WMO: 2013 rekordhohe CO2-Zunahme – aber immer noch keine Erwärmung

Anthony Watts
Während CO2 auf ein „Rekordniveau” zugenommen hat, setzt sich der Stillstand der globalen Temperatur fort.
Via AP: Kürzlich durch ein Beratergremium bei den UN veröffentlichte Unterlagen zeigen, dass die Gase CO2 und CH4 im Jahre 2013 neue Rekordanteile erreicht haben, und dass der größte CO2-Anstieg von einem Jahr zum anderen seit 1984 registriert worden ist. Dies reflektiert die weltweiten Emissionen aus anthropogenen Quellen, aber auch die Möglichkeit, dass natürliche Senken (Ozeane und Vegetation) nahe ihrer Kapazitätsgrenze liegen hinsichtlich der Absorption dieses Überschusses. Aus der Washington Post: Die jüngsten Zahlen der WMO (Weltwetterorganisation) werden als besonders signifikant angesehen, weil sie nicht nur das vom Menschen in die Atmosphäre gepumpte CO2 reflektieren, sondern auch die komplexe Wechselwirkung zwischen anthropogenen Gasen und der Naturwelt (hier).


Hier folgt die Presseerklärung:

Rekordhohes Treibhausgasniveau betrifft Atmosphäre und Ozeane – die Kohlendioxidkonzentration schießt in die Höhe

Genf, 9. September 2014 (WMO) – Die Menge von Treibhausgasen in der Atmosphäre hat 2013 ein neues Rekordhoch erreicht, angetrieben durch eine Flutwelle von Kohlendioxid. Dies geht aus dem World Meteorological Organization’s annual Greenhouse Gas Bulletin hervor und unterstreicht, dass die Ergreifung konzertierter internationaler Maßnahmen gegen die sich beschleunigende und potentiell verheerende Klimaänderung mehr als dringlich ist.

Dem Treibhausgas-Bulletin zufolge war es zwischen 1990 und 2013 zu einer Zunahme des Strahlungsantriebs um 34% gekommen – der Erwärmungseffekt unseres Klimas – infolge langlebiger Treibhausgase wie CO2, Methan und Stickstoffoxid.

Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre war 2013 im Vergleich zur präindustriellen Ära (1750) auf 142% erhöht; bei Methan und Stickstoffoxid auf 253% bzw. 121%. [Woher weiß man das so genau? Gab es 1750 schon Messungen dieser Gasanteile? Anm. d. Übers.]

Die Messungen des Global Atmosphere Watch (GAW) der WMO zeigten, dass das CO2-Niveau von 2012 auf 2013 stärker zugenommen hat als in jedem anderen Jahr seit 1984. Vorläufigen Daten legen den Schluss nahe, dass dies möglicherweise mit der reduzierten CO2-Aufnahme durch die irdische Biosphäre zusammenhängt zusätzlich zu den stetig zunehmenden CO2-Emissionen [so ein Quatsch! Anm. d. Übers.]

Das WMO-Bulletin zu Treibhausgasen nennt nur die atmosphärischen Konzentrationen – und nicht Emissionen – von Treibhausgasen. Die Emissionen repräsentieren den in die Atmosphäre gelangenden Anteil. Konzentrationen repräsentieren, was davon in der Atmosphäre verbleibt nach dem komplexen System von Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Biosphäre und Ozeanen. Etwa ein Viertel der Gesamtemissionen werden von den Ozeanen aufgenommen und ein weiteres Viertel von der Biosphäre. Auf diese Weise reduziert sich das in der Atmosphäre angereicherte CO2.

Die Ozeane federn die CO2-Zunahme in der Atmosphäre ab, jedoch mit weitreichenden Auswirkungen. Einer Analyse in dem Bericht zufolge scheint die gegenwärtige Rate der Ozean-Versauerung zumindest während der letzten 300 Millionen Jahre beispiellos.

