Die Kernenergie ist wieder da

Kernenergienutzung 2009 Bild Herbert weidner Wikipedia

Wolfram Weimer
Drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima und dem deutschen Atomausstieg meldet die Internationale Atomenergiebehörde einen globalen Boom an Atomkraft. Immer mehr Länder bauen neue Kernkraftwerke – Deutschland ist mit seinem Ausstieg ziemlich allein


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Es ist genau drei Jahre her: Um 12.18 Uhr am Donnerstag, 30. Juni 2011, war es so weit: Bundestagspräsident Lammert bat die Abgeordneten zur Abstimmung per Handzeichen über die Novelle des Atomgesetzes und verkündete daraufhin: “Der Gesetzentwurf ist mit den Stimmen der vier Fraktionen CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen angenommen.” Deutschland hatte den Atomausstieg beschlossen. Die politische Klasse in Berlin war sich sicher – die Welt werde diesem Beispiel folgen. Tatsächlich aber passiert genau das Gegenteil.

Vor allem das neue Großmächte-Quartett (Brasilien, Russland, Indien und China) setzt massiv auf Atomenergie. In China sind nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) derzeit 29 neue Kernkraftwerke im Bau. Russland hat mit der Errichtung von zehn neuen Atomkraftwerken begonnen, in Indien werden bald sechs neue Meiler installiert sein. Der frisch gewählte indische Premierminister Narendra Modi erklärt: “Kernkraft wird ein Eckstein der indischen Energieversorgung.”

Doch nicht nur die aufstrebenden Wirtschaftsgroßmächte investieren massiv, immer mehr Länder entscheiden sich für den Neu-Einstieg, darunter die Türkei, Bangladesch, Ägypten, Jordanien, Nigeria und Vietnam. Selbst die Vereinigten Arabischen Emirate haben mit dem Bau eines Atomkraftwerks begonnen, ebenso Weißrussland und Finnland. Und rechtzeitig zur Fußball-WM meldet auch Argentinien den Spatenstich für ein neues Kernkraftwerk. Brasilien baut zwischen den Metropolen Rio de Janerio und Sao Paolo die Anlage “Angra dos Reis” am Atlantik. Auch die großen Bestände in Frankreich und den USA werden ausgeweitet. Der IAEA-Generaldirektor resümiert, die Kernenergie sei wieder ein globaler Wachstumsmarkt. Insgesamt seien weltweit 72 Kernkraftwerke neu im Bau; sie würden die bestehenden 435 Meiler massiv ergänzen……

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49 Kommentar(e)

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1

@hubert hermann, #35: "Die einzige Alternative: der sofortige Wiedereinstieg in die Kernkraft, um die totale wirtschaftliche Vernichtung zu verhindern."

Na ein Glück, dass das jetzt kein Alarmismus ist. ^^

2
Dr. Wolfgang Rasim

# 46 und 47 und einige andere

Da wir nach # 46/47 lügen, schwachsinnig, eitel und bildungsunfähig sind, verlasse ich wie Herr Hartung hiermit dieses Forum, evtl. auch weitere.

Die Erwähnung einer Hexe kam nicht von mir, ich fragte lediglich nach der evtl. (!) nötigen Inanspruchnahme eines Psychiaters und ich habe regelrecht Mitleid.

Die einzig (!!) vernünftige Meinung aus dieser Quelle zur Notwendigkeit der Kernkraft ist Fachleuten jedoch lange bekannt, letztlich hat das Prof. Sinn im Dez. 2013 an der LMU München eindrucksvoll geschildert.

Tschüss und winke winke K. M.

Mitteilung an admin,
sollte nicht veröffentlicht werden:
Merken Sie denn nicht, dass mit derart schwachsinnigen, beleidigenden und am Thema Lichtjahre weit entfernten Äußerungen das ganze Forum in den Dreck gezogen wird?
Wenn Dr. Weimer diese Beiträge liest, müsste er sich fragen, warum er das hier eingestelt hat.

m. f. G.
W. R.

3
Katrin Meinhardt

#38 F. Ketterer

Dieser Beitrag ist nur an F. Ketterer adressiert. Alle anderen Leser bitte ich um Entschuldigung. Es steht Ihnen frei, diesen Beitrag zu überspringen. Es lebe die Freiheit.

Prozess: Meinhardt vs. Ketterer
Vorwurf der Anklage: Kläger Ketterer beschuldigt das unschuldige Opfer, Meinhardt, der (chemischen) Häresie.

Jetzt zu Ihren Argumenten. Gehen wir methodisch vor, in Ordnung?

Mein Beitrag behandelte die Verbrauchsteuern. Die Mineralölsteuer (heutige Energiesteuer), die unverschämt hohe Tabaksteuer, und ganz am Schluss machte ich folgendes. Ich betonte, in Kontinentaleuropa, würden die atheistischen Möchtegern-Eliten immer dazu neigen, Verbote auszusprechen. Weder echte politische noch wirtschaftliche Freiheit wären denen etwas wert. Die Freiheit geht nur in eine Richtung, die Freiheit, den hart arbeitenden und wertvollen Menschen zu bestehlen, durch eine immer komplizierter werdende Gesetzgebung, bei der selbst die Fachleute, oft nicht mehr durchblicken können. Ludwig Ehrhard hat dieses Land mit einem kleinen Buch mit aufgebaut. Und seine hoch-, super-, mega-intelligenten Nachfolger wollen die Knechtschaft wieder einführen? Die Taten sprechen eine deutliche Sprache.

Erinnern Sie sich daran, wie die Regeln und Gesetze in der EU und im Euroraum beständig gebrochen und nach Belieben ausgelegt worden sind? Die Deutschen traten in den Euro ein, in der Hoffnung, immer die Kontrolle über diesen behalten zu können. Unabhängigkeit der EZB. Pustekuchen. Das ist Geschichte. Mittlerweile kontrolliert die italienisch-französische Mafia die EZB. Und dies hat natürlich Folgen. Ob Sie die erkennen werden?

Dann erwähnte ich, den Alkohol. Und gleich darauf schrieb ich, die Freiheit des Menschen würden für die Regierenden keinen wirklichen Wert darstellen. Ich kombinierte, Verbot mit Freiheit, die Hoffnung auf ein Verbot mit der Tatsache, den Freimaurern wäre die Freiheit des Bürgers piepsegal. Den hinter dem Ernst versteckten Spott nicht erkannt? Nicht schlimm, aber warum gleich Fehler denken?

Und um das Ganze zu würzen, an Menschen Ihrer Kategorie denkend, die marxistische Ecke, aus dem bösen und hinterwäldlerischen Osten, habe ich dann einen Teil der Definitionsformel (Definiens) aus einer anerkannten Quelle entnommen, nein, nicht aus dem Web. Und die Bombe ist wie geplant hochgegangen. Sie sind also ins Netz gestolpert. Und nicht nur Sie, sondern noch ein paar andere Menschen. :)))) Köstlich.

Und dies nur, weil ich Alkohol, umgangssprachlich gemeint, etwas mehr erweitert habe. :)) Meine Güte. Lachen ist schön. Und wertvoll. :))

Ich muss sagen, Alkohol hat es auch in trockener Form in sich. :))))

Es war also kein (!) Fehler. Denn, der Sender bin ich und nur ich wußte was ich sagen wollte. Definitionen sind keine marxistischen Heiligtümer. Sie haben nur einen Zweck zu erfüllen und sind nicht unantastbar. Sie dienen der Kommunikation.

Ihre Antwort hätte nur sein dürfen, Sie hätten sagen können, Frau Soundso, ich finde diese Definition besser oder geeigneter. Okay, dies wäre höflich und gestattet und erwünscht gewesen. Aber so, trockener Alkohol, [...]. :))))) Hereingefallen. Ironie ist was tolles. :))

Aber, erklären Sie mir doch mal, Sie, der die Meßlatte immer so hoch legt, warum hat der verehrte Herr Dirk Weißenborn alles (!) richtig machen wollen, denn er kann es ja. Warum? :))

Sie schiessen ohne Erlaubnis mit einem russischen Panzer auf einen Spatzen, bzw. dumme Gans. Ist das fair? :))

Ich hätte Ihnen noch mehr zu schreiben, aus Rücksicht vor der Zeit.

Kommen wir zu einem Punkt, der einen komischen Herrn, Rasim, rasend machte. Hehehehehe.

Da Ihre wissenschaftliche Grundausbildung, Ihr Fundament, grosse Schwächen hat, hier (eine) Quelle, aus dem Jahre 1945, und höchstwahrscheinlich in Neuseeland verfasst. "Zwei Arten von Definitionen", von Karl R. Popper. Werden Sie nachschlagen und dazulernen wollen? Eher nicht. Der Text umfasst 14 Seiten (Taschenbuchausgabe). Und der Text wird Sie intellektuell sehr fordern, ich hoffe für Sie, Ihr angebliches Studium eines Teils der Naturwissenschaften ist nicht hinderlich. Denn, das Denken haben Sie niemals lernen können. Der Text ist anspruchsvoll, ja. Auch und vor allem in dem Sinne, dass die Implikationen hiervon weitreichend sind, sehr stark und zu Ihrem Nachteil gereichend. Wir können ja mal drüber reden. Fragen Sie mich hier, dazu. Chemie ist keine Weltanschauung. Gegen das Studium der Chemie ist nichts (!) einzuwenden, Ehre wem Ehre gebührt, aber lassen Sie die Tassen im Schrank. Das Gleiche gilt für jedes Studium. Es ist Ihre Aufgabe, Daten und Interpretation, immer scharf zu trennen. Der Herr Rasim kann das nicht, und dies disqualifiziert ihn, eindeutig. Das müssen ja feine Herren sein, erst Giordano Bruno bejubeln, weil er etwas falsches vertreten hat, aber im eigenen Laden, Häresie verbieten lassen wollen? Sehr überzeugend. :)) Köstlicher Witz. :))))

Sie sahen Fehler wo keine sein können. Und das ist schon beachtlich.

Ich, an Ihrer Stelle, würde mir noch einmal sehr genau, die klugen Beiträge vom verehrten Herrn Dirk Weißenborn, durchlesen wollen. Und zum Textverständnis reicht einmaliges Lesen (oft) nicht. Das mehrmalige Lesen ist notwendig und (!) unterschätzen Sie Ihr Gegenüber nie. Das wäre nicht klug.

Es gibt noch sehr viel mehr Quellen, die Sie abzurackern hätten. Hätten. Der Wille ist ja (anscheinend) nicht da.

Ohne Erkenntnistheorie existiert keine seriöse Wissenschaft. Das ist absolut unmöglich. Versuchen Sie da erst einmal sehr gut zu werden. Mit summa cum laude. Der verehrte Herr Dirk Weißenborn hat diese Stufen längst erklimmen wollen. Nur die lächerlichen und träumerischen Marxisten sind zu faul. Oder es hängt am mangelnden Intellekt.

Wenn Ihr Hinweis auf Semantik ernst gemeint war, dann werden Sie den Text aus dem Jahr 1945 lieben lernen wollen. Er ist zu anspruchsvoll, für die meisten Naturwissenschaftler. Woran liegt es, Herr Ketterer? An Karl M.? An dem schlechten Niveau aus dem Ossi-Paradies?

Und warum ist Höflichkeit so wichtig? Die hätte Ihnen dies alles ersparen wollen. Schade. Sie halten von Respekt und Höflichkeit nichts. Alles hat einen Preis.

Und nix Fehler. Auch nicht, ja genau, vom verehrten Herrn Dirk Weißenborn. Völlig ausgeschlossen. Das ist sicher.

4
Katrin Meinhardt

#43: An einen falschen Menschen, Herrn Rasim, der jetzt ohne Schuhe herumlaufen will.

