Gorleben- Offizielle vorläufige Sicherheitsanalyse ergibt: Gorleben ist geeignet

Besuchergruppe im Salzstock Gorleben; Bild DBE

von Dr. Helmut Fuchs
Gorleben, vorläufige Sicherheitsanalyse für den Standort
Eine Bewertung
Diese neue, sehr detaillierte 424 Seiten lange Analyse der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) (1*) zeigt überzeugend, dass es bis heute keine Erkenntnisse gibt, die gegen die Eignung von Gorleben als Endlager für radioaktive Abfälle sprechen. Damit ist der Mythos gestorben, Gorleben sei nicht geeignet.


Frau Dr. Barbara Hendricks, die neue Ministerin des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit, sagte in der RHEINISCH POST vom 21.12.2013 „Wir beginnen jetzt nach strengen wissenschaftlichen Kriterien die Suche nach einem bestmöglichen Endlagerstandort … Für sie als überzeugte Christin sei es immer ‚gotteslästerlich‘ gewesen, dass Menschen dachten, sie könnten etwas für Millionen Jahre garantieren …“ . Die Existenz natürlicher Kernreaktoren und natürlicher Endlager (OKLO) (2*) ist ihr anscheinend nicht  bekannt.

Anlass

            In einer gemeinsamen Erklärung von Bundesminister Röttgen und dem Präsidenten des BfS König wurde im November 2010 die Erstellung einer vorläufigen Sicherheitsanalyse für den Standort Gorleben (VSG) angekündigt: „Das Moratorium würde zum 1. Oktober 2010 wieder aufgehoben. Mit der Wiederaufnahme der Erkundungsarbeiten solle endlich Klarheit geschaffen werden … eine ergebnisoffene Erkundung muss die Eignung oder Nichteignung des Salzstocks Gorleben umfassend begründen. Sollte sich der Salzstock als ungeeignet erweisen, müssen wir neue Wege finden …“ Bei der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) wurde deshalb diese vorläufige Sicherheitsanalyse für Gorleben (SVG) in Auftrag gegeben, die alle bisherigen Untersuchungen analysieren und zusammenfassen soll (H. Fuchs; 2013) (3*). Der Ergebnisbericht der GRS zur „Vorläufige Sicherheitsanalyse für den Standort“ Gorleben (VSG) liegt inzwischen vor (GRS-290; 2012) (4*).

Hauptziele

            Als die drei Hauptziele des Auftrags an die GRS werden genannt:

♦„Gestützt auf die Ergebnisse von Analysen zur Integrität der Salzstruktur Gorleben und einer radiologischen Konsequenzanalyse … sollte eine vorläufige Eignungsaussage zum Standort Gorleben  abgeleitet werden  …Dabei wäre nachvollziehbar darzulegen gewesen, ob … am Standort Gorleben wärme entwickelnde radioaktive Abfälle sicher eingelagert werden könnten, oder ob jetzt schon Fakten vorliegen, die gegen eine Eignung sprechen.

  „Da die sicherheitliche Beurteilung eines Endlagersystems nicht alleine auf der Basis der Standorteigenschaften erfolgen kann … sollten Endlagerkonzepte entwickelt werden, welche, soweit dies während der Laufzeit des Vorhabens VSG möglich ist, optimiert werden.

  „Weiterhin sollte der aus heutiger Sicht erforderliche FuE-Bedarf identifiziert und systematisch zusammengestellt werden.“

Erhellend ist jedoch die politische Wende, die allerdings an der fachlichen Aussage der vorläufigen Sicherheitsaussage nichts verändert: Zur Amtszeit von Herrn Minister Altmaier wurde auf Wunsch des BMU am 21.08.2012 im Rahmen eines Änderungsvertrages zu diesem Vorhaben vereinbart: „Auf eine dezidierte vorläufige Eignungsprognose für den Standort Gorleben zu verzichten“. Dies erklärt, dass die ursprünglichen Ziele im Endbericht nun im Konjunktiv geschrieben wurden. Die Wissenschaftler haben sich an diesen politischen Aufruf jedoch nur begrenzt gehalten.

Vorgehensweise

            Die „Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben“ zeichnet sich dadurch aus, dass die seit Mitte der 1990er Jahre erarbeiteten Einzelergebnisse der Endlagerforschung bezüglich des lang zeitigen Einschlusses radioaktiver Abfälle in Salzstöcken und die bisherigen Erkundungsergebnisse zum Standort Gorleben für die durchzuführende Langzeitsicherheitsanalyse zusammengeführt wurden. Die Beteiligung vieler Wissenschaftseinrichtungen, die über Jahrzehnte langes Knowhow zu allen endlagerrelevanten Aspekten verfügen, und deren direkte interdisziplinäre Zusammenarbeit unter wissenschaftlicher Führung eines Steering Committee hat sich bewährt. Für eine interne Qualitätsprüfung war der Einbezug von Wissenschaftseinrichtungen wie z. B. Universitäten, die nicht in aktuelle Endlagerprojekte involviert sind und die daher prädestiniert waren, Methodik und Datenlagen im Vorhaben VSG kritisch zu hinterfragen.

Ergebnis

            Es ist ein umfassender Bericht, der nicht nur die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungen von Gorleben in fünfzehn einzelnen Arbeitspaketen zusammenführt und ausführlich bewertet, sondern auch eine Anzahl von Vorschlägen aufzeigt, welche Untersuchungen und Analysen noch durchzuführen sind, um eine endgültige Sicherheitsanalyse für eine Planfeststellung zu erstellen. K.O. -Kriterien zum Gesamtprojekt Gorleben sind weder in den fünfzehn Arbeitspaketen noch in dem Gesamtbericht zu finden. 

            Der Bericht zeigt die Komplexität der Erstellung einer Langzeitsicherheitsanalyse eines Standortes für ein Endlager. Diese Komplexität macht es politischen und ideologischen Gegnern leicht, mit einfachen Sprüchen sachliche Argumente nicht zur Kenntnis zu nehmen und diese Sprüche in Parteien, Bürgerforen, Netzwerken etc. aber auch mit Hilfe der Presse zu verbreiten. Hier ist es die  Aufgabe der Wissenschaft, über die Wirklichkeit Klarheit zu schaffen. Denn wenn Gegner der Endlagerung die Aufmerksamkeit der Massen suchen, produzieren sie statt Aufklärung Schattenwahrheiten, die sich über Jahrzehnte wie Mehltau auf alle Sektoren von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft legt. Und dies führte zu nicht gerechtfertigten Vorurteilen, Massenbefindlichkeiten und gefühlten Risiken und festigen oder auch verstärken Befindlichkeiten – ein leider vermutlich nicht zu ändernder Grundmangel der Demokratie: „In einer Demokratie wird der gewählt, der sich dem Publikum angenehm macht. Das ist einer der schweren Geburtsfehler jeder Demokratie …“ Das hat schon Helmut Schmidt erkannt. 

            Für zukünftig zu erwartende Schadensersatzforderungen sind der Bericht  „International Group Gorleben“ (2001) (5*) sowie die „Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben (VSG)“ der GRS wichtig, denn in beiden gibt es keine Hinweise zu den wissenschaftlichen sowie technischen Ergebnissen, die einer Eignungshöffigkeit von Gorleben widersprechen. Die Verzögerungen sind somit ausschließlich eine Folge der Politik. Die Furcht vor diesem Sachverhalt dürfte wohl der Grund für die schwammige Aussage von Bundesumweltministerin Dr. Hendricks sein (Zeit online, Newsticker, 10. April 2014): „… sie hält ein Ausscheiden des Salzstocks Gorleben aus der Suche nach einem Atommüll-Endlager für möglich. Sie könne es sich ’sehr gut vorstellen‘, dass Gorleben nach wissenschaftlichen Kriterien nicht weiter in Frage komme. Eine ‚politische Vorfestlegung‘ gegen Gorleben könne es aber nicht geben, betonte sie. Gorleben müsse genauso untersucht werden wie alle anderen denkbaren Standorte“.( ???)

Transparenz

            Bei der Endlagerung geht es um Transparenz und Glaubwürdigkeit. Und um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, habe ich davon Abstand genommen, selbst eine zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse einzelner Arbeitspakete zu erstellen. Dies  würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Für interessierte Laien und möglicherweise auch für die Presse möchte ich die Wissenschaftler selbst sprechen lassen, indem ich die Ergebnisse (Fazite) zu ihren Arbeitspaketen mit Angabe der Seitenzahl im ANHANG aufliste. So kann der interessierte Leser schnell die Themen, die ihn besonders interessieren, identifizieren und die wissenschaftliche Begründung dazu anhand der Originaltexte schnell finden.  Die Auswahl der aufgeführten Arbeitspakete ist beliebig.

Zukunft

            Jede Berichterstattung über Gorleben, sei sie von Politikern, selbsternannten Fachleuten, Zeitgeist-Journalisten, NGOs, Bürgerforen, sogenannten „Gutmenschen“ und vielen mehr – siehe negativ-Beispiel „Hans Brakhagen (6*) – sollte sich in Zukunft an den nachvollziehbaren Ergebnissen der Wissenschaftler messen lassen. Damit würde sich die immer wieder gebetsmühlenartig geforderte Transparenz für die Bürger beträchtlich erhöhen.

Der Bericht zeigt aber auch, dass die Suche nach zwei zusätzlichen Standorten  für die Endlagerung von wärme entwickelnden radioaktiven Abfällen und deren Erkundung und Bewertung – man verpflichtet sich ja, den besten zu finden –  in nicht Salinaren Formationen bedeutend schwieriger sein wird als bei Gorleben (N. Deisenroth & R. Kokorsch, 2011, S.14ff ) (7*). Beispielhaft sind hier einige der bedeutendsten Nachteile zu nennen: Insbesondere bei Tongesteinen aber auch bei Graniten müssen wegen der geforderten niederen Inaktivierungstemperaturen der Endlagerbehälter bedeutend größere Erkundungs- und später Einlagerungsbereiche untersucht werden, um einen geforderten mineralischen und tektonischen Homogenbereich in der gewählten Gesteinsformation abzugrenzen (z.B. ca. 3 Quadratkilometer im Salz bzw. 10 bis 15 Quadratkilometer bei Ton und Granit). Denn von den physikalischen Eigenschaften der Tongesteine werden vor allem die Wärmeleitfähigkeit und die Temperaturbelastung sowie die Hohlraumstabilität als gering bis sehr gering eingestuft. Auch dürfen keine Erkenntnisse vorliegen, welche die Einhaltung der geowissenschaftlichen Mindestanforderungen zur Gebirgsdurchlässigkeit, Mächtigkeit und Ausdehnung des einschlusswirksamen Gebirgsbereiches für lange Zeiträume erscheinen lässt. Die Mächtigkeit der deutschen Tonsteinvorkommen erlaubt z.B. für Bohrlocheinlagerung nur Bohrlängen von max. 50 Metern. Die bergmännische Auffahrung und Unterhaltung der Einlagerungsräume im Tongestein, das Stahl- oder Betonausbau erfordert, ist deutlich aufwendiger als  im Steinsalz etc. etc.

Vom Umweltministerium wird gefordert :Wir beginnen jetzt nach strengen wissenschaftlichen Kriterien die Suche nach einem bestmöglichen Endlagerstandort ..“, Deshalb ist es notwendig, für den Vergleich zwischen dem heute bestehenden hohen Erkenntnisstand von Gorleben, für die zwei neuen Standorte zumindest den Erkenntnisstand zu erarbeiten, der heute bei Gorleben erreicht ist. Dies wird Jahrzehnte dauern, die Kosten werden sich auf zweistellige Milliardenbeträge belaufen, wenn es ohne Bürgerproteste abläuft. Sind Bürgerproteste wie beispielsweise bei dem Bau der Stromautobahn von Norden nach Süden als Folge der sogenannten Energiewende zu erwarten, wird alles noch viel teurer werden und das nur, weil in Deutschland Ideologie vor Vernunft und Wissen steht (H. Fuchs & R. Kamradek, 2013) (8*). Der finanzielle Aufwand für diesen Weg ist – ohne die mehrstelligen Milliarden Beträge für die Suche nach neuen Standorten auf der grünen Wiese – an den Kostenprognosen der Energiewende absehbar (F.A.Z vom 21. Februar): Stand 2004: 2,3 Milliarden Euro, Stand 2014: 23,6 Milliarden und das mit rasant steigendem Kohleverbrauch und beträchtlich weniger Landschaft- und Klimaschutz.

Erinnert die heutige Situation nicht an das Mittelalter, als der Naturwissenschaftler Nikolaus Kopernikus ohne Erfolg lebenslang gegen den Glauben der Kirche argumentierte, die Erde sei der Mittelpunkt des Universums.

Die Finnen sind heute schon weiter (F.A.Z vom 22. April: „Bis zur nächsten Eiszeit“)! Sie haben begonnen, einen Standort für ein sicheres – nicht das sicherste – Endlager zu untersuchen.

(1*)       GRS-VSG Bericht: GRS 290

            GRS ist eine gemeinnützige technisch-wissenschaftliche Forschungs- und    Sachverständigenorganisation. Sie verfügt über interdisziplinäres Wissen,fortschrittliche Methoden         und qualifizierte Daten, um die Sicherheit technischer Anlagen zu bewerten und weiterzuentwickeln.          Sie gehört zu 46 % der          Bundesrepublik Deutschland und zu 46 % den Technischen Überwachungs- Vereinen (TÜV) und dem Germanischen Lloyd.            Jeweils 4 % der Anteile der GRS haben das Land Nordrhein-Westfalen und der Freistaat Bayern inne.

(2*)       OKLO: „Der natürliche Reaktor von Oklo“ G.Ries, SciLogs online, 2011,

(3*)       H.Fuchs, Gorleben, das Endlagersuchgesetz, NovoArgumente online,2013

(4*)       GRS-290 (PDF 10.07 MB) oder, ISBN 978-3-939355-66-3

(5*)       International Expert Group Gorleben, 2001: , „Repository Project Gorleben – Evaluation of the    Present Situation", online 31.07.2013.

(6*)       Hans Brakhage: www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/asse-gorleben-html

(7*)       N. Deisenroth & R. Kokorsch, „Vergleich der Salzstöcke Asse und Gorleben hinsichtlich ihrer           Eignung für die Endlagerung radioaktiver Abfälle“ in der Zeitschrift GEZÄHEKISTE, Heft 7,          Nr.1; 2011.

(8*)       H.Fuchs & R. Kamradek, „Die German Angst“, Bookshouse Verlag, 2013

Anhang zur Bewertung 

            Kapitel 5 Umsetzung des Sicherheits- und Nachweiskonzept im Vorhaben VSG S.77 bis S. 256

            Fazit S.103, M

            „Zusammenfassend ist festzustellen, dass keine grundsätzlichen Zweifel an der technischen Umsetzbarkeit der im Vorhaben entwickelten  Auffahrungs- und Einlagerungskonzepte bestehen …“ 

            Fazit S.110, M1

            „… dass die Maßnahme M1 bei der Auslegung der Grubengebäude auf konzeptioneller Basis umgesetzt wurde. Die Anzahl, Längen und Querschnitte der Einlagerungsstrecken bzw. Einlagerungsbohrlöchern ergeben sich aus der Anzahl der und den Abmessungen der Behälter … In zukünftigen Optimierungen können sicherheitstechnische Zielsetzungen von Bedeutung sein …“

            Fazit S.118, M10

            „… dass die geforderte Maßnahme M10 konzeptionell insgesamt umgesetzt und auch in der Realität betriebstechnisch mit heutiger Bergbautechnik umsetzbar ist .“ 

            Fazit S.126 M12, M15

            „… dass die Forderung, die sich aus den Maßnahmen M12 und M15 ableiten, im Vorhaben  VSG auf konzeptioneller Basis für den Fall der Strecken-und Bohrlochlagerung umgesetzt wurden …“ 

            Fazit S.131  M13 M14

            „… dass das Hauptsalz im Kernbereich des Salzstocks und damit auch in der Umgebung des Einlagerungsbereiches auf Grund der geologischen Entwicklungsgeschichte durch eine halokinetisch bedingte intensive Deformation und daraus resultierende Homogenisierung gekennzeichnet ist. Gleichzeitig weist es einen hohen Rekristallisationsgrad und die Abwesenheit von hydraulischen Klüften, Störungen oder makroskopischen Lösungsvorkommen auf …

„Die Erfüllung der mit der Maßnahme M2 verbundenen Anforderungen an die Eigenschaften der geologischen Barriere kann daher unter der grundlegenden Annahme im Vorhaben VSG, dass die im Erkundungsbereich 1 erzielten Erkundungsergebnisse auf nicht erkundete Hauptsalzpartien übertragen werden können, grundsätzlich als gegeben angesehen werden …“ 

            Fazit S.137, M13, M14

            „Die im Vorhaben VSG durchgeführte Endlagerplanung sieht den Einlagerungsbereich der Streckenlagerung auf der 870-m-Sohle vor. Auch das Prinzip der Bohrlochlagerung (Variante C) sieht das Niveau der Überfahrungsstrecken, von denen aus die Bohrlöcher beladen werden, auf einer Teufe von 870m vor. Durch die Endlagerplanung ist gewährleistet, dass große Mächtigkeiten der Salzbarriere zu den Seiten sowie nach oben zum Salzspiegel vorhanden sind …“

            Fazit S.138 M14

            „Für die nächste eine Million Jahre ist davon auszugehen, dass aufgrund der geringen verbliebenen Mengen mobilisierbaren Hauptsalzes im Bereich der Zechstein-Basis und unter dem Einfluss des rezenten Hauptspannungsfeldes keine erneute massive Salzeinwanderung in die Struktur mit entscheidenden Änderungen der geologischen Standortverhältnisse stattfinden …“

            Fazit S.170, M6, M7, M8, M16

            „… dass die Maßnahme M7 zwar durch das im Vorhaben VSG entwickelten Verschlusskonzept auf konzeptioneller Basis formal umgesetzt wurde und erfolgversprechend erscheint. Trotz umfangreicher Untersuchungen in der Vergangenheit fehlt jedoch noch ein fundiertes Prozessverständnis bezüglich der erreichbaren Endporosität und zur Geschwindigkeit der Salzgruskompaktion bei geringer Feuchtigkeitszugabe unter realen Endlagerbedingungen. Es gelten diesbezüglich die gleichen Vorbehalte, die im Zusammenhang mit der Umsetzbarkeit der Maßnahmen M6, M8, und M16 dargestellt wurden …“ 

            Fazit S. 229 Einschluss der Nuklide

            „Aufgrund der großräumigen Integrität der an das Endlagerbergwerk angrenzenden Bereiche der geologischen Barriere, der Integrität der Verschlussbauwerke über ihre Funktionsdauer sowie der Einschlusseigenschaften des kompaktierten Versatzes kann für den Standort ein einschlusswirksamer Gebirgsbereich in Lage und Grenze ausgewiesen werden …

            Kapitel 6  Zusammenfassung der Ergebnisse S. 257 bis S.312

            Kapitel 6.1 Grundlegende Annahmen  S. 257 „… Ein Großteil der im Vorhaben VSG erzielten Ergebnisse und die nachfolgenden Ausführungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Ergebnisse zukünftiger Erkundungs- bzw. Forschungsarbeiten bestätigen, dass die  nachfolgend aufgelisteten grundlegenden Annahmen zutreffen…“ 

            Kapitel 6.2 Umsetzung der Sicherheitsanforderungen des BMU im Vorhaben VSG 

            Kapitel 6.2.1 Anforderungen an die Endlagerauslegung

            Fazit S.267

            „… Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Sicherheitsanforderungen des BMU an die Endlagerauslegung können generell auf der für eine vorläufige Sicherheitsanalyse typischen konzeptuellen Ebene als erfüllt bzw. in Zukunft als erfüllbar angesehen werden. …“  

            Kapitel 6.2.2 Anforderungen an die Nachweisführung

            Fazit: S.288

            „Aus den im vorangegangenen dargelegten Gründen wird davon ausgegangen, dass die Anforderungen an die langzeitsicherheitsgerichteten Nachweise, soweit diese den dauerhaften Einschluss der aus den Abfällen stammenden Radionuklide betreffen, auf konzeptioneller Basis umgesetzt wurden …

             …. Die zusammenfassenden Aussagen am Ende des Kapitels 6.2.1 zum FuE-Bedarf bei den im Vorhaben VSG projektierten Verschlussprojekten und zum langfristigen Kompaktionsverhalten von Salzgrusversatz gelten hier gleichermaßen, ebenso wie die Einschränkungen zur Durchführung von Optimierungsmaßnahmen im Vorhaben VSG …“ 

            Kapitel 6.2.3 Anforderungen an Qualität, Dauerhaftigkeit und Robustheit des         Einschlussvermögens des einschlusswirksamen Gebirgsbereiches

            Fazit: S. 301

            „Zusammenfassend wird festgestellt, dass einer zukünftigen potenziellen Beeinträchtigung des Einschlussvermögens des einschlusswirksamen Gebirgsbereichs durch natürliche Ereignisse und Prozesse planerisch Rechnung getragen wird. Gegen kurzfristige Ereignisse wie Erdbeben … wurden die Verschlussbauwerke ausgelegt.  Den Auswirkungen durch Subrosion, Erosion, Diapirismus sowie Klimaveränderungen wurde durch … eine ausreichende Teufenlage der Einlagerungsbereiche begegnet …“

            Fazit: S. 312

            „… Bezogen auf die Endlagerung von wärmenentwickelnden radioaktiven Abfälle können unter den in Kapitel 6.1 angeführten Vorbehalte sowohl die projektierten Endlagersystemen als auch die hiermit verbundenen Sicherheitsaussagen als robust angesehen werden. Für das Freisetzungsverhalten gasförmiger Radionuklide gilt dies vorbehaltlich der Modell- Prozess- und Datenungewissheiten nur, wenn Behälter unterstellt werden, die über etwa 500 Jahre gasdicht sind. … Die im Vorhaben VSG entwickelten Endlagerkonzepte werden einschließlich der Rückholungskonzepte als realisierbar angesehen…“ 

            Zusammenfassung der im Anhang der Synthese genannten geowissenschaftlichen         Standortbeschreibungen. Bericht zum Arbeitspakete 13 (S. 379 – 424).

            In diesen Anhang wird die Geologie im Zusammenhang mit der zukünftigen geologischen Entwicklungsgeschichte des Endlagers genau beschrieben. Ein Inhaltsverzeichnis zu diesem Anhang ist allerdings nicht zu finden. Deshalb ist für den interessierten Leser diese Themengliederung angeführt:

            A.1 : Schichtenfolge und Lagerungsverhältnisse im Deck- und Nebengebirge: A1.1: Prä-salinarer Untergrund; A1.2: Zechstein; A1.3: Trias bis Oberkreide; A1.4: Tertiär A1.5: Quartär;

            A.2 : Hydrogeologie:  A2.1 Hydrologischer Bau des Deckgebirges; A2.2: Das Süß-/ Salzwassersystem; A2.3: Grundwasserbewegung im Süßwasserkörper; A2.4: Grundwasserbewegung im Salzwasserkörper: 

            A.3 : Geologie des Salzstocks Gorleben:  A3.1: Entwicklungsgeschichte der Salzstruktur Gorleben-Rambo; A3.2: Hutgestein des Salzstocks Gorleben; A3.3: Salzspiegel; A3.4: Subrosion; A3.5: Stratigraphie und Lithologie; A3.6: Klüfte und Störungen im Salinargestein; A3.7: Lösungsvorkommen im Salinargestein; A3.8: Kohlenwasserstoff- und Gasvorkommen im Salinargestein; A3.9: 

            A.4 : Geologische Langzeitprognose: 4.1: Ableitung der zukünftigen Rahmenentwicklung; 4.2: Wahrscheinliche zukünftige geologische Entwicklung am Standort Gorleben; 4.3: Überregionale Entwicklungen; 4.4 Kaltzeitliche Entwicklungen; 4.5: Wenig wahrscheinliche oder auszuschließende Entwicklungen des geologischen Systems am Standort Gorleben. Literaturverzeichnis.

