Behauptung: Natürliche Variation ‚maskiert’ die globale Erwärmung und ist Grund für den ‚Stillstand‘

Anthony Watts
Statistische Analysen der mittleren globalen Temperaturen zwischen 1998 und 2013 zeigen, dass die Verlangsamung der globalen Erwärmung während dieses Zeitraumes konsistent ist mit natürlichen Variationen der Temperaturschwingungen in vorindustrieller Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Physikprofessor Shaun Lovejoy von der McGill University.


In einer in diesem Monat in den Geophysical Research Letters veröffentlichten Studie kommt Lovejoy zu dem Ergebnis, dass eine natürliche Abkühlungs-Fluktuation während dieser Periode großenteils die Erwärmungs-Effekte der fortgesetzten anthropogenen Emissionen von Kohlendioxid und anderer Treibhausgase maskiert.

Diese neue Studie wendet ein statistisches Verfahren an, das von den Forschern bei McGill in einer früheren Studie entwickelt worden war, die im April in dem Journal Climate Dynamics veröffentlicht worden war. Diese frühere Studie – die vorindustrielle Temperatur-Proxys verwendet hat, um historische Klimaverhältnisse zu analysieren – schloss mit einer Sicherheit über 99% die Möglichkeit aus, dass die globale Erwärmung in der Industrie-Ära lediglich eine natürliche Fluktuation des Erdklimas sei.

In seiner neuen Studie wendet Lovejoy das gleiche Verfahren auf die 15-jährige Periode nach 1998 an, während der die global gemittelten Temperaturen nach historischen Standards hoch waren, jedoch unter den meisten Vorhersagen der komplexen Klimamodelle lagen, die von Wissenschaftlern zur Abschätzung der Auswirkung von Treibhausgas-Emissionen generiert worden waren.

Die Abnahme des Temperaturanstiegs während dieses 15-jährigen Zeitraumes wird manchmal als ein „Stillstand“ oder eine „Ruhepause“ der globalen Erwärmung bezeichnet. Er hat Fragen aufgeworfen, warum die Rate der Erwärmung auf der Erde markant niedriger lag als in den Jahrzehnten zuvor. Angesichts dessen, dass die Treibhausgase während der gesamten Periode kontinuierlich weiter gestiegen sind, haben einige Skeptiker geltend gemacht, dass der gegenwärtige Vorgang die Theorie der zum großen Teil vom Menschen verursachten Erwärmung während der Industrie-Ära durch das Verbrennen fossiler Treibstoffe widerlegt.

Lovejoys neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es seiner Analyse zufolge seit 1998 zu einer natürlichen Abkühlungs-Fluktuation von 0,28°C bis 0,37°C gekommen war – was in Einklang steht mit Variationen, die historisch alle 20 bis 50 Jahre auftreten. „Es gibt viele Beispiele dieser Variationen bei Temperatur-Rekonstruktionen aus präindustrieller Zeit, und zwar auf der Grundlage von Proxys wie Baumringen, Eisbohrkernen und See-Sedimenten“, sagt Lovejoy. „Basierend auf Klimaaufzeichnungen vermeidet dieses Verfahren jedwede Verzerrungen, die die hochmodernen Computermodelle beeinflussen könnten, die allgemein zum Verständnis der globalen Erwärmung verwendet werden“.

Mehr noch, der beobachtete Abkühlungs-Effekt von 1998 bis 2013 “folgt exakt einem etwas größeren Erwärmungs-Ereignis vor dem Stillstand, also von 1992 bis 1998, so dass die natürliche Abkühlung während des ‚Stillstands‘ nichts weiter ist als eine Rückkehr zu einer längerfristigen natürlichen Variabilität“, folgert Lovejoy. „Der Stillstand hat also eine überzeugende statistische Erklärung“.

Er fügt noch hinzu, dass die Verfahren, die Lovejoy in seinen beiden letzten Studien entwickelt hatte, auch von Forschern verwendet werden können zur Analyse von Niederschlags-Verteilungen und der regionalen Klimavariabilität, und um neue stochastische Verfahren der Klimavorhersage zu entwickeln.

