Sommer, Sonne, Wärmegewitter – gutes Konjunkturklima für „Klima-Alarm“!

von Wolfgang Thüne
Analysiert man das politische Klima und verfolgt man die Entwicklung von Klimaschutzgesetzen in den Bundesländern, dann geht es dem Wetter bald an den Kragen, dann hat es nichts mehr zu lachen, dann wird es an die Leine genommen und hat den politischen Leitlinien zu gehorchen. Noch passt sich das Wetter dem Rhythmus der Jahreszeiten an, aber nimmt sich sonst alle Freiheiten heraus und macht, was es will.


Damit ist nun bald Schluss, denn bald schießen die Klimaschutzgesetze wie Pilze aus dem Boden. Den Vorläufer spielt die Hansestadt Hamburg im Jahre 1997, allerdings ohne ein „Klimaziel“ zu formulieren. Dieses kam 2013 mit einem „Masterplan Klimaschutz“. Das erste Klimaschutzgesetz mit konkreten „Klimazielen“ verabschiedete das Kohleland Nordrhein-Westfalen 2013. Es folgte im gleichen Jahr Baden-Württemberg. Beide Länder wollen bis 2050 die Emission von Treibhausgasen um 80 bzw. 90 Prozent reduzieren. 2014 folgte Rheinland-Pfalz mit einem Reduktionsziel von 100 Prozent im Jahr 2050. Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen folgen.

„Klimaziele“ ohne Gesetzesrang haben vier Bundesländer: die drei Freistaaten Bayern, Sachsen, Thüringen und Hessen. Verzichten wollen die Länder Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland, das auf ein Klimaschutzkonzept von 2008 verweist. Einzig Sachsen-Anhalt fällt aus der Rolle und hält ein solches Gesetz für „überflüssig und kontraproduktiv“.

Welches Klimaziel strebt der Klimaschutz an?

Es dürfte allen Klimaexperten wie Klimapolitikern jedweder Couleur klar sein, dass man „Klima“, so wie es definiert ist, nicht schützen kann. Wo sollte man da überhaupt ansetzen? Das ginge nur, wenn man die international offizielle Definition der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf zugrunde legt, über das Wetter. Doch wie könnte man das Wetter schützen? Schauen wir zuerst in die Wetterzukunft. Die kennen wir nur für wenige Tage, wenn überhaupt. Aber auch wenn wir wissen, dass in fünf Tagen eine Gewitterfront mit „Unwetterpotential“ über uns hinweg zieht, was können wir dagegen tun? Zu schützen brauchen wir sie nicht und bändigen können wir sie auch nicht. Es gibt nur eine Möglichkeit, uns und unser Hab und Gut so gut wie möglich vor dem herannahenden Unwetter zu schützen.

Doch die Definition von „Klima“ hat nichts mit der Zukunft zu tun. Sie betrifft einzig und allein die Vergangenheit. Als die Wetterdienste der Erde sich 1935 in Warschau zusammensetzten und eifrig erörterten, wie man „Klima“ definieren könne, einigte man sich auf eine Zeitspanne, die lang genug ist, so dass in ihr alle für einen Ort maßgeblichen Wetterereignisse auftreten. Man einigte sich auf eine Periode von 30 Jahren und deklarierte die 30 Jahre 1901 bis 1930 zur international gültigen „Klimanormalperiode“. Dabei wurde nicht gefragt, ob diese Periode wettergeschichtlich „normal“ war. Man legte sich nur einen Maßstab zurecht, um später sagen zu können, es war wärmer oder kälter, nasser oder trockener im Vergleich zur „Normalperiode“.

Dieses kann auch kein realistisches „Klimaziel“ sein, denn das Wetter lässt sich nicht ungeschehen machen oder zurückdrehen. Kein Naturvorgang lässt sich ungeschehen machen, kein Erdbeben, kein Vulkanausbruch oder gar die Kontinentalverschiebungen. Dies betrifft auch den Naturvorgang Wetter. Alles auf Erden unterliegt der Zeit. Die Zeit ist unumkehrbar, irreversibel. Auch wenn die Uhr stehen bleibt, die Zeit läuft weiter. Das Ziel „Klimaschutz“ ist doppelt utopisch, denn nicht nur die einzelnen Wetterereignisse lassen sich ungeschehen machen, sondern auch das Wetter als statistische Größe, als „Klima“ oder „Mitteltemperatur“, lässt sich weder in „normalen“ Bahnen noch „konstant“ halten. Man kann weder der Natur noch dem Wetter eine „Autobahn mit Leitplanken“ vorgeben und befehlen, dass beide nicht von dem anthropogen wünschenswerten „Tugendpfad“ abweichen.

