Umweltproblem Offshore Windpark

gestrandeter kleiner Tümmler Juni 2012 Ems

Der Offshore-Wind“park“ Butendiek in Schleswig Hostein vertreibt die Kleinen Tümmler oder Schweinswale!


Langsam setzt sich auch beim größten Naturschutzverband NABU diese Erkenntnis durch und er bemüht nun die Gerichte. Nun streiten sich auch noch die Behörden, wer verantwortlich für dieses Desaster ist. Das Pikante: 2002 begutachtete des SH-Planungsbüro "Bio Consult" den Windpark als "verträglich" mit den Natura-2000-Richtlinien der EU, Inhaber von Bio Consult ist Dr. Nehls, damals stellv. NABU-Vorsitzender des NABU in SH:

* Offshore-Windkraftstandort "Butendiek" / SH Ungereimtheiten beim Genehmigungsverfahren http://www.wattenrat.de/wind/wind12.htm

Darüber berichtete der Wattenrat bereits vor zwölf Jahren!

Nun, wo das Kind (oder Wal) in den Brunnen gefallen ist, wird der NABU aktiv. Aber auch andere Windparks in der Nordsee vertreiben oder schädigen Schweinswale, und ALLE Umweltverbände halten immer noch an den mit der Offshore-Industrie vereinbarten Schallgrenzwerten von 160 Dezibel (Artillerieabschus in unmittelbarer Nähe) 700m von den Rammstellen entfernt als "Kompromiss" fest! Wie hoch sind die Lärmwerte direkt an der Baustelle?

Wattenrat-Links:

* Offshore-Windpark “Butendiek”: zweimal NABU

http://www.wattenrat.de/2014/02/19/offshore-windpark-butendiek-zweimal-nabu/

* Schweinswale und Windenergie: vereint gegen Schallschutzkonzept

http://www.wattenrat.de/2013/08/18/schweinswale-und-windenergie-vereint-gegen-schallschutzkonzept/

http://www.nabu.de/themen/meere/windparks/16939.html

Butendiek: Lärm vertreibt Schweinswale

Behörden-Hick-Hack wird zur Katastrophe für Deutschlands einzige heimische Walart

16. Juli 2014 – Deutschlands einzige heimische Wal-Art, der Schweinswal, flieht vor dem Baulärm des Offshore-Windparks Butendiek. Das zeigen aktuelle Flugbeobachtungen aus dem Sylter Außenriff. Für gewöhnlich halten sich hier im Juni die Schweinswale auf, um ihre Kälber aufzuziehen. Doch dieses Jahr wurden deutlich weniger Tiere gezählt als im Vorjahr. „Damit wird unsere größte Befürchtung zur traurigen Gewissheit: Der Baulärm des Windparks hat die Wale aus dem für sie eingerichteten Schutzgebiet vertrieben – und das mitten in ihrer Fortpflanzungszeit“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Das wollten wir mit unserer Klage am Verwaltungsgericht Köln verhindern. Doch anstatt Verantwortung zu übernehmen, ringen die Behörden seit Monaten um Zuständigkeiten und versuchen, unsere Klage mit allen Mitteln zu behindern“, so Miller weiter.

Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz führt die Tierärztliche Hochschule Hannover regelmäßig fluggestützte Schweinswalzählungen in der deutschen Nordsee durch. Die aktuellen Karten zeigen, dass fast jeder zweite Schweinswal aus dem FFH-Schutzgebiet Sylter Außenriff verschwunden ist. Besonders alarmierend ist die geringe Anzahl von Mutter-Kalb-Paaren, die sonst typisch für diese Jahreszeit sind. Im Radius von mehreren Kilometern um das Baugebiet des Windparks wurden während zweier Überflüge überhaupt keine Wale gesichtet. „Butendiek liegt mitten im FFH-Schutzgebiet, in der Kinderstube des Nordsee-Schweinswals“, kritisierte NABU-Meeresexperte Kim Detloff. 


