jahren.

Silizium/Luft bzw. Aluminium/Luft: 1 - 2 kWh/kg denkbar, Praxiseinsatz überhaupt nicht absehbar, reine Grundlagenforschung.

Tja, es bleibt nicht mehr viel übrig. Daher wird die Elektromobilität für eine nicht näher zu spezifizierende Zukunft nur in Nischen anzutreffen sein. Ich rate niemandem dazu, sich ein Elektroauto für den Alltag zu kaufen. Wer aber nicht weiß, wohin mit seinem Geld, kann sich natürlich am Markt bedienen. Ich würde mir anstelle eines Tesla S allerdings einen A8, 7er BMW oder eine S-Klasse mit schönem V8-Motor kaufen. Es dauert nicht mehr lange, bis das grüne Gedankengut die deutsche Automobilindustrie ruiniert hat.

Ach je, wie tief muss das naturwissenschaftlich-technische Niveau in Deutschland denn noch fallen? Irgendwann ist es so tief gesunken, dass solche Naivlinge ihre grünen Botschaften auch beim letzten Deutschen verankern können. Tja, Deutschland wird eben ein grüner Agrarstaat mit einer Ökodiktatur. Gut, dass ich nur noch 15 Jahre arbeiten muss, die werde ich schon irgendwie hinter mich bringen. In diesem Land will ich nicht unbedingt alt werden. Es ist für mich grauenhaft, was in Deutschland passiert.

39

#6: Ben Harris sagt:
am Samstag, 25.10.2014, 15:45
Wie im Artikel beschrieben, wird sich die Elektromobilität auf Dauer durchsetzen. Batterien werden immer preiswerter und leistungsfähiger. Die Reichweite wird immer weiter erhöht. Es gibt ja auch keinen objektiven Grund, Elektrofahrzeuge abzulehnen. Sie sind gegenüber Verbrennern leiser, sauberer, stoßen im Betrieb kein CO2 aus und verbrauchen im Betrieb keine fossilen Energieträger. Ihre mögliche Eigenschaft, mit der Zunahme der Erneuerbaren Energien noch als Zwischenspeicher zu dienen und so den fluktuierenden Strom aus Sonne oder Wind „zu glätten“, kann man als willkommene Dreingabe gerne annehmen.

Wo also liegt der Grund, dass so häufig Skepsis oder völlige Ablehnung gegenüber E-Cars geäußert wird? Ich habe nur eine Erklärung.

Es ist Angst.
###############################################################
Schon mal versucht mit einem E-Mobilchen im Winter, bei -10°C, 20 km zur Arbeit zu fahren ; und Abends wieder zurück? Kälte, Heizung usw.. saugen die Traktionsbatterien schneller leer als Sie gucken können! Nicht ohne Grund finden alle Vorführungen der neuen, verlogenen, E-Mobilität im sonnigen Kalifornien oder mindestens in Deutschland im Sommerhalbjahr statt. Wintertauglich sind die ja nicht, soll nur keiner bemerken....

40

@ admin
"Nachts ziehen Klimawandelleugner Rikschas und treiben Fahrraddynamos"
ich bin dafür, dass das ein freiwillgier (Zwangs-) Dienst für die Grünen aller Parteien wird. Als Sozialdienst an der Gemeinschaft.

Das wäre mir auch lieber. Ich fürchte nur, dass es anders kommt und man mir als Volksschädling mindestens die Scheiben einwirft. Gestern in der 20-Uhr-Tagesschau war berichtend, nicht kommentierend, vom "Klimakiller CO2" die Rede, in einer seriösen (?) Nachrichtensendung! Wir versinken in einem ideologischen Sumpf.

Mit Grauen
Hans Heeren

41

#6 Ben Harris, war das jetzt ironisch??