Weil man über das ursächliche Verhalten des Wetters so gut wie nichts weiß, ist es ein Leichtes für die Klimaexperten, bei der Durchforschung von Datensätzen immer neue Phänomen zu entdecken und Mutmaßungen darüber anzustellen, wie sich das zukünftige Wetter verhalten könnte. Was das betrifft, so ist Joachim Ringelnatz (1883-1934) treffsicher: „Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht!“

Mehr Wetterextreme durch Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre

Dies ist die Überschrift einer Pressemeldung, die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am 12. August 2014 in die Medienwelt ausstreute. Die Medien werden sich auf diese Sensation stürzen, ohne zu merken, dass der Aussagewert der Studie, an welcher der „Chef“ Hans Joachim Schellnhuber und Stefan Rahmtorf mitgearbeitet haben, praktisch gleich Null ist.

Jeder Mensch weiß, dass es seit Urzeiten die Jahreszeiten mit Frühling, Sommer, Hebst und Winter gibt, die vom Sonnenstand vorgegeben werden. Jeder Mensch weiß auch, dass alle Tief- und Hochdruckgebiete wandernde und vergängliche Gebilde sind, die von Höhenströmungen gesteuert werden. Dass die Höhenströmung nicht breitenkreisparallel, sondern wellenförmig ist, wissen wir auch. Bekannt ist auch, dass sich gelegentlich Wellen so aufschaukeln, dass sie zeitweise stationär erscheinen. Man spricht dann von Omega-Lagen, wobei ein Hoch von zwei Tiefdruckgebieten flankiert wird. Das alles ist nichts Neues. Doch wann und warum dies passiert, ist ein ungelöstes Rätsel der Natur.

Ist dieses Wellen-Rätsel nun durch die großen Experten Rahmstorf und Schellnhuber gelöst? Ist die auslösende Ursache gefunden worden? Ich zitiere: „Die Wissenschaftler haben große Sätze globaler Wetterdaten untersucht und dabei einen faszinierenden Zusammenhang entdeckt… Ein großer Teil der globalen Luftbewegung in den mittleren Breiten nimmt gewöhnlich die Form von Wellen an, die um den Globus wandern… Die Studie zeigt jedoch, dass einige dieser Wellen bei extremem Wetter nahezu feststeckten und sich stark aufgeschaukelt haben… Dahinter steckt ein subtiler Resonanzmechanismus, der Wellen in den mittleren Breiten festhält und sie deutlich verstärkt.“

Haben Sie genau gelesen? Das Ganze ist eine Nullaussage! Man hat etwas längst Bekanntes entdeckt und vermutet nun einen „subtilen Resonanzmechanismus“, der in den mittleren Breiten, der „Westwindzone“, die Wellen festhält und deutlich verstärkt. Wie viel Geheimnisvoller wäre die Aussage gewesen, wenn statt deutlich signifikant gesagt worden wäre. Im Text wird auch gesagt, dass „Wellen bei extremem Wetter nahezu feststeckten“, während nach der Überschrift erst durch das Aufschaukeln „Wetterextreme“ ausgelöst werden sollen. Aber dann zaubert man doch noch einen Schuldigen ans Tageslicht: „Seit dem Jahr 2000 hat sich die Arktis etwa doppelt so schnell erwärmt wie der Rest des Planeten.“ Ist das plausibel? Nein, denn dann müsste sich die Zirkulation abschwächen, da zwischen Pol und Äquator der Temperaturgradient geringer würde.