Sie lieben Haarspalterei. Tun Sie was Sie nicht lassen können. An welcher Uni und bei welchem Prof. haben Sie Ihr wissenschaftliches Handwerk lernen dürfen? Auch Sie haben Schwierigkeiten mit dem korrekten Zitat. Sie hängen sich also immer noch selbst auf, bei der Aussage, der grüne Virus hätte auf jeden Fall, absolut, einen atheistischen Hintergrund. Das bringt Sie so in Rage, dass Sie längst alle Fassung verloren haben, und nicht begreifen wollen, keine Antwort, wäre auch eine Antwort? Ist Ihr Deutsch so miserabel?

Sie eitler Mensch, ein Idiot ist so definiert:

Idiot = völlig bildungsunfähiger Schwachsinner.

Wollen Sie die Quelle dafür haben? Hier, bei EIKE, werden alle (wichtigen) Beiträge nicht gelöscht. Wer hat denn zuerst dieses Wort hier eingeführt? Der Herr Rasim, nachweislich. Wissen Sie was ein Beweis ist? Ihrem Schreiben und merkwürdigen Verhalten nach, eher nicht.

Wo leben Sie eigentlich? Wer sind Sie? Was bilden Sie sich ein, Herr Rasim? Ja, Sie sind grössenwahnsinnig, und wenn einer einen Psychiater benötigen sollte, beachten Sie das Wort "sollte", dann nur und eindeutig Sie. Wer sonst? Sie wollen mir (!) die Methoden der korrekten wissenschaftlichen Arbeit nahebringen? Sie sind absolut krank und verrückt.

Eher wird es so sein, dass Sie Ihren Doktor in irgend etwas machen haben durften, dank dem grünen Virus, ohne je die Grundlagen, die harten und strengen Methoden, der seriösen Wissenschaft abgefragt zu bekommen. Vielleicht (!) kennen Sie sogar Experimente nur aus dem Fernsehen. Ich sage nicht, es wäre so, aber der Eindruck, welchen Sie hier von sich geben, lässt den Gedanken aufkommen. Theoretisch ist alles möglich. Der grüne Virus hat die Uni-Landschaft gehörig durcheinander gewirbelt. Die Unis heute sind schlechter als damals. Das ist sicher.

Der grüne Virus kann nur atheistisch sein.

P.S.: Zu den Bemühungen von EIKE machen Sie sich mal keine Sorgen. Im Gegensatz zu Ihnen, sind die Fachleute bei EIKE höflich und vertreten noch beachtenswerte Werte und Prinzipien. Und bei EIKE wird nicht mit zweieerlei Maß gemessen, Herr Rasim. Geben Sie lieber schnell Ihren Doktortitel zurück, der kann nichts wert sein, nicht viel zumindest, wenn in der Weinflasch keine entsprechende und würdige Geisteshaltung vorhanden sein kann.

Die Kernkraft wird sich durchsetzen. Das ist sicher. Was aus Ihnen wird, steht auf einem anderen Blatt. Mit Ihrem sinnlosen Gegrölle kann es nicht viel sein.

5
Katrin Meinhardt

#41: Jürgen Hartung

Zitat:
"Und genau deshalb halte ich mich aus solchen Diskussionen hier raus."

Sie lügen, Herr Hartung, auf zweierlei Weise.

1. Würden Sie sich wirklich heraushalten wollen, dann würden Sie hier nichts schreiben. Kapiert?

2. Und Sie haben nie aus solche Diskussionen vermieden. Sie lügen. Die andere Meinung passt Ihnen nicht. Und das macht Sie fuchsteufelswild. Sie ertragen eine Ihnen verquere Ansicht nicht. Das macht Sie verrückt.

Genau genommen, ist dies, was Sie hier tun, mit voller Absicht, üble Nachrede. Denn ich bin keine Hexe. Eher wären Sie ein Hexer. Üble Nachrede ist strafbar. Was hat denn Ihr Beitrag mit dem obigen Thema zu tun? Nach welchen Regeln spielen Sie?

Wenn Sie so naiv sein wollen, und eine offensichtliche Tatsache abstreiten, dann nur im Rahmen Ihrer Ideologie (Weltanschauung). Was kümmert mich Ihre falsche Weltsicht? Sie können ja noch nicht einmal fliegen und haben mit der Freiheit Ihres Nächsten die grössten Probleme.

#42:

Schwachsinnig sind allein Ihre Antworten. Sie nähern sich dem Tatbsestand der Verleumdung. Sie können ja dann mit der Staatsanwaltschaft darüber streiten, wie intelligent die Staatsanwaltschaft sein will, und ob die auch vorher Chemie oder Geologie studiert haben, als Eingangsvoraussetzung.

Sie wollen hier nur verwirren und sind ein unfair spielender Mensch.

Und ich bestätige es Ihnen, Sie sind der klügste Mensch auf Erden, ja, meinetwegen.

Der arme Leser. Er kann nichts dafür, dass Sie zu objektiver, methodischer und seriöser Wissenschaft nicht fähig sind. Sie haben es ja auch nie lernen wollen.

6
Dirk Weißenborn

#42 Jürgen Hartung,

Hallo Herr Hartung,

"Herr Weißenborn, sagen Sie mal, sind Sie jetzt KM´s Vormund?"

Sicher nicht, denn ich meine, dass Frau Meinheit für sich selbst sprechen kann und will.

Vom Thema dieses Threads sind wir hier jedoch erst endgültig abgekommen, als Herr Ketterer - sachlich-chemisch übrigens völlig korrekt - sich einmischen zu meinen musste.

Ich halte ihm nur vor, dass er, der für mich hier im Blog erkennbar grundsätzlich nur negativ nörgelnd (auch und gerade gegenüber den Inhalten der Beiträge) auftritt, keine besondere Grundlage aufweist, um andere Teilnehmer in die Schranken zu weisen.

mfG

Dirk Weißenborn

#43 Dr. Wolfgang Rasim,

Hallo Herr Dr. Rasim,

dass unser Thema verlassen wurde, schrieb ich eben schon Herrn Hartung. Ob allerdings die Regel 3 schon derart verletzt wurde, dass die hiesige Meinungsfreiheit eingeschränkt werden müsste, können wir nur als ungeklärt betrachten und müssen diesen Sachverhalt in das Ermessen der Admins stellen.

Ansonsten hätten hier bei EIKE womöglich schon ganz andere Teilnehmer ausgeschlossen werden müssen.

Mit diesen Worten ist die Angelegenheit für mich erledigt, ebenso auch die durchaus abseitigen Themen unter dem obigen Beitrag.

mfG

Dirk Weißenborn

7
Manfred Schiller

@ Herrn Pesch,

habe auch meine "Erfahrungen" mit Antworten des WDR. Musste mich aber nochmals äußern.

Am 30.06.2014 14:46, schrieb AKS@WDR.DE:
> Sehr geehrter Herr Schiller,
>
> zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre mail. Dank der Rückmeldung kritischer Zuschauer ist es uns möglich, an 365 Tagen in der Woche - zum Teil viermal täglich - gute Magazin- und Nachrichtensendungen zu produzieren.
>
Zu Ihrer konkreten Frage: den von Ihnen zitierten Satz haben Sie möglicherweise falsch interpretiert. Er gibt den Auftrag der Bundesregierung an die Strahlenschutzkommission wider. Sie stellen die Frage, ob die Strahlenschutzkommission das verhindern kann. Die Bundesregierung ist offenbar dieser Meinung, in dem rechzeitig entsprechende Vorkehrungen für den Fall einer atomaren Verseuchung getroffen werden.

> Genau dies wird jetzt angestrebt. Bei dem Tsunami in Japan sind ja nachweislich Menschen ums Leben gekommen und durch die Schäden am Reaktor auch verstrahlt worden. In unserem Text heißt es dementsprechend auch: Dass so viele Menschen wie in Japan ums Leben kommen oder verstrahlt werden...
Im übrigen ist überhaupt nicht klar, ob und wie viele Menschen an Strahlung gestorben sind oder noch sterben werden. Klar ist allerdings, dass es Schädigungen durch Strahlen gegeben hat.
Von einer ideologisierten absichtlichen Falschinformation kann deshalb aus unserer Sicht nicht die Rede sein.
>
> Wir hoffen, Sie bleiben uns weiterhin als kritischer Zuschauer unserer Magazine und Nachrichtensendungen
> erhalten.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Ihre Redaktion der Aktuellen Stunde
>
>
>
>
>
>
>
> Westdeutscher Rundfunk
> Programmgruppe Aktuelles Fernsehen
>
> Funkhaus Düsseldorf
> Stromstr. 24
> 40221 Düsseldorf
>
>
> aks@wdr.de
> http://www.aktuellestunde.de
>
>
>
> Westdeutscher Rundfunk Appellhofplatz 1 50667 Köln Telefon +49 (0)221 220 0
> >>> Mediathek User Mediathek User 6/7/2014 5:35 >>>
>
>
>
> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> mit Entsetzen habe ich in oben genannten Beitrag der Aktuellen Stunde vom 05.06. folgenden Satz zur Kenntnis nehmen müssen: "Dass soviele Menschen wie in Japan ums Leben kommen oder verstrahlt werden wollen Sie verhindern". Wie will ein Mitglied der Strahlenschutzkommission verhindern, dass Menschen durch Erdbeben und Tsunami ums Leben kommen? An Strahlung ist jedenfalls niemand gestorben. Ich protestiere hiermit entschieden gegen diese bewusste Verdrehung von Tatsachen und vermutlich ideologisierte, absichtliche Falschinformation der TV Zuschauer, die solche Sendungen auch noch mit Ihren Zwangsgebühren unfreiwillig finanzieten müssen. Der User hat f

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung über die ich mich sehr gefreut habe.

Leider bin ich immer noch entsetzt über die Tendenz in Ihrem Bericht sowie in Ihrer Stellungnahme.

Zitat:
"Bei dem Tsunami in Japan sind ja nachweislich Menschen ums Leben gekommen und durch die Schäden am
Reaktor auch verstrahlt worden".

Es waren bis zu 20.000 Menschen, die direkt und unmittelbar sofort durch den Tsunami getötet wurden und deren Schicksal trennen Sie durch ein einfaches "und" von Menschen die durch Schäden am Reaktor "verstrahlt" wurden. Kein einziger Mensch ist bisher unmittelbar durch die Schäden am Reaktor ums Leben gekommen und die Strahlungsdosen von Mitarbeitern und Anwohnern liegen im Bereich wie sie an anderen Plätzen auf der Welt völlig natürlich sind.

Ich finde, dass faktisches Gleichsetzen von 20000 bereits toten Menschen mit Menschen, die erhöhter Strahlung ausgesetzt waren (das waren aber dann auch nur die Menschen, die direkt am havarierten Reaktor beschäftigt waren) nichts mit neutraler Berichterstattung zu tun hat.

Da die vielen tausend Opfer des Tsunamis nichts mit Strahlung zu tun haben, wäre die Gründung einer Tsunamischutzkommission, natürlich auf Steuerzahlerbasis, sinnvoller.
Oder auch eine Kohleminenschutzkommission, die den sofortigen und zählbaren Tod von Minenarbeitern z.B. in China oder der Türkei verhindern könnte.
Die Strahlenschutzkommission soll sich bitte in Guarapiri, Brasilien umsehen:

Zitat zu Fukushima in ARTE:
"Diese Zahlen und diese Geschichten, haben mich tief bewegt. 1,139 µSv/h in der Todeszone. Gut, dass diese Gebiete evakuiert wurden."

"Würde man dasselbe Dosimeter in der Stadt Guarapari in Brasilien aufstellen, würde er etwa 20 µSv/h anzeigen. Guarapari hat etwas über 100’000 Einwohner. Das sind etwa so viele wie aus der Region von Fukushima evakuiert wurden. Die Stadt erhielt diese hohe radioaktive Strahlung aber nicht durch einen katastrophalen Unfall, sondern durch natürliche Quellen."
Die Krebsrate ist dort übrigens seit Jahrhunderten nicht auffällig.

