Die Zukunft von Modellen

Nancy Green
Am Ende des 19. Jahrhunderts war die Wissenschaftsdiszplin Physik ,settled’. Man glaubte, dass alle wesentlichen Fragen beantwortet seien, und der verbleibende geringe Rest nur noch Kosmetik wäre. Unser Platz im Universum war bekannt (obere Zeile im Bild rechts).
Wir kamen aus der Vergangenheit und laufen in die Zukunft. Auf der Grundlage physikalischer Gesetze und mit Kenntnis der Vergangenheit konnte man -so der Glaube- die Zukunft genau vorhersagen (untere Zeile im Bild rechts).

Das war das Uhrwerk-Universum des viktorianischen Zeitalters. Wir wussten, woher wir kamen und wohin wir gehen. Allerdings entpuppte sich dies, wie so Vieles in der Wissenschaft, als Illusion.

Ein Jahrhundert zuvor hat das Interferenz-Experiment mit einem Doppelspalt [double-slit experiment] die Teilchen-Theorie des Lichtes erschüttert. Stattdessen zeigte sich, das Licht eine Wellenstruktur aufwies, was die beobachteten Interferenzen erklärte. Allerdings stellte Einsteins Studie aus dem Jahr 1905 über den photoelektrischen Effekt die Wellentheorie des Lichtes auf den Kopf.

Heute akzeptieren wir, dass Licht aus Partikeln besteht (Photonen), die ein Verhalten wie das einer Welle zeigen. Jedes Photon ist ein in sich geschlossenes Energiepaket (Quantum), bestimmt durch die Wellenfrequenz. Was sich Einstein nicht erschlossen hat, waren die Implikationen dieser Entdeckung, was zu dem berühmten Spruch führte „Gott würfelt nicht!“

Aber wie sich jetzt im Lichte unseres gegenwärtigen Verständnisses herausgestellt hat, würfelt Gott doch. Man betrachte das Doppelschlitz-Experiment. Was sagt uns dieses über die Natur unseres Universums, wenn wir Licht als Partikel sehen?

Im Doppelschlitz-Experiment scheint Licht von Punkt A zum Punkt B. Das individuelle Photon wird durch Schlitz 1 oder Schlitz 2 wandern, um Punkt B zu erreichen, aber es gibt keine Möglichkeit, am Punkt A festzustellen, welchen Schlitz das Photon passieren wird. Und genauso wenig kann man am Punkt B bestimmen, auf welchem Weg das Photon von A herankommt. Betrachtet man die Schlitze als Wege bekommt man:

Diese Eigenschaft ist nicht auf Licht beschränkt; man kann sie auch bei anderen Partikeln beobachten. Die Auswirkungen sind enorm. Punkt A hat mehr als eine mögliche Zukunft und Punkt B mehr als eine mögliche Vergangenheit. Rearrangieren wir unser Doppelschlitz-Experiment so, dass A und B sich mit der Gegenwart decken, bekommen wir:

Das können wir vereinfachen:

Unser Bild aus der viktorianischen Zeit mit einer Zukunft und einer Vergangenheit stimmt nicht mehr. Unsere deterministische Sichtweise der Welt wird probabilistisch. Einige Vergangenheiten und einige Zukünfte* sind wahrscheinlicher als andere, aber alle sind möglich. Unser gesunder Menschenverstand (Theorie) einer Vergangenheit und einer Zukunft passt nicht zur Realität, und wenn die Theorie nicht zur Realität passt, ist grundsätzlich die Realität korrekt.

Nun könnte man sagen, dass dies für kleine Partikel wohl stimmen mag, aber sicherlich gilt das nicht für die reale Welt. Man bedenke allerdings, dass wir an Stelle eines Partikels Sie, den Leser benutzt haben.

Nehmen wir an, Punkt A ist Ihr Büro und Punkt B Ihre Wohnung. An manchen Tagen werden Sie auf Weg 1 vom Büro nach Hause fahren. An anderen Tagen jedoch müssen Sie vielleicht erst noch einkaufen, oder Sie wollen Freunde treffen, oder Ihr Auto bleibt liegen, oder was auch immer, jedenfalls könnten diese Dinge es erforderlich machen, Weg 2 nach Hause zu nehmen. Also nehmen Sie Weg 2.

Für alle Ziele und Zwecke imitieren Sie das Verhalten eines Teilchens. Ein außen stehender Beobachter wird nie in der Lage sein, bestimmen zu können, welchen Weg Sie wahrscheinlich nehmen werden. Für einen außen stehenden Beobachter ist Ihr „freier Wille“ nicht anderes als das Verhalten eines Teilchens. Für den Beobachter sind die Gründe für Ihr Verhalten „unbekannt“ oder „zufällig“. Man kann es nicht bestimmen außer als Wahrscheinlichkeit.

Routinemäßig kommt Chaos ins Spiel, wenn es um Modelle geht. Was sagt uns unser Doppelschlitz-Experiment über Chaos?

Jetzt wollen wir einmal annehmen, dass wir anstatt bei Punkt A bei A1 starten. A1 ist eine mikroskopisch kleine Distanz entlang des Weges von A nach P1. Oder wir starten stattdessen am Punkt A2, welcher eine mikroskopisch kleine Distanz auf dem Weg von A nach P2 ist.

Geometrisch sind die Punkte A1 und A2 sogar noch weniger weit voneinander entfernt als von A. Der Abstand ist kleiner als mikroskopisch klein, und doch führt es zu verschiedenen Zukünften. Von A1 kann man nur zu P1 gelangen. Von A2 nur zu P2. Folglich bekommen wir aus einer weniger als mikroskopischen Differenz der „Ausgangswerte” zwei verschiedene Zukünfte, von denen keine falsch ist.

Aber Moment, man könnte jetzt einwenden, dass beide Wege in die gleiche Zukunft führen und P1 und P2 ignorieren. Sie führen nach B. Aber Tatsache ist, dass B nur eine mögliche Zukunft ist. Wir haben das Diagramm absichtlich einfach gehalten. Die Realität ist viel komplexer. Von den Punkten P1 und P2 kann das Teilchen zu einer ganzen Palette von Zukünften wandern (das entspricht der Interferenz-Verteilung des Doppelschlitz-Experimentes).

Und genau das sehen wir bei dem Versuch, das Wetter oder die Börsenkurse vorherzusagen. Sehr kleine Unterschiede in den Werten von A1 und A2 führen sehr schnell zu unterschiedlichen Zukünften. Alle Zukünfte sind möglich; einige sind einfach wahrscheinlicher als andere. Aber keine ist falsch.

Die Klimawissenschaft und das IPCC argumentieren, dass es beim Klima anders ist. Weil Klima das Mittel von Wetter ist, sollten wir in der Lage sein, die Ergebnisse der Wettermodelle zu mitteln und zu einer fundierten Vorhersage des zukünftigen Klimas kommen. Jedoch – passt das zur Realität?

Die Klimawissenschaft sagt, dass sich das zukünftige Klima ergibt aus (C+D+B)/3, wobei 3 die Anzahl der Modelle ist. Klima ist jedoch nicht das Mittel über Modelle, sondern das Mittel über Zeit. Folglich gilt:

Wenn wir auf Weg 1 zu B gelangen, dann ist das Klima = (A+P1+B)/3, wobei 3 die dabei verstrichene Zeit ist. Kommen wir auf Weg 2 zu B, ist das Klima = (A+P2+B)/3, wobei 3 wieder für die verstrichene Zeit steht.

Da P1 <> P2 ist, haben wir zwei verschiedene Klimata, obwohl wir in der gleichen Zukunft B angekommen sind. Keines dieser Klimata wird dem Modellmittel des IPCC ähneln. Und das gilt hier nur für Zukunft B.

Die Zukünfte C und D sind genauso möglich, mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit. Wir kommen in einer an, aber es gibt keine Möglichkeit, im Voraus festzustellen, in welcher. Folglich gilt für einen einzelnen Startpunkt A, dass es eine unendliche Zahl zukünftiger Klimata gibt, die alle möglich sind. Einige sind einfach wahrscheinlicher als andere.

Daher also sind die Modelle bei der Vorhersage der Zukunft gescheitert. Das IPCC-Modellmittel sagt B vorher, einfach weil B in der Mitte liegt. Allerdings ist dies reiner Zufall. Wie der „Stillstand“ zeigt, sind für die Natur C, B oder D frei wählbar, und in der realen Welt hat sich die Natur für D entschieden. Als Folge divergieren die Modelle immer mehr von der Realität.

In Wirklichkeit versuchen die Modelle Unmögliches. Es gibt nicht einfach 3 Zukünfte, die man nicht einfach auf 2 Wegen erreichen kann; in jedem Falle gibt es eine unendliche Zahl von Zukünften und eine unendliche Zahl von Wegen. Alle sind möglich.

Einige Zukünfte sind wahrscheinlicher, aber das ist einfach Gottes Würfelspiel. Es ist nicht garantiert, dass wir in irgendeiner spezifischen Zukunft ankommen, also gibt es auch nichts, dass die Modelle lösen müssten. Man verlangt von ihnen, ein unmögliches Ergebnis zu liefern, und wie bei HAL in 2001 spielen die Modelle dann verrückt. Sie töten Menschen, in dem sie die Lebensgrundlagen auf dem Weg über Energiearmut beschneiden.

HAL: „die 9000-Serie ist die zuverlässigste Computerreihe, die je gebaut worden ist. Kein 9000-Computer hat jemals einen Fehler gemacht oder Informationen verzerrt. Wir sind alle in jeder Hinsicht des Wortes narrensicher und unfähig zu Irrtümern“.

