Energiewende – Deutschland im Würgegriff der Lobbyisten

Durchwursteln ohne Plan, Sinn und Verstand
von Fred F. Mueller
Deutschlands Vorzeigeprojekt namens „Energiewende“ – die Umstellung der Stromversorgung einer modernen Industrienation weg von Kernkraft und fossilen Brennstoffen auf sogenannte „Erneuerbare Energien“ – mutet immer mehr wie ein Brutparasit an, der den Körper der von ihm befallenen Raupe von innen her auffrisst. Obwohl aus technischen wie auch aus finanziellen Gründen undurchführbar, wird die Energiewende durch die Gier der unzähligen Profiteure, die man mit inzwischen hunderten von Milliarden herangefüttert hat, weiter am Leben gehalten. Als Lobbyisten betätigen sich dabei die Ministerpräsidenten der Bundesländer, die bei der anstehenden Reform des EEG ohne jede Rücksicht auf das Allgemeinwohl die Partikularinteressen der jeweils in ihrem Land dominierenden „EE“-Branchen vertreten. Die Zeche zahlt Deutschland als Ganzes, und vom eigentlichen Ziel – der angeblichen Klimarettung durch CO2-Reduzierung – wird nicht mehr gesprochen.

„Der Energiegipfel brachte mehr Harmonie als gedacht. Alle Beteiligten sind glücklich. Nur einer hat wenig davon: der Verbraucher“, fasste SpiegelOnline-Journalistin Annett Meiritz in ihrem Bericht [SPON] die Ergebnisse des „Energiegipfels“ zusammen, zu dem sich Bundeswirtschaftsminister Gabriel, Kanzlerin Merkel und die Chefs der Bundesländer am 1. April in Berlin getroffen hatten. Ziel war eigentlich gewesen, die inzwischen selbst nach dem Verständnis der Bundesregierung mehr und mehr ausufernden Kosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den Griff zu bekommen und den entsprechenden Wildwuchs in einer Neufassung zu begrenzen. Und diese Belastung trifft nicht nur die privaten Verbraucher, von denen immer mehr die steigenden Stromkosten nicht mehr bezahlen können: Auch die Industrie, allen voran energieintensive Branchen wie Chemie, Stahlwerke, Aluminiumhütten, Gießereien und Schmieden, sieht sich durch steigende Energiepreise zunehmend in ihrer Existenz bedroht und zur Verlagerung ins Ausland genötigt [AMEL, LANG].

Bild 1: An die Betreiber von EEG-Anlagen jährlich gezahlte Beträge in Mrd. €, ab 2012 Prognosen (blau) (Quellen: Wikipedia/ eeg-kwk.net)

Doch statt einer Kostenbremse kam etwas ganz anderes heraus: Wie in der deutschen Politik inzwischen üblich, wurden die Pläne zur Begrenzung des weiteren Kostenanstiegs auf Druck der verschiedenen Lobbyisten – welche die Macht haben, die Gesetzgebung in der Länderkammer monatelang aufzuhalten – durch weitgehende Zugeständnisse erheblich verwässert und damit faktisch aufgegeben. Damit dürfte der bisherige Anstieg der Ausgaben für das EEG munter weitergehen, Bild 1. Das Register der Sünden wider die Kostenbegrenzung wird im SPON-Artikel wie folgt aufgelistet:

–        Die angedachte Deckelung des Zubaus an Windkraftanlagen auf 2500 MW pro Jahr wird aufgeweicht, indem man das sogenannte Repowering – den Ersatz alter Anlagen durch leistungsstärkere Neuinstallationen am gleichen Standort – nicht auf die geplanten Obergrenzen anrechnet.

–        Windschwache Binnenlandstandorte sollen eine höhere Förderung erhalten.

–        Zusätzliche Offshore-Genehmigungen sollen die schwächelnde Investitionsneigung der Projektierer stimulieren.

–        Und auch bei Biogasanlagen – man erinnere sich, hier werden Lebensmittel für die Produktion von Methan zur Stromerzeugung zweckentfremdet, während in der Dritten Welt der Hunger grassiert – sollen die geplanten Bremsen gelockert werden.

So konnte sich Torsten Albig, der SPD-Minsterpräsident von Schleswig-Holstein, damit brüsten, die Nordländer seien mit sechs Forderungen in die Gespräche hineingegangen und hätten fünf davon durchbringen können.

Ungeklärt blieben dagegen alle anderen Probleme im Zusammenhang mit dem EEG, insbesondere die Frage nach Speichermöglichkeiten, ohne die ein weiterer Ausbau der sowieso schon riesigen Überkapazitäten bei Wind- und Solarkraftwerken völlig sinnlos ist. Diese sind bereits jetzt so gross, dass an „guten“ Tagen die Netze mit überschüssigem Strom geflutet werden, den man ins Ausland verschenken muss, weil ihn in Deutschland niemand mehr abnehmen kann. Und auch die Frage, was mit den durch diese sinnlose Überproduktion von „EE-Strom“ immer weiter an den Rand der Rentabilität gedrängten konventionellen Kraftwerken geschehen soll, bleibt ungelöst. Zur Zeit rettet sich der Gesetzgeber durch ein Stilllegungsverbot über die Runden, indem er den Betreibern verbietet, solche Kraftwerke stillzulegen. Doch ewig wird man solche „Zombie-Einheiten“, die nicht leben können und denen man das Sterben trotzdem verbietet, nicht am Leben erhalten lassen. Besonders grotesk, aber von den Mainstream-Medien geflissentlich ignoriert ist die Tatsache, dass auch 2013 trotz weiter gestiegener Produktion von „EE-Strom“ die CO2-Emissionen bei der Stromproduktion sogar erneut gestiegen sind, und zwar von ca. 352 auf ca. 354 Mio. Tonnen, Bild 2.

Bild 2: Trotz ständig weiter steigender Kosten ist keine Reduzierung der CO2-Emissionen bei der Stromproduktion festzustellen

Fazit: Der deutschen Politik fehlen sowohl der Wille als auch die Kraft, diese von ihr verbockte und inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufene Entwicklung aufzuhalten oder gar zurückzudrehen. Stattdessen gibt man weiter immer der gerade am lautesten schreienden Lobbygruppe nach und meint, sich dadurch Zeit erkaufen zu können. Doch diese Methode des „sich-durchwurstelns“ kann angesichts der immer drängender werdenden Probleme auf Dauer nur ins Chaos führen. Der Strompreisanstieg wird weiter voranschreiten und die Industrie wird zunehmend Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Völlig richtig merkt SPON hierzu an: „Dieser Kostenschub ließe sich nur durch grundsätzlichere Reformen stoppen – eine Art Masterplan für der gesamten deutschen Kraftwerkspark, den Ausbau der Stromnetze und die Verlagerung des Verbrauchs in stromreiche Zeiten umfasst. Ein solcher Masterplan fehlt bislang, die wahren Kostentreiber geht Schwarz-Rot nicht an.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Bild 3 zeigt, wie sich die reale Belastung deutscher Haushalte aus den 20-Jahres-Verpflichtungen des EEG in den nächsten Jahren weiter entwickeln dürfte.

Bild 3: Bisheriger Verlauf, Prognose bis 2017 (blau) sowie bis 2020 weitergeführte Trendberechnung (gelb) der tatsächlichen kumulierten EEG-Belastungen für einen vier-Personen-Haushalt

Fred F. Mueller

Quellen:

[AMEL] Ameling, D. Auswirkung des deutschen Energiekonzepts auf die deutsche Wirtschaft . Vortrag, VII. Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK-7), Steigenberger Hotel Mannheimer Hof, Mannheim. 10. April 2014.

[LANG] http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/energiewende-arbeitsplatzvernichter-erneuerbare-energien/

[SPON] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/energiegipfel-bringt-zugestaendnisse-und-viele-offene-fragen-a-962043.html

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129 Kommentare

  1. # Ulrich Wolff
    „Wird jedoch das im „abgebrannten“ Brennstoff enthaltene Plutonium im sog. „Brüterkraftwerk“ eingesetzt, so macht eine etwa 60 Fach bessere Ausnutzung des Natururans den Strompreis nahezu unabhängig von den Bereitstellungskosten. Man könnte das Uran sogar aus den Ozeanen gewinnen oder dem Gestein der Alpen gewinnen.“

    Genau hier liegt der Punkt weshalb ich mir sicher bin dass die Nutzung der Kernenergie nicht zu Ende geht. Irgendwann wird der Verstand wieder einsetzen, und es wird den Hysterikern vermittelbar dass die Nutzung der sonst unbrauchbaren Elemente Uran Thorium und Plutonium Freiräume für Arten-, Umwelt- und Klimaschutz bietet , und ohne Sicherheitsnachteile ökonomische Vorteile bringt. In Anbetracht dessen dass die Zahl der Menschen auf unserem Raumschiff noch bis 2050 steigen soll ist gar nicht daran zu zweifeln. Natürlich wäre es toll aus Luft und Liebe oder Wind und Sonne verlässlich Strom zu produzieren, aber es wird in der Gesamtbetrachtung schlicht zu teuer sein das zu tun.
    Die Nutzung der fossilen erlebt ja gerade wieder einen Boom, die Kohleverbrennung explodiert weltweit förmlich aufgrund der niedrigen Preise. Letztlich zählen nur die Kosten, und zwar nicht die fiktiven künstlich hochgerechneten, sondern die die in Cash bezahlt werden müssen.
    In Deutschland wird das wegen der erkennbaren Deindustrialiesierungsprozesse nicht so schnell passieren, vielleicht auch nie, aber es gibt ja auf der Welt noch dynamische Gesellschaften, die etwas zu gewinnen haben und eine funktionierende und preiswerte Stromversorgung schätzen.
    Der Trend bei uns, habe ich eben in den Nachrichten gehört, geht zum individuellen Kleinkraftwerk. Diese innovativen Kleinkraftwerke gibt es schon lange und sie eignen sich bestens wenn die Sonne nicht scheint. Hersteller ist zB Honda, sie laufen mit Benzin oder Diesel man kann sie im Baumarkt kaufen, bereits seit Jahrzehnten.

  2. @126 Herr Hader#

    Ob meine Frage ernsthaft sein soll oder nicht, haben Sie mit Ihrer Antwort und der Art und Weise selbst entschieden. Jedenfalls bellen Sie recht laut.

    Auch Sie kennen weder konkret meine Lebensverhältnisse, wie ich genau mein Geld verdiene oder wie ich arbeite und meine Zeit nutze. Trotzdem nötigen Sie mir und meiner Familie mit Ihrem Mehrheitswahn und Ihrer Staatsgläubigkeit allerlei fragwürdige, in jedem Fall mein Einkommen mindernde und mein Eigentum schädigende Zwänge und Entscheidungen auf, die ich ohne Ihren geliebten Großregulator Staat und EU nicht hätte. Ich kann daher nicht sagen, daß Sie ein Freund wären, auch wenn so manches von Ihnen als Gedankenanregung kommt.

    P.S. Danke auch für die falschen Blumen. Wenn ich ein echter Held sein soll, was sind dann Sie, ein falscher? (Ich habe es verstanden, wie es meinen, Sie brauchen daher nicht antworten)

  3. #124 Hallo Herr Weißenborn,

    grundsätzlich ja. Damit würde man allerdings an Grundfesten dieser Demokratie rühren. Wobei, wenn es einer guten Sache dient, ist das ja für heutige Demokraten jeglicher Farbe akzeptabel. Man holzt ja auch Wälder für Windspargel ab und verschandelt ganze Landstriche damit und mit blendenden PV-Farmen und Biogasbomben dazu. Und schließlich legt die grünrote Seite ja sehr viel Wert auf das Verursacherprinzip. Somit wäre Ihr Ansatz eigentlich die richtige Vorgehensweise und Verursachergerecht. Und Gerechtigkeit ist das Leidmotiv jeder politisch- etablierten Partei in diesem Land und viele Deutsche stimmen dem ja gnaden- äh fraglos zu.

    Ein Fass ohne Boden und da man es geöffnet hat, stürzt man nun ins Bodenlose. Das passiert gerade in diesem, unserem Land.

    MfG
    Rainer Manz

  4. #66: Fred F. Müller:
    „Was Ihre Frage bezüglich Bild 3 angeht: Schauen Sie mal in meinen Kommentar # 62, da steht drin, wie die kumulierten Belastungen aufzusummieren sind, und zwar inklusive der Beträge, DIE ERST IN DER ZUKUNFT FÄLLIG WERDEN. Wenn ich ein Haus abstottere, dann ist der Preis des Hauses doch auch mehr als die Summe der bisher aufgelaufenen Zahlungen, ich muss doch auch die künftig noch zu erbringenden Abzahlungsbeträge berücksichtigen, oder? Für 2014 landet man bei 400 Mrd. €, und zahlen muss dies der Bürger, denn die Belastungen von Industrie und Behörden landen über Preis- und Gebührenerhöhungen wieder bei ihm, so funktioniert eine Volkswirtschaft.“

    Dann gehen Sie einfach zu Ihrem Bankberater, rechnen ihm das vor und das es ja vergleichbar mit der Kreditabzahlung eines Hauses ist, werden Sie auf Ihre mathematik sicher einen Kredit bekommen – oder auch nicht …

    Herr Müller, ich habe verstanden, was Sie da zusammenrechnen und komme auf fast dieselben Zahlen wie Sie, nur ist Ihr Vergleich mit dem Haus Unsinn. Beim Haus ist der Wert, den Sie noch abzuzahlen haben in Form des Hauses immer vorhanden, beim Strom aber nicht. Es sei denn Sie kaufen heute schon den Strom, den Sie in 10 Jahren verbrauchen wollen.
    Der Unterschied besteht ganz einfach darin, das Haus ist eine Investition deren Wert erhalten bleibt, der täglich verbrauchte Strom eine Konsumtion, deren Wert nicht erhalten bleibt.
    Wenn Ihre Aussage, dass der Bürger ja alles zu bezahlen hat, stimmt, kann das mit einer einfachen Gegenrechnung belegt oder widerlegt werden.
    Das Grodukt aus der jährlichen Gesamtelektroenergieerzeugung und EEG-Umlage/kWh muss gleich der EEG-Zahlung sein.

    Jahr / EEG-Zahlung / Produkt / Abweichung
    2000 / 883 / 1152 / -23%
    2001 / 1577 / 1465 / 8%
    2002 / 2225 / 1758 / 27%
    2003 / 2604 / 2493 / 4%
    2004 / 3811 / 3579 / 6%
    2005 / 4498 / 4229 / 6%
    2006 / 5810 / 5623 / 3%
    2007 / 7879 / 6528 / 21%
    2008 / 9016 / 7168 / 26%
    2009 / 10780 / 6723 / 60%
    2010 / 13182 / 12976 / 2%
    2011 / 16783 / 21639 / -22%

    Irgendwie geht das nicht so richtig auf, an die PV- und Windbetreiber wird im Durchschnitt 10% mehr bezahlt, als die Gegenrechnung mit der Gesamtenergiemenge ergibt.

  5. #120: „Dann gehen Sie besser mal arbeiten, wenn Sie nicht mehr nach drüben gehen können, ja, ich weiß, das ist ein Sch… Aber warum können Sie sich auf mehreren Blogs tummeln, weil Sie bei der bezahlten Arbeit bummeln oder weil das Ihre Arbeit ist?“

    Lieber Herr Manz, soll das jetzt eine ernsthafte Frage sein? Warum ich außerhalb meiner Arbeitszeiten bei EIKE und woanders poste, während Sie an Wochentagen auch locker mal am Nachmittag schreiben, während ich (hatte ich das schon erwähnt?) einer geregelten Arbeit nachgehe. Sie haben nicht mal die geringste Ahnung über meine Lebensverhältnisse, wie ich mein Geld verdiene oder als was ich arbeite, meinen aber Ihre Spekulationen als Fakt hinstellen zu können. Sie sind mir schon ein echter Held.

  6. Herr Hader, nur weil sie einen Widerspruch vermuten, muss da noch keiner sein.

    Sie verstehen einfach nicht die Mechanismen des freien Marktes und der Planwirtschaft.

    Um nochmal auf ihren scheinbar richtigen Hinweis mit Angebot und Nachfrage zurückzukommen, sie scheinen da ein merkwürdiges Verständnis der PReisbildung zu haben: es geht dabei nicht einfach um simple Mengen an Rohstoffen, sondern jedes Angebot und jede Nachfrage beinhaltet eine Preiskomponente, nämlich das, was ein Käufer bereit ist zu bezahlen und das, was ein Verkäufer mindestens an Geld für seine Ware haben will. Und wie schon öfter gesagt, der Preis kann sich nur dort einpegeln, wo es noch einen Käufer gibt. Ist der Preis zu hoch, gibt es keinen Käufer. Und da es auch nicht nur einen Anbieter für Rohstoffe gibt, wird es auch immer jemanden geben, der günstiger verkaufen kann und ein kleineres Geschäft macht, als stattdessen wegen zu hoher Preise gar kein Geschäft zu machen. Auf einem Markt funktioniert das.
    Und nun erklären sie mir mal, was das mit deutschen Strompreisen zu tun hat.

  7. #120 Rainer Manz,

    Hallo Herr Manz,

    vielleicht stimmen Sie mir in folgender Bemerkung zu:

    „Herr Hader, ich würde Sie beglückwünschen, wenn inmitten von stinkenden Faulgasanlagen und 26 (infra-)schallemittierenden Windrädern der Klasse Enercon E-126 wohnen müssten. Bitte keine Beschwerden, Sie wollten es so.“

    Mehr braucht nicht gesagt werden.

    mit freundlichen Grüssen

    Dirk Weißenborn

  8. #121: Ulrich Wolff zur Ergänzung:
    auch das CO2 wird wieder „recycled“,
    der Sauerstoff ist also nicht verloren.
    So gab es in paleotologischer Zeit mit höheren Temperaturen und intensiverer Vegetation Sauerstoffkonzentrationen bis zu ca. 35%,
    da möchte ich bei einem Waldbrand nicht dabei gewesen sein.
    Sauerstoff in der Luft gab es nicht VOR Entstehung des Lebens.

  9. Hallo Herr Jensen,

    mit einfachen Erklärungen wie den Ihrigen in 118#, Herr Jensen, tun sich Tonnenideologen (Herr Hader müßte den Begriff Tonnenideologie als ex DDR-Bürger kennen) nicht nur schwer, die führen die, den Naturgesetzen gleich wirksamen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten durch ihren Gestaltungs- und Planungswahn und Unkenntnis ad absurdum und glauben die deswegen unausweichlichen Folgen einem Baby ähnlich, daß wenn es sich die Augen zuhält, glaubt alle anderen sehen es nicht, übersehen zu können. Das nennt man geläufig in der vollständigen Ausprägung Sozialismus und was das bedeutet und wie es endet sollten gerade ehm. DDR.-Bürger am besten wissen. Aber der Sozialisierung (staatlichen, gruppenwirksamen Gehirnwäsche) kann man halt nur durch Selberdenken und mühseliges Beschäftigen mit Fakten statt Nachkauen entkommen. Das kann und will nicht jeder wie man bei Herrn Hader feststellen kann.

    Selbst wenn man nicht gleich an die Endstufe Sozialismus denkt, so ist doch der in unserem Lande sich selbst verstärkende Interventionismus an allen Fronten bereits die gefährliche Vorstufe dessen was uns blühen könnte. Die Alternative bleibt Kapitalismus oder einfach freier Markt. Aber damit tut sich ja Herr Hader schwer, wie man an seinem Aufgreifen Ihres Kommentars wieder lesen darf.

    MfG

  10. Die obere Erdkruste enthält mindestens 4 x 1014 t Kohlenstoff in Form von Kohle und Kohlenwasserstoffen. (1,2 x 1015 t Sauerstoff beweisen die Existenz dieser Menge). Nutzbar ist der wirtschaftlich gewinnbare Anteil mit einem Erntefaktor der 1 hinreichend übersteigt. Im Jahr 2011 wurden 1,5 x 1010 t SKE verbrannt. Den weiteren Anstieg des jährlichen Verbrauchs ignorierend erlaubt ein nutzbarer Anteil von 1% eine Reichweite von etwa 300 Jahren, wären es 10% sogar 3000 Jahre, allerdings nur, wenn man auch eine Abnahme der Sauerstoffmenge um 10% akzeptiert. Während des möglichen Nutzungszeitraums steigen die sowohl die Kosten der Bereitstellung und (recht schwach gekoppelt) die Preise im Handel.

    Für die Nutzung der Kernenergie mit Spaltung des U235 im gegenwärtigen LWR als vollständiger Ersatz der Kohle resultierten aus den Grenzen der Natururanabbaus vergleichbarer Reichweiten mit Anstieg von Kosten und Preisen. Wird jedoch das im „abgebrannten“ Brennstoff enthaltene Plutonium im sog. „Brüterkraftwerk“ eingesetzt, so macht eine etwa 60 Fach bessere Ausnutzung des Natururans den Strompreis nahezu unabhängig von den Bereitstellungskosten. Man könnte das Uran sogar aus den Ozeanen gewinnen oder dem Gestein der Alpen gewinnen. Die Grundlage für den Anstieg von Kosten und Preisen entfällt.

    Die Nutzung von Wind und Sonne geht nur über die Wandlung in Zappelstrom. Im Großexperiment Bundesrepublik können 65 GW in einem Netz, das 45 bis 80 GW Strom aufnehmen kann, nur eben 13% des Stroms beitragen, weil die wesentlich kostengünstigeren (vorgenannten) Quellen verdrängt werden und der Peis des gesamten Stroms um 6,5 Cent/kWh ansteigen darf. Nur geistige Kleinrentner und böswillige Demagogen können auf die Zukunft eines derartigen Irrsinns setzen!

  11. @105# Herr Hader

    Ach, Herr Hader, nun sind Sie auch noch Masoist und gehen dort dorthin wo es Ihnen wehtut?
    Dann gehen Sie besser mal arbeiten, wenn Sie nicht mehr nach drüben gehen können, ja, ich weiß, das ist ein Sch… Aber warum können Sie sich auf mehreren Blogs tummeln, weil Sie bei der bezahlten Arbeit bummeln oder weil das Ihre Arbeit ist? Sie haben nur ein Problem dabei. Es interessiert hier keinen, außer Ihrem Arbeitgeber. Wundern würde es mich allerdings nicht, wenn unsere liebe Mutti Staat Sie finanziell aushält oder Sie über Ihren staatsabhängigen sprich Steuernbedürftigen AG Ihr finanzielles Auskommen erlangen.
    Wundern heißt nicht wissen. Wie Sie somit aus meinem Satz >Vielleicht weil ich im Gegensatz zu Ihnen meine Brötchen anderweitig verdiene…< folgern, dass ich weiß, was Sie arbeiten, ob Sie arbeiten, ist mir schleierhaft. Hellseherei ist doch Ihr Metier. Sie glauben doch auch an menschengenmachte C02-Ursachen für Klimawandel und an die Wunderwaffen EE, Energieeffizienz und –sparen und der Fuchtel eines strengen Regulators. Ein weiterer Beleg für eine staatliche oder staatsnahe Tätigkeit und wenn das doch nicht so ist und Sie sich aus freien Stücken geistig prostituieren, wie sonst anders kann man dieses Andienen an den Unfug der Klimahysteriker, C02-Sparer und wir brauchen die „Erneuerbaren“ Energieträger-Posaunen bezeichnen, kann Ihnen nur noch Gott helfen. Selbst kommen Sie aus dieser Grube nicht mehr raus. Das zeigen ja vergebliche Mühen von Kommentatoren hier einschl. meiner Wenigkeit beim Reichen von Aufstiegshilfen für Sie, die Sie stets freundlich zwar ablehnen. Ich verdiene meine Brötchen in jedem Fall anders als Sie. Und mit dem Wort vielleicht mag eine reine, meinerseits nicht ausgesprochene Vermutung verbunden sein, wobei dieser Gedanke zu ziehen ja auch nicht schwer ist, haben schon andere und werden andere bei Ihnen vermuten. Ich weiß und Sie bestätigen es ja indirekt mit Ihrem Rat an mich, daß Sie sich auf mehreren Blogs verlustieren oder masoieren und dazu braucht es etwas, was Steuernbringende Normalarbeitende wenig haben: Zeit. Also kann man deswegen verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen, die alle nicht auf mich zutreffen, dafür umso mehr auf Sie, Herr Hader. Ist übrigens interessant, was Sie bei anderen so von sich geben, vor allem über EIKE. Und was Ihr Qualitätsgegrunze anbelangt, meine Anspielung bezog sich darauf, daß Ihnen Quantitäten, wie die Mehrheiten in diesem Lande sind anders, ja so überaus wichtig sind, viel wichtiger als eine eigene Meinung. Mir nicht. Und deswegen reicht mir auch ein Blog.