***

Was sagte Hans Magnus Enzensberger noch vor kurzem: „Der Schlaf der Vernunft wird bis zu dem Tag anhalten, an dem die Mehrheit der Einwohner unseres Landes am eigenen Leib erfährt, was ihnen widerfahren ist. Vielleicht werden sie sich die Augen reiben und fragen, warum sie die Zeit, zu der Gegenwehr noch möglich gewesen wäre, verschlafen haben:“

Helmut Fuchs

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Der Autor ist auch – zusammen mit Rolf Kamradek – Autor des Politthriller "Die German Angst" 

Näheres zu Dr. Helmut Fuchs finden durch googeln unter "helmut.fuchs.geologe"

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109 Kommentare

  1. Sehr verehrte Frau Katrin Meinhardt!
    Ich verneige mich vor Ihrer Eloquenz und der Art, wie Sie die Dinge sehen. Meinen Beifall findet vor allem ihre These(#103), sollte ich es denn recht verstanden haben, daß den Atheismus, eigentlich seine bekanntesten und Befehle erteilenden Protagonisten wie, Stalin, Hitler, Mao, Pol Poth bis zurück zu den Blutjunkern der französischen Revolution, Schuld an der Ermordung von Millionen trifft.
    Es gibt aber auch Stimmen, die in allen Kriegen Religionskriege sehen. Ausgelöst durch ein, nicht übereinkommen können, über das was man glaubt, wo bei jede andere Ansicht das eigene Heil gefährden könnte
    Unwissend, ob Sie es auch tun, lehne ich die(Makro) Evolution, auch und nicht allein, wegen ihrer enorm langen Zeiträume, ab. Ebenso und daher bezweifle ich auch die Jahrmillionen oder Jahrhunderttausende, die den radioaktiven Elementen, bis zu ihrer Ungefährlichkeit nachgesagt wird. Aber da werde ich wohl hier alleine stehen.
    Ein areligiöser Mensch ist kein Ungläubiger oder Zweifler, denn diese Person weiß, daß
    Religion nichts anderes ist, als durch tätig sein, das erstrebte Ziel zu erreichen und darin sind sich alle Religionen einig. Gebote und Verbote sind ihre Quintessenz.
    Im Grunde ist Religion nicht mehr als ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Zu wissen, daß man sich, bis auf Ausnahmen, in den Grundaussagen einig ist. Das gilt für die christliche und wenn auch nicht Glaubensübergreifend, für die anderen großen Weltreligionen.
    Im Himmel werden zwar auch religiöse Menschen sein, aber nicht ihrer Religiosität wegen, die wäre eher hinderlich.

    mit freundlichen Grüßen

  2. #106: Ferdinand Peters

    In Workuta, soll es auch Internierungslager gegeben haben. Und die Informationsdichte der besagten Gene soll enorm sein. Besagte Dichte sprengt Ihre ganze Vorstellungskraft (Phantasie). Wussten Sie das? Mit Musik ist es hier allein nicht getan.

    Dekomprimierungen helfen oft klarer zu sehen. 😉 Gegen eine klare Sicht dürften auch Sie nichts haben. Sie haben also noch nichts erreicht.

    Mit freundlichen Grüssen

  3. # 106 Ferdinand Peters

    Ja, man sieht die Feinmotorik beim Geigenspiel, mit dem letzten Konzert der Camerata Nucleare wurde auch der Dirigentenstab über KKWs und Lagerstätten zurückgegeben – und Dr. Güldner pries das deutsche Vorreiterwissen im Rückbau.

    „Musik im Schatten des Atomkraftwerks“ hieß es früher, nun darf es keinen Schatten mehr geben, überall muß Sonne geerntet werden, da muß man viel schmieren, nicht nur Sonnenöl.

    Resilienz ist nun die Parole, Schocks und Stress müssen bewältigt werden, Dressur statt Kammermusik.
    Und Siemens verlegt die Zentrale seiner Energiesparte ins sonnige Florida.

  4. #101-#105;
    Einen hab ich noch.
    Es gibt gesicherte Ergebnisse über den Zusammenhang von Feinmotorik ,Sprache und Grundsubstanz.
    Aber hier scheiden sich die Geister. Es gibt kein wenn oder dann-Prinzip.
    Das Tripel macht die Mischung.So kann sich keiner verstellen. Und Optimum gibt’s auch keins.

    Feinmotrik ist zum Teil genetisch bedingt.Lässt sich aber mit Übung kompensieren.
    Sieht man schön bei Geigenspielern.
    Oder hier:
    http://tinyurl.com/pxqjgok

    Mir persönlich langt die Fassung von George Moustaki

    Mit herzlichem Glückauf

    F.P.

    PS: dekomprimiert bedeutet es für mich: Variation von 443 Hz in moll
    oder Kammerton zum heulen

  5. #104: Dr.Paul

    Sehr geehrter Herr Dr. Paul,

    ich darf Ihnen glaubwürdig versichern, nein, ich bin nicht erzürnt. Vertrauen Sie mir? 🙂

    Und jetzt sage ich Ihnen noch eine andere Tatsache, und ich bitte Sie nicht von Ihrem Sessel zu fallen. Ich bin areligiös, sprich, ich bin nicht (!) religiös und ich verachte alles religiöse. Vertrauen Sie mir auch in diesem Punkt? 🙂

    Allerdings bin ich ein neugieriger Mensch mit authentischen Fragen an mein Leben und diese Welt, und ich gebe mich nicht mit billigen Antworten auf meine sehr wichtigen Fragen zufrieden. Dazu bin ich zu gut ausgebildet worden, ich war auf der besten Schule der Welt. 🙂

    Und auf dem Gebiet der seriösen Wissenschaft macht mir niemand etwas vor. Ich glaube, Sie werden Schwierigkeiten haben, meine Worte richtig zu deuten. Es ist wahr, ich bin jeglicher Religion abgeneig, und mich als religiös abstempeln zu wollen, wäre ein grandioses Eigentor. 🙂

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Ich werde falls notwendig noch einmal auf Ihren Beitrag zurückkommen wollen, sobald mir etwas mehr Zeit übrig bleibt. Danke für Ihr Verständnis. Mein ja ist auch hier ein ja.

  6. #103: Hallo Frau Katrin Meinhardt,
    nun hab ich Sie doch tatsächlich ernsthaft erzürnt,
    das tut mir aufrichtig leid.
    Aber es bestätigt die alte Regel man soll mit einem (religiös) Gläubigen nicht über seine Religion diskutieren.
    Nun, lesen Sie bitte nach,
    das habe ich inhaltlich auch nicht getan,
    ich habe über den Menschen gesprochen und über den Gebrauch des Verstandes.
    Meine Einstellung zur christlichen Religion, die anderen kenn ich zu wenig,
    ist positiv.
    Denn Sie setzt den freien Willen voraus und macht den Mensch für sein Handeln verantwortlich.

    Das ist weniger selbstverständlich als es vielleicht klingt, gerade auch unter der verbreiteten modernen „Psychologisierung“, die jedes Fehlverhalten als bedauernswerte Erkrankung (genannt Persönlichkeitsstörung) entschuldigt.

    Insofern finde ich „christliche“ Ethik besser, solange sich „die Kirche“ auch selbst daran hält.
    Ich bin übrigens Mitglied einer christlichen Kirche.

    Was ich kritisiert habe, sind Denkverbote,
    schließlich wurde für Religionsfreiheit jahrhundertelang BLUTIG gekämpft, denken Sie an den 30-jährigen Krieg.
    Auch Aristoteles war kein Kritiker von Religionen und sah die positive gesellschaftsstabilisierende Funktion.
    Allerdings waren die „Klassiker“, auch Aristoteles tief erschüttert über das Todesurteil des damals größten Denkers Sokrates durch MEHRHEITSBESCHLUSS mit der Begründung der Gotteslästerung.
    Moderne Denkverbote aber auch religiös motivierte Verletzung von Menschenrechten ist ein Schritt zurück ins finstre Mittelalter,
    wie z.B. die AKTUELLE LEGALISIERUNG der sexuellen Verstümmelung minderjähriger männlicher Kinder in Deutschland im Dezember 2012 unter Merkel, Schande über sie, mit ZUNEHMENDEN „Beschneidungszahlen“ sogar auf AOK-Kosten in Deutschland, nicht in Afrika!
    Hier hat auch die „westliche“ Ärzteschaft, bes. angloamerikanisch große Schuld auf sich geladen mit der falschen Behauptung „medizinischer Begründung“ ein überaus interressantes kulturell-menschliches Phänomen, Sigmund Freud lässt grüßen.
    Allerdings eine Menschenrechtsverletzung und bei uns natürlich grundgesetzwidrig,
    wobei der Machtmissbrauch der Richterschaft (Verfassungsgericht) auch in einer Ablehnung einer Klageannahme zu sehen ist.
    Jeder ernsthaft sachkundiger Arzt weis, dass es sich hier ausschließlich um Pseudorationalisierung einer grausamen ausschließlich religiös-rituellen Verletzung mit Risiko und Dauerfolgen handelt.

    mfG

  7. #101: Dr.Paul

    Im Humanismus, genau wie die Lehre der Mormonen, der Vereinigungskirche, der Religiösen Wissenschaft, dem Hinduismus und (!) anderen Philosophien des Neuen Zeitalters (New Age), ist der Mensch zum Gott geworden, zum Gott erhoben, erstens durch den Prozess der (oder einer angeblichen) Evolution und zweitens, indem er die Kräfte, die in der Natur oder im Kosmos liegen, bezwungen hat. Das ist genau der Übermensch von Nietzsche und Hitler [einem braunen Linken]. Doch im Laufe der letzten 35 Jahre ist diese zwanghafte Vorstellung zur beliebten Religion der Massen geworden. Der Historiker Herbert Schlossberg hat dazu gesagt:

    „Den Menschen zum Status der Gottheit zu erheben, reicht also zurück bis in die früheste Antike, aber die Entwicklung dieser Vorstellung zu einer regelrechten Ideologie, die die Massen mit einbezieht, ist ein charakteristisches Zeichen der Moderne.“

    Das sind Tatsachen, verehrter Herr Dr. Paul.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Sie müssten sich langsam mit der für Sie vielleicht unliebsamen Tatsache anfreunden wollen, dass eine sogenannte und abfällig betrachtete Religion nichts anderes ist als ein ernst zu nehmendes Theoriengebäude, welches, jeder für sich, einzigartig ist. Ob nun falsch oder richtig, sei jetzt dahingestellt. Jede Religion ist einzigartig und sehr wohl klar und deutlich unterscheidbar. Auch der Atheimus ist eine Religion, ob Ihnen das nun passt oder nicht, und die mörderischte Religion überhaupt, seit es Menschen auf der Welt geben darf. Und das Morden geht fleissig weiter, nach eindeutigen und nicht zu leugnenden und objektiven Kriterien. Man muss nur das zweite Auge öffnen wollen. Auch die Physik ist nur ein Theoriengebäude. Vieles davon ist brauchbar, ja, anderes sollte dagegen im Müll landen, bzw. verworfen werden.

    Es sei Ihnen wie jedem anderen Menschen selbstverständlich gestattet jedes einzelne Theoriengebäude mit dem dazugehörenden Abstand kühl und abstrakt zu betrachten. Das ist (auch) Ihr Vorrecht. Ob Sie allerdings recht haben oder nicht, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Wahrheit ist unantastbar und nicht käuflich. Es hängt auch davon ab, wie gut und sauber Sie zu arbeiten beabsichtigen und können. Es ist noch viel Spielraum vorhanden. Präzision ist auch und vor allem in anderen Fachbereichen von überlebenswichtiger Bedeutung. Das ist kein Privileg der Physik. Das hätten manche gerne. Nichts könnte falscher sein. Die Kathedrale des Wissens ist riesengross, zu gross.

    P.P.S.: Zweijährige Kinder und angeborene gesellschaftliche Bindung? Es wäre besser, wenn Sie solche Aussagen vermeiden würden oder Sie präzisieren genauer was Sie hier im Sinn hatten. Die sind (höchstwahrscheinlich) falsch. Im Lichte gewisser Ideologien mag sich dieser Eindruck verfestigt haben, es bleibt aber trotzdem falsch. Und welch einen Nutzen sollten solche Aussagen haben? Linke Faschisten versuchen Kinder von klein auf zu manipulieren und das ist ein himmelschreiendes Verbrechen. Und kaum einer in dieser angeblich aufgeklärten Gesellschaft interessiert sich wirklich dafür.

    P.P.P.S.: Die AfD ist ein neuer Hoffnungsträger und dessen Verantwortliche werden sich an den gleichen Maßstäben messen lassen müssen, welche für alle Politiker zu gelten haben. Dies bedeutet auch, früher oder später, müssen alle Gefolgsleute von Trittin & Co. hinausgeworfen werden, aus deren verantwortungsvollen Positionen, damit Gorleben endlich Gerechtigkeit widerfährt. Und wenn bei der Strahlungsbehörde ein Clown in Amt und Würden sein sollte, dann muss diese AfD auch den Mut haben, diesen Menschen als Clown und inkompetenten Menschen und Lügner bezeichnen zu wollen. Zum Beispiel, als erste Lösungsansätze. Es gäbe da so viele.

  8. #79: H.Fuchs sagt:
    “ Mir fehlt jedoch noch eine Aussage dazu, warum Deutschland diesen ungewöhnlichen, ja irrationalen Weg gegangen ist und weiter gehen wird.“

    Weil es mit Deutschen geht?

    Genscher und Menke Glückert legten die ideologischen und bürokratischen Grundlagen.

    Das Deutsche Waldsterben funktionierte prima.

    Die Energiewende ist ein größeres Projekt zur Ausplünderung.

    Mal sehen, was danach kommt 😉

    Die ddr machte gar nichts, sie war letztlich nur ein Sklavenstaat und hing am gleichen Tropf.

  9. #100: Hallo Herr Ferdinand Peters,
    Der Mensch steckt sozusagen in der Zwickmühle zwischen gesellschaftlicher Bindung, auch die ist angeboren, wie man schon bei 2-jährigen Kindern beobachten kann,
    und seiner individuellen Isolierung.
    Denken muss man schon selbst auch wenn das sehr unterschiedlich gut klappt
    und „schlimmer“, man muss auch selbst entscheiden,
    das ist schlimmer und hier unterscheidet sich der „Massenmensch“, der „Angestellte“ vom Individualist, dem „Unternehmer“.
    Aber unter uns, wann muss man sich im Leben schon entscheiden?
    Man kommt auf die Welt, geht in den Kindergarten, dann zur Schule und danach erst kommt die erste ernsthafte Entscheidung, was soll ich eigentlich machen, im „Leben“ ?
    Der Mensch, das „nicht-festgestellte Tier“, sagte der Pessimist Nietzsche. Er wollte damit sagen, dass der Mensch mit seinen angeborenen Instinkten im Gegensatz zum Tier nicht „ausreichend“ ausgerüstet sei, um zu wissen was er zu tun hätte, dieses Defizit kann nur die „Gesellschaft“, die kulturelle Umgebung ausgleichen.
    Die naturwissenschaftliche Welt war Jahrhunderte geprägt von der Vorstellung des Determinismus (Newton´sche Mechanik), man müsste nur alle relevanten Details kennen, um die die Zukunft „berechnen“ zu können. Viele glauben das heute noch,
    darunter auch „Wissenschaftler“ wie „Neurophysiologen“ :-).
    Dem ist nicht so, wie ich versucht habe, schon in der Mathematik in der Kombination mit Physik (Chaostheorie) darzustellen. Die entsprechenden „Denker“ sind imho genauso bahnbrechend wie Einstein oder Heisenberg, nur weniger „populär“,
    weil der Mensch immer noch stärker der Sinneswahrnehmung (Vorstellungen) und den Gefühlen (Emotionen) zugeneigt ist, als dem abstrakten Denken, verstärkt durch den mehr als merkwürdigen „Feminisierungstrend“.

    In so einen mehr irrationalen dumpf gefühlsgeleiteten Umfeld folgt Frau Merkel „Machtinteressen“ im Hintergrund statt selbst zu führen. Es ist leicht zu erkennen, dass ihre „Entscheidungen“ NICHT ihrem Auftrag durch ihre Wähler, also Deutschland entsprechen. Meinungsfreiheit ist medial fühlbar eingeschränkt, wird BEKÄMPFT, gehen Sie mal auf eine öffentliche AfD-Veranstaltung (zuletzt Frankfurt,
    http://tinyurl.com/lxx9kgx )!
    Hier werden linksextreme Gruppen von dem etablierten System instrumentalisiert, demokratische Opposition zu verhindern.
    Deshalb setzte ich mich persönlich für diese Partei ein.
    MfG

  10. #87: Dr.Paul sagt:
    Entschuldigen Sie den Aufreger vom Freitag.
    Ich meinte das frühe Mittelalter nach 1250 n.Chr.
    In dieser Zeit wurde mit Brakteaten bezahlt.

    Bei mir stellte sich auch immer wieder die Frage, welcher Teufel unsere „Mutti“ antreibt.

    Die Lösung dieses Rätsels ergibt sich aus dem Begriff “ Alternativlos“.

    Sie ist in diese Rolle alternativlos hineingeschlüpft.

    Meine Ausbildung war der Schippe und der Hacke gewidmet.
    Die Präzession kam erst mit der Boolschen Algebra. Hoffentlich habe ich da nichts falsch verstanden.
    Bei Funktionen mit Exponenten 4 oder 5 gehen bei mir alle Alarmglocken an.
    Das Gehirn schaltet aber noch nicht auf Stressmodus. Das hat man mir auch beigebracht.

    Das mit dem h war so gemeint ,wie Sie es korregierten.

    Viele Grüße unbekannter Weise

    PS: Der Schimmelreiter soll ja mit einer Logarithmentafel den Deichbau gelernt haben.

  11. #97: Hanna Thiele,

    danke Frau Thiele, Genschers und Menke-Glückerts Verdienste kann man nicht oft genug würdigen.

    Sie schufen die Umweltbürokratie, die uns heute ausplündert. Personell wurde sie allerdings mit Exkommunisten, denen wenigstens nach ihrer rot-grün Verschiebung/Transformation der internationalistische Anteil ihrer geliebten Ideologie erhalten blieb.

    Die Zügelung der deutschen Wissenschaft begann allerdings vor über 100 Jahren. Da hießen die MPIs noch Kaiser-Wilhelm-Institute und ihre Finannzierung übernahmen die Rockefeller und Carnegie Stiftungen. Daran dürfte sich nach zwei verlorenen WKs und zweimaliger Wegnahme aller deutschen Patente nichts geändert haben.

    Alles auf der untilgbaren AlleinSchuld der Deutschen an zwei WKs für alle Zeiten zementiert.

  12. #79: H.Fuchs

    Sehr geehrter Herr Dr. Helmut Fuchs,

    Ihre Hinweise sind höchst wichtig, denn es ist merkwürdig, warum da nicht mehr durch die Wissenschaft geforscht wird. Und wenn geforscht wird, was sehr wohl noch anzunehmen ist, dann könnte ich mir erklären, warum so wenig auf der öffentlichen Bühne landen will. Auch dürfte vielen langsam dämmern, dass die Wiedervereinigung im Grunde zur Folge hatte, dass die DDR die Bundesrepublik übernommen hat, und nicht umgekehrt? Schaut man nämlich auf den Inhalt der Weinflasche, dann könnte sich dieser Eindruck verfestigen? Das Etikett würde dies natürlich leugnen. Bedenkt man die vielen vielen Milliarden an Geldern, welche in die Neuen Bundesländer bereits geflossen sind, […]

    Fakt ist, die Stasi war schon damals, der bundesdeutschen haushoch überlegen. Mehr als fünfmal so gross, oder noch vielmehr. Und es wird ja kolportiert, die Stasi würde noch leben.

    Mit sehr freundlichen Grüssen und Dank für Ihren wichtigen Artikel und Ihre wertvollen Kommentare

    P.S.: Es hat mich immer verwundert, dass Doktortitel immer nur Leuten entzogen werden, die nicht Teil des linken Spektrums sein wollen. Also, ich kenne sehr viele linke Faschisten, die nicht richtig zitieren können. Wann werden endlich mal die angeblich wissenschaftlichen Arbeiten dieser so feinen Menschen unter die Lupe genommen? Dies widerspricht doch einer Normalverteilung?

    P.P.S.: Und danke für die nützlichen Hinweise auf den Freimaurer Kretschmann.

  13. # 94 Ulrich Wolff

    Zynisch, weil am Thema vorbeigeredet wird.

    Als Maurice Strong 1974 die Energiewende auf CO2-freie Stromerzeuger lostrat, gehörte Kernenergie zu den „alternativen Energiequellen“, für die ein „kräftiger Anreiz“ gesetzt werden sollte – so schrieb Peter Menke-Glückert wörtlich im Jahre 1975, er wußte genau, was läuft, denn er hatte zuvor mit Genscher über die Schaffung der Umweltbürokratie in Deutschland die Basis für ungebremste „Anreize zum Irresein“ geschaffen.

    Dr. Gerd Eisenbeiß vom Kernforschungszentrum Jülich blätterte kürzlich noch auf, was 1974 gemeint war: Kernenergie in industrialisierten Ländern, die übrigen alternativen Energien überall auf der Welt.

    Îst doch irgendwie ein klare Aussage, Deutschland soll nicht mehr zu den industrialisierten Ländern dazugehören, soll Praeceptor europae sein, den „Opfergang einer Nonne für eine ‚better Welt'“ auf sich nehmen.

    „Praeceptor europae“ – diesen Begriff gebrauchte der FDP-Staatssekretär Moersch 1974 schon im Deutschen Bundestag.
    Heute, nach 40 Jahren, ist die deutsche Zuchtrute für jeden erkennbar, auch, wie unbeliebt wir uns damit machen.

    Man hat Deutschland den Schwarzen Peter aufgedrückt und unsere Professoren sind zu feige, das auszusprechen, obwohl sie es alle wissen.
    Nun reden sie von CO2 und „Klimaschutz'“, wirkungsvoller kann man sich nicht selber demontieren.
    Schilda wird der Professoren-Riege ein Denkmal setzen. Mao mußte noch die Kulturrevolution ausrufen, um die Bildungs-Elite abzuschaffen, „innovativ“ schafft sie sich heute selber ab.

  14. Kybernetik weis nichts von Ethik,
    Sie haben meinen Beitrag über die Grenzen der Mathematik (Gödel) und Physik (Ljapunow) nicht verstanden.
    Der Mensch hat einen freien Willen (Gott sei Dank)
    Die Kybernetik nicht.

    mfG

  15. #91: Hanna Thiele:

    Grundsätzlich und in der Tiefe, stimme ich Ihren Argumente zu.

    Der Grundgedanke der Kybernetik , beschränkt sich auf die Darstellung der Zusammenhänge.

    Die Absicht einer Steuerung geht leider Gottes in die verkehrte Richtung.

    Es sind Regelprozesse, die hier nach Naturgesetzen eine Beeinflussung herbeiführen.

    Das von Ihnen angesprochene Optimum wird nur erreicht, wenn sich Jeder nach Naturgesetzen orientiert. Dann wird automatisch ein Regelprozess wirken.
    Das ist leider noch nicht in allen Köpfen drin.

    Reale Systeme, was immer es auch sein mag, kann man mit demokratisch erzeugten Gesetzen nicht zu einen Optimum bringen.
    Das ist der Erkenntnis der Kybernetik.

    Die Marketing Spezialisten haben natürlich diese Sperre sofort erkannt und wollten es verhindern.

    Es wird Ihnen nicht gelingen.

    Vom Grundsatz her haben in Industrie-Verantwortungsträger Anfang des 20.Jahrhundert diese Gefahr vorausgesehen und Gegenseitige Zusammenarbeit vereinbart.
    Ein kleiner Mosaikstein können wir jeden Tag im Europäischen Stromnetz bewundern.
    Als mahnendes Beispiel, zur Verhinderung von Missbrauch der Gesellschaft.

    Für mich als Bergmann gilt immer der Spruch: „Wer die Lust verspürt Bergbau zu betreiben, muss auch das notwendige „Kleingeld „ dazu haben.“

    Herr Ulrich Wolf hat mit seinem Kommentar die Wirkung des Regelprozesses zart beschrieben.

    Es liegt an allen verantwortungsbewussten Demokraten, diesen Prozess zu beschleunigen.
    Jammern und aus der Glaskugel lesen hilft nicht weiter.

    Hören Sie auf Ihren Bauch und das Gefühl. Wenn dort ein leises Bimmeln in Richtung Humanität zu hören ist, sind Sie auf gutem Weg.

    Das ist die Erkenntnis der Kybernetik.
    ( Leider wird es ohne h geschrieben)

  16. #93 Hanna Thiele,

    Selbst in Deutschland hinkt der Beitrag des Zappelstroms aus EE – ohne Chance ihn jemals einzuholen – deutlich dem zuverlässigen Strom aus Kernkraftwerken hinterher. Die Kosten seiner zufälligen Bereitstellung übersteigen bekanntlich die des stets verfügbaren Stroms aus KKW um Faktoren zwischen zwei und zehn. – Was ist daran zynisch und was meinen Sie eigentlich mit „überholen“?

    Zum „Irrsinn Energiewende“: Hatte nicht bereits Herr Hegel darauf hingewiesen, dass Entwicklung gewöhnlich in Widersprüchen verläuft?

  17. # 92 Ulrich Wolff

    Wenn ich die Sätze Ulrich Wolffs auf der Zunge zergehen lassen, offenbart sich darin das zynische Spiel der Kernenergie, über EE wieder nach oben zu kommen, um EE wegen der Kosten dann überholen zu können.
    Schlau gedacht, aber jeder Fallensteller findet seinen Meister.

