Nicht das Wetter, das politische Klima wird immer garstiger und rauer!

WMO Pressekonferenz in Genf 9.9.14; Bild ARD Tagessschau

Vereinte Nationen rufen über die WMO den „Klimanotstand“ aus
von Wolfgang Thüne
„Uns läuft die Zeit davon“, so kommentierte der Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf, Michel Jarraud, die Meldung, dass die CO2-Konzentration im Jahr 2013 auf 396 pro Million Luftmoleküle gestiegen sei. Ein alarmierender Trend sei, dass der „sogenannte Strahlungs- und Klimaantrieb (radiative forcing), der durch die Treibhausgaskonzentration verändert wird, von 1990 bis 2013 um 34 Prozent“ zugenommen habe. Fazit: „Wir wissen mit Gewissheit, dass sich das Klima wandelt und die meteorologischen Bedingungen wegen des menschlichen Verhaltens immer extremer werden“.


Wenn die WMO erst jetzt mit Gewissheit weiß, dass sich das Klima wandelt, dann lebt sie wohl „hinter dem Mond“! Dieser Wandel ist so alt wie die Welt und beruht auf Gesetzen der Natur, der variierenden Strahlung der Sonne und den wechselnden Umlaufbahnen der kugelförmigen Erde. Entdeckt und rekonstruiert wurde der Klimawandel durch die Astronomie, die Geologie wie die Geomorphologie. Wohl außer der WMO wissen alle Wissenschaftler, dass es in den letzten 440 000 Jahren vier Eiszeiten gab, wobei die Eiszeiten absolut dominant und die zwischeneiszeitlichen Perioden immer nur kurze „Erwärmungs-Spitzen“ von etwa 15 000 Jahren Dauer waren. Eine physikalische Erklärung für diese Asymmetrie gibt es nicht.

Der Alarm der WMO in der Phase des Wechsels vom Sommer- zum Winterhalbjahr, wo das Interesse der Menschen mehr bei der Wetterfühligkeit, deren Minderung wie den Heizkosten des Winters liegt, kollidiert auch anderweitig mit der Natur. Diese macht nämlich nicht, was der Klima-Friedensnobelpreisträger Al Gore 2007 prophezeite. Nach seiner 7-Jahres-Weissagung müsste 2014 die Eisdecke rund um die Arktis komplett abgeschmolzen sein. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie Daten aus dem „Cryosphere-Project“ der Universität von Illinois, des „US National Snow and Ice Data Center“ und des Dänischen Meteorologischen Instituts zeigen. Es registrierte eine Zunahme der Eisdecke um erstaunliche 63 Prozent, von 2,7 auf 4,4 Millionen Quadratkilometer.

Dabei hatte der Tourismus auf Al Gore und die Durchfahrt der Nordwest-Passage gesetzt. Im August 2016 soll das amerikanische Kreuzfahrtschiff „Crystal Serenity“ von Seward in Alaska über die Cambridge Bay nach Grönland und weiter mit 1000 Passagieren nach New York fahren. 90 Prozent der Tickets seien für Preise zwischen 20 000 und 120 000 Dollar bereits verkauft. Ob dieses Abenteuer aufgeht, wir werden es sehen und abwarten müssen, denn solch langfristige Vorhersagen machen seriöse Meteorologen nicht!

Das Potsdam-Institut und die „klügsten Köpfe der Welt“ debattieren den Klimawandel

Es ist wieder soweit, vom 8. bis 11. Oktober 2014 lädt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum Nobelpreisträger-Symposium nach Treffen in Potsdam, London, Stockholm nun nach Hongkong ein. In der Presseerklärung des PIK vom 3. September 2014 heißt es, „einige der klügsten Köpfe der Welt debattieren Lösungen für eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: den Klimawandel“! Das Symposium „4C – Changing Climate, Changing Cities“ werde sich in erster Linie der Frage widmen, wie mit der Urbanisierung im Zeitalter der Megastädte und des Klimawandels umgegangen werden kann. „4C“ steht für die vier Grad Celsius, um die sich unsere Welt bis Ende des Jahrhunderts gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmen könnte. Immerhin, das PIK bleibt im Konjunktiv, denn es könnten auch „-4C“ sein. Leider findet sich unter den „klügsten Köpfen“ kein Meteorologe.

Wenn die von der WMO berechnete Zunahme der „Strahlkraft“ der Treibhausgase um 34 Prozent zwischen 1990 und 2013 nicht zu einem rasanten Anstieg, sondern zu einem Rückgang der „Globaltemperatur“ in den letzten 17 Jahren geführt hat, dann müsste die gesamte „Treibhaushypothese“ über Bord geworfen werden. Alle Klimamodelle sind untauglich, denn in ihnen ist die ‚radiative forcing‘ fest einprogrammiert.  Und was dem Computer befohlen wird, das befolgt er auch! Das wirft wiederum die Frage auf, ob nicht der „natürliche Treibhauseffekt“ von „+33 Grad“ nichts als ein rechnerisches Kunstprodukt, ein Artefakt ist und auf Randbedingungen beruht, die völlig unnatürlich sind. Dies fängt mit der Annahme an, dass die „Solarkonstante“ konstant ist. Das ist sie keineswegs, denn die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist kein „Kreis“, sondern eine Ellipse, so dass gemäß dem 1/r2-Gesetz zwischen Aphel und Perihel die „Solarkonstante“ um +/- 3,5 % schwankt. Bei angenommener „SK“ von 1360 W/m2 sind dies +/- 47,6 W/m2. Diese jährliche Schwankung zwischen 1312,4 und 1407,6 W/m2 ist ein Vielfaches des über 150 Jahre aufsummierten anthropogenen oder „zusätzlichen Treibhauseffektes“ von 2,4 W/m2. Zudem ist die Erde am 2. Januar am sonnennächsten Punkt, dem Perihel, und erhält am meisten Strahlung. Allein dieser Vergleich lässt sehr an der Aussage der WMO zweifeln, dass wegen des menschlichen Verhaltens die meteorologischen Bedingungen immer extremer werden. Hierfür gibt es außerdem keinerlei Hinweise, selbst nicht vom Deutschen Wetterdienst. Man fahre nur einmal den Rhein entlang und schaue sich die Hochwassermarken der vergangenen Jahrhunderte an. Der höchste Pegelstand war 1784, also in vorindustriellen Zeit und lange bevor der Rhein nach Plänen von Johann Gottfried Tulla (1770-1828) zwischen 1817 und 1876 seiner Retentionsräume beraubt, begradigt und zu einer Wasserstraße ausgebaut wurde.

Zur Kritikunfähigkeit der Medien gegenüber den Klimamärchen der Klimaexperten

Die Presse verweist stolz darauf, frei, kritisch und unabhängig zu sein sowie objektiv zu informieren. Doch stimmt diese Selbstdarstellung? Im Wintersemester 1987/88 fand an der Freien Universität Berlin eine Vorlesungsreihe „Journalismus und Ethik“ statt. Diese wurde als Buch veröffentlicht und das trägt den wenig rühmlichen Titel „Medien ohne Moral – Variationen über Journalismus und Ethik“.

In der Vorlesung von Bernd Sösemann über das Thema „Von der Pressefreiheit zur Gleichschaltung“ zitiert dieser Oskar Stark, der am 20. November 1965 in einem Brief an Margret Boveri zu dem Buch „Wir alle lügen“ schrieb: „Natürlich haben wir alle gelogen, um mit unseren Zeitungen und mit unserem kleinen eigenen Leben möglichst überwintern zu können. Aber heute müssen wir doch sagen, dass diese Überwinterungsversuche am Ende auf einem Denkfehler beruhten. Wir haben nämlich nicht nur gelogen, sondern wir haben alle auch unsere Westen bekleckert bei dem Überwinterungsversuch.“ Heute geht es nicht darum. Ich meine, die Journalisten lügen nicht, aber sie sind zu bequem, die Klimalügen aufzudecken. Es ist bedenklich, wenn trotz garantierter Pressefreiheit ausgerechnet die Wissenschaftsjournalisten nahezu unfähig sind, die häufig widersprüchlichen Aussagen der Klimaexperten auch nur andeutungsweise auf ihre Plausibilität kritisch zu hinterfragen.

Liegt es in der Natur der „Masse Mensch“, dass diese ungerne selbst denkt und sich lieber auf „Klügere“ verlässt, für sich denken lässt? Die Geschichte zeigt, dass es immer Schriftgelehrte und Weise, Priester und Schamanen, auch Philosophen gab, die sich auserkoren und berufen fühlten, das geistige Klima der Zeit zu bestimmen. Wenn heute Unsinn mit dem Etikett „streng wissenschaftlich“ versehen wird, dann wird er geglaubt. Zu allen Zeiten ließ sich die „Masse Mensch“ von Feldherren und Herrschern führen, verführen und missbrauchen. Welchem Missbrauch dienen die Warnungen vor der Klimakatastrophe, der Klimaschutz wie die Klimawandelängste? Wozu dient das „Treibhaus“? Wenn es nur um unser Geld geht, dann kommen wir glimpflich davon. Aber da steckt mehr dahinter, die revolutionäre Umgestaltung der Industriegesellschaften, die vom PIK propagierte „Große Transformation“.

Aufgabe einer wirklich kritischen Presse wie freier Medien wäre es, die Hintergründe und Machenschaften hinter der „Klimapolitik“ auf nationaler wie internationaler Ebene zu ergründen und aufzudecken, um von uns Bürgern Schaden abzuwenden und nicht den Machthabern zu dienen. Die Medien verbreiten zum Teil mehrmals täglich Wetterberichte und wissen, wie kläglich diese zum Teil sind. Trotz immer größerer und schnellerer Computer hat sich bei genauerem Hinsehen recht wenig an der Qualität der Wetterprognosen gebessert. Wir schimpfen wie die Rohrspatzen über jedes Gewitter, doch ändern können wir daran nichts, sondern nur hoffen, dass es über dem eigenen Kopf glimpflich abläuft. Wir sind dem Wetter ausgeliefert, seit „Adam und Eva“. Wir müssen uns dem Wetter anpassen, in der Landwirtschaft, der Freizeit, dem Verkehr und im Urlaub. Wir können Wetter nicht „machen“!

Es ist völlig unerklärlich und widerspricht dem Bildungsniveau eines Journalisten, sich von Wissenschaftlern Klimaängste, ja die Klimakatastrophe einreden und zum Klimaschutz überreden zu lassen, wohl wissend, dass „Klima“ ein Abstraktum ist und als Naturvorgang nicht existiert. „Klima“ ist vom Wetter abgeleitet und beschreibt nichts als einen „mittleren Wetterzustand“ eines Ortes  in einer bestimmten 30jährigen Periode. „Klima“ wandelt sich nicht, es folgt statistisch geglättet dem Wetterwandel. Doch wer will diesen aufhalten?

Bei der Pressekonferenz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Hotel Tulpenfeld in Bonn am 22. Januar 1986 hätten die Journalisten lauthals auflachen und die Wissenschaftler auslachen müssen, als diese vor der „drohenden Klimakatastrophe“ warnten und die „Sintflut“ beschworen. Jeder Mittelwert wird bestimmt durch seine Anfangswerte, ist ein toter Wert, der nichts anrichten kann. Doch nichts geschah, man reagierte wie ein Kaninchen, das geblendet wurde, mit Erstarrung. Was bewegte ausgerechnet das Magazin DER SPIEGEL, am 10. August 1986 mit mehr als halbjähriger „Denkpause“, in der man hätte den eigenen Verstand hätte aktivieren können, diese Warnung groß aufbauschen zu müssen und den Kölner Dom in der Nordsee versinken zu lassen. Die SPIEGEL-Story war die Geburtsstunde der „Klimapolitik“, führte zur Bildung der Enquete-Kommission „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“.