Ich nehme mal an, nein und möchte entgegnen:
Eines der ersten Automobile war elektrisch betrieben. Der Durchbruch der Elektromobilität lässt seit dem auf sich warten. Warum nur?
Die Batterien werden tatsächlich immer leistungsfähiger. Beim Modellflug, bei tragbaren Rechnern und auch teilweise in der Medizin sind diese Entwicklungen bedeutend. Nur sind die Leistungsbereiche in einer ganz anderen Dimension, als es für Elektromobile oder gar Speichersysteme für sogenannte EE nötig wäre. Die physikalischen Grundlagen für ganz neue Speicher müssen erst noch entdeckt werden, ähnlich wie der Warp-Antrieb. Wenn es im Ansatz neue Technologien geben sollte, würden doch sicher Starterbatterien mit dieser neuen Technik in den Markt gebraucht werden. Millionen Stückzahlen, nur 6 Jahre Lebensdauer und wenige Prozent kWh wären ideale Testfelder. Warum nur gibt es da nix??
Traurig für die EE-Gläubigen, aber der Boden der Realität ist manchmal sehr hart. Und die Angst, dass man am Allerwertesten blaue Flecke bekommt, erscheint mir begründet.

42
Fred F. Mueller

@ # 6 Ben Harris

Sehr geehrter Hr. Harris,

ich will mal unterstellen, dass Sie wirklich glauben, was Sie da erzählen. Aber solche Lösungen müssen sich daran messen lassen, wie praktikabel sie für die normale Bevölkerung sind. sind. Wenn Sie 500 kg Batterien bewegen, um 80 oder 90 kg Mensch zu transportieren, dann bekommen Sie eventuell ein wenig Reichweite, aber die normale „Familienkutsche“ muss eben auch schon mal 400-500 kg Nutzlast mit einer Tankfüllung von 40 kg 800 km weit transportieren und kostet in der Anschaffung vielleicht 18.000 € statt 70.000 €.

Und was die Speicherung von Strom in Batterien angeht, so kostet das aktuell ca. 35-50 ct/kWh. Ich spreche von Qualitäts-Autobatterien mit Herstellergarantie, nicht über irgendwelchen Billigschrott aus dubiosen Quellen.

Bezüglich Speicherkapazitäten müssten Sie für einen Tagesstromverbrauch Deutschlands ca. 1,7 TWh speichern. Nehmen wir einfach mal an, pro Auto könne man 10 kWh Speicherkapazität nutzen und es gäbe 40Mio. E-Pkw. Das wären dann 400 Mio. kWh bzw. 0,4 TWh, etwas über 20 % eines Tagesbedarfs der BRD. Kosten: 140 bis 200 Mio. €. Bei Umstellung Deutschlands auf „EE“ bräuchte man jedoch Speicherkapazitäten von min. 50 TWh.

Wissen Sie, bei Themen wie EE und Elektromobilität werden gerne viel schöne Seifenblasen in die Gegend gepustet, weil sich die meisten Leute nicht hinsetzen und mal eben 5 min einen Taschenrechner benutzen. Tut man das jedoch, dann platzen diverse dieser schönen Blasen ganz schnell und es bleibt nur heisse Luft.

Mfg

43

#6: Ben Harris sagt:
"...stoßen im Betrieb kein CO2 aus und verbrauchen im Betrieb keine fossilen Energieträger"

Hallo Benny,
tun Segelschiffe auch nicht.
Römische Galeeren nur ganz wenig CO2.
Früher war halt alles ökologischer.
Die wußten schon was sie tun, die alten Römer.
Gell !

44

#4: H.R. Vogt sagt:
"Rein elektrisch angetriebene LKWs, Busse, sind ohnehin nur mit permanentem Netzanschluss denkbar."

Und nur, wenn der Wind weht.
Eigentlich könnte man dann auch gleich Segel setzen.
Bin neugierig, wann der erste grüne Volltrottel diesen Vorschlag macht...

45

#5 Herr Müller
Ganz einfach: den Strombedarf reduzieren wir, indem wir den Strom so teuer machen, dass stromintensive Betriebe ins Ausland fliehen. Nachts ziehen Klimawandelleugner Rikschas und treiben Fahrraddynamos, so dass die Elektroautos in Ruhe geladen werden können.
Es gibt für alles eine Lösung, wenn man nur will.

46

Herr Harris,

Vielleicht hätten Sie den Artikel vor Ihrer aufwendigen Kommentierung erst mal lesen sollen, dann hätten Sie feststellen können, daß der Autor dem E- Auto gerade keine (Ich wiederhole: keine!) Zukunft einräumt.
Schade- so viel Engagement für die gute Sache und jetzt ist alles für die Katz!
Irgendwie typisch für grüne Bessermenschen wie Sie.

