Menschenopfer für den „Klimaschutz“?

Brennendes Auto Bild: turtle78li / pixelio.de

von Dr. Ulrich Steiner
Aus „Klimaschutz“-Gründen erzwingt die EU ein neues Kältemittel für die Klimaanlagen der Automobile. Anders als das bisherige, ist das neue Mittel hochentzündlich, und bildet bei Verbrennung die bereits in kleinen Mengen tödliche Flusssäure.


Das bisherige Kältemittel ist das weit verbreitete R134a; gemäß Sicherheitsdatenblatt ist es nicht brennbar. Es sei jedoch in besonderem Maße „klimaschädlich“, denn es habe nach IPCC Berechnungen (AR4-WG1-ch2, S.212, HFC-134a, 100yr) ein Treibhausgas Potential (Global Warming Potential, GWP) vom 1430fachen von CO2.

Nur mal nebenbei: nach Daten des Carbon Dioxide Information Analysis Center (US-DoE) ist in den letzten 2 Jahrzehnten global soviel CO2 emittiert worden, wie in den 4 Jahrzehnten Jahren davor, und in eben diesen letzten knapp 2 Jahrzehnten sehen wir keine Erhöhung der globalen Temperatur, die aber wegen des GWP von CO2 hätte gesehen werden müssen. Mithin wäre das GWP von CO2 gleich Null. Und wieviel wäre das 1430fache von Null?

Aber ignorieren wir an dieser Stelle solche kleinen Ärgernisse durch falsche Theorien und Computermodelle.

Die EU hat 2006 eine Richtlinie erlassen, dass Fahrzeuge, deren Typgenehmigung nach dem 1.1.2011 erteilt wird, mit einem Kältemittel ausgestattet sein müssen, dessen „GWP-Wert 150 nicht übersteigt“. Ab 2017 müssen alle Neuwagen mit einem solchen Kältemittel ausgestattet sein. Anfangs war noch CO2 als Kältemittel im Gespräch, aber schließlich einigte man sich auf das neue Mittel R1234yf. (Spiegel).

Vermutlich war das neue Mittel attraktiver als die Alternativen, weil man damit keine oder nur geringe Änderungen an der Klimaanlage benötigte. Hingegen hätte der Umstieg auf CO2 als Kühlmittel eine Neukonstruktion erforderlich gemacht, die, wie vom Automobilprofessor Ferdinand Dudenhöffer geschätzt, pro Fahrzeug 100€ Mehrkosten verursacht hätte, und wegen der Entwicklungszeit eine Verzögerung von zwei Jahren zur Folge gehabt hätte.
Das neue Mittel wird von dem amerikanischen Joint Venture aus Honeywell und Dupont hergestellt. Beides sind internationale Großkonzerne, und auch stark in der Chemie tätig.
Sie halten Patente auf die Herstellung dieses Mittels. Eine kurze Google-Patent Recherche zeigt mindestens zwei Patente, US8071826 B2 mit Prioritätsdatum 4. Apr. 2008, und Patent US20120172638 A1 mit Prioritätsdatum 2010. Dies sind Verfahrenspatente, und somit zwar nicht so stark wie ein Stoffpatent, aber man sieht schnell, dass diese beiden Anmeldungen von einem Schwarm internationaler Anmeldungen umgeben sind. Man kann getrost davon ausgehen, dass solche Konzerne auch das Patenthandwerk gut verstehen, und für ausreichend Schutz gesorgt haben.

Mit einem Prioritätsdatum 2010 ergeben sich selbst ab heute noch immer komfortable mindestens 16 Jahre Patentschutz! Davon können Firmen normalerweise nur träumen.

In dieser Zeit ist ihnen gesetzlich garantiert, das alleinige Recht auf Herstellung und Verkauf zu haben. Und somit den Preis auch nach ihrem Ermessen festsetzen zu können. Das ist die vielgerühmte Lizenz zum Gelddrucken, wie auch Dudenhöffer feststellt.

Prompt gibt es auch eine Klage eines konkurrierenden Herstellers, dass ihm keine ‘fair and reasonable’ Herstellungslizenz gewährt wurde, und die EU untersucht nun.

Obwohl sich die Auto Hersteller anfangs mit der EU einig waren, dieses neue Mittel einzusetzen, scherte Mercedes plötzlich aus, und rief sogar seine bereits mit dem neuen Mittel ausgelieferten Autos zurück, um das alte Mittel wieder einzufüllen.

