Klimakontrolle: Gehirnwäsche in Schulen

Andrew Montford und John Shade
Für die GWPF wurde von den o. g. Autoren ein 48 Seiten starker Bericht erstellt, bei dem mir als ‚ehrenamtlicher Erziehungshelfer‘ jedes einzelne Wort wehtut. Der Bericht beschreibt die Verhältnisse in UK, aber man kann wohl davon ausgehen, dass es in Deutschland noch viel schlimmer ist.
Am Beginn des Berichtes steht eine ‚Executive Summary‘. Diese wird hier übersetzt, ebenso der letzte Abschnitt ‚Schlussfolgerungen‘.
Chris Frey

Executive summary

Wir haben in Lehrmaterialien Beispiele für schwere Fehler, irreführende Behauptungen und Verzerrungen gefunden durch unangebrachte Behandlung von Themen im Bereich Klima. Unter diesen Lehrmitteln sind u. A. viele verbreitet genutzte Lehrbücher, Lehrer unterstützende Quellen und Schülerprojekte.

Wir fanden Beispiele von zügellosem Öko-Aktivismus in Schulen, und die Schulen ermuntern ihre Schüler, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. In jedem einzelnen Fall liegt der Blickwinkel auf Angsterzeugung, auf steigenden Ängsten, gefolgt von der detaillierten Anleitung, wie Schüler leben sollten, ebenso wie Anleitungen dafür, was sie denken sollen. In einigen Beispielen fanden wir die Aufforderung, ‚kleine politische Aktivisten‘ in den Schulen zu ernennen, indem man ihnen die Last der Verantwortung auf Aktionen ihrerseits aufbürdet, ihren Teil zur ‚Rettung des Planeten‘ beizutragen, nicht zuletzt auch, indem sie Druck auf ihre Eltern ausüben.

Die nationalen Bildungsinhalte wurden vor Kurzem von der Regierung einer Überprüfung unterzogen, aber die vorgeschlagenen Änderungen scheinen völlig ungeeignet, derartige Praktiken zu unterbinden. Umfragen zeigen, dass viele Kinder verärgert oder ängstlich sind durch das, was man ihnen bzgl. des Klimas erzählt hat.

Lehrer und Administratoren haben ziemlich freie Hand, Lehrbücher auszusuchen. Andere Materialien, externe Besucher für Vorträge und Schülerreisen werden aber nur genehmigt, wenn deren Zwecke mit den gewollten Zielen übereinstimmen. Dies lässt das Risiko steigen, dass Einige alarmierende und politisch einseitige Quellen heranziehen, um die Kinder für ‚die Causa Umwelt‘ zu gewinnen. Diese ‚Causa‘ wird oftmals als ‚Nachhaltigkeit‘ präsentiert, ein kaum definiertes Schlagwort für persönliche und politische Aktionen, an denen nur selten fundamentale Kritik geübt wird. Viele Kampagnen-NGOs und andere Organisationen mit eigennützigen Interessen wie Energieunternehmen bieten Lehrmaterialien und andere Ressourcen für die Verwendung in Schulen an. Einige davon werden vermutlich auch genutzt.

Es gibt eindeutigen Anlass für ernste Sorgen. Wir appellieren daher an das staatliche Bildungsministerium sowie dessen Ableger in Schottland, Wales und Nordirland, dringend Untersuchungen hinsichtlich der Bildung bzgl. der Klimaänderung durchzuführen. Nur eine systematische Evaluierung dessen, was da vor sich geht, kann das vorhandene Ausmaß an Indoktrination zeigen, ebenso wie die emotionalen und erzieherischen Schäden an Schülern, die sich unzweifelhaft daraus ergeben.

Schlussfolgerungen

Es gibt kaum einen Zweifel daran, dass die Versorgung mit einer ausgereiften Bildung jetzt durch eine hoch politisierte Gehirnwäsche sich entwickelnder Gehirne zum Thema Klima ersetzt worden ist; und Energie-Ängste werden als Motivation und ‚nachhaltige Entwicklung‘ als die Lösung angepriesen. Vorbei sind die Tage, an denen das Bildungssystem hoffte, junge Leute mit einer eigenen Meinung heranzuziehen, mit Kenntnissen komplexer wissenschaftlicher, soziologischer und politischer Themen. Stattdessen trachtet das Bildungssystem jetzt gestützt durch eine grüne politische Bewegung danach, Uniformität mit der Umwelt-Orthodoxie herzustellen, wobei jede In-Frage-Stellung eindringlicher Sicherheiten als Vergehen betrachtet wird, das man entweder ignorieren oder bestrafen sollte.