„Wir wissen ohne jeden Zweifel, dass sich unser Klima ändert [ach nee!] und dass unser Wetter extremer wird*, und zwar infolge menschlicher Aktivitäten wie dem Verbrennen fossiler Treibstoffe“, sagt WMO-Generalsekretär Michel Jarraud.

[*Das sagt der oberste Wetterfrosch der Welt? Kennt er denn die Statistiken seiner eigenen Organisation nicht, die nichts dergleichen zeigen? Anm. d. Übers.]

„Das Treibhausgas-Bulletin zeigt, dass die CO2-Konzentration – weit davon entfernt zu fallen – im vergangenen Jahr tatsächlich mit der höchsten Rate seit fast 30 Jahren zugenommen hat. Wir müssen diesen Trend umkehren durch Reduktion der Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen. Uns läuft die Zeit davon. Kohlendioxid verbleibt viele hundert Jahre lang in der Atmosphäre, im Ozean sogar noch länger. CO2-Emissionen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft haben einen kumulativen Effekt sowohl auf die globale Erwärmung als auch auf die Versauerung der Ozeane. De Gesetze der Physik sind nicht verhandelbar“*, sagte Mr. Jarraud.

[* Ob Mr. Jarraud hier seine eigenen physikalischen Gesetze meint? Dann spinnt er. Oder kennt er gar keine physikalischen Gesetze? Wie in aller Welt ist er dann zu seinem Posten gekommen? Anm. d. Übers.]

– – –

Im Original folgen jetzt noch weitere Plattitüden dieser Art, die Anthony Watts alle gebracht hat. Ich denke mal, dass das hier nicht im Einzelnen übersetzt werden muss.

Es kommt noch die angebliche Ozean-Versauerung und was alles schon jetzt vermeintlich zu beobachten ist {was jedoch Satelliten o. ä. gar nicht zeigen}.

Anschließend folgt noch eine Auflistung der einzelnen Treibhausgase und was sie jedes für sich alles anrichten. Genannt werden natürlich Kohlendioxid, dann auch Methan und Stickstoffoxid N2O. In den letzten drei Absätzen geht es ausschließlich um die ach so furchtbaren Folgen der Ozean-Versauerung und dass uns dringend die Zeit davonläuft.

Watts hält all dem am Ende dieser Ergüsse ganz einfach die Statistik entgegen:

Aber trotz all dem gibt es immer noch keine Erwärmung in der unteren Troposphäre:

…und keine Erwärmung an der Erdoberfläche:


Anmerkung: Einige Leute sahen in der grünen Linie in obiger Abbildung eine Trendlinie. Das ist sie aber nicht. Es ist eine Linie zum Vergleich der Ähnlichkeit des Temperaturniveaus global seit 19 Jahren in Relation zur Studie von McKitrick zum Stillstand. Sie zeigt einfach, dass sich das „Plateau“ der Temperatur seitdem nicht verändert hat. Mehr über den Stillstand in den Trends gibt es in diesem informativen Essay.

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/09/09/study-shows-record-high-increases-for-atmospheric-co2-in-2013-but-theres-still-no-warming/

Übersetzt und teilweise zusammengefasst von Chris Frey EIKE

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18 Kommentare

  1. #17: „Wenn mit echtem Nullpunkt herauskommt, dass die Kurve „gefühlt“ flach ist dann könnte es ja auch vielleicht sein, dass das ganze CO2-Theater nur Mumpitz ist.“

    Lieber Herr Steger, es ging in der ursprünglichen Aussage nicht darum, ob die Kurve flach oder steil ist. Herr Jung sagte: „Ich denke, man erkennt auch ohne irgendein Analysetool sofort, daß der CO2-Gehalt tatsächlich mit deutlich zunehmender Geschwindigkeit steigt.“ Um zu erkennen, dass die Geschwindigkeit zunimmt, ist es völlig egal, welchen Skalenbereich man für die Ordinatenachse wählt.