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/03/11/the-future-of-models/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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45 Kommentare

  1. Einstein war der größte Scharlatan und Betrüger in der modernen Wissenschaftsgeschichte !

    1. Vorwort

    Während des Studiums der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut/an der Sektion (für) Psychologie in der Oranienburger Straße 118 (von 1978 bis 1983) befasste sich sein Studienkollege Martin Müller mit seinem Diplomthema in der Diplomphase von 1982 bis 1983 mit der Geschichte zur Psychologie. Sein Kommilitone verstand dies absolut nicht, weil er der naiven Meinung war, dass hier kein Forschungsbedarf bestehen würde und bereits ein stringenter, eindeutiger wissenschaftlicher Erkenntnisstand vorzuliegen schien. Darauf hin erwähnte Martin Müller ein Beispiel, das dem Seminarkollegen einfach die Sprache verschlug! Beispielsweise solle das Weber-Fechner-Gesetz, mit dem der Zusammenhang von objektivem physikalischen Reiz R mit der subjektiven Empfindung E und der spezifischen Reizmodalität (Licht, Druck, Schall,…), die durch den Faktor k Ausdruck verliehen wird, eine Reflexion erfährt, in der späteren mathematischen Struktur

    E= k*ln (R/Ro) (1)

    ursprünglich auf den deutschen Astronomen Steinheil (1837) zurückgehen soll, der dieses Gesetz bei der Beobachtung von Sternenhaufen ableiten konnte (*). Irgendwie kam einem das dann auch aus dem Astronomieunterricht von 1968 bis 1969 bekannt vor. Und dies ist kein Einzelbeispiel in der Wissenschaftsgeschichte! Es gibt viele Beispiele aus und in der Wissenschaftsgeschichte, wo sich so genannte wissenschaftliche „Choryphäen“ das geistige Eigentum anderer Wissenschaftler aneigneten, so dass diese um die Früchte ihrer Arbeit betrogen wurden. Beispielsweise soll die Evolutionstheorie von Albert Wallace begründet worden sein und nicht von Charles Darwin.
    Der Studiosus hatte sich also gravierend geirrt mit seiner Ansicht

    (*) Nach einer Information von Dr. Martin Müller (2014) soll dieses Gesetz der Franzose Delezenne bereits 1827 hergeleitet haben.
    zur Wissenschaftsgeschichte! Es hat also durchaus seine Legitimation, dass man sich mit der Wissenschaftsgeschichte auseinandersetzt. Denn: in keinem anderen gesellschaftlichen Bereich wird soviel manipuliert, wie auf dem Sektor der Wissenschaften und die Quellenlagen sind mitunter mehr als eindeutig. Jüngste Beispiele sprechen hierzu Bände, nach dem Motto „Kopieren geht über studieren“! Nach der Wissenschaftssendung von Gert Scobel vom Donnertag, dem 18.09.2014 werden von Studenten und Doktoranten, je nach Fachbereich 30 bis 80 Prozent der Arbeiten manipuliert, aus dem Internet herunter geladen oder man bedient sich anderer Methoden der Manipulation.
    Nun zum eigentlichen Gegenstand der Broschüre: Bereits mit dem sechzehnten Lebensjahr befasste sich der Oberschüler Siegfried Marquardt von der Erweiterten Oberschule Strasburg in Mecklenburg sehr ernsthaft mit diversen Wissenschaftsdisziplinen, insbesondere mit der Physik und Mathematik. Unter anderem setzte sich der angehende Abiturient sehr umfassend mit der Relativitätstheorie von Einstein auseinander. Dann gelangte auch die Schrift „Die Lorentz-Transformationen“ (zu den Lorentztransformationen gab es zu DDR-Zeiten Mitte der sechziger Jahre eine ca. 250 Seiten umfassende Schrift) in seine Hände. Nun verstand der Oberschüler fast gar nichts mehr – Konfusion und Orientierungslosigkeit machten sich breit! Denn: In diesem Werk fanden die wesentlichsten Erkenntnisse zur Einsteinschen Relativitätstheorie eine umfassende Darstellung. Viele Jahre, ja Jahrzehnte später „platze dann der Knoten“, als man einen Aufsatz in der Zeitung DIE ZEIT im Sommer 2004 zum photoelektrischen Effekt las, der bereits 1864 vom französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt worden sein soll. Nun stürzte quasi das Bild zu der Autorität von Einstein und zu den Autoren, die die Relativitätstheorie in seinem Sinne kreierten, völlig zusammen, mit dem Resultat, dass messerscharf die Schlussfolgerung abgeleitet werden konnte und musste, dass Einstein gar nicht das große Genie gewesen ist, sondern ein Betrüger und Plagiator. Ja Einstein war der größte Scharlatan in der (modernen) Wissenschaftsgeschichte!
    Und dann gewann man endlich absolute Gewissheit: Zum Herrentag 2013 musste man einem Abiturienten im Rahmen des Nachhilfeunterrichtes der Lernhilfe Königs Wusterhausen den Funktionsmechanismus des Fadenstrahlrohres mathematisch-physikalisch erklären. In diesem Zusammenhang wurde man wieder auf die Lorenz-Kraft aufmerksam. Und dann „fiel endlich der Groschen“:

    …..

  2. Johann Georg von Soldner war das große Genie und nicht Einstein, der einfach der größte Betrüger in der modernen Wissenschaftsgeschichte war!

    Die Ablenkung von Lichtstrahlen im Schwerefeld von großen astronomischen Körpern durch deren Gravitationsfelder stammt eindeutig nicht von Einstein, wie Einstein in seiner Schrift von 1916 zur Allgemeinen Relativitätstheorie anhand der Ablenkung des Lichtes von fernen Sternen durch die Sonne und durch den Jupiter glaubend machen wollte, sondern vom deutschen Astronomen Johann Georg von Soldner!

    Schon sehr lange hatte der Autor vermutet, dass dieses Phänomen von Astronomen durch ihre empirische Arbeit entdeckt worden sein müsste. Und siehe da: Im Werk von Lindner „Das Bild der modernen Physik“ (Lindner, 1973), konnte man auf der Seite 54 fündig werden und lesen, dass der deutsche Astronom Johann Georg von Soldner bereits 1801 dieses Phänomen bei der Ablenkung des Lichtes am Sonnenrand eruierte und die Ablenkung berechnete. Unter der einfachen Annahme, dass Licht aus kleinsten Massepartikel bestehen würde (wie revolutionär für seine Zeit!), konnte er eine Ablenkung von 0,83„(0,83 Winkelsekunden) ermitteln (siehe Abb. 1).

    • Photon mit der Masse mp
    F a= F: mp

    ?

    Stern R ? Sonne
    s=c²:2a Erde

    Abb. 1: Prinzipielle Darstellung der Ablenkung eines Photons durch das Gravitationsfeld der Sonne mit dem Winkel ? aus der Perspektive der Erde (stark modifiziert nach Lindner, 1973, Seite 54).

    Aller Wahrscheinlichkeit nach hat von Soldner ganz einfach mittels des Newtonsche Gravitationsgesetzes

    F= ?*m1*m2:r² (1)

    und der klassischen Mechanik diesen Winkel bestimmt. Dabei könnte die Berechnung des Winkels ? von Soldner wie folgt vorgenommen worden sein: Die auf die Masse mp eines Photons einwirkende mittlere Kraft F im radialen Schwerefeld der Sonne mit der Masse ms von ca. 2*1030 kg ergibt sich nach Integration der obigen Formel (43) in den Grenzen von R (Radius der Sonne mit ca. 700.000 km) bis Unendlich, dividiert durch R (siehe Abb. 4 mit der prinzipiellen physikalischen Situation). Es gilt also:
    ?
    F= (1 :R)*? (?*mP*mS:r²) dr =?*mP*mS:R². (2)
    R

    Dividiert man nun diese Formel durch die Masse mP des Photons, dann erhält man die Beschleunigung a. Die Beschleunigung a nimmt also einen Wert von

    a= ?*mP*mS: R²*mP = ?*mS: R² ? 6.67*10-11*1,97*1030 : 4,83*1017 m/s² ? 2,72*10² m/s² (3)

    an. Der zurückgelegte Weg s errechnet sich nun ganz klassisch zu

    s=v²: 2*a= c²: 2*a ? 9*1016 m²/s²: 2*2,72*10² m/s² ? 1.65*1014 m. (4)

    Der Winkel ? lässt sich dann ganz einfach über die Relation

    R : (s+R) = tan ? ? 6,95*108: 1,65*1014 ? 4,21 *10-6 (5)

    ableiten! Der Winkel würde somit nach diesen Berechnungs-modalitäten rund 2,41*10-4 Grad betragen.

    Dies entspricht einem Winkel in der Sekunden-Winkeleinheit von 0,87“ und stimmt somit erstaunlicherweise mit dem von Soldner 1801 ermittelten Wert überein. .

    Empirisch wurden zwischen 1919 und 1952 Winkel von 1,61 bis 2,24“ ermittelt (siehe Lindner, 1973). Einstein selbst (?) will einen Winkel von 1,7“ errechnet haben, wobei in seinem Skript zur Allgemeinen Relativitätstheorie auf Seite 822 gar keine numerische Berechnung erfolgte, sondern nur eine allgemeine Formel (74) und der Wert von 1,7“ angegeben wurden.
    Diese mathematisch-physikalische Herleitung der Ablenkung eines Photons im Schwerefeld der Sonne ist nun ganz logisch-mathematisch strukturiert und lässt sich von jedermann nachvollziehen, im Gegensatz zu den Ausführungen von Einstein in seinem Skript zur Allgemeinen Relativitätstheorie von 1916, die absolut unverständlich sind, ja mathematisch-physikalischen Unfug darstellen!
    Und noch eines ist besonders bemerkenswert: Mit der Annahme von Soldner, dass das Licht aus kleinsten Partikeln bestehen würde (Newton ging erstmals vom Teilchencharakter des Lichtes aus), war Soldner den damaligen Physikern und der Physik geistig weit voraus, weil der Wellen-Teilchen-Dualismus des Lichtes erst über hundert Jahre später vom französischen Physiker Louis de Broglie 1924 entdeckt wurde. Drei Jahre später, also 1927 bestätigten die beiden Amerikaner Clinton Joseph Davisson und Lester Halbert Gerner den Wellen-Teilchen-Dualismus anhand von schnell bewegten Elektronen an einem Kristallgitter.
    Es ist daher hypothetisch nicht ganz auszuschließen, dass die damaligen Physiker, die den Wellen-Teilchen-Dualismus offiziell kreierten, vom deutschen Physiker Johann Georg von Soldner stark inspiriert wurden.
    Auch Lorentz ging vom Teilchencharakter, beispielsweise der Elektronen und vom Teilchen-Wellen-Dualismus im Zusammen-hang mit den Untersuchungsergebnissen von Zeemann, der diverse chemische Elemente im Spektroskop/ Spektrometer auf ihre Spektrallinien hin analysierte, aus.