Der Ernst der Lage, die wir gefunden haben, kann kaum überschätzt werden. Es ist eine Tatsache, dass die Fähigkeit der Kinder, ihre Examen zu bestehen – und damit ihre zukünftigen Lebensperspektiven – davon abzuhängen scheint, wie sehr sie ihre Klimaänderungs-Orthodoxie beherrschen. Das weckt schmerzhafte Erinnerungen an das Leben in Osteuropa zur Zeit des Kalten Krieges oder an Maos China. Politiker scheinen diesen Prozess abgenickt zu haben, wobei sie den größten Teil des diesbezüglichen Lehrplanes in die Hände grüner Aktivisten gelegt haben. Die Frage, ob das, was in den Klassenzimmern gelehrt wird, wissenschaftlich oder politisch, ausgewogen oder verzerrt, wahr oder falsch ist, scheint ungeprüft durchzugehen.

Die gesetzliche Vorgabe zum Bildungsgesetz des Jahres 1996 hat eindeutig zum Ziel, die Kinder vor parteiischer politischer Indoktrination zu schützen. Sie wurde erfolgreich angewandt, um ein  Gerichtsverfahren zu gewinnen, in dem die Propaganda in dem Film ‚Eine unbequeme Wahrheit‘ angeprangert worden ist. Aber die fast einstimmige Position, die alle großen politischen Parteien übernommen haben, deckt die Verbreitung der in diesem Bericht angesprochenen Dinge ab. Allerdings könnte sich die politische Szene jetzt ändern, und zwar in der Hinsicht, dass eine erneute Überprüfung des Ausmaßes erfolgt, bis zu dem relevante Abschnitte dieses Gesetzes verletzt werden.

Eltern von Schulkindern und andere besorgte Personen müssen angesichts dieser Probleme nicht hilflos sein. Das Buch ‚Facts, not Fears‘ der amerikanischen AutorInnen Michael Sanera und Jane S. Shaw enthält viele Beispiele, mit welchen Mitteln man Kinder hinsichtlich der Umwelt aufklären sollte, und es enthält auch viele Vorschläge, wie man etwas gegen die Indoktrination tun kann. Ihre Schlüsselbotschaft lautet, dass derartige Materialien ‚nur eine Seite einer oftmals komplizierten Materie‘ beleuchten, und dass Eltern den Lehrplan der Schulen kritisch hinterfragen sollten, und zwar mit so allgemeinen Fragen wie ‚Gibt es eine allgegenwärtige Verzerrung hinsichtlich wirtschaftlichen Wachstums und moderner Technologie?‘ oder ‚Ist die Präsentation von Umweltproblemen ganz allgemein düster und pessimistisch?‘

Die AutorInnen schlagen eine Überprüfung der Lehrbücher vor sowie der verwendeten begleitenden Materialien einschließlich der Beiträge externer Dozenten. Sie raten den Eltern dringend, mit den Lehrern ihrer Kinder zu sprechen und die Sorgen zu diesem Thema in freundlichem, sachlichem Ton vorzubringen. Die Eltern sollten auch in der Lage sein, Sprecher für Schulbesuche zu engagieren oder solche Beiträge selbst zu leisten, falls sie hinsichtlich der relevanten Themen bewandert sind. Sie können auch nach neuen Büchern für die Schulbibliothek verlangen, um mehr Ausgewogenheit zu erreichen und mit anderen Eltern zusammenarbeiten, um die Bedenken dem Schulrektorat und anderen verantwortlichen Behörden vorzutragen. Sie schließen mit der Aufforderung an die Eltern, zusammen mit ihren Kindern Umweltthemen zu erforschen und vor allem den Unterton von Katastrophe und Untergang aus den offiziellen Texten zu entfernen.

