Übernahme der Kernkraftwerke in eine Stiftung? Wer trägt die Verantwortung

Auch impulsive Entscheidungen kosten Geld!
von Steffen Hentrich
Ein Aufheulen geht durch den Blätterwald der Presse wegen eines Berichts über das Ansinnen der Betreiber deutscher Kernkraftwerke die Geschäfte der bald abzuschaltenden Anlagen an eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu übertragen. Man würde sich aus der unternehmerischen Verantwortung stehlen, Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren.


….Auch einigen Politikern steigt die Zornesröte ins Gesicht. Eines hat die Journalistenschar jedoch nicht verstanden:

Die unternehmerische Verantwortung für den verfrühten Kernenergieausstieg trägt die Bundesregierung. Sie hat per Gesetz beschlossen, dass die Anlagen das Geld nicht mehr vollständig erwirtschaften dürfen, das für ihre Abwicklung notwendig ist. Die selben Leute, die nicht müde werden, den Erhalt des EEG allein mit angeblicher Investitionssicherheit und dem Vertrauen auf politische Zusagen zu begründen, wollen bei den wirtschaftlichen Folgen des Kernkraftausstiegs von ihrer politischen Verantwortung plötzlich nichts mehr wissen. Egal wie das Gezerre um die Verteilung der Kosten des Kernenergieausstiegs am Ende genau ausgeht, die Last für die Bürger verschwindet nicht. Am Ende findet sich der Kernenergieausstieg auf unserer Stromrechnung wieder oder wird den Steuerzahler belasten. Umsonst sind impulsive Entscheidungen, die ohne den Verstand einzuschalten getroffen werden, in aller Regel nicht zu haben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Liberalen Instituts.

Empfehlung der Redaktion 

Hier ein lesenswerter Bericht von Dr. Bernd Hüttner zur Sicherheit von Kernenergie-Anlagen mit Angabe der Todesfälle pro erzeugter TWh

Abb. 1 (Quelle Paul Scherrer Institute)  Den tausenden von Opfern bei Kohle, Öl und Gas in den OECD und EU-Staaten stehen null Tote bei der Kernenergie gegenüber. Der violette Balken repräsentiert Tschernobyl, wobei hier sogar noch eine zu große Zahl zu Grunde gelegt wurde. Laut dem neuesten UN-Bericht vom Februar 2011 gab es 28 unmittelbare Opfer. Und nicht tausende, wie das ZDF seinen Zuschauern weismacht. Als Spätfolgen gab es 6000 Patienten mit Schilddrüsenkrebs von den 15 daran starben. Dies hätte man durch die Vergabe von Jodtabletten deutlich mindern können.

image_pdfimage_print

Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

Erst Registrieren dann Kommentieren

Zum Kommentieren müssen Sie eingeloggt sein. Bitte hier auf Registrieren klicken, um ein Login zu erhalten.

Kommentar hinzufügen

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

33 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1
HoLger NeuLen

Zu auch#18 zu 'Holger' auf#17 unmöglich auszuschließen sein :angewendet haben:
:
hat also zu Kommentar#18 verfassend gewesen sein Person der Atome Kraft genutzt.

Vielleicht bekommt Person auch mal ausserhalb des
:
Bundes Republik Deutschland Staatsgbiet
:
, – der Welt Irren größten Anstalt – Gelände
ein weiteres UpDate zu deren Tun können getan haben
, auch sein lassen getan haben können.

Zu über der Atome Kraft Vielfalt zu Leben zu tun sein können haben
:aus Menschen – nicht nur lediglichen Vorstellungskraft – doch Lebens Dasein:
mehr Wissen zu bekommen können
, zu wissend sein – erfahren haben – zu aus der Atome Kraft :an sich sein: Leben haben.

2
Katrin Meinhardt

Sehr geehrte Frau Hanna Thiele,

besteht eigentlich eine Beziehung zwischen Genscher und der in diesem folgenden Punkt sehr unglücklichen Margaret Thatcher? Und da soll ja auch ein Vodoo-Zauberer Bert Bolin sein, aus Schweden, der den Betrüger Al Gore beraten haben will, und zum Gründer des Weltklimarates IPCC aufsteigen durfte. Toller Hinterstuben-Verein. Könnten Sie das bestätigen? Oder sind es falsche Informationen? Falsche Fährten?

Was halten Sie davon? Oder wie schätzen Sie das ein, bitte? 🙂

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Denn unsere früheren Top-Unternehmen tendieren alle in Richtung Konkurs. Für die Aktionäre ist das eine Katastrophe. Und den gewählten elitären Plebejern juckt es nicht. Dabei holen die Schwellenländer rasant auf, und China (Kommunistische Partei) provoziert gerade Vietnam auf eine Weise, die nur Ohnmacht bei den Betroffenen hinterlässt. Und Japan könnte im Laufe des Jahres als nächstes Land drankommen, wenn die chinesische Kampfkunst Erfolge zeitigt. Es geht um Erdöl, vor der Küste, in einem nicht eindeutig definiertem Seegebiet. Und eines ist absolut sicher, auf diesen amerikanischen grün-roten Marxisten ist kein Verlass, denn Herr O. ist feige. Der hat nur ein Ziel vor Augen, die Zerstörung des amerikanischen Traums. (Und der einfältige George Soros hilft ihm dabei.) Die chinesischen Machtspiele werden die Philippinen vielleicht auch bald zu spüren bekommen. Es ist nur eine vage Idee. Brenzlig wird es auf jeden Fall. Für China ist genug Energie vorhanden. Und die Chinesen machen was die wollen. Portugal hat die ältesten diplomatischen Beziehungen mit China, von allen Europäern. Die Chinesen wiederum haben sich in einem Energieunternehmen, per Beteiligung, in Portugal eingekauft, weil die sahen, wie dumm und ausbeuterisch die portugiesischen Plebejer-Eliten mittlerweile geworden sind: EEG, von den Deutschen abgekupfert. In Portugal gibt es Esel, die spucken EEG-Golddukaten aus, diese sollen möglichst alle, irgendwann in den Händen chinesischer Eigentümer landen. Ohne EEG-Goldesel wären die Chinesen niemals an dem schlecht geführten Unternehmen interessiert. Das Portugal, ein hoch verschuldetes Land sich so einen teuren Luxus leisten kann, ist eigentlich ein Skandal. Die bräuchten jeden Cent, eigentlich. Wäre da nicht die Lüge.