    Und mit der mathematisch-physikalischen und inhaltlichen Analyse des Aufsatzes „Die Grundlagen zur Allgemeinen Relativitätstheorie“ von März 1916 von Einstein, konnten die obigen Hypothesen und Prämissen voll und ganz verifiziert werden! Was zu beweisen wäre! Auf Seite 818 (Formel 69) verwendete Einstein in seiner Schrift zur Allgemeinen Relativitätstheorie zur Berechnung des Wertes x die Formel

    x= K*8*? : c², (6)

    wobei es sich bei K um die Gravitationskonstante mit K= 6,7 *10-8 handeln soll. Zunächst ist hier ganz formal zu kritisieren, dass K nicht 6,7 *10-8 beträgt, sondern 6,67*10-11 N*m²/kg² (siehe Lindner, 1966 und Golm, Heise und Seidel, 1967). Der Zahlenwert ist also nicht exakt – das Resultat weicht um drei Zehnerpotenzen ab und es wurde die Maßeinheit nicht angegeben. Was aber Einstein als Ergebnis der obigen Formel mit

    x= 1,87*10-27 (7)

    dem Leser offeriert, schlägt dem Fass den Boden aus! Einstein hat sich hier mit seinen eigenen Größen um ganze zwei Zehnerpotenzen geirrt, denn der Wert x müsste

    x= 8*3,14*6,7 *10-8: (3*108)²= 8*3,14*6,7*10-24=

    1,87*10-25 (8)

    nach seinen Datenvorgaben akkurat lauten. Ferner kann x keine dimensionslose Größe sein. Anderseits kann man nur kryptisch erahnen, worum es sich hier überhaupt inhaltlich handelt: Es geht an dieser Stelle um die Ablenkung des Lichtes im Schwerefeld! Einstein gibt hier einen Winkelwert von 1,7“ an (siehe Seite 822). Wie dieser Wert von Einstein errechnet wurde, verbleibt aber absolut im Dunklen. Dies wird absolut nicht transparent und nachvollziehbar, weil das physikalische Modell und der physikalische Mechanismus in keiner Weise erklärt wird und die Berechnungen mit den Formeln mathematischen Nonsens darstellen! (siehe hingegen die Formeln 3 bis 5 zur Berechnung der Abweichung eines Lichtstrahls im Schwerefeld). Einstein will diesen Winkel (die Biegung B nach Einsteins Intention) nach den beiden Formeln

    B=2*? : ?= x*M: (4*?*?) (9)

    berechnet haben (siehe Seite 822, Formel 74), wobei die Formeln und der Wert von 1,7“ nur benannt wurden, aber keine numerische Berechnung des Winkels erfolgte (x- siehe Formel 6, M – Masse des Gravitationskörpers, in diesem Falle der Sonne und des Jupiters; ? – Abstand vom Gravitationskörper- die Variablen konnten teilweise nur erraten werden). Zunächst ist zu konstatieren, dass B niemals als Winkel deklariert und definiert werden kann, weil sich folgende Maßeinheiten und im Endeffekt eine dimensionslose Größe ergeben:

    B=[kg*m*m²*s²*kg : (s²kg²*m²*m)]=[1]. (10)

    Weder die Masse M des Gravitationskörpers, noch der Abstand ? des Lichtstrahls vom Gravitationskörper wurden von Einstein definiert und mit Maßzahl und Maßgröße angegeben. So verbleibt es rätselhaft, wie Einstein zu dem numerischen Wert des Winkels von 1,7“ gekommen ist. Denn setzt man in (9) die Werte von Einstein ein und nimmt man für ? den Radius der Sonne an, dann ergibt sich der absurde und abstruse Wert von

    B= 1,87*10-27*2*1030: 25*7*108 ? 2*10-7. (11)

    Sollte dieser Wert den Tangens darstellen, so würde man einen Winkelwert von rund 0,04“ herausbekommen. Diese Größe stimmt absolut nicht mit dem von Einstein angeblich berechnetem Winkel von 1,7“ überein.
    Und für die Abweichung eines Lichtstrahls am Jupiter mit der Masse von ca. 2*1027 kg und mit einem Radius von rund 70.000 km gibt Einstein einen Winkel von 0,02“ an. Nach seiner eigenen Formel (9) und seinen Daten würde die Ablenkung im Gravitationsfeld des Jupiters

    B=1,87*10-27*2*1027:25*7*107= 2*10-9 (12)

    betragen. Dies ist ein verschwindend geringer und absolut indiskutabler, ja absurder Wert! Damit dürfte rein formal und inhaltlich die Formel (9) ad absurdum geführt worden sein. Mit der Formeln (3) ergäbe sich zunächst einmal eine Beschleunigung a zu

    a=?*mS: R²?6.67*10-11*2*1027:4,9*1015 m/s² ? 2,72 m/s². (13)

    Der zurückgelegte Weg s errechnet sich nach der Formel (4) zu

    s=v²:2*a=c²:2*a? 9*1016 m²/s²: 2*2,72 m/s² ? 1.6* 1016 m. (14)

    Der Winkel ? lässt sich dann ganz einfach über die Relation

    R : (s+R) = tan ? ? 7*107: 1,6*1016 ? 4,4 *10-9 (15)

    bestimmen! Der Winkel würde somit nach diesen Berechnungs-modalitäten rund 2,3*10-7 Grad betragen. Dies entspricht einem Winkel in der Sekunden-Winkeleinheit von 8,2*10-4“ und weicht ganz eklatant von Einsteins „Berechnungen“ mit 0,02“ ab. Wenn man sich den errechneten Tangens von (15) einmal optisch transparent machen würde, dann ergäbe sich eine Relation von 4,4 m Höhe auf eine Milliarden m – diese Größe ist auch mit modernsten astronomischen Mitteln und Methoden praktisch nicht detektierbar!

    Um es kurz zu fassen: Einstein hat niemals die Winkel zur Ablenkung von Sonnenstrahlen im Schwerefeld der Sonne und des Jupiters bestimmt und ist einfach auf Dummenfang gegangen, um es gelinde zu formulieren! Mehr noch: Einstein hat all seine Erkenntnisse zur Allgemeinen Relativitätstheorie einfach plagiiert und dann noch falsch! .

    Ja, man muss so auch unweigerlich zur Schlussfolgerung gelangen, dass der vermeintliche praktische Nachweis der Abweichung der Sonnenstrahlen 1919 der reinste wissenschaftlicher Humbock war!
    So muss man wohl Johann Georg von Soldner immer noch in dieser wissenschaftlichen Frage als Pionier feiern, der der Physik über 100 Jahre voraus war!

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im September 2015

  3. #43: Siegfried Marquardt sagt:

    „… war der größte Scharlatan und Betrüger in der modernen Wissenschaftsgeschichte!“
    Wie im Song: Die Prinzen – Das ist alles nur geklaut …

    Auch andere Hypothesen oder Theorien der Physik (z.B. Welle-Teilchen-Dualismus) müssen dringend überarbeitet oder verworfen werden.

    + Die Hypothese der „Lichtablenkung durch Gravitation“ wurde zu erst von v. Soldner 1801 aufgestellt und berechnet. Eine gravitationelle Ablenkung des Lichts war schon von Newton vorausgesagt und 1801 von dem Astronomen v. Soldner berechnet worden. Der Wert betrug nur die Hälfte des Einsteinschen. Noch 1911 sagte Einstein denselben Wert voraus wie v. Soldner und erst 1917 ging er zum doppelten Wert über.
    + Auch die „unrühmliche“ Beziehung E=m*c^2, also die Erkenntnis der Masse-Energie-Beziehung stammt aus dem radioaktiven Zerfall und wurde bereits von Becquerel, Curie und Rutherford gefunden und hat keinerlei relativistische Bedeutung.
    + Die Genealogie der Transformationsgleichungen zur Relativität: Voigt 1887 – Lorentz 1904 – Einstein 1905

    Siehe: Sammelband – Das Relativitätsprinzip

    Im Endeffekt ist die ART und die SRT großer Unsinn und expermientell nicht nachprüfbar, bei den Negativ-Aussagen und Nicht-Existenz-Behauptungen als Grundlagen ihres Gebäudes, wie die Rotationsbewegungen, das Ehrenfest-Paradoxon und die Unipolarinduktion zeigen. Die Theorie beruht auf falschen Annahmen und einer falschen Erkenntnistheorie: gründlicher kann etwas nicht schiefgehen.

    Mfg
    Werner Holtz

  4. #37: Dr.Paul sagt:

    „erweitern wir also den „Raum“ in ein „Raum-Zeit-Kontinuum“, wobei die Zeit, wie schon gesagt, ihre Eigenart der Richtung auszeichnet.“

    Man muss zwischen „objektbezogenen“ und „relationalen“ Begriffen unterscheiden.

    Ein Beispiel:
    Der „Zufall“ beschreibt ein Ereignis, welches eben „zufällig“ eintritt und nicht „vorherbestimmt“ ist oder voraussagbar. Auch dieser Begriff beschreibt Beziehungen (Relationen) und keine Objekte. Und eigenartiger Weise blieb der Begriff das was er war: ein relationaler Begriff. Niemand stellte die Frage, welche Eigenschaften der Zufall eigentlich habe. Der Zufall ist Eigenschaft, eine Eigenschaft realer Prozesse. Gefragt wird höchstens danach, wieso es eigentlich zufällige Ereignisse gibt, wieso die objektiv-realen Prozesse nicht vollständig determiniert seien.

    Der Raumbegriff dient der Darstellung der räumlichen Beziehungen (Relationen) materieller Objekte. Er aber wurde zur selbständigen Entität.

    Wenn ein Gegenstand warm (Prädikat) ist, so ist die Wärme (Objekt) daran „schuld“. Läuft ein Prozess in der zeitlichen Reihenfolge (Relation) ab, so hat man es mit der Zeit (Objekt) zu schaffen. Aus ganz bestimmten räumlichen Anordnungen und Beziehungen (Relationen) wird der Raum (Objekt), ohne den es scheinbar nicht geht. Man sieht, das Prädikate und Relationen zu Gegenständen (Objekten) werden.

    Die Zeit hat keine Eigenschaften, sie ist Eigenschaft – Sie repräsentiert eine Gruppe von Eigenschaften der sich verändernden Materie.

    Mit freundlichem Gruß
    Otto Junkers

  5. #23, Greg House,

    wenn man einen Weblog mit soviel Quatsch belastet, wie es der Herr Horst Maler hier versucht, dann muss man schon annehmen, dass er diesen Blog laecherlich machen will.

  6. #27: Horst Maler

    Glauben Sie wirklich an den Quatsch, den der Moechtegern=Physiker Ekkehard Friebe geschrieben hat. Der Mann weiss doch gar nicht, wovon er schwadroniert. Ich empfehle Ihnen, entweder die Originalarbeit zu lesen oder ein vernueftiges Lehrbuch zur theoretischen Physik.

  7. Zur Lichtgeschwindigkeit:

    Dass die Licht(phasen)geschwindigkeit in Materie i.a. geringer ist als im Vakuum, ist Allgemeinwissen.
    Herr keks Hinweis auf die Differenz von 3 Sek zwischen rotem und blauen Licht nach Durchlaufen von 1 Mrd Lichtjahre ist schon interessanter. Diese Abweichung von 10 hoch -16 ist natuerlich gering aber laesst moch nicht darauf schliessen, dass auch die Vakuumlichtgechwindigkeit frequenzabhaengig ist (die durch Materie ist es selbstverstaendlich aus bekannten Gruenden),denn das Weltall ist ja kein Vakuum.

  8. #35: Otto Junkers, vielen Dank für Ihre Antwort,
    erweitern wir also den „Raum“
    in ein „Raum-Zeit-Kontinuum“,
    wobei die Zeit, wie schon gesagt,
    ihre Eigenart der Richtung auszeichnet.