  12. #18: „Auch in den letzten 2 Jahrzehnten sind Rohstoffe nicht unbezahlbar geworden! Teurer ja, aber nicht unbezahlbar! Und so wird es auch in Zukunft sein, weil sonst alle Rohstoffe im Boden bleiben.“

    Wirklich bemerkenswert, Herr Jensen, das Sie eine Argumentation verwenden „Teurer ja, aber nicht unbezahlbar!“, die Sie bei der Strompreisentwicklung völlig ablehnen. Und Sie merken diesen Widerspruch noch nicht mal. ^^

  13. Herr Hader, sie begreifen es immer noch nicht, obwohl ich es ihnen schon mehrfach erklärt habe: die Preise für Rohstoffe können per se nicht unbezahlbar werden, eben weil sie dann keiner mehr bezahlen könnte und der Verkäufer kein Geld für seine Rohstoffe bekommt.
    Auch in den letzten 2 Jahrzehnten sind Rohstoffe nicht unbezahlbar geworden! Teurer ja, aber nicht unbezahlbar! Und so wird es auch in Zukunft sein, weil sonst alle Rohstoffe im Boden bleiben.
    Es ist wirklich so banal, wie es klingt: die Preise können nur soweit steigen, wie sich die Volkswirtschaften das leisten können. Steigen die Preise stärker, gibt es Anreiz für neue Technologien, die Energie wiederum günstiger machen.
    Windmühlen und Solaranlagen gehören allerdings nicht dazu.
    Dieser Prozess nennt sich Fortschritt. Und er läuft seit Anbeginn der Menschheit.
    Problem? ….. Lösung!
    Und er wird immer weiter so laufen, wenn man den Menschen nur lässt und solange sich das auf einem ziemlich freien und transparenten Markt bewegt. Zwingt man die Menschen aber in ein planwirtschaftliches Korsett, dann werden auch die menschlichen Antriebe, die für Fortschritt und wirtschaftliche Weiterentwicklung sorgen, eingebremst!
    Deswegen ist ihr Szenarion von unbezahlbarer Energie eine leere Sprechblase, eine imaginäre Drohung für die Zukunft! Nichts weiter!

  14. #115: S.Hader
    „Sehr geehrter Fred Mueller, warum sind in den letzten 1-2 Jahrzehnten die Preise für Brennstoffe aller Art so angestiegen? Eben aus dem Grund, weil das Angebot im Vergleich zur Nachfrage nicht so schnell hinterherkommt. “

    Das ist falsch,
    das Angebot ist reichlich, wenn man alle fossilen Quellen betrachtet.
    Nur gibt es keinen freien Markt, man nennt das „Kartelle“, schon mal davon gehört???
    Können Sie mir z.B. sagen, warum die rotgrüne Regierung in NRW FREIWILLIG die vorhandene preiswerte Braunkohle drosseln???
    die sind nicht ganz dicht.

    Der größte Preistreiber ist aber unbestritten der habgierige Staat und er begründet das mit der unverschämten Klimarettung.
    Wenn ich zur Tankstelle fahre kann ich es lesen,
    wieviel er von einem Liter abgreift (60-70%).
    Da darf man eigentlich gar nicht mehr auf die Multis schimpfen.

    Und mit den „Westlern“ haben Sie natürlich recht, die hatten „Glück“, dass sie so fleißig waren.

    MfG

  15. red F.Müller sagt:
    Herr Diehl, Sie können ja ruhig vegan leben, wie Sie wollen, aber hier geht es um Stromerzeugung und um Leute, die tagtäglich mit den entsprechenden REALITAETEN zu tun haben. Das sind nicht irgendwelche „Gelehrte“ wie eine gewisse blonde Professorin mit Kassengestell, die vom Fernsehen gerne zu diesen Themen befragt werden, obwohl sie von diesen Realitäten herzlich wenig Ahnung haben.

    @Herr Müller
    Glauben Sie den im Ernst, dass diese Leute von den großen Kraftwerken Ihnen sagen, ja es ist leider so, die Tendenz geht hin zu den dezentralen Kleinkraftwerken, wir werden – wenn überhaupt – künftig nur noch eine Nebenrolle spielen.

    MfG

  16. #113: „Was Rohstoffe angeht, so haben wir eine weltweite Marktwirtschaft: Wenn das Angebot nicht so schnell knapp wird, wie manche behaupten, dann werden auch die Preise nicht so schnell weiter steigen, wie von Ihnen offensichtlich befürchtet.“

    Sehr geehrter Fred Mueller, warum sind in den letzten 1-2 Jahrzehnten die Preise für Brennstoffe aller Art so angestiegen? Eben aus dem Grund, weil das Angebot im Vergleich zur Nachfrage nicht so schnell hinterherkommt. Warum dieser Trend langfristig(!) wieder umkehren sollte, bleibt das Geheimnis vieler Optimisten.

    „Auf Ihre zu DDR-Zeiten geschulte Denkweise führe ich auch Ihre seltsame Logik bei der Diskussion über AGW-Prophetien zurück“

    Jo, DDR-Bürger-Bashing, wenn man nicht weiter weiß. Wenn man schon das unverschuldete Glück hatte, nicht dort geboren zu sein, kann man es seinem Gesprächspartner ruhig unter die Nase reiben, oder wie dachten Sie sich das?

  17. @ # 111 Hans Diehl

    Zu meinen Warnungen bezüglich der Versorgungssicherheit mit Strom aufgrund von Gesprächen mit Kraftwerksfachleuten sagen Sie: „Was die Meinung der Verantwortlichen aus dem großen Kraftwerk betrifft, könnten Sie auch ein Vertreter der Fleischerinnung nach seiner Meinung über die Zukunft der vegetarischen Kost fragen.“
    Herr Diehl, Sie können ja ruhig vegan leben, wie Sie wollen, aber hier geht es um Stromerzeugung und um Leute, die tagtäglich mit den entsprechenden REALITAETEN zu tun haben. Das sind nicht irgendwelche „Gelehrte“ wie eine gewisse blonde Professorin mit Kassengestell, die vom Fernsehen gerne zu diesen Themen befragt werden, obwohl sie von diesen Realitäten herzlich wenig Ahnung haben.

    Und was Sie ganz aussen vorgelassen haben ist mein Hinweis auf die Bundesnetzagentur, die offensichtlich die Situation inzwischen ähnlich kritisch einschätzt wie meine Gesprächspartner aus dem Kraftwerk.

    Aber träumen Sie ruhig weiter. Im freien Fall fühlt man sich so herrlich leicht, vor allem, wenn man es vermeidet, nach unten zu schauen…

    Mfg

  18. @ # 112 S. Hader

    Herr Hader, Sie machen gerne auf Oberschlau. Für diesmal reisst mir jetzt der Geduldsfaden. Schade, weil Sie ab und zu auch mal mit was Interessantem rüberkommen, über das man wirklich diskutieren kann. Aber Ihre Einstufung meines Hinweises auf die ausreichenden Vorräte an fossilen Brennstoffen als „Ausweichen“ auf Ihre Frage nach den Kosten beweist einfach nur Ihre Unfähigkeit, die automatischen Folgerungen aus einer Aussage zu erfassen und in Ihre Gedankengänge einzubeziehen. Was Rohstoffe angeht, so haben wir eine weltweite Marktwirtschaft: Wenn das Angebot nicht so schnell knapp wird, wie manche behaupten, dann werden auch die Preise nicht so schnell weiter steigen, wie von Ihnen offensichtlich befürchtet. Insofern haben sie Recht, wenn Sie sagen, dass wir aneinander vorbei schreiben: So haarklein, wie es anscheinend für Sie nötig ist, muss ich solche einfachen Zusammenhänge sonst niemandem vorkauen, das verstehen auch die ganz normalen Handwerker und Bauern in meinem Verein sofort.

    Auf Ihre zu DDR-Zeiten geschulte Denkweise führe ich auch Ihre seltsame Logik bei der Diskussion über AGW-Prophetien zurück: Wer einem erkennbar falschen Propheten nicht glaubt, den erklären Sie kurzerhand selbst zum Propheten! Herr von Schnitzler (Erklärung für Westler: ein bekannter Demagoge des DDR-Fernsehens) wäre stolz auf Sie.

    Und aus diesen Gründen beende ich für diesen Artikel die Diskussion mit Ihnen.

    Mfg

  19. #109: „Sie schreiben: „Was wollen Sie machen, wenn die Preise für fossile Brennstoffe weiterhin so ansteigen? Die Kernkraft stagniert in westlichen Ländern, nur in Frankreich hat sie sich wesentlich durchgesetzt, und auch da nur in der Stromwirtschaft. In Bereichen der Mobilität und Beheizung findet Kernkraft praktisch nicht statt. Also nochmal, was wollen Sie dann machen?“

    Nun, Hr. Hader, so schnell werden die fossilen Brennstoffe nicht zu Ende gehen, zumindest nicht die deutsche Braunkohle. Es bleibt noch Zeit, Alternativen zu suchen.“

    Sehr geehrter Fred Mueller, ein schönes Beispiel, wie wir aneinander vorbei schreiben. Ich spreche von Preisentwicklung der Brennstoffe, Sie von der Reichweite. Da muss man sich natürlich nicht wundern, dass man auf keinen gemeinsamen Nenner kommt.

    „Wovon ich aber überzeugt bin ist, dass wir in spätestens 10 Jahren eine vollständige Abkehr von Wind und Fotovoltaik erleben werden, weil hier nur Ressourcen (einschließlich fossiler Energieressourcen) verschwendet werden, die uns später bitter fehlen werden.“

    Es geht ja nichts über eine persönliche Überzeugung. 😉 10 Jahre ist ein überschaubarer Zeitraum, ich denke, wir werden uns virtuell bestimmt wieder begegnen und Bilanz ziehen können.

    „Falsch, Hr. Hader. Ich stelle mich im Unterschied zu den AGW-Propheten nicht hin und behaupte, ich könnte das Klima vorhersagen.“

    Doch, genau das tun Sie. Sie behaupten, dass die Vorhersagen der Klimawissenschaft nicht eintreten werden, was wiederum auch eine Vorhersage ist.

    Nochmal zu den Windradbeispielen. Ich hatte schon in #74 explizit geschrieben, WENN die Betriebskosten nicht zu hoch sind, gegen eine Weiterbetreibung über die 20 Jahre hinaus nichts dagegenspricht. Vorausgesetzt natürlich, dass eine Betriebsgenehmigung und der Versicherungsschutz vorhanden ist, was bei jeder Form von Produktion vorhanden sein muss. Ich sehe da also erstmal keinen wesentlichen Widerspruch zu Ihren Aussagen. Worin wir uns da meinungstechnisch unterscheiden ist, dass Sie denken, dass der Strom aus WKA nach 20 Jahren nicht mehr an der Strombörse gehandelt wird.

    „Was die Betriebssicherheit angeht: Sie schreiben: „Ganz generell sind aber die verschiedenen Normen und Richtlinien zur Maschinensicherheit nicht an einem Maximalalter der Maschine gebunden.“
    Falsch, Herr Hader. Es gibt unterschiedliche Arten der Auslegung von Anlagen, Maschinen und Strukturen. Bei hohen dynamischen Belastungen, wie sie an Leichtbaustrukturen beispielsweise in der Luftfahrt oder bei Rennfahrzeugen auftreten, gibt es genaue Vorgaben, wie lange bestimmte Bauteile eingesetzt werden dürfen, danach haben sie fertig und müssen ersetzt werden, auch wenn sie äußerlich noch intakt aussehen.“

    Ja eben, Sie sprechen hier von Einzelteilen der Maschine, die nach einem gewissen Alter ausgetauscht werden müssen. Ich spreche von dem Alter der Maschine. Auch hier, kein wirklicher Widerspruch, sondern Bezug auf verschiedene Aspekte.

    „Ich bin überzeugt, dass spätestens nach den ersten tödlichen Unfällen der Gesetzgeber dafür sorgen wird, dass hier die entsprechenden Regeln der Ingenieurskunst zur Anwendung kommen.“

    Sehr oft erweist sich nach tödlichen Betriebsunfällen, dass die bestehenden Normen und Gesetze nicht eingehalten wurden, wofür dann der Betreiber zur Verantwortung gezogen wird. Die deutschen bzw. die europäischen Normen zur Maschinensicherheit gehören zu den strengsten der Welt, da besteht mit Sicherheit wenig Nachholbedarf.

  20. Fred F. Müller sagt:
    Herr Diehl, bleiben Sie ruhig so optimistisch. Verantwortliche aus einem großen Kraftwerk in Baden-Württemberg, mit denen ich soeben intensive Gespräche geführt habe, sehen die Dinge allerdings deutlich skeptischer als Sie. Das sind aus meiner Sicht die maßgeblichen Experten, wenn es um unsere Energieversorgung steht. Wenn Sie lieber Leute als „Experten“ einstufen, die eine WWF- oder Greenpeace-Logo auf dem T-Shirt herumtragen, dann ist das ein Fall mangelnden Urteilsvermögens.

    @Fred F. Müller
    Nicht alle Experten die anderer Meinung sind als Sie tragen diese Logos auf ihren T-Shirts.
    Was die Meinung der Verantwortlichen aus dem großen Kraftwerk betrifft, könnten Sie auch ein Vertreter der Fleischerinnung nach seiner Meinung über die Zukunft der vegetarischen Kost fragen.

  21. @ #108

    „„Off shore Projekte“ liegen bereits auf Eis, Hersteller gehen Pleite oder steigen aus und schreiben Investitionen ab.“

    Stimmt. Mal schauen, was morgen das Sonntagsjournal von Bremerhaven und umzu so an Durchhalteparolen schreiben wird.

    Das Schiff mit den Stelzenbeinen ist auch fertig, und das war es für die Werft. Nun haben die Russen die. Einen Folgeauftrag gibt es nicht.

    Das Ende der Offshore-Windindustrie ist nahe.

    Wie war das noch vor fast zwei Tausend Jahren? Erst Hosianna und dann kreuzigt ihn … .

  22. @ # 90 S. Hader

    Sie schreiben: „Was wollen Sie machen, wenn die Preise für fossile Brennstoffe weiterhin so ansteigen? Die Kernkraft stagniert in westlichen Ländern, nur in Frankreich hat sie sich wesentlich durchgesetzt, und auch da nur in der Stromwirtschaft. In Bereichen der Mobilität und Beheizung findet Kernkraft praktisch nicht statt. Also nochmal, was wollen Sie dann machen?“

    Nun, Hr. Hader, so schnell werden die fossilen Brennstoffe nicht zu Ende gehen, zumindest nicht die deutsche Braunkohle. Es bleibt noch Zeit, Alternativen zu suchen. Ich persönlich vermute, dass wir irgendwann wieder zur Kernkraft zurückfinden werden, aber das dürfte noch ein Weilchen dauern. Wovon ich aber überzeugt bin ist, dass wir in spätestens 10 Jahren eine vollständige Abkehr von Wind und Fotovoltaik erleben werden, weil hier nur Ressourcen (einschließlich fossiler Energieressourcen) verschwendet werden, die uns später bitter fehlen werden.

    Sie schreiben: „Sie können also als interessierter Laie praktisch ausschließen, dass ein globaler Temperaturanstieg aufgrund erhöhter CO2-Werte nicht stattfinden wird?“
    Falsch, Hr. Hader. Ich stelle mich im Unterschied zu den AGW-Propheten nicht hin und behaupte, ich könnte das Klima vorhersagen. Ich bin in bestimmten Bereichen fachkundig genug, die Widersprüche und Schwächen in der Argumentation dieser Herrschaften zu erkennen. Es gibt genug handfeste Gründe, an ihren Voraussagen zu zweifeln.

    Ich habe Sie gefragt, ob Sie in Deutschland Beispiele von Windrädern kennen, die nach Ablauf des Förderzeitraums weiterbetrieben werden. Sie haben zwei genannt. Das eine Windrad war eine Prototypanlage eines Herstellers, die offensichtlich als Versuchsanlage weiter betrieben wurde, nicht wegen ihres Stromertrags. Zu letzterem Punkt steht in der von Ihnen angeführten Quelle: „»Eine Reparatur des schadhaften Generators ist teuer und rechnet sich nicht«, erklärte EnBW-Pressesprecherin Friedericke Eggstein. Reparatur- und Wartungskosten des seit gut einem Jahr stillstehenden Windrads stünden in keinem Verhältnis zum Energieertrag. Das stützt doch wohl eher meine Aussage als Ihre.
    Das zweite Beispiel betrifft eine von einem Energieunternehmen in Eigenregie betriebene Versuchsanlage mit einer Leistung, die – so die Meldung – „bei Volllast gerade einmal 15 Bügeleisen hätte erwärmen können“. Soll ich sowas ernst nehmen?

    Was die Betriebssicherheit angeht: Sie schreiben: „Ganz generell sind aber die verschiedenen Normen und Richtlinien zur Maschinensicherheit nicht an einem Maximalalter der Maschine gebunden.“
    Falsch, Herr Hader. Es gibt unterschiedliche Arten der Auslegung von Anlagen, Maschinen und Strukturen. Bei hohen dynamischen Belastungen, wie sie an Leichtbaustrukturen beispielsweise in der Luftfahrt oder bei Rennfahrzeugen auftreten, gibt es genaue Vorgaben, wie lange bestimmte Bauteile eingesetzt werden dürfen, danach haben sie fertig und müssen ersetzt werden, auch wenn sie äußerlich noch intakt aussehen. Das hat nichts mit Verschleiß zu tun, sondern mit Dauerfestigkeit bei schwingender Beanspruchung. Bei Windenergieanlagen treten enorme dynamische Belastungen auf, die im Prinzip eine Lebensdauerbegrenzung kritischer Bauteile begründen. Ich bin überzeugt, dass spätestens nach den ersten tödlichen Unfällen der Gesetzgeber dafür sorgen wird, dass hier die entsprechenden Regeln der Ingenieurskunst zur Anwendung kommen.

    Mfg

  23. #108, Fred F. Müller,
    Sehr geehrter Herr Müller,
    Sie schreiben:
    „Süddeutschland – das industrielle Herz Deutschlands – steuert geradewegs auf einen Energiekollaps zu. Zeitrahmen: Etwa 2-3 Jahre, falls sich in der Energiepolitik nicht ganz schnell etwas ändert. Inzwischen scheint selbst die Bundesnetzagentur aufgewacht zu sein, wie ein Bericht in der „Welt“ zeigt. Link: http://tinyurl.com/mdw3s2o?“
    Sie beschreiben korrekt die Folgen einer Umsetzung der gegenwärtig geltenden Gesetze. Eine vergleichbare Gefahr bestand auch vor 60 Jahren als zur Lösung des Problems gegen den Bau von Erdöl- und Kohlekraftwerken an der Küste mit Leitungen nach Süddeutschland und für den Bau der Kernkraftwerke in Süddeutschland entschieden wurde.
    Nicht mehr abwendbar ist ein wirtschaftlicher Schaden, dessen Größenordnung sich nach meiner Erwartung mit den Kosten der seinerzeit ebenfalls unsinnigen Steinkohleförderung vergleicht. (In einem Büchlein aus 2005 hatte ich die jährliche Förderung der deutschen Steinkohle der jeweiligen Neuverschuldung zugeordnet und war unter Beachtung der Verzinsung auf etwa 50% der gegenwärtigen Staatsschuld, also auf einen Anteil von etwa 1 Billion Euro gekommen.)
    Zum Glück stößt die weitere Umsetzung der Energiewende bereits erkennbar an eine Reihe von realen Widerständen und Gesetzen. Dazu zählt u. a.:
    Die Pflicht der Bundesnetzagentur, die Abschaltung für die Netzsicherheit unverzichtbarer, „systemrelevanter“ Kraftwerke kostenpflichtig zu verbieten. Das betrifft sowohl die gesetzlich vorgesehene Abschaltung der KKW als auch die z. B. vom Aktiengesetz erzwungenen Anträge auf Abschaltung unrentabel werdender Kohle- und Gaskraftwerke.
    Der Widerstand der Bevölkerung gegen neue Stromtrassen, den inzwischen sogar ein Seehofer stützt, gegen das Verschenken von Strom an das Ausland, den der deutsche Verbraucher umso teuerer bezahlt, gegen mehr Windmühlen, der in Bayern bereits über größere Abstände erleichtert wird und nicht zuletzt gegen einen weiteren Anstieg der Strompreise.
    Die potentiellen Investoren in einem weiteren Ausbau der EE sind zumindest bereits verunsichert. Letztlich muss die willkürliche Abschaltung der KKW Zweifel an der vermeintlichen Garantie einer lukrativen Vergütung über 20 Jahre wecken.
    Das Umfeld:
    „Off shore Projekte“ liegen bereits auf Eis, Hersteller gehen Pleite oder steigen aus und schreiben Investitionen ab. Die „angeblich wissenschaftlichen“ und die politischen „EE Skandalmacher“ verlieren zusehends an Boden.
    Fazit: Die Hoffnung auf eine Rückkehr zur Vernunft stirbt zuletzt.
    Mit bestem Gruß,
    Ulrich Wolff

  24. @ # 97 Hans Diehl

    Herr Diehl, bleiben Sie ruhig so optimistisch. Verantwortliche aus einem großen Kraftwerk in Baden-Württemberg, mit denen ich soeben intensive Gespräche geführt habe, sehen die Dinge allerdings deutlich skeptischer als Sie. Das sind aus meiner Sicht die maßgeblichen Experten, wenn es um unsere Energieversorgung steht. Wenn Sie lieber Leute als „Experten“ einstufen, die eine WWF- oder Greenpeace-Logo auf dem T-Shirt herumtragen, dann ist das ein Fall mangelnden Urteilsvermögens.

    Süddeutschland – das industrielle Herz Deutschlands – steuert geradewegs auf einen Energiekollaps zu. Zeitrahmen: Etwa 2-3 Jahre, falls sich in der Energiepolitik nicht ganz schnell etwas ändert. Inzwischen scheint selbst die Bundesnetzagentur aufgewacht zu sein, wie ein Bericht in der „Welt“ zeigt. Link: http://tinyurl.com/mdw3s2o

    Mfg

  25. @ #103

    „Vergleiche der Methoden von Diskutanten mit denen historischer Gestalten kann jeder Leser selbst …“

    Man weiß doch inzwischen, daß der Obernullsatzschreiber Hader Propaganda betreibt. Wie seine Vorbildern bedient er sich des Mittels der ständigen Widerholung von Trivialitäten bzw. Unwahrheiten, wie Sie ihn jetzt locker überführt haben. Ob er nun ein bezahlter oder ehrenamtlicher Propagandist ist, ist irrelevant.
    Wer Wiki zitiert ist ohnehin ein armer Wicht. Das er damit gepflegt auf die Schnauze gefallen ist, geschieht ihm recht. Soviel Dummheit gehört bestraft … .

  26. Sehr geehrter Herr Manz, nur mal so aus reiner Neugier; Sie scheinen ja über alles besser Bescheid zu wissen, sogar wie andere ihr finanzielles Auskommen verdienen, wie man in #102 lesen konnte. Deshalb würde mich mal interessieren, wie verdiene ich anders meine Brötchen als Sie?

    Im übrigen, Qualitätsverluste sind nicht wirklich zu befürchten, wenn Sie Ihre Gedanken an eins, zwei anderen Stellen zusätzlich veröffentlichen würden. Aber wer geht schon gerne dahin, wo es weh tut.

  27. #101, S. Hader
    Die Methodik der versuchten böswilligen Irreführung (wurde übrigens auch von einem der Chef Nebelwerfer der DDR, Karl Eduard von Schnitzler, mit Fleiß angewandt) lässt Herrn Hader aus Wikipedia (http://tinyurl.com/knewwkf) einen Satz (einschließlich des Schreibfehlers) zitieren:

    „Ab den 60er Jahren baute RWE auf Drängen des Atompapsts Heinrich Mandel ein zu über zwei Drittel vom Bund bezahltes Leistungs-Kraftwerk in Gundremmingen und gab so seinen Widerstand gegen staatliche Subventionierung der Kernernergie auf.“?