47
Fred F. Mueller

Lieber Hr. Ederer,

ein sehr schöner und gut recherchierter Artikel, vielen Dank. Besonders interessant waren die Hinweise auf die künftigen Treibstoffkonzepte, die mir bisher gar nicht so bekannt waren.

Allerdings, und dieser Hinweis wird den Herrschaften von der Klimakatastrophen-Front gar nicht schmecken, müssten diese Treibstoffe mit Hilfe von elektrischem Strom erzeugt werden. Und wo soll der herkommen, wenn unser Zukunftsszenario eine Reduktion der Stromerzeugung bis 2050 von 641 Terawattstunden im Jahre 2008 auf nur noch 480 TWh im Jahr 250 vorsieht?

Wenn man sich die aktuellen Energieplanungen der Politik so ansieht, muss man den Eindruck bekommen, dass unsere Eliten an totaler Verblödung leiden. Während man die Stromerzeugung auf 480 TWh reduzieren möchte, soll gleichzeitig der PKW-Verkehr auf E-Mobilität umgestellt werden. Unter der Voraussetzung gleichbleibender Bevölkerungs- und Verkehrszahlen würde dies jedoch allein im PKW-Bereich einen zusätzlichen Strombedarf von ca. 130 TWh bedingen. Für andere Zwecke verblieben somit nur noch 480 – 130 = 350 TWh.

Darüber hinaus will man aber auch noch vom Gas im Haushalt wegkommen. Das setzt voraus, dass Warmwasser und Heizung bei 50 % aller Wohnungen von heute Gas auf künftig Strom umgestellt werden. Das bedingt einen zusätzlichen Strombedarf pro betroffenem Einwohner von rund 1700 kWh pro Jahr. Rechnet man dies mit der Bevölkerungszahl hoch, so kommt man auf einen zusätzlichen Strombedarf in einer Größenordnung von weiteren 70 TWh.

Es verbleiben also für alles andere nur noch 280 TWh. Das ist eine Reduktion der Stromzuteilung um 56 % im Vergleich zum Stichjahr 2008. Gute Nacht, moderne Industrienation Deutschland, willkommen in der Gemeinschaft der Bananenrepubliken. Allerdings wachsen bei uns keine Bananen, und das Klima ist ein klein wenig rauer als in den Tropen…

Mfg

48

Wie im Artikel beschrieben, wird sich die Elektromobilität auf Dauer durchsetzen. Batterien werden immer preiswerter und leistungsfähiger. Die Reichweite wird immer weiter erhöht. Es gibt ja auch keinen objektiven Grund, Elektrofahrzeuge abzulehnen. Sie sind gegenüber Verbrennern leiser, sauberer, stoßen im Betrieb kein CO2 aus und verbrauchen im Betrieb keine fossilen Energieträger. Ihre mögliche Eigenschaft, mit der Zunahme der Erneuerbaren Energien noch als Zwischenspeicher zu dienen und so den fluktuierenden Strom aus Sonne oder Wind „zu glätten“, kann man als willkommene Dreingabe gerne annehmen.

Wo also liegt der Grund, dass so häufig Skepsis oder völlige Ablehnung gegenüber E-Cars geäußert wird? Ich habe nur eine Erklärung.

Es ist Angst.

Es ist nicht die Angst der Automobilfirmen, dass die weniger Autos verkaufen.

Es ist die Angst der Zulieferfirmen, dass sich ganz einfach nicht mehr benötigt werden.

Keine Schalldämpfer
Keine Katalysatoren
Keine Einspritzanlage
Keine Vergaser
Keine Ventile
Kein Zündsystem
Kein Tank
Kein Getriebe
….
Es ist die Angst der Wartungsfirmen weil ein wesentlich geringerer Wartungsaufwand der Elektromotoren gegenüber der anfälligen Verbrennungstechnik abzuarbeiten ist. (ein Grund, warum unsere Loks mit Strom fahren)

Es ist die Angst der Tankstellenbesitzer und der Kraftstofflieferanten, weil sie die Jahre an 2 Händen abzählen können, bis sie nicht mehr bzw. wesentlich weniger gebraucht werden, als heute.

Einem ganzen Industriezweig geht der Allerwerteste auf Grundeis, weil er um seine Zukunft fürchtet.

Ich meine, diese Angst ist berechtigt.