„Trotzdem wurden die ohrenbetäubenden Rammungen vorsätzlich in die Fortpflanzungszeit von Mai bis August gelegt. Diese naturschutzpolitische Ignoranz vonseiten der Betreiber und der Behörden ist unfassbar. Schweinswale sind nach nationalem und europäischem Recht streng geschützt“, sagte Detloff.

Im April hatte der NABU auf Grundlage eines eigenen Rechtsgutachtens Klage nach Umweltschadensgesetz am Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Angeklagt ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Das BfN jedoch lehnt die Verantwortung ab und verweist auf die rechtliche Zuständigkeit des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH), der Genehmigungsbehörde für Offshore-Windparks. Seitdem streiten sich die Juristen um die tatsächliche Verantwortlichkeit von BfN und BSH.

Um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen, muss der NABU nun zwei getrennte Verfahren führen: zum einen die Klage auf Vermeidung weiterer Umweltschäden gegen das BSH am Verwaltungsgericht Hamburg, zum anderen die Klage gegen das BfN auf Sanierung des bereits eingetretenen Schadens am Verwaltungsgericht Köln. „Wäre das Thema nicht so traurig, könnte man über diese Posse nur den Kopf schütteln.

Doch die beiden zuständigen Behörden spielen auf Zeit und verweigern die inhaltliche Auseinandersetzung. Gleichzeitig geschieht im Sylter Außenriff eine ökologische Katastrophe“, warnte Detloff. Inzwischen fordert das BSH sogar das BfN zur Stellungnahme für das Hamburger Verfahren auf. „Das macht nicht nur die Verwirrung komplett, sondern zeigt auch, wie sehr sich die Behörden vor ihrer Verantwortung scheuen“, so der NABU-Meeresexperte.

Die nebulöse Umsetzung der europäischen Umwelthaftungsrichtlinie mit unklarer Zuständigkeit ist nach NABU-Meinung ein Fall für den Europäischen Gerichtshof (EuGH). „Die Splittung der Zuständigkeiten für das deutsche Umweltschadensgesetz entspricht ganz sicher nicht der Intention der europäischen Gesetzgebung“, sagte Kim Detloff. „Den Schweinswalen im Baugebiet Butendiek hilft eine Entscheidung des EuGH vermutlich nicht mehr. Aber möglicherweise kann noch der Schaden für die ebenfalls streng geschützten Seevögel im Baugebiet abgewendet werden, etwa für die Stern- oder Prachttaucher“, so Detloff.

Gleichzeitig erhofft sich der NABU von den Klagen in Hamburg und Köln, dass zukünftige Genehmigungsverfahren für Offshore-Parks den Anforderungen des geltenden Naturschutzrechts entsprechen.

Mit Dank an Leser Dr. Zielinski

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18 Kommentar(e)

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1
Katrin Meinhardt

Selbst vor den Vögeln des Himmels nehmen die Befürworter der Windkraft keine Rücksicht.

Streit mit Windkraftbranche (FAZ)
Flugsicherung besteht auf Abstand zu Windrädern.

Neue Forderung der Flugsicherung Neue Windparks bleiben umstritten (FAZ)
Windräder stören die Signale der Funkstellen zur Flugzeugortung.
Doch die Regionalplaner reagieren gelassen.

[Ohne Tiere im Mittelpunkt]
Neuer Rückschlag für Meereswindpark in der Nordsee (FAZ)
Das erste große deutsche Meereskraftwerk steht immer wieder still: im Herbst, im Winter, im Frühjahr, im Sommer. Die Ursachen sind noch nicht behoben. Den Stromkunden drohen hohe Kosten.

2

#16 Sehr geehrter Herr Wolff,
natürlich sind durch die Kernwaffenversuche eine Reihe von Pu-Isotopen in die Umwelt gelangt. Bei meiner Aussage ging es mir nur darum aufzuzeigen, daß es in der Natur auch nicht durch Menschenhand geschaffenes Pu inder Natur gibt.
MfG

3

#10 kleine Korrektur Herr Urbahn
Als Folge der militärischen Nutzung der Kernenergie – dazu gehört Tschernobyl – kommen inzwischen alle PU Isotope und „einige andere“ in der Natur vor!