    Würden die Menschen sie nicht erkennen können,
    gäbe es nicht so viele Uhren 🙂

    Gruß

  9. #34: Hallo, Herr Uwe Klasen, verwirren Sie nicht unsere besten Leute.
    Licht und alle elektromagnetischen Wellen können in unterschiedlicherweise mit Materie wechselwirken. Dass der Himmel blau ist (außer beim Sonnenuntergang),
    ist eine der Folgen davon.
    Die KONSTANZ der Lichtgeschwindigkeit war der empirische Ausgangspunkt von Einsteins Relativitätstheorie.
    Daran sollte man nicht rütteln 🙂

    Gruß

  10. #24: Dr.Paul sagt:

    „Hier ist der Unterschied zwischen subjektiv und objektiv sozusagen auf der Hand liegend, die Zeit kann uns lang oder kurz vorkommen (subjektiv, „wie im Schlaf“) für meine Armbanduhr ist sie völlig gleichförmig (objektiv) und das gilt in unserem Mesokosmos auch heute noch im Zeitalter von Einstein.“

    Ich lasse erstmal Ernst Mach zu Wort kommen:
    „Wir sind ganz außerstande, die Veränderungen der Dinge an der Zeit zu messen. Die Zeit ist vielmehr eine Abstraktion, zu der wir durch die Veränderung der Dinge gelangen, weil wir auf kein bestimmtes Maß angewiesen sind, da eben alle untereinander zusammenhängen.“ (E. Mach, Die Mechanik in ihrer Entwicklung, Leipzig 1933, Nachdruck: Darmstadt 1991, S. 217)

    Die Zeit als quantitatives Maß spielt in der Physik eine entscheidende Rolle. Die Frage, wie qualitativ unterschiedliche und voneinander unabhängige Vorgänge überhaupt vergleichbar sein können, ist dabei die wirklich wichtige und entscheidende Frage. Es geht dabei um die Eigenschaften der realen Prozesse. Und einen Teil dieser Eigenschaften findet man im Zeitbegriff wieder. Da „wir“ gern der Wirklichkeit Sachen aufdrängen, die in uns existieren, werden diese Eigenschaften einem imaginären Objekt zugeordnet. Und dieses angebliche Objekt heißt „Zeit“.

    „Die Zeit“ (für sich) ist genau so „real“ wie „das Gute“, „das Böse“, „die Liebe“, „der Tod“ usw. Dabei sind interessanterweise die Materialisationen in Form der Personifizierungen auch dieser Dinge Bestandteil verschiedenster Mythologien und Religionen. Eine Abstraktion wird materialisiert. Oder eine menschliche Statue beginnt zu leben.

    Schon die Aussage „Ich habe keine Zeit“ weist auf ein handhabbares selbständiges Objekt mit der Bezeichnung „Zeit“ hin. Probleme aber zeichnen sich ab, verlässt man die Alltagswelt und versucht, etwas tiefer in die Zusammenhänge der Natur einzudringen. An vorderster Front versucht der Physiker sein Glück, der aber, und zwar unabhängig möglicher verbaler Bekundungen, die Zeit genau so handhabt wie der „Normalbrüger“ dies praktiziert. Die Zeit ist verantwortlich: für die Veränderung überhaupt und dafür, dass es periodische Prozesse gibt und schließlich auch für die Tatsache der Existenz irreversibler Vorgänge. So gesehen, ist es wahrhaft vergebliche Müh, herausfinden zu wollen, welche Eigenschaften die objektive Zeit in Wirklichkeit hat.

    Diese Zeit führt (siehe oben) in der Physik ihr eigenes eigenständiges Eigenleben (dies ist wort-wörtlich gemeint), unbeeindruckt von philosophischen Betrachtungen und Überlegungen. Die Physik versucht auch die Eigenschaften der objektiven Zeit zu ergründen; und keiner merkt dabei, einem Phantom nachzujagen. Der Gedanke, dass dies ein Phantom (eine materialisierte Abstraktion) ist wurde schon von E. Mach erkannt (siehe oben).

    Mit freundlichem Gruß
    Otto Junkers

  11. #29: besso keks sagt:am Mittwoch, 19.03.2014, 15:35

    „… daß die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Frequenz des Lichts ist …“

    Hallo Hr. Keks,

    vielleicht hilft ihnen folgender Link weiter:

    „Hat Licht unterschiedlicher Wellenlänge auch unterschiedliche „Lichtgeschwindigkeiten“?“

    Quelle: http://tinyurl.com/oe84sa4

  12. Hallo liebe Leute

    hier noch ein Link zu einem Dokument das die Einsteinschen Theorien beleuchtet.
    http://tinyurl.com/pmfvaz3
    Unser Thema wird auf Seite 109 anfangend behandelt. Man kann auch bei Wikipedia
    nachlesen ( Bernoulli )

    #30 JReiter
    Was das Produkt einer Multiplikation ist wissen Sie doch selbst. Es ist ein Konzept.
    Wenn sie auf ein Blatt Papier schauen und sehen dort schwarze Zeichen auf weißen Papier
    in der Form von Schriftzeichen E=m*c2 dann können sie als Mensch das interpretieren.
    Dies Interpretation geschieht in Ihren Kopf und ist dann ein Konzept. Nur Sie als Mensch
    sind dazu in der Lage. Ebenso ist es mit Literatur. Wenn es keine Menschen mehr gibt, gibt
    es auch keine Literatur mehr, sondern nur noch Bücher. Ebenso ist es mit zB. Demokratie,
    Liebe, Kommunismus, Freiheit.

    Mfg. Horst Maler

  13. Lieber Herr Maler, 27

    der Fehler des Herrn Regierungsnichtphysikers i.R. liegt einfach darin, daß er glaube das „E“ in der Formel E=0.5*m*v^2 bezeichne die gleiche Energieform wie das „E“ in E=m*c^2. Das ist (für Kenner offensichtlich) falsch. Denn 0.5*m*v^2 quantifiziert die Bewegungsenergie eines Körpers der Masse m und Geschwindigkeit v alleine, während m*c°2 die Gesamtenergie dieses Körper quantifiziert und offensichtlich vom Betrage her typischweise viel größer ist. Der Irrtum des Ruheständlers wäre vielleicht vermeidbar gewesen, hätte es sich in den Physikbüchern besser umgesehen, denn die lassen solche Irrtümer nicht entstehen, indem sie genauer kennzeichnen, z.B. E_kin für die Bewegungsenergie, E_ges für die Gesamtenergie.
    Exakt ist die Bewegungsenergie gegben durch: E_kin = m*c^2*[1-1/wurzel(1-(v/c)^2)]. Für Geschwindigkeiten v des Alltags und technische Belange, die viel kleiner sind als die Lichtgeschwindigkeit c, konvergiert der Term (man überprüfe dies selber durch Taylorentwicklung) [1-1/wurzel(1-(v/c)^2)] -> 0.5*(v/c)^2. Die (relativistische) kinetische Energie geht also exakt in die Näherung der Newtonschen Mechanik über! Für typische technische Belange ist der Unterschied vernachlässigbar klein, und nur dies ist der Grund, warum die Newtonsche Mechanik überhaupt brauchbar ist.

  14. #27: Horst Maler sagt:

    Hallo Herr Mahler,

    danke für die interessanten Links.
    Neulich war eine Sendung auf N24/N-TV zu sehen, in der berichtet würde daß die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Frequenz des Lichts ist. Der Unterschied soll sehr klein sein (blaues Licht aus Milliarden Lichtjahren entfernten Galaxien kommt angeblich 3-4 sec. eher an als rotes)

    MfG

  15. Hallo liebe Leute,
    hier ein Link auf eine Ableitung der Energieformel:
    http://tinyurl.com/nn94pog

    Sie stammt von
    Ekkehard Friebe, Regierungsrat i.R. des deutschen Patentamtes.

    Hier ist der Link zu einem Bericht des gleichen Autors über den Zustand Wissenschaft :
    http://tinyurl.com/nfze65b

    Vielleicht kann der eine oder andere sich ja mal mit
    Ayn Rands Lehre des Objektivismus befassen. Dann sieht
    man vielleicht klarer.

    MfG. Horst Maler

  16. Modell und Empirie (Beobachtung) in der Naturwissenschaft.
    Es gibt in der Naturwissenschaft z.B. Medizin viel gesicherte Empirie OHNE ein Modell,
    z.B. die Notwendigkeit des Schlafs, ohne dass hierfür eine genaue kausale Erklärung bis heute möglich ist. Entsprechend existiert darüber auch (noch) keine (anerkannte) Modellvorstellung. Ebenso ist es bei nicht wenigen Erkrankung, deren Entwicklungsverlauf man sehr gut kennt, oft nicht möglich, die Ursache zu nennen. Man unterscheidet hier eine (bekannte) „formale Genese“ von der (unbekannten) „kausalen Genese“. Ähnliches gilt für die Therapie, deren Wirkung man gut kennt, auch wenn im Einzelfall der genaue Wirkmechanismus nicht bekannt ist.
    Auch die Eiszeiten in der Klimavergangenheit gelten als Beobachtung (Empirie) gesichert, ohne dass es für ihre Ursache gesicherte Erkenntnis gibt.

    Was es allerdings NICHT gibt, ist ein Modell oder eine kausale Erklärung für eine Wirkung, die man empirisch NICHT beobachten kann.
    So etwas darf sich nicht „Wissenschaft“ nennen.
    Die CO2-Treibhaus-Theorie ist daher nach heutigem Wissen Pseudowissenschaft, wie Astrologie.
    Man sollte keinen einzigen Euro dafür verschenken.

    mfG

  17. #22: Verehrter Herr Otto Junkers, wie schon gesagt, ist der erste Schritt die Unterscheidung von (sinnlicher) Wahrnehmung = subjektiv und (logischem) Denkvermögen = objektiv.
    Das wird, so einfach es klingt, immer wieder verwechselt, denn man kann sich auch etwas „gedanklich“ vorstellen, das nicht existiert, wie z.B. eine rote Wiese, was dann aber die Vorstellung einer sinnlichen Wahrnehmung ist und kein abstraktes Denken.

    Man kann grob gesprochen unser Universum einteilen in einen Makrokosmos, einen „Mesokosmos“ und einen Mikrokosmos.
    Nur im „Mesokosmos“ wo wir zuhause sind, können wir unsere Umwelt sinnlich erfassen, nicht nur optisch (selektiv) und akustisch (selektiv), sondern auch Bewegung und Schwerkraft.
    Hier haben wir also ein (sinnliches) Vorstellungsvermögen von „physikalischen“ Wirkungen.
    Das kann es weder im Makrokosmos noch im Mikrokosmos geben. Es wäre jedoch töricht deshalb deren Existenz zu bezweifeln, begonnen damit, dass die Erde eine Kugel ist und es einzellige Bakterien gibt, die dich umbringen können.
    Ob ein Photon ein „Partikel“ ist, ist imho unwichtig, weil dies nur ein Name aus dem sinnlich bekannten Mesokosmos darstellt,
    hier MUSS unsere VORSTELLUNGSKRAFT zwangsläufig scheitern, was uns jedoch nicht am logischen Denken hindern sollte. Es ist das, was geeignete Messungen hergeben.