In einer weiter gefassten Perspektive besteht das Risiko, ein Schlüsselelement einer gesunden Gesellschaft in unserem wissenschaftlichen und technologischen Zeitalter zu schwächen: Die Fähigkeit der Bürger, sich eine eigene Meinung zu technischen Dingen zu bilden oder zu Dingen wie beispielsweise der Klimaänderung. Teil des Prozesses, uns die alarmistische Sicht des Klimas einzuimpfen ist der Umstand, dass immer wieder auf die Autoritäten hingewiesen wird mit der Implikation, dass der ‚einfache Bürger‘ einfach den Experten vertrauen muss. Aaron Wildavsky hat gezeigt, dass Studenten aus nicht-wissenschaftlichen Fachbereichen wie Soziologie, Politik und Philosophie erfolgreich Literatur zu umstrittenen Themen der Wissenschaft studieren und sich grundlegende Meinungen zu verschiedenen kontrovers diskutierten Dingen bilden können wie DDT, Verschwendung und globale Erwärmung. Es ist interessant, dass die Studenten ausgeprägte Schwächen in allen Fällen fanden, die Anlass zu Alarm geben, und sie rufen nachhaltig ‚Nein!‘ auf die Frage, die Wildavsky zum Titel seines Buches gemacht hat: ‚But Is It True?‘. Es gibt mit Sicherheit Teile in diesem Buch, die man in Schulen und vor einer erweiterten Gemeinschaft vortragen sollte, und zwar unter Mithilfe von Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet, die willens sind, sich mit umfangreichen Untersuchungen zu engagieren. Einen Kotau vor Organisationen wie dem WWF hinzulegen ist nicht der richtige Weg vorwärts. Derartige Organisationen verdienen es, herausgefordert zu werden. Die wehleidige, von Fehlern strotzende Geschichte des Umwelt-Alarmismus‘ zeigt das eindeutig. Aber passiert das auch in unseren Schulen? Wir fürchten nicht.

Wir glauben, dass dringend weitere Evaluationen dessen erforderlich sind, was an unseren Schulen vorgeht, vor allem unter dem Banner ‚Nachhaltigkeit‘ und im Besonderen ‚Klimaänderung‘. Die Lehrerschaft und die Schulbehörden stehen hier in der Pflicht sicherzustellen, dass die Ziele des Bildungsgesetzes respektiert werden durch Vermeidung jeder politischen Indoktrination in den Schulen, und Eltern haben ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, was man mit ihren Kindern hinsichtlich umfangreicher und potentiell sehr verstörender Themen macht. Die bruchstückhaften Informationen und Beispiele, die wir in diesem Bericht genannt haben, geben hinreichend Anlass zu der Sorge, dass unsere Kinder Gefahr laufen, das Ziel von Zeloten und ihren Kampagnen zu werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass man sie ängstigt durch persönliche und politische Aktionen. Zusätzlich besteht auch die Gefahr, dass man ihnen eine angemessene Bildung für das 21. Jahrhundert vorenthält – eine Bildung, die sie in die Lage versetzt, alle Behauptungen zu hinterfragen und zu evaluieren, nicht zuletzt die Behauptungen der Angst erzeugenden Zeloten.

Nur eine systematische Evaluierung kann wirklich das Ausmaß der Indoktrination zeigen, ebenso wie emotionale und erzieherische Schäden, die unweigerlich aus dieser Indoktrination resultieren. Wir appellieren daher an den Bildungsminister und seine Kollegen in Schottland, Wales und Nordirland, diese dringend notwendigen Untersuchungen durchzuführen und zu ergründen, wie die Bildung hinsichtlich der Klimaänderung an unseren Schulen aussieht. [Ob sie das wirklich machen? A. d. Übers.]

Link zum gesamten Bericht: http://www.thegwpf.org/content/uploads/2014/04/Education-reducedportrait-5.pdf

Übersetzt und bearbeitet von Chris Frey EIKE

Schlussbemerkung des Übersetzers: Gab es das alles nicht schon mal, auch und gerade in Deutschland? Zum Beispiel in der 1. Hälfte des vorigen Jahrhunderts?