Was war geschehen?

In diversen Prüfungen und Crashversuchen hat Mercedes einen Brand des neuen Mittels beobachtet, und sie haben dabei die Bildung von Fluss-Säure festgestellt.

Das sollte eigentlich nicht überraschend sein, denn aus z.B. der Gestis Stoffdatenbank für das neue Mittel kann man klar entnehmen, dass es folgende Eigenschaft hat: „Extrem entzündbares Gas. Bildet mit Luft explosive Gemische.“ und weiter: „Persönliche Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung: Achtung! Gefährliche Zersetzungsprodukte können entstehen. Fluorwasserstoff“. Eine wässrige Lösung von Fluorwasserstoff ist als Flusssäure bekannt, und deren Gefahreneigenschaften haben es in sich. (Gestis Stoffdatenbank, Wikipedia)
Starke Säuren wie Salzsäure und Schwefelsäure können starke Verätzungen herbeiführen, aber wenn man sie abgewaschen hat, ist die weitere Gefahr abgewendet. Flusssäure hingegen dringt in die Haut ein, kann NICHT durch Abwaschen entfernt werden, und führt selbst bei kleinflächigen Kontakt zum Tode. Wikipedia beschreibt das (Auszug):

Flusssäure ist ein starkes Kontaktgift; Sie wird sofort von der Haut resorbiert. Dadurch ist eine Verätzung tieferer Gewebeschichten und sogar der Knochen möglich, ohne dass die Haut äußerlich sichtbar verletzt ist. …

Eine handtellergroße Verätzung durch 40-%-ige Flusssäure ist in aller Regel tödlich. Im schlimmsten Fall müssen die Gliedmaßen oder ein großer Teil davon aufgrund der tödlichen Wirkung von Flusssäure amputiert werden. …

Flusssäure führt zu akut bedrohlichen Stoffwechselstörungen, die unter multiplem Organversagen tödlich verlaufen können. Flusssäure schädigt auch das Nervensystem.

Mercedes weigert sich weiterhin mit Nachdruck gegen den Einsatz des neuen Mittels, da der Stoff zu gefährlich sei für den Einsatz im Automobil. Andere Hersteller wurden plötzlich sehr einsilbig, wenn sie nach dem Einsatz des neuen Mittels gefragt wurden. Einige lieferten Autos mit dem neuen Mittel aus, setzten in den späteren Produktionschargen aber wieder das alte Mittel ein. Angeblich wegen Produktionsengpässen des neuen Mittels. (hier, hier, hier, hier)

Die EU Kommission sieht kein Problem und zweifelt an der Qualität der Mercedes Autos: ‚das von Mercedes angeführte Brandrisiko sei nicht erwiesen oder rühre von der Konstruktion der Klimaanlage her: "Wahrscheinlich ist es nicht das Kühlmittel selbst", verlautete aus der Behörde. "Es ist kein allgemeines Problem."‘

Es ist also unstrittig, dass das neue Mittel hochentzündlich ist, und das es zur Flusssäure Bildung kommen kann, und dass diese in hohem Maße lebensgefährlich ist. Aber anstatt vorbeugend darauf zu verzichten, neue Gefahren in Autos einzubauen, wird Mercedes der Dummheit bezichtigt.

Frankreich wollte die Gunst der Stunde nutzen, und Mercedes den Verkauf seiner Fahrzeuge verbieten. Es wär doch zu schön, sich per staatlicher Anordnung einen Konkurrenten für die eigene, darbende Autoindustrie vom Leibe halten zu können – aber inzwischen hat ein französisches Gericht das französische Verbot verboten.

Einige Tricks mussten aber zuvor angewendet werden, damit den betroffenen Fahrzeugen nicht, wie ursprünglich erfolgt, eine neue Typgenehmigung zugeordnet wurde, sondern eine von noch vor dem Stichtag in 2011, sodass diese nach EU Vorgaben bis 2017 weiter mit dem alten Mittel befüllt werden konnten. Mercedes will nun bis dahin eine CO2 gefüllte Klimaanlage in seinen Autos anbieten.