Wem das nicht reicht:
Die NATÜRLICHE Hintergrundstrahlung in der 33000 Einwohner Stadt Ramsar im Nordiran liegt bei 30 ySv/h. Auch dort leben die Menschen völlig normal.

Ich möchte damit nicht behaupten, dass KKW Havarien keine Katastrophen sind. Natürlich muss die Strahlenbelastung der Menschen so gering wie möglich gehalten werden aber es ist auch eine Katastrophe wie die Bevölkerung von "Wissenschaftlern" in Sachen Fukushima und Strahlenbelastung desinformiert wird.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Schiller

8
Dr. Wolfgang Rasim

Ab #36 und einige Beiträge davor:

Hier wird am Thema vorbei (siehe Regel 3) mit unsinniger "Erbsenzählerei" das ernste und ruinöse Problem "Energiewende/Atomausstieg" (siehe # 35) regelrecht verwässert und dem Ansinnen dieses EIKE- Forums und des Beitrages zur Kernenergie massiv geschadet.

Wenn dann noch in # 36 geschrieben wird:
"P.S.: Merken Sie denn nicht, das Ihr wissenschaftlicher Untergrund schlecht ist?" (Zitat Ende), zieht es mir die Schuhe aus.

Vor allem, da mir aus gleicher Quelle (Infraschall- Forum; # 23 vom 28.06.) folgendes bescheinigt wurde:
"Vorab dies. Sie leiden an Grössenwahn? ...
atheistisch religiös? ...Oder wie lange wollen Sie ein völlig bildungsunfähiger Schwachsinniger sein? Das ist doch die Definition eines Idioten, nach Rassim? ... Und Atheisten lügen sehr gerne." (Zitate Ende)

Auf meine Antwort darauf mit der Frage nach der evtl. nötigen Inanspruchnahme eines Psychiaters wurde nicht reagiert.
Schade um die Bemühungen von EIKE, vielleicht sollten derartig unsinnige Beiträge im Sinne von Regel 3 doch gesperrt werden.
m. f. G.
W. R.

9
Jürgen Hartung

Herr Weißenborn, sagen Sie mal, sind Sie jetzt KM´s Vormund?
Oder wie soll ich verstehen, was sie als intelligenter und chemisch gebildeter Mensch in dieses schwachsinnige PS in #12 - das in keinem Kontext zum restlichen Geschwurbel steht -
"Ich hoffe ja immer noch auf einen Verbot des Alkohols. Wieviele Tote gehen auf das Konto dieser organischen Verbindung der aliphat. oder aromatischen Reihe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome durch [...]? Freiheit hat keinerlei Wert bei diesen aufgeklärten Eliten. Das war immer so."
hineininterpretieren.
fragt JH

10
Jürgen Hartung

Hallo, Herr Ketterer,
ich zitiere die KM aus:
http://tinyurl.com/lfqsnkd, #16
"...brechen sie niemals einen Streit vom Zaun, mit ihrer Hexe :)))))))))
Sie werden es bereuen :))))))"
Und genau deshalb halte ich mich aus solchen Diskussionen hier raus.
JH

11
Dirk Weißenborn

#38 F.Ketterer,

Hallo Herr Ketterer,

Sie schreiben, gerichtet an Frau Meinheit:

"Hätten Sie das Fragment weggelassen wäre zu diesem Teil Ihres Betrags nur mein Widerspruch gegen die Prohibition gekommen."

In diesem Punkt gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht! Allerdings lag der Schwerpunkt von Frau Meinheit's Kommentar(#6)EINDEUTIG NICHT auf der Chemie der Abkömmlinge aliphatischer oder aromatischer Kohlenwasserstoffe oder schon gar auf der abgrenzenden Definition von Alkoholen gegenüber den Phenolen.

Daher erschien es mir völlig überflüssig, Frau Meinheit die definitionsmäßige Abgrenzung zwischen Alkoholen und Phenolen nahezubringen. Wenn Sie genau hinschauen war der definitionsmäßige Unterschied in meinem Kommentar übrigens auch "sanft" angedeutet. By the way: Warum erklären Sie den Unterschied nicht? Es wäre ein netter Zug von Ihnen und Sie könnten damit nicht nur Ihre chemischen Kompetenzen unter Beweis stellen, sondern auch zum hiesigen "Kommentarklima" im positiven Sinne beitragen.

Aber vergessen Sie nicht, dass Sie dann auch auf die Mesomerie bei den Aromaten eingehen müssen.

Und die "Prohibition", die - und jetzt passen Sie ganz genau auf - die von Frau Meinheit nicht mit dem entsprechenden Begriff erwähnt, sondern nur quasi mitschwingend herauslesbar angedeutet wurde, ist von Ihr nur im Sinne einer theoretischen Möglichkeit angeführt worden.

Nach dem Motto: Erstmal das wirklich schädliche verbieten. Natürlich könnten Sie jetzt einwenden, dass wir die jährlich 3000 - 3500 Verkehrstoten auch wieder gegen rechnen müssten. Schließlich gehen die zu einem erheblichen Teil indirekt auch auf das Konto der Nutzung von flüssigen Kohlenwasserstoffen in Fahrzeugen.

Schließlich sterben am Ethylalkohol (Ethanol)höchstwahrscheinlich wirklich mehr Menschen als an der Gewinnung und Nutzung von flüssigen und gasförmigen Kohlenwasserstoffen. Den Methanol können Sie gern noch zu einem minimalen Teil mit in die Liste der todesverursachen und gesundheitsschädigenden Substanzen dieser Art aufnehmen. Denken wir an "Selbstgebrannten".

Den Genuss eines guten, aromatischen Rotweines mit hohem, gefäßschonendem Tanningehalt (Polyphenole) wollten Ihnen jedoch weder Frau Meinheit noch ich in irgendeiner Weise verbieten und auch nicht missgönnen.

In diesem Sinne: Wohl bekomm's!

mfG

Dirk Weißenborn

12
Dirk Weißenborn

#36 Katrin Meinhardt,

Hallo Frau Meinhardt,

gibt es irgendeinen belastbaren Hinweis, ob Herr Ketterer tatsächlich Geologe und/oder Chemiker ist?

Ihre Frage an Herrn Ketterer nach "DER Definition" finde ich berechtigt. Worum geht es da eigentlich? Oder handelt es sich um eine Nebelkerze, welche er warf?

Übrigens: herzlichen Dank für die anerkennenden Worte!

mfG

Dirk Weißenborn

13

#36: Katrin Meinhardt sagt: am Donnerstag, 03.07.2014, 15:03

#34: F.Ketterer

Zitat:
"[...] Die Definition ist falsch (dies hatte auch Herr Weißenborn nicht bemerkt)."

Welche Definition soll falsch sein? Wo ist der Beweis? [. . . ]
#########################################
Sehr geehrte Frau Meinhardt,
in #12 schrieben Sie „[...] dieser organischen Verbindung der aliphat. oder aromatischen Reihe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome durch [...]? [...]“
Herr Weißenborn sagte daraufhin, dass Sie wohl bei der (ersten) Auslassungsklammer wohl Wasserstoffatome ,die durch Hydroxylgruppen ersetzt sind, meinten. Diese Definition steht auch so irgendwo in den Tiefen des Web. Sie deuten diese Definition an, Herr Weißenborn ergänzt Ihre Auslassung und ich werte die von Ihnen und Herr Weißenborn angedeutete Definition als falsch, weil diese sich für mich so liest:
„dieser organischen Verbindung der aliphat. oder aromatischen Reihe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Hydroxylguppen ersetzt sind“
Wenn das so von Ihnen _nicht_ so gemeint war, dann können Sie dies als mein Fehler werten. Ihr Fehler wäre dann, dass Sie nicht einmal eine vernünftig rezipierbare Definition, sondern nur Fragmente fehlerhafter Definitionen abgegeben haben.
Hätten Sie das Fragment weggelassen wäre zu diesem Teil Ihres Betrags nur mein Widerspruch gegen die Prohibition gekommen. Da sind wir wohl einfach unterschiedlicher Meinung.

14
Katrin Meinhardt

#33: Hans Meier

Sehr geehrter Herr Hans Meier, ich freue mich sehr über Ihren interessanten, hilfreichen und, für mich jedenfalls, wertvollen Beitrag. Es ergibt sich, in meinem persönlichen Umfeld ist eine Person, eine Nachbarin, die scheint (leicht) schizophren (geworden) zu sein. Andererseits kenne ich einige Menschen, die über viele Jahre hinweg Drogen genommen haben, und diese wahrscheinlich noch einnehmen. Auch kenne ich diese (grünen) Kreise aus der Nähe, denn es wäre mir ein Leichtes, diesen "anzugehören", wenn [...]. Aus Gründen des Datenschutzes will ich nichts mehr zu diesen Person sagen wollen. Es ist so (schlimm), wie Sie es beschreiben. In den mir bekannten Fällen.

Und ich habe schon hohe Preise zahlen müssen und dürfen. Es hat Hand und Fuß was Sie schreiben wollten. Und es ist wichtig.

Mit sehr freundlichen Grüssen

15
Katrin Meinhardt

#34: F.Ketterer

Zitat:
"[...] Die Definition ist falsch (dies hatte auch Herr Weißenborn nicht bemerkt)."

Welche Definition soll falsch sein? Wo ist der Beweis? Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden.

Und wo haben Sie noch mehr Fehler gefunden? Was ist denn ein Fehler? :))))

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Merken Sie denn nicht, das Ihr wissenschaftlicher Untergrund schlecht ist? Wenn Sie da eklatante Fehler aufweisen, können Sie niemals viel aus Ihrer Geologie und Chemie herausholen, eindeutig suboptimal. 20 Jahre, 40 Jahre, 100 Jahre Studium, werden Ihnen da auch nicht helfen. Sie wollen also nie belehren, so so, Sie sind ja ein wirklich kluger Mensch. Sehr überzeugend. Welche Funktion erfüllt bei Ihnen die Wahrheit, Sie falsch spielender Mensch? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht. Was ist denn die Funktion der Wahrheit?

Sie halten sich jetzt für das Zentrum des Universums, weil Sie Geologie und Chemie studiert haben? Ohne ein erstklassiges wissenschaftliches Fundament bringt Ihnen dies nicht das Erhoffte. Darauf können Sie Gift nehmen. 🙂 Jetzt antworten Sie mal bitte auf die Frage, wo ist die Definition denn falsch? Ich bin ja mal gespannt. Denn es ist kein Fehler drin. Sie erinnern mich an die zehn Ostfriesen, die eine Lampe auswechseln wollten. Sie sind nicht aufrichtig. Über Definitionen wissen Sie weniger als Sie zugeben wollen. Das braucht Ihnen nicht peinlich sein. Sie sind eine Sensation.

Allein Ihre Zitierweise ist grauenvoll und nicht mustergültig.