War das nur ein Ausrutscher von Margaret Thatcher? Welchen Sie später auf jeden Fall korrigiert hätte? Oder ein Systemfehler?

3
Hanna Thiele

# 30 Katrin Meinhardt

Schön, daß Sie genau wissen, welche Haltung die anderen haben, es am Genauesten wissen, je weniger Sie sie kennen.
Sie passen da faßt zu Carl Friedrich von Weizsäcker, dessen Haltung Heisenberg mit dem Satz beschrieb, "Wer nicht das Gleiche glaubt, ist auszurotten"

4
Katrin Meinhardt

@#26 II: Hanna Thiele

Zitat:
"Moralin hat in der Politik nichts zu suchen, [...]"

Sittlichkeitsheuchelei?

Es bleibt verborgen, nach welchen Maßstäben Sie urteilen. Ein Physiker, der dauernd seine Maßstäbe ändern würde, bei der Messung, katapultiert sich ins Abseits, automatisch.

Zitat:
"[...] die Menschen sind nun mal unterschiedlich, ihre Werte auch."

Zu dem bereits gesagtem. Das kann nicht Ihr ernst sein. Ihr System hat einen gehörigen Konstruktionsfehler. Weil die Werte der Menschen unterschiedlich sind, und diese sich sehr wohl qualitativ unterscheiden, geht das System, und sei es demokratisch, irgendwann in die Brüche. Ja, eindeutig. Wann, das tue ich nicht wissen, wer bin ich? Aber, es wird passieren. Sie können ja dabei zusehen.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Also, eine Heuchlerin bin ich garantiert nicht. Dieser Nachweis wäre Ihnen unmöglich zu führen. Und Holzbeine müssen Sie bitte woanders suchen. Eher beim Herrn Genscher & Co.

P.P.S.: Die moralisierende Frau Merkel, soll sich wieder zu dem Thema geäussert haben. Konsequenz, man ist geneigt, unsere über viele Jahre gewachsenen und Wohlstand schaffenden Unternehmen in den Konkurs gehen zu lassen. Mit wiederum vielen bösen Folgen für die Arbeiter und deren Familien, und letztlich für diese Gesellschaft. Das Ausland hat viel zu Lachen. Wenn das keine Plebejer sein sollen? Gut, dann schreiben wir auf das Etikett "Prinzen". Kein Problem, in der Weinflasche ist trotzdem nur schlechte Qualität. Nebenbei bemerkt: Trinken Sie gerne Wein schlechter Qualität? Teuren Wein schlechter Qualität? Dies halte ich für ausgeschlossen. 🙂

5

Nicht ganz zum Thema: heute morgen stand in der Zeitung (RP), daß das Hamburger Finanzgericht die Brennelementsteuer für verfassungswidrig erklärt hat. Das Geld ist auch schon zum größten Teil an die Kläger Eon und RWE überwiesen worden. Allerdings hat das Finanzgericht dem Bund noch die Möglichkeit einer Beschwerde beim Bundesfinanzhof zugestanden.
MfG

6
Katrin Meinhardt

#26: Hanna Thiele

Zitat:
"Moral hat in der Politik nichts zu suchen, [...]"

Mit Ihrer subjektiven Meinung, Ansicht, kommen wir nicht weiter. Sie moralisieren doch, von Anfang an. Sie brechen also Ihre eigene Regel? Die selbst ernannte Ikone (welche eine Perversion) der grünen Faschisten, Joschka Fischer, wurde gestern im ständig moralisierenden Blatt SPON zitiert. Er ist wieder hier und will Wahlkampf machen, der Lügner. Was denken Sie hat der (nur) gemacht und gesagt? Moralisieren und verurteilen. Dies werden Sie jetzt nicht leugnen wollen, oder? Dies kann nicht Ihr ernst sein. Das sind Tatsachen.

Zitat:
"[...] die Menschen sind nun mal unterschiedlich, ihre Werte auch. [...]"

Ja, jeder Mensch ist einzigartig, natürlich, und dies widerspricht dem Glaubensbekenntnis der Französischen Revolution, die nichts gegen das Töten und Morden hatte, im Namen der angeblichen Gleichheit. Sie reden über Tomaten und ich über etwas anderes? Ihr Vergleich hinkt. Werte sind nicht gleich Werte, es bestehen sehr hohe Qualitätsunterschiede. Weiterhin.

Wie wäre es mit der Lektüre von George Orwell (Animal Farm)? 🙂

Zitat:
"[...] Nach Hannah Arendt ist selbst eine Republik von Teufeln in der Lage, sich eine Verfassung zu geben, die würden sich teuflisch anstrengen, in Kenntnis der Tricks ihrer Mitteufel Regeln für das Zusammenleben zu finden, die möglichst alle Schliche vermeiden."