  18. #90 Hofmann, M,

    weder der Ausstieg aus Industrie und Forschung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie, noch die Gesetze zur Stilllegung der Kernkraftwerke und auch die Gesetze zur kostspieligen „Illusion Energiewende“ entstammen der Agenda Merkel, richtig? – Selbst die mit knapper schwarz-gelber Mehrheit beschlossene Laufzeitverlängerung war auf Widerstand gestoßen, richtig? – Der massive Versuch einer Korrektur der teuren Illusion Energiewende wäre seinerzeit und leider sogar wohl noch heute politischer Selbstmord, richtig? –

    Dann schlug ein Tsunami in Japan zu! – Für mich als Insider waren die Folgen als wirtschaftlicher Schaden – wie in Veröffentlichungen nachzulesen – überschaubar, für Außenstehende sicher nicht.

    Die von Frau Merkel eingeleitete auch von mir bedauerte sachlich unnötige Abschaltung der 8 Kernkraftwerke gilt es zu bewerten:

    1. Der wirtschaftliche Schaden vergrößert die Kosten der Energiewende nicht.
    2. Der Wegfall des Reizthemas Kernenergie hat die politischen Landschaft beruhigt und die Position der Nutzer der Angstobjekte Klimawandel und Kernenergie signifikant geschwächt.
    3. Die gravierende Reduktion der Netzsicherheit lässt eine Zunahme der EE Einspeisung nun auch an technische Grenzen stoßen.

    Damit gerät die Notwendigkeit einer Korrektur der seit 25 betriebenen irrsinnigen deutschen Energiepolitik schlagartig auf die Tagesordnung. Nach meinem Verständnis hat der Heilungsprozess bereits begonnen.

    Wenn ich die Arbeit von Plechanow richtig verstanden habe (Persönlichkeiten bestimmen nicht den Ablauf der Geschichte, sie können ihn lediglich beschleunigen oder verzögern) würde er die Einwirkung der Bundeskanzlerin Merkel positiv bewerten müssen!

  19. # 88 Ferdinand Peters

    Wie schwierig es ist, „interdisziplinarische Abhängigkeiten“ modellhaft zu steuern, das weiß jede Familie mit Mann, Frau und Kindern.
    Die Anlagen sind unterschiedlich, der Entwicklungsstand ist unterschiedlich, die Fähigkeit, zum Bestand und zum Wohl des Systems „Familie“ verantwortlich beizutragen, ist ebenfalls unterschiedlich.
    Es weiß eben nicht jedes Familienmitglied zu jeder Zeit, wovon gesprochen wird.

    Zur Erhaltung des Systems kommt es auf die Rolle an, die jedem entsprechend seinen Fähigkeiten zufällt, ein Rollenspiel also, das ständigem Wandel unterliegt, in der Lage ist, sich den Gegebenheiten anzupassen – ein bißchen anders also als die Heizungs-Warmwasserversorgung eines Hauses, wo die einzelnen Bestandteile (Wasser, Heizkörper, Leitungen, Erwärmer) sich nicht selber verändern, außer rosten, brüchig und abgängig werden.

    Das Heizsystem kennt ein berechenbares Optimum, bei der Familie gibt es das Optimum nicht aus sich heraus, sondern es resultiert aus der Beeinflussung der Denkstruktur der weniger Entwickelten (der Kinder) durch diejenigen, die schon weiter sind, die Durchblick haben, also führen, lenken, korrigieren müssen.
    Negativ kann es zu „kalter Manipulation“ führen (geübte Taschendiebe richten ihre Kinder früh zu versierten Taschendieben ab), im positiven Sinne führt es zur Entfaltung, zu Selbstständigkeit, Kultiviertheit, Lebenstüchtigkeit und Fähigkeit, zum Gesamtwohl der Menschen beizutragen, nicht nur zum eigenen.

    Wenn hier nun das Denken in der Weise kalt manipuliert wird, daß es als „gute Tat“ und nachahmenswert gilt, seinem Nächsten gesetzlich geschützt in die Tasche zu greifen, dem zynisch noch anzuhängen, damit würde die Welt gerettet, dann werden wir zu Barbarei verführt, die – kybernetisch gestützt – kostbare drei Jahrtausende an zivilisatorischer Entwicklung des Abendlandes wie blödsinnige Trampel zertreten soll.

    Es ist die Entfesselung von niederen Instinkten, die Mobilisierung der menschlichen Dummheit!
    Und ausgerechnet Deutschland macht sich zum Vorreiter dieses VER-Führungsfeldzuges – welche Schande.

  20. @Ulrich Wolff #85
    Wir werden es noch sehen und spüren, welche Auswirkungen diese Unions-Merkel Politik für uns Bürger hat.
    Sie als Merkel Anhänger und ich als Marktwirtschaftler.

  21. #82: Ferdinand Peters,

    da kann ich schlimmere Beispiele berichten.
    Die Kinder wurden komplett ihrer Fähigkeit zum komplexen Denken beraubt.

    Das scheint kein Zufall zu sein, deswegen habe ich Charlotte und Vera verlinkt.

    Edward Bernays wäre noch hinzuzufügen, nicht nur Konzerne bedienen sich seiner Techniken.

    „Auch wenn sie naß sind, sind sie schön trocken“

    (Chemietoilette am Hintern der Babys, die möglichst bis zur Einschulung getragen werden sollen)

  22. #83 Hanna Thiele:

    Ok.
    Frau Thiele, Sie sind ein wirklich gut mitlesender Mensch.

    Ich meinte wirklich Erkenntnisse und nicht Berchnungen von Systemkreisläufen.

    Erkenntnis aus der Kybernetik ist die gegenseitige Beeinflussung von Verhaltens. Und Denkstrukturen.

    Sehr schön nachzulesen, in dem Buch von Nathalie Knapp ; „Kompass neues Denken“

    Für mich als männlicher Mensch, eine Beichte eines Psychologen, mit dem aufrichtigen Willen zu beichten.
    ( nicht wie bei den Katholen, samstags beichten und am Montag alternativlos weitermachen)

    Ohne das innere Verständnis über kybernetische Zusammenhänge, hätte Sie dieses Buch nie geschrieben, geschweige denn veröffentlicht.

    Kleines Beispiel zuerst als Bild und dann zum Nachdenken.
    Nehmen wir die Heizung in einem Mietshaus.
    Man spricht als Techniker von einem geschlossenen Wasserkreislauf zur Wärmeverteilung.
    Dem Wasser ist es völlig egal, ob es warm oder kalt ist. Es wird durch das Rohrsystem gepumpt, solange keiner auf die Idee kommt irgendwo einen Eimer hinzustellen und es umzuleiten.

    Jetzt kommt der Schwenk in Ihre Spielwiese Politik und Wirtschaft.

    Hier wird von Geldsystem und Wirtschaftskreisläufen geredet.Hier kann man sich vor lauter Eimern nicht mehr ruhig ins Bett legen zum Schlafen.
    Da wird zwar von Kreisläufen gesprochen, wie der funktioniert bleibt aber ein ewiges Geheimnis.
    Dann entstehen Verschwörungstheorien und was weiss ich noch alles
    ( Die sind der Meinung, das es für alle besser ist , die Eimer von Stockwerk zu Stockwerk zu tragen oder vielleicht noch ins Treppenhaus zu schütten.)

    Würden jetzt die Erkenntisse der Kybernetik angewendet, nimmt jeder seinen Eimer, stellt vorher den Abzweighahn zu , und begiebt sich in den Hinterhof zum Grillabend oder Nachmittagsbriefing.
    (wohlgemerkt als spontane Sitzgelegenheit.)
    Sinnvolle Gestaltung ist die eigentliche Aufgabe in unserem Leben.
    Nicht lösen von Kreuzworträtseln und die geheime Freude, wenn alle Felder mit einem Buchstaben in irgendeiner Logik zusammenpassen.

    Deshalb hat man Kybernetik gemacht.
    Um interdisziplinarische Abhängigkeiten bildlich darzustellen und dann zu bewerten .

    Aus dem Bauch, dem Gefühl, der Erfahrung und dem Spielwitz.

    Die Erkenntnisse aus dieser Nummer lassen Freude aufkommen.
    Diskussionen machen doch nur Spass, wenn jeder weiss, von was gesprochen werden soll.

    Dann kommen ja erst diese innovativen Ideen.

  23. zu #82 und #86 über die mittelalterlichen Kirchenbauten kann man nur staunen. „Dunkel“ wurde das Mittelalter deshalb genannt, weil es einen RELIGIÖS motivierten Bruch mit dem klassischen Altertum für Jahrhunderte darstellte, der extrem intolerante Denkverbote etablierte mit Exzessen bis zur Hexenverbrennung. Nach dem Verbot „mit Blut in Verbindung zu kommen“ des Papstes Innozenz II degenerierte z.B. die medizinisch operative Wissenschaft zum vogelfreien (rechtlosen!) Handwerk der fahrenden Barbiere über Jahrhunderte. Es war auch das Zeitalter der fehlenden Hygiene mit Totenzahlen durch Seuchen, die alle Kriegsopfer weit übertrafen, hoher Säuglings- und Müttersterblichkeit.
    Die Lebenserwartung sank allgemein und auch die Durchschnittsgröße der Menschen (Unters. der Uni Bochum).
    Erst die geistige Wiedergeburt klassischen Denkens natürlich gegen Wiederstand (Renaissance) beendete langsam diese Rückschritt früherer kultureller Blütezeit, die in Griechenland begonnen hatte.

    Mathematik und Logik sagt spätestens seit Frege und Gödel, sowie dem Russen Ljapunov,
    dass insbesondere der autonome Mensch NICHT berechenbar ist (indeterminiert). Gleichzeitig mit dem ihm gegebenen freien Willen trägt er Verantwortung für sein Tun (Ethik),
    was allerdings durch „moderne“ Politik- und Medienerziehung schrittweise im Sinne einer instrumetalisierenden Versklavung immer mehr eingeschränkt wird.
    Es gibt nichts, was Frau Merkel in dieser Rolle entschuldigen könnte.

    guten Morgen

  24. # 82 Ferdinand Peters

    Welche Erkenntnisse meinen Sie, die angewendet werden sollten?
    Erkenntnisse sind etwas anderes als Verfahren, um Systeme durchzurechnen, die sich der exakten Berechnung entziehen.
    Im technischen Bereich mag das angebracht sein, im politischen sehe ich darin Entmündigung des politischen Entscheiders.
    Systemische Berechnungen unterscheiden sich dann nicht mehr von Ideologie.

    Und was System-Berechnungen anrichten, das sieht man an den Klima-Schützenkönigen, die behaupten, ins Schwarze getroffen zu haben, wenn das Normalvolk weiß wahrnimmt.
    Insofern kann man in Kybernetik im Bereich der Politik zugespitzt auch Kaffeesatzleserei sehen, die als Wahrheit der Realität übergestülpt wird.
    Diese Scheinrealität verhindert Diskussion und Abwägung realer Pro- und Contra-Argumente, verhindert Abwägung des Risikos, verhindert, daß negative Seiten und Folgen mitgetragen werden.

  25. #76, Hofmann,

    „Und was hat Fr. Merkel damit gewonnen?!?Sie hat die Werte der Union komplett an eine grünsozialistische Ideologie verkauft, nur um für die Unions-Anhänger an der Macht zu bleiben?!“

    Sie hatte offenbar erkannt, dass ein „mit dem Kopf durch die Wand“ keine Chance hatte und hat auf die bereits gesetzlich fixierten Inhalte des (nicht umsetzbaren!!) „rot-grünen Atomausstiegs“ zurück geschaltet. Beweis ist die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat mit überwältigender (!!!) Mehrheit.

    Zur Energiewende: Kern der Misere ist die von Rot-grün als Konstrukt des Trittin konstruierte Zwangseinspeisung. Auch deren Beseitigung hat immer noch keine Mehrheit in Bundestag und Bundesrat.

    Wer in solchen Angelegenheiten blauäugig oder böswillig jeweils einzelnen Personen die Schuld zuordnet, sollte vielleicht einmal einem Blick in die Arbeit des Herrn Plechanow aus dem Jahre 1898 über „die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte“ werfen und danach sein Drehbuch des Wadenbeißers überprüfen. http://tinyurl.com/krxa7v3

  26. @H.Fuchs #79
    Solche radikalen Strömungen gab und gibt es immer in einer freien Gesellschaft (Demokratie).
    Schlimm wird es aber nur, wenn in einer Demokratie die Führung/Kanzlerschaft einer freiheits- und marktorientierten Partei (Union) ihre Werte verrät und sich diesen radikalen (grünsozialistischen) Strömungen unterwirft.
    Mit der Kanzlerschaft der Merkel (Groko) findet doch keine „Demokratie-Meinungsvielfalt“ mehr im Bundestag statt. Das Diktat eines grünsozialistischen Einheitsbrei hat die Demokratie – Meinungsvielfalt alternativlos begraben.

  27. @H.Urbahn #80
    Da gebe ich ihnen vollkommen Recht!
    Dies ist mittlerweilen auch mein Eindruck von dieser Madame Merkel aus einer anderen Zeit (System).

  28. #77 Herr Rassbach:

    ich meinte die selbstverwalteten Pädagogischen Akademien vor 1960

    Die Einmischung der Politik in die Lehrpläne gab dem System dann den Rest.

    Ganz konkret erlebt bei einem Grillabend im Bekanntenkreis :
    ein 15 jähriger Schüler auf einem Gymnasium hat noch nie etwas von Osmose gehört,
    Dafür wird er schon jetzt im Deutsch-Unterricht auf das Schreiben von Bewerbungen getrimmt.

    Durch Zufall im Gespräch mit dem Jungen erfahren.
    Seine persönliche Einschätzung über die Motivation seiner Mitschüler zum Besuch eines Gymnasiums:

    Über die Hälfte paukt nur für die Karriere. Das vermittelte Wissen ist gar nicht von Interesse.

    #73 Frau Thiele:
    kurz und knapp antworte ich mit Nein !!!

    Mir geht es darum, das die Erkenntnisse aus der Kybernetik angewendet werden.

    Im 12. Jahrhundert hatten wir für 300 Jahre so einen Zustand des positiven Gleichgewichts.
    Die Städte und Kirchen , die in dieser Zeit entstanden, kann man heute noch bewundern.

    Die Gier nach Macht auf Kosten der Bevölkerung, bekommen wir aus den Köpfen unserer Eliten nicht mehr heraus.
    Für einen Neuanfang gibt es z.Z keine Mehrheiten.
    PS: Die Politiker sind nicht Schuld an diesem Chaos. Es sind wir selbst, die den Hokuspokus jeden Tag mitmachen.
    Dafür gibt’s dann den verdienten Lohn.
    PPS: Kämpfen wir gemeinsam dafür, die radioaktiven Wertstoffe in Gorleben einzulagern.

  29. # 79 H. Fuchs

    Sehr geehrter Herr Dr. Fuchs,

    die Deutschen sind diesem Weg gefolgt, weil man ihnen – und NUR ihnen – eine Kollektivschuld anhängen konnte, damit sie den geforderten Weltlastenausgleich finanzieren, gleichzeitig den Esel machen, in die CO2-Planwirtschaft zu führen, die als Geldvermehrungssystem zur Erhaltung der Vormacht dienen soll.

    Ihr Verweisen auf 68-er, Linke, Maoisten, KGB zeigt, wie raffiniert es war von Genscher, die wirtschaftsfreundliche FDP dazu zu bringen, Wohlstand, Marktwirtschaft und Freiheit Deutschlands an die kurze Kette der Umweltbürokratie zu legen, sodaß die Wirtschaft arglos keinerlei Verdacht schöpfte, man noch heute auf die Falschen zeigt.

    Gucken Sie sich die vier Weizsäckers an, dann müßten Sie eigentlich verstehen, wie praktisch man vom Schuldkomplex zu Auferstehung kommt, wenn man die richtigen Töne anschlägt.
    Mittler war der Ver-Bildungsexperte Picht, Intimus des Weichenstellers für die angestrebte „Weltinnenpolitik“ Carl Friedrich von Weizsäcker.
    Einen Trittin brauchten die beiden gar nicht, sie hatten ja die Münchner Rück im Rücken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hanna Thiele

  30. Sehr geehrter Herr Hofmann,
    natürlich haben Sie Recht in dem Sinne, daß Frau Merkel die Werte der Union verraten und verkauft hat. Die Frage aber ist: Waren dies auch die Werte von Frau Merkel? nach meiner Auffasung: Nein. Sie ist in einem „sozialistisch/kommunistischen“ System auf gewachsen. Das ist, was sie verinnerlicht hat. Wer wie Frau Merkel am 9.11. 89 in die Sauna geht und nicht auf die Strasse dem bedeutet Freiheit nichts. Sie ist jemand der kalt abwartet wie die Würfel fallen. ich würde Sie am ehesten mit Josef Fouche vergleichen.
    MfG

  31. In den oben stehenden Kommentaren kommen die verschiedensten Facetten zu der Einschätzung der heutigen politischen Situation zum Ausdruck. Mir fehlt jedoch noch eine Aussage dazu, warum Deutschland diesen ungewöhnlichen, ja irrationalen Weg gegangen ist und weiter gehen wird.

    Ein Erklärungsversuch:

    Die Angst vor Kernkraft ist in keinem Land so ausgeprägt wie in Deutschland. Was könnten die Gründe für das nur in dieser Form in Deutschland zu beobachtende Phänomen der Technikfeindlichkeit sein?

    Als ein wichtiger Grund könnte sich hier andeuten, wie erfolgreich ein kleiner Kern war und ist, der sich in den 68-iger Jahren gebildet hat. Ein Epizentrum für linke, kommunistische, marxistische und sonstige Splittergruppen, deren Aktivisten im Nutzen ideologischer Methoden wie Gehirnwäsche (Mao Tse-tung’s „xi nao“), Indoktrination, Desinformation, Manipulation von Meinungen, psychologischer Zersetzung und vielem mehr besonders geschult sind und die deutsche Gesellschaft schleichend, aber erfolgreich unterwandert haben?

    Könnten sich die zum Teil sehr gut organisierten marxistischen Grüppchen in die früher eher apolitischen Natur- und Ökobewegungen im Schatten der vorhergesagten Umwelt- und Klimakatastrophen eingeschlichen haben? Ist es möglich, dass sie den Mantel dieser von ihnen vorausgesagten Apokalypsen nutzen, Ängste weiter zu schüren, um die deutsche Gesellschaft in ihrem Sinne zu manipulieren (F.A.Z. vom 07. Juni 2013: „Jürgen Trittin warnt, die Klimaziele zu verfehlen: … Grüne planen nach Regierungswechsel noch mehr Belastungen …“)? Ist es ihnen mit ihrer geschickten ideologischen Vernetzung über Jahre gelungen, sich in Medien, in die Presse, in Gewerkschaften, Kirchen usw. einzuschleichen und sich in den bestehenden administrativen und politischen Institutionen auszubreiten und hoch zu dienen? Ist dies möglich?

    Hierfür gibt es verschiedene Hinweise. Beschäftigt man sich zum Beispiel etwas tiefer mit der Entwicklung (1973 bis 1985) des Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW), einer maoistischen Kaderorganisation, die von einem Zentralkomitee geleitet wurde und aus der eine Anzahl von heute einflussreichen SPD und Grüne Politiker hervorgegangen sind, ergeben sich hierzu gewisse Informationen. Denn Dank genügend finanzieller Mittel verfügte der KBW neben einer Reihe hauptberuflicher Funktionäre auch über eine außergewöhnlich gut ausgebaute informationstechnische Infrastruktur. Die Rolle der Kader war anscheinend, die verschiedensten gesellschaftlichen Konflikte aufzugreifen und eine revolutionäre Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der damaligen Bundesrepublik zu propagieren. 1985 löste sich der KBW offiziell auf, nachdem er sein Vermögen in einen Verein eingebracht hatte, der die grün-alternative Bewegung unterstützen sollte. Wäre es den Grünen ohne diese Gelder des KBW möglich gewesen, sich so schnell flächenhaft über die Bundesrepublik auszubreiten? Nach Wikipedia haben ungefähr 40 Prozent der Entscheidungsträger innerhalb der Grünen eine KBW Vergangenheit!

    Zum Beispiel: Ministerpräsident Winfried Kretschmann war früher ein aktives Mitglied dieser maoistischen Truppe. Wenn er heute öffentlich behauptet, sich von den Jugendsünden schon lange losgesagt zu haben – „an dem Irrtum knapse ich mein Leben lang“ (Cicero, März 2013) – klingt das hohl. Denn in Tokio schwadronierte er kürzlich schon wieder mit seinem langlebigen politischen Ziel (F.A.Z. vom 22. Mai 2013) nicht nur für Deutschland, sondern auch „Null AKWs“ für Japan zu fordern.

    Kann es da verwundern, wenn man annehmen kann, ja muss, dass die seit Jahren der ökosozialistischen Bewegung angehörenden Genossen mit ihren geistigen Urvätern in Deutschland heute genau das erreicht haben, was damals für diese linken Politgruppen eines der wichtigsten politische Ziele zur Machtergreifung war: Mit der schleichenden Zerstörung der marktwirtschaftlichen Wirtschaftsform und mit der offensiven Vernichtung der Kernkraft die deutsche Gesellschaft mit allen Konsequenzen zu verändern, zu schädigen. Und das gelang dem heutigen Ministerpräsident von Baden-Württemberg mit nur 15,8 Prozent aller Wahlberechtigten bei der Landtagswahl 2011! Kein Wunder, wenn fast 40 Prozent der deutschen Journalisten der grünen Ideologie zuneigen. Die hatten gute Arbeit geleistet, trotz unseres heutigen weltweiten Wissens, dass die Stromerzeugung mittels Kernkraft zu den risikoärmsten und umweltfreundlichsten Techniken gehört (UNSCEAR, 2012).

    Ein weiterer interessanter Hinweis ist in „DIE WELT“, Nr. 246 vom 22. Oktober 1986 unter dem Titel „Im Zentrum der Spionage“ zu lesen:
    „Das Ostberliner Ministerium für Staatssicherheit (MfS) begnügt sich nicht damit, von den Agenten der Hauptverwaltung Aufklärung aus der Bundesrepublik heranschaffen zu lassen, was von Interesse sein könnte. Im Zusammenhang mit der Entwicklung einer westdeutschen Anti-Kernkraftbewegung wird auch die Intervention mit „aktiven Maßnahmen“ erwogen … Wir beobachten … ein beträchtliches Anwachsen der Anti-Kernkraft-Bewegung … Diese Strömung arbeitet eindeutig gegen die Atompolitik der Bonner Koalition … für unsere Interessen. In der HVA hat die Abteilung X die Aufgabe … Desinformation … psychologische Zersetzung und Kriegsführung … Die Abteilung X kombiniert echte Sachverhalte, ausgewählte oder ‚frisierte‘ Informationen und eigene Operationen zu Gesamtkomplexen, mit denen die öffentliche Meinung im Westen und auch im Osten manipuliert werden kann … schwebten offenbar subversive Aktionen vor, die die politische Stabilität der BRD weitaus stärker belasten sollen. Er hatte die Anti-Kernkraftbewegung als Beispiel genannt … müsste man in der Umgebung von Kernkraftwerken der BRD gezielt und systematisch radioaktive Stoffe platzieren, wie sie in Atommeilern anfallen. „Dezente Hinweise an die Kernkraftgegner – unter denen das MfS einige zuverlässige Vertrauenspersonen hatte … durch das Lancieren von Meldungen über Beinahe-Unfälle oder gar durch provozierende wirkliche Unfälle bei radioaktiven Materialtransporten (??CASTOR-Transporte??) noch verstärkt werden … ich stelle eine Liste möglicher Zielobjekte zusammen und fügte Unterlagen über die bis dahin eingetretenen Schädigungen der Atomwirtschaft der BRD durch die Umweltschutzbewegungen hinzu …“.

    Die F.A.Z schreibt am 29. April 2013: „Der Spitzenkandidat Jürgen Trittin, dem heute Ambitionen auf das Amt des Finanzministers nachgesagt werden … seinen Stempel aufgedrückt. Für jemanden, der seine politische Arbeit im Kommunistischen Bund (KB) begann und dann mit der ökosozialistischen ‚Z-Fraktion‘ die Umweltpartei unterwanderte, ist dies ein konsequenter Weg …“

    Das alles klingt sehr aktuell. Braucht es noch andere Hin(Be)weise?

    Nur die Deutschen sind diesem ökosozialistischen Weg gefolgt, denn die Beeinflussung der ehemaligen DDR auf unsere Politik fand in anderen Ländern in einer derart radikalen Form nicht statt. Diese Länder wie beispielsweise Finnland, die Schweiz, Frankreich, Korea etc. etc. stehen heute – was die Sicherheit und Kosteneffizienz ihrer Stromerzeugung angeht – beträchtlich besser da als wir.

  32. GWPF, Lennart Bengtson gibt auf:

    „I have been put under such an enormous group pressure in recent days from all over the world that has become virtually unbearable to me. If this is going to continue I will be unable to conduct my normal work and will even start to worry about my health and safety. I see therefore no other way out therefore than resigning from GWPF. I had not expecting such an enormous world-wide pressure put at me from a community that I have been close to all my active life. Colleagues are withdrawing their support, other colleagues are withdrawing from joint authorship etc.“

  33. Frau Thiele #73,

    ich glaube, ich habe Herrn Peters auch nicht richtig verstanden. Aus #54 entnahm ich, es geht um die Deformation unseres Bildungswesens- seine „Bildungsakademien“ kenne ich nicht.