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15 Kommentare

  1. In meiner Kleinstadt bei Hannover wird die Indoktrination heftigst betrieben.
    In den Schulen werden Energiefüchse ernannt, die die Heizung immer abdrehen, bis es „morgens eiskalt ist“, wie die örtliche Presse jubelt.
    Ein Energieideen-Wettbewerb wird ausgerufen. Der Sieger bekam 1500 € für ein Diorama mit Solardächern und Windmühlen.
    Der (natürlich) grüne Bürgermeister sagt ganz selbstverständlich, mit seiner Partei grüne Ideologien in Schulen und Kindergärten (!) tragen zu wollen. Einem Bürger, der öffentlich erklärte, Parteien hätten in Kindergärten nichts zu suchen, wurde ebenso öffentlich bescheinigt, eine Therapie zu benötigen, die aber bei so einem Menschen ohnehin nichts mehr nützen würde (ist das eigentlich eine strafbare Beleidigung?).
    Schüler werden klassenweise in den Wald geschickt und pflanzen 1000 (!) Bäume. Und das während der Unterrichtszeit.
    Der örtliche Naturschutzbund macht nächtliche Führungen, damit Naturverbundene noch einmal Fledermäuse, auch bedrohte Arten, zu Gesicht bekommen. Die sterben nämlich wegen der über 100 Windmühlen allein auf dem Gebiet dieser Kleinstadt. Wer nun denkt, diese rührigen Naturschützer seien gegen Windmühlen, hat die Ideologie nicht verstanden.
    Jetzt will man sogar Windmühlen in Naturschutzgebieten bauen.
    P.S. Ich denke jetzt darüber nach, aus diesem Irrenhaus zu fliehen.

  2. @Greg House #10

    In meinem Blogtext zu den Kinderbüchern steht

    „Rahmstorf erwähnt diesen für die offizielle Klimadebatte wichtigen Wert von “15°C” aus dem natürlichen Treibhauseffekt aber auch in seinem Kinderbuch…“

    Es dürfte deutlich werden, daß ich dort die „offizielle (!) Klimawissenschaft“ zitiere und mich auf deren Behauptungen berufe, ohne mich aber mit diesen Behauptungen gemein machen zu wollen, was Sie mir aber unterstellen.

    In unserem „Unbequeme Wahrheiten“-Video von Kapitel 6 („Treibhauseffekt“) wird auch bei Verwendung des Begriffs „Treibhauseffekt“ das Wort „angeblich“ zusätzlich mitverwendet…, um diesem „Missverständnis“ vorzubeugen.

    http://tinyurl.com/ocy874x

    Das müsste Sie hoffentlich „befriedigen“ bei Ihrer Kritik.

    Im übrigen haben wir mittlerweile weitere eklatante Widersprüche rund um den angeblich (!) „natürlichen Treibhauseffekt“ recherchiert, die wir demnächst in einem weiteren umfangreichen Video darstellen werden.

    Also bitte Geduld…

    Im Übrigen halte ich es für ineffektiv, mit „esotherischen Klimapriestern“ über Standpunkte anderer Klimawissenschaftler zu diskutieren. Stattdessen versuchen wir die Widersprüche der „offiziellen Klimawissenschaft“ offenzulegen und deren eigene Widersprüche zu entlarven. Denn diese von uns recherchierten Argumente sind auch von diesen „Klimapriestern“ nicht widerlegbar, weil die recherchierten Widersprüche auf deren eigenen Behauptungen basieren !!

    Bei dieser strategischen Vorgehensweise entarvt sich der „offizielle Treibhauseffekt“ auf Grundlage deren eigener Behauptungen wie von selbst als hausgemachter Schwindel !!

