Das Rätsel der Eiszeiten – Teil IV – Umlaufbahnen, Jahreszeiten und mehr

Redaktion Horst-Joachim Lüdecke und Chris Frey
Quelle: Science of Doom (SOD). Zu SOD, zur deutschen Übersetzung und Bearbeitung s. die Hinweise im Teil I.


In Teil III haben wir einen kurzen Blick auf die orbitalen Faktoren geworfen, die die Sonneneinstrahlung beeinflussen. Hier nun wollen wir diese Faktoren detaillierter betrachten. Wir beginnen mit der derzeitigen Lage.

Jahreszeitliche Verteilung der einfallenden Sonnenstrahlung

Die Erdachse ist relativ zur Ebene der Umlaufbahn geneigt, so dass im Juli der Nordpol und im Januar der Südpol von der Sonne beschienen wird. In Bild 1 sind die Graphiken der einfallenden Sonnenstrahlen an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA), monatlich und auf verschiedenen geographischen Breiten gezeigt:

From Vardavas & Taylor (2007)

Abbildung 1: Langzeitliche (1984 bis 1997) zonal-jahreszeitliche Variation der einfallenden TOA-Solarstrahlung (W/m²) der Nordhemisphäre (gepunktete Linie) und der Südhemisphäre (durchgezogene Linie).

Und jetzt die Mittelwerte, zuerst nach Breite für das Jahr, dann Monat für Monat in der Nord-, der Südhemisphäre und des gesamten Globus’:


Figure 2

Fig. 2 (5.17): Langzeitliche (1984 bis 1997) mittlere jährliche breitenabhängige Variation der berechneten einfallenden kurzwelligen Strahlung (W/m²) an der TOA (Hatzianatassiou et al. 2004)

Fig. 2 (5.18): Langzeitliche (1984 bis 1997) mittlere jährliche jahreszeitliche Variation der berechneten einfallenden kurzwelligen Strahlung (W/m²) an der TOA (Hatzianatassiou et al. 2004)

Man erkennt, dass die Südhemisphäre einen höheren Spitzenwert aufweist – dies liegt daran, dass die Erde am 3. Januar der Sonne am nächsten ist (Perihel), also während des Sommers der Südhemisphäre. Es spiegelt sich auch im globalen Wert wieder, der zwischen 330 W/m² im Aphel und 352 W/m² im Perihel schwankt.

Exzentrizität

Es gibt eine gute Einführung über planetare Orbits bei Wikipedia. Ich wurde von der langweiligen Aufgabe befreit auszuarbeiten, wie man einen elliptischen Orbit mit der Zeit vermittels Matlab implementiert, hat dies doch freundlicherweise schon Jonathan Levine getan. Er lieferte auch die Lösung des viel schwierigeren Problems der Einstrahlung mit der Breite an irgendeinem Tag während der Quarternary-Periode, auf die wir später schauen werden. In Bild 3 ist die Einstrahlung an der TOA pro Tag des Jahres als Funktion der Exzentrizität des Orbits gezeigt:


Abbildung 3 – aktualisiert

Der Erdorbit weist gegenwärtig eine Exzentrizität von 0,0167 auf. Dies bedeutet, dass die maximale Variation der Solarstrahlung 6,9% beträgt. Im Perihel ist die Erde 147,1 Millionen km von der Sonne entfernt, im Aphel 152,1 Millionen km. Die Menge der Solarstrahlung, die wir empfangen, folgt dem „Umgekehrtes-Quadrat-Gesetz“ – soll heißen, wenn man sich zweimal so weit entfernt, reduziert sich die Sonnenstrahlung um den Faktor vier. Damit kann man die Differenz zwischen Minimum und Maximum sehr einfach berechnen: (152.1/147.1)² = 1.069 oder eine Änderung um 6,9%. Während der letzten Million Jahre oder mehr hat der Erdorbit seine Exzentrizität verändert, und zwar von einem Tiefstwert nahe Null bis zum einem Maximum von etwa 0,055. Die Periode eines jeden Zyklus‘ beträgt etwa 100.000 Jahre.

Hier folgt meine eigene Berechnung der Änderung der Gesamtsolarstrahlung an der TOA in Abhängigkeit von der Exzentrizität:


Figure 4

Schaut man auf Abbildung 1 von Imbrie & Imbrie (1980), zeigt sich über den Daumen gepeilt, dass sich die Exzentrizität über einen Zeitraum von 50.000 Jahren von 0,05 auf 0,02 geändert hat (von vor etwa 220.000 Jahren bis vor 170.000 Jahren). Dies bedeutet, dass die solare jährliche Einstrahlung über 50.000 Jahre um 0,1% oder 3 mW/m² pro Jahrhundert zurückgegangen ist. (Dieser Wert ist eine Überschätzung, weil es sich um den Spitzenwert der Sonne senkrecht über uns handelt. Falls wir stattdessen die Sommermonate in höheren Breiten betrachten, ergibt sich eine Änderung von 0,8 mW/m² pro Jahrhundert).

Das ist ein erstaunlicher Rückgang, und da ist es kein Wunder, dass es so schwierig ist, den starken 100.000-Jahres-Zyklus in der Klimahistorie mit den Milankovitch eccentricity cycles in Einklang zu bringen.

Neigung & Präzession

Um die Grundlagen dieser Änderungen zu verstehen, schaue man auf den Milankovitch-Artikel. Keiner dieser beiden Effekte, Neigung und Präzession, ändert die gesamte jährliche Solarstrahlung an der TOA. Sie ändern lediglich deren Verteilung. Die folgende Abbildung 5 zeigt die letzten 250.000 Jahre der solaren Einstrahlungen am 1. Juli – für einige Breiten:


Figure 5

Man beachte, dass im Mittsommer die äquatoriale Einstrahlung natürlich geringer ist als die polare Einstrahlung. In Bild 6 folgt der gleiche Plot für den 1. Oktober. Jetzt ist der äquatoriale Wert höher:


Figure 6

In Bild 7 wollen wir die Werte bei 65°N betrachten, die oft bei Studien zum Thema Eiszeit eine Rolle spielen, dieses Mal jedoch für den Anfang jeden Monats. Das heißt für die Legende: 1 = 1. Januar, 2 = 1. Februar und so fort:


Figure 7

Nur interessehalber habe ich ein Datum der letzten Zwischeneiszeit markiert – die Eemian-Zwischeneiszeit, soweit sie bekannt ist.