    Deshalb habe ich Frau Iserbyte- Bildungswesen unter Reagan und Whisleblower- und Frau Birkenbiehl verlinkt, die beide von der unglaublichen Programmierung durch Bildung berichten.

    Wir haben keine Bildung mehr, sondern eine angstbasierte Abrichtung, ala Wilhelm Wundt und Pawlow , zum artigen und verblödeten Konsumenten.

    Wie konnte das Orwell wissen?

  34. @Ulrich Wolff #75
    Und was hat Fr. Merkel damit gewonnen?!
    Sie hat die Werte der Union komplett an eine grünsozialistische Ideologie verkauft, nur um für die Unions-Anhänger an der Macht zu bleiben?!

    Diese Frau versenkt, mit Ihrer Willkür Politik, ihr eigenes Werte-Boot (Volkswirtschaft). Mit dem Glauben an eine grünsozialistsiche Ideologie (Böses CO2, Klimaschutz, Erneuerbares Energie, E-Autos, Energieeinsparverordnung usw.) um dann weiter unter einer Mangel- und Armutsgesellschaft bei den Grünsozialisten als „Einäugige“ unter den „Blinden“ weiter regieren zu können.

    Nochmal! Mit der Energiewende/EEG wird die Eenrgieversorgung und die Wirtschaft – Wohlstand der Bürger massiv beeinträchtigt und zum Schluss vernichtet. Wenn die Merkel es ernst meinen sollte mit dem „Zum Wohl des Volk“ zu regieren, dann sollte sich schnellsten ihre passive Machtverwaltungsstellung aufgeben und aktive diese Energiewende/EEG rückgängig machen und die Klimawissenschaft neu ausrichten (CO2 Neutral betrachten).
    Danke!

  35. #68, Hofmann, M, zur Erinnerung:

    Der Ausstieg aus Industrie, Infrastruktur und Forschung zur Kernenergie war bereits vollzogen, als auf dem Höhepunkt der Hysterie mit der Novellierung des Atomgesetzes von 2002 die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den EVU vom 14. Juni 2000 juristisch fixiert wurde. Die vorzeitige Stilllegung des Kernkraftwerks Stade erfolgte am 11. November 2003. Am 11. Mai 2005 folgte das Kernkraftwerk Obrigheim. Die Strommengen für Biblis A, Biblis B und Neckarwestheim waren inzwischen soweit erschöpft, dass sie 2010 hätten abgeschaltet werden müssen. Die Reststrommenge von Brunsbüttel reichte nach dem Konsens noch bis 2011.

    Mit der Novellierung 2010 beschloss der Deutsche Bundestag am 28. Oktober 2010 mit schwarz-gelber Mehrheit, dass die Betriebszeiten der vor 1980 gebauten sieben Anlagen um acht Jahre verlängert und die der zehn übrigen Atomkraftwerke um 14 Jahre verlängert werden.
    Mit der Novellierung 2011 auf Initiative von Frau Merkel bestätigte der Bundestag mit großer Mehrheit den Atomausstieg und beschloss ein weiteres Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes vom 31. Juli 2011. Am 8. Juli billigte der Bundesrat das geänderte Atomgesetz und sechs Begleitgesetze.

    Die (nach Laufzeitverlängerung) vorzeitige Abschaltung der 8 KKW ist noch streitig, die Umsetzung der Abschaltung der restlichen KKW gegenwärtig eine Illusion.

    Offenbar hat Frau Merkel in Kenntnis der Kernschmelze in Fukushima den professionellen Angstmachern geglaubt, kurzerhand das Angstobjekt Kernenergie von der politischen Bühne entfernt und so Ihre Wiederwahl gesichert!
    Ein politisch völlig normales Verhalten, oder kennen Sie etwa Abweichler von solcher Linie?

  36. # 68 M.Hofmann

    Frau Merkel braucht Vasallen, die sie auf den Schild heben und dafür sorgen, daß sie oben bleibt.
    Sie hat die Kernkraft für die Wirtschaft (BDI und Co.) fallen lassen, denn die wollen an Unsinn verdienen und sie beschafft das Geld für den Unsinn über Belastung der Fossilen (wobei ihr die Kernkraft-Deppen helfen mit ihrem Klimageschrei um CO2)

    Ihre Vasallen aus den deutsche Vorstandsetagen sind ihr überaus brauchbar, denn sie nehmen ihr sogar den miesen Job der Verblendung der Bürger ab.

  37. # 71 Ferdinand Peters

    Sie wiesen an anderer Stelle – positiv – auf Systemforscher und Kybernetiker hin.
    Meinen Sie wirklich, die würden die Menschen ändern, bzw. das menschliche Miteinander verbessern?

  38. Deutschland als Nabel der Welt oder doch nur eine engagierte Diskussion über einen globalen Krümel? – Energiewende, Klimawandel, Atomausstieg oder Müllentsorgung in Deutschland interessiert die Welt ebenso wenig wie „Aufstieg oder Fall der Bundesrepublik.“ – Auch jeder Deutsche kann heute unzensiert im Internet (z. B. bei „Scribd“) seine Gedanken veröffentlichen und jedermann wird auf Wunsch (z. B. durch Google) zum Ziel geführt!

    Wie ein roter Faden beherrscht „Angst auf Objektsuche“ auch hier viele der Diskutanten. Darf ich versuchen zu relativieren? –

    Deutschland lebt trotz aller erkannten und aufgezählten Fehler wie die Made im Speck. 65 GW Windkraft und Sonne in einem Netz, das 45 – 80 GW braucht und aufnehmen kann, decken durch Zwangseinspeisung in 2013 einen Beitrag von 13 %. Der Strompreis von 28,5 Cent/kWh wird klaglos bezahlt.

    Kein weiteres Kernkraftwerk, und kein Kohle- oder Gaskraftwerk ist entbehrlich. Die Bundesnetzagentur muss und wird daher (trotz existierenden Ausstiegsgesetzes) jede Abschaltung solcher Kraftwerke (kostenpflichtig für Verbraucher oder Steuerzahler) verbieten. Potentielle Investoren in den EE Unsinn sind Mangelware. (Von einer Regierung, die Kraftwerke unwirtschaftlich macht oder sogar enteignet, können nur geistig Behinderte eine Subvention über 20 Jahre erwarten!) –

    Plutonium und Uran im „Atommüll“ sind „Wertstoff“, auf den „der kleine Rest der Welt“ bereits heute das Auge wirft.

    Nach meinem Verständnis werden sind Fakten dabei, die Transiente von Energiewende in eine Politikwende zu erzwingen. Die AfD (Affen für Dummköpfe) kann das weder fördern noch verhindern! Noch einmal mein Hinweis auf Details: http://tinyurl.com/ophwjr4

  39. #58 Herr Rassbach:

    dieser Hinweis zu Frau Birkenbihl ist sehr interessant.
    Bemerkenswert ist die Art und Weise, wie Sie Zusammenhänge vermittelt.
    Grundsätzlich pädagogisch auf hohem Niveau.
    Diese Begabung kann man aber leider nicht lernen.
    Und das wurde in den Bildungsakademien direkt erkannt.
    Ihre Skepsis verstehe ich ja. Die Welt wird doch nicht in 50 Jahren untergehen und jeder geht dann noch einmal vor die Tür zum Kehren und bereitet sich auf die Himmelfahrt vor.

    Die Naturgesetze werden sich in den nächsten 1000 Jahren nicht ändern.
    Was sich ändern wird ist der Mensch.

    PS: geschrieben nach 30 Minuten

  40. # 67 Rainer Manz

    Meine Zustimmung zu Ihren Sätzen möchte ich noch mit einem Hannah-Arendt-Zitat ergänzen: „“Die wenigen, die wissen, was Freiheit ist, müssen zusammenhalten. Es sind nicht so viele. Respekt genügt nicht. Sollen denn die Gauner wie Kletten zusammenhängen und sich in der ganzen Welt instinktiv unterstützen?“

  41. Beim heutigen(13.05.2014) Tagesgespräch WDR5 war der Gesprächsgegenstand das Anliegen der Stromkonzerne die Verantwortung für die AKWs dem Staat zu übertragen. Was eine gewisse Beziehung zum Thema Endlagerung hat. Fachmann im Studio war Herr Döschner, das ist ungefähr so, als würde man Herrn Uli Hoeneß als Schiedsrichter beim Pokalendspiel München gegen Dortmund einsetzen. Die Kosten für den Ausstieg steigen, sowie die Zeiträume der Gefährlichkeit der Brennstäbe, in astronomische Höhen. Es werden wohl nur Zahlenangaben oberhalb 1 Milliarde als den Tatsachen entsprechend angesehen und bald wird nicht mehr „nur“ von Billiarden sondern Trilliarden geredet werden. Ein Hörer schlug vor, die radioaktiven Stäbe in den gesicherten Gebäuden zu belassen, was mit negativen Bedenken bedacht wurde. Wenn ein, auf Grundwasser nicht gefährdende, hingerichtete Unterbringung des Mülls garantiert werden kann, was für monetäre Aufwendungen, außer denen die beim Transport entstehen, fallen dann noch an? Das sind keine Gefangenen deren Unterbringung Geld kostet! Ich denke monatlich zu erstellende Expertisen von Fachleuten; auf 1+x Million Jahre hochgerechnet, das könnte ins Geld gehen.
    Die günstigste Lösung ist die Kernkraft weiter zur Energiegewinnung nutzen und die Politiker, samt ihren Stichwortgebern, als Risiko verursachend, einzulagern.
    Wir brauchen eine neue Partei! Ein BgVv ein Bündnis gegen Volksverdummung !

  42. @Hanna Thiele #66
    Für mich stellt sich die Frage…Hat die Merkel die Kernkrafttechnik aus lauter Boshaftigkeit (Politischer Macherhalt) oder aus Unwissenheit fallen lassen.
    Der Ausruf der Ethik-Energiewende könnte ich ja bei der Merkel noch als Naiv und Unwissend berücksichtigen. Aber spätestens beim Studium des EEG hätte dieser Merkel Dame der verherrende Schaden, der durch das EEG und damit durch die Erneuerbaren Energien (Energiewende) für unsere soziale Marktwirtschaft und damit für unseren industriebasierenden IT-Wohlstand mit Sozialsystemanhang auffallen müssen.

    Meiner Meinung nach bracuht ein Politiker (Kanzler) eine fundamentale Ausbildung/Studium im Fach der Volkswirtschaft und Prozessabläufen. Sowie in Risikoeinschätzung.
    Nur wer den volkwirtschaftlichen Überblick und Prozesse behält und versteht, kann das Beste als Kanzler für sein Volk/Gesellschaft herausholen.

  43. @ 62 Frau Thiele
    Wir werden sicher nicht auf einen gemeinsamen politischen Nenner kommen. Zu unterschiedlich sind unsere Sichtweisen und die Gewichtungen. Aber das ist (für mich) gar nicht wichtig. Viel wichtiger ist, daß wir Kritische und Unzufriedene den am Ende gemeinsamen Feind erkennen und benennen, nämlich den Geist der Unfreiheit, der da in allerlei Gewändern sein Unwesen treibt und mit der Langzeitstrategie des (nur scheinbar verschwundenen) Sowjetkommunismus und den Absichten der internationalen Hochfinanz seine Kraft für die nie aufgegebene Weltherrschaft gefunden hat und der bei den dafür leider mental empfänglichen Schuld- und Sühne-Deutschen und insgesamt in den westlich und europäisch geprägten Ländern seine begierige Anhängerschaft in allen Schichten vorzugsweise der Eliten findet. Das mag nun pathetisch und verschwörungstheoretisch klingen, aber der Geist der Unfreiheit bestimmt (zunehmend) unser Leben.

    MfG

  44. # 65 M. Hofmann

    Frau Merkel konnte die Kernenergie fallen lassen, weil sich diese über die CO2-Lüge selber wehrlos gemacht hatte, zum Spielball geworden war, sich selbst kastriert hat.

    Ich fürchte, das wird zum Flächenbrand für die deutsche Wirtschaft, die nun ebenfalls in der CO2-Lügenfalle sitzt, sich zwiebeln lassen muß, weil sie Stolz und Anstand selber abgegeben hat, um Privilegien zu erheischen, sprich: Sie hat die Marktwirtschaft verraten.

    Gestern im FAZ-Interview VCI-Präsident Kley: Kley beklagte ein „Zitierkartell, über das „herrschende Meinung“ entstünde, die als „angeblich wissenschaftlich fundiert ins Netz'“ wandere.
    Ich habe Kley um wissenschaftlichen Nachweis für die CO2-Schuld der Menschen am Klimawandel gebeten, mal sehen, ober er antwortet.
    Denn solange Lobbyisten der Chemiewirtschaft Frau Merkel bei ihrer verlogenen CO2-Politik stützen, ist sie fein raus.

    Wenn Frau Merkel dann dereinst auch die Chemiewirtschaft fallen läßt, kann sich auch diese nicht beklagen. Frau Merkel wird sogar Beifall kriegen, denn tatsächlich steht die Wirtschaft ja als Schmarotzer da, Schmarotzer auf Kosten der wirtschaftlich Schwachen, die Probleme haben, Miete und Strom zu bezahlen wegen VCI-verursachtem Dämmwahn.

  45. @ Hanna Thiele #57
    Die deutsche Energie- und Wirtschaft POLITIK hat hier für Klarheit und Offenheit zu sorgen.
    Die Kernkraft wurde von dieser grünsozialistischen Energiepolitik einer schwarzen Merkel fallen gelassen. Und diese CO2-Klimaschutzkanzlerin wird nach und nach ALLES FALLEN lassen, was irgendwie mit diesen „bösen CO2“ in Verbindung gebracht werden kann.
    Es ist diese grünsozialistische Gutmenschen Energie Ideologie, die in die deutsche/europäische Politik einzug gehalten hat. Und die Schwarze Merkel Kanzlerin aus Deutschland war und ist der Steigbügelhalter für diese neue Grüne Sozialistische Diktatur.
    Marktwirtschaft und die Freiheit der Menschen in Deutschland und Europa wird mit Gesetzen außer Kraft gesetzt. Das EEG ist das größte freiheitsberaubende Gesetz. Energieeinsparverordnung ein weiteres usw.

    Die Politik ist der Gutsherr, der über die Gesellschaft (Knecht) bestimmt. Und anstatt der Gutsherr (Politik) aus dem Knecht (Gesellschaft) einen gleichberechtigen Bürger (Politik Beteiligung/Mitsprache Recht) macht, geht er den entgegengesetzen Weg. Mit noch mehr Verbots- und Bevormdungsgesetzen wird somit aus einer „Knecht“ Gesellschaft eine Gesellschaft der Sklaverei.

  46. #50: W.Rassbach
    #58: W.Rassbach

    Also ist der Energiesektor ein riesiges Geschäft, bei dem man sehr viel Geld (sicher, weil risikolos) verdienen kann. In Zeiten so niedriger Zinssätze, praktisch gleich Null, ist der Zinseszinseffekt tot, für den normal Sterblichen. Die Möchtegern-Unsterblichen erhalten einen riesigen realen Zinsvorteil. Es ist nicht zu fassen.

    Über diesen Menschen, Galen Winsor, soll bei EIKE schon berichtet worden sein. Im Archiv habe ich den betreffenden Artikel auch schon sehen dürfen.

    Mit sehr freundlichen Grüssen, an den verehrten Herrn W. Rassbach

    P.S.: Vera F. Birkenbihl versteht etwas vom Lernen lernen, wenn mich nicht alles täuscht. Mir war der Name dieser Person schon vorher bekannt. Das Video muss interessant sein. Und diese Geheimgesselschaft Skull & Bones soll es tatsächlich geben, und mit Yale (USA) zu tun haben. Wieviel dran ist, weiss ich nicht. Bei Gelegenheit schaue ich es mir vielleicht an.

    P.P.S.: Danke, dass Sie mich wieder an diesen wertvollen Menschen (Galen Winsor) erinnern, ich werde mich nach meinen anderen Hausaufgaben (T. Heinzow, Dr. Kuhnle, Dr. Paul) daran setzen.

  47. #59: Rainer Manz

    Sehr geehrter Herr Manz,

    ich bin ein Schaf, und ich habe ein paar Freundinnen mitgebracht. Wir klatschen jetzt mal. Bravo. [Schafe klatschen und erzeugen eine Welle der Begeisterung!!]

    Ihnen und (!) Ihrem Artikel zu Ehren. 🙂

    Mit sehr freundlichen Grüssen

  48. # 59 Rainer Manz

    „Es wäre Zeit damit anzufangen“ – einverstanden.
    Anfangen bei den Regeln.
    Es gibt ja inzwischen genug Kreise, die daran arbeiten, frei von eigenen Interessen, mit denen kann man sich vernetzen, ich mache das jedenfalls.

  49. #55: Hofmann,M

    Den Kirchen, beiden, der Evangelischen sogar viel mehr, viel, viel mehr, laufen deren Schäfchen davon, wie viele Beobachter, zu recht feststellen. Die Evangelische ist ein Haufen Elend, und längst unter Kontrolle des Feindes. Der einzig (!) wahre und ernst zu nehmende Gegner ist noch die Katholische Kirche. Der Knochen, welchen der Hund niemals (!) kriegen wird, welchen er aber verzweifelt will. Leider arbeiten die in hoher Verantwortung stehenden Menschen an deren Zerstörung, weil eine bestimmte dumme Toleranz intellektuell nie verstanden worden ist. Diese neue Toleranz ist ein Werkzeug der Unterdrückung und Versklavung.

    Die neue Toleranz ist gegenüber jedem Verbrechen und alles tolerant, aber nicht (!) gegenüber einem einzigen christlich-jüdischen Wert. Sobald ein echter Christ seinen Finger hebt, wird er niedergemacht. Unzählige Tatsachen belegen es. Und die (von Humanisten kontrollierten) Massenmedien schweigen und vertuschen, absichtlich.

    Dass diese Menschen sich mit den antikapitalistischen Kräften verbündet haben wollen ist krank, weil keine Basis dafür vorhanden ist. Und Kernkraft hätte auf einem und jedem Kirchentag nichts zu suchen. Das (!) ist ja schon (!) ein Zeichen, dass die nicht richtig ticken. Die Kirchen sind krank, sie liegen im Sterben, obwohl (!) beide das beste Originalmaterial in deren Händen haben. Nein, wer diesem Land eine rosige Zukunft wünscht, der muss eine Lösung für diesen Abgrund finden. Da gibt es (aber) nur eine einzige Richtung, und die wollen die weggelaufenen Schafe auch nicht. Die haben gefallen an der Lüge. Daher, der Weg ist Zerstörung. Sanft, langsam. Dieses Land wird bankrott gehen. Das ist sicher. Die werden die Verschuldung nie mehr in den Griff kriegen. Der angebliche Humanismus ist ein falscher Prophet. Es ist nur zu hoffen, dass viele von diesem falschen Zug noch abspringen werden und die Wahrheit erkennen wollen. Die Tatsachen sind da.

    Man kann diesen beiden Kirchen nur wünschen, dass die Kirchensteuer endlich abgeschafft wird. Ein für allemal, diesen lauwarmen Verrätern, deren zu warmes Nest berauben. Probleme müssen an der Wurzel gelöst werden, sonst werden die zur Plage. Und die Pandaroabüchse der Energiewende ist nicht aufzuhalten, weil die Vernunft keine Rolle hier mehr spielt. Ich würde mich gerne irren. Nichts lieber als das. Ich bin ein Mensch und ich liebe die Demut. Menschen irren. Und ich baue (eigentlich) lieber Kartoffeln an.

    Auch hier: Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Wenn es G–T, also die Unschuld, nicht geben sollte, dann wird die Lüge sich durchsetzen. Es ist niemand da, der sie sanktionieren könnte. Den Opfern des Stalinismus, von Mao, Ruanda, Hitler, der vielen vielen eiskalt geplanten Morde im Bauch der Frau, von Diebstahl, sonstige Gewalt, des Dreissigjährigen Kriegs, 100-jähriger Krieg, der brutalsten und mörderischten Christenverfolgung in Japan (17. Jahrhundert, oder 18?) bleibt für immer die Gerechtigkeit versagt. Zum Glück sprechen Tatsachen eine ganz andere Sprache. Wie bereits geschrieben, condicio sine qua non, ist die Demut. Ohne diese unbestechliche und unantastbare Edle geht nichts.

    Und über die Lüge will niemand gerne sprechen, es tut weh, das tut immer nur eine mutige Minderheit.

    P.P.S.: Und was hat die Armut zugenommen, die versteckte. Über Energiearmut in Haushalten, der Wahnsinn par excellence, wird nicht ernsthaft geredet. Und wer hätte eine so niedrige Zinsphase, über so einen langen Zeitraum, sich jemals erträumen lassen. Allein diese entgangenen Zinseinnahmen. Das trägt alles die Handschrift des Atheismus. Alles. Energie und Geld zerfliesst woanders hin.

    P.P.P.S.: Und noch ein letztes Mal vom mir, einem Schaf, eine Bemerkung, zu den deutschen Kirchentagen. Da tummeln sich jetzt, die Feinde, alle Feinde, der Kirche. Die werden auch noch extra eingeladen. Das ist in etwa so, als ob man seine besten Töchter mit einem Vergewaltiger, in den gleichen Raum einschliessen täte. Dümmer geht es wirklich nicht mehr. Nix gegen die Kernenenergie, aber wenn ich dort Chef wäre, dann würden die Wände wackeln. Kernenergie, nur auf einer Extra-Veranstaltung. Und dann ja, warum nicht, unter kontrollierten Bedingungen. Das wäre so, als ob die kommunistische Partei alle Kapitalisten der Welt einladen würde, angefangen von den Zockern, bei den Hedge-Fonds, um sich von denen beraten zu lassen. Tun die Kommunisten dies? Die Kirchen haben nur dann eine sinnvolle Funktion, wenn sie unabhängig bleiben wollen. Dies bedeutet, allen Gewerkschaften, Politikern, einen sanften Tritt in den Popo zu geben, und Tschüss. Unabhängigkeit ist Pflicht. Theorie, aber auf dieses Ziel ist hinzuarbeiten, in der Praxis.

  50. #56: Hanna Thiele

    Verehrte Frau Hanna Thiele, 🙂

    ich habe Ihren Wink mit dem Zaunpfahl begriffen, natürlich. 🙂

    Die Energiewende, oder das CO2, sind eine Folge von einem sehr wichtigen Verlust, welches ich hier relativ deutlich habe sagen dürfen, und allein dies ist in Deutschland fast unmöglich geworden, so viel zu der angeblich existierenden Freiheit, sei sie wissenschaftlich oder nicht, in diesem wirklich einzigartigen Land. Die Logik und die Vernunft sind längst zu Grabe getragen. Auch haben die die Kontrolle längst verloren. Ein Rückzug ohne Gesichtsverlust ist nicht mehr möglich, wie der verehrte Herr M. Limburg, hier kürzlich schrieb. Der Garant der Vernunft ist die Katholische Kirche, immer gewesen. Oh je, was wird man jetzt auf mich einschlagen wollen, vielleicht. 🙂

    Warum versteht eigentlich der linke Extremist, oder Faschist, es sind nur Wortspielereien, Haarspaltereien, denn beide, sowohl der braune als auch der neuerdings grün-linke Faschist, haben den gleichen Ziehvater, und beide, der braune und der neue grün-linke hassen sich, wie die Pest, den Ayatollah in Teheran nicht? Die bauen gerade an der Atombombe. Und die sagen auch, was die damit machen wollen. Und die Anbeter des scheinbar Heiligen Ludwig Feuerbach schauen zu und tun nix. Warum? Beide, sowohl der angeblich religiöse Ayatollah als auch der menschenverachtende Humanist haben eine konträre Weltanschauung. Welche nicht zu versöhnen ist. Der Ayatollah lacht und spottet über die speziell europäischen Humanisten in Teheran. Nur? Im gesamten Raum, dort, und tritt die Menschenrechte mit Füssen, es fliesst Blut, und grauenvolle Sachen spielen sich ab. Der Humanist in Europa raucht sein Pfeifchen und sagt sich: Sollen diese (angeblich) zurückgebliebenen Trottel sich doch die Köpfe alleine zusammenschlagen, ich halt mich da raus. Ich bin längst weiter. Wirklich?

    Der linke Extremist nimmt den Ayatollah nicht ernst, weil er den anderen für einen Schwachkopf oder einen Verrückten hält. Der linke Mensch hört zwar vielleicht zu, versteht aber die Signale nicht richtig, bzw. zieht daraus nicht die richtigen Konsequenzen. Und umgekehrt, der Ayatollah, will auch kein Verständnis haben, sondern im Gegenteil, purer Hass, und der setzt auf Unterdrückung, der Frau, und so weiter, alles hat sich diesem Menschen zu unterwerfen. Wer es wagen sollte dessen Gebote zu verletzen, der bekommt einen Faustschlag. Und wenn einer nicht reichen sollte, dann noch mehr. Wer hat denn den Krieg in Syrien entfacht? Waren es nicht auch die humanen Atheisten in den USA?