Schonen Sie mich nicht. Legen Sie jetzt alle meine Fehler bloss. :)) Immer stellen Sie Behauptungen auf, ohne Beweise zu liefern. Worauf warten Sie? :)) Sie sind der Beweis, es gibt die Erbsünde. Eindeutig. :)))))

16
hubert hermann

Bemerkenswert ist die Geduld, mit der die Deutschen auf all das reagieren
was unsere Politiker, ihnen mit der Schuldenkrise den alleinigen Atomausstieg und dem Schüren der Klimahysterie, finanziell und wirtschaftlich in Zukunft zumuten.
Massenproteste vor den Regierungspalästen sind noch nicht in Sicht.
Obwohl die Bundesregierung, der Nation solche schon lange jede Vorstellungskraft und alle historischen Vergleiche sprengenden wahnwitzigen Verpflichtungen für die nächsten Generationen aufhalst, herrscht gespenstische Ruhe.
Das ist an Perversität nicht mehr zu überbieten. Ein einmaliges „Horrorszenario“
Die einzige Alternative: der sofortige Wiedereinstieg in die Kernkraft, um die totale wirtschaftliche Vernichtung zu verhindern.
Man kann nur beten und herbeiwünschen, das die anderen Nationen dem Deutschen Modell, aus der Kernkraft-Technologie auszusteigen nicht Folge leisten, sonst wäre die Öko- Apokalypse in keine zehn Jahre Realität.
Dennoch gibt es Hoffnung: Die Energiewende wird scheitern. Der Crash wird bei uns kommen.
Ständig steigende Strompreise und immer häufig werdende Stromausfälle sind vorprogrammiert.
Irgendwann werden sich die Menschen die Abzocke nicht mehr gefallen lassen und die Politiker aus dem Amt jagen, letztendlich hoffentlich zur Rechenschaft ziehen.
Vor allem, wenn die Steckdose einmal für längere Zeit leer ist
Kernenergie ist die umweltfreundlichste, dazu noch preisgünstige Stromerzeugung weltweit und somit volkswirtschaftlich und einer sauberen Umwelt zu Liebe, unverzichtbar.

17

#30: Katrin Meinhardt sagt: am Mittwoch, 02.07.2014, 20:16
[. . . ]
So, Herr Ketterer, ich danke Ihnen, denn der einzige von Ihnen gefunden Fehler, war keiner, und der erstklassige, vorbildliche und verehrte Herr Dirk Weißenborn hat dies deutlich erkennen können und wollen. [. . . ]
#######F.Ketterer erwidert################
Frau Meinhardt, es war sicherlich nicht der einzige Fehler, den ich in Ihrem Beitrag gefunden habe; es war der einzige, der eine Reaktion meinerseits veranlasste. Dazu unten mehr.
######################################
#30: Katrin Meinhardt sagt: am Mittwoch, 02.07.2014, 20:16
[. . . ]

P.S.: Im Kontext des gesamten Beitrags konnte Alkohol nur im umgangssprachlichen Sinn gemeint sein. In erster Linie. Spezialwissen in Chemie waren und sind hier doch nicht relevant.
#######F.Ketterer erwidert################
Sehr geehrte Frau Mainhardt,
ich verstand es sehr wohl, dass Sie wohl Alkohol wie im allgeneinen Sprachgebrauch einsetzen wollten. Da sie hier oft _sehr belehrend_ auftreten, legte ich strengere Maßstäbe an Ihren Beitrag an: Sie meinten Wohl Alkohol im üblichen Sinne, verallgemeinerten dann aber mit einer Definition den Begriff Alkohol. Wenn Sie nun den Alkohol im umgangssprachlichen Sinn meinen, dann sollte Sie auch Ihre Semantik dahingehend unter Kontrolle haben. Aus diesem Grund brachte ich meine zugegebenermaßen etwas „pingelige“ Kritik.
Diese war auch dadurch „getriggert“, dass Sie sich wieder mal mit einer Definition als besonders schlau gerieren wollten, den „shot in the foot“ aber nicht bemerkten: Die Definition ist falsch (dies hatte auch Herr Weißenborn nicht bemerkt).

18

#20 Kathrin Meinhardt

Man muss die Kernkraftgegner immer wieder fragen, wieviel Tote es bisher bei Biogasanlagen (Explosionen, Vergiftungen, Erstickung) in Deutschland gab im Vergleich zu Strahlentoten in
deutschen KKW. Es soll inzwischen eine zweistellige Zahl sein versus null Toten in KKW.

Übrigens war vor ein paar Tagen in den Zeitungen zu lesen, das es auch schon Todesopfer durch Pelletheizungen gibt, die in den Pellettanks bei
Arbeiten in denselben erstickten. Eine tolle Technik ist das.

19

Für Herrn Pesch und Frau Meinhardt,
„einen hab ich noch“ zum Thema der eklatanten Widersprüche.

Drogenkonsum und die psychischen Folgen zeigen sich häufig, indem rationale Widersprüche nicht mehr erkannt werden können und paradoxe Argumente die Oberhand gewinnen. Vertreter grüner Politik entwickeln z.B. völlig widersprüchliche Ideen, in dem sie die Öko-Stromerzeugung ja nach Wetterlage für „sicher“ halten, sogar das „Klima“ damit „schützen“ wollen und die natürlichen Unwetter mit ihren Katastrophen, schizophren ausblenden, obwohl man sich in klugen Kulturen keinen Wettergöttern ausliefert oder ihnen Opfer bringt, wie leider in der aktuellen politisch angesagten „Klima-Theologie“ argumentiert und verfahren wird. Da argumentiert nun sogar der Europäische Gerichtshof mit dem Orakel-Thema, indem Wettbewerbsverstöße gegen den europäischen freie grenzüberschreitenden Handel, dem modischen Klimakult geopfert werden.
Schizophrenie, bedeutet eine „gespaltene“ Persönlichkeit zu entwickeln, in der offensichtliche Widersprüche nicht mehr wahrgenommen werden können.
Solche irrationalen Mitmenschen sind anfällig für alltägliche Schizo-Übergänge wie, z.B. den Drogenkonsum als „Freiheit“ zu verklären, statt ihre Abhängigkeit vom Suchtstoff zu erkennen, oder ihre persönlichen Probleme zu gesellschaftlichen, politischen um zu etikettieren, statt sie für sich selbst souverän zu bewältigen oder sich heilen zu lassen.
Dazu passt es auch, Angst vor dem Klima in der fernen Zukunft zu haben, und sich einzubilden wirklich durch den eigenen Lebensstil aktiv Einfluss auf das Wettergeschehen nehmen zu können.
Diese Merkmale tendenziell schizophrener Ansichten haben mittlerweile kultigen Trend-Status und politische Verkörperungen, in denen die Irrationalität täglich Purzelbäume schlägt.
Zum Beispiel mit dem EEG, einem Gesetz was Kartell-Privilegien für Öko- bzw. Wetter-Strom schafft und gleichzeitig ringsum eine wirtschaftliche Katastrophe verursacht, wenn es nicht radikal aufgekündigt wird, verhält es sich wie in dem Witz:
Ein Besucher einer geschlossenen Anstalt fragt den Direktor, nach welchen Kriterien entschieden wird, wann ein Patient aufgenommen wird oder nicht.
Der Direktor antwortet: "Wir füllen eine Badewanne, geben dem Kandidaten einen Teelöffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne zu leeren.
Der Besucher: "Ich verstehe. Ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, richtig?"
Der Direktor: "Nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel ziehen. Möchten Sie ein Zimmer mit oder ohne Balkon?"

20
Katrin Meinhardt

Meinen Beitrag in #12 möchte ich insofern korrigieren und verbessern, als ich etwas genauer hingeschaut habe. Von einer Mineralölsteuer heute noch zu reden, ist nicht mehr ganz korrekt, bzw. gemäß den Seiten des Bundesfinanzministeriums und des Zolls, ist diese besagte Steuer in die Energiesteuer ein- und aufgegangen. Am 1. August 2006 trat das Energiesteuergesetz (es umfasst gegenwärtig 50 Seiten) in Kraft und löste das Mineralölsteuergesetz ab. Dies war die Antwort auf eine sogenannte Energiesteuerrichtlinie (2003/96(-EG) der EU, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums in nationales Recht umgesetzt werden muss. Und der Steuersatz auf die alte Mineralölsteuer lag eher so um die 40 Prozent, dies wird realistischer sein. Wer will kann sich die Zeit nehmen, und es noch präziser ausrechnen.

Das jährliche Steueraufkommen der jetzigen Energiesteuer beläuft sich auf rund 39 Milliarden Euro. Platz 1. Die Tabaksteuer bringt 13,8 Milliarden in 2013 ein. Und die organisierte Kriminalität verdient hier längst schon prächtig.

Die Stromsteuer liegt bei rund 7 Milliarden Euro jährlich.

Die Biersteuer bringt angeblich nur in etwa 0,7 Milliarden Euro, also nur Peanuts? Die Branntweinsteuer liegt bei 2,1 Milliarden Euro.

Die Zollverwaltung hat 65,7 Milliarden an Verbrauchssteuern einnehmen dürfen (2013).

So, Herr Ketterer, ich danke Ihnen, denn der einzige von Ihnen gefunden Fehler, war keiner, und der erstklassige, vorbildliche und verehrte Herr Dirk Weißenborn hat dies deutlich erkennen können und wollen.

Danke für die Blumen.

P.S.: Im Kontext des gesamten Beitrags konnte Alkohol nur im umgangssprachlichen Sinn gemeint sein. In erster Linie. Spezialwissen in Chemie waren und sind hier doch nicht relevant. Sie belieben Scherze zu machen? 🙂 Sind Sie auf der Jagd nach Beute? :))

Die Aussage hätte nichts von ihrer Wirkung und Richtigkeit verloren, hätte ich auf die Definitionsformel (Definiens) verzichtet. Und wer ist denn der Sender der Botschaft? Meine Wenigkeit, und nicht Sie, Herr Ketterer. Es ist der Sender der die Botschaft aussendet, ich bin also derjenige, der etwas bestimmtes sagen wollte. Der verehrte Herr Dirk Weißenborn hat alles völlig korrekt erfaßt. Und Sie nicht, warum?

#18: F.Ketterer

Zitat:
"[...] sonst würde Sie Phenole –die per se kein Alkohol sind- genauer abgrenzen. [...]"

Ich verweise erneut auf die klugen Beiträge vom verehrten Herrn Weißenborn.

Zitat:
"[...] Auch verstehe ich nicht, weswegen Frau Meinhard beispielsweise Menthol oder Glykol verbieten möchte. [...]"

Und wieder erlaube ich mir auf die klugen Beiträge vom verehrten Herrn Weißenborn zu verweisen. Herr Ketterer, Sie mögen doch Höflichkeit, oder? :)) Sie sind davon nicht gelangweilt? Böse Menschen sind (sehr oft) von Höflichkeit gelangweilt und verärgert.

Zitat:
"Sollte sich das durch Frau Meinhardt angestrebte Verbot von Alkohol hingegen nur auf EtOH _als Genussmittel_ bezogen haben, dann sollte Sie das auch so erwähnen. [...]"

Oh je, gleich werde ich ohnmächtig. Was fahren Sie immer für schwere Geschütze auf. Sie wollen mich ja auch erschiessen, dies täte dann Sinn machen. Wie anders soll man es sonst deuten? Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, warum der verehrte Herr Weißenborn, zu ganz anderen Schlüssen kommt? 🙂 Der Sender der Botschaft allein definiert und bestimmt. Chemie ist keine Weltanschauung, also machen Sie daraus bitte keine. Die Gleichung Leben = Physik + Chemie ist falsch. Dafür gibt es bis heute kein gültiges und reproduzierbares Experiment. 🙂 Und wer Ihnen etwas anderes erzählen will, ist nicht ganz aufrichtig. Daran glauben, wie an Marsmännchen darf man ja, wenn man es will.

Ich bleibe da (sehr gerne) außen vor. Ich prüfe alles nach. Warum machen Sie nicht das Gleiche und spielen endlich mal fair? 🙂

21
Katrin Meinhardt

#17: Gerald Pesch

Verehrter Herr Gerald Pesch, der Problemfall WDR ist Ihnen ja bekannt. Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen, diese Art des Antwortens hat dort System. Beim WDR wird nie mit dem gleichen Maß geurteilt, es gibt dort Mächtige und das Volk. Gleichheit und Intelligenz und Klugheit sind dort nicht vorhanden. Es ist gut was Sie taten, aber, bitte wundern Sie sich nicht über das Resultat. Ich behaupte hier nicht, Sie würden sich wundern. Aber, wenn ein Dieb Ihnen die Brieftasche mit 10.000 Euro stiehlt, dann erwarten Sie diese nicht zurück. Die unbestreitbare Missionierung (der Bevölkerung) durch den verseuchten WDR führt immer und automatisch, früher oder später, in die Knechtschaft.

