Die Qualität der FAZ-Berichterstattung im freien Fall

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Wir hatten bereits am 15.7.2014 in den EIKE News (Klima) die sachliche Qualität der FAZ-Berichterstattung kritisiert. Nunmehr wiederholen sich die Anlässe für solche Kritik, von einer Besserung ist bei der FAZ nichts zu erkennen. Der Klima-Unsinn geht munter weiter. Diesmal betrifft es den Beitrag KLIMA-ALARM des FAZ-Redakteurs Andreas Mihm, der in der FAZ-Ausgabe vom 29.Juli 2014 auf S. 15 erschien. Müssen wir die FAZ als ehemals hochwertiges Tagesperiodikum jetzt endgültig abschreiben?


Gewählt sei diesmal die Form des Leserbriefs. Mit Leserbriefen an die FAZ macht man so seine Erfahrungen, meistens werden sie nicht veröffentlicht. In diesem Fall habe ich mich entschlossen etwas anders vorzugehen, damit die Kritik in meinem Leserbrief nicht völlig beiseite geschoben werden kann (EIKE hat eine Besucherzahl, die auch im Vergleich mit der der FAZ nicht verschwindend ist). Der Leserbrief ist abgeschickt worden und wird hier nachfolgend unverändert wiedergegeben. Einziger Unterschied ist eine zusätzliche kurze Literaturübersicht zum Inhalt. Damit wird der FAZ sozusagen die letzte Chance gegeben zu zeigen, dass noch rudimentäre Überreste eines kritischen Journalismus in ihr stecken – falls sie nämlich die Kritik abdruckt. Man darf vorsichtig pessimistisch sein.

Nun mein Leserbrief auf den Artikel von Andreas Mihm, der kaum ein Detail des üblichen Alarmisten-Sermons auslässt. Es ist unnötig, hierauf im Detail einzugehen, alles ist zumindest EIKE-Lesern hinreichend bekannt. Da Leserbriefe an Zeitungen nicht zu lang sein dürfen, konnten von mir natürlich nur die wichtigsten Punkte angesprochen werden:

Leserbrief „Klima-ALarm“, FAZ vom 29.Juli 2014

Heute fand ich ein Werbeexemplar der FAZ im Briefkasten, darin enthalten der Beitrag KLIMA-ALARM von Andreas Mihm. Er schreibt: „Der vergangene Monat war der wärmste Juni seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen“. Das ist grob falsch. Die längste Thermometerreihe weltweit ist die „Mittelenglische Reihe“, die bis 1659 zurückreicht. Sie wird im Internet vom MET Office Center (GB) in Form von Monatsmittelwerten zur Verfügung gestellt, der Juni-Wert von 2014 ist 15,1 °C. Davor liegen sage und schreibe 83 höhere Juniwerte, das Jahr 1846 mit 18,2 °C führt diese Vorgänger an. Die Aussage „es gibt einen gefährlichen Temperaturanstieg“ ist nicht mit den jahrzehntelangen meteorologischen Messdaten vereinbar. Aber auch die weiteren Ausführungen von Mihm sind sachlich falsch. Die globale Mitteltemperatur steigt keineswegs seit Jahren in kleinen Schritten, sondern stagniert seit 1998. Extremwetter haben nicht zugenommen, das bestätigt sogar das wohl unverdächtige IPCC in Kap. 2.7 seines Sachstandsberichts von 2001 sowie in seinem speziellen Extremwetterbericht (SREX) von 2012.

Dass Versicherungen größer werdende  Schäden auflisten, verantworten nicht die Natur sondern steigende Sachwerte und die Tatsache, dass bei schwindenden Bauplätzen zunehmend in gefährdete Gebiete (Überschwemmungen, Erdrutsche, Lawinen) ausgewichen wird. All diese Fakten sind den von Mihm angeklagten "schlechten" Vorbildländern Australien, Kanada und Japan wohlbekannt. Diese sind freilich keine „Klimasünder“ sondern Realisten. Sie nehmen zur Kenntnis, dass bis heute eine begutachtete wissenschaftliche Fachveröffentlichung, die einen anthropogenen Einfluss auf Klimawerte stringent nachweisen kann, immer noch auf sich warten lässt. Dass all dies an Herrn Mihm spurlos vorbeiging, ist wohl nur mit grünideologischem Tunnelblick und komplett verweigerter Recherche zu erklären. Ein ehemaliges Qualitätsperiodikum wie die FAZ sei daran erinnert, dass grobe sachliche Falschinformation nicht geeignet ist, die dringend benötigten neuen Leser zu gewinnen.

Literaturnachweise

1) Central England Temperatures (CET), hierhier

2) IPCC Sachstandsbericht 2001, hier

3) IPCC Extremwetterbericht 2012, hier

Für Leser, die sich näher informieren, mit den Daten herumspielen oder Grafiken erstellen möchten, habe ich den txt-File der CET-Reihe in EXCEL umgewandelt und hier beigefügt. Viel Vergnügen!

Anmerkung der EIKE-Redaktion: Der Artikel ist unter einer geänderten Überschrift jetzt auch im Internet verfügbar (hier). Man beachte die Leserkommentare! Ein wirkungsvolleres Selbstmordprogramm als das der FAZ ist schwer vorstellbar.

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102 Kommentar(e)

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1

@ k. Meinhardt #101

Es geht nicht um Zustimmung, sondern um einen Staatsanwalt, der Charakter hatte und nicht käuflich war. Ich nenne diese Quelle immer gerne, um aufzuzeigen wie korrupt unsere Parteien waren und welche Heuchelei betrieben wurde. Immerhin war ein Kanzler Mitglied des Saenats, bei dem ein (mutmaßlicher!) NS-Massenmörder Karriere machen konnte. 1975 wurde das Verfahren eingestellt, weil der Herr Angeklagte "psychisch" nicht in der Lage war die Anklageschrift zu lesen. Das vom Gericht akzeptierte Attest stammte vom Hausarzt und der Verteidiger war ein ex-Senator, der eine erste Anklage gegen Dr. Struve beenden ließ.

Im Bereich der Windmühlenindustrie geht es ähnlich zu, wenn es um Korruption geht.

2
Katrin Meinhardt

#100: Ver. H. T. Heinzow, ich stimme Ihnen doch zu in diesem Punkt. Weisungsgebundene Staatsanw. sind kein Zufall. Etwas anderes ist nicht möglich. Das ist Gesetz. Kein (irdisches) System erlaubt dies. Die FAZ macht da keine Ausnahme. MfG [Oh, das war superkurz u. n. sach.]

3

@ #96 K. Meinhardt

Googlen Sie mal D. Kuhlbrodt und Struve. Dann wissen Sie es.

Struve war ein Jurist, der an der Euthanasie in Hamburg direkt beteiligt war und es trotz Kenntnis der SPD-Bürgermeister bis zum Senatsdirektor schaffte.
Der Fall Kuhlbrodt/Struve ist letztendlich ein Maß für die gewesene Präsenz der NS-Ideologie in der BRD.

Deshalb ist es auch müßig zu glauben, daß die Täter der Energiewende je zur Rechenschaft gezogen werden. Selbst die nachgewiesene Bestechung von Amtsträgern im Zusammenhang mit der Genehmigung von Windmühlen hat bisher zu keinen Anklagen geführt.

Darüber haben auch die Zeitungen nicht berichtet, obwohl die entsprechenden Anzeigen seitens der BIs und anderer Personen den Journalisten zugespielt wurden.
So soll der Tatbestand der "Abgeordnetenbestechung" weiter gemildert worden:

"Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 3 –
Drucksache
18/
476
Entwurf eines ... Strafrechtsänderungsgesetzes – Erweiterung
des Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung
Vom ...
Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:
Artikel 1
Änderung des Strafgesetzbuches
Das Strafgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322),
das zuletzt durch Artikel 5 Absatz 18 des Gesetzes vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3799) geändert wor-
den ist, wird wie folgt geändert:
1. Die Inhaltsübersicht wird wie folgt geändert:
a) Der Angabe zum Vierten Abschnitt des Besond
eren Teils werden ein Semikolon und die Wörter
„Bestechlichkeit und Bestechung von Abgeordneten“ angefügt.
b) Die Angabe zu § 108e wird wie folgt gefasst:
„Bestechlichkeit und Bestechung von Abgeordneten“.
2. In § 108d Satz 1 werden die Wörter „ , Gemeinden und Gemeindeverbänden“ durch die Wörter „und
kommunalen Gebietskörperschaften“ ersetzt.
3. § 108e wird wie folgt gefasst:
㤠108e
Bestechlichkeit und Bestechung von Abgeordneten
(1) Wer als Mitglied einer Volksvertretung des Bundes oder der Länder einen ungerechtfertigten
Vorteil für sich oder einen Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen lässt oder an-
nimmt, dass er bei der Wahrnehmung seines Mandates eine Handlung im Auftrag oder auf Weisung
vornehme oder unterlasse, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer einem Mitglied ei
ner Volksvertretung des Bundes oder der Länder
einen ungerechtfertigten Vorteil für dieses Mitglied oder einen Dritten als Gegenleistung dafür anbie-
tet, verspricht oder gewährt, dass es bei Wahrnehmung seines Mandates eine Handlung im Auftrag
oder auf Weisung vornehme oder unterlasse.
(3) Den in den Absätzen 1 und 2 genannten Mitgliedern gleich stehen Mitglieder
1. einer Volksvertretung einer kommunalen Gebietskörperschaft,
2. der Bundesversammlung,
3. des Europäischen Parlaments,
4. einer parlamentarischen Versammlung einer internationalen Organisation und
5. eines Gesetzgebungsorgans eines ausländischen Staates.
(4) Ein ungerechtfertigter Vor
teil liegt insbesondere nicht vor, wenn die Annahme des Vorteils
im Einklang mit den für die Rechtsstellung des Mitgli
eds maßgeblichen Vorschriften steht. Keinen
ungerechtfertigten Vorteil stellen dar
1. ein politisches Mandat oder eine politische Funktion sowie
2. eine nach dem Parteiengesetz oder entsprechenden Gesetzen zulässige Spende"

4

@ #94 S. Bernd

"So frage ich mich, was ihre Definition für Religion ist."

Sehr geehrter Herr Bernd,
schwierig zu beantworten, denn eine wissenschaftliche gibt es ja nicht, so wie es viele Religionen gibt. Das Wichtigste an der Religion ist deren gesellschaftliche Funktion, jedenfalls m.E. soziologisch gesehen, denn Weber fragte ja nach dem Warum des Handelns von Institutionen. Neben der gesellschaftlichen Funktionalität gibt es aber auch die höchstpersönliche, die der Befriedigung persönlicher Bedürfnisse dient, was ja dazu geführt hat ein "Religionsgen" im Menschen zu vermuten. Insofern tendiere ich zur funktionalistischen Definition. Das bezieht dann den "Öko-Glauben" mit ein.

" legen sie es als eine Art Etikett auf alle Lehren, denen gegenüber Sie eine gewisse Skepsis hegen?"

Man sollte als Wissenschaftler gegenüber jedweder Lehre Skepsis hegen.

"Ob aus persönlichen Gründen oder empirisch untermauert ..."
Ich habe keine persönlichen Gründe den Religionen bzw. einer kritisch zu begegnen. Und wer danach leben möchte, darf es tun, sollte aber andere nicht behelligen, was für viele "Gläubige" ein Problem ist.

"..., aber auch er konnte an Ihm keine Schuld finden"
Warum auch hätte er sollen? In seinem "abermals krähte der Hahn" sagt er ja sinngemäß, daß Er im Grabe rotieren würde, wenn er wüßte was in seinem Namen geschah und geschieht.

Ob Er das Mißbrauchspotential Seiner Lehre kannte?

"Oft sind es Agent Provokateurs und deren Auslassungen sollte keine Antwort Wert sein."
Da kann ich Ihnen zustimmen, aber Juristen sagen immer gerne: "Es kommt darauf an."

Nehmen Sie den 'Rat' (?): "Der Klügere gibt nach". Täten es die Klügeren, dann würden die Dummen in allen Feldern die Fäden ziehen.

Die Frage ist also die nach der Grenze, wo die Tolerierbarkeit endet. Die ist aber bei jedem verschieden. Und wenn man ins Feld der "Beleidigung" (oder des Mobbings)geht, sind die Kenntnisse und Grenzziehungen extrem unterschiedlich. Es gibt Bereiche, da gehört "Mobbing" quasi zum "guten Ton". Die Politik ist solch ein Bereich und, eben die "Klimaforschung", wie man an den Fällen Tol, Bengtson ... und anderen studieren kann. Schlimm ist es auch im medizinischen Bereich, gewissermaßen überall da, wo hierarchische Strukturen herrschen. In der Wirtschaft ist so etwas extrem teuer. In der Behördenwelt zahlt die Kosten der Steuerzahler und die Bürger leiden drunter.

In den "Kirchen" ist es nicht anders, denn auch da gibt es diese Hierrarchien. Warum soll es ausgerechnet im "anonymen" Internet anders sein?

5
Katrin Meinhardt

#95@ Sehr geehrter und verehrter Herr Admin, Sie sagen nicht die Wahrheit. Ihre Aussage ist eindeutig falsch.

Das ist pure Willkür und ungerecht. Der Schüler will den Lehrer etwas lehren. Dann wird es portionsweise angebracht. Echte Diskussionskultur scheint Ihnen völlig fremd zu sein. Das ist Zensur, was Sie hier treiben. Absolut sinnlos und menschenfeindlich. Und diskriminierend. Sie betrügen sich selbst.

Sie haben heute einen schlechten Tag erwischt? Ich werde für Sie mal lachen. Und einen Astrophysiker um Hilfe bitten. Sie werden schon sehen, was Sie sich da eingebrockt haben.

Ihre Kommentare sollten ganz wegfallen, wegen permanenter Unterlänge? :))

Es ist Ihre Pflicht der hier postenden dümmlichen Gedankenpolizei in den Popo zu treten. Das ist ein Befehl. Sie vergreifen sich an den falschen. Sie sind für die Kirche der Physik eine Beleidigung und Schande.

6

zu #93

Frage an den Admin: Wie oft hat der Autor von #93 gegen die §§ 185 ff StGB verstoßen?

7
Katrin Meinhardt

#91: Sehr geehrter Herr Ferdinand Peters, die FAZ ist kein Maßstab, war es ja nie.

Die FAZ vermittelt auch eine Weltanschauung, die sind nicht objektiv. Das waren die nie. Wer dies nicht begreifen kann, der [...]?

Wahr ist, die FAZ ist für die EEG und für den anthropogenen Klimawandel.

....xxxxxxxx

8
Katrin Meinhardt

#92: Verehrter Herr T. Heinzow, wie lange hält sich der physikalische und noch Wärme abstrahlende Körper eines sich nicht an seine Weisungen von oben haltenden Staatsanwalts, an seinem Platz, der zu sehr sein Denkapparat in die falsche Richtung (Ehrlichkeit und Gerechtigkeit) anstrengen will? Wobei festgehalten wird, das Gehirn verbraucht allein 20 Prozent von [...].