Ein Beweis für diese Hypothese wird nicht geliefert! Was kann ein synoptischer Meteorologe, der das Wetter mitsamt der Höhenströmung vorhersagen soll, mit solchen substanzlosen Aussagen prognostisch anfangen? Nichts! Auch an diesem Beispiel kann man eine Lebenserfahrung heranziehen, die von Albertus Magnus (1200-1289) stammt: „Die wenigsten Menschen denken wirklich; sie leben hauptsächlich aus ihren Vorstellungen und meinen, das wären Gedanken!“

Klimawandel löst bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Klima-Alarm“ aus

„Klima-Alarm“, so lautete die Überschrift über einem FAZ-Artikel am 29. Juli 2014 und beruft sich auf die „amerikanische Regierung“. Haben wir den „wärmsten Juni“ aller Zeiten verschlafen, denn, so Andreas Mihm, „schließlich ist Urlaubszeit“. Auch behauptete Mihm: „Das Wissen über das Ausmaß des Klimawandels und die Gründe dafür wächst täglich.“ Zudem konstatiert er „einen gefährlichen Temperaturanstieg“ und zieht daraus den Schluss: „Weil der menschengemacht ist, muss er auch vom Menschen eingedämmt werden.“ Und nun kommt das Schlupfloch. „Doch selbst wenn die Ursache eine andere wäre, müsste das geschehen.“

Und welches ist die „Ursache“? Sind es die „in die Luft gepusteten Klimagase“? Auch hier eine Allerweltfloskel, die nicht der Werbung der FAZ, dass hinter jedem Artikel „ein kluger Kopf stehe“, entspricht. Warum fragt Mihm nicht die Klimaexperten, welchen Einfluss der menschliche Atem, der Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid enthält, auf das Wetter und die Temperaturen hat? Wo sind die Allgemeinbildung und das Wissen über die Bedeutung des CO2 im Naturhaushalt wie bei der Photosynthese? Jeder Förster weiß um die Lebensvorgänge im Wald und die Tatsache, dass nachts bei abnehmender Temperatur der CO2-Gehalt der Luft im Forst steigt. Ab Sonnenaufgang mit der Assimilation des CO2 durch die Spaltöffnungen der Blätter sinkt er wieder bei steigenden Temperaturen. Das CO2 regelt oder steuert nicht die Temperatur. Zwischen beiden Größen gibt es keinerlei Kausalbeziehung.

Aber mit willkürlichen Korrelationen kann man immer wieder Menschen verblüffen. Am 9. April 2014 meldete die WELT „Klimawandel lässt Frösche höher quaken“. US-Biologen hätten Tonaufnahmen des Höhlen-Pfeiffrosches aus den Jahren 1983 und 2006 mit den Temperaturen korreliert und führen das kürzere und höhere Quaken auf den Klimawandel zurück, der nun dazu führen könne, dass der Paarungserfolg sinke. Andere Forscher meinen herausgefunden zu haben, dass die Feuersalamander schrumpfen, die Oliven üppiger sprießen, die Kuckuck-Brut gefährdet sei, alles wegen des Klimawandels.

Der Klimawandel ist übrigens so alt wie die Welt und äußert sich konkret als Wetterwandel. Er hat die Lebensvielfalt, die Biodiversität nachweislich nicht gemindert, sondern eher gefördert. Wer durch Monokultur die biologische Vielfalt schmälert, das ist der Mensch, nicht der Klimawandel. Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung. Der Klimawandel ist eine ewige Herausforderung für Flora und Fauna und nicht eine Bedrohung. Angeblich mache er das Essen schlecht, denn je höher die CO2-Werte der Luft steigen, desto stärker könnte die Lebensmittelqualität sinken. Man achte auf den Konjunktiv, denn belegt wird diese Behauptung nicht!

Oppenheim, den 13. August 2014                                                       Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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24 Kommentar(e)

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1

zu #24 Das CO2 ist unwichtig, es fehlt eine Korrelation zur Temperatur, wie insuffizient immer die auch bestimmt wird,
wichtig und messbar dagegen ist die Atmosphäre selbst (ganz ohne CO2) und hierzu gehört nicht nur eine Energiespeicherung, gerade weil sie unvergleichlich WENIGER STRAHLT, als die Erdoberfläche, sondern auch der Tag/Nacht-Ausgleich und ganz besonders die horizontale Zirkulation von warm zu kalt und umgekehrt also der Wärmetransport vom Äquator zum Pol.
Dieser Effekt alleine ist GRÖßER als der physikalisch völlig falsch berechnete "Strahlungstreibhauseffekt" von 33 °Celsius.