Hätten damals die Medien den Mut und die Zivilcourage gehabt, den Anfängen dieser insgesamt unglückseligen und absolut erfolglosen „Klimapolitik“ ein Ende zu bereiten, viele Unannehmlichkeiten wären den Bürgern erspart geblieben. Alle Bemühungen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren haben am Gehabe des Wetters nichts geändert und werden auch nichts ändern, selbst wenn wir alle die Luft anhalten oder die Atmosphäre vom CO2 befreien. Wir hätten dann zwar gesetzeskonform gehandelt, aber wir müssten zusehen, wie die grünen Pflanzen sterben, uns die Nahrung und der Sauerstoff ausgehen.

Es ist immer noch Zeit, das erstens größenwahnsinnige und zweitens völlig unsinnig-utopische Vorhaben „Klimaschutz“ aufzugeben, aber wo sind unter den Journalisten die „Kinder“, die angesichts des Vorhabens, den Klimawandel anzuhalten, den Mut haben zu sagen, aber die „Klimaexperten sind ja nackt“! Sie erzählen uns Horrormärchen. Sie denken egoistisch nur an ihr eigenes Wohlleben, während der „Masse Mensch“ CO2-Fussfesseln angelegt werden. Wo ist der Aufklärer Immanuel Kant unter den Journalisten, der das „sapere aude“ befolgt und mutig anwendet?

Vielleicht sollten die Journalistenschulen dem Beispiel der Stadt Mainz folgen. Diese hat für ihre insgesamt 23 Grundschulen 13 „Schulsozialarbeiter“ eingestellt mit, so die Allgemeine Zeitung Mainz vom 9. September 2014, dem „zentralen Ziel, den Lebensraum Schule mitzugestalten und ein gutes Lernklima zu schaffen“. Es wäre schön, wenn die Journalisten zwischen Wetter, Witterung und Klima differenzieren könnten, um zwischen „Sein und Schein“, zwischen Realität und Virtualität zu unterscheiden. Ein gutes Klima wollen wir alle, vom Arbeits- und Betriebsklima angefangen, bis hin zum Konjunktur- und Wirtschaftsklima.

Oppenheim, im September 2014 

Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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79 Kommentare

  1. #78: Herr Sylke Mayr (vgl. Uni Leipzig, Federführung), Sie haben den Unterschied zwischen Theorie und Praxis immer noch nicht […]! Ihnen fehlt Strenge und Schärfe im Denken. Das ist fatal.

  2. @ #76 Pseudonym Sylke Mayr


    Aber, auch bei wolkenlosem Himmel gibt es einen diffusen Anteil aus der sg. Mie bzw. Rayleigh Streuung, welche zur Hälfte natürlich auch ins All gestreut wird, auch ohne Treibhausgase.“

    Was Pseudonyme nicht alles an Schulwissen so verbreiten können … . Einfach genial.

  3. bzgl. Globalstrahlung und die Postings davor.

    es ist korrekt, dass auch die Reflexion von sichtbarem Anteil der Sonne dazu kommt, wenn z.B Wolken am Himmel sind bzw. der Messpunkt dennoch im direkten Sonnenlicht steht. Dann kann man sehr hohe Globalstrahlungswerte messen.

    Aber, auch bei wolkenlosem Himmel gibt es einen diffusen Anteil aus der sg. Mie bzw. Rayleigh Streuung, welche zur Hälfte natürlich auch ins All gestreut wird, auch ohne Treibhausgase.

    Hr. Holtz in 68, ihre Rechnung ist völlig falsch, wie kommen sie nur auf die Idee, ohne THG würden über 30% mehr Sonnenstrahlung die Oberfläche erreichen, bei wolkenlosem Himmel?

  4. #73: Werner Holtz sagt:

    „Die restlichen 522 Watt an diesem 12. Juni steuerte folglich diffuse Strahlung bei: Sonnenlicht, das von gleißend hellen Wolken reflektiert und Richtung Erdboden gestreut wird.“

    Völlig richtig. Ich messe bei sehr klarem Schönwetter auch manchmal Werte oberhalb der Solarkonstanten, welche sich auf die diffuse Streuung an Cumuli zurückführen lassen.

  5. #72: Dr. Kuhnle sagt:

    „Da die Sonneneinstrahlung aber nicht konstant ist, sondern auch 1420 W/m2 erreichen kann“

    Es geht sogar manchmal noch höher! Wenn man schon in Deutschland unter gewissen Umständen 1422 W/m^2 erreichen kann.

    Zitat: „Forscher messen Strahlungsrekord auf Sylt“
    Der Rekordtag war der 12. Juni 2005. Zur Mittagszeit, um genau 13:07 Uhr und 54 Sekunden, zeigten die Instrumente einen Strahlungswert von über 1400 Watt pro Quadratmeter (genau 1422 W/m^2). An einem sehr hellen Sommertag, mittags bei unbewölktem Himmel, bekommt man maximal 900 Watt pro Quadratmeter ab. Die restlichen 522 Watt an diesem 12. Juni steuerte folglich diffuse Strahlung bei: Sonnenlicht, das von gleißend hellen Wolken reflektiert und Richtung Erdboden gestreut wird.

    Mfg
    Werner Holtz

  6. @#68 Herrn Holtz

    Zur Ergänzung: Bei Umwelttests von Fahrzeugen, die auch für heiße Gegenden geeignet sein sollen, wird eine Bestrahlung von 1200 W/m2 eingestellt. Dieser Wert ist nicht ganz unrealistisch, wie folgende Rechnung zeigt:

    Geht man von der Solarkonstante 1367 W/m2 und von einer atmosphärischen Reflexion von 6% sowie einer atmosption von 16% aus, dann kommen (Wenn die Sonne im Zenit steht) 78% von 1367 W/m2 = 1066 W/m2 am Boden an. Da die Sonneneinstrahlung aber nicht konstant ist, sondern auch 1420 W/m2 erreichen kann, und auch die 16% Absorption bei besonderer Trockenheit auch weniger werden können, sind 1200 W/m2 im Extremfall durchaus im Bereich des Möglichen.

    Wesentlich trostloser sind die Verhältnisse auf der Venusoberfläche. Dort kommt aufgrund der dichten Bewölkung und der mächtigen Atmosphäre kaum Sonnenlicht auf die Oberfläche.

  7. @ #55 Österreichisches Pseudonym Sylke Mayr

    Ihre Lesekompetenz ist ungenügend.

    Ich habe mich hier noch nie zu dem Unsinn, der Treibhauseffekt genannt wird, geäußert.

    Den Treibhauseffekt gibt es nur in Treibhäusern und die Atmosphäre insgesamt mit einem Treibhaus gleichzusetzen ist schwachsinnig.

  8. #69: S.Hader, Sie glauben also Frau Mayr glaubt tatsächlich, ich würde etwas glauben, was ich nie gesagt habe, oder ist es nicht vielmehr so, lieber Herr Hader, dass Frau Mayer, oder Herr Innerhofer nur möchte, dass Leser wie Sie glauben, ich würde etwas glauben, was ich nicht gesagt habe.
    Was meinen Sie wohl warum Sie das glauben wollen.?
    Nur zum stänkern,
    einen anderen Grund gibt es nicht!

    Rechnen Sie lieber mal nach,
    was der verehrter Werner Holtz an eindrucksvollem Kühleffekt für die (THE) berechnet hat.

    Dabei hat er noch nicht einmal die Emessivität der Erdoberfläche berücksichtigt.

    Schönen Sonntag

  9. #55: „Ich denke, Paul glaubt sogar, dass er mit seinem so geliebten adiabatischen T Gradienten auch bei halb so großer Insolation auf die 15°C Oberflächen T kommt. Paul glaubt ja auch, dass bei rund 160W/m² Insolation am Ende die milden 15°C raus kommen können. Wunderwuzzi Paulsche Physik, sensationell und Keks klatscht dazu mit Heinzow im Takt auch noch Beifall. Bravo Jungs, sehr intelligent :-(“

    Frau Mayr, sowas braucht einen doch nicht mehr zu verwundern. Genau mit dieser Mond-Sahara-Argumentation ist schon jemand bis zu einer offiziellen Landtagsauschuss-Anhörung gekommen, wodurch sich die betreffende Person noch geadelt fühlte. Mich wundert da schon lange nichts mehr und sehe das Ganze auf die amüsante Weise.

  10. #65: Dr.Paul sagt:

    „dass die wenigen Grade die man manchmal über 50°“ – Das sind nicht wenige Grade!

    „Zitat Sylke Mayr: Ohne THE könnte die Sahara Oberfläche maximal um die 50°C erreichen, als ganz triviale Konsequenz der absorbierbaren Globalstrahlung.“

    Von der einfallenden Sonnenstrahlung werden 30% durch Reflexions- und Streuprozesse direkt in den Weltraum zurückgeworfen. Dieser Anteil, die sog. planetare Albedo, setzt sich aus 9% an der Erdoberfläche reflektierter, aus 7% an Gasen bzw. Aerosolen gestreuter und aus 14% an Wolken gestreuter Strahlung zusammen. Ein Teil der einfallenden Sonnenstrahlung wird in der Atmosphäre absorbiert, nämlich ca. 3% in der Stratosphäre (hauptsächlich durch Ozon), ca. 12% durch Gase und Aerosole in der Troposphäre sowie 4% durch Wolken. Der Rest der Sonnenstrahlung gelangt zur Erdoberfläche und wird dort absorbiert (51%).

    Nehmen wir mal den günstigsten Fall „Clear Sky“ an. Damit ergibt sich das mittlere atmosphärische Albedo zu 7%. Die Wüste hat ein Albedo von 35% (Sandwüste) bzw. 20% (Gesteinswüste) und einen mittleren Emissionsgrad (temperaturabhängig) von 0,9 (Sandwüste) und 0,85 (Gesteinswüste). Die Absorption der Atmosphäre beträgt im Fall „Clear Sky“ 3%+12% = 15%.
    Somit trifft auf die Oberfläche der Sandwüste eine Leistungsdichte von E(Sand) = 1361*(1-0,07-0,35-0,15) = 585 W/m^2 und auf die Oberfläche einer Gesteinswüste E(Gestein) = 1361*(1-0,07-0,20-0,15) = 790 W/m^2. Daraus erhält man dem Stefan-Boltzmann-Gesetz folgende Temperatur: T(Sand) = [585/(0,9*5,67*10^-8)]^0,25 = 327K (54°C) und T(Gestein) = [790/(0,85*5,67*10^-8)]^0,25 = 358K (85°C).

    Und ohne strahlungs-aktive Gase (THE) in der Atmosphäre ergibt sich: E(Sand) = 1361*(1-0,07-0,35) = 790 W/m^2 und E(Gestein) = 1361*(1-0,07-0,20) = 994 W/m^2. Somit erhält man folgende Temperatur: T(Sand) = [790/(0,9*5,67*10^-8)]^0,25 = 358K (85°C) und T(Gestein) = [994/(0,85*5,67*10^-8)]^0,25 = 379K (106°C).

    Bisheriger Rekord der gemessenen Oberflächen-Temperatur (Bodentemperatur) waren +83,5°C im Sand von Port Sudan am Roten Meer. Im Nord-Areal der Sahara liegt die Bodentemperatur im Bereich von -5°C bis +75°C und im Süd-Areal der Sahara von +5°C bis +80°C. In der Wüste Gobi liegen die Bodentemperatur zwischen -35°C bis +65°C.

    Mfg
    Werner Holtz

  11. ach Paul, was schreiben sie wieder Unsinniges?