  3. #12: Karl Jobig unter uns gesagt,
    was kann ein einzelner in unserer real existierenden Gesellschaft?
    Er muss sich darum bemühen, will er politisch etwas bewegen, Mitstreiter zu finden.
    Das ist der PDV, die ich einmal gewählt habe, offensichtlich nicht gelungen, meine Stimme war daher wirkungslos.
    Also muss man in einer Gruppierung mitwirken, die eine realistische Chance eröffnet, in die etablierten Blockparteien einzubrechen und eigene Kandidaten in politische Ämter zu schleusen.
    Realistisch ist das nur die AfD auch in der Energiepolitik, sie fordert EINDEUTIG ein bedingungsloses Ende des EEG-Gesetzes.
    Der Anfang ist auch für die verdammt schwer:
    Sie müssen zunächst viele schriftliche „Unterstützungsstimmen“ sammeln und haben sehr begrenzte Möglichkeiten der Selbstdarstellung.
    Wo ich hier mitgemacht habe, waren z.B. über 500 Wahlplakate für die SPD „erlaubt“, für die AfD nur ca.170, auch das mit allerlei Auflagen, wo erlaubt oder vorgeschrieben und wo nicht. Und auch das nur, wegen der bereits erstrittenen Wahlerfolge im letzten Jahr.
    Einige davon sind jetzt schon abgerissen.
    AfD kann ganz sicher etwas machen,
    wer sonst???

  4. Wenn es EIKE nicht gäbe, gäbe es garkeine ideologiefreie Klima-Informationen mehr. Wenn ich dann noch lese, dass „AfD wählen“ eine Alternative ist, verliere ich die Fassung. Aber dann will ich wenigstens auf die von mir gegründete PDE hinweisen, die einen ENERGIEMIX bietet, bei dem Ideologie zum Unwort gehört. http://www.pde-online.eu

  5. #8: Erich Feller sagt:

    Allen Anschein nach gibt es auch bei diesem Thema eine „schweigende Mehrheit“ von Vernünftigen, die sich mit der krakeelischen Meinungsmacher-Minderheit nicht herumschlagen möchten.
    ————–

    Es ist schwer, hier Mehrheiten auszumachen. Einzelne gute Beispiele können das heißen, vielleicht sind es rühmliche Ausnahmen. Ich hoffe ersteres, fürchte eher zweiteres.

    Die sachchliche Frage bleibt: Sind offizielle Darstellungen verlässlich?

    Konkret werden die IAEA von den Anti-KKWlern ja als interessengebunden und damit kompromittiert eingeschätzt. Ich sehe da zwar ganz und gar nicht so, aber ich weiß von anderen offiziellen Darstellungen, die ich ganz und gar nicht für verlässlich halte.

    So ist m.E. die offizielle Einschätzung oft, aber nicht immer sachlich korrekt begründet, und verdient somit einen Eingangsvertrauensbonus. Was letztlich zählt, ist die Bewurteilung des Argumentes und nicht die Einschätzung des Autors.

  6. #9: Rainer Hoffmann sagt: „@#4 Greg House. Es ist leider doch wohl unvermeidlich, dass man einen Schwindel zitieren/formulieren/darstellen muss, wenn man einen Schwindel als Schwindel entlarven will.“
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    Lieder haben Sie in Ihrem Artikel den Lesern den physikalisch unmöglichen „Treibhauseffekt“ als real vermittelt, völlig im Einklang mit der Generallinie des Bloges, wo Sie diesen Artikel veröffentlicht haben.

    Zum „Mail schicken“, wenn Sie einen Artikel veröffentlichen, dann sollen Sie auch mit öffentlicher Kritik rechnen.

  7. @#4 Greg House.

    Es ist leider doch wohl unvermeidlich, dass man einen Schwindel zitieren/formulieren/darstellen muss, wenn man einen Schwindel als Schwindel entlarven will.

    Ansonsten konkretisieren/formulieren Sie doch einfach Ihre Kritik an meinen „Kinderbuch-Recherchen“, in dem Sie ein Mail mit Ihrer Kritik an das „Klimamanifest Heiligenroth“ schicken.

