Klimaforscher wetteifern mit dem „Lügenbaron“ Münchhausen

Hans Albers als Baron Münchhausen

von Wolfgang Thüne
Es hat etliche Jahre gedauert, bis das IPCC („Weltklimarat“) zugab, dass die „Globaltemperatur“ seit 1998 nicht mehr angestiegen, sondern sogar leicht gefallen ist, trotz immensen Anstiegs des CO2-Gehaltes der Luft. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit erfand man eine Erklärung namens „Klimapause“. Nach Jahrzehnten anstrengender Erwärmungsarbeit müsse das Klima eine Ruhepause einlegen, bevor es mit der „Erderwärmung“ beschleunigt weiter geht. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) assistierte am 14. April 2014 nach der Präsentation des 3. Bandes des 5. Sachstandsbericht des IPCC: „Der Klimawandel findet statt und ist längst nicht mehr eine Fiktion einiger übereifriger Klimaforscher.“

Der GDCh-Klimaexperte Prof. Dr. Reinhard Zellner forderte eine bessere Anpassung an den Klimawandel: „Bereits das heutige Klima hält Klimaextreme, also Starkniederschläge, Überschwemmungen, Dürren, Stürme, Kälte- und Hitzeperioden bereit, die schon jetzt eine deutlich bessere Anpassung erforderlich machen.“ Was für eine wissenschaftlich nachhaltige Aussage, doch sollte man von einem Naturwissenschaftler erwarten können, dass er Wetter von dem statistischen Konstrukt „Klima“ unterscheiden kann.

Der Mensch als Anpassungs- und Überlebenskünstler

Verdichtet man das Alter der Erde auf einen 24-Stunden-Tag, dann entsprechen 1 Million Jahre etwa 19 Sekunden. Geht man davon aus, dass der ‚homo sapiens‘ circa 200.000 Jahre alt ist, so entspricht das einer Zeit von 3,8 Sekunden. Der Mensch fand eine Welt vor, deren Wetter ebenso wechselhaft und unbeständig war wie heute, für viel Gesprächsstoff sorgte und ihn zwang sich ihm anzupassen. Das ist die Glanzleistung unsere Vorfahren, die es sogar geschafft haben, sich über die ganze Erde auszubreiten und in allen „Klimazonen“ anzusiedeln. Auch heute muss der Mensch das Wetter so nehmen, wie es kommt. Ändern kann er im Großen und Ganzen daran nichts! Was soll also die hohle Phrase „bessere Anpassung“?

Wenn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 31. März 2014 ernsthaft empfiehlt, die Räume weniger zu beheizen und aus Klimaschutzgründen „kühler zu wohnen“, da der Klimawandel das Risiko für Krieg und Hungersnot vergrößere, dann mag Sie sich politisch korrekt verhalten. Sie kann ja eine „klimaschonende Lebensweise“ führen, aber ist diese auch wetterschonend? Auf das Wetter braucht der Mensch keine Rücksicht zu nehmen, es braucht keine Schonung, denn es erhält täglich ein Übermaß von Arbeitsenergie von der Sonne. Wie viele Mal in der Menschheitsgeschichte hat es schon größere und kleinere Klimaschwankungen gegeben, ohne das ein UN-Bericht die ungemein törichte Aussage traf: „Klimawandel gefährdet Milliarden Menschen“. Diese Art Politik mit dem „Knüppel der Angst“ ist überreizt und verfängt nicht mehr!