    Zur „Zeit“, ein gutes Beispiel:

    Hier ist der Unterschied zwischen subjektiv und objektiv sozusagen auf der Hand liegend, die Zeit kann uns lang oder kurz vorkommen (subjektiv, „wie im Schlaf“) für meine Armbanduhr ist sie völlig gleichförmig (objektiv) und das gilt in unserem Mesokosmos auch heute noch im Zeitalter von Einstein.
    Dass sie eine Richtung hat und man die Zeit nicht zurückdrehen kann, sagt nicht nur dieser Einstein, sondern auch schon die alten Griechen:
    „Geschehenes läßt sich nicht ungeschehen machen.“?(nach Theognis)
    Nicht menschliche, daher objektive „Messgeräte“ erweitern unser Wissen über unseren sinnlich wahrnehmbaren „Mesokosmos“ hinaus,
    das begann schon mit dem „Fernrohr“ und dem „Mikroskop“.

    Es existiert um uns herum „Unvorstellbares“,
    von dem wir immer mehr wissen, dank der „Naturwissenschaft“.
    Gerade deshalb ist Schwindeln besonders leicht,
    man ist verwirrt, nachdem man einige Jahrhunderte der klassischen Mechanik glaubte, alles schon zu wissen, was auch für die Logik (Mathematik) gilt,
    die ebenso „Fortschritte“ gemacht hat.

    mfG

  18. #16: Peter Herbst sagt: „Vielleicht ist es, wenn auch ärgerlich, so doch besser für EIKE, solchem Unsinn zu zensieren.
    #21: gkramm sagt: „#16, Peter Herbst, Ich stimme Ihrer Einschaetzung zu. Man muss sogar annehmen, dass man damit den EIKE-Blog laecherlich machen moechte,“
    ===========================================

    Ach so, da wird quasi die Höchststrafe verlangt. Da hat Herr Maler wohl einen Nerv richtig getroffen.

    Und wie soll ein Kommentator DEN BLOG lächerlich machen? Erinnert mich irgendwie an stalinistisches Konzept „Feind des Volkes“.

  19. #17: Dr.Paul sagt:

    „Eine „experimentelle Frage“ an die Natur z.B. wie stark die Schwerkraft (Fallgeschwindigkeit) auf der Erde ist, erfordert noch kein „Modell“, sondern nur die Fähigkeit, hierzu objektive Messmethoden zu entwickeln.“
    Was sind objektive Messmethoden oder Messvorschriften? Wie werden dies bestimmt und erkannt?

    Woran kennen Sie, als Mensch objektiv die Zeit? Und wie kann die Zeit objektiv gemessen werden?

    Die Physiker haben eine Welt erschaffen, in der sie sich heimisch fühlen und gut zurechtfinden. Einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Welt. Sie besitzt nur oberflächliche Beziehung zu dem, was um uns herum wirklich geschieht. Auch die Scheinwelt des Physikers ist der Wirklichkeit wahrhaft ähnlich – so ähnlich wie eine Statue einem Menschen nur ähnlich sein kann. Bloß „funktionieren“ wie ein Mensch wird sie nicht. Dazu müssten schon Wunder bemüht werden. Nun versucht man, diese imaginäre auf die reale Welt „zurückzuprojizieren“. Das Ergebnis ist: Die Realität verhält sich scheinbar immer absurder. In Wahrheit aber führt der Versuch, Schein und Realität in Einklang zu bringen zu genau diesen Absurditäten.

    Mit freundlichem Gruß
    Otto Junkers

  20. # 15,“Michael Treml“ (oder wie Sie sonst heissen)

    Sie schrieben:

    „Wie hier auf Herrn Maler eingedroschen wird ist ja so, wie es die Weltretter der Klimawissenschaft mit ihren Skeptikern tun.
    Dass auch hier bei EIKE ohne Reflexion dessen was Herr Maler schreibt nur die eigene Position für richtig gehalten wird, obwohl die Physik immer nur eine Annäherung an die Wirklichkeit bieten kann ist erschütternd.“

    Was wirklich erschuetternd ist, ist Ihr Versuch, den physikalischen Unfug eines „Malers“ auch noch als Annaherung an die Physik zu verkaufen. Quatsch bleibt Quatsch, egal wie oft er wiederholt wird. Maler vermengt alles nach Gutduenken. Da mag ja z.B. fuer Parteiveranstaltungen der Gruenen ausreichen, aber sonst nicht.

    Wenn Sie dann auch noch den Versuch starten Schellnhuber und Konsorten mit Einstein und Planck zu vergleichen, dann gehe ich davon aus, dass fuer Sie auch der Sanitaetsgefreite Neumann mit Prof. Sauerbruch vergleichbar ist.

    Maler hat hier behauptet, man koenne in jedem Physikbuch nachlesen, dass die Formel E = m c^2 falsch sei. Bisher hat er keines nennen koennen. Warum wohl? Wie Maler ueber Planck und Einstein herzieht, ohne auch nur irgend welche Fakten belegen zu koennen, laesst mich vermuten, dass er es entweder nicht besser weiss oder aber ein Anhaenger der unseligen Deutschen Physik ist.

    Dass man in der Phsyik auf die Mathematik als wichtigste Hilfswissenschaft zurueckgreift, ergibt sich allein aus der Tatsache heraus, dass in der Physik Prozesse zu quantifizieren sind. Aber manchmal ist es auch erforderlich, reine mathematische Formulierungen zu verwenden, naemlich dann, wenn phsyikalische Erkenntnisse von einem Inertialsystem in ein beliebig bewegtes Bezugstsytem uebertragen werden muessen. Nicht umsonst hat Einstein in seiner Arbeit zur allgemeinen Relativitaetstheorie von 1916 den Abschnitt B, „Mathematische Hilfsmittel fuer die Aufstellung allgemein kovarianter Gleichungen“ (22 Seiten stark) eingefuegt, denn ohne die Tensoralgebra und -analysis kann man solche Transformationen nicht exakt durchfuehren. Sowohl in der Dynamik der Atmosphaere als auch in der Dynamik der Ozeane sind solche Transformationen unerlaesslich, denn das 2. Newtonsche Axiom, was fuer ein Inertialsystem gilt, muss auf ein Bezugssystem uebertragen werden, was mit der Erde rotiert. Dabei entstehen dann Scheinbeschleunigungen wie die Coriolisbeschleunigung und die Zentripetalbeschleunigung. Hinzu kommt, dass kartesische Koordinatensysteme im allgemeinen wenig vorteilhaft sind, wenn es um die Formulierung der Grundgleichungen der atmosphaerischen Dynamik geht. Deswegen werden im allgemeinen krummlinige Koordinatensysteme verwendet. Die einzige Vereinfachung, die sich dabei gegenueber Einstein (1916) ergibt, ist die Annahme von der Gleichheit der Zeit im Inertialsystem und im mit der Erde rotierenden System, die wegen der Kleinheit der Geschwindigkeiten in atmsophaerischen Stroemungen gerechtfertigt ist.

    Wenn Sie, Treml, dann auch noch schreiben:

    „Wenn Licht als Teilchen oder Welle auftreten soll und das akzeptiert wird, dann ist ja eine Definition erforderlich:

    A. Ein Teilchen ist ein Objekt das aus Materie besteht.Dieses
    Teilchen existiert, hat also Masse und Position.

    B. Eine Welle ist die Bewegung von Materie und damit ein Konzept.“

    dann dokumentieren Sie nicht, wovon Sie schwadronieren.

    Erstens, ergibt sich bereits aus der Heisenbergschen Unschaerferelation, dass Position und Geschwindigkeit nicht gleichzeitig exakt bestimmt werden koennen. Wenn Sie nicht bereit sind, diese Unschaerferelation zu akzeptieren, dann haben Sie nachzuweisen, dass diese falsch ist. Irgend einen Quatsch darueber koennen Sie bei Ihrem Stammtisch verbreiten. Hier nicht.

    Eine elektrmagnetische Welle ist eben nicht an Materie gebunden. Offenbar haben Sie den obigen Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden, denn bestimmte Phaenomene koennen nur erklaert werden, wenn man die Wellengestalt des Lichtes in Betracht zieht, denn Interferenzen und Beugungserscheinungen sind eindeutig Beweise fuer das Vorliegen von Wellenerscheinungen. Andere Effekte wie der von Einstein (1905) betrachtete Effekt des Lichtes, den wir heute Photoeffekt nennen, und der Compton-Effekt konnten nur damit erklaert werden, dass man Licht als korpuskulare Strahlung auffasste.

    Auch im Falle von Elektronenstrahlen ist Beugung nachweisbar, womit die Existenz von Materiewellen belegt werden kann. Ich empfehle Ihnen das Lehrbuch von Walter Greiner, Theoretische Physik, Band 4, Quantenmechanik zu lesen.In dem Lehrbuch werden auch die Versuche von Franck & Hertz sowie Stern & Gerlach skizziert, wobei der erste als Nachweis fuer die Quantelung der Energie und der zweite als Nachweis fuer die Richtungsquantelung dient.

    Der Wellen-Teilchen-Dualismus spielt aber im Rahmen der Quantenfeldtheorie keine Rolle.

    Wenn Sie etwas ueber Materiewellen wissen wollen, dann sollten Sie die Dissertation von de Broglie aus dem Jahre 1924 lesen, mit der letztlich die Entwicklung der Quantenmechanik durch Heisenberg und Schroedinger eingeleitet wurde. Gerade die Schroedinger-Gleichung ist ein Beispiel dafuer, welche Rolle die Mathematik in der Physik spielt. Schroedinger selbst hat noch gezeigt, dass man mit ihr auch die Plancksche Strahlungsfunktion der Waermestrahlung herleiten kann.

    Im uebrigen ist es Quatsch, zu behaupten, die Welle von Materie sei ein Konzept wie Literatur, Liebe, Zeit und Kommunismus sowie Energie. Wenn Sie sich dabei auf Maler berufen wollen, dann empfehle ich Ihnen, sich auf Anstreicher zu berufen, denn die sammeln oft die Erfahrung, dass auf Grund von Wellenbewegungen die Farbe aus dem Topf schwappt. Und das ist ein realer Vorgang. Ausserdem sind Wellen auf dem Ozean ebenfalls real. Die kann man mit Hilfe von „wave rider“-Bojen ziemlich gut vermessen, falls man sie noch nach dem Durchzug eines Frontensystems und der damit verbundenen Wellen von 10 m Hoehe und mehr wiederfindet. Aber vielleicht habe ich mir ja auch diese Wellen eingebildet, obwohl das Forschungsschiff von den Wellen hin und her geworfen wurde.