Man bilde eine Theorie aus den folgenden Daten:

● Spitzenwert der Einstrahlung bei 65°N

● Höchste Änderungsrate

● minimale Einstrahlung

● Mittelwert der Sommermonate

● Mittelwert des Winterhalbjahres

● Mittelwert der 3 Herbstmonate

Dann gehe man damit in die Graphik. Schwierigkeiten? Man wähle eine andere Breite. Oder Südhemisphäre – auch kein Problem. Wie wir sehen werden, gibt es eine Menge Theorien, die sich alle „Milankovitch“ nennen, aber jede einzelne ist offensichtlich nicht kompatibel mit anderen Theorien gleichen Namens „Milankovitch“.

Endlich haben wir ein Tool, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jonathan Levine, das es uns erlaubt, jedweden Wert zu berechnen. Wenn also irgend ein Leser einen Wunsch nach anderem output hat, einfach nachfragen. Aber: Warnung an aufstrebende Theoretiker hinsichtlich Eiszeiten (hoffentlich gibt es solche schon) von Kukla et al (2002):

Das marine Isotop wird normalerweise an die astronomische Chronologie angepasst, repräsentiert durch die TAA-Einstrahlung im Juni auf einer Breite von 60° oder 65°N. Das war ausreichend gerechtfertigt, weil die Frequenz der globalen Klimazustände im Pleistozän zu den Frequenzen orbitaler Variationen passt.

Der Mechanismus der Reaktion des Klimas auf die Einstrahlung bleibt unklar, und die Rolle der Einstrahlung in den hohen Breiten im Gegensatz zu derjenigen in niedrigen Breiten ist immer noch Gegenstand von Diskussionen.

In jedem Falle scheint die Verbindung zwischen den globalen Klimata und orbitalen Variationen kompliziert zu sein und ist nicht direkt abhängig von der Einstrahlung im Juni bei 65°N. Wir raten dringend davon ab, lokale Klimaproxys mit Hilfe von unbegründeten astronomischen Variationen vorzunehmen.

Ich bin hinsichtlich historischer Aufzeichnungen und wie sie konstruiert worden sind, ein Novize. Aber ich verstehe, dass SPECMAP zu einer Milankovitch-Theorie gemacht worden ist, das heißt, die Höhepunkte der Eis- und Zwischeneiszeiten wurden zeitlich durch astronomische Werte bestimmt.

Link: http://scienceofdoom.com/2013/10/14/ghosts-of-climates-past-part-four-understanding-orbits-seasons-and-stuff/

Die bisherigen Teile:

Teil I und II: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-raetsel-der-eiszeiten-teil-i-und-ii/

Teil III: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-raetsel-der-eiszeiten-teil-iii-hays-imbrie-shackleton/

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24 Kommentare

  1. @ 22: Günter Ossa

    Ich beneide Sie um Ihren festen Glauben.

    Aber Ihr letztes Argument ist aber umgekehrt schlüssig. Hitler konnte aus opportunistisch Gründen so mächtig werden! Und der Opportunismus der Lebewesen ist ein zentraler Bestanteil von Darwins Theorie.

    Insofern schließt sich hier vielleicht der Kreis zum Grundthema des Forums.
    Hier geht es genau darum den Opportunismus der Klimahysterie zu erkennen und aufzuzeigen. Es werden Milliarden mit Unfug-CO2-Zertifikaten verdient. Und das so ein Unfug tatsächlich funktioniert, zeigt das die Menschen seit Hitlers Zeiten nicht kritischer geworden sind.

  2. Lieber Herr Ossa,

    was Sie hier vorführen, bezeichnet man als Gish-Gallopp: Sie bringen in wenigen Sätzen so viel Unsinn, dass es Seiten füllen würde, ihn Punkt für Punkt zu widerlegen.

    Deshalb nur eine willkürliche Auswahl und in der möglichen Kürze.

    1. Warum bringern Sie einen Hitler ins Spiel?
    Darauf könnte ich z. B. antworten: Gäbe es einen Gott, dann hätte er/sie/es Hitler nicht zugelassen, zumindest haben wir jetzt eine Gottesvorstellung, die ein Eingreifen dieses fiktiven „höheren Wesens“ in den Ablauf der menschlichen Geschichte nicht zulässt. Dieser Gott hätte dann vielleicht die Welt geschaffen und hielte sich fortan aus allem heraus.

    2. Von welcher „Lüge“ Darwins reden Sie?
    Die Evolutionstheorie ist eine der am besten abgesicherten Theorien der gesamten Wissenschaft. Sie stellt eine Erklärung für die Tatsache der Evolution dar.
    Selbst ohne diese Theorie müssten wir die Tatsache der Evolution anerkennen, wir wüssten halt nur nicht, wie sie funktionierte. Seit Darwin ist dieses Wissensdefizit aufgehoben.

    Vielleicht wissen Sie nicht, dass der Gedanke, dass sich das Leben auf der Erde entwickelt haben muss, schon lange vor Darwin virulent war, Darwin war nur der erste (zusammen mit Wallace), der eine plausible Erklärung für die beobachteten Tatsachen lieferte. Hätten Darwin und Wallace diese Arbeit nicht geleistet, so wären innerhalb weniger Jahre andere Biologen auf diese Erklärung gestoßen, z. B. Thomas Henry Huxley, denn die Zeit war einfach reif dafür, weil sich so viele Tatsacheninformationen angesammelt hatten, auf die NUR die Erklärung der Evolution passt.

    3. Was faseln Sie eigentlich von den Hauptsätzen der Thermodynamik? Sie wissen doch offensichtlich nicht, was die beinhalten und plappern nur den Unsinn nach, den Sie auf anti-wissenschaftlichen, kreationistischen Seiten aufgeschnasppt haben.

    4. Wo verorten Sie denn eine „Seele“?
    Der Sitz des menschlichen Bewusstseins ist das Gehirn. Alles was unsere Persönlichkeit ausmacht, ist unmittelbar an bestimmte Gehirnfunktionen gebunden. Legt man die lahm (Schlaganfall, Gehirnquetschung, u. a.), dann verschwindet auch der damit verbundene Teil der Persönlichkeit. Mit dem Tod des Gehirns erlischt auch alles, was man landläufig unter „Seele“ versteht.

    5. „Nur mit der Sintflut, die gut dokumentiert in allen Sedimentschichten der Erde vorhanden ist, kann man die Eiszeiten plausibel erklären.“

    Das ist nun völliger Blödsinn. Eine wie auch immer geartete Sintflut – wenn Sie damit ein weltumspannendes Ereignis meinen – ist nirgendwo dokumentiert, ganz im Gegenteil: es lässt sich problemlos belegen, dass ein solches Ereignis NIE stattgefunden hat, schon gar nicht vor den von den Kreationisten behaupteten rund 4600 Jahren. Denn zu dieser Zeit gab es nachweislich auf der Erde schon verschiedene Kulturen, die von alle dem nichts mitbekommen haben und offensichtlich dann unter Wasser weiter gelebt hätten, als wäre nichts gewesen.

