Klimafehlalarm in Hannover: Die große Stefan Rahmstorf-Show beim Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages

Klimaprognosen á la Kristallkugel, Bild Alexandra H./pixelio.de

von Sebastian Lüning
Der Umweltausschuss des Landtages Niedersachsen hielt am 16. Juni 2014 in Hannover eine Expertenanhörung zum Klimawandel ab. (EIKE berichtete hier und hier ) Es ist schön, dass sich die Politik für das Thema interessiert, liegt hier doch einiges im Argen. Eingeladen war auch Stefan Rahmstorf, der seine Vortragsfolien dankenswerterweise im Internet für alle Interessierten kommentiert hinterlegt hat (PDF hier ). Nun wird man sich wundern, weshalb Rahmstorf überhaupt eingeladen wurde, ist doch seit längerem bekannt, dass selbiger mit seinen alarmistischen Thesen den extremen Außenflügel der Klimadiskussion abdeckt. Redegewandt und taktisch gewieft ist der Potsdamer, das kann man ihm nicht absprechen.


In der Sache jedoch können ihm immer weniger Kollegen folgen (siehe Blogbeitrag “Rätsel Rahmstorf“). Dabei kam es in der Vergangenheit durchaus vor, dass Rahmstorf in seinem klimareligiösen Eifer die Grenzen des Erlaubten überschritt. So wurde der Forscher Ende 2011 wegen einer Blog-Attacke gegen eine Journalistin verurteilt, da er nach Meinung des Gerichts Unwahres behauptete (siehe Spiegel Online Artikel “Verurteilter Forscher: Eklat um Klimaberater der Bundesregierung” vom 1.12.2011).

In einem Blogartikel zu seinem Auftritt in Hannover schreibt Rahmstorf sehr schön:

Ich verschwende ja nur ungern meine Zeit mit “Klimaskeptiker”-Unsinn – aber manchmal wird man als Klimaforscher nolens volens damit konfrontiert.

Im folgenden wollen wir nun einige unserer wertvollen Minuten damit verschwenden, die Folien von Stefan Rahmstorf auf wissenschaftliche Plausibilität zu überprüfen. Man darf nicht vergessen, dass Vorträge in der Regel nicht durch offizielle Begutachtungsprozesse begleitet werden, ein Peer Review also fehlt. Da kann ein unabhängiger Blick von außen nur hilfreich sein.

Die Titelfolie hat Rahmstorf mit einer sahelähnlichen Dürresezene aus Frankreich aus dem Sommer 2003 verziert. Natürlich hätte er auch Schnee und Eis aus einem der unerwarteten Kältewinter der letzten 5 Jahre nehmen können. Passte aber offenbar nicht zu seinem Thema “Globale Erwärmung: Zum aktuellen Stand der Forschung”. Ein schöner Titel, der suggeriert, dass der Referent die Vielzahl der publizierten Studien in einer 360°-Rundschau diskutieren würde. Dem ist natürlich nicht so. Alles was nicht in sein alarmistisches Konzept passt, wird ignoriert. So sucht man vergebens nach Arbeiten, die so gar nicht in das CO2-dominierte Weltbild des IPCC passen wollen:

·       Neue Studie der Universität Potsdam und des Senckenberginstituts: Sonne verursachte in Kenia während der letzten 15.000 Jahre starke Schwankungen in den Niederschlägen

·       Neue Studie der Universität Kiel zur Jungsteinzeit in Irland: Klimazyklen durch Schwankungen der Sonnenaktivität ausgelöst

·       Meereisbedeckung der Ostsee war während der letzten 500 Jahre an die Sonnenaktivität gekoppelt

Auf Folie 6 geht Rahmstorf auf den Eiszeit-Warmzeit-Zyklus ein, der im 100.000 Jahresrhythmus abläuft und durch Änderungen der Erdbahnparameter gesteuert wird. Dabei wird eine PIK-Arbeit von Ganopolski, Rahmstorf et al. 1998 mit Simulationen zur Thematik zitiert. Vermutlich sollte den Hannoveraner Politikern hiermit gezeigt werden, dass die PIK-Modelle die Vergangenheit gut abbilden und daher auch für die Zukunft tauglich wären. Dem ist allerdings leider nicht so. In einer anderen PIK-Modellierung von 2012 rollen die PIK-Forscher wahre Schreckensszenarien zum Grönlandeis aus, die bei näherem Hinsehen nicht haltbar sind (siehe unseren Blogartikel “Kipp-Element auf wackeliger fachlicher Grundlage: Grönlands Eismassen lassen sich vom Potsdam-Institut keine Angst einjagen“). Und auch 2014 hat sich dies nicht gebessert. Neuer Pol, altes Spiel: “Der antarktische Geist aus der Flasche: PIK-Artikel zur Eisschmelze in der Ostantarktis enttäuscht mit schwacher Meeresspiegelanstiegsrate“.

Auf Folie 8 wird kurz die Ozeanversauerung als Gefahr dargestellt. Ein beliebtes Thema unter Klimaalarmisten in einer Zeit, wo sich die Temperaturen seit mittlerweile 16 Jahren hartnäckig weigern, weiter anzusteigen. Vermutlich wird Rahmstorf den Politikern verschwiegen haben, dass die Blütezeit der Korallenriffe in der Trias-, Jura- und Kreidezeit vor 150 Millionen Jahren stattfand, als die CO2-Konzentration der Atmossphäre ein Vielfaches des heutigen Wertes betragen hat (siehe unseren Blogartikel “Welche Rolle spielt die Ozeanversauerung? Eine Wissenschaftssparte mit noch vielen Fragezeichen“).

Auf Folie 9 wird die Klimasensibilität angesprochen, also die Erwärmungskraft des CO2. Rahmstorf führt Arrhenius von 1896 an, der – Trommelwirbel – denselben Wert herausbekam, den auch der IPCC heute immer noch vermutet. Hundert Jahre Forschung und der Wert bleibt stabil, sollen die Zuhörer des Ausschusses offenbar mit nach Hause nehmen. Aber weshalb erwähnt Rahmstorf nicht, dass neuere Arbeiten zu viel geringeren Werten kommen? Immer mehr Wissenschaftler kommen nun auf Werte um 2°C Erwärmung pro CO2-Verdoppplung. Und der Trend ist klar: Je länger geforscht wird, desto mehr sinkt die CO2-Klimasensibilität. Siehe:

·       Zwei weitere Studien finden eine stark reduzierte CO2-Klimawirkung von 1,3 Grad pro CO2-Verdopplung

·       Österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik: Klimamodelle reagieren zu stark auf die Konzentration von Treibhausgasen

·       Eine weitere Studie plädiert für eine reduzierte Klimawirkung des CO2

·       Mojib Latif im Fachvortrag in den USA: Die CO2-Klimasensitivität ist vom IPCC zu hoch angesetzt worden

Auf Folie 10 zeigt Rahmstorf die Erwärmung seit 1880. Schön wäre natürlich gewesen, wenn er den Begriff “Kleine Eiszeit” in das späte 19. Jahrhundert eingefügt hätte, da ein Großteil der Erwärmung lediglich die Wiedererwärmung nach dieser natürlichen Kältephase darstelllt. Aber ohne diese Erklärung sieht es für die politischen Klimalaien in Hannover natürlich viel dramatischer aus.