    Jetzt hat man ihnen schon so oft gezeigt, dass am Mond stellenweise gut 90% der Solarkonstanten absorbiert werden können und in der Sahara sind es eben nur rund 50%. Das hat nun wirklich jeder im Groben kapiert, gerade sie und noch zwei andere, welche seit Jahren immer den gleichen Stumpfsinn wiederholen, können einfach niemals zugeben, wie falsch sie immer wieder liegen.

    Sogar ihr persönlicher „Hero“ G. Kramm hat die Gegenstrahlung selbst gemessen, wie er hier schreibt, den müssen sie auch noch erklären, wie falsch er liegt und wie gscheit sie sind, Herr Medicus, muahahaha.

  12. @ #64: Dr.Paul sagt am Sonntag, 21.09.2014, 10:43
    „die „offizielle“ (kühlende) Gegenstrahlungsmessung auf der Erde erweist sich als eine Temperatur(differenz)-Messung.“

    Richtig muß es heißen als Auswertung der Temperaturmessung – analog der Temperaturmessung, die eine Auswertung der Volumenänderung der Thermometerflüssigkeit ist.

    Natürlich kann man ein Thermometer auch eichen und so die Temperatur ablesen.

    Für die Gegenstrahlungsmessung hat Angström in seinem Paper von 1905 ( http://tinyurl.com/Ang1905 ) in seiner Figur 3 (Seite 11) seinen Eichaufbau beschrieben – und natürlich auch die auswertenden Formeln.

    Da Angström als angeblicher Widerleger von Arrhenius behandelt wird, dürfte Angström sich nicht als Widerleger der Gegenstrahlungsmessung eignen. Auch Angström hat zur Gegenstrahlungsmessung 2 Thermometer benutzt.

    MfG

  13. #55: Liebe Sylke Mayr, Paul zitiert nur Fakten und „glaubt“ gar nichts.
    Sie behaupten dagegen:
    —-
    „Ohne THE könnte die Sahara Oberfläche maximal um die 50°C erreichen, als ganz triviale Konsequenz der absorbierbaren Globalstrahlung. “
    —-

    das können Sie zwar nicht messen und Sie möchten dem Leser damit den Gedanken nahebringen, dass die wenigen Grade die man manchmal über 50° in der Sahara oder im tiefer gelegenen death-valley (USA) gemessen hat,(als es noch kälter war)
    etwas mit Gegegenstrahlung zu tun haben?
    ohne Wolken?
    Sagen wir ganz großzügig 10°?
    Dann müssen Sie analog zum Mond
    nachts eine Gegenstrahlung von über 100° Erwärmungseffekt haben!

    Sehr interessante Theorie,
    nur mit Physik nicht vereinbar.
    Sollte eine Gegenstrahlung der Atmosphäre existieren,
    müsste sie schon am Tag stärker sein und nachts schwächer.
    Messen kann man sie sowieso NICHT.

  14. #62:Hallo, sehr geehrter Herr S.Bernd, ich schreibe wie man unschwer erkennen kann, nicht für Frau Mayr, wer immer sich dahinter versteckt, sondern für alle interessierten Mitleser.
    Dabei ist es gerade mein Ehrgeiz, die naturwissenschaftliche Problematik SO EINFACH WIE MÖGLICH darzustellen.
    Man muss kein Rechenkünstler sein, um zu erkennen,
    dass das Fehlen der Atmosphäre (einschließlich eines hypothetischen CO2-Treibhauseffektes) auf der Mondtagseite mit bis zu 130°Celsius eine Gegenstrahlungserwärmung in der Atmosphäre auf der Erde schlicht widerlegt.
    Oder sollte diese Gegenstrahlung am Tag auf der Erde kühlen und nur in der Nacht erwärmen?
    Das ist nun mal physikalisch UNMÖGLICH.

    Das macht zumindest neugierig
    und siehe da, bei genauerem Hinsehen,
    die „offizielle“ (kühlende) Gegenstrahlungsmessung auf der Erde erweist sich als eine Temperatur(differenz)-Messung.

    Dass die „Treibhauskünstler“ das nicht hören wollen, ist zwar nachvollziehbar, es geht ja teilweise um ihre Existenz, der Stil der für dieses „nicht hören wollen“ gewählt wird, eher nicht (ad hominem).
    Will sagen, es ist kein Zufall, dass sich Frau Mayr, oder wer dahinter steckt ausgerechnet beständig mit meiner Person befasst und eine sachliche Darstellung immer wieder stört. Auch etliche „Atombefürworter“ gehören leider zu den CO2-Treibhaus-Künstlern,
    argumentativ gewachsen sind sie mir alle nicht.

    Bei „genauerem Hinsehen“ ist fast alles vorsätzlicher Schwindel, was die AGW-Vertreter so behaupten.
    Viel Dummheit fehlgeleiteter auch sehr engagierter Mitläufer ist ein weiteres Problem, woran die einseitigen Medien wohl die Hauptschuld tragen.
    Eine normale Diskussion ist mit Mayr und Co. jedenfalls nicht möglich.

  15. #60: T.Heinzow sagt:
    „Dazu merkte ein Kollege vom Max-Planck-Institut für Meteorologie an, daß da nur Trollos wie auch auf dem Fischmarkt ihre Autos parken würden, wenn der Wind aus Westen auffrischt.“

    Schön zu hören, daß es beim Planck Maxl, noch
    „Realaldenker“ gibt.

  16. Werte Frau Mayr
    Kennen Sie den Unterschied zwischen Intelligenz und Überheblichkeit? Intelligenz und Fachwissen erkennt wohl jeder vernünftige Mensch an. Vielleicht oder bestimmt haben Sie das entsprechende Fachwissen und sind auch Intelligent. Nur, warum führen Sie sich hier zeitweise, so wenig Damenhaft, auf?
    Mir fehlt leider das Wissen, hinsichtlich der Atmosphärenphysik und anderer Bereiche, um zu entscheiden, ob Sie oder Dr. Paul behaupten: 2*2 = 5!
    Wenn der Verfasser, Dr. Thüne feststellt, daß das politische Klima rauher und garstiger wird, so scheint dies sich in den Disputen hier zu manifestieren. Am Wetter können wir nicht viel „drehen“ , aber am Umgang mit einander

    mit freundlichen Grüßen
    S. Bernd

  17. #56: besso keks sagt:

    „“Denn thermisches Gleichgewicht heißt per Definition Temperaturkonstanz.“
    Sie verbreiten den gleichen Fehler wie den mit dem „Strahlungsgleichgewicht“.“
    Herr keks, thermisches Gleichgewicht heißt aber nunmal vom Begriff her nichts anderes als daß alles Systemkomponenten die gleiche Temperatur haben. Wenn Sie nicht wissen, was der Begriff „thermisches Gleichgewicht“ heißt, so benutzen Sie ihn bitte auch nicht. Eine Atmosphäre mit linearer Temperaturabnahme ist nicht im thermischen Gleichgewicht, das ist per Begriffsdefinition evident, denn thermischen Gleichgewicht heißt per Begriff nichts anderes als überall gleiche Temperatur.
    „Die Physik kennt kein Strahlungsgleichgewicht, sondern einen Energieerhaltungssatz.“
    Die Physik kennt bekanntlich beide Begriffe ,die freilich Unterschiedliches bedeuten und hier gar nicht zur Diskussion stehen.
    „Gibt es eine Gasfüllung zwischen Ihren Platten?“Nein, Vakuum.
    „Zudem wird durch die Hinzufügung von Materie #Platte# die Bedingung eines geschlossenen/abgeschlossenen System verletzt.“
    Ihren „Lehrsatz“ „ein Körper kann einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen“ wenden Sie auf ein nicht isoliertes System an und wenden ihn beim Vergleich mit und ohne Atmosphäre an, fügen also die Treibhausatmosphäre hinzu und behaupten, daß dann die Temperatur der Erdoberfläche nicht steigt. Ihr Vergleich wäre experimentell ist nur in einem nicht-isolierten System möglich.

  18. @ bessokeks

    „Die Geschichte mit dem Fischmarkt bitte aufklären.2

    In einer Klimabroschüre zum Extremwetterkongress befand sich ein Bild eines in der Speicherstadt abgesoffenen Autos, um die Gefahren des steigenden Meeresspiegels zu untermahlen.

    Dazu merkte ein Kollege vom Max-Planck-Institut für Meteorologie an, daß da nur Trollos wie auch auf dem Fischmarkt ihre Autos parken würden, wenn der Wind aus Westen auffrischt.

    Und aus der Broschüre geht ja hervor, daß der Klimawandel für solche Überflutungen verantwortlich ist.

    Das sieht dann da so aus:

    http://tinyurl.com/mkuym6l

  19. #55: Sylke Mayr sagt:
    „Nehmen wir ca. die geographische Breite von Deutschland, wäre die Oberfläche am Tag an die +60°C heiß und sinkt über die Nacht auf ca. -200°C“

    Für mich als „Amateur“:
    wie kommen Sie auf diese Zahlen????

    Und was ist mit „oben kälter, unten wärmer“????

  20. #54 NicoBaecker,
    der wortreiche und inhaltsarme Langweiler schreibt:
    „Nehmen wir mal einen Zylinder, der an einer Seite durch einen thermischen Strahler abgeschlossen ist an der anderen Seite ins Weltall mit 0K reicht. Der thermische Strahler ist Körper 1, hat die Temperatur T1 und gibt eine konstante Leistung ab“

    Dem Körper 1 wird also kontinuierlich Wärme aus einem Reservoir mit einer Temperatur > T1 zugeführt, er muss ja „geheizt“ werden.Er schreibt weiter:

    „Nun fügen wir in den Zylinder eine absorbierende Platte X ein (Körper 2), diese wird sich im stationären auf eine Temperatur T2 kleiner T1 einstellen.“

    Er arbeitet dann zwar weiter als „Plattenjockey“ merkt aber nicht, dass die Temperatur des Körpers 1 inzwischen munter über T1 ansteigt, weil ja die Gegenstrahlung der Platte seine Energiebilanz verändert hat.

    Auf der Erde sieht das mit den „Eis- oder Wasserplatten“ dann so aus:

    http://tinyurl.com/q585w66

  21. #52: T.Heinzow sagt:

    „Was ist eigentlich die weibliche Form von Trollo?“

    Scönes Beispiel dafür, daß die Emanzipation Fragen aufwirft, an die es sonst nicht geben würde.
    Aber eine überlebensfähige Gesellschaft wird dieses Thema eh anders lösen…

    Die Geschichte mit dem Fischmarkt bitte aufklären.

    MfG

  22. #54: NicoBaecker sagt:

    „Denn thermisches Gleichgewicht heißt per Definition Temperaturkonstanz.“

    Sie verbreiten den gleichen Fehler wie den mit dem „Strahlungsgleichgewicht“.

    Die Physik kennt kein Strahlungsgleichgewicht, sondern einen Energieerhaltungssatz.

    „Thermische Energie“ ist eine Form von Energie.
    Für diese gibt es keine separaten Gleichgewichtssätze.

    Ein Gleichgewicht besteht, wenn keine Energieströme mehr fließen. Dies ist beim energetischen Gleichgewicht der Fall.

    Zu Ihrem Beispiel:

    Gibt es eine Gasfüllung zwischen Ihren Platten?
    Welche?
    Was Sie hier beschreiben ist ein klassischer Isolationsfall.
    Generell ist die Atmosphäre keine „Platte“ in Ihrem Sinn.

    Zudem wird durch die Hinzufügung von Materie #Platte# die Bedingung eines geschlossenen/abgeschlossenen System verletzt.

