Ein Klima der Verzweiflung – Klimagate hatte stärkere Auswirkungen als wir zuerst dachten

Eric Worrall
Der Sydney Morning Herald (SMH) hat einen Artikel veröffentlicht mit der Schlagzeile „Psychologische Probleme enttäuschter Alarmisten“. Darin werden die psychologischen Probleme beschrieben, unter denen die Alarmisten nach ihrer Enttäuschung in Kopenhagen 2009 leiden.
Man frage mehr Alarmisten, und diese werden darauf bestehen, dass sie die Gewinner der Debatte sind – dass die Welt dabei ist, die grüne Orthodoxie zu übernehmen, dass Kohlenstoff-Handelsschemata zunehmen und dass „Leugner“ mehr marginalisiert sind als je zuvor.
Der Artikel im SMH zeichnet jedoch ein gänzlich anderes Bild – zunehmende Verzweiflung, Mutlosigkeit, Rückzug – und in einigen Fällen wahnhaftes Verhalten in der Folge immer neuer Klima-Enttäuschungen.


Die Umweltwissenschaftlerin Nicole Thornton schreibt: „Es ist seltsam. Manchmal hat man einfach nicht das Gefühl, Fortschritte zu machen in der Zeit, die man zur Verfügung hat, d. h. bevor es zu spät für den Planeten ist“, sagt Thornton. „Alle diese kleinen Dinge drücken einen nieder, und dann zerbricht man an den großen Dingen“.

Der Artikel fährt fort mit der Beschreibung ernster zu nehmender Fälle. Zum Beispiel: „Vor sechs Jahren wurde ein fast verdursteter 17-jähriger Junge in das Royal Children’s Hospital gebracht. Er lehnte es ab, Wasser zu trinken. Er glaubte, dass der Genuss eines Drinks irgendwie zur Knappheit von Trinkwasser beitragen würde und wurde so zum ersten diagnostizierten Fall von „Klimaänderungs-Wahn“.

Ich persönlich habe mich immer gefragt, ob es eine Korrespondenz zwischen dem Voranbringen grüner Ideen einerseits und eines armen Lebens andererseits gibt, das viel zu viele unserer Kinder wählen. Falls man einem Kind erzählt, dass es keine Zukunft habe, dass die Welt drauf und dran ist zerstört zu werden und dass alles die Schuld ihrer Eltern ist und es nichts gibt, was sie dagegen tun können – dann erwarte man nicht, dass sie sich enthusiastisch an ihre Schularbeiten machen.

Allerdings gibt es eine sogar noch dunklere Seite der grünen Verzweiflung. Vor einiger Zeit hat Osama Bin Laden versucht, frustrierte Umweltaktivisten für seinen globalen Dschihad zu rekrutieren (hier). Aber er ist in seinen Bemühungen, frustrierte Grüne in seine Kampagnen für Massenmord zu rekrutieren, kläglich gescheitert. Aber falls wir keinen Weg aus diesem Weg in den gesellschaftlichen Selbsthass finden, könnten wir das nächste Mal nicht so viel Glück haben.

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/08/15/a-climate-of-despair-climategate-had-more-effect-than-we-realize/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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2 Kommentare

  1. Eine freie, selbstbewusste und eigenverantwortliche (wissende) Gesellschaft hängt nicht nur von jeden einzelnen Bürger ab, sondern insbesondere von der Rolle, die die Politik und die Medien spielen.
    Die Politik und die Medien beeinflussen direkt unsere Sichtweisen. Stichwort…Kernenergie = Weltuntergang, Kohle = Schmutzig, Gas = Abhängigkeit von Russland, Russland = böser Osten, USA = Friede, Freude Disney World, Ökologisch = Gutmenschentum-Gutes Gefühl, Gen-Wissenschaft = Teufelszeug, technischer Fortschritt = Schlecht (Kraftwerke, Autobau, Chemie usw.) bzw. Gut, wenn es um IT und Erneuerbare Energien geht.
    Die Politik und die Medien haben es somit leicht mit einen Staats-Mediengläubigen Volk, dieses zu manipulieren und nach ihren ideologischen Vorstellung zu steuern. Die Marktwirtschaft und die Aufklärung sollte eigentlich im Zentrum einer neutralen und wohlstandsfordernden sowie freiheitsbefürwortenden Politik und Medienwelt stehen. Dies war jedoch meistens immer anders herum. Die Politik und die Medien haben ihre Macht über das „abergläubische“ nicht aufklärungswillige Volk dazu benutzt, ihre eigenen Interessen bzw. Interessen andere Lobbygruppen durch zu drücken. Und zwar mit einseitiger Berichterstattung (Medien) und mit Zwangsgesetzen die gegen die Marktwirtschaft und damit gegen den neutralen Wettbewerbsgedanken gerichtet sind. Siehe EEG, Energieeinsparverordnung usw.
    Die deutsche Politik und die deutschen Medien haben noch Nie das Wohl des deutschen Volk im Sinn gehabt. Mit falschen Versprechungen und Verheißungen hat man das deutsche Volk immer an der Nase durch die Arena und die Schlachtfelder gezogen. Es gab nur wenige Politiker, die es verstanden haben zum Wohl des Deutschen Volk Politik zu machen. Das war z.b. Franz Josef Strauß (von der Landwirtschaft zum Industriestandort) oder auch Ludwig Erhard (Marktwirtschaft als Basis für Demokratie und freie Wahl des Bürger über Angebot und Nachfrage).

  2. Dieser ganze grüne Energie- und Klimaschwachsinn richtet mehr Schaden an als er Gutes bewirkt. Ich biete meinen Studierenden 1x im Semester eine Kurz-Vorlesung zu beiden Themen an. Jedes Semester sind sie verblüfft, wie primitiv die Annahmen des „Treibhauseffekts“ sind und dass mit so etwas Politik gemacht wird. Leider nehmen nur die Intelligenteren das Angebot wahr, die weniger Klugen (zeigt sich auch immer schön im Klausurergebnis) verstehen die Zusammenhänge eh nicht. Und so was wird dann die „Elite Deutschlands“ – da wird mir doch gerade schlecht. Mich ärgert, dass es wirklich Menschen gibt, die panische Angst vor der Klimakatastrophe haben. Diese Leute haben dann auch Angst vor der Kernenergie. Ja, ja, die grüne Indoktrination wirkt (Sch….-Grüne), aber ich kann diesen Menschen nicht helfen. Ich hoffe, dass die grünen Rattenfänger aller Parteien (AfD eingeschlossen) für den immensen Schaden mal zur Rechenschaft gezogen werden. Zuerst muss aber wohl Deutschland vor die Hunde gehen. Mittlerweile verachte ich zutiefst unsere Politiker und die Medien. Uli Kulke scheint der letzte seiner Art zu sein, der auch mal die Klimakatastrophiker kritisiert.

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