Folien 11-13 zeigen den Meereisschwund der Arktis. Noch nie dagewesen? Vermutlich ist das arktische Meereis bereits vor 1000 Jahren zur Zeit der Mittelalterlichen Wärmephase ähnlich stark abgeschmolzen gewesen. Damals besiedelten die Wikinger Island und Grönland, da ihre Schiffe nun plötzlich viel einfacher die eisarmen Nordmeere befahren konnten. Auch wird Rahmstorf dem Umweltausschuss verschwiegen haben, dass die Schmelze im Kontext der letzten Jahrtausende nicht ungewöhnlich ist (siehe “Neue Studie der Universitäten Göteborg und Stockholm: Arktisches Meereis war vor 10.000-6.000 Jahren stärker geschrumpft als heute“). Natürlich geht es bei Rahmstorf fast ausschließlich um CO2 als den Hauptschuldigen. Ein Blick über den doch recht beschränkten Horizont wäre jedoch sinnvoll, da auch andere Faktoren eine große Rolle zu spielen scheinen. Siehe “NABU: „Bis zu 50 Prozent der Erwärmung in der Arktis sind auf den Einfluss von Rußpartikeln zurückzuführen““). Und wenn schon die Arktis gezeigt wird, sollte es recht und billig sein, das antarktische Meereis ebenfalls zu zeigen. Dafür gab es aber leider keinen Platz bzw. keine Lust. Ansonsten hätten die Politiker natürlich erfahren, dass das Meereiss der Antarktis in den letzten beiden Jahren stetig angewachsen ist und die höchste Ausdehnung der gesamten Satelliten-Messära erreicht hat (siehe “Noch nie seit Beginn der Satellitenära war die Ausdehnung des antarktischen Meereis Ende Juli größer als in diesem Jahr“). Keiner hatte es kommen sehen.

Auf Folie 14 werden dann reale Temperaturdaten mit einer Prognose auf Basis von Klimamodellen mit fragwürdig überhöhter CO2-Klimasensibilität unzulässig vermischt. Immerhin kann man in der Graphik erkennen, dass das “mittelholozäne Klimaoptimum”, also die Zeit 8000-4000 Jahre vor heute, mindestens genauso warm wie heute war, vermutlich sogar 1-2 Grad wärmer. Zitiert wird u.a. ein Artikel von Shakun et al. 2012 aus Nature, der bei seriöseren Fachkollegen mit Pauken und Trompeten durchfiel (siehe “2</sub> vom Beifahrer zum Chauffeur: Fragwürdiger neuer Shakun-Artikel in Nature">Statistik-Trick befördert CO2 vom Beifahrer zum Chauffeur: Fragwürdiger neuer Shakun-Artikel in Nature“). Aus der gleichen Truppe stammt auch ein zweites von Rahmstorf angeführtes Zitat: Marcott et al. 2013. Auch diese Studie wimmelte von Fehlern und wurde von den Fachkollegen schnell als Machwerk enttarnt (siehe “Nach drei Wochen erneutem Hockeyschläger-Alarm war der Spuk wieder vorbei und der Skandal perfekt: Wie Jungforscher Shaun Marcott die Medienwelt hinters Licht führte“). Man wundert sich, dass Rahmstorf in seinem Vortrag hochumstrittene Literatur verwendet, die sich in der Fachwelt nicht durchgesetzt hat. Die fehlende Ausgewogenheit in Rahmstorfs Darstellung bereitet Sorge.

Folie 15 zeigt eine Zukunftsprognose zur Erwärmung, die mit den mittlerweile überholten, zu hohen CO2-Klimasensibitäten rechnet. Es wäre notwendig gewesen, wahrscheinlichere Alternativmodelle mit Sensibilitäten von z.B. 1.5°C oder 2°C vorzustellen. Auf den Folien 18-19 geht es um Hitzewellen, die im 21. Jahrhundert angeblich so häufig wie noch nie waren. Wiederum fragt man sich, weshalb Rahmstorf keinen Vergleich mit der Mittelalterlichen Wärmeperiode bringt. Vor 1000 Jahren war es so warm wie heute und es erscheint plausibel, dass die Hitzewellen-Situation ähnlich wie heute gewesen sein könnte. Im Titel von Rahmstorfs Vortrag heisst es “Zum aktuellen Stand der Forschung”. Wenn sich der Potsdamer wirklich an sein Thema gehalten hätte, dann hätte man an dieser Stelle Hinweise auf neue Studien gefunden, die eine anthropogen verursachte Zunahme der Hitzewellen für abwegig halten:

·       Fata Morgana: Potsdamer Hypothese überwiegend menschengemachter Hitzewellen bestätigt sich nicht

·       Neue Studie der Universität Michigan: Kaum Veränderungen in der Häufigkeit von Hitzewellen in den USA während der letzten 80 Jahre

·       Forscherinnen der University of New South Wales in Sydney: Es gibt keine belastbaren Hinweise darauf, dass die Temperatur-Variabilität extremer geworden wäre oder werden könnte

·       US-Hitzewelle 2012 unterliegt im Temperaturwettstreit gegen die Dust Bowl der 1930er Jahre

·       Überraschung in Westeuropa: Hitzesommer aus dem Jahr 1540 deutlich wärmer als vermeintlicher Rekordinhaber 2003

Auf Folie 21 springt Rahmstorf dann zum Meeresspiegel. Er zeigt eine Anstiegskurve, die um 1700 in der Mitte der Kleinen Eiszeit beginnt. Während der Kleinen Eiszeit stagnierte der Meeresspiegel, da die Gletscher der Erde anwuchsen. Erst im Übergang zur Modernen Wärmeperiode um 1900 stieg der Meeresspiegel wieder kräftig an und die Rate beschleunigte sich. Dies macht Sinn, denn die Wiedererwärmung nach der Kleinen Eiszeit hat Eis zum Schmelzen gebracht, dessen Wasser nun verstärkt in die Weltozeane floss (siehe auch: “Meeresspiegel in der Adria stagnierte während Kältephasen und beschleunigte sich während Wärmephasen“). Unerwähnt bleibt, dass in den letzten 50 Jahren keine Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs mehr festgestellt werden kann und sich der Anstieg auf eine Rate von 1,5 mm/Jahr laut Pegelmessungen stabilisiert hat (siehe: “Beschleunigte Meeresspiegelanstiege gehören schleunigst in die Mottenkiste“).

