Die Sonne bringt es an den Tag – Was die Erdtemperaturen wirklich bestimmt

von Raimund Leistenschneider
Verzweifelt versuchen die Aktivisten der globalen Erwärmung, allen voran das IPCC und deren angeschlossenen Institute/Wissenschaftler eine Theorie zu retten, die von Beginn an nicht den Anspruch erfüllen konnte, für den sie benutzt wurde, weil ihr weitgehend die physikalischen Grundlagen fehlen und, ihr die Realität hartnäckig die Gefolgschaft verweigert. Die realen Temperaturen wollen einfach nicht den Vorgaben der Treibhauspostulate folgen. So wird es weltweit seit 15 Jahren kälter. Die Wintertemperaturen in Deutschland bereits seit fast 30 Jahren (EIKE berichtete hier und hier hier ). An dieser Tatsache können auch manipulatorische Tricks, wie die Änderung der Messwertzeiten, sowie die Verlagerung der Messstationen, Zusehens in Wärmeinseln, wie Flughäfen und/oder städtische Gebiete, nichts ändern. Sie verschleiern lediglich die längst begonnene Abkühlung, die anhand der solaren Parameter (Kowatsch, Kämpfe, Leistenschneider berichteten auf EIKE) für die nächsten 60 – 70 Jahre anhalten wird. Nur Personenkreise, die blind sind für Realitäten und/oder an der Hype bestens verdienen, halten eine Fahne hoch, die längst ausgedient hat. So wundert es nicht, dass deutsche Journalisten, einmal mehr, auf die Kassandrarufe der Klimaaktivisten hereingefallen sind und schreiben „Ende des Temperatur-Stillstands? Fataler Wärmeschub: El Niño könnte das Weltklima auf den Kopf stellen. Deutsche Forscher prognostizieren, dass noch in diesem Jahr ein El Niño einsetzen könnte. Damit hätte die Stagnation der Klima-Erwärmung wahrscheinlich ein Ende. Die Folgen für die Erde wären katastrophal.“ Dieser Bericht wird wissenschaftliche Klarheit bringen und zeigen, was es damit auf sich hat.


Teil 1: Der Temperaturgang der letzten 35 Jahre – Was ihn steuert

Teil 2: 2014, ein El Niño-Jahr (?) – El Niño und seine solaren Auslöser über die letzten 1.000 Jahre

Teil 3: Warum und wie El Niño das Wettergeschehen in Europa und Nordamerika steuert

 

Abb.1, Quelle: Josef Kowatsch, Datenquelle: DWD, zeigt, dass auch der vergangene milde Winter nichts daran ändert, dass seit gut einem viertel Jahrhundert die Wintertemperaturen deutlich zurückgehen.

Überblick

Im 1. Teil erfahren Sie, was die Erdmitteltemperaturen, wie sie z.B. im HadCRUT oder UAH veröffentlicht werden, steuert. Anhand von Belegen wird exakt aufgezeigt, wie die Erdmitteltemperaturen von El Niño-Ereignissen und diese wiederum von der variablen Sonne gesteuert werden. Das Wetter- und Klimageschehen damit vollständig von natürlichen Ursachen, der Aktivität unseres Zentralgestirns abhängt. Zur Erklärung des Wetters und seiner statistischen Größe, des Klimas, reicht allein die variable Sonne. Es wird gezeigt, dass, wie IPCC und Unterstützer gerne verlauten, es keine Abkopplung der Erd(mittel)temperaturen von der Sonnenaktivität gibt, sondern bewiesen, dass beide in exakter Weise zusammenhängen und synchron verlaufen, bis in die heutige Zeit. Zum Verständnis der Zusammenhänge wird zu Beginn die Wetteranomalie El Niño kurz erläutert und ihre globalen Auswirkungen gezeigt. Anschließend der Beweis geführt, dass ausschließlich solare Aktivität einen El Niño auslöst und somit das Wettergeschehen moderiert und wann der El Niño dabei ausgelöst wird.

Im 2. Teil werden die im Teil 1 gefundenen Korrelationen mit den Daten der letzten 140 Jahre abgeglichen und dadurch gezeigt, dass auch für diesen Zeitraum die gefundenen Beziehungen und Zusammenhänge bestehen. Darüber hinaus wird ein El Niño-Datenabgleich für die letzten 1.000 Jahre mit dem Hauptsonnenzyklus vorgenommen. Es wird gezeigt, dass immer dann ein El Niño-Ereignis stattfindet, wenn der Hauptsonnenzyklus in seiner Aktivität (nach seinem Aktivitätsminimum) wieder zu steigen beginnt. Anhand der Theorie des Autors wird anschließend dargelegt, dass Ende 2014 ein El Niño vorliegen wird, der zu Beginn 2015 sein Maximum (stärkste Ausprägung) erreicht.

Teil 3 zeigt, wie die Sonne ihre Energie auf die irdischen Wettersysteme einprägt. Die physikalischen Grundlagen dargelegt, über die die Auswirkungen von El Niño-Ereignissen global wirken und wie das Wettergeschehen (über die NAO) in Europa und Nordamerika diesen Parametern folgt.

Teil 1

Wer die Zeilen zu Beginn aufmerksam lass, wird feststellen, dass sich die Wissenschaftler und ihre Schreiberlinge geschickt ein Hintertürchen aufgelassen haben. So ist zu lesen „wahrscheinlich“. Nun, Wissenschaft ist die Lehre der Exaktheit. Wissenschaft ist sich sicher, bzw. stellt Thesen/Theorien auf, die dann an der Realität zu messen sind und ändern, sollte die Realität nicht im Einklang mit der Theorie stehen, die Theorie und versucht nicht, die Realität zu ändern (zu manipulieren), um die Theorie zu retten. Insofern zeigt dieses unscheinbar, eingefügte Wort, was es mit der Aussage auf sich hat, sie basiert auf Vermutungen, wie übrigens die gesamte Treibhaustheorie und hat demnach nichts mit Wissenschaft, sondern allenfalls etwas mit Pseudowissenschaft zu tun, wie sich so treffend der Physik-Nobelpreisträger, Ivar Giaever, ausdrückte.

Was verbirgt sich hinter El Niño? Eine kurze Erläuterung:

El Niño, ein in der Wissenschaft immer noch rätselhaftes Phänomen, dass scheinbar aus heiterem Himmel eintrifft  und natürlich ebenfalls schon versucht wurde, von der Treibhausaktivisten für ihre Zwecke zu missbrauchen. Es gäbe eine Zunahme dieser Ereignisse und deren Stärke. Bereits der EIKE-Artikel von Herrn Lüning zeigt, dass beides nicht zutrifft (http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/katastrophaler-focus-artikel-stellt-die-klimawissenschaften-auf-den-kopf-folgen-fuer-den-serioesen-wissenschaftsjournalismus-sind-fatal/). Aber, steht in 2014 wirklich ein El Niño an? Um die Antwort vorwegzunehmen: Anhand der wissenschaftlichen Untersuchungen des Autors, Ja! Er hat dies bereits in 01/2011 und 09/2011 auf EIKE veröffentlicht und gezeigt, warum. Seine Theorie erklärt nicht nur das Eintreten von El Niños, sondern auch dessen globale Auswirkungen, die bis in die Polarzelle reichen. So hat Prof. Brönnimann (ETH) nachgewiesen (”Extreme climate of the global troposphere and stratosphere in 1940–42 related to El Niño”, Nature 431, 971-974, 21. Oktober 2004), dass in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts über mehrere Jahre eine ungewöhnlich hohe Temperaturschwankung vorlag, die auf El Niño-Ereignissen beruhte. Aus alten meteorologischen Messdaten konnte er die atmosphärischen Verhältnisse auf der Nordhalbkugel zu Beginn der 1940er Jahre rekonstruieren. Dass El Niño-Ereignisse nicht regional, auf die Hadley-Zelle begrenzt sind, zeigt Abb.2.

 

Abb.2 El Niño-Ereignisse haben Auswirkungen auf die Großwetterlagen weltweit (Quelle: South Carolina State Climatology Office). Die als ENSO (El Niño und Südliche Oszillation) benannte natürliche Schwingung hat über den pazifischen Raum Auswirkungen auf die Globaltemperaturen, Nord- und Südamerikas, Afrikas und Europas. Das El Niño-Ereignis betrifft somit nicht nur den pazifischen Raum, sondern weltweit sind einschneidende Folgen bemerkbar, so z.B. in Afrika. Dort machen im Süden des Landes starke Dürreperioden den Menschen zu schaffen. In Somalia hingegen werden ganze Dörfer von sintflutartigen Regenfällen weggespült.