Mit welchem Präzisionsgrad soll man zu Werke gehen? Lohnen sich Experimente? Lassen sich diese reproduzieren? Und sind die Ergebnisse valide? Und sinnvoll? [...]

Mit exakt wissenschaftlichen Grüssen 🙂

P.S.: Die FAZ liesse sich vermessen, wiegen, anzünden, nass machen, und noch vieles mehr.

Was hatte der grossartige Karl R. Popper doch recht.

9

Sehr geehrter Herr Heinzow

Sie wissen, wenn nicht, dann jetzt, daß ich sie und Ihre Beiträge, sehr schätze! So frage ich mich, was ihre Definition für Religion ist. Allein auf die Lehren der Kirchen bezogen oder legen sie es als eine Art Etikett auf alle Lehren, denen gegenüber Sie eine gewisse Skepsis hegen? (Ob aus persönlichen Gründen oder empirisch untermauert hat mich nicht zu interessieren, obwohl Ihre „Deschnerphilie“ eine Mischung aus Beiden zuließe; aber auch er konnte an Ihm keine Schuld finden)
Es ist eine Unart geworden den Kontrahenten nicht mit sachlichen Argumenten entgegenzutreten, sondern seine eigene Hilflosigkeit mit Verbalinjurien oder diminuieren von Namen zum Ausdruck zu bringen.
Bewacht der Troll nicht einen Schatz am Ende des Regenbogens? Und der Netztroll verbirgt seinen Wissensschatz, indem er Argumente bringt, die dem Regenbogenschatz vergleichbar sind.
Oft sind es Agent Provokateurs und deren Auslassungen sollte keine Antwort Wert sein.

mit freundlichen Grüßen
S. Bernd

10
Ulrich Walter

@ all (ausser Heinzow)

ich entschuldige mich ausdrücklich, dass mir die Contenance verloren ging als Heinzow wie so oft versuchte im Stile eines Agent Provocateurs einen in seinen Kreisen s.g. AGW-Leugner mit Hilfe von übelsten Unterstellungen und persönlichen Angriffen auf das Glatteis zu führen.
Ich habe mich ausnahmsweise hinreissen lassen, da ich dessen Beiträge bis dato teilweise geschätzt habe. Dies hat Heinzow nun verwirkt und ich werde auf seine Hetze nicht mehr eingehen.
Sorry noch einmal an alle anderen!
mfg & schönes WE

11

@ K. Meinhardt #88

"An der FAZ stört doch auch nur die Tatsache, dass die sich jetzt mit dem Gegner verbündet hat."

Mir ist nicht bekannt, daß die FAZ sich mit irgendjemandem verbündet hat.

Zur Zeit findet eine Qualitätsverschlechterung der journalistischen Arbeit statt. Die Zahl der schlecht recherchierten und mit fachlichen Fehlern versehenen Artikel ist immens gestiegen. Neuestes Beispiel:

Andreas Mihm verwechselte MW (Leistung) mit MWh (Arbeit) in seinem letzten Artikel über die Windmühlen in der Nordsee. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, daß er die (Propaganda-)Angaben der Regierung und der Windmühlenindustrie kritiklos übernommen hat.

12
Ferdinand Peters

#82 Ulrich Walter
#83 Klaus Berserk

Wie recht Sie beide haben, mit Ihrem Wunsch nach einer objektiven Information, die den Schleier um die Klimawandeldiskussion herunterreißt.

Auf Vorschlag des Herrn Schlohr sollten die Grundlagen der Thermodynamik allgemeinverständlich für jeden Leser erarbeitet werden.

Selbst unsere liebe Frau Meinhardt wollte bei der Erarbeitung konstruktiv mitmachen.

Im ersten Hauptsatz der Thermodynamik geht es um die Wirkung von zugeführte Wärme auf die innere Veränderung eines Körpers oder was auch immer, oder auf die äußeren Widerstände , ohne eine messbare Temperaturerhöhung.

Als klassisches Beispiel diente lange Zeit eine Luftblase, die sich bei Erwärmung ausdehnt.
Die entstandene latente Wärme kann nur durch äußere Druckerhöhung in Wärme umgewandelt werden.

PS: Die Auswahl des Artikels in der FAZ über journalistische Sicht- und Denkweisen hat Herr Lüdecke getroffen. Die Reaktion in den vielen Kommentaren dazu sollte man momentan im Raum stehenlassen.

13

@ #83 K. Berserk

" ... bei all seinen Interessen verliert er schnell das Hauptziel aus den Augen."

Da Sie meine Ziele nicht kennen können, ist Ihre Aussage leider falsch.

"Genau darum sollte es gehen und nicht zum Beispiel über Religion oder wer welche Zeitung liest."
Offensichtlich haben Sie immer noch nicht begriffen, daß die "Religion" oder der religiöse Wunsch der Menschen schamlos mißbraucht wird.
Zeitungen bzw. Medien wurden schon immer durch Machthaber mißbraucht. Oder nehmen Sie ernsthaft an, daß es den sog. "EE"-Hype (mit allem was da dran hängt) ohne Medien geben würde?

Die sog. "Energiewende" ist das Ergebnis eines Machtmißbrauchs, wobei eine "Getriebene" die Religion(svertreter) zu ihrem Machterhalt benutzte.

"Das ist eine Seite, die sich mit Fragen des Klimas und der Energie befasst."
Deren politische "Lösungen" sind aber nur unter Einbezug des Mißbrauchs "religiöser Überzeugungen, Methoden und Rituale) zu verstehen. Den "Führergruß" können Sie z.B. bei einem weißgekleideten Mann in Fatima vor zigtausenden von "Gläubigen" sehen. Oder die Reichsparteitage wurden wie die kath. Prozessionen in Passau organisiert.

Ohne das sind die politischen "Erfolge" nicht erklärbar ... . Leider sind Ihre Sinne für einen kritischen Blick auf den Anteil der Religion in der Politik (und des Geschäftslebens) nicht geschärft: "Wer zum Pastor geht, geht dem Teufel in die Falle. Gott shall me bewarn!" Wie hieß der Dichter aus Finkenwerder?

14

zu #84 @Admin

Dem Admin sei in Bezug auf #82 das Blättern in einem Kommentar zu § 185 StGB anempfohlen.

Als Leymann seine Forschungsergebnisse zum Phänomen Mobbing veröffentlichte, gab es das Internet noch nicht. Hätte er es gekannt, hätte er ein breites Forschungsfeld vvorgefunden und den sog. "Forentroll" als Unterfall des Mobbers definiert.

Antwort 84 entspricht dem Stand der Mobbingforschung und ist eine sozial adäquate Antwort entsprechend den sozialwissenwissenschaftlichen Standards bzgl. des Umgangs mit dem Phänomen Mobbing (Forentroll). (Die Replik: 'Wie ersichtlich hat der "gute" Psychiater Ihnen nicht helfen können' wäre es nicht gewesen)

Daß der Umgang mit "Forentrollen" und "Mobbing" seitens des/der Admin/s nicht immer diesen Standards entspricht kann anhand #82 und dem Durchgehenlassen des "Bübchens" in Bezug auf Dr. Stehlik nachvollzogen werden. Gibt noch mehr Beispiele ... .

Wenn U. Walter keinerlei oder nur rudimentäre Kenntnisse darüber hat, wieweit (national-)sozialistisches Gedankengut etc. noch oder schon wieder vorhanden und "gesellschaftsfähig" ist, sollte er besser dazu schweigen.

Die Gefahren, die vom ÖR (und anderen Medien) in Fortsetzung der Propagandatraditionen zweier totalitärer Unrechtsstaaten ausgehen, übersieht er, und auch deren sozialwissenschaftlich korrekte analoge Benennung.

Zur Zeit läuft in S.-H. in Bezug auf eine Lebensmittelhandelskette eine Kampagne aufgrund von Unregelmäßigkeiten beim Fleischverkauf. Die Parallelen zur unseligen Vergangenheit sind unübersehbar. Die Wirkung auch. Oder ist der Burger King-Skandal (war es einer?) schon vergessen?

Gab es nicht damals Schulaufgaben bzgl. der "unnützen Esser" ...?

15
Katrin Meinhardt

#86: Ist es nicht logisch, im Sinne von folgerichtig, verehrter Herr T.Heinzow? Weisungsgebundene Staatsanwälte, das natürlichste der Welt. Die Karriere ist vielen sehr wichtig, wichtiger als Charakterstärke und Ehrlickeit. Jeder Machthaber tut das.

Obama arbeitet momentan auch in den USA daran, die gleichen Zustände dort hinzukriegen. Eine Macht gibt es immer. Die Frage ist eine ganz andere. Der Fachbereich Soziologie lehrt das nicht?

An der FAZ stört doch auch nur die Tatsache, dass die sich jetzt mit dem Gegner verbündet hat.

16
Klaus Berserk

An die Admins von EIKE, sie haben in #84 Herrn Heinzow zur Sachlichkeit angemahnt. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber aus Gründen der Symmetrie sollte das für den Beitrag von #82 Herrn Walter ebenso gelten. Am besten wäre es, wenn solche Sätze gar nicht erst erscheinen.

17

@ R. Manz

"und wird in einen totalitären System enden."

Da sind wir bereits in weiten Teilen, in jedem Fall in der sog. Energie- und Umweltpolitik.

Der ÖR ist inzwischen auch totalitär finanziert und strukturiert.

Die Justiz war noch nie unabhängig sondern fest in den Händen der Parteien. Man lese mal die Vernehmung des Richters Brixner im Fall Mollath unter Strate Mollath. War eine der letzten ins Netz gestellten Protokolle von Strate.

Es wird einem übel über das "königlich preußische äh neuzeitliche Landgericht"

Die Mordrichter der NS-Zeit wurden auch nicht zur Rechenschaft gezogen. ...

18

@81 T. Heinzow

„Mit den Füßen abstimmen ändert nichts.“ Mit den Händen, sprich dem Bleistift in der Hand, auch nicht, wenn man damit immer wieder das Gleiche ankreuzt , auch wenn der äußere Parteianstrich und das Personal wechselt. Allerdings kann man ja auch den Stimmzettel kreativ ergänzen... Donald D. for president oder sich selbst als Kandidat hinschreiben oder seinen geliebten Nachbarn oder…
Wie wäre es, wenn die "Kundschaft" sprich der Volkssouverän, was für ein erlogenes Wort, dem Wahllokal in einer nachhaltigen Größenordnung freiwillig fern bliebe und es dadurch zum stillen Örtchen würde? Vorher geht eher ein Kamel durchs verstaubte Nadelöhr! Wie hat mal ein Bundespräsi medial schnell verbreitet gehustet? Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen! Na, da rucken wir mal wieder kräftig Richtung Sozialismus und Diktatur.
Das 1949 ins Leben gerufene Provisorium Bundesrepublik mit einer mittelbar repräsentativen Stellvertreterdemokratie und die sich schnell die wage Vorgabe >Mitwirkung bei der politischen Willensbildung< aneignenden Parteien, die mittels Wählerbestechung, anders kann man Wahlversprechen und davon eingehaltene Wahlgeschenke und Interessengruppenbedienung nicht bezeichnen, und dem sich immer wieder gerne bestechen lassenden Wähler kann systembedingt nämlich gar nicht anders rucken und wird in einen totalitären System enden. Die egalitäre Demokratie endet in der Diktatur. Das haben andere bereits zu Zeiten der Franz. Revolution erkannt. Beherzigt wurde das nicht, man kann es bereits jetzt in unserem wohligen und übersättigten Leben spüren, wenn man denn nicht ganz spätrömisch dekadent ist.
Die (uneingeschränkte) Freiheit des Menschen mit seiner der Geburt wird in Deutschland traditionell, na, nicht ganz so gesehen, dafür gewährt man uns ja Freiheiten, also staatlich erlaubte Berechtigungen, die mal mehr oder weniger zeitgeistig erlaubt sein können. (Das gilt natürlich auch in anderen Staaten)
Um irgendwelchen Schlaubergern zuvorzukommen: Freiheit heißt nicht Willkür. Willkür ist ein Handeln ohne Verantwortung aufgrund der Machtposition.

19

@ U.Walter

Typisch Forentroll, was Sie da von sich geben.

Man kann das auch unter Mobbing abhaken, wo die Psychiatrisierung zum guten Ton gehört.

Ist doch immer wieder schön einen Forentroll oder Mobber überführt zu haben.

20
Klaus Berserk

Hallo Ulrich Walter, Heute bin ich im Urlaub und kann auch am vormittag schreiben. Ihre letzte Antwort stimmt mich persönlich traurig. Ich finde, so ein Kommentar gehört nicht auf eine fachlich gute Seite. Ich hätte sicher Gründe, Herrn Heinzow kritisch zu sehen. Ich tue es aber nicht. Vergessen sie bitte nicht, Herr Heinzow ist wirklich hochintelligent, in vielen Bereichen sehr gut gebildet und in der Lage sehr schnell Zusammenhänge zu erkennen. Das wirklich Einzige was man ihm vorwerfen kann, bei all seinen Interessen verliert er schnell das Hauptziel aus den Augen. Das ist eine Seite, die sich mit Fragen des Klimas und der Energie befasst. Genau darum sollte es gehen und nicht zum Beispiel über Religion oder wer welche Zeitung liest. Außenstehende verstehen den Streit auf dieser Seite nicht. Er ist nicht zielführend, sondern schadet dem Ansehen dieser Seite. Es ist auch nicht zielführend, Leute zu beleidigen, wenn man nicht ihrer Meinung ist. Bitte berücksichtigen sie das, denn ich lese auch gerne ihre Beiträge.

21
Ulrich Walter

#81: T.Heinzow

Sie benötigen professionelle Hilfe.
Selbst für Sie dürfte es nicht zu schwer sein, einen guten Psychiater zu finden. Falls doch erkläre ich mich bereit, Ihnen dabei zu helfen.
Viel Glück!

22

@ U.Walter #80

"(am Schlimmsten mit wirren Nazi Vergleichen)"
Deren Gesetze, Verordnungen, Gedankengut und Methoden sind immer noch vorhanden. Daß Sie und sehr sehr viele andere das nicht bemerken liegt an mangelhafter schulischer Bildung, die bewußt seitens der Regierenden unterlassen wurde.

Überlegen Sie mal, welche Rolle die Filme Feuerzangenbowle und Auf der Reeperbahn ... damals übernommen hatten und heute durch Tatort ... erfüllt werden?

Nehmen Sie Kurt Schumachers Wort (rotlackierte Faschisten) und wenden die dahinterstehende Erfahrung an.

Vergleichen Sie die ÖR-Sendungen mit denen der NS-Zeit. Oder vielleicht mit der der Zeit östlich des "Eisernen Vorhangs", propagandistisch "antifaschistischer Schutzwall" genannt.