Wissenschaftlicher Streit über „pausierende Erderwärmung“

Doch kaum hatte der Weltklimarat die „Pause der Erderwärmung“ eingestanden und sich der nicht zu leugnenden Realität angepasst, da fragte wohl aus Profilneurose in einem Anflug von Übereifer Michel Jarraud, Chef der Weltorganisation für Meteorologie (WMO),: „Welcher Stillstand“? Als „Herr über die Wetterdaten“ präsentierte er eine Graphik, die einen leichten Anstieg der Globaltemperatur in den vergangenen 16 Jahren zeigte. Da kann man nur mit Winston Churchill empfehlen: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Aber nun zu Carl Friedrich von Münchhausen, dem „Lügenbaron“ (1720-1797), der sich am Schopf selbst aus dem Wasser zog. Daran wurde erinnert, wer am 5. Mai 2014 die Presse-Mitteilung (EIKE berichtete hier) des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung „Entkorken der Ost-Antarktis führt zu Anstieg es Meeresspiegel“. Es ist schon erstaunlich, was das PIK schreibt: “ Das Abschmelzen bereits einer kleinen Menge Eis an der ostantarktischen Küste könnte eine große Wirkung haben – nämlich dass große Eismassen unaufhaltsam jahrtausendelang in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel um 300 bis 4000 Zentimeter ansteigen lassen.“ Sind Sie zu einem Eiszapfen erstarrt bei dieser Meldung, die natürlich im Konjunktiv erscheint und auf Computersimulationen beruht?"

Dieses sonderbare Phänomen wird wie folgt erklärt: „Das Wilkes-Becken der Ost-Antarktis ist wie eine gekippte Flasche; wenn der Korken gezogen wird, dann entleert sie sich“. Ein wahrlich hübscher Vergleich, doch wer zieht den Korken und wer lässt das Eis in der Flasche schmilzen? Levermann als Leitautor des Meeresspiegel-Kapitels fügt hinzu: „Wir haben vermutlich bislang die Stabilität der Ost-Antarktis überschätzt. Wenn die Hälfte dieses Eisverlustes aus der Korken-Region käme, würde das unaufhaltsame Abfließen der Eismassen beginnen.“ Dem „käme, würde“ fügen die PIK-Autoren zum Trost hinzu: „In den Simulationen dauert das vollständige Ausströmen aller Eismassen aus der betroffenen Region in der Ost-Antarktis fünftausend bis zehntausend Jahre.“ Sie brauchen also nicht darauf zu warten, zumal eine kleine Programmieranweisung dieses Gespenst schnellstens wieder beseitigen könnte und kann.

Zur Beruhigung: Bei den numerischen Computermodellen werden Szenarien nach dem Motto wenn, dann durchgespielt und berechnet. Hier kann der Phantasie gemäß den politischen Rahmenbedingungen freier Lauf gelassen werden. Die Berechnungen beruhen nicht auf Messungen in der real existierenden Welt, sondern auf fiktiven Annahmen.

Mit dem „Paternoster“ durch die Sperre Tropopause in die Stratosphäre

Am 3. April 2014 ließ das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven (AWI) verlauten: „Wie ein riesiger Fahrstuhl in die Stratosphäre“. Stolz verkündete man, über dem tropischen Westpazifik ein „natürliches, unsichtbares Loch von mehreren tausend Kilometer Ausdehnung“ in der Tropopause, „die den Transport der meisten natürlichen und menschgemachten Stoffe in die Stratosphäre verhindert“ entdeckt zu haben. Wie in einem „riesigen Fahrstuhl gelangen viele chemische Verbindungen aus bodennahen Luftschichten ungehindert durch die so genannte „Waschmittelschicht“ oder „OH-Schicht“ der Atmosphäre in die Stratosphäre. Sei in Bodennähe kein Ozon da, werde die OH-Bildung unterdrückt und es entstehe ein „OH-Loch“. Weiter zur Erklärung: Das OH-Molekül werde als Waschmittel der Atmosphäre bezeichnet. Es baue die chemischen Substanzen ab. Daher könne kein Stoff in die Stratosphäre aufsteigen. Habe sich so ein OH-Loch gebildet, dann habe das verheerende Auswirkungen auf das Klima.

Bei dem nicht näher umrissenen „tropische Westpazifik“ muss es sich um das Seegebiet zwischen Japan und Papua Neu Guinea handeln. Nach der Erfolgsstory mit dem „Ozon-Loch“ hat man eine neuartige „natürliche Waschmittelschicht“, die ausgerechnet über dem tropischen Westpazifik ein „OH-Loch“ hat, so dass aller bodennaher Dreck mangels Ozon ungewaschen in die Stratosphäre aufsteigen kann, um dann sein Unwesen zu treiben, sich insbesondere verheerend auf das Klima auszuwirken. Statt froh zu sein, im Westpazifik ein troposphärisch besonders reines Seegebiet gefunden zu haben, wird hier eine Gefahr für das „Globalklima“ konstruiert, die gar nicht existieren kann. Warum soll ausgerechnet hier die Tropopause als dynamische Sperrschicht ein „Loch“ haben?