Dudenhöffer findet was eigentlich offensichtlich sein sollte, nämlich dass „Menschenleben nicht für 100€ Mehrpreis [für eine CO2 basierende Klimaanlage] pro gekühltem Neuwagen aufs Spiel gesetzt werden dürfen“, und – man staune – selbst Greenpeace stellt sich auf die Seite von Mercedes und sagt, dass das Kühlmittel "vollkommen unkalkulierbar in seinen Umweltauswirkungen [sei]“, und ist "froh, dass Daimler den Mumm hatte, der Nachfolgegeneration von FCKW-Mitteln einen Riegel vorzuschieben." (Spiegel)

Wer nach dieser Groteske ein klein wenig besorgt ist, und sich fragt, welche Autos man dann noch kaufen kann, findet nicht unbedingt freigiebige Informationen der Hersteller. Im Spiegel liest man letztes Jahr verschwurbelte Antworten. Aber bemerkenswerterweise hat die Partei Die Linke eine Liste Stand April 2014, und der ACE (Auto Club Europa) hat eine solche Liste Stand Juni 2014 veröffentlicht. Der ADAC hält sich eher zurück, und „empfiehlt“ CO2 basierte Klimaanlagen.

Nur der VW Konzern und Mercedes fehlen in beiden Listen, jedoch scheint VW jetzt umgeschwenkt zu sein, wie soeben Der Spiegel meldet.

Klimaschutz erfordert halt Opfer. Bisher sind es Vögel und Fledermäuse, die in Windanlagen geschreddert werden, oder die beim Durchfliegen der konzentrierten Sonnenstrahlung von Solar-thermischen Anlagen in Flammen aufgehen und verbrannt abstürzen – was zu der neuen Wortschöpfung „Streamer“ führte, weil die Vögel beim Abstürzen eine Rauchfahne hinter sich herziehen.

Nun haben die Hohenpriester der EU eben Menschenopfer wenn auch nicht direkt vorgeschrieben aber billigend in Kauf genommen. Die alten Mayas haben bei Wetterproblemen schließlich auch Menschenopfer gebracht.

Man darf gespannt sein, wann in den USA eine erste Class-Action Klage als Folge von Autounfällen mit Flusssäure-Verletzung kommen. Da die Autohersteller das Risiko kannten, oder hätten kennen müssen, dürften die Strafen besonders drastisch ausfallen („punitive damages“). In der Folge dürften dann Auto-Rückrufe erfolgen, die angesichts der Fertigungskapazitäten der Automobilhersteller von jährlich etwa 60 Millionen Fahrzeugen hunderte Millionen Fahrzeuge betreffen würden.

Denken Sie daran, rechtzeitig Ihre Auto Aktien zu verkaufen!

P.S. Heute kommt die Meldung, dass die EU nach Butterbergen, Milchseen, Gurken, Glühbirnen, Olivenöl-Kännchen, Duschköpfen, Staubsaugern, nun auch noch „Heizungen für Schwimmbecken, Wasserkocher, Zubehör für Aquarien, Sandstrahlreiniger und Küchengeräte“ regulieren will. Wasserkocher! Gewiss wird der 1. Hauptsatz der Thermodynamik auch neu reguliert.

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19 Kommentar(e)

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1

Mit der Einführung von den neuen Kältemitteln sollte man vielleicht die Jahrgänge der Einführung der alter Kühlmitteln merken. Als der, bislang beste Kühlmittel, Frigen in die Ungnade von Greenpeace fiel, war den Patentschutz für Frigen am ausgelaufen. Nun ist der Patentschutz von der Kühlmitteln der Reihe R ausgelaufen, also muss wieder ein Grund für neuen Gesetz her, der die alte Kühlmittel gesetzlich in neue Kältemaschinen verbietet und der neuen vorschreibt. Der Rubel muss rollen Herr Hartung, nicht war?
MfG

2
Jürgen Hartung

#12
Sehr geehrter Herr Sander, zu Ihrem Beitrag noch eine kleine Anmerkung:
Weniger die Menge der Chlorverbindungen sondern die Art und die Lebensdauer, um in die Stratosphäre zu gelangen, sind ausschlaggebend. Letztere ist nun bei FCKW wirklich sehr hoch.
Im übrigen habe ich auch #8 zugestimmt.
JH

3
Jürgen Hartung

#8 Sehr geehrter Herr Urbahn, einverstanden, aber dieses fluorierte Propen hat gar keinen Einfluss aufs Ozon.
JH