    Die böse Wette läuft. Die Linken sagen, die werfen nicht, die tun nur so. Wissen tun sie es aber nicht. Und eines ist jetzt schon klar. Die gesamte Linke küsst den Lobbyisten aus Teheran, den Ayatollahs, winselnd die Füsse. Die Ayatollahs, wenn die dort husten, dann wackeln bei den grünen Faschisten die Wände. Jeder Wert, welcher den Linken heilig sein will, auf den pfeifen die Ayatollahs. Alles wird gebrochen.

    Eine wertfreie Wissenschaft ist unmöglich. Das ist ein Ammenmärchen, und widerlegt. Wäre es nicht CO2, dann wäre etwas anderes erschienen.

    Da sind die Daten. Stop. Messerscharf(er Schnitt). Und dann kommen sehr viele Interpretationen. 7 Milliarden? Und jetzt kommt der Software im Kopf die (!) entscheidende Rolle zu. Es gibt keine Neutralität, kein sicherer Ort. Die Software im Kopf gibt den Weg vor.

    Die grünen Irren handeln, innerhalb derer sogenannten Weltanschauung, logisch und korrekt. Das ist die Konsequenz. Wer die Mutter Gaia anbetet muss die Umwelt über alles stellen. Und da diese Menschen nicht aussterben wollen und werden, ist der Kampf schon verloren. Die Energiewende rollt, und es wird Sieger geben und Verlierer. Und was davon übrig bleibt, wird neu verteilt. Wer hätte jemals, in seinen kühnsten Träumen sich vorstellen können, dass Kinder von Atheisten glühende Verehrer der Mutter Natur werden würden? Die Umweltsünde existiert also doch. Und die Bestrafung folgt, bei Fuss. Und genau dies von den Menschen, die die Sünde immer bekämpft haben und über diese nur gespottet und gelacht haben.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Ludwig Feuerbach (1804-1872) ist der eigentliche Begründer oder Vater des neuzeitlichen Atheismus. Er zählt mit Karl Marx, den (!) er (!) nachhaltig (!) beeinflusst hat, zu den sogennanten Junghegelianern. Und Hegel hatte einen Knoten im Kopf und war eine riesige Katastrophe für dieses Land. Der hat das gesunde Denken schon damals zerstört.

    P.P.S.: Ich habe immer von einer anderen Energiewende geträumt, und zwar eine, die uns völlig unabhängig macht, politisch, von den Wahnsinnigen im Mittleren Osten, diesen religiösen Faschisten. Dere Farbe ist auch grün, übrigens. Kein Zufall? Der Witz der Geschichte ist also, der grüne Virus macht uns also noch abhängiger von Russland und dem Mittleren Osten.

  51. @52 Frau Thiele

    Wie kann ich am Kern vorbeischrammen, wenn Sie den Kern noch gar nicht berührt haben? Mit Ihren sinnbildlichen Zahnschmerzen stochern Sie erst im Eiter und an den Entzündungsherden rum und sprechen von Zahngesundheit bei bereits verfaultem Gebiss, während ich schon lange bei den Ursachen der Zahnschmerzen bin.

    Oder interessierter gefragt: Wann darf ich mir mit 81 anderen Millionen und die denn sich eine rechtsstaatsgemäße Verfassung geben? Nicht für meine „Manz-Gesellschaft“, wie es Herr M. Hofmann einmal bezeichnete, sondern für meine Heimat. Schön dolle, wie Sie das nämlich lehrbuchhaft schreiben. Jedoch gilt auch, daß eine Demokratie genauso die Abschaffung einer rechtsstaatsgemäßen Verfassung ermöglicht, wie es 1933 geschehen ist. Man hat zwar 1949 deswegen Hemmnisse in das Provisorium GG versucht einzubauen, ok. die mögen sogar bis heute funktionieren. Nur die anderen Schlupflöcher für totalitär Gestricktes sind nicht geschlossen und deswegen auch gerne genutzt worden, ganz rechtsstaatlich oder zumindest gedeckt wenn dem nicht.

    Sie rechtfertigen ein System, bei dem es erlaubt ist, daß ich, weil angenommen legitimiert und hoheitlich berufen, Ihnen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung die Hälfte und mehr Ihres Einkommens abziehe und Ihnen dazu in vielen Bereichen Ihres Leben hineinbestimme, was gut und richtig für Sie sei. Sie haben nur Glück, daß ich weder legitimiert und hoheitlich dazu berufen bin geschweige denn, daß mein Interesse und meine Intension sich darauf gründet. Allerdings gilt das nur für mich und nicht für andere. Eben das ist faul in meiner Heimat, daß die schönen Drehbücher in der Umsetzung zu nicht mehr als zu miserablen B-Movies und Flops („Energiewende“) führen, die ihr Geld nicht wert sind, daß wir täglich dafür bezahlen müssen.
    Frau Thiele, ich war lange genug im Öffentlichen Dienst tätig um mich bis heute mit Grausen an die „sachgerechten Entscheidungen“ der politischen Gremien zu erinnern. Das hat mich mit aus dem ansonsten interessanten Dienst für die Gemeinschaft gebracht, nämlich meine eigene lehrbuchhafte Wunschvorstellung über Demokratie und die Konfrontation mit der Staatsbürokratie und den Entscheidungsgremien einschl. dem Parteiengeplänkel und Klüngel, gekrönt von der Anmaßung und Verblendung der die Demokratie vergötternden Zeitgenossen. Nichts ist wohl so schlecht gemacht, als das es nicht noch schlechter machen lässt. Wir wollten es besser machen als unsere Vorfahren, nicht schlechter. Es wäre Zeit damit anzufangen.

    MfG

  52. #54: Ferdinand Peters,

    da kehrt sich nichts mehr um. Aus Deutschland ist das Land der Dichter und Dämmer geworden, jeder einzelne müsste sich deprogrammieren.
    http://tinyurl.com/jwneh7z
    Vera F. Birkenbihl -Vortrag: “Viren des Geistes”
    auf youtube.

  53. # 55 M. Hofmann

    Grundversorgung ist tatsächlich ein gesamtgesellschaftliches Projekt.
    Es ist auch ordentlich zu regeln, wenn man die Aufgabenstellung unter der Maßgabe der Gegebenheiten, der Wirtschaftlichkeit und technisch-physikalischen Möglichkeiten abarbeitet.

    Hier ist doch was ganz anderes passiert: Man hat die Stromversorgung als Erpressungsfaktor instrumentalisiert, was ja geht, da ohne sie nichts läuft.
    Man hat Themen zu einem ungenießbaren Brei vermixt, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.
    Über die Stromversorgung sollte die Gesellschaft umerzogen werden, zusätzliche Staatseinnahmen generiert werden, und über die künstlich herbeigeführte Versorgungskrise sollte die EU fest zusammengeschweißt werden – eine Mischung aus Überrumpelung und Vergewaltigung.

    Die Stromversorgung wurde zum Ersatzschlachtfeld für einen politischen Krieg, der nicht mit offenem Visier und politischen Argumenten geführt werden soll aus welchen Gründen auch immer.
    Die „Deutsche Schlacht um Strom“ wird als die verlogenste Schlacht aller Zeiten in die Geschichte eingehen, sie ist so blöd, daß sie sämtliche Schildbürgerstreiche dieser Erde in den Schatten stellen wird.

    Sie hat in ihrer Blödheit kaum etwas mit dem Kampf um Ressourcen zu tun.
    Es gibt einen „Markt“ bezüglich der Ressourcenlage, es gibt auch die politische Pflicht jeder Regierung, Ressourcensicherung im Auge zu haben.
    Bei der realen Stromversorgung, dem Verbundsystem gibt es KEINEN „Markt“.

    Bei der Stromversorgung ist Systemsicherheit das Kriterium, die aber wurde mit der CO2-Lüge, dem resultierenden Vorrang für CO2-Freiheit und Einführung einer verlogenen Schein-Liberalisierung aus dem Lot gebracht.
    Die Kernkraft ist es, die als Urheber die CO2-Lüge abräumen muß, dann kann die Abwägung der Pro-und-Contra-Argumente aller Stromerzeuger beginnen, das ist eine klare und zu bewältigende Angelegenheit.

  54. # 49 Katrin Meinhardt

    Ich muß Ihnen widersprechen, sehr geehrte Frau Meinhardt, mir geht es nicht um das Weltbild der Weizsäckers, sondern um deren konkretes Handeln.

    Es ist auch nicht nötig, mich „auf den richtigen Weg“ zu sehen, oder mich da hinzubringen. Was mich stört, das sind Blockaden, denn sie lähmen. Sie stören mich ganz besonders, wenn sie von Anonymus an der falschen Stelle errichtet werden.

    Ferdinand Peters sprach von „Stein ins Rollen bringen“, genau das ist nötig, um Blockaden zu lösen. In diesem Sinne verstehe ich mich als Anreger, Anstößer, was diejenigen anstößig finden, deren Kreise ich störe.
    Wo die angestoßenen Steine dann hinrollen, das weiß man nie genau, auch wenn man der festen Meinung ist, an der richtigen Stelle mit dem nötigen Augenmaß anzustoßen.

  55. @Hanna Thiele #30

    Ein Gesamtgesellschaftliches Projekt, wie den Aufbau und der Absicherung einer Energieinfrastruktur bedarf immer einer breiten gesellschaftlichen Zustimmung, wenn man nicht gerade in einer „demokratischen“ Merkel-Politik-Diktatur via Ethik-Rat, Energiewende und EEG lebt.
    Und in Deutschland ist immer noch der größte Teil der Bevölkerung christtlich geprägt (evangelisch/katholisch). Um also gewisse Perspektiven und Gesellschaftliche Projekte (wie es ja eine Energieversorgungssystem für die Gesellschaft ist) vorzustellen, bedarf es einer Institution, die in einer Gesellschaft sehr stark verankert ist. Und die Kirschen waren und sind immer noch so eine Institution für unsere Gesellschaft. Egal ob man jetzt an Gott glaubt oder nicht.
    Auch die Abzocker und Volksvermögensvernichter der politisch diktierten Energiewende/Erneuerbaren Energien haben dies erkannt und haben so gleich auch die zwei großen Kirchen in Deutschland mit Rendite- und Geldvermehrungsversprechen über Beteiligungen bzw. Eigennutzung von Windrädern, Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen geködert. Korruption war auch hier sehr stark verbreitet.
    Die Rechnung dieser Bestechlicheit, Korruption an das EE-Glaubensbekenntnis bekommen die Kirchenverreter nach und nach jetzt präsentiert.

    Im Gegensatz zur Kernkraft ist und bleibt die sog. Erneuerbare Energie Glaubenswelt eine perfide Abzocker und Subventionswelt (Umverteilungswelt).

    Im weltweiten Energiemarkt ist und bleibt die Kernkrafttechnik den Erneuerbaren Energietechniken marktwirtschaftliche und volkwirtschaftliche (wertschöpfender Wohlstand für eine Gesellschaft) Haushoch überlegen.
    Und da hat die Kernkraftbranche beim Kirchentag keine falschen Versprechen für die Gesellschaft von sich gegeben.
    Und nicht nur der Kirchentag, sondern auch zusehends die Gewerkschaften und Medien spielen eine sehr große Rolle (neben der Politik), wenn es darum geht ein gewisses Für oder Wider einer gesellschaftlichen (Energiegewinnungs- und Versorgungsinfraktstur Technik bzw. auch Wissenschaft) in die Gesellschaft hinein zu vermitteln.

  56. #50 W. Rassbach

    „Das heißt aber auch, die sg. freie akademische Bildung und Forschung gab es damals schon nicht mehr, ich finde nur Galen, der sich darüber lustig machte.“

    Es gibt Sie doch noch, die Menschen mit dem klaren Blick.
    In dieser Aussage liegt der Schlüssel zur Umkehr.

    Mit der Abschaffung der Bildungsakademien und der Eingliederung der Pädagogen in den Universitätsbetrieb nahm das Schicksal seinen Lauf.
    Und das Alles für eine Lohnstufe mehr.

    Theoretisch abgehandelt sind diese Zusammenhänge in den Grundlagen der Regelungstechnik.

    http://tinyurl.com/lnqhrqm

    Mit dem Begriff Kybernetik versuchten, Fredeic Vester in Deutschland und viele ernst zunehmende Wissenschaftler in der Vereinigten Staaten, darüber aufzuklären.
    Vergebens, weil dadurch jeder für sich erkennen konnte, des Kaisers neue Kleider an seinem eigenen Leib zu sehen.

    Früher oder später kommen wir an dieser Erkenntnis aber leider nicht vorbei.

    #52 Rainer Manz:
    Sie haben es erkannt. Emotionslos und Konsequent.
    Wir haben es alle in der Hand.
    Wir können zum besseren Einstieg für einige Tage das Licht ausgehen lassen.
    Es geht aber auch mit der Erkenntnis :

    Strategischer Rückzug ohne Gesichtverlust.

  57. # 52 Rainer Manz

    Viele Worte am Kern vorbei.

    Eine Demokratie ermöglicht, sich eine rechtsstaatsgemäße Verfassung zu geben, in der die Regeln des Zusammenlebens festgeschrieben werden, auch die Verfahren, die die Einhaltung der Regeln gewährleisten.
    Es geht um die Verfahren, innerhalb denen dann sachgerechte Entscheidungen herbeigeführt werden, die sich durchaus auch dem Verständnis der Mehrheit der Menge entziehen können.

    Es geht um Gewaltenteilung und Einhaltung der Rechtsordnung.
    Eben da ist was faul im Staate D.

  58. @ 41#
    Eine Demokratie ist das Spiel von drei Wölfen und einem Schaf, was es denn heute zum Essen gibt!

    Nein, Frau Thiele, die Demokratie ist das eigentliche Problem, genauer gesagt, die Art und Weise der Demokratie und der verbreitete, auch Ihr, Irrglauben daran, daß man damit, wie Sie schreiben, „den größten Spielraum hätte, die unterschiedlichen Vorstellungen und Interessen der Menschen halbwegs in einen ausgependelten Zustand zu bringen.“ Das funktioniert, wenn alle Beteiligen gleich wären, wie die Borgs in StarTrek. (Ich glaube kaum, daß wir das wollen auch wenn die Gleichmacherfraktion in der Gesellschaft daran auf Hochtouren arbeitet.) Es mag gehen, mit einer überschaubaren und eingeschränkten Aufgabenstellung wie der Klassensprecher- oder Vereinsvorstandwahl. Aber wir sind nicht gleich, wir lassen uns nur gleich machen. Dabei sind alle Bestrebungen, die Menschen gleich machen zu wollen, Ausdruck totalitären und irrsinnigen Geistes, wie z.B. das Geschlecht wäre nur ein soziales Konstrukt. In einer Demokratie besteht die große Gefahr, daß solcher Irrsinn und Abartigkeit mehrheitsfähig wird. Ja, wie schreibt denn Dr. Paul in 28 zum Mob? Aber der Mob darf wählen in der Demokratie und nicht nur der,oder?

    Jede Kollektiventscheidung, jede Mehrheitsentscheidung fabriziert eine unterlegene Minderheit, die danach trachtet, die Schmach in irgendeiner Weise auszugleichen oder sie muss die ganze Last der Mehrheitsentscheidung tragen. Die Minderheit kann dabei auch die große unorganisierte Mehrheit sein, die sich nicht zu wehren weiß. Selbst wenn wir das als notwendiges Übel der Demokratie akzeptieren, produzieren wir dadurch ständige Konflikte innerhalb der Gesellschaft, die zu fortwährenden Interventionen führt und diese Spirale führt schnurstracks in eine Diktatur, mit den Vorstufen, die wir jetzt erleben dürfen. Wie bereits geschrieben, wir haben mit dem Wohlfahrtsstaat die Tür zur Hölle geöffnet und die Energiewende ist der Dreizack des Teufels, dessen Erzengel mit Sonne, Wind und Sch… winken, um mal blumig zu schreiben. Und die Erzengel der Kernenergie haben halt die Geister, die sie gerufen haben, unterschätzt.

    Sie kritisieren namentlich bestimmte politische Akteure und überschätzen damit die Demokratie hinsichtlich der Personalwahlmöglichkeit, weil verschärfend durch die Selektion und Räson in den Parteien als Quelle und Hort der „Volksvertreter“ eine stramme Negativauslese stattfindet. Kann man das mit Demokratie verhindern? Gäbe es denn überhaupt andere? Ja, könnten ethisch verantwortlich Handelnde überhaupt Fuß fassen und sich in Spitzenpositionen behaupten und weiter ethisch verantwortlich handeln? Was ist das überhaupt, ethisch verantwortlich handeln? Wer von vielen gewählt wird, wird gewählt, weil sie/er und neu und in auch „es“ so toll sind, oder weil die wo wählen, eigene Ziele umgesetzt erwarten oder dem Gesetz der Oligarchie und Gruppendruck folgen? Oder war es bei der sicher auch bei Ihnen erlebten Klassensprecherwahl anders und man hat gewissenhaft den Besten, Fähigsten und Selbstlosesten in einer Person gewählt, den gab es natürlich, oder? Ach, ich vergaß, im nächsten Jahr durfte man ja erneut wählen so wie wir ja das auch im Großen alle Jahre wieder praktizieren. Wurde dann was geändert oder wurden die gleichen nicht oft wieder gewählt? Wie im Großen so im Kleinen, oder?

    Ich habe im Übrigen große Probleme mit der demokratischen Vorstellung, eine Mehrheit könnte besser entscheiden als ich selbst, über Dinge und Angelegenheiten, die mich und meine Familie betreffen. Und doch muss ich diese Mehrheitsentscheidungen wie wir wollen die Energiewende und den sogenannten Atomausstieg hinnehmen, da ich Zwangsmitglied in einen Staat und dessen Gewaltmonopol bin, der sich in meiner Heimat breit gemacht hat. Es gibt zwar hier auch im Forum die Ansichten, daß man nur das Personal sprich Parteien (öfters) wechseln muss, dann würde endlich alles anders. Das mag sogar sein, ob es besser wird, ist die trügerische Hoffnung der Wählenden und sich in den Parteien Engagierenden. Ich halte allerdings wenig davon, die Wölfe gegen Löwen und die dann gegen zu tauschen…

    … vielmehr kann eine wirkliche Lösung darin liegen, dem zum Durchbruch zu verhelfen, daß den größten Spielraum bietet, die unterschiedlichen Vorstellungen und Interessen der Menschen zu ermöglichen – der freie Markt und freie Bürgergesellschaften. Und Bürgergesellschaften deswegen, um gegenüber möglichen,tradierten und noch gegebenen Kasten- und feudalen Ständegesellschaften abzugrenzen, die sich durch Ungleichbehandlung vor dem absoluten Recht auszeichnen und Privilegien pflegen und hegen. Wer das will, findet das auch bei uns als Dienstwagenadliger, als Staatsbediensteter sowie als „Betroffener“ einer der übergebühr bevorzugten Minderheiten in diesem Staate.

    MfG

  59. # 48 Helmut Fuchs

    Der Begriff „ATOMMÜLL“ hätte nie diese Karriere machen können, hätte die Kernenergie nicht zuvor CO2 zu „ATMOSPHÄRENMÜLL“ deklassiert.

    Häfele bei NOVO auszugsweise:
    „Das fossile Entsorgungsproblem, nämlich das in der Atmosphäre vorhandene Kohlendioxid, hat annähernd dieselbe Zeitskala wie das nukleare Entsorgungsproblem. Das ist den Wenigsten bewusst.
    Im Bewusstsein ist: Mit Kyoto kommt alles wieder in Ordnung. Das kommt es nicht. Will man das CO2 so beseitigen, wie man bei der nuklearen Seite die Strahlung beseitigen will, dauert das viele tausend Jahre, und das mit einem viel, viel größeren Aufwand. Da sind wir wieder bei der Größe der Infrastruktur. Das CO2 muss über die Oberfläche des gesamten Globus entsorgt werden; bei der Kernenergie konzentriert sich die Entsorgung räumlich auf eine kleine Zahl von Entsorgungsanlagen.“

    Und der Backsteinewerfer Josef Fischer wäre nie zum Minister geworden, hätten ihn nicht die Kungeleien von Siemens bei der Auftragsvergabe von Kernkraftwerken nach oben gespült.

  60. Frau Meinhardt,

    ich weiß nicht, wo ich jetzt bin, muß wahrscheinlich noch viel lesen 😉

    Nach Ansicht von Galen Winsor ist die KKW-Industrie selbst für die erzeugte Strahlenangst der Welt verantwortlich.
    Siehe nexus-magazin.de „Kernkraft – das Geschäft mit der Angst“ oder nukeklaus.de/Strahlung „Galen Winsor, ein Zeitzeuge erzählt“

    Galen behauptet, die Grenzwerte wurden in den 80igern politisch motiviert verfälscht, um die Preise hochzutreiben.

    Ich vermute dagegen, die künstliche Atomangst war ein propagandistischer Baustein der 70/80iger jahre, um die roten 68iger Kaderreserven in die grüne Richtung umzuprogrammieren?
    Für mich sind die Grünen eh die gefährlicheren Kommunisten.

    Das heißt aber auch, die sg. freie akademische Bildung und Forschung gab es damals schon nicht mehr, ich finde nur Galen, der sich darüber lustig machte.

  61. #46: Hanna Thiele

    Zitat:
    „Die Feigheit und das Mitläufertum der Elite als Wiederholungsfall übertrifft alles, was ich mir in meinen schlimmsten Träumen je hätte vorstellen können.“

    🙂

    Deswegen ist die Schuld eines Ernst-Ulrich, aus der Familie der von Weizsäckers, dessen Vater Carl war, (ein angesehener Physiker, dies darf man niemals vergessen, und dies spielt ja auch Ihren Argumenten in die Hände,) und der daran auch mitschuldig sein will, nicht zu unterschätzen. Und diese Menschen sind feige.

    Ich bin von dieser Entwicklung überhaupt nicht überrascht. Es ist alles logisch, jedem aufmerksamen Beobachter, der immer mit dem gleichen Maßstab misst, muss es auffallen. Wer aber, aus freiem Willen, den wertvollsten Maßstab, den ein Mensch überhaupt haben kann, die edelsten Werte, überhaupt, die christlich-jüdischen, verwerfen will, der ist diesem sanften Gift auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Wie in Zeitlupe. Es läuft alles nach Plan. Echte Christen werden diskriminiert, verfolgt, marginalisiert, und die in Verantwortung stehenden Menschen bekämpfen aktiv christlich-jüdische Werte. Wie man sät, so wird man ernten. Wer dem Märchen anhängen sollte, alle Kulturen wären gleich, der irrt. Nichts könnte falscher sein. Der Humanismus sagt nicht die ganze Wahrheit.

    Aber, ich freue mich, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Wenn Sie konsequent sein sollten und es wollen, dann werden Sie auch dort hingelangen, wo ich jetzt bin.

    Eines ist absolut sicher. Das Weltbild dieser von Weizsäckers ist falsch.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Barbara Hendricks, wird mit den Worten zitiert, sie sei eine überzeugte Christin. Dem ist eindeutig nicht so. Sie ist nur deshalb eine überzeugte Christin, weil Sie vorher die Werte auch (!) umgewertet hat. Auf dem Etikett von Frau Hendricks steht vielleicht Christin drauf, im Inneren der Flasche ist nix Christliches. Das ist Betrug. Diese Definition, im obigen Artikel, ist gelogen. Daran kann selbst Frau Hendricks nichts ändern. Wir leben in einer Zeit des Betrugs. Und es ist erst der Anfang. Die Bomben sind noch in der Luft.

  62. Als Autor möchte ich mich in die Diskussion einmischen und noch einige zusätzliche Hinweise zur Entsorgung von hochtoxischen und hochaktiven Abfällen (vulgär: Gift-oder Atommüll) einflechten.
    In Deutschland werden seit Jahren in einem durch ein bergrechtliches Verfahren von Joshka Fischer (Die GRÜNEN) genehmigten Endlager/Untertagedeponie höchst toxische Abfälle in Salz eingelagert. Diese bleiben für alle Ewigkeit hochtoxisch. Grundsätzlich ist dies kein Problem, da es seit Jahrmillionen, ja Jahrmilliarden Erzlagerstätten gibt, die teils auch toxische Erze enthalten und wir deren Entstehung und Verhalten in der Geosphäre über sehr lange Zeiträume verstehen. Abgesehen von einigen Querulanten stört sich niemand an dieser vernünftigen Entsorgung in Deutschland.
    Bei der Planung der Entsorgung von hochradioaktivem Abfall in einer Untertagedeponie/ Endlager bricht in Deutschland dagegen Panik aus, die rational nicht mehr erklärbar ist. Denn in beiden Fällen handelt es sich um das gleiche Verfahren, wobei uns die Natur – ich wiederhole mich (OKLO) – ein natürliches Bild von der Mobilität und dem Konzentrationsverhalten von radioaktiven Zerfallsprodukten in nassen Sandsteinen gibt. (Ich habe mehrmals einige der Naturreaktoren in Gabun mit ausgewiesenen Fachleuten besucht).
    Aus geologischer, bergbaulicher, technischer und ethischer Sicht ist die langfristige sichere Entsorgung von hochtoxischen und hochradioaktiven Abfällen in der Geosphäre möglich wie uns die Natur gezeigt hat und zeigen wird. Dies verdeutlicht das bestehende Endlager/Untertagedeponie für hoch toxische Abfälle und auch im ersten Ansatz die „Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben“ für die Entsorgung hochaktiver Abfälle.