Dabei sind die Passatwinde der Motor der El Niño-Ereignisse. Die Passatwinde verlaufen aufgrund der Corioliskraft gegen Westen über den tropischen Pazifik. Der Temperaturgradient ist im Westen ca. 10°C höher. Durch die dort aufsteigende Luft kondensiert das darin enthaltene Wasser und fällt als Regen nieder. Der Ostpazifik ist dagegen relativ trocken. Die Passatwinde befördern kühles Oberflächenwasser von der südamerikanischen Küste nach Westen. Durch die Verschiebung der Wassermassen entsteht ein Kreislauf. Dem in Südostasien ankommenden, inzwischen erwärmten Oberflächenwasser weicht kaltes Wasser in genau umgekehrter Richtung aus. So bewegt sich kaltes, nährstoffreiches Wasser, welches sich wegen seiner größeren Dichte in tieferen Regionen des Pazifiks befindet, von Westen nach Osten. Die Winde im Hochdruckgebiet treiben den Humboldtstrom an, der entlang eines Tiefseegrabens fließt und kaltes Wasser aus der Antarktis an die Westküste Südamerikas bringt. Vor Südamerikas Westküste gelangt dieses Wasser in den Auftriebsgebieten an die Oberfläche. Deshalb befindet sich dort der kalte und nährstoffreiche Humboldtstrom (Abb.3 links).

 

Abb.3: Zu sehen ist die Wärmeverteilung der marinen Strömungen. Die Abbildung zeigt die Abweichung der Meeresoberflächentemperatur vom Durchschnitt (in °C) in einem „Normaljahr“, links und in einem „El Niño-Jahr“, rechte Abbildung. Quelle: povworld.de/michariser/de/elnino4.shtml

Bei El Niño kehrt sich das o.g. eingestellte Förderband um (siehe Abb.4, rechts), weil die Passatwinde aufgrund einer Änderung in der südlichen Oszillation (SOI) erschlaffen, wodurch es zu einem Niedergang der Ökosysteme kommt, da kaltes und nährstoffreiches Wasser nicht nachgeliefert wird. Das Druckgefälle zwischen dem Hoch vor der Westküste Südamerikas und dem Tief über Indonesien ist aufgrund der Änderung der SOI gering, wodurch die Luftströmung aus dem Hoch zum Tief erschlafft und die Passatwinde abflauen. Die Passatwinde verbleiben nun im zentralen und westlichen Pazifik, was zu einem Zusammenbruch des Temperaturgradienten im Ostpazifik führt. Im Süden der USA und Peru treten dann starke Regenfälle und Überschwemmungen auf. In Australien herrscht dagegen Trockenheit.

Die Klimaanomalie bekam ihren Namen von den stark betroffenen peruanischen Fischern (die Fischschwärme verschwinden, weil der Nachschub von nährstoffreichem Wasser ausbleibt), welche sie als erste wahrgenommen haben. Sie nannten das Klimaphänomen in sarkastischer Weise "El Niño", was auf Spanisch "Christkind" oder "Knabe" bedeutet, da sie die Auswirkungen von El Niño um die Weihnachtszeit wahrgenommen haben.

 

Abb.4: Wasserkreislauf „normal“ und bei El Niño (rechts), Quelle: (www.elnino.info).

Die Verlagerung der atmosphärischen und marinen Wärme nach Osten stört die globale Luftzirkulation, was wiederum zu Wetteränderungen in weit entfernten Gebieten führt. Ein Parameter für El Niño (und La Niña, seinem Gegenpart) ist die ENSO (El Niño Southern Oscillation), die die Abweichungen der Oberflächentemperatur im El Niño-Meeresgebiet angibt.

 

Abb.5 zeigt die ENSO (El Niño Southern Oscillation-Index) und darin die sich abwechselnden El Niño (rot) und La Niña-Ereignisse (blau) von 1950 – 2010, Quelle: NOAA

Wissenschaftler aus Australien und Neuseeland (Prof. Robert M. Carter et al. von der James Cook University in Australien) haben in ihren Untersuchungen den Zusammenhang zwischen der ENSO-Schwingung (El Niño/Southern Oszillation) und dem Weltklima aufgezeigt. Sie veröffentlichten ihre Studie, die auf gut erfassten Messdaten der vergangenen 50 Jahre zurückgriff, im "Journal of Geophysical Research". Ihr Ergebnis: Je stärker der jeweilige El Niño war, desto deutlicher stieg in der Folge die globale Temperatur an.

Die Forscher geben an, dass ca. 70% der zuletzt beobachteten Erwärmung auf die El Niño-Tätigkeit zurückzuführen ist. Es habe sich gezeigt, dass etwa 6 Monate nach einem El Niño-Ereignis die globalen Temperaturen, je nach Stärke des El Niño anstiegen. Blieben dagegen El Niño-Ereignisse über längere Zeit aus, soll dies zu einem globalen Rückgang der Temperaturen geführt haben. Die folgenden Abbildungen geben den Zusammenhang wieder.

 

Abb.6 links zeigt den SOI (dunkle Linie) und die GTTA (Global Tropospheric Temperature Anomalies, helle Linie). Deutlich sind die Einflüsse der starken Vulkaneruptionen des El Cichon und Pinatubo zu erkennen, durch die die Globaltemperaturen zeitweise zurückgingen. Bereits hier ist deutlich zu erkennen, dass außerhalb der Vulkanereignisse eine hohe Korrelation gegeben ist. In der rechten Abbildung sind diese Einflüsse bereinigt. Quelle: McLean, de Freitas, Carter, ”Influence of the Southern Oscillation on tropospheric temperature”, Journal of Geophysical Research Atmospheres

Die Forscher gehen weitgehend von natürlichen Ursachen der globalen Temperaturtrends aus. In den Klimamodellen sei dies nicht berücksichtigt. Ein Grund mehr, warum Klimamodelle nicht die Realität abbilden, wie die Globaltemperaturen und die Deutschlandtemperaturen seit langem belegen.

Soweit der kleine Exkurs zu El Niño und den exemplarisch gezeigten El Niño-Forschungsergebnissen. Aber was löst einen El Niño aus und vor allem, wann und wie wird dies auf die irdischen Wettergeschehnisse eingeprägt, die, wie wir gesehen haben, sich nicht nur auf die Hadley-Zelle beschränken, sondern darüber hinaus Auswirkungen auf die Ferrel- und Polarzelle haben. Der Reihe nach.

Durch was werden El Niño-Ereignisse ausgelöst?

Der Autor hat hierzu anhand von Auswertungen solarer Parameter eine eindeutige Korrelation gefunden und anhand dessen, eine ganzheitliche Theorie zur Beantwortung der o.g. Fragen entworfen. Erstmals veröffentlicht auf EIKE am 24.01.2011 “La Niña und El Niño, was sich dahinter verbirgt und was sie, wann auslöst – Die Sonne ist an allem schuld“ und dann in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe “Dynamisches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“ (Teil 1) in 09/2011. Inwieweit seine Theorie stimmig ist, muss sich natürlich, wie alle Theorien in der Wissenschaft, mit der Realität messen. Hier unterscheiden sich übrigens die Wissenschaftler von EIKE grundlegend von den Wissenschaftlern des IPCC oder ihrer nahen Institute. Während diese ihre Theorien nicht an der Realität spiegeln und ihre Richtigkeit davon abhängig machen, wie dies in der Wissenschaft üblich ist, versuchen sie, die Realität zurechtzubiegen, wenn diese nicht mit ihren Theorien in Einklang stehen, schlimmer noch, generieren sie munter weiter die aberwitzigsten Thesen über verbleibende Wärme, katastrophalem Meeresspiegelanstieg, u.s.w., stellen wir von EIKE uns der Realität und machen die Theorie von der Wirklichkeit abhängig und nicht umgekehrt. Das letztere nennt sich Wissenschaft, dass Erstere, dass Vorgehen des IPCC und ihrer Institute, Pseudowissenschaft. Anhand der Theorie des Autors muss Ende dieses Jahres ein El Niño-Ereignis eintreffen, ansonsten ist seine Theorie nicht stimmig und nicht die Realität! Insofern freut es natürlich den Autor, wenn jetzt unabhängig von ihm, deutsche Wissenschaftler, die Physiker Armin Bunde und Josef Ludescher von der Universität Gießen anhand ihrer Studie (veröffentlicht im US-Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“) auch zu dem Schluss kommen, dass Ende diesen Jahres ein El Niño-Ereignis eintreten soll.

Die Wissenschaftler bei EIKE sind sich darüber einig, dass der maßgebliche Anteil der realen Erwärmung im 20. Jahrhundert auf natürliche Ursachen und somit auf die solare Aktivität, dem einzigen Energielieferanten (die 0,02% aus dem Erdinnern sind hier vernachlässigbar) zurückzuführen ist. Daher liegt es nahe, die El Niño-Ereignisse mit der variablen Sonne in Bezug zu setzen.