Lesen Sie mal die Bücher von Ernst Klee oder eben auch Schüttge-Godau und anderen.

"Die Abo-Kündigungen sollen den Machern die Augen öffnen, ein Umdenken in Gang setzen und zu objektiver Bericherstattung zurück führen. Ist doch logisch wenn die ihre Felle davon schwimmen sehen. Man muss sie zum Handeln zwingen. Das alte Spiel Aktion => Reaktion."

Das glauben Sie doch nicht etwa?
Das Wahlvolk hat mit den Füßen abgestimmt: die Zahl der Nichtwähler ist die größte Fraktion. Und was hat es gebracht?

Ach ja, FDP ist weg vom Fenster. Für jedermann klar ersichtlich warum. Und was machen die? Googlen Sie mal Katja Suding und Sylvia Canel ... .

Mit den Füßen abstimmen ändert nichts.

23

#62: Kurt Laburda

Na, da stellen Sie sich jetzt aber dümmer als Sie sind. Obwohl, da irre ich wohl...

WO ist denn der Unterschied zwischen den, Zitat: "goebbelschen ÖR",
und der MSM-Journaille aka FAZ, Spiegel, SZ, Welt, Zeit... bzw. der dpa???
----------------------
Das ist der, dass ich zum Abonnieren und Bezahlen der Printmedien (noch) nicht gezwungen werde. Die goebbelschen GEZ- Erben aber sehr wohl, ansonsten droht Pfändung. Und das führt dann zu solchen Perversitäten:
http://tinyurl.com/l3mt3hb
NB: der Sender ist total pleite und plant, 500 Leute rauszuwerfen. Buhrows Kohle wird mit Sicherheit nicht angetastet!!

24
Ulrich Walter

#78: T.Heinzow

ZUERST einmal bin ich für die Auflösung der ÖR inkl. des illegalen Beitragsservice ehemals GEZ. Die Abo-Kündigungen sollen den Machern die Augen öffnen, ein Umdenken in Gang setzen und zu objektiver Bericherstattung zurück führen. Ist doch logisch wenn die ihre Felle davon schwimmen sehen. Man muss sie zum Handeln zwingen. Das alte Spiel Aktion => Reaktion.
Hätte Ihnen soviel Weitblick eigentlich zugetraut. Auch in der Hinsicht auf meine Person und meine bisherigen Äusserungen hier. Schade, dass Sie des Öfteren den Part eines Agent Provocateurs einnehmen und krude Schlussfolgerungen (am Schlimmsten mit wirren Nazi Vergleichen) absondern.

so long

25

@ #76 U.Walter

" Da genau das Gegenteil der Fall ist."

Und wieso plädieren Sie für die Kündigung aller Zeitungsabos, was zur Folge hätte, daß nur der ÖR-Propagandaeinheitsbrei übrig bliebe?

26
Werner Philipzik

#75
Zitat:
"[Ganz inoffiziell, um jeglichen Schaden abzuwenden, von Ihrer Person: P.S.: Auch Ihnen wurde die Ewigkeit ins Herz gelegt. Tatsache.]"Tatsachen" müssen verifizierbar sein, sonst sind es ja keine Tatsachen. Nun beweisen Sie mal, sehr geehrte Frau Meinhardt, die hier aufgestellte "Tatsache". Die Aufforderung kommt von jemand, der die Sache ernst nimmt.

27
Ulrich Walter

#72: T.Heinzow

"Unsereins mußte sich mit Marx und seinem schwachsinnigen dialektischen Materialismus beschäftigen, war damals in."

blieb mir Gott sei Dank erspart!

Trotzdem erschliesst es sich mir nicht wie Sie auf diese Aussage "Ihre Zielrichtung ist auch klar. Sie möchten den einzig seelig machenden Goebbelschen Propagandaeinheitsbrei im modernen Outfit namens ÖR." kommen?? Da genau das Gegenteil der Fall ist. Evtl. reden wir auch nur aneinander vorbei.

mfg

28
Katrin Meinhardt

#73: Sie träumen also letztendlich doch vom perpetuum mobile, verehrter Herr T.Heinzow? Bzw. einer Variante. 😉 Sie träumen, fern jeder Realität.

Mein tiefes Mitgefühl

[Ganz inoffiziell, um jeglichen Schaden abzuwenden, von Ihrer Person: P.S.: Auch Ihnen wurde die Ewigkeit ins Herz gelegt. Tatsache.]

29
Katrin Meinhardt

#72: Verehrter Herr T. Heinzow?

Zitat:
"[...] Unsereins mußte sich mit Marx und seinem schwachsinnigen dialektischen Materialismus beschäftigen, war damals in."

Das hat Ihnen nicht gut getan. 🙂

MsfuhG

30

@ #56 U. Walter

"bösartige Unterstellungen/hanebüchenen Schwachsinn gelesen..."

Aus Sicht der Propagandisten ist die Benennung der Realität in der Tat bösartig.

Der ÖR betreibt nachweislich Propaganda der Regierenden. Daß das nicht die gewählten Parlamentarier sind, dürfte klar sein, denn die haben inzwischen nichts mehr zu vermelden und nicken nur ab, was im Hinterzimmer beschlossen wurde.
Die jetzt bekannt gewordene Manipulation unbedeutender mfragen ist nur die klitzekleine Spitze eines gewaltigen Eisbergs, der schön von Nebeln umwölkt unsichtbar die Demokratie beseitigt hat.

Die real Regierenden haben sehr viel von Goebbels und den anderen Propagandaministern in der "DDR" und sonstwo gelernt.
Bereits die Nachrichtenauswahl und dann ggfs. die Formulierung und Unterlegung mit (dramatischen Bildern, Kommentarstimmen, Fox tönende Wochenschau, Sondermeldung äääh heißt ja jetzt Eilmeldung, Brennpunkt ...) sind Mittel der Propaganda die bezogen auf den Sprachrundfung von J. G. kreiert wurde.

Stellt sich nur noch die Frage welche politische Bildung Sie erfahren durften. Unsereins mußte sich mit Marx und seinem schwachsinnigen dialektischen Materialismus beschäftigen, war damals in.

31

@ #42 K. Laburda

"In Kenntnis der Mentalität der deutschen Zipfelmütze (hündisch der Obrigkeit unterwürfig und ihren Anweisungen und Aussagen tiefgläubig ergeben) hat Dr. Josef Goebbels unmittelbar nach Machtantritt (1933, 30. Jan.) zusammen mit dem damals neuen Reichspropagandaministerium und dem ihm zutiefst ergebenen Reichssendeleiters Eugen Hadamovsky dieses System (Reichsrundfunk)- einschliesslich Gebühreneinzug- installiert und die Entwicklung des Volksempfängers befohlen."

Simpel und einfach war das System Goebbels.

Der ÖR sollte sich vom System Goebbels unterscheiden.

Das hat aber leider nicht geklappt, da dem Bürger keinerlei Kontrollrechte zugestanden wurden, wohl aber regierungsnahen undemokratisch organisierten Institutionen (Parteien, Kirchen ...).

Eine rechtsstaatliche inhaltliche Kontrolle mit Klagerechten der Gebührenzahler (jetzt Beitragszahler genannt) hat es nie gegeben.

Letztendlich sollte man einmal darüber intensiv nachdenken, ob nicht der ÖR im Sinne des GG demokratiegefährdend ist und das Widerstandsrecht ausgeübt werden kann:

"GG 20(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

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Es ist ja wohl selbstverständlich, dass Leserbriefe nicht abgedruckt werden; die redaktionellen Dummköpfe können doch schlecht ihr damit kommentiertes eigenes Versagen an die Öffentlichkeit weitergeben. Zumal ich davon ausgehe, dass der gemeine Journalist (das war früher die Berufsbezeichnung für solche Schreiberlinge, wie man heute zu ihnen sagt, weiß ich nicht...) nicht nur dumm ist (dumm nicht im Sinne der minderen Intelligenz, sondern in der Bedeutung des Nichtwissens), sondern dermaßen ideologisch glattgebügelt, dass er gar nicht mehr in der Lage ist, Fakten als solche zu erkennen.
Da ich auch eifriger Leserbriefschreiber bin ist es für mich echt spannend, wie viele in den Papierkorb wandern und der wievielte erscheint... Das Verhältnis liegt bei etwa 15:1.....
Da ich aber eine homepage habe, die dankenswerterweise bei EIKE verlinkt ist (http://www.derklimarealist.de), werden sie trotzdem von einer großen Zahl Interessierter gelesen. Zur Nachahmung empfohlen....

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Ulrich Walter

Vom Journalismus zum Narzissmus

Der deutschen Medienlandschaft geht es nicht gut. Denn die großen Zeitungen haben die Möglichkeiten des Online-Journalismus entweder verschlafen oder dessen Fallstricke unterschätzt. Jetzt droht eine bittere Krise, und das ist für die Meinungsvielfalt in unserer Demokratie besorgniserregend. Schließlich ist uns allen die Wichtigkeit einer guten Berichterstattung bewusst.

Die Bedeutung und die Freiheit der Presse für die offene Gesellschaft sind in Deutschland denn auch im Grundgesetz festgeschrieben. Die Presse ist damit die einzige wirtschaftliche Branche, der diese Ehre zuteil wird. Und ausgerechnet dieser Branche droht Ungemach.

Schon jetzt schwindet ihre Bedeutung, Lösungen scheinen die Verlage kaum zu finden, unseren Politikern will zu alldem partout nichts einfallen. Unsere Freiheit stellt sich damit zusehends selbst zur Disposition, und genau deshalb haben sich Politik und Verlage der sich anbahnenden Zeitungskrise zu stellen.

Nebelkerzen der Verlage

Es sei die Kostenlos-Mentalität, die der Kunde im Internet an den Tag lege, beklagen Verleger und Redakteure, wenn nach den Ursachen der Krise gefragt wird. Eigenartig nur: Das haben unsere großen Pressemarken selbst heraufbeschworen.

Die Onlineausgaben der meisten Zeitungen waren so lange kostenlos zugänglich, dass sich daraus für Leserinnen und Leser beinahe ein Gewohnheitsrecht entwickelt hat. Zwar nehmen einige Bezahlmodelle mittlerweile an Fahrt auf. Auch neue Finanzierungsvarianten, wie das Abonnement-System der Krautreporter, könnten Bewegung in den Markt bringen. Und Verlage wie Springer und Holzbrinck verkünden stolz, sie schrieben im Netz mittlerweile schwarze Zahlen. Doch diese Meldungen sind größtenteils Nebelkerzen.

Die Verlage verdienen im digitalen Geschäft mit Hotelzimmervermittlungen oder Autovermietungen, Angebote die mit dem Presseerzeugnis kaum etwas zu tun haben. Die digitalen journalistischen Produkte der Verlage aber spielen wirtschaftlich weiterhin zumeist keine Rolle – oder sogar die des zusätzlichen Verlustbringers neben dem erodierenden Print-Geschäft. Und das dürfte ein Kernpunkt der sich anbahnenden Pressekrise hierzulande sein.

Deutsche Presseerzeugnisse drohen, ihre über Jahrzehnte erarbeite Seriosität im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklungen zu verlieren. Die Verlage manövrieren ihre Redaktionen entlang einer Linie, die ich als die drei Stufen der Ignoranz bezeichnen möchte.

Drei Stufen der Ignoranz

Auf der ersten Stufe wird mangels Zeit und Personal nicht mehr mit den Quellen gesprochen. Recherche bleibt zunehmend aus, Übernahmen aus Agenturmeldungen dominieren mehr und mehr die Berichterstattung. Digital flankiert wird diese Tendenz durch das blöde Nacherzählen von Fundstücken anderer Publikationen, auf neudeutsch Kuratieren genannt.
Auf der zweiten Stufe der Ignoranz steht das „Kollegengespräch“, besonders verbreitet übrigens derzeit im Hörfunk- und TV-Journalismus. Statt selbst zu recherchieren, Angaben auf Wahrheitsgehalt zu prüfen oder mit den Protagonisten vor Ort zu sprechen, interviewt man im warmen Senderaum lieber den hauseigenen Experten über den zu berichtenden Fall. Dumm nur, dass dieser Hausexperte seine Informationen auch nur aus der Zeitung oder den Agenturen hat. Selbst bei den großen öffentlich-rechtlichen Sendern wie dem WDR, der sich eigentlich Recherche locker leisten könnte, wird diese Form der simulierten Expertise immer beliebter.
Auf der dritten und höchsten Stufe der Ignoranz schließlich macht sich der Journalist selbst zur Nachricht. Statt über ein Ereignis weitere Neuigkeiten zusammenzutragen, schreibt uns der jeweilige Reporter beispielsweise, was „er fühlte“, als er von dem Ereignis aus den Agenturen erfahren hatte – so, wie etwa bei der Berichterstattung über das Ergebnis der Europawahl. Statt Analysen über die Stimmengewinne der rechtsextremen Front National in Frankreich, bekommen wir anderes vorgesetzt: Seitenweise „berichten“ die Schreiber über ihre Emotionen, als sie von dem Wahlergebnis erfuhren. ?Die Journalisten stellen sich auf dieser Stufe der Ignoranz also selbst in den Mittelpunkt des Geschehens, äußere Anlässe werden zur Selbstbespiegelung herangezogen. Mit anderen Worten: Die Reporter wollen ab sofort keine Nachrichten mehr liefen, sie wollen – endlich! – selbst die Nachricht sein. Wenn Lutz Wöckener in einem viel diskutierten Stück über die Erfahrung spricht[1], während der Fußball-Weltmeisterschaft im brasilianischen Manaus ausgeraubt zu werden, ist das nur ein weiteres Beispiel für diesen verheerenden Treppenstufenlauf vom Journalismus zum Narzissmus.

Selbstverschuldete Ohnmacht

Angesichts dieser Umstände wirkt die gerne geäußerte Unterstellung, die deutschen Medien seien gleichgeschaltet und hätten zu viel Macht, geradezu ironisch. Was als Macht erscheint, ist die Einförmigkeit der selbstverschuldeten Ohnmacht. Was wie ein unwillkürlicher Gleichklang wirkt, ist im schlimmsten Fall ein Abgesang.
...
...
http://tinyurl.com/koz7xkh

34
Ulrich Walter

passt hier auch noch einmal hin:

Schöne Neue Welt (-Ordnung): Huxley und Orwell brutal real

Propaganda, Gedankenverbrechen, Verwirrung und Ablenkungskriege

Huxleys gewaltfreie Diktatur durch Zerstreuung sei dabei die Entwicklungsstufe eins, Orwells Tyrannei durch Überwachung, Gewalt und Krieg die Stufe zwei. Beiden gemein ist die Freiheits- und Individualitätsberaubung durch Zwangskollektivismus. Da die beiden Bücher „1984“ und „Schöne Neue Welt“ den meisten Menschen zwar grob bekannt sind, aber dann doch nicht wirklich präsent, sollen in diesem Artikel einige erschreckend reale Details in Erinnerung gerufen werden. Die tausendfach vorhandenen Analogien in unserer Gegenwart sind hier natürlich nicht alle aufzählbar. Nutzen Sie das hier ausgebreitete Raster künftig einfach zur Einordnung Ihrer täglichen totalitären Erfahrungen. Die Welt von heute wurde schon vor Jahrzehnten erdacht.