  2. @#16, Herr Teufel,

    jetzt verrate ich Ihnen ein Geheimnis: Auch meine Präsentationen haben grafische Darstellungen, deren Achsen so optimiert sind, dass die Kurven „optimal“ ins Bild passen.
    Weil diese Präsentationen aber i.d.R „für das Management“ sind, erkläre ich dann im Text, dass hier möglicherweise ein falscher Eindruck entsteht der gewisse Werte überbetont und verweise eindrücklich auf die Skalierungen.

    Zu Ihrem Beispiel der CO2-Kurve:
    Wenn mit echtem Nullpunkt herauskommt, dass die Kurve „gefühlt“ flach ist dann könnte es ja auch vielleicht sein, dass das ganze CO2-Theater nur Mumpitz ist.
    Ob 360, 380 oder 400ppm – was soll´s?
    So und jetzt beende ich das Thema; möge sich jeder seine Kurven skalieren wie er will.
    Bei extremen Skalierungen mache ich mir aber immer meine Gedanken über die Motivation des Autors.

  3. @Herr Steger
    Sie wissen aber auch, das EIKE selbst bei CO2-Diagrammen den Nullpunkt nicht auf die Abszisse legt? Z.B. auch nicht in diesem (kopierten) Artikel. Denn wenn man das machen würde, wäre die Kurve „gefühlt“ flach. Und das wäre in der Tat eine Trickfälschung die eine Konstanz des CO2-Gehaltes darstellen soll.

  4. @#12, Herr Jung,

    falls Sie ein Zahlenverständnis haben dann wissen Sie sicher, dass die Art der graphischen Darstellung und die Wahl deren Fläche viele Interpretationsmöglichkeiten eröffnet, falls der unbedarfte Leser nicht genau weiß was er da sieht und die Zusammenhänge kennt.
    Ich kann nur hoffen, das Ihre Bemerkung „Unsinn“ deshalb nicht auf Sie selbst zurückfällt.

    PS:
    Ihr Hinweis auf den DAX ist ja genau ein Beleg für meine Aussage, denn dort wird ja auch immer gerne mit minimalen Kursschwankungen Stimmung erzeugt; ohne den unterdrückten Nullpunkt ginge das meistens nicht.

  5. @10 Herr Baecker gibt zum Besten:
    „PS: Von einem Bauern erwartet man kaum revolutionäre Erkenntnisse in der Atmosphärenphysik.“
    Das ist vielleicht gerade der Fehler, den sogenannte Experten wie Sie gerne machen. Jedenfalls liefert der Bauer sicher wohlschmeckende Tomaten und nutzt CO2 erfolgreich als Wachstumsförderer.
    Und das geht auch ohne von Menschen speziell errichtetet Treibhäuser frei in der Natur so mit dem CO2, und tatsächlich auch ohne und mit Menschen… so banal wie Ihre Argumentation.

    Ach, was liefern Sie eigentlich? Mehr als Ihren unerschütterlichen Glauben an den menschengemachten Klimawandel? Essen kann man den aber nicht. Da ist mir der Bauer bzw. seine Erzeugnisse als praktisch denkender schlichtweg lieber.

    Nur Glauben heißt nicht Wissen. Ihre Empfehlung an Herrn Schmitz entspringt daher wohl mehr Ihrer eigenen Vorgehensweise, nun im Gegensatz zu Ihrer Klimakirche haben sich die christlichen Kirchen wenigstens mit überirdischen Lebensaspekten beschäftigt, auch da muss man einfach glauben wollen. Oder es lassen. Wissenschaftlich ist das alles jedoch nicht. Wenn auch jeweils sehr erfolgreich in den jeweiligen Glanzzeiten. Die vergehen…

  6. @ 11
    Na, verehrter Herr Fischer, vielleicht nicht nur in Treibhäusern von Herrn Schmitz bzw. dessen Gemüsebauers sondern auf den Augen mancher hier…

