Das wahre Gesicht von Greenpeace

Hier folgen jetzt zwei Beiträge über Greenpeace. Im ersten Beitrag beschreibt Paul Driessen seine Erfahrungen mit einem Greenpeace-Aktivisten im Einzelnen und stellt dann allgemein die verbrecherischen Praktiken der Organisation bloß.
Im zweiten Beitrag beschreibt Terence Corcoran, wie Greenpeace in Kanada in juristische Schwierigkeiten geraten ist. Vielleicht ein Vorbild für andere Länder?
Chris Frey, Übersetzer


Greenpeace stellt seine unmenschliche Seite zur Schau

Paul Driessen

Kürzlich machte ich eine unwirkliche Erfahrung, als ich von einem Greenpeace-Aktivisten zu Themen befragt worden bin, die von Klimaänderung bis zur Finanzierung reichten, über einen Anti-Greenpeace-Protest … und etwas, über das er beileibe nicht reden wollte: die tödlichen Folgen der Politik seiner Organisation für Milliarden verarmter, mangelernährter und erkrankter Menschen auf der ganzen Welt.

Wie ich früher schon oft angemerkt habe, haben 2,5 Milliarden Menschen immer noch keinen Stromanschluss oder bekommen Strom nur sporadisch. Daher müssen sie Holz und Dung zum Heizen und Kochen verbrennen. Dies führt zu weit verbreiteten Lungenkrankheiten, an denen zwei bis vier Millionen Menschen pro Jahr sterben. Kein Strom bedeutet auch keine Kühlmöglichkeit, kein sauberes Wasser oder keine sicheren Krankenhäuser. Dies bedeutet, dass an ansteckenden Darmkrankheiten weitere zwei Millionen Menschen jährlich sterben.

Greenpeace und deren Öko-Imperialisten sind direkt verantwortlich für einen großen Teil dieses Leids und dieser Todesfälle. Ihre Anti-Technologie, Anti-Menschen-Kampagnen bestehen darauf, dass die weit hergeholten und illusorischen Risiken des Gebrauchs moderner Wunder von Strom, Insektiziden und Biotechnologie schlimmer sind als die lebensbedrohenden Gefahren, die diese Technologien reduzieren oder verhindern würden.

Im Folgenden beschreibt Driessen dieses Interview näher [Anm. d. Übers.]:

Greenpeace-Aktivist bestätigt jede negative Story, die man jemals von dieser Aktivistengruppe gehört hat

Es war eine unwirkliche Erfahrung. Nachdem die ungemein erfolgreiche Neunte Internationale Konferenz zur Klimaänderung des Heartland Institutes zu Ende gegangen war, habe ich einem Interview von Greenpeace-Aktivist Connor Gibson mit mir zugestimmt.

Ich hatte gerade eine Präsentation zu der tödlichen Agenda von Big Green gezeigt. Darin hatte ich beschrieben, wie die „gefährliche, vom Menschen verursachte Klimaänderung“ eines der vielen Mantras ist, die von der Deep Ecology-Bewegung instrumentalisiert werden, um eine Agenda voranzutreiben, die Anti-Energie und Anti-Menschen ausgerichtet ist und moderne Ökonomien, Technologien und Zivilisationen bekämpft. Wie Leser meines Buches und meiner Beiträge wissen, bringt diese unverantwortliche Bewegung tödliche Konsequenzen für Millionen Menschen in jedem Jahr – die Folge von Malaria, Mangelernährung, Lungen- und Darmkrankheiten sowie andere Drangsal infolge wuchernder Armut, die von nicht gewählten und unverantwortlichen Öko-Imperialisten eingeführt oder fortgesetzt wird.

„Ich habe Ihr Buch gelesen”, sagte er mir und wohnte einigen Vorträgen von global bekannten Experten zu Wetter, Klima, Artensterben, menschlicher Gesundheit und anderer Themen bei. Falls das wirklich so war, hatte er nicht zugehört oder sich einfach entschieden, jedes Faktum und jede Erklärung zu ignorieren, sofern diese nicht in Einklang mit seiner Ideologie standen. Darunter wäre sicherlich auch die Kernaussage von Greenpeace-Mitbegründer Patrick Moore, der erklärt hatte, warum er diese Organisation verlassen hatte, nämlich wegen deren zunehmend bizarrer, irrationaler und unmenschlicher Haltungen und Aktionen.