Hannah Arendt ist keine Autorität. Deren Aussagen müssen ebenfalls jeder Prüfung standhalten. Und haben Sie Hannah Arendt komplett gelesen? Irgendwo müsste (auch) stehen, dass egal was diese Teufel beschliessen wollen, es hat nicht lange Bestand und wird in sich zusammenbrechen. Der Faktor Zeit erledigt jedes dieser teuflichen Gebäude. Dies lässt sich empirisch beweisen, eindeutig. Und vor allem die Teufel moralisieren ebenfalls, von morgens bis abends. Die lieben das abgöttisch.

Zitat:
'Sie wollen "Bewertung der Wertung", ich halte das für Anmaßung. Diese Auffassung werden Sie mir hoffentlich trotz ihrer stelzenhoch-moralischen Warte zubilligen, passen Sie auf, daß Ihnen nicht das Holzbein bricht.'

Nein, auch hier meine wohlwollende Ablehnung. Ich prüfe lediglich den Inhalt der Weinflasche und lasse mich nicht von falsch aufgeklebten Etiketten in die Irre führen. Ich verurteile niemanden, auch keinen Plebejer. Ich habe auch Fehler. Und ich werfe nicht mit Steinen auf andere. Aber frei Denken, das ist mein Vorrecht.

Zitat:
"Die Sackgassen-Zuweisung können Sie sich schenken."

Das ist Ihr eigenes Geschenk an sich selbst. Es ist nur die Konsequenz, Ihres Denkens. Ich bin fein raus. Mich trifft keine Schuld. Ich habe nur geprüft. Ich verurteile niemanden.

Die traditionelle Toleranz schätzt, respektiert und akzeptiert den Menschen, ohne notwendigerweise seinen Glauben, seine Aussagen oder sein Verhalten gutzuheissen oder daran teilzuhaben. Traditionelle Toleranz unterscheidet zwischen dem, was eine Person denkt oder tut und der Person selbst. Mein Gegenüber nimmt mir das Gesagte also nicht übel.

Jetzt raten Sie mal, was ein wichtiges Merkmal der Moderne, Post-Moderne, ist? Sie verachten jegliche Überlieferung, Tradition. Die wollen das Rad ständig neu erfinden. Vor allem die linken grün-roten Faschisten hassen die Tradition.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Es gäbe noch sehr viel mehr zu sagen. Bspw. von einer schwangeren Frau (einem kostbaren Menschen) im Sudan, die nach der Geburt ihres Kindes, ermordet werden soll, weil der Mörder moralisiert, der faschistoide Mörder, und die Frau von ihrer Freiheit zu Denken Gebrauch machen will. Wo ist unser verdammte Aussenminister? Wo?

Die gesamte Energiewende, CO2, da geht es nur ums moralisieren. Nur.

7

@#20: Die Unbezahlbarkeit/Unbeherrschbarkeit von AKW ist eine Legende der Gruenen. In Wahrheit sind AKW nicht mehr oder weniger gefaehrlich als ein Chemie-Werk oder soetwas.
Was die Kosten betrifft, sind AKW die derzeit in China gebaut werden billiger als so manche Erdoel-Bohrplattform: unter $3 Mrd, bis zu $4 Mrd.
Genau wie Bohrplattformen wuerden es sich natuerlich nur grosse Konzerne leisten koennen, ein AKW privatfinanziert zu bauen. Atomstrom wuerde also von Konzernen wie Exxon, Shell, BP, RWE, eON, EDF usw. kommen. Das scheint einer der Gruende fuer die Ablehnung durch die Gruenen zu sein: man will unbedingt haben, dass Stromerzeugung im eigenen Hinterhof konkurrenzfaehig moeglich ist - das geht nur in dem man die Grossen verbietet.

8
Hanna Thiele

# 24 Katrin Meinhardt

Moralin hat in der Politik nichts zu suchen, die Menschen sind nun mal unterschiedlich, ihre Werte auch.
Nach Hannah Arendt ist selbst eine Republik von Teufeln in der Lage, sich eine Verfassung zu geben, die würden sich teuflisch anstrengen, in Kenntnis der Tricks ihrer Mitteufel Regeln für das Zusammenleben zu finden, die möglichst alle Schliche vermeiden.

Sie wollen "Bewertung der Wertung", ich halte das für Anmaßung. Diese Auffassung werden Sie mir hoffentlich trotz ihrer stelzenhoch-moralischen Warte zubilligen, passen Sie auf, daß Ihnen nicht das Holzbein bricht.

Die Sackgassen-Zuweisung können Sie sich schenken.

9
Katrin Meinhardt

#24: Hanna Thiele

Zitat:
"In Demokratie Ochlokratie zu sehen, halte ich für reichlich arrogant, für menschenverachtend sogar."

Nein, ich darf Ihnen wohlwollend widersprechen. Ich kann Menschen überhaupt nicht verachten. Dies ist mir fern. Sehr sogar. Absolut unmöglich. Aber, die Frage dürfte eher sein, warum Sie es nicht sehen können oder wollen? Werte sind nicht gleich Werte. Es gibt sehr hohe Qualitätsunterschiede.

Und Ihre subjektive Meinung kann hier nicht ausschlaggebend sein. 🙂 Sie haben sich hier in eine Sackgasse manövriert. Sie entkommen ihr nur, wenn Sie Ihren Maßstab nicht ständig anpassen (würden). Es ist sehr wohl eine relative Verschlechterung eingetreten. Das System gebiert seine Monster selbst. Früher oder später.

