Ex-PIK-Professor Gerstengarbe gibt Konventionalstrafen bewehrte Unterlassungserklärung ab. Fälschungsvorwurf gegen EIKE VP Michael Limburg vom Tisch.

Von Michael Limburg
Anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand behauptete der Mitbegründer des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung PIK – hier im Blog ironisch und auch treffender schon mal als „Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen“ bezeichnet- Professor Friedrich Wilhelm Gerstengarbe, in einem Interview der Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) vom 28.5.14 „Die fälschen Grafiken. Irre!“. Er sagte dies im Interview „Immer die Treppe heraufgefallen“ und bezog diese Aussage, auf die Herren Prof. Dr. Fritz Vahrenholt und Dipl. Ing. Michael Limburg, Gründungsmitglied von EIKE. Sie waren ihm als bekennende und sehr erfolgreich Ihre Sache vertretende „Klimaskeptiker“ wohl seit langem ein Dorn im Auge.


Da seine Behauptung sowohl falsch, als auch ehrenrührig ist, und ich mich in meiner  persönlichen Ehre verletzt fühlte, verlangte ich von Herrn Gerstengarbe eine Konventionalstrafe bewehrte Verpflichtungserklärung und von den PNN eine Löschung dieser Aussage in der Online Ausgabe und außerdem eine Richtigstellung, sowohl in der Online-Ausgabe, als auch in der Printversion. Die PNN, in Person des verantwortlichen Redakteurs Jan Kixmüller, erfüllte diese Forderung prompt.

Nicht so Herr Gerstengarbe.

Auf die ihm übersandte Verpflichtungserklärung, diese Behauptung zu unterlassen, aufzustellen oder zu verbreiten, bei gleichzeitiger Anerkennung einer Konventionalstrafe in Höhe von 5000 € für jeden Fall der Zuwiderhandlung, sowie Kostenübernahme wg. der erforderlich gewordenen anwaltlichen Inanspruchnahme, akzeptierte er in einer ersten Stellungnahme wohl die Unterlassung dieser Behauptung, aber die daraus angedrohten Konsequenzen samt Kostenübernahme lehnte er ab.  

Interessant dabei seine Begründung. Denn er akzeptierte mitnichten, dass seine Behauptung falsch und damit ehrenrührig wäre, er somit im Unrecht sei, und sich evtl. sogar dafür zu entschuldigen hätte, sondern versuchte sie ausführlich zu begründen.

Wie in meinem Bericht vom 4.6.14 „Scheidender PIK Professor …“ vermutet, bezog er sich – mich betreffend- in seiner Begründung auf die hier als Abbildung 1 wiedergegebene Temperaturzeitreihe genannt „Berlin  Dahlem“. Diese war in einem EIKE Bericht über Gerstengarbes Aussagen zum Klimawandel in Potsdam am 7.8.2009 von EIKE ( hier ) seinen Aussagen, zum auch in Potsdam messbaren Klimawandel, gegenüber gestellt worden.

Abb. 1 Temperaturverlauf Berlin & Dahlem 1700 -2008 Quelle: Institut f. Meteorologie FU Berlin; Stand 2009

Er bemängelte dann, dass diese Grafik keine Quellenangaben enthielte, ferner..

„..wobei der Eindruck erweckt wird, es handele sich um eine grafische Darstellung kontinuierlich und unter Beachtung wissenschaftlicher Standards erfasster Messdaten, die im Zeitraum 1700 bis 2008 ausschließlich in Dahlem erfasst worden seien“ (Hervorhebungen von mir)

Obwohl als Überschrift über der Grafik steht: „Anomalien Berlin Dahlem“ könnte natürlich ein völlig ahnungsloser Zeitgenosse, der sich zum erstenmal auf diesen Blog verirrt, zu der Annahme kommen, Dahlem sei etwas anderes als Berlin und die Reihe evtl. nur in Dahlem evtl. aber auch aus beiden Orten zusammengesetzt. Was sie in der Tat auch ist. Sie stammt aus einer privaten Mail des ehemaligen Direktors des Instituts für Meteorologie vom Juni 2009 und enthielt die offiziellen, bis dahin (2008) homogenisierten Jahresmittelwerte der Temperaturen in Berlin und Dahlem.