Gibsons „Interview” wurde rasch zu einer Befragung im Stil von Staatsanwälten [prosecutorial], die gekennzeichnet war durch Ignoranz oder Leugnung grundlegender Fakten und wiederholter Unterbrechungen, um meine Beobachtungen zu bestreiten. Er bestand darauf, dass Hurrikane zahlreicher und verheerender waren als jemals zuvor (obwohl kein einziger Hurrikan der Kategorie 3 oder höher seit über acht Jahren das US-Festland betroffen hatte, was einen Jahrhunderte langen Rekord gebrochen hatte, was eine Podiumsdiskussion unter meiner Leitung ganz klar ergeben hatte); dass Buschbrände immer schlimmer werden (obwohl deren Anzahl und die verbrannten Flächen signifikant abgenommen haben und noch weiter reduziert werden könnten durch intelligentere Waldbewirtschaftung); und dass der steigende Meeresspiegel schon bald küstennahe Ortschaften ertränken wird (was angesichts der  Rate von 7 Inches [ca. 18 cm] pro Jahrhundert ziemlich unwahrscheinlich ist).

Genauso leugnete er den Stillstand der globalen Erwärmung seit nunmehr 18 Jahren, obwohl selbst das IPCC und andere Alarmisten schließlich eingeräumt hatten, dass er real sei. Meine Verweise auf die Konferenzteilnehmer und den umfassenden NIPCC-Bericht wurden gekontert mit Behauptungen, dass dieser Bericht nicht begutachtet sei. Vielleicht nicht durch den geschlossenen Kreis finanziell gut ausgestatteter IPCC-Wissenschaftler, Bürokraten und Aktivisten, die jeweils die Arbeiten der anderen Mitglieder dieses Kreises in den Himmel heben, während sie es ablehnen, Daten und Methoden öffentlich zu machen, Experten von außerhalb ihre Arbeitsergebnisse begutachten zu lassen, an Heartland-Konferenzen teilzunehmen oder mit NIPCC-Wissenschaftlern in irgendeinem Forum zu diskutieren. (Alarmisten wissen, dass ihre Daten, Behauptungen, Schlussfolgerungen und ökonomisch verheerenden Forderungen niemals einer genauen Untersuchung standhalten). Aber die NIPCC-Berichte und Studien sind vollständig begutachtet durch zahlreiche Wissenschaftler.

(Alarmisten sagen, dass zwanzig Jahre Erwärmung beweisen, dass sich die Erde an einem ‚Tipping Point‘ zu einem Runaway-Klimachaos befindet, und forderte ein Ende fossiler Treibstoffe. Sie sagen, dass die folgenden 18 Jahre ohne Erwärmung und sogar eine leichte Abkühlung irrelevant und bedeutungslos seien. Sie fragen, wem man glauben soll. Uns Alarmisten und unseren Computer-Modellen oder einer Bande von ‚am Rande stehenden‘ Wissenschaftlern, die aktuelle Temperaturen oder andere Beweise heranziehen?)

Nach zwanzig Minuten kam Gibson auf sein wirkliches Anliegen zu sprechen: Geld. Woher bekommt CFACT sein Geld? Von den Koch Brothers oder ExxonMobil? Das wäre doch nett, das Geld, dass Exxon radikalen grünen Gruppen zukommen lässt, zu loben. Aber nein, sie unterstützen uns nicht. Mein Hinweis auf eine Zahlung von 26 Millionen Dollar von Chesapeake Energy an den Sierra Club, um Anti-Kohle-Kampagnen zu fördern, zwang ihn zuzugeben, dass dies ein Problem für das Mantra sozialer Verantwortung von Big Green sei. Aber als ich die Milliarden von Tom Steyer aus Hedgefonds-Investments in Kohleminen und Kraftwerke erwähnte, bestand Gibson darauf, dass dieses Geld aus zweiter Hand stammte und damit unverfälscht [pure] war, wohingegen das Geld der Koch-Brothers direkt verdient worden ist (durch Energieerzeugung und der Schaffung von Arbeitsplätzen) und damit durch „Eigeninteresse“ verdorben war.

Diese „ethische” Diskussion würde, wie ich annehme, ohne Unterschied für die Zehner-Millionen Dollar gelten, die Greenpeace und der Greenpeace-Fonds von liberalen Geldsäcken [fat-cat liberal foundations] empfangen hatten, die stark in fossile Treibstoffe und andere Unternehmen investiert hatten.