Auf Folie 22 geht Rahmstorf auf seine eigenen Meeresspiegel-Forschungen an der Küste von North Carolina ein. Leider fehlt der Hinweis, dass die Ergebnisse dieser Studien von vielen Fachkollegen angezweifelt werden. Es ist bezeichnend, dass die in der Arbeit postulierte Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs von den Behörden in North Carolina nicht als Planungsgrundlage anerkannt wird (siehe: “Senat von North Carolina erteilt Rahmstorfs beschleunigtem Meeresspiegel eine Absage“). Auf Folie 23 werden zahllose Meeresspiegel-Kurven aus der Deutschen Bucht gezeigt. Zitiert wird eine Arbeit von Wahl et al. aus dem Jahr 2011, in der die Forscher noch einen beschleunigten Anstieg für die vergangenen Jahrzehnte feststellten. Aus der Kurzfassung von Wahl et al. 2011:

An accelerated sea level rise is detected for a period at the end of the nineteenth century and for another one covering the last decades.

Mittlerweile gibt es jedoch eine neuere Arbeit des Wahl et al.-Teams – Wahl et al. 2013 – die die Dinge jetzt sehr viel nüchterner sieht:  “Neue Studie der Universität Siegen: Meeresspiegel in der Nordsee steigt seit 100 Jahren mit konstanter Geschwindigkeit – keine Beschleunigung“. In einer Pressemitteilung stellten die Wissenschaftler klar:

„Es gibt ein relativ konstantes Anstiegsverhalten des Mittleren Meeresspiegels seit Beginn des 20. Jahrhunderts, aber keinen außergewöhnlichen Anstieg in den letzten Jahrzehnten, den wir direkt dem Klimawandel zuschreiben könnten.“

Rahmstorf möchte das Ergebnis dieser neueren Arbeit zur Deutschen Bucht den Politikern in Hannover nicht zumuten und verschweigt die neue Studie einfach. “Zum Stand der aktuellen Forschung”? Fehlanzeige!

Auf Folie 27 macht Rahmstorf kräftig für seine Bücher Werbung. Gerne hätte er auch ein Cover unseres Buches “Die kalte Sonne” abbilden können. Aber vielleicht bekommen wir demnächst ja auch eine Einladung nach Hannover, dann würden wir allen Teilnehmern der Anhörung vielleicht sogar ein kostenloses Exemplar zur Lektüre überlassen…

Nach der kleinen Werbeeinlage muss sich Rahmstorf noch um die Sonne kümmern, die seiner Ansicht nach nur eine verschwindend geringe Klimawirkung besitzt. Die Geologie sieht dies komplett anders. Unzählige Studien haben die große klimabeeinflussende Kraft von Sonnenaktivitätsschwankungen eindrucksvoll bewiesen (Übersicht siehe hier). Es ist nun an den Klmamodellierern, die realen Entwicklungen der Vergangenheit nun endlich mit ihren Modellen nachzubauen und zu reproduzieren. Rahmstorfs Bezug in Folie 28 auf Satellitenmessungen der Sonnenaktivität ist wenig hilfreich, da hier noch immer große Kalibrierungsprobleme bestehen und Langzeittrends auf Basis dieser Daten daher unsicher sind. Auf Folie 29 tappt Rahmstorf wiederum in eine Falle. Er ignoriert Zeitverzögerungseffekte beim Aufbau von klimatischen Gleichgewichten und vergisst zu erwähnen, dass die Erwärmung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in eine Zeit außerordentlich hoher Sonnenaktivität fällt (siehe Erläuterungen und aussagekräftige Graphiken hier).

Fazit des Faktenchecks: Stefan Rahmstorfs Übersicht ist eine einseitige Darstellung, die vor allem seine klimaalarmistischen Neigungen widerspiegelt. Neuere Literatur, die nicht in sein Konzept passst, wird von ihm einfach ausgelassen. An einer fruchtbaren, ergebnisoffenen wissenschaftlichen Diskussion zeigt Rahmstorf keinerlei Interesse. Es ist daher zweifelhaft, ob Auftritte von Rahmstorf in politischen Gremien sinnvoll sind. Die politischen Entscheidungsträger werden an vielen Stellen im Unklaren gelassen, inwieweit Rahmstorfs Ansichten repräsentativ für die Fachwelt sind. Selbst der IPCC beendete die Zusammenarbeit mit dem Postdamer und setzte ihn in seinem letzten Klimabericht nicht mehr als Autor ein.

 Der Beitrag erschien zuerst bei "Die kalte Sonne" hier

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27 Kommentare

  1. #25: NicoBaecker ich hätte es ganz gern 2° wärmer,
    müsste dann nicht mehr in die Türkei zum Urlaub fahren, eher nach Skandinavien.
    Auch die Lebenserwartung soll steigen, laut IPCC

    mfG

    denke nur realistisch, dass es nichts wird mit den 2°

  2. zu #25

    „Ja und? Das 2 Grad Ziel hat doch nicht mit der bereits erfolgten Erwärmung zu tun, sondern mit den Folgen einer solchen Erwärmung.“

    Fragt sich nur, welche Folgen bisher eingetreten sind, denn es wurde ja wärmer.

    Der Haken bei der Sache ist, daß es zwischenzeitlich auch mal ein bißchen „kälter“ wurde und während dieser Zeit negative Folgen zu verzeichnen waren.

    1978/79 gab es die sog. Schneekatastrophe und 1962/63 den Jahrhundertwinter …

    Wird natürlich ausgeblendet, weil es nicht ins ökonomische Konzept mit den Windmühlen, Solarpanels, Faulgasanlagen und Styroporverpackung der Häuser paßt.

    Ja, die Forentrolle sind schon stark im Ausblenden der Realität und unterschlagen, daß das 2° Ziel wissenschaftlich nicht begründet ist.

  3. Lieber Herr L #23

    „Ich gehe hier eher von Lindzen – 0,5° – aus.“

    Warum, physikalisch?

    „Eben dass ist sei über 17 Jahren gemäss RSS nicht der Fall.“

    Aber für den längeren Zeitraum mit besseren SNR.

    „Sie gehen davon aus, dass bis zu 30 Jehren erfoprderlich sind, um Effektwirkungen vollumfänglich zu realisiesen? „

    Kommt darauf an, an welchem Klimaparameter Sie das messen wollen und mit welcher statistischen Sicherheit. Aber je länger je besser, weil einfach mehr Datenpunkte, gell.

    „Tatsächlich haben wir eine Menge von Faktoren und Feedbacks – häufig negativen Feedbacks – dass amn getrost das 2-Grad-Ziel aus dem Reich der Fabel verorten können.“

    Nun, das ist nun eine gar und gar unphysikalische Aussage. Selbst zur Lindzen (CO2) Klimasensitivität könne Sie eine maximale CO2 Menge für maximal 2 Grad Temperaturanstieg berechnen.

    „Als das 2-Grad-Ziel herausgeben worden ist (erstmals 1975 durch William D. Nordhaus) hatten wir bereits 360 ppm und eine Erhöhung der Globalen Temperaturen um etwa 0,4°.“

    Ja und? Das 2 Grad Ziel hat doch nicht mit der bereits erfolgten Erwärmung zu tun, sondern mit den Folgen einer solchen Erwärmung.