  8. Es ist richtig, es gibt stellenweise schlimme Vorgaben oder auch Schulbücher, die der Ideologie mehr huldigen als der Wissensvermittlung.
    Aber ich kann H. Kuhnle mit meiner eigenen Erfahrung bestätigen, zum einem vom Kindergarten meines mittlerweile 34-jährigen Sohnes, der mich nach dem Tschernobyl-„Havarie“ fragte: „Papa, ist Atom giftig?“, und erzählte, daß die Kinder nicht im Sandkasten spielen sollten. Die Frage war seine Schlußfolgerung, nicht die Meinung einer Kindergärnerin.
    Dann Jahre später mein Enkel in einer als „fortschrittlich“ verrufenen Schule, als er in Physik eine Gruppenarbeit über Ursache und Folgen dieser Katastrophe schreiben sollte. Dabei verwendet wurden die offiziellen Zahlen der IAEA, vom Lehrer vorgegeben, also auch da sachliche Auskunft.
    Allen Anschein nach gibt es auch bei diesem Thema eine „schweigende Mehrheit“ von Vernünftigen, die sich mit der krakeelischen Meinungsmacher-Minderheit nicht herumschlagen möchten.

  9. Bundeszentrale für politische Bildung:
    Themenblätter im Unterricht (Nr. 96)
    Gerechter Klimaschutz
    Schmelzende Polkappen, Dürren in Afrika, schlimme Unwetter in Mitteleuropa – der vom Menschen verursachte Klimawandel ist nicht mehr von der Hand zu weisen.

    Zitat: Mäßig erfolgreiche Klimakonferenzen und Emissionshandel können schnell den Eindruck erwecken, beim Klimawandel handle es sich um ein abstraktes Problem, das nur Politiker etwas angeht. Realität ist jedoch, dass die Folgen der weltweiten Klimaveränderungen schon jetzt für jedermann spürbar sind – und die Zukunftsprognosen düster aussehen.

    http://tinyurl.com/nr7pagm

    http://tinyurl.com/pczhov3

  10. Vielen Dank an den Übersetzer, dass er diesen Text auch im Deutschen verfügbar macht. Vielleicht habe ich da ja was verpasst. Ist die richtige Übersetzung von:
    „The book Facts, Not Fear by American Michael Sanera and Jane S Shaw contains many examples of poor materials for teaching children about the environment,“
    wirklich
    „Das Buch ‚Facts, not Fears‘ der amerikanischen Michael Sanera und Jane S. Shaw enthält viele Beispiele, mit welchen Mitteln man Kinder hinsichtlich der Umwelt aufklären sollte,“
    Ich meine nicht, dass „poor materials“ hier unter den Tisch fällt. Das ist sicher Interpretationssache.
    M.f.G.
    G. v.d. Straten

  11. Bei meinen Kindern kann ich keine Gehirnwäsche feststellen. Wenn in der Schule das Thema behandelt wird, kommt es immer noch auf den Lehrer an, wie das Ganze behandelt wird. Darüber hinaus lernen die Kinder in der Schule viele Dinge, unter anderem auch sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Das Klimathema und insbesondere der wissenschaftliche Hintergrund ist viel zu komplex um in der Schule umfassend vermittelt werden zu können. Es werden allenfalls oberflächliche Ansichten vermittelt. Sicherlich gibt es Lehrer, die irgendwelche Weltuntergansängste predigen, aber die meisten eher nicht. Die Schüler haben in der Regel andere Interessen, als die Welt vor dem Klima und das Klima vor den Menschen retten zu wollen. Nein, es ist die Gesellschaft der Erwachsenen, die im Klimawahn völlig durchdreht. Unsere Kinder werden uns dies später einmal zum Vorwurf machen, da bin ich mir ganz sicher. Die Klimahysterie ist ein Gegenwartsproblem. Wie jeder Schwindel, wird auch dieser irgendwann vollständig in sich zusammenbrechen. Unsere Kinder werden es erleben.

    In den 30er Jahren hat man den Schulkindern Rassenkunde beigebracht und irgendetwas von „Ariern“ erzählt. Interessiert dies heute noch jemand? Der Klimaschutz-Schwachsinn gehört in die gleiche Kategorie.

  12. #3: Rainer Hoffmann sagt: „Zur Erinnerung, das „Klima-Brainwashing“ in deutschen Kinderbüchern, recherchier hier: http://tinyurl.com/c7lpwst
    =========================================

    Ihr Artikel, Herr Hoffmann, ist leider auch nicht frei vom „Klima-Brainwashing“, mit Ihren „Treibhausgasen“ und „natürlichen Treibhauseffekt“.

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