Mit sehr freundlichen Grüssen

10
Hanna Thiele

# 22 und 23 Katrin Meinhardt

In Demokratie Ochlokratie zu sehen, halte ich für reichlich arrogant, für menschenverachtend sogar.
Es ist ja nicht die Demokratie als solche, die versagt, es ist das Parteiensystem in der jetzigen Form, das den Mißbrauch der auf Zeit anvertrauten Macht auf die Spitze getrieben hat.

Es ist Veruntreuung, Verrat.

11
Katrin Meinhardt

#20: II: Hanna Thiele

Genscher. Dieser interessante junge Mann. Damals, im Jahre 1971, war der nicht auch eingeladen worden, zuvor, an einem Treffen teilzunehmen, in irgendeinem teueren und luxuriösen Hinterzimmer, irgendwo? Könnte dies nicht auch der gleiche Verein sein, bei dem viel später selbst ein Blendwerk wie Joschka Fischer Eintritt finden durfte, nachdem er sich völlig verkauft hat, seine komplette Seele? Viele, viele illustre Persönlichkeiten sind Mitglied dieser Kirche, die scheu sein will. Warum wohl? Und dies hat absolut nichts mit Verschwörung zu tun. Das sind Tatsachen. Merkel soll auch Teil dieser Kirche sein wollen.

Noch einmal, verehrte Frau Hanna Thiele. Verrückte hat es immer gegeben. Immer. Verrückte können nur grossen Schaden anrichten, wenn die anderen Menschen, denen das erlauben, denen die Macht freiwillig oder indirekt übergeben. Wenn Verrückte kein Gehör finden, sind diese gleichen Verrückten tendenziell dazu verdonnert, untätig zu sein. Mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien verschiebt sich diese Grenze allerdings ins Ungemütliche. Was könnten Sie diesen Gedanken entgegensetzen wollen? Legen Sie bitte los. Kritisieren Sie mich.

Diese obigen Gedanken könnten vielleicht Fehler enthalten. Okay, ich freue mich wenn Sie welche finden. Aber, machen Sie es sich nicht zu einfach? Die Herrschaft der Ochlokratie hat auch Konsequenzen. Sinnentlehrter Wohlstand ist gefährlich. Gegen die Vernunft ankämpfen wollen auch. Bei der Führerscheinprüfung beim Stopschild nicht halten zu wollen, hat eine automatische Wiederholung derselbigen Prüfung zur Folge, wenn Korruption ausgeschlossen werden kann.

Die Lüge hat viele Kleider. Und nur in einer einzigen Weltanschauung wird ihr die ihr gebührende Stellung zugesprochen. Du sollst nicht lügen.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Oder wie erklären Sie sich, dass ein Esel, wie Joschka Fischer, der sich aufs Eis gewagt hat, unzählige Male, jetzt in Harvard (USA) lehren darf? Weil der plötzlich die Weisheit mit Löffeln gefressen haben will? Dieser linke und korrupte Faschist? Ein Möchtegern-Gott, der nicht fliegen kann?

12
Katrin Meinhardt

#20: Hanna Thiele

So kommen wir nicht weiter.

Diese wenig ulkige Aussage von Prof. Dr. Sinn, darauf wurde ebenfalls bei EIKE, durch die Verantwortlichen, hingewiesen, ist enttäuschend. Denn, dieser Mensch hebt sich von anderen Menschen in diesem Land ab, in seinem Fachbereich. Können und wollen Sie uns dazu mehr sagen? Warum hält Prof. Dr. Sinn daran fest? An einer menschenverachtenden Behauptung?

Ich erinnere mich daran, an anderer Stelle, womöglich, Prof. Dr. Sinn hätte oder soll darauf verwiesen haben, an der Meinungsbildung so vieler und angeblich angesehener Wissenschaftler könne nicht gezweifelt werden, oder, bzw. Herr Sinn wollte (!) privat nicht daran zweifeln, neigt also, ohne jegliche eigene Prüfung, diesen ihm fremden Menschen vertrauen (glauben) zu wollen. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Das ist hochgefährlich und falsch. Geht es Herrn Sinn auch nur um seinen Ruf? Und seine Karriere? Die Frage ist also auch letztendlich, glaubt Herr Sinn diesen Unsinn, diesen menschenverachtenden Unsinn? Und welche Rückschlüsse lässt dies zu, auf seine Weltanschauung? Seine Werte?

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: Ich hätte noch mehr Fragen. Auch ist die Kernkraft ein Objekt, eine Technologie. Eine gefährliche, ja. Aber, man kann auch mit einem Baseball-Schläger töten. Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten? Die Kernenergie kann aber auch sinnvoll verwendet werden, oder nicht? Könnte, [...]

P.P.S.: Es gibt keine Autoritäten, ausser der (absoluten) Wahrheit. Dies gilt auch für Herrn Prof. Dr. Sinn. Und für mich, ebenso. Natürlich.

13

#19 Sehr geehrter Herr Reichert,
nach Ihrer Schilderung hier kam bei mir auch die Erinnerung an den Ablauf zurück.
Ich fand bei den KKW immer besonders bemerkenswert, daß man sich nicht nur um die genaue Aufklärung eines Vorfalls bemüht hat und dann dazu übergegangen ist die Mitarbeiter zu instuieren, die Vorschriften zu beachten, sondern immer versucht hat (zumeist erfolgreich) Arbeitsabläufe so zu ändern, daß auch bei Nichtbeachtung der entsprechenden Vorschriften solche Vorfälle nicht mehr passieren konnten.
MfG

14
Hanna Thiele

Warum will man einfach nicht zur Kenntnis nehmen, was hinter der "friedlichen" Nutzung der Kernkraft steht, die die EVUs damals gar nicht wollten, die ihnen aufgedrückt wurde?
Die Kernkraft ist eine Nummer zu groß, um in die Entscheidungsstrukturen einer parlamentarischen Demokratie zu passen. "Atoms for Peace" wurde bewußt als Trojanischen Pferd benutzt, um die nationalen Entscheidungsräume mittels "Systemforschung als Politikberatung und öffentliche Aufklärung" zu sprengen, aus Nation wird EU, ist die Hürde genommen, dann ein One-World-System.