Ohne horizontale Wärmetransporte durch die atmosphärischen Zirkulationsprozesse betrüge die pol-äquatoriale Temperaturdifferenz im Jahresmittel 120°C, durch die Wärmetransporte wird sie auf etwa 50°C reduziert
also ein Temperatureffekt von 70°Celsius.

mfG

2
Dr. Gerhard Stehlik

PIK: Resonanzwellen

Winde, die vom Druck getrieben, horizontal zur Erdoberfläche verlaufen, haben wegen der Erhaltung der Masse und der Erhaltung der Energie (bei horizontaler Richtung) keinen Einfluss auf den wärmenden irreversiblen Energiefluss von der Sonne zur Erdoberfläche und ebenso keinen Einfluss auf die kühlenden irreversiblen Energieflüsse von der Erdoberfläche zur Atmosphäre und von dort weiter ins Weltall.

Diese horizontalen Windwellen können dabei mit wenig Auf- und Ab fast laminar verlaufen oder sie können Strahlströme in großer Höhe sei oder sie können troposphärische Wirbel-Höhen erreichen oder sogar planetare stratosphärische Wirbel sein, die neuerdings die Ozon-Forschung (ETH Zürich) gefunden hat - ganz egal. Alles sind nur Nullsummenspiele, über deren "turbulente" Details noch viele Jahrzehnte mit Steuergeld wenig effizient geforscht werden kann, ohne dass diese Forschungen irgend etwas mit den vertikalen Energieflüssen zu tun haben, welche die Globaltemperatur tatsächlich beeinflussen können.

Die gesamte meteorologische und klimatologische Forschung muss wieder reduziert („zurückgeführt“) werden auf die Relevanz von Wetter und Klima und völlig befreit werden vom Thema Globaltemperatur.

Die Beeinflussung der Globaltemperatur ist eine Sache möglicher Energiefluss-Veränderungen im System Sonne - Erdoberfläche - Atmosphäre - Weltall, für die es bis heute keine eigene Fachdisziplin gibt.

Konzentriert man sich dabei jedoch auf die Detail-Frage, welche Wirkung hat CO2, dann ist völlig klar, dass diese Frage nicht die Molekül-Masse des CO2, nicht die chemischen Eigenschaften des CO2, auch nicht die gesamten spektroskopischen Eigenschaften des CO2 tangiert, sondern nur die herausragende Fähigkeit des CO2, IR-Emission von Wärme aus dem CO2 heraus weiter ins Weltall zu strahlen.

Damit ist klar, CO2 kann nur kühlen, niemals erwärmen.

3

zu #19 Anonymus G. Tschuden

"Vielleicht informieren sie sich beim nächsten Versuch gescheit zu wirken vorher, um was es geht, ok?)"

Ein Fall für die Dummsatzhitparade, denn der Autor des Satzes ist ein Trollo.

Rossby-wellen bewegen sich im Zonalstrom von Ost nach West, also gegen den Strom, je höher die Wellenzahl, desto niedriger die Wanderungsgeschwindigkeit. Daraus resultiert dann für die kurzen Wellen eine West-Ost-Wanderung gegenüber der Erdoberfläche. Bei den langen Wellen kommt es je nach der Strömungsgeschwindigkeit zu einer West-Ost - oder Ost-West-Verlagerung oder eben Stationarität. Nachweisen kann man das mit Hilfe einer Spektralzerlegung (Fourieranalyse) und den Hovmöllerdiagrammen.

Aber so ist das bei Trollos, die wissen nicht was zunehmender Westwind für Folgen haben kann. Wenn es dann schief geht und das Auto abgesoffen ist, sind die Anderen schuldig ... 😉

Der Gärtner ist immer der Mörder sang R. M. ...

4

Das Nordpoleis scheint "PIK" Potsdam nicht zu mögen

http://tinyurl.com/ydxc4xn

5

#20: Tschuden Gert man sagt Tröge und Rücken,
aber worum es geht, steht im Beitrag von Thüne,
der auf Widersprüche unserer Allarm-Schläger aus Potsdam hinweist, nicht die ersten Widersprüche,
das kennen wir ja nun zur Genüge,
Hauptsache, es hört sich irgendwie gefährlich an.
Grundsätzlich ist es richtig was Thüne sagt, dass eine Verminderung der Temperaturdifferenz zwischen Äquator und Pol zu einer Abschwächung und nicht zu einer Verstärkung der globalen Zirkulation führen muss.