    Die gleiche Quelle erklärt jedoch die Finanzierung (nicht Bezahlung!) des KKW nach dem AKS Modell, Zitat:

    „Die veranschlagten Kosten lagen bei rund 365 Millionen Deutsche Mark, wobei die Kernkraftwerk RWE-Bayernwerk GmbH rund ein Drittel übernehmen musste. Der Rest konnte durch ERP-Kredite, Bürgschaften der Bundesregierung und einen Zuschuss von Euratom in Höhe von 32 Millionen Deutsche Mark abgedeckt werden.“

    Bürgschaft und zugesagte Risikobeteiligung der Bundesrepublik wurden nicht in Anspruch genommen, Euratom erhielt die gewünschten Erfahrungen bei Errichtung, Inbetriebnahme und Betrieb des KKW.

    Die gleiche Quelle schreibt: „Die Kapitalnot der Elektrizitätswirtschaft war Ende der 60er Jahre vorbei“.

    Wie von mir nun bereits mehrfach ausgeführt, wurden anschließend weiterhin ohne Einsatz von Steuermitteln 17 heute betriebsbereite Kernkraftwerke errichtet, die ein Drittel des deutschen Strombedarfes liefern können. Davon decken gegenwärtig 9 KKW zuverlässig und sicher etwa 20% des deutschen Strombedarfes.

    Vergleiche der Methoden von Diskutanten mit denen historischer Gestalten kann jeder Leser selbst

  28. @ 94# Herr Hader schreibt:
    „…Aber wenn wir schon bei dem Thema sind, warum finde ich Ihre Texte nie in anderen Klima-Disskussionsforen oder Blogs, sondern ausschließlich bei EIKE?“

    Hm, vielleicht weil ich im Gegensatz zu Ihnen meine Brötchen anderweitig verdiene und ich im krassen Unterschied zu Ihnen mehr auf Qualität als Quantität achte?

    MfG

  29. @Ulrich Wolff, #98: „Auch an der Finanzierung der drei KKW in Gundremmingen (der kleinere Block wurde inzwischen stillgelegt) war der Bund nicht beteiligt!!!!!!“

    Aus http://tinyurl.com/knewwkf: „Ab den 60er Jahren baute RWE auf Drängen des Atompapsts Heinrich Mandel ein zu über zwei Drittel vom Bund bezahltes Leistungs-Kraftwerk in Gundremmingen und gab so seinen Widerstand gegen staatliche Subventionierung der Kernernergie auf.“

    Zudem: „Da die erzeugte Elektrizität in dem Werk wesentlich teurer war als in einem konventionellen Kraftwerk, verpflichtete sich der Bund, 90 % der Kosten, die über die Kosten eines Steinkohlekraftwerks hinaus gingen, zu übernehmen, wenn die Kosten nicht 100 Millionen Deutsche Mark überschreiten sollten.“ (http://tinyurl.com/kl75k5e)

    „Fakt ist: Beim KKW Mülheim-Kärlich hat ein staatlicher Eingriff die Amortisation verhindert. Dadurch entstehende Kosten trägt auch nicht der Steuerzahler, sondern – wie auch im Fall der Energiewende – der Stromverbraucher. Merke: Auch Energieversorger verfügen ebenso wenig über Gelddrucker wie andere Unternehmen.“

    Das steht dann somit nicht im Widerspruch zu meiner Aussage in #98. Im übrigen wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie zukünftig auf ad hominem-Dritte-Reich-Vergleich verzichten. Das dürfte nicht Ihrem Niveau entsprechen.

  30. An die Hard Core-Energiewendegläubigen:
    Bei Windstille wünsche ich beschauliche, romantische Nächte ohne Fernsehen und bei Kerzenlicht,.wenn alle herkömmlichen Kraftwerke
    abgeschaltet sind. Sollten diese Herrschaften mit der Bahn unterwegs sein, so wird selbige bei zunehmender Dämmerung immer langsamer und bleibt bei Dunkelheit
    bis zum Morgengrauen auf freier Strecke stehen. Heißen Kaffee oder kühle Getränke wird es dann auch nicht geben. Gute Reise mit der
    Energiewende!

  31. Nullsatzwitz der Woche: „Entsprechend wird man so eine Anlage nicht ewig wirtschaftlich betreiben können.“

    Windmühlen können – ohne Direktsubventionierung – nicht wirtschaftlich betrieben werden.

    Sowas funktionierte in der „DDR“ übrigens nur auf Pump, weshalb nach 40 Jahren Schluß war … . Hat der Nullsatzwitzschreiber inzwischen verdrängt … .

  32. #93, S. Hader,
    nun hat wohl auch der Einfältige erkannt, dass Sie sich gern an der Methodik des (ebenfalls nicht verehrten) Herrn Joseph Goebbels orientieren:
    Ich schrieb: Am Kernkraftwerk Kahl war der Staat, also der Steuerzahler, nicht beteiligt!!“
    „Sehr geehrter Ulrich Wolff, wie Sie schon selbst geschrieben haben, wurde Kahl u.a. von den Bayernwerken in Auftrag gegeben. Die gehörten dem Freistaat Bayern. Das also der Staat/Steuerzahler nicht daran beteiligt war, lässt sich dementsprechend so nicht aufrechterhalten. Es gab danach noch ein KKW wie Gundremmingen in den 60er Jahren, welches zu zwei Dritteln vom Bund finanziert wurde.“
    Fakt ist: Das Bayernwerk war (ebenso wie in Frankreich noch heute die EdF)?einer der wenigen marktgerecht und erfolgreich vom Staat geführten Unternehmen! Es wurde dort kein einziger EURO (früher DM oder Franc) versenkt. Auch an der Finanzierung der drei KKW in Gundremmingen (der kleinere Block wurde inzwischen stillgelegt) war der Bund nicht beteiligt!!!!!!
    Ich schrieb: „Die Stromerlöse haben alle bei Herstellern, Betreibern, TÜV und Behörden und der „Rückbauer“ angefallenen Kosten gedeckt. Gleiches gilt grundsätzlich (!!!!) für alle deutschen Kernkraftwerke.“?
    „Das möchte ich allerdings bei einem KKW wie Mülheim-Kärlich mit knapp zwei Jahren Laufzeit doch leicht bezweifeln.“
    Fakt ist: Beim KKW Mülheim-Kärlich hat ein staatlicher Eingriff die Amortisation verhindert. Dadurch entstehende Kosten trägt auch nicht der Steuerzahler, sondern – wie auch im Fall der Energiewende – der Stromverbraucher. Merke: Auch Energieversorger verfügen ebenso wenig über Gelddrucker wie andere Unternehmen.
    Ich schrieb: „Den erforderlichen Anteil der Kernenergie haben Deutschland (35%) und Frankreich (80%). Wenn andere Länder das nicht geschafft haben, so liegt das wohl auch an den Diskutanten „a la Hader“!“ ?
    …„Im Ernst jetzt, könnte es nicht auch einfach daran liegen, dass rein wirtschaftlich in vielen Ländern in den 80er und 90er Jahren ein konv.Kraftwerk betrieben mit Kohle oder Gas lukrativer als neue KKWs waren?“
    Fakt ist: Als der Ratio noch erlaubt war setzte man z. B. in NRW auf heimische Braunkohle mit einigen hundert Jahren Reichweite. In Bayern verzichtete man weise auf ihren Transport über lange Gleise oder gar lange (verlustreiche) Leitungen und setzte auf KKW. Leider hat inzwischen die Energiewende den Ratio in deutscher Stromversorgung quantitativ eliminiert!

  33. Fred F:Müller sagt:
    Herr Diehl, wollen oder können Sie nicht verstehen,dass Wind und Sonne aufgrund technischer Unzulänglichkeiten ausserstande sind, die Energieversorgung einer Industrienation auch nur ansatzweise sicherzustellen? Wenn sie es wären, würde ich diesen Weg mitgehen, aber sie können es nicht, die Physik und die Technik verhindern das.

    @Fred F. Müller
    Sie verstehen offensichtlich Ihre eigene Aussage nicht.
    Auf unsere Diskussion über Details der Energiewende, haben Sie das Folgende – Beispiel gebend – geschrieben.

    Zitat: Herr Diehl, ich hatte im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit auch Kosten- und Ergebnisverantwortung in einem mittelständischen Unternehmen zu tragen, das sich am freien Markt behaupten musste. Da hat man auch mit komplizierten Zahlenkolonnen zu tun und muss lernen, sich davon nicht verwirren zu lassen, weil das, was im Endeffekt zählt, der Gewinn (oder eben auch Verlust) unterhalb der Zahlenkolonnen ist. Da lernt man schnell, das Brimborium zu ignorieren und die Zahl unten fest im Blick zu behalten. Zitat Ende.

    Ich habe Sie lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass Sie bei der Betrachtung der Energiewende und des EEG genau das Gegenteil vom dem machen, was Sie in ihrer beruflichen Tätigkeit – zu Recht wie ich meine – für richtig empfunden haben, nämlich den „Endeffekt“ nicht aus dem Auge zu lassen, und den Brimborium wie Sie es nennen zu ignorieren.

    Ob das technisch möglich ist oder nicht, ist Ihre eigene Betrachtung und steht im Gegensatz zu vielen anderen Experten Meinungen.
    Mir geht es ausschließlich darum, dass Ihre hervorgehobene, berufliche Strategie, sprich „Endeffekt“ bei der Energiewende nicht mehr gelten soll..

  34. #90 S.Hader,

    Herr Hader,

    „Sie können also als interessierter Laie praktisch ausschließen, dass ein globaler Temperaturanstieg aufgrund erhöhter CO2-Werte nicht stattfinden wird?“

    Zunächst einmal: Es heißt „höhere CO2-Werte“. Mit dem Wort „erhöht“ transportieren Sie einen Bedeutungsinhalt, den es nicht gibt. Die Erdatmosphäre hatte noch nie einen „geeichten Standardwert an CO2“.

    Zudem haben Sie eine doppelte Verneinung in Ihrer Frage. Ist Ihnen das gar nicht aufgefallen?

    Ich formuliere Ihre Frage um und gebe diese dann an Sie zurück:

    Herr Hader, Sie können also als interessierter Laie definitiv prognostizieren, dass ein globaler Temperaturanstieg aufgrund erhöhter CO2-Werte zweifelsfrei stattfinden wird?

    Wenn dem so wäre, würde bei Ihnen bald das Telefon läuten. Das Nobelpreiskommitee würde Sie sprechen wollen.

    Und zu ihren Anmerkungen, der deutsche Staat sei am Bau und Betrieb von Kernkraftwerken beteiligt gewesen. Da haben Sie nicht so unrecht, was Beteiligungen an den EVU’s angeht.

    Nur, war das schlimm? Und wie bewerten Sie die Tatsache, dass heute zahlreiche Windparks auch von kommunalen Versorgern (z.B. Stadtwerken) betrieben werden. Das steckt der Staat, bzw. die Kommunen doch auch drin, oder nicht?

    mfG

    Dirk Weißenborn

  35. @Rainer Manz, #81: „Ohne vermeintliche Mehrheiten im Geist hinter sich zu vermuten, würden Sie sich doch kaum in die Höhle der Unverbesserlichen, Ungläubigen und sonst was wagen, oder?“

    Nunja, ich befinde mich hier meinungstechnisch eindeutig in der Minderheit. Aber damit kann ich leben. Aber wenn wir schon bei dem Thema sind, warum finde ich Ihre Texte nie in anderen Klima-Disskussionsforen oder Blogs, sondern ausschließlich bei EIKE?

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    #80: „Eigentlich ist ihr Vorwurf so dumm, dass man gar nichts zu sagen müsste…“

    Ja dann, Herr Jensen 🙂

    In diesem Sinne
    S.Hader

  36. #78: „Am Kernkraftwerk Kahl war der Staat, also der Steuerzahler, nicht beteiligt!!“

    Sehr geehrter Ulrich Wolff, wie Sie schon selbst geschrieben haben, wurde Kahl u.a. von den Bayernwerken in Auftrag gegeben. Die gehörten dem Freistaat Bayern. Das also der Staat/Steuerzahler nicht daran beteiligt war, lässt sich dementsprechend so nicht aufrechterhalten. Es gab danach noch ein KKW wie Gundremmingen in den 60er Jahren, welches zu zwei Dritteln vom Bund finanziert wurde.

    „Die Stromerlöse haben alle bei Herstellern, Betreibern , TÜV und Behörden und der „Rückbauer“ angefallenen Kosten gedeckt. Gleiches gilt grundsätzlich für alle deutschen Kernkraftwerke.“

    Das möchte ich allerdings bei einem KKW wie Mülheim-Kärlich mit knapp zwei Jahren Laufzeit doch leicht bezweifeln.

    „Den erforderlichen Anteil der Kernenergie haben Deutschland (35%) und Frankreich (80%). Wenn andere Länder das nicht geschafft haben, so liegt das wohl auch an den Diskutanten „a la Hader“!“

    Achso, nur das ich mich persönlich nicht dafür verantwortlich fühle. 😉 Im Ernst jetzt, könnte es nicht auch einfach daran liegen, dass rein wirtschaftlich in vielen Ländern in den 80er und 90er Jahren ein konv.Kraftwerk betrieben mit Kohle oder Gas lukrativer als neue KKWs waren?

    MfG
    S.Hader

  37. zu #91

    Herr Mueller,

    überlegen Sie mal ob Ihre Zielvorstellung stimmt. Wie wäre es, wenn das Ziel nicht die unmögliche Stromversorgung mit der Schrottechnik ist, sondern das „gegen die Wand Fahren“?

  38. @ 83 Hans Diehl

    Herr Diehl, wollen oder können Sie nicht verstehen,dass Wind und Sonne aufgrund technischer Unzulänglichkeiten ausserstande sind, die Energieversorgung einer Industrienation auch nur ansatzweise sicherzustellen? Wenn sie es wären, würde ich diesen Weg mitgehen, aber sie können es nicht, die Physik und die Technik verhindern das.

    Und ich werde vehement dagegen streiten, dass man das Land für ein sinnloses Experiment vor die Wand fährt.

    Mfg

  39. Sehr geehrter Fred Mueller, was stört Sie eigentlich daran, wenn ich schreibe, dass Sie sich den Status Quo vergangener Tage (zurück)wünschen? Das bezieht sich doch auf den Zustand wie er kurz vor der Einführung des EEG war. Es ist doch vollkommen legitim, wenn Sie das wieder einzufordern.

    „Sie fragen: „Was macht man, wenn weiterhin a) die Preise für fossile Brennstoffe wie in den letzten 1-2 Jahrzehnten steigen.“
    Tja Hr. Hader, mit Wind und Solar werden Sie da nichts ausrichten können. Das ist eine Sackgasse, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Die technisch vielversprechendste Alternative – die Kernkraft – wird ja in Deutschland nicht gewünscht. Also werden wir eben weiter mit der Kohle und dem Gas leben müssen, bis uns der Spaß zu teuer wird.“

    Sie weichen eigentlich meiner Frage aus. Vergessen wir einfach mal Wind und Solar wenigstens für diese eine hypothetische Frage. Was wollen Sie machen, wenn die Preise für fossile Brennstoffe weiterhin so ansteigen? Die Kernkraft stagniert in westlichen Ländern, nur in Frankreich hat sie sich wesentlich durchgesetzt, und auch da nur in der Stromwirtschaft. In Bereichen der Mobilität und Beheizung findet Kernkraft praktisch nicht statt. Also nochmal, was wollen Sie dann machen?

    „Sie fragen danach was wäre, wenn es „sich wirklich herausstellen sollte, dass mit dem CO2-Anstieg langfristig auch ein globaler Temperaturanstieg verbunden ist, der Ökonomie und Ökologie belastet?“
    Nun Hr. Hader, da teile ich Ihre Befürchtungen absolut nicht. Ich habe mich lange damit beschäftigt und bin der Meinung, dass man uns da einen Bären aufbindet.“

    Sie können also als interessierter Laie praktisch ausschließen, dass ein globaler Temperaturanstieg aufgrund erhöhter CO2-Werte nicht stattfinden wird?

    „Herr Hader, kennen Sie in Deutschland entsprechende Beispiele? Aus den USA ist das Gegenteil in Tausenden von Fällen bekannt. Vergessen Sie nicht, nach Ablauf der Förderung entfällt auch die Abnahmeverpflichtung des Netzbetreibers.“

    Zu letzteren, wenn an der Strombörse jemand für wenige Cent pro KWh seinen Strom anbieten kann, ist es völlig egal, ob es eine Abnahmeverpflichtung gibt oder nicht. Da entscheidet allein der Preis. Zu den Beispielen, vor 1994 gab es natürlich noch nicht so viele Windkraftanlagen, die aufgestellt worden. In der Schwäbischen Alb lief eine Anlage 24 Jahre lang (http://tinyurl.com/ps2ep2s). Der Flatterpitter in Köln lief 25 Jahre (http://tinyurl.com/nj2yqwl).

    „Herr Hader, ich vermute mal stark, dass Sie kein Maschinenbauer sind. Eine Windenergieanlage ist eine stark durch Schwingungen beaufschlagte Leichtbaustruktur. Da gibt es entsprechende Berechnungen, und wenn deren Grenzwerte erreicht sind, ist die Anlage nicht mehr sicher. Auch wenn der Gesetzgeber da vielleicht zurzeit noch pennen sollte: Nach den ersten ein bis zwei Todesfällen mit entsprechendem Pressecho wird man da ganz schnell aktiv werden.“

    Ich bin kein Maschinenbauer, richtig. Ich arbeite aber im weitesten Sinne in der Maschinenbaubranche und habe u.a. viel mit der Problematik der Maschinensicherheit beruflich zu tun. Es steht außer Frage, dass ein WKA im Laufe der Zeit starken mechanischen Kräften ausgesetzt ist und ein hoher Verschleiß stattfindet. Entsprechend wird man so eine Anlage nicht ewig wirtschaftlich betreiben können. Ganz generell sind aber die verschiedenen Normen und Richtlinien zur Maschinensicherheit nicht an einem Maximalalter der Maschine gebunden. Das Entscheidende ist, ob man die entsprechenden Normen einhält, egal ob die Maschine ein Jahr, 25 Jahre oder 100 ist.

    „Und was die Versicherung angeht, die schreiben ganz cool vor, dass der „Versicherungsnehmer Revisionen an Bauteilen begrenzter Lebensdauer durchzuführen und diese instand zu setzen hat.““

    Hab ich in #74 schon geschrieben.

  40. Herr Hader, warum seit einigen Jahren keine neuen Kernkraftwerke gebaut wurden, hat viele verschiedene Ursachen.
    Vor allem liegt es aber an der Funktionsweise der einzelnen Kraftwerke und deren wirtschaftlichem Betrieb.
    Kernkraftwerke laufen am billigsten in der Grundlast. Die wird bzw. wurde schon zu einem großen Teil durch Kernkraftwerke gedeckt.
    Mittel- und Spitzenlast müssen durch besser regelbare Kraftwerke gedeckt werden.
    Es nützt also nichts, weiter nur Atomkraftwerke zu bauen, weil die in der Spitzenlast nicht so viel nutzen. Atomkraftwerke sind im Bau teuer und müssen über viele Betriebsstunden ihre Investitionen wieder einbringen.
    Außerdem entscheiden Bezugspreise für andere Brennstoffe, Finanzierungskosten oder auch schlicht Pläne der regional zugehörigen Kommunen (welche vielfach an den Energieversorgern beteiligt sind und über ihre Stimme im AR auch solche Investitionsentscheidungen mitbestimmen) über den Bau von Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken.

    Und so hat sich in Deutschland im Lauf der Jahrzehnte nach wirtschaftlichen Maßstäben ein Kraftwerksmix herausgebildet, der nahe am Optimum einer perfekten Energieversorgung lag.

    Mal ganz davon abgesehen, war die politische Stimmung seit den 80ern (vor allem wegen Tschernobyl) jedenfalls nun nicht gerade pro Kernkraft. Da kann sich auch eine RWE oder EON nicht so einfach drüber hinwegsetzen (entgegen der landläufigen Mär von der mächtigen Atommafia). 2002 wurde dann diese politische Stimmung im Gesetz verankert. Seitdem werden Genehmigungen für den Neubau von KKW in Deutschland gemäß Atomgesetz nicht mehr erteilt.

    So ein oder zwei Kernkraftwerke hätte Deutschland aber sicher gut vertragen können.

    Und während man den Bau von neuen KKW in Deutschland aus politischen Gründen nicht wollte, unterstützt Deutschland über Hermes-Bürgschaften den Bau von KKW weltweit gern. Denn profitieren möchte die Politik dann irgendwie doch vom deutschen Nuklear-Know-how, einem der besten der Welt!

    Umweltschutz? Strahlenrisiken? peak-Uran? Alles bullshit, es ist nur schmutzige Politik!

  41. Hans Diehl sagt am 9.4.2014 um 13:10 in der Mittagspause:

    „Der Endeffekt ist nämlich die Zeit nach den fossilen Rohstoffen, und da kann es mit dem EEG nur einen Gewinn geben.“

    Wie kann eine „Zeit“ (er meint wahrscheinlich „Zeitspanne nach Zeitpunkt X“) ein Endeffekt sein?

    Her Diehl plant wirklich langfristig, mindestens 100 bis 200 Jahre stehen die fossilen Energierohstoffe noch zur Verfügung. Solange soll es also ein EEG geben. Aber immerhin steht damit genügend Zeit für die Entwicklung von platzsparenden und preisgünstigen, dabei auch noch kapazitiv-großen Stromspeichern zur Verfügung.

    Wohl kaum ein Gesetz in Deutschland hat bisher 200 Jahre überdauert – also wird wohl auch das EEG nicht 200 Jahre überleben!

    Darüber hinaus wäre es ja wohl erbärmlich für die Reputation der hochgelobten „Regenerativen“, wenn in 200 Jahren immer noch Zwangsförderung durch die Masse der Stromkunden zu deren Erhalt erforderlich wäre.

    Wer als Sozialempfänger von „Energiestütze“ in solchen Zeitdimensionen denkt, ist auch nicht mehr weit entfernt vom „Tausendjährigen Reich der Energie“.

  42. #66: Fred F. Mueller
    „Also teilen Sie bitte 400 Mrd. durch 80 Mio. Einwohner und nehmen dies bei einem 4P-Haushalt Mal 4, und schon haben Sie die Zahl. Dafür kann man sich eine verdammte Menge Eiskugeln kaufen…”
    Ganz so kann man nicht rechnen, weil sich zumindest die reinen Stromkosten eher am Haushalt und weniger an der Personenzahl orientieren. Der Einpersonen-Haushalt wird also mit einem höheren Kostenanteil belastet, als die „Großfamilie“, pro Kopf gesehen. Aber gerade die „Single“-Haushalte sind häufig finanzschwach, da es sich oft um Rentner oder noch geringverdienende jüngere Personen handelt, die noch dazu die höchsten Steuern zahlen. Auch viele Hartz IV-er gehören zu dieser Gruppe. Diese werden als erste schlapp machen und in irgendeiner Form unterstützt werden müssen. Wohl am wenigsten von denen, die die Profiteure des Wahnsinns sind – die Umverteilung geht auch an dieser Front weiter. Die wirklichen Nutznießer des EEG werden als erste das sinkende Schiff verlassen, die Mittel dazu haben sie ja.
    Dass ich das noch erleben würde, hätte ich nicht gedacht, als ich noch Speisepumpen und anderes Zubehör für Kernkraftwerke entwickeln durfte, bin gottseidank rechtzeitig abgesprungen. Ich glaube jede Generation kriegt ihr Fett weg. Bald werden wir nur so triefen.

  43. #85: Tyron Booker sagt:
    am Mittwoch, 09.04.2014, 15:04
    #73: F.Ketterer, 09.04.2014, 09:30
    „…Als Naturwissenschaftler würde ich Super²-GAU anstatt Hyper-Super-Gau verwenden.
    Rudimentäre humanistische Bildung genügt um zu wissen, dass Hyper- und Super- das gleiche sind…“

    Sicher mit der rudimentären Bildung?
    Und welcher Naturwissenschaftler sagt schon so einen Blödsinn wie Super-Gau oder dergleichen.
    ############################################Warum soll der Begriff Super-GAU Blödsinn sein?
    MfG

  44. #73: F.Ketterer, 09.04.2014, 09:30
    „…Als Naturwissenschaftler würde ich Super²-GAU anstatt Hyper-Super-Gau verwenden.
    Rudimentäre humanistische Bildung genügt um zu wissen, dass Hyper- und Super- das gleiche sind…“

    Sicher mit der rudimentären Bildung?
    Und welcher Naturwissenschaftler sagt schon so einen Blödsinn wie Super-Gau oder dergleichen.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Hohen Norden
    Tyron Booker

  45. .
    „Der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland war und ist parteiübergreifender Konsens und Wunsch der Bevölkerung. Diese Entscheidung wird heute bei uns von fast niemandem mehr infrage gestellt. Aber bisher beschreiten wir diesen Weg durchaus als Vorreiter in Europa mit allen Chancen, aber auch mit allen Risiken. Aus meiner Sicht ist für eine erfolgreiche Energiewende immer noch die beste Strategie, andere Länder für unseren Weg der Umstellung der Energieversorgung zu begeistern“.