Bevor der Autor hier näher eingeht, möchte er zeigen, wie die globalen Mitteltemperaturen von El Niño-Ereignissen abhängen, wie dies auch das o.g. Forscherteam um Prof. Robert M. Carter herausfand. Anfangs wurde bereits gezeigt, dass El Niño-Ereignisse weltweiten Einfluss auf die Wettersysteme ausüben.

 

Abb.7 oben zeigt die Temperaturdatenreihe seit Beginn der Satellitenmessungen (1979). Die kleine Abbildung zeigt die atmosphärische CO2-Entwicklung nach Mauna Loa. Die Abbildung darunter die El Niño-Anomalien (El Niño 3.4) der Wasseroberflächentemperaturen. Jede globale Temperaturspitze in den letzten 30 Jahren fällt mit einem El Niño-Ereignis exakt zusammen und das bei 8 Ereignissen im Betrachtungszeitraum (grüne Pfeile und Blockpfeil). Die schwarzen Linien dienen zur zeitlichen Justierung der Datenreihen.

Die Messdaten belegen in eindrucksvoller Weise, dass die globalen Temperaturen natürlichen Schwankungen, den El Niño-Ereignissen unmittelbar folgen. Mit CO2 oder einer angeblichen anthropogenen Erwärmung hat dies rein gar nichts zu tun, wie die kleine Abbildung belegt.

 

Abb.8 zeigt die El Niño-Gebiete.

Abb. 7 belegt, dass El Niño-Ereignisse die klimatischen Bedingungen weltweit beeinflussen und die Erdtemperaturen global moderieren. Aktuelle Untersuchungen des MPI für Meteorologie und der University of Cambridge, “Central Pacific El Niño, the “subtropical bridge,” and Eurasian climate“ (Journal of Geophysical Research, Vol. 117, D01102, 10 PP., 2012) und Prof. Malberg, Leiter Institut für Meteorologie der Humboldt Universität (erschienen in der Berliner Wetterkarte e.V. am 31.01.2012), bestätigen ebenfalls den dominanten globalen Einfluss von El Niño-Ereignissen auf die Erdtemperaturen und damit auf unser Wettergeschehen.

Mit einer Vielzahl von Untersuchungen wurde versucht, El Niño, bzw. La Niña mit der Sonnenaktivität zu koppeln (um eine bessere Vorhersage zu erzielen), bzw. dem CO2-Anstieg zuzuordnen, um einen anthropogenen Einfluss zu beweisen. Zur Korrelation wird dabei die Sonnenfleckenzahl oder die Strahlungsintensität herangezogen (“How will Earth’s surface temperature change in future decades?“, Judith L. Lean, David H. Rind, Geophysical Research Letters, Vol. 36), was zu keinem brauchbarem Ergebnis führt. Die Sonnenfleckenzahl ist z.B. als Proxy dann erste Wahl, wenn Vergleiche zu früheren Jahrhunderten durchgeführt werden, da ab dem 17 Jahrhundert verlässliche Beobachtungsdaten vorliegen. Die Sonnenfleckenzahl gibt jedoch nur annähernd die reale Sonnenaktivität wieder, wie der Autor in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe nachweisen konnte. Ein weiterer Parameter ist der sog. TSI (Total Solare Irradiance). Dieser deckt jedoch nur einen eingeschränkten Teilbereich des solaren Energiespektrums ab, den Bereich zwischen 200nm und 2.000nm, von “Total“ kann also keine Rede sein.

Wie der Autor in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe .“Dynamisches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels zeigte, eignet sich besser zur Bewertung der solaren Aktivität die magnetische Aktivität der Sonne. Seit dem Satellitenzeitalter stehen noch weitere Parameter zur Verfügung, die von der Erde aus nicht beobachtbar sind, die jedoch die ganzheitliche magnetische Aktivität besser erfassen. Ein bedeutsamer Parameter ist die Korona der Sonne. Wie Abb.8 zeigt, „springt“ die Koronatemperatur scheinbar unvermittelt auf annähernd ihren doppelten Temperaturwert. Dies ist dann, wenn die Aktivität der Korona zunimmt.

 

Abb.9, Quelle: http://rst.gsfc.nasa.gov/Sect20/A5a.htm

Anmerkung:

Dabei handelt es sich also nicht um neue physikalische Prozesse in, bzw. auf der Sonne, die die Korona heizen, sondern bestehende Heizprozesse der Korona (Nano-Flares, Alvén-Wellen) werden verstärkt, wodurch in der Gesamtheit der solaren Fläche (Gebiete) die Koronatemperatur auf ihren nahezu doppelten Wert (im Vergleich zu „inaktiven“ Zonen) angehoben wird, der vorher in der Fläche herrschte. Darunter ist die integrale Zunahme der Koronaaktivität über der Fläche zu verstehen, die einen neuen solaren Zyklus deutlich exakter anzeigt, wie dies gegenwärtig durch den Wechsel in der Fleckenpolarität geschieht. Ein neuer solarer Zyklus kündigt sich nach Ansicht des Autors zuerst auf kleinen Skalen an und dann erst auf großen (Sonnenflecken). Hat nun dieser „Sprung“ in den Koronatemperaturen Einfluss auf das irdische Wetter und hier insbesondere auf El Niño/La Niña-Ereignisse? Hierzu werden die El Niño-Ereignisse in Relation gesetzt.

Da die Korona der Teil der Sonne ist, die (über den Sonnenwind) direkten Kontakt zur Erdatmosphäre hat, liegt es nahe, deren Aktivität mit El Niño-Ereignissen in Relation zu setzen (Abb.10).

 

Abb.10: Die Zeitreihe oben zeigt den El Niño 3.4, der z.B. von der NOAA zur Betrachtung von El Niño-/La Niña-Ereignissen herangezogen wird. Die mittlere Zeitreihe die solare Aktivität nach Angaben der PMOD (Physikalisch-Meteorologisches Observatorium Davos) und die untere Datenreihe die Koronatemperatur. Die blauen Linien dienen zur Zeitausrichtung der Zeitreihen, die rote Linie zeigt die integrale Zunahme der Koronatemperatur von 1 Million auf annähernd 2 Millionen Kelvin. Das blaue Rechteck die verstrichene Zeit vom Sonnenminimum, welches von der PMOD durch einen senkrechten Strich gekennzeichnet ist und das rote Rechteck die Zeitspanne von der Zunahme der Koronatemperatur in der Fläche bis zum ElNiño-Maximum.

Nun lässt sich anhand einer Datenbeziehung kein Korrelationsbeweis führen. Daher sollen alle El Niño-Ereignisse in der Datenreihe El Niño 3.4 auf Korrelation zur solaren Aktivität überprüft werden. Der Zeitpunkt ab 1981 ist daher so interessant, da von den Vertretern der CO2-basierten Erwärmung die Aussage gemacht wird, dass bis ca. 1980 Sonnenaktivität und Temperatur synchron laufen, ab 1980 sich die Temperatur jedoch von der solaren Aktivität abkoppeln würde und dies auf den Austrag von Treibhausgasen zurückzuführen sei. Wir werden sehen, ob dem so ist.

Abb.11: Da, wie bereits geschildert, Beobachtungsdaten über die Korona nur vom Weltraum aus möglich sind und Daten nur für den Zeitraum 1991 – 2007 vorliegen, wird die weitere Datenreihe rekonstruiert, wobei die Zeitabstände sowohl beim Koronaminimum (grüne Rechtecke), als beim Zyklusbeginn Schwabe-Zyklus zum Anstieg Koronatemperatur (kleine blaue Rechtecke) jeweils gleich gehalten werden und dann geprüft wird, inwieweit eine El-Niño-Beziehung zur Korona besteht. Die Abbildung zeigt, dass nach jeder integralen Zunahme der Koronatemperatur ein El Niño ausgelöst wird (rote Rechtecke) und zwar innerhalb eines festen Zeitraumes und weiter, nach ca. 11 Monaten der El Niño sein Maximum erreicht, voll ausgeprägt ist.

Abb.12 bringt den El Niño 3.4, der für die Entwicklung der Erdtemperaturen steht (siehe Abb.7) und den Total Flux, den TSI und die Korona in Relation zueinander.

Abb.12 zeigt nochmals die Erkenntnisse der bisherigen Untersuchungen und darüber hinaus die magnetische solare Aktivität (zweite Datenreihe von oben, Quelle: Max Planck Gesellschaft http://www.mps.mpg.de/projects/solar-mhd/research_new.html). Wie unschwer festzustellen, wird nach jedem magnetischen Maximum im Schwabe-Zyklus ebenfalls ein El Niño-Ereignis ausgelöst. Auch hier wird das Maximum im El Niño-Ereignis nach einer exakt festen Zeitspanne erreicht (graue Rechtecke).

