Umfrage des mdr: Sollte Deutschland weiterhin auf Braunkohle als wichtigen Energieträger setzen?

Bagger im Braunkohle Tagebau; Bild mdr

Parallel zu seinem Feature über den Tagebau der Braunkohle: „Abgebaggert und verheizt – Was kostet uns die Braunkohle? – Diskutieren Sie hier mit!“ (hier anzusehen) veranstaltet der mdr eine Umfrage ob der Braunkohletagebau weitergeführt werden soll oder nicht. (hier abstimmen) Wir bitten unsere Leser um rege Beteiligung. Mit Dank an Spürnase Kai Orak


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8 Kommentare

  1. Wegen des Wirkungsgrades von Braunkohlekraftwerken hätte ich eine Frage an die Experten. Die Wirkungsgrade dieser Kraftwerke, die z.B. in Wikipedia angegeben werden, beziehen die sich auf den Energiegehalt von Rohbraunkohle oder auf die getrocknete Trockenbraunkohle?

  2. Kernkraftwerke sind gut. Es gibt derzeit 27 Länder, die Kernkraftwerke betreiben. Die meisten davon planen weiter Kernkraftwerke zu bauen. Zwei Länder (Deutschland und Spanien) wollen aus dieser Technik aussteigen. 10 Länder planen dagegen in die Kernkrafttechnologie einzusteigen. Auf Dauer sehe ich keine Alternative. Die Brütertechnologie muss unbedingt weiterentwickelt werden, um den Bedarf an spaltbarem Material langfristig zu decken.

    Kurzfristig sind allerdings auch Braunkohle-Kraftwerke eine gute Sache. Ein großer Vorteil sind die dabei entstehenden CO2-Emissionen. Durch den erhöhten CO2-Gehalt ergibt sich ein Aufblühen des Lebens auf der Erde, denn CO2 ist beste Pflanzennahrung. Auch wenn ich möglich Einfluss des CO2 auf die Temperaturen skeptisch bin, habe ich doch heimlich die Hoffnung, dass es Dank der Braunkohlekraftwerke auch noch ein wenig wärmer werden könnte auf unserem Planeten. Angesichts des derzeitgen kalten Wetters ist dies eine sehr schöne Hoffnung.

    Der Schwede Svante Arrhenius hatte diese Hoffnung auch, als er die AGW-Hypothese vor über 100 Jahren erfand. Allerdings konnte es selbst im kalten Schweden kaum jemanden begeistern, da ihm kaum jemand geglaubt hatte. Seine These war nicht überzeugend.

  3. #5: Vaclav Endrst

    Zitat:
    „[…] Versuchen Sie mal, bitte , meine Argumente unter diesen Aspekt zu betrachten.“

    Dies will ich sehr gerne tun, verehrter Herr Vaclav Endrst. Und gleich vorab, ja, allen Ihren Einwänden und Ihrem gesamtem Einspruch wird stattgegeben. Ich habe in (#2) nur zum Ausdruck bingen wollen, dass ich ein Freund der Braunkohle bin. Nein, glücklicherweise bin ich noch nie zwangsumgesiedelt worden, aber ich kann mich in betroffene Menschen hineinversetzen, also es ist mir nicht gleichgültig. Man sollte immer vernünftige Kompromisse schliessen, ja. Auf jeden Fall. Zur Rentabilität der Braunkohle kann ich nichts (!) sagen und daher nicht mitreden, da ich mir nicht das notwendige Wissen, sprich Informationen, besorgt habe. Und ich bin auch für Kernkraft. Aber es ist eine böse und gefährliche Krankheit ausgebrochen, in diesem Land. Überall Verbotsschilder. Und fast überall Feinde der Vernunft, also Feinde von Immanuel Kant. Was haben die Hohepriester der Auklärung falsch gemacht? Fehlt nur noch ein Schild: Denken Verboten. Ich wiederhole: Kernkraft oder das System vor der Energiewende wünsche ich mir sofort zurück.

    Es ging mir eher um die politische Machbarkeit. Seit der Umweltclown auf der Bühne erscheinen durfte, ist in diesem Land nur noch Zirkus. Die erfinden ständig Probleme, die es vorher nie gab und die es eigentlich nicht geben bräuchte. Das Leben eines Hamsters wird höher bewertet als ein Menschenleben.