    Anderes Beispiel bitte…

  23. @ Amateure

    klar Hr. Paul – Innenhofer, schön heiß kann die Mondoberfläche werden:
    http://diviner.ucla.edu/science.shtml

    Nehmen wir ca. die geographische Breite von Deutschland, wäre die Oberfläche am Tag an die +60°C heiß und sinkt über die Nacht auf ca. -200°C.
    Nach oft gebrauchten Tm = (Tmin + Tmax) / 2 haben sie gemütliche Tm von rund -80°C. Spätestens dann würden sie aufhören, Unsinn zu erzählen 🙂
    Übrigens, haben sie das mit Mond vs Sahara echt noch immer nicht kapiert? Ohne THE könnte die Sahara Oberfläche maximal um die 50°C erreichen, als ganz triviale Konsequenz der absorbierbaren Globalstrahlung. Das haben sie wohl alles schon wieder vergessen und verdrängt, wie Keks, Heinzow und wie die frechen Amateure noch heißen mögen.

    Ich denke, Paul glaubt sogar, dass er mit seinem so geliebten adiabatischen T Gradienten auch bei halb so großer Insolation auf die 15°C Oberflächen T kommt. Paul glaubt ja auch, dass bei rund 160W/m² Insolation am Ende die milden 15°C raus kommen können. Wunderwuzzi Paulsche Physik, sensationell und Keks klatscht dazu mit Heinzow im Takt auch noch Beifall. Bravo Jungs, sehr intelligent 🙁

  24. Lieber Herr keks, #45

    „Da es keine Wärmeleitung über die Höhe mehr gibt, besteht sowohl energetisches, als auch thermisches Gleichgewicht“

    Sie können sich auf den Kopf stellen, aber es herrscht kein thermisches Gleichgewicht, wenn die Temperatur vertikal nicht konstant ist. Denn thermisches Gleichgewicht heißt per Definition Temperaturkonstanz.

    „Ich bitte um ein „einfaches“ Beispiel…“

    Experiment A: Nehmen wir mal einen Zylinder, der an einer Seite durch einen thermischen Strahler abgeschlossen ist an der anderen Seite ins Weltall mit 0K reicht. Der thermische Strahler ist Körper 1, hat die Temperatur T1 und gibt eine konstante Leistung ab. Nun fügen wir in den Zylinder eine absorbierende Platte X ein (Körper 2), diese wird sich im stationären auf eine Temperatur T2 kleiner T1 einstellen.

    Experiment B: die gleiche Anordnung, gleiche Leistungsabgabe der Strahlers. Nun fügen wir zwischen Weltall und Platte X (Körper 2) eine weitere absorbierende Platte Y hinzu. Diese hat sich im stationären Zustand auf die Temperatur T2′ eingestellt. Die Platte X hat dann die Temperatur T1′. Es ist dann: T2′ kleiner T1′. Aber auch T1′ größer T1. Somit bewirkt das Einfügen der kühleren Platte Y das weitere Erwärmen der wärmeren Platte X.

  25. #49: Dr.Paul sagt:

    „die Hinzunahme der Atmosphäre bewirkt bei der Sonneneinstrahlung am Tag eine massive (konvektive) Wärmeabgabe an die Atmosphäre,
    so dass die Erde genau um diesen Betrag nicht so viel zurückstrahlen kann, wie von oben reinkommt, das könnte man Kühleffekt am Tag nennen.“

    Lieber Herr Dr. Paul,

    wenn Sie die Latenzwärme neben der Konvektion noch mit berücksichtigen, bin ich Ihrer Meinung.
    Wir leben an Land, 4/3 der Erdoberfläche ist aber mit Wasser bedeckt und daß lassen wir gerne außer Acht. Doch auch beim restlichen Viertel spielt die Verdunstung eine große Rolle (siehe Ihr Temperaturvergleich Äquator/Wüstengürtel).

    In #45 geht es um den adiabatischen Gradienten,
    der in „Realität“ nur dann unverfälscht existieren kann, wenn die Atmosphäre im energetischen Gleichgewicht ist.
    Führt man in dieses Modell Tag/Nacht, einseitige Sonneneinstrahlung, unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, Pole, IR-aktive Gase etc. mit ein, nähert man sich der realen Erde. Bei dieser ist der der adiabatische Gradient eben abhängig von der Höhe durch o.g. Einflüsse gestört.

    MfG

  26. @ #48 bessokeks

    „… dein Kekserl“

    Was ist eigentlich die weibliche Form von Trollo?

    Sie wissen ja, was ein Trollo auf dem Fischmarkt in HH bei aufkommendem Weststurm macht … .

    Und da Frauen ja nicht schlechter als Männer … , fehlt noch die weibliche Form von Trollo.

  27. #46 Rainer Manz,
    Lieber Herr Manz,
    das hatten Sie missverstanden.# 35 war keine Kommentar zu „Manz“, sondern ein „AfM“ (Alternative für Manz.)
    MfG
    Ulrich Wolff

  28. @ #44: besso keks sagt am Freitag, 19.09.2014, 14:48
    „#43: Ebel sagt: „Ich habe außer ollen Kamellen nix zu bieten“ Ja Herr Ebel, muß ich zu meinem Bedauern auch feststellen.“

    Stimmt für Fachleute sind das olle Kamellen – aber Sie sollten erklären, warum Sie die ollen Kamellen noch immer nicht begriffen haben.

    MfG

  29. #45: Hallo verehrter besso keks,
    die Hinzunahme der Atmosphäre bewirkt bei der Sonneneinstrahlung am Tag eine massive (konvektive) Wärmeabgabe an die Atmosphäre,
    so dass die Erde genau um diesen Betrag nicht so viel zurückstrahlen kann, wie von oben reinkommt, das könnte man Kühleffekt am Tag nennen.
    Den Unterschied zeigt der Mond ohne Atmosphäre (bis 130°C)

    Und diese derart erwärmte, im Wesentlichen strahlungsunfähige Atmosphäre bewirkt in der Nacht, dass es dann deutlich wärmer bleibt als auf dem Mond.

    Mit einer „Durchschnittstemperatur“ rechnen nur Laien wie unser Frau Mayr-Innerhofer
    huahahaha

    Merkspruch:
    es strahlt nicht aus der Atmosphäre,
    sondern durch die Atmosphäre.

    Gruß

  30. #47: Sylke Mayr sagt:

    „Keks glaubt ja, dass wenn die Erde die gut 160W/m² von der Sonne aufgenommene Energie direkt ins All strahlen könnte, auch ca. milde +15°C im Mittel herrschen würden.
    Das glaubt er sogar ganz fest…:-)

    Er kapiert auch nicht, dass beim 2 Körper Fall der wärmere freilich wärmer bleibt, wenn der kältere weniger kalt ist.
    Aber diese banale Kindergartenphysik scheint ein paar zu überfordern.“

    Wertvoller Beitrag liebe Silke.
    Paßt auch gut zum Thema adiabatischer Temperaturgradient – echt!
    Aber sach mal, ist da nicht noch ne Frage offen?
    Wie stehst du zum Thema „oben kälter, unten wärmer?“. Und wie paßt der 2te Hauptsatz dazu?

    In Erwartung einer allumfassenden Erklärung

    dein Kekserl

  31. @ Beacker vs Keks,

    Keks glaubt ja, dass wenn die Erde die gut 160W/m² von der Sonne aufgenommene Energie direkt ins All strahlen könnte, auch ca. milde +15°C im Mittel herrschen würden.
    Das glaubt er sogar ganz fest…:-)

    Er kapiert auch nicht, dass beim 2 Körper Fall der wärmere freilich wärmer bleibt, wenn der kältere weniger kalt ist.
    Aber diese banale Kindergartenphysik scheint ein paar zu überfordern.

  32. @ Herr Wolff zu 35&36#
    Danke für Ihre ausführliche Antwort auf meinen Kommentar. Sie kommen der Sache näher. Besso Keks bringt in 40# den Haken Ihres Wunsches nach mehr Fachkompetenz in der Politik auf den Punkt: Man wird gewählt. Warum wieso weshalb bemisst sich dabei weniger an einer hervorragenden Fachkunde.
    >„L’etat c’est mois“ ist eine klare Festlegung des Managers.< Durchaus üblich ja, damit immer und für alle Wirtschaftsbereiche erfolgreich sehr fraglich. Dass es anders gehen kann, beweisen Firmen wie Semco Brasilien. Übertragbar auf die Politik ist das dennoch nicht. Das sind und bleiben zwei Paar Stiefel. Kein Unternehmer kann z.B. Steuern erheben und dann die Haftung für die eigenen Fehler den Steuerpflichtigen aufhalsen. >Demokratie – („demos kratein“) – oder Herrschaft des Volkes ist das ebenfalls! < Da gibt es einen schönen Spruch dazu von jemanden, der sich darüber auch seine Gedanken gemacht hat: Ich lese heute in der Zeitung über was ich gestern alles entschieden haben soll… Die Demokratie in ihren Ausprägungen ist eine der Regierungsformmöglichkeiten. Mehr auch nicht. Probleme entstehen dadurch, daß andere Gesellschaftsaspekte nur in Verbindung mit Demokratie gesehen werden, als ob z.B. Monarchien keine Rechtstaatlichkeit hätten. Wir sind, sofern westdeutsch aufgewachsen und gebildet, betriebsblind für alle Folgen demokratischer Entscheidungsfindungs- und Meinungsbildungsprozesse. Das Primat der Politik ergibt sich aus dem gegebenen System. Gut, man könnte es sicher anders machen, was sich ja AfD-Fans versprechen. Die Frage ist, kann man es systembedingt wirklich oder ergibt sich die heutige Situation alternativlos (!) als Folge einer Kette von Entscheidungen und Weichenstellungen und den Grundbedingungen der Vergangenheit? Und wenn man es doch kann, will man es mehrheitlich auch?

  33. #42: NicoBaecker sagt:

    „M.a.W. die Schwerkraft behindert also, daß sich ein thermisches Gleichgewicht einstellt. Stimmen Sie dieser Schlußfolgerung zu?“

    Da es keine Wärmeleitung über die Höhe mehr gibt, besteht sowohl energetisches, als auch thermisches Gleichgewicht

    „Die Situation der hier diskutierten Fragestellung ist nun aber, daß es wenigstens um drei Körper mit unterschiedlichen Temperaturen geht: Sonne(noberfäche) (Temperatur TS), Erdoberfläche (TE) und Atmosphäre (z.B. in 5000 m Höhe TA). Ein Punkt der Erdoberfläche ohne Atmosphäre würde sich in der Sonne auf eine bestimmte Temperatur am Boden TE einstellen (im Mittel). Sie postulieren nun, daß die Hinzunahme einer Atmosphäre der Temperatur TA (TA kleiner TE) an diesem Wert TE aufgrund der obigen Anwendung des Lehrsatzes nichts ändern kann.“

    Solange TE für den Boden UND die unterste
    Atmosphärenschicht den gleichen Wert annimmt UND die Sonne den Planeten rundum gleichmäßig anstrahlt: ja

    „Nur macht der Satz „ein Körper kann einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen“ keine Aussage über die gegebene Situation mit drei Körpern, er beschreibt nur die Situation, wenn es nur zwei Körper gibt und diese sich also nach der Relation „einer wärmer als der andere“ zuordnen lassen. Sie nehmen einfach an, daß der Satz auch für n Körper gültig ist“

    Selbstverständlich!
    Bei drei Körpern strahlt 1 nach 2 und 3, abhängig von den jeweiligen Oberflächentemperaturen ergeben sich die Jeweiligen Richtungen der beiden Wärmeflüsse.
    Das selbe gilt für die Körper 2 und 3.
    Entscheidend ist alleine die jeweilige Oberflächentemperatur.