Gibson sprach auch den Versuch seiner Organisation im Jahre 2003 an, im New Jersey Liberty Park eine Anti-Chemie-Rallye durchzuführen. Das Ereignis wendete sich zu einem nachhallenden Protest gegen Greenpeace, als zahlreiche Gruppen schwarzer und latein-amerikanischer Demonstranten vom Congress of Racial Equality CORE [etwas: Kongress für Rassengleichheit] die Regenbogen-Krieger vollständig verwirrten mit Stelzenläufern, Bongo-Trommeln und dem Skandieren von „Hey, hey, Greenpeace, was sagt ihr? Wie viele Kinder habt ihr heute getötet?“ Er ließ seine Inquisition fallen, nachdem ich darauf hingewiesen hatte, dass ich ein Life-Mitglied von CORE bin.

Was Gibson wirklich nicht diskutieren wollte, waren die destruktiven, ja sogar tödlichen Auswirkungen der Greenpeace-Politik und deren Kampagnen. Etwa 2,5 Milliarden Menschen haben immer noch keinen Stromanschluss oder bekommen Strom nur sporadisch. Daher müssen sie Holz und Dung zum Heizen und Kochen verbrennen. Dies führt zu weit verbreiteten Lungenkrankheiten, an denen zwei bis vier Millionen Menschen pro Jahr sterben. Kein Strom bedeutet auch keine Kühlmöglichkeit, kein sauberes Wasser oder keine sicheren Krankenhäuser. Dies bedeutet, dass an ansteckenden Darmkrankheiten weitere zwei Millionen Menschen jährlich sterben.

Weltweit leben etwa zwei Milliarden Menschen immer noch in Malaria-verseuchten Gebieten, 500 Millionen stecken sich jedes Jahr an und fast eine Million sterben. Ein primärer Grund hierfür ist die Unmöglichkeit, an Insektizide zu kommen, die die Mücken töten, und an DDT, um die fliegenden Killer aus den Häusern herauszuhalten. Eine weitere Milliarde Menschen leidet unter Mangelernährung und einem Vitamin-A-Defizit, das zu Blindheit und Tod bei Kindern führt. Tatsächlich sind acht Millionen Kinder am Vitamin-A-Defizit gestorben, obwohl der sog. ‚Goldene Reis‘ eingeführt und armen Landwirten kostenlos zur Verfügung gestellt worden war, um diesem Übelstand abzuhelfen.

Aber die Regenbogen-Krieger und andere gefühllose Öko-Imperialisten führen gut finanzierte Kampagnen durch gegen Goldenen Reis, Insektizide und DDT sowie gegen Kohle-, Gas- und Wasserkraft betriebene und Kernkraftwerke – was Armut, Mangelernährung, Krankheit, Elend und Tod immer weiter verlängert. Für sie ist ein Planet, der frei ist von den vermeintlichen und übertriebenen Gefahren dieser Technologien, viel wichtiger als die Milliarden Menschen, deren Lebensverhältnisse durch diese Technologien verbessert und die Millionen Toten, die dadurch gerettet werden könnten.

Es ist ein bösartiger Krieg gegen dunkelhäutige Frauen und Kinder, die in größter Zahl an Malaria, Lungeninfektionen, Mangelernährung und schwerem Durchfall sterben.

Die Greenpeace-Aktionen sind sehr ähnlich denen, Krebspatienten Chemotherapien oder unter Lungenkrankheiten Leidenden Antibiotika zu verwehren. Ihre Anti-Technologie-Kampagnen sind fahrlässiger Öko-Totschlag und sollten nicht länger toleriert werden. [Das vermittele man mal einer hörigen Presse! Anm. d. Übers.]

Ich persönlich kann mir ein Leben ohne moderne Technologien nicht vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, in stromfreien, krankheitsgeschüttelten, mangelernährten oder verschmutzten armen Gebieten zu leben. Wie meine Großmutter mir immer gesagt hat: „Das einzig Gute an der Guten Alten Zeit ist, dass sie vorüber ist!“