    Es ist nur so, die Technikfeindlichkeit in Deutschland geht mir auf den Keks. Wohlstand ist für viele Millionen von deutschen Menschen (scheinbar) sehr gefährlich (geworden), dem Anschein nach. Und vor allem, Deutschland wird immer mehr und immer öfter zu einem lustigen Traumland. Überall tauchen besondere Menschen (Laien) auf, wie Unkraut, die nichts richtiges in ihrem Leben lernen wollten, am Strand lagen, sich nicht anstrengen woll(t)en, aber jedem Fachmann sagen wollen, wo der Hase lang läuft. Diese Deutschen bringen ja noch nicht einmal ein eigenes Google zustande. Es ist schrecklich schön hier. Es ist verrückt. Ich bin sicher, Sie werden mich verstehen wollen. In Ungarn haben Sie es bestimmt besser. Dort gilt ein Fachmann noch etwas. In Ungarn haben Fachleute ein höheres Ansehen. Sie müss(t)en ein glücklicher Mensch sein. 🙂

    Als ich schrieb, „Zuerst der Mensch. Immer“, damit war auch die Rücksicht gemeint, auf den selben Menschen. Um eine präzisere und höherwertige Antwort geben zu können, müsste ich mir die Gegend genauer ansehen, hinfahren, mit den Leuten sprechen, und so weiter. Ich bin kein böser Mensch. 😉 Aber, die Technikfeindlichkeit ist schon komisch. Sehr verdächtig. Ich leide immer noch darunter, dass Siemens seine Hochtechnologie auf diesem Gebiet an Areva verkauft hat. Das ist ein Komplott. Das ist auch Verrat. Also an die Franzosen verkaufen. Wie dumm kann man nur werden? In der EZB, zu Frankfurt am Main, haben die Deutschen auch die Kontrolle längst verloren, unter anderem an die französisch-italienische Mafia. Die EZB unabhängig? Niemals, nur ein toter Franzos‘ würde dies erlauben. Von Beginn an, haben die Franzosen beim Euro gelogen, mit voller Absicht. Ich weiss das ganz genau. Es ist ein Skandal. Deswegen laufen die Notenpressen richtig heiss. Braunkohle eher als zweite Wahl, mit möglicher Rücksicht auf die Betroffenen. Das schon.

    Mit sehr freundlichen Grüssen (in das Land der tausend Burgen und den rassigen Pferden)

  4. #2 Frau Meinhardt
    „zu erst der Mensch. Immer“
    Wie soll ich das verstehen. Sind Sie schon einmal zwangsumgesiedelt worden? Wahrscheinlich nicht, sonst werden Sie nicht so ein Unsinn schreiben. Es handelt sich immer um eine Heimatberaubung mit oder ohne eine Entschädigung. Braunkohleverstromung ist und bleibt eine sehr fragwürdige Energiegewinnung was sich eigentlich nicht positiv rechnen kann.
    Mit sauberer Energie werden nämlich Millionen m³ Erde bewegt um – bezogen an Gewicht der Braunkohle – fast 50% Wasser und Asche zu dem Kraftwerk transportiert um diese wieder (Ache) einlagern und dann die so entstandene Löchern noch rekultivieren. Mir scheint es, gegenüber KKW, einfach als eine Notlösung. Versuchen Sie mal, bitte , meine Argumente unter diesen Aspekt zu betrachten.

  5. Der Staat sollte sich aus der Reglulierung des Energiemarktes zurückziehen und die Marktwirtschaft (uns Verbraucher/Bürger) darüber entscheiden lassen, welche Energieerzeugung wir bevorzugen.
    Für die Erneuerbaren Energiefans gibt es ein eigenes Stromnetz (vorausgesetzt es findet sich ein privater Investor, der auf eigene Rechnung und Risiko investiert).
    Und für den Rest bleibt der bestehende Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und Uran bestehen. Investoren wird man hier nicht mehr suchen müssen, die hat es und wird es bei Kraftwerks- und Leitungsbauten in einer freien Marktwirtschaft IMMER geben. Und zuwischen den Energieträgern (Kohle, GAs und Uran) kann man einen Wettbewerb über den Preis (Wareneinsatz-Basissicherheit-Umweltschutz-Marge) in Form von verschiedenen Tarfin herbeiführen.
    Abgaben und Steuern an den Staat sollten gleich hoch bzw. viel/wenig, unter den Energieträgern, sein.
    Nur wenn der Staat sich mit Regulierungen/Gesetzen aus dem Energiemarkt heraushält, nur dann haben wir einen fairen Wettbewerb im Energiemarkt und davon wird jeder Profitieren.
    Der Bürger-Das Energieunternehmen-Der Staat.