Auch könnte ein völlig Ahnungsloser auf die Idee kommen, dass die Berliner und die Dahlemer diese Temperaturdaten nur aus Jux und Dollerei  im Schrebergarten aufgenommen hätten. Doch jeder halbwegs Interessierte wird wissen, dass sich in Dahlem das Meteorologische Insitut der Freien Universiät befindet, das regelmäßig zusammen mit seinen Vorläufern seit über 100 Jahren Messungen und Veröffentlichungen zu Wetter- und Klimafragen vornimmt.

Also störte sich Herr Gerstengarbe zunächst einmal an der für ihn wohl nicht so einfach erkennbaren Quelle und glaubte deshalb vermuten – vor allem aber- sagen zu dürfen, ich hätte diese Daten selbst erfunden und damit eine gefälschte Grafik erstellt. Denn etwas weiter schrieb seine Anwältin: „Mangels jeglichen Hinweises auf eine Quelle der Grafik oder der Herkunft der darin vor­geblich abgebildeten Messdaten wird man mit der Verkehrsauffassung annehmen dürfen, die Grafik stamme aus der Urheberschaft des Verwenders, in diesem Falle Ihres Mandanten.“

Ein kurzer Anruf oder auch eine Mail (meine Mailadresse hat er seit Jahren) an mich, mit der simplen Frage nach der Herkunft der Daten, hätte diesen falschen Eindruck schnell korrigieren können. Stattdessen trug Prof. Gerstengarbe diese schwere Vermutung viele lange Jahre mit sich herum. Denn wie gesagt, er kannte diese Grafik schon seit Sommer 2009.

Doch was diese Aussführungen mit seinem Fälschungsvorwurf zu tun hat, oder der Herkunft der Daten, Berliner Daten sind schließlich Berliner Daten, erschließt sich nicht jedem, wohl aber der dann folgende drohende Hinweis:

Üblicherweise wird sowohl in einem allgemeinen Verständnis als auch im wissenschaftlichen und juristischen Kontext ‚jegliches wissentliche Verändern von Informationen, Mess- oder Forschungsergebnissen mit dem Zweck, dieses zur Täuschung Dritter zu verwenden, als Fälschen bzw. Verfälschen verstanden.

Aus diesem Grund lehnte ich das Gegenangebot, die Unterlassungverpflichtung zu akzeptieren aber ohne weitere Konsequenzen, rundheraus ab und informierte ihn, dass ich die verlangte Verpflichtung nunmehr vor Gericht  einklagen würde.

Vor diese Aussicht gestellt, mit den Fakten konfrontiert und mangels eigener Belege für seine ehrenrührige Behauptung, kapitulierte Prof. Gerstengarbe am 1.9.14. Er unterschrieb die mit KV -Strafe und Kostenübernahme versehene Unterlassungsverpflichtung.

Ein später, aber vernünftiger Zug! Ein rechtzeitiges Telefonat oder eine Email zuvor wäre fairer vor allem aber billiger gewesen.

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12 Kommentar(e)

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1

@ #9 M. Nehring

" Das ist in dem Kontext eine zulässige Meinungsäußerung."

Da ist unsereins anderer Ansicht, denn der Vorwurf der "Fälschung" ist eine Tatsachenbehauptung und keine Meinungsäußerung, die sich anhand von Tatsachen orientiert. Als solche ist sie einer Wahrheitsprüfung zugänglich. Und die fällt eindeutig aus: Die Daten und damit die Grafik hat Herr Limburg nicht gefälscht. Und eine irreführende Bezeichnung wurde auch nicht verwendet.

"Dazu wird Gerstengarbe aber auch noch in die Nähe von „Scharlatanen“ und „Heuchlern“ gestellt."
Das ist nicht verboten, denn das ist m.E. zulässigerweise eine "Bewertung seines Handelns", wenn Sie das mit den Scharlatan und Heuchler zu erkennen meinen. Ich sehe das nicht so mit der Nähe.

2

Zur Erinnerung: Man schaue in dem folgenden Recherche-Video ab Minute 24:22:

wie damals im Dezember 2010 Michael Limburg im TV-in der "PHOENIX-RUNDE" von einer Klimaaktivistin als Lügner (!) beschimpft wurde und der PHOENIX-Moderator m.E. sehr besonnen reagiert hatte...

3

@ Martin Nehrig (#9)

Das sehe ich anders. Ich bin überzeugt, dass Herr Limburg auch vor Gericht gewonnen hätte. Gerstengarbe hat die Aussage "Fälschung" als Tatsachenbehauptung formuliert, es geht nicht hervor, dass es sich um seine subjektive Meinung äußert. Und das geht einfach nicht.