    Flutmythen lassen sich völlig ohne Schwierigkeit mit lokal auftretenden Überschwemmungen – und wir erleben sogar heute noch solche – erklären, denken Sie nur an die riesigen Überschwemmungen in Pakistan vor ein paar Jahren.

    Das wohl einschneidenste Flutereignis der Geschichte ist die Überflutung des Schwarzen Meeres am Ende der letzten Eiszeit, das ehedem ein Süßwasser-Binnenmeer war, an dessen Ufern Menschen lebten. Diese mussten vor den steigenden Fluten fliehen und sind wahrscheinlich diejenigen, die den Sintflut-Mythos in die Welt gesetzt haben, denn für sie ging tatsächlich ihre (begrenzte) Welt unter.

    Auf die Unmöglichkeit der Arche Noah bin ich ja schon eingegangen.

    6. Warum reiten Sie eigentlich auf dem Kohlenstoff C-14 herum?
    Das ist nur eine von vielen Methoden der Altersbestimmung, die oft genug parallel eingesetzt werden können und fast immer konsistente Ergebnisse liefern.
    Die C-14-Mehtode ist hervorragend über die Dendrochronologie abgesichert, da können Sie noch so viel mit Ihrem überaus spekulativen „Wasserdach“ hantieren, das außerdem eine physikalische Unmöglichkeit darstellt und nicht nur aus Gründen der Schwerkraft.

    Sie sehen also, es gibt praktisch keine Behauptung von Ihnen, die nicht anhand von Fakten klar widerlegt wird.

    Ich fürchte, Sie setzen hier einfach plakative Behauptungen in die Welt, die von anderen erlogen wurden und Sie sind nicht in der Lage, diese Lügen zu durchschauen, weil Ihnen das dazu nötige Hintergrundwissen fehlt.

    Tut mir leid, dass ich Sie hier so abkanzeln muss, aber der Unsinn, den Sie hier erzählen, sollte nicht unwidersprochen bleiben.

    Und ich denke, dass mir hier auch fast alle zustimmen werden, obwohl wir beim Thema CO2 und dessen Klimawirksamkeit einen unüberbrückbaren Dissens haben.

    Sie, Herr Bauer und Herr Bernd sind mit Ihrem kreationistischen Wahnvorstellungen (nicht nur) hier völlig fehl am Platze.

  3. Guten Tag zusammen,
    ich habe mit meinem Beitrag über den Kreationismus diesen Thread eröffnet und bin dankbar, dass sich so viele daran beteiligt haben. Auslöser war das Rätsel um die Eiszeiten. Nur mit der Sintflut, die gut dokumentiert in allen Sedimentschichten der Erde vorhanden ist, kann man die Eiszeiten plausibel erklären. Die Kartoffel Erde ist in diesen Zeiten ganz neu geordnet worden, davon zeugen auch Sintflut Mythen von Urvölkern. Und natürlich hat diese Katastrophe auch zu extremen Vulkanausbrüchen geführt mit allen bekannten Umweltfolgen. Bei allem Hickhack sollte den Atheisten klar sein von nix kommt nix. „Gottes Kraft und unsichtbares Wesen wird seit jeher an seinen Werken erkannt (Römerbrief) daher haben sie keine Entschuldigung (die Menschen) sie hätten Gott erkennen können taten es aber ganz bewusst nicht. Der Kreationismus verstößt nicht gegen den ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Er postuliert einen Schöpfer außerhalb des Systems, der keine Begrenzung kennt. Und genau dies ist notwendig um Energie schaffen zu können. Denn Energie hat nur eine Flussrichtung. Energie kann sich selbst nicht erschaffen. Ebenso ist seit den Schöpfungstagen alles im Zerfall begriffen, dazu zählen übrigens auch die Gene der biologischen Systeme. Wie soll sich da die Genetik mit allen ihren wundersamen chemischen Abläufen selbst entwickelt haben wenn selbst die Schlausten unter uns ihre Rätsel nicht lösen können, geschweige denn eine lebendige Seele in ein Wesen hineinlegen können. Gene zerfallen, wie können sie sich da immer höher aus sich selbst entwickeln. Atheisten werden Gott auf Tausend nicht eines antworten können. Haben die Diskutanten schon einmal darüber nachgedacht, dass eine Erde, die einen schützenden Wasserdampfgürtel hat („Wasser über der Feste“ Genesis) natürlich ein viel größerer Schutz gegen kosmische Strahlung darstellt und demzufolge auch der Kohlenstoff von fossilem Biomaterial einen viel geringen strahlenden Anteil hat und damit die Datierungen zu völlig falschen Ergebnissen kommen. Man muss das Puzzle nur richtig zusammensetzen und nicht von vornherein alles als Unfug abtun. Gott liebt die Menschen und wird ihnen nicht die Unwahrheit erzählen. In diesem Blog wird ja auch gekämpft gegen den Unverstand der Menschen, die sich lieber die Lüge reinziehen als die Wahrheit hören zu wollen. Warum sollte es sich mit der Lüge Darwins anders verhalten. Warum hat z.B. ein Hitler solche Macht erlangt???

  4. Herr Urbahn
    Kann die vorherrschende Welt- Entstehungslehre die Schwerkraft erklären? Ihre weiteren Ausführungen drängen den Verdacht auf, daß Sie auch keine Antwort haben. Wo keine Argumente sind, da wird vom Thema mit Fantasieseparierten Phantomen abgelenkt ( FSM) , die fern von jeglicher Realität sind. Da ich Sie für einen intelligenten Menschen halte, glaube ich, daß auf Grund ihres Textes, Sie die Erderwärmung mit einer gewissen Ironie sehen oder einem resignierenden Zynismus ?

    mfG
    S.Bernd

  5. @#16: Auch wenn ich das nicht ganz verstehe was sie meinen, nehme ich an daß es nicht boshaft gemeint war. (Achtung jetzt kommt Ironie:) Die Schwerkraft, Lichtgeschwindigkeit, Masse, und andere Naturgesetze sind vermutlich mit dem Urknall aus dem nichts entstanden. Wer das nicht versteht, muß es nicht verstehen, es gibt ja staatlich finanzierte Institutionen die das immer irgendwie erklären. Dem Staat passt ein Schöpfer nämlich nicht ins Konzept. Gäbe es eine Instanz die über dem Staat steht, wie könnte man dann noch 60-70% des Einkommens als Steuern einziehen? Dann müßte man dem Bürger ja viel mehr Freiheiten (und Geld) lassen, weil er nicht mehr dem kollektiven Staatsziel dient, sondern ganz andere, unabhängige Ziele hat. Überhaupt wäre der Staat dann fast überflüssig, bis auf den Schutz der Freiheiten bräuchte man ihn dann nicht mehr.
    – Wer das versteht, der versteht warum das sehr gläubige Amerika noch Freiheiten hat die wir im ungläubigen Deutschland verloren haben, und warum „wissenschaftliche“ Katastrophenprophezeihungen wie der Klimawandel bei uns so gut ankommen.