    Das ist ein Ausschnitt einer Antwort meines Bundestagsabgeordneten (CDU), auf meine Kritik zur Energiewende Debatte in der Regierung.
    Dazu habe ich geantwortet: Also wieder mal: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, der Satz, der Kaiser Wilhelm zugeschrieben wird. Aber die Welt lacht klammheimlich darüber und geht einen besseren Weg. Ihrem Brief (haben Sie selbst aufgesetzt?) kann ich entnehmen, dass bei Ihnen der Wunsch der Wähler vor der Vernunft steht. Das bedeutet, dass Wählerstimmen wichtiger sind, als das „Regieren zum Wohle des Volkes“.

  46. Frerd F. Müller sagt:
    Herr Diehl, ich hatte im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit auch Kosten- und Ergebnisverantwortung in einem mittelständischen Unternehmen zu tragen, das sich am freien Markt behaupten musste. Da hat man auch mit komplizierten Zahlenkolonnen zu tun und muss lernen, sich davon nicht verwirren zu lassen, weil das, was im Endeffekt zählt, der Gewinn (oder eben auch Verlust) unterhalb der Zahlenkolonnen ist. Und wenn Sie Verlust machen, ist mit einem mittelständischen Unternehmen schnell Schluss. Sowas bildet ungemein. Da lernt man schnell, das Brimborium zu ignorieren und die Zahl unten fest im Blick zu behalten.
    Zum EEG: Es ist mir egal, wie der Gesetzgeber sprachlich herumeiert und welche Haken geschlagen werden, um die Dinge vor der Öffentlichkeit zu verschleiern.

    @Fred F. Müller
    Da stimme ich mit Ihnen vollkommen über ein. Was im Endeffekt zählt ist der Gewinn oder Verlust.
    Man darf sich auf dem Weg da hin nicht von Zahlenkolonnen oder sonstigem Brimborium, wie Sie es nennen, verwirren lassen.
    Beim EEG aber handeln Sie gerade entgegen Ihrer beruflichen Tätigkeit. Sie haben gar nicht den Endeffekt im Blick, und lassen sich auf dem Weg da hin, auf halber Strecke, von Zahlenkollonnen dazu verleiten vor ab schon einen Verlust zu prognostizieren..
    Der Endeffekt ist nämlich die Zeit nach den fossilen Rohstoffen, und da kann es mit dem EEG nur einen Gewinn geben.

    Übrigens den Link, brauchen Sie nur zu kopieren und bei Googl einzufügen, dann können Sie an Hand belastbarer Zahlen sehen, wie die Umlagenkurve sich ab 2010 von dem entfernt, für das sie eigentlich gedacht ist, sprich den Vergütungen für die EE Anlagen Betreiber.
    http://www.photovoltaikforum.com/download/file.php?id=36045&mode=view

  47. @74#

    P.S.@Rainer Manz: Sie sind im Freundes- und Familienkreis von Unwissenden umgeben? Was möchten Sie jetzt von mir hören? Eine Mitleidsbekundung? Damit könnte ich dienen.
    Nur keinen Neid, Herr Hader. Ich habe doch geschrieben, Sie sind nicht allein. Ohne vermeintliche Mehrheiten im Geist hinter sich zu vermuten, würden Sie sich doch kaum in die Höhle der Unverbesserlichen, Ungläubigen und sonst was wagen, oder?

    Mitleid habe ich eher mit Ihnen, Herr Hader.

  48. Herr Hader, ihren Kommentar

    „Sehr geehrter Fred Mueller, Sie sind für die Erhaltung des Status Quo vergangener Tage. Das ist doch wenigstens mal ein klarer Standpunkt.“

    hört man häufig von den EE-Befürwortern. Damit werden dann die Kritiker immer gleich in die Ecke von technikfeindlichen Besitzstandswahrern gedrängt, die nicht fähig wären, die Zeichen der Zeit oder die Notwendigkeit des Fortschritts zu erkennen. Man macht die Kritiker also mies! Gern kommt in diesem Zusammenhang auch der Vergleich, Kritiker würden an der Pferdekutsche hängen, während EE-Befürworter schon den Umstieg auf Autos planen.

    Nur ist das natürlich nichts weiter als dummes und freches Geschwätz!
    Denn mit Fortschritt hat es natürlich überhaupt nichts zu tun, wenn man sich von den Launen der Natur abhängig macht, wie mit sog. EE-Strom. Windmühlen und Solaranlagen sind ein Rückschritt von Autos zu Pferdekutschen.

    Eigentlich ist ihr Vorwurf so dumm, dass man gar nichts zu sagen müsste, aber einfach so kann man das ihnen nun auch nicht durchgehen lassen. Und vielleicht verstehen sie ja auch, was ich schreibe und belästigen uns dann in Zukunft nicht mehr mit diesen Sprüchen.
    Unsere Kraftwerke und unsere Energieversorgung sind permanent auf dem neuesten Stand der Technik gewesen. Und wahrscheinlich kein Kritiker der sog. EE denkt daran, den Stand früherer Jahre einzufrieren. Ganz im Gegenteil. Da gibt es permanente Verbesserungen.

    Und ihr Preisargument ist einfach falsch!
    Es wird niemals einen Preis geben, den sich eine entwickelte Volkswirtschaft nicht mehr leisten kann. Denn zu einem Preis gehört ja auch eine Ware. Und wenn die Ware keiner mehr abnimmt, dann erzielt der Verkäufer auch keinen Erlös. Der Preis wird sich immer da einpendeln, wo er noch bezahlbar ist. Solange er an einem freien Markt entsteht.
    Das Gegenteil sieht man derzeit beim EEG. Der Preis wird nicht an einem freien Markt gebildet, sondern staatlich festgelegt und schon gibt es Probleme. An einem Markt wäre der EE-Preis bei etwa 4 ct/kWh. Der „Erzeuger“ bekommt aber im Schnitt 20ct. Die müssen bezahlt werden. Und da dies ein völlig unangemessener Preis ist, stellt das viele Menschen und Unternehmen vor immer größere Probleme, bis es nicht mehr bezahlbar wird. Dank Planwirtschaft!

  49. #75 Hader
    Sehr geehrter Herr Hader,
    Sie könnten Ihre Frage bez. des Rückganges des KE Anteiles doch sicher selbst beantworten.
    Abgesehen von den geschürten recht hysterischen Umweltängsten aller Art (man konnte damals nicht einmal mehr Müllverbrennungsanlagen in weiten Teilen Europas bauen) gab es handfeste wirtschaftliche Interessen:

    – In Deutschland viele Beschäftigte in der Bergbauindustrie die Johannes Rau und die SPD retten wollte.

    – Viel wichtiger noch: die fossilen Brennstoffe wurden auf den Weltmärkten durch verbesserte Fördertechnik und Bruch der Liefermonopole dramatisch billig, und die Abhängigkeit vom Opec Kartell sank weil es Überangebote auf den Märkten gab.

    -Eine ähnliche Situation gibt es auch momentan durch die boomende Schiefergas und Teersand-ölproduktion.Natürlich ist ein fossil befeuertes Kraftwerk billiger als ein Kernkraftwerk und deshalb werden und wurden diese gebaut.

    Die Antwort ist also ganz einfach und ideologiefrei: „it’s the economy, stupid“ ,Zitat Bill Clinton.

  50. #74, #75,
    Lieber Herr Hader,
    offensichtlich haben Sie auch meine Anmerkungen leider nicht verstanden: Der Strompreis würde auch auf 14 Cent/kWh absinken, wenn man schlicht das EEG und die „Öko-Sondesteuer“ kassieren würde. Selbstverständlich dürften dann die Investoren in 65 GW völlig unnötiger Wind- und Solarenergie den Strom an der Strombörse zu den dortigen Preisen verkaufen.
    Am Kernkraftwerk Kahl war der Staat, also der Steuerzahler, nicht beteiligt!! Die Stromerlöse haben alle bei Herstellern, Betreibern , TÜV und Behörden und der „Rückbauer“ angefallenen Kosten gedeckt. Gleiches gilt grundsätzlich für alle deutschen Kernkraftwerke. Die staatliche Forschung galt der Nachfolgetechnik.
    Den erforderlichen Anteil der Kernenergie haben Deutschland (35%) und Frankreich (80%). Wenn andere Länder das nicht geschafft haben, so liegt das wohl auch an den Diskutanten „a la Hader“!
    MfG.

  51. Unterm Strich wird bekanntlich abgerechnet und da finde ich als Familienvater eine hohe Summe vor.
    Grundsätzlich wäre ja weder gegen PV noch Windkraftnutzung etwas einzuwenden. Warum aber muss subventioniert werden obwohl das gelieferte Produkt wesentlich schlechter weil unzuverlässig verfügbar ist, Bananen aus deutschem Anbau werden aus gutem Grund auch nicht subventioniert. Die Zahlen bez. CO2 Ausstoß sagen eindeutig dass nicht einmal die 7 abgeschalteten Kernkraftwerke substituiert werden konnten, obwohl die installierte Leistung der regenerativen Mickymaustechnik dank irrer Überdimensionierung das locker leisten sollte. Ebensowenig kann die prekäre Gaslieferung aus Russland gepuffert werden. Warum werden meine Familie und ich mit derzeit jährlich über 1000 € p.a. für ein solch hochriskantes, erkennbar fehlgeschlagenes, politisch fehlgesteuertes Großexperiment derart in Haftung genommen? (1000€ meiner Familie stellen nur den Teil dar den ich direkt als Ökoaufschlag auf den Stromverbrauch zahle) Die verborgenen, in den Produkten und Dienstleistungen enthaltenen, Kosten kommen noch dazu. Persönlich würde ich ja leidensfähig für eine schöne neue Welt, aber dann müsste das Ergebnis funktionsfähig und umweltkompatibel sein. Nach einer derartigen Investition, die in Höhe von 400 Milliarden ja nun kein Pappenstiel ist, ist inzwischen für jeden erkennbar dass weder ökologische noch ökonomische Ziele erreicht werden konnten und können. Nicht einmal Umwelt Weltmeister werden die Deutschen, selbst das geht in die Hose dank Braunkohle. Das einzige was mit einer Billion Investment am Ende vielleicht erreicht werden wird ist die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke für einige Jahre. Das hätte man aber auch ohne Landschafts und Naturzerstörungen für einen winzigen Bruchteil der bis jetzt entstandenen Kosten erreichen können.

    Die momentane weltweite Entwicklungsdynamik der Gen4 Reaktortechnik lässt ahnen dass es wohl nur eine Frage der Zeit sein wird, bis diese sich durchsetzt. Vermutlich wird diese Generation billiger sein als Fusionsmaschinen und auch als die derzeitige Generation 3+, deren überzogene Sicherheitstechnik mit 15 Gürteln und Hosenträgern diese, jedenfalls in Europa, in eine Sackgasse finanzielle Sackgasse führt. Die globalen Weltmeister der Pragmatik, USA und und die ostasiatischen Staaten können uns glücklicherweise dann ihre Technik teuer verkaufen. Siehe England: viele Milliarden teure Windräder können den Strom für GB nicht liefern, nicht einmal das zur Neige gehende Erdgas kann substituiert werden! 10 Kernkraftwerke sind in der Pipeline 2 davon bestellt über dich nächsten 8wird verhandelt.

    Top, deutscher Michel, gut gemacht, alle anderen haben schadenfroh gelacht!

  52. @ # 64 S. Hader

    Sie schreiben: „Sehr geehrter Fred Mueller, Sie sind für die Erhaltung des Status Quo vergangener Tage. Das ist doch wenigstens mal ein klarer Standpunkt. 🙂

    Aber nein doch Herr Hader, Sie sind es doch der zurück zu Technologien wie der Energiegewinnung aus Wind will, ein Stadium, das wir vor über 100 Jahren mit Erfindung der Dampfmaschine und des Ottomotors aufgegeben haben.

    Sie fragen: „Was macht man, wenn weiterhin a) die Preise für fossile Brennstoffe wie in den letzten 1-2 Jahrzehnten steigen.“
    Tja Hr. Hader, mit Wind und Solar werden Sie da nichts ausrichten können. Das ist eine Sackgasse, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Die technisch vielversprechendste Alternative – die Kernkraft – wird ja in Deutschland nicht gewünscht. Also werden wir eben weiter mit der Kohle und dem Gas leben müssen, bis uns der Spaß zu teuer wird.

    Sie fragen danach was wäre, wenn es „sich wirklich herausstellen sollte, dass mit dem CO2-Anstieg langfristig auch ein globaler Temperaturanstieg verbunden ist, der Ökonomie und Ökologie belastet?“
    Nun Hr. Hader, da teile ich Ihre Befürchtungen absolut nicht. Ich habe mich lange damit beschäftigt und bin der Meinung, dass man uns da einen Bären aufbindet.

    Wegen überalterter WEAs schreiben Sie „Wenn(!) diese noch funktionstüchtig sind, man die Installationskosten schon längst eingefahren hat und die laufenden Betriebskosten nicht sonderlich hoch sind, kann der Besitzer den Strom weiterhin auf dem Markt anbieten. An der Strombörse z.B. kann er sein Produkt für wenige Cent pro KWh anbieten, die Händler nehmen den gerne an. Ganz ohne Förderung.
    Herr Hader, kennen Sie in Deutschland entsprechende Beispiele? Aus den USA ist das Gegenteil in Tausenden von Fällen bekannt. Vergessen Sie nicht, nach Ablauf der Förderung entfällt auch die Abnahmeverpflichtung des Netzbetreibers.

    Wegen des Ablaufs der Auslegungszeit schreiben Sie: „Der Auslegungszeitraum ist nicht ausschlaggebend für die Betriebsgenehmigung oder die Versicherungen. Die Genehmigung wird im Grunde von den zuständigen Landesämtern erteilt und die schauen halt drauf, ob die entsprechenden Normen eingehalten werden. Ggf. wird der Betreiber aufgefordert, eine Revision bestimmter Bauteile mit begrenzter Lebensdauer vorzunehmen.“
    Herr Hader, ich vermute mal stark, dass Sie kein Maschinenbauer sind. Eine Windenergieanlage ist eine stark durch Schwingungen beaufschlagte Leichtbaustruktur. Da gibt es entsprechende Berechnungen, und wenn deren Grenzwerte erreicht sind, ist die Anlage nicht mehr sicher. Auch wenn der Gesetzgeber da vielleicht zurzeit noch pennen sollte: Nach den ersten ein bis zwei Todesfällen mit entsprechendem Pressecho wird man da ganz schnell aktiv werden. Und was die Versicherung angeht, die schreiben ganz cool vor, dass der „Versicherungsnehmer Revisionen an Bauteilen begrenzter Lebensdauer durchzuführen und diese instand zu setzen hat.“ Solche Bauteile begrenzter Lebensdauer sind u.a. auch der Turm, die Nabe und etliche weitere Komponenten. Nach einem Crash wird sich die Versicherung vermutlich ganz schnell solcher und anderer Klauseln in den Verträgen bedienen.

    Mfg

  53. Sehr geehrter Ulrich Wolff, sehr interessante Ausführungen, die Sie da in #65 bringen. Wenn ich zum besseren Verständnis an einer Stelle mal nachfragen darf: „Die Stromerlöse zu Marktpreisen hatten die Gesamtkosten dieses Einstiegsprojektes gedeckt.“

    Wessen Gesamtkosten? Die von den beteiligten Unternehmen, oder die vom Staat?

    Und wenn Sie sich schon als Insider des Themas geoutet haben, würde ich gerne eine Frage nachschieben. Wieso ist in den 80er und 90er Jahren nicht wenigstens in den westeuropäischen Ländern und den USA gelungen, den Anteil an Kernenergie weiter zu steigern? Zu der Zeit fand ich Kernenergie eine tolle und vernünftige Sache. Aber allein an den Ereignissen in Tschernobyl kann es ja nicht gelegen haben, das es beim Ausbau zur Stagnation kam. Mich würde da ein sachlicher Erklärungsversuch wirklich freuen.

    MfG
    S.Hader

  54. #66: „Unsere Stromversorgung würde ohne ein einziges Windrad und ohne eine einzige Solaranlage prächtig funktionieren und günstig Strom liefern, der ganze EEG-Kram ist überflüssig und jeder Euro, der dafür ausgegeben wird, ist zuviel und schadet der Volkswirtschaft.“

    Sehr geehrter Fred Mueller, Sie sind für die Erhaltung des Status Quo vergangener Tage. Das ist doch wenigstens mal ein klarer Standpunkt. 🙂 Ich hatte unter #58 Sie diesbezüglich schon mal gefragt: Was macht man, wenn weiterhin a) die Preise für fossile Brennstoffe wie in den letzten 1-2 Jahrzehnten steigen und b) sich wirklich herausstellen sollte, dass mit dem CO2-Anstieg langfristig auch ein globaler Temperaturanstieg verbunden ist, der Ökonomie und Ökologie belastet?

    „Und was Anlagen angeht, die aus der Förderung herausfallen: WEAs sind nach 20 Jahren fertig, da wird wegen Wegfalls der Förderung stillgelegt.“

    Warum sollten sie? Wenn(!) diese noch funktionstüchtig sind, man die Installationskosten schon längst eingefahren hat und die laufenden Betriebskosten nicht sonderlich hoch sind, kann der Besitzer den Strom weiterhin auf dem Markt anbieten. An der Strombörse z.B. kann er sein Produkt für wenige Cent pro KWh anbieten, die Händler nehmen den gerne an. Ganz ohne Förderung.

    „Auch ist der Auslegungszeitraum abgelaufen, d.h. die Anlage ist nicht mehr sicher zu betreiben. Die Versicherung wird sich vermutlich weigern, bei Unfällen zu zahlen.“

    Der Auslegungszeitraum ist nicht ausschlaggebend für die Betriebsgenehmigung oder die Versicherungen. Die Genehmigung wird im Grunde von den zuständigen Landesämtern erteilt und die schauen halt drauf, ob die entsprechenden Normen eingehalten werden. Ggf. wird der Betreiber aufgefordert, eine Revision bestimmter Bauteile mit begrenzter Lebensdauer vorzunehmen. Wie lange der Versicherungsschutz für solche Anlagen gilt, hängt sowieso davon ab, welche Versicherungsdauer man im Vorfeld vereinbart hat. Entsprechende Infos zu Versicherungen von WKAs kann man u.a. hier (http://tinyurl.com/pbo8l2y) beziehen.

    P.S.@Rainer Manz: Sie sind im Freundes- und Familienkreis von Unwissenden umgeben? Was möchten Sie jetzt von mir hören? Eine Mitleidsbekundung? Damit könnte ich dienen.

  55. #71:
    .
    Kommentar:
    Warum verwenden Sie – so einfach wie banal- nicht auch noch den Ausdruck Hyper-Super-Gau? Das würde noch viel mehr Eindruck machen, oder?
    mfG
    Admin
    #################################################
    Sehr geehrter Anonymus (ich tippe auf M.L.),
    Na was könnte der Grund dafür sein?
    Ganz einfach und banal: Als Naturwissenschaftler würde ich Super²-GAU anstatt Hyper-Super-Gau verwenden.
    Rudimentäre humanistische Bildung genügt um zu wissen, dass Hyper- und Super- das gleiche sind. Aber verraten Sie mir mal: was für einen Sinn macht der Super²-Gau?
    Ihre Frage macht auch einen Eindruck, raten Sie mal welchen!

  56. @ # 70 Hans Diehl

    Herr Diehl, ich hatte im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit auch Kosten- und Ergebnisverantwortung in einem mittelständischen Unternehmen zu tragen, das sich am freien Markt behaupten musste. Da hat man auch mit komplizierten Zahlenkolonnen zu tun und muss lernen, sich davon nicht verwirren zu lassen, weil das, was im Endeffekt zählt, der Gewinn (oder eben auch Verlust) unterhalb der Zahlenkolonnen ist. Und wenn Sie Verlust machen, ist mit einem mittelständischen Unternehmen schnell Schluss. Sowas bildet ungemein. Da lernt man schnell, das Brimborium zu ignorieren und die Zahl unten fest im Blick zu behalten.

    Zum EEG: Es ist mir egal, wie der Gesetzgeber sprachlich herumeiert und welche Haken geschlagen werden, um die Dinge vor der Öffentlichkeit zu verschleiern. Fakt ist, dass man mit dem EEG Personen und Firmen zu Investitionen verleitet und ihnen dafür einen garantierten Abnahmepreis für ihr Produkt (EE-Strom) verspricht. Zahlen muss dies zwangsweise der Verbraucher. Der erzeugte Strom wird nicht wirklich gebraucht, sondern per Gesetz in den Markt gedrückt, obwohl es günstigere Anbieter gibt. Die Betreiber von EEG-Anlagen bekommen ihre Zahlungen in verschiedenen Häppchen, doch im Endeffekt zählt für ihre Kalkulation die Gesamtsumme, die man ihnen überweist. Und für diese Überweisung muss letztlich der Verbraucher geradestehen. Die verschiedenen und inzwischen immer verschlungeneren Pfade dorthin sind nebensächlich.

    Der Betreiber der EEG-Anlage investiert Geld, um Profit zu machen. Um diesen Profit realisieren zu können, erhält er eine Abnahmegarantie für 20 Jahre. Die Kapitalrückzahlung plus Finanzierungskosten plus Gewinn speisen sich aus den Zahlungen, die er durch den Gesetzgeber garantiert bekommt. Diese Investitionen sind bereits getätigt, wir als Verbraucher müssen sie für die nächsten bis zu 20 Jahre abstottern, obwohl den meisten das gar nicht so bewusst ist. Die Gesamthöhe dieser Verpflichtungen hat mittlerweile 400 Mrd. € erreicht. Das Ganze zahlt der kleine Verbraucher über verschiedenste Pfade, seien es direkte Stromkosten oder eben – und das ist der Löwenanteil – Preisaufschläge auf alles, was er kaufen muss, vom Brötchen bis zum Auto.

    Vielleicht fällt es Ihnen leichter, die Zusammenhänge zu verstehen, wenn Sie es mit einer Hypothek vergleichen. Der deutsche Verbraucher wurde sozusagen gezwungen, auf die von Profiteuren errichteten Windenergie- und Solaranlagen etc. für 20 Jahre eine Hypothek aufzunehmen. Direkt zu sehen bekommt er nur einen kleinen Bruchteil der Kosten, aber im Endeffekt muss er die Vollkosten für das Objekt bezahlen. Das gemeine ist, am Ende der Laufzeit gehört dem Verbraucher dennoch nichts, obwohl er für Investition, Zinsen, Tilgung und den Profit des Eigners hat aufkommen müssen.

    Also, Hr Diehl, da braucht man nichts zu entrümpeln, die Dinge sind einfach und klar, wenn man sie nur sehen will.

    Im Übrigen wäre es nett, wenn Sie hier nur Links verwenden würden, die man auch lesen kann. Stattdessen kommt nur der freundliche Hinweis: „Du hast keine Berechtigung, diesen Dateianhang herunterzuladen.” Das hilft nicht wirklich weiter.

    Mfg

  57. #61:
    …..
    Kommentar:
    G.A.U. heißt „Größter anzunehmender Unfall“. Was ist ein „Super Größter anzunehmender Unfall“?
    mfG
    Admin
    #####################################################
    Sehr geehrter Anonymus,
    Das ist doch banal: ein Unfall, bei dem die Annahmen für einen Unfall, auf denen die Sicherheitseinrichtungen einer Anlage ausgelegt sind, von realen Geschehen übertroffen werden.

  58. Fred F. Müller hat geschrieben
    Ihre Forderung nach genauer Ausschlüsselung der EEG-Umlage: ALLES zahlt im Endeffekt der Verbraucher, ganz einfach. Es gibt inzwischen einen unglaublichen Wirrwarr an Tarifen und Sonderabrechnungsverfahren – aber im Endeffekt steht unter den Zahlenkolonnen immer ein Summenstrich, und auf die Zahl darunter kommt es an. Alles, was an die EEG-Betreiber gezahlt wird, ist im Endeffekt ein Schaden, der der Allgemeinheit zugefügt wird.