Hätte er gesagt, EIKE verzerre regelmäßig wiss. Erkenntnisse oder EIKE-Darstellungen seien häufig irreführend, dann hätte er einer Klage mehr als gelassen entgegensehen können. Fälschung und Manipulation sind aber von ganz anderem Kaliber.

Michael Mann wehrt sich auch gegen solche öffentlichen Anschuldigungen. Da gratuliere ich auch, wir bräuchten mehr Limburgs und Manns, damit die öffentliche Debatte bald mal zivilisierter wird.

"Man google mal, wie oft auf EIKE Begriffe wie „Täuschung“, „Lüge“, „Fälschung“, „Betrug“ vorkommen."

Ja, das war auch mein erster Gedanke. In diesem Fall war man Opfer, in vielen anderen Fällen ist EIKE (bzw. seine Kommentatoren) Täter. Immer daran denken: das Eis ist dünn - siehe Gerstengarbe.

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Das ist sicher ein schöner Erfolg und ich möchte kein Spaßverderber sein, aber es sollte wohl auch nicht der Eindruck entstehen, dass solche Aussagen tatsächlich beanstandet oder verboten werden könnten. Das ist nämlich nicht der Fall. Ein Gericht war hier auch nicht beteiligt. Gerstengarbe hat hier einfach eingelenkt.

Gerichtlich hätte man hier sicher nichts durchsetzen können. Es ging um einen Streit unter Fachleuten mit Bezug auf eine konkrete Sache. Gerstengarbe hat eine Darstellung kritisiert und als „Fälschung“ bezeichnet. Das ist in dem Kontext eine zulässige Meinungsäußerung. Man google mal, wie oft auf EIKE Begriffe wie „Täuschung“, „Lüge“, „Fälschung“, „Betrug“ vorkommen. Derartiges wird dem PIK, dem IPCC und anderen ständig vorgehalten. Hier überwiegt jedoch das allgemeine Interesse an der öffentlichen und sachlichen Auseinandersetzung. Deshalb ist in einem solchen Kontext auch sehr harte Kritik durch Art. 5 GG geschützt. Damit soll verhindert werden, dass wichtige Diskussionen allzu leicht abgewürgt werden können. (Irgendwann wird es dann natürlich schon justitiabel, aber dazu müssten schon Begriffe wie „A...h“ verwendet werden.)

Ein Beispiel wäre auch hier der Kommentar #6. Dass Gerstengarbe „immer nach oben gefallen“ sein soll, das ist nun auch keine harmlose Kritik. Aber die muss er sich gefallen lassen.

Dazu wird Gerstengarbe aber auch noch in die Nähe von „Scharlatanen“ und „Heuchlern“ gestellt. Er könnte sich als solcher diffamiert fühlen. Der Vorwurf ist sehr pauschal, ein Bezug zur Sache ist kaum zu erkennen. Diese Äußerung halte ich für durchaus problematisch und weitaus gravierender als die Kritik Gerstengarbes als Fachmann an einer bestimmten Grafik, da hier die Person insgesamt angegriffen wird. Die Kritik richtet sich gegen die Person und nicht gegen ein bestimmtes (professionelles) Verhalten als Wissenschaftler! Möglicherweise wäre dieser Beitrag sogar tatsächlich gerichtlich angreifbar. Von „Scharlatan“ und „Heuchler“ bis zu „A...h“ ist es schließlich nicht mehr weit.

Ich glaube es wäre gut die Kritik an der Klimaforschung auf die Sache zu konzentrieren und dabei nicht auf die persönliche Ebene zu rutschen.

5

Lieber Herr Limburg,

Gratulation, zumindest in den Tiefebenen unseres Rechtssystems wird gelegentlich noch vernünftig geurteilt. Leider machen Gerstengarbe und seine Mitstreiter fröhlich weiter und bombardieren uns mit Behauptungen alarmistischer Natur.

Heute im Tagesspiegel:

http://tinyurl.com/n77w8ja

Jetzt haben wir es also mit der Versauerung der Meere zu tun. Seit 300 Millionen Jahren war das Meer angeblich nicht mehr so sauer. Frage mich wie die PIK-Leute das wissen wollen. Gemäß den Glaubenssätzen der Klimaalarmismuskirche verursachen die wenigen hundert ppm Kohlendioxid in unserer Atmosphäre also diese fürchterlichen Katastrophen:

1) Überwärmung des Globus
2) Zunahme der Extremwetterereignisse
3) Überschwemmung vieler Landstriche durch Meeresspiegelanstieg und Fluss-über-die-Ufer-treten
4) Artensterben (z. B. der arme Eisbär oder das Korallenriff)
5) Übersäuerung der Meere
6) Millionen Klimaflüchtlinge
7) Abschmelzen der Polkappen und Gletscher
8) in Mitteleuropa kein Schnee mehr im Winter (upps, das hat sich schon erledigt)
9) was kommt als nächstes ?