Warum soll ausgerechnet über dem Westpazifik die Erdanziehungskraft oder Schwerkraft nicht funktionieren, so dass wie in einem riesigen „natürlichen Fahrstuhl“ die bodennahe Luft gegen die Gravitationskraft gen Himmel aufsteigen kann? Dabei gibt es über dem warmen tropischen Westpazifik genügend Thermik und Konvektion, insbesondere in der innertropischen Konvergenzzone, so dass es solcher abstruser OH-Loch-Konstruktionen gar nicht bedurfte. Doch die Klimaexperten scheinen so von ihrer Arbeit an immer neuen Katastrophenszenarien fasziniert zu sein, dass sie kaum mehr verifizieren, was für einen „Schwachsinn“ sie produzieren. Aber sie fühlen sich im „Weltklimarat“ (IPCC) in bester Gesellschaft, der zudem unter dem Schutzschirm der Vereinten Nationen (UNO) steht. „Schwachsinn“ ist summarisch die Bewertung des 5. IPCC-Berichts durch Leslie Woodcock, der Chemische Thermodynamik in Manchester lehrte.

Währenddessen treibt die Klimaschutz-Manie immer neue Blüten. Aus der Steiermark kam die Meldung, dass „Murau die erste CO2-neutrale Brauerei Europas“ sei. Die Hansestadt Bremen verkündete voller Stolz, dass eine Firma „klimaneutrale Altkleider-Container“ herstelle. Im Rahmen einer „Welt-Wald-Klima-Initiative“ pflanze man 8,8 Bäume pro Behälter und kompensiere damit den CO2-‚Fußabdruck‘. Die Tat ist zwar lobenswert, doch was daran „klimaneutral“ sein soll, das bleibt ein Rätsel. In Wiesbaden hat sich eine Umzugsfirma einen „Corporate Carbon Footprint“ erstellen lassen und wirbt nunmehr mit dem Angebot „klimaneutraler Umzüge“.

Zum 270. Todestag von Anders Celsius

Anders Celsius wurde am 27. November 1701 in Schweden geboren. Er starb am 25. April 1744 an Tuberkulose. Er ist bekannt geworden durch seine Temperaturskala. Dass Körper sich bei Erwärmung ausdehnen, war in der Antike bekannt, aber erstmals machte sich 1592 Galileo Galilei (1564-1641) daran, die Ausdehnung zu nutzen, um die Temperatur des Körpers zu messen. Dieses Prinzip nutzte Evangelista Torricelli (1608-1647) aus und baute das erste Quecksilber-Barometer zur Luftdruckmessung. Nachdem zuerst Daniel Gabriel Fahrenheit (1686-1736) im Jahre 1714 die noch heute in den USA gültige Fahrenheit-Skala entwickelt hatte, kam Celsius 1741 auf die Idee, eine T-Skala von null Grad (kochendes Wasser) bis einhundert Grad (gefrierendes Wasser) zu entwickeln. Dabei war er so genial, dabei auch den Luftdruck zu berücksichtigen. Dieser nimmt mit der Höhe ab und mit ihm auch der Siedepunkt. Wer in 4000 Meter Höhe ganze 10 Minuten ein Ei gekocht hat und dieses köpft, merkt, welch große Rolle der Luftdruck spielt. Das Ei ist keineswegs hart, sondern noch flüssig, weil der Siedepunkt bei 70° und nicht 100° Celsius liegt. Nach dem frühen Tod von Anders Celsius wurden dann die Fixpunkte getauscht. Es entstand die heutige Celsius-Skala mit O°C als Gefrierpunkt und 100°C als Siedepunkt.