Faktenfälschung, politisch korrekte Lügen, Geheimdienst-Obstruktion

Das „Wahrheitsministerium“ (Orwellscher „Neusprech“) produziert Lügen, permanente Geschichtsfälschung und Propaganda. Die Menschen in „1984“ erreicht nur mehr ein komplett surrealer Bericht einer nicht existenten Welt.

Gedankenverbrechen, Zensur, einseitige Meinungsgesetze

In „1984“ werden systemkritische Gedanken als Staatsverbrechen behandelt. Das erklärte Ziel der obersten Elite ist es, durch totale Kontrolle und Bedrohung solche „Gedankenverbrechen“ zu verhindern. Orwell räsoniert dazu: „Wo war noch reales, wahres Wissen verankert? Nur in Winstons eigenem Bewusstsein, das unausweichlich (nach Folter und Ermordung) zu Staub zerfallen musste. Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten, wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“ Zudem stumpfen Menschen bei ständigen (aber mangels medialer Unterstützung nicht widerlegbaren) Lügen ab, resignieren dann und hinterfragen die Lügen irgendwann nicht mehr. Was immer die Elite als Wahrheit bezeichnet, IST dann Wahrheit!

Verwirrung, Sex, Drogen, Entertainment, Entwurzelung

Alle nicht-elitären Schichten sind bei Huxley und Orwell permanent von der eigentlich relevanten Realität abzulenken: Die „Proles“ in „1984“ von ihrer superärmlichen Existenz – und die Beta- bis Epsilon-Kasten in Huxleys „Schöne Neue Welt“ durch prä- und postnatale chemisch-genetische Konditionierung, Kollektiv- und Konsumzwang. Dauer-TV-Berieselung sowie billigstes Entertainment und Drogen, staatlich geförderte Promiskuität, Gruppensex und gottlose, aber emotionale Pseudo-Gottesdienste dienen darüber hinaus der Stärkung des Kastenkollektivs. Das von Orwells Partei vorgeschriebene „Zwiedenken“ institutionalisiert geradezu die staatlich gewünschte Verwirrung: Verbreite Thesen, die sich gegenseitig widersprechen; gewöhne dann die Menschen daran, beide Thesen gleichzeitig zu glauben und trotz innerer Unlogik nicht zu hinterfragen. Am Ende kann man jede Lüge erzählen – die Leute werden gelernt haben, aufrichtig alles zu glauben. Menschen verdrängen am Ende die Existenz einer objektiven Realität. Lebenslügen ganzer Gesellschaften bleiben so sehr lange nicht hinterfragt! „Gesunder Menschenverstand“ ist in „1984“ die größte Ketzerei. Winston wird brutal gefoltert dafür, dass er darauf besteht: „Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass 2+2 = 4 ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst.“ „Sklaverei“ ist eben nicht „Freiheit“. Und „Krieg“ nicht „Frieden“. Auch bei uns heute werden immer häufiger negativ besetzte Begriffe von der Propaganda usurpiert und umgedeutet; oder umgekehrt die eigentlich natürlich-positiven Forderungen (etwa nach freier Rede, freiem Markt) kriminalisiert.

Auch wir erleben heute massenmedial die permanente bewusste Verwirrung des gesunden Menschenverstands, des logisch-konsequenten Denkens und des normalen geschmacklichen Empfindens auf allen Ebenen! 2+2 ist bei uns 5, wenn nur ein ZDF-Kleber es oft genug sagt oder wenn die massenmedialen Blockwarte von heute diese Deutung erzwingen. Ebenso wie die Propaganda in „1984“ ganz regelmäßig die Feinde Ozeaniens austauscht (auch rückwirkend!), ist Schizophrenie inzwischen bei vielen Journalisten fast die Regel: heute das eine schreiben – und morgen das Gegenteil, wenn es von oben vorgegeben wird oder opportun erscheint. Zwangsläufig wird dann auch bei den Lesern Schizophrenie und Verwirrung zum gesellschaftlichen Dauerzustand. Es ist von oben beaufsichtigter Irrsinn.
...
...
Beobachten Sie künftig die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Mainstream-Berichte im Lichte der hier beschriebenen Mechanismen. Viele Fragen werden sich so klären. Es hat eben doch alles Sinn, was wir für Wahn-Sinn halten. Der Wahn ist der Sinn. Lernen Sie endlich Neusprech!
http://tinyurl.com/n3m4y3z

35

#67: Ulrich Walter
Was verdient man eigentlich so als Lohnschreiber des GEZ- Reichsrundfunks???

36
Ulrich Walter

#62: Kurt Laburda

Na, da stellen Sie sich jetzt aber dümmer als Sie sind. Obwohl, da irre ich wohl...

WO ist denn der Unterschied zwischen den, Zitat: "goebbelschen ÖR",
und der MSM-Journaille aka FAZ, Spiegel, SZ, Welt, Zeit... bzw. der dpa???

Herr schmeiss Hirn; wobei, scheint beim besten Willen, auch vergebene Liebesmüh.

37
Katrin Meinhardt

#62: Verehrter Herr Kurt Laburda, Ihr Beitrag ist nur zum Teil richtig. Warum? Er ist einseitig, eine Perspektive der Betrachtung ist ungenügend. Dies mag Sie überzeugen, gut, aber es gibt Menschen mit weit höheren Standards und Ansprüchen. Dann, haben Sie die Entwicklung der 20er Jahre in Ihre Betrachtung bezogen? Ich vermute mal nicht. Das ist sehr wichtig. Dann, Ihnen dürfte klar sein, die deutsche Zipfelmütze ist eine Erfindung, nicht wahr? Ein übler Scherz, es gibt sie nicht. Zipfelmützen gibt es im Laden, und die können nix sagen.

Ihr Hinweis zu Obama, könnte richtig sein, bleibt aber verzerrend, weil dieser mordende Oberhäuptling, ganz andere Finanzquellen, und teilweise illegale (selbst Bertelsmann war daran beteiligt), zur Verfügung hatte, und trotzdem war der Sieg, dieser Person nur knapp.

Stellen Sie sich mal vor, Herr Kurt Laburda, Sie sagen, einfach so, ich will demnächst meine Biographie schreiben (lassen) oder ein anderes Thema, und ein klitzkleiner Verlag, der gerade so die Miete zahlen kann, gibt Ihnen einen Scheck über 15 Millionen US-Dollar, ohne dass Sie eine einzige Zeile vorzeigen brauchten. Beim Bill Clinton soll es auch so zugegangen sein.

Mit freundlichen Grüssen

P.S.: Der Tip mit dem Dackel und dem Briefkasten, der ist allerdings nicht schlecht. Darauf liesse sich etwas aufbauen. Ich habe da so eine Idee.

P.P.S.: Und als grundsätzlicher und oft wiederkehrende Fehler ist anzumerken. Wenn wir Objekte betrachten, dann ist die Beschreibung von Bedeutung, des Objektes, die ist sehr wichtig, das Objekt genau zu beschreiben. So genau und präzise wie nötig. Wie Sie das dann benennen wollen, darüber sollte Einigkeit bestehen, zwischen den Diskussionspartnern.

Den Gebühreneinzug gibt es auch in anderen Ländern, ohne Nazi-Vergangenheit.

Die perversen Grünen und deren schrecklichen Verbrechen werden nicht vergessen. Aber die Staatsanwälte sind weisungsgebunden, sprich, wenn ein Staatsanwalt wider den Befehlen der politischen Klasse handeln sollte, dann ist seine Karriere erledigt.

Diese Leute kontrollieren die Medien. In Nordkorea geschieht das Gleiche. In Portugal, ist es ebenso. Studieren Sie den Fall Portugal, dann werden Sie wissen können, was eine korrupte Berichterstattung nur sein kann. Deutschland ist noch nicht am Ende der Fahnenstange. Oder Spanien, informieren Sie sich darüber. Dort gibt es keine wirkliche Meinungsfreiheit.

Überall ist das Problem der Macht. Die Macht kann zum Guten ausgeübt werden, wie hier, bei EIKE, oder zum Nachteil einer anderen Gruppe. Es geht um Interessen. Macht wird es auf der Erde immer geben.

Und es ist nicht das Geld daran schuld, nein. Es ist das Böse und der zum Bösen hintendierende Mensch. Das ist doch glasklar.

Das ist ja das Verbrechen der Schule der einfältigen Aufklärung. Hier haben sich die Typen nicht nur ins Bein geschossen, ins eigene, wohlgemerkt, die Verbrechen sind weitaus grösser, als es denen (und vielleicht auch Ihnen) lieb sein könnte. Das wäre eine klein wenig andere Geschichte.

38
Marvin Müller

#64: T. Heinzow sagte am Freitag, 01.08.2014, 22:56:
=== Zitat ===
@ M.Müller

"Es war wirklich schwer, "wärmster juni" in google einzugeben, um rauszukriegen, woher denn die Aussage stammt... "

Man muß nicht googlen, um zu wissen, auf welchen Datensätzen derartige Aussagen beruhen.
=== Zitat ende ===

Sie sollten sich jetzt aber mal entscheiden Herr Heinzow. Erst leiten Sie aus meiner Kenntniss der Temperaturreihe ab, dass ich den Artikel gelesen haben müsste. Wenn ich dann sage, dass ich einfach nur gegoogelt habe (um rauszubekommen, welche der 4 Reihen denn den Rekord gemeldet hat), sagen Sie, man weiss doch, welche Reihen denn in Frage kommen. Das heisst aber wiederum, man, muss den Artikel doch nicht gelesen haben.

Sie sind nicht zufällig gerade dabei, mit Ihrem Handbuch zu üben, oder? Ihr Art der Diskussion suggeriert das irgendwie ...

PS: Wie ich inzwischen gesehen habe, reicht auch das Lesen des Artikels nicht aus, um die Temperaturreihe zu erfahren. Die wird im Artikel gar nicht erwähnt. Sie haben also bereits mit ihrer ersten Anmerkung, ich müsse den Artikel gelesen haben, die Unwahrheit gesagt.

39

@ #59 H. Urbahn

" Die weltweit gemessenen Temperaturen haben nichts miteinander zu tun,"

Die haben sehr wohl etwas miteinander zu tun. Schauen Sie sic mal eine (semi)-globale Temperaturkarte an, gibt es unter wetterzentrale.de

Der Zusammenhang ist sehr leicht erkennbar.

40

@ M.Müller

"Es war wirklich schwer, "wärmster juni" in google einzugeben, um rauszukriegen, woher denn die Aussage stammt... "

Man muß nicht googlen, um zu wissen, auf welchen Datensätzen derartige Aussagen beruhen.

" alles Dinge, die nichts mit dem von mir gesagten zu tun haben ..." behaupten Sie.

41

#56: Ulrich Walter sagt:
am Freitag, 01.08.2014, 12:28

#36: T.Heinzow

"Ihre Zielrichtung ist auch klar. Sie möchten den einzig seelig machenden Goebbelschen Propagandaeinheitsbrei im modernen Outfit namens ÖR."

Mit Verlaub: was erdreisten Sie sich! Damit unterschreiten Sie sämtliche Forentrolle hier. Lange nicht mehr solch bösartige Unterstellungen/hanebüchenen Schwachsinn gelesen...
----------------
Dann besorgen Sie sich mal die Tagebücher des Dr. Goebbels.
Oder aber- als Starter hier eine kurze Zusammenfassung;
habe diesen Beitrag schon mehrfach gepostet,
da aber immer neue Freunde diesen Blog besuchen, setze ich ihn nochmal ein. Daten und Vorgänge zur Zeit des dritten Reiches entstammen den Tagebüchern des Dr. Josef Goebbels. Auf gehts:
Vielleicht noch was zum “öffentlich rechtlichen Rundfunk”.
In Kenntnis der Mentalität der deutschen Zipfelmütze (hündisch der Obrigkeit unterwürfig und ihren Anweisungen und Aussagen tiefgläubig ergeben) hat Dr. Josef Goebbels unmittelbar nach Machtantritt (1933, 30. Jan.) zusammen mit dem damals neuen Reichspropagandaministerium und dem ihm zutiefst ergebenen Reichssendeleiters Eugen Hadamovsky dieses System (Reichsrundfunk)- einschliesslich Gebühreneinzug- installiert und die Entwicklung des Volksempfängers befohlen. Dieser wurde im August 1933 zur Funkausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt und am ersten Tag mehr als 100.000 mal verkauft (manche sprechen von 160.000 Geräten). Bei diesem Erfolg wollten auch andere etwas vom Kuchen abhaben, z. B. ein Konsortium von fünf Lautsprecherherstellern, geführt von „Grawor“, einem Berliner Hersteller.
Der Verkaufsslogan war: “Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger”.
1936 zur Olympiade begannen die ersten gut brauchbaren Fernsehübertragungen. Ein Gerätestandart für die Empfänger war ebenfalls entwickelt und „Volksfernseher“ übertrugen die Spiele in Fernsehstuben in Berlin, Leipzig, etc.
Da ja alles schlimm war, was von den Nazis kam, hat man es wunderbarerweise (einschliesslich Gebühreneinzug) bis auf den heutigen Tag beibehalten und setzte sich so fein ins gemachte Netz. Logisch, dass diese Reichsrundfunkanstalten nur das zu senden und so zu kommentieren haben (und hatten), wie das Herrschende es verlangt(e)! Ansonsten ist es aus mit Pfründen, siehe Eva Herrmann. (und seinerzeit Eugen Hadamovsky, der 1942 in Ungnade fiel und an der Ostfront verschwand- 1944 verlor sich seine Spur)
Mit freiem Journalismus hat das soviel zu tun, wie ein Dackel mit einem Briefkasten.
Motto: Grüner befiehl, wir schmieren!!
Das “Grüne” ist übrigens eines der besten Beispiele, wie man der deutschen Zipfelmütze
etwas unterjubelt: zum Beispiel, dass diese Zusammenrottung von Pädophilen für sie (die deutsche Zipfelmütze) eine wähl- und regierungsfähige, die Umwelt schützende Partei zu sein hat. Und das klappt vorzüglich, siehe Kommunalwahl Stuttgart und neuerdings auch NRW!!
PS: Obama musste für die Übertragung seiner Wahlreden ca.8 Mio. Dollar löhnen.
Man stelle sich das Grauen für “unsere” Politoligarchie vor, wenn sie das Gleiche tun
müsste: Für die Verbreitung des eigenen dumpfen Geschwafels auch noch selbst zahlen zu müssen. Aber dafür hat man eben die GEZ und unterwürfige Zipfelmützen (siehe oben), die das mitmachen und gezwungenermassen ihnen das Bezahlen abnehmen!!!
Gruss von einem total stinkigen
Yogi
Nochwas: Ich kann mich an eine Sendung von SAT 1 erinnern. Dort wurde ein Rechner innerhalb des Rechenzentrums des Berliner Bundesmelderegisters gezeigt, der direkt mit der GEZ in Köln verbunden war und jede Veränderung dieser sofort mitteilte (Umzug, Wiedereinstieg ins Berufsleben, etc., kurzum jeden Zustand,der eine Relevanz für das Eintreiben der Gebühren hat). Leider konnte ich es damals nicht aufnehmen, deshalb meine Bitte: Weiss einer mehr?