Die bösen Menschem beim WDR haben nicht viel zu lachen. Woran der WDR nichts ändern kann und wo die Ewiggestrigen ohnmächtig zuschauen müssen.

1. Die Kernenergie wird sich durchsetzen. Wenn nicht hier, dann im Ausland. Das ist absolut sicher.

2. Was sich bei Unternehmen vor allem der Solar- und Windbranche bereits ereignet hat, zeigt sich jetzt auch immer stärker in der Biobranche, die ja die gleiche ideologische Wurzel besitzt, alles grüner Wurzelstamm.

Ein kleiner Schmankerl. Zitat: "Bio boomt im Supermarkt. Doch die Ökolandwirte haben nichts davon. Sie strecken reihenweise die Waffen – 6000 Betriebe haben schon aufgegeben." Konkurrenz aus dem Ausland. Ein weiteres Zitat: "Die wichtigste Ursache für die wachsende Zahl entmutigter Ökobauern ist verrückterweise ein anderes großes Ökoprojekt der deutschen Politik: die Energiewende. [...]". Und weiter, Zitat: "Die Biogasbauern verdrängen die Biobauern, indem sie Pachtpreise bieten, bei denen die Ökos nicht mehr mithalten können. [...]"

Was Subventionen von Dieben bewirken, Zitat: "Im Jahre 1990 standen gerade 100 Biogasanlagen in Deutschland, im Jahr 2000 waren es schon 1000, heute sind es grob 8000, die meisten davon auf konventionellen Bauernhöfen. [...]"

Es hat jetzt nichts direkt mit Kernenergie zu tun, aber sehr wohl mit der gleichen üblen ideologischen und bösen und menchenverachtenden Wurzel zu tun, die gilt es ja zu bekämpfen. Und vergleichbare Entwicklungen. Der grüne Virus ist ein Todeskult, und "das Sterben" hat begonnen. 🙂

Und da wird der WDR nichts machen können. Die Realität lässt sich nicht betrügen. Linke Propaganda hat keine Chance. Irgendwann in der Zukunft werden diese Dummheiten nicht mehr bezahlbar. Der Text in der FAZ ist aufschlussreich und alles verläuft so, wie ich es mir gewünscht habe.

Über 1 Milliarde Menschen auf dieser Welt brauchen billige Energie und der selbstverliebte Westler wird immer dümmer. Gut, wenn er dumm werden will, bitte schön, jeder möge seine ihm gegebene Freiheit dazu nutzen, wofür er es für richtig hält. Aber über andere bestimmen zu wollen, dies kommt nicht mehr in die Tüte. Der WDR wird (ideologisch) verlieren. Das gestohlene Geld werden diese behalten dürfen. 😉

Wenn Sie (auch) schmunzeln wollen, hier der Link, aber vielleicht wussten Sie dies alles schon. Falls es so sein sollte, dann sorry. http://tinyurl.com/k9l2m62

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Wer zuletzt lacht, lacht am besten, sagte ein Bürger aus Schilda, vor dem Ausbruch der [...].

Übrigens, ich bin die lachende Dritte.

22

#24: "Der Rohölpreis lag Mitte 2008, also kurz vor der großen Finanz- und Wirtschaftskrise, in der Spitze bei bis zu 156 $ je Barrel. Damals zahlte man für den Liter Super (E5) bis zu 1,56€!

Heute liegen wir, wenn auch im täglichen Rhythmus stark schwankend, eher etwas darüber, obwohl sich der Rohölpreis deutlich niedriger bei ca. 113$ je Barrel bewegt. Da kommen schon Fragen zur Marktmacht der Anbieter und der Angemessenheit des Preises auf."

Nur kurz als Hinweis, der Höchststand lag knapp unter 150$, im selben Jahr ging der Preis auch bis zu 37$ runter. Es macht nicht viel Sinn, den Höchstpreis mit dem heutigen Stand zu vergleichen. Ähnlich wie bei Temperaturdaten muss man auf lange Sicht die Preise mitteln, um kurzfristige Spekulations- und andere Effekte einigermaßen rauszufiltern.

"Das lässt mich auch gleich daran denken, dass man die Ökosteuer für den Strom (Stromsteuer) im Zuge der aktuellen EEG-Reform auch nicht senken wollte. Es wäre wenigstens ein gewisses Maß an Dämpfung des Strompreisanstiegs zu erreichen gewesen. By the way: Warum braucht es noch der angeblich verbrauchssteuernden Maßnahme "Stromsteuer", wenn der Strom schon durch EEG-Umlage, Netzentgelte, Offshore-Nichtstun-Haftungsumlage sowie zuviele Ausnahmen für bestimmte Unternehmen u.a. ständig teurer wird?"

Gute Frage, einzelne Steuern hätte man wirklich herausnehmen können.

"Ausweg: Zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft. Der Staat masst sich nicht an, zu entscheiden, mit welcher Technologie Strom erzeugt wird oder der Wärme- und Treibstoffbedarf gedeckt wird. Keiner bekommt eine Förderung auf das von ihm jeweils hergestellte und angebotene Endprodukt."

In viele sozialen Marktwirtschaften sieht man das Bemühen, bestimmte Technologien zu fördern, weil man sich davon Vorteile in der Zukunft verspricht. Dieses Vorgehen halte ich auch für legitim. Ein demokratischer Staat kann und darf auch strategische Entscheidungen bzgl. bestimmten Technologien treffen, wenn es sich für mitverantwortlich in diesem Sektor sieht.

23
Martin Landvoigt

Mich würde bei der Entwicklung auch und vor allem der Technologische Fortschritt, auch in bezug auf Sicherheit, Atommüll und Kosten interessieren.

Die traditionellen Leichtwasser-Reaktoren der Generation 3 sollten eine relativ attraktive Kostenstruktur haben, allerdings bei mäßiger inhärenter Sicherheit. Bilden diese noch die Mehrheit bei den Neubauten und in Plaung befindlichen.

Neuere Konzepte wie der EPR sollten hier deutliche Vorteile in Sicherheit und atomaren Abfall haben, allerdings machten die extremen Kostensteigerungen negativ-Schlagzeilen. Ist die Technologie zu teuer?

Neue Technologien wie PRISM oder Thorium-Reaktoren stellen sicher nur einen kleinen Teil der neuen Reaktoren dar? Oder doch nicht?

Viel versprechende Konzepte wie den DFR befinden sich nicht in konkreten Planungsphasen. Mit diesen kann auf absehbare Zeit nicht gerechnet werden, aber durch einen 'Klimawandel' kann das Interesse und die Chancen dafür steigen.

Also: Ein Ausblick auf die Zukünftige Entwicklung sollte nicht be der Zahl der in Bau und Planung befindlichen Reaktoren stehen bleiben.

Ich denke, dass neue Konzepte und Bauvorhaben wahrscheinlich allesamt ein niedrigeres Gefahrenpotential aufweisen, und auch dass man tendenziell den Atommüll reduziert.

Was unter diesen Annahmen aber die Kosten ausmacht, einschließlich der projektierten Betriebsdauer und der kalkulierten Rückbaukosten, wäre von enormen Interesse.

Es reicht einfach nicht, von der preisgünstigen Kernkraft zu reden, wenn Kritiker enorme Kosten ins Feld führen. Hier bedarf es mehr Aufklärung.

24

Für alle interessierten Leser und zur allgemeinen Information nachfolgend den BP Welternegiebericht.
Auf Seite 37 sind die Informationen zur Kernenergieerzeugung nachzulesen.

Quelle: http://tinyurl.com/qavj9b8

25
Dirk Weißenborn

#18 F. Ketterer,

Hallo Herr Ketterer,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Dass Sie dem Kommentar von Frau Meinhardt nicht zustimmen, erstaunt mich nicht. Allein schon eingedenk des "Disputes", den Sie mit ihr anlässlich der Frage "abiotische oder biotische Entstehung von Kohlenwasserstoffen und ihren Lagerstätten" vor einigen Wochen führten.

Ich habe mich damals dort herausgehalten, obwohl ich einige sachliche Beurteilungsansätze zur Möglichkeit der abiotischen Genese noch im Köcher gehabt hätte.

Warum habe ich mich da herausgehalten? Nun, Sie haben beide auf ganz unterschiedlichen Ebenen argumentiert und kommuniziert. Sie, Herr Kettterer, haben die weitgehend akzeptierte Lehrmeinung ins Feld geführt. Frau Meinhardt dagegen war weniger bei den sachlichen Ansätzen, sondern kritisierte Ihre (nach Frau Meinhardt's Auffassung) mangelnde Offenheit gegenüber alternativen Denkansätzen.

Frau Meinhardt bewegte sich mehr auf der erkenntnistheoretischen und emotionalen Ebene und Sie, Herr Ketterer bevorzugten die rein fachliche Ebene.

Dabei konnte eben nichts herauskommen.

Sie eröffnen mir die Möglichkeit, zum Hintersinn der Äußerungen von Frau Meinhardt in #12 einige Bemerkungen zu machen.

Die Frage, nach den Chemiekenntnissen von Frau Meinhardt spielt dabei für mich keine Rolle. Sie hatte sich in ihrem Kommentar mit der Rolle des "fürsorglichen Staates", mit seinen lenkenden Steuern und Abgaben und mit der Macht als solcher beschäftigt. Stichworte: Mineralölsteuer, Ökosteuer.

Warum sind diese Steuern da und warum sind sie so hoch? EIN Grund ist doch wohl, dass der Staat den Verbrauch aus gewissen uns wohlbekannten Umweltgründen lenkend drosseln will. Er schränkt damit aber auch Freiheit und Wohlergehen ein. Und wir wissen nicht, ob er die dadurch gewonnnen Mittel sinnvoll einsetzt.

Auf alle Fälle soll wohl ein schädlicher, zu hoher Verbrauch erschwert werden.

Gleiches könnte - und nun nähere ich mich wieder den Alkoholen, Hydroxycarbonsäuren und anderen Verbindungen - auch für Ethanol gelten, denn immerhin sind da auch zahlreiche "Schäden" zu beobachten. Vielleicht sterben jährlich mehr Menschen im Gefolge des Alkoholgenusses einschl. Folgewirkungen als durch die Nutzung fossiler Treibstoffe.

M.E. hat Frau Meinhardt die Möglichkeit einer Prohibition a'la USA (1920-1933) nur plakativ in den Raum gestellt, um die Sinnhaftigkeit unserer Treibstoffsteuern zu hinterfragen.

Herr Ketterer, ich will auch keine Prohibition auf (trinkbaren) Ethanol. Die Erfahrungen in den USA waren alles andere als ermutigend - bis hin zur Förderung der organisierten Kriminalität.

beste Grüsse

Dirk Weißenborn

26
Dirk Weißenborn

#19 S.Hader,

Hallo Herr Hader,

"Nur das sich beim Benzin der Steuersatz in den letzten Jahren kaum noch geändert hat."

Richtig! Ein kleiner, staatlich verordneter Schub kam jedoch mit der bescheuerten E10 Einführung noch hinzu. Alles im Sinne der CO2 Reduktion und der "Ressourcenschonung" (Welche überhaupt? Schonung der Zuckerrohrflächen in Brasilien oder Schonung der heimischen Anbauflächen für Zuckerrüben?)

"...die Rohstoffpreise werden an den Weltmärkten gemacht."