Franz-Josef Strauß bediente sich der Systemforscher, um über sie am Parlament vorbei die Kernenergie in die Gesellschaft zu schleusen. Er hat sie als Hiwis ins Haus geholt, nun vermehren sie sich und schwingen sich zu Herren auf.
Das Ergebnis sehen wird: Nur wenn wir unsere Souveränitätsrechte an den Anonymus EU-ZK abtreten, kommen wir zur Autarkie in der Grundversorgung zurück - es ist Erpressung.

Die grüne ZK-Anonyma Hedegaard hat 2009 vor Kopenhagen im FAZ-Interview klar gesagt, wie sie es machen, nämlich über die Vorstandsetagen der Unternehmen (aus denen dann ein Großteil des Geldes an die Systemforscher zurückfließt). Auf den FAZ-Hinweis, in der amerikanische Öffentlichkeit hätte die Klimapolitik bei der Hälfte der Amerikaner keinen hohen Stellenwert, antwortete Hedegaard: "Vielleicht noch wichtiger ist es, die Geschäftswelt zu gewinnen. In Kopenhagen werden wir ein Treffen mit bis zu tausend Vorstandsvorsitzenden aus der ganzen Welt organisieren. Es heißt "Kopenhagener Klimalösungen". Damit wollen wir allen, auch den Amerikanern, beweisen, dass es kein abstraktes Thema ist." Ende Zitat Hedegaard.

Steffen Hentrich weiß das ganz genau, war es doch die Genscher-FDP, die diesen schlauen Trick hier einführte und 1990 über die "freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu CO2-Reduktion" das abstrakte Thema "Weltklimastabilisierung als Wirtschaftsgroßprojekt" in die Gesellschaft rollte. Staatssekretäre waren damals u.a. von Geldern und Ludolf von Wartenberg, von Geldern machte Kasse mit der Gründung eines Windunternehmers, von Wartenberg war rechtzeitig 1989 auf den Posten des Hauptgeschäftsführers des BDI gewechselt, um 16 Jahre lang die deutsche Wirtschaft auf Klima-Schmarotzen einzustimmen.

Genschers hatte mit der Umweltgesetzgebung 1971 die Basis geschaffen, 1974 kam das Verblendungs-Institut UBA hinzu, um der Wirtschaft die Aussicht auf Weltmarktvorteile und Staats-Privilegien schmackhaft zu machen. Schmeckte es der Wirtschaft mal weniger, wurden die von Genschers Beamten gesteuerten und munitionierten Beißhunde in Schein-Bürgerinitiativen und NGOs losgelassen.

Hintersinn des Spiels: Die Kernenergie sollte Mittel zum Zweck werden, den CO2-Hirnwurm zu verbreiten, um über CO2-Planwirtschaft Dirigismus und ausreichende Staatseinnahmen zu beschaffen, mit denen das Schilda- Klimastabilisierung-Wirtschaftsgroßprojekt durchzuziehen wäre.
Diesem Hintersinn hängt die Ökonomenriege (incl. Sinn) noch immer an, will zwar das EEG weghaben, nicht aber die CO2-Lüge und das Zertifikatewesen.

Den EVUs hilft nur Befreiung von der CO2-Lüge, um aus der Zwangsjacke entlassen zu werden. Erst dann können sie das Recht auf "unternehmerische Verantwortung" geltend machen.
Sie haben ihre Vertragspartner, die Bürger, ihre Kunden für dumm verkauft, haben sich instrumentalisieren lassen, sind nun selber die Dummen.

Den anderen Wirtschaftszweigen wird es genau so gehen, auch sie werden die Dummen sein, wenn sie weiter auf der CO2-Lüge reiten

15
A. Reichart

@13-14-15-16

Zu diesem Unfall damals habe ich zu der Zeit explizite Informatonen erhalten.
Warum? Zum Freundeskreis gehörte ein Kraftwerks-Ingenieur, nicht KKW, die bekamen damals interne Informationen, was da schiefgelaufen war.
Die Arbeiter hatten eklatant Vorschriften missachtet.
Was war es? Sie hatten den vergessen den Schieber, den sie wechsen sollten, im drucklosen Teilbereich des Systems das sie selbst vorher abgesperrt hatten, noch mal zu öffnen, dass sich der Druck im Dom in der drucklosen Zone bis nahe null ausbreiten kann. Inklusive der Abkühlung durch Expansion.

Der Schieber samt Restinhalt an Druck musste ihnen nach lösen der Schrauben also um die Ohren fliegen.

Jede "Arbeit" ganz gleich ob körperlich, oder nur geistig, im Sessel sitzend ist gefährlich.
Erstere nur für den Ausführenden selbst, bei der zweiten wird es meist für andere gefährlich.

Folgerung: Die letzgenannten müssen eine besondere Verantwortun, und Haftung auferlegt

16

Holger,
dein Chef kann sich klarar ausdrücken 😉

"Wir setzen uns für die Biodiversität um der Biodiversität willen ein. Das bedeutet, daß der Mensch nicht bedeutender ist als irgend eine andere Spezies. Es kann sehr wohl unserer Ausrottung bedürfen um die Dinge ins Lot zu bringen". (David Foreman zitiert von Ron Arnold und Alan Gottlieb in ihrem Buch "Trashing the Economy", 1993)

17
Holger Neulen

Not that all in english, but 'Fuck of' German Lawyers talking like
{
that[
Sind denn nun die Atomkraftwerke nicht bereits abgestellt?