  6. @ #15 S.Bernd

    “ … der tat dies oft deshalb weil er der Bibel glaubte und dem vertraute …“

    Jaja, der Glaube, der Wissen ersetzt. Nun ja, die Bibel ist m.W. das meistgedruckte Fälscherwerk … . Beispiel: Da hat doch glatt einer die gehüteten Schweine gezählt, die im See G. nach einer Dämonenaustreibung ersoffen …. . Und dann gibt es auch noch drei Versionen darüber … .

  7. @S. Bernd,

    „Ja, eine Quelle, betreffend zeitliche Fehlinterpretation mittels der K 40 Ar 40-Methode gibt es.“

    Komisch nur, dass die Quelle nicht das hergibt, was Ihre Behauptung in irgendeiner Weise stützt:

    „Gestein, vor 200 Jahren entstanden wurde, auf Grund radiometrischer Meßmethoden, ein Alter von mehreren Millionen Jahren attestiert.“

    Wenn Sie schon das 9. Gebot ins Spiel bringen, meinen Sie dann nicht, dass Sie der erste sein sollten, der sich auch daran hält?

  8. @S. Bernd,

    „Bei den Baumringen gibt es Stimmen (legen sie mich hier nicht auf Personen fest), die die Ringe nicht als Jahresringe interpretieren; sondern als Ereignis-Ringe.“

    Vielen Dank, dass Sie einen weiteren Beleg für die absurden Gedankenkonstruktionen der Kreationisten liefern, die an Beliebigkeit nicht mehr zu überbieten sind.

    „Oder für den [gemeint ist ein Wissenschaftler, J. B.] die Gestalt des Noah eine reale geschichtliche Person war.“

    Ein Wissenschaftler, der Noah für eine reale geschichtliche Person hält, ist vom Wissenschaftler zum religiösen Spinner mutiert. Ein paar wenige, traurige Beispiele dafür gibt es tatsächlich, ungleich größer ist aber die Zahl von anfangs Gehirngewaschenen – weil in einer religiös versponnenen Gruppe aufgewachsen – die sich daran machen, die Bibel mit wissenschaftlichen Methoden zu belegen und im Zuge ihrer Arbeit erkennen, an was für einen Unsinn sie bis dato geglaubt haben.

    Bezeichnend ist ja schon der Streit zwischen den Young Earth Creationists (YEC) und den Old Earth Creationists (OEC), wobei letztere wenigstens bereit sind, zuzugeben, dass die 6.000 Jahre der YECs ein absurdes Hirngespinst sind, das durch nichts, aber auch gar nichts belegt werden kann, was die reale Welt an Evidenz hergibt.

  9. Herr Bauer,
    warum erzählen Sie uns hier etwas über Kreationismus? Kann Ihr Kreationismus die Schwerkraft erklären? Oder die Erderwärmung. Die Theorie der Fliegenden Spaghettimonster (FSM) kann es. Danach stehen wir auf der Erdoberfläche, weil die nudeligen Anhängel des FSM die Menschen auf die Erde drücken. Auch die Erdwärmung ist sehr gut durch das FSM erklärbar. Piraten sind das auserwählte Volk des FSM. Die Erderwärmung ist umgekehrt proportional zur Zahl der Piraten. Da die Zahl der Piraten in den letzte Jahrhunderten abgenommen hat ist die Erdmitteltemperatur vom etwas mehr als 14°C auf knapp unter 16°C gestiegen. Dies ist ein statistisch signifikanter Zusammenhang. Kann Ihr Kreationismus dies auch erklären?
    MfG

  10. Sehr geehrter Herr Bäumer
    Ja, eine Quelle, betreffend zeitliche Fehlinterpretation mittels der K 40 Ar 40-Methode gibt es.
    Autoren C.S. Noble und J.J. Naughton in Deep Ocean Basalts: Insert Gas Content and Uncertainities in Age Dating, Science, Band 162, 1968 S. 265)
    Ferner J.G. Funkhouser und J.J. Naughton in Journal of Geophysical Research Band 73 S-4606
    Kreationisten sind in überwiegender Zahl Christen und die nehmen das 9. Gebot Du sollst nicht lügen, ernst. Bitte das Gegenteil jetzt nicht auf sich zu beziehen!
    Es sind die säkularen Wissenschaftler die die Argumente liefern und kein „religiöser“ Mensch saugt sie sich aus den Fingern. Wer als Wissenschaftler vom Evolutionslager ins das der Kreationisten wechselte, der tat dies oft deshalb weil er der Bibel glaubte und dem vertraute, der sagte habt ihr nicht gelesen…..? Oder für den die Gestalt des Noah eine reale geschichtliche Person war.
    Ihr Argument, daß alle Tiere (eigentlich je ein Paar reiner und 7 Stück „unreiner“) nicht in die Arche paßten zeigt, daß Sie sich, offenbar, nur oberflächlich mit dem Thema befaßt haben. So war es nicht nötig alle Hunderassen, um nur ein Beispiel zu nennen, in die Arche zu führen. So hätten, statt Saurier, deren Eier mitgenommen werden können, und von den großen Tieren, die Jungtiere in die Arche gepaßt.
    Offenbar gehen sie davon aus, daß bei der Schöpfung alle Variationen schon vorhanden waren. Aber der Mensch hat neue Rassen gezüchtet. Weil es so in den Genen, Artbeschränkend, vorhanden war.
    Es gäbe keine Pudel, wären sie nicht schon im Wolf vorhanden gewesen.
    Bei den Baumringen gibt es Stimmen (legen sie mich hier nicht auf Personen fest), die die Ringe nicht als Jahresringe interpretieren; sondern als Ereignis-Ringe.
    Und nicht religiöse Indoktrination, sondern das nicht überlesen, was nicht ins Schema paßt, zeichnet den (kritischen) Kreationisten aus.

    m f G
    S. Bernd

  11. @ #1
    „Ich vertrete die Theorie der Kreationisten,“

    Noch nicht einmal die Bezeichnung Hypothese verdient der religiöse Quatsch.
    Der Bildungsnotstand mancher Foristen ist schon erstaunlich.