    „ Wenn es aber so weiter geht wie die letzten 17 Jahre, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. „

    Bei diesem Optimismus sollten Sie mit dieser Methode lieber Ihr Geld an der Börse verzocken. Wie dumm muß man eigentlich sein, zu glauben, daß man einen kurzen Trend ins Unendlich fortsetzen kann, zumal wenn die Daten aus der Vergangenheit die Treffsicherheit dieser Methode glänzend zunichte machen.

  4. @ #23 M. Landvoigt

    „Sie müssen genauer sein. Inzwischen hat man für jeden bedeutenden langfristig wirkenden Klimafaktor, deren Klimawirkung man quantitativ-physikalisch abbilden kann, seine langfristige Klimasensitivität bestimmt.“

    Warum antworten Sie eigentlich auf solch unqualifiziertes Gelaber?

  5. #22: NicoBaecker sagt:

    ———-
    Sie müssen genauer sein. Inzwischen hat man für jeden bedeutenden langfristig wirkenden Klimafaktor, deren Klimawirkung man quantitativ-physikalisch abbilden kann, seine langfristige Klimasensitivität bestimmt.
    ———–
    Sehr geehrter Herr Bäcker

    Danke für ihre Antwort, der ich weitghehend folgen kann. Einige Anmerkungen:

    Allerdings ist in der Diskussion um die Klimasensitivität gemeinhin von der CO2-Klimasensitivität die Rede. Sofern nicht anders genannt, können wir dies als default ansehen. Bei der Bestimmung der CO2-Klimasensitivität gibt es offensichtlich sehr starke Abweichungen. Ich gehe hier eher von Lindzen – 0,5° – aus.

    ———– #22: NicoBaecker sagt:
    Wenn die Klimasensitivität größer ist, so ist die zugehörige CO2-Steigerung kleiner.
    ———–
    Das ergibt sich aus dem Formelzusammenhang. Allerdings gehen wir ja davon aus, dass T = f(CO2-Konzentration)

    Also ist diese Darstellung bei einer fest angenommenen 2° Grenze zwar mathematisch korrekt. Weniger Irreführend wäre eine Formulierung :

    Wenn die Klimasensitivität größer ist, so ist die das 2° Ziel bereits be einer kleineren CO2-Steigerung erreicht.

    ———– #22: NicoBaecker sagt:
    … die Temperatur steigt natürlich schon mit der CO2-Vermehrung.
    ———–
    Eben dass ist sei über 17 Jahren gemäss RSS nicht der Fall.

    ———– #22: NicoBaecker sagt:
    Wir haben jedoch 0,8 K Temperaturerhöhung insgesamt gemessen. Das liegt daran, weil es noch andere Klimaeffekte gibt und vor allem daran, weil das Gleichgewicht noch nicht erreicht ist …
    ———–
    Sie gehen davon aus, dass bis zu 30 Jehren erfoprderlich sind, um Effektwirkungen vollumfänglich zu realisiesen?

    Tatsächlich haben wir eine Menge von Faktoren und Feedbacks – häufig negativen Feedbacks – dass amn getrost das 2-Grad-Ziel aus dem Reich der Fabel verorten können. Als das 2-Grad-Ziel herausgeben worden ist (erstmals 1975 durch William D. Nordhaus) hatten wir bereits 360 ppm und eine Erhöhung der Globalen Temperaturen um etwa 0,4°. Wenn es aber so weiter geht wie die letzten 17 Jahre, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.

    ———– #22: NicoBaecker sagt:

    ———–

  6. Lieber Herr Landvoigt, #21

    „Nicht ganz korrekt: Die Verdopplung des CO2-Konzentration ist die Bedingung, in der sich die Klimasensitivität ausdrückt.“

    Sie müssen genauer sein. Inzwischen hat man für jeden bedeutenden langfristig wirkenden Klimafaktor, deren Klimawirkung man quantitativ-physikalisch abbilden kann, seine langfristige Klimasensitivität bestimmt. Der Begriff der „Klimasensitivität“ ist nicht alleine auf CO2 eingeschränkt, auch die Klimasensitivität von TSI-Schwankungen ist bekannt. Der Wert der Klimasensitivität bei Verdopplung des CO2 ist nur ein Punkt. Aber man kann natürlich auch die Klimasensitivität für alle anderen Änderungswerte ausrechnen.

    „Gemeint ist darin, dass es einen exponentiellen, keinen linearen Zusammenhang gibt.“

    Nein, der Zusammenhang kann nur näherungsweise in einem weiten Bereich um die heutigen CO2-Werte logarithmisch gefittet werden. Das erleichtert die Abschätzung von Zwischenwerten.

    „—————— Dirk Weißenborn sagt:
    Wo liegt denn nun der Basiswert? Bei 280ppm oder bei 300ppm?
    ——————
    Für die Beschreibung der Klimasensitvität spielt der keine Rolle, aber für das sogenannte 2-Grad Ziel und deren Projektion. Denne hier wir die Überschreitung der Erwärmung um 2 Grad zu 2100 als kritisch genannt. „

    Wie gesagt, man hat empirisch ermittelt, daß der Zusammenhang zwischen der Equililbrium-Temperaturerhöhung dT und der Konzentrationsänderung des CO2 dC(CO2) durch eine log-Funktion genähert werden kann in der Form dT = A*log(CO2/CO2_0), dabei ist CO2_0 der Basiswert auf den sich die Temperaturänderung dT bezieht. In den Modellexperimenten nimmt man i.d.R. als Basiswert die vorindustrielle Temperatur und die zugehörige CO2-Konzentration um 1750, also so 280 ppmv. A wird durch den Fit bestimmt.
    Für das „2-Grad Ziel“ kann man dann dT = 2 K einsetzen und c(CO2) berechnen. Die Zeit spielt bei einem Equilibrium-Ziel keine Rolle. Bei folgenden CO2-Gleichgewichts-Klimasensitivitäten ergeben aus dem vorgesagten leicht folgende CO2-Steigerungen gegenüber dem Basiswert:
    1,5 K 152%
    3,0 K 59%
    4,5 K 39%

    Wenn die Klimasensitivität größer ist, so ist die zugehörige CO2-Steigerung kleiner. Dies gilt natürlich nur für den Gleichgewichtswert, die Temperatur steigt natürlich schon mit der CO2-Vermehrung. Heute haben wir den Basiswert um 43% (400 ppmv) erhöht, die zugehörige Gleichgewichtstemperatur liegt ja nach Klimasensitivität dann wie man leicht ausrechnen kann bei:
    1,5 K 0,77K
    3,0 K 1,5K
    4,5 K 2,3 K

    Wir haben jedoch 0,8 K Temperaturerhöhung insgesamt gemessen. Das liegt daran, weil es noch andere Klimaeffekte gibt und vor allem daran, weil das Gleichgewicht noch nicht erreicht ist, und wegen der fortgesetzten CO2-Freisetzung ohnehin ein „moving target“ ist. Wenn man den Gleichgewichtsfall abwarten wollte, müßte man den Zielwert des CO2 schlagartig erreichen, alle anderen Klimafaktoren abstellen und rund 30 Jahre abwarten bis auch die Ozeane aufs zusätzliche radiative forcing mit Temperaturanstieg reagiert haben, den die reagieren am langsamsten.