"Rossby-Wellen" gibt es nicht erst seit 2000, weshalb sich diese Argumentation wie der unlogische Versuch anhört, etwas (verwirrendes) gegen die fehlende vorhergesagte Erderwärmung zu erfinden.
Wie wollen Sie denn diese "Wellen" oder die daraus entstehenden Tröge und Rücken aufhalten?
Mit der Wasserpistole?

6

Dr. Paul 18,

nein, es ging hier um planetare, atmosphärische Rossby Wellen. Je mehr Wellen, also Tröge und Keile, desto schneller verlagern sich diese von West nach Ost und führen z.B. in Deutschland zu einem relativ schnellen Wechsel zwischen Hoch- od. Tiefdruckeinfluss.
Wenige Wellen um den Globus (4-5) führen dagegen zu lange anhaltenden Wettererscheinungen vor Ort, da sich die Wellen sehr langsam verlagern und es kommt sogar vor, dass die "Phase" hin und wieder und für kurze Zeit Richtung Westen zeigt.

(wir reden hier übrigens nicht von Wellenlängen um 100m und dergleichen, sondern explizit um Rossby Wellen im planetaren Maßstab. Vielleicht informieren sie sich beim nächsten Versuch gescheit zu wirken vorher, um was es geht, ok?)

7

#11: Tschuden Gert, der "Experte" schreibt:

"Eine große Wellenanzahl bedeutet immer eine höhere Fortpflanzungsgeschwindigkeit derselben..."

Leider ist es genau umgekehrt, kann man wirklich in Wiki nachlesen:

"Bei einer Wellenlänge von 1 km beträgt die Ausbreitungsgeschwindigkeit ca. 140 km/h und die Periode 25 s, bei einer Wellenlänge von 100 m ca. 50 km/h und 8 s. "

mfG

8

Hallo,einige Foristen sind hier im falschen Forum. Nur zur Erinnerung, hier geht es um "Sommer, Sonne, Wärmegewitter."

9

#13: Rainer Manz sagt:

"...."

Sehr geehrter Herr Manz,
Sie sprechen mir aus der Seele.

MfG

10

zu #14

Woran erkennt man einen Trollo?

Der parkt sein Auto bei stark zunehmendem Westwind auf dem Fischmarkt in HH und gibt dem Klimawandel die Schuld, wenn das Auto abgesoffen ist.

Trollos wissen auch nicht, was man mit Hovmöllerdiagrammen und Fourieranalysen in Bezug auf die Planetaren Wellen so alles anstellen kann.

Dafür wissen Trollos ganz genau, daß bereits 1976/77 Wikipedia als Vorlage diente.

Trollos wissen auch nicht, was standing eddies sind und was Winn-Nielsen mit denen zu tun hatte.

Deshalb schreibt ein Trollo auch das hier:
" ... dass diese zonale Verlagerung der Wellen kurzzeitig Richtung Westen erfolgen kann. Jeder, der sich diese Zustände der Atmosphäre auch nur hin und wieder ansieht, weiß das, ..."

Eigentlich ein Kandidat für die Nullsatzhitparade, aber in der gibt es bereits wesentlich bessere Nullsätze.

11

Heinzow schreibt:

"Ein neuer Forentroll hat sich etabliert."

Admin würde mich bei solchen Ausdrücken bereits sperren, sie als der eigentliche Troll heben aber offensichtlich einen bemitleidenswerten Status erreicht.

"Er kann noch nicht einmal Wiki lesen und verstehen"

Ich habe WIKI im Gegensatz zu ihnen nicht Not!

"Wenn ein Flüssigkeitsteilchen in der Luft oder dem Wasser an der Oberfläche einer rotierenden Kugel parallel zur Rotationsachse verschoben wird, ist es der Corioliskraft ausgesetzt, deren Parameter von der geografischen Breite abhängt. Die sich ändernde potentielle Vortizität ruft eine rückstellende Kraft hervor, die proportional zur Verschiebung aus der Ausgangslage des Teilchens ist. Dies führt zu einer meridionalen Schwingung mit einer westwärts gerichteten Phasengeschwindigkeit."