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Die Studie:

„Wiederholte Perioden von Klimafluktuationen und der Stillstand“, Shaun Lovejoy, Geophysical Research Letters, published online July 14, 2014. DOI: 10.1002/2014GL060478

Abstract

Ein ergänzendes Verfahren zu den allgemeinen Klima-Zirkulationsmodellen (GCMs) wurde kürzlich zur Quantifizierung menschlicher Auswirkungen entwickelt. Es verwendet den anthropogenen CO2-Strahlungsantrieb als eine lineare Sammelbezeichnung für alle anthropogenen Antriebe (Lovejoy 2014). Unter Verwendung präindustrieller Multiproxy-Reihen und geeigneter Skalierung wurde berechnet, dass die Wahrscheinlichkeiten natürlicher Fluktuationen bis zu 125 Jahre hinterherhinken. Die Hypothese, dass die Erwärmung während der industriellen Epoche eine riesige natürliche Fluktuation war, wurde mit einer Gewissheit von 99,9% zurückgewiesen. In dieser Studie wird diese Methode ausgeweitet auf die Bestimmung der Zeiten wiederkehrender Ereignisse. Während der Periode von 1880 bis 2013 wird das größte 32-Jahres-Ereignis mit 0,47 K erwartet, was die Abkühlung in der Nachkriegszeit (Amplitude 0,42 bis 0,47 K) effektiv erklärt. Genauso ist der „Stillstand“ seit 1998 (0,28 bis 0,37 K) eine Wiederkehr-Periode von 20 bis 50 Jahren (nicht gar so ungewöhnlich). Sie wird nahezu kompensiert durch die Erwärmung vor dem Stillstand (1992 bis 1998, Wiederkehr-Periode 30 bis 40 Jahre). Der Stillstand ist also nichts weiter als natürliche Variabilität.

Vorabdruck hier:

http://www.physics.mcgill.ca/~gang/eprints/eprintLovejoy/neweprint/Anthropause.GRL.final.13.6.14bbis.pdf

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/07/21/claim-natural-variation-masked-global-warming-creating-the-pause/

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Klarer Fall: Dieser Autor rechnet mit einer neuen und verstärkt einsetzenden Erwärmung. Aber um die Tatsache, dass der natürliche Einfluss den vermeintlich anthropogenen Einfluss offensichtlich überdeckt, kommt auch er nicht vorbei.

Im Übrigen wird die Liste der Entschuldigungen für den Stillstand immer länger, wie Anthony Watts eindrucksvoll zusammengestellt hat:

Liste der Entschuldigungen für den ,Stillstand’ umfasst jetzt 29 Dinge

Anthony Watts

Das letzte Mal, als ich dazu etwas geschrieben hatte waren es zehn:

[Siehe Bild oben rechts!]

Hier folgt eine aktualisierte Liste mit 29 Entschuldigungen für den nunmehr 18-jährigen ‚Stillstand‘ hinsichtlich der globalen Erwärmung (Dank an den Hockey Schtick):

Wenn man den Stillstand nicht erklären kann, kann man auch den Grund dafür nicht erklären.

Abbildung: RSS-Satellitendaten, aus denen der 18-jährige ‚Stillstand‘ hinsichtlich der globalen Erwärmung hervorgeht.

Eine aktualisierte Liste von mindestens 29 Entschuldigungen für den 18-jährigen ‚Stillstand der globalen Erwärmung, einschließlich jüngster wissenschaftlicher Studien, Medienzitaten, Blogs und damit verbundene Widerlegungen:

1) geringe Sonnenaktivität

2) Ozeane haben die globale Erwärmung gefressen [widerlegt] [widerlegt] [widerlegt]

3) Chinesischer Kohleverbrauch [widerlegt]

4) Montreal-Protokoll 

5) Welcher ‚Stillstand? [widerlegt] [widerlegt] [widerlegt] [widerlegt]

6) Vulkanische Aerosole [widerlegt]

7) Stratosphärischer Wasserdampf

8) Stärkere Passatwinde im Pazifik [widerlegt]

9) Stadium Waves [?]

10) ‚Zufall!’