    @Fred F. Müller
    Alles zahlt imEndeffekt der Verbraucher, da haben Sie wohl Recht.
    Wissen Sie auch was der Verbraucher laut Gesetz tatsächlich bezahlen soll, ich fürchte nein.
    Bezahlen soll er über die Umlage, die „Mehrkosten“ die dem Versorger entstehen, weil er EEG Strom in sein Portfolio aufnehmen und den EE Anlagenbetreibern vergüten muss. So stand es schon im Stromeinspeisegesetz und anschließend im EEG.
    Schauen Sie sich mal die folgende Grafik an:
    http://www.photovoltaikforum.com/download/file.php?id=36045&mode=view
    Bis 2009 hat das auch so funktioniert. Die Umlagenkurve läuft parallel zu den Vergütungsbalken
    Ab 2010 der EEG Novelle verabschiedet sich die Umlage steil nach oben, weil dem Verbraucher – wie Sie richtig erkannt haben – „Alles“ reingepackt wurde was mit der Vergütung überhaupt nichts zu tun hat. Dazu kommt noch, dass der Merit Order Effekt, den die EE an der Strombörse auslösen nicht berücksichtigt wird.
    Sie sehen, wenn Sie die EEG Umlage mal „entrümpelt“ betrachten, hält sich der Schaden für die Allgemeinheit in Grenzen.

  59. Hallo Herr Ulrich Wolff,
    wissen Sie, wie die frechen EE-Fans auf den Hinweis reagieren, dass man heutzutage etwa 3 Eingriffe ins Netz hat ggü 3 Eingriffen pro Jahr früher?

    Da kommt dann als Antwort: nun hätten die Energieversorger endlich mal was zu tun.

    Diese dreisten, rotzfrechen Lümmel begreifen nicht, dass nur dank der aufmerksamen und verantwortungsvollen Tätigkeit der Netzbetreiber unser Netz bisher so stabil war, wie wir es kennen.

    Hier mal ein schönes Zitat, wie sich die Dummköpfe der EE-Fraktion die Energieversorgung der Zukunft vorstellen:

    „Und dann gibt es noch die Energieversorger, deren Aufgabe bald nicht mehr die Stromerzeugung ist, sondern das Feuerwehr spielen. Vielleicht gibt es irgendwann ab 2050 mal die freiwillige Stromfeuerwehr, und wenn wirklich mal Strom aus konventionellen Energien gebraucht wird, klingelt ein Pieper und die tapferen Männer eilen in ihre Kraftwerke, um die 3-5 Tage im Jahr Strom zu erzeugen, wo er wegen fehlender Sonne und Windflaute noch aus konventionellen Kraftwerken gebraucht wird.)

    Das ist das Niveau, mit dem man sich bei der Diskussion mit EE-Fans rumschlagen muss. Und solche Leute wollen Energieversorgung machen. 🙂

  60. @ Herr Hader allgemein

    Es ist wirklich faszinierend wie Sie und mit welcher Inbrunst von Ahnungslosigkeit und manchmal auch Dreistigkeit hier den Narren geben. Weil es Ihnen rhetorisch aufgrund Ihres Bildungsniveaus / Studiums gelingt, sich sprachlich gewählter auszudrücken, ist man oft geneigt, Ihnen dafür Absicht und Kalkül zu unterstellen. Aber das glaube ich zwischenzeitlich nicht mehr. Diese unerschütterliche Kombination aus Nichtwissen und zugleich Nichtwissenwollen finde ich auch im Freundes- und Bekanntenkreis und selbst in der Familie. Daher läuft es ja so, wie es läuft und Sie können weiter von Quantitäten sprich ihren Mehrheiten sprechen. Wo Quantität herrscht, ist Qualität oft fern. Leider ist der nachhaltigste und wirkungsvollste Systemfehler der Demokratie der Fokus auf Quantität.
    Aber zurück zur Ahnungslosigkeit und Ihnen, ein Beispiel, Sie schreiben in 49#

    „…Wenn nicht der Mix nach Ihren Wünschen finden, dann liegt das letztlich an den Anbietern, so wie das auch auf anderen Märkten ist.“

    Ihre Behauptung ist schlichtweg irreführend und gelogen in der Gleichsetzung des Energiesektors mit wirklichen Märkten. Im Energiesektor gibt es eindeutig seit der Nazizeit und den dortigen gesetzlichen Grundlagen wie dem „Gesetz zur Förderung der Energiewirtschaft“ von 1935 und deren prinzipiellen Beibehaltung in der BRD, von der verstaatlichten Energiewirtschaft der DDR ganz abgesehen, keinen Markt. Und eine Ausrichtung auf den Staat führt zu Monopolen bzw. einem eingeschränkten Anbieterkreis, grob geschnitzt, weil der Staat selbst ein Monopolist ist. Im Energiebereich haben wir es mit einem staatsgesteuerten Infrastrukturbereich mit entweder staatlichen, halbstaatlichen oder staatsnahen Versorgern zu tun. Die Pseudoliberaliserung mag zwar Verbrauchern eine gewisse Auswahl an Strom- und Gasangeboten gebracht haben, wogegen ja die Anbieterseite faktisch in der unternehmerischen Freiheit, wenn es sich denn um privatrechtlich organisierte und handelnde überhaupt handelt, in der Gewalt und Abhängigkeit des Staates bzw. der Politik, also eines Dritten, befinden. Was in der Auswirkung und Folgen auch für den einzelnen Verbraucher gilt. Markt ist was anderes, Herr Hader, zum ersten.
    Selbst wenn man die eindeutig ideologische Ausrichtung während der Nazizeit und heute wieder beiseite lässt, ist der Energiesektor mit ständigen Interventionen durch die jeweils Herrschenden und deren Beeinflussung durch sich durchsetzende Interessengruppen und deren personeller Verfilzung und Verflechtung „gesegnet“. Das EEG ist ähnlich dem damaligen Gesetz der Energiewirtschaft ein überzeugender Beweis von Machtmißbrauch für ideologische Ziele und Bedienung partikulärer Interessen. Und ist es somit völlig egal, ob nun diktatorisch oder demokratisch entstanden. Wie man eine Verflechtung von Politik und privater Wirtschaft unter dem Diktat der Politik und Lobbyeinflussnahme auch nennen kann, sollte spätestens seit Mussolinis Zeiten geläufig sein. Markt ist wieder was anderes, Herr Hader, zum zweiten.
    Da Sie das und noch mehr, hier nicht dargelegte Aspekte ausblenden und von Markt faseln wo es gar keinen gibt, spricht Bände und bestätigt meine eingangs gegebene Einschätzung.
    Einen Trost habe ich für Sie: Sie sind damit nicht allein.

    Einen Hoffnungsschimmer am Ende: Man kann Selberdenken lernen, man muss nur anfangen. Fangen Sie doch einfach an.

    MfG

  61. #64 Holger Burowski
    Lieber Herr Burowski,
    man kann die Berechnungen ganz wesentlich vereinfachen: Mit der Verschrottung sämtlicher Windräder und Solarzellen, der Streichung der Sondersteuer auf Strom und dem Verzicht auf Biogas würde der Strompreis sofort auf 14 Cent/kWh absinken. Mit dem Anfahren der 8 „ethisch“ abgeschalteten Kernkraftwerke bliebe sogar die gefürchtete CO2 Freisetzung unverändert. (Übrigens ließ der Zappelstrom inzwischen die erforderlichen Regeleingriffe auf ca. 3 pro Tag (!!!) ansteigen).
    Mkit freundlichem Gruß,
    Ulrich Wolff

  62. @ # 64 Holger Burowski

    Herr Burowski, Sie überraschen mich positiv. Auf Sachargumente kann ich gerne eingehen. Den Manipulationsvorwurf weise ich allerdings zurück.

    Unter Bild 1 steht eindeutig: „An die Betreiber von EEG-Anlagen gezahlte Beträge“. Wo ist da die von Ihnen behauptete Manipulation? Das umfasst alles, was die Sonnenkönige und Windbarone bekommen, die EEG-Umlage ebenso wie die Bezahlung für Strom, der zu Lasten der anderen Marktteilnehmer am Marktbedarf vorbei produziert wird, von den Netzbetreibern aber abgenommen und verschleudert werden muss. Die entsprechenden Verluste treten zunächst bei den anderen Marktteilnehmern auf, gehen aber ebenfalls zu Lasten der Gesamtheit der Stromverbraucher. Für mich ist es daher legitim, diese Beträge mit zu berücksichtigen.

    Ihre Forderung nach genauer Ausschlüsselung der EEG-Umlage: ALLES zahlt im Endeffekt der Verbraucher, ganz einfach. Es gibt inzwischen einen unglaublichen Wirrwarr an Tarifen und Sonderabrechnungsverfahren – aber im Endeffekt steht unter den Zahlenkolonnen immer ein Summenstrich, und auf die Zahl darunter kommt es an. Alles, was an die EEG-Betreiber gezahlt wird, ist im Endeffekt ein Schaden, der der Allgemeinheit zugefügt wird. Unsere Stromversorgung würde ohne ein einziges Windrad und ohne eine einzige Solaranlage prächtig funktionieren und günstig Strom liefern, der ganze EEG-Kram ist überflüssig und jeder Euro, der dafür ausgegeben wird, ist zuviel und schadet der Volkswirtschaft.

    Was den Zeitrahmen angeht: Das können Sie als Manipulation bezeichnen, ich sehe es als Realismus, weil eine noch längere Projektion mit zu vielen Unsicherheiten behaftet ist. Die Kurve ergibt sich ganz einfach aus der verwendeten Mathematik, da habe ich nicht eingegriffen, die Werte sind halt so. Und was Anlagen angeht, die aus der Förderung herausfallen: WEAs sind nach 20 Jahren fertig, da wird wegen Wegfalls der Förderung stillgelegt. Schauen Sie mal in die USA, da stehen Tausende schrottreife Windanlagen in der Landschaft und rosten vor sich hin, weil die Möglichkeit, Fördergelder abzugreifen, entfallen ist. Haben Sie eine Vorstellung davon, was der Unterhalt einer solchen Altanlage kostet? Auch ist der Auslegungszeitraum abgelaufen, d.h. die Anlage ist nicht mehr sicher zu betreiben. Die Versicherung wird sich vermutlich weigern, bei Unfällen zu zahlen.

    Was Ihre Frage bezüglich Bild 3 angeht: Schauen Sie mal in meinen Kommentar # 62, da steht drin, wie die kumulierten Belastungen aufzusummieren sind, und zwar inklusive der Beträge, DIE ERST IN DER ZUKUNFT FÄLLIG WERDEN. Wenn ich ein Haus abstottere, dann ist der Preis des Hauses doch auch mehr als die Summe der bisher aufgelaufenen Zahlungen, ich muss doch auch die künftig noch zu erbringenden Abzahlungsbeträge berücksichtigen, oder? Für 2014 landet man bei 400 Mrd. €, und zahlen muss dies der Bürger, denn die Belastungen von Industrie und Behörden landen über Preis- und Gebührenerhöhungen wieder bei ihm, so funktioniert eine Volkswirtschaft. Wenn der Bäcker mehr für Strom zahlen muss, werden die Brötchen teurer, und die Bahn erhöht dann halt die Ticketpreise. Also teilen Sie bitte 400 Mrd. durch 80 Mio. Einwohner und nehmen dies bei einem 4P-Haushalt Mal 4, und schon haben Sie die Zahl. Dafür kann man sich eine verdammte Menge Eiskugeln kaufen…

    Mfg

  63. Betr.: Kommentare von Nebelkerzen a la Hader et. al.:
    Seit 1960 war ich selbst in die Entscheidungen zur Stromversorgung eingebunden:
    Ergänzend zur Deckung des allgemein wachsenden Bedarfs ging es damals um den besonders starken Anstieg in Süddeutschland . Zur Diskussion stand dafür der Bau von Erdöl- und Kohlekraftwerken an der Küste und Stromtransport über zu errichtende Stromtrassen.
    Am 8. Dezember 1953 hatte der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower mit einer Rede vor der UN Vollversammlung zum Thema „Atoms for peace“ den Startschuss für die friedliche Nutzung der Kernenergie gegeben. Deutschland durfte sich ab 1955 daran beteiligen. Das war der technisch, wirtschaftlich und ökologisch konkurrenzlose Weg zur Lösung der dringend anstehenden Probleme. Im Konsens aller deutschen Politiker mit besonderem Druck der SPD erhielten bereits am 1. Juli 1958 die Firmen AEG/Telefunken und General Electric von RWE und Bayernwerk den Auftrag zur Errichtung des ersten kommerziellen deutschen Kernkraftwerkes in Kahl. Am 17. Juli1961 begann die Stromlieferung ins deutsche Stromnetz. Während der folgenden 25 Jahre wurden an 150.000 Stunden insgesamt 2,1 Billionen kWh eingespeist. Der Rückbau des Kraftwerkes wurde im Jahr 1988 begonnen und mit dem Abriss des letzten Gebäudes im Juli 2010 mit „der grünen Wiese“ vollendet. Die Stromerlöse zu Marktpreisen hatten die Gesamtkosten dieses Einstiegsprojektes gedeckt. Dieser Weg führte bis zum Jahr 2000 zu dem bekannten Mix aus Kohle, Kernenergie, Erdgas und ein wenig Wasserkraft, der mit einer installierten Gesamitleistung von mindestens 85 GW eine zuverlässige, nachhaltige Stromversorgung für eine Strompreis 14 Cent(/kWh garantiert und noch heute garantieren würde. Wind und Sonne kann diese erforderliche Kapazität von mindestens 85 GW nicht verringern, sondern lediglich die Preise für Strom erhöhen. 2013 werden inzwischen von 65 GW Windkraft und Solarzellen 14,1 % des zuverlässigen Stroms verdrängt und der Strompreis steigt als Folge auf 28,5 Cent/kWh. Jede weitere Solarzelle, jedes neue Windrad, jeder Meter Stromtrasse und jeder noch so kleine Stromspeicher hat nur eine Folge: Der Strompreis steigt weiter und mehr und mehr Strom wird verschenkt! (Übrigens war die staatlich finanzierte erfolgreiche Forschung zur Kernenergie auf die fernere Zukunft ausgerichtet. Sie wurde bekanntlich inzwischen mit allen Ergebnissen als Folge grüner Technikfeindlichkeit komplett eimngestampft!!!! Frohe Ostern!

  64. #54: Herr Müller:

    „Mein Thema war jedoch das EEG seit 2000. Diese Zahlen sind eindeutig und nachprüfbar, das ist nicht „eine Sichtweise“, das ist Fakt. Können Sie alles nachrechnen, notfalls gebe ich Ihnen gerne die Links.“

    Haben Sie dass mit der Regelenergie anhand der Zahlen der Energieversorger schon nachgerechnet und mit Ihrer Behauptung, sie würde zunehmen, überprüft?
    Übrigens hat die Menge der erzeugten Regelenergie von 01/2014 bis 03/2014 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2013 schon wieder angenommen.

    Herr Müller, eines muss ich bei Ihnen neidlos anerkennen – das Handwerk der Manipulation beherrschen Sie perfekt; so perfekt, dass man beim ersten Lesen die Manipulation gar nicht merkt.

    – Selektive Informationsauswahl
    Im Bild 1 wählen Sie zur Darstellung einen Zahlenwert (den größten, den Sie in der genannten Quelle finden konnten), der dem Leser meinen lässt, die EEG-Zahlungen an die PV- und WKA-Betreiber würde er zu 100% durch seine EEG-Umlage bezahlen. Das ist falsch, denn schon eine Zeile tiefer steht in der Quelle Wikipedia der Wert für die EEG-Umlage – und nur das bezahlt der Kunde. In den Jahren 2011 bis 2013 liegt die EEG-Umlage bei etwa 80% der EEG-Zahlungen an die PV- und WKA-Stromerzeuger. Warum das so ist, sucht man bei Ihnen auch vergebens, weil

    – Manipulation durch Weglassen von Informationen
    Es wäre interessant, das Klientel, was Sie zu bedienen wünschen, danach zu fragen, wie sich die EEG-Umlage zusammensetzt und wie sie berechnet wird. Da wird außer Stammtisch wohl nicht viel rauskommen.

    – Manipulation durch Zeitbereichsauswahl
    Erstaunlicherweise hört Ihre Darstellung im Bild 1 2020 auf, aber gerade da wird es interessant. Wie wirkt sich das Herausfallen der Anlagen von 2000 im Jahr 2020 aus und wie wirkt dieses sich in den weiteren Jahren aus? Geschickterweise haben Sie die Kurve so gewählt, das ein überproportionales Ansteigen zum Ende des Betrachtungszeitraumes entsteht und somit der Eindruck, nach 2020 würde die Überproportionalität weiter anstiegen. Was nach 2020 passiert, kann unterschiedlich betrachtet werden.
    1.) Die alten Anlagen liefern weiter Strom, fallen aber aus der EEG-Umlage raus.
    2.) Es dürfen nur soviel kW neu installiert werden, wie durch die alten aus der EEG-Umlage rausfallen. Da 2000 25ct/kWh bezahlt wurde und heute 12 ct, darf also 2020 maximal doppelt so viel Leistung installiert werden, wie 2000.

    – Manipulation durch „Binsenweisheiten“
    Das Bild 3 ist eine „Binsenweisheit“. Wenn ich den finanziellen Aufwand für irgendeinen Lebensbereich über die Jahre kummuliere, steigt der immer. Maximal kann er gleich bleiben, dann habe ich für diesen Lebensbereich in einem Jahr nichts ausgegeben.
    Das Bild 3 erschließt sich mir auch inhaltlich nicht. Was summieren Sie da eigentlich auf?
    Ich nehme die Jahre 2009 und 2008, da beträgt die Differenz 1723 Euro. Die einzig sinnvolle Erklärung für diese Differenz, ist der Energieverbrauch von 6,8 MWh für einen 4-Personenhaushalt bei einem Strompreis von 25 ct/kWh. Aber was hat das dann mit der Bildunterschrift zu tun („Bisheriger Verlauf, Prognose bis 2017 (blau) sowie bis 2020 weitergeführte Trendberechnung (gelb) der tatsächlichen kumulierten EEG-Belastungen für einen vier-Personen-Haushalt „)?
    Die EEG-Umlage betrugt 2009 1,13 ct/kWh, den Rest zu 25 ct hätten Sie so oder so bezahlen müssen.
    Selbst wenn ich die Gesamtelektroenergieerzeugung von 2009 (600 TWh) auf 80 Mio. Einwohner mit der EEG-Umlage von 1,13 ct umlege, komme ich nicht auf 1723 Euro.

    Also eines sollte man bei Ihren Beiträgen auf jeden Fall machen, tiefer Faktenrecherche, um zu sehen, wo Sie Fakten weglassen oder manipulativ darstellen und auf jeden Fall alles nachrechnen. Auf keinen Fall aber als „objektive“ Quelle verwenden, da wird man wohl schnell nicht mehr ernst genommen.

  65. Fred F. Müller sagt.
    Wenn heutzutage – wie vor kurzem geschehen – eine 6-MW-Anlage von Enercon einen Rotorflügel verliert, dann heißt das für mich nur, dass man die Technik nicht sauber beherrscht, und das nach 20 Jahren gigantischer Förderung. Wo ist da denn Fortschritt? Müssen wir erst warten, bis so ein 25-Tonnen-Monstrum Menschen erschlägt, wenn es herunterkommt?

    @Fred F. Müller
    Sie warten doch auch bei der Kernenergie auf einen Supergau, bevor das eventuell bei Ihnen ein Thema wird.

  66. @ # 58 S. Hader,

    Sie schreiben: „Und was ist mit den 500 Mrd. Euro?“

    Herr Hader, sie sollten sich schon die Mühe machen, meine Antworten zu Ende zu lesen. In # 54 steht das doch eindeutig beschrieben:

    „Die Kosten sind ebenso Fakt und ebenso leicht nachprüfbar, stehen beispielsweise bei Wikipedia. Die Rechnung ist ebenfalls einfach, jede Jahreszahlung ist gleichbedeutend mit einer 20-Jahre-Verpflichtung abzüglich der Summen, die bereits aus Vorjahren geschuldet werden, das Ganze aufsummiert über die EEG-Laufzeit. Ich traue Ihnen glatt zu, dass Sie das selbst ausrechnen können, Taschenrechner und 5 min reichen, auch Excel eignet sich für sowas hervorragend. Für 2014 sind wir bereits bei 400 Mrd., hinzu kommen noch diverse sonstige „Kleinigkeiten“ im geschätzten Umfang von ca. 100 Mrd., siehe meinen Kommentar # 15.“

    Wo hakt es denn?

    Mfg

  67. Oh Mann, Herr Hader müllt das Forum wieder mit sinnlosen, weil untauglichen Vergleichen zu.
    Nun vergleicht er also Windmühlen mit Autos und meint, Autos wären nicht für jede Straße geeignet. Mal davon abgesehen, dass wahrscheinlich jedes Auto für etwa 99% der Straßen geeignet ist, gibt es für die restlichen „Straßen“ (die ja eigentlich keine Straßen mehr sind) auch geeignete Autos. Die nennt man dann Geländewagen.
    Kennen sie, Herr Hader, eine Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Windmühlen immer genau dann Strom liefern, wenn wir ihn brauchen? Und da das natürlich eine rhetorische Frage war, die sie nur mit einem „Nein“ beantworten können, weite ich die Frage aus: Kennen sie eine Technologie, mit der man bezahlbar und halbwegs umweltschonend Hunderttausende Windmühlen und Millionen Solaranlagen und Zehntausende Biomasseanlagen so zusammenschalten kann, dass man immer genausoviel Strom erzeugen kann, wie man immer gerade braucht? Na gut, ist eigentlich auch eine rhetorische Frage, denn die Antwort kann auch nur „Nein“ sein.
    Bei Autos hingehen ist das Problem, dass sie das tun sollen, was wir wollen, im Prinzip gelöst. Oder sehen sie das ernsthaft anders, Herr Hader?

  68. #56: „aha der Herr Hader hat eine Technik parat wie Elektronen und elektromagnetische Schwingungen einer Primärenergiequelle zuzuordnen sind.“

    Ähm, Herr Klebelsberg, ich hatte das genaue Gegenteil geschrieben, siehe #24: „…im Stromnetz sowieso nicht unterscheiden kann, welcher Strom zuerst da war.“ Was man aber natürlich kann (und was auch geschieht), die Stromanbieter können anteilig über das Netz den Strom der einzelnen Kraftwerke verrechnen. Sie wissen, wie viel von einem Kraftwerk in das Netz eingespeist wurde und genau diese Menge kann man auch an die Kunden verkaufen. Wenn Sie schon nicht mir glauben wollen, können Sie auch gerne Ihren Stromanbieter darüber befragen. 🙂

    Und wenn Sie sich darüber schon beschweren wollen, dass Sie keinen Tarif mit 100% KKW-Strom bekommen, dann müssen Sie sich nicht an die Politik wenden, sondern an die Stromanbieter, die das (verständlicherweise) ihren Kunden nicht anbieten.

  69. #53: „Sie sind höchstens auf etwas höherem technischem Niveau von den Launen des Wetters abhängig, aber darin vermag ich wirklich keinen Vorteil zu erkennen.“

    Sehr geehrter Fred Mueller, das wäre ungefähr so, als wenn man sagen würde, Autos sind zwar auf einem höheren technischen Niveau, was aber keinerlei Relevanz hat, da sie nachwievor von den Gegebenheiten der Straßen abhängig sind.

    #54: „Das ist läppisch. Man zerstört nicht eine so wichtige Infrastruktur wie die Stromversorgung einer Industrienation, wenn man keine hieb- und stichfeste Alternative hat.“

    Welche Alternativen gibt es? Klar, man kann natürlich den Status Quo der letzten Jahrzehnte versuchen zu bewahren, setzt weiterhin auf konv. Kraftwerke, erneuert sie ggf., kann etwas den Wirkungsgrad verbessern und auch weiterhin auf die Kernkraft setzen. Nur was macht man, wenn weiterhin a) die Preise für fossile Brennstoffe wie in den letzten 1-2 Jahrzehnten steigen und b) sich wirklich herausstellen sollte, dass mit dem CO2-Anstieg langfristig auch ein globaler Temperaturanstieg verbunden ist?

    „Sie geben durch ihre Formulierung zu, dass die Regierung keinen Masterplan hatte und hat. Das ist genau mein Vorwurf. “

    Ich gebe vorallem zu, dass die letzten Regierungen für ihre Ziele, die ich sehr wohl vernünftig fand, eine ziemlich schlechte Organisation und Management der Aktionen entgegengesetzt haben. Damit kann man auch die schönsten Ziele kaputt machen.