Bleibt noch die Frage zu beantworten, was die grün und rot umrundeten schwächeren El Niño-Ereignisse auslöst. Die Antwort für das rot-umrundete in 2005 lässt der Autor die NASA und zwar deren Sonnenforscher David Hathaway vom September 2005 geben: Das Solare Minimum explodiert – Das Solare Minimum sieht seltsamerweise aus wie ein solares Maximum“. In 2005 war das Maximum im 36-jährigen Brückner-Zyklus der Sonne, der die Temperaturen maßgeblich beeinflusst. Siehe hierzu die Arbeit des Autors http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/arktische-sommereisschmelze-2012-menetekel-oder-nuechterne-wissenschaft/ (dort die Abb.15 und 16). Die Antwort für die grün umrundeten gibt bereits die Datenreihe von der Max Planck Gesellschaft und zwar die grüne Datenreihe, die das magnetische Polarfeld der Sonne zeigt. Der Autor möchte dies anhand der Sonnenwindaktivität weiter belegen.

 

Abb.13 zeigt den 27-Tage-Durchschnitt der Sonnenwindgeschwindigkeit in 100 km/s (Ausschnitt), Quelle: (http://www.leif.org/research/files.htm). Blau, rekonstruiert, rot, direkt gemessene Werte. Der schnelle Sonnenwind kommt entweder aus dem Nonaxisymmetric Open Flux, dort von starker solarer magnetischer Aktivität (z.B. Koronale Massenauswürfe, Coronal Mass Ejections (CME) oder aus den polaren Löchern der Sonne (siehe die genannte 8-teilige EIKE-Reihe). Deren Aktivität wird durch das Polarfeld der Sonne (grüne Datenreihe von der Max Planck Gesellschaft) bestimmt. Werden nun die oben grün umrundeten Spitzen (starke magnetische Aktivität des Polarfeldes der Sonne) mit den grün-umrundeten Spitzen in der El Niño-Datenreihe verglichen, so ist Übereinstimmung festzustellen.

Das Max Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) nennt diese Aktivität, Coronal Hole associated storms (“Physikalische Grundlagen des Weltraumwetters – Der Sonnenwind“) Abb.14.

 

Abb.14 zeigt die solare magnetische Aktivität im Zeitraum von 1930 – 2000 (Quelle: MPS).

Ergebnis:

Somit ist bisher festzuhalten, dass El Niño-Ereignisse durch drei solare Ereignisse unmittelbar ausgelöst werden:

1) Der Zunahme der Koronatemperatur in der Fläche, wenn deren Temperatur auf den doppelten Wert in der Fläche ansteigt.

2) Nach jedem Maximum im magnetischen solaren Zyklus.

3) Das Polarfeld der Sonne (schwache El Niño).

4) Der Temperaturgang der letzten 30 Jahre folgt exakt der Sonnenaktivität. Von einer Abkopplung kann keine Rede sein!

Die Messdaten und die Untersuchungen belegen in eindrucksvoller Weise, dass die globalen Temperaturen natürlichen Schwankungen, den El Niño-Ereignissen und der solaren Aktivität unmittelbar folgen. Mit CO2 oder einer angeblichen anthropogenen Erwärmung hat dies nichts zu tun. Mit dem vorliegenden Nachweis, dass alle El Niño-Ereignisse im Betrachtungszeitraum durch die solare Aktivität unmittelbar ausgelöst werden und der globale gemittelte Temperaturgang diesen Ereignissen unmittelbar folgt, ist der wissenschaftliche Beweis erbracht, dass die Erwärmung (und Abkühlung seit Beginn dieses Jahrhunderts) einzig auf die Sonne zurückzuführen ist. Eine Korrelation zu Treibhausgasen wie CO2 ist nicht zu finden, siehe Kämpfe, Kowatsch, Leistenschneider (http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/klimawandel-in-deutschland-real-sinken-seit-25-jahren-die-temperaturen/).

Abb.14b zu Kommentar #11:

Abb.14b  zeigt den Einfluss der QBO und des Schwabe-Zyklus auf die Winterzirkulation der Stratosphäre. Darunter die QBO im Zeitraum von 1987 – 2005. Deutlich ist ihre zweijährige Schwingung zu sehen. Jeweils vor einem solaren Maximum (1991 und 2001) ist ihre Phase länger ausgeprägt. 

Teil 2 in Kürze

Raimund Leistenschneider – EIKE

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30 Kommentar(e)

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1

#29: Verehrter Herr H.Urbahn, nicht so streng zu unserem Chemiker,
denn die Aussage ist doch identisch!
je höher der Druck, desto mehr Gas geht in Lösung.
Je niedriger der Druck, desto niedriger die Löslichkeit bzw. Existenz als Flüssigkeit.
Und da das Volumen von Gasen ebenso sehr stark vom Druck abhängt, kommt es bei plötzlichem Druckabfall zu einer explosionsartigen Ausdehnung, die man auch Verdampfung von Flüssigkeit nennen kann.
Da der (fettfreie) Mensch zu über 70 % aus Wasser besteht, ein Relikt der Entstehung von Leben im Meer,
ist er im Vakuum nicht lebensfähig.
Das trifft auch für eine Bakterie zu.

mfG

2

#26 Sehr geehrter Herr Dr. Stehlik,
ihre Aussage, daß das Meiste eines Menschen, wenn er dem Vakuum des Weltalls ausgesetzt ist,vedampft, ist falsch. Ein solcher Mensch erfährt eine sogenannte dekompressive Explosion, d. h. sein Gewebe zerreißt wie z. B. seine Lungen, da in seinem Körper überall noch ein Druck von 1 bar herrscht. Dieser Fall ist ja schon einmal tragischer Weise bei russischen Kosmonauten eingetreten. Ihr Raumkapsel wurde bei der Rückkehr zur Erde undicht und die Kosmonauten trugen Raumanzüge.
MfG

3

Herr Stehlik,

"Nein, er stirbt sofort, weil das Meiste seines Körpers wegen des Druckabfalls sofort verdampft."

Ich verdampfe gleich auch vor lachen! 1 bar Druckabfall fuerht wahrlich nicht zum sofortigen Verdampfen des Koerpers, welches B movie haben Sie sich denn reingezogen?

4

#25 und #26

Wir wissen doch, dass Vakuum der best-mögliche Isolator ist, wegen seiner Wärmeleitung von 0!!!
Das ist wirklich so, der Mensch ist hier nicht mehr in der Lage, wie z.B. in einer 20°C warmen Wohnung, seine permanente Wärmeproduktion los zu werden. Dafür reicht das bischen Wärmestrahlung NICHT!
Wie Herr Dr. Stehlik völlig richtig sagt, ist neben der notwendigen permanenten O2-Zufuhr (Atmung) der Druckabfall der mit Abstand wichtigste Grund für den erforderlichen Raumanzug, um im Vakuum zu überleben
schon ein Verkehrsflugzeug benötigt ab ca. 2500 m Höhe eine Druckkabine.
Daneben ist außerhalb des Erdschattens ein gewisser Strahlenschutz erforderlich (gefährliche kurzwellige Strahlung).
Jedenfalls erhitzt sich der Astronaut in seinem Raumanzug so stark, dass er gekühlt werden muss, was auch mit Wasserverdampfen im Kreislauf realisiert wird.

mfG

5
Dr. Gerhard Stehlik

#25: Hofmann,M sagt am Dienstag, 01.04.2014, 12:49:
"Ein Mensch würde ohne Schutzanzug sofort erfrieren. Von CO2 weit und breit nichts zu sehen in diesen weiten RAUM des All.“

Warum sollte ein Mensch im Weltall sofort erfrieren? Er stirbt doch auch nicht sofort in einer Sauna von 100°C und mehr!

Nein, er stirbt sofort, weil das Meiste seines Körpers wegen des Druckabfalls sofort verdampft.

Sie haben einfach keine Ahnung und rauben mir mit Ihrem dummen Zeug meine Zeit!

6

@ Dr. Gerhard Stehlik #24

Und warum ist es im Welt-RAUM so kalt?
Ein Mensch würde ohne Schutzanzug sofort erfrieren. Von CO2 weit und breit nichts zu sehen in diesen weiten RAUM des All.
Aus Sicht der Sonne müssten doch die Planeten des Sonnensystem Energieverwerter/Umwandler (Licht,Wärme,Strom) bzw. Reflektoren und auch Kurzzeitspeicher (Wasser/Boden) sein.
Alles Leben geht von der Sonne aus. Und das Klima (Wandel) auf der Erde ermöglicht uns erst diese Vielfalt und dieses "Paradies".
Das CO2 ist und bleibt ein wichiter Bestandteil unserer Lebensvielfalt. Das CO2 ist und bleibt KEIN Klima Steuerungs Faktor.
Weder Warm, noch Kalt!