Aber natürlich hat Gibson eine malariafreie Wohnung mit Air Condition, guter Nahrung, Zugang zu bezahlbarer, zuverlässiger Energie und Transportmöglichkeit, einen Kühlschrank, eine Videokamera und ein Handy. Er würde das niemals aufgeben, und ich würde ihn auch nie dazu auffordern. Allerdings sagen einige meiner afrikanischen Freunde, dass sie sehr froh wären, wenn er sich an einigen Monaten in einer hypermodernen, von Mücken verseuchten Hütte „erfreuen“ würde, wogegen er sich nur mit einem Netz über dem Bett schützen könnte, wenn er mit Parasiten verseuchtes Wasser trinken müsste, schmutzigen Rauch aus Kochfeuern einatmen und kilometerweit zu einer Klinik laufen müsste, wenn er sich mit Malaria, TBC oder Dysenterie infiziert hat – in der Hoffnung, dass die Krankenschwester die richtigen Medikamente zur Hand hat, um ihn zu behandeln. Ich werde gerne dabei helfen, entsprechende Arrangements zu treffen.

Finanziell motivierte Erfinder, Unternehmer und Unternehmen haben Wunder bewirkt, das Leben von Milliarden zu verbessern oder Millionen Leben zu retten. Ja, es gab Unfälle, von denen einige hunderte Menschen und Tausende Tiere getötet haben. Die wirklichen Killer sind jedoch Regierungen und antitechnologisch ausgerichtete Non-Profit-Organisationen und deren Aktivisten. Ihr Zoll an Todesfällen geht in die Millionen mittels Kriegen und durch falsche oder absichtlich schädigende Maßnahmen, die Hunger und Krankheit andauern lassen, oder Krankheiten durch die Verweigerung von Nahrung und lebensrettenden Technologien erhalten.

Gibson ist ein kluger Kopf. Vielleicht wird er eines Tages all dies verstehen, hoffentlich bevor die Todesrate noch weiter steigt. Bis dahin würden er und seine Alarmisten-Kollegen mächtig von der Lektüre meines Buches über Öko-Imperialismus profitieren sowie von meinem neuen Bericht mit dem Titel ‚Three Faces of Sustainability‘ [drei Gesichter der Nachhaltigkeit], dem neuen Buch About Face: warum die Welt mehr Kohlendioxid braucht sowie zahlreiche Studien aus jüngerer Zeit und andere.

Zahllose Arbeitsplätze, der Lebensstandard und viele Leben stehen auf dem Spiel. Die Verbrechen der Öko-Imperialisten gegen die Menschheit müssen zu Ende gehen!

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow (http://www.CFACT.org) and author of Eco-Imperialism: Green power Black death. See Icecap Amazon Book Store

Mehr zu den durch grüne Gruppen erzeugten Katastrophen steht hier: http://redneckusa.wordpress.com/

Link: http://icecap.us/index.php/go/joes-blog/greenpeace_showcases_its_anti_human_side/

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Der letzte Satz des Beitrages von Paul Driessen ist eine gute Überleitung zu einem Beitrag von Terence Corcoran bei GWPF. Er zeigt im Folgenden für Kanada auf, wie man Greenpeace eventuell juristisch beikommen könnte. Weil das thematisch eng mit obigem Artikel verbunden ist, wird dieser Beitrag hier angefügt:

Wie Greenepace Kanada sich selbst in ernste juristische Schwierigkeiten gebracht hat

Terence Corcoran, National Post

Einmischung in wirtschaftliche Abläufe ist ein ernstes Vergehen unter kanadischem Recht unerlaubter Handlungen. Greenpeace hat seinen ersten Versuch verloren, um den Anteil ökonomischer Abläufe aus einem Gerichtsverfahren gegen sie zu entfernen.

Seit einiger Zeit hat Greenpeace Kanada eine Kampagne gegen die SLAPP-Gesetzgebung betrieben, die in Kanada eingeführt werden soll. Dahinter stand der Gedanke, dass Unternehmen legal davon abgebracht werden sollten, Gerichtsverfahren gegen aggressive Umweltaktivisten anzustrengen.

SLAPP steht für Strategic Lawsuit Against Public Participation, ein Konzept, das von der liberalen Regierung von Ontario übernommen wurde. Daraus wurde ein Gesetz, dass ein Unternehmen davor bewahrt, auf diffamierende Statements von Gruppen wie Greenpeace reagieren zu müssen. Schließlich heißt es, dass die grünen Gruppen „im öffentlichen Interesse“ handeln und damit über den Gesetzen von Diffamierung stehen, die sie daran hindern könnten, gegen private Unternehmerinteressen vorzugehen.