Google- Tip: Intendantengehälter ARD/ZDF.
Dafür lüge ich auch das zusammen, was mir befohlen wird. (vielleicht auch nicht)

42

#13: H. Hoffmeister sagt:
Ich frage meine Mitdiskutanten hier bei EIKE: War mein online-Kommentar zensurwürdig ?.
================================
Sehr geehrter Herr Hoffmeister, auf ihre direkte Frage eine ehrliche Antwort: Nein.

Allerdings war er auch alles andere als veröffentlichungswürdig.
Nichts als sinnlose rhetorische Fragen und kindische Unterstellungen.
Würde die FAZ alle Kommentare dieser Art veröffentlichen, müßte sie dafür ihren Webspace verzehnfachen.
Gruß
Hans Jung

43

#41 Sehr geehrter Herr Dr. Kuhnle,
von meiner Seite nur noch einmal diese Antwort:
Wenn ein mittelungsverfahren, daß anzuwenden ist, nicht aus den Daten sich ergibt, kann man auch nicht irgendein Verfahren als "vernünftig" bezeichen. Das arithmetische Mittelungsverfahren wird willkürlich ausgewählt und das nur weil es ein passendes Ergebnis liefert. Die weltweit gemessenen Temperaturen haben nichts miteinander zu tun, so daß die durchgeführte Mittelung keine Temperatur ergibt (übrigens dem stimmt sogar unser AGWler Bäecker zu). Wenn Sie sich wirklich einmal informieren wollen, dann lesen sie dazu die Arbeit von R. Mckitrick et al. " does a global temperature exists?".
Ansonsten betrachte ich die Diskussion als beendet.
MfG

44
Marvin Müller

#55: T.Heinzow sagte am Freitag, 01.08.2014, 11:59:

=== Zitat ===
@ #48 M. Müller

"Ich habe den artikel nicht mal gelesen, ..."
Und dann wissen Sie um die "globale" Temperaturreihe als Basis des Mihm-Artikels?
=== Zitat Ende ===

Es war wirklich schwer, "wärmster juni" in google einzugeben, um rauszukriegen, woher denn die Aussage stammt...

Der Rest ist auf dem gleichen Niveau - Spekulationen, Behauptungen, ..., alles Dinge, die nichts mit dem von mir gesagten zu tun haben ...

45

@ #45 P. Jensen

Der Mann ist ein bezahlter Forenstörer. Die EE-Industrie, der BEE, BWE ... bedienen sich dieser Leute, um die Kritiker ihrer miesen Geschäftemacherei mundtot zu machen.

"Unser beliebter Herr Diehl darf ja wohl hier bei EIKE nicht mehr schreiben."
Darüber habe ich keinerlei Erkenntnisse.

"Der Unsinn, den Herr Diehl da ablässt, ..."

Das ist die Aufgabe der Forenstörer: Provozieren, beschäftigen und ablenken.

besso keks geniale Idee mit den Hitparaden verkürzt die Antworten ... ,-)

Jedenfalls hat die Zahl der hitverdächtigen Posts stark abgenommen ... 😉

"Da müssen die BWLer erst noch mit vertraut werden, wie man auch bei ihnen erkennen kann. Deshalb sind die ja auch so nachhaltig wertvoll."

Er hat doch Recht: Für die Banker, Projektierer, Finanzminister und Projektierer sind die wertvoll. Der Rest blecht für diese werthaltige Uralttechnik.

Ich habe hier mal eine Adresse, wo studierte Leute sogar mit Dr. jede Menge Unfug im kirchlichen Auftrag verzapfen: http://tinyurl.com/lkxr72t

Wer hat Interesse daran über diese Stelle an einer soziologische Kurzstudie mitzuwirken?

46
Marvin Müller

#42: Klaus Berserk sagte am Donnerstag, 31.07.2014, 20:29:
=== Zitat ===
Hallo Marvin Müller, sie schreiben in #27

"Da kann ich Sie aus eigener Erfahrung beruhigen, das wird bereits getan..."

Sie meinen, hier werden keine kritische Lesermeinungen veröffentlicht? Das kann ich mir nicht vorstellen, es gibt jede Menge Leute mit Mainstreammeinungen, die hier schreiben.
=== Zitat Ende ===

Ich kann verstehen, dass Sie sich das nicht vorstellen können. Man sieht ja nicht, dass Beiträge nicht veröffentlicht werden, die sind dann einfach nicht da. Ich kann ihnen daher nur meine Erfahrung schildern. Als ich hier noch intensiver mitdiskutiert hatte, gab es Zeiten, da ist jeder dritte Kommentar von mir unter den Tisch gefallen. Teilweise mußte ich meine Kommentare derart weichspülen, dass von meinem eigentlichen Anliegen nur noch zwischen den Zeilen etwas zu sehen war. Das tue ich mir nicht mehr an.
Aber wenn Sie mal ein "aktuelles" Beispiel sehen wollen ... Werfen Sie mal einen Blick auf den Artikel "Pro & Kontra Treibhauseffekt: Austausch von Argumenten – Spencer versus Postma". Dort habe ich mindestens zwei Kommentare abgegeben - Sie werden nicht einen finden. Einer der Fachbeiräte -- Lord Christopher Monckton -- hatte sich auf WUWT zum Originalartikel geäußert. Da der Artikel hier eine Übersetzung war, dachte ich, ich übersetz den Kommentar auch mal, damit er auch denen zugänglich wird, die des Englischen nicht so mächtig sind. Der Kommentar wurde nicht veröffentlicht. Sie können ihn hier lesen: http://preview.tinyurl.com/kb8ol2k

47
Ulrich Walter

#36: T.Heinzow

"Ihre Zielrichtung ist auch klar. Sie möchten den einzig seelig machenden Goebbelschen Propagandaeinheitsbrei im modernen Outfit namens ÖR."

Mit Verlaub: was erdreisten Sie sich! Damit unterschreiten Sie sämtliche Forentrolle hier. Lange nicht mehr solch bösartige Unterstellungen/hanebüchenen Schwachsinn gelesen...

48

@ H.Hoffmeister #51

"Ich entschuldige mich."

Brauchen Sie nicht, da man in diesem schnellebigen Medium so manches ganz einfach übersieht. 🙂

"Nehme das in meinem FAZ-Fall nicht an, kann es aber auch nicht beweisen."

Die Häufung derartiger Vorfälle ist hierzu ein gewichtiges Indiz.

Allerdings scheint die FAZ in der Tat auf den EEG- und Energiewendezug aufgesprungen zu sein, denn in Rhein-Main ist ein grottenschlechter Artikel über die Verdienstmöglichkeiten mit einem Windpark in einem Stadtwald zu finden.

49

@ #48 M. Müller

"Ich habe den artikel nicht mal gelesen, ..."
Und dann wissen Sie um die "globale" Temperaturreihe als Basis des Mihm-Artikels?

"Sie: Die globale Temperaturreihe hat Probleme."

Ist das entscheidende Kriterium der Beurteilung Ihres Beitrages.

"Das ist eine pure Behauptung."

Die daraus resultiert, daß Sie Prof. L. angreifen und nicht den Verfasser des Artikels, der irgendwelche Temperaturreihen ohne signifikante Aussagekraft heranzieht, um eine These als bewiesen anzusehen.

Wohlgemerkt: Es geht nicht um die These sondern um die Behauptung, daß sie bewiesen sei.

50

@ #50 K. Meinhardt

Die religiöse Wahrheit ist: "Gott ist allmächtig".

Die göttliche Wahrheit ist: Gott kann keinen Stein erschaffen, den er nicht aufheben kann.

Und schwarze Löcher gibt es deswegen auch nicht. 😉

51

@ K. Berserk #44

"sich mit ziemlich nebensächlichen Dingen zu beschäftigen"

Religion und religiöse Riten sind keineswegs nebensächlich sondern wesentliche Bestandteile der Machtausübung.

Hitler ließ seine Parteitage nach dem Muster der kath. Prozessionen organisieren.
Stalin praktizierte dasselbe.
Ulbricht, Honecker ... auch.
Die Priester zelebrieren mit ihren Ministranten den Einzug in die Kirche.
Die Verfassungsrichter zelebrieren das auch so.
...

Unwichtig? Mitnichten.

52
H. Hoffmeister

#43 Herr Heinzow,

Sie haben Recht, ich habe zu unrecht angenommen, dass Sie bewusste Zensur bagatellisieren. Ich entschuldige mich. Wenn etwas versehentlich nicht veröffentlich wird ist das in der Tat nicht relevant. Nehme das in meinem FAZ-Fall nicht an, kann es aber auch nicht beweisen.

Viele Grüße H. Hoffmeister

53
Katrin Meinhardt

#44: Sehr geehrter und verehrter Herr Klaus Berserk, Sie müssen sich vor niemanden (!) verstecken. Unterlegen sind Sie in keinster Weise. Das ist ein Märchen. 🙂

Wie besiegen Sie den verehrten Herrn T. Heinzow?

Schreiben Sie immer die Wahrheit. Dann scheitert er grandios. 🙂

Machen Sie bitte hier mit, auch Sie sind eine Bereicherung. Ohne jeglichen Zweifel.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Die Wahrheit ist der Chef vom verehrten Herrn T. Heinzow. Sehr oft zofft er sich mit ihr, und das ist aufmüpfig und vergeblich. 😉 + :))

54
Marvin Müller

#39: T.Heinzow sagte am Donnerstag, 31.07.2014, 17:19

=== Zitat ===
@ #35 M. Müller

"Wenn Sie jetzt auch noch kurz erklären könnten, was Ihre Ausführungen mit dem von mir geschriebenen zu tun haben?"

Ist doch selbsterklärend, aber wohl nicht für Sie.
=== Zitat Ende ===

Sie scheinen aber auch Schwierigkeiten zu haben, das zu erklären, da eine Erklärung offensichtlich fehlte. Daher versuche ich nochmal in zwei Sätzen meine Kommentar und ihre reaktion zusammenzufassen:
Ich: Her Lüdecke vergleicht eine lokale Temperaturreihe mit einer globalen Temperaturreihe.
Sie: Die globale Temperaturreihe hat Probleme.

Wo ist da jetzt der Zusammenhang? Ihr Statement hätten Sie auch ohne meine Aussage treffen können ...

=== Zitat Heintzow ===
Sie finden den Artikel von Herrn Mihm ja OK
=== Zitat Ende ===

Das ist eine pure Behauptung. Ich habe den artikel nicht mal gelesen, kann mir also gar keine Meinung dazu bilden und habe zum eigentlichen Artikel auch gar nichts gesagt. Wäre also nett, wenn Sie hier keine unfundierten behauptungen in den Raum stellen.

=== Zitat ===
"der Originaltext von Herr Lüdecke hätte einige gut geeignete Zitate hergegeben ..."

Ich bin aber nicht Sie. Was unsereins zu kritisieren (Sie wissen ja, daß das + und - einschließt) meint, wird kritisiert, aber bestimmt nicht das, was Sie oder andere möchten.
=== Zitat Ende ===

Ich habe Sie nicht gebeten (oder gar bestimmt) nicht zu kritisieren. Ich habe Sie lediglich gebeten, Ihre Kritik in den richtigen Kontext zu stellen. Wenn Sie NOAA kritisieren wollen - machen Sie ruhig. Aber suchen Sie sich einen passenden Aufhänger. Wenn Sie mich kritisieren wollen- auch gut. Aber dann kritisieren Sie etwas, was ich gesagt habe, was in diesem Falle eine Anmerkung zum Vergleich einer lokalen mit einer globalen Temperaturreihe war ...

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@ #44 K. Berserk

"Es ist meine Entscheidung, welche Zeitung ich bestelle und welche nicht."

Selbstredend ist das Ihre, die auch niemand zu kritisieren hat, wenn Sie diese nicht so begründen würden, wie Sie es taten.

Überspitzt: "Ich lese und bezahle die Zeitung nur, wenn sie das schreibt, was in mein Weltbild paßt."
Kritisiert wird Ihre Begründung oder Rechtfertigung für etwas, was Sie nicht zu rechtfertigen haben.

Klassischer Fall von Boykott aus egozentrischen Motiven unter Mißachtung der Rechte des Boykottierten.

"... anderen Leuten zu sagen, was sie von deren Glauben und Zeitungsabos halten."

Ich habe mich zu Ihrem Glauben (Religion) und Ihrem Zeitungsabo nicht negativ geäußert.

Es steht aber jedem Bürger zu sich zu den Handlungen, Äußerungen, Rituale z.B. von Priestern zu äußern und natürlich sich mit der Meinung eines Zeitungsredakteus zu befassen.

Gestern schaute ich mir wie versprochen eine Messe an. Interessante Veranstaltung mit 3 Priestern, zwei Ministranten und ca. 30 Leuten in den Bänken, überwiegend Frauen.

Und dann liegt da noch gratis die Kirchenzeitung rum.

Mit einem Artikel, der ins Auge sticht: "Der grüne Hahn".

Inhalt: Die üblichen Floskeln des Ökowahns.

Ich drücke es mal so aus: Instrumentalisierung des "Glaubens" für ökonomische Zwecke: "Kommt das Thema mwelt in unseren Gottesdiensten vor?"

Niemand schießt auf Sie. In der "Schußlinie" befinden sich Heuchelei und Mißbrauch der Religiosität der Menschen. Der Artikel der Frau Dr. Martina Scatulla ist ein "schönes" Beispiel dafür.

56
Ulrich Walter

FAZ und Mihm immer schwachsinniger:

Energiewirtschaft Droht Stromkunden ein neuer Kostenschub?