    “ Sie nehmen einfach an, daß der Satz auch für n Körper gültig ist, das aber ist falsch, wie man leicht an dem Entropiesatz oder auch schon an einfachen Beispielen sehen kann.“

    Ich bitte um ein „einfaches“ Beispiel…

    „Haben Sie Ihren Fehler grundlegend begriffen?“

    Ich sehe weder einen Fehler noch einen grundlegenden Fehler

    MfG

  34. @ #38: besso keks sagt am Donnerstag, 18.09.2014, 23:16
    „Irgenwie ist mir die Aufregung nicht verständlich. Es steht geschrieben, daß ein Körper einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen kann.“

    Aufregen kann man sich höchstens über so viel Unwissen.

    @ #38: besso keks sagt am Donnerstag, 18.09.2014, 23:16
    „Da steht nicht, daß die Sonne die Erde nicht erwärmen kann, da die Erde nicht wärmer als die Sonne ist. Meines Wissens ist die durchgehend der Fall“

    Richtig – aber aus der Temperatur der Sonne folgt nur, daß keine Fläche über 6000 K warm werden kann. Welche Temperatur im Speziellen erreicht wird, hängt von den Bedingungen ab.

    Wird als Bedingung ein Brennglas benutzt, kann man damit Papier anzünden.

    Ohne Behinderung der Abstrahlung (und die Behinderung der Abstrahlung gibt sogar Dr. Stehlik zu) kann die Durchschnittstemperatur der Erde beim gegenwärtigen Albedo höchstens -15°C betragen, für einen speziellen Fall berechnet Gerlich sogar eine Durchschnittstemperatur von -140°C.

    Mit Behinderung der Abstrahlung (und das hat Fourier schon 1824 festgestellt), muß die Durchschnittstemperatur der Oberfläche steigen und wird mit ca. +15°C gemessen.

    Diese Behinderung der Abstrahlung kann man auch als Gegenstrahlung ausdrücken (und messen!).

    MfG

  35. Lieber Herr keks,

    danke für Ihre Stellungnahmen.

    „Übrigens, haben Sie auch immer noch keine Antwort auf vorherige Übungsfragen gefunden:
    Nehmen wir mal nun eine abgeschlossene (=isolierte) Stickstoff-Erdatmosphäre (also weder Materie- noch Energieaustausch mit der Umgebung). Wie verläuft in dem all vertikal die Temperatur im stationären Zustand?“

    Ihre Antwort ist also b) lineare Temperaturabnahme. Sie postulieren damit, daß der stationäre Zustand (lineare Abnahme) vom thermischen Gleichgewicht (Konstanz) abweicht.
    M.a.W. die Schwerkraft behindert also, daß sich ein thermisches Gleichgewicht einstellt. Stimmen Sie dieser Schlußfolgerung zu?

    „Es steht geschrieben, daß ein Körper einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen kann. Da steht nicht, daß die Sonne die Erde nicht erwärmen kann, da die Erde nicht wärmer als die Sonne ist. Meines Wissens ist die durchgehend der Fall“

    Meinen Sie mit „es steht geschrieben“ die physikalischen Lehrsätze? Wir diskutieren hier aber nicht um die Richtigkeit der altbekannten Lehrsätze, sondern, ob Sie diese auch richtig anwenden.

    Der Satz „ein Körper kann einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen“ ist eine einfache Anwendung des Entropiesatzes in der Thermodynamik.
    Die Situation der hier diskutierten Fragestellung ist nun aber, daß es wenigstens um drei Körper mit unterschiedlichen Temperaturen geht: Sonne(noberfäche) (Temperatur TS), Erdoberfläche (TE) und Atmosphäre (z.B. in 5000 m Höhe TA). Ein Punkt der Erdoberfläche ohne Atmosphäre würde sich in der Sonne auf eine bestimmte Temperatur am Boden TE einstellen (im Mittel). Sie postulieren nun, daß die Hinzunahme einer Atmosphäre der Temperatur TA (TA kleiner TE) an diesem Wert TE aufgrund der obigen Anwendung des Lehrsatzes nichts ändern kann.
    Nur macht der Satz „ein Körper kann einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen“ keine Aussage über die gegebene Situation mit drei Körpern, er beschreibt nur die Situation, wenn es nur zwei Körper gibt und diese sich also nach der Relation „einer wärmer als der andere“ zuordnen lassen. Sie nehmen einfach an, daß der Satz auch für n Körper gültig ist, das aber ist falsch, wie man leicht an dem Entropiesatz oder auch schon an einfachen Beispielen sehen kann. Haben Sie Ihren Fehler grundlegend begriffen?

  36. @ H. Jung

    „durch die verstärkte Rückstrahlung“

    Die wurde wann, wo und durch wen gemessen?

    Falls Sie es noch nicht wissen sollten: Strahlung kann man messen. Und Behauptungen muß man beweisen (können).

  37. #37: T.Heinzow sagt:
    „@ #34 Avatar NicoBaecker

    „3 einfache Fragen, keine einzige Antwort darauf bislang von Ihnen.“

    Ihnen fehlt die Lehr- und Prüfungsberechtigung.“

    Braucht man heutzutage nur noch in seltenen Sonderfällen.
    Man wird „gewählt“.
    Das/die richtige Parteibuch/Gesinnung reicht hierfür völlig aus.

    MfG

  38. #34: NicoBaecker sagt:
    „Sie behaupten, daß sich die wärme Erdoberfläche nicht durch die kältere Erdatmosphäre weiter erwärmen kann. Meine Frage lautete, ob Sie dies auch behaupten würden unter Berücksichtigung der evident gültigen Tatsache, daß die Erdoberfläche tagsüber von der Sonne erwärmt wird.“

    Sehr geehrter Herr Baecker,
    solange die Atmosphäre kälter als die Erdoberfläche ist, kann die Atmosphäre die Erdoberfläche nicht weiter erwärmen.
    Dabei spielt es keine Rolle, um wieviel die Atmosphäre kälter ist.
    Ich verstehe die Fragestellung ehrlich gesagt nicht, da diesbezüglich nach meiner Erinnerung immer Konsens war.

    „Übrigens, haben Sie auch immer noch keine Antwort auf vorherige Übungsfragen gefunden:
    Nehmen wir mal nun eine abgeschlossene (=isolierte) Stickstoff-Erdatmosphäre (also weder Materie- noch Energieaustausch mit der Umgebung). Wie verläuft in dem all vertikal die Temperatur im stationären Zustand?
    a) isotherm = konstant
    b) (feucht)adiabatisch =linear

    In welchem Fall a) oder b) befindet sich die Atmosphäre im thermischen Gleichgewicht?

    und dann noch die gleiche Frage mit gleichen Antworten für den Fall der nur geschlossenen Erdatmsophäre.

    3 einfache Fragen, keine einzige Antwort darauf bislang von Ihnen.“

    – erste Frage siehe oben
    – abgeschlossene N2-Atmosphäre:
    b)linear, da in einem Schwerefeld.
    Genauso wie es kein Strahlungsgleichgewicht geben muß, ist auch ein „thermisches“ Gleichgewicht kein „Muß“. Die richtige Bedingung lautet „energetisches“ Gleichgewicht.
    „Feucht“ ist durch die Randbedingung ausgeschlossen.
    – geschlossene N2-Atmosphäre:
    über den Boden kann nun in diesem Fall thermische Energie zu/abgeführt werden.
    Sobald die Bodentemperatur und die Temperatur der unteren Gasschicht angeglichen sind und alle Energieverteilungsmechanismen (hier Konvektion/Leitung) zum Stillstand gekommen sind, stellt sich wieder
    b) ein.
    Voraussetzung hierfür ist eine konstante Bodentemperatur, d.h. die Abstrahlung ins All, die ausschließlich über den Boden erfolgt, muß genauso gleichmäßig wieder ersetzt werden.
    Da in der Realität wenigstens der Tag/Nachtzyklus berücksichtigt werden muß, wird der adiabatische Gradient dadurch gestört.
    Das zu Grunde liegende, lineare Temperaturprofil wird in der Folge durch die einsetzenden Energieausgleichsströmungen (Konvektion) verändert.

    Sehr geehrter Herr Baecker,

    vereinbarungsgemäß werde ich diese Argumentation nach meiner Übernahme des Leerstuhls für Treibhausfysig nicht weiter verwenden.
    Aufgrund kürzlicher Vorkommnisse und zum Zweck der Vereinfachung interner Abläufe möchte ich Sie nochmals daran erinnern, die vereinbarte Spesenpauschale in Höhe von jährlich 3 Mio USD direkt auf mein Konto auf den Cayman-Inseln zu überweisen. Kennwort „Erde retten“.
    Von meinem Professorengehalt von 4766 SFr transferieren Sie bitte monatlich 2000 SFr auf das Ihnen bekannte Spendenkonto des WWF, den verbleibenden Rest auf mein Bankkonto bei der Stadtsparkasse in München.

    MfG

  39. #22,23,34: Jung/Ebel/NicoBaecker sagt:
    zu
    #22: besso keks sagt:
    „Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.“

    Irgenwie ist mir die Aufregung nicht verständlich. Es steht geschrieben, daß ein Körper einen WÄRMEREN Körper nicht weiter aufwärmen kann.
    Da steht nicht, daß die Sonne die Erde nicht erwärmen kann, da die Erde nicht wärmer als die Sonne ist. Meines Wissens ist die durchgehend der Fall

    P.S.: eine Antwort ist in den letzten Tagen anscheinend vom System verbraten worden.

  40. @ #34 Avatar NicoBaecker

    „3 einfache Fragen, keine einzige Antwort darauf bislang von Ihnen.“

    Ihnen fehlt die Lehr- und Prüfungsberechtigung.

  41. #25 Rainer Manz,

    „L’etat c’est mois“ ist eine klare Festlegung des Managers. Demokratie – („demos kratein“) – oder Herrschaft des Volkes ist das ebenfalls!

    In einer Demokratie müssten es daher „Minister“ (auf Deutsch „Diener“) sein, die vom Volk bestellt werden, um den Willen der Mehrheit nach besten Kräften mit der erforderlichen Fachkunde sachgerecht im Management des „demokratischen Staates“ umzusetzen. (Es ist der Aufsichtsrat in der „mehrheitlich“ erfolgreichen deutschen Industrie, der den Vorstand besetzt, kontrolliert ihn und den Kurs der Firma bestimmt)

    In einer sich schnell verändernden Welt geraten die statischen Vorgaben des „Souverän einer parlamentarische Demokratie“ schnell mit den Notwendigkeiten der Realität in Widerspruch. Die „Beimischung“ direkter Demokratie könnte dieses Defizit mindern.

    Überlässt man einem Management auch noch ohne jede Fachkunde das Handeln unter der Flagge des sog. „Primates der Politik“, so bleibt zwangsläufig die Idee der Demokratie auf der Strecke. Das auch in Deutschland dominante Ergebnis sollte man wohl besser „Demokratur“ nennen.

    Die Macht ist nun in der Hand der Parteien. (Bei Grimmelshausen ist die Partei eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam auf Raubzüge gehen.) – Ein freiwilliger Verzicht auf Macht ist in der Geschichte weitgehend unbekannt! Das gilt grundsätzlich auch für das Deutschland der Gegenwart.

    Eine „Umverteilung der Macht“ auch in Richtung auf „mehr Demokratie“ würde den signifikanten Druck einer Mehrheit erfordern, dessen Aufbau Wohlstand zuverlässig verhindert.