Um nicht zu sagen
:
Sind denn die Atomkraftwerke nun nicht längstens abgestellt?
:
… klar stehen die da!
Oder sehen sie da etwa welche laufen gar?

:
Wie Deutsche Juristen verdrehten gerne mit ihren Worten halt der Welt Verständnis :aus sich lediglich Vortrag zu Habe, zu von sich reden gar nur hören doch mit Recht
– jedenfalls natürlich gegen Geld!

Was Sie dann auch noch zu gleicher Taten immer nur
, und auch noch nur am selben Orte zu finden hatten
, was Gerichte Ihnen ja nun schon so oft bereits gesagt getan
: wo sie denn zu suchen hatten –
… ach so, … war ja zu Lehre! – also zu Gase – :Geld:
: was Juristen vielleicht meinen sich zu geben haben
, wenn der eine dem anderen mal, nicht nur zu CO2 vielleicht Gabe Ve(r)b(rät)
zu in Verhandlung dann zu sagen, wo in Beschluss ein Wort, – gar Satz – ohne Aussage Kraft
:also nichtmal falsch: geschrieben steht.
:

… natürlich klar, 'Jeder Mensch ist radioaktiv'
sagt Ingenieur – wohl war –
:'Halten Sie mal nen 'Geigerzähler' ran
, so können Sie wenigsten auch hören – was des Atome Kraft so alles kann.
Aber besser können sie das ja sehen
, doch offensichtlich sind sie ja wohl irgendwie blind
, sonst hätten sie nicht gefragt
:
Sind denn nun die Atomkraftwerke nicht bereits abgestellt?
Weil die sind ja numal groß : dort zu sehen, – wo sie denn stehen.

Und waren sie dann doch während der letzten Jahre nicht abgestellt
, also mit Uran 'Verbrauchen' in Betreiben
, doch zu Elektrizität damit haben nur Schreiben
, also ebendes Uran unnötig verbrauchen Ressourcen
, braucht sich nicht zu wundern, wenn dann Welt Gemeinschaft kommt
, und haut den Deppen auf die Flossen
, vor ausserdem wurden aus diesen Menschen Gesetzen Gabe – dann sein schizophren
– andere auch noch per fünf Punkte Verfahren lebens angebunden
, also fixiert.

Doch nun stellen Sie sich mal vor jeder hätte ein Atomkraftwerke in seinem Keller
, dort wo erwohnt, dann wäre es winzig, winzig klein
und dann könnten sie glatt fragen
: Wo ist es denn nun nur, wo kann es denn nur sein?
, es soll doch hier irgendwo abgestellt, – also nichtmal nur liegend, gar nichtmal laufend sein.
]
Aber wie halt schon –, bereits auch schon mal gesagt
'Alles ist halt da : aus der Atome Kraft, … eigentlich klar!'
}
so expression try past 'that'
:
But on all this –, already had been once at all Saying
'Things do just as like : stay on Atoms Power, … even just easy!'
:
So some said, might wrote: would have had been at once an easy ones Saying – might 'Einstein'
just as the same a lot of others did before
, might be now to look at
:
http://tinyurl.com/KindOfVolume
:
: – so not that new
, but UpDate, – even could not be!

18

#15 Sehr geehrter Herr Niemann,
nur als Ergänzung noch dazu: Über die KWU habe ich damals erfahren, daß etwa 14 Tage vorher sich ein ähnlicher Unfall in einem Kohlekraftwerk ereignet hatte. Soweit ich mich erinnere ebenfalls 2 Tote. In unseren "Qualitätsmedien" des ÖR war darüber aber nichts zu lesen.
MfG

19
Lutz Niemann

Richtig, @13 # H.Uhrbahn,

wäre das Wasser damals in der Leitung nicht heiß gewesen sondern kalt und statt dessen radioaktiv, dann hätten sich die beiden Arbeiter danach geschwind geduscht und nix wäre weiter passiert. Die Hitze ist viel gefährlicher als die Radioaktvität.

20

#13: H.Urbahn Danke für die info,
wusste ich nicht.
Was ich (beruflich) weis, ist,
dass das Unfallrisiko am Arbeitsplatz durch außerordentlich segensreiches Wirken der Berufsgenossenschaften inzwischen niedriger ist,
als in Deutschen Privathaushalten.

mfG

21

#8 Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
Ihre Aussage in Bezug auf Tote in deutschen KKW ist nur insofern richtig, wenn sich sich auf Tote durch Strahlung bezieht. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hat es im KKW KRB-A einen Arbeitsunfall an einer Heißdampfleitung (ohne jegliche Radioaktivität) bei der zwei Arbeiter solch schwere Verbrühungen erlitten haben, daß diese an den folgen verstorben sind.
MfG

22

Sie haben mich vollkommen falsch verstanden, Herr Limburg. Ich bin ein Befürworter der zivilen Nutzung der Kernenergie.

Meine Frage war rein rhetorisch. Ich weiß, dass die Zahl der durch Kernkraft ums Leben gekommenen Menschen gegen Null geht.

Mein Beitrag wollte dies nocheinmal ins rechte Licht zu rücken ohne angesichts der vielen Toten in der Türkei zynisch wirken zu wollen.

