Fukushima — ein Zwischenbericht

31. August 2014 22

von Klaus-Dieter Humpich
In letzter Zeit ist es in den „Qualitätsmedien“ still geworden um die „Reaktorkatastrophe“. Um so mehr ein Grund, hier mal wieder einen Zwischenbericht zu liefern. Man könnte es sich einfach machen: Noch immer kein Toter durch Strahlung, noch immer keine Krebs-Epidemie, noch immer ist der Fisch an Japans Küste essbar…

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Sommer 2014 in Deutschland: Ungewöhnlich nass und schwül, zu heiß oder doch eher normal?

Von Stefan Kämpfe und Josef Kowatsch
Wie sehr uns die Erinnerung trügt (besonders bei der einseitigen Berichterstattung der „Qualitätsmedien“!) zeigt ein Rückblick auf den gerade abgelaufenen Sommer, der den meisten sicher als total verregnet, gewitterreich und schwül im Gedächtnis geblieben ist. Wir haben uns gefragt: 1) Wie war dieser Sommer wirklich? Und 2) Wo ist er temperaturmäßig einzuordnen?

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Deutschlands teures Vabanquespiel mit Erneuerbarer Energie

Matthew Karnitschnig
Die deutsche Regierung schätzt, dass die Energiewende bis zu 1 Billion Euro bis zum Jahr 2040 kosten könnte oder auch 1,4 Billionen oder fast die Hälfte des deutschen BIP oder fast genauso viel, wie das Land für die Wiedervereinigung ausgegeben hat. In einem staubigen Marsch an die Ränder dieses mittelalterlichen Dorfes wird demnächst Deutschlands nächste Autobahn* Gestalt annehmen.

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Ein aufreibendes Klima

30. August 2014 Rupert Darwall 6

Rupert Darwall
Die Befürworter der globalen Erwärmung betrügen die Wissenschaft, indem sie die Debatte abwürgen. Die Wissenschaft der Klimaänderung ist „settled“, sagen Befürworter der anthropogenen globalen Erwärmung oder AGW: Die Erde erwärmt sich, und menschliche Aktivitäten sind der Grund dafür. Das von den UN 1988 installierte IPCC hat seit seiner Gründung fünf Zustandsberichte veröffentlicht. Im jüngsten davon aus dem Jahr 2013 stellte das IPCC fest, dass es inzwischen „zu 95% bis 100% sicher sei“, dass menschliche Aktivitäten – insbesondere die Emissionen aus fossilen Treibstoffen – die hauptsächlichen Treiber der Erwärmung des Planeten sind. Häufige Berichterstattung in den Nachrichten – wie z. B. der Bericht über das Schmelzen des westantarktischen Eisschildes, von dem einige Wissenschaftler sagen, dass dieser Prozess irreversibel ist – scheint diese Schlussfolgerungen zu bestätigen.

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Blackout gefällig?

29. August 2014 12

von Willy Marth
Im Zusammenspiel der Kraftwerke, Stromnetze und Verbraucher sind regionale oder auch weiträumige Stromausfälle nicht auszuschließen. In Deutschland waren Blackouts in der auch in der jüngeren Vergangenheit selten; jeden Bürger trafen sie etwa eine Viertelstunde pro Jahr. Das wird in der Zukunft nicht so bleiben. Wegen der Einspeisung der volatilen Sonnen- und Windenergie werden die Stromnetze zwangsläufig immer instabiler, und Zusammenbrüche des Stromnetzes werden nicht ausbleiben. Schon jetzt sind fast tausend mal so viele korrigierende Eingriffe der Leitstellen pro Jahr erforderlich, als es vor der Ausrufung der Energiewende im Jahr 2011 der Fall war. Das ist vergleichbar mit dem Autoverkehr: wer den Sicherheitsabstand beim Autofahren permanent nicht einhält, für den erhöht sich unweigerlich das Risiko eines Auffahrunfalls.

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Was war tödlich in Fukushima?

28. August 2014 30

Was machte Fukushima von einem mittelmäßigen Industrie Unfall, von der Sorte, die acht- oder zehnmal pro Jahr passieren zu einem Desaster mit dokumentierten Todesfällen unter den Evakuierten von über 1000? Es war nicht die Strahlung schreibt Malcolm Grimston.

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Die ökologischen Leistungen des Kulturpflanzenbaus und der Renaturierungsflächen

28. August 2014 5

von Arthur Chudy
Besonders in Deutschland neigt die supermarktübersättigte Gesellschaft zu mystizistischen Naturauffassungen als eine Art Ersatzreligion; die Natur wird subjektiviert. Ausdruck dessen sind eine Verherrlichung von „unberührter“ Natur, oder Formulierungen, wie „die Natur nimmt sich“, „der Natur etwas zurück geben“. Das was wir Natur nennen ist schlicht und einfach die Resultante aus den mannigfaltigen Kausalbeziehungen und Wechselwirkungen entsprechend den gegebenen bzw. vom Menschen geschaffenen Bedingungen. Das hatte man schon im Altertum begriffen und in der Bibel mit dem Satz „machet Euch die Erde untertan“ versinnbildlicht.

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Lager: Die Achillesferse von Windturbinen

27. August 2014 Eric Worrall 82

Eric Worrall –
Vor ein paar Jahren kannte ich mal einen leitenden Windturbinen-Ingenieur. Eines Abends klärte er mich bei ein paar Bierchen über das schmutzige Geheimnis seines Berufes auf:
„Das Problem sind die Lager. Falls wir die Lager größer machen, halten sie länger, aber sie größer zu machen bedeutet zunehmende Reibung, was die Effizienz der Turbinen stark beeinträchtigt. Aber die derzeit gebräuchlichen Halterungen können wir nicht weiter benutzen – das Ersetzen derselben macht uns bankrott. Was wir brauchen, ist ein Durchbruch bei der Technologie der Lager – sie müssen aus Materialien bestehen, die mindestens zehnmal haltbarer sind als die derzeit verwendeten Materialien“.

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Der Klimawandel in Russland! Sind die IPCC Methoden zur Berechnung der russischen Mitteltemperatur korrekt?

27. August 2014 17

Von Michael Limburg
Gibt es eine exakte Temperaturbestimmung über dem Territorium von Russland und evtl. sogar weltweit, oder ist den IPCC Wissenschaftlern um Prof. Phil Jones von der Climate Research Unit (CRU) der Universität von East Anglia, nur die Darstellung eines Potemkinschens Dorfes gelungen? Lassen die vorhandenen weltweiten Temperatur-Daten und die zu Ihrer Auswertung verwendete Methode der Gruppe um Phil Jones wirklich zu, und auf ein hundertstel Grad genau, den Anstieg bezogen auf die Referenz von 1961-1990 (WMO Klimatologie) der globalen Mitteltemperatur zu bestimmen? Am Beispiel der Auswertungen der russischen Temperaturdaten durch Illiaronow et al kommt man zu überraschenden und deutlich gegenteiligen Ergebnissen.

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