4

Gerade auf "Bishophill" (und paßt hier am besten) gelesen: Prof Moeller von der Universität Aalborg wurde von der Uni gefeuert, weil er wohl als Experte für Infraschall zu kritisch gegenüber der Windindustrie war.
MfG

5
Katrin Meinhardt

#13: Sehr geehrter und verehrter Herr A. Bauer, weltweit sterben täglich, aus den verschiedensten Gründen, an die 200.000 Menschen. Und der leibliche Tod, auch als privater Weltuntergang bezeichnet, steht ausser Frage. Was regen sich diese grünen Heinis also auf?

Menschen müssen sterben. Das wurde so vorgesehen. Wenn man die ganzen Arten dazu rechnet, kommt man auf beeindruckende Zahlen. Tag für Tag.

Und wenn jemand stirbt, dann muß ein Grund her. Ein Fall für den Statistiker. Sterben tut der Mensch aber trotzdem. Mit oder ohne Statistik(er) und auf die Gefahr hin, diesen Flügel der Statistiker zu beleidigen.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Dieser Galen Winsor ist eine sehr interessante Figur. Müßte es nicht wenigstens noch ein oder zwei Exemplare, ähnlichen Typs geben, weltweit? Die ähnliches gemacht haben wollen? Vielleicht in Rußland? Komisch, die Kommunisten müssten Pu doch sehr mögen. 🙂

6

@#11: Ich bin zwar kein Atomphysiker, aber dass lange Halbwertszeit bedeutet, dass der Zerfall langsamer vonstatten geht, und damit pro Sekunde weniger Alpha/Beta/Gamma Teilchen emittiert werden, sollte doch unumstritten sein. Plutonium hat bekanntlich eine Halbwertszeit von vielen tausend Jahren, viel Strahlung kann davon also nicht ausgehen. Aus dem gleichen Grund ist ja auch radioaktives Jod nach einem KKW Unfall die groesste Gefahr - wegen dessen geringer Halbwertszeit (c.a. 1 Woche?) und dementsprechend hoher Strahlung - oder liege ich hier total falsch?
Mag sein dass Plutonium auch ein "bischen" gefaehrlich ist, aber dann ist es eben ein Kloetzchen Blei, das ein bischen strahlt. Dass es durch aufnahme in den Koerper dann so extrem schaedlich ist, glaubt zumindest nicht jeder - es gab da einen gewissen Galen Winsor (siehe Artikel und Video hier bei EIKE) der einer der Reaktortechniker der ersten Stunde war, dieser hat bei Praesentationen oefter mal ein bischen Plutonium/Uran verpeist, um zu zeigen dass er keine grosse Gefahr darin sieht. Die befuerchtete Auswirkung ist ja mal wieder Krebs, also genau die Krankheit, deren Ursachen grossteils unerforscht sind - die wird auch bei allen anderen Anti-Technik Bewegungen (anti-Gentechnik, anti-Mobilfunk) immer gerne herangezogen, weil kein Mensch das Gegenteil der Behauptungen beweisen kann.
In jedem Fall ist die Vorstellung der AKW-Gegner (und der verbloedeten Gesellschaft und Filmindustrie) von Plutonium total ueberzogen und falsch. Das einzig wirklich gefaehrliche an Plutonium ist meiner Meinung nach dessen Explosionswirkung.

7

@#8: Chris Frey fragte (lakonisch?): Was passiert eigentlich, wenn ein Mega-Öltanker havariert und steuerlos in einen Offshore-Windpark treibt?

Aber das wissen doch schon die Schulkinder die ihr "Wissen" z.B. hier zusammengetragen haben:

- ikzm-d.de/inhalt.php?page=443,7838

Aber Achtung: Website kann nicht ohne CO2-abwehrenden Propaganda-Schutzanzug betreten werden, siehe insbesondere ganz oben: G y m n a s i u m, und ganz unten: F l ä c h e n p o t e n t i a l.