Neue Instrumente für mehr Versorgungssicherheit auf dem Strommarkt könnten schon bald große Folgen für Stromkunden haben. Regierungsgutachter erwarten Zusatzkosten von bis zu 15 Milliarden Euro.
...
Sollte die Regierung an Instrumente für Versorgungssicherheit denken, empfehlen die Gutachter die Einführung einer „strategischen Reserve“, in der (Kohle-)Kraftwerke für den Notfall gegen Entgelt bereitstünden. Das Konzept hatte der BDEW als Übergangslösung empfohlen, um in einem weiteren Schritt einen „dezentralen Leistungsmarkt“ zu entwickeln. Dort erhielten die Kraftwerke nicht nur Geld für den erzeugten Strom, sondern allein dafür, dass sie dazu bereit wären. Der VKU, der das Modell präferiert, hat seinerseits ausrechnen lassen, dass die Verbraucher damit unter dem Strich weniger zahlen müssten.

http://tinyurl.com/pakzwkd

57

@ #41 Dr. Kuhnle

"Das arithmetische Mittel der bodennahen Lufttemperatur sagt demnach nicht viel."
Richtig, aber der aussagekräftigere Wert der mittleren Schichtdicke der relativen Topographie 1000/500 hPa ist letztendlich mit den wenigen Radiosondenstationen nicht genau genug zu bestimmen. Also nimmt man den schlechteren von der Höhe der Peplopause und Tropopause und Strahlungsbedingungen (Bodenfeuchte, Bewuchs ..., Windgeschwindigkeit, Wellenhöhe, Durchmischung, ...) abhängigen Wert der Temperatur in ca. 2m Höhe.
Jedermann weiß, daß die Tagesmaximumtemparatur von der Höhe des Kondensationsniveau und der Höhe der Peplopause abhängt, weil dadurch die konvektive Bewölkung limitiert wird. (ist natürlich weitaus komplexer, da der Temperaturgradient der Troposphäre und der feuchtadiabatische bei Kondensationsniveau niedriger als Peplopause noch eine zusätzliche Rolle spielen).

Den Einfluß der Bewölkung kann man bei einem Temperaturschnitt (TMAX, TMIN) West-Ost vom mittleren Westen der USA bis zum Atlantik z.B. in 40°N erkennen. Trotz einer westlichen Grundströmung sind die mittleren Maximumwerte im Sommer im Westen höher als im Osten. Und TMIN ist im Osten höher.

Das ermöglicht dann auch eine Überprüfung der Parametrisierung der Bewölkungs- und Strahlungssimulation (etc.) durch die GCM.

58

Übrigens Herr Heinzow,

schauen Sie mal hier:

http://tinyurl.com/jw6xynp

Unser beliebter Herr Diehl darf ja wohl hier bei EIKE nicht mehr schreiben. Dafür tobt er sich jetzt im SMA-Blog aus. Und Sie waren auch schon Thema. 🙂

Der Unsinn, den Herr Diehl da ablässt, ist fast noch größer als hier. Letztes Zitat:

"Vergessen Sie alles was Sie BWL bezüglich hier aufführen, die EE haben ihre eigenen Gesetze. Da müssen die BWLer erst noch mit vertraut werden, wie man auch bei ihnen erkennen kann. Deshalb sind die ja auch so nachhaltig wertvoll. Im Gegensatz zu den konventionellen Kraftwerken, brauchen die EE nicht eine gesamte Wertschöpfungskette, um ihre Armotisation zu realisieren."

Ohne Worte! :-)))

59
Klaus Berserk

Lieber Herr Heinzow, ich weiß wirklich nicht, warum sie meinen, gegen mich schießen zu müssen. Dabei geht es um ziemlich private Sachen. Es ist meine Entscheidung, welche Zeitung ich bestelle und welche nicht. Möchten sie mir die Entscheidung abnehmen? Möchten sie mir auch sagen, welchen Glauben ich haben darf und welchen nicht? In Gegensatz zu ihnen, kommentiere ich den Glauben und die Zeitungslektüre anderer Menschen nicht. Weder im Internet noch in meinem Umfeld.

Glauben sie wirklich, dass sie es nötig haben, anderen Leuten zu sagen, was sie von deren Glauben und Zeitungsabos halten. Sie sind ein hervorragender Wirtschaftskenner und Wissenschaftler, soweit ich das verfolgt habe. Man kann sich wirklich nur wünschen, dass die Bevölkerung nur einen Bruchteil ihres Wissen besitzt. In der Politik ist es ebenso, viele Fehlentscheidungen hätte man vermeiden können. Sie klären zum Glück die Menschen auf, aber leider, leider, leider halten sie sich mit so nebensächlichen Dingen auf, wie beispielsweise welche Zeitungen ich lese. Ich habe im Leben schon einige hochintelligente Menschen kennengelernt. Da staunte man nur, was die alles konnten und was die hätten alles werden können. Aber leider haben sie angefangen sich mit ziemlich nebensächlichen Dingen zu beschäftigen, die vergebene Lebensmüh waren. Ich habe das oft nie verstanden. Aber es war deren Leben.

Ich möchte einfach keinen Streit mit ihnen. Das ist einfach Zeitverschwendung. Rhetorisch und auch intellektuell wäre ich ihnen unterlegen. Ich möchte einfach was lernen und herausfinden, wie ich die Menschen in meinem Umfeld davon überzeugen kann, was für ein Unsinn mit der ganzen Klimasache passiert.

60

@ #40 H. Hoffmeister

"Im Gegensatz zu Ihnen fände ich bewusste Zensur dennoch sehr bedenklich."

Wieso unterstellen Sie mir, ich wäre für "bewußte" Zensur?

Zensur ist immer Vorsatz. Und Zensur ist abzulehnen. Allerdings findet die freie Meinungsäußerung ihre Grenze bei den Rechten anderer.

Leider ist Zensur inzwischen alltagsüblich und findet besonders in den Parlamenten und Parteien statt. Im Bereich der Klimapolitik etc. ganz besonders, weil es da um Geschäfte geht.

Inzwischen ist leider auch die Wissenschaft betroffen, wo man seitens der Politik an Professoren herantritt, um unliebsame wissenschaftliche Äußerungen zu unterbinden. In der Folge von zwei in der FAZ veröffentlichten Leserbriefen meinerseits und diverser Vorträge gab es diese allerdings gescheiterten Versuche (sogar von der Regierung).

Heißt allerdings, daß es in dem Bereich auch Erfolge geben muß, denn sonst würden die das nicht versuchen.

Wissenschaftsbetrug ist mir übrigens auch untergekommen.

61
Marvin Müller

Ich verstehe ja irgendwie, dass Herr Lüdecke nicht so glücklich ist mit dem Artikel in der FAZ. Aber stört es hier niemanden, dass sein Statement zum wärmsten Juni auch nicht gerade das gelbe vom Ei ist? Es ist doch klar, dass hier von einer globalen Temperaturreihe die Rede ist - wie kann man die mit einer lokalen vergleichen und dann sagen, die Aussage über einen global wärmsten Juni sei Blödsinn, weil es lokal schon mal wärmer war? Wo bleibt da die Skepsis? Auf der Strecke, weil das gesagte schön zur eigenen Empörung passt?

Vielleicht lohnt sich ja doch nochmal ein Blick auf die Erklärung der NOAA, die deutlich sagen:
- es geht um die kombinierte globale gemittelte Land/See Temperatur: "The combined average temperature over global land and ocean surfaces for June 2014 was the highest on record for the month, at 0.72°C (1.30°F) above the 20th century average..."
- bezogen auf England war es nur einer der 9.-wärmsten Juni (seit 1910) - es gab also lokal andere wärmere Monate: "The June temperature for the United Kingdom tied with 2010 as the ninth warmest June since records began in 1910, at 1.2°C (2.2°F) above the 1981–2010 average."

62
Klaus Berserk

Hallo Marvin Müller, sie schreiben in #27

Da kann ich Sie aus eigener Erfahrung beruhigen, das wird bereits getan...

Sie meinen, hier werden keine kritische Lesermeinungen veröffentlicht? Das kann ich mir nicht vorstellen, es gibt jede Menge Leute mit Mainstreammeinungen, die hier schreiben. Bisher habe ich noch nicht erlebt, das ein Beitrag von mir oder anderen nicht veröffentlicht wurde.

An die Admins von EIKE, können sie die Aussage von Marvin Müller bestätigen oder ist das nur Unsinn, um das Ansehen von EIKE zu beschädigen?

63

@#33 Sehr geehrter Herr Urbahn,

Das arithmetische Mittel der Temperaturen zu bilden scheint mir vernünftig. Um die Energiebilanz der Erde zu beurteilen, zählt der Wärmeinhalt, und der hängt bei gegebener Wärmekapazität linear von der Temperatur ab. Allerdings ist der Wärmeinhalt der Ozeane ungleich größer als die der Atmosphäre. Die Weltuntergangspropheten behaupten ja auch, dass seit 1997 der Wärmeinhalt der Atmosphäre zwar nicht zugenommen hätte, dafür aber der der Weltmeere, insbesondere in tiefen Schichten, damit auch ja niemand diese Behauptung überprüfen kann.

Neben der Wärmekapazität sind auch Phasenumwandlungen zu beachten. Wenn das grönländische Eisschild tendenziell abnimmt, kostet auch dies sehr viel Energie, genau wie die Erhöhung der Luftfeuchte. Auch das Meereis ist nicht zu unterschätzen. Das arithmetische Mittel der bodennahen Lufttemperatur sagt demnach nicht viel. Sie haben Recht.

Gruß, Dr. Kuhnle

64
H. Hoffmeister

#37 Herr Heinzow

Danke für den Hinweis, lustig/traurig ist, dass mein Kommentar offensichtlich erst freigeschaltet wurde, als der Mihm-Beitrag bereits wieder von der online-Seite verschwunden war. Und natürlich findet meinen Beitrag auch keiner gut - weil nur von sehr wenigen gelesen (bzw. nicht goutiert, wie von Ihnen). Andere Kommentare wurden praktisch zeitgleich mit dem Verfassen zugelassen. Aber das nur am Rande.

Im Gegensatz zu Ihnen fände ich bewusste Zensur dennoch sehr bedenklich. Werde das aber weiter beobachten, um der FAZ nicht unrecht zu tun.

H. Hoffmeister

65

@ #35 M. Müller

"Wenn Sie jetzt auch noch kurz erklären könnten, was Ihre Ausführungen mit dem von mir geschriebenen zu tun haben?"

Ist doch selbsterklärend, aber wohl nicht für Sie. Man sagt zu der Methode der Behörde, auf die Sie sich berufen (Sie finden den Artikel von Herrn Mihm ja OK) auch heute noch Äppel mit Birnen vergleichen.

"der Originaltext von Herr Lüdecke hätte einige gut geeignete Zitate hergegeben ..."

Ich bin aber nicht Sie. Was unsereins zu kritisieren (Sie wissen ja, daß das + und - einschließt) meint, wird kritisiert, aber bestimmt nicht das, was Sie oder andere möchten. Da würde ich fremdbestimmt sein. Und das schmeckt mir in der Wissenschaft gar nicht.

66
Katrin Meinhardt

#37: Schau einer mal an, der Möchtegern-Ehrenretter, von und für die FAZ? Einspruch, Euer Ehren, und verehrter Herr T. Heinzow. Ein Wahl-Hamburger wildert in einer ihm fremden Stadt.

Bei EIKE ist für (diese Art) unsaubere Arbeit kein Platz mehr frei. 🙂

Es liesse sich auch so erklären. Irgend ein Funktionär, bei der FAZ, liest hier mit, und hat dann die Datenbank durchforstet, und [...] Das reicht aber nicht. Bei der FAZ wurde zensiert. Darauf können Sie Schlaftabletten nehmen, so sicher ist das. Und die zensieren auch weiter. Mit diesem Adamsköstum kommen Sie nicht weit. Njet.

Wissen Sie es genau, wie es war? 😉 Würden Sie dafür Ihre Hand ins Feuer legen wollen? :))

Nix Pillepalle, Nirwana gibt es nicht. Deschner kommt woanders hin. :))

Mit humorvollen Grüssen

Die FAZ zensiert. Die Welt auch. Spiegel auch. Süddeutsche. Wer hätte dies gedacht? Der verehrte Herr T. Heinzow. 🙂 Das haben Sie ja kürzlich dezenter auch versucht, dezenter, beim letzten Beitrag, hier bei EIKE, zum Fall FAZ. Mir ist es nicht entgangen. Njet, njet. Die FAZ wird den Bach hinunter schweben, aber es wird. 😉 Ihre Rettungsversuche werden nichts bringen. Gar nix. :)) Die leisten vorzügliche Arbeit, das gebe ich Ihnen gerne schriftlich.

67

@ #13 H. Hoffmeister

Worüber regen Sie sich eigentlich auf? Ihr Kommentar ist in der FAZ veröffentlicht!

Von mir fehlt auch einer, aber das liegt an der Software der FAZ und nicht an "Zensur". Unter Meine Beiträge ist der als freigegeben gekennzeichnet.

Ist doch Pillepalle, wenn mal ein Kommentar im Nirvana verschwindet.

68

@ #23 U. Walter

"sobald Sie einen viel harmloseren Kommentar als den Ihren (auch harmlos!) posten, werden Sie/Ihre email auf eine schwarze Liste gesetzt. Selbst wenn Sie dann einen Artikel ausdrücklich loben, erscheint Ihr Kommentar nicht...
Habe ich selbst probiert, ist bei allen Schmierblättern wie FAZ, Zeit, Welt, Spiegel, ... so!

ALLE ABOS KÜNDIGEN!!!"

Allein der Beweis fehlt.

Behaupten können Sie viel, wenn der Tag lang ist.

Ihre Zielrichtung ist auch klar. Sie möchten den einzig seelig machenden Goebbelschen Propagandaeinheitsbrei im modernen Outfit namens ÖR.

69
Marvin Müller

#31: T.Heinzow sagte am Donnerstag, 31.07.2014, 14:15

"@ #26 M. Müller

'above the 20th century average...'
...
Ist alles sehr überzeugend."

Wenn Sie jetzt auch noch kurz erklären könnten, was Ihre Ausführungen mit dem von mir geschriebenen zu tun haben?
Falls es keinen Zusammenhang geben sollte, wöre es nett, wenn Sie sich das nächste mal einen anderen Aufhänger suchen, der Originaltext von Herr Lüdecke hätte einige gut geeignete Zitate hergegeben ...

70

@ #21 k. Berserk

"P.S.: Ich werde mein FAZ-Abo fristgerecht kündigen."
Religionsfreiheit (Oberbegriff Meinungsfreiheit) einfordern, sich über angebliche pauschale Verurteilung einer Berufsgruppe (Priester als professionelle Heuchler [werde um 1800 einem zuhören und dann vielleicht berichten ;-)]) beschweren und dann eine ganze Redaktion abstrafen, weil dort noch keine Zensur herrscht, wie in anderen Redaktionen.

Ob das vielleicht unter "Heuchelei" zu subsumieren ist?

Was meinen Sie Herr Berserk?

71

sehr geehrter Her Dr. Kuhnle,
bei aller Sympathie für Ihre immer interessanten Beiträge, aber eines ist ganz sicher: Es gibt keine "Globaltemperatur". Lesen Sie dazu endlich einmal die Arbeit von R. McKitrik et al. Allein die Tatsache, daß das Mittelungsverfahren willkürlich gewählt werden muß, da es sich nicht aus den Daten ergibt, zeigt dies. Warum wählen sie und andere z.B nicht das harmonische Mittel aus der unendlich großen Anzahl der Mittelungsverfahren? Die daraus resultierende "Globaltemperatur" wäre dann ein Werrt unter 0°C.
mfG

72
Katrin Meinhardt

#31: In der Tat, verehrter Herr T. Heinzow, sehr überzeugend. Angesichts solch unterirdischer Arbeit, die mit seriöser methodischer Arbeit, wenig zu tun haben kann, dies sieht ein russischer Esel, aus weiter Entfernung, von den Freunden des anthropogenen UN-Klimas und der geplanten Weltdiktatur (der Abkömmlinge der Affen).

