330 Jahre lang Messung des Meeresspiegels

Ed Caryl
Daten des Meeresspiegels leiden unter dem gleichen Problem wie Temperatur- und andere Klimadaten: es gibt viel zu wenig davon. Satellitendaten bzgl. des Meeresspiegels reichen gerade mal 20 Jahre zurück, also weniger weit als Temperaturmessungen an Land. Weil der Westen aber durch seefahrende Nationen zivilisiert worden ist, verfügen wir glücklicherweise über ein paar Messungen von Pegelständen, die bis zurück in das 19. Jahrhundert reichen, und zwar an Orten in Europa und einigen wenigen in der ganzen Welt. Sie reichen weit genug zurück, dass die Hauptquelle von Fehlern nicht in der Messgenauigkeit oder Sorgfalt bei den Messungen zu suchen ist, sondern im Post-Glacial Rebound PGR [?] oder im Glacial Isostatic Adustment GIA [?]


Wie in meinem letzten Artikel Rebound beschrieben, macht PGR für die Nordischen Länder und andere Häfen der Ostsee Messungen des Meeresspiegels zu einer Messung von PGR, nicht des Meeresspiegels. Glücklicherweise wurden GPS-Messungen des PGR an allen Tiden-Messstellen in der Welt durchgeführt, und diese Messungen kann man dazu benutzen, die Messungen des Meeresspiegels an Pegelständen zu korrigieren.

15 Aufzeichnungen an Pegel-Messstellen in der Welt wurden vom PSMSL Explorer heruntergeladen und eine vom Amsterdam NAP. Diese wurden nach Qualität ausgewählt: schlechte/keine Qualität (rote Flaggen), Länge (vorzugsweise über 100 Jahre), gute Kontinuität, geringe PGR, geringe tektonische Aktivität in dem jeweiligen Gebiet. Diese wurden zu ihrem mittleren Niveau der Jahre 1960 bis 1980 normalisiert und dann für PGR  korrigiert. Das Ergebnis zeigt Abbildung 1.

Abbildung 1 zeigt die normalisierten Daten von 16 langzeitlichen Tidenmessungen mit guter Qualität.

Abbildung 2 zeigt das Mittel der Tidenmessungen aus Abbildung 1:

Dies sind die Mittelwerte von 15 Messungen des mittleren Meeresspiegels seit 1958, 11 von 1948 bis 1958, mindestens 10 seit 1900 und mindestens 7 seit 1885, mindestens 5 seit 1864, 4 seit 1849 und 2 während fast des gesamten Zeitraumes seit 1807.

Abbildung 3 ist eine Graphik aus climatedata.info. Dies wird als eine Validierung von Abbildung 2 gezeigt.

Wir erkennen hier, dass der Meeresspiegel seit 1855 bis 1860 gestiegen ist. Davor war der Meeresspiegel gleich geblieben oder gefallen. Hier folgt eine Darstellung mit den Trends in 30-Jahres-Intervallen:

Abbildung 4: Darstellung der Trends des Meeresspiegels seit 1810 aus den gemittelten Daten der Abbildung 2.

Der Meeresspiegel blieb fast unverändert im gesamten 19. Jahrhundert mit einem Aufwärtstrend von 0,4 mm/Jahr in der ersten und dann 0,9 mm/Jahr in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts mit dem Ende der kleinen Eiszeit zur Mitte des Jahrhunderts. Im gesamten 20. Jahrhundert hatte der Trend weniger als 1,7 mm/Jahr betragen. Insgesamt ist der Meeresspiegel während der letzten 150 Jahre um 25 cm gestiegen. Der Trend verlangsamte sich während der Kaltphase von 1950 bis 1980, um dann mit der Erwärmung zum Ende des Jahrhunderts auf 2,25 mm/Jahr zuzunehmen. Die Satellitenmessungen beginnen zum Zeitpunkt der stärksten Abkühlung seit dem Pinatubo-Ausbruch. Darum zeigt diese Aufzeichnung in Kombination mit der künstlichen GIA/PGA-„Korrektur“ von 0,3 mm/Jahr in der Auflistung der University of Colorado einen Trend von 3,2  ± 0.4 mm/Jahr.

Abbildung 5a: Meeresspiegel-Trend seit 1890. Abbildung 5b: Der Meeresspiegel-Anstieg der letzten 33 Jahre.

Der jüngste Sprung nach oben während der Jahre 2012 und 2013 infolge der Erholung nach dem La Niña 2011 währt gerade mal zwei Jahre lang und ist nicht annähernd so dramatisch wie zahlreiche andere kurzfristige Änderungen des Meeresspiegels in beide Richtungen zuvor. Sie alle sind verbunden mit kurzen Erwärmungs- und Abkühlungsperioden im Zuge von El Niños, La Niñas und vulkanischer Ereignisse. Die Abkühlung nach den Vulkanausbrüchen des El Chichon 1983 und des Pinatubo 1992 treten in Abbildung 5b besonders deutlich hervor.