  7. #9: Stefan Steger sagt:
    die von Ihnen verlinkte Grafik hat einen unterdrückten Nullpunkt, das ist ein Trick um Tendenzen -wie mit einer Lupe- zu überhöhen. Würde die Ordinate nicht von 320 bis 400ppm sondern ab 0 bis 400ppm reichen, so bliebe von der „deutlich zunehmenden“ Geschwindigkeit fast nichts mehr übrig und die geringe Zunahme wäre nahezu linear.
    ==========================
    Unsinn. Die Grafikfläche hat die notwendige Größe um die darzustellenden Daten darzustellen.
    Die Temperaturachse einer Fieberkurve reicht ja auch nicht von 0-100 Grad.
    Oder schaun Sie sich mal in der Tagesschau die DAX-Kurve an. Da wird auch der „Nullpunkt unterdrückt“.
    Gruß
    Hans Jung

  8. Lieber Herr Schmitz, #8

    Wenn Ihnen nur „das große Ganze“ am Herzen liegt, so wenden Sie sich doch an einen Geistlichen. Der wird Ihnen sicher Tipps geben, mit denen sich Sie auf einen Schlag und ohne lästige Spitzfindigkeiten nur noch aufs „Große Ganze“ konzentrieren können. Die suchen händeringend nach Leuten, die auf der Suche nach Erfüllung eines solchen Lebensmottos sind.

    PS: Von einem Bauern erwartet man kaum revolutionäre Erkenntnisse in der Atmosphärenphysik.

    am Donnerstag, 18.09.2014, 11:29

    Sehr geehrter Herr Jung,
    Ihre Beiträge greifen immer nur Nebensächlichkeiten auf. Sie wollen mit Spitzfindigkeiten punkten, verlieren aber das große Ganze aus den Augen.
    Ich habe vor kurzem mit einem Gemüsebauern über die Problematik gesprochen. Er hat über die CO2 – Diskussionen nur gelacht. Dann ging er in seine Treibhäuser und schloss ganz schnell die Tür, damit nicht zu viel CO2 entweicht.
    Seine Tomaten sind Spitze und schmecken hervorragend.
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter

  9. @#7, Herr Jung,

    die von Ihnen verlinkte Grafik hat einen unterdrückten Nullpunkt, das ist ein Trick um Tendenzen -wie mit einer Lupe- zu überhöhen. Würde die Ordinate nicht von 320 bis 400ppm sondern ab 0 bis 400ppm reichen, so bliebe von der „deutlich zunehmenden“ Geschwindigkeit fast nichts mehr übrig und die geringe Zunahme wäre nahezu linear.

  10. Sehr geehrter Herr Jung,
    Ihre Beiträge greifen immer nur Nebensächlichkeiten auf. Sie wollen mit Spitzfindigkeiten punkten, verlieren aber das große Ganze aus den Augen.
    Ich habe vor kurzem mit einem Gemüsebauern über die Problematik gesprochen. Er hat über die CO2 – Diskussionen nur gelacht. Dann ging er in seine Treibhäuser und schloss ganz schnell die Tür, damit nicht zu viel CO2 entweicht.
    Seine Tomaten sind Spitze und schmecken hervorragend.
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter

  11. #6: Chris Frey sagt:
    Hallo Herr Jung #5,

    ich kann ernsthaft nur hoffen, dass Sie recht haben!
    ======================

    Sehr geehrter Herr Frey,
    und ich hoffe, aus Ihrer Antwort nicht schließen zu müssen, daß Sie sich die hier so lebhaft diskutierten Daten auch noch nie selbst angesehen haben?

    http://tinyurl.com/yzagxuf

    Ich denke, man erkennt auch ohne irgendein Analysetool sofort, daß der CO2-Gehalt tatsächlich mit deutlich zunehmender Geschwindigkeit steigt.
    Es dient nicht gerade der Glaubwürdigkeit des Klimaskeptizismus, wenn solch grundlegende Tatsachen unbekannt sind oder sogar abgestritten werden.
    Gruß
    Hans Jung

  12. Hallo Herr Jung #5,

    ich kann ernsthaft nur hoffen, dass Sie recht haben! Die Welternährungslage würde sich nämlich in diesem Falle deutlich entspannen – oder?