    Was also tun? – Vielleicht kann der Druck der hier ausgiebig diskutierten Fehler „des Primates der Politik“ wenigstens dazu ausreichen, die Beimischung „direkter Demokratie“ zu erzwingen und mit einem Zwang zu „erforderlicher Fachkunde“ auch im Management des Staates die Zahl derer reduzieren, die ihre Aktivität wesentlich dem Machterhalt widmen, blauäugig Scharlatanen und Opportunisten auf den Leim gehen oder selbst aus Unwissenheit – manchmal sogar guten Glaubens – kostspielige Fehler machen.

    Das schreibt der Optimist, der Realist sagt lakonisch: „Im Westen nichts Neues“ und der Pessimist erwartet die Katastrophe!

  42. #30: besso Keks

    Sie behaupten, daß sich die wärme Erdoberfläche nicht durch die kältere Erdatmosphäre weiter erwärmen kann. Meine Frage lautete, ob Sie dies auch behaupten würden unter Berücksichtigung der evident gültigen Tatsache, daß die Erdoberfläche tagsüber von der Sonne erwärmt wird.

    Übrigens, haben Sie auch immer noch keine Antwort auf vorherige Übungsfragen gefunden:

    Nehmen wir mal nun eine abgeschlossene (=isolierte) Stickstoff-Erdatmosphäre (also weder Materie- noch Energieaustausch mit der Umgebung). Wie verläuft in dem all vertikal die Temperatur im stationären Zustand?
    a) isotherm = konstant
    b) (feucht)adiabatisch =linear

    In welchem Fall a) oder b) befindet sich die Atmosphäre im thermischen Gleichgewicht?

    und dann noch die gleiche Frage mit gleichen Antworten für den Fall der nur geschlossenen Erdatmsophäre.

    3 einfache Fragen, keine einzige Antwort darauf bislang von Ihnen.

  43. @ #30: besso keks sagt am Mittwoch, 17.09.2014, 20:44
    „Wollen Sie jeztz die Sonne mit der Erdabstrahlung aufheizen?“

    Na, dieser Satz setzt Ihren bisherigen Quatsch die Krone auf: Die Sonne heizt die Erde auf und Sie fragen nach dem Gegenteil.

    Man kann es auch anders sehen: Sie wollen mit Gewalt den existierenden Treibhauseffekt bestreiten – und schrecken für diesen Zweck vor keinem Unsinn zurück.

    MfG

  44. #30: besso keks sagt:
    Wollen Sie jeztz die Sonnemit der Erdabstrahlung aufheizen?
    =============

    Herr Keks, die hieraus resultierende minmale Erhöhung der Sonnentemperatur ist vollkommen irrelevant.

    Für uns von Bedeutung ist nur die Erhöhung der Erdtemperatur, durch die verstärkte Rückstrahlung aus der Atmosphäre infolge des erhöhten C02-Gehalts.
    Gruß
    Hans Jung

  45. #24: NicoBaecker sagt:

    „#22: besso keks sagt:

    „Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.“

    So…? Gilt das auch, wenn die Sonne scheint?“
    Hmmpfff…
    Siehe Antwort an Ebel.

  46. #28: Ebel sagt:

    „@ #22: besso keks sagt am Mittwoch, 17.09.2014, 11:18
    „Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.“

    Sie müssen wirklich Tomaten auf den Augen haben, wenn Sie die Sonne nicht sehen. Kleine Gedächtnisstütze: Die Oberflächentemperatur der Sonne ist ca. 6000 K.“

    Wollen Sie jeztz die Sonnemit der Erdabstrahlung aufheizen?
    Na ja, Hauptsache Sie haben wieder gepostet.

  47. Herr Wolf,

    „Und weil es (leider) keine flächendeckende Messung und Aufzeichnung über die gesamte Oberfläche der Erde geben kann“

    braucht man nicht. Niemand ist so bekloppt, zu glauben, daß alle Messinstrumente falsch aufgestellt sind. Der Blick in einen Klimaatlas reicht im übrigen, um sich ein hinreichend genaues Bild über die Verteilung der solaren Einstrahlung zu machen.

  48. @ #22: besso keks sagt am Mittwoch, 17.09.2014, 11:18
    „Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.“

    Sie müssen wirklich Tomaten auf den Augen haben, wenn Sie die Sonne nicht sehen. Kleine Gedächtnisstütze: Die Oberflächentemperatur der Sonne ist ca. 6000 K.

    Außerdem können Sie sich auch mit einer anderen optischen Einrichtung davon überzeugen. Ein Brennglas bringt locker über 1000 K, die mindestens 33 K der optischen Einrichtung Treibhauseffekt sind da nur ein Klacks dagegen.

    MfG

  49. Hit des Tages:

    „Natürlich ist der meßbar, den mißt sogar jede PV-Anlage.“

    Was so Siliziumplatten, die ans Stromnetz via Wechselrichter gekoppelt sind, so alles nebenbei können, … .

  50. #21, #22, #23

    #21 Sylke Mayr,

    ohne Absorption und hinreichend lange Speicherung (!!!!) der absorbierten Solarenergie wäre die Erdkruste um mehr als 250 Grad C kälter. Wesentlich für die Bewohnbarkeit der Erde ist diese unverzichtbare Größe der gespeicherten Energie, der Enthalpie der oberen Erdkruste mit dem für Wetter und seine „Statistik Klima“ dominanten Anteils der Ozeane.

    Die Ignoranz dieses Zeitverhaltens ist wesentliche Voraussetzung für „die Wissenschaft des Klimaschwindels!“

    S. M:: „Die Erdoberfläche hat eine Albedo von ca. 8%, den Rest von ca. 22% macht die Atmosphäre.“

    Und weil es (leider) keine flächendeckende Messung und Aufzeichnung über die gesamte Oberfläche der Erde geben kann erklären die „Wissenschaftler des Klimaschwindels“ die 8% + 22% =30% zu einer Naturkonstante, eine Dreistigkeit, die jeden Physiker verwundert.

    S. M. hat offenbar noch nicht bemerkt, dass die von der Oberfläche der Erdkruste emittierte Wärmestrahlung in der Atmosphäre absorbiert und gewandelt wird.

    22 Besso Keks,
    B. K.: „Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.“

    Eine Schallplatte mit defekter Rille. Die 33K sind Quatsch! Nicht die Verzögerung des solaren Energieflusses durch Erdkruste und Atmosphäre als Folge der permanenten Existenz von Wasser und Eis in der Atmosphäre.

    23 Nico Baecker,

    Und weil es (leider) keine flächendeckende Messung und Aufzeichnung über die gesamte Oberfläche der Erde geben kann machen N. B. und die „Wissenschaftler des Klimaschwindels“ „eine Insolation von 165W/m^2“ zum Messwert. Bravo!

  51. @7 Herr Wolf schreibt: „Das Bessere ist der Feind des Guten!“
    Genau richtig erkannt. Sie verstehen jedoch mit Ihrer Forderung nach Fachkompetenz in der Politik unserer demokratischen Ausprägung noch nicht, daß es dort weniger oder gar nicht auf Fachkompetenz ankommt sondern andere Fertigkeiten gefragt sind und Fachkompetenz sogar hinderlich sein kann.
    Herr Heinzow schreibt in 8# ein richtiges Resümee: „Eine Patentlösung des Systemfehlers kann m.E. niemand anbieten.“ Gerade weil es die nicht gibt, kann es nur heißen, den Einfluss der Politik und den unserer Demokratieform unabdingbaren Staates auf das notwendige Übel zu minimieren und strikt darauf zu achten und damit das Gegenteil zu machen, was seit längeren Konsens in unserer Gesellschaft scheint – nämlich immer mehr Politik und Staat zu installieren und dem Einzelnen zwar die Verantwortung für sein Tun und Handeln abzunehmen, ihn aber weiter dafür bezahlen zu lassen. Bei politischen Diskussionen achte man auf die jeweiligen Argumente besser gesagt Behauptungen und Rechtfertigungen der Kontrahenten in diesen Fragen. Nein, nicht die „Regulierung“, die Umverteilung etc. an sich werden nämlich in Frage gestellt sondern nur der „Härtegrad“ der jeweiligen Aktion. Die Energiewende mit seiner sprachlich diffus erweiterten Rechtfertigung Klimawandel liefert dazu ein gutes Anschauungsbeispiel.
    Dabei ist es eigentlich ganz simpel und ist dennoch die größte Hürde für eine Änderung dabei: Wo es nichts politisch zu entscheiden und bürokratisch zu überwachen gibt, kann auch niemand seine daraus abgeleitete Daseinsberechtigung ziehen. Wo Entscheidungen auf andere Weise getroffen werden z.B. über den Marktprozess, entzieht sich das dem Kontroll- und Regulierungswahn der politisch-gesellschaftlichen Funktionseliten und den Unsicherheitsängsten der Massen. Und das kann ja mal gar nicht sein. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder… denken wohl viel zu viele wohlerzogen in diese Richtung unter uns, oder etwa nicht? Zu sehr haben wir uns an den Nanny-Staat und Stellvertreterentscheidungen gewöhnt, als daß wir den steten Strom durch Wahlentscheidungen und bewusstes Entgegenstellen unterbrechen wollen. Dafür winkt viel wenigeren unter uns als wir denken eine Art Rückvergütung für zuvor abgeknöpftes und dem Verlust der Freiheit und der Selbstbestimmung.

  52. #22: besso keks sagt:

    „Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.“

    So…? Gilt das auch, wenn die Sonne scheint?

  53. #16: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

    „Die „165W/m² Insolation“ ist als Energiefluss nicht messbar, sondern nur eine falsche, rein theoretische Annahme.“

    Natürlich ist der meßbar, den mißt sogar jede PV-Anlage. Klar ist auch, daß der Boden integral einen höheren Leistungsfluß abstrahlt als er von der Sonne absorbiert, auch das ist per Messungen bewiesen. Dieses Meßergebnis alleine widerlegt schon Ihre Behauptungen.

  54. #18: Ebel sagt:

    „Damit ist die Temperaturerhöhung durch den Treibhauseffekt mindestens 33 K.“

    Da ein Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann, ist der 33K-Spruch Quatsch.

    Ungefähr der selbe Quatsch, der von Latif gestern zu hören und sehen #RTL# war:
    „Wir werden vermehrt nasse #kalte# Sommer wie diesen erleben. Das ist so wenn es wärmer wird“

    !!!!!!!

    Also: es wird kälter wenn es wärmer wird.

    Treibhausphysik at ist best!

  55. U. Wolff in 19 schreibt:

    „Wer das Jahresmittel des solaren Energieflusses zur Materie der oberen Erdkruste bestimmen will…“

    Wie oft muss man ihnen noch sagen, dass die Verwendung des Begriffes Erdkruste in diesen Zusammenhängen völlig sinnlos ist?

    …“ müsste u. a. z. B. den von Wasser und Eis reflektierten Anteil kennen. – Der vom Klimaschwindel für die Reflexion benutzte konstante Wert von 30% ist leider nur eine Hausnummer!“

    Oje Wolff. Die Erdoberfläche hat eine Albedo von ca. 8%, den Rest von ca. 22% macht die Atmosphäre. Hausnummern vielleicht für sie, nicht für die Wissenschaft.

    …“sich tatsächlich etwa auf einen Temperaturbereich von 20 Grad C bis -100 Grad C.“

    Wenn sie schon Extreme hernehmen, dann sind es von der Oberfläche nicht +20°C, sondern +80°C. bis ca. -90°C

    Wie wir alle wissen, sind sie in allen Klima & Wetter Fragen ein Laie. Sie wissen noch nicht mal, dass Wasserdampf auch weit unter 0°C existiert und das es gewaltige Unterschiede in den Emissionsspektren fester bzw. gasförmiger Teilchen gibt. Fazit, sie leben in einer Scheinwelt, wo sie ihre eigene Voodoo Physik erfinden uns sich gleichzeitig einbilden, andere Leute sollten daran Interesse finden. Ich habe ihnen meine Meinung auf ihrem eigenen Blog längst klar gemacht, bitte verschonen sie mich und andere mit ihren „Weisheiten“.