    Innovation, Wohlstand und Wirtschaftlichkeit kann nur auf der Offenheit und dem Wettbewerb des Marktes funktionieren. Der Eingriff bzw. das Diktat des Staates in einen Markt wird immer zu Verwerfungen führen, die früher oder später in eine wirtschaftliche Sackgasse und in einen Wohlstandsverlust durch Innovations-Fortschrittsverlust führen.
    Der Markt ist der Taktgeber. Der Markt ist der Ort, an dem sich der Fortschritt präsentiert.
    Kein Staat dieser Welt kann diesen Fortschritt aufhalten. Und ein Eingriff, wie ihn unsere Bundesregierung mit dem EEG/Energieeinsparverordnung in den Energiemarkt in Deutschland getätigt hat, wird nur eines zur Folge haben…Armut, Freiheitsberaubung und Mangel (Lügen) für die jetzige und zukünftige Generation.

  6. OT

    Nachdem ich bei Eike immer wieder AfD lese (was beim EEG ja die Meinung der Eike Leser und meine vertritt), hier mal ein Schmankerl der einiges über diese CDU-FDP-System-Trolle aus Bayern aussagt!

    Die AfD soll Recht und Freiheit verteidigen, fordern Franz Eibl, AfD-Bezirksvorsitzender Oberfranken, und Michael Göschel, AfD-Landesvorstand Bayern.

    ?die Annexion der Krim klar als völkerrechtswidrig zu verurteilen,
    ?ein Ende der aggressiven Politik Russlands gegenüber seinem Nachbarn zu fordern,
    ?die Maßnahmen von friedenswahrenden Organisationen wie die OSZE zu unterstützen,
    ?die Bündnissolidarität in der NATO zu wahren,
    ?sich für die Abhaltung von freien und demokratischen Wahlen in der Ukraine ohne Beeinflussung von außen einzusetzen und
    ?darauf zu drängen, dass die Rechte von Minderheiten im gesamten ukrainischen Staatsgebiet inklusive der Krim beachtet werden.

    http://tinyurl.com/pxq7fdc

    So etwas will gewählt werden?

  7. Vor mittlerweile einigen Jahren, vielleicht 10, habe ich einen Bericht im deutschen Fernsehen sehen dürfen, der mich sehr beeindruckt hat. Ab und zu wird er wiederholt. Die Geschichte spielt in Kenia. Eine Firma baute irgendwo etwas ab, Tagebau, und zurück blieb ein kahler Boden, auf dem nichts sichtbares mehr wuchs, so die Bilder und die Erklärungen. Einige in Verantwortung stehende Menschen, unter denen welche von der Firma, haben dann, wie auch immer, Kontakt zu einem Agrar[..], deutscher Herkunft, herstellen können. Und das Wunder nahm seinen Lauf und geschah. Dieser Mensch und vielleicht auch sein Team, mit der Auswahl der richtigen Pflanzen und mit Geduld und Tests, schafften es, aus und auf dem kahlen Nichts, wieder eine grüne Oase zu erschaffen. Noch heute sollen Touristen hinfahren, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Und diese sollen immer wieder beeindruckt sein.

    Warum soll das Gleiche nicht auch in den Tagebauregionen hierzulande möglich sein? Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg. Allein in China soll ein einzelner Mensch, eine Frau, durch ihre kluge Art der Organisation, an die 1 Million neue Bäume gepflanzt haben.

    Ich bin sehr deutlich für den Tagebau der deutschen Braunkohle. Ja.

    Zuerst der Mensch. Immer.

  8. Die Verstromung von Braunkohle ist trotzt der modernste Technik eine Notlösung für die Erzeugung von el. Strom. Die wesentlich preiswertere Kernkraft wird das Rennen gewinnen. Es erschein mir als ziemliche Unsinn ganze Landstriche umzugraben, dort lebende Leute umzusiedeln, dann wieder rekultivieren, wenn eine saubere und sichere Technologie der Stromerzeugung schon entwickelt ist. Es kann doch nicht wahr sein, dass es ein paar grüner Kernkraftgegner mit Mainstream Schreibtäter
    die ganze Republik durch dumme Sprüche verunsichert. Oder sind vielleicht zB. die Franzosen schlaue als die Deutschen?
    MfG .

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