4

Klimaschutz! Ein lobenswertes Vorhaben. Anschließend schützen wir dann die Meere vor zuviel Nässe! Klima ist eine Zustandsbeschreibung und kein zu schützendes Objekt.
Obwohl der Staat einen Großteil seines Einkommens dem Auto zu verdanken hat, will er uns offensichtlich den Spaß daran nehmen. Die dunkle Seite der Mobilität soll, uns bewußt werden.
Gehen den Regierenden der Klimawandel und die Bevölkerungsreduzierung nicht rasch genug vor sich, so daß sie beschleunigende Maßnahmen treffen?
Der blinde Aktionismus deutet schon auf Ahnungslosigkeit hin. Leider ist keine Partei in Sicht, die diesem Irrsinn Einhalt gebietet. Einzelne vernünftige Stimmen gehen im Strudel des vermeintlichen Gutmenschentums unter…und schließlich wird die Zukunft dann zeigen, daß die getroffenen Maßnahmen richtig waren. Alternativlos!

5

Liest man die auf Wikipedia verlinkten Artikel, dann fragt man sich, orientiert sich die Politik am deutschen Wiki oder richtet Wiki seine Wissensübermittlung nach „politischen“ Vorgaben aus?

6

Es gab Zeiten, da war PCB viel im Einsatz, z.B. als Kühlfüssigkeit in Transformatoren, auch als Hydraulikflüssigkeit. PCB soll krebserregend sein, dann stark toxisch aber inert (warum stark toxisch und gleichzeitig inert das verstehe ich nicht). PCB wurde es ersetzt durch andere biologisch abbaubare, aber brennbare flüssige Kohlenwasserstoffe.

Hätte man das nicht gemacht, dann hätte es in Krümmel keinen Trafobrand geben können.

Hätte man das nicht gemacht, dann hätte sich in Kaprun die austretende Hydraulikflüssigkeit nicht entzünden können und 155 Menschen wären nicht verbrannt.

Chrom (VI)-Verbindungen sind als einatembare Fraktion als Krebserregend in III. 1) der MAK-Liste aufgeführt. Dennoch wurden dunkel chromatierte Zn-Oberflächen von der EU verboten --- und diese Metalloberflächen verspeist nun wirklich kein Mensch. Die EU macht viel Mist.

7

Autofahrer sind Klimasünder. Sünder müssen brennen, so will es die Klimakirche. Von daher nur konsequent zu Ende gedacht von den grünen Gutmenschen. Der "Klimaschutz" ist viel wichtiger als der Schädling Mensch. Wir werden von grünen Irren regiert, aber wir wollen es ja nicht anders....

8

zu #4 und #5

FCKW hatte nur der SPIEGEL geschrieben. Das vorher eingesetzte R134a ist kein FCKW sondern nur ein FKW und heißt 1,1,1,2-Tetrafluorethan.

Das hat keine Auswirkungen auf die Ozonschicht (FCKW auch kaum, weil die größten Mengen Clorverbindungen aus der Natur kommen). Unsere Klimafreaks sagen nur, dass das stärkeren Einfluss als CO2 auf deas Klima hätte ... bei den Chemikalien für Solarzellen lässt man aber solche Aussagen weg.

Aber warten wir mal ab, bis die EU die stärksten Klimakiller abschafft. Das haben unsere Forscher auch ganz forsch erforscht:

http://tinyurl.com/d7bs4s5

Demnächst werden also die Rentner verboten. Das spart Geld und man kann die Pensionen der EU-Beamten erhöhen.

9

Zitat: " Heute kommt die Meldung, dass die EU ....nun auch noch „....Zubehör für Aquarien, ...“ regulieren will. "

Dann wird man das so wie in China machen. Südlich einer geografischen Linie ist das Heizen auch bei extremer Kälte verboten.

http://tinyurl.com/a6pxzae

Da muss man dem WWF nur noch sagen, dass die gegen die Aquarienbesitzer protestieren müssen, die wegen der Abschaltung der Aquarienheizung ihren Fischen keine Pullover anziehen. In China tut man das wenigstens bei Kindern. Blödes Ding....geht ja nicht im Wasser mit dem Baumwollpullover. Da wird die EU wohl festlegen, dass der Verbrauch einer Aquarienheizung auf 0,1 Watt festgelegt. Spart ja Strom.