    # 13 Kathrin Meinhardt
    Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eingesetzte Ethikkommission zur Energiewende unternahm eine Bestandsaufnahme: „ … Die Endlagerung von ‚Atommüll‘ muss bei höchsten Sicherheitsanforderungen rückholbar erfolgen …“
    – Ein für eine lange Zeit sicheres Endlager /Untertagedeponie kann schon per Definition kein Zwischenlager sein. Es sind zwei schon bei der Konzeption zu beachtende unterschiedliche Bauwerke. Die Idee stammt ursprünglich von Gegnern, in der Hoffnung, Salz komme dafür nicht in Frage. Allerdings Pech gehabt, auch Salz wäre theoretisch möglich. Siehe VSG.
    – Deutschland hat schon ein Zwischenlager in Gorleben mit einer Pilot-Konditionierungsanlage. Aus Gründen eines politischen Konsenses darf es aber nicht mehr genutzt werden. Die Castoren dürfen nur noch in meist noch nicht genehmigten Hallen (ohne Konditionierungsanlagen) bei bald abgeschalteten Kraftwerken für lange Zeit zwischengelagert werden.
    – Die Wortwahl „ATOMMÜLL“ in einem derart bedeutenden Dokument für Deutschland zeigt, welche Geisteshaltung die Verfasser haben.

    # 24 Reimar Fricke
    Die Asse kann mit bestem Wissen nicht mit einem nur für die Entsorgung von hochgiftigen Industrie-Abfällen verglichen werden. In meinem Beitrag „Asse, die Fakten“ online ist die Situation bezüglich Kontamination des Trinkwassers genau beschrieben. Sie brauchen keine Angst haben.

  63. # 43 Katrin Meinhardt

    Ihre Berufung auf die Unschuld ist kein Widerspruch zu dem was ich meine.

    „Humanismus als Würde des einzelnen“ beanspruche ich für mich und lasse anderen diesen Anspruch, nicht nur Anspruch, sondern das Recht.
    Humanismus verspricht also gar nichts, kann infolgedessen gar kein hohles Versprechen darstellen.

    Humanistischer Ethik widerspricht, mich unschuldig schuldig zu sprechen – und genau das passiert mit der CO2-Schuld, die ich mir nicht anhängen lasse.

    Wenn im Begriff „Humanismus“ „irdisch“ der Wortstamm ist , so ist damit das irdische Leben des Menschen gemeint, nicht das jenseitige Leben.
    „Irdisch“ ist nicht zu verstehen im Sinne von „Blut-und-Boden-Deutung“, sondern „Hier und Jetzt“, die Realität des Lebens also.

    Der Mensch wird frei geboren, diese Freiheit kann man ihm nicht über willkürliche Schuldzusprechungen rauben.

    Der Humanismus als solcher löst überhaupt keine Probleme, erlaubt aber dem Individuum, ein eigenes Sensoriums (das Gewissen) für die Unterscheidung von Gut und Böse zu entwickeln.
    Kämen nicht so viele falsche „Priester“ dazwischen – egal ob Kanzel oder ZK – wäre das Ergebnis sicher besser, würden Unschuldige nicht gekreuzigt, weil die verblendete Menge auf die Pilatus-Frage „welchen soll ich Euch freigeben“ nicht schreien würde „Barabam“, sondern erkenntnis- und unterscheidungsfähig wäre.

    Wie Humanismus bei roten Priestern verstanden wird, das habe ich in meinem Perestroika-Artikel bei ef u.a. mit folgenden Sätzen beschrieben:
    „Neues Denken“ für eine „neue Gesellschaft“ wurde ausgerufen. Es ließ nur einen Weg für das Überleben der Menschheit und die Verwirklichung der Ideale des sozialen Fortschritts. Frolow beschreibt dieses Ziel mit den Worten von Karl Marx, es ist die Erreichung der „vollendeten Wesenseinheit des Menschen mit der Natur, die wahre Resurrektion der Natur, der durchgeführte Naturalismus des Menschen und der durchgeführte Humanismus der Natur“.
    Sinngemäß bedeutet das: Die Natur wird zur höchsten Instanz, sie bestimmt das Recht, die Rechte der Menschen werden dem untergeordnet. Menschenrechte setzen den Staat voraus. Das Zusammenspiel der natürlichen Kräfte folgt eigenen Gesetzen. Wer sich ihrer bemächtigt, der macht damit alle anderen Staatsformen überflüssig. Andrej D. Sacharow fiel die Aufgabe zu, unter dieser Prämisse eine Strategie zur erarbeiten. Heraus kam der Plan „Geohygiene“.
    Zitat Ende.

    Deutsche haben sich schon einmal in aller Konsequenz als „Welt-Hygieniker“ aufgeführt, daß sie sich nun erneut zum Vorreiter eines derartigen menschenverachtenden Denkens machen, ist für mich der Schrecklichste!
    Und ich schreibe darüber, damit keiner hinterher sagen kann, er hätte nichts gewußt.
    Die Feigheit und das Mitläufertum der Elite als Wiederholungsfall übertrifft alles, was ich mir in meinen schlimmsten Träumen je hätte vorstellen können.

  64. #42: P. Dräger

    Zitat:
    „[…] In einer Demokratie bleibt dem Bürger nichts anderes übrig, als den Medien zu vertrauen. In Deutschland liest, hört und sieht er in allen Medien das Gleiche. […]“

    Verehrter Mensch, finden Sie es gibt den (!) Bürger? 🙂 Sind wir nicht alle verschieden und einzigartig? Sie lesen doch sicherlich Fachliteratur. Ich persönlich habe den Medien nie vertraut. Oder nie sehr lange, will heissen, ich kam recht schnell dahinter, was die wirklich im Schilde führten. Von Fachleuten erwarte ich dann, dass diese dafür sorgen müssen, dass sie trotzdem veröffentlicht werden. Und Fachliteratur kann, ohne relevante Verluste, auch so aufbereitet werden, dass der hart arbeitende Mensch das nachvollziehen kann, in einer bildhaften Sprache. Es ist dann nur eine Übersetzung. Unverständliche Sprache ist absolut unwissenschaftlich. Doch, dieses Ziel ist möglich, verehrter Herr. 🙂 Und ich bin sicher, sie benutzen das Wort Demokratie, in einer Weise, die Ihre Verachtung zeigt? Also, ich (!) verachte solche eine falsche Demokratie.

    Mit freundlichen Grüssen (an P. Dräger)

  65. # 42 P. Dräger

    Es ist zu einfach, den Medien das Dilemma anzuhängen, die Lüge liegt tiefer und woanders.
    Seit „Atoms for Peace“ steht das Thema „Atom“ stellvertretend für die Fortsetzung des Kalten Krieges mit anderen Mitteln. Deutschland hat sich als „Mittel zum Zweck“ instrumentieren lassen.
    Überfällig ist die Frage „Warum“?

    Wenn unsere Politiker lügen, die Wirtschaftsspitzen lügen, die Wissenschaft lügt, die Kirchen lügen, die Chefredakteure ihren Leuten sagen „Wir können unsere größten Anzeigenkunden nicht verprellen“, weil sie genau wissen, daß ihre Zeitung dann Pleite ist, wie kann da anderes rauskommen?

    Tabu und Lüge als Staatsraison – das ist lächerlich, macht Deutschland zum Affen!

    Und auf Gorleben bezogen:
    Wenn Bundestagspräsident Lammert Neutralitätsgebot und Fachwissen mißachtet und mit dem Bistum Hildesheim den Kreuzweg Asse-Konrad-Gorleben pilgert, um das „schwere Kreuz Atom“ zu tragen, dann ist das ein Signal.
    Daß das gleiche Bistum gezielt und mit System sich seine Liegenschaften auf Kosten der Steuerzahler mit dem CO2-Gebäudeprogramm sanieren lassen will, obendrein seine Gläubigen erpreßt über Mittelentzug, sich noch mehr bei Wind und Solar zu engagieren, gibt das Einblick, wie biegsam Ethik und Verantwortung sein können und wie gering die Achtung der Amtskirche vor ihren Schafen – von Recht und Gerechtigkeit will ich gar nicht erst anfangen.

  66. #41: Hanna Thiele

    Das Problem aller Humanisten ist, egal welcher Variation, deren Versprechen sind hohl und nichtig, und niemals einzuhalten. Auch die Lüge bringt dieses Gebäude zum Einsturz. Warum lassen die Humanisten so viel Böses zu, auf der Welt? Der Humanismus betrügt den Menschen. Es ist Betrug, und sei er noch so gut gemeint. Der Teufel steckt im Detail. Der Humanismus lässt viele Fragen unbeantwortet, sehr wichtige Fragen.

    Zitat:
    „Humanität drückt sich darin aus, die Würde des Menschen zu achten.“

    Nur die Unschuld vermag es.
    Nur die Unschuld, verehrte Frau Hanna Thiele. nur diese.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Ich frage mich immer. Warum und wofür gibt es den Humanismus? Welches Problem will der Humanismus lösen? 80 von 100 verfolgten Menschen, weltweit, wegen ihrer einzigartigen Weltanschauung, sollen Christen sein. Und wenn es jetzt nur 81 oder nur 78 wären, dieser Grad an Genauigkeit möge genügen. Wir müssen hier nicht präziser hinschauen. Warum interessiert es niemanden in Mitteleuropa? Weder in Brüssel, bei den Affen, noch in Resteuropa? Ausser sehr seltenen und gelegentlichen beschämenden Lippenbekenntnissen, dass es geschieht, passiert nix? Das ist fürchterlich. Die Menschenrechte dieser sehr humanen Menschen werden mit Füssen getreten. Der grüne Virus, der auch Gorleben im Visier hat, ist der Feind schlechthin des christlichen Weltbildes. Und weil es in diesem Land kaum noch echte Christen gibt, und schon gar nicht welche in Verantwortung, sondern nur Schönwetter-Christen, kämpfen diese nicht mehr für irgendwelche edlen Werte. Warum lässt der Mensch soviel Böses zu, in dieser Welt? Morgen könnten wir alle dran sein. Wer weiss das schon? Der grüne Virus ist nicht aufzuhalten? Er ist sanft. Das macht schläfrig. Und danach kommt der Tod. Lebendige langweilige Tote.

  67. #40: Katrin Meinhardt sagt:

    P.S.: Ich bin Zeit meines Lebens über Gorleben nur betrogen worden. … Ich habe lange Zeit nicht verstehen können, warum die Fachleute nicht auf die Barrikaden gehen, um zu Kämpfen.

    Ganz einfach: Weil sie nicht veröffentlicht werden! In einer Demokratie bleibt dem Bürger nichts anderes übrig, als den Medien zu vertrauen. In Deutschland liest, hört und sieht er in allen Medien das Gleiche. Wer liest schon Fachliteratur?

    Mit freundlichen Grüßen

  68. # 38 Rainer Manz
    # 39 Katrin Meinhardt
    # 36 Martin Landvogt

    Die Demokratie als solche ist keineswegs das Problem. Was hier läuft ähnelt fatal dem Abstieg des Griechenlands der Antike, als mit den Sophisten die Abwägung von Argumenten in Wortschaum unterging, richtig und falsch nicht mehr zu unterscheiden war.

    Unsere Tragik liegt in Tschernobyl, was Schwarz-Gelb dazu brachte, die aufkommende Furcht vor Strahlen durch eine noch größere Furcht vor CO2 zu relativieren. Die DPG hat die Physik mit ihrem Aufruf im Physikalischen Blatt 43 (1987) verraten. Titel dieses Aufrufes in Kooperation mit der DMG: „Warnung vor den drohenden Klimaänderungen durch den Menschen“.

    Hinter diesem Aufruf stehen u.a. die Namen Schönwiese und Graßl, nach glaubwürdigen Zeugnissen von Insidern beide von Siemens/KWU gesponsert.
    Riesenhuber hat als Minister sofort nach Tschernobyl das Füllhorn geöffnet für ergebnisgesteuerte CO2-Forschung und Flankierung der CO2-Lüge durch Förderung sogenannter Erneuerbarer Energien, in deren Windschatten die Kernenergie sich wieder einschleichen sollte. Die Unwirtschaftlichkeit der Erneuerbaren wurde gezielt und bewußt als Pokerfaktor eingesetzt in der Hoffnung, das Volk würde angesichts unbezahlbarem Strom dann doch lieber die Kernenergie in Kauf nehmen.

    Diese Lüge wird nun zum Fluch, wendet sich gegen ihre Erschaffer. Das Deutsche Atomforum sieht noch heute nicht ein, daß die Kernenergie sich damit selbst ins eigene Knie hackt. Dr. Güldner vertritt den Standpunkt, es könne ja doch was dran sein an der CO2-Sache. Mit dem gleichen Recht sagt die Gegenseite „Die Strahlengefahren sind real“.

    So ist das, wenn man von wahren Aussagen abweicht, dem Volk die Abwägung von Pro und Contra verweigert, es für zu dumm hält und deswegen über Ammenmärchen entmündigt. Es wird zum Fluch, steigert sich in immer höhere Höhen von Heuchelei, Scheinheiligkeit, Erpressung, Rache und Rechtlosigkeit.

    Nun auch noch nachweislich unethische Figuren aus der Politik wie Töpfer und Hirche zu Hohepriestern der Ethik zu machen, ist eine Verhöhnung des denkenden Menschen, tritt seine Würde mit Füssen.
    Humanität drückt sich darin aus, die Würde des Menschen zu achten.
    Aus der Sicht des Menschen als Individuum hat diese Würde viele Erscheinungsformen, ist keineswegs ein Einheitskorsett. In der Demokratie sehe ich nach wie vor den größten Spielraum, die unterschiedlichen Vorstellungen und Interessen der Menschen halbwegs in einen ausgependelten Zustand zu bringen, es ist ja nicht auf ewig, nur bis zu den nächsten Wahl – wenn man die Wahl hat, was unseren etablierten Parteien nicht mehr gewährleisten, wie an der Energiepolitik überdeutlich zu erkennen.

  69. #38: Rainer Manz

    Zitat:
    „Das die großen christlichen Kirchen sich dem Staat anbiedern, liegt wohl mehr in der finanziellen und politischen Abhängigkeit und Verflechtung derselben mit dem Staat, insbesondere historisch bedingt der evangelischen Kirche. Und der in beiden latent vorhandenen, antikapitalistischen Grundhaltung, wofür der neue Papst ja bestens steht.“

    Ich darf dies alles unterschreiben, mit Freuden. Ohne rot zu werden. Die Gemeinsamkeiten zwischen der grünen Todesideologie mit der überwiegenden, (nicht alle, wohlgemerkt, man muss diese mittlerweile mit der Lupe suchen, und innerhalb dieser Hierarchie werden diese aufrichtigen Menschen an den Rand gedrängt, teilweise sogar verfolgt, bitterer Ernst,) Mehrheit der in Hauptverantwortung stehenden Menschen der beiden grossen christlichen Kirchen, ist auch (!) der Verrat (!) an ihren eigenen Werten. Letzere hat sich auch dem Tod und der Leere an den Hals geworfen. Das Geld vom Staat korrumpiert und macht erpressbar, und schliesslich ist es ja auch zu bequem, sehr, nur dem Menschen gefallen zu wollen. Und sie fliehen vor Lächerlichkeit, der Angst sich lächerlich zu machen, gegenüber den scheinheiligen Vertretern der Religion der Kirche der Wissenschaft. Nicht zu fassen.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Ich bin Zeit meines Lebens über Gorleben nur betrogen worden. Die grüne Ideologie entfaltet Verwirrung, wirkungsvoll. Diese Heinis kontrollieren fast alle Schulen und Einrichtungen im ganzen Land. Ich habe lange Zeit nicht verstehen können, warum die Fachleute nicht auf die Barrikaden gehen, um zu Kämpfen. Mit Argumenten, natürlich. Ohne einen Schuss abfeuern zu müssen. Es gbt viele Möglichkeiten, wenn ein Wille vorhanden sein sollte. Und von einem Fachmann habe ich so etwas zu erwarten. Die Kernkraft ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber die zweitbeste Wahl. Aber der völlige Stop, oder Abschaffung, während der Nachbar daran weiter arbeitet, und dabei haben wir noch oder mit die sichersten der Welt, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Dafür müsste man die alle ohrfeigen. Und übrigens, der Vatikan der grünen Ideologie steht in Freiburg im Breisgau. Kein Witz. Tatsache. Heute verstehe ich besser, warum die Fachleute sich nicht getrauen.

    P.P.S.: Jeder seriöse Wissenschaftler hat sich an die Originalquelle zu halten und an der auszurichten. Sekundärliteratur führt hier (!) eindeutig (!) ins Verderben. Die antikapitalistische Grundhaltung der in höchster Verantwortung stehenden ist nicht (!) biblisch begründbar. Das ist eine objektive festellbare und überprüfbare Tatsache. Egal was man davon halten möge, und wie man persönlich dazu stehen will. Völlig unerheblich. Wie lässt sich dann dieser Wahnsinn aus dem Vatikan in Rom glaubwürdig und überzeugend erklären? Die haben sich alle bekehrt, bekehren lassen. Bzw. der Feind hat die Kirche übernommen. Unterwanderung. Eine Strategie, die bereits die Stasi fast zur Perfektion ausgebildet hatte. Auf deutsch, glasklar: Christsein und Kapitalismus sind vereinbar. Natürlich. Und nur (!) diese Kombination. Wir müssten jetzt of course Kapitalismus genauer und enger definieren. Wer mehr leistet hat auch mehr zu kriegen. Ganz einfach.

  70. #33: Hanna Thiele

    Zitat:
    „Das mit dem Popo-Tritt finde ich angesichts dieser hingetöpferten Usurpation doch etwas zu zart – meinen Sie nicht auch?“

    Ja. 🙂

    Der traurige Witz und der vielleicht fatalste Konstruktionsfehler ist, diese Menschen verstossen gegen deren eigene aufgestellte Regeln. Und das ist zweifach fatal. Deren Gewissen, die ultimative Instanz, wird misshandelt. Oder so, ähnlich. Hätten mit dem grüne Virus infizierte Menschen wirklich glaubwürdige Ziele, warum verraten die dann ihre eigenen Werte? Beweis im nachfolgenden Zitat.

    Zitat:
    „[…] daß die Landschaftsverheerungen durch hirche-geschuldete Windräder die Verheerungen des 30-jährigen Krieges nicht unbedingt wesentlich überschreiten.“

    Genau. Und noch viel viel mehr. Und die Bomben sind ja noch in der Luft, und noch nicht alle aufgeschlagen.

    Wenn der verehrte Herr Prof. Dr. Kowalk, jetzt den Mut hätte, die Argumente (wahre Aussagen) auf ihre Gültigkeit zu testen, dann würde er etwas wichtiges daraus lernen können, und sein möglicherweise (!) existierendes Paradigma sprengen können. Er hätte jetzt die Möglichkeit auszubrechen. 🙂 Die Angst ist aber an viel mehr Orten verbreitet, als so manch einer glauben (!) will. 🙂

    Das einzige (!) Fundament der edlen und erhabenen Wissenschaft ist die Aussage. Eine Aussage kann wahr oder falsch sein. Darauf kann man fest bauen. Und die willkürliche Unterscheidung in Religion und Wissenschaft sollte auch für einen Doktor, für jeden Doktor, unaufgeklärte Zeiten, symbolisieren. Es gibt niemanden auf der Tribüne, niemanden. Dieses (!) Stadion hat keine Tribüne, alle sind sie auf der Bühne. Alle. Ob die wollen oder nicht. Und die Religion der Wissenschaft ist auch sehr lebendig. Leider.

    Prüfen, nachprüfen, verifizieren, experimentieren, falsifizieren, denken, richtig denken ist die schwierigste Arbeit auf Erden. Irren ist menschlich. Und es bedarf des Mutes, zu seinen Fehlern stehen zu wollen. Daten und Interpretation sind immer scharf, messerscharf, zu trennen.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

    P.S.: Die Energiewende marschiert, und sie zermalmt, bereits. Die Umwertung, die viele Menschen allzu gerne, auch aus Unkenntnis, übersehen wollen, aller christlich-jüdischen Werte, auf denen der ganze Reichtum Europas beruht, und nicht (!) der Humanismus*, ist in vollem Gang. Und die Schuldigen wollen sich aus dem Staub machen, auch mit dem Geld. Dieser falsche Topf wird der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken können. Der abstrakt denkende Mensch sieht sofort, die lineare Beziehung zur Erbsünde. Ob man es mag oder nicht, es ist logisch. Es wird immer (!) noch geleugnet, verehrter Herr Gerald Pesch. 😉 Die Unschuld wird es richten.

    P.P.S.: Wenn eines sicher ist, auf dieser Welt, dann das seriöse Wissenschaft immer mehr ist als (nur) Physik. Die Physik kann nur sehr wenige Fragen beantworten. Wenn überhaupt. Deutsche Nationalbibliothek (Leipzig und Frankfurt am Main) gleich besseres und überlegeneres Wissen. Wehe dem, der die Werkzeuge falsch benutzen will. Und wer will sich schon mit so wenig zufrieden geben? 🙂

    * Ein Humanist ist (bestenfalls) ein auf halbem Wege steckengebliebener Mensch, welcher der Konsequenz aus dem Weg gehen will. Lauwarm ist zu wenig.

    Das Argument ist die edelste Waffe. Ein Edelmann prüft, hat zu prüfen, immer. Dies ist wahre Freiheit. Die Omi ist immer (!) noch die Klügste von allen Menschen. Atombombensicher(er Schutz). Gegen die hat kein Vertreter der Religion der Kirche der Wissenschaft auch nur den Hauch einer Chance. Die Tempel werden alle einstürzen. Und die Waffe ist einfach und effizient: die Lüge wird ein Stolperstein sein.

  71. @ Frau Thiele 29#

    Selbstverständlich ist es eine Zwangsmitgliedschaft. Ansonsten funktioniert dieses Modell nicht. Sie sollten das daher nicht auf äußere, im Vergleich der DDR nicht vorhandene Merkmale herunter reden versuchen und mit dem Motto abtun, man kann ja auch woanders hin. Damit lenken Sie nur ab und betrügen die Menschen um die Wahrheit. Vor allem belügen Sie sich selbst oder hat das andere Gründe?
    Das die großen christlichen Kirchen sich dem Staat anbiedern, liegt wohl mehr in der finanziellen und politischen Abhängigkeit und Verflechtung derselben mit dem Staat, insbesondere historisch bedingt der evangelischen Kirche. Und der in beiden latent vorhandenen, antikapitalistischen Grundhaltung, wofür der neue Papst ja bestens steht.
    Fakt ist, daß es in Deutschland trotz der nachhaltigen Katastrophen der feudalen wie auch der sozialistischen Staatsmodelle bis heute eine breite, nun wieder salonfähige weil GRÜN gehauchte, antikapitalitische und antiliberale Grundströmung gibt, die auch im zweiten demokratischen Versuch, der erste ist deswegen gescheitert, am Ende zu einem totalitären System führen wird. Die Weichen dazu sind bereits mit Gründung der BRD und dem, was Sie Verfassung nennen, das aber tatsächlich ein fortgeführtes Provisorium von Siegergnaden und der damaligen sehr begrenzten Möglichkeiten der „Gründungsväter“ ist, gestellt worden und dem, schon schnell als gescheitert anzusehenden Versuch Sozialismus und Kapitalismus in der Sozialen Marktwirtschaft zu vereinen. Ohne den Staat dabei zu minimieren und in seine Schranken zu weisen und vor allem zu halten. Der Staat, den ich meine und erlebe und nicht der Ihrer Wunschvorstellung ist, ist wie manche, hier fremde jedoch „eingebürgerte“ Tier- oder Pflanzenart, die dann alles übernehmen und überwuchern. Die Tür, die wir und unsere Vorfahren mit dem Wohlfahrtsstaat geöffnet haben, ist der direkte Weg in die Hölle der Unfreiheit.
    Unabhängig davon, provokant gesagt geht mir der Staat sonst wo vorbei. Der ist ein Übel und Griff in die Mottenkiste vor allem des 19. Jahrhunderts, daß sich schon lange überlebt hat und doch leider immer noch als das Wunderheilmittel für ein Zusammenleben der Menschen zelebriert wird, genauso wie die vergötterte Demokratie. (womit mir nicht unterstellt werden sollte, daß ich ein Feind demokratischer Spielregeln wäre.)
    Meine Heimat geht mir aber nicht sonst wo vorbei und ich habe es übersatt, diese demokratische Scheinüberlegenheit und doch fortwährenden Selbstbetrug meiner Zeitgenossen mit ansehen, hören und lesen zu müssen.