Deshalb schrieb ich, dass diese zonale Verlagerung der Wellen kurzzeitig Richtung Westen erfolgen kann. Jeder, der sich diese Zustände der Atmosphäre auch nur hin und wieder ansieht, weiß das, im Gegensatz zu ihnen.

"Eigentlich zitiert unsereiner Wiki nicht, aber zur Überführung von Forentrollen wird schon mal eine Ausnahme gemacht."

Sie heben sich gerade wieder einmal selbst überführt. Weder können sie lesen, noch erkennen sie, wie falsch sie Vorlagen interpretieren, aber bei Amateuren wie ihnen drücken wir doch gerne alle Augen zu, auch die Hühneraugen...:-)

12

Zu Herrn Steppan 3#: Nach meinem Eindruck ist es Frau Merkel wurscht, was und wen sie politisch vertritt. Sie vertritt sich. Dass sie in der Regierungspartei CDU ihre Königshof und Thron gefunden hat, sollte angesichts ihren kirchlich-evangelisch geprägten Herkunft und der dortigen engen Verbindungen zum DDR-Regime nicht verwundern. Macht macht süchtig. Macht ist geil. Verwundern sollte auch nicht die Politik, die sie macht. Dass sie damit dennoch beim „Volk“ gut ankommt, sagt viel über den Grad der allgemein erreichten Dummheit aus. Sie ist der Idealtypus des zeitgemäßen Menschen: Moral ist das, was (selbst) nützt und nicht das was gesellschaftliche Übereinkunft ist. Und wenn man sich hinsichtlich der öffentlichen Moral nicht sicher ist, holt Frau sich eine Ethikkommission… was auch darauf rückzuführen ist, dass es sowas wie gesellschaftliche Übereinkunft nicht (mehr) gibt. Kein Wunder, wurde diese, auf christlich-abendländische Wurzeln ruhende Übereinkunft in einer sich damals abzeichnenden Bürgergesellschaft im 1. WK mit Blut und Asche zermalmt und in die Lücke sprangen die aus dem Kriege als Gewinner hervorgehenden nationalistischen wie auch sozialistischen Alternativen zum Bürgertum, in DL in der Symbiose mit besonders katastrophaler Wirkung. Eine wirkliche Moralerholung fand durch die Totalität und Unmoral des Naziregimes und der Reaktion der Gegnerstaaten darauf nach dem 2. Kriege nicht statt, vielmehr kam noch eine nationale Selbstverneinung in der alten (und neuen) BRD hinzu, wogegen in Mitteldeutschland der Sozialismus, diesmal in russischer Variante, vier Jahrzehnte mehr das Land und die Menschen ruinieren konnte.
Die DDR ist körperlich untergegangen, der Geist lebt offenbar in vielen Köpfen weiter. Wenn auch aktive BRD-68ziger und davon beeinflusste Köpfe zwischenzeitlich alle Positionen über ihren Marsch durch die Institutionen erreichen konnten, erst die Ergänzung mit DDR-Akteuren im neuen Farbkleide ist das heute erwachsen: Die Tragik einer dummen-dreisten Symbiose. Die Energiewende ist ein Symbol dafür. Dumm als Kurzform für eine verdummte und verdummende Bürgerschaft, dreist für die Dreistigkeit gesellschaftlicher Facheliten aus Politik, Medien, Teile der Wissenschaft und Wirtschaft, die Bürger für dumm zu verkaufen und halten zu wollen. Die dabei mit den 68zigern breit und gängig begonnene Politisierung aller Lebensbereiche bedeutet, alles ist politisch und nichts mehr unmöglich. Daraus kann nichts Gutes entstehen. Gewählt werden die trotzdem. Was soll man dann dazu noch sagen.

13

zu #11

Ein neuer Forentroll hat sich etabliert.

Er kann noch nicht einmal Wiki lesen und verstehen:
"Wenn ein Flüssigkeitsteilchen in der Luft oder dem Wasser an der Oberfläche einer rotierenden Kugel parallel zur Rotationsachse verschoben wird, ist es der Corioliskraft ausgesetzt, deren Parameter von der geografischen Breite abhängt. Die sich ändernde potentielle Vortizität ruft eine rückstellende Kraft hervor, die proportional zur Verschiebung aus der Ausgangslage des Teilchens ist. Dies führt zu einer meridionalen Schwingung mit einer westwärts gerichteten Phasengeschwindigkeit."