  7. #20: Dirk Weißenborn sagt:

    Hier wird allgemein viel von Verdopplung der atmosphärischen CO2-Konzentration als Basisparameter der Klimasensitivität gesprochen.
    ——————
    Nicht ganz korrekt: Die Verdopplung des CO2-Konzentration ist die Bedingung, in der sich die Klimasensitivität ausdrückt.

    Gemeint ist darin, dass es einen exponentiellen, keinen linearen Zusammenhang gibt.

    —————— Dirk Weißenborn sagt:
    Wo liegt denn nun der Basiswert? Bei 280ppm oder bei 300ppm?
    ——————
    Für die Beschreibung der Klimasensitvität spielt der keine Rolle, aber für das sogenannte 2-Grad Ziel und deren Projektion. Denne hier wir die Überschreitung der Erwärmung um 2 Grad zu 2100 als kritisch genannt.

    Dann macht es aber einen unterschied, ob die Temperatur von 1850, 1950 oder 2000 als basis betrachtet wird … oder sind es die 15° C Basistemperatur auf 17° C?

    In den maeiten Veröffentlichungen wird es nicht thematisiert, aber seltsamer Weise wird Alarm geschlagen mit der Behauptung, dieses Ziel sei in Gefahr.

    Denn wenn wir nun überhaupt einen festen Zielwert hätten – was ich so schoon nicht sehe – müsste man über die Projektion des Anstiegs des CO2-Anteils und der vorausgesetzten Kenntnis der wahren Wertes der Klimasensitvität diesen errechnen können.

    Da aber die Veröffentlichungen hier im Nebel bleiben ist die ganze Diskussion gespenstisch. Ich nehme an, dass hier im IPCC AR5 eine detailliertere Diskussion besteht, die mir aber nicht bekannt ist und auch in der Tagespresse nicht klar erläutert wird.

    Was mir aber bekannt ist, dass das IPCC ein Konfidenzintervall zur Klimasensitivtät angibt.

    Wikipedia schreibt dazu:
    ————–
    Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gab in seinem 2007 erschienenen Vierten Sachstandsbericht Werte zwischen 2 und 4,5 °C als „wahrscheinlich“ an. Der beste mittlere Schätzwert liege bei 3 °C, und eine Sensitivität von unter 1,5 °C sei „sehr unwahrscheinlich“.[12] Im fünften Sachstandsbericht, der im Jahr 2013 erschien, wurde diese wahrscheinliche Bandbreite auf einen Bereich zwischen 1,5 und 4,5°C geändert.[13] Diese Angabe ist identisch mit der des dritten Sachstandsberichts von 2001.
    ———–

    Siehe auch
    http://tinyurl.com/sciblogspiegel

    Die vieldiskutierte Arbeiten von Lindzen und Choi weisen dagegen empirisch nr 0,5° C nach.

    Das erscheint mir eher plausibel, aber ich meine, dass wir über nicht hinreichende Informationen verfügen, um überhaupt einen bealstbaren Wert zu ermitteln.

    —————— Dirk Weißenborn sagt:
    Ist es gleichgültig, wo der Bssiswert liegt oder ist der Verlauf der Klimsensitivitätskurve auf unterschiedlichen Basisniveaus nichtlinear?
    ——————
    Linearität ist nicht erwartet, sondern ein exponentieller Zusammenhang.

  8. Hier wird allgemein viel von Verdopplung der atmosphärischen CO2-Konzentration als Basisparameter der Klimasensitivität gesprochen.

    Wo liegt denn nun der Basiswert? Bei 280ppm oder bei 300ppm? Ist es gleichgültig, wo der Bssiswert liegt oder ist der Verlauf der Klimsensitivitätskurve auf unterschiedlichen Basisniveaus nichtlinear?

  9. #14: Martin Landvoigt

    Herr Landvoigt, Sie haben mir einige Denkanstösse gegeben und ich habe einiges dazu gelernt.
    Leider ist so vieles auf dem Internet falsch dargestellt.

    Trotzdem fand ich das die 15 µm gar nicht von den Wettersatelliten benutzt wird. Die Wettersatelliten messen nur bis ca. 12.5/13 µm und damit kann das CO2 keinen Einfluss auf die Temperaturen haben. Damit ist meine Schlussfolgerung vom Tisch. Ich hatte gedacht das die Wettersatelliten teilweise blind wären.

    Dann hatte ich auch nicht erkannt, dass die Temperatur zur Wellenlänge anders ist. Wie gesagt, falsche Darstellung auf dem Internet.

    Also wenn CO2 im Bereich von 15 µm Einfluss hat dann ist das ein kalter Bereich.
    Sonne hat ca. 5777 degrees Kelvin = ca. 0.5 µm
    Raumtemperatur ca. 300 degrees Kelvin = ca. 10 µm
    Damit ist 15 µm eindeutig im sehr kalten Temperaturbereich. Wie kalt kann ich nicht sagen. http://earth.nullschool.net/ zeigt gerade -68.8 Celsius als tiefste Temperatur in der Antarktika. Pi mal Daumen, 15 µm = -150 Celsius. 😉

    Meines Erachtens nach kann die Wellenlänge der höhere Temperatur garnicht vom CO2 zurück gestrahlt werden. Damit hat die Folie 3 von Stefan Rahmstorf wirklich keinen Platz im Bezug zum Klima. Moment, doch, Water Vapor ist im Bereich der warmen Temperaturen! Oops.

    Zu Dumm das Oxygen und Ozone im Bereich von 10 µm ist. 😉

    Danke nochmal.

  10. #16: „Schätzt man daraus den Eintrag der Sonnenenergie in das Erd-Atmosphäresystem ab und korreliert die historisch bekannte Sonnenfleckenzahl mit der Globaltemperatur, dann findet man nichts als Rauschen. Nimmt man diesen Rauschwert als maximal möglichen Einfluß an, dann erhält man wieder in etwa den Wert von Roy Spencer. Nach Rahmstorf u.a. müßte man eine Schwankung in der Globaltemperatur von ca. 0.17 Grad erwarten, ein Signal, daß man schon mit bloßem Auge nicht übersehen würde.“

    Sehr geehrter Gerhard Wedekind, Sie meinen eine Schwankung als Signal? Ich glaube, dass könnten Sie noch etwas genauer erläutern.

  11. Sehr geehrter Herr Landvoigt, wenn man der Ansicht ist, dass man die Klimasensitivität gar nicht richtig bestimmen kann und Lindzen und Choi einen Wert um die 0,5°C postuliert haben, dann ist schon merkwürdig zu schreiben: „Die Klimasensitivität liegt nicht bei 1,5° bis 2°, wie Lüning mit verweis auf neuere Forschungen liefert“ Denn das suggeriert ja, dass Sie den genauen Wert kennen.