  12. @S. Bernd,

    „Kein Wunder also, daß besonders für Alarmisten, der Kreationismus ein rotes Tuch ist, und alles daran gesetzt wird, deren Vertreter zu diskreditieren.“

    Es ist doch eher so, dass die Kreationisten alles daran setzen, sich selbst zu diskreditieren, wenn vielleicht auch zum Teil ungewollt.

    Ich muss sagen, ich treffe nicht oft auf solchen Unsinn, wie er allgemein auf kreationistischen Websites verbreitet wird.

    Menschen, die im 21. Jhdt. immer noch die Arche Noah als real gegeben ansehen, sind so weit ab von jeder Realität, dass ihnen auch jeder andere Unsinn über unsere Welt ohne Probleme aus der Feder fließt. Die sollten sich doch mal mit Zoo-Personal unterhalten, welcher Aufwand und wie viele Leute notwendig sind, auch nur den Bestand eines einzigen Zoos am Leben zu halten. Die Geschichte von der Arche Noah ist nichts weiter als ein Märchen und ein schlecht erdachtes dazu.

    Mindestens ebenso absurd ist die Vorstellung, dass die Erde erst 6000 Jahre alt sein soll. Merkwürdig ist dabei, dass es dann offensichtlich bereits VOR der „Erschaffung“ der Erde auf dieser Pflanzen und vor allem Bäume gegeben haben muss, denn der Hohenheimer Jahrringkalender reicht lückenlos über 14.600 Jahre zurück. Sie sehen also, dass auch hier die Kreationisten einen überaus leicht zu widerlegenden Unsinn behaupten – und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wider besseres Wissen. (Warum sie damit ihr Fußvolk gezielt verdummen, habe ich schon in meinem letzten Posting dargelegt.)

    Auf die Aussagen der Kreationisten zum Thema CO2 gehe ich hier nicht ein, die sind nämlich genau so dumm wie deren anderen Aussagen auf der von ihnen verlinkten Website.

    „Gestein, vor 200 Jahren entstanden wurde, auf Grund radiometrischer Meßmethoden, ein Alter von mehreren Millionen Jahren attestiert.“

    Nur der Vollständigkeit halber: Haben Sie für diese absurde Behauptung – die selbst wenn sie wahr wäre, bestenfalls einen anekdotischen Charakter hätte, weil dies nur eine von Millionen erfolgreich durchgeführten Altersbestimmungen wäre – eine GLAUBWÜRDIGE Quelle? Ich wage das stark zu bezweifeln. Wahrscheinlich haben Sie das von einer x-beliebigen kreationistischen Website, deren Wahrheitsgehalt bei Null tendiert, ungeprüft übernommen.

    Niemand, der naturwissenschaftliche Grundkenntnisse besitzt und nicht einer religiösen Gehirnwäsche unterzogen wurde, nimmt die Behauptungen der Kreationisten ernst, dazu sind sie einfach zu absurd und fern jeder Realität.

    Entschuldigung, dass ich so deutlich werde, aber ich denke, man wird einen ganz offensichtlichen Unsinn doch noch als solchen bezeichnen dürfen.

  13. Mein Hinweis auf die weitaus höhere Halbwertzeit bestimmter Elemente, die weit über das kolportierte Alter des Universums hinausgehen, zeigt, daß eine Altersbestimmung mittels radioaktiver Isotope zumindest fragwürdig ist. Gestein, vor 200 Jahren entstanden wurde, auf Grund radiometrischer Meßmethoden, ein Alter von mehreren Millionen Jahren attestiert.
    Für ein exorbitantes Alter spricht hauptsächlich, daß ein Schöpfungsakt nicht akzeptiert wird und die Evolution nun mal enorm langer Zeiträume bedarf. Ich schreibe bewußt Evolution und nicht Entwicklung, denn alle Lebewesen entwickeln sich, ohne Zwischenstufen, gemäß ihrem Bauplan.
    Und das, trotz Darwin, jeweils nach ihrer Art!

    Die Seite Creation.com/ global-warming-facts-and-myths-german, klärt über einige Mythen, das CO2 betreffend, auf. Kein Wunder also, daß besonders für Alarmisten, der Kreationismus ein rotes Tuch ist, und alles daran gesetzt wird, deren Vertreter zu diskreditieren.

  14. #9: S.Hader sagte
    Prima Herr Bauer, damit hätten Sie schon mal sämtliche Evolutionsbiologen, Geologen und Archäologen als unglaubhafte Wissenschaftler hingestellt. Möchten Sie dieser Liste noch weitere Wissenschaftler hinzufügen?

    Wie wärs mit Klimafolgenforscher? Nein, geht nicht, das sind ja keine Wissenschaftler 🙂

  15. @A. Bauer

    „Wissenschaftler die heute behaupten etwas zu „wissen“ das mehr als 1000 Jahre zurückgeht, sind nicht glaubhaft.“

    Das passt sehr gut mit folgender Aussage von Ihnen zusammen: „Ich bin kein Experte.“

    In der Tat nicht. Es gibt einen Zweig der Wissenschaft, der sich genau mit der Frage beschäftigt, was wir sicher wissen können, nämlich die Erkenntnistheorie. Und die kommt zu sehr konkreten Ergebnissen hinsichtlich unserer Erkenntnisfähigkeit über die reale Außenwelt.

    Angesichts der überwältigenden Fülle von Belegen nicht nur für ein hohes Alter der Erde sondern auch für die Geschichte des Lebens auf der Erde ist es mehr als albern, die Erkenntnisse der Wissenschaft leugnen zu wollen.

    Da ich mich seit Jahren durchaus intensiv mit den Kritikern der Evolution und deren „Argumenten“ beschäftige, kann ich Ihnen sagen, dass es nicht eine einzige stichhaltige Beweisführung aus deren Reihen gibt.