11) Kieferpollen

12) Es ist „nicht so ungewöhnlich” und „nichts weiter als natürliche Variabilität ”

13) „Wissenschaftler schauten auf die falschen ‚lausigen’ Daten ”

14) Kalte Nächte werden auf der Nordhemisphäre immer kälter

15) Wir haben vergessen, die Rosinen aus den Modellen zu picken, um sie in Einklang zu bringen mit der natürlichen Variabilität [widerlegt]

16) Negative Phase der Interdekadischen Pazifischen Oszillation

17) AMOC Ozean-Oszillation

18) „Globale Aufhellung” hat aufgehört

19) „Ahistorische Medien ”

20) „Es ist die wärmste Dekade denn je” Dekadische Mittel wurden verwendet, um den ‚Stillstand zu verstecken [widerlegt]

21) Nur wenige El Ninos seit 1999

22) Temperaturvariationen liegen „in etwa in der Mitte der AR 4-Modellergebnisse ”

23) „Nicht statistisch relevant”

24) Die falschen El Nino-Typen

25) Schwächere Passatwinde [widerlegt]

26) TDas Klima ist weniger sensitiv bzgl. CO2 als ursprünglich gedacht [siehe auch hier]

27) PDO und AMO natürliche Zyklen und hier

28) ENSO

29) Vom Sonnenzyklus getriebene ozeanische Temperatur-Variationen

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/07/30/list-of-excuses-for-the-pause-now-up-to-29/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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9 Kommentare

  1. Richtig ist, dass die Energiebilanz der Erde seit 15000 Jahren im jährlichen Mittel positiv war – überlagert von Schwankungen auch ihres Vorzeichens wie z. B. während der sog. kleinen Eiszeit.
    Richtig ist, dass daher die Meeresspiegel während dieses Zeitraums im Mittel um etwa 10 mm pro Jahr angestiegen sind – ein Anstieg, der sich seit etwa 3000 Jahren auf 1 – 2 mm pro Jahr verringert hat.
    Richtig ist, dass die Konzentration der angeblichen Treibhausgase keinen Einfluss auf diesen Vorgang hatte. Einzelheiten dazu in:
    http://tinyurl.com/qxh8qcv

  2. Lieber Herr Herbst, #4/6

    „Mein Favorit: Ein Polwechsel erfolgt über multipolare Phasen, es gibt keine „magnetfeldfreie“ Zwischenphase.“

    Nun, daß die Koeffizienten der Multipolterme zunehmen und die des Dipols abnehmen, ist Beobachtungstatsache. Durch diese „Umverteilung“ kann auch H_total betroffen sein, es muß aber nicht verschwinden. Da haben Sie recht. Dennoch ist die Abschwächung der Dipol-Koeffizienten bedenklich.

    „die derzeit anerkannte Theorie der Entstehung des Erdmagnetfeldes íst die Dynamotheorie, es geht kurz gesagt um die Bewegung von elektrischen Leitern. Es müsste schon zu einem vollständigen Stop der Dynamik in Erdkern und -mantel kommen, um das Erdmagnetfeld verschwinden zu lassen. Das wird uns vor der Entwicklung der Sonne zum Roten Riesen nicht passieren.“

    Ja, stimme ich zu. Da hat die Erde gegenüber dem Mars wohl einen Vorteil.

  3. #6: Peter Herbst

    Zitat:
    „[…] Das wird uns vor der Entwicklung der Sonne zum Roten Riesen nicht passieren.“

    Ihnen ist (hoffentlich) klar, daran können Sie nur glauben. Sie belieben Scherze zu machen? Ich mache Ihnen folgenden Vorschlag. Kommen Sie uns doch einfach besuchen, nach Ihrem privaten Weltuntergang, Ihrem Tod. Das ist purer Glaube was Sie hier zeigen. Es spielt sich alles in Ihrem Kopf ab, Theorien sind reine Gedanken.

    Die Realität tut was es will, Herr Herbst. Hier mogelt die Physik. Mit der Rationalität können Sie das nicht belegen.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Es ist erstaunlich. In Anbetracht dessen, dass einige Menschen (teilweise weit) weniger als 40.000 Tage auf der Erde verweilen dürfen, neigen einige zur Tollkühnheit.