Liebe EU-Politiker! Das sollten Sie nicht lesen. Sonst machen Sie das wirklich, weil Sie nicht bemerkt haben, dass das Ironie ist.

10

Zweifellos ist CO2 das beste Kühlmittel und das beste Löschmittel auch für die Feuerwehr!
Deswegen wird es auch in der Bauchhöhle des Menschen verwendet, wo man mit Strom und Hitze arbeitet.
Und dabei bleibt es auch trotz "Klimawandel".

11

Zitat: "....Wasserkocher! Gewiss wird der 1. Hauptsatz der Thermodynamik auch neu reguliert."

Ist doch klar. Physikalische Gesetze sind Gesetze und Gesetze dürfen nur durch Politiker festgelegt werden. Vor rund hundert Jahren wollte die USA den Wert für PI auch gesetzlich auf 3 oder 4 festlegen. 3,141592.... ist doch für Politiker eine grauenhafte Zahl, viel zu kompliziert und unverständlich. Wie sagte doch Einstein:
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null – und das nennen sie ihren Standpunkt."

12

#5 Sehr geehrter Herr Hartung,
es gibt bis heute keinen experimentellen Nachweis zur Bildung eines radikalen Chloratoms, dem entscheidenden Reaktionsschritt, um das Ozon zu zerstören. Die Behauptung der Zerstörung der Ozonschicht durch FCKWs steht somit auf ganz schwachen Füßen.
MfG

13

#2
hier die gewünschten Daten von R1234yf im Vergleich zu R134a.
http://tinyurl.com/jwuoe9a
http://tinyurl.com/kc5qsa5
Der Unterschied: R1234yf hat eine Selbstentzündungstemp.von 405 Grd.C während R134a unbrennbar ist.

14
Dr. Lothar Steinbock

Wie unsinnig diese €U-Richtlinien sind, sieht man daran, daß R134a verboten werden soll, aber in Form von Trötengas weiter frei erhältlich ist und freigesetzt werden darf.
Nur in einer Kältemaschine darf man es nicht einsperren.

15
Jürgen Hartung

#2
R1234yf ist 2,3,3,3-Tetrafluorpropen.
#4
Die Verbindung ist kein FCKW, da Chlor nicht enthalten ist. Demzufolge gibt es auch keine Auswirkung auf die Ozonschicht.
Zum Artikel:
Nun ja, die Wirkung des bei Bränden von R1234yf unter Umständen freigesetzten Fluorwasserstoffs mit der Wirkung einer 40%igen Flusssäurelösung in Verbindung zu bringen ist zwar nicht gerade seriös, erzeugt dadurch aber Angst, die nun wiederum als Argumentation dient, das neue Mittel zu verteufeln
meint JH

16

Es gibt die gute und die schlechte Flusssäure: Die gute entsteht beim Brand von Batterie-Autos, die schlechte bei den Stinkern mit Verbrennungsmotor. Das gute CO2 entsteht bei der Konstruktion "grüner" E-Mobile, das schlechte beim Bau der Stinker.

So ist das eben im grünen Deutschland.

17

Ursprünglich waren die s.g. FCKW doch Ozonschicht schädigend oder so etwas. Jetzt schon neuerdings klimaneutral? Haben Lügen doch kurze Beine?
MfG

18
Leistenschneider/kowatsch

Guter Artikel, man hätte trotzdem kurz den Namen und die Formel erwähnen können, denn beim Aufrufen des links erscheint:...The resource you are looking for has been removed, had its name changed, or is temporarily unavailable....
Das alte Mittel war übrigens Tetrafluorethan und ist gut viermal so schwer wie Luft. Das neue Mittel soll klimaneutral sein, was kein Wunder ist, denn grundsätzlich sind alle Mittel klimaneutral.

19

Eine Bekannte von mir hat sich grad einen neuen Mercedes C-Klasse gekauft. Das ganz neue Modell, also eigentlich der Nachfolger der Baureihe "204", also "205". Kurios ist nun dass im Fahrzeugschein weiterhin "204" angegeben ist und damit die alte Baureihe nur "aufgefrischt" wurde, somit also auch die alte Typgenehmigung gilt. Mercedes hat aber dennoch etwas geschlampt - die Fahrgestellnummer beginnt nämlich mit "WDD205"