    Das Ganze läuft eigentlich immer auf die Aussage zu, „ich glaube nur das, was in der Bibel steht und was dem widerspricht, muss einfach falsch sein.“

    Wie Steven Weinberg das schon so treffend gesagt hat, ist eine solche Haltung eines denkenden Menschen unwürdig und selbst ein religiöser Mensch sollte sich klar machen, dass er mit einer solchen „bibeltreuen“ Haltung seinem Gott unterstellt, dass er ein Betrüger sei, der überall auf der Welt falsche spuren legt, die nur eine bestimmte Interpretation zulassen, nämlich, dass die Erde 4,5 Milliarden Jahre ist und dass das Leben sich auf ihr ohne überirdisches Zutun entwickelt hat, während er gleichzeitig verlangt, dass die, die an ihn glauben, allen diesen Beweisen zum Trotz, eine uralte und fehlerhafte Schrift wörtlich nehmen sollen.

    Wo wir gerade bei Betrügern sind. Wenn Sie unvoreingenommen die vielen absurden Aussagen der Kreationisten hinterfragen, werden Sie auch zu dem Ergebnis kommen, dass sich unter ihnen viele Scharlatane und Betrüger finden, deren einziges Ziel es ist, ihre naiven Anhänger finanziell auszunehmen.

    Dies ist insbesondere in den USA der Fall, und da dort die Gläubigen häufig etwa 10% ihres Einkommens (den berühmten „Zehnten“) ihrer Kirche spenden, kann ein rhetorisch einigermaßen begabter skrupelloser Mensch, der sich ein frommes Mäntelchen umhängt, bereits mit ein paar Dutzend Anhängern, herrlich und in Freuden von deren Obuli leben. Man muss dazu seine Anhänger nur dumm genug halten und das erreicht man unter anderem dadurch, dass man in ihnen Zweifel an der Erkenntnisfähigkeit des Menschen sät und ihnen dann in der Folge allen möglichen absurden Unsinn unterjubeln kann.

    Wenn Sie wirklich wissen wollen, was es mit Kosmologie und Evolution auf sich hat, sollten Sie sich am besten ein gutes Buch zu dem Thema kaufen, das nicht von einem religiösen Eiferer oder sogar Betrüger geschrieben wurde oder sich im Internet gezielt mit Argument und Gegenargument auseinandersetzen. Viel Erfolg dabei!

  16. #6: „Man kann die Situation ganz einfach zusammenfassen: Wissenschaftler die heute behaupten etwas zu „wissen“ das mehr als 1000 Jahre zurückgeht, sind nicht glaubhaft.“

    Prima Herr Bauer, damit hätten Sie schon mal sämtliche Evolutionsbiologen, Geologen und Archäologen als unglaubhafte Wissenschaftler hingestellt. Möchten Sie dieser Liste noch weitere Wissenschaftler hinzufügen?

  17. #1: Günter Ossa

    Eigentlich lese ich gerne Geschichten. Und SciFi hat viele nette Gedankenspiele, die über Logik und gewisse Spekulationen gespannt werden. Leider gehören religiöse Werte nicht in diese Kategorie, da sie wissenschaftlichen Geist und Sprachwitz durch Dogmen und Naivität ersetzen. Bspw. hätte man die Genesis wirklich origineller erzählen können und Katastrophen plausibler dokumentieren können. Aber warum in Gottes Willen – Sie erlauben mir dieses Wortspiel – musste das geniale überragende Wesen statt Datenübertragung oder wenigstens Hightech-Langzeitspeicher ausgerechnet Tontafeln für die Grundlage der Weltreligionen nutzen? Oder warum geht jemand über Wochen in die Wüste und dehydriert um dann viel Papier mit teilweise absurden Fragmenten zu beschreiben, die er sich im verständlichen Fieberwahn zusammengereimt hat?
    Und schließlich, wieso sollte ausgerechnet Logik aussen vor gelassen werden, wenn diese Machwerke beurteilt werden?

    Captcha: mangeln

    Ja mei… passt auch

  18. Man kann die Situation ganz einfach zusammenfassen: Wissenschaftler die heute behaupten etwas zu „wissen“ das mehr als 1000 Jahre zurückgeht, sind nicht glaubhaft. Wären sie ehrlich, würden sie zugeben, das die Wissenschaft Grenzen hat, und eben (noch) nicht alle Naturgesetze und alle Zusammenhänge kennt. Diese Grenzen werden bei Millionen von Jahren definitiv überschritten.
    Mit der Meinung daß die C14-Altersbestimmung grob unzuverlässig ist, bin ich nicht allein – siehe Internet. Wenn man sich diesen alternativen Erklärungen verschließt ist man selber schuld.

  19. Zu obigen Kommentaren: Der Dreh- und Angelpunkt der heutigen Wissenschaft bei der mit Milliarden von Jahren jongliert wird, ist doch die Kohlenstoff 14 – Altersbestimmung. Diese ist jedoch selbst korrupt. Sie geht davon aus, daß alles organische Material die gleiche Konzentration C14 aufgenommen hat, und das seit zig Tausend Jahren. Es darf sich also in der Atmosphäre nicht etwa vor 3000 Jahren etwas im Vergleich zu heute geändert haben, sonst ist die Methode bereits Humbug. Zudem gibt es auch Experimente die beweisen, daß der radioaktive Zerfall durchaus zeitlich beeinflußt werden kann. Auch damit ist die Methode Humbug.

    Es gibt, wenn man von der Schöpfungsgeschichte ausgeht, durchaus wissenschaftliche Beweise daFÜR, nur dazu muß man natürlich erstmal den „atheistischen Humanismus“ (d.h. „gutes Tun per Gesetz, und vor allem mit anderer Leute Geld“) in Deutschland loswerden, der unser hauptsächliches Staatsziel geworden ist.

  20. @A. Bauer,

    ich fürchte, Sie wissen nicht wirklich, wovon Sie überhaupt reden. C14 wurde – und das war nie strittig – wegen seiner Halbwertszeit von 5730 ± 40 nie dazu benutzt, organisches Material, das älter als vielleicht 50.000 Jahre sein könnte, einer Altersbestimmung zu unterziehen (man wiegt ja auch auf einer Personenwaage, die bestenfalls 100g noch genau anzeigt, die Zutaten für einen Kuchen ab).

    Für größere Zeiträume gibt es eine ganze Reihe von anderen Zerfallsuhren, die hier zuverlässige Werte liefern.

    Aber auch ohne den radioaktiven Zerfall bestimmter Elemente heran zu ziehen, kann man problemlos auf ein sehr hohes Alter der Erde schließen, das ist seit weit über 100 Jahren – also auch lange bevor man die Radioaktivität entdeckte – gesichertes Wissen aller Geologen und Paläo-Wissenschaftler, also denen, die sich mit der Geschichte der Erde befassen.