Eigentlich zitiert unsereiner Wiki nicht, aber zur Überführung von Forentrollen wird schon mal eine Ausnahme gemacht.

14
Tschuden Gert

Heinzow sagt:

"Die Herrschaften haben übersehen - wen wunderts bei Nicht-Meteorologen -, daß es eine Phasengeschwindigkeit der Wellen gibt, die von der Wellenzahl (Länge) abhängig ist und die Wanderungsrichtung gegen Strom gerichtet ist."

Oje, so viele Fehler in so wenig Zeilen!
1. Die Wellenzahl ist keine Länge, sondern eine Zahl, gell und die "Wanderungsrichtung", was auch immer sie meinen, ist wenn, dann nur kurzfristig zonal Richtung Westen gerichtet (in unseren Breiten bzw. auf der SHK), aber nicht gegen den Strom.

"Je höher die Wellenzahl, desto geringer die Geschwindigkeit."

Eine große Wellenanzahl bedeutet immer eine höhere Fortpflanzungsgeschwindigkeit derselben und gib es nur wenige Wellen, sind diese meridional weiter ausladend und können das Wetter an einem Ort längere Zeit bestimmen.

"Alles altbekannt und kein subtiler Mechanismus. Allenfalls für diejenigen, die keine Meteorologen sind."

So wie sie es schreiben, wird klar, dass sie von der Meteorologie noch viel weiter entfernt sind, als die zwei PIK Alarmisten.

15

@Klaus Olischläger #4
Konstant wäre kein Wunder, sondern unser ALLER Tod auf diesen Planeten.

16

@ 4

100% Zustimmung!

#5: Gerald Pesch sagt:
Das ist doch nur die Rückkehr des Wettergottes in die post-christliche Gesellschaft.

Nein das ist der Rückschritt in eine unchristliche, heidnische, von Voodoo-Zauber geprägte Welt. Obgleich die für unsere Ur-Vorfahren auch real war.

Umterschied; Die neuen Klimagötter sind diesesmal aber physisch greifbar.
Wenn sie schon meinen das Wetter, = Klima per Gesetz verordnen zu können, ein chaotisches System in feste Bahnen zu zwingen, uns damit zurück in eine mittelalterliche Zukunft zwingen. Dann müssen sie aber auch damit rechnen, dass die grünen Hexen, und deren Hexenmeister, vom gemeinen Volk dereinst aus ihren Häusern, und zum Scheiterhaufen gezerrt werden.

Sehe ich so als mögliches Szenario, nach dem großen elektrichen, wirtschaflichen, und menschlichen Blackout.

17
Raphael Greipel

@ 6

Dazu fällt mir nur das hier ein: Das Antiwindkraftlied

http://url9.de/Vxo

18

"...denn dann müsste sich die Zirkulation abschwächen, da zwischen Pol und Äquator der Temperaturgradient geringer würde."

Die Herrschaften haben übersehen - wen wunderts bei Nicht-Meteorologen -, daß es eine Phasengeschwindigkeit der Wellen gibt, die von der Wellenzahl (Länge) abhängig ist und die Wanderungsrichtung gegen Strom gerichtet ist. Je höher die Wellenzahl, desto geringer die Geschwindigkeit.

Zur Stationarität kommt es, wenn die Zonalströmung der Phasengeschwindigkeit entspricht. Zu einer Energieübertragung Zonalstrom - Welle (oder umgekehrt) kommt es, wenn die Wellen meridional konkav (konvex) gekrümmt sind.

Alles altbekannt und kein subtiler Mechanismus. Allenfalls für diejenigen, die keine Meteorologen sind.

19
Oliver Hartmann

"""Rheinland-Pfalz mit einem Reduktionsziel von 100 Prozent im Jahr 2050"""

Diese rotgrünen Politikträumer, wie will man in 36 Jahren auf NULL fossil kommen? Bei den heutigen dürren Akkus, bei LKW-Verkehr etc.

Ökofaschismus raus aus der Politik!