7
Dr. Gerhard Stehlik

Heiliger Simplicius!
So wie die Erdoberfläche und der Ozean, nicht aber die Atmosphäre „Vermittler“ der Sonnenenergie sind, weil nur sie die „Strahlung“ der Sonne aufnehmen können, nicht aber die Atmosphäre, so können nur IR-aktive, nicht aber IR-inaktive Gase Wärmestrahlung ins All senden und die Energie, die die Sonne reinschafft wieder rausschaffen, sonst wäre hier Sonnentemperatur nach Milliarden Jahren nur Sonne!
Die Erdoberfläche strahlt kaum (9% der Sonnenstrahlung laut NASA, nicht laut Stehlik!) ins Weltall, weil sie viel effizienter als durch Strahlung durch das Aufsteigen warmer Materie gekühlt wird. Erst die Atmosphäre strahlt (91%) ins Weltall ab dank H2O Gas, vor allem aber dank CO2 Gas.

Manche Leute sollten weniger schreiben und dafür mal mehr lesen!

8

@ Dr. Gerhard Stehlik #21
Wusste gar nicht, dass das Weltall aus CO2 besteht...
Ich habe bis jetzt immer gedacht, dass Weltall sei ein luftleerer/gasleerer Raum (Vakuum)?

9

@Raimund Leistenschneider #16
Danke für ihre Erläuterung.
Dann lassen Sie uns das mal so sagen....Die
Erde hält unser Leben AUF der Erdeoberfläche von INNEN heraus am Leben mit ihrer Wärme vom Erdkern.
Beispiel Tiefsee....Kein Sonnenlicht aber vulkanische Aktivitäten (Schwarze Raucher) und es ward Leben.
Energie, Wärme, CO2, Nährstoffe usw. ALLES für ein Leben vorhanden, rund um diese Black Smokers.

10
Dr. Gerhard Stehlik

#15: Hofmann,M sagt am Freitag, 28.03.2014, 08:50:
"Zum Thema CO2-Treibhaus (Klimawandel/Erwärmung) könnte vielleicht auch dieser Sachverhalt (Anmerkung: Geothermie) endlich zur Abschaffung (Eindämmung) dieser unsäglichen CO2-Treibhaus Hysterie führen...“
Aus Wikipedia werden dazu folgende Begriffe zitiert:
Eigenwärme des Erdkörpers, Restwärme, gravitative Energie, radioaktive Zerfallsprozesse, Gezeitenkräfte, Wärme, Erdwärme aus radioaktivem Zerfall, Sonneneinstrahlung, Wärmekontakt mit der Luft, Temperatur im inneren Erdkern, Geothermische Tiefenstufe, Vulkangebiete, geothermische Anomalie.
Solange der Begriff –272°C Weltall - aus welchen Gründen heraus auch immer – nicht auftaucht, wird über CO2 nur betrogen!
CO2 ist der entscheidende „Kältevermittler“ des Weltalls!
Dr. Gerhard Stehlik

11
Sabrina Schwanczar

@ #19: Ebel sagt:
am Sonntag, 30.03.2014, 10:37

"Auch die Ursache der Konvektion als Folge des Treibhauseffektes steht schon bei Fourier 1824 (Ich wußte nicht, daß Fourier schon 1824 IPCC-Mitglied war)"

Bei mir steht das nicht.

Bei mir steht, dass die Dichte, also die Masse je Volumen bei der Erwärmung von Gasen abnimmt und diese erwärmten Gase sommit von kälterer Luft nach oben verdrängt werden.

Aber ich habe auch nur einen ingenieurwissenschaftlichen Abschluss. Da ist es ja dann nicht so schlimm, wenn das, was sich unsereins ausdenkt nicht funktioniert.

Fernseher, dunkel:

- Aber er funktioniert doch
- Alle Wissenschaftler, die unsere Meinung haben sagen dass.
- Er funktioniert bereits heute, man sieht es nur nicht.
- Es lässt sich auch nicht messen, jedenfalls nicht lokal.
- Global aber funktioniert er.
- Fernseher sind eben träge, aber langfristig - in sagen wir mal 100 Jahren - dann wird man etwas sehen.

Amen

12

@ #16: Raimund Leistenschneider sagt am Freitag, 28.03.2014, 20:18
"doch trägt diese Energie auf der Erdoberfläche nur 0,02% der Gesamtenergiemenge. Der übrige Teil erhält die Erde, also 99,98% von der Sonne."

Das ist alles schon lange bekannt, wie z.B. von Fourier 1824 einschließlich des Treibhauseffektes als Folge der Behinderung der IR-Abstrahlung. Aus das der Treibhauseffekt größer wäre, gäbe es keine Konvektion gäbe. Auch die Ursache der Konvektion als Folge des Treibhauseffektes steht schon bei Fourier 1824 (Ich wußte nicht, daß Fourier schon 1824 IPCC-Mitglied war).

MfG

13
Dirk Weißenborn

aus #13

"Freilich ist die Klimaerwaermung ist der einige Grund fuer haeufigere Hochwasser gleicher Pegelstaende."

Behaupten ist immer gut. Nachweise braucht Treibhaus-Bäcker nicht.

Die geistige und sprachliche Qualität der obigen
Aussage muss Sorge bereiten.

14
Sabrina Schwanczar

@ #6: F.Ketterer sagt:
am Dienstag, 25.03.2014, 22:06

und

#13: NicoBaecker sagt:
am Donnerstag, 27.03.2014, 21:23

Ich möchte mal dezent darauf hinweisen, dass seit 1845 z.B. Waldrodung und Flussbegradigung / Schiffbarmachung / Eindeichung von Überschwemmungsgebieten / Bebauung von Überschwemmungsgebieten / Flächenversiegelung erheblich zugenommen haben.

Das mit eingerechnet, kann wohl keiner seriös behaupten, dass die Hochwasser der letzten Jahre Ausdruck einer CO2-verursachten Tendenz zu mehr Hochwasser und so weiter sind.

Vielleicht könnten Ketterer und NicoBaecker mal ihre Motive offenlegen, aus denen heraus sie hier solches irreführendes Zeug schreiben.

15
Leistenschneider

#15 Sehr geehrter Herr Hofmann,
recht herzlichen Dank für Ihre Beschreibung der Energieverhältnisse im Erdinnern ... und doch trägt diese Energie auf der Erdoberfläche nur 0,02% der Gesamtenergiemenge. Der übrige Teil erhält die Erde, also 99,98% von der Sonne. Der Energieanteil von CO2 und der sonstigen sog. Treibhausgase liegt bei einer runden Null. Viele Grüße R.L.

16

@Raimund Leistenschneider #12
Danke für ihre Erläuterung.

Zum Thema CO2-Treibhaus (Klimawandel/Erwärmung) könnte vielleicht auch dieser Sachverhalt...

Zitat aus Wikipedia - Geothermie:

Die Eigenwärme des Erdkörpers ist zum Teil (geschätzt: 30–50 Prozent) Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung, als gravitative Energie aus der Akkretion der ursprünglichen Materials frei wurde. Der größere Teil (geschätzt: 50–70 Prozent) stammt aus radioaktiven Zerfallsprozessen im Erdinnern und den Gezeitenkräften (vor allem des Mondes), die in der Erdkruste seit Jahrmillionen kontinuierlich Wärme erzeugt haben und bis heute erzeugen. Ein aktuelles Forschungsergebnis geht von ca. 50 % Erdwärme aus radioaktivem Zerfall aus.[1] Ganz oberflächennah kommen Anteile aus der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche und aus dem Wärmekontakt mit der Luft dazu.

Die Temperatur im inneren Erdkern beträgt nach verschiedenen Schätzungen 4800 bis 7700 Grad Celsius. Rund 99 Prozent unseres Planeten sind heißer als 1000 °C, etwa 90 % des Rests immer noch heißer als 100 °C. Fast überall hat das Erdreich in einem Kilometer Tiefe eine Temperatur von 35 bis 40 °C (siehe Geothermische Tiefenstufe). Unter besonderen geologischen Bedingungen – beispielsweise in heutigen oder früheren Vulkangebieten – entstehen geothermische Anomalien. Hier kann die Temperatur viele hundert Grad Celsius erreichen.

...endlich zur Abschaffung (Eindämmung) diesr unsäglichen CO2-Treibhaus Hysterie führen.

Mit freundlichen Gruß
Marc Hofmann

17

#12: Raimund Leistenschneider ein richtiger und entlarvender Hinweis für den "CO2-Treibhauseffekt" in der realen Welt, denn auch die Gasfüllung bei wärmeisolierenden Doppelglasfenstern ist doch ein wichtiges Thema und hier ist normale Luft (möglichst natürlich wasserfrei) aber besonders alle nicht absorbierenden Edelgase (Argon, Xenon) dem CO2- haushoch überlegen. Es gibt also keinen "wärmeisolierenden" CO2-Effekt!

Gruß

18

Lieber Hrr Reichart,

"Noch eine letzte Frage Hr. Ketterer. Wo/Wie soll ich nach Ihrer Meinung die Messlatte für ein Jahrhundertereigniss ansetzen?"