  21. Lieber Herr Treml,

    in einem gut ausgestatteten Labor von heute muss man nicht an Einstein und Planck glauben, sondern einfach nur messen, um die
    Quantentheorie zu bestaetigen.

  22. zu#14: „Die Naturwissenschaften beschreiben eigentlich nicht die Natur, sondern die Modelle,…“
    Damit bin ich NICHT einverstanden, sonst müsste man es ja Modellwissenschaft nennen.
    Wobei zu konzidieren ist, dass es nicht ganz einfach ist „Natur“ exakt zu definieren, was wir hier einfach als bekannt voraussetzen.
    Die Erkenntnis-Problematik, die Sie ansprechen, ist die Notwendigkeit eines Wissenschaftlers für das objektive Beobachten und „Messen“ von „Natur“, bereits als Vorbedingung ein „Konzept“ oder eine „Hypothese“ einbringen zu müssen, um überhaupt etwas messen zu können, wozu allerdings bereits logisches Denken genügt.

    Eine „experimentelle Frage“ an die Natur z.B. wie stark die Schwerkraft (Fallgeschwindigkeit) auf der Erde ist, erfordert noch kein „Modell“, sondern nur die Fähigkeit, hierzu objektive Messmethoden zu entwickeln.
    Dazu benötigte „der Mensch“ recht lange Zeit,
    die Entwicklung einer objektiven Logik (Aristoteles) war hierfür eine Voraussetzung.

    Logik und Mathematik ist zwar eine „objektfreie“ Formalwissenschaft, also keine Form von sinnlicher Wahrnehmung von Natur,
    aber die einzig Möglichkeit, Subjektivität auszuschalten, denn beides existiert unabhängig vom Mensch und seiner Denkfähigkeit. Der Mensch kann beides nur „erkennen“ aber nicht sinnlich wahrnehmen oder erfinden (Frege) und es gibt auch in der Mathematik Grenzen der Erkenntnismöglichkeit (Gödel), die ebenso spannend sind wie „Einstein“ in der Naturwissenschaft.
    zu #15
    Selbstverständlich sind weder Planck noch Einstein „Ideologen“ sondern Naturwissenschaftler.
    Wobei nicht jeder Satz der beiden eine anerkannte naturwissenschaftliche Beschreibung darstellt, wie der Satz:
    „Gott würfelt nicht“.
    Eine „elektromagnetische Welle“ stellt eine klar definierte messbare NICHT materielle Realität dar, egal welche Bezeichnung sie ihr geben wollen.
    Die „Einsteinformel“ mit der Beziehung zwischen Energie und Materie formuliert nicht Identität, sondern Analogie, falls oder soweit eine Umwandlung statt findet.

    Für ein „Gedanken-Modell“, besser eine Hypothese hat Popper bekanntlich ein Kriterium angegeben, das uns die Berechtigung gibt, sie „wissenschaftlich“ oder unwissenschaftlich zu nennen.
    Sie muss prinzipiell „fallsifizierbar“ sein,
    das heist es muss eine empirische Möglichkeit geben zu entscheiden, ob sie richtig oder falsch ist.
    Sowohl das Planck´sche Strahlungsgesetz erfüllt diese Bedingung, wie bisher alle „relativistischen“ MessungenMessungen bei Geschwindigkeiten oberhalb von ca. 10% der Lichtgeschwindigkeit.

    Die Hypothese eines nicht messbaren CO2-Treibhauseffektes ist demnach eine unwissenschaftliche Hypothese.

    mfG

  23. Werte Eike-Redaktion & Foristen,
    ich möchte sie dringend zur Vorsicht mahnen. Die Beiträge Maler und Tremel erinnern an einen Forentroll, der sein Unwesen in diversen Groups treibt und sich mit doppelaccounts ständig selbst akklamiert. Das mag anfangs amüsant wirken, dieser Herr hatte es allerdings über kurz geschafft, die Foren unlesbar zu machen und somit zu sprengen.
    Ich empfehle dringend, keine Trolle zu füttern. Vielleicht ist es, wenn auch ärgerlich, so doch besser für EIKE, solchem Unsinn zu zensieren.

  24. Hallo werte Kommentatoren,

    ich wundere mich schon sehr wie hier einige Leute die angebrachte Höflichkeit verlassen und auch nicht die geringste Skepsis zur Wissenschaft aufbringen, obwohl Skepsis eines der wichtigsten Elemente des wissenschaftlichen Denkens ist.

    Wie hier auf Herrn Maler eingedroschen wird ist ja so, wie es
    die Weltretter der Klimawissenschaft mit ihren Skeptikern tun.
    Dass auch hier bei EIKE ohne Reflexion dessen was Herr Maler schreibt nur die eigene Position für richtig gehalten wird, obwohl die Physik immer nur eine Annäherung an die Wirklichkeit bieten kann ist erschütternd.

    Einstein ist die Gottesgestalt und Planck etc. sind die Jünger einer Religion wie bei Schellnhuber und seinen Gesellen.

    Mein Beitrag #12 sollte doch wohl Grundlage für wissenschaftliche
    Diskussionen sein und die zutage getretene Überheblichkeit entfernen.

    Mathematik ist eine Geisteswissenschaft die durch Regeln
    völlig logisch aufgebaut ist. Mathematik beweist in der
    Physik gar nichts, ist aber für die Beschreibung der Naturerscheinungen sehr nützlich !

    Physik ist eine Naturwissenschaft die nicht logisch aufgebaut
    ist, sondern noch darauf wartet das Logik in die Definitionen kommt.
    Das einiges in der Physik seit 1900 mit Skepsis zu bedenken ist beweist schon die grosse Menge an Literatur die zu diesen Themen vorhanden ist.

    Wenn Licht als Teilchen oder Welle auftreten soll und das akzeptiert wird, dann ist ja eine Definition erforderlich:

    A. Ein Teilchen ist ein Objekt das aus Materie besteht.Dieses
    Teilchen existiert, hat also Masse und Position.

    B. Eine Welle ist die Bewegung von Materie und damit ein Konzept.

    Andere Konzepte sind Literatur, Liebe, Zeit und Kommunismus sowie Energie, wie Herr Maler es schon ausdrückte. Konzepte sind menschliche Ideen und nicht Bestandteil der Natur. Ohne Menschen gibt es keine Konzepte. Eine Dualität von Welle und Teichen kann es nicht geben. Das sagt mit meine Vernunft.

    Mfg
    Michael Treml

  25. Die Naturwissenschaften beschreiben eigentlich nicht die Natur, sondern die Modelle, die sich die Naturwissenschaften geschaffen haben.

    In der Natur gibt kein schwarz oder weiss. Die „wahre Welt/Natur/Universium“ besteht weder aus „reinen Teilchen“ noch aus „reinen bzw. mathematisch exakten Kontinua“. Beide Modelle sind Grenzmodelle, die nur unter ganz bestimmten Bedingungen anwendbar sind. Da die Naturwissenschaften nur Modelle beschreiben, gibt es auch keine Natur-Konstanten. Alle definierten oder experimentell bestimmten Konstanten sind entweder System- oder Prozess-Konstanten. Schon der Begriff Materie, die aus den Teilchen den „Bausteinen der Materie“ bestehen, beschreibt ein System mit systemischen Eigenschaften, und selbst die Teilchen sind Systeme.

    Das Problem der Physik ist die Objektivierung aller möglichen Erscheinungen. Dabei bildet gewissermaßen die erste Stufe die „Materialisation“ und die zweite Stufe hat man mit Einführung selbständiger „materielle Strukturen“ durchgeführt.

    Jede physikalische Hypothese muss sich lückenlos in den logischen Gesamt-Rahmen einfügen (Logik hat Vorrang!), ansonsten ist sie falsch, auch dann, bildet sie als quantitatives Modell „innerhalb ihres Geltungsbereiches“ einige quantitativen Relationen richtig ab. Eine derartige Hypothese ist nicht nur „ein bisschen falsch“, sondern ganz und gar, spricht man ihr einen qualitativen Erkenntniswert an. (Für den Pragmatiker sind diese Aussagen, wie wir wissen, ganz und gar uninteressant. Die Physiker scheinen allesamt Pragmatiker zu sein.)

    Mit freundlichem Gruß
    Otto Junkers

  26. #10: Hallo Herr gkramm, vielen Dank für Ihre wunderbaren Ausführungen, das scheinen aber für manche wirklich „Perlen für die Säue“ zu sein,
    was sogar Student NicoBaecker gemerkt hat.
    Leider wird auch von den AGW-Ideologen die wunderbare Strahlungsphysik und das Schwarzkörpermodell mit Füßen getreten,
    in dem z.B. die Atmosphäre selbst zum Schwarzkörper erklärt wird und Geräte erfunden werden die eine nicht existierende „Schwarzkörperstrahlung“ messen.

    mfG

  27. Zu Beginn eines wissenschaftlichen Unterfangens sollte es eine der ersten Aufgaben des Suchenden sein, seinen Verstand für die Aufnahme der Wahrheit vorzubereiten, indem er all die kruden und hastig angenommenen Meinungen von den Objekten und Beziehungen, die er überprüfen will und die ihn täuschen oder fehlleiten könnten, entweder verwirft oder zumindest seinen Griff darauf lockert; und sich selbst stark macht, durch ein Bemühen und eine Entschlossenheit, für die vorurteilsfreie Anerkennung jeder Schlussfolgerung, die sich als gestützt durch sorgfältige Beobachtungen und logische Argumente präsentiert, auch dann, wenn sie sich als gegenteilig zu Ansichten herausstellen sollte, die er zuvor gehalten haben mag oder die er, ohne Untersuchung, im Vertrauen auf andere übernommen hat.
    – John Frederick William Herschel –

  28. … weder Gauß‘ noch Einsteins Theorien hat die Allgemeinheit anerkannt verstanden, sonst gäbe es heute nicht solcher Wahnsinniger Banden, die signifikante Klimaänderung aus CO2 Wirken halten für real zu sein. Wer die Umwelt beobachtet aus nunmehr Higgs–Part :anerkannt: kleinsten Teil, braucht nur mal die Bücher von vor hundert Jahren lesen, womit man kann heut zu Tage des Schellnhuber dummes Zeug schwätzen
    einfach widerlegen.
    Man muss es halt nur richtig verstehn, was die wussten zu dieser Zeit schon sich Quantenmechanik zu erzählen. Und es ist auch gar nicht schwer,
    seht her
    :
    http://tinyurl.com/KindOfVolume
    :
    es fehlt ja schon an Sicht zu des Atom falschen Vorstellung zu haben
    , löst euch mal von der Kugel dazu in euerem Sinne sein
    , das taten andere schon lange
    , halten sie es geheim?
    … kann nicht sein
    , so ist es halt wenn sie sind ignorant
    der Deutschen Hans und Franz.