Welch ein Glück, die Methoden sind unbestechlich. 🙂

Und es ist ein Gerücht, dass der Esel, nix im Kopf haben kann. Das Schwein wird auch unterschätzt. Eigentlich ist es eine Beleidigung, für jegliche Tierart. Schade. Diese AGW-ler, sind fürchterlich, böse. Warum moralisieren die, von morgens bis abends, von abends bis morgens, und was weiß ich noch alles. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein Labyrinth. Schrecklich.

Das ist kein Zufall. 🙂

73

@ #26 M. Müller

"above the 20th century average..."

Interessanter Wert, vor allen Dingen wenn man weiß wieviele Meßstationen es gab, insbesondere auf den Meeren und Eisflächen ... .

Und dann noch die gut positionierten Thermometer stromabwärts von Kraftwerken, auf Parkplätzen, neben Klimaanlagenauslässen, ... .

Dazu die Homogenisierung und gezielte Auswahl von besonderen Referenzstationen. Flughafen Fuhlsbüttel ist so eine, die bekanntermaßen besonders geeignet ist. Schleswig mitten in der Stadt ist auch bestens geeignet.

Ist alles sehr überzeugend.

74

Das mit dem wämsten Juni ist ein typischer "Beweis" der gefährlichen antropogenen Erderwärmung für geistige Nichtschwimmer. Es ist einfach nur unlogisch.

1) Die genaue Globaltemperatur von 1880 ist unbekannt. Damals wurden weite Bereiche messtechnisch nicht erfasst. Die angegebenen Werte beziehen sich nur auf wenige lokale Daten.

2) In Europa ist es im 20. Jahrhundert tendenziell wärmer geworden. Über die Ursachen sagt dies nichts aus.

3) Global gesehen ist die Oberflächentemperatur der Erde seit 1997 tendenziell stabil, allerdings auf höherem Niveau als davor.

4) Bei den globalen Temperaturen gab es in der Vergangenheit immer wieder Manipulationen. Das Vertrauen in die undurchsichtig ermittelten Globalwerte ist eher gering.

5) In Deutschland sind die Temperaturen seit 1987 tendenziell stabil. Hier liegt das Niveau deutlich über dem der Zeit davor. Die Differenz zu 1954-1987 ist über 1 K.

6) Logischerweise stammen die meisten Monatsrekorde in Deutschland aus der Zeit nach 1987 (global nach 1997). In Deutschland fallen 8 von 12 Monatsrekorden in diese Zeit.

7) In Deutschland gibt es seit 1987 für jeden Monat 27 Werte. Die Wahrscheinlichkeit eines neuen Rekords (in diesem Zeitraum) ist somit 1/27. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies dann auch ein Rekord der Letzten 250 Jahre ist, liegt dann bei 1/27 * 8/12 = 2,5%.

8) Aus 7) folgt, dass es alle 40 Monate (also etwa alle 3,5 Jahre) einen neuen Rekord-Monat gibt, auch wenn die Temperatur seit 1987 auch in Zukunft tendenziell gleich bleibt. Ein Rekordmonat sagt somit überhaupt nichts darüber aus, ob es heute noch einen Erwärmungstrend gibt oder nicht.

9) Der letzte Rekord-Monat in Deutschland stammt vom Dezember 2009, dies war vor etwa 5 Jahren. Ein neuer Rekordmonat ist daher längst überfällig. Wenn er kommt, werden alle Zeitungen wieder voll sein mit dümmlichen Weltuntergangsmeldungen und dass der ungebrochene Erwärmungstrend angeblich nicht mehr zu leugnen sei. Wetten dass?

Herrn Mihm gestehe ich einfach nur Dummheit zu, wobei Dummheit auch nicht vor Verantwortung schützt. Bei Rahmstorf bin ich mir nicht sicher ob es Dummheit oder Verlogenheit ist. Falls er nur ein klein wenig von Zahlen und Statistik versteht, folgt daraus ein vernichtender Rückschluss auf seinen Charakter.

75

Droht die Deindustrialisierung Deutschlands?
Wagt heute die FAZ zu fragen.

76
Andreas Hoemann

# 22

Bis jetzt (10.30 Uhr) sieben Kommentare. Alle halten den Bericht für schwachsinnig und für übelste Propaganda.

Mal abwarten, was noch kommt.

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Marvin Müller

#25: Klaus Berserk sagte am Mittwoch, 30.07.2014, 23:18:

"Hallo H. Hoffmeister, hallo H.Urbahn, was sie in #13 und #14 schreiben, hat mich doch erschrocken. Ich hatte immer gedacht, dass Internet ist einer der wenigen Orte, wo nicht (viel) zensiert wird. Ich war wohl bisher zu naiv. Dabei ist Meinungsfreiheit wichtig für unsere Gesellschaft. Gerade FAZ sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Ich finde, wenn die großen Zeitungen nicht wollen, dass kritische Lesermeinungen veröffentlicht werden, dann sollte man es hier gleichtun ..."

Da kann ich Sie aus eigener Erfahrung beruhigen, das wird bereits getan...

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Klaus Berserk

Hallo H. Hoffmeister, hallo H.Urbahn, was sie in #13 und #14 schreiben, hat mich doch erschrocken. Ich hatte immer gedacht, dass Internet ist einer der wenigen Orte, wo nicht (viel) zensiert wird. Ich war wohl bisher zu naiv. Dabei ist Meinungsfreiheit wichtig für unsere Gesellschaft. Gerade FAZ sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Ich finde, wenn die großen Zeitungen nicht wollen, dass kritische Lesermeinungen veröffentlicht werden, dann sollte man es hier gleichtun, und keine Mainstreammeinungen mehr zulassen.

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Ulrich Walter

#16: Katrin Meinhardt

dann wohl eher Zitronen"republik" mit faulen Bananen an Spitze von Politik, Klima-"Wissenschaft" und Journaille... 😉

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Ulrich Walter

#13: H. Hoffmeister

sobald Sie einen viel harmloseren Kommentar als den Ihren (auch harmlos!) posten, werden Sie/Ihre email auf eine schwarze Liste gesetzt. Selbst wenn Sie dann einen Artikel ausdrücklich loben, erscheint Ihr Kommentar nicht...
Habe ich selbst probiert, ist bei allen Schmierblättern wie FAZ, Zeit, Welt, Spiegel, ... so!

ALLE ABOS KÜNDIGEN!!!

81
Ulrich Walter

Die Schwachsinnigen AGW-Naturzerstörer fahren nun die härteren Geschütze auf:

Klimaforscher überzeugt Westantarktisches Eisschild: Nun ist der Kollaps nicht mehr aufzuhalten

Dass in der Westantarktis große Mengen Eis Schmelzen, ist bekannt. Doch nun ist der Zeitpunkt des Kollapses gekommen, ist sich Klimaforscher Anders Levermann sicher. Damit sei das Schicksal der Westantarktis besiegelt.

Das Eis der Westantarktis wird schmelzen. Das konnte bereits eine Reihe von Studien zeigen. Vermutlich sei das Eisschild in Teilen instabil, vermuteten Wissenschaftler bereits seit längerem. Nun soll der Zeitpunkt gekommen sein, an dem ein Kollaps nicht mehr aufzuhalten ist.

Das westantarktische Eisschild hat den Zeitpunkt einer unaufhaltbaren Schmelze erreicht. Das glaubt zumindest der Klimaforscher Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Auf dem Kommentarblog „Project Syndicate“ verweist er auf aktuelle Satelliten-Aufnahmen, die das bestätigen sollen.
Drei Billiarden Tonnen Eis könnten schmelzen

Eine kleine Schmelzlinie am Eisschild in der Amundsen-See, einem Randmeer des Südpolar-Meers, sei bereits ausreichend gewesen, um die Schmelze des drei Billiarden Tonnen schweren Eisblocks in Gang zu setzen, schreibt der Klimawissenschaftler weiter.
...
http://tinyurl.com/kps4jvb

82
Klaus Berserk

Hallo Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, ihr Leserbrief ist sehr gut. Er hat alles, was er braucht und ist kurz und knapp gehalten. Ich hoffe, dass er vielleicht doch noch in der FAZ veröffentlicht wird.

Vielen Dank für die historischen Temperaturreihen. Ich habe sie gleich runtergeladen. Wussten sie übrigens, dass man diese Zeitreihen auch frequenztechnisch untersuchen kann? Das haben einige Forscher schon gemacht und prägnante Perioden gefunden, mit denen man den Temperaturverlauf wieder rekonstruieren kann. Mehr noch, damit kann man auch den Verlauf in der Zukunft vorhersagen, indem man all diese Frequenzen zeitlich extrapoliert. Das ist vermutlich genauer als alle Klimamodelle zusammengenommen. Es sollte mich sehr wundern, wenn bei dieser Extrapolation der periodischen Anteile eine ständig steigende Temperaturkurve herauskommt. Damit ist ein weiterer Indiz gebracht, dass mit den Aussagen der Klimaforscher etwas nicht stimmen kann.

P.S.: Ich werde mein FAZ-Abo fristgerecht kündigen.

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Noch ein Beispiel von journalistischen Mitwirkens an der „Energiewende“ . Diesmal (wieder) der WDR....

Es ging sich um einen Beitrag am Dienstag, wo die drastische Verteuerung des Braunkohlestroms gefordert wird, und am Mittwoch beklagte man die Verteuerung der Fernwärme aus dem ...Braunkohlekraftwerk Weisweiler!

Die Stellungnahme des WDR

Sehr geehrter Herr Pesch,
vielen Dank für Ihre Mail und die darin enthaltenen kritischen Anmerkungen. Das ist für uns immer Anlass, Dinge zu überdenken und dazu zu lernen.
In diesem Fall kann ich Ihre Kritik aber nicht teilen und verstehe auch Ihre Aufregung nicht.
Wir sind in diesem Beitrag lediglich der Klage einer Zuschauerin nachgegangen, die sich gegen die heftigen Erhöhungen der Fernwärmepreise wehrt.
Wenn ich Sie richtig verstehen, hätten wir das nicht machen sollen, weil in der Fernwärme Braunkohle steckt, deren Verstromung wir an anderer Stelle kritisieren und bei der wir es möglicherweise sogar befürworten, dass sie teurer wird.
Das ist aber eine sehr prinzipielle Diskussion, mit der wir dieser Zuschauerin kaum geholfen hätten.
Ich glaube, wenn wir Ihren Ansatz zu unserer Grundhaltung machten, würden wir uns weit von der Lebensrealität unserer Zuschauer entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Mohr

Meine Antwort darauf

Sehr geehrter Herr Mohr,
Sie sehen es also als völlig normal an, von einem Tag auf den anderen völlig widersprüchliche Aussagen zu machen? Dienstags eine Verteuerung der Braunkohle fordert um dann mittwochs die Partei für Fernwärmekunden zu ergreifen, die sich über steigende Kosten der Fernwärme vom Braunkohlekraftwerk beklagen, ist Ihrer Meinung nach guter Journalismus? Ich denke, damit entfernen Sie sich von der Lebensrealität der Zuschauer zusehends. Und Ihr Hinweis „Das ist aber eine sehr prinzipielle Diskussion, mit der wir dieser Zuschauerin kaum geholfen hätten.“ Ist der Journalistische Offenbarungseid! Diese „sehr prinzipielle“ Diskussion hätte nämlich das Oxymoron der mediale angefeuerten „Energiewende“ zu offensichtlich gemacht. Die Leute sollen weiter in der Illusion gehalten werden, „100 % EE sind möglich“ und „Wind und Sonne schicken keine Rechnung....“;wenn es trotzdem teurer wird, sind die EVU schuld, die ja ständig die Preise erhöhen...
Wobei man ja im Zuge der „Energiewende“ alles tut um deren Kosten zu erhöhen. Die Deutschen Leitmedien, und auch der WDR, sind längst Komplizen in diesem perfiden Spiel.
Wenn Sie also dienstags die Abschaltung der Braunkohle fordern, müssen Sie auch mittwochs so konsequent sein die Fernwärmekunden auf die unvermeidlichen finanziellen Mehrbelastungen hinzuweisen. Aber dazu fehlt ja augenscheinlich der journalistische Mut....
Antwort des WDR

Sehr geehrter Herr Pesch,
in unserem Film ging es ausschließlich um die Frage der Preisgestaltung für Fernwärme in diesem konkreten Fall - um mehr nicht! Und das halte ich journalistisch für durchaus legitim.
Es sind alle beteiligten Seiten zu Wort gekommen. Und es wurde auch verdeutlicht, wie sich der Fernwärmepreis zusammen setzt. Mehr war redaktionell auch gar nicht gewollt.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Mohr

Kein Schuldbewusstsein beim WDR. Man betreibt weiter Kampagnenjournalismus zur Durchsetzung der „Energiewende“ und versucht das hinter fadenscheinigen Rechtfertigungsversuchen zu verstecken.
Ein Trauerspiel was die Öko-gleichgeschalteten Deutschen Leitmedien da bieten!

84

zu # 9
“Wer beeinflusst also die FAZ bezüglich ihrer Klimareportagen? Ganz frei oder objektiv kann das nicht sein, wenn man solche Artikel liest.“

Im Zweifel sind das wohl dieselben, gut vernetzten Cliquen, welche mithilfe von wohlerzogenen ihnen hörigen, weil gut bezahlten Journalisten auf den Chefredakteur- Rängen der Massen-Leit- Medien auch dafür sorgen müssen, dass nicht noch mehr Wähler aus allen Richtungen zur AfD überlaufen.

85
Jürgen Hartung

Die EIKE-Redaktion merkt hinsichtlich der Leserzuschriften zum Online-Artikel an:
"Man beachte die Leserkommentare! Ein wirkungsvolleres Selbstmordprogramm als das der FAZ ist schwer vorstellbar."
Das sehe ich auch so hinsichtlich der Thematik Klimawandel ( die FAZ beackert allerdings auch noch andere Themen, wo sie sicher Zustimmung seitens der Leserschaft erhält) genau so, wenn da nicht solche kontrapunktiven Zuschrifen wären wie "Die Treibhausgase kühlen ... und können deshalb nicht gleichzeitig wärmen."

An alle potentiellen Abonnementkündiger meine Frage:
Würden Sie anschliessend eine Zeitschrift abonnieren, die so schreibt, dass Sie dann alles abnicken können?
JH

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Dirk Weißenborn

#13 H.Hoffmeister,

"ich frage meine Mitdiskutanten hier bei EIKE: War mein online-Kommentar zensurwürdig ?."