  12. zu #11: am Mittwoch, 02.07.2014, 08:46, S.Hader

    #2: „Einzige Kritik: Die Klimasensitivität liegt nicht bei 1,5° bis 2°, wie Lüning mit verweis auf neuere Forschungen liefert, sondern ggf. bei 0,5° wie die Arbeiten von Lindzen und Choi zeigen.“

    Na ein Glück, Herr Landvoigt, dass Sie genau wissen, wo die Klimasensitivität tatsächlich liegt.

    Kommentar:
    Die Klimasensitivität kann man so definieren, um wieviel Grad die „Globaltemperatur“ steigen wird, wenn sich der Energieeintrag in das Erd-Atmosphäresystem um 1 W/m^2 ändert. Dabei ist es nach dem Energiesatz gleichgültig, ob es sich um Änderung der Sonneneinstrahlleistung oder um eine Änderung des Treibhauseffektes, z.B. durch CO2, o.ä. handelt.

    Nach Rahmstorf u.a. beträgt diese Sensitivität 0.75 Grad pro W/m^2 plusminus irgendwas. Daraus ergeben sich die beim IPCC verwendeten berühmten 3 Grad bei Verdoppelung des CO2.

    Diese Angabe läßt sich aber nachprüfen: So hat etwa Roy Spencer in „Satellite and Climate Model Evidence against Substantial Manmade Climate Change“, Dec 2008 gezeigt, daß aus Satellitenmessungen sich ein Wert von etwa 0.17 Grad pro W/m^2 ergibt. Der Wert vom IPCC ist also ungefähr um den Faktor 5 zu hoch.

    Genauso wenig erhält man aus dem Vergleich der Variation der Solarkonstanten durch den Sonnenfleckenzyklus und der gemessenen „Globaltemperatur“. Der Zyklus verursacht nach Satellitenmessung eine Schwankung von etwa 1 Promille der Solarkonstanten. Schätzt man daraus den Eintrag der Sonnenenergie in das Erd-Atmosphäresystem ab und korreliert die historisch bekannte Sonnenfleckenzahl mit der Globaltemperatur, dann findet man nichts als Rauschen. Nimmt man diesen Rauschwert als maximal möglichen Einfluß an, dann erhält man wieder in etwa den Wert von Roy Spencer. Nach Rahmstorf u.a. müßte man eine Schwankung in der Globaltemperatur von ca. 0.17 Grad erwarten, ein Signal, daß man schon mit bloßem Auge nicht übersehen würde.

    Also ganz unwissend ist man nicht bei der Klimasenstivität.

    —–
    „Auf Folie 9 wird die Klimasensibilität angesprochen, also die Erwärmungskraft des CO2. Rahmstorf führt Arrhenius von 1896 an, der – Trommelwirbel – denselben Wert herausbekam, den auch der IPCC heute immer noch vermutet.“

    Dazu ein Kommentar:

    Ein Hans Erren-Wijlens hat hierzu Untersuchungen angestellt in http://members.casema.nl/errenwijlens/co2/arrhrev.htm
    „Arrhenius revisited“

    Arrhenius was wrong
    It is widely believed that Svante Arrhenius correctly predicted
    the rise in temperature. Perhaps you are unaware that he did this
    based on seriously flawed spectroscopic data.

    Erren hat die Rechung von Svante Arrhenius mit modernen Daten wiederholt, und sein Ergebnis ist:
    „We see that Arrhenius gives us a temperature increase of 0.22 K for CO2 doubling….“

    MfG

    G. Wedekind

  13. #11: S.Hader sagt:

    #2: „Einzige Kritik: Die Klimasensitivität liegt nicht bei 1,5° bis 2°, wie Lüning mit verweis auf neuere Forschungen liefert, sondern ggf. bei 0,5° wie die Arbeiten von Lindzen und Choi zeigen.“

    Na ein Glück, Herr Landvoigt, dass Sie genau wissen, wo die Klimasensitivität tatsächlich liegt.
    ——————-
    Um Missverständnisse zu vermeiden: Mir ging es nicht um den ‚wahren‘ Wert der Klimasensitivität. Hier bin ich weit mehr bei Prof. Kramm, der meinte, dass man eine Klimasensitivität gar nicht hinreichend genau bestimmen könne.

    Mir ging es um den Verweis auf ’neuere Forschungen‘, der eben Lindzen und Choi auslässt. Ich hätte hier besser die Anführungszeichen einfügen sollen.

    Denn in der Debatte um Klimawandel geht es sehr wohl um den wahren Wert der Klimasensitivität. er wir teils sogar mit über 4° C spekuliert. Wenn man diesen Wert allerdings nicht hinreichend belastbar bestimmen kann, und zugleich Lindzen und Choi mit empirischen Ergebnissen um 0,5° aufwarte, ist es eben zu kurz gesprungen, auf 1,5 – 2° C zu verweisen.

  14. #8: Juergen Uhlemann sagt:

    Da Satelliten Temperaturen auf der Erde messen können muss das atmosphärischen „Strahlungsfenster“ offen sein.
    Dumme Frage, wenn das CO2 dieses atmosphärischen „Strahlungsfenster“ blockieren könnte, dann würde die Messung sehr ungenau sein. Warum macht man es dann?
    —————
    Hallo Herr Uhlemann

    Zum verständnis ist die Interpretation der Spektrogramme erforderlich. In dem Artikel sind diese sehr gut erläutert: http://tinyurl.com/kuegerirrtum

    Die atmosphärischen Fenster im IR-Spekturum sind dort zu erkennen, übrigens sogar bei Rahmstorf.

    Was zunächst etwas verwirren kann ist, dass diese ‚geschlossenen‘ atmosphärischen Fenster zwar sehr wirkungsvoll die originäre Bodenabstrahlung absorbieren, aber im gleichen Frequenzband wiederum selbst emittieren, so dass eben nicht sofort klar ist, dass es sich nicht um die Bodenabstrahlung handelt, die man messen kann.

    ————— #8: Juergen Uhlemann sagt:
    Meine Schlussfolgerung: Würde das CO2 die Wärmewellen zurück halten, dann würde die gemessene Temperatur der Satelliten absinken. Oder?
    ————-
    Tatsächlich wird die sogenannte Strahlungstemperatur an TOA als wesentlich niedriger als die mittlere Oberflächentemperatur ausgewiesen.

  15. @ #12
    @admin

    Zitat:
    “ Ein bayerisches Arschloch, von der Queen geadelt, aber als Wissenschaftler eine Niete sondersgleichen!“

    Ist das jetzt das neue sprachliche Niveau dieser Seiten?
    Schade.

  16. Der Klimaberater der Kanzlerin erweist sich wieder einmal als zu doof und unfähig, wissenschaftliche Arbeiten auszuwerten, zu interprtieren und vorzutragen. Ein bayerisches XXXXXXX, von der Queen geadelt, aber als Wissenschaftler eine Niete sondersgleichen!
    Ich empfehle dem Rahmstorf das Captcha: ausfuhr

  17. #2: „Einzige Kritik: Die Klimasensitivität liegt nicht bei 1,5° bis 2°, wie Lüning mit verweis auf neuere Forschungen liefert, sondern ggf. bei 0,5° wie die Arbeiten von Lindzen und Choi zeigen.“

    Na ein Glück, Herr Landvoigt, dass Sie genau wissen, wo die Klimasensitivität tatsächlich liegt.