Na, das ist doch wasserbaulich eindeutig definiert. Eine Jahrhunderthochwasser ist eine Pegelstand, der statistisch einmal in Hundert Jahren eintritt. Wenn die Pegelstaende, die frueher im Schnitt nur alle hundert Jahre stattfanden, nun in schnellerer Folge, sagen wir 5 Jahre im Schnitt, eintreffen, ist dieser Pegelstand kein Jahrhunderthochwasser mehr, sondern ein 5 Jahreshochwasser, der Pegelstand des Jahrhunderthochwassers liegt dann hoeher.

Die Hydrologen koennen aus der Haeufigkeit der Pegelstaende haeufigerer Hochwaesser auf die Mittlere Wiederholdauer eines hoeheren Pegelstandes schliessen, dafuer gibt es statistische Verteilungen, die in der bautechnischen Auslegung von Hochwasserzonen herangezogen werden (gumbelplot, etc)

Freilich ist die Klimaerwaermung ist der einige Grund fuer haeufigere Hochwasser gleicher Pegelstaende. Wieviel Anteil die Erderwaermung an den letzten Donauhochwaessern wirklich hatte, weiss keiner. Aber man erwartet, dass die Erderwaermung bei uns zu haeufigeren Grosswetterlagen fuehrt, die stationaere
Hoehentiefs beguenstigen und damit guenstige Bedingungen fuer Hochwasserlagen. Das kommt eben in der Presse so vereinfacht an, dass empfindliche Gemuehter voellig ungerechtfertigterweise die Faust ballen.

19
Leistenschneider

#9, Sehr geehrter Herr Hofmann,
Ein El Nino-Jahr 2014 bedeutet nicht zwangsläufig, dass „das Christkind … Keinen Kälteschutz“ braucht. Im Gegenteil, wie Prof. Brönnimann (ETH) zeigen konnte und meine Theorie im Teil 3 begründet, bedeutet ein El Nino 2014 für das „Christkind“ bei uns, dass es gute Aussichten hat, kalte Füße zu bekommen, weil ein El Nino, Polar-und/oder Ferrelzelle dahingehend beeinflusst, dass dort „ruhigeres“ Wetter vorliegt und dies bedeutet für uns in Deutschland im Winter Hochdruck und kalte Witterung. Ansonsten haben Sie vollkommen Recht, dass allein die Sonne das Wetter und damit Klima „macht“, weil von ihr die alleinige Energie kommt und ohne Energie läuft halt nichts. So habe ich auch noch nirgends eine technische Anwendung des Treibhauseffektes mit Treibhausgasen wie CO2 gesehen, um damit z.B. Räume zu erwärmen oder z.B. Module von Solaranlagen zu optimieren, wenn diese mit Treibhausgasen befüllt werden. Noch kein Ingenieur weltweit hat sich dbzgl. der Lächerlichkeit preisgegeben. Schellnhuber, Latif, von Storch und Co. machen dies immerzu… Viele Grüße R.L.

20
Leistenschneider

#8, Lieber Herr Kämpfe,
Sie haben vollkommen Recht, dass die Sonne die Großraumwetterlagen in Europa im Zusammenspiel mit NAO und AMO bestimmt. Im Teil 3 zeige ich Beispiele. Würden die ganzen (unsinnigen) Forschungsgelder in CO2-Kausalitäten, die nirgends zu finden sind, in die solare Wetterforschung investiert, hätten wir Steuerzahler auch etwas davon – nämlich ein besseres Verständnis der meteorologischen Zusammenhänge und damit eine bessere Wettervorhersage.
Vollkommen richtig, dass eine erhöhte solare Aktivität die Frontalzone beeinflusst und zwar nach Norden hin, was bedeutet, dass in der Übergangszeit von einer wärmeren in eine kältere Zeit, in der wir uns aktuell befinden, die Frontalzone wieder nach Süden wandert und, wenn sie über Deutschland liegt, dann Wetterlagen begünstig, die zwischen einem vergleichsweisen schnellen Wechsel von warmen und kalten Wetterlagen abgewechselt werden, so wie wir dies gegenwärtig sehen. Anhand von Langzeittemperaturreihen, die Herr Prof. Ewert zusammenstellte, fiel mir dies auf, wenn diese Langzeittemperaturreihen zur Aktivität des Hauptsonnenzyklus in Relation gesetzt werden. Auf Anraten eines DWD-Meteorologen, bin ich auf Herrn Prof. Werner Whery zugegangen, ob er Datenmaterial zur Lage der Frontalzone über die Jahre vorliegen hat und erklärte ihm meine These. Vermutlich war ihm dies „zu hoch“ – hatte er nicht verstanden, weil keine Rückmeldung kam. Ich kann natürlich verstehen, dass ein bekannter Professor der Meteorologie sich nicht die Blöße geben kann, eine Thematik im Wettergeschehen nicht zu verstehen und/oder nicht einmal zu kennen. Nicht nur daher haben Sie vollkommen Recht, dass hier noch Forschungsaufwand notwendig ist.
PS.:
Übrigens wird gerade die QBO unmittelbar von der solaren Aktivität gesteuert, wie bereits die Professoren Karin Labitzke, Markus Kunze und Stefan Brönnimann (Meteorologische Zeitschrift, Volume 15, No. 3, Juni 2006, pp. 355-363) herausfanden, Auszug: “Interessant ist der Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und der QBO: Während Westphasen der QBO, in denen die Temperatur der arktischen Stratosphäre mit der solaren Strahlung positiv korreliert, treten Stratosphärenerwärmungen nur zu Zeiten solarer Maxima auf. Hingegen treten während der Ostphase - die obige Korrelation ist jetzt negativ - markante Stratosphärenerwärmungen beinahe nur zu Zeiten solarer Minima auf.“ Hierzu habe ich in meinen Beitrag ein zusätzliche Abbildung (Abb.14.b) eingefügt. Viele Grüße RL.

21

#6: F.Ketterer sagt:
Sehr geehrter Herr Reichart, Wieso wählten Sie „die ab 2000 sind dagegen ein Kinderfasching“?
Achja wie war das 1999:

Seltsam, dass bei den aufgeführten 7 Hochwasserständen (ich nehme an es waren seit 1845 die höchsten) die vergangen 20 Jahre 4 mal vertreten sind.
##############################

Wir reden über den Begriff "Jahrhunderhochwasser", den unsere Senations-, Angstschür- Medien so gern verwenden.

1845 ist dort der erst, und höchste Pegelstand.
Bis 1945 war dann nichts besonderes, bis auf den niedrigsten Pegel der dort mit 2. 6. 40 eingetragen ist. Also "ein" Jahrhunderhochwasser!

1999 wude dort dann der zweithöhste Pegel markiert. Nach 154 Jahren. Auch ein Jahrhunderhochwasser.
Wir müssen aber noch bis 2045 warten bis 100 Jahre vorbei sind.

Warum sind am untern Bereich der Pegel 4 Einträge ab 1965, eigentlich 5 wenn 2013 hinzuzähle, in 48 Jahren?
Das ist einfach zu erklären, wenn man weiß was sich in den letzten 50-60 jahren an unseren Flüssen ereignet hat.

-Im Zuge der Flurbereinigung, hat man Altwässer zugeschüttet.

-Saure Wiesen und Moore trockengelegt, um Platz für Gewerbegebiete bzw. Wohnbebauung zu bekommen.
Natürlich auch für weitere landwietschaftliche Anbauflächen.

-Schiffbare Abschnitte wurden begradigt, und ausgebaggert.

All diese Eingriffe bleiben nicht ohne Auswirkung auf Fluß, und Mensch.
Die Altwässer hätten wunderbar als Vorfluter, zur Dämpfung der Spitzenpegel, dienen können. Nein die Gier nach Steuereinnahmen war, bei allen Gemeinden, größer.
Wenn dann was passiert, was früher kaum einen gejuckt hätte, schauen alle mit Unschuldsmine in die Kamera und jammern, man kann ja auch den Täter/Schuldigen präsentieren; Den Klimawandel, und das sind immer die andern, nur nicht man selbst.

Noch was zu Vorfluter: An der Isar hat man sich 2013 schon frühzeitig entschlossen aus dem Silvenstein, und folgenden Flusskraftwerken, Wasser abzulassen bevor die Flutwelle kam. Mit Erfolg.
Was wird eigentlich auf den gewonnenen landwirtschaftlichen Flächen angebaut? Richtig, - Mais! Hab es letztes Jahr selbst gesehen.
(Die verschwundenen Altwasserarme kan man mit GoogleMaps noch gut sehen, die zeichnen sich auf den Feldern immer noch ab. Einfach von Rain am Lech flussabwärts suchen, bis Ingolstatt oder weiter.)