Nicht nur feste und flüssige Körper dehnen sich bei Erwärmung aus und ziehen sich bei Abkühlung zusammen. Dies geschieht auch mit der Luft, die als Gasgemisch die Erde umgibt. Deren Ausdehnung beträgt 1/273 pro 1 Grad Erwärmung. Bei Erwärmung um 273 Grad verdoppelt sich ein Luftvolumen. Wird durch die Sonne der Boden erwärmt, so überträgt sich diese Erwärmung durch molekulare Leitung auf die Luft, die sich ausdehnt, spezifisch leichter wird und damit thermischen Auftrieb erhält. Statt Thermik sagt man auch Konvektion. Durch die bei der Ausdehnung zu leistende Arbeit wird der Luft Wärmeenergie entzogen, sie kühlt sich um 1 Grad pro 100 Meter Aufstieg ab. Ist der Taupunkt der Luft erreicht, dann kondensiert der Wasserdampf in ihr, es bilden sich Wolken ganz unterschiedlicher Mächtigkeit, von kleinen Schönwetterwolken bis zu mächtigen Gewitterwolken.

Damit soll nur angedeutet sein: Wer von Klima spricht, kommt am Wetter nicht vorbei. Es ist das Wetter, von dem Klima abgeleitet wird. Das Wetter macht das Klima! Wer dies verinnerlicht, wird ermessen, wie unsinnig der Ausdruck „klimaneutral“ ist.

Neues Schauermärchen aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Am 6. Mai 2014 kam aus dem PIK die Meldung: „Brennpunkte des Klimawandels in Afrika: Unsicherheiten nutzbar machen“. War Sigmund Freud der Wortführer? „Unsicherheiten nutzbar machen?“ Das heißt im Klartext: Geschäfte mit der Angst machen! Und so stand es dann auch in der PM: „Wo mehrere Folgen des Klimawandels zeitgleich spürbar werden – Dürren oder Überflutungen, Missernten oder Schäden in Ökosystemen – entstehen in gewissen Teilen Afrikas Brennpunkte des Risikos“. Auch hier wieder ein logischer Fehler! Wenn mehrere Folgen zeitgleich spürbar sein sollen, dann müssen sie auch zeitgleich eintreten, aber wie ist das möglich? „Dürren oder Überflutungen“? Das „oder“ ist falsch! Aber merken tut das kein Experte, obgleich noch einmal betont wird, dass „gerade das gleichzeitige Eintreten mehrerer Klimafolgen die Verwundbarkeit erhöht“. Doch diese Art Wahrscheinlichkeit ist so unwahrscheinlich wie das Ereignis, dass Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen!

Oppenheim, im Mai 2014                                           

Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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21 Kommentare

  1. Zum Thema „Glauben und Wissenschaft“ kann ich folgenden Beitrag empfehlen:

    http://www.atschwarz.com/fahenflucht-bei-den-klima-taliban/

    Er zeigt den typischen Ablauf bei der Bewältigung von Umweltproblemen und ruft in Erinnerung, dass auch die Wissenschaft nicht vor ideologischen Schnellschüssen gefeit ist. Auslöser für diesen Beitrag ist der Wechsel von einem der bedeutendsten Klimaforscher der Welt ins Lager der Klimaskeptiker.

  2. #18: Kosendey sagt:

    am Samstag, 10.05.2014, 12:03

    Dem ganzen Irrsin setzt, der Grünen Senator Lohse aus Bremen, die Krone auf.
    Es geht um den Entwurf eines Klimaschutzgesetzes des Bremer Umweltsenators Joachim Lohse – wofür dieser jetzt zu recht schlechte Presse bekommt 😉
    Zitat „Lohse versteht die Aufregung nicht. Diese Regelungen gelten bereits, sagt er. Sie würden wortgleich seit Jahren im Bremer Energiegesetz stehen. Er habe sie lediglich in das Klimaschutzgesetz übertragen.“ Gemeint ist das Behördenvertreter Wohnungen betreten dürfen, um Verstöße gegen das Klimaschutzgesetz aufzudecken! Das unglaublichste ist aber, daß diese Regelungen bereits gelten. Die stehen wortgleich seit Jahren im Bremer Energiegesetz….

    Herzlich willkommen im grünen Überwachungsstaat!