  18. Aus dem Artikel: „Nach der kleinen Werbeeinlage muss sich Rahmstorf noch um die Sonne kümmern, die seiner Ansicht nach nur eine verschwindend geringe Klimawirkung besitzt. Die Geologie sieht dies komplett anders. Unzählige Studien haben die große klimabeeinflussende Kraft von Sonnenaktivitätsschwankungen eindrucksvoll bewiesen (Übersicht siehe hier).“

    Sehr geehrter Herr Sebastian Lüning. Die Klimawirksamkeit der Sonne in der Erdgeschichte wird ja allgemein anerkannt. Das haben Sie auf Ihrer Seite und Ihren Vorträgen gut herausgearbeitet. Dagegen ist auch nix einzuwenden.

    Wenn man aber wissen möchte, wie groß ist der Einfluss der Sonnenschwankungen auf das Klima wirklich ist, dann kommt man nicht umhin die ganzen Einflüsse zu quantifizieren. Wenn ich irgendetwas von der Physik gelernt habe, dann das es dort um quantitative Größen geht. Und genau vor diesen quantitativen Größen und Aussagen drücken Sie sich in ihren Vorträgen, was auch gleichzeitig mein Hauptkritikpunkt ist. Diashows mit Diagrammen, Kurven und Spektren gut und schön. Aber sie ersetzen keine quantitative Bewertung der einzelnen Einflussfaktoren. Und genau da fängt Wissenschaft an.

    „Rahmstorfs Bezug in Folie 28 auf Satellitenmessungen der Sonnenaktivität ist wenig hilfreich, da hier noch immer große Kalibrierungsprobleme bestehen und Langzeittrends auf Basis dieser Daten daher unsicher sind.“

    Nunja, einen Langzeittrend hat er auf der Folie gar nicht eingezeichnet, sondern nur beobachtete Daten dargestellt. Was mich aber interessieren würde, welche großen Kalibrierungsprobleme gibt es bei der Messung der Sonne?

  19. Das kommt davon, wenn man einen politischen Agitator einlädt der sich als Wissenschaftler tarnt.
    Sie betreiben hier Investigation die eigentlich Kernbestandteil unseres mit 7 Milliarden Zwangsabgabe mehr als üppig ausgestatteten ÖR Medienstadl sein solle, die dort aber häufig vergeblich zu suchen ist.
    Dort kämpft man lieber im Auftrag der geballten Inkompetenz gegen Windmühlen und potemkinsche Dörfer.
    Dank´ an Sie !

  20. @#4: Martin Landvoigt

    Danke Herr Landvoigt, Sie haben mir eigentlich geholfen. Ohne Ihre „Im Besonderen ist die Absorption genau bei 15 µm bereits nach 5 m in Bodennähe fast vollständig.“ Anmerkung hätte ich nicht nach „15um Wellenlänge“ in Google gesucht.

    Dabei fand ich „Globale Erwärmung By Mojib Latif“ auf Google Books und „Wettersatelliten, Infrarotfotographie und der Treibhauseffekt von Wolfgang Thüne“. http://tinyurl.com/ov39aar

    Die Information von Herrn Thüne ist sehr gut.

    Da Satelliten Temperaturen auf der Erde messen können muss das atmosphärischen „Strahlungsfenster“ offen sein.
    Dumme Frage, wenn das CO2 dieses atmosphärischen „Strahlungsfenster“ blockieren könnte, dann würde die Messung sehr ungenau sein. Warum macht man es dann?

    Meine Schlussfolgerung: Würde das CO2 die Wärmewellen zurück halten, dann würde die gemessene Temperatur der Satelliten absinken. Oder?

    Danke Admin für den Klimalounge Blog Tip, aber das spare ich mir.

  21. #6: Dr.Paul sagt:

    #2: Ach Herr Martin Landvoigt, Sie wissen was „Klimasensibilität von CO2“ ist???
    —————–
    Es wird sie sciher nicht überraschen, wenn ich ihnen gestehe, dass ich ein Problem mit Typos habe … ich bitte um Entschuldigung. Gemeint war natürlich Klimasensitivität.

  22. #2: Ach Herr Martin Landvoigt, Sie wissen was „Klimasensibilität von CO2“ ist???

    Und Sie meinen sogar, das gibt es?
    Weil so viele davon reden, oder warum?

    mfG

  23. von Sebastian Lüning: „Aber weshalb erwähnt Rahmstorf nicht, dass neuere Arbeiten zu viel geringeren Werten kommen? Immer mehr Wissenschaftler kommen nun auf Werte um 2°C Erwärmung pro CO2-Verdoppplung.“
    =====================================

    Na klar, der „Treibhauseffekt“ darf natürlich nicht fehlen.

    übrigens, auf dem Blog des Autors ist Kommentarfunktion nicht vorhanden bzw. deaktiviert. So kann man schön ungestört die fundamentale Klimalüge unterstützen und sich dabei auch als „Skeptiker“ präsentieren.

    Zu Erinnerung, die „Klimasensitivität des CO2“ wie in den IPCC-Berichten dargestellt basiert, kurz gefasst, auf der Behauptung, dass die sog. Treibhausgase die von der Erdoberfläche ausgehende Wärmestrahlung quasi teilweise abfangen und VERDOPPELT zurück zur Erdoberfläche schicken, physikalisch völlig absurd.

  24. #1: Juergen Uhlemann sagt:

    Carbon Dioxid zeigt in den Major Components drei 100% Spitzen. Ist diese Spektrenmessung mit puren (100%) Carbon Dioxid gemacht, was ich mir denke? Wenn nicht, wieviel Prozent CO2 ist dann benutzt?
    ——————–
    Einige Anmerkungen zur Frage:

    Auch die Frage selbst ist noch unvollständig. Denn es geht nicht nur um die Konzentration von CO2, sondern die zu durchlaufende Strecke. Man spricht dann auch von optischer Dicke.

    Die Grafik scheint zu meinen, wie hoch die Absorption der Ausgangsstrahlung von der gesamten Erdatmosphäre unter mittleren aktuellen Verhältnissen ist. Sie meint nicht die Stelitenspektren an TOA, denn diese enthalten auch die Emissonen der IR-Aktiven Gase. Und da sieht es wieder ganz anders aus.

    ————– #1: Juergen Uhlemann sagt:
    Die zweite 100% Spitze in den Major Components wird dann in der „Total Absorption and Scattering“ 1 zu 1 dargestellt. Also 100% Absorptiion und Scattering. Da CO2 nur 0.04% ausmacht, wie soll ich das verstehen?
    ————–
    In der Tat sind die Absorptionsleistungen (ohne Re-Emissionen) auch bei geringen Konzentrationen erstaunlich hoch. Ich empfehle den informativen Artikel von Heinz Hug auf EIKE.