Ganz klare Antwort: Nein1

Weder eine Beleidigung noch eine veerfssungswidrige Äußerung. Auch kein Aufruf zu ungesetzlichen Handlungen.

Also ist es Zensur, wenn Ihr Kommentar bei FAZ nicht erscheint.

mfG

87
Katrin Meinhardt

#15: Ein Oldtimer-Liebhaber wie Sie, verehrter H. R. Vogt, stellt so eine Frage?

Zitat:
"Warum Herr Mihm und Kollegen ist so was hier bei uns nicht möglich?"

Erinnern Sie sich noch an die goldenen Zeiten, als jeder dahergelaufene Köter, einen Laden aufmachen durfte und auf die Schaufensterscheibe "Vermögensverwaltung" draufschreiben durfte und dies völlig unbehelligt und mit Erlaubnis? Sie dürfen 490 mal raten, wer ihm dies gestattete. Ohne jegliche Fachkenntnisse wohlgemerkt, keine Minimalanforderungen. Da lacht die diebische Elster.

Ich frage Sie jetzt einmal. Glauben Sie, an diesem verachtenswerten Zustand, habe sich substanziell (!) etwas zum Vorteil des Kunden ändern dürfen?

Es grüsst Sie die Bananenrepublik.

P.S.: Herr Vogt? Eine ganze Industrie beteiligt sich seit einigen Jahren professionell an der Bananenrepublik. Es wird ausgepresst, was ausgepresst werden will. Das EEG ist das Sahnehäubchen?

Eine Insiderin berichtete (von den grossen Tendenzen, ohne zu verallgemeinern).

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Warum wurde in der FAZ rein garnix von diesem Fall berichtet?

“Die Deutsche Bank muss wegen umstrittener Geschäfte auf dem US-Energiemarkt rund 1,7 Millionen US-Dollar zahlen. Die zuständige Aufsichtsbehörde wirft einer Tochterfirma der Frankfurter vor, von Januar bis März 2010 Preise an der kalifornischen Strombörse zu ihrem Vorteil manipuliert zu haben.
In einem Vergleich akzeptierte die Deutsche Bank nun eine Strafe von 1,5 Millionen Dollar sowie eine Gewinnabschöpfung von 172'645 Dollar plus Zinsen.
«Wir sind froh, einen Vergleich erzielt und diese Sache hinter uns gebracht zu haben», sagte eine Banksprecherin auf Anfrage. Mit dem Vergleich räumte die Deutsche Bank aber weder eine Schuld ein, noch wies sie die Vorwürfe zurück, wie aus der Mitteilung der Federal Energy Regulatory Commission hervorgeht.
Die Aufsichtsbehörde geht zurzeit gegen mehrere Firmen wegen des Verdachts der Marktmanipulation vor. Der britischen Barclays Bank droht eine Strafe von bis zu 470 Millionen Dollar. US-Branchenprimus JP Morgan Chase soll mehrere Monate lang nicht am Strommarkt handeln dürfen. Die beiden Häuser wehren sich gegen die Vorwürfe.“
Warum Herr Mihm und Kollegen ist so was hier bei uns nicht möglich ?

89

#13 Sehr geehrter Herr Hoffmeister,
natürlich war Ihr Kommentar nicht zu zensieren. Aber warum soll es Ihnen anders ergehen als mir und vielen anderen. Wenn sie dann in einem zweiten Kommentar nur das Wort Zensur schreiben und sonst nichts, dann erscheint dieser Kommentat natürlich auch nicht (eigene Erfahrung). Die Zensur erfolgt auch dann, wenn sie niemanden beleidigungen, einfach deswegen, weil Ihr Kommentar nicht paßt.
Es lebe die Meinungsfreiheit oder wie Paul Sethe (übrigens bei der FAZ beschäftigt, aber nicht mehr lange nach dieser Aussage) einmal sagt, Meinungsfreiheit ist die Freiheit von höchstens einem dutzend Leute ihre Meinung frei zu äußern.
MfG
H.Urbahn

90
H. Hoffmeister

Sehr geehrter Prof. Lüdecke,

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Folgenden online-Kommentar habe ich gestern an Herrn Mihm gesendet:

"FAZ-Abonnement wirklich noch sinnvoll ?

Sehr geehrter Herr Mihm,

wenn ich nun auch von meiner Lieblingszeitung dieselbe wohlstandsvernichtende Nachplapperei vom gefährlichen durch den Menschen verursachten Temperaturanstieg inkl. Klimawandel vorgesetzt bekomme, frage ich mich ernsthaft, ob ein Abonnement der FAZ noch Sinn macht.

Selbst IPCC und andere voreingenommene Institutionen müssen zähneknirschend - weil nicht ins Katastrophenbild passend - einräumen, dass die globale Mitteltemperatur seit mehr als 15 Jahren stagniert und Sie tischen uns diesen Unsinn immer noch auf ? Was soll das ?

Glauben Sie wirklich, die Leser der FAZ sind unendlich leidensfähig ? Wie valide sind dann andere Informationen, die ich dieser Zeitung entnehme ? Was ist das für ein Journalismus ?

Ich finde es unendlich traurig und bedenklich, dass selbst in der FAZ mehr und mehr politisch korrekter Einheitsbrei ohne wirkliches Hinterfragen zu finden ist.

H. Hoffmeister"

Bis jetzt wurde mein Kommentar nicht vom Moderator freigegeben und wird es wohl auch nicht mehr. Ein zweiter Kommentar, in dem ich den Moderator fragte, ob die FAZ jetzt Zensur betreibt, blieb bisher unbeantwortet.

Mit Herrn Sperzel in #4 überlege ich ernsthaft, mein Abonnement zu kündigen. Das wenige, was man als hilfloser Bürger dieses Landes noch tun kann, um dem völlig abgedrehten Ökoirrsinn entgegenzutreten, sollte man vermutlich nutzen.

Ich frage meine Mitdiskutanten hier bei EIKE: War mein online-Kommentar zensurwürdig ?.

Viele Grüße

H. Hoffmeister

91

#4: Philipp J. Sperzel

Na dann passen Sie mal auf, dass Sie nicht selbst kurzerhand als 'Rechtspopulist' beschimpft werden.

92

Ich schließe mich meinem Vorredner an. Über den Ukraine-Konflikt kann man denken, wie man will. Offensichtlich ist für mich allerdings, daß wir hier von einer objektiven Berichterstattung meilenweit entfernt sind.
Wieso soll es da beim Klimaalarmismus anders sein. Das alles ist doch nur noch reine Propaganda zum Zwecke des Menschenschachs.

93

Kompliment Herr Lüdecke, brilliant formuliert und vollkommen korrekt.

Die grün-ideologischen "Umweltexperten" ohne jede naturwissenschaftliche Ausbildung aber wildem Ökofanatismus schaden ihren Arbeitgebern zusehends mehr. Ich bin gespannt, wann endlich die ersten gefeuert werden.

94
Peter Samselnig

Sehr geehrter Herr Lüdecke,

wo sie Recht haben, haben sie Recht. Gegen die Vielzahl solcher alarmistischer Klimaartikel muss man irgendwie vorgehen. Leserbriefe sind ein Mittel, aber wie sie selbst sagen, kommt man damit schwer ans Ziel.
Zu den Details der Aussagen und ihres Schreibens will ich jetzt nicht eingehen. Im Artikel selbst fand ich jedoch auch diese Aussage und die ist bedenklicher als alles andere:

"...Weil der menschengemacht ist, muss er auch vom Menschen eingedämmt werden. Doch selbst wenn die Ursache eine andere wäre, müsste das geschehen."

Der Mann behauptet also, wir müssen das Klima auf jeden Fall beeinflussen versuchen, natürliche Klimavariationen müssen kontrolliert werden. Welches Klima ist denn dann das Optimale? Und vor allem, für wen? Für die Deutschen, für die Afrikaner?

Das erinnert mich immer wieder an die Machenschaften, welche im Rahmen des IPCC 2003 zu Tage kamen, insbesondere die Geschichte um den sg. Hockeystick eines M. Mann.
Ich weiß nicht ob sie das populärwissenschaftliche Buch des Hans Von Storch (Die Klimafalle) schon gelesen haben. Jedenfalls wird darin klar beschrieben, was sich die sg. Klimaelite damals (heute?) alles erlaubt hat. Man bedenke dabei, dass H. V. Storch für seine Ausführungen rechtlich belangt werden könnte, sollte er diese nicht nachweisen können. Nicht nur dass M. Mann seine Daten zur Arbeit niemals vollständig zur Kontrolle aushändigte, im Blog realclimate wurde jede, auch sachliche Kritik dazu gelöscht. Darauf hat Stephen McIntyre den Blog ClimateAudit gegründet, um die Mängel der M. Mann Arbeit zu veröffentlichen.
Nicht genug. Die Jahre darauf haben M. Mann mit Gavin A. Schmidt und „Freunde“ ein Begutachter Kartell gegründet, welches wie eine Firewall dutzende Studien zur Temperatur Rekonstruktion der NHK über den M. Mann Zeitraum den Zugang in bekannte Fachzeitschriften (nature, science etc.) als peer reviewer zu verhindern wussten.

Zum Glück wurde immerhin das aufgedeckt und in den USA gibt es seither eine recht starke, skeptische Bewegung, welche ich grundsätzlich für unterstützungswürdig halte. Im deutschsprachigen Raum sind kritische Stimmen ziemlich schwach. Vielleicht auch deshalb, weil einige der sg. Skeptiker hier zu Lande viel zu viel Blödsinn schreiben und posten, wie einige "Kampfposter" hier?

Wer beeinflusst also die FAZ bezüglich ihrer Klimareportagen? Ganz frei oder objektiv kann das nicht sein, wenn man solche Artikel liest.

Wie gesagt, eine Literaturempfehlung für alle, "Die Klimafalle" von H.V. Storch.

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Ulrich Walter

dazu noch primitivste Kriegshetze und Verbreitung von Lügenpropaganda a la Peter Carstens:

Putins kurze Beine

Der russische Präsident hilft den Separatisten in der Ukraine mit all seinen Mitteln. Dazu gehören Kämpfer, Panzer, Geld – und Lügen. Doch alle Scheinheiligkeiten haben auch für Russland ihren Preis.
...
http://tinyurl.com/l7rxsad

Die FAZ führt ohne jeden Beweis Behauptungen ins Feld, die als kriegsgleiche Handlungen gewertet werden können. Kein Wunsch nach Verständigung, keinerlei Respekt, keine Einsicht – nur purer Hass sprüht aus jedem Tüttel. Herr Peter Carstens ist ein Fall für §130…, bzw. nicht sehr weit vom Schwachsinn entfernt!

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Nur als Ergänzung: Die Klimapanikgeschichte läuft nun schon seit 120 Jahren wie der Artikel:
Abrief history of climate panic and crisis... both warming and cooling erschienen auf WUWT zeigt.
Herr Mihm steht damit in einer 120 jährigen Tradition. Er braucht nicht einmal etwas von den naturwissenschaftlichen Zusammenhängen zu verstehen, sondern es hätte gereicht, sich einmal die seit 120 Jahren laufenden Panik-Veröffentlichungen anzusehen, um seinen unsäglichen Artikel nicht zu schreiben.
MfG

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Wahl, Joachim

Dieses allgemeine "Nachplappern" ist salonfähig geworden. Die eigentlich sehr beschauliche website "eifelwetter.de" gibt auch heute ihren Senf zum Thema. Wahrscheinlich glauben die das auch noch. Dipl.-Ing. joachim Wahl, Küchelscheid/Belgien

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Alfred Schlohr

Wir haben bis auf das lokale Schmierenblatt, von dem sich meine Frau wegen der lokalen Nachrichten einfach nicht trennen will, alle Zeitungen abbestellt. Gestern abend kam auf France 3 ein klimalarmistischer Beitrag über Extremwetter in den USA. Ich habe dann angewidert von dem Unsinn, der sich in der französischen Sprache wenigstens noch elegant anhört, auf SyFy umgeschaltet. Da ist wenigstens klar, dass man Wissenschaftsfiktionen konsumiert, die nichts mit der Realität zu tun haben.

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Philipp J. Sperzel

Lieber Herr Lüdecke,
ich schließe mich Ihrem Protest gegen das Abgleiten der FAZ in den verachtenswerten Main- stream an.
Seit fast 50 Jahren - mit kurzer Verirrung zur
Frankfurter Dummschau - war ich zufriedener Leser, beobachte aber seit Jahren die redaktio- nellen Veränderungen. Die Übernahme der PIK- IPCC-Positionen im Klimabereich, namentlich von Müller-Jung, die unkritische Begleitung des EE-Wahnsinns, nirgendwo wird die FAZ ihres früheren
Standings gerecht. Die negative Spitze war vor
kurzem ein Beitrag von Zastrow: " Warum Boateng,
Özil und Khedira die N-Hymne nicht mitsingen,
kann man allerdings nachfühlen, wenn man man-
chen Leuten zuhört - nicht etwa Extremisten,
sondern braven Leuten aus der Generation der
jüngeren Rentner und Pensionär...Nicht zuletzt
aus dieser Gruppe schöpft die AfD wie die ande-
ren Rechtspopulisten in Europa ihre Wähler."
Ich werde dies alles den Herausgebern im Klar-
text schreiben und in der Hoffnung auf den Neu- en auch eine Neuausrichtung erwarten. Die Kün-
digung von FAZ/FAS ist ansonsten zum Jahresende
fällig.

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Bundespräsident Gauck hatte Edward Snowden spontan "puren Verrat" (vorsätzlich kriminelle Motive) unterstellt, ohne auf den Staatsanwalt und eine Gerichtsverhandlung zu warten. Ich habe ihm damals zugerufen: das Netz vergisst nie Herr Gauck.

So wird es auch Andreas Mihm ergehen. Allerdings bin ich mir sicher dass sich Mihm eher für seinen persönlichen Streisand effect interessiert.

Zum Artikel: Danke Herr Lüdecke, Sie haben die Courage wie ein gewisser Herr Helmut Heinrich Waldemar Schmidt.

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Heiner Müller

Ziemlich genau das habe ich in einem Online-Kommentar zu dem Artikel geschrieben. Es lohnt im Übrigen ein Blick auf die zahlreichen Kommentare auf den Artikel hin. Der dortige Generaltenor läßt hoffen, dass sich die Leute mittlerweile von der grün durchgefärbten Einheitsjournaille nicht mehr für dumm verkaufen lassen.

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Diese Zeitung braucht keine neuen Leser. Die brauchen überhaupt keine Leser!
Was die brauchen, sind Tausende von Lehrerzimmern,in denen dieses Blatt ungelesen herumliegt, aber mit Steuergeldern eingekauft wird. Leserbriefe and TAZ, ZEIT oder FAZ sind ebenso sinnlos wie Zuschriften an die anderen Zwangsmedien wie ARD oder ZDF.
Besser ist es, mehr Intellektuelle auf alternative Medien zu locken, und da ist EIKE auf einem guten Weg.