    Denn es gibt nunmal nicht mehr ‚Unendlichkeit‘.

  29. #8, Horst Maler,

    was Sie da schreiben, kann man nur als Quatsch bezeichnen. Das dokumentieren Sie am besten mit dem Hinweis auf den Dubbel. Glauben Sie allen Ernstes, dass das Taschenbuch fuer Maschinenbauer die richtige Quelle fuer theoretische Physik ist? Da verbeissen sich selbst die Huehner das Lachen.

    Selbstverstaendlich kannte Planck die Arbeit von Wilhelm Wien (nicht Wiener, denn Wiener sind Wuerstchen) aus dem Jahre 1896, er zitierte sie auch. Aber Plancks Arbeit „Ueber irreversible Strahlungsvorgaenge“ von 1900 hatte schon einen Vorlaeufer, naemlich sein Bericht vor der Preussischen Akademie der Wissenschaften von 1899. Dort werden bereits die Konstanten a und b genannt. In der Arbeit von 1900, die dann in den Annalen der Physik erschien und ueber 50 Seiten umfasst, hat Planck sein Vorgehen detailliert dargelegt. Diese Arbeit haetten Sie lesen sollen, bevor Sie hier versuchten, Planck niederzumachen. Lord Rayleighs Artikel von 1900, der 3 Seiten umfasst, erschien etwa zur gleichen Zeit (oder sogar etwas spaeter, muss ich noch in unserer Bibliothk ueberpruefen) wie Plancks Artikel. Plancks Manuskript ging bereits am 7. Nov. 1899 beim Verlag ein.

    Die Arbeiten von Planck, Rayleigh und Jeans wurden im wesentlichen von Paul Ehrenfest (1911), „Welche Zuege der Lichtquantenhypothese spielen in der Theorie der Waermestrahlung
    eine wesentliche Rolle“ ueberprueft und bewertet.

    Was Sie also behaupten, ist falsch.

    Im uebrigen ist das, was Sie in Zusammenhang mit Lise Meitner zitieren, ein schlechter Scherz. Wissen Sie ueberhaupt, was beta-Strahlung ist? Und ich frage mich, was diese Bemerkung von Lise Meitner, selbst wenn sie richtig zitiert sein sollte, mit dem Planckschen Strahlungsgesetz fuer die Hohlraumstrahlungs zu tun hat. Die beta-Strahlung ist eine Teilchenstrahlung. Erste Hypothesen hierzu stammen aus dem Jahre 1903 und sind mit dem Namen Rutherford verbunden.

    Ob h eine Naturkonstante ist oder nicht, ist selbst in der theoretischen Physik nicht geklaert, wie die Arbeit von Duff, Okun und Veneziano (2002), „Trialogue on the number of fundamental constants“, belegt. Da gehen die Auffasssungen auseinander.

    Noch eine Bemerkung zum Rayleigh-Jeans-Gesetz. Rayleigh hat noch im Jahre 1905 eine Arbeit zu Strahlung publiziert, naemlich „The dynamical theory of gases and of radiation“. Darin ist ihm ein Fehler unterlaufen (Faktor 8), auf den Jeans in einem Kommentar hingewiesen hat. Danach hat Jeans noch eine Arbeit zur Strahlung publiziert, die aber von Ehrenfest zerpflueckt wurde.

    Nun kommen Sie auch noch mit Wolfgang Pauli. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie die Deutsche Physik re-installieren wollen, obwohl diese bereits 1941 – also noch waehrend der Nazi-Aera – beerdigt wurde. Wenn ich naemliche lesen muss, was Sie ueber den Michelson-Morley-Versuch schrieben,

    „Es war Einstein, der durch seine Behauptung es gebe kein Medium für das Licht, die Suche ( Michelsen/Morley)danach beendet hat und die physikalische Wissenschaft mit weiterem Unsinn (Zeit ist die Stellung des kleinen Zeigers meiner Uhr) zum Stillstand brachte.“

    dann kann ich nur noch den Kopf schuetteln ueber soviel Unverfrorenheit. Der Michelson-Morley-Versuch fand bereits 1887 stand, als Einstein noch ein kleiner Junge war. Das Ergebnis dieses Experiments belegt, dass die damals vorherrschende Aether-Theorie falsch war. Etwas, was als falsch nachgewiesen wurde, muss man nicht staendig als falsch nachweisen.

    Wenn Sie auch noch behaupten:

    „Sie sollten akzeptieren das Mathematik keine Beweiskraft in der Physik hat, aber ein gutes
    Mittel zur Beschreibung ist. Mehr nicht.“

    dann ignorieren Sie vollkommen, dass das Plancksche Strahlungsgesetz auf Beobachtungen beruht, was ich unmissverstaendlich dargelegt hatte. Offenbar kennen Sie die Arbeiten von Wien Planck und Rayleigh ueberhaupt nicht.

    Bleiben Sie beim Dubbel. Das ist offenbar Ihre Welt.

    Ich kann den uebrigen Lesern nur empfehlen die Arbeiten von Pais (1995), „Introducing Atoms and their Nuclei“, und Rechenberg (1995), „Quanta and Quantum Mechanics“ zu lesen, die beide in

    L.M. Brown, A. Pais, and Sir B. Pippard
    (eds.), Twentieth Century Physics – Vol. I. Institute of Physics Publishing, Bristol and Philadelphia, and American Institute of Physics Press, New York

    erschienen sind.

  30. Lieber Herr Maler, #8

    naja, haben Sie nicht verstanden. Was Sie da zitieren führte zur Entdeckung des Neutrinos (Reines irgendwann in den 50igern). Das wurde von Pauli postuliert aufgrund der Gültigkeit des 1. Hauptsatzes, wenn man ihn beim Beta-Zerfall anwendet und das energetisch kontinuierliche Elektronenspektrum erklären will („that the disintegration electron is actually emitted from the nucleus with varying velocity“). Das hat mit dem Planckschen Wirkungsquantum soweit zu tun, daß die Elektrongeschwindigkeit mit seiner Wellenlänge zusammenhängt, bzw. die Energie mit seiner Frequenz, hat aber nichts mit der Widerlegung Plancks zu tun. Wer hat Ihnen diesen Quatsch eingeredet?

    „und wie konnte er behaupten diese sein unteilbar.“

    Äh, das zeigt doch gerade das Planckgesetz. Sie können ja mal die experimentell ermittelte Strahlungsverteilung eines Hohlraumstrahlers ohne „Unteilbarkeit von h“ versuchen zu erklären (interessante Übungsaufgabe fürs 3. Semester Physikstudium). Dann landen Sie wieder vor Planck bei Rayleigh & Jeans und haben die Diskrepanz zwischen Theorie und Experiment, welche der Ausgangspunkt für Planck für „h“ war.

    PS: Sie meinen wohl Willi Wien und nicht Norbert Wiener, oder?

  31. #7 gkramm

    Sie sind ja ein rechtes Gscheitl.
    Lesen Sie mal im Dubbel „Thermodynamik Erster Hauptsatz“.

    Zu Planck vergessen Sie vollständig das der theorietischer Physiker war.
    Er hatte die Formeln von Wiener und Rayleigh-Jeans, die unbefriedigend
    waren, und machte aus beiden seine Strahlungsformel. Da er aber überaus
    ergeizig war behauptete er das seine Konstante „h“ eine Naturkonstante
    sei und dazu noch Unteilbar sei. Beobachtungen von Naturerscheinungen
    hatte er nicht gemacht. Wo kam denn nun die konstante „h“ her wenn nicht
    aus dem Daumen von Planck und wie konnte er behaupten diese sein unteilbar.
    Das daraus sich entwickelnde Wirkungsquantum von Einstein und anderen wurde
    1925 widerlegt:

    C. D. Ellis & W. A. Wooster, The ß-ray Type of Disintegration (1925), Proceedings of
    the Cambridge Philosophical Society 22, S.860; Orig.: »We are left with the conclusion
    that the disintegration electron is actually emitted from the nucleus with varying
    velocity.«

    Dies Arbeit wurde von Lise Meitner überprüft. Brief von Lisa Meitner an Charles Ellis
    vom 20. Juli 1929, zit. :
    in Allan Franklin, The Machine Speaks Falsely (2010), Spontaneous Generations: A Journal
    for the History and Philosophy of Science Jahrg. 4, Ausg. 1, S.83; Orig.: »We have verified
    your results completely. It seems to me now that there can be absolutely no doubt that you
    were completely correct in assuming that beta radiations are primarily inhomogeneous.
    But I do not understand this result at all.«

    Um danach Energie von durchschnittlich etwa 0,7 MeV wegzuschaffen erfand Wolfgang Pauli
    das von Enrico Fermi „Neutrino“ getaufte Teilchen.Pauli sagte :

    Zit. in F. Reines Vorwort zu C. Suttons Buch Spaceship Neutrino (1992), S. XI; Orig.:
    »I have done a terrible thing, I have postulated a particle that cannot be detected.«

    Sie sollten akzeptieren das Mathematik keine Beweiskraft in der Physik hat, aber ein gutes
    Mittel zur Beschreibung ist. Mehr nicht.

    MfG Horst Maler

  32. #1 und #5

    Horst Maler,

    alles, was Sie hier vorbringen, ist grober Unfug. Wenn sie behaupten,

    „Korrekt lautet sie E=0,5*m*c2. Können Sie in jedem Lehrbuch nachlesen. Da hat Einstein einen Fehler gemacht.“

    dann sollten Sie zumindest eines dieser Lehrbuecher auflisten koennen.

    Ihre Behauptung,

    „Das das Photon ein geschlossenes Energiepaket sein soll ist eine Erfindung von Max Planck.Der hat bei der Erstellung seiner Strahlungsformel behauptet, eine mathematische Konstante die er sich aus den Fingern gesaugt hatte, wäre eine Naturkonstante und dazu noch unteilbar. Das war ein Fehler den schon Lise Meitner und andere erkannt hatten, die aber ignoriert wurden. Später wurde daraus das Plancksche Wirkungsquantum. Das auf sowas die Physik aufgebaut ist muss jeden rationalen Menschen aufhorchen lassen.“

    ist falsch. Planck hat den Begriff des Photons ueberhaupt nicht erwaehnt. Fuer ihn war das, was wir heute als Plancksche Konstante h bezeichnen, eine empirische Konstante, die sich bereits aus dem Wienschen Strahlungsgesetz von 1896 ergab, was Planck in seiner Arbeit „Ueber irreversible Strahlungsprozesse“ von 1900 theoretisch begruenden wollte. In dieser Arbeit verwendete Planck die Konstanten a und b, wobei b = h der Planckschen Konstanten entspricht. Die Konstante a = h/k, wobei k die Boltzmann-Konstante ist. Und das Wiensche Strahlungsgesetz beruhte auf Messungen (Paschen, 1896) sowie auf dem Stefan-Boltzmann-Gesetz, was sowohl empirisch als auch theoretisch begruendet war. Fuer Planck war e = h.ny ein Energiequantum der Groessenordnung 10^(-19) J.