8
Jürgen Hartung

@A. Bauer
Sie schreiben in #9:
"Plutonium ist medizinisch betrachtet kaum gefährlicher als Blei (lange Halbwertszeit = wenig Strahlung). Gemäß grüner Ideologie ist es das gefährlichste Element der Welt (weil es ein künstlich geschaffenes Element ist, das in der Natur nicht vorkommt - davor hat man unheimlich Angst)."
Das ist schlichtweg falsch:
Bezüglich der chemischen Wirkung (Toxizität) mögen Sie Recht haben, eine Inkorporation des Alpha-Strahlers führt aber bereits im untersten Mikrogrammbereich zu fatalen Folgen.
Was meinen Sie mit "lange Halbwertszeit = wenig Strahlung"?
Übrigens kommen Plutoniumisotope in der Natur vor, wenn auch in verschwindend geringen Mengen im Vergleich zu "synthetisch" hergestellten.
JH

9

#9 kleine Korrektur Herr Bauer,
Pu 244 kommt in der Natur vor. Wenn ich mich recht erinnere, beträgt die Menge auf der ganzen Welt zusammen im Bereich von einem kg. mit moderener Messtechnik ist es sehr einfach nachzuweisen.
MfG

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@#8: Es läßt sich nur mit grüner Ideologie erklären. Die Flugzeugunglücke der letzten Wochen haben mehr als 400 Todesopfer gefordert, also mehr als Fukushima und Tschernobyl zusammen. Das Erdbeben das der Auslöser für Fukushima war, hat so ganz "nebenbei", während alle Augen auf das AKW gerichtet waren, über 15000 Leben gekostet. Für die AKW-Gegner und andere Grüne ist das aber völlig bedeutungslos, man wartet sehnsüchtig auf Opfer, die man irgenwie mit Fukushima in Verbindung bringen kann. Gemäß grüner Ideologie ist es viel schlimmer, an moderner Technik zu sterben als an "natürlichen" Ursachen. Plutonium ist medizinisch betrachtet kaum gefährlicher als Blei (lange Halbwertszeit = wenig Strahlung). Gemäß grüner Ideologie ist es das gefährlichste Element der Welt (weil es ein künstlich geschaffenes Element ist, das in der Natur nicht vorkommt - davor hat man unheimlich Angst).

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Hallo,

darf ich noch einen ganz anderen Aspekt anfügen? Was passiert eigentlich, wenn ein Mega-Öltanker havariert und steuerlos in einen Offshore-Windpark treibt? Eine Ölpest ist dann durch nichts zu verhindern! Ist diese Gefahr so viel geringer als ein Tsunami mit nachfolgendem KKW-Gau?

Ich frag ja bloß!

Chris Frey

12

@ #5 Fritz Frohmann

Soweit ich den Text verstehe, geht es um den Lärm durch die Rammen während der Bauphase und nicht während des Betriebs der Windmühlen. 160dB scheinen mir da durchaus plausibel.

13

@ #5 Fritz Frohmann

Soweit ich den Text verstehe, geht es um den Lärm der Rammen während der Bauphase - nicht den Betrieb der Windmühlen.

14
Fritz Frohmann

echt, so laut sind die, 160dB???

http://goo.gl/plzMa4

die hier sind aber sehr leise...

15

Nur ein paar links zur ach so heiligen NGO "NABU"

NABU: http://tinyurl.com/pjmzojb
und:
NGOs NABU Geschäftsmodell Geld oder Klage Mäuse für den Milan