Zu den Jahrhunderthochwässern denke ich, ist in soweit alles geklärt. Ja es gibt sie,das auch schon immer. Es gibt sie nicht, wenn der Mensch ein Jahrundert an einem Fließgewässer herumbastelt, und wenn dann etwas passiert auch noch einen Unschuldigen als Täter präsentiert.

Das hat schon kriminelle Züge.

Noch eine letzte Frage Hr. Ketterer. Wo/Wie soll ich nach Ihrer Meinung die Messlatte für ein Jahrhundertereigniss ansetzen?

22

Da wollen wir erstmal schauen, ob das Christkind (El Nino) wirklich Keinen Kälteschutz braucht.
Der Hauptausgangspunkt war, ist und bleibt immer noch die Sonnenaktivität.
Wird die Wärmezufuhr durch die geringe Sonnenaktivität weiter gedrosselt, so wird es halt auch nicht Wärmer sondern Kälter auf unseren Planten. Außer unser Erdkern dreht nocht etwas auf, so dass wenigstens unsere Bodenheizung noch etwas gegensteuern könnte. Aber dies ist, meiner Meinung, sehr unwahrscheinlich.

23
Stefan Kämpfe

Hallo Herr Leistenschneider,
Danke für diese sehr gute Übersicht!
Nach meinem Kenntnisstand bringt die Sonne so Einiges an den Tag, auch wenn das von den CO2- Fanatikern vehement geleugnet wird. So beeinflusst die Sonnenaktivität auch das Verhalten der Großwetterlagen in Mitteleuropa im engen Zusammenspiel mit der NAO und der AMO, auch wenn hierzu noch eine ganze Menge Forschungsarbeit zu leisten ist. Tendenziell fördert eine höhere Sonnenaktivität Westwetterlagen und führt insgesamt zu einer Nordverlagerung der Frontalzone. Bei geringerer Sonnenaktivität, wie wir sie seit etwa 10 Jahren erleben, passiert das Umgekehrte, was Meridionallagen begünstigt. Leider stehen für langfristige Untersuchungen nur die Sonnenfleckenzahlen zur Verfügung, welche die solare Aktivität, besonders den Magnetismus, nur sehr unbefriedigend abbilden, was die Darstellung der Zusammenhänge erschwert. Die etwas höhere Sonnenaktivität zwischen Dezember 2013 und Februar 2014 hatte aber sicher auch einen gewissen Anteil daran, dass dieser Winter hier so schön mild war. Zwei wesentliche andere Ursachen waren eine ausgeprägte Westwindphase der stratosphärischen Quasi-Biennial Oscillation (QBO) sowie erhöhte Wassertemperaturen im Westpazifik, was auch der DWD bestätigt hat. Nordamerika litt hingegen (und leidet immer noch!) unter extremer Kälte, was zeigt, das der milde Winter hierzulande nur einer Verkettung günstiger meteorologischer Umstände zu verdanken ist und der insgesamt sehr schwache SFZ 24 nicht ausreicht, um die Dominanz der meridionalen Strömungsmuster dauerhaft zu brechen. Falls die Vorhersagen der Astrophysiker stimmen sollten, so dürfte die Sonnenaktivität auch in den kommenden Jahrzehnten sehr schwach ausfallen. Das könnte zu weiter fallenden Wassertemperaturen im Nordatlantik und damit zu deutlicheren und längeren AMO- Kaltphasen führen, so dass die in den letzten Jahren in Mitteleiuropa sehr häufigen Südwestlagen dann auch wieder seltener werden.
Und noch etwas zur Argumentationshilfe: Wie eindrucksvoll die Sonne die großräumigen Zirkulationsverhältnisse bestimmt, zeigt sich immer wieder im Frühjahr und Herbst: Mit dem Frühling auf der jeweiligen Hemisphäre verschwinden hier die großräumigen Zirkulationsmuster mit ihren riesigen Tiefdruckwirbeln, um im Herbst zurückzukehren. Grund ist das im Sommerhalbjahr jeweils viel geringere Temperaturgefälle zwischen Tropen und Polarregion, weil dann im Polargebiet die Sonne scheint.

24
HoLger NeuLen

eindrucksvoll vermute ich aus des zu Bericht angewendeten Worte für Vorgänge
wie beispielsweise
:–'Temperaturgadient'
;–'Fläche'(in der Koronatemperatur dargestellt sein Diagramm)
,
dass also Klimawissenschaftler – insbesondere am besten der Herr Schellnhuber –, des PiK e.V., aber auch Wetterfrösche wie der Herr 'Sven Plöger' mal deren Klimamodelle Mathematik zu des physikalisch dargestellt sein (s(w))ollen in Zusammenhang mit eben nicht
also welche Bedeutung die Ausdrücke – also Worte – denn nun zu physikalischen sein haben tun sollen.
Weil ein '–gradient' versteht Mathematik Programmierer anders als in zu diesem Kommentar Bericht zu verstehen gibt.

Der setzt das auch :seines '-gradient' zu verstehen: – juristisch – zu sein haben in Quell-Code – also in Befehle zu Computer zu tun haben – um
, wenn dann auch nur Stumpfsinn berechent wird
, also muss dann ein Softwareentwickler her
:braucht ja juristisch nichtmal Programmieren können:
denn dazu haben wir ja Ingenieur
, zu also den vor den anderen ins Haften nehmen zu können.

Hat also an der 'Mauna Loa' zu CO2 messen Station mal einer den Sensor auf 'Driften' analysiert?
Denn CO2 linearen Anstiegen tun gegenüber
CO2 überproportional aus Verbrennen an Aufkommen sein
, da frag´ ich: "Hey, was ist das denn für eine Messerei?".

Und 'driften' tun Sensoren nunmal,
und wenn es tatsächlich ist annähernd linear
auf Hawai, also in Nähe eines Vulkan
, dann 'schwitzt' die Erde es auch von sich alleine aus
und auch Wasser unter hohem Druck und auch noch kalt dazu
(also in der Ozeane Tiefen – nahe der Erde?–)
nimmt CO2 gar reichlich auf – im Nu – zu geben es an Oberfläche ab
– Schnick Schnack, was ist da Menschengemacht
, ausser dazu gedacht
, was die Natur aus Physik Wissen denn so macht –
:darauf:
bau(t)en Pflanzen (vor) zu Tiere Dasein deren Leben((e)s zu Menschen auch) auf!

Weil auch deren Gene sind in uns Zellen Kerne drin
– jenachdem wo wir halt aufgewachsen, – hergekommen sind –
:wussten schon die, zur See gefahren … und das ist kein KLim-Bim
, von denen 'kriest' Du Stoff, dass Dir gar der Sinne schwind
, aber Du bleibst am Leben und siehts das himmlische Kind.

Woraus dann wahrscheinlich die 'Christen' also der Name
:aus 'von denen Krie st Du Stoff':
Chri–Stoff entstanden ist.

– man konnte Operieren –
gen Gott heiligen sein 'Keit'
(also des Orion(Sternbild)Gürtel)
den Menschen aufschneiden sein Leib
, ohne gar zu tun ihr an: zuviel Weh
; was die schon lange – vor Jahren – haben gemacht in Isfahan?
– wenigstens womöglich zu retten einer Frau Kinde
zu es Heil haben, wenn es nicht villeicht gar der 'Jesus' war
, Maria ihn halt per 'Kaiserschnitt' gebar
und Josef stand ganz Stumm, als er sah seine Frau offen war
und alle sagten, na geht schon klar
, ist doch nur ein bisschen Haut und auch Fleisch dazwischen
, hast Du das nicht gemerkt beim … Bügeln …

Da sagte der Josef zu der Maria, komm lass uns lieber verhüten
, denn ich will das nichtmehr sehen Deinen offenen Bauch
, da fragt die Maria; wie soll das denn dann gehen?
–:seid fruchtbar und mehret euch aus Stoff ich will euch geben:–
, sind hier also viele nicht Maria – also ein paar schizophren.

25

#2: A. Reichart sagt:
am Dienstag, 25.03.2014, 01:44

Ich habe z.B. ein Foto der Pegelstände am Kloster Weltenburg. 1845 war der höchste, die ab 2000 sind dagegen ein Kinderfasching. Leider kann man hir keine Bilder hochladen.
#####################################
Sehr geehrter Herr Reichart, Wieso wählten Sie „die ab 2000 sind dagegen ein Kinderfasching“?
Achja wie war das 1999:

Seltsam, dass bei den aufgeführten 7 Hochwasserständen (ich nehme an es waren seit 1845 die höchsten) die vergangen 20 Jahre 4 mal vertreten sind.