    Planck musste allerdings nachbessern, denn die Messungen von Rubens & Kurlbaum sowie Lummer & Pringsheim zeigten, dass das Wiensche Strahlungsgesetz im Rotbereich nicht richtig sein konnte. (Dort war ehen das sog. Rayleigh-Jeans-Gesetz gueltig.) Das hat Planck getan. In seinem Vortrag vom 14. Dezember 1900 vor der DPG hat er dann das Energiequantum e = h.ny verwendet, um gleichzeitig darzulegen, dass er mit seinem Strahlungsgesetz auch die Boltzmannsche Konstante bestimmen kann.

    Das Photon wird oft Einstein (1905) zugeordnet, weil er die Strahlungsgesetze von Wien und Planck auf das Licht uebertragen hat, aber auch Einstein hat diesen Begriff Photon nicht verwendet. Wie Planck hat er die Groesse h/k betrachtet, die er mit beta bezeichnete. Da sich Einstein im wesentlichen auf hoehere Frequenzen konzentriert hat, hat er zwar das Plancksche Strahlungsgesetz erwaehnt und kurz diskutiert, aber er hat sich dann auf das Wiensche Strahlungsgesetz gestuetzt.

    Was hat denn Lise Meitner, die jahrelang als Plancks Assistentin gearbeitet hat, an seinem Strahlungsgesetz kritisiert? Kann es sein, dass Sie ueber eine allzu lebhafte Phantasie verfuegen?

    Noch drei Hinweise:

    (1) In seiner Arbeit von 1900 hat Lord Rayleigh nicht nur das sog. Rayleigh-Jeans Gesetz praesentiert, sondern auch noch ein Strahlungsgesetzt, was wie das Plancksche Strahlungsgesetz sowohl im Rotbereich als auch Bereich hoeherer Frequenzen alle Bedingungen erfuellt. Auch dieses Strahlungsgesetz gestattet es, einen Wert fuer die Plancksche Konstante zu berechnen, der sich aber von dem heutigen Wert deutlicher unterscheidet als der originaere Wert von Planck.

    (2) Plancks Kollege Thiesen hat auf empirischem Wege ein Strahlungsgesetz hergeleitet, was nahezu vollstaendig mit dem von Planck uebereinstimmt (kleine Abweichung im Rotbereich).

    (3) Kirchhoff hatte bereits dargelegt, dass die monochomatische Intensitaet nur eine Funktion der unabhaengigen Variablen T (Temperatur) und ny (Frequenz) ist. Beruecksichtigt man dieses in der Dimensionsanalyse, so landet man autormatisch beim Rayleigh-Jeans-Gesetz, was allerdings fuer hoehere Frequenzen aus empirischen und theoretischen Gruenden (Rayleigh-Jeans-Katastrophe im Ultraviolett) nicht gueltig ist. Da eine dimensionslose Konstante in einer Dimensionsanalyse keine Rolle spielt, kann man nur ueber das Einfuegen einer dimensionsbehafteten Konstanten zu einem Ergebnis gelangen, was eben nicht dem Rayleigh-Jeans-Gesetz entspricht. Die einzige dimensionsbehaftete Konstante, die moeglich ist, hat die Dimension J s. Das ist die Dimension der Planckschen Konstante. Das bedeutet, dass die Dimensionsanalyse die Existenz der Planckschen Konstanten fordert.

  33. Die Frage des „Determinismus“ unserer Realität und damit der (prinzipiellen) Berechenbarkeit ist viel mehr als eine physikalisch-naturwissenschaftliche Frage.
    Sie ist eine der wichtigsten philosophischen Fragen überhaupt („freier Wille“ etc.).
    Die Antwort ist schon Aristoteles bekannt gewesen.
    (indeterminiert)
    Ich sehe es rückwirkend eher als eine Episode der sehr erfolgreichen objektiven Naturwissenschaften,
    und der aus ihr hervorgegangenen menschlichen „Technologie“, dass sie glauben könnte, ALLES sei berechenbar, weil sie es geleistet hat INNERHALB der chaotischen zeitabhängigen Realität deterministische „Naturgesetze“ zu entdecken.

    Es ist dafür nicht einmal der Betrachtungsweg in den Mikrokosmos erforderlich. Schon das Dreiplanetenproblem von Johannes Kepler und Nicolaus Copernicus zeigt die Grenzen von „Berechenbarkeit“.
    Und zur „Wahrscheinlichkeit“ bemerkte schon Aristoteles trocken:
    „Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, daß das Unwahrscheinliche eintreten kann!“
    Und warum und wann ein zeitabhängiger Prozess indeterminiert sein MUSS,
    formulierte widerspruchsfrei der russische Mathematiker Alexander Michailowitsch Ljapunow 1892 in seiner Arbeit „Ein allgemeines Problem der Stabilität einer Bewegung“

    mfG

  34. #4 Dieter Krause
    Nach Einsteins berühmter Formel E=m*c2 ist Energie das Produkt einer Multiplikation. Der Begriff Energie ist 1807 erstmalig von Thomas Young veröffentlicht worden. Er hat selbst dazu geraten
    diesen Begriff mit Vorsicht zu behandeln. Energie ist kein Objekt dem man eine Position zuweisen oder ein Modell davon herstellen könnte, sondern ein Konzept im menschlichen Kopf ebenso wie Literatur, Kommunismus oder Liebe. Einstein berechnet mit der Formel die Bewegungsenergie von Elektronen. Die Energie E ergibt sich in der Masseinheit erg. Die Formel hat auch einen Fehler. Korrekt lautet sie E=0,5*m*c2. Können Sie in jedem Lehrbuch nachlesen. Da hat Einstein einen Fehler gemacht.

    Das Masse in Energie oder Energie in Masse gewandelt werden kann ist ein Mythos aus der Sciencefiction. Das würde ja bedeuten das Objekte aus dem Nichts entstehen und auch wieder ins Nichts verschwinden könnten. Das wäre ja reine Magie.
    Bevor Sie kritisieren informieren Sie sich doch über den Unterschied zwischen Objekten und Konzepten. Wenn Sie das verstanden haben werden Sie bemerken das vieles, was von Physikern behauptet wird, nur Ergüsse aus mathematischen Berechnungen ist und in der Physik keinerlei Beweiskraft hat.
    Lesen Sie doch mal die berühmte Einsteinsche Arbeit von 1905. Da geht Ihnen der Hut hoch.
    Auch Einstein unterscheidet nicht zwischen Objekten und Konzepten. Er reifiziert Konzepte (Zeit) zu Objekten, was physikalisch völliger Unsinn ist. Oder können Sie sich vorstellen ein Quantum (Menge) Energie in Tüten verpacken zu können oder Modelle davon anzufertigen.

    MfG
    Horst Maler

  35. @1
    Herr Meier,

    Sie haben Einsteins Formel nicht verstanden…sowohl ihre „Objekte“ (Materie) als auch die Photonen sind Energie. Wie man das „zeigen“ soll, entzieht sich meiner Kenntnis, da die unterste Ebene dieser energetischen Zentren/Zustände nicht optisch erfassbar sind.

  36. Ein netter Beitrag. Es wird auf die systemische Unschärfe jeder Modellbildung als Glaichns zur Welle-Korpuskel-Dualität, im Besonderen bei Beachtung der QM verweisen.

    Man hätte auch einen ähnlichen kritischen Ansatz sogar in einem mechanistischen Weltbild verweisen können, wenn man auf die Problematik des Laplace’schen Dämons verwiesen hätte.

    Nur eines störte mich ein wenig. ‚Gott würfelt nicht‘ ist eine Aussage Einsteins als Unbehagen zur QM. Es ist eigentlich eine Frage des Weltbildes, in dem Gott zum Symbol des Weltverständnisses wurde. Wemger eine theologische Aussage.

    Theologisch kann man natürlich gerade mit der QM hervorragend einen intentionalen Geschichtsverlauf ohne Bruch von mechanischen Naturgesetzen verstehen. Dann würde es heißen: ‚Gott würfelt, aber die Würfel sind gezinkt.‘

    Kurz: Wir können aus der Naturbeobachtung eben keine hinreichenden Schlüsse auf das Wesen der Welt und des Zufalls machen.

    Die Prognosemodelle haben so oder so eine sehr begrenzte Gültigkeit.

  37. Vorne im Artikel steht folgender Satz:

    Heute akzeptieren wir, dass Licht aus Partikeln besteht (Photonen), die ein Verhalten wie das einer Welle zeigen. Jedes Photon ist ein in sich geschlossenes Energiepaket (Quantum), bestimmt durch die Wellenfrequenz.

    Dazu sage ich :
    Wenn Licht ein Partikel wäre dann müsste es aus Materie bestehen und man könnte diese Materie zeigen oder ein Modell anfertigen. Beides ist bis heute nicht geschehen. Es gibt keinen Beweis das Licht aus Objekten besteht.

    Eine Welle ist die Bewegung eines Trägermediums. Die Welle selbst existiert nur im Kopf des Beobachters. Das das Partikel Licht sein eigenes Medium sein soll, das sich wie eine Welle verhält, kann ja nur Magie sein. Die Welle ist nur ein dynamisches Konzept im menschlichen Kopf ebenso wie Literatur oder Energie oder Feld. Eine Welle ist die Bewegung von Materie. Es war Einstein, der durch seine Behauptung es gebe kein Medium für das Licht, die Suche ( Michelsen/Morley)danach beendet hat und die physikalische Wissenschaft mit weiterem Unsinn (Zeit ist die Stellung des kleinen Zeigers meiner Uhr) zum Stillstand brachte.

    Das das Photon ein geschlossenes Energiepaket sein soll ist eine Erfindung von Max Planck.Der hat bei der Erstellung seiner Strahlungsformel behauptet, eine mathematische Konstante die er sich aus den Fingern gesaugt hatte, wäre eine Naturkonstante und dazu noch unteilbar. Das war ein Fehler den schon Lise Meitner und andere erkannt hatten, die aber ignoriert wurden. Später wurde daraus das Plancksche Wirkungsquantum. Das auf sowas die Physik aufgebaut ist muss jeden rationalen Menschen aufhorchen lassen.

    Das Wort Energiepaket ist ebenso Unsinn. Energie ist ein Konzept und Paket ist ein Objekt. Beides zusammen ist ja so als könnte man eine Kiste Kommunismus verschicken. Unsinn !
    Das sich Licht wie ein Objekt und wie ein Konzept verhalten soll ist ja an Unlogik nicht zu übertreffen.

    MfG
    Horst Maler

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