    ————– #1: Juergen Uhlemann sagt:
    Wenn 0.04% CO2 schon mit 100% Absorptiion and Scattering dicht macht, dann wird eine Verdopplung auf 0.08% nicht noch mehr Absorptiion and Scattering haben.
    Damit kann nicht „mehr“ Upgoing Thermal Radiation festgehalten werden. 100% ist Total!
    Wo soll dann die Globale Erwärmung durch CO2 dann herkommen?
    ————–
    Ich habe mich an das Verständnis des Argumentes auch erst langsam heran getastet. Im Besonderen ist die Absorption genau bei 15 µm bereits nach 5 m in Bodennähe fast vollständig. Interessant ist aber der Bereich der Nebenlinien, die in den Randbereichen neben der Absorptionslinie liegen und von der Konzentration abhängig sind. Aufschlussreich sind hier die Satelitenspektren an TOA. Hier wird meist ein klare charkteristische Signatur vom CO2 erkennbar, die auch erstaunlich breit ist. Und gerade diese Breite macht das Argument aus.

    ————– #1: Juergen Uhlemann sagt:
    Entweder ist die Grafik falsch oder das Argument. Wie auch immer, Herr Rahmstorf sollte, da er die Grafik benutzt, das mal genauer darstellen.
    ————–
    Ich glaube nicht, dass der Sinn der Grafik war, die atmosphärischen Verhältnisse zu erklären, sondern vor allem einen wissenschaftlichen Eindruck zu schinden.

    Auch wenn Rahmstorf da vielleicht tatsächlich auch seriöse Argumente vortragen könnte, so ist es ihm hier gerade bei der nicht hinreichend aussagekräftigen Grafik wohl kaum daran gelegen.

    Ich vermute eher, dass er sich als Experte geriert, dessen Wissenschaftlichkeit außer Frage sein soll. Immerhin behauptet er doch implizit, dass er so komplexe Grafiken versteht, die die meisten Zuhörer wohl kaum deuten können. Und darum sollte man seinen Aussagen Glauben schenken.

    Mehr steckt nicht dahinter. Es ist nur ein rhetorischer Kunstgriff.

  25. Stefan Rahmstorf macht sich mehr und mehr zum Kasper – und merkt es nicht. Wer kann noch einer Bundes- oder Landesregierung vertrauen, die sich mit einem rechtmäßig Verurteilten (Ist das Wort „Verbrecher“ hier angebracht? Ich bin mir nicht ganz sicher.) und Pseudowissenschaftler einlässt ? Unfassbar, was in Deutschland abläuft – man kann sich als klar denkender Mensch für dieses Land nur noch zutiefst schämen.

    Implizit sagt Stefan Rahmstorf, dass man alle Klimainstitute schließen kann. Seit Svante Arrhenius, dessen Annahmen längst falsifiziert wurden, hat sich die „Klimasensitivität“ nicht geändert, und die Welt wird bald untergehen, wenn wir nicht reagieren (so seine Logik). Die Politik hat dann keine andere Wahl, als mit dem Bau von mindestens 10.000 Kernkraftwerken zu beginnen, und zwar unverzüglich, und Anpassungsmaßnahmen anzugehen. In Deutschland muss morgen mit dem Bau von 100 Kernkraftwerken begonnen werden. Das ganze unnötig in die Klima-CO2-„Forschung“ vergeudete Geld muss in der Konsequenz sofort umgelenkt werden. Dann mal los mit den Anpassungsmaßnahmen …..

  26. Sebastian Lüning empfiehlt sich nicht zuletzt durch sorgfältige Argumentation weit mehr als Experte zum Stand der Forschung … nicht nur als Stefan Rahmstorf, sondern auch als Klaus Ermecke. Dankenswerter Weise hier eine gut belegte Sachargumentation.

    Einzige Kritik: Die Klimasensitivität liegt nicht bei 1,5° bis 2°, wie Lüning mit verweis auf neuere Forschungen liefert, sondern ggf. bei 0,5° wie die Arbeiten von Lindzen und Choi zeigen.
    Der Bruttoeffekt von CO2 liegt nach klarer Mehrheitsmeinung bei rund 1° C. Die Unterschiede ergeben sich aus dem unterschiedlichen Ansatz der Rückkopplungen. Darüber hinaus gibt es eine nicht zu ignorierende Anzahl jener, die jeglichen Erwärmungseffekt bestreiten oder diesen für nicht bestimmbar einschätzen (Prof. Kramm).

    Da aber die Klimasensitivität die kritische Maßzahl schlechthin ist, muss auf eine etwas umfassendere Darstellung wert gelegt werden.

    Weitere Anmerkung: Zur Rekordvereisung der Antarktis, stand heute: +2 Mio km² über dem langjährigen Durchschnitt.
    Arktis -1 Mio km² unter dem langjährigen Durchschnitt.
    Weltweit: +1 Mio km² über dem langjährigen Durchschnitt.

    Zur letzten Rahmstorf-Folie: Es wird suggeriert, dass eine Klimapolitik nicht nur messbare Ergebnisse bringt, sondern einen dramatischen Wechsel erbringen kann. Das ist allerdings falsch.

    Denn der deutsche Anteil an den weltweiten Emissionen beträgt nur rund 3 %. Ein völliger Verzzicht auf diese Emissionen würde bei weiter steigenden Emissionen Chinas in kurzer Zeit aufgefressen.
    Trotz der vielen Mrd. für die Energiewende, haben wir seit 10 Jahern keine signifikante Emissionsminderung. Es ist illusorisch, mit verfügbaren Mitteln selbst dann eine signifikante Klimabeeinflussung zu erreichen, wenn eine hohe Klimasensitivität unterstellt würde. Um so weniger bei einer geringen Klimasensitivität.

  27. Ich habe eine dumme Frage zu der Grafik (Folie 3) von den gemessene Spektren.

    Carbon Dioxid zeigt in den Major Components drei 100% Spitzen. Ist diese Spektrenmessung mit puren (100%) Carbon Dioxid gemacht, was ich mir denke? Wenn nicht, wieviel Prozent CO2 ist dann benutzt?

    Die zweite 100% Spitze in den Major Components wird dann in der „Total Absorption and Scattering“ 1 zu 1 dargestellt. Also 100% Absorptiion und Scattering. Da CO2 nur 0.04% ausmacht, wie soll ich das verstehen?

    Wenn 0.04% CO2 schon mit 100% Absorptiion and Scattering dicht macht, dann wird eine Verdopplung auf 0.08% nicht noch mehr Absorptiion and Scattering haben.
    Damit kann nicht „mehr“ Upgoing Thermal Radiation festgehalten werden. 100% ist Total!
    Wo soll dann die Globale Erwärmung durch CO2 dann herkommen?

    Entweder ist die Grafik falsch oder das Argument. Wie auch immer, Herr Rahmstorf sollte, da er die Grafik benutzt, das mal genauer darstellen.

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