    „Sie bezweifeln die Behauptung, dass bei der Stromproduktion kein CO2 eingespart wurde und dass die Ausgaben inzwischen die halbe Billion erreichen? Beides lässt sich leicht beweisen. Zur CO2-Produktion aus Strom verweise ich auf Bild 2 meines Artikels, die sich auf den Zeitraum seit Einführung des EEG bezieht.“

    Moment, ich sprach von den Gesamtemissionen innerhalb von Deutschland. Die Erfolge bei der Stromproduktion finde ich in der Tat nicht sonderlich dolle. Und was ist mit den 500 Mrd. Euro?

  70. @#48: S.Hader sagt:

    Herr Hader, es ist richtig dass die Kernenergie in D politisch gewollt und so eingeführt wurde. So hat z.B. die SPD im Godesberger Programm 1959 die zivile Nutzung der Kernenergie befürwortet. Auf den Rest Ihrer Argumentation gehen ich nicht mehr ein, weil dies hier schon x-mal widerlegt wurde.

    Nochwas zu Ihrer Bemerkung über die angebliche Weiterentwicklung der WKA´s:
    „Vergleichen Sie mal rein technologisch Windkraftanlagen von vor 20 Jahren mit heute.“

    Nun ich habe verglichen und festgestellt dass auch die „modernen“ WKAs bei Flaute keinen Strom liefern…War wohl nix…

  71. #49 Hader / Strommix
    aha der Herr Hader hat eine Technik parat wie Elektronen und elektromagnetische Schwingungen einer Primärenergiequelle zuzuordnen sind. Sie sind hier falsch bei uns, sozusagen überqualifiziert! Sie müssen sich beim Nobelkomitee melden Sie verkanntes Genie! Schnell, schnell sonst kommt Ihnen jemand zuvor. Vielleicht der dicke Gabriel, der kann das glaube ich auch!

    #49
    Sehr geehrter Herr Mueller,
    mein Beitrag hat sich natürlich auf Deutschland bezogen. Gerade vor einigen Stunden hatte ich auf Youtube ein bisschen Akif Pirrinci zugehört und in Erinnerung behalten wie er das Selbstbildnis des deutschen Gutmenschen darstellte, und welche Lachnummer ebendieser Gutmensch in verschiedenen Ausländern darstellt. In vielen Presseartikeln aus den USA ist Fassungslosigkeit zu fühlen warum sich eine ingenieuwissenschaftliche Topnation wegen Stromversorgung zerfleischt.Natürlich lese auch ich jeden Tag dass die Nutzung der Kernenergie weltweit alternativlos angesehen wird, und jeder der im Web unterwegs ist kann erkennen dass der Einstieg in eine Photovoltaik selbst in sonnenreichen Ländern nicht stattfindet. Nicht einmal für Meerwasserentsalzung ist Solartechnik derzeit konkurrenzfähig.

    Persönlich bin ich der Auffassung dass es die Aufgabe deutscher Gutmenschen wäre Kernenergie so zu entwickeln und zu vermitteln dass die vorhandenen Nachteile und Ressentiments gegenstandslos werden. Das könnten die Ingenieure und Wissenschaftler nämlich bestens.
    Aber was kann getan werden: die Deutschen sind halt so, die nationale Tugend und Neigung alles 150% ordentlich und verlässlich zu exekutieren bewirkt nicht nur vorzüglichen Maschinenbau, sondern auch 150% durchgezogenen Wahnsinn. Ich fürchte eine ideologiefreie Betrachtung der Thematik liegt in weiter Ferne. Lesen Sie die FAZ Sonderbeilage Energie von heute Dienstag, man könnte meinen Herr/Frau Hader (ist das eigentlich ein Computer?) habe dort alle Beiträge geschrieben.
    In Deutschland geht man schon mal für Ideologien Wege bis zu bittersten Ende, warum jetzt ausgerechnet die Art der Stromversorgung nationale Hysterie bedient, wissen die Götter.

  72. Herr Hader, die Informationen oder Angaben zu öffentlichen Mitteln imBereich Kernkraft sind nur dann unklar, wenn man es nicht so genau wissen will oder mit Absicht falsche Informationen veröffentlicht.
    Wenn sie es wissen wollen, dann schauen sie mal hier:

    http://tinyurl.com/nad6azg

    Oder hier, falls ihnen die Kernenergie-Branche nicht glaubhaft genug ist:

    ttp://tinyurl.com/ohyvwa9

  73. @ # 50 S. Hader

    Herr Hader, ich bin zwar mit Ihnen in grundlegenden Fragen nicht d’accord, aber im Unterschied zu anderen Trollen bringen Sie wenigstens ab und zu Argumente, und ausserdem können Sie (zumindest wenn Sie wollen) auch rechnen. Das respektiere ich.

    Im Zusammenhang mit dem EEG schrieb ich: „“Und (die) Bedeutung (der anti-EEG-Bewegung) wächst, sonst würde die Fr. Merkel nicht den inzwischen dritten Minister damit verschleißen, nach Auswegen aus der verfahrenen Lage zu suchen, in die sie sich und die Nation mit der Energiewende manövriert hat.“, worauf Sie antworteten: „Naja, das hat jetzt wenig damit zu tun, sondern das man die Herausforderungen der Energiewende, ähnlich wie bei der deutschen Einheit, vollkommen unterschätzt hat und jetzt schauen muss, ob man es überhaupt einigermaßen auf die Reihe bekommt.“
    Das ist läppisch. Man zerstört nicht eine so wichtige Infrastruktur wie die Stromversorgung einer Industrienation, wenn man keine hieb- und stichfeste Alternative hat. Man startet auch nicht ein Passagierflugzeug, wenn der Zielflughafen noch gar keine Landebahn hat.

    Sie geben durch ihre Formulierung zu, dass die Regierung keinen Masterplan hatte und hat. Das ist genau mein Vorwurf. Diese Politik ist in höchstem Maße verantwortungslos, und das wird sich rächen. Es ist Betrug, und mir ist egal, wie lange es dauert, bis das den Leuten dämmert. Laut unserer Rechtsauffassung ist Betrug selbst dann ein Verbrechen, wenn die Opfer noch gar nicht gemerkt haben, dass sie betrogen wurden. Und das werden sie irgendwann, und dann wird es für die Verantwortlichen ungemütlich.

    Sie bezweifeln die Behauptung, dass bei der Stromproduktion kein CO2 eingespart wurde und dass die Ausgaben inzwischen die halbe Billion erreichen? Beides lässt sich leicht beweisen. Zur CO2-Produktion aus Strom verweise ich auf Bild 2 meines Artikels, die sich auf den Zeitraum seit Einführung des EEG bezieht. Die von Ihnen in ihrem Link aufgeführte Grafik bezieht sich dagegen auf die Gesamt-Produktion (also Strom + Industrie und inklusive der Stilllegung von Betrieben der ehemaligen DDR) seit 1990. Nach der Wende war es leicht, CO2 „einzusparen“, weil man die maroden und vor allem vom Energieverbrauch her katastrophal schlechten Anlagen der DDR stillsetzte. Das ist jetzt vorbei, deswegen ist bei den Einsparungen jetzt auch Stillstand.

    Mein Thema war jedoch das EEG seit 2000. Diese Zahlen sind eindeutig und nachprüfbar, das ist nicht „eine Sichtweise“, das ist Fakt. Können Sie alles nachrechnen, notfalls gebe ich Ihnen gerne die Links. Beim CO2 aus der Stromerzeugung haben wir einen 14-Jahre-Trend ohne Absenkung, und vergessen Sie dabei nicht, es fallen in den nächsten Jahren noch rund 100 TWh/ Jahr CO2-armer Kernkraftproduktion weg…

    Die Kosten sind ebenso Fakt und ebenso leicht nachprüfbar, stehen beispielsweise bei Wikipedia. Die Rechnung ist ebenfalls einfach, jede Jahreszahlung ist gleichbedeutend mit einer 20-Jahre-Verpflichtung abzüglich der Summen, die bereits aus Vorjahren geschuldet werden, das Ganze aufsummiert über die EEG-Laufzeit. Ich traue Ihnen glatt zu, dass Sie das selbst ausrechnen können, Taschenrechner und 5 min reichen, auch Excel eignet sich für sowas hervorragend. Für 2014 sind wir bereits bei 400 Mrd., hinzu kommen noch diverse sonstige „Kleinigkeiten“ im geschätzten Umfang von ca. 100 Mrd., siehe meinen Kommentar # 15.

    Mfg

  74. @ # 48 S. Hader

    Sie schreiben: „Vergleichen Sie mal rein technologisch Windkraftanlagen von vor 20 Jahren mit heute.“

    Windkraftanlagen sind heute wie vor 200 Jahren von den Launen des Wetters abhängig, da sehe ich keinerlei Fortschritte. Sie sind höchstens auf etwas höherem technischem Niveau von den Launen des Wetters abhängig, aber darin vermag ich wirklich keinen Vorteil zu erkennen. Gehen Sie doch mal zu einer beliebigen Hafenverwaltung: Heute ist die Annahme und Weiterleitung von Containern inklusive der hierfür nötigen Zeitfenster für Flussfrachter, Container-Entlade- und Feinverteilstationen, LKW, Eisenbahnen etc. bereits im Computer des Zielhafens, wenn der Frachter einen halben Erdumfang entfernt gerade vom Kai ablegt. Machen Sie denen mal den Vorschlag, den Seetransport wieder auf Segelschiffe umzustellen. Die Gesichter würde ich gerne sehen. Genauso dämlich ist rein vom Prinzip her auch die Idee, unsere Energieversorgung auf Wind und Sonne umzustellen, obwohl entscheidende Voraussetzungen gar nicht vorhanden sind.

    Und zur Technik: Ich hatte vor 12/ 13 Jahren Gelegenheit, die Produktion von WEA bei zwei großen Herstellern anzusehen. Neuerungen gab es seither vor allem bei der verwendeten Elektronik und bei der Anlagengröße, die grundlegenden Funktionsweisen und der Aufbau wurden dagegen weitgehend beibehalten. Zudem ist der Materialeinsatz pro Anlage schneller gestiegen als die Leistung, was die Energiebilanz tendenziell verschlechtert. Ganz besonders betrifft dies Offshore-Anlagen. Wenn heutzutage – wie vor kurzem geschehen – eine 6-MW-Anlage von Enercon einen Rotorflügel verliert, dann heißt das für mich nur, dass man die Technik nicht sauber beherrscht, und das nach 20 Jahren gigantischer Förderung. Wo ist da denn Fortschritt? Müssen wir erst warten, bis so ein 25-Tonnen-Monstrum Menschen erschlägt, wenn es herunterkommt?

    Mfg

  75. Hallo Ihr Diskutanden, was haltet Ihr von dem Sternartikel „Die sieben Märchen der Stromlobby“
    Zitat:
    Für eine kollektive Strompreisdepression der Deutschen gibt es keinen Beleg. Die Verbraucherzentralen melden keinerlei erhöhten Beratungsbedarf. Nur noch 14 Prozent der Konsumenten denken überhaupt darüber nach, sich einen billigeren Stromanbieter zu suchen, zeigt eine GfK-Umfrage. Die Emotionslosigkeit hat ihren Grund: Der Haushaltsstrompreis ist zwar in den vergangenen Jahren schneller gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, aber keineswegs explodiert. In den vergangenen 15 Jahren legte er um 68 Prozent zu. Zum Vergleich: Superbenzin wurde 96 Prozent teurer, der „Spiegel“ 72 Prozent, die Maß Bier auf der Münchener Wies’n 76 Prozent. Außerdem macht Strom durchschnittlich gerade einmal 2,5 Prozent der Haushaltsausgaben aus – Warmwasser, Heizung und Auto schlagen dagegen dreimal stärker ins Kontor. Zitat Ende.

    Warum ist der Preisanstieg bei Superbenzin weniger ein Thema als beim Strom ??

  76. @ # 46 B. Klebelsberg

    Sehr geehrter Hr. Klebelsberg,

    in diesem Punkt muss ich Ihnen widersprechen. Ich verfolge die Entwicklung in diesem Bereich seit etwa 15 Jahren und beteilige mich aktiv seit etwa 3 Jahren. Während ich mich vor 5 oder 10 Jahren oft fragte, ob ich denn der einzige sei, der diesen Betrug durchschaute, habe ich seit einigen Jahren festgestellt, dass die Zahl der „Skeptiker“ und Gegner der Energiewende immer mehr zunimmt und auch immer prominentere Unterstützung aufkommt. Die Taktik der Grünlinksfundamentalisten ist darauf ausgerichtet, das Zusammenwachsen der zur Zeit leider oft noch vereinzelten Initiativen zu einer Massenbewegung durch ihre Machtstellung in den Medien zu verhindern, indem sie diese Bewegung totschweigt. Wer jedoch aufmerksam die Ereignisse verfolgt, kann feststellen, dass sie immer mehr wächst und an Einfluss gewinnt, auch international. In Australien wurde Madame Gillard geschasst und ein „skeptischer“ Premier gewählt, die letzte Klimakonferenz in Warschau ist im Prinzip gescheitert, selbst in Deutschland kommen immer mehr ranghohe Kritiker des EE-Wahns wie Prof. Sinn, Prof. Vahrenholt, Enoch zu Guttenberg oder die AfD zu Wort, Stimmen, die man auf Dauer nicht wird totschweigen können. Es gibt ein Sprichwort, dass die Nacht kurz vor Einbrechen der Morgendämmerung am Dunkelsten ist, und ich glaube, dass dieser Zeitpunkt jetzt ist. Doch egal, ob es noch 1, 2 oder 10 Jahre dauern wird: Ich werde nicht aufgeben, ich werde Betrüger Betrüger nennen und dafür streiten, dass andere Menschen sich dieser Meinung anschliessen. Es hat schon früher Zeiten gegeben, wo Leute, die hohnlächelnd die Rechte anderer mit Füssen traten, sich zu ihrer unangenehmen Ueberraschung plötzlich am Pranger wiederfanden, und ich bin überzeugt, dass dies wieder der Fall sein wird. Also, Kopf hoch und nicht verzagen, und Herrn Hader rate ich, sich an die Zeiten zu erinnern, als eine lügnerische Partei noch meinte, sie hätte es nur mit Ochsen und Eseln zu tun. Ihr Fall war tief.

    Mfg

  77. #44: „Herr Hader, das sind billige Ausflüchte. Auf Ihre Frage habe ich Ihnen ausreichend Beispiele dafür geliefert, dass es ein Aufbegehren in der Bevölkerung gibt, woraufhin Sie ausweichen, indem Sie die Relevanz dieser Quellen infrage stellen.“

    Sehr geehrter Herr Mueller, für die von Ihnen genannten Links, möchte ich mich im Nachhinein bedanken. Ich hatte nach Beispielen gefragt und Sie hatten sie genannt. Das war vollkommen in Ordnung. Das ich das nicht gesondert hervorgehoben habe, tut mir leid, es war mein Fehler.

    Trotzdem ist es hoffentlich erlaubt, auf die Quantität hinzuweisen, wie viele Bürger tatsächlich gegen das Prinzip des EEG aufbegehren. So wie ich Sie verstanden habe, sind Sie ein Gegner des EEG. Das ist doch in einer Demokratie vollkommen in Ordnung. Aber dann dürfte es Sie doch nicht wirklich freuen, wie wenig Aktivität bei Protesten und Petitionen gegen das EEG stattfindet. Sorry wenn ich das mal als Aussenstehender so sage, aber da findet maximal der sprichwörtliche Sturm im Wasserglas statt.

    „Und ihre Bedeutung wächst, sonst würde die Fr. Merkel nicht den inzwischen dritten Minister damit verschleißen, nach Auswegen aus der verfahrenen Lage zu suchen, in die sie sich und die Nation mit der Energiewende manövriert hat.“

    Naja, das hat jetzt wenig damit zu tun, sondern das man die Herausforderungen der Energiewende, ähnlich wie bei der deutschen Einheit, vollkommen unterschätzt hat und jetzt schauen muss, ob man es überhaupt einigermaßen auf die Reihe bekommt.

    „Was ich bei Menschen wie Ihnen nicht begreife, ist die Tatsache, dass Sie trotz ihrer Intelligenz so hartnäckig glauben, man könne mehr als eine halbe Billion € ausgeben, ohne der Bevölkerung irgendwann messbare Resultate vorweisen zu können. Die Versprechungen von weniger Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und weniger CO2 werden doch durch die Realität als Humbug entlarvt, siehe meinen Artikel.“

    Das ist halt Ihre Sichtweise. Für Sie mag das alles glasklar sein. Aber inwieweit überzeugen Sie damit Ihre Mitmenschen? Im übrigen denke ich nicht, dass man eine halbe Billion € ausgeben kann, ohne Ergebnisse vorzuweisen. Aber erstens ist diese Summe längst nicht erreicht und zweitens wurde immerhin erreicht, dass die EE nennenswert anteilig zugenommen haben, ohne das die Verfügbarkeit der Stromnetze abgenommen hat. Und das war auch politisch gewollt. Langfristig fallen die CO2-Emissionen in Deutschland, auch wenn es in einzelnen Jahren wieder hoch geht: http://tinyurl.com/or5yx3w

    Noch eine Anmerkung an Herrn Klebelsberg zu #46: „Leider darf sich niemand entscheiden welchen Strom er kaufen möchte: 24 Stunden aus KKWs für 5 Cent je kWh oder 0-6 Stunden pro Tag aus Photovoltaik/Wind/Mais für 25 Cent. Jeder muss den Mix kaufen mit dem amtlich festgesetzten Preis.“

    Privatkunden bezahlen keine festgesetzen Endpreise beim Strom. Und man kann als Kunde den Mix kaufen, den die Stromanbieter anbieten. Wenn nicht der Mix nach Ihren Wünschen finden, dann liegt das letztlich an den Anbietern, so wie das auch auf anderen Märkten ist.

  78. #44: „Herr Hader, das sind billige Ausflüchte. Auf Ihre Frage habe ich Ihnen ausreichend Beispiele dafür geliefert, dass es ein Aufbegehren in der Bevölkerung gibt, woraufhin Sie ausweichen, indem Sie die Relevanz dieser Quellen infrage stellen.“

    Sehr geehrter Herr Mueller, für die von Ihnen genannten Links, möchte ich mich im Nachhinein bedanken. Ich hatte nach Beispielen gefragt und Sie hatten sie genannt. Das war vollkommen in Ordnung. Das ich das nicht gesondert hervorgehoben habe, tut mir leid, es war mein Fehler.

    Trotzdem ist es hoffentlich erlaubt, auf die Quantität hinzuweisen, wie viele Bürger tatsächlich gegen das Prinzip des EEG aufbegehren. So wie ich Sie verstanden habe, sind Sie ein Gegner des EEG. Das ist doch in einer Demokratie vollkommen in Ordnung. Aber dann dürfte es Sie doch nicht wirklich freuen, wie wenig Aktivität bei Protesten und Petitionen gegen das EEG stattfindet. Sorry wenn ich das mal als Außenstehender so sage, aber da findet maximal der sprichwörtliche Sturm im Wasserglas statt.

    „Und ihre Bedeutung wächst, sonst würde die Fr. Merkel nicht den inzwischen dritten Minister damit verschleißen, nach Auswegen aus der verfahrenen Lage zu suchen, in die sie sich und die Nation mit der Energiewende manövriert hat.“

    Naja, das hat jetzt wenig damit zu tun, sondern das man die Herausforderungen der Energiewende, ähnlich wie bei der deutschen Einheit, vollkommen unterschätzt hat und jetzt schauen muss, ob man es überhaupt einigermaßen auf die Reihe bekommt.

    „Was ich bei Menschen wie Ihnen nicht begreife, ist die Tatsache, dass Sie trotz ihrer Intelligenz so hartnäckig glauben, man könne mehr als eine halbe Billion € ausgeben, ohne der Bevölkerung irgendwann messbare Resultate vorweisen zu können. Die Versprechungen von weniger Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und weniger CO2 werden doch durch die Realität als Humbug entlarvt, siehe meinen Artikel.“

    Das ist halt Ihre Sichtweise. Für Sie mag das alles glasklar sein. Aber inwieweit überzeugen Sie damit Ihre Mitmenschen? Im übrigen denke ich nicht, dass man eine halbe Billion € ausgeben kann, ohne Ergebnisse vorzuweisen. Aber erstens ist diese Summe längst nicht erreicht und zweitens wurde immerhin erreicht, dass die EE nennenswert anteilig zugenommen haben, ohne das die Verfügbarkeit der Stromnetze abgenommen hat. Und das war auch politisch gewollt. Langfristig fallen die CO2-Emissionen in Deutschland, auch wenn es in einzelnen Jahren wieder hoch geht: http://tinyurl.com/or5yx3w

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    Noch eine Anmerkung an Herrn Klebelsberg zu #46: „Leider darf sich niemand entscheiden welchen Strom er kaufen möchte: 24 Stunden aus KKWs für 5 Cent je kWh oder 0-6 Stunden pro Tag aus Photovoltaik/Wind/Mais für 25 Cent. Jeder muss den Mix kaufen mit dem amtlich festgesetzten Preis.“

    Privatkunden bezahlen keine festgesetzten Endpreise beim Strom. Und man kann als Kunde den Mix kaufen, den die Stromanbieter anbieten. Wenn nicht der Mix nach Ihren Wünschen finden, dann liegt das letztlich an den Anbietern, so wie das auch auf anderen Märkten ist.

  79. #41: „Bau, Betrieb und Entsorgung der KKW wurden und werden nie subventioniert, nur die kerntechnische Forschung inkl. Nuklearmedizin mit in Summe ca. 60Mrd € bis heute.“

    Sehr geehrter Herr Steger, in der Entwicklungsphase gab es viel staatliche Hilfe, sei es für die ersten Forschungsreaktoren, sei es Forschungsgelder, oder auch, dass man zu Beginn den Unternehmen gesagt hat, für die Entsorgung der ersten radioaktiven Abfälle braucht ihr euch nicht kümmern, das macht Vater Staat (siehe Asse). Hinzu kommen Wettbewerbsvorteile, weil man beim Schadensfall nicht die volle Summe versichern muss usw.

    Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich fand die damalige Vorgehensweise bzgl. der staatlichen Förderung der Kernenergie in Deutschland vollkommen in Ordnung. Es war eben die Art, wie man damals solche Technologien gefördert und vorangebracht hat. Der Punkt ist halt der, dass diese viele indirekten Förderungen in der Gesamtsumme bei weitem nicht so transparent sind wie heute eine EEG-Umlage. Deshalb gibt es auch so unterschiedliche Angaben, wie viel man für die Kernenergie bis heute wirklich ausgegeben hat.

    Aber noch mal zu der Grundaussage, bei der ich bleibe: „Die Einführung der Kernkraft in die Stromproduktion war nicht preislich gesteuert, sondern zuerst politisch vorgegeben.“ Ich verstehe nicht, warum man sich immer vor dieser Aussage so wehrt, dass Kernenergie in Ländern wie Deutschland und noch mehr in Frankreich politisch gewollt war und sie deshalb stark gefördert hat? Macht das die Kernenergie im Nachhinein schlechter, wenn es so gewesen war? 😉

    „Der Fehler der EE ist dass dabei nicht die Forschung sondern die Produktion – und das unbegrenzt – subventioniert wird.Deshalb wird ja D mit mittelalterlichen Windrädern zugepflastert ohne jeglichen technischen Fortschritt.“

    Vergleichen Sie mal rein technologisch Windkraftanlagen von vor 20 Jahren mit heute.

  80. # 46 B. Klebelsberg

    Wenn Sie recht hätten, wäre jeder Anstrengung für ein wenig Demokratie (es geht um „Herrschaft !!!!“ des Volkes), vergebene Liebesmüh.
    Doch, bitte ein wenig Geduld! Es fehlt noch an Enttäuschung zur Motivation der Mehrheit: Unabwendbar wird der Unmut über die leeren Versprechungen zusammen mit dem Strompreis weiter ansteigen, der Unmut über Kohlekraftwerke, die – sogar erheblich teurer – das Klima weiter vergiften müssen, über Kernkraftwerke, die nicht abgeschaltet werden dürfen u. a. m. Nicht zu letzt hilft der Neid über die satten Gewinne der sonnigen und windigen Typen, die sich auch noch über den dummen Michel ins Fäustchen lachen.
    Das funktioniert so wie der langsame Anstieg der Spannung in der Erdkruste bis schließlich ein Erdbeben der Stärke 9 und ein kräftiger Tsunami das Problem beseitigt.
    Fazit: Die für 20 Jahre zugesagte Vergütung von Sonne und Wind ist mindestens ebenso sich wie die Rente!