23
H. Hoffmeister

@4 Hr. Klebelsberg

Es wird in der Tat interessant zu sehen, ob es tatsächlich zur Insolvenz der großen Energieversorger kommt. Die gebildeten Rückstellungen sind ja sicher nicht durch entsprechende cash-Positionen unterlegt. Im übrigen sind die tatsächlichen Kosten noch gar nicht abschätzbar. Die Überführung der Stromversorgung in staatliche Hände wird aufgrund der hohen Effizienz zu einer weiteren gigantischen Kostensteigerung führen. Wann wird der erste Energieversorger die Segel streichen ?

H. Hoffmeister

24

Die EVUs gehören i.d.R. den Kommunen, die mit deren Gewinnen Schwimmbäder gebaut haben, in denen z.Z. noch die Chlor-Küken planschen. Wenn die EVUs jetzt pleite gehen, müssen auch die Schwimmbäder stillgelegt werden, so dass diese dann als Abklingbecken benutzt werden können.
Das passt doch alles!
Also, Deutschland, weiter so!

25

@#5: Wenn die direkte Kooperation zwischen Großindustrie und Staat (auch bekannt als Faschismus, Staatswirtschaft) aufgekündigt würde, wäre das eine Sensation. Dann wären die Konzerne wieder unabhängig und könnten endlich mal die Meinung sagen. Es steht aber zu befürchten, daß man wie mit den Stromrabatten wieder einen "Deal" mit den Stromkonzernen machen wird. Als Gegenleistung werden diese "den Mund halten" während die Steuer-/Stromrechnungzahlenden Bürger abgezockt werden.

26

#6: R. Engler auch in Deutschland hat es viele Tote Bergleute gegeben.
Diese Aera, begonnen vor 1900 geht bei uns zu Ende,
2018 (mit einigen "Ewigkeitsschäden").
In der Ostukraine ist die Lage noch schlimmer.
Bei Deutschen KKWs kein einziger Toter,
also noch weniger als bei den Deutschen Windmühlen (Nordsee).

mfG

27
Sabiene Schnarre

@Umsonst sind impulsive Entscheidungen, die ohne den Verstand einzuschalten

Seien Sie gewisse dass es sich in keinster Weise um eine impulsive Entscheidung handelt die ohne Verstand getroffen wurde. Ganz im Gegenteil wurde ein Menge Verstand,Zeit und Planung investiert im parteilichen Ränkespiel Punkte vor den Wahlen zu gewinnen.
Bei genauerer Betrachtung ist der Komplex um die Entscheidungsfindung zum "Ausstieg" noch viel perfider und verkommener als es die Darstellungs als "unüberlegt" oder "impulsiv" impliziert. Es ist mit vollem Wissen ein riesiger Schaden angerichtet worden der unsere Nation nachhaltig beeinträchtigt - leider noch zu abstrakt für einen Großteil der Bevölkerunng was sich aber rasch ändern wird. Nicht nur hier sind Untersuchungsausschüsse gefragt.

28

Und gerade sind in der Türkei einige hundert Menschen in einem Kohlebergwerk ums Leben gekommen. Das soll jetzt nicht zynisch klingen. Aber wieviele Menschen sind seit es die zivile Nutzung der Kernkraft gibt, durch diese umgekommen?

29
Martin Landvoigt

Heute Morgen wurde die Meinung der Kanzlerin wiedergegeben, die sich dem dummdreisten Chor der Journalisten und Mainstream-Autoren anschloss. Armes Deutschland: Erst das Chaos produzieren und dann nicht die Zeche zahlen wollen.

Mich würde interessieren, ob da auf juristischen Weg nicht was drin wäre. Immerhin haben die Vertreuerungen der Entsorgung und der verfrühte Ausstieg ja nicht die Betreiber zu vertreten, und es gab auch keine höhere Gewalt. Allein aus Verantwortung gegenüber den Aktionären wäre die unverhältnsmäßige Belastungen, die weiter politisch beliebig nach oben geschraubt wird, eine juristische Prüfung zwingend.

30
B.Klebelsberg

Das ganze ist eine Scheindebatte. Natürlich lassen sich die Kosten für neue Erkundungsverfahren und den ganzen unvorhersehbaren und umkalkulierbaren Rest den Energieversorgern übertragen. Diese Last führt dann vermutlich dazu dass die Eigentümer der "Dino Konzerne" ihr Kapital verlieren. Da dies ja meistens nicht den üblichen bösen Kapitalisten gehört sondern am Beispiel von ENBW und RWE zB einem Bundesland Baden Württemberg und vielen Städten und Gemeinden, sind diese Verluste flux sowieso beim Staatsbürger gelandet. Sollten die Energieversorger deshalb in die Insolvenz geraten, was bei den unkalkulierbaren Risiken durchaus drin ist, landet die Aufgabe ebenfalls beim Staatsbürger, denn weggemacht werden muss der Schutt des hysterischen Atomausstiegs.
Oder wie oft in solchen Fällen werden diese dann zu "systemrelevanten Firmen" erklärt deren Betrieb weitergehen muss koste es was es wolle. Dies halte ich für das wahrscheinlichste Szenario, denn tatsächlich braucht man ja die sog. Schattenkraftwerke. Diese stellen ja Stand heute 80% des Stromes her und stehen für nahezu 100% der Versorgungssicherheit.
Was sich da bereits am Horizont der Misswirtschaft abzeichnet lässt freudige Erwartungen auf eine Solidarität Endlager Steuer wachsen.

31
Dietmar Fürste

#3

Lieber Lutz Niemann,

haben Sie die Ironie dieser 'Aufgabenstellung' wirklich nicht verstanden?