    In vielen Gebirgen findet man in großen Höhen Versteinerungen von Meerestieren, die dort gelebt haben, als das Gebirge noch Meeresgrund war. Der Vorgang der Gebirgsbildung ist ziemlich genau bekannt und man kann gut die Zeiträume abschätzen, die dazu nötig sind: viele Millionen Jahre.

    In vielen Schluchten lassen sich abwechselnde Sedimentschichten beobachten, in denen sich Meeressedimente abwechseln mit Gesteinen, die nur auf trockenem Land entstehen können, über denen dann wieder Schichten liegen, die von Meeresbewohnern (Kalkbildnern) über mehrere Millionen Jahre aufgebaut wurden, usw.

    An ein junges Alter der Erde zu glauben – und das kann man nur glauben, weil jeglicher Hinweis darauf fehlt, aber zahlreiche Fakten das Gegenteil belegen – ist eine überaus abenteuerliche Vorstellung und hat mit realer Wahrnehmung der Welt nichts mehr zu tun.

    „Es gibt, wenn man von der Schöpfungsgeschichte ausgeht, durchaus wissenschaftliche Beweise daFÜR, …“

    Tut mir leid, aber diese Aussage ist völliger Humbug (Sie haben das Wort selbst ins Spiel gebracht). Außer aberwitzigen und zum größten Teil wahrheitswidrigen Behauptungen der Kreationisten gibt es nicht den kleinsten Anhaltspunkt dafür, dass die Schöpfungsmythen der Bibel auch nur entfernt etwas mit Wahrheit zu tun haben.

    Im Übrigen kann man die C14-Methode – und da reichen 50.000 Jahre locker, um den Kreationisten-Unsinn zu widerlegen, hervorragend mit Hilfe der Dendrochronologie eichen und letztere reicht schon einmal mindestens 8.000 Jahre zurück, also weit über das von den Kreationisten behauptete Alter der Erde.

    Wie bereits gesagt: man kann das Alter der Erde genau so leicht mit mehreren Milliarden Jahren belegen, wie man zeigen kann, dass München mehr als 3 Meter von Hamburg entfernt ist. Der Wissenschaft einen so großen Fehler (6000 gegen 4,5 Milliarden Jahre) zu unterstellen, zeugt in jedem Fall von grober Unkenntnis dessen, was Wissenschaft ist. Ihre obigen Ausführungen belegen das allzu deutlich.

  21. Aus dem Bibeltext läßt sich keine Eiszeit direkt herauslesen, aber in einem Nebensatz in Genesis 10, 25, die Kontinentalverschiebung als eine spätere Folge der weltumspannenden Flut. Und da der Text sich auf das Gebiet in Vorderasien konzentriert, könnte doch zu der damaligen Zeit in der nördlichen Hemisphäre eine Eiszeit geherrscht haben. Eine andere Theorie geht davon aus, daß eine Eruption mehrerer Vulkane den Himmel verdunkelte und die Sonnenstrahlen am durchdringen der dichten Schicht hinderte. Krakatau ist nur ein winziges Beispiel!
    Diskrepanz besteht zwischen den Zeiten. Tausend oder Millionen Jahre. Wobei die allmähliche Aufwärtsentwicklung höhere Jahreszahlen benötigt. {nebenbei es gibt auch Stimmen, die eine plötzliche Entstehung für nicht abwegig halten (kambrische Explosion) }Für die Milliarden werden die radioaktiven Zerfallsraten herangezogen, 4,5 Mrd. Jahre angebliches Erdenalter entspricht der Halbwertzeit von Uran 238 zu Blei 206! Warum wurde der Zerfall von Rubidium 87 zu Strontium 87 nicht als Referenz genommen (47 Milliarden Jahre)? Die relativ dünnen Sedimentschichten in den Ozeanen können auch nicht als Beweise für die Milliarden herhalten. Wohin ist das ganze Helium verschwunden?
    Kreationismus und Evolution sind Glaubenssachen. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und es bleibt jedem überlassen, was er /sie für logischer hält.
    Die Schöpfungstage sind buchstäbliche 24 Stunden Tage und keine längeren Zeitperioden. Daher ist es nicht abwegig, daß die Pflanzen erschaffen werden konnten, bevor das Licht der Sonne die Erde erreichte. Mit den 24 Stunden Tagen erübrigt sich jede weitere Diskussion bezüglich der Reihenfolge. Daß das Licht vor der Sonne da war, verweist auf Offenbarung 22,5!
    Der Bibel Unwissenschaftlichkeit vorzuwerfen verkennt, daß sie in erster Linie ein Buch der Geschichte des Abfalls der Menschheit ist und im Gegensatz zu anderen Berichten auch keine Fehler einiger seiner Protagonisten verschweigt. Abrahams Ungeduld, die Folgen zeigen sich im Nahost Konflikt. Königs Davids Ehebruch, nach dem Tod des so gezeugten Salomo kam es zur Abspaltung der Nordstämme vom Südreich usw.
    Wer die „Irrtümer“ der Bibel nachvollziehen möchte, dem sei das Buch die „Wissenschaft hat Verspätung“, zur Vertiefung seiner Vorurteile empfohlen.

  22. „Wenn sich die Wissenschaft die biblischen Hinweise vornehmen würde, … “

    Nun, das hat sie längst getan und ist zu dem definitiven Schluss gekommen, dass die Bibel bei der Beschreibung und besonders bei der Erklärung der Welt fundamentale Fehler enthält.

    Die Bibel stellt lediglich einen von vielen Erklärungsversuchen aus einer vorwissenschaftlichen Zeit dar und ist notwendigerweise fehlerbehaftet, da unsere Vorfahren viele Dinge gar nicht wissen konnten und deshalb auf Mutmaßungen angewiesen waren. Dass viele davon falsch waren, wissen wir heute.

    Zu glauben. dass die Erde erst rund 6000 Jahre alt ist, ist so ähnlich, als würde man behaupten, dass die Entfernung Hamburg-München kleiner als 3 Meter ist: der Fehler liegt in ähnlicher Größenordnung.

    „Ich vertrete die Theorie der Kreationisten …“

    Die Kreationisten haben keine Theorie sondern einfach nur höchst absurde Vorstellungen von der realen Geschichte der Erde.

    Dabei braucht man nicht einmal eine wissenschaftliche Ausbildung, um erkennen zu können, dass eine wörtliche Auslegung der beiden – einander widersprechenden – Schöpfungsberichte der Bibel unsinnig ist, einfaches Lesen und Nachdenken zeigt schon die unhaltbaren Behauptungen (z. B. erst Licht, dann Sonne, Mond für die Nacht, obwohl auch am Tage sichtbar, Wale vor den anderen Säugetieren „erschaffen“ und weitere Absurditäten) als Ergebnis einer lücken- und laienhaften Beobachtung der Umwelt.