Nun, gerade hat Greenpeace vor dem Gericht von Ontario eine deutliche Schlappe hinnehmen müssen, die weit über die engen Grenzen von Diffamierung und die SLAPP-Gesetzgebung hinausgeht. Ein Gericht in Ontario hat Greenpeace Kanada dazu verurteilt, dem Waldriesen Resolute Forest Products  22.000 Dollar zu zahlen. Es verurteilte Greenpeace auch dazu, „eine Verteidigungs-Antwort innerhalb von 10 Tagen nach der Urteilsverkündung“ einzureichen.

Das sollte für Greenpeace einfach sein, war es doch dem Resolute-Verfahren seit über einem Jahr auf den Fersen. Die Organisation hatte viel Zeit, eine Antwort auf die zahlreichen Vorwürfe und Behauptungen von Resolute zu verfassen, die beim Obersten Gerichtshof von Ontario im Mai 2013 eingegangen waren.

Diese Vorwürfe sind im Urteil des Gerichtshofes gut zusammengefasst. Resolute sagt in seinem Statement gegen Greenpeace:

„…macht Fälle von Diffamierung, bösartiger Falschaussagen und absichtlicher Einmischung in wirtschaftliche Abläufe geltend. Sie klagt Greenpeace an, diffamierende Artikel veröffentlicht zu haben, die sich kritisch mit der Arbeit von Resolute hinsichtlich Waldwirtschaft und Unternehmenspraktiken befassen, und das Unternehmen heimlich vor seinen Kunden herabsetzten. Resolute wirft Greenpeace auch vor, dass sich Greenpeace fortlaufend und absichtlich in die ökonomischen Abläufe von Resolute eingemischt hatte, indem Kunden bedroht und verprellt wurden. Resolute macht einen Schaden von 5 Millionen Dollar geltend und verlang ein Schmerzensgeld von 2 Millionen Dollar“.

Ein scharfsinniger Leser könnte bemerken, dass die Behauptungen von Resolute gegen Greenpeace Kanada weit über den engen Bereich von Diffamierung hinausgehen, der von irgendeiner potentiellen SLAPP-Gesetzgebung abgedeckt wird. Würde ein solches SLAPP-Gesetz existieren (die Liberalen von Ontario mussten sich einer Wahl stellen, bevor das eingebrachte Gesetz gebilligt werden konnte), hätte Greenpeace in der Lage gewesen sein können, die Vorwürfe der Diffamierung abzuwehren. Aber SLAPP deckt nicht die anderen Elemente der Vorwürfe gegen Greenpeace ab.

Tatsächlich ist Greenpeace nicht gegen die Diffamierungs-Vorwürfe vorgegangen, vielleicht weil die fälligen Strafzahlungen selbst bei einem Schuldspruch verkraftbar waren. Weit ernster wären die Strafen in Höhe von 5 Millionen und 2 Millionen Dollar wegen „absichtlicher Einmischung in ökonomische Abläufe“ zwischen Resolute und dessen Kunden.

Die Einmischung in wirtschaftliche Abläufe ist ein viel ernsteres Vergehen unter kanadischem Recht unerlaubter Handlungen. Greenpeace hat seinen ersten Versuch verloren, um den Anteil ökonomischer Abläufe aus einem Gerichtsverfahren mit der Behauptung gegen sie zu entfernen, dass es für die Behauptungen von Resolute an Beweisen fehle. Aber ein Richter am Oberen Gerichtshof von Ontario war anderer Ansicht und sagte, dass Resolute „aus seiner Sicht Aktionen belegen konnte, die wesentliche Elemente der Anklage darstellen, nämlich zu schädigen und sich in ökonomische Interessen einzumischen  durch ungesetzliche Mittel und einem korrespondierenden Verlust“.

Full story, in der noch einige Punkte zur Sprache kommen. Der Fall ist bei Redaktionsschluss noch offen, aber es sieht nicht gut aus für Greenpeace [glücklicherweise!!]

Link: http://www.thegwpf.org/terence-corcoran-how-greenpeace-canada-landed-itself-in-serious-legal-trouble/

Beide Artikel übersetzt und mit einer Einführung versehen von Chris Frey EIKE

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5 Kommentar(e)

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1
Katrin Meinhardt

#4: fritz

Ich glaube zu verstehen was Sie meinen wollen. Und es mag stimmen, teilweise, was Sie da sagen. Bedenken Sie jedoch, aus Fairness, der Oberhäuptling in Washington, ist auch ein Mörder, ein weitaus grösserer.

Lybien versinkt im Chaos. Syrien auch.