26

Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

auch die NOAA sagt für die Zeit Ende 2014 Anfang 2015 ein mittel starkes El Nino - Ereignis voraus.
Siehe dazu March ENSO update von B. Tisdale auf WUWT bzw. aus Bobs Homepage.
MfG

27

Ich habe ein weiteres Beispiel: In unserer Tagespresse, Der Prignitzer bzw. Schweriner Volkszeitung, heisst es auch wieder, mit Bezug auf die Folgen des riesigen Erdrutsches in Nordamerika, dass es wieder ein Beispiel für die voranschreitende Klimaerwärmung durch die menschlichen Tätigkeiten ist. Dass das ganze aber a) ein natürlicher Vorgang ist (Klimaänderungen) und b) hausgemacht (Raubbau an der Umwelt, massive Abholzungen in den Wäldern, massenhafte Erdbewegungen auf der Suche nach Erdöl, Erdgas usw., wird voll unterschlagen.

28
Alfred Schlohr

#1: Auch die indoktrinierten Deutschen werden es irgendwann noch lernen. Wenn Herr Leistenschneider recht hat, werden die Alarmisten und die Medien den El Ninjo als die ultimative Klimakatastrophe darstellen. Das ist dann die CO2-Wärme aus der Tiefsee. Sie warten darauf, und ehe wir uns versehen, werden die nächsten Klimarettungsmaßnahmen beschlossen, z.B. eine Dämmpflicht, eine Pflicht zur Modernisierung der Heizung, die Pflicht zum smartmeter inkl. der Option, dass bedarfsweise der Strom abgestellt wird, oder was auch immer. Über Deutschland kann man insbesondere mit einem internationalen Blick nur den Kopf schütteln. Die Deutschen bereiten immer und immer wieder Ärger mit ihrem Weltrettungsgehabe - und sie wehren sich nicht einmal. Tja, Doofe lassen sich eben gut regieren.

29

@1: H. Börger

Ich gebe Ihnen Recht. Ihr Zitat aus der Prantl Prawda hat mir am besten gefallen.
«Unser Klima steht am Abgrund und jede Tonne Öl, Kohle und Gas, die wir heben und verbrennen, drängt uns näher an den Rand des Abgrunds.»"

Nein wir sind doch schon einen Schritt weiter, wir befinden uns schon im "freien" Fall. Leider den Gesetzen der Schwerkraft (Wirtschaft) folgend. Den Aufschlag werden wir nicht überleben.

In meinem Alter darf ich so reden, auch darf ich die neuzeitlichen Schreib-, äh.., Schmiererlinge Idioten nennen, ganz gleich welcher Klimapredigergruppe sie angehören.

Mein "erlebtes" spricht eine andere Sprache.
1. Trockenfall von Donaualtwässern in den 50ern, als Kind erlebt.
2. Hochwasserkatastophe in Osttitol 1965. Hatte damals scon ein Auto, und konnte mir alles, bei Bekannten vor Ort anschauen.
3. April 1975: 20m hohe Lawine verschüttet Brennerpaß; Zwei Autos wurden von der AB in die Tiefe gerissen, die Toten fand man erst viel später. Ich konnte erst eine Woche später vom Skiurlaub nachhause fahren, da "alle" Alpenübergänge gesperrt waren. Das war Ostern!

Diese Vorgänge spielten sich schon vor der "Erfindung" einer neuen Eiszeit, des Waldstebens, und des Klimahorrors ab.

Ich hätte noch andere Beispiele, die lass ich jetzt die drei reichen schon.

Damals gab es noch Berichterstattung die war echt, und kein grüner Journalismus.
Den gibt es heute, wers nicht glaubt siehe; - http://gruener-journalismus.de/

Von Jahrhundertereinissen dauernd in den Medien zu sprechen, nur was die letzten 20 Jahre betrift, ohne jemals nach Jarhundertereignissen geforscht zu haben ist nicht nur eine Frecheit, das ist greifbare Volksverblödung.

Ich habe z.B. ein Foto der Pegelstände am Kloster Weltenburg. 1845 war der höchste, die ab 2000 sind dagegen ein Kinderfasching. Leider kann man hir keine Bilder hochladen. Sicher ist aber, dass wir 1845 noch kein CO2 Problem hatten, jemand anderer Meinung?

Jedem grün angehauchten der mir mit derlei Argumenten, nicht rückgeprüft kommt, könnte ich schon eine aufs Maul hauen, wenn er fragt warum gleich nochmal. Entsculdigung für die derbe Sprache, aber anders gehts scheinbar nicht mehr.

Wenn jemand, der nur leiseste Zweifel am gesagten seines Gegenübers äussert, mit Mobbing bestraft wird, bleibt nur noch eine Frage;
In welch abartiger Gesellschaft (Politik) befinden wir uns derzeit?

Heute habe ich mich mal soeben mit den PV Anlagen meiner Kleinstadt beschäftigt. Konkrete Zahlen waren nicht zu finden, aber für einen Überschlag reicht es schon. 100,000 € streicht die Kommune jedes Jahr ein. Danke, dass die verdienen, und die Bürger bezahlen.

Deutschland ist grün, - aber hinter den Ohren.

30

Da kann doch in EIKE wissenschaftlich schreiben und belegen und nachweisen, wer will. Es nutzt überhaupt nichts - auch nach Jahren.
Die WMO hat es just erneut klargelegt:
"Umwelt - Klima: 2013 sechstwärmstes Jahr: Klimarat diskutiert neuen Bericht. Genf/Yokohama (dpa) - Das Jahr 2013 war einem aktuellen Bericht zufolge das sechstwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Das zeige, dass sich die globale Erderwärmung fortsetze, berichtete die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Montag in Genf. Die Auswirkungen des Klimawandels seien überall auf der Welt spürbar gewesen, sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud."
Und weiter:
"Jarraud nannte am Montag als ein Beispiel den Taifun «Haiyan», der im November die Philippinen verwüstet und mehr als 6000 Menschen das Leben gekostet hatte. Die Auswirkungen seien auch deshalb so dramatisch gewesen, weil der Meeresspiegel in der betroffenen Region in Folge der Erderwärmung gestiegen sei, sagte er. Der WMO-Bericht enthält viele weitere Beispiele für Wetterextreme im vergangenen Jahr: die schlimmste Dürre der vergangenen 50 Jahre im Nordosten Brasiliens etwa, den breitesten bisher beobachteten Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma und auch die zu Überschwemmungen führenden Starkregenfälle in Mitteleuropa.
Die Überflutungen an Donau und Elbe seien die schlimmsten seit mindestens 1950 gewesen, so die WMO. In Passau sei der höchste Pegelstand seit 1501 gemessen worden. Deutschland habe 2013 zudem den viertwärmsten Winter seit Aufzeichnungsbeginn erlebt - mit Temperaturen, die gut drei Grad über dem langjährigen Mittel lagen.
13 der 14 wärmsten Jahre weltweit seit Aufzeichnungsbeginn 1850 entfallen der WMO zufolge auf das 21. Jahrhundert. Jedes der vergangenen drei Jahrzehnte sei wärmer als das vorher gewesen. 2013 teilt sich den sechsten Rang in der Liste der heißesten Jahre mit dem Jahr 2007. Vielerorts wurden Hitzerekorde gebrochen. So wurden in Vioolsdrif in Südafrika am 4. März 47,4 Grad gemessen - der WMO zufolge der höchste bisher gemessene März-Wert für ganz Afrika.
Im Jahresmittel wurden auf der südlichen Erdhalbkugel besonders hohe Temperaturen gemessen, so die WMO. Für Australien sei 2013 das wärmste, für Argentinien das zweitwärmste und für Neuseeland das drittwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn gewesen.
Auch auf die Entwicklung in den Ozeanen geht der Bericht ein. Sie seien ein immenser Puffer für das freigesetzte Kohlendioxid und die beim menschengemachten Treibhauseffekt gebildete Wärme. Bis etwa 2000 sei die meiste Wärme in der Meeresschicht bis 700 Meter Tiefe aufgenommen worden. Seither werde der Großteil in 700 bis 2000 Meter tiefem Wasser aufgenommen. Vor allem wegen der daraus resultierenden Ausdehnung des Wassers und wegen der abschmelzenden Gletscher und Eisschilde sei der Meeresspiegel seit Beginn des 20. Jahrhunderts global um 19 Zentimeter angestiegen, heißt es im «WMO Statement on the Status of the Global Climate in 2013».
«Dies ist eine Krise, die keine Grenzen kennt», sagte Kaisa Kosonen von Greenpeace International im Vorfeld der IPCC-Tagung. «Unser Klima steht am Abgrund und jede Tonne Öl, Kohle und Gas, die wir heben und verbrennen, drängt uns näher an den Rand des Abgrunds.»" So die Süddeutsche: erschienen am 24.03.2014 um 15:02 Uhr. Und bereits um 14.30 gab es diese Infos ausführlich im DLF.
Die lachen sich doch einen Ast, wenn EIKE versucht, dagegen zu wirken. Sie drehen die Realität um und beweisen damit, daß das IPCC und im Gefolge die WMO recht haben - es geht ja um sehr viel (Geld).