    In der Welt der exakten Naturwissenschaft ist Strenge im Denken nach wie vor gefragt. Und wo ist diese verblieben? Wenn Sie dies nicht begreifen wollen, dann sind Sie als Naturwissenschaftler untragbar. Von einem Schamanen unterscheidet Sie dann nichts. Zumindest nicht viel.

    Der gegenwärtige Hit sind Astrophysiker. Köstlicher Beruf.

    Verehrter Herr Herbst? Wir können ja mal versuchen den optimalen Besuchertag auszurechnen. :)) Irre Physiker-Welt. Da verkaufen die doch wirklich (puren und nackten) Glauben als sicheres Wissen. :))

  4. Sehr geehrter Herr Baecker,
    die derzeit anerkannte Theorie der Entstehung des Erdmagnetfeldes íst die Dynamotheorie, es geht kurz gesagt um die Bewegung von elektrischen Leitern. Es müsste schon zu einem vollständigen Stop der Dynamik in Erdkern und -mantel kommen, um das Erdmagnetfeld verschwinden zu lassen. Das wird uns vor der Entwicklung der Sonne zum Roten Riesen nicht passieren.

  5. Lieber Herr Vogt, #2

    Die Säkularvariation des Erdmagnetfeldes gehört zum Lehrbuchwissen, solarterrestrische Effekte in der Erdatmosphäre sind seit Jahrzehnten bekannt und werden noch länger diskutiert, man entdeckt immer detailliertere Zusammenhänge. Auch der Verlust des oberflächennahen Wassers auf dem Mars aufgrund einer Abschwächung des Marsmagnetfeldes wird seit Jahren diskutiert. Und daß ein Verschwinden des Erdmagnetfeldes zu einem massiven Klimawandel führen würde und tödlich wäre, ist auch nicht neu. Zur den Erkenntnissen gehört auch, daß dies keine Effekte sind, die in ein paar Jahrzehnten ablaufen und dann mehrere Grad Temperaturänderungen bringen, und daher sind sie auf dieser Zeitskala betrachtet klimatologisch harmlos im Vergleich zum augenblicklichen CO2-Trend.

  6. #2 Herr Vogt und #3 Herr Kunz
    Einer Zyklizität der Magnetpolwechsel wird ganz entschieden widersprochen. Leider wird immer wieder versucht, eine Periodik zu finden.
    Offenkundig ist die zeitliche Funktion der Polwechsel chaotisch. Deshalb sind Aussagen über einen nahen oder ferneren Polwechsel reine Glaskugelprophetie.
    Ebenso ist bei der hohen Anzahl der Polwechsel allein in den letzten 5 Millionen Jahren niemals ein Zusammenhang mit Aussterbeereignissen festgestellt worden.
    Woran das liegt, darüber wird von verschiedenen Denkern sehr fantasiereich fabuliert und vielleicht trifft auch die eine oder andere Erklärung zu. Mein Favorit: Ein Polwechsel erfolgt über multipolare Phasen, es gibt keine „magnetfeldfreie“ Zwischenphase.

    Da die Polumkehr beim besten Willen nicht anthropogen generiert sein kann, eignet sie sich sehr schön für Weltuntergangsfilme, aber nicht für politische Angstmache, da man einen hierher stammenden Ablasshandel schlecht begründen resp. an persönlicher Schuld festmachen kann.

  7. So weit ich informiert bin, ist eine Umpolung des Erdmagnetfeldes aufgrund der Zyklusstatistik innerhalb der nächsten 5.000 Jahre möglich. Das hat selbstverständlich schon dazu geführt, dass wegen dieser heraneilenden, nie ganz auszuschließenden und deshalb mit Sicherheit möglichen Katastrophe (very likely)intensiv Forschungsgelder gefordert werden (die vielen Forscher müssen ernährt werden).
    Ob da ein 200 Jahres-Zeitraum das Klima wirklich schon „interessiert“ hat, steht in den Sternen.
    Wegen der zu erwartenden, zunehmenden Sonnenwinde brechen die Kommunikationssysteme (in den Medien-Vorhersagen) so regelmäßig zusammen, wie die Welt aufgrund des Maya-Kalenders. Auch auf diesem Gebiet gibt es genügend „PIK“-Institute und Prophezeihungs-Professoren. Schließlich müssen die vielen teuren und großen EMV-Messhallen auch irgendwie gefüllt werden.