Es gibt eine gute Aufzeichnung des Meeresspiegels aus der Zeit vor dem Jahr 1800. Die Holländer waren lange Zeit sehr besorgt wegen des Meeresspiegels, liegt doch ein Drittel ihres Landes unter dem Meeresspiegel [siehe Bild oben rechts!]

Abbildung 6: siehe oben rechts!

Die Abbildung oben rechts zeigt einen Huddestenen, benannt nach dem Amsterdamer Bürgermeister Hudde, ein Marmorblock, der im Jahre 1684 gesetzt worden ist, 2,67 Meter über dem Meeresspiegel bei Amsterdam.

Nach einer schweren Flut im Jahre 1675 kam der Bürgermeister von Amsterdam zu der Erkenntnis, dass nur die Sicherstellung einer ausreichenden Höhe der Deiche zur Verhinderung von Überschwemmungen führen würde. Zu diesem Zweck war die präzise Kenntnis darüber erforderlich, wo die Deichkronen relativ zur normalen Hochwassermarke lagen. Zu diesem Zweck wurde von September 1683 bis September 1684 ein ganzes Jahr lang täglich die Tide gemessen und eine mittlere Hochwassermarke berechnet. Seit dieser Zeit wurden Messungen des Meeresspiegels an dieser Stelle durchgeführt, und zwar fast kontinuierlich von 1700 bis 1925. Diese Aufzeichnung trägt die Bezeichnung „Normaal Amsterdams Peil” (NAP) oder Amsterdam Ordinance Datum Meeresspiegel-Aufzeichnung. Diese Aufzeichnung sieht folgendermaßen aus, nach Korrektur  bzgl. PGR (oder GIA), normalisiert und im Vergleich geplottet zu dem Mittel der Abbildung 2:

Abbildung 7 zeigt 300 Jahre gemessene Daten des Meeresspiegels.

Der Meeresspiegel-Anstieg während der letzten 200 Jahre von 1807 bis 2007 beträgt nicht mehr als 27 cm. In den 125 Jahren davor gab es überhaupt keinen Anstieg.

Was also wird in Zukunft geschehen? Falls sich die von den Anhängern des solaren Klimatreibers vorhergesagte Abkühlung einstellt, wird es während der nächsten 30 Jahre eine Verzögerung des Meeresspiegel-Anstiegs ähnlich der Periode von 1950 bis 1980 geben. Ein großer Teil der während der Kleinen Eiszeit angesammelten Eismassen ist bereits geschmolzen, so dass nur die großen Eisreservoire in Grönland und der Antarktis zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen können. Der größte Teil des Anstiegs durch Abpumpen von Grundwasser und Drainage von Seen auf dem Festland hat eine Grenze erreicht. Die thermische Ausdehnung durch Erwärmung der Ozeane hat wegen der verstärkten Verdunstung in tropischen Meeresgebieten ein Limit erreicht. Betrachtet man all dies, kann der Anstieg des Meeresspiegels im restlichen 21. Jahrhundert nicht denjenigen des vorigen Jahrhunderts übersteigen, also 1,7 mm/Jahr; vermutlich ist er geringer. Dies zeigt, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 kaum 15 cm betragen dürfte.

In Gebieten mit einer Erholung der Vergletscherung wird man überhaupt keinen Anstieg des Meeresspiegels bemerken. In Gebieten mit Absinken sollte dieses Absinken Gegenstand von Belang sein. In den wenigen Gebieten, wo nichts dergleichen geschieht, werden normale Deichhöhen und –wartung sowie normale Infrastrukturmaßnahmen ausreichen. Koralleninseln können mit 1 cm/Jahr wachsen, so dass sie kein Problem mit einem Meeresspiegel-Anstieg von einem Sechstel dieses Wertes haben dürften. Wenn die Vergangenheit ein Wegweiser für die Zukunft ist, gibt es vom Anstieg des Meeresspiegels wenig zu befürchten.