Schönen Tag

Ben Harris

49

nicht nur @ Günter Ederer

Wie viele kWh enthalten eigentlich Lithium - Ionen-Akkus neuerster Bauart pro kg Eigengewicht
A ) im Neuzustand?
B ) nach ca. 3000 Ladezyklen, falls sie diese Anzahl überhaupt überstehen ?
UND
Wie viele €uros kostet derzeit ein solcher Lithium - Ionen-Akkus neuerster Bauart pro kg Eigengewicht?

Ich kenne die genauen Zahlen nicht, weiß jedoch bereits jetzt , dass wenn sie wahrheitsgemäß beantwortet würden, die grüne Saga vom Elektro- PKW sich sofort als Hirngespinst erweisen wird.
Rein elektrisch angetriebene LKWs, Busse, sind ohnehin nur mit permanentem Netzanschluss denkbar.

50

@ Herr Ederer

„…Sicher wird das Zeitalter, in dem Autos mit Benzin und Diesel aus fossilen Quellen angetrieben wurden bald zu Ende gehen.“

Wie kommen Sie darauf? Schon mal von den Vorräten an Methanhydrat auf dem Meeresboden gehört? Japan investiert gerade um deren Förderung dieser sich bakteriell erneuernden Vorräte zu ermöglichen … .

„Dann kommt der Kraftstoff aus den Chemieanlagen. Der Verbrennungsmotor wird diesen Wandel bestens überstehen, weil er einen Vorteil hat, den kein Elektromotor je schafft. In Zukunft wird es dann nämlich heißen: Fahr noch `ne Runde um den Block und reinige die Stadtluft“.

Mit welchem Teil der städtischen Verschmutzung (Was meinen Sie hier?)
soll denn das Auto laufen?
Was ist mit „Landluft“ Steht dann das Auto?

„Ein Film über die neuen synthetischen Kraftstoffe, die auf CO2 basierend, wäre das mindeste, was das ZDF als Wiedergutmachung für die peinliche Propagandasendung leisten sollte.“

Alles unter ersatzloser Schließung des ZDF und seiner Dubletten ist nicht als
Wiedergutmachung anzusehen.

Grüße
Georg Schulz

Versuch Nr. 3 abzusenden

51
Leistenschneider/kowatsch

Die Mehrheit der Deutschen braucht tagsüber das Auto,das wäre auch bei einem Elektroauto nicht anders. Nachts sollten die Batterien dann aufgeladen werden. Nachts scheint aber keine Sonne. Woher kommt also der Strom nachts?: Von Koh le- und Atomkraftwerken. Das Elektroauto ist ein Förderer der Kohle- und Atomkraftwerke.

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Wenn man sieht, was just vor allem auf Kosten der deutschen Steuerzahler zugunsten Polens, Tschechiens, der Slowakei und anderen in Brüssel beschlossen worden ist, wenn man hört, wie deutsche Unternehmensverbände nun deswegen aufheulen - wohl über die Folgen ihrer "guten Tat", waren sie es doch, die einen Hype durch EEG-Subventionen erwartet und voll auf die CO2-Pauke gehauen haben ebenso wie die AKW-Betreiber, die mit dem CO2-Bekenntnis: Wir sind CO2 frei, sich selbst das Grab geschaufelt haben - also wenn man dann liest, was heute im Leitartikel der FAZ zu den Klima-Weltrettungsbeschlüssen in Brüssel, vorangetrieben durch "unsere" Klimakanzlerin kommentatorisch verzapft wird: das Ansteigen der Temperaturen verhindern, ist unser aller Hauptziel, kann man eigentlich nur irre werden infolge dieses geballten Wahnsinns. Nur: Das war ja klar - diese Melodie wird noch lange gespielt werden und wenn das nicht mehr geht, dann das Lied über den sauren Ozean (der ist natürlich unseretwegen auf dem Weg über und durch uns auf uns sauer zu werden) oder eine neue Ozonlochkatastrophenstrophe oder ...
Ich kann nur hoffen, daß die australische Regierung den Druck aushält aufgrund der mit Sicherheit gezielt abgegebenen Desinformationen - ein anderes Wort für Lügen? Diese Regierung ist ein Lichtblick, ein Hoffnungsschimmer am politischen Horizont.