Es ist doch gerade das Anliegen der KKW-Gegner, dass jede Untersuchung ein "nicht geeignet" ergeben muss, um die Gefahr der verbrauchten Brennstäbe für die Umgebung herauszuschreien.

Seit die Brennstäbe per Gesetz nicht mehr aufbereitet werden dürfen und auch die Rückgewinnung noch enthaltener Wertstoffe dieser Ideologie folgend verboten wurde, bleibt nur die politisch erzwungene Endlagerung.

Aber die gleiche Politik erkennt die Eignung von Gorleben dafür seit 37 Jahren nicht an, um ihren ebenso langen Kampf gegen die "gefährliche" Kernkraft zum Sieg zu führen.

Im gleichen Zeitraum hat unser Straßenverkehr ca. 350.000 Todesopfer gefordert. Wird der etwa deswegen verboten? Und wieviel Tote sind unseren KKW geschuldet??

32
Lutz Niemann

Es ist nur logisch, daß die Stromversorger die für Rückbau und Endlager angesparten 35 Mrd. EURO lieber abgeben wollen, natürlich nur mitsamt der Verpflichtungen.

Das wird klar, wenn man sieht, was seit 1998 geschehen ist:
ASSE:
Da will man jetzt alles wieder ausbuddeln, oh je, die ganze Fachwelt lacht über so viel Blödsinn. Der Bundestag hat sogar mit über 90% seiner Stimmen beschlossen, das zu beschleunigen. Dabei ist in der ASSE nur schwach aktiver Abfall, das heißt er ist so stark radioaktiv, wie alles andere in der Natur und Umwelt einschließlich des Menschen. Ich hatte zu dieser Abstimmung meine Liste von Fragen an Frau Ministerin Ilse Aigner geschickt, als die Abstimmung im Bundestag war. Aber Frau Aigner – die mich früher auf einen Brief von mir durchaus auch rückgerufen hat – antwortet nicht mehr. Eine Antwort kam von einer Bürokraft, die aber eine nichtssagende Antwort geschickt hat. Vom Thema hatte die Person keine Ahnung, wie sollte sie auch.

GORLEBEN:
Da forscht man nun so etwa 35 Jahre und man hat noch keinen Grund gefunden, warum Gorleben nicht geeignet oder geeignet sein könnte. Das heißt aber noch nicht, daß es keinen Grund für das eine oder andere geben könnte. Wenn man noch länger forscht, z.B. noch einmal 35 Jahre, könnte es ja sein, daß man noch einen Grund für NICHTeignung finden würde --- vielleicht. Gorleben ist geeignet, weil das Salz ist, und die erforderlichen 300 Jahre zum Abklingen der eingeglasten Spaltprodukte wird der Stock schon noch halten, denn seit 240 000 000 Jahre existiert der Salzstock schon. Nach 300 Jahre ist die Toxizität der Spaltprodukte auf die Toxizität von normalem Gestein (z.B. Granit) abgeklungen. Jetzt will man den „am besten geeigneten Ort“ finden. Wie das gehen soll, na ja, man muß an allen Stellen in Deutschland mindestens so lange wie bisher in Gorleben Schächte bohren und forschen …. Wie lange wird das dauern? Was wird das kosten?

Die Kosten für Stilllegung und Endlagerung sich nicht mehr kalkulierbar, man sieht das am handeln seit 1998 (allerdings muß man dazu die Materie kennen, und genau alles verfolgen). Man hält sich an das Bundesamt für Strahlenschutz, und das steht seit Trittin unter politischer Führung und handelt nach dem Motto der 3 vau’s: verzögern, verhindern, verteuern.

Es wird Angst gemacht, und jüngstes Beispiel für Angstmache ist folgendes: Es wurde jetzt in Deutschland untersucht, inwieweit das Auftreffen eines riesigen Meteoriten ein Endlager (in 1000 Meter Tiefe) wie Gorleben beeinträchtigen könnte. Die Tatsache, das in solch einem möglichen Fall Deutschland durch den Aufprall platt gemacht wird, aber durch die Spaltprodukte erst nach weiteren 1000 oder 1 000 000 oder 1 000 000 000 Jahren geschädigt wird (falls Strahlung von Radioaktivität überhaupt Schaden anrichten könnte), spielt offenbar keine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit für solch ein Ereignis wird mit 10 hoch minus 12 pro Jahr angegeben, also mit der Wahrscheinlichkeit eins in 10 hoch 12 Jahren --- das Sonnensystem existiert aber nur 4 mal 10 hoch 9 Jahre. Unsinnigere Sachen wie diese Studie kann es wohl kaum geben??

33

Ganz einfach!
Die Willkür der deutschen Energie-Politik (wahlkampfbedingter Kernkraftausstieg + Ethik Energiewende auf Basis eines marktfeindlichen EEG) ist dafür Verantwortlich, dass die Kernkraftwerke nicht mehr in der Marktwirtschaft am Wettbewerb teilnehmen dürfen.
Und es wird ja nicht nur für die Kernkraftwerke die Frage einer Stiftung anstehen, sondern auch für die Kohle- und Gaskraftwerke. Auch diese müssen ja mit der Zeit, dank marktfeindlichen EEG, gestützt (gestiftet/subventionert) werden.

Das EEG sorgt dafür, dass die Marktwirtschaft im Energiesektor durch ein grünsozialistisch-ideologisches Verteilungssystem ersetzt wird.

Umverteilung (staatliche Subventionen) statt Markt (Wirtschaft).
Mangel und Freiheitsberaubung statt Wohlstand und Freiheit.
DDR System statt Markt BRD!