Mehr: http://notrickszone.com/2014/04/18/long-term-tide-gauge-data-show-21st-century-sea-level-rise-will-be-approximately-as-much-as-the-20th-century/#sthash.O24Zg4po.dpuf

Link: http://notrickszone.com/2014/04/18/long-term-tide-gauge-data-show-21st-century-sea-level-rise-will-be-approximately-as-much-as-the-20th-century/

Blog-Betreiber Pierre Gosselin kommentiert diesen Sachverhalt so: „Langzeitliche Tidenmessungen: Meeresspiegel wird im 21. JHD etwa so stark steigen wie im 20. JHD“. Dies wählt er auch als Überschrift zu diesem Beitrag auf seinem Blog.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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14 Kommentare

  1. #11: Sepp Trütsch sagt:“…darum korreliert der Meeresspiegel NICHT mit CO2.
    Punkt. Fertig.“
    =========================
    Herr Trütsch, der Meerespiegel korreliert mit der globalen Temperatur. Er steigt aufgrund thermischer Ausdehnung sowie wegen Zuflüssen aus der schmelzenden Landeismasse.
    Die Korrelation mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre ist somit nur eine indirekte.
    Gruß
    Hans Jung

  2. #12: Rainer Olzem sagt:

    „Wieso warten, die Regensteuer gibt’s doch längst. Die Kommunen lassen sich seit Jahren jeden Regentropfen, der auf Dachflächen und versiegelte Freiflächen fällt, von den Grundstücks- und Hauseigentümern bezahlen, wenn das Regenwasser nicht über eine genehmigte Versickerungsanlage versickert, sondern in den Kanal eingeleitet wird.“

    Hallo Herr Olzem,

    Sie haben Recht. Hatte ich nicht dran gedacht.
    Diese Art von Abgabe deckt aber nur die Kosten der Abführung des Regenwasssers (naja, vielleicht ein bischen mehr…)
    Die wahre Innovation wäre aber die Einführung einer Steuer für die Zuführung von oben (Regen).

    Darauf warte ich und irgendwie wächst in mir die Überzeugung, daß ich das noch erleben werde.

    MfG

  3. #6: besso keks sagt:

    „Wäre da nicht zum Ausgleich eine Regensteuer angebracht?
    Zu hirnrissig?
    Warten Sie noch ein paar Jahre…“

    Wieso warten, die Regensteuer gibt’s doch längst. Die Kommunen lassen sich seit Jahren jeden Regentropfen, der auf Dachflächen und versiegelte Freiflächen fällt, von den Grundstücks- und Hauseigentümern bezahlen, wenn das Regenwasser nicht über eine genehmigte Versickerungsanlage versickert, sondern in den Kanal eingeleitet wird. Wo’s viel regnet, muss auch mehr bezahlt werden.

  4. Der Meeresspiegel nimmt seit ca. 150 Jahren (also dem Ender der kleinen Eiszeit) ziemlich konstant zu. Gäbe es einen Zusammenhang mit CO2, müsste die Zunahme jetzt viel viel grösser sein als vor 100 Jahren.
    Gibt es aber nicht, darum korreliert der Meeresspiegel NICHT mit CO2.
    Punkt. Fertig.

  5. Noch schlimmer wird es, wenn man die letzte Warmzeit(Eem Warmzeit) betrachtet.Es war 4 bis 6 Grad C wärmer als heute und der Meeresspiegel an Nordsee ca.4 m höher als heute. Die Spuren dieser Warmzeit liegen aber rund 20 m unter NN. Was lernen wir daraus ? Alles ist in Bewegung! Nicht nur der Meeresspiegel sonder auch das Land.

  6. Die Häfen von vor 2000 jahren liegen derzeit alle unter Wasser oder irre ich mich?Und damals wars bekanntlich 2-3 Grad Wärmer.

  7. Hallo Frau/Herr Langer #3,

    herzlichen Dank für die Erklärung! Wieder was gelernt!

    Dass sich Landmassen nach dem Abschmelzen mnassiver Eisschilde heben, wusste ich, nicht aber, dass man im Angelsächsischen dafür diese Abkürzung hat.

    Chris Frey

  8. #1: Ulrich Walter sagt:
    „Warum packt keiner das Übel an der Wurzel und sorgt für besseres Wetter wie einheitliche Wetterbedingungen auf der Welt?“

    Lieber Herr Walter,

    malen Sie den Teufel bitte nicht an die Wand:
    Hier bei uns regnet es regelmäßig und ausreichend. Ist doch verglichen mit Mauretanien echt ungerecht – finden Sie nicht?
    Wäre da nicht zum Ausgleich eine Regensteuer angebracht?
    Zu hirnrissig?
    Warten Sie noch ein paar Jahre…

    MfG

  9. wer also davon ausgeht auf
    ‚fest Land‘ zu sein, für den Steigt der Meere Spiegel,
    im anderen Falls sinkt also Land in Wasser ein.

    Und dazu hat gibt es – meines Wissens – keines Maß Latte
    an welcher sich diese offensichtlich nunmal festgestellt sein ‚Bewegung‘ festmachen lässt.