Im Prinzip auch richtig! Allerdings lässt Ihre Wortwahl darauf schliessen, dass Sie, Herr Hader einen einheitlichen, steuernden "Überwillen" sehen. Das ist sehr zweifelhaft. Auch dort gilt: nicht alle Erdölmengen werden an den Börsen gehandelt.

Die Marktteilnehmerschaft ist darüber hinaus keineswegs homogen zusammengesetzt. Sicher können wir annehmen, dass eine Profitmaximierung das einigende Glied zwischen allen darstellt, aber es kommen auch Stimmungen, politische Ereignisse und Entscheidungen zum Tragen.

Der Preis für das Endprodukt an der Tankstelle oder dem Heizöl-LKW ist jedoch maßgeblich von Vater Staat bestimmt. Genau dem Vater Staat, der noch nicht einmal in der Lage ist, den Mineralölsteueranteil - wie vorgeschrieben - zu 50% dem Verwendungszweck "Erhalt und Ausbau des Strassennetzes" zuzuführen.

Der Rohölpreis lag Mitte 2008, also kurz vor der großen Finanz- und Wirtschaftskrise, in der Spitze bei bis zu 156 $ je Barrel. Damals zahlte man für den Liter Super (E5) bis zu 1,56€!

Heute liegen wir, wenn auch im täglichen Rhythmus stark schwankend, eher etwas darüber, obwohl sich der Rohölpreis deutlich niedriger bei ca. 113$ je Barrel bewegt. Da kommen schon Fragen zur Marktmacht der Anbieter und der Angemessenheit des Preises auf.

Aber Vater Staat kommt den Geringverdienern und sonstigen prekär Beschäftigten nicht zu Hilfe, wenn diese zum Zwecke des Erhaltes Ihrer Existenzgrundlage weite Strecken fahren müssen.

Das ist die eigentliche Schweinerei. Diese verbirgt sich dann hinter hohlen Phrasen wie "Ressourcenschonung" und "Kampf gegen den Klimawandel".

Das lässt mich auch gleich daran denken, dass man die Ökosteuer für den Strom (Stromsteuer) im Zuge der aktuellen EEG-Reform auch nicht senken wollte. Es wäre wenigstens ein gewisses Maß an Dämpfung des Strompreisanstiegs zu erreichen gewesen. By the way: Warum braucht es noch der angeblich verbrauchssteuernden Maßnahme "Stromsteuer", wenn der Strom schon durch EEG-Umlage, Netzentgelte, Offshore-Nichtstun-Haftungsumlage sowie zuviele Ausnahmen für bestimmte Unternehmen u.a. ständig teurer wird?

Und weiter: wieso muss der Endkunde die Stromsteuer (Ökosteuer auf Strom) auch für die Strommengen aus regenerativer Erzeugung bezahlen? Der Strom ist doch angeblich "öko", oder nicht?

Zum letzten Punkt, der Ordnungspolitik. Mehr Marktwirtschaft ist wünschenswert. Staaten sind zwar in gewissem Rahmen gefordert, aber derart direkte planwirtschaftliche Eingriffe in die Energiepolitik, die bei uns ja mittlerweile quasireligiös verklärt "Energiewende" heißt, führen zu einem starren, einseitigen System mit Schlagseite.

Ausweg: Zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft. Der Staat masst sich nicht an, zu entscheiden, mit welcher Technologie Strom erzeugt wird oder der Wärme- und Treibstoffbedarf gedeckt wird. Keiner bekommt eine Förderung auf das von ihm jeweils hergestellte und angebotene Endprodukt.

Forschung und Enwicklung können und sollten jedoch staatlicherseits gefördert, betrieben und z.T. auch finanziert werden.

mfG

Dirk Weißenborn

27

@#19: Die Ökosteuer wird seit c.a 10 Jahren kassiert (und für das bankrotte Rentensystem verwendet).
Die Mehrwertsteuererhöhung von 16% auf 19%, die größte Steuererhöhung seit Anbeginn der BRD, ist erst 7 Jahre her.
Den staatlichen Zwang, Normal/Superbenzin 5% Ethanol beizumischen gibt es seit 2007.
Den staatlichen Zwang für Tankstellen, E10 mit 10% Ethanol anzubieten gibt es seit 2011.
Zusätzlich sind in jedem Liter Benzin auch die über die letzten 14 Jahre massiv gestiegenen Stromkosten enthalten, denn für jeden Liter Benzin/Diesel werden 1-2 kWh verbraucht.

All diese Maßnahmen summieren sich zusätzlich zur Mineralölsteuer (bzw. neu "Energiesteuer"). Man kann diese staatlichen Kosten natürlich wegdiskutieren und in tausend klitzekleine Einzelsteuern aufteilen, damit sich am Ende niemand mehr auskennt. Das Endergebnis können unsere Politiker aber kaum verheimlichen - es ist ein Desaster.

(Ganz nebenbei bemerkt, geht unser Staat davon aus, daß arbeitende Bürger dieses Benzin vom winzigen Netto bezahlen, das ihnen nach Abzug von Steuern+Sozialabgaben+Arbeitgeberanteilen vom Lohn noch übrigbleibt.)

28

# 17

Danke Herr Pesch.

Mit Ihren Mails und den Reaktionen des WDR wird deutlich, wie drastisch Indoktrination betrieben wird, um Kernkraftwerke medial zu verteufeln und Ängste in der Bevölkerung zu schüren.

Informationen zu den Weiterentwicklungen in der Kernkrafttechnik sucht man in unseren offiziellen Medien eher vergebens und bleibt auf Blogs und Links angewiesen wie hier
http://tinyurl.com/pj4yr33

Bei dem missionarischen Eifer derer, die ihre schizophrenen Widersprüche garnicht erkennen können, wenn sie sich einerseits von den Launen des Wetters in der Stromversorgung abhängig machen wollen und gleichzeitig damit das Klima retten, handelt es sich doch offensichtlich um stark Minderbegabte mit hohem Emotionspotenzial.
Die Sicherheit die erst durch zuverlässige Technik Schutz vor den Gefahren in der Natur bietet, wird von solchen „Schizo-Trollen“ mit phobischen Macken ins Gegenteil verkehrt, weil sie wie Bekiffte, ein gestörtes Verhältnis zur Realität haben.

29
Juergen Uhlemann

@#20: S.Hader

Die Wiki Darstellung fand ich lustig.
Da ist ein Ölfass als Bild und "liquids" steht daneben.
Da kann man Coal auch als "solid" bezeichnen, oder? 😉

Nuclear hat in der Wiki Darstellung einen leichten Anstieg.
Es ist mir klar das Politische Entscheidungen mitspielen. z.B. "Frankreich wird deutsche Energiewende abkupfern".

In Europa ist im Moment die 20-20-20 Agenda angesagt und damit werden wir insgesamt immer mehr abhängig vom Wind und Sonne. Damit wird die Gefahr eines Blackouts immer größer.
Gestern stand in der Englischen Presse "With a cold winter, there is a very good chance we would have blackouts. Niall Trimble, of the Energy Contact Company"

Wenn wir in Europa wieder einen schlimmen Winter bekommen, dann wird es wohl zu einem Blackout kommen.
Im Winter 2010 hat Großbritannien über mehrere Tage nur 0.2% anstatt der möglich 5% Windenergie erzeugt.
Das Problem ist im Winter größer, da ja auch mehr Energie verbraucht wird.
Wir haben Sommer und in Irland (Eirgrid) http://tinyurl.com/kslumk und Dänemark http://tinyurl.com/p3c2bym ist zur Zeit niedriger Windstrom.
Man sollte alle Energiedaten offen zeigen damit jeder es genauer sehen kann.

"Wenn das Licht ausgeht, dann wird für einige eine Licht aufgehen."

30

@Uhlemann, #10: "Über 70 weitere Kernkraftwerke sind im Bau, das entspricht 20% der vorhandenen Kapazität, während über 160 fest geplant sind, was der Hälfte der derzeitige Kapazität entspricht.

Also doch Anstieg?"

Nicht wirklich. Denn viele Kraftwerke werden erst dann fertig werden, wenn eine Reihe der alten Anlagen aus den 70er schon wieder vom Netz sind. Mit den Angaben über "fest geplant" wäre ich auch etwas vorsichtig. Selbst wenn es einen Baubeginn gibt, ist das keine Garantie, dass so eine Anlage auch tatsächlich fertiggestellt wird. In der Geschichte gab es einige Beispiele solcher Bauruinen. Betreiber ziehen ihre Pläne auch zurück, wenn sie merken, dass es ein schlechter Zeitpunkt ist, oder mit anderen Kraftwerken mit weniger Risiko genauso Geld zu machen ist.

Die Darstellung über die erbrachte Energiemenge von KKW fand ich interessant, die sie verlinkt haben. Gut dazu gepasst hätte parallel die Darstellung der weltweiten Bereitstellung von Primärenergie gewesen. Oder von anderen Energiequellen:

Die Quelle stammt vom U.S. Energy Information Administration, also keine Behörde, der man jetzt nachsagen könnte, besonders kernkraftfeindlich zu sein. Selbst wenn man in absoluten Zahlen einen Anstieg sieht, so werden die Anteile im Energiemix eher geringer.

31

#6: "Man hat eine künstliche Energiekrise erzeugt, das Benzin kostet 1,70€/Liter (umgerechnet 3,32DM/Liter, Vergleich 1988: 0,90DM/Liter) Man tut künstlich so, als ob die Rohstoffe immer knapper würden, als ob der Zwang zum sparen immer größer würde."

Sehr geehrter Herr Bauer, die Rohstoffpreise werden an den Weltmärkten gemacht. Und da dürfte es schwierig sein, auf lange Sicht (einige Jahrzehnte) so zu tun, als wenn weniger Rohstoffe verfügbar sind, als es tatsächlich der Fall ist. Wenn der Verbraucher zudem an seinem Verbrauch spart, geht auch gleichzeitig die Nachfrage auf den Märkten zurück und das führt bekanntermaßen nicht zu Preissteigerungen sondern zu Senkungen.

"Dabei stehen dahinter nur Steuern, mit denen Onkel Schäuble den deutschen Sozialismus am Leben erhält."

Nur das sich beim Benzin der Steuersatz in den letzten Jahren kaum noch geändert hat. Die Mehreinnahmen für den Staat kommen dagegen durch die gestiegenen Rohstoffpreise.

"Die Diskussion um die "richtige" Energiequelle, um sogenannte "Energiepolitik", wird erst dann beendet wenn man endlich aufhört, so etwas der Politik (und damit der zentralen Planwirtschaft) zu überlassen, und den Markt entscheiden läßt."

Ein wirklich interessanter Ansatz. Nur haben sich sehr marktkonforme Staaten wie die USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und auch Deutschland immer wieder dafür entschieden, phasenweise über staatliche Förderprogramme und strategische Entscheidungen die eine oder andere Technologie voranzubringen, sei es Kohle, Gas, Öl, Kernkraft und alles weitere. Warum haben diese Staaten nie gesagt, wir überlassen das alles dem Markt und legen die Hände einfach in den Schoß? Wenn ihre These richtig ist, Herr Bauer, würden diese Staaten nie etwas falsch machen, wenn sie nichts tun.

32

#12: Katrin Meinhardt sagt: am Montag, 30.06.2014, 17:33
[. . .]

P.S.: Ich hoffe ja immer noch auf einen Verbot des Alkohols. Wieviele Tote gehen auf das Konto dieser organischen Verbindung der aliphat. oder aromatischen Reihe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome durch [...]? [. . .]
###################################
Und
#16: Dirk Weißenborn sagt: am Montag, 30.06.2014, 21:20
#12 Katrin Meinhardt,

Hallo Frau Meinhardt,

in der Klammer Ihres Post Skriptums meinten Sie bestimmt Hydroxylgruppen, oder?