20

Das ist doch nur die Rückkehr des Wettergottes in die post-christliche Gesellschaft. Rational nicht begründbar, der "Klimaschutz" ist nur emotional zu verstehen. Von daher auch schwer aus den Köpfen zu vertreiben....

21
Klaus Olischläger

Der Text "Klimafragen - heisse Luft oder kalter Wind? (im Internet bei Windwahn zu finden ) beginnt mit den Worten
"Ob Morgennebel oder tobendes Gewitter, knackiger Frost oder Sonnenglut, immer ist Wetter. Es umhüllt Pflanze und Tier, unsere Existenz, die Wirtschaft. Die Sinne erfassen seine Gesamtheit, das Thermometer bloß die Wärme. Wetter kommt vom Himmel. Es ist mitbestimmend für unser Leben. Aber was ist Klima? Klima war einmal Wetter in all seiner naturgegebenen Vielfalt. Zahllose Beobachtungen und Messungen sind kunstvoll zu Mittelwerten verdichtet. Es ist Menschenwerk. So werden große Zusammenhänge sichtbar bis hin zu physikalischen Erkenntnissen.

Das Klima ändert sich von Natur aus. Konstanz wäre ein Wunder.... ". So die Betrachtung eines Försters.

Klaus
Olischläger

22
Rainer Steppan

Zur Erhaltung dieser Klimakatastrophen-Kampagne wird nach Strich & Faden gelogen und getäuscht. Es kommt nur auf Stimmungsmache an, wie ein Gründer sagte : Jeder muß entscheiden, ob er ehrlich oder wirkungsvoll sein will, es darf keinen Zweifel am Gesagten geben. Es geht um politische Interessen und kein minimales Bisschen um die Natur. Der Naturschutz wird ja anscheinend schon über Bord geworfen (Windräder in BW). Klimaschutz und Umweltschutz sind fast Gegensätze. Klimaschutz ist profitgesteuert, was diese Antikapitalisten-Lemminge gar nicht merken(wollen). Ob Merkel wirklich so denkt, wie sie redet? Oder muß(te) sie es, um Rot (Rot) Grün zu verhindern und den Schaden möglichst zu minimieren, obwohl er noch groß genug sein wird. Es braucht woh erst den richtigen Blackout, dass wenigstens der gemäßigte Teil der Jünger und die Nachplapperer aufwachen.

23
Juergen Uhlemann

Die Aussage "Seit dem Jahr 2000 hat sich die Arktis etwa doppelt so schnell erwärmt wie der Rest des Planeten." ist nicht nur ohne Beweis.

Wenn man die "Daily Mean Temperatures in the Arctic above 80°N from 1958 - 2014" auf http://tinyurl.com/2flsb7e anschaut dann kann man sehen das in den letzten Jahren der Arktische Sommer etwas kälter ausfiel. Dieses Jahr wurde die grüne Linie nicht überschritten was in den 50er und 60er eher der Fall war.

Was kann man auch vom PIK erwarten?

24

Ohne das Klima=Wandel würde es auch keinen technischen Fortschritt geben, keine Innovationen, kein Wissen des Menschen und zum Schluss kein Leben wie wir es heute kennen.
Die Herausforderungen des Klima, des Wandel durch Naturereignisse (Vulkanausbrücke, Wetter usw.) hat uns Menschen erst geprägt und uns auf unseren technischen Fortschritt bzw. auf den menschlich mitbestimmende Evolutionsweg (moderner Technik-Mensch) gebracht.
Man kann also sagen...Der Ausgangspunkt für unseren Lebensinhalt (Evolution/Innovation) ist die Triebfeder, die in unseren Menschlichen Geist/Wissen inne wohnt. Und diese Triebfeder wird durch die Herausforderung des Klima=Wandel immer wieder auf das neuest genährt. Der Schutz vor dem Wetter=Klima und das Wohlbefinden des Menschen (Schutzbefinden) sind die Basis für unsere technische Evolution = moderne Wohlstands-Industriegesellschaft. Der Mensch wird sich weiter und weiter entwickeln und wird sich von dem Stillstand durch diese Erneuerbare Energie Ideologie einer Grün-Sozialistischen EU-Deutschland Trämertruppe unter der Führung einer Ethik-Merkel Politiker Muppetshow nicht aufhalten lassen.