  81. #44 Mueller
    Hier muss man Herrn Hader recht geben. Es geht niemand ernsthaft auf die Barrikaden. Das liegt vermutlich daran dass die Preise trotz des Unfuges noch erträglich sind. Klar statt einer Kugel Eis pro Woche und Person sind es 4-5 geworden, aber was ist das schon deshalb lohnt kein Theater. Die Mehrpreise bei Produkten finden nicht statt, die Inflationsrate geht gegen null. Es gab auch noch keine Stromausfälle größerer Art. Niemand hat gespürt dass die Unternehmenswerte der Energieversorger ein Drittel von 2010 erreicht haben, dass also zumindest bezogen auf die Kurse 2/3 der Substanz verloren sind. Jahrzehntelang gut antiatomar indoktriniert akzeptieren die Bürger verständlicherweise die moderaten Mehrkosten für den Wegfall der existenzbedrohenden Gefahren durch Atomkraftwerke.
    Was sich den Forumsteilnehmern hier als Irrsinn darstellt ist den meisten Leuten egal, die paar Euro, dafür kein Fukushima in Deutschland,finde ich gut!
    Leider darf sich niemand entscheiden welchen Strom er kaufen möchte: 24 Stunden aus KKWs für 5 Cent je kWh oder 0-6 Stunden pro Tag aus Photovoltaik/Wind/Mais für 25 Cent. Jeder muss den Mix kaufen mit dem amtlich festgesetzten Preis.
    Vielleicht ist es ja egal ob Deutschland Wohlstand verliert.Mein Gott wenn die Deutschen das so wollen, dann lasst sie doch einfach.
    Dadurch werden zwar die Sozialhilfen in Deutschland weiter zunehmen, aber wir sind ja so reich, da kann die Planwirtschaft für die „Soziale Gerechtigkeit“noch ganz, ganz viel enteignen.

  82. # 7 T. Heinzow,
    Ihr korrekter Hinweis auf die verdeckten Kosten der Energiewende (folgend mehrfach bestätigt) muss noch ergänzt werden um einen weiteren signifikanten Anstieg der Strompreise, der noch nicht erfasst wird:
    Bekanntlich kann Wind- und Solarstrom grundsätzlich kein Gas- Kohle- oder Kernkraftwerk ersetzen, wenn auch nachts, bei bedecktem Himmel, Windstille oder Sturm die Stromversorgung stattfinden soll. Ergänzend zum Strompreisverfall lässt jedoch zwangsweise verdrängter Strom über Verringerung von Wirkungsgrad und Auslastung solche thermischen Kraftwerke zunehmend unwirtschaftlich werden. Es bleibt den Betreibern daher nur der Antrag auf Stilllegung betroffener Kraftwerke um einer Insolvenz vorzubeugen. Da solche Anträge – auch für die gesetzlich fixierte Abschaltung der Kernkraftwerke geltend – von der Bundesnetzagentur abgelehnt werden müssen, entsteht künftig ein nicht abwendbarer Anspruch auf Erstattung der Kosten für den Weiterbetrieb betroffener Kraftwerke.
    Zwar wäre grundsätzlich ein Ersatz der Kernkraftwerke durch Gas- oder Kohlekraftwerke möglich, mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit wird sich jedoch dafür kein Investor finden lassen.

  83. @ # 40 S. Hader

    Ich schrieb im Zusammenhang mit dem EEG: „Dass die Opfer dieser Zwangsmassnahme – die normalen Bürger ohne Solardach oder Windmühle – inzwischen immer stärker dagegen aufbegehren, ist doch wohl normal.“
    Und Sie antworteten: „Zum Beispiel wo, Herr Mueller?“

    Daraufhin habe ich Ihnen zahlreiche Beispiele aus dem Internet genannt, worauf Sie erwiderten: „Sehr geehrter Herr Mueller, ohne den genannten Seiten Unrecht tun zu wollen, aber kann es vielleicht sein, dass Sie der Internetpräsenz zu viel Bedeutung beimessen? Die Zahl von aufgestellten Internetseiten ist nicht gleichbedeutend mit der Sichtweise innerhalb der Bevölkerung. Warum gelingt es den angeblich vielen Gegenstimmen nicht, etwas messbares in der Realität durch Demonstrationen und Petitionen auf die Beine zu stellen?“

    Herr Hader, das sind billige Ausflüchte. Auf Ihre Frage habe ich Ihnen ausreichend Beispiele dafür geliefert, dass es ein Aufbegehren in der Bevölkerung gibt, woraufhin Sie ausweichen, indem Sie die Relevanz dieser Quellen infrage stellen. Das gehört zu den üblichen Taschenspielertricks geschulter Ideologen, damit outen Sie sich. Und dass die heute von linksgrünen Journalisten dominierten Medien natürlich versuchen, solche Initiativen zu ignorieren heißt nach lange nicht, dass es sie nicht gäbe. Und ihre Bedeutung wächst, sonst würde die Fr. Merkel nicht den inzwischen dritten Minister damit verschleißen, nach Auswegen aus der verfahrenen Lage zu suchen, in die sie sich und die Nation mit der Energiewende manövriert hat.

    Was ich bei Menschen wie Ihnen nicht begreife, ist die Tatsache, dass Sie trotz ihrer Intelligenz so hartnäckig glauben, man könne mehr als eine halbe Billion € ausgeben, ohne der Bevölkerung irgendwann messbare Resultate vorweisen zu können. Die Versprechungen von weniger Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und weniger CO2 werden doch durch die Realität als Humbug entlarvt, siehe meinen Artikel. Je mehr Arbeitsplätze verloren gehen und je mehr die Bürger unter den ständig steigenden Kosten des EEG ächzen, desto dringlicher wird die Angelegenheit. Es kann nur eine Konsequenz geben: Ein Scherbengericht.

    Mfg

  84. Macht sich eigentlich irgendjemand Gedanken, WER diese ganzen Windparks/Solarparks finanziert?
    Das sind doch nicht die Einwohner Deutschlands. Dann könnte man zumindest sagen: Klar, der Strom ist sinnlos, aber zumindest verlassen die Subventionen nicht das Land.
    NEIN es ist anders. Der ganze EEG-Schwindel ist aufgelegt worden, weil die Kriegsreparationen Deutschlands vielleicht nicht mehr als ausreichend angesehen werden. Vielleicht ist aber auch Deutschland trotz des Euro immer noch zu stark.
    Daher wird die Bevölkerung und die Volkswirtschaft des Landes geplündert über das EEG, denn das EEG führt zwar vordergründig zu einer Umverteilung von Nichtbesitzend zu Besitzend/Vermögend.
    Was viele nicht zu sehen scheinen: die Investoren/Bestizenden sitzen größtenteils im Ausland.
    Hier fließen Vermögenswerte durch Zwangsumlagen in Massen für immer mindestens zwanzig Jahre nach Außen – das Geld ist weg für Deutschland. Nach seriösen Schtzungen gingen schon im Jahr 2000 fast 12% des Bruttoinlandsproduktes über Kreigsreparationen, EU-Beitrag etc. nach außen und verloren.
    Was glaubt ihr, wie es demnächst aussieht, durch zusätzlich Eurorettung UND EEG?
    Nein, das EEG ist kein Parasit, der Deutschland von innen auffrißt!
    Hat wirklich keiner mal nachgeschaut, woher die Investoren der großen EEG-Fonds oder die Investoren und Shareholder der EEG-Maschinenbauer herkommen?
    Deutschland muß doch zusehen, wie dessen Einwohner überhaupt die EEG-Umlage abdrücken, woher soll dann noch Geld übrig bleiben, um in EEG zu investieren?

  85. @Lowinski
    „““““ Es geht darum, eine neue Infrastruktur aufzubauen und die alte schnellstmöglich außer Betrieb zu nehmen und damit aus der Stromversorgung zu entfernen, um deren Schäden an unserer Welt möglichst gering zu halten.““““

    Na sicher doch……keine Zähne im Maul (fehlende Speicher) aber Lopaloma pfeiffen…..die Flöhe und Zecken werden frech und wollen den Hund killen, auf den se bisher schmarotzt haben, das die Schwarte gekracht hat.

    Externe Schäden der konventionellen Energiewirtschaft…..joo, Wohlstand ist echt ein Dorn im Auge der Linksgrünen…..Armut für alle ist angesagt, sollte ich doch so verstehen, oder ?
    Tja, dann reden wir aber auch mal über die externen Kosten der NIE-Halbkraftwerke……einen unnötigen Netzausbau, Speicher die uns nochmals ne Billionen Euro kosten werden…..ein absinken der Versorgungssicherheit……das Vetreiben der Grundstoffindustrie und damit der Wegfall von gut bezahlten Industriejobs…..und so weiter und so fort.

    Auch wenn ihr eure Lügenmärchen noch so oft wiederholt….die so-genannte Energiewende ist ein Schuss in den Ofen….und ihr wisst das auch aber die eigene Gier und der Hass auf die angestammte Energiewirtschaft lässt halt das Gehirn aussetzen….auf Kosten der Bevölkerung.

    Naja, der ökologisch-industrielle Komplex muss jetzt verschärft Propaganda fahren, weil der Unmut in der Bevölkerung langsam gefährliche Dimensionen erreicht……wird aber nich viel nutzen, denn Lügen haben immer kurze Beine.
    H.E.

  86. #33: S.Hader sagt:am Sonntag, 06.04.2014, 11:16

    „… Die Einführung der Kernkraft in die Stromproduktion war nicht preislich gesteuert, sondern zuerst politisch vorgegeben. … Der Unterschied zu heute ist, mit der EEG-Umlage sind diese zusätzlichen Kosten wesentlich transparenter als zu früheren Zeiten. Deshalb streitet man sich heute noch immer noch darüber, wie teuer Strom aus KKW tatsächlich war und ist…“

    Herr Hader, Sie verdrehen die Fakten!
    Bau, Betrieb und Entsorgung der KKW wurden und werden nie subventioniert, nur die kerntechnische Forschung inkl. Nuklearmedizin mit in Summe ca. 60Mrd € bis heute. Das bedeutet dass mit jeder weiteren kWh aus einem KKW die subventionierte Forschung pro kWh abnimmt!
    Der Fehler der EE ist dass dabei nicht die Forschung sondern die Produktion – und das unbegrenzt – subventioniert wird.Deshalb wird ja D mit mittelalterlichen Windrädern zugepflastert ohne jeglichen technischen Fortschritt.
    Das EEG ist eben nicht transparent, weil viele zusätzliche Kosten geschickt versteckt werden:
    Netzausbau On- und Offshore, Regelenergie, Speicherkosten, Blindleistungsbereitstellung, Abrechnungsaufwand.

  87. #38: „Herr Hader, Sie müssen die Augen aber ganz, ganz fest geschlossen haben, wenn Sie im Internet surfen, um die immer zahlreicheren Websites von Bürgerinitiativen gegen die Auswüchse der EE-Stromerzeugung nicht wahrzunehmen.“

    Sehr geehrter Herr Mueller, ohne den genannten Seiten Unrecht tun zu wollen, aber kann es vielleicht sein, dass Sie der Internetpräsenz zu viel Bedeutung beimessen? Die Zahl von aufgestellten Internetseiten ist nicht gleichbedeutend mit der Sichtweise innerhalb der Bevölkerung. Warum gelingt es den angeblich vielen Gegenstimmen nicht, etwas messbares in der Realität durch Demonstrationen und Petitionen auf die Beine zu stellen?

    „Freuen Sie sich über die Erträge Ihrer Solaranlage, solange Sie noch können“

    Ich habe gar keine PV-Anlage. 🙂

  88. @ # 35 Kurt Lowinski

    Herr Lowinski, freuen Sie sich über die Erträge Ihrer Solaranlage, solange Sie noch können. Sie predigen die Zerstörung einer funktionierenden und kostengünstigen Stromversorgung und ihren Ersatz durch ein nicht nur überteuertes, sondern auch völlig untaugliches System. Wir haben inzwischen über 500 Milliarden € verplempert, ohne auch nur eine Tonne CO2 einzusparen. Wie blind muss man sein um zu glauben, dieser Betrug könnte ewig so weitergehen?

    Die Zahl derjenigen, die sich gegen diese Art des Sozialschmarotzens zur Wehr setzen, wächst immer mehr an. Eines Tages werden wir auch bei Ihnen anklopfen.

    Mfg

  89. @ # 33 S. Hader

    Ich schrieb: „Dass die Opfer dieser Zwangsmassnahme – die normalen Bürger ohne Solardach oder Windmühle – inzwischen immer stärker dagegen aufbegehren, ist doch wohl normal.“
    Und Sie antworteten: „Zum Beispiel wo, Herr Mueller?“

    Herr Hader, Sie müssen die Augen aber ganz, ganz fest geschlossen haben, wenn Sie im Internet surfen, um die immer zahlreicheren Websites von Bürgerinitiativen gegen die Auswüchse der EE-Stromerzeugung nicht wahrzunehmen. Zum Beispiel:
    http://wilfriedheck.tripod.com/ (@ Admin: Das ist kürzer als wenn ich Tinyurl verwende)
    http://www.windwahn.de/
    http://www.wattenrat.de/
    http://www.windkraftgegner.de/

    Die Liste liesse sich fast beliebig fortsetzen.

    Freuen Sie sich über die Erträge Ihrer Solaranlage, solange Sie noch können, die Zahl derjenigen, die sich gegen diese Art des Sozialschmarotzens zur Wehr setzen, wächst immer mehr an.

    Mfg

  90. #24 S.Hader,

    Hallo Herr Hader,

    Sie schreiben:

    „Mich erinnern die Äußerungen über den angeblich überflüssigen Strom an die damaligen (und noch anhaltenden) Konflikte über die zunehmenden Gastarbeiterzahlen, wo einige auch behaupteten, dass diese ja vollkommen überflüssig hier sind.“

    Herr Hader, Sie sollten nicht den diskriminierenden Begriff „Gastarbeiter“ benutzen. Das heisst „Migranten“. Dass man Ihnen als „Grünem“ diese korrekte Begrifflichkeit erst noch näher bringen muss…

    Setzen Sie bitte den Begriff „Gastarbeiter“ wenigstens in Anführungszeichen!

    Zu Ihren strombezogenen Ausführungen:

    Einflussreiche wirtschaftliche und politische Kreise arbeiten in unserem Land daran, die fossil
    betriebene Stromerzeugung aus dem Energiemix rauszuwerfen. Insofern stellt sich das Problem des uberschüssigen Stromes bald in immer geringerem Maße.

    Das Problem, bei Windstille und Nebel auch noch genug Strom bedarfsgerecht ins Netz zu liefern, könnte dagegen zunehmen.

    Aber dafür gibts ja „power-to-gas“ und „smart-grid“.

    Zumindest für diejenigen, die sich das noch leisten können. Ich schätze, Sie werden dazugehören. Die GRÜNEN und ihre Wählerschaft haben bekanntermaßen ein hohes Einkommen.

    mfG

    Dirk Weißenborn

  91. Herr Niemann,

    Gegenfrage: wer verantwortet sich dann juristisch für die Milliardenschäden durch die konventionelle Energieerzeugung? So lange da keiner blutet, muss es bei den konventionellen offenbar auch keinen geben, oder? 😉

  92. Herr Reichart hat es auf den Punkt gebracht: “Wir brauchen keine zweite, völlig überteuerte, Ifrasruktur“. Das ist auch nicht das Ziel der Energiewende. Es geht darum, eine neue Infrastruktur aufzubauen und die alte schnellstmöglich außer Betrieb zu nehmen und damit aus der Stromversorgung zu entfernen, um deren Schäden an unserer Welt möglichst gering zu halten.

  93. #31: Lutz Niemann sagt:

    am Sonntag, 06.04.2014, 07:59

    Uli Hoeneß hat unsere Gesellschaft um ca. 30 Mill. geschädigt, er zahlt zwar nach, wandert dennoch für einige Jahre hinter dicke Mauern.

    So ein Unsinn. Hätte sich Hoeneß, sein bereits versteuertes legal erworbenes Geld unters Kopfkissen gelegt,anstatt damit spekulativ eine Kapitalvermehrung über Schweizer Banken zu initieren hätte niemand danach gekräht.Eine Schädigung der Gesellschaft kann ich dabei nicht erkennen, niemanden wurde etwas unrechtmäßig weggenommen Dieser Vergleich hinkt gewaltig. Die modernen Raubritter sitzen in den Finanzstuben, wo man die Bevölkerung mit Niedrig- Zins enteignet und über die Mästung von windigen und sonnigen Geschäften, kriminell den Ausverkauf der deutschen Industrie in Kauf nimmt. Die dicken Mauern sind in den Köpfen und da sind die Neider eben nicht weit.

  94. @H.Urbahn,#26: „wenn Sie bisherige Verfahren zur Stromerzeugung ersetzen wollen, dann müssen die neuen Verfahren den Strom preiswerter herstellen. Das war bei allen früheren Verfahren der Fall.“

    Das war mit Sicherheit nicht immer der Fall, wenn der Staat die Stromproduktion selbst in der Hand hielt. Weil dann konnte der Staat selbst festlegen, welche Technologie den Vorzug bekam. Und ich spreche hier nicht von den ehemaligen Ländern des Ostblocks. Die Einführung der Kernkraft in die Stromproduktion war nicht preislich gesteuert, sondern zuerst politisch vorgegeben. In Frankreich mit dem Staatsunternehmen EDF noch mehr als in Deutschland. Wie hoch waren die Kosten für Strom aus KKW in den ersten Jahren wirklich, wenn man all die staatlichen Mittel mit reinrechnet? Der Unterschied zu heute ist, mit der EEG-Umlage sind diese zusätzlichen Kosten wesentlich transparenter als zu früheren Zeiten. Deshalb streitet man sich heute noch immer noch darüber, wie teuer Strom aus KKW tatsächlich war und ist.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    #27: „Dass die Opfer dieser Zwangsmassnahme – die normalen Bürger ohne Solardach oder Windmühle – inzwischen immer stärker dagegen aufbegehren, ist doch wohl normal.“

    Zum Beispiel wo, Herr Mueller?

  95. Kommentar 31 Herr Niemann

    „Uli Hoeneß hat unsere Gesellschaft um ca. 30 Mill. geschädigt, er zahlt zwar nach, wandert dennoch für einige Jahre hinter dicke Mauern.“

    Ich meine, Sie haben sich sehr von der marxistischen Propaganda des Systems prägen lassen deren zufolge alles Geld das sich in privaten Händen befindet dem Kollektiv gestohlen ist.

    Die Steuersätze auf Kapitalerträge betragen unter Berücksichtigung der Geldentwertung in D weit über 100%*. Eine systematisches Spekulieren ist in D demzufolge für Private nicht sinnvoll möglich. In der Vergangenheit wurden die Sparschweinchen jenseits der Grenze als Ausweg geduldet, selbst die Parteien hatten solche. Falls dies anders gewesen wäre hätte H wohl entweder seinen Wohnsitz nach Oesterreich, oder in die Schweiz verlegt, oder in D in Immobilien angelegt. Einen solchen steuerbaren Gewinn hätte er nicht anfallen lassen.

    Holger

    *Beispiel Anleihe: Zins 2,5%, Geldentwertung 2%, Steuer 0,7% enspricht einem Steuersatz von 135%.

    Beispiel Aktie: Kursgewinn seit 2010 12%, Geldentwertung 11%, entsprechend 3,24% Steuer, bzw 324% Steuersatz.

  96. Uli Hoeneß hat unsere Gesellschaft um ca. 30 Mill. geschädigt, er zahlt zwar nach, wandert dennoch für einige Jahre hinter dicke Mauern.

    Am Sonntag, den 16.3. hatten wir einen ähnlichen Fall, zu viel Strom wanderte zu negativen Preisen ins Ausland. Die Kosten von Erzeugung und Entsorgung dieses Stroms waren auch so um die 30 Millionen EURO, um diesen Betrag wurde Deutschland geschädigt (wurde doch hier in EIKE diskutiert). Es gibt Schuldige, die zahlen aber nicht. Und wer sollte jetzt für einige Jahre hinter die dicken Mauern?

  97. @24: S.Hader

    Mensch Hader..
    Bei ihnen schwillt mir langsam die Zornesader.

    S.Hader sagt:
    „Ja, so ist das wohl. Der Strom, der zuerst da war, besitzt die Stammesrechte, und alles was danach kommt, ist überflüssig.“

    Ja der ist absolut überfüssig!
    Wir brauchen keine zweite, völlig überteuerte, Ifrasruktur für die völlig überzogenen Forderungen von grünen Spinnern.

    Beispiel:
    Ich habe ein bereits sehr spaarsamees Auto, das meinen Anforderungen, gebrauchsbezogen, durchaus entspricht. Nur weil es derzeit In/Grün ist kaufe ich mir ein E-Mobil, für satte 35000 €, nur um innerstädtische Erledigungen zu machen. Damit ist es aber noch nicht genug. Ich brauche einen zweiten Stand-, Garagen- Platz, zusätzlich einen Stromanschluß. Dazu kommen noch Steuern, Versicherung Wartungskosten usw. Die Herstellungskosten des zusätzlich Standplatzes ebenfalls, oder eben Miete.
    Ja ich wäre dann Grün, aber auf dieses Grün muss ich leider verzichten, da es mein Budget übersteigt.
    Elektromobilität würde mich begeistern, schon alleine wegen des Drehmomennts, nur die Reichweite dieser Fahrzeuge ist derzeit soweit hinter der Realität her, wie die NIE hinter der Grundversorgung.

    S.Hader sagt:
    „Mich erinnern die Äußerungen über den angeblich überflüssigen Strom an die damaligen (und noch anhaltenden) Konflikte über die zunehmenden Gastarbeiterzahlen, wo einige auch behaupteten, dass diese ja vollkommen überflüssig hier sind.“

    Sie werden sich nicht vorstellen können, dass ich genau dieses Gespräch vor 16 Jahren schon geführt habe, mit Mitarbeitern einer IT-Service Gruppe in der ich selbst arbeitete. Diskutanten waren; ein Moslem, ein Russe, ein Grieche, ein Albaner, ein Finne, zwei Deutsche.
    Das Gespräch hatte sich zufällig ergeben, und entwickelte sich dann zur Diskusion mit dem Thema, „Wieviel Fremdkultur verträgt eine Kultur“.
    Ein gewichtiges Thema unter Kollegen, Leuten die zusammen arbeiten, würde ich sagen.
    Nach ca. 2 1/2 Stunden hatten wir eine Übereinsimmung, einen Konsens, gefunden. Friedlich, Kameradschaftlich, Völkerübergreifend, nachdem die Frage gestellt war, wieviel deren Länder dulden würden.

    Sehen sie Herr Hader sowas geht also doch in unserem Lande.
    Das übereinstimmende Ergebnis war; Ab mehr als zehn Prozent wird es bedenklich. Das ist aber doch mal ein fast „internationales Wort“!

    So nun zu ihrer Elektrik, ab 10% EE wird es auch bedenklich weil die Soße teurer wird als das Fleisch.

    Leider hat der Prozentsatz der Grün infiltrierten die 10% leider schon überschritten, sich gegen diese Neo-Maffia zu wehren wird zusehends schwerer.

    Bitte weiter so EIKE

    Der Captcha bringts mal wieder „radelnd“.
    Löst aber mein Problem beim Wocheneikauf auch nicht. Passt nicht alles auf den Gepäckträger, zu schwer. E-Bike kaufen?, wieder zu teuer, und passt auch nicht mehr drauf.

  98. #24: S.Hader sagt:

    ———————
    Von daher ist die Frage von Rolf Hillje nach der genaueren Definition von „überflüssigen“ Strom mehr als berechtigt.
    ———————
    Versuchen Sie mal folgende Definition:

    Strom der der viel zu teuer subventioniert und deshalb am Bedarf vorbei produziert wird.

  99. Herr Hader macht wieder die große Hafenrundfahrt… Es ist mir ziemlich egal, ob irgendwer früher Gastarbeiter als überflüssig bezeichnet hat. Das ist nicht mein Thema. Ich schreibe hier zur sog. Energiewende. Können sie also auch mal beim Thema bleiben?
    Und der Rest ihres Kommentars hilft auch wieder mal nicht weiter!
    Was faseln sie da von Stammesrechten? Kein Mensch benutzt hier diesen Begriff. Es geht hier um Technik und Ökonomie. Und nach diesen Kriterien brauchen wir keinen Strom aus Wind und Sonne. Also ist jede dieser sog. EE-Anlagen und der damit erzeugte Strom überflüssig.