    Antwort:

    Und den grünen Ökostern, den die „Klimaleugner“ demnächst tragen müssen, den haben die Grünen sicher auch schon in der Schublade liegen….

  3. Dem ganzen Irrsin setzt, der Grünen Senator Lohse aus Bremen, die Krone auf.
    Es geht um den Entwurf eines Klimaschutzgesetzes des Bremer Umweltsenators Joachim Lohse – wofür dieser jetzt zu recht schlechte Presse bekommt 😉
    Zitat „Lohse versteht die Aufregung nicht. Diese Regelungen gelten bereits, sagt er. Sie würden wortgleich seit Jahren im Bremer Energiegesetz stehen. Er habe sie lediglich in das Klimaschutzgesetz übertragen.“ Gemeint ist das Behördenvertreter Wohnungen betreten dürfen, um Verstöße gegen das Klimaschutzgesetz aufzudecken! Das unglaublichste ist aber, daß diese Regelungen bereits gelten. Die stehen wortgleich seit Jahren im Bremer Energiegesetz….

    Herzlich willkommen im grünen Überwachungsstaat!

  4. #13: Kai Walter richtige Frage!
    Antwort: nichts!

    Aber „Treibhausleugner“ müssen immer irgendwie angegriffen werden.

    Was Herr Thüne von Anfang an immer wunderbar herausgearbeitet hat, ist eben gerade die „thermische Ausdehnung“ der atmosphärischen Grenzschicht zur wärmeren Erde (am Tag),
    weil die Atmosphäre die Sonnenstrahlung durchlässt, die Erde aber nicht.
    Bei dem hohen thermischen Ausdehnungskoeffizient von Gasen (Heißluftballon) genügen schon minimale Temperaturerhöhungen zu einer Ausdehnung, die im Schwerefeld der Erde Auftrieb erzeugt und damit die Konvektion auslöst.
    Damit wird dann kontinuierlich Wärme von der Erdoberfläche in die Erdatmosphäre transportiert.

    mfG

  5. Die politisch korrekten Chemiker haben nichts Neues gesagt.
    „Der Klimawandel findet statt und ist längst nicht mehr eine Fiktion einiger übereifriger Klimaforscher.“
    Hm, war dieser Umstand jemals eine Fiktion? Ach ja, ist schon schwer wenn Forschung von Politikern und abgepressten Geldern (Steuern) abhängig ist. Wer gibt schon freiwillig weit über 50% seines Einkommens an andere ab, die das Geld immer häufiger „verbrennen“ und dabei wie selbstverständlich diese Bürger auch noch bekämpfen, die für diese Kohle täglich brav arbeiten gehen und auf dem Arbeitsweg noch von Polizisten mit Radarblitzern wie Schwerkriminelle verfolgt werden? Da sind mir die Amerikaner sympathischer, die den Staat eher als einen natürlichen Feind begreifen. Diesen Umstand hat der Michel trotz 3. Reich und DDR bis heute nicht begriffen.

    Wie war das nochmals im GG? Freie Forschung und Wissenschaft? Muss vor 1989 gewesen sein.

  6. VIDEO-PROJEKT: 10 unbequeme Wahrheiten über Hans J. Schellnhuber

    Kapitel 6, kaum noch zu ertragen!

    CO2 reflektiert Wärmestrahlung, CO2 wirkt wie eine Decke, und Sven Plöger erklärt, dass es mit dem natürlichen Treibhauseffekt so zugeht wie im Gärtnertreibhaus!! Was da auf das ahnungslose Publikum losgelassen wird, ist schon fast kriminell!

  7. Man sollte sich das einmal antun:

    VIDEO-PROJEKT: 10 unbequeme Wahrheiten über Hans J. Schellnhuber

    Da kann einem nur noch schlecht werden! Schellnhuber ist ein Clown, aber ein gefährlicher!! Solche Leute würden über Leichen gehen, um ihre Ideologie durch zu setzen. Deutschland müsste eigentlich aus seiner Geschichte gelernt haben, solchen Rattenfängern nicht wieder nach zu laufen!!