  8. @ # 1
    “In Niedersachsen sank sowohl die Anzahl der Störche als auch der Neugeborenen von 1970 bis 1985, danach blieben beide Werte etwa konstant. In Berlin, wo es praktisch keine Störche gibt, verzeichneten sie einen Anstieg außerklinischer Geburten zwischen 1990 und 2000………“

    Etwas sinnvoller wäre es wohl, sich etwas mehr mit einer anderen Korrelation zu beschäftigen:
    Es ist erwiesen, dass das Erdmagnetfeld nicht konstant ist. Seit es diesen um die Sonne kreisenden Planeten gibt, gab es hier ungefähr alle 250 000 Jahre wieder eine Umpolung. (Brunhes-Matuyama-Umkehr)
    Und es ist auch erwiesen, dass in den letzten 200 Jahren, also in der Zeit in die Menschheit auch immer mehr CO2 freisetzte, ganz sicher auch die Magnetfeldabschwächung dynamisch (aber ganz sicher ohne Wirkzusammenhang mit der anthropogenen CO2- Freisetzung ) von zunahm.
    Außerdem weiß man , wovon sich jeder der über der einen PC mit Internetanschluß verfügt, mit wenigen Mausklicks verfügt, selber vergewissern kann , dass der magnetische Nordpol auf Wanderschaft Richtung Süden ist und dass er es dabei immer eiliger hat. („Swarm“-Satelliten )
    Manche Forscher meinen deshalb, dass die nächste Umpolung, die ohnehin schon etwas überfällig ist, naht. (Panikmache auch hier? : “Lasset uns beten, das Ende ist nah“ )
    Außerdem weiß man, dass das Erdmagnetfeld nicht nur die auf der Erde ankommenden Sonnenwinde, ( manchmal redet man sogar mit Recht von Sonnenstürmen!! ) sondern auch die aus den Tiefen des Weltalls hier ankommenden anderen Sternwinde beeinflusst.
    Da ist es doch eigentlich kein Wunder, dass es da draußen in der Welt der Wissenschaft auch Forscher gibt, welche einen kausalen Zusammenhang zwischen den Klimaveränderungen der letzten 200 Jahre und den für diesen Zeitraum bereits nachgewiesenen Änderungen der Feldstärke des Erdmagnetfeldes vermuten und den monokausalen Erklärungsversuchen, der derzeitigen Mehrheit der Wissenschaftler zu widersprechen wagen, weil sie ihn für Killefit im Dienste einiger mächtiger Interessengruppen halten.
    PS
    Gabt es bei EIKE in der Vergangenheit schon mal Beträge zu lesen, in denen von diesen hier nur ganz kurz angesprochen Zusammenhängen etwas ausführlicher die Rede war?
    Wurde z.B. davon berichtet, warum wohl der Mars heute weder tätige Vulkane noch ein zwei magnetische Pole hat, warum ihm sein früher mal in sehr viel größeren Mengen als heute vorhandenes Wasser abhanden gekommen ist …… ?

  9. „Der Stillstand hat also eine überzeugende statistische Erklärung“.
    Ich habe noch eine überzeugende „statistische Erklärung:“
    Die Ergebnisse der Studie: In Niedersachsen sank sowohl die Anzahl der Störche als auch der Neugeborenen von 1970 bis 1985, danach blieben beide Werte etwa konstant. In Berlin, wo es praktisch keine Störche gibt, verzeichneten sie einen Anstieg außerklinischer Geburten zwischen 1990 und 2000. Wie war nun das mit null Storch zu vereinbaren? Die Forscher bezogen das Umland mit ein – und siehe da, dort wuchs die Storchenpopulation just in dem Maße, wie die Berliner Hausgeburten zunahmen. Der logische Schluss: Brandenburger Störche bringen die Babys in die Stadt.
    Dass man mit einer Statistik nichts erklären kann, scheint sich in der Öko-Kirche noch nicht herumgesprochen zu haben….

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