    Chris Frey, Übersetzer

  13. #4: Peter Schmitz sagt:…
    Beim CO2 hat er jahrelang einen linearen Anstieg von 2 ppm ausgemacht, im letzten Jahr sollen es sogar 3 ppm gewesen sein. Daraus dann abzuleiten, dass die CO2 –Konzentration auch einmal exponentiell verlaufen könnte, ist ja wohl an Dummheit nicht zu überbieten
    ======================
    Sehr geehrter Herr Schmitz,
    der Anstieg verläuft aber tatsächlich exponentiell.
    Er beschleunigt sich ganz eindeutig.

    Schaun Sie sich doch erstmal selber den Verlauf an, bevor Sie jemanden der Dummheit bezichtigen.
    Gruß
    Hans Jung

  14. Liebe CO2 – Freunde,
    man sagt doch allgemein: lasst Blumen / Pflanzen sprechen. Ich habe meinen Pflanzen einmal den Artikel vorgelesen und sie haben geantwortet, endlich bekommen wir einmal mehr CO2 zu „essen“. Überall wird vom Hunger in der Welt gesprochen; von uns Pflanzen spricht niemand.
    Der wissenschaftliche Beleg stammt aus dem Strasburger (In Studentenkreisen als Bibel der Botaniker genannt.) Lehrbuch der Botanik, 31. Auflage, 1978, Seite 265: Es wurde bereits erwähnt, dass die natürliche CO2 –Konzentration in der Atmosphäre (0,03%) für die photosynthetische CO2 – Fixierung im Calvin-Zyklus suboptimal ist, ….. .
    Solche ‚Wissenschaftler’ sollten doch einmal bei anderen Wissenschaften nachschauen, bevor sie völlig unsinnige Schlussfolgerungen ziehen.
    In der WamS vom 14.09.2014 lässt sich ein Rechenkünstler aus über „die Macht des Exponentiellen“. Er hat 3 Beispiele gewählt: Zahl der Ebola – Infektionsfälle 2014, Zahl der Erdenbürger, Konzentration von CO2 in der Atmosphäre.
    Über die Zahl der Erdenbürger sollte es keine Diskussion geben. Bei den Ebola-Fällen versteigt sich der Autor zu der Behauptung: würde hier die derzeitige Verdoppelungsrate konstant bleiben, so wären – rein theoretisch – Mitte 2016 alle Erdenbürger mit Ebola infiziert. (Zitat) Er nimmt zwar die Aussage mit Hinweis auf die Verhältnisse in Westafrika zurück, man fragt sich aber, was solche unsinnigen Erörterungen eigentlich sollen.
    Beim CO2 hat er jahrelang einen linearen Anstieg von 2 ppm ausgemacht, im letzten Jahr sollen es sogar 3 ppm gewesen sein. Daraus dann abzuleiten, dass die CO2 –Konzentration auch einmal exponentiell verlaufen könnte, ist ja wohl an Dummheit nicht zu überbieten, denn mit dem CO2- Anstieg ist man ja gleich bei einem beschleunigten Anstieg der Treibhausgase.
    Wie sagten schon die alten Römer: si tacuisses….

    Viele Grüße
    Peter

  15. Hallo Herr Jaenisch,
    Sie wissen doch der AGW-Unsinn ist die Theotie, die alles erklärt. Ob heiß oder kalt, trocken oder naß, stürmisch oder nicht egal was, diese „Theorie“ sagt alles richtig vorher.
    MfG

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