  8. Ich bitte um Verständnis, um mein möglichen Fauxpas besser nachvollziehen zu dürfen.

    Wasser gefriert bei Null Grad Celsisus und kocht bei 100 Grad Celsius, eine ganz bestimmte Meereshöhe, unterstellt. Dies gilt für unsere heutige (!) Temperaturskala. Soweit so gut. Im Text sprach der Autor, Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne, aber von einer T-Skala. Ich weiss jetzt nicht genau, was damit gemeint sein könnte. Es muss aber kein Widerspruch sein, als er zuerst schrieb:

    Zitat:
    „[…] kam Celsius 1741 auf die Idee, eine T-Skala von null Grad (kochendes Wasser) bis einhundert Grad (gefrierendes Wasser) zu entwickeln. […]“

    Es könnte aber sein, dass Celsius damals ein andere relative (und vielleicht inverse) Normierung gewählt hatte. Dies klingt etwas merkwürdig. Aber, wie ist dann das folgende Zitat, aus dem gleichen Text, einzuordnen?

    Zitat:
    „[…] Nach dem frühen Tod von Anders Celsius wurden dann die Fixpunkte getauscht. Es entstand die heutige Celsius-Skala mit O°C als Gefrierpunkt und 100°C als Siedepunkt.“

    Was wurde getauscht? Wenn es nichts zu tauschen gäbe, dann […]? Ich weiss jetzt nicht wie eine T-Skala definiert ist und aufgebaut. Ich hoffe man versteht mich. Es ist nicht so wichtig, vielleicht. Das Detail ist nicht so wichtig, aber es könnte sich, möglicherweise, nicht um einen Fehler handeln. Nur der Autor des Artikels könnte hier Aufschluss geben, oder wissen alle hier was eine T-Skala aus dem 18 Jahrhundert ist und wie diese (!) genau aussah?

    Ich bin nicht so gebildet.

    P.S.: Ich verweise auf folgende Publikation, Seite 7: Von 100 Grad bis 0 Grad. Eine andere und für uns ungewöhnliche Einteilung zwischen zwei Fixpunkten. Welche aber die anfängliche Argumentation des Autors des Artikels eher befürworten würde. Hier die Quelle: http://tinyurl.com/m2t3f5m

  9. Unsere Vorfahren glaubten bei Blitz und Donner die Götter am Werk. Die heutige Gesellschaft ist da nur ein ganz kleines Stück weiter. Die Vorstellung eines Hammer schwingenden Gottes gibt es zwar nicht mehr, aber von einer rationalen Betrachtung der Welt ist man noch weit, weit weg. Es genügt ein physikalisch irrsinniges Konzept einer „Erderwärmung“ durch freigesetztes CO2, und schon brechen sich die Archetypen wieder Bahn und wir leisten Abbitte in Form diverser Steuern und Devotionalien (grüne Punkte hinter der Windschutzscheibe unserer Autos…) im Namen der neuen Klimareligion. Und wieder müssen die wenigen aufgeklärten Geister die dicken Bretter bohren, womit die Ideologen den Horizont der Massen zugenagelt haben. Einziger Trost, heute droht uns weder Folter noch Feuertod, wie gesagt, ein ganz kleines Stückchen sind wir weiter….

  10. Hitparade der Dummsätze:

    „Das OH-Molekül werde als Waschmittel der Atmosphäre bezeichnet. Es baue die chemischen Substanzen ab. Daher könne kein Stoff in die Stratosphäre aufsteigen.“

    Istschon schlimm, was da so manche Leute an Dummfug daherschwatzen. Kann natürlich auch am Journalisten liegen. Was Genaues weiß man nicht.

    Hatte das mal in Bad Bederkesa mit einem vom AWI zu tun. Was der von sich gab – außerhalb seines Fachs (er war kein Meteorologe) – war unter aller Sau: „Wenn es im Norden wärmer wird steigt die Sturmstärke und deren Intensität.“

  11. #1: Krishna Gans

    Verehrter Mensch, Sie haben nicht aufmerksam lesen wollen. Kann passieren. Es handelt sich um keinen Fehler, meines Erachtens.