  56. #17 Sylke Mayr,

    Liebe Frau Mayr,

    Zitat: „Ein Sonnenstich (Insolation) entsteht durch eine länger andauernde direkte und intensive Sonneneinstrahlung auf Kopf, Hals oder Nacken ..“

    Wer das Jahresmittel des solaren Energieflusses zur Materie der oberen Erdkruste bestimmen will müsste u. a. z. B. den von Wasser und Eis reflektierten Anteil kennen. – Der vom Klimaschwindel für die Reflexion benutzte konstante Wert von 30% ist leider nur eine Hausnummer!

    Bei einer Temperatur von -18 Grad emittiert Eis an seiner Oberfläche eine Wärmestrahlung von etwa 240 W/m^2. Wenn nun aber z. B. die eine Hälfte der Oberfläche 320 W/m^2, die andere nur 120 W/m^2 emittiert (im Mittel also auch 240 W/m^2), so betragen die Emissionstemperaturen +2 Grad / -58 Grad C, im Mittel also nicht –18 Grad C, sondern nur schlappe -30 Grad C. – Die Emission der Materie der Erde verteilt sich tatsächlich etwa auf einen Temperaturbereich von 20 Grad C bis -100 Grad C.

    Lesen Sie doch einfach den Artikel, den Sie hier kommentieren, denn man sagt „Denken ist Glücksache“! – Sind Sie eigentlich immer ein Pechvogel?

  57. @ #16: Dr. Gerhard Stehlik sagt am Montag, 15.09.2014, 22:30
    „Die –18°C TE Rechnung ist eine völlig sinnlose Rechnung mit der absolut falschen Annahme Wasser sei ein „Schwarzer Strahler“ mit 100 % Absorption und 100 % Emission. Das gibt es in der real existierenden Welt nicht!“

    Sinnlos ist das alles nicht. Die Intensität der Solarstrahlung ist bekannt und auch wieviel davon refektiert wird (Albedo). Damit ist die absorbierte Leistung der Erde bekannt.

    Und diese Leistung muß wieder emittiert werden – wie Sie selber zugegeben haben.

    Der Mittelwert des Emissionsfaktors ist tatsächlich nicht 1 (100%), sondern etwas kleiner. Dieser etwas kleinere Faktor macht weniger als 3 K aus, d.h. statt -18°C sind es „nur“ -15°C.

    Dazu kommt, daß die -15°C nur der obere Grenzwert aller möglichen Temperaturverteilungen ist. Dieser obere Grenzwert wird nur für eine einheitliche Oberflächentemperatur erreicht. Bei jeder anderen Temperaturverteilung ist die Durschnittstemperatur geringer (Höldersche Ungleichung). Gerlich hat für eine bestimmte Temepraturverteilung -140°C ausgerechnet, die ganz deutlich unter dem oberen Grenzwert -18°C liegt.

    Das die beobachtete Durchschnittstemperatur bei +15°C liegt, dürften auch Sie nicht bestreiten (auf ein paar K mehr oder weniger kommt es dabei nicht an). Damit ist die Temperaturerhöhung durch den Treibhauseffekt mindestens 33 K.

    MfG

  58. Herr Stehlik schreibt:

    „Die –18°C TE Rechnung ist eine völlig sinnlose Rechnung mit der absolut falschen Annahme Wasser sei ein „Schwarzer Strahler“ mit 100 % Absorption und 100 % Emission. Das gibt es in der real existierenden Welt nicht!“

    Meine Güte, Wasser ist eben ein „grauer Strahler“ mit fast 100% Emission und Absorption im relevanten IR Bereich, niemand behauptet was anderes und was sie oben schreiben, rettet ihre unsinnigen Ansätze keinesfalls. Das die ominösen -18°C ein sehr theoretischer und auch zu bezweifelnder Wert sind, ist uns allen klar, hoffe ich. Das ändert aber auch nicht viel am Ganzen.

    und weiter:
    „Die „165W/m² Insolation“ ist als Energiefluss nicht messbar, sondern nur eine falsche, rein theoretische Annahme.
    Für die Wirklichkeit zählen nur messbare Energieflüsse, keine reinen theoretischen Hirngespinste.

    Sie behaupten Unsinn! Die ca. 165W/m² sind so zienmlich das einzige, was an dem ganzen Strahlungsflussdiagrammen sehr genau bekannt ist und aus völlig logischen physikalischen Fakten so sein muss und im übrigens auch sehr genau gemessen werden kann. Sie wissen, dass die Erde halbwegs rund ist, sie wissen, dass sie sich relativ schnell dreht und sie wissen, wie hoch I0 an TOA ist und sie können die Globalstrahlung zig tausendfach an hunderten Stellen an der Oberfläche sehr genau messen.

    Sie wissen offensichtlich nicht, wovon sie sprechen und man fragt sich, in welcher Scheinwelt sie leben.

    Was an Insolation rein kommt, ist jendenfalls ausreichend genau bekannt und lieber Hr. Stehlik, es ist mit Sicherheit nicht die 3 mal oder doppelt so hohe Solarkonstante, welche den unsrigen Planeten so schön warm macht. Sie haben ja nicht mal ein Gefühl für Größenordnungen.

  59. #12: Sylke Mayr sagt am Montag, 15.09.2014, 14:38:
    „und weil es so gut kühlt (und gar nicht wärmt) haben wir ca. angenehme +15°C, oder wie? Wie schafft das ein Stehlik, mit ca. 165W/m² Insolation im globalen Mittel?“

    Die –18°C TE Rechnung ist eine völlig sinnlose Rechnung mit der absolut falschen Annahme Wasser sei ein „Schwarzer Strahler“ mit 100 % Absorption und 100 % Emission. Das gibt es in der real existierenden Welt nicht!

    Die „165W/m² Insolation“ ist als Energiefluss nicht messbar, sondern nur eine falsche, rein theoretische Annahme.

    Für die Wirklichkeit zählen nur messbare Energieflüsse, keine reinen theoretischen Hirngespinste.

    Selbst Stefan Rahmstorf erkennt die Energieflüsse als wissenschaftliche Basis in seinem Blog an und zeigt immerhin die Graphik aus dem IPCC AR4.

  60. Das Klimagespenst huscht weiter durch den Deutschen Blätterwald….

    http://bit.ly/1t01Fos

    Sommerbilanz: Der Klimawandel macht Deutschland nass….

    Vor Jahren wurde Deutschland noch zur Wüste….

    http://bit.ly/XqAgzx

    Nach neuesten Klima-Szenarien des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wird Ostdeutschland bis zum Jahr 2100 stärker unter Trockenheit zu leiden haben.

    Kaum zu glauben, dass dieser Klimazirkus in Deutschland ernst genommen wird.

  61. Lieber Herr Stehlik, #11

    „Und wenn man so sinnvolle Naturwissenschaft experimentell betreibt ist CO2 das wichtigste Kühlmittel der Erde.“

    Wo ist das Experiment an der Erdatmosphäre dazu?

    Rein physikalisch deduktiv aus den principles folgt natürlich, daß der Erdboden das „wichtigste Kühlmittel“ aber auch die „wichtigste Heizung“ der Erdoberfläche + Atmosphäre ist. Nur kommt die Kühlung nicht maximal zustande, weil die Treibhausgase ihn dabei hindern und ihm diesen Job (freilich weniger effektiv als der Boden) abnehmen.

  62. #11 Dr. Stehlik, #12 Sylke Mayr,

    sind die einfachen Fakten wirklich so schwer zu verstehen?

    Die Materie der oberen Erdkruste und Atmosphäre wird nur dann wärmer oder kälter, wenn ihre Energiebilanz positiv oder negativ ist. Das hängt weder von der Insolation noch der Abstrahlung in den Weltraum ab, sondern ganz allein von dem Vorzeichen der Differenz der beiden gegenläufigen Energieflüsse. –

    Diese „Differenz“ ist – abgesehen von kleinen Pausen z. B. während der kleinen Eiszeit oder den letzten 15 Jahren – seit 15000 Jahren positiv. Das CO2 ist daran zweifelsfrei völlig unschuldig.

    Sein Gehalt in der Atmosphäre ist seither zum Glück um etwa 100 ppm durch Ausgasung der Ozeane und weitere 100 ppm durch die Nutzung fossiler Brennstoffe angestiegen. Flora und Fauna warten sehnsüchtig auf eine signifikante Fortsetzung dieser Aktivität!

    Übrigens werfe ich Schallplatten mit einer defekten Rille unverzüglich in den Restmüll!

  63. genau, Dr. Stehlik #11:

    „Und wenn man so sinnvolle Naturwissenschaft experimentell betreibt ist CO2 das wichtigste Kühlmittel der Erde“

    und weil es so gut kühlt (und gar nicht wärmt) haben wir ca. angenehme +15°C, oder wie?

    Wie schafft das ein Stehlik, mit ca. 165W/m² Insolation im globalen Mittel?

  64. #1: Alfred Schlohr sagt am Freitag, 12.09.2014, 10:59:
    „Leider hat „Lieschen Müller“ nicht die geringste Chance, diesen gigantischen Betrug zu erkennen.“

    Widerspruch Euer Ehren! Lieschen Müller muss nur richtig (das heißt auf im Sinne der naturwissenschaftlichen Aufklärung mit dem richtigen Experiment) aufgeklärt werden. Und das sind eben alle Experimente der Meteorologie und Klimatologie nur Irreführungen ins Chaos, statt hin zur einfachen Ordnung der Natur. Und das einfache Ordnungsprinzip für die CO2 Frage lautet: Messung der senkrecht nach oben gerichteten irreversiblen kühlenden Energieflüsse von der Erdoberfläche (beginnend in der Tiefe des Ozean, wo der wärmende irreversible Energiezufluss von der Sonne in der Dunkelheit der Tiefsee endet) über Ozean und Atmosphäre bis weiter ins Weltall.
    Und wenn man so sinnvolle Naturwissenschaft experimentell betreibt ist CO2 das wichtigste Kühlmittel der Erde.

  65. @ #9 K. Meinhardt

    Ideologie? Suchen Sie sich was aus (aus Duden online):

    a) an eine soziale Gruppe, eine Kultur o.?Ä. gebundenes System von Weltanschauungen, Grundeinstellungen und Wertungen
    b) politische Theorie, in der Ideen der Erreichung politischer und wirtschaftlicher Ziele dienen (besonders in totalitären Systemen)
    c) weltfremde Theorie“

    Ich bevorzuge in Bezug auf das Thema c). 🙂

  66. #6: Erwischt, verehrter Herr T. Heinzow. 🙂

    Wieder einmal. Zitat:

    „[…] jedenfalls wenn Sie nicht hinter irgendwelchen Ideologien hinterherlaufen […]“

    Dieser Satz verliert erheblich von seinem Glanz, wenn man genau weiss, es läuft kein einziger Mensch auf dieser Erde ohne Ideologie herum. 🙂 Die einen „Fachleute“ machen es dezenter, als andere, ja. Andere sind sich dessen bewusster, ja. Aber keiner kommt ohne aus. Nicht einer. Ja ja. Da lacht die Gans. Es ist das alte Spiel. „Deine“ Ideologie passt mir nicht, weil ich klüger bin (als du). Denkste!!