  100. @ # 24 S. Hader

    Herr Hader, Sie übersehen, dass der sogenannte „EE-Strom“ zwangsweise trotz viel zu hoher Preise abgenommen werden muss. Die Zeche zahlt die Allgemeinheit. Dass die Opfer dieser Zwangsmassnahme – die normalen Bürger ohne Solardach oder Windmühle – inzwischen immer stärker dagegen aufbegehren, ist doch wohl normal. Oder haben wir schon wieder Verhältnisse wie damals?

    Mfg

  101. Herr Hader,
    wenn Sie bisherige Verfahren zur Stromerzeugung ersetzen wollen, dann müssen die neuen Verfahren den Strom preiswerter herstellen. Das war bei allen früheren Verfahren der Fall. Am Anfang meiner beruflichen Tätigkeit ging es bei den Erzeugungskosten von Strom aus KKWs und Kohle um zehntel Pfennige Unterschiede. Bei den NIE werden Stromerzeugungsverfahren mit garantierten Preisen bedacht , die zwangsweise von allen Bürgern eingetrieben werden und weit oberhalb der Erzeugungskosten der bisherigen Verfahren liegen. Dazu kommt noch die Abnahmegarantie, die sogar soweit geht, daß Strom bezahlt werden muß, der garnicht erzeugt wird. Zeigen Sie doch eine Windmühle, die ihren Strom kostengünstiger als die bisherigen Anbieter produzieren kann.
    MfG

  102. @Peter Jensen, #23: „Überflüssig ist etwas, wenn man es nicht braucht. Da wir in Deutschland mit konventionellen Kraftwerken schon mehr Strom produzieren können, als wir benötigen, ist jede zusätzliche Installation von Energieerzeugungsanlagen überflüssig. Und dadurch ist der damit erzeugte Strom „überflüssiger Strom“. Ganz simpel.“

    Ja, so ist das wohl. Der Strom, der zuerst da war, besitzt die Stammesrechte, und alles was danach kommt, ist überflüssig. Nur das diese Sichtweise wenig Sinn macht, wenn man im Stromnetz sowieso nicht unterscheiden kann, welcher Strom zuerst da war. Von daher ist die Frage von Rolf Hillje nach der genaueren Definition von „überflüssigen“ Strom mehr als berechtigt.

    Mich erinnern die Äußerungen über den angeblich überflüssigen Strom an die damaligen (und noch anhaltenden) Konflikte über die zunehmenden Gastarbeiterzahlen, wo einige auch behaupteten, dass diese ja vollkommen überflüssig hier sind. Auf den Strommarkt übertragen, hängen viele der Idee nach, dass alte konventionelle Kraftwerke sowas wie Dauerbesitzansprüche auf die Stromnetze hätten und die anderen gefälligst fragen sollten, ob sie sich dazugesellen dürfen.

  103. Hallo Herr Rolf Hillje, wie soll man denn Ihren Kommentar # 18 verstehen? Oder andersrum gefragt: was verstehen Sie an dem Begriff „überflüssiger Strom“ nicht?
    „Überflüssiger Strom“ ist doch kein technischer Begriff, den Sie in einem Lehrbuch von früher finden. Denn früher gab es auch noch keinen „überflüssigen Strom“.
    Es ist ein Begriff, der die Realität beschreibt.
    Überflüssig ist etwas, wenn man es nicht braucht. Da wir in Deutschland mit konventionellen Kraftwerken schon mehr Strom produzieren können, als wir benötigen, ist jede zusätzliche Installation von Energieerzeugungsanlagen überflüssig. Und dadurch ist der damit erzeugte Strom „überflüssiger Strom“. Ganz simpel.

  104. “ die persönlichen Beziehungen von Kommunalpolitikern “

    Das läuft doch inzwischen alles im Untergrund ab. Die Geldzahlungen erfolgen über „Offshore-Konten“ und letztendlich über „Parteispenden“ in Höhen, die nicht publiziziert werden müssen.

    Ansonsten gibt es natürlich vielfältige legale Geschäftsbeziehungen zwischen Lobbyisten und Parteien. Der jetzige Arbeitgeberpräsident – FDP – hat lukrative Aufträge der Firma Repower bekommen. Die IHKs etc. sind wiederum eng mit den Mittelständlern, die die örtlichen Aufträge erhalten – Straßen- und Wegebau, Fundamentbau, Kranunternehmen … -. Und nicht zu vergessen die Landeigner, die mit den örtlichen Ratsherren in den lokalen Kneipenclubs kungeln.
    Am Beispiel Bremerhaven und Cuxhaven kann man viel lernen, auch die Rolle der lokalen Presse eruieren, deren Eigner in die „Windindustrie“ investiert haben.

    Wenn dann dem Bürgermeister (CDU – + ex-MP McAllister) des insolventen Kurortes Bad Bederkesa Gewerbesteuereinnahmen versprochen werden, gibt es kein Halten mehr, auch wenn dem nachgewiesen wird, daß es keinen Cent geben wird und der letzte Rest von Tourismus wegbleiben wird, wenn die häßlichen Windmühlen am See gebaut werden.

    Wer einem Politiker mit Steuereinnahmen vorm unersätzlichen Maul wedelt, setzt ein Perpetuum Mobile der Dummheit in Gang. Mit dem Angebot „Arbeitsplätze schaffen zu wollen“ wird derselbe fatale Mechanismus in Gang gesetzt.

    Obwohl nunmehr jedem an der Küste klar sein müßte, daß das mit den Windmühlen ein gigantisches Verlustgeschäft in Höhe der Kosten eines lokalen Krieges ist, finden sich immer noch Massen von Bürgern, die die Artikel in den Zeitungen – schlimmes Beispiel Olaf Preuß im Hamburger Abendblatt – wie das Evangelium aufsaugen und nicht merken, wie sie von den Ökopriestern und ihren Meßdienern betogen werden.

  105. @ # 18 Rolf Hillje

    Sehr geehrter Hr. Hillje,

    Sie dürfen nicht in den Kategorien eines batteriegespeisten Gleichstromkreises denken, dessen Maximalspannung durch die Batterie limitiert wird. Bei Wechselstromnetzen ist das wichtigste Problem die Stabilisierung der Netzfrequenz. Wenn zahlreiche Erzeuger in das gleiche Netz einspeisen, muss dies absolut synchron erfolgen, sonst kommt es zu einem „Gegeneinander“ und damit zu Schäden. Ein Kraftwerksgenerator hält seine Frequenz, wenn das auf den Generator wirkende Lastmoment genauso gross ist wie das von der Dampfturbine erzeugte Drehmoment. Ändert sich die Last, so reagiert die der Generator unmittelbar mit einer Frequenzänderung, bis das Regelventil der Turbine auf den geänderten Bedarf reagiert.
    Dieser Zusammenhang gilt auch für die Gesamtheit der ans Netz angeschlossenen erzeugenden Einheiten. Einspeisung und Verbrauch müssen zu jeder Zeit exakt ausbalanciert werden, sonst läuft die Frequenz davon. Soll heissen: Wird mehr Strom erzeugt, als das Netz gerade aufnehmen kann, so gibt es ein Problem, falls die überschüssige Produktionskapazität nicht schleunigst vom Netz getrennt oder der überschüssige Strom ins Ausland verschoben werden kann.

    Mfg

  106. re Fürste: Heisig-Mord, etc. schon richtig, Lucke hat sich in Lebensgefahr begeben. Aber die Geheimdienste können nicht >20000 Personen töten, ohne das dem Volk die Augen geöffnet werden.

  107. #14

    Sehr geehrter Herr Dr. Paul,

    Ihrer Anmerkung bezüglich der AfD kann ich als überzeugter Parteiloser und Nichtwähler nur widersprechen. Es ist doch längst dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen:

    Man erinnere sich bitte an die Schill-Partei, an das plötzliche Ableben von Jörg Haider, von Richterin Kirsten Heisig, von Jürgen Möllemann und an die zahlreichen auf andere Weise „stillgelegten“ Menschen, die gewagt hatten, eine inkorrekte Meinung zu vertreten, wie etwa Eva Herman, Martin Hohmann und viele andere.

    Man mache sich einmal klar, welchen Kräften die noch immer besetzte und von X Geheimdiensten sorgfältigst analysierte BRD ausgesetzt ist. Man erinnere sich an die Staatsdoktrin einer Frau Merkel und die von allen Eliten eifrig unterstütze Auffassung, dass die alten Nationen in Europa einer Multi-Kulti-Mischbevölkerung weichen müssen. Dagegen sind die Probleme aus dem EEG doch nur Peanuts!

    Was soll eine kleine Versammlung von gutmeinenden Andersdenkenden wie die AfD der fanatisch betriebenen Politik der Gleichmacherei entgegensetzen, wenn anstatt eines Europa der Vaterländer ein totaler Markt geschaffen wird, in welchem das Profitstreben der einzig verbleibende Wert ist? Und welche politisch korrekten Verrenkungen muss die AfD vollführen, um nicht sofort einen Verbotsprozess wie die NPD zu riskieren? (http://tinyurl.com/oxhttl4)

    Zu welcher Willensbildung ist nach der geplanten großen, paneuropäischen „Transformation“ die dann gesichts- und geschichtslose Menschen-Mischung noch fähig in diesem Moloch aus Zentral-Bürokratie und einer Geheimregierung wie dem ERT ? (http://tinyurl.com/ktwyuhr)

    Ihr Optimismus ehrt Sie, Herr Dr. Paul, teilen kann ich ihn leider nicht.
    .

  108. Ich habe da einmal eine Frage:
    Was ist überschüssiger Strom? Hat sich die Physik
    geändert?

    Meine Physikunterrichtszeit- sowie die Lehre in der
    Elektrotechnik- liegen etwa 65 Jahre zurück. Vom überschüssigem Strom habe ich nichts gelernt.
    Oder sollte ich es überhört haben. Gelernt habe ich,
    dass in einem geschlossenen Stromkreis nur so viel
    Strom fließt wie der Außenwiderstand (sprich Verbraucher) braucht (natürlich in Abhängigkeit der Spannung).

  109. #13 Helmut Erb,

    Hallo Herr Erb,

    interessante Webseite. War mir noch gar nicht bekannt. Die Musik kam auch gut rüber. Aber auch die Themen.

    Ich kann hier an dieser Stelle nur allen Windkraftgegnern raten, die persönlichen Beziehungen von Kommunalpolitikern zur Windkraftindustrie und den profitierenden Grundeigentümern genau unter die Lupe zu nehmen.

    Sollten Interessenkollisionen erkennbar werden, so ist es wünschenswert, diese so genannten Kommunalpolitiker auch einmal persönlich auf Ihr Verhalten hin anzusprechen.

    Grüsse

    Dirk Weißenborn

  110. Es gibt aber auch gute Nachrichten:
    Solarstrom-Zubau 2013 mehr als halbiert

    Von: BSW-Solar
    http://preview.tinyurl.com/ndd2ma9

    Im Jahr 2013 wurde in Deutschland rund 55 Prozent weniger Solarstromleistung installiert als noch im Vorjahr. Die neu installierte Solarstromleistung sank von 7,6 Gigawattpeak (GWp) im Jahr 2012 auf rund 3,3 GWp in 2013, teilt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) mit. Während die Preise neuer Solarstromanlagen in den vergangenen zwei Jahren zwar um rund ein Viertel sanken, wurde die Solarstromförderung im gleichen Zeitraum im Rahmen mehrerer Gesetzesänderung halbiert und damit doppelt so stark beschnitten.

    Wie sagt der Delinquent zum Scharfrichter: Ich habe gar nichts gespürt. Sagt der Scharfrichter: Na dann nicken sie mal

  111. @ # 12 Dr. Kuhnle

    Sehr geehrter Hr. Dr. Kuhnle,

    Sie haben das richtig erkannt. Die Zahlen beinhalten auch die zukünftigen Verpflichtungen über die Laufzeit von 20 Jahren. Soll heißen, der Betrag für ein bestimmtes Jahr zeigt an, wie hoch neben den bereits geleisteten Zahlungen auch die noch kommende Belastung sein wird, selbst wenn ab diesem Jahr keinerlei weitere Solar-, Wind- oder Biomassekraftwerke etc. installiert würden. Dennoch müssen die Bürger den Mist noch für weitere 20 Jahre abstottern. Diese zeitliche Verzögerung der tatsächlichen Belastung über 20 Jahre in die Zukunft ist ja der besonders fiese Trick beim EEG. Die wenigsten Mitmenschen haben das bisher verstanden.
    Ausführlichere Erläuterungen finden sich in meinem Artikel „Kostenlose“ Energie wird zum Alptraum Strompreise – dank EEG auf zu den Sternen“
    Link: http://tinyurl.com/d7jha6n

    Über das EEG hinausgehende, aber von dem ganzen CO2-Öko-Klima- etc. Unsinn mit verursachte Kosten habe ich nicht einbezogen, weil deren Ermittlung nur sehr schwer möglich ist. Ich schätze, dass wir allerdings bereits mindestens weitere 100 Milliarden € für Netzausbau, Regelenergie und einen Haufen sonstiger Massnahmen haben zahlen müssen. Allein die unzähligen angeblich wissenschaftlichen Institute wie Fraunhofer ISE, Fraunhofer IWES, PIK, Öko-Institut etc. sowie Legionen von Consultern kosten vermutlich Jahr für Jahr etliche Milliarden. Aber im Rahmen einer solchen Darstellung lässt sich das kaum sinnvoll ermitteln. Aus diesem Grund steht auch in der Bildunterschrift, dass sich die Zahlen lediglich auf die direkt dem EEg zuzuordnenden Beträge beziehen.

    Was Ihre sonstigen Schlussfolgerungen angeht, so kann man dem nur zustimmen.

    Mfg

  112. #12: Verehrter Herr Dr. Kuhnle, wer die EURO-Kriese verstehen will, muss die AfD wählen oder deren Informationen suchen.

    Dass der EURO angeblich nur für Deutschland? zu billig sei, ist eher eine sehr deutschlandfeindliche falsch Formulierung.
    Der Export INNERHALB der EUROZONE hat ja nicht zugenommen, sondern abgenommen, weil die Krisenländer ihren Import (notgedrungen!) reduzieren müssen.

    Zugenommen hat allerdings die Staatsverschuldung, wenn auch nicht so drastisch wie in Südeuropa.
    Das „Problem“ ist KEINESWEGS gelöst, im Gegenteil das „Gefahrenpotential“ speziell für Deutschland wächst beängstigend, durch unvorstellbar hohe Bankengarantieen, die durchaus „platzen“ können.
    Im übrigen haben die östlichen EU-Länder, die dem EURO noch NICHT beigetreten sind, Deutschland im rel. Exportüberschuß bereits deutlich ÜBERHOLT!

    mfG

  113. @#7
    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    Mit Ihrer Bemerkung, dass alle Kosten auf die Bürger umgerechnet werden müssen, haben Sie Recht. Ein Abschätzung der Zahlen lässt allerdings vermuten, dass dies in Bild 3 auch genauso gemacht wurde.

    Nicht ganz klar ist allerdings, ob nur die bis zum Termin aufgelaufenen Kosten, oder auch zukünftige Zahlungsverpflichtungen einbezogen sind. Darüber hinaus entstehen zusätzliche Kosten für neue Verteilernetze und für erhöhte Anstrengungen das Stromnetz zu stabilisieren. Dennoch sind auch diese Zahlen beeindruckend. Mehr als 30 TEU für einen 4-Personenhaushalt bis 2019 und danach immer weiter steigende Kosten, dies ist nicht wenig. Für einen Akademiker wie mich ist es zwar machbar, aber für viele ökonomisch schwächere Familien wird es eng. Zudem ist es völlig sinnlose Geldverschwendung für nichts und wiedernichts. Der CO2-Einspareffekt ist höchstens Null. Es ist ein Desaster.

    Die Verhandlungen mit den Bundesländern hat gezeit, dass man sich nur noch um den Subventionsspeck prügelt. Um Klima oder nationale Eigenständigkeit geht es schon lange nicht mehr. Alle Experten wissen längst, dass man mit Sonnen- und Windenergie keine Stromversorgung hinbekommen kann.

    Deutschland insgesamt kann den ganzen Unsinn noch finanzieren, da durch den zu billigen Euro die Exportwirtschaft leichtes Spiel hat. Jedoch schwindet langsam die Innovationsfähigkeit und weite Kreise der Bevölkerung werden immer mehr von Armut erfasst. Wir verspielen unsere Zukunft.

    Gruß, Dr. Kuhnle

  114. @ # 7 T. Heinzow

    Sehr geehrter Hr. Heinzow,

    danke für Ihren Hinweis, mit dem Sie vollkommen Recht haben. Meine Zahlen sind allerdings bereits unter Berücksichtigung dieses Sachverhalts errechnet worden.

    Mfg

  115. Ich muss zugeben, einen kurzen Moment lang dachte ich die Regierung versucht zumindest den Unsinn vom Kopf auf irgendwelche Beine zu stellen. Durfte man ja denken nachdem die Industrie und sogar die dicke Gabriele auf drohende Probleme hinsichtlich des Wirtschaftsstandortes hingewiesen hatten.

    Man hätte es sich denken können: unter Reform verstehen heutige gewählte Politiker die Reform der Umverteilung unserer Zwangsabgaben. Alles kommt in Frage, die Wirtschaft kann vor die Hunde gehen, die Stromkäufer dürfen in großem Stil beschissen und belogen werden, nur eines darf niemals passieren: dass von dem ganzen Chaos die Einnahmen irgendwelcher politischer Institutionen sinken.
    Aus deren Sicht ist die Energiewende völlig nachrangig, es geht nur um Einnahmen zur Fütterung von Politik und irgendwelcher Staatssubjekte. Selbst unsere gewählten Hirnamputate ahnen inzwischen dass, das EEG eine fette Lüge ist und versuchen irgendwie die Pfründe zu retten.

  116. Da passte gestern die Talkrunde über die Braunkohle im WDR2 wie die Faust aufs Auge. Jetzt wird ohne Not eine heimische Rohstoffsicherheit mutwillig zu Grabe getragen. Klimapredigerin Bärbel Höhn verbreitete ihre üblichen Sprüche über mehr „Hochwasser, Stürme und Treibhausgase…..“ Ich hab’s abgeschaltet – einfach nicht auszuhalten!

  117. Bild 3 ist leider falsch.

    Es ist schlichtweg unzulässig die Kosten des Verbrauchers (Bürgers) auf die Stromrechnung über häuslichen Zähler zu beschränken.

    Da der in D produzierte Strom von allen Bürgern zum Leben verbraucht wird und über die gekauften, verkauften Waren und Dienstleistungen incl. Steuern bezahlt wird ist die gesamte EEG-Umlage (+Steuern drauf) durch de Zahl der Bürger in D zu dividieren, um die tatsächliche mittlere personalisierte Belastung zu bestimmen.

    Alles andere ist den Propagandisten in der Regierung und der Lobby auf den Leim gehen, die natürlich die Kosten für den Bürger möglichst klein rechnen wollen.

  118. Herr Müller zeigt es wieder grafisch aussagekräftig unterstützt, auf welcher Reise wir sind. Die EEG-Sirenen* auch hier (*die bei Odysseus sind gemeint) werden nicht lange auf sich warten lassen und wieder feste das Haar in der, denen nicht schmeckenden Suppe suchen.
    Und ich bleib dabei und wiederhole es so noch so oft wie es sein muss und ich kann: Die beste Politik ist keine Politik!
    Mehrdemselben zu jeder Zeit für alle Fälle zu praktizieren war noch nie ein Zeichen von Vernunft und damit unabdingbar notwendig Bescheidenheit, sondern eine Kombination von Größenwahn und Feigheit. Aber genau das qualifiziert unsere Gesellschaft für die Energieverschwende und andere Torheiten unter demokratischer Flagge. Manche sehen ja die Kapitäne und natürlich KapitänINNEN und die Mann- äh Frauschaften unter falscher Flagge segeln. Geentert von unheimlichen Geistern, die man gerufen hat und die das Steuer übernommen haben. Entscheidend für das Schiff, Mann und Maus ist jedoch nicht die Fahne sondern noch immer der Kurs.

    „Träum weiter Deutschland“, „Deutschland schafft sich ab“ oder ganz brandheiß „Deutschland von Sinnen“ noch kürzer oder prägnanter als diese Buchtitel offen kritischer und daher „umstrittener“ Nichtfeiglinge kam man den Zustand in dieser Republik nicht auf den Punkt bringen. Vielleicht erscheint einmal in ferner Zukunft ein Historienroman mit dem Titel: Als Deutschand Absurdistan war.

    Chaptcha Saebel, öfters unheimlich wie das passt.

  119. „Windschwache Binnenlandstandorte sollen eine höhere Förderung erhalten.“
    Aha, man trickst die Physik durch höhere Förderung aus! Der Stromertrag einer WKA schwankt in der 3.Potenz mit der Windgeschwindigkeit. Damit wird die Windhöfigkeit zum entscheidenden Kriterium für die Standortwahl (besser wäre es natürlich, die Propeller erst gar nicht aufzusetzen…), was aber nicht so recht in’s politische Kalkül passt, denn jeder will ja sein Windrad haben. Also wird eben eine höhere Förderung gezahlt, dann spielt es keine Rolle dass das Windrad sich eigentlich nie so richtig dreht, es steht eben nur so rum, aber das zählt, die „Energiewende“ muss für alle grünen Schlümpfe sichtbar sein, und wer weiß schon was eine Potenzrechnung ist….

  120. Das alles ist eine direkte Folge der “Merkelmethode“. Diese zeichnet sich dadurch aus, die Entscheidungen in der Politik nur! im Sinne der eigenen Machterhaltung zu tätigen. Es wird alles getan was die kleineren potenziell gefährliche Parteien so auf dem Schirm haben. So war es schließlich eine CDU Regierung die den Wünschen der Grünen nachkam und alle AKW abschaltete. Die Grünen verloren damit den Lebenszweck und logischerweise die Wahl! Momentan lässt man wegen des EEG den Koalitionspartner ins Rennen, der natürlich an der unlösbaren Aufgabe scheitern muss und so wird auch die SPD untergehen!

    Und am Ende? bleibt Mutti komplett alleine übrig und sagt: ..“Die Menschen haben von Politik sowieso keine Ahnung nur Politiker wissen wie Politik geht“.

    ….später dann, beim hinterher-aufräumen des ganzen Schwachsinns, werden es nur die Menschen wissen wie so was geht….

  121. Der Chaos in der Energiewirtschaft trägt eine Name. Ein Staatssekreter Baake heißt er. In die derzeitige Funktion hat ihn berufen der Wirtschaft und Energie Minister S. Gabriel. So weit so gut. Nur die Parteizugehörigkeit von den Herrn Baake ist ein andere Couleur, wie die Groko ist. Er ist ein Grüner. Und so habe ich eine Frage: War die letzte Bundestagwahl für die Katz? Die Wahlverlierer sitzen weiter an der Schaltstellen. Woher eine Groko. Nach meiner Beurteilung musste die Derzeitige Regierung eine Grüne Groko heißen.
    MfG

  122. Der Niedersächsische Ministerpräsident Herr Weil (SPD), sicher KEIN Gegner der „Energiewende“ hatte sich im Vorfeld des Energiegipfels wenigstens noch für eine Senkung der Stromsteuer ausgesprochen. Davon hörte man nach dem Gipfel auch nichts mehr.

    Der absolut schlimmste Windkraftlobbyist unter den Ministerpräsidenten, Herr Albig aus Schleswig-Holstein, hat sich für die Interessen der Windkraftindustrie an Land mächtig ins Zeug gelegt. Wie auch im Text schon dargelegt, ging es ihm und anderen vor allem um die Möglichkeit, an vorhandenen Windkraftanlagen „Repowering“ zuzulaassen, ohne den Deckel des jährlichen 2500MW Zubaus zu verfrühstücken.

    Nach den Worten des dortigen Umwelt- und Energieministers Dr. Habeck (GRÜNE) gibt es in Schleswig-Holstein an Land
    flächenbedingt nämlich keine größere Entwicklungsperspektive für Windkraft mehr – außer durch Repowering.

    Ich empfehle jedem, bei Gelegenheit mal durch Dithmarschen zu fahren. Es ist jetzt schon eine einzige Windkraftanlagenfläche. Wem’s gefällt, na bitte.

    Aber wenigstens die gesetzlich vorgeschriebene Förderung eines solchen Unfugs sollte komplett unterbleiben.

    EEG abschaffen!

    Privilegierung von „Regenerativen“ im Außenbereich von Gemeinden abschaffen!

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