    Fangt doch endlich mal an zu denken, weil bisher haben es andere für Euch getan! Ihr seid nämlich nur Nachbeter und Nachplapperer Eurer Verführer in eine vermeintlich bessere Welt.

  72. #27: Rainer Manz, Mob hat noch nie was vernünftiges zustande gebracht. Auch nicht für die USA, wie man sieht.

    Wenn dem so, wieso setzen Sie dann darauf, d.h. wieso darf dann der Mob wählen oder sollte er das doch nicht in Ihren Augen, obwohl Sie sich doch gerade sehr aktiv für die AfD engagieren und uns diese Partei empfehlen?

  73. #29: Hanna Thiele sagt:

    Ohnehin deckt „christlich“ nicht ab, was unter dem Begriff „Humanismus“ (als Basis unserer abendländischen Kultur) verstanden wird.
    ————
    Der Begriff des Humanismus wird im Öffentlichen höchst diffus verstanden. Je nach Standort ist er etwas völlig verschiedenes.

    Die Humanistische Union, die offensichtlich Deutungshoheit beansprucht, sieht sich im Gegensatz zu christlichem Weltverständnis. Auch ist in manchen konservativen Christlichen Kreisen der Humanismus ein Feindbild.

    Nicht falscher könnte dies mit Blick auf die historische Entwicklung sein. Zwar werden die Wurzeln in der vorchristlichen Antike gesehen, aber erst in der Renaissance, die sich keineswegs als originär christlich verstand, bekam diese Strömung überhaupt erst ein Profil, den Namen sehr viel später. Inhaltlich ging es um eine untrennbare Amalgamisierung aus den unterschiedlichen Quellen: Man erkannte Gemeinsames, und das hat auch Logik.

    Denn Wahrheit wird nicht aus einer exklusiven Quelle gesucht. Das tut auch die Bibel nicht. Wahrheit aus unterschiedlichen Quellen kann sich aber nicht widersprechen, sonst wäre es keine Wahrheit. In der Entwicklung der humanistischen Idee findet man einerseits ausdrücklich christliche Denker, wie wohl auch solche, die dem christlichen Denken kritisch gegenüber standen. Aber auch bei letzteren bleibt unverkennbar, dass sie eine christliche Prägung mitbrachten.

    Humanismus ist auch weniger eine Weltanschauung, sondern zuerst eine ethische Ausrichtung und ein Bildungsideal. Und dieses ist m.E. Ausdruck biblischen Denkens, erweitert durch die antike und neuere Geistesgeschichte.

    Wer neuerdings einen Antagonismus zwischen Christentum und Humanismus behauptet, versucht lediglich, sich der positiven Konnotation zu bemächtigen, um hinter dem Ettikettenschwindel sein eigenes Süppchen zu kochen.

    Besonders krass ist hier der sogenannte ‚evolutionäre Humanismus‘, der die wesentlichen Grundlagen des Humanismus verrät. Er sieht nicht mehr den Menschen im Mittelpunkt moralischen Handelns, sondern Natur und Evolution. Der Mensch an sich wird auch nicht mehr als die moralische Instanz verstanden, sondern als Wesen, dass unter einem Netz von Einflüssen determiniert handelt.

    Zurück zur Energiewende und Ethikkommission. Ich halte die Frage, auch das Wirtschaften im Allgemeinen und der Energiewirtschaft im Besondern unter einen ethischen Vorbehalt zu stellen, für grundsätzlich in Ordnung.

    Das Problem ist hier, dass die Beteiligten ihren Auftrag nicht erfüllten, und damit selbst unethisch handelten. Denn als Nichtfachmann für Energiefragen ist es ethisch unverantwortlich, eine sachlich weitreichende Entscheidung zu treffen, selbst wenn man von handverlesenen Experten informiert wurde. Dann degradiert sich eine Ethikkommission zu einem Abnickverein der politisch Mächtigen und zur Farce. Ethik ist aber gerade aus humanistischer und christlicher Sicht mehr, als nur einen Rechtfertigungsfilm für ethikfremde Interessen zu liefern.

  74. # Ferdinand Peters

    Die Geschichte geht andersrum: Die Eselstreiberin wäre keine Eseltreiberin ohne den gelben Bock als Gärtner mit Namen Hirche.
    Er hat den Strommarkt liberalisiert, wohl wissend, daß die Netze aus physikalischen Gründen ein natürliches Monopol darstellen, er damit die Systemverantwortung sprengen würde.

    Es war ein Akt der Sabotage, die Folgen sehen wir, Billionen-Belastung und eine verkrüppelte Stromversorgung, plus mehrstelliger Milliardenschaden im Falle eines Black-outs, Menschenopfer obendrein.

  75. Manchmal sind Erkenntnisse relativ einfach zu erreichen mit zuverlässigen Informationen.
    Die gesetzlich vorgegebene Verantwortung für das Europäische Stromnetz liegt bei den Netzbetreibern.
    Bei 50 % Energieumwandlung aus EEG lässt sich ein vernünftiger Betrieb nicht mehr realisieren.
    Diese Fakten lagen der Bundesregierung vor dem Reaktorunfall in Fukushima vor.
    Es war auch abzusehen, dass der rasante Zubau solche Betriebszustände provozierte.
    Die Kehrtwende weg von Kernkraft sollte nur ein Zeitgewinn und Abfederung auf flexiblere sowie verlässliche Umwandlungverfahren sicherstellen.
    Dass man über die daraus resultierenden Konsequenzen eines Nichthandels mit einer Ethikkommission operiert, war taktisch die beste Lösung.
    Die “ Eselstreiberin“ hat diesen Zusammenhang ,dank Ihres technischen Verständnisses, schnell begriffen.
    Das war eine Operation am Offenen Herzen.
    Die Medien , und viele Andere sahen die Welt natürlich anders.
    Holen Sie mal einem Hund einen Knochen aus dem Maul, dann verstehen Sie was los war.
    Ich wähle jetzt wirklich Afd.
    Wenn wirklich 6% rauskommen, sind Henkel und Lucke in Brüssel.
    Dort können sie sich abarbeiten.
    Unsere Hausaufgaben für die nächsten Jahre könnten in etwa so aussehen.

    http://tinyurl.com/mfn94oy

    Nicht ausgereift, aber tendenziell in die richtige Richtung.
    Hier müssen nur die Richtigen mitmachen !!!

    Mit herzlichem Glückauf

  76. # 32 Katrin Meinhardt,

    Sehr geehrte Frau Katrin Meinhardt,

    vorab zu ihren Fragen frage ich mich, was eine Ethik-Kommission bei Fragen der Stromversorgung zu suchen hat.
    Dieser Punkt hat mich schon bei einer Loccumer Tagung zum Bereich Stromversorgung gewundert, als der Vertreter der Nordelbischen Kirche Dr. Thomas Schaak die Worte rausließ: „Wir schaffen Realität durch Sprache“.
    Wie das läuft, konnte ich erleben, denn er sagte auch „Wer für Atom ist, ist entweder dämlich oder böse“.

    Nicht ganz so drastisch war die Feststellung Schaaks, der Kampf der Nutznießer würde die verbalen Gespinste selber zum Auflösen bringen. Da mag er vielleicht sogar Recht haben, aber sicher erst, wenn alles abgegrast ist.

    Sie sehen, man lernt viel an den christlichen Akademien, denen die West-Allierten den Hauptteil der Re-Education der verblendeten Deutschen vertrauensvoll in die Hände gelegt haben, damit wir Deutschen zukünftig klar sehen und nur die Richtigen grasen lassen.

    Da komme ich zum Zentralkomitee der Katholiken, das offensichtlich einen guten Riecher für Nützlinge hat. Mich hat es gewundert, daß das vietnamesische Waisenkind Rösler als gestandener Politiker urplötzlich Katholik wurde und urschnell in eben diesem Zentralrat landete. Vielleicht hat Rösler geholfen, daß er ein umwerfendes Talent als Bauchredner hat.

    Dieses Talent hat ihn ja auch zum Augapfel Hirches gemacht, der als großer UNESCO-Kulturschützer dafür gesorgt hat, daß die Landschaftsverheerungen durch hirche-geschuldete Windräder die Verheerungen des 30-jährigen Krieges nicht unbedingt wesentlich überschreiten.

    Hirche ist also mit Töpfer zusammen wirklich das Traumpaar für Ethik, jeder möchte inzwischen ähnlich ethisch leben, daher die vielen EEG-Fans, Gutheit ist ansteckend geworden, vor allem, wenn genug Money dabei rausspringt.

    Zu den anderen Personen kann ich nichts sagen, ist sicher auch nicht nötig, denn Professor Konrad Kleinknecht, Klimaexperte der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) schrieb in „Das Parlament“ der Bundeszentrale für politische Bildung, APuZ 46–47/2011 wörtlich: „Allerdings erklärte der Vorsitzende dieser Kommission, Klaus Töpfer, schon vor dem Beginn der Beratungen, das Ergebnis solle der Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie sein.“

    Das mit dem Popo-Tritt finde ich angesichts dieser hingetöpferten Usurpation doch etwas zu zart – meinen Sie nicht auch?

    Mit Grüßen
    Hanna Thiele

  77. #30: Hanna Thiele

    Sehr geehrte Frau Hanna Thiele,

    gestatten Sie mir ein paar Fragen, mit Verlaub.

    Auf der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung waren noch andere Menschen vertreten. Von dieser 17-köpfigen Gruppe waren nur (!) 2 Vertreter der jeweiligen Kirchen. Dann war da noch dieser Alois Glück, als Präsident eines nebulösen Zentralkomitees deutscher Katholiken, der kein (!) Recht besitzt, im Namen auch nur (!) eines einzigen Katholiken sprechen zu dürfen. Er tut es, leider, und das ist bitter. Um dies nachvollziehen zu können, muss man die Interna näher kennen. Es gibt sehr gute und überzeugende Erklärungen, das ich recht habe. Dies jetzt beiseite. Was halten Sie von den folgenden Leuten?

    Klaus Töpfer. Dieser Mensch müsste es doch faustdick hinter den Ohren haben?
    Ulrich Beck. Linker Extremist und angebliche Koriphäe auf dem Gebiet des social engineering?
    Jürgen Hambrecht. BASF. Wie hat so ein Mensch es so weit gebracht?
    Lucia Reich. Inkompetente Wirtschaftswissenschaftlerin?
    Walter Hirche. FDP. Bei einer Unterorganisation der UN, der Möchtegern-Weltregierung, tätig?
    Miranda Schreurs. Politikwissenschaftlerin aus den USA, die wahrscheinlich Probleme hätte Kartoffeln anzubauen?
    Ortwin Renn, Risikoforscher, und Heino der Soziologie?

    Was heisst das? Ich vermag mir ein recht gutes Bild von 3 plus 7 Leuten zu machen. Also 10 Leute, die ich hinreichend gut genug einschätzen kann. Wozu? Um all diesen 10 einen Tritt in den Popo zu geben, und denen höflich die Tür zu weisen. So löst man Probleme, mit dieser sanften Kultur. Alle waren und sie inkompetent. Hätten die auch nur etwas Schamgefühl, was sie natürlich nicht mehr haben, woher auch, dann hätten die höflich abgelehnt und (!) sich als nicht zuständig erwiesen. Und auf fähige Fachleute verwiesen, zum Beispiel, welche wie hier bei EIKE. Und was ist mit den anderen restlichen sieben Menschen? Wie fiel denn das Resultut aus? War es eine knappe Entscheidung? Die haben ja noch nicht einmal verstanden, dass es ein Tsunami war, und keine Reaktorkatastrophe.

    Ihre wertvolle Einschätzung würde mich interessieren. Vielen Dank für Ihre wertvolle Aufmerksamkeit

  78. # Dr. Paul

    Ich meine das Gleiche.
    Der Stein muß ins Rollen gebracht werden, damit das organisierte öffentliche Lügen aufgebrochen wird, Stichwort #15 Ferdinand Peters.
    Mein Hinweis auf Räte und NGOs bedeutete nicht mehr als „Achtung – Mahlströme“.

    Die Papstkirche soll der Legende nach den Katharern die Zungen abgeschnitten haben, damit sie ihre Lehre nicht verbreiten können.
    Hier im Lande sind die Zungen zwar noch dran, ihnen fehlen aber Worte und Argumente, Unbehagen und Zweifel auszudrücken.
    Spricht es jemand aus, so öffnen sich Schleusen im Denkapparat und Schuppen fallen von den Augen – mir geht es überall so, nur bei den Funktionierenden und Funktionären fällt nichts, die fallen stattdessen über mich her.

  79. # 27 Rainer Manz

    Wenn der Hinweis auf „laizistisch“ kritisch klang, so war er doch keineswegs kritisch gemeint, sondern als Unterstreichung des Legalen gegenüber „christlich“, was Katrin Meinhardt unter # 8 zum Thema hatte.
    Ohnehin deckt „christlich“ nicht ab, was unter dem Begriff „Humanismus“ (als Basis unserer abendländischen Kultur) verstanden wird.

    Und es gibt durchaus ein Verhältnis zwischen Bürger und Staat, denn ohne Bürger gibt es keinen Staat. Es ist auch keine Zwangsmitgliedschaft, jeder kann jederzeit in ein anderes Land gehen, das „Haus“ verlassen, wir haben (noch) keine DDR mit Mauer und Mauerschützen.

    Insofern ist unsere Verfassung tatsächlich eine Hausordnung, die die Regeln des Zusammenlebens vorgibt, wie unser Haus durch die von uns gewählte Regierung verwaltet werden soll.
    Zum Partner wird uns somit die Regierung, der wir unsere Macht auf Zeit treuhänderisch übertragen. Wenn sie diese Treuhänderschaft veruntreut, unser Vertrauen mißbraucht, gegen unser Wohl handelt, könnten wir das theoretisch über Wahlen korrigieren.

    Ich muß keine weiteren Worte verlieren: Eine Regierung, die ihre Politik als „alternativlos“ hinstellt, schließt Korrektur damit aus, vergewaltigt also unsere Verfassung, vergewaltigt den Staat mitsamt seinen Bürgern.
    Warum die deutschen Bürger sich das bieten lassen, ist mir ein Rätsel.

    Aus diesem Grunde erinnerte ich an anderen Stelle daran, die Parole „Wir sind das Volk“ nicht zu vergessen, sie ist aktueller denn je.

    („Lanz'“ war ein Schreibfehler, pardon.)

  80. #18: Hanna Thiele sagt:

    „Lieber Herr Dr. Paul, die AfD zu wählen wird wenig bringen, solange ferngesteuerte Wissenschaftler in den Beiräten vorgeben, wo es langzugehen hat, flankiert von den Beißhunden ferngesteuerter NGOs.“

    Weder Herr Lucke noch Herr Henkel ist ein Typ, der sich „fernsteuern“ lässt.
    Beteiligen Sie sich bitte nicht an Polemik!
    NGO´s im Hintergrund gibts für alle anderen Parteien AUßER der AfD.
    Hier in Dortmund z.B. brauchte sie für öffentliche Auftritte Polizeischutz GEGEN solche anonymen Beißhunde, zu der wohl auch die SPD gehört.
    Und in der CDU haben sich inzwischen „graue Wölfe“ heimisch gemacht, Sie werden wohl wissen wer das ist.

    #27: Rainer Manz, Mob hat noch nie was vernünftiges zustande gebracht. Auch nicht für die USA, wie man sieht.

    mfG

  81. Hallo Frau Thiele, (23#)
    mein Satz war ja auch provokant. (Ihr Namenslapsus Lanz finde ich dagegen klasse… wobei ich mit dem Weichspüler M. Lanz nichts gemein habe.)

    Ich zitiere Sie aus 14# „Tatsächlich waren es Laizisten, die das eingefädelt haben, was aber nicht das Problem wäre, denn nach der Verfassung haben wir ohnehin Trennung von Staat und Kirche.“ Das kann man durchaus als Kritik an denen verstehen, oder?

    „Den Staat „braucht“ man nicht, i.O., wie soll man aber nennen, was als Rechtsvertrag unter Bewohnern eines Landes zu regeln ist?“ Wie wäre es mit Hausordnung, Satzung, Vertrag basierend auf einem Rechtsystem freier Menschen in einer freien Bürgergesellschaft, aber nicht Staat. Unter Staat versteht man was anderes als Sie darlegen, daß was Sie mit Gegenseitigkeit meinen, ist ein Vertrag zwischen mindestens zwei, die z.B. etwas verkaufen und kaufen oder kooperieren oder etwas auf Gegenseitigkeit machen wollen, wie nach dem Krieg viele Baugenossenschaften. Wenn es dabei Streitfälle gibt, kann zwar der Staat in Form seiner Justiz als Dritter agieren, aber spätestens im Streitfall Bürger – Staat wird es ungemütlich wie z.B. Forumsteilnehmer Rainer Hoffman leibhaftig erfahren durfte.

    Es gibt keine Gegenseitigkeit im Verhältnis Bürger zum Staat, daß kann es bei Zwangsmitgliedschaften auch gar nicht. Dort gibt nur abstufende Grade der Unfreiheit. Und daher nur die Hoffnung des Bürgers, daß der Staat ihn am besten in Ruhe lässt und er vielleicht vom großen Raub des Staates bei den Bürgern wieder etwas zurückbekommt oder wenigstens seine Interessen vielleicht wahrgenommen werden. Eine wahrlich trügerische Hoffnung. Daher ist Ihre Ansicht „.. die Bürger als Souverän als „untauglich“ zurückweisen müßten.“ zwar lobenswert, dennoch daneben, da wir weder Souverän, weil in einer Art demokratischen Sklavenhaltung steckend, noch aufgrund der sich aus dem System ergebenden Huldigen und Ausspielen der Interessengruppen sich eine entscheidend große Anzahl Bürger finden wird, die in wirklich entscheidenden Punkten übereinstimmen und dazu mutig und zeitgleich bereit sind, z.B. keine Steuern mehr zu bezahlen oder fragwürdige Gesetze zu mißachten. Das würde was ändern, nicht mal eine andere Partei wie die AfD wählen und darauf hoffen, daß die das in die Hand nehmen.

    MfG

  82. @Hanna Thiele #25
    Ganz einfach, weil man mit der Kernkraft in Zukunft keine Energieversorgungsprobleme mehr hat….Die Kernkrafttechnik zusammen mit dem „unendlich“ vorhandenen Energie-Brennstoff Uran/Thorium ist und bleibt die Energiezukunft.
    Die Kernkraft sollte nach und nach in Deutschland die Kohle und das Gas ersetzen bzw. durch einen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und Uran dazu beitragen die Abhängigkeit von einen Energieträger (Ausland) zu minimieren. Mit der Zeit hätte die Kernkraft, wie in Frankreich, eine tragende Rolle übernehmen sollen.
    Und das hätte die Kernkraft rein marktwirschaftlich und technisch auch geschafft, wäre da nicht die politische Anti-Kernkraftbewegung einer grünsozialistischen Ideologie gewesen, die jetzt mit ihrer Ethik-Energiewende das genau Gegenteil von einer sicheren und zuverlässigen Energieversorgung uns Bürger per EEG aufdiktiert.

  83. # kowalk

    Die noch größere Frage hinter all den Fragen ist für mich:

    Warum wurde die Kernenergie in den siebziger Jahren als „Erlöser“ nach religiösem Muster eingeführt, siehe Häfeles Auftritt in Loccum (sein Vergleich von Kernkraftwerken mit Kathedralen), siehe Auftritt der Kernenergie auf dem Kirchentag 1979 in Erlangen unter dem Motto „Brücke zur Zukunft durch Technik“.

    Was haben Stromerzeuger auf dem Kirchentag zu tun?
    Warum braucht die Zukunft eine Brücke, sie kommt doch von ganz allein?

  84. Warum braucht man für radioaktive Abfälle ein Endlager?
    Castoren können auch in Hallen oder erdbebensicheren Betonbunkern ewig zwischen-gelagert werden. Kontrolle und Überwachung sind problemlos möglich, auch über Jahrhunderte.
    Der technische und personelle Aufwand ist überschaubar. Bei den vielen Milliarden Euro, die jährlich für den Erhalt der Infrastruktur ausgegeben würden müssen, könnten die Ausgaben für die Lagerung der Atomabfälle vernachlässigt werden. Die Ewigkeitskosten, die für die Folgen des Kohlebergbaus anfallen, sind vermutlich höher. Es gibt nichts Dümmeres als den Atommüll irgendwo zu verbuddeln (z.B.Asse), um dann Angst haben zu müssen, dass irgendwann das Trinkwasser kontaminiert wird.

  85. # 21 Rainer Manz
    # 19 Besso Keks
    # 22 Martin Landvoigt

    Schieben Sie mir keine Kritik am Laizismus unter, Herr Lanz, ich schrieb genau das Gegenteil, lesen Sie selber nach.

    Den Staat „braucht“ man nicht, i.O., wie soll man aber nennen, was als Rechtsvertrag unter Bewohnern eines Landes zu regeln ist?
    Insofern ist unter „Staat“ als Vertragswerk auf Gegenseitigkeit zu verstehen, wenn ein Partner sich nicht an die Regeln hält, wird der Vertrag obsolet.
    Was die derzeitigen Partei-Hanseln aus unserem Regelwerk machen ist Murks, den die Bürger als Souverän als „untauglich“ zurückweisen müßten.

    Besso Keks verwies unter #19 mit Recht auf Gier.
    Macht man einen Gierigen zum Hüter des Hauses, wenn man selber noch alle Tassen im Schrank hat und möchte, daß sie da bleiben?
    Macht man Kleptomanen zum Kassenverwalter?
    Kinderschänder zum Hüter der eigenen Kinder?

    Und an Martin Landvoigt:

    Der Hinweis auf den Rat Bubers an Weizsäcker hat nichts mit der Achtung vor Buber zu tun. Moral ist kein Feld für Politik, da gilt Recht und Gesetz.
    Es ist nicht Aufgabe der Politik, die Welt zu verbessern, sondern den eigenen Laden in Ordnung zu halten.
    Und Physiker ohne politisches Mandat haben ohnehin keine Vorrangstimme, aber bei Weizsäcker war es die Max-Planck-Gesellschaft unter Butenandt mit der Münchner Rück als Geldgeber im Hintergrund (Vorstandsvorsitzender Jannot), die ihm ein Wirkungsfeld und Podium bereiteten, als wäre er der Monarch der Welt.

  86. #16: Hanna Thiele sagt:

    Freiwillige Selbstverpflichtung – diesem teuflischen Rat folgte die deutsche Wirtschaft 1990 mit der freiwilligen Selbstverpflichtung zur CO2-Reduktion.
    ——————-
    Ich bekenne mich als Verehrer Martin Bubers und halte diesen moralischen Ansatz für durchaus richtig. Das Problem ist m.E. ein anderes.

    Wir stimmen mit der Beurteilung der Konsequenz weitgehend überein, sehen die Ursachen höchst unterschiedlich. Von allem Guten kann man durchaus ein Zerrbild erstellen. Es ist die Hybris, mit dem vermeintlich Guten und den Absichten, die Welt zu verbessern, leicht zu blindem und letztlich ziellosen Aktivismus die Dinge zu verschlechtern. Das ‚Teuflische‘ liegt damit nicht in dem Rat, sondern in dessen Missbrauch, in der Verdrehung des Impetus.

    Es ist fatal, wenn man nicht nur massive Fehler in der Problemanalyse macht – das kann jedem passieren -, sondern wenn man nicht bereit ist, die Fehler zu erkennen und umzukeheren. Wenn die Diagnose falsch gestellt wird, ist das Risiko eine falschen und schädlichen Therapie eklatant.

  87. Aja, nun sind Laizisten an der Misere schuld (Frau Meinhardt, Frau Thiele). Wenn man den Staat braucht, (was ich persönlich in Frage stelle, aber das ist ein anderes Thema) muss zwingend eine Trennung von Staat und Kirche erfolgen, in jeglicher Beziehung. Das was Sie aus meiner Sicht als Laizisten bezeichnen sind mehrheitlich eher Angehörige einer anderen Welt-beherrschen-wollen-Religion – nämlich des Sozialismus / Kommunismus. Eine atheistische Religion, die heute nach dem furiosen und katastrophalen Scheitern der braunen und der vielen roten Varianten mit Abermillionen Toten ihr grünes Tarnkleid an hat und dabei ist, mit stets, zu allen Zeiten willfährigen Bürokraten und Intellektuellen doch noch die Weltherrschaft zu erlangen. Und deren Protagonisten zwischenzeitlich bereits viele Schaltstellen und Schlüsselpositionen der Macht erlangt haben, vorzugsweise in westlich orientierten demokratischen Ländern. Aber das sollte angesichts der in einigen Bereichen großen Ähnlichkeiten der Systeme mit auf Kollektiven und Mehrheiten ausgerichteten Strukturen sowie der unheilvollen Symbiose Partei(en)- Staat-Staatsgläubigkeit nicht mehr verwundern.