Verschiedene Schwimmvogelarten im Nationalpark Nds. Wattenmeer, Dollart. Im Hintergrund der Wind"park" Wybelsumer Polder, EU-Vogelschutzgebiet
Bereits am 27. Dezember 2012 berichteten wir im Beitrag „NABU-Hessen: windiger `Kompromiss` im EU-Vogelschutzgebiet, Geschäftsmodell `Klageverzicht gegen Bares`”.
Statt die Zulässigkeit eines kleinen Windparks in einem Rotmilan-Lebensraum im Hessischen rechtlich auf den Prüfstand stellen zu lassen, verzichtete der NABU auf weitere Rechtsmittel einer bereits erfolgreich eingelegten Klage und setzte die Betreiber mit einer Geldforderung von 500.000 Euro für eine Stiftung unter Druck, damit sich die bereits stillgelegten Windkraftwerke weiterdrehen konnten. Der Betreiber zahlte, der NABU nennt dieses dreiste Projekt „Mäuse für den Milan“.
Das Geschäftsmodell der „Ablasszahlung“ fand nun auch überregionale Aufmerksamkeit u.a. in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau, die über die lukrativen Einnahmequellen des NABU gleichlautend berichteten. Diese “Naturschutz”-Praktiken sprechen sich nun also bundesweit herum, und der Krug geht bekanntlich so lange zum Brunnen, bis er bricht, oder die Mitglieder aufmüpfig werden.
Aus: Wattenrat.de

und:
http://www.wildundhund.de/438,5948/
und erneut:
http://tinyurl.com/crl2lyp

16

@ #2 A. Bauer

"Davon war aber nie die Rede, es geht um Verknappung und Verteurung von Energie als zentrale Lebensgrundlage, man will ganz bewußt dem Volk schaden."

Es gibt da zwei Sorten: die "Priester", die tatsächlich das von Ihnen genannte Ziel haben (warum auch immer, wie z.B. Honecker, Ulbricht, Stalin, Breschnjew ...) und die "gläubigen" Mitläufer.

Das war zu allen Zeiten so. Und es geht darum das Volk mit einer Zwangsjacke und einem System von "Blockwarten" und "IM's" zu überziehen.

'1984' ist nicht mehr fern.

Schauen Sie sich mal Ihre Gesundheitskarte an. Demnächst werden alle hre medizinischen Daten von jedermann abrufbar gespeichert. Und dann steht plötzlich neben der Öko-Polizei auch die Gesundheits-Polizei vor Ihrer Tür.

Inzwischen ist man bereits schon aus "Kostengründen" so weit, daß man sich die Heil- und Hilfsmittel nicht mehr im Sanitätshaus abholen kann und eine Wahl unter mehreren gleichwertigen Produkten hat. Inzwischen wird nach Hause mit Hausbesuch geliefert.

Alles natürlich zum Wohle der Patienten ... .

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@#1: Kaum ein Mensch hat je den sogenannten Atommüll gesehen, weil er so wenig und so kompakt ist. Die Windräder und Solarfelder/dächer dagegen sind kaum noch zu übersehen. Die Öko-NGOs haben damit viel zu tun, ihre Aufgabe ist es nämlich, diese Tatsachen in das genaue Gegenteil zu "verdrehen": Nämlich dass wir unter Atommüll-Bergen leiden, und daß Windräder/Solarpanele nahezu unsichtbar sind.

Die Tatsache daß man mit Öko-Energie ein Umweltproblem hat, wird man zu gegebener Zeit, wenn andere Energiequellen unumkehrbar abgeschaltet sind, wieder propagieren. Es wird dann heißen, daß man mit jeder Kilowattstunde Strom das Wattenmeer kaputt macht, oder Vögel schreddert, oder Solar-Giftmüll produziert, und deshalb "Energie sparen" muß. Wenn das Ziel der NGOs nur der Umstieg auf Ökostrom wäre, bräuchte man kein Energiesparen, dann müsste man nur mehr Öko-Anlagen bauen. Davon war aber nie die Rede, es geht um Verknappung und Verteurung von Energie als zentrale Lebensgrundlage, man will ganz bewußt dem Volk schaden.

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Johannes Hartung

Wenn man die Energie dispers über grosse Flächen einsammelt, dann ist auch der Umwelteinfluss weitreichend.

Wenn man dagegen die elektrische Energie konzentriert an einem Punkt erzeugt und auch die Reststoffe nicht in Umgebung abgibt, sondern stark konzentriert, dann ist auch der Umwelteinfluss nicht so weitreichend. Letzteres sollte mit modernen Reaktoren möglich sein.