    Die Bibel ist ganz klar Menschenwerk und in weiten Bereichen (insbsondere AT) grausam, gewalttätig und menschenverachtend.

    Kennen Sie die Geschichte von Lot, dem „rechtschaffenen“ Mann, der für würdig befunden wird, Sodom und Gomorrha zu überleben, der aber bedenkenlos seine Töchter dem Pöbel überlassen will und schließlich nach dem Untergang der beiden Städte im Vollrausch eben diese Töchter schwängert? Und so etwas soll Vorbild sein?

    Noah ist da auch nicht viel besser, der sich ebenfalls so stark betrinkt, dass er nicht mehr weiß, was er tut und entblößt einschläft mit den bekannten Folgen(wer es nicht weiß, möge es nachlesen!). Millionen von schwarzen Menschen waren wegen dieser Märchengeschichte Opfer von „rechtschaffenen“ Weißen, die keine Bedenken hatten, ihre schwarzen Mitmenschen zu unterdrücken, zu versklaven, zu vergewaltigen und auf grausame Art und Weise zu töten und sie rechtfertigten das mit der Bibel!

    Unterm Strich ist die Bibel wahrscheinlich für mehr Verbrechen verantwortlich, als dass sie jemals Gutes bewirkt hat.

    Steven Weinberg, der amerikanische Physiker und Nobelpreisträger, hat es einmal so formuliert:

    „Religion is an insult to human dignity. With or without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion.“

  23. Ich vertrete die Theorie der Kreationisten, diese gehen vom biblischen Zeugnis der Sintflut aus. Die Sintflut ist gut dokumentiert in den auf der ganzen Welt vorhandenen Sedimentschichten, worin sich auch Kohle, Gas und Erdöl gebildet haben durch plötzliches Vergraben von Biomasse. Diese weltumspannende Flut kann nur möglich gewesen sein durch das Abregnen des Wassers aus der Höhe (Wasserdampf aus der oberen Troposphäre) (siehe Genesis 1,1 folgende) und durch das Öffnen der Brunnen der Tiefe (juvenile Wasservorkommen). Letzteres muss einher gegangen sein mit starken Aktivitäten in der Erdkruste, also Vulkanausbrüche. Am Tag als Noah in die Arche ging hat sich alles verdunkelt und das Verderben brach über die damalige Menschheit ein. Nach Ablauf der Flut war wesentlich mehr Wasser auf der Erde als vorher, deshalb auch die Kontinentalsockel, die früheren Küsten. Um nun das „Trockene“ sichtbar zu machen war es notwendig, dass die Kartoffel Erde Auswölbungen bekam, also wieder vulkanische Aktivitäten, was zu dementsprechenden Verdunkelungen am Himmel führte. Diese wiederum haben zu starken Vereisungen an den Polen geführt, die Eiszeiten. Diese gingen in rascher Abfolge über hunderte von Jahren, Vereisung dann wieder Wärme und Auftauen (das Entstehen von Island muss schreckliche Folgen gehabt haben, schaut man sich die Verwitterungsspuren auf den dortigen Felsen an kommt man nicht auf den Gedanken, dass die Dinger schon hunderttausende von Jahren dort liegen). Insgesamt ist die Erde nach Ablauf von 5.774 Jahren (jüdischer Kalender) heute dort angekommen wo ist. Das Heranziehen von Jahrmillionen macht die ganze Angelegenheit sehr unwahrscheinlich, wie auch die ganze Evolutionslehre ein Schmarren ist. Wenn es keinen Eingreifer von außen gibt wie soll denn bitte dieses exorbitant komplizierte System entstanden sein und zweitens wie sollen wir uns entwickelt haben? Etwa in der Zeit in der die Erde im günstigsten Abstand zur Sonne war. Wer versucht hat einen Bleistift auf seine Spitze zu stellen weiß, dass das nicht geht. Ebenso ist es unmöglich für den Zufall als Schöpfermeister ein solch ausgewogenes System von Kräften zu schaffen, das unser Sonnensystem möglich machte. Zurück zu den Eiszeiten. Das „Trockene“ musste sich neu bilden damit die Menschen eine neue Chance von Gott wahrnehmen konnten, deshalb Kalt- und Warmzeiten. Wie sind z.B die eingefrorenen Mammutherden in Sibirien entstanden. Plötzlicher Wetterumschwung mit anschließender dauerhafter Vereisung. Mammuts sind Elefanten die es in kühleren Gebieten aushalten deshalb die Haare, aber auch sie konnten sich nicht der Wucht erwehren, die ein plötzlicher Kälteeinbruch mit sich bringt und überhaupt warum waren sie dort. Um die Erde in ihr heutiges Gleichgewicht zu bringen hat ihr Schöpfer massiv eingegriffen. In Amerika gibt es 2 Forscher J. C. Whitcomp und H.M. Morris, die eine eingehende Erklärung zu den biblisch beschriebenen Vorgängen rund um die Sintflut geliefert haben. Das wohl größte Argument gegen die E-Theorie ist das exponentielle Wachstum der Menschheit. Wie erklären diese E-Forscher, dass es erst im 19. und 20. Jahrhundert zu dem Milliardenwachstum gekommen ist und nicht schon viel früher. Jahrmillionen stehen doch zur Verfügung. Zweitens, es lassen sich zwar Rassen erkennen aber der genetische Unterschied zwischen ihnen ist medizinisch betrachtet gering. Es ist also sehr gut vorstellbar, dass die Menschheit von einem gesunden Paar ausgegangen ist. Wer die Bibel liest kommt zu dem Schluss, dass er nicht angelogen wird. Die Wahrheit der Bibel offenbart sich aus ihr selbst, zu selbstverständlich berichtet sie über die Vorgänge. Wer soll sich das denn ausgedacht haben? Weiterhin werden auch alle anderen Begebenheiten mit einer Offenheit dargestellt die erstaunen lässt ( z.B. Verfehlungen der Protagonisten). Schönreden sieht anders aus. Wahrheit kennt keine politische Korrektheit. Wenn sich die Wissenschaft die biblischen Hinweise vornehmen würde, würde sie schnell Übereinstimmung mit den steinernen Zeugen der Erde finden. Eine umfassende Darstellung ist hier nicht möglich, aber zumindest ein Denkanstoß.

    Die Bibel sagt es ist unmöglich, dass Gott lügt und auf solcher Basis lässt sich fundierte Wissenschaft gründen.

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