  88. #17: Dr.Paul sagt:
    „Vergessen Sie endlich die gleichgeschaltete kraftlose FDP, ein Verräter eigener Prizipien,
    wenn sie je welche hatte.“

    Kann nicht oft genug gesagt werden, daher hier nochmal:
    Vergeßt endlich die gleichgeschaltete kraftlose FDP, ein Verräter eigener Prizipien,
    wenn sie je welche hatte

    MfG

  89. #16: Hanna Thiele sagt:
    „Ich schreibe nicht ohne Trauer darüber, um für die Nachwelt festzuhalten, daß NICHT das Volk die Schuld daran trägt, sondern eine versagende feige Elite.“

    Sehr geehrte Frau Thiele,

    das war auch beim letzten Mal so.
    Bitte vergessen Sie nicht, daß auch GIER eine wichtige Rolle im Verhalten der „ELITE“ spielt.

    MfG

  90. #17 Dr. Paul

    Lieber Herr Dr. Paul, die AfD zu wählen wird wenig bringen, solange ferngesteuerte Wissenschaftler in den Beiräten vorgeben, wo es langzugehen hat, flankiert von den Beißhunden ferngesteuerter NGOs.
    Die absolute Mehrheit kann die AfD kaum erreichen, also muß sie koalitionsfähig sein, um an den Machthebel zu kommen, was gleichzeitig zur Anpassung an ein korruptes System führen wird.

    Unsere Regierung regiert nicht nach dem Willen und zum Wohl der Bürger.
    Ohne eine öffentliche Feststellung dieses Umstandes mit einhergehendem Absprechen der Legitimität, das Volk zu regieren – also einem Mißtrauensantrag – wird alles beim Alten bleiben.
    Die Regeln unserer Verfassung greifen nicht mehr, es fehlt die Macht, deren Einhaltung zu verlangen, weil das Parlament der etablierten Parteien sich vor seiner eigentlichen Aufgabe drückt, die Kontrolle der Regierungsarbeit zu übernehmen.

    Die wichtigste Aufgabe des Deutschen Bundestages, gesetzgeberische Versammlung zu sein, wurde längst an Lobbyisten verkauft.

  91. #15: Ferdinand Peters und liebe Frau Thiele,
    deshalb wirklich aktiv werden
    und AfD wählen,
    selbst wenn man denen vielleicht nicht alles zutraut,
    aber immerhin steht da doch schon im Namen ganz unverschämt:
    „für Deutschland“
    und ihr ehrgeiziges Motto:
    „Mut zur Wahrheit“

    Vergessen Sie endlich die gleichgeschaltete kraftlose FDP, ein Verräter eigener Prizipien,
    wenn sie je welche hatte.

    mfG

  92. #11 Martin Landvoigt

    Sie sagen es, sehr geehrter Herr Landvoigt, es kommt auf den methodischen Ansatz an. Den Sündenfall sehe ich in der Verwischung der Grenze von Wissenschaft im Sinne von Suche nach dem Wahrem und Politik als Regelwerk zur konstruktiven Organisation dessen was IST, also Bewältigung realer Probleme des Zusammenlebens zwischen den Menschen angesichts der Unterschiedlichkeit ihrer Interessen.
    Politik als Vertragswerk auf Gegenseitigkeit mit Festlegung von Rechten und Pflichten, per Änderung der Regeln (Gesetze) justier- und korrigierbar, wenn sie sich als untauglich für die Umsetzung erweisen.

    Zum Sündenfall des demokratisch sich auspendelnden Interessenausgleichs wurde die Gruppe der Physiker um Carl Friedrich von Weizsäcker. Weizsäcker wollte die Welt grundlegend verbessern, hatte wenig Vertrauen in seine Mitmenschen und machte sich den Rat Martin Bubers zu eigen: „Wollt ihr Erfolg im politischen Raum, so dürft ihr nicht nur von anderen etwas fordern, sondern müßt zugleich euch selbst öffentlich zu etwas verpflichten.“

    Freiwillige Selbstverpflichtung – diesem teuflischen Rat folgte die deutsche Wirtschaft 1990 mit der freiwilligen Selbstverpflichtung zur CO2-Reduktion. Sie meinte, damit ihr Ansehen heben zu können und landete in Abhängigkeit, Verlogenheit und Scheinheiligkeit. Nun zappelt sie in der selbstgestellten Falle und will sich von den negativen Folgen befreien, indem sie den unbeteiligten Bürgern Unsinn aufdrückt. Sie verblendet nun selber die Bürger, um sich selbst freizukaufen.

    Die Folge ist noch größerer Ansehensverlust und Vergrößerung der selbstgebauten Falle.

    Man kann sich nur zu Dingen verpflichten, die man real auch beeinflussen kann, sich da was vorzumachen, führt in Schizophrenie und Scheinheiligkeit, funktioniert in Deutschland aber offenbar epidemisch.
    Die Liste von Professoren, Unternehmensvorständen und Politikern ist inzwischen lang, die hinter vorgehaltener Hand anderes sagen als „offiziell“.
    Tatsächlich ist es bitter mitanzusehen, wie ein Land der Dichter und Denker sich derartig demontiert und in kollektiver Verlogenheit landet.

    Ich schreibe nicht ohne Trauer darüber, um für die Nachwelt festzuhalten, daß NICHT das Volk die Schuld daran trägt, sondern eine versagende feige Elite.

    Mit Grüßen
    Hanna Thiele

  93. Sehr geehrte Frau Thiele,
    ihr Hinweis auf den Antrieb deckt sich mit meiner Erfahrung.
    In Gorleben wollte ich auch mal als Betriebsleiter tätig werden.
    Die Antwort des Direktors: Dann bringen Sie einen Stein ins Rollen, den wir beide nicht aufhalten.
    Die Spur des Antriebs verliert nach der Auflösung der VEBA.
    Das Europäische Stromnetz wurde nach 1977 still und heimlich flächendeckend synchronisiert.
    Die Liberalisierung des Strommarktes erfolgte erst nach 1990.
    In dieser Zeitspanne ist hinter den Kulissen viel passiert.
    Was nach Außen sichtbar wurde, sind Manager in obersten Führungsetagen mit Dollar Zeichen in den Augen.
    Eine wunderbare Schatzkiste zu diesem Thema hat Udo Leuschner ins Netz gestellt
    Das Bild mit dem fleißigen Eselchen finde ich gut gelungen. Unauffällig und immer topfit.

    Der Artikel über Gorleben ist ernst zunehmen.
    Die Variante von Frankreich,in der Nähe von Nancy ,wäre eine schöne Fingerübung für die letzten Bergleute in Europa.

  94. # 13 Katrin Meinhardt

    Sehr geehrte Frau Katrin Meinhardt,

    die Energiewende „marschiert“, weil die Planspieler dahinter wollten, daß Deutschland die EU zu einer Staatsbürokratur ermächtigt, die keine Nationen mehr kennt, auch keine nationalen Kompetenzen, wie z.B. die wichtige Aufgabe der GRUNDVERSORGUNG als Lebensbasis der Bürger und Zentrum des Gemeinwohlbegriffs.

    Über die Energiewende wurde unsere Autarkie bei der vorbildlichen Stromversorgung sabotiert, um Deutschland zum Esel zu machen, der besinnungslos rennt, um über die Ausweitung der EU-Kompetenzen scheinbar zu einer sicheren Stromversorgung zurückzukommen – aber nur, wenn er weiter schön hübsch und brav als Esel im Geschirr der Kommission bleibt.

    Es ist ja nicht das erste Einspann-Geschirr, es ergänzt die Euro-Zwangsjacke, in der wir schon recht brav laufen, die aber inzwischen ihre Schwachstellen zeigt, also Verstärkung braucht.
    Frau Merkel weiß das alles längst, als Eselstreiberin ist sie nicht untalentiert. Kretschmanns Motive sind mir nicht bekannt, vielleicht macht es ihm Spaß, lieber auf dem Esel zu sitzen, anstatt selber zu laufen und sich obendrein noch antreiben zu lassen.

    Tatsächlich waren es Laizisten, die das eingefädelt haben, was aber nicht das Problem wäre, denn nach der Verfassung haben wir ohnehin Trennung von Staat und Kirche.
    Daß die Kirchen mitspielen, mag ihrer Schwäche und/oder Faulheit geschuldet sein, ebenfalls lieber bequem oben zu sitze, als sich anzustrengen, Vertrauen in Gott zu schaffen.
    Ohnehin ist es mehr als peinlich und kleinlich, wenn Gottes „Diener“ an seiner wunderbaren Schöpfung rummäkeln, ihn quasi entmündigen, um es „besser'“ zu machen.

    ich fürchte, Gott könnte sich angesichts dessen wirklich totlachen entsprechend der alten Spruchweisheit „Wissen Sie, was Gott macht, wenn er so richtig lachen will? Dann sagt er zu den Menschen: ‚Kommt, erzählt mir von euren Plänen!'“

    Viele Grüße
    Hanna Thiele

  95. #9: Hanna Thiele

    Sehr geehrte Frau Hanna Thiele,

    ich habe weiter darüber nachgedacht, was besagte Person, Prof. Dr. Kowalk, eigentlich sucht. Auch lässt sich die Frage noch aus anderen Blickwinkeln beleuchten. Fakt ist, die Energiewende marschiert, und sie schadet. Und diese Ethik-Kommission spielte eine Rolle. Wieso berief sich die Gruppe eigentlich auf die Ethik? Das kommt nicht von ungefähr und es ist eine wichtige Feinheit. Denn, warum wird heute die Religion durch Ethik phasenweise ersetzt, in den Schulen? Oder so ähnlich. Ich habe Erklärungen und auch feste überzeugende Standpunkte. Das möge jetzt hier nicht so wichtig sein. Sei es drum.

    Ebenso richtig ist, Frau Merkel traf ihre Entscheidung nicht anhand christlicher Werte. Das ist absolut unmöglich. Man kann einem Christen nur (!) vorwerfen unchristlich zu handeln. In der Flasche des Christen muss echtes Christentum, hören und (!) tun, enthalten sein. So geht das nicht. Christen tragen hier keine Verantwortung. Man könnte noch viel dazu sagen, ausführlicher. Diese meinige Argumentation ist bombensicher. Wahr ist eher, Frau Merkel ist keine echte Christin und ihr Handeln ist unchristlich. Ein Christ legt sich niemals mit dem Klima an, und will dieses auch niemals kontrollieren. Das ist total crazy. Ein Christ weiss, es ist genug Energie da. Immer. Und ein Christ steht für Wachstum, und nicht den Tod. Et cetera. Das Merkel so handelte, verrät Frau Merkel, aber nicht das Christentum. Sehr viele Christen haben heute enorme Probleme mit den Werten der heutigen CDU, unter Merkel.

    Da waren ja aber Vertreter der beiden grossen christlichen Kirchen. In der Tat. Nun, wer die innerkirchlichen Verwerfungen und akuten Kämpfe und Intrigen kennt, denn kann das nicht wundern. Auch diese Menschen sind Verräter, am Christentum.

    Fakt ist, diejenigen, die diese katastrophale Energiewende zu verantworten haben, haben unchristlich gehandelt. Sie outen sich als Überläufer. Der grüne sanfte gefährliche Virus. So wie der Herr Kretschmann, aus Baden-Württemberg. Er behauptet kühn, eine Mitgliedschaft in der den Tod verehrenden Partei, Bündnis 90/ Die Grünen, wäre vereinbar mit seinem angeblich katholischen Glauben. Dem ist eindeutig (!) nicht so. Dieser Mensch ist total verwirrt. Hierbei handelt es sich um zwei völlig gegensätzliche Weltanschauungen, welche unvereinbar sind. Wen es so ist, wie ich sage, wie ist es dann möglich, dass ein Mensch, mit dem Namen Kretschmann so handelt, wie er handelt? Kretschmann weiss nicht mehr, was Christ sein, bedeutet, wahrhaft bedeutet. Die wunderschöne Flasche ist innen leer, hohl, entleert, kalt, zynisch, voller Intrigen, lieblos, sinnentleert, […]

    Und vor allem, ein Christ hat keine Angst, er fürchtet sich auch nicht vor der Radioaktivität. Und er schafft Wohlstand, und vieles mehr […] Und die Menschen fühlen sich bei ihm wohl.

    Jetzt ist es aber so, eine ganze Industrie lebt sehr gut, von der Angst und/oder der Furcht vieler vieler Menschen. Das stimmt. Aber (!) auch ein Physiker, und sei er noch so klug, kann nicht alles haben. Entweder, man ist ein Christ, dann ist und muss (!) man gegen die Energiewende sein, automatisch, ja (!!), oder wer für diese verdammte Energiewende sein will, hat zumindest seine christlichen Werte verraten. Und das ist sehr schlimm.

    Mit freundlichen Grüssen

    P.S.: Sie haben hier in diesem Forum, Sie sind mir aufgefallen, interessantes zum Thema CO2 geschrieben, es ist mir nicht entgangen. Ich muss mich aber darüber noch genauer informieren, es ist hochinteressant. Aber Ihre Gedanken verdienen Vertrauen, und es ist ein Armutszeugnis für die Täter. Für den falschen und gefährlichen Glauben der heimlichen Elite.

    P.P.S.: An diesem Verbrechen der Energiewende müssen daher die Laizisten schuld haben. Eindeutig. Bzw., die Kinder der Kirche der Aufklärung, die gehörig schiefgegangen sein muss. Das ist eine offene Rechnung.

  96. ‚Erinnert die heutige Situation nicht an das Mittelalter, als der Naturwissenschaftler Nikolaus Kopernikus ohne Erfolg lebenslang gegen den Glauben der Kirche argumentierte, die Erde sei der Mittelpunkt der Erde. ‚

    Abgesehen von dem Lapsus, ddas es wohl weder um den Mittelpunkt der Erde, noch um den Mittlepunkt der Welt (ein subjektiver Begriff) sondern um den Mittelpunkt des Universums geht, ist der Satz problematisch.

    Zum einen ist das Wirken des Kopernikus eher dem Beginn der Neuzeit zuzuordnen. Er selbst geriet eigentlich nicht in Konflikt mit der Kirchlichen Lehre, zumal er selbst Kirchliche Ämter bekleidete und Bischof Tiedemann Giese und Nikolaus Kardinal von Schönberg zu Freunden hatten. Lediglich von Luther sind abfällige Bemerkungen zu lesen.

    Das hier vorliegende Problem sollte wohl eher an eine von irrationalem Glauben ohne wissenschaftlicher Korrektur zeuugen. Nur war man da anscheinend im Mittelalter weiter als heut. Man wusste zwar deutlich weniger, argumentierte aber weit weniger irrational.

  97. #9: Hanna Thiele sagt:

    Vielleicht liegt die Lösung des Rätsels in der Gemeinsamkeit von Physik, Philosophie und Religion bei der Frage „Woher kommen wir und wohin gehen wir?“
    ————
    So sehe ich es nicht. Wahrend Philosophie und Religion natürlich Urpruungsfragen zu ihrem eigensten Thema verstehen können, ist die Physik als Naturwissenschaft auf den notwendig reduzierten Methodensatz der wissenschaftlichen Methode gebunden. Natürlich können auch spekulative Fragestellungen aus Philosophie und Religion in der Physik im Rahmen ihrer Möglichkeiten geprüft werden.

    Leider ist an ihrer Vermutung in so fern was dran, dass diese klare Grenzziehuung in der Praxis verschwimmt. Im Besonderen, da Wissenschaftler oft genug nach ihrer Meinung gefragt werden, oder sie auch sonst zum Besten geben, selbst wenn diese nicht von belastbaren Ergebnissen des Fachgebietes
    gedeckt sind. Das wäre auch nicht schlimm, wenn man jenen Wissenschaftlern nicht implizit eine große Kompetenz zu Fragen des Weltbildes zubilligen würde.

    ————-
    Nun regieren die Räte, die Volksvertreter segnen ab, was die Räte unter Berufung auf höhere (anonyme) Verantwortung vorgeben.
    ————-
    Die Bitterkeit, die aus diesen Worten spricht hat zwar den Geruch einer Verschwörungstheorie, basiert aber auf jederzeit wiederholbaren Beobachtungen.

    Ich möchte jedoch auf das Geflecht und Wechselwirkungen zwischen ‚Experten‘, Politikern und Medienmächtigen verweisen. Es wird eben handverlesen, wer der Experte sein darf, wessen Meinung verbreitet wird und gehört wird.
    Wer die Zeichen erkennt erinnert sich an die Parole: Wissen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

  98. Als in den früher 80ern gegen die NATO-Nachrüstung protestiert wurde, gab es Aufkleber mit der Aufschrift „Atomwaffenfreie Zone“. Den Gegnern der Kernkraftwerke gefiel dies, und um die Zone auch von „Atom“-Kraftwerken freizuhalten, wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Atomfreie Zone“ auf Mülleimer geklebt.

    Nicht weniger lächerlich sind die Aufkleber mit der Aufschrift „Atomkraft – Nein, danke“. Mit „Atomkraft“ ist vermutlich nicht die elektro-magnetische Wechselwirkung gemeint, sondern die Kernkraft (oder die Kernkräfte, d.h. die starke und die schwache Wechselwirkung). Ohne die Kernkräfte würden überhaupt keine Atome existieren, auch nicht die, aus denen diejenigen bestehen, die solche Aufkleber verwenden.

    Wenn ich soviel Zeit hätte, wie die Demonstrierenden in Gorleben, dann würde ich mich mit einem Plakat „Schwerkraft – Nein, Danke“ daneben stellen. Fänd ich lustig.

  99. #7 Kowalk und #8 Katrin Meinhardt

    Vielleicht liegt die Lösung des Rätsels in der Gemeinsamkeit von Physik, Philosophie und Religion bei der Frage „Woher kommen wir und wohin gehen wir?“

    Der Bereich der Naturwissenschaft kennt keine Landesgrenzen, genau so wie Philosophie und Religion. Das brachte nach dem Drama des Zweiten Weltkrieges die Siegermächte auch die Idee, Naturwissenschaftler zu benutzen als Über-Herren, die ein System entwickeln und verbreiten sollten für eine „bessere Welt“, dem sich alle Nationen unterordnen sollten.

    Auch die CO2-Idee hat da ihren Ursprung, sorgfältig geplant und vorbereitet über etliche Stufen und ausgewählte Personen. Deutschland wurde zum wichtigen Faktor wegen seiner guten Wissenschaftler, die u.a. dadurch die Chance erhielten (und wahrnahmen) ihre eigene Mitschuld abzuwaschen und neu und glänzend wieder zur Elite dazu zugehören, wie z.B. die Weizsäckers – aber nicht nur die.

    Die Kirche spielte mit. Der Theologe Picht wurde zum wichtigen Faktor, über die ausgerufene Bildungskatastrophe eine neu gepolte Elite zu schaffen, was Bildung zur Massenware machte. Picht wurde 1974 zum Kollaborateur von Maurice Strong, um über Deutschland einen „Weltlastenausgleich“ auf die Beine zu stellen mit Deutschland als Haupt-Zahlmeister.

    Picht engster Freund und Geistesverwandter Carl Friedrich von Weizsäcker lieferte seinen Part, steuerte unser Land mit seiner „Verantwortungsethik“ in neue Fahrwasser, die drei anderen Weizsäckers trugen ihren Teil dazu bei.
    Nun regieren die Räte, die Volksvertreter segnen ab, was die Räte unter Berufung auf höhere (anonyme) Verantwortung vorgeben.

    Parlamentarismus ist zur Farce geworden, die Gewaltenteilung ausgehebelt, die Ordnung des Rechts als „ungültig“ abgestempelt.

  100. #7: kowalk

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kowalk,

    diese Ihrige Frage ist sehr gut. Und sie trifft den Kern eines enormen Problems.

    Eine leicht zu überprüfende und richtige Antwort ist, sowohl die Verantwortlichen der Evangelischen Kirche als auch diejenigen der Katholischen Kirche, auch (!) und (!) vor allem in Deutschland, haben bereits seit vielen vielen Jahren Ihre Werte an den Nagel gehängt. Um es euphemistisch ausdrücken zu dürfen. 🙂

    Bei der überwiegenden Mehrheit dieser in Verantwortung stehenden Menschen steht auf dem Etikett der Weinflasche noch das Wort Christ(lich) drauf, im Inneren ist die Flasche ausgetrocknet, entleert, hohl, und kraftlos. Jeder ist eingeladen diese (Über)Prüfung durchzuführen. Wenn man mir nicht vertrauen sollte. Ich liebe Kritik.

    Es ist ein Skandal ohnegleichen, dass diese Menschen eine menschenverachtende und Wohlstand vernichtende Politik befürworten. Dümmer geht es wirklich nicht mehr. Die eigenen (!) edlen Werte zu verraten. Ich höre hier lieber auf. [Es gäbe noch sehr viel mehr zu sagen.] Sich mit dem Klima anlegen wollen. Tze-Tze-Fliege.

    Mit freundlichen Grüssen

  101. Ich frage mich immer bei christlich Überzeugten, warum ihr Schöpfergott eigentlich die Radioaktivität in die Welt gesetzt hat, wenn sie von dem Menschen – der sich die Welt ja untertan zu machen hat – nicht verwendet werden darf?
    Vielleicht funktioniert das von diesem Gott geschöpfte Leben gar nicht, wenn es nicht regelmäßig durch ionisierende Strahlung ‚aufgemischt‘ wird?
    Wieso darf in einem laizistischem Land eine religiöse Dogmatikerin überhaupt gesetzgeberische Verantwortung übernehmen?
    Fragen über Fragen! Und keiner der sie beantwortet!

  102. „…Ein „Endlager“ bei dem der Müll ungeordnet in Salzstollen gekippt wird…“

    Das bezieht sich auf das allbekannte Bild von der ASSE, mit schwach aktivem Abfall, also total harmlosem Abfall (nur essen sollte man ihn nicht).

    Bei Gorleben geht es um die eingeglasten Spaltprodukte, die strahlen noch so stark, daß man sich etwa 100 Jahre davor schützen sollte.

  103. #3 Sehr geehrter Herr Korn,

    S. 312: „…einschließlich der Rückholungskonzepte als realisierbar angesehen…“

    Steht alles schon oben in der Zusammenfassung…von planlosem Zuschütten kann hier also nicht die Rede sein.

  104. #3 Sehr geehrter Herr Korn,
    bevor Sie sich sich hier über Endlager, insbesondere welches Wirtsgestein besser ist, äußern, machen sie sich doch erst einmal sachkundig. lesen sie z.B. den GRS-Bericht. Denken Sie auch immer daran, daß durch Granitgestein immer Wasser fließt. machbar ist auch so etwas – siehe Schweden – nur der Aufwand wird viel höher.
    MfG
    sehr schönes captcha:eselei

  105. Gorleben mag ja als „Endlager“ geeignet sein — so wie man den Müll auch in Glas eingeschmolzen irgendwo in die Tiefsee kippen könnte.
    Dickes ABER: Ein „Endlager“ bei dem der Müll ungeordnet in Salzstollen gekippt wird, die daraufhin zugeschüttet und vergessen werden, das erscheint mir als wissenschaftlich/technischem Menschen doch arg primitiv. So etwas erwarte ich vielleicht von rückständigen Kulturen der dritten Welt, oder von krankhaft geizigen Konzerngewinnlern, denen Profit über alles geht.
    Ich würde eher vorschlagen: Tiefe Schächte in einen Granit-Berg in den Alpen treiben. Müll ordentlich katalogisiert nach Herkunft und Typ in „Pollux“ o.Ä. Behältern ordentlich und strukturiert einlagern — wenn man ihn in 200 Jahren als Grundstoff benötigt, dann kann man ihn kostenarm zurückholen. Und im Tal unter dem Bergwerk eine Kaserne mit ABC Spezialkommandos der Bundeswehr, die das ganze bewacht.

  106. Frage: Wozu überhaupt „Endlager“? In spätestens 50 Jahren ist das „Endgelagerte“ hochwertiger Rohstoff, wenn auch nicht für vom Grünen ins Gehirn geschissene, schlandsche Zipfelmützen. Für diese erbärmlichen, hörigen und gehorsamen Gestalten bleibt dann immer noch der Hakenpflug, in den sie ihre Genderweiber spannen können, wenn diese nicht selbst dazu zu doof sind. High Tech ist dann die Bockwindmühle (und das seit ca. 1150). Und die Freizeit wird sich dann mit Höhlenmalerei vertrieben…

  107. Sehr guter Artikel. Als Ergänzung dazu möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen, den genannten bericht sowie weitere in Bezug auf das Endlager Gorleben sich von der Web-Seite der GRS:
    http://www.grs.de
    herunterzuladen
    MfG

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