    Zitat:
    „[…] Nach dem frühen Tod von Anders Celsius wurden dann die Fixpunkte getauscht. Es entstand die heutige Celsius-Skala mit O°C als Gefrierpunkt und 100°C als Siedepunkt.“

    Mit sehr freundlichen Grüssen

  12. Zitat:
    „[…] zumal eine kleine Programmieranweisung dieses Gespenst schnellstens wieder beseitigen könnte und kann.“

    Genau so ist es. Sehr gut. 🙂 Es spielt sich alles nur innerhalb der komplexesten Struktur, des dem Menschen bis heute bekannten Universums ab. Man kann diese sehr leicht übersehen. Und für deren Entstehung trägt der Zufall keine Verantwortung. Ich habe ihn befragt. Das ist statistisch erwiesen. Fehler 1. Art? [Schmunzel]

    Politisch korrekt ist gleichbedeutend mit Einfalt, Torheit.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

  13. Zitat:
    —–
    eine T-Skala von null Grad (kochendes Wasser) bis einhundert Grad (gefrierendes Wasser)
    —–
    Leider friert hier das Wasser noch immer bei 100 °C und kocht bei 0 °C
    🙁
    Emails reichen wohl nicht, um Fehler zu korrigieren.

  14. Eigentlich ist es lustig. Da versucht eine Gruppe von Menschen die Weltbevölkerung dermaßen hinters Licht zu führen, dass man selber anfängt an sich zu zweifeln, nur damit sie ihren Job behalten. Mehr ist es doch nicht. Und mit all der Raffinesse und analytischem Denken wird versucht ein Konstrukt zu erzeugen und am Leben zu halten, was Frankenstein in nichts nach steht.
    Wenn ich mir vorstelle, was diese klugen Köpfe alles erreicht und voran gebracht hätten, wenn sie ihre Zeit nicht damit vertrödelt hätten, unsinnige Behauptungen und Modelle aufzustellen, die mit der Realität nichts gemein haben.
    Ich weiß langsam nicht mehr, ob ich weinen oder lachen soll, wenn ich den Bericht des IPCC oder die Internetseiten des PIK durchstöbere.
    Als Ing. ist man gewöhnt in klaren Bahnen zu denken, darum habe ich wohl nach der Lektüre der o.g. Berichte öfters ein Knoten im Hirn, wenn ich versuche dem Möbiusband zufolgen.
    Danke Eike, für eure Arbeit

  15. ein wunderbarer kommentar, man liest, man versteht. wie kann es sein das so viele millionen menschen diesen märchen immer noch glauben schenken.ja ich weiß, selber denken hat der deutsche verlernt. es ist wie immer, weiter bis zum untergang, ja so ist derdeutsche

  16. Ich glaube, dass mit der Angst höchstens bei jungen Leuten und vor Allem Kindern gearbeitet wird, was hochgradig verwerflich ist. Die Leute mittleren Alters und darüber haben sich in der Gutmenschen-Weltretter-Pharisäer Rolle so häuslich niedergelassen, dass sie gar nicht mehr raus wollen. Man ist der Gute, die Ungläubigen sind Sünder und ganz böse! Es gilt doch jeder als intelligent und engagiert, der das Ganze nachplappert und als alternativlos ansieht. Gerade der DWD besteht in meinen Augen aus bezahlten Lügnern, die eben aus politisch-wirtschaftlichen Gründen lügen wollen/müssen oder beides. Die Klimakatastrophe ist ein gigantisches Geschäft, gegen das die Antikapitalisten aber seltsamerweise gar nichts haben. Wahrscheinlich, weil dieses Geschäft auf Kosten Deutschlands geht, die bis zum „Endsieg“ daran festhalten werden. Mal wieder eine Ideologie, auf die Deutschland mit Haut & Haaren reinfällt. Ich sehe vorerst keine Chance, dass die Klimareligion zerbricht, es gibt zu viele Profiteure, das ist ein ganzer Wirtschaftszweig geworden, der auf einer Lüge basiert. Und alles scheint erlaubt zu sein, um sie zu erhalten. Wer weiß, was im Jahre 2200 Mr. Spock und Kaptain Kirk dann wirklich sagen werden!

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