    VIRTUTIBUS MAIORUM UT SIT OMNIBUS DOCUMENTO

    P.S.: Konrad Lorenz. Ein Hinterwäldler. Rangliste der Ökonomen (FAZ). Deutscher Wald. Woher kommt eigentlich dieser Unsinn mit den Ranglisten? Deschner ist auch ein Ideologe? Er war einer. 😉 Einer, der den Überblick ganz klar verloren hat(te).

    Die Lateiner waren und bleiben weltspitze.

  67. @Y #7 U. Wolff

    Herr Wolff,

    selbst „Fachkundige“ im Kanzler- und Ministersessel konnten die Desaster deutscher Wirtschafts- und Finanzpolitik nicht verhindern, sondern verursachten sie.

    Auch in den Unternehmen wirken jede Menge Fachkundige mit und trotzdem werden und wurden für unverwundbar gehaltene Konzerne wie Daimler, Siemens, Karstadt, RWE, E.ON, EnBW … gegen die Wand gefahren. Oder nehmen Sie Bilfinger mit dem Juristen und erfahrenen Politmanager Roland Koch an der Spitze.

    Allerdings findet in der Wirtschaft im Gegensatz zur Politik durch die Marktkräfte eine Auslese statt. Nur wie wollen Sie das in einer ‚Demokratie‘, wo jedermann nur eine Stimme hat, einführen?

    „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würde sich vergleichbare Qualität zur Industrie durch ein Management des Staates mit einer für Erfolg unverzichtbaren Fachkunde der Akteure in Parlament und Regierung einstellen.“

    Das sehe ich so nicht. Der Grund ist die mangelnde Haftung für falsches Politikerhandeln.
    Schlecker bezahlte seine Fehler – und die Hatz der Gewerkschaften etc. – mit dem Verlust seines Vermögens.
    Wowereit und Platzeck, wie auch Scholz und v. Beust, haften für die von Ihnen angerichteten Milliardendesaster nicht, die m.E. nicht fahrlässig, sondern mit vorsätzlicher Fahrlässigkeit angerichtet wurden. Dagegen hilft ein Fachkundenachweis auch nicht.

    Bei der sog. Energiewende ist jedoch Vorsatz im Spiel. Und da hilft die Fachkunde nicht, denn die Kanzlerin ist – was die Physik und sonstige Naturwissenschaft betrifft – vom Fach. Schmidt war übrigens auch vom Fach und verursachte vorsätzlich die 5% Inflation + 5% Arbeitslosigkeit.

    Eine Patentlösung des Systemfehlers kann m.E. niemand anbieten.

  68. #6 Lieber Herr Heinzow,

    in Deutschland sorgen Industrie und Handwerk dafür, dass mit dem Lebensstandard seiner Bewohner global ein Spitzenplatz besetzt wird. Das Management besorgen Menschen mit Fachkunde. (Fehlbesetzung in Einzelfällen kann bekanntlich leicht zur Pleite führen.) –

    Die „Politiker im Staatssessel ohne Fachkunde“ konnten das nicht verhindern, sondern lediglich den Erfolg mindern. Das „vermeintliche Primat der Politik“ führt sich z. B. gegenwärtig am Flughafen Berlin und demnächst der Energiewende für Jedermann unübersehbar wieder einmal ad absurdum.

    Das Bessere ist der Feind des Guten! Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würde sich vergleichbare Qualität zur Industrie durch ein Management des Staates mit einer für Erfolg unverzichtbaren Fachkunde der Akteure in Parlament und Regierung einstellen.

    Es ist leider trivial, dass auch die AfD diesen Weg – wie der Teufel das Weihwasser – meidet.

  69. zu #4 Fachkundenachweis

    Herr Wolff,

    selbst der Nachweis der Fachkunde schützt nicht vor ideologisch (politisch) motivierten Entscheidungen.

    Politik funktioniert anders. In gewisser Weise wie Religion. Und die scheint genetisch im Menschen verankert zu sein.

    Die FAZ hat eine Rangliste der Ökonomen veröffentlicht. Oh Wunder, von einigen der oberen Ränge ist bekannt, daß sie tiefreligiöse Ambitionen in ihre Wissenschaft tragen (wollen).

    Gegen solche „Wissenschaftler“ hilft auch kein Fachkundenachweis.

    Der Fachkundenachweis hat auch nicht vor der „medizinisch fundierten Rassenlehre“ geschützt. Oder nehmen Sie Konrad Lorenz:
    „Denn Lorenz schließt von Martina auf den Menschen, „von der Gans aufs Ganze“ wie der Spiegel einmal titelt. Wenn das Erbgut so wichtig ist, muss „sozial minderwertiges Menschenmaterial“, wie er in einem Aufsatz 1940 schreibt, „ausgemerzt“ werden. Andernfalls drohe „die Verhausschweinung des Menschen“, wie der wortgewandte Gelehrte an anderer Stelle erklärt.“
    Aus: http://tinyurl.com/nasc6gd

    Da sind mir fachlich unkundige „Oettingers“ lieber, jedenfalls wenn Sie nicht hinter irgendwelchen Ideologien hinterherlaufen und die vom „Fach“ nicht als Götter anbeten.

    Politik beinhaltet nun einmal Fehlentscheidungen, ebenso wie das Betreiben von Wissenschaft Fehlerkenntnisse beinhaltet. Problematisch wird es nur, wenn Dogmen das Maß der Dinge werden und nicht mehr hinterfragt werden dürfen.

  70. @#3: Hallo Herr Alfred Schlohr,

    Danke bestens 🙂 Astronomie ist doch so ein kinderleichtes Thema (wenn man nur das Oberlehrergeschwurbel [wer gibt schon zu was er Nicht von Newton’s The theory of the Moon’s motion verstanden hat] weglaesst und tatsaechliche Beobachtungen anstelle von Mittelwerten ohne Anfang und Ende nimmt 😉 Aber Scherz beiseite:

    Vielen Dank fuer Ihre professionelle Einschaetzung, und fuer den moeglichen Kontakt; ich werde mir das Buechlein als naechstes besorgen.

  71. Kann man die Ursachen für wesentliche Fehlhandlungen in demokratischen Staaten wie z. B. Energiewende, Berliner Flughafen, Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie, Krieg gegen den Irak u. a. m. jeweils in Vorsatz oder Fahrlässigkeit einzelner Gruppen finden oder handelt es sich dabei grundsätzlich um den Systemfehler „mangelnde Fachkunde der Entscheidungsträger? –

    Ist es vielleicht lediglich die Illusion, das Management eines demokratischen Staates könnte erfolgreich von fachlichen Dilettanten betrieben werden?

    Bleibt Raum für Fachkunde, wenn Europa 26 neue Kommissare bekam, von denen zwingend einer aus jedem Mitgliedsland stammen muss und mindestens 9 davon nur Frauen sein dürfen?

    Kann Herr Öttinger auf dem für ihn völlig neuen extrem komplexen Gebiet der Digitaltechnik mit seiner nach drei Monaten der Einarbeitung erworbenen neuen Fachkunde eine „europäischen Vision“ erzeugen?

    Wer in Deutschland die Fußpflege betreiben will, muss (zu Recht !!!) dafür einen Fachkundenachweis vorlegen.

    Fazit: Solange demokratische Staaten darauf verzichten, von (Wahl) Kandidaten zur Lösung spezieller Aufgaben in Parlament und Regierung einen dazu erforderlichen Fachkundenachweis einzufordern, bleibt „das Regieren“ etwas, das in der Industrie oft als „Management by Occasion“ bezeichnet wird.

    Immer und überall wird der „nachhaltige“ Misserfolg dann grundsätzlich fortgeschrieben. (Ausnahmen bestätigen diese Regel!)

  72. Der Spiralflug ist in der Astronomie bekannt. Seifert hat ihn als erster mit den ca. 400-jährigen Abständen zwischen Warm- und Kaltzeit in Verbindung gebracht. Seine Abhandlungen sind für mich plausibel, wobei seine Theorie nur die Einhüllende erklärt, die von anderen Zyklen überlagert wird. Das Buch ist nicht ganz einfach zu verstehen, gerade das erste Kapitel musste ich 2x lesen. Schreiben Sie Herrn Limburg eine an Seifert adressierte email, die er an Herrn Seifert weiterleitet. Ich bin sicher, Herr Seifert wird Ihnen antworten. Im Buch sind etliche Quellen genannt. Die seriöse Klimawissenschaft müsste sich diesem Thema widmen. Wenn Seiferts Theorie richtig ist, und sie sollte m.E. von Astronomen ohne IPCC-Verwicklung geprüft werden, sollte sich die Menschheit auf eine Abkühlung einstellen. Dass die Computermodelle auf breiter Front versagt haben, pfeifen die Spatzen schon von den Dächern, und die Entwicklung des nord- und südpolaren Meereises widerlegen das Gepoltere der Klimaalarmisten. Da es in keiner Analyse Hinweise auf ein „anthropogenes“ Signal in der leichten stattgefundenen Erwärmung gibt (außer Wärmeinsel Effekt), kommen bisher nur natürliche Ursachen in Frage. Die Fokussierung auf CO2 als monokausale Begründung ist absurd.

  73. @#1: Hallo Herr Alfred Schlohr, danke fuer den Hinweis auf Joachim Seifert und sein Buechlein. Ich habe kurz das Echo recherchiert, in dem Buechlein soll es „[durchaus] in relativ kurzen Zyklen von etwa 400 Jahren zu erheblichen Unterschieden in der solaren Einstrahlung komm[en]“.

    Es wuerde mich interessieren auf welchen 400 Jahre Zyklus sich das bezieht (kennen die Astronomen den?) und/oder ob das „nur“ von Seifert gerechnet wurde?

    Leider gebe ich fuer Buechlein mit nur einer Kundenrezession kein Geld aus (ausser die EUR 2 wenn die Fernausleihe Erfolg hatte), deshalb meine Frage an Sie.

    Danke schon mal.

    P.S. Admin: kein Email vom Server nach 5xx Error, deshalb mein naechster Versuch.

  74. Bei BILD-online hat sich mal jemand aus dem Fenster gelehnt (wird bestimmt auf der Stelle gefeuert): http://url9.de/VEJ

    Man kann es nicht oft genug sagen: Den durch „Treibhausgase“ angetriebenen „Treibhauseffekt“ gibt es nicht, er ist das Resultat schlechter Physiker, die auf das mehr als 100 Jahre alte Modell von Arrhenius setzen, der es damals einfach nicht besser wissen konnte. Da der durchschnittliche IQ eines Nobelpreisträgers bei nur 120 liegt (Al Gore und der Eisenbahnmann ziehen den Schnitt eher nach unten), beeindruckt es mich auch nicht, dass das PIK – welche auch immer – Nobelpreisträger einlädt. Unsinn bleibt Unsinn, auch wenn er tagtäglich wiederholt wird.

    Herr Thüne, ich erinnere noch an den in der Astronomie bestens bekannten Spiralflug der Erde um die Sonne. Joachim Seifert hat als erster sehr plausibel erläutert, dass die stattgefundene leichte Erwärmung mit dem Spiralflug zusammenhängt. Wenn er recht hat, und seine Ausführungen sind abgesehen von der Falsifizierung der Steuerung des Klimas durch CO2 durch Gerlich/Tscheuschner für mich die bisher sinnvollste Erklärung, ist es vorbei mit der Erwärmung und ca. ab 2050 wird sich die Erde in die Richtung „Kleine Eiszeit“ begeben. Die ganze Computer-Simuliererei ist nichts weiter als schlechte Pseudowissenschaft. Diesen Leuten sollte man schnellstmöglich das Handwerk legen. Leider hat „Lieschen Müller“ nicht die geringste Chance, diesen gigantischen Betrug zu erkennen.

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