In meiner Einfalt erkenne ich das alles nicht, wer hilft mir ?

Viele Grüße
Hans Hoffmeister

6

Prof. Gerstengabe:
>>"„..wobei der Eindruck erweckt wird, es handele sich um eine grafische Darstellung kontinuierlich und unter Beachtung wissenschaftlicher Standards erfasster Messdaten, die im Zeitraum 1700 bis 2008 ausschließlich in Dahlem erfasst worden seien“

7
Leistenschneider/kowatsch

Herr Limburg, Sie sind ein Mann des festen Charakters, behalten Sie diese aufrichtige Eigenschaft. Gerstengarbe ist hingegen immer nach oben gefallen, das ist bei allen so, die sich dem Strom der Scharlatane und Heuchler anschießen.
Die Klimafolgenwissenschaftler sind sich über die Folgen einig: Seit 17 Jahren sinken die Temperaturen in Deutschland, das darf niemand erfahren, sonst bricht ihr Geschäftsmodell zusammen.

8
Sabiene Schnarre

Gratulation !

Als Off-Topik ein kleiner Hinweis:
Ich traute meinen Augen nicht als doch tatsächlich am gestrigen Tage "Panorama" eine komplette Sendung bezüglich "Frackinganwendung" nicht nur erstaunlich sachlich darstellte sondern immer wieder falsch vorgebrachte "Contraindikationen" erläuterte (NDR).
Wie dieser Ausrutscher im Gleichschaltungsstadl zu erklären ist entzieht sich meiner Kentniss selbst die möglicherweise ideologisierte Ministerin (ohne mich disskriminierenderweise auf eine Geschlechtlichkeit festlegen zu wollen)wird in Ihrer Wahrhaftigkeit dargestellt - Sehr schön.
- Verfügbar auch in der Mediathek -

9

"Klimaforschungsfolgen" gefällt mir sehr.

Ob Gerstengarbe nun eine Leuchte der Wissenschaft ist oder nicht, kann ich nicht einschätzen. Sein Stil, mit Wissenschaftskollegen umzugehen, scheint mir wenigstens verbesserungswürdig.

Allerdings sollten wir ihm dankbar sein, haben wir doch nun durch sein Mitwirken quasi die amtliche Bestätigung, dass man den Grafiken auf der EIKE-Webseite vertrauen kann. Habe dem Professor gerade eine entsprechende Dankesmail geschickt.

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Martin Landvoigt

Gerstengarbes Argumentation stinkt zum Himmel.

Zuwerst war da diese unflätige und unbegründete Beschuldigung. Denn wenn ein solcher Vorwurf argumentfrei über die Medien lanciert wird, ist es selbst dann ein übler Verstoß, wenn im Nachinein erst ein Begründung nachgeliefert wird.

Dann aber mit der Veröffentlichung von 2009 zu kommen, die schlimmstenfalls eben nicht als wasserdichte Argumentation bezeichnet werden kann, ist hier eine völlig unpassende Replik. Denn ein Blog-Beitrag hat keine Verpflichtung, allen wissenschaftlichen Standards zu genügen.

Dass Gerstengarbe gerade das brachte, zeigt eher die hohe Qualität der EIKE Beiträge. Denn wenn nicht mehr zu bemängeln ist als die fehlende Quellenangabe eines 5-jährigen Dokuments, muss ja sonst ziemliche viel Beanstandungsfreies veröffentlicht worden sein.

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Auch ich gratuliere Ihnen, vor allem auch zu Ihrer Zivilcourage!

Gruß

A. Demmig

Wenn man den damaligen Eike Beitrag liest, so kann man aber annehmen, das der Herr Prof. diese Datenreihen selbst kennen müsste. Denn so schwer kann es für "Experten" doch nicht sein, ebenfalls an diese Daten (-reihen) zu kommen. Denn, wenn er Fälschung vermutet hätte, hätte er bestimmt versucht die "richtigen" Daten aus Dahlem zu prüfen.

"... wird man mit der Verkehrsauffassung annehmen dürfen... " typisches Anwalts Geschreibsel.

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Gratulation, Herr Limburg.
Ganau so macht man das.