Vereinzelte Hydroxylgruppen an aromatischen Kohlenwasserstoffen sollte man jedoch besser gar nicht zu sich nehmen. Da landen wir bei den Phenolen.

Allerdings: Die Polyphenole im Wein sollen gefäßschützende Eigenschaften haben.

Für letzteres gilt: Alles eine Frage der Dosis (und der persönlichen Einstellung).

In diesem Sinne ein anerkennendes Wort für Ihren Kommentar und ein freundliches

Glück auf

Dirk Weißenborn
##########################################
Sehr geehrter Herr Weißenborn,
Ihr anerkennendes Wort für den Kommentar von Katrin Meinhardt kann ich nicht teilen.
Einerseits ist die SNR mal wieder nahe Null. Weiterhin habe ich den Eindruck, dass das Studium der Geologie bei Frau Meinhardt noch nicht beim chemischen Grundpraktikum angekommen ist, sonst würde Sie Phenole –die per se kein Alkohol sind- genauer abgrenzen. Auch verstehe ich nicht, weswegen Frau Meinhard beispielsweise Menthol oder Glykol verbieten möchte.
Sollte sich das durch Frau Meinhardt angestrebte Verbot von Alkohol hingegen nur auf EtOH _als Genussmittel_ bezogen haben, dann sollte Sie das auch so erwähnen. Und man sollte sich auch mit den Auswirkungen der Prohibition auf die organisierte Kriminalität auseinandersetzen.
Ich jedenfalls halte nicht viel von politischen Systemen, die den kontrollierten Genuss von Alkohol verbieten oder verbieten wollen.

33

Anbei der e-mail Verkehr mit der Öko-Redaktion des WDR bezüglich Fukushima....

Sehr geehrte Damen und Herrn,
Es ist schon verwunderlich bis peinlich mit welcher Unverfrorenheit Sie versuchen mittels abenteuerlicher semantischer Konstrukte Ihre Falschaussagen zu rechtfertigen. Es ist schlichtweg absurd, dass die deutsche Bundesregierung die Strahlenschutzkommission damit beauftragt haben sollte, einen Tsunami zu vermeiden! Genau so absurd ist die Behauptung das besagte Strahlenschutzkommission sich mit den Folgen eines Tsunami bei einem Deutschen Kernkraftwerk befassen soll! Die beklagenswerten Todesopfer des 11 März 2011 sind eindeutig der Naturkatastrophe zuzuschreiben, auf deren Auftreten die Deutsche Strahlenschutzkommission genau so wenig Einfluss hat, und haben wird, wie ein Knochenorakel. Des Weiteren sind Ihre Aussagen bezüglich der Strahlenopfer durch die Reaktorhavarie wohl auch nur besagtem Knochenorakel zu entnehmen, denn die Fachleute der UN kommen zu folgendem Ergebnis:
Dazu hat das „Wissenschaftliche Komitee der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (Unscear)“ in der vergangenen Woche seinen lang erwarteten, umfangreichen Abschlussbericht vorgelegt. Das verstörende Ergebnis: Die in Fukushima frei gewordene Strahlung hatte keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung; es gab und gibt kein erkennbar höheres Krebsrisiko. Mehr noch: Auch für die Zukunft rechnet das Unscear nicht mit statistisch nachweisbaren Gesundheitsfolgen durch Fukushima.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/strahlenbelastung-in-fukushima-12882021.html
Auf Grund dieser Faktenlage bleibt mein Vorwurf der bewusst politisch motivierten Falschinformation an ihre Redaktion bestehen.
Mit freundlichen Grüßen
Pesch Gerald
From: AKS@wdr.de
Sent: Monday, June 30, 2014 3:06 PM
Subject: Antw: Fukushima und kein Ende....
Sehr geehrter Herr Pesch,
zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre mail. Dank der Rückmeldung kritischer Zuschauer ist es uns
möglich, an 365 Tagen in der Woche - zum Teil viermal täglich - gute Magazin- und Nachrichtensendungen
zu produzieren.

Zu Ihrer konkreten Frage: den von Ihnen zitierten Satz haben Sie möglicherweise falsch interpretiert.
Er gibt den Auftrag der Bundesregierung an die Strahlenschutzkommission wider. Sie stellen die Frage,
ob die Strahlenschutzkommission das verhindern kann. Die Bundesregierung ist offenbar dieser Meinung,
in dem rechzeitig entsprechende Vorkehrungen für den Fall einer atomaren Verseuchung getroffen werden.
Genau dies wird jetzt angestrebt.
Bei dem Tsunami in Japan sind ja nachweislich Menschen ums Leben gekommen und durch die Schäden am
Reaktor auch verstrahlt worden. In unserem Text heißt es dementsprechend auch: Dass so viele Menschen
wie in Japan ums Leben kommen oder verstrahlt werden...
Im übrigen ist überhaupt nicht klar, ob und wie viele Menschen an Strahlung gestorben sind oder noch
sterben werden. Klar ist allerdings, dass es Schädigungen durch Strahlen gegeben hat.
Von einer ideologisierten absichtlichen Falschinformation kann deshalb aus unserer Sicht nicht die Rede sein.

Wir hoffen, Sie bleiben uns weiterhin als kritischer Zuschauer unserer Magazine und Nachrichtensendungen
erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion der Aktuellen Stunde

Westdeutscher Rundfunk
Programmgruppe Aktuelles Fernsehen

Funkhaus Düsseldorf
Stromstr. 24
40221 Düsseldorf

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Date : Sat Jun 07 20:46:01 CEST 2014
Subject : Fukushima und kein Ende....

Sehr geehrte Damen und Herrn,

Mit Erstaunen habe ich folgenden Bericht aus ihrer Sendung vom 05/06/2014 verfolgt.

http://goo.gl/4fdkk4

Besonders beeindruckend ist die Aussage bezüglich der Strahlenschutzkommission „... dass so viele Menschen wie in Japan zu Tode kommen oder verstrahlt werden, will sie verhindern...“. Bleibt nur die Frage, wie es ihrer fachlich kompetenten Redaktion unter Führung des H. Döschner entgangen sein kann, dass es im Zusammenhang mit der Reaktorhavarie in Fukushima zu genau NULL Todesopfer oder Verletzte durch ionisierende Strahlung gekommen ist. Die 20.000 Opfer sind alleine der Naturkatastrophe zuzurechnen.

Wie sollte ihrer geschätzten Meinung nach die Deutsche Strahlenschutzkommission in Zukunft das Auftreten von Erdbeben und Tsunamis verhindern? Dies wurde leider in besagtem Beitrag nicht weiter erklärt.

Bitte um diesbezügliche Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Pesch Gerald

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Dirk Weißenborn

#12 Katrin Meinhardt,

Hallo Frau Meinhardt,

in der Klammer Ihres Post Skriptums meinten Sie bestimmt Hydroxylgruppen, oder?

Vereinzelte Hydroxylgruppen an aromatischen Kohlenwasserstoffen sollte man jedoch besser gar nicht zu sich nehmen. Da landen wir bei den Phenolen.

Allerdings: Die Polyphenole im Wein sollen gefäßschützende Eigenschaften haben.

Für letzteres gilt: Alles eine Frage der Dosis (und der persönlichen Einstellung).

In diesem Sinne ein anerkennendes Wort für Ihren Kommentar und ein freundliches

Glück auf

Dirk Weißenborn

35
Dirk Weißenborn

#3 Johannes Vannamen,

"dass heute gebaute Kernkraftwerke im Vergleich zu Erneuerbaren Energien völlig unwirtschaftlich sind;"

Na, warum müssen wir dann immer noch eine "Ökostromförderung" bezahlen?

"dass die Asse den Steuerzahler....."

Das ausgelutschte Thema "Asse" eignet sich in diesem Kontext überhaupt nicht. Wissen Sie eigentlich überhaupt etwas Substanzielles über die Asse? Die prognostizierten Kosten von Bergung, Räumung, Neukonditionierung,Transport und Endlagerung an einem bisher völlig unbekanntem Ort werden zu ca. 90% von unfähigen Politikern und nachgeordneten Beschäftigten im BfS verursacht. Man hätte längst mit dem Thema durch sein können, wenn sich die Politik nicht eingemischt hätte. Die Grube wäre stabilisiert und die darin stehende Flüssigkeit aus im wesentlichen MgCl2-MgCO3-Lauge sowie die festen MgCl2-MgCo3 Puffer zwischen Abfällen und Firsten würden für ein extrem verzögertes In-Lösung-Gehen von Radionukliden sorgen.

Das Ganze wäre für 10% der jetzt zu erwartenden Kosten zu haben gewesen. Z.B. müsste es keine Neukonditionierungsanlage und auch keinen neuen zweiten Schacht geben.

Erstmal richtig informieren! Das wäre besser gewesen, als hier wieder auf die Uraltpauke "Asse" zu schlagen, deren grundsätzliche konzeptionelle Mängel zwar seit Jahrzehnten bestehen, aber nicht rückgängig gemacht werden brauchen.

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#3: Johannes Vannamen sagt:

Es gibt auf der ganzen Welt keine Person mit diesem Namen. Google kennt den Namen erst seit dem 5. Juli via EIKE.

Übrigens ist der Name "Kurt Lowinski" ebenfalls ein Fake. Diesen Namen gibt es allerings: in einer Fernsehserie des Senders SAT1.

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"...#6: A. Bauer sagt:
am Montag, 30.06.2014, 11:39
Auf diese Idee, den Staat zu entmachten und den Markt machen zu lassen, scheint von den heutigen Parteien noch keine einzige gekommen zu sein, auch nicht die vielgerühmte AfD...."

Das ist so nicht richtig. Die AfD vertritt schon die freie Marktwirtschaft.

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Katrin Meinhardt

#6: A. Bauer

Verehrter Herr A. Bauer, die Mineralölsteuer ist die Nummer 1, bei den Verbrauchssteuern, bezogen auf die Einnahmen für den Dieb Staat. Dahinter, auf Platz 2, folgt die Tabaksteuer. So war es zumindest vor ein paar Jahren und politisch gewollt, natürlich. Völlig korrekt, was Sie andeuten wollten.

Das Faß Erdöl hat überall auf der Welt den gleichen Preis, von kleinen Abweichungen einmal abgesehen. Beim Tabak soll der Staat von EUR 5,- gleich Vier einbehalten wollen, ungefähr. Grausamer Dieb. Das Geld wächst ja auf den Bäumen. Und beim Benzin ist es die Hälfte? Ich habe mir nicht die Mühe gemacht es genau auszurechnen. Es wird in etwa hinkommen. Auf jeden Fall ist es brutal (ungerecht). Wenn man wollte, am Benzin liegt es ganz bestimmt nicht. Aber der neureiche Lebensstil eines Joschka Fischers, bspw., will ja auch bezahlt werden.

Die Mächtigen Kontinentaleuropas halten nichts von wirtschaftlicher noch von politischer Freiheit für den Bürger. Die Eliten bedienen sich weiterhin so wie vor der Französischen Revolution. Der Bürger ist (fast) immer der Prügelknabe. Er soll arbeiten und manipuliert werden. Mitbestimmen, nein danke. (Das würde die Kirche der Freimaurer nie erlauben.)

In den Kellern der Nationalbanken Irlands, Portugals, Spaniens, Italiens, und wahrscheinlich auch Frankreichs & Co., laufen die Maschinen heiss. Das Geld wächst wirklich auf den Bäumen, nur darf nicht jeder darauf zugreifen. 🙂

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Ich hoffe ja immer noch auf einen Verbot des Alkohols. Wieviele Tote gehen auf das Konto dieser organischen Verbindung der aliphat. oder aromatischen Reihe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome durch [...]? Freiheit hat keinerlei Wert bei diesen aufgeklärten Eliten. Das war immer so.

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#3 Johannes Vannamen,
das Versuchsendlager AsseII wurde Anfang der 60-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts von der damaligen Bundesregierung gekauft, um Erkenntnisse zur Einlagerung von radioaktiven Abfällen in Salz zu gewinnen. Es war damals schon bekannt, daß bei diesem Salzstock aufgrund des vorhergegangen Salzabbau Wasser bzw. Laugenzutritt auftreten konnte. Deshalb war Asse II auch nie als Endlagher vorgesehen. Der Laugenzutritt, der entsorgt werden muß, beträgt heute etwa 20 m³ pro Tag. Eine leicht zu bewältigende Menge. Um die in der Asse lagernden radioaktiven Stoffe sicher einzuschließen, braucht man nur die Stollen mit Salzgrus und den Rest mit einer gesättigten Lauge zu verfüllen. Dies wird aber politisch nicht gewollt, denn damit hätte man demonstriert, daß radioaktive Abfälle sicher in Salz eingeschlossen werden können. Deshalb der ganze unnötige Zirkus mit der Rückholung der Abfälle auf Kosten des Steuerzahlers.
MfG

40
Juergen Uhlemann

@#3: Johannes Vannamen

Woher haben Sie die Information dass die Zahl der Kernkraftwerke seit 25 Jahren in etwa konstant ist?

Laut http://tinyurl.com/b6cnfb9 ist zumindestens die Energie von den KKW's bis 2006 angestiegen. Vielleicht mit weniger KKW's?

Da steht auch:
Über 70 weitere Kernkraftwerke sind im Bau, das entspricht 20% der vorhandenen Kapazität, während über 160 fest geplant sind, was der Hälfte der derzeitige Kapazität entspricht.

Also doch Anstieg?

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@ Johannes Vannamen
Die gleichen absurden "Sicherheitsbestimmungen" wie sie für KKWs gelten auf die sog. "Erneuerbaren" angewendet, und kein einziges Windrad würde sich drehen, kein einziges "Biomassekraftwerk" laufen, keine einzige PV - Anlage dürfte auf Dächern installiert werden usw...

Natürlich lassen sich Preise für "Atomstrom" beliebig künstlich in die Höhe treiben, unser grünen Volksverräter sind da sehr einfallsreich!

Gegen die Gesetzte der Natur aber sind die Schaumschläger der grünen Ökopaxe, die ich in meinem eigenem Bekanntenkreis als begeisterte Vielflieger (Meditationskurs in Asien,jedes Jahr, und im Winter auf die Kanaren zum Seminar "nachhaltiges Leben im Alltag"!) , Vielreiser, Freunde schicker Altbauwohnungen, Liebhaber exotischer importierter Speisen usw erlebe, eben auf Dauer machtlos.

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@ #3 Herrn Johannes Vannamen

Welche unsinnigen Argumente stehen dort:
„Dass die Zahl der Kernkraftwerke seit 25 Jahren in etwa konstant ist,“
Die Zahl ist nur IN ETWA konstant, wer genauer hinschaut, sieht das Ansteigen. Nur in den letzten Jahren habe die Abschaltungen in Deutschland und Japan Bild verändert. Es gibt weltweit einen Boom bei Neubauten von KKW’s.

„dass der Anteil der Kernenergie an der weltweiten Stromerzeugung nun schon fast 2 Jahrzehnte lang sinkt“,
Bei Berechnung eines Anteiles ist auch der Nenner zu berücksichtigen, wenn der Nenner stärker steigt als der Zähler, wird ein falsches Bild suggeriert.
Aber dividieren geht schon über das normale Rechenvermögen von Ideologen hinaus, ist es so?

„dass heute gebaute Kernkraftwerke im Vergleich zu Erneuerbaren Energien völlig unwirtschaftlich sind,“
Es ist umgekehrt, und der größte Fehler der Erneuerbaren ist der, das die Sonne abends unter geht, schauen Sie sich das am Abend doch einmal an.

Weiteres möchte ich mir ersparen, es gibt nützlicheres zu tun.

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#3
Herr Vannamen,
ich schlage vor, dass man sie nicht ernst nimmt 😉
Pfeifen im, für sie, dunklen Walde könnte man ihre Worte natürlich auch nennen.
MfG

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Sämtliche Vorteile von Windkraft/Solar wurden künstlich geschaffen, sämtliche Nachteile von Atomkraft wurden künstlich geschaffen.
Es ist so ähnlich wie mit Erdöl/Benzin in Deutschland: Man hat eine künstliche Energiekrise erzeugt, das Benzin kostet 1,70€/Liter (umgerechnet 3,32DM/Liter, Vergleich 1988: 0,90DM/Liter) Man tut künstlich so, als ob die Rohstoffe immer knapper würden, als ob der Zwang zum sparen immer größer würde. Dabei stehen dahinter nur Steuern, mit denen Onkel Schäuble den deutschen Sozialismus am Leben erhält.
Die Diskussion um die "richtige" Energiequelle, um sogenannte "Energiepolitik", wird erst dann beendet wenn man endlich aufhört, so etwas der Politik (und damit der zentralen Planwirtschaft) zu überlassen, und den Markt entscheiden läßt. Auf diese Idee, den Staat zu entmachten und den Markt machen zu lassen, scheint von den heutigen Parteien noch keine einzige gekommen zu sein, auch nicht die vielgerühmte AfD.

45
HoLger NeuLen

na perfekt!! war doch ein super Fake der Deutsche Politiker! mit der Energiewende!
:
Erkannt
, dass also anderer Länder Menschen Kernkraftwerke besser und billiger bauen können als die noch paar wenigen Deutsche
, und nach dem also SuperGauTest in Fukushima, Japan bestanden sein haben, sichere – auch sogar sicher gegen Erdbeben – zu sein
, und Tsunamis Einflüsse kann man ja gekonnt mit Bauvorschrift
:
nicht so nah am Wasser
:
umgehen,
und da also hier aus der Atome Kraft keiner Energie haben will
… war also notwendig den Rest der Welt von fossiler Energieträger Ressourcen nutzen wegzubringen.

Das also für die Menschen hier Kohle, Öl und Gas doch noch länger und günstiger zu haben ist.

Bleibt ja dann mehr übrig zu den anderen aus CO2 Immission zu bezahlen.

Und ein Schrœder, der freut sich seiner 'Vorteilsnahme' sein Gas sicher verkaufen zu tun.

Und mit dem CO2, … naja, … ist ja schon ein nützliches Gas
, læsst Pflanzen wachsen – gibt also Nahrung – erwærmt die Atmosphære …
, brauchen wir also nicht soviel heizen
, und wenn die anderen ja nun alle Kernkraftwerke haben, …
– kühlt ja auch die Atmosphære wieder ab
.

Da muss man jetzt hier in Deutschland nunmal nur die Werbetrommel anders herum laufen lassen
, und die Skeptiker … naja, braucht man ja und hat doch jeder gewusst
, dass die Politiker da nur ein Fake abziehen
, und ist ja auch gut, … das CO2.

46
Kurt Rassmus

Das Problem bei Wikipedia ist doch, dass diese Änderungen bzw. Richtigstellungen sofort wieder gelöscht werden, da nicht politisch korrekt!

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Johannes Vannamen

Titel: "Die Kernenergie ist wieder da"

Ach Gott, wie aufregend. Die Nachricht kenne ich aus der Tagesschau vom 01. April 1992.

Als nächtes "recherchiert" Herr Weimer, dass Tonbandgeräte auch wieder ganz hipp sein sollen.

Dass die Zahl der Kernkraftwerke seit 25 Jahren in etwa konstant ist;
dass der Anteil der Kernenergie an der weltweiten Stromerzeugung nun schon fast 2 Jahrzehnte lang sinkt;
dass die durch Kernkraft erzeugte Strommenge seit ca. 1 Jahrzehnt sinkt;
dass heute gebaute Kernkraftwerke im Vergleich zu Erneuerbaren Energien völlig unwirtschaftlich sind;
dass in England jetzt gerada ein Kernkraftwerk projektiert werden konnte, nur weil man den Betreibern auf Jahrzehnte steigende Vergütungen anbot;
dass die Kosten des einzig im Bau befindlichen KKW in Frankreich .....;
dass in Finnland .... aus dem Ruder;
dass die Asse den Steuerzahler.....

Ach ist doch egal: An Herr Weimers Festplatte geht die reale Welt eh vorbei. Er muss sich nicht wundern, wenn man ihn nicht so ganz ernst nimmt.

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Der Aufsatz erschien bereits im Handelsblatt. Die Artikel von Wolfram Weimer sind immer sehr lesenswert. Sie heben sich deutlich vom verbreiteten "Dummgeschwätz" ab. Seltsam sind jedoch folgende Formulierungen, die gar nicht zur gewohnten Weimer-Qualität passen:

- ...die steigenden und klimaschädlichen Kohlendioxidemissionen..
- ... trübt sich am Ende sogar die Klimabilanz ein...

Erwarten muss man folgende Formulierungen:
- ... die steigenden Kohlendioxidemissionen...
- ... trübt sich am Ende sogar die CO2-Emissionsbilanz ein...

Warum sind Herrn Weimer diese Fehler unterlaufen? Ist sein Unterbewußtsein durch sonstige niveaulose Berichterstattung schon so beeinflusst?

Fakt ist, dass Kohlendioxidemissionen niemals "klimaschlädlich" sein können. Das Klima wird per Definition aus langjährigen Mittelwerten von Wetterdaten berechnet. Mit etwas Eigensinn könnte man unter Klima noch einen wie auch immer berecheten Wetter-Erwartungswert als Klima bezeichnen. Das Klima kann sich verändern, aber man kann es niemals beschädigen. Das ist einfach Unsinn.

Bilanzen kann man aufstellen, indem man Kennzahlen ermittelt. Eine mögliche Kennzahl wäre die Menge des durch Verbrennung fossiler Primärenergieträger erzeugte CO2 pro Jahr in Deutschland. Wenn sich Deutschland verpflichtet hat diese Kennzahl zu reduzieren, und dies nicht gelingt, dann kann man auch vom "Eintrüben der Emissionsbilanz" sprechen. Mit Klimabilanz hat das ganze jedoch nichts zu tun. Zwar gibt es eine Hypothese, nach der die mittlere Globaltemperatur vom CO2-Gehalt der Erdatmosphäre signifikant beeinflusst werden soll, aber das ist Spekulation. Ganz falsch ist die Vorstellung, dass das deutsche Klima von den deutschen CO2-Emissionen beeinflusst wird. Dazu gibt es noch nicht einmal eine Hypothese. Von eine deutschen "Klimabilanz" zu sprechen ist daher völlig idiotisch.

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Johannes Hartung

Seit einiger Zeit bemängele ich bei Wikipedia, das Bild, dass im Artikel gezeigt wird. Rot bedeutet immer Gefahr und grün suggeriert "grünes Licht", alles o.k. Selbstverständlich hat der Wikipedia Autor die Farben nicht geändert und z.B. einfach blau, statt rot verwendet.

Es sollte heutzutage allen klar sein, mit welcher Ideologie Wikipedia geprägt ist. Ich kann nur allen Eike Foristen nahe legen, Wikipedia Artikel zu editieren und falsche Angaben richtig zu stellen, bzw. bewußt ausgelassene Tatsachen einzufügen. Hierzu gehört u.a. das ständige Erwähnen von Peak-Leistungen bei WKA's und PV-Anlagen ohne weiteren Kommentar ("... Windpark XY hat eine Leistung von 500 MW, das entspricht einem halben ATOMkraftwerk.").

Wir sollten die Spiess umdrehen und ab sofort sagen: "Ein Kernkraftwerk ersetzt 53 tausend Windkraftwerke". (1600 MW aus einem EPR gegen 3 MW Windturbinen mit einer sicheren Verfügbarkeit von 1% [laut DENA])