    Jedoch kommt ja das Wasser nicht nur aus dem Meer ganz allein, sehen sie sich mal
    :
    Kernfusion
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusion
    :
    an
    :
    aus N wird mit aplha?? O und H
    – also Grundlage für Wasser schon ganz klar mit nocheinem H.

    Und das wussten welche so um 1919 bereits schon
    , was ja auch Ursache des ‚Leckage‘ Erscheinen in Fukushima vermutlich
    gewesen.
    Waren das halt Journalisten?
    – gewesen darüber berichten
    ohne zu recherchieren
    wo kann es denn nun herkommen, wenn es strahlt
    und Sticksotff ist nunmal zu 78 %? in der
    Luft
    und je geringer wird darauf der Druck, desto besser können alpha Strahlen nunmal deren Energie dahinein übertragen

    Was ist denn da also so schwer zu verstehn?
    … ausser Deutsche woll es halt nicht so zu erkennen haben
    zu sehen
    … so einfach ist das mit der Physik
    was erzählt der Schellnhuber denn also da im
    PiK
    :
    http://www.pik-potsdam.de/impressum
    :
    ist der verrückt?

  10. #1: Ulrich Walter

    Leider funktioniert Ihr Link nicht.
    Haben Sie eine Korrektur?

    PS:
    Sie haben den Namen wie „unser“ Astronaut und Physiker!?

  11. Sehr geehrter Herr Frey,

    „Post Glacial Rebound (PGR)“ ist der Prozeß der Landhebung nach dem Abschmelzen der Eismassen der letzten Eiszeit. Da das Gewicht des Eises nun fehlt, heben sich seit dem die entsprechenden früher stark vergletscherten Gebiete (z.B. Skandinavien). Dies führt dann aber als Folge zum „Glacial Isostatic Adjustment (GIA)“ (das „j“ fehlt), wobei durch die aufsteigende Erdkruste (PGR) die umliegenden Gebiete absinken – also ein isostatischer Ausgleich zwischen Erdkruste und Erdmantel erfolgt.
    Beides führt logischer Weise zur Veränderung von Pegelständen.

    MfG

  12. Klimahysterie: Moderner Kreislauf der Machterhaltung

    von Wolfgang Thüne

    Warum kein „Ostergelächter“ als Reaktion auf den Weltklimabericht?

    Kritik an der kirchlichen wie weltlichen Obrigkeit musste schon immer sublime Mittel und Wege wählen, um nicht gleich verboten zu werden. Ein Ventil für Kritik war im Spätmittelalter der Brauch, zu Ostern Ostermärchen zu erzählen und so ein Ostergelächter zu entfachen. Wer lacht, vergisst Not und Pein, verdrängt Sorgen und spürt Lebenslust. Er blickt optimistisch in die Zukunft, auch wenn er sie weder kennen noch erahnen kann. Damit bewältigt er die Gegenwart und baut sich ein tragfähiges Fundament als Voraussetzung für eine gedeihliche persönliche Entwicklung.

    Wer jedoch wie der Weltklimarat IPCC in seinen jüngsten Berichten die Zukunft nur in düsteren Farben ganz schwarz malt und Untergangsszenarien per Computer wie am Fließband produziert, der erzeugt Hysterie und fördert die Resignation. Dagegen hilft als Medizin nur noch der befreiende Humor. Doch wer erzeugt ihn? Wer hat den Mut? Zumindest die „Neue Zürcher Zeitung“ forderte am 20. April 2014 „Klimamoral ohne erhobenen Zeigefinger“! Sie zitiert den Ökonomen und Philosophen Dominic Roser mit dem Satz: „Im Fall des Klimawandels haben wir es mit einem massiven Gerechtigkeitsproblem zu tun, zu dessen Lösung nicht wir Ökonomen, sondern vor allem auch Ethiker beitragen können.“ Doch was ist „Klimamoral“, was ist „Klimaethik“?

    Hier haben wir es wieder, das „Gerechtigkeitsproblem“, das bereits 2007 die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu der Forderung nach „globaler Klimagerechtigkeit“ hinriss. Doch was ist am Klima, dem Klimawandel ungerecht? Liegt das daran, dass es überall auf der Welt nicht gleich ist? Doch wie will der Mensch, mag er auch noch so größenwahnsinnig sein, eine Klima-Gleichheit auf dem Erdenrund schaffen? Und was ist ein „Klimaökonom“? Warum gibt es bisher keine Wetterökonomen, wo es doch eine Wetterfühligkeit gibt? Warum packt keiner das Übel an der Wurzel und sorgt für besseres Wetter wie einheitliche Wetterbedingungen auf der Welt?

    http://tinyurl.com/nrsk83l

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