Und menschliche Zivilisten, die Kinder und andere Zivilisten, als Schilder benutzen, aus Habgier, abgrundtiefer Bosheit und purem Hass, und purer Blasphemie, dies darf man niemals vergessen, verdienen eine sehr viel stärkere Strafe. Kann man sich etwas feigeres vorstellen, als die verfluchten Teufelskrieger der Hamas? So kämpfen nur feige und hinterhältige Menschen. Und wieso hilft Obama feigen Mördern, die jeden Tag, wirklich, fast jeden Tag, Raketen auf ein Land schiessen, welches doch zum Frieden bereit ist, aber nicht um jeden Preis, und nicht um den Preis der Dummheit?

Schauen Sie genauer hin, bitte. Einbahnstraßen helfen oftmals nicht.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Ich habe nirgends sagen wollen, ich finde alles toll, was Putin macht, weit gefehlt. Auch macht sich Putin Greenpeace zunutze, für seine eigenen Zwecke, jedoch nur im Ausland.

2

Herr Meinhard,

ich verstehe ihren Wunsch nach einem Gegner für Greenpeace, aber die Regierung und Putin sind es sicher nicht. Putin ist eni Mörder, Diktator und KGB Agent der locker mal über 100 Tote geht, also weitaus schlimmer als Greenpeace.

Bitte schärfen sie ihren Verstand und ihren Wunsch nach Gerechtigkeit ein wenig - das sie nicht unbrauchbare Vergleiche ansetzen..

Fritz

3
Rainer Steppan

Ein Greenpeace-Aktivist:
Entscheidend ist nicht, was die Wahrheit ist, sondern, was der Mensch glaubt, was die Wahrheit ist.

4
Katrin Meinhardt

Ich habe den Politikern nie verziehen, dass die DDT auch in Afrika verbieten haben lassen, auf vielerlei Wegen. Und eines ist auch sicher, die atheistische Fraktion wird den Opfern niemals Gerechtigkeit widerfahren lassen können. Die Mörder bleiben grösstenteils unbehelligt. Von Lippenbekenntnissen können sich die Armen und Opfer nichts kaufen. Hier herrscht ein enormer Defizit, zu Lasten aller Opfer.

Die Tatsachen sprechen glücklicherweise alle dafür, dass die Gerechtigkeit obsiegen wird. Wenn der heutige Mensch mit seiner Technik schon in der Lage wäre und teilweise ist alle anderen (fast) lückenlos zu überwachen, wenn dem Ton schon so etwas möglich ist, dann [...]

Dieser sanfte mörderische Schwachsinn muß ein Ende haben. Die Menschen in Afrika müssen sich von dieser perversen Horde befreien. So geht das nicht weiter. Ein Malaria-freies Leben muß auch dort möglich sein und Goldener Reis ist ein Muß. Alles andere ist ein Verbrechen. Wenn Waffenschmuggel gedeiht, warum dann nicht DDT-Schmuggel?

Nicht die grünen Waschlappen sind so sehr das Problem, sondern der Mangel an einem fähigen Gegner. Zum Vergleich, bei Putin haben diese Perversen keine Chance, die landen im Knast. So sollte es auch hier sein. Daß dem nicht so ist, spricht Bände. Die Verbrechen sind schon sehr lange bekannt und nicht erst seit heute. Die Schäden sind vielfältiger Natur.

Im linken politischen Spektrum war nie Einsicht vorhanden, diesen Problemen wirklich zu begegnen. Der schlimmste Feind der Armut ist (auch) der Marxist, mit seinen vielfältigen Abstufungen und Varianten.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Einige einflussreiche Menschen bei Greenpeace haben versucht den Namen eines Gründers aus deren Annalen zu tilgen und die Geschichte zu verfälschen, nur weil dieser sich mit denen kritisch auseinandergesetzt hat, und mit deren verlogenen und verbrecherischen Werten nicht mehr zurechtkam: Patrick Moore ist hier gemeint.

5
Michael Weber

Lieber Herr Frey
Greenpeace hat die SLAPP-Kampagne angeschoben um sich vor Schadensersatzansprüchen verleumdeter Unternehmen zu schützen. SLAPP soll "die höheren Interessen" mehr oder minder von der Strafverfolgung ausnehmen auch wenn sie eindeutig in geschäftsschädigender Absicht in Umlauf gebracht werden. Das ist nach kanadischem Recht derzeit illegal.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Weber