Fukushima – der innere Reichsparteitag der grünen Seelen

Von Markus Vahlefeld
Vorgestern vor 3 Jahren erreichte eine verheerende Flutwelle, die durch ein Seebeben ausgelöst wurde, die japanische Hauptinsel und riss mehr als 17.000 Menschen in den Tod. Der Tsunami vor Japans Küste ist eine der größten und verheerendsten Katastrophen, die die Welt je gesehen hat. Noch immer (Ende 2013) werden Tausende Opfer vermisst. Fast 400.000 Gebäude wurden dem Erdboden gleich gemacht, ganze Städte ausradiert und mitsamt ihren Menschen ins Meer gespült. Der volkswirtschaftliche Schaden für Japan war und ist enorