Ende eines Irrtums

Inzwischen zweifelt kein ehrlicher Wissenschaftler mehr daran, dass die offiziellen Schätzungen der Klimasensitivität, auf deren Grundlage die Regierungen Billionen locker machen, Übertreibungen sind. Und doch verstärken die Regierungen – vor allem die hart Linken – noch ihre Bemühungen, die Steuerzahler auszurauben und die Finanziers ihrer politischen Opponenten, der Unternehmen fossiler Treibstoffe, durch unmäßige Vorschriften ihre Existenzgrundlage zu entziehen.

Klima-extremistische Regierungen sind dabei, den Bankrott anzustreben – oder vielmehr Sie und mich bankrott zu machen – weil sie ebenfalls nur zu genau wissen, dass unser Einfluss auf das Klima viel zu gering ist, um es tatsächlich oder potentiell gefährlich werden zu lassen. Aber nach all ihrer widerlichen, weinerlichen Rhetorik hinsichtlich der dringenden Notwendigkeit, den Planeten zu retten [im Original groß geschrieben: to Save The Planet], können sie nicht als vollkommen falsch gesehen werden. Ihre Zaubereien dürfen nie an das Tageslicht kommen. Man ignoriere den Mann hinter dem Vorhang. Man schenke jedwedem Beweis aus der realen Welt keinerlei Aufmerksamkeit!

Die einzige Fluchtmöglichkeit für linke Regierungen und ihre akademischen Kumpane in der wissenschaftlichen Gemeinschaft sowie bei den Medien für die Demütigungen, die sie verbreiten, wäre anderenfalls unvermeidlich die Konfrontation mit Vorwürfen des Betrugs seitens der umschmeichelten nicht-linken Regierungen, die kollektiv weltweit die CO2-Konzentrationen kappen sollen. Dann, wenn sich die Temperatur weigert, weiter zu steigen – und sie wissen inzwischen, dass sie sich weigert – werden sie behaupten, dass ihre Maßnahmen zur CO2-Reduktion den Planeten gerettet haben, obwohl dieser von Anfang an gar nicht in Gefahr war. Es ist eine einfache, aber gefährliche Strategie, die in den marxistischen Main-Stream-Medien* niemals beschrieben, geschweige denn in Frage gestellt wird.

[*Unübersetzbares Wortspiel. Im Original steht statt ‘mainstream-media’ der Begriff ‘Marxstream media]

Sie könnten damit durchkommen. Nächstes Jahr in Paris (falls sie keinen Erfolg damit haben, uns überraschend schon in diesem Jahr zu erreichen), werden sie hoffen, die Regierungen überreden zu können, einen bindenden Klimavertrag zu unterzeichnen, der sich in keiner Hinsicht von dem unterscheidet, was in Kopenhagen gescheitert ist.

Alle Personen, die dies eventuell stoppen könnten, werden in Las Vegas sein. Falls Sie auch darunter sind, werden Sie sofort ein Zimmer im Mandalay Bay Resort and Casino buchen müssen (siehe Bild). Mehr Details bei www.heartland.com.

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Anmerkung des Übersetzers: Es folgen noch einige Absätze über die Spielernatur des Tagungsortes Las Vegas. Für die Thematik hier sind diese nicht so relevant, weshalb ich hier auf die Übersetzung verzichte. Anders als normal hat Monckton hier in einem recht einfach zu verstehenden Englisch geschrieben.

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/06/06/end-of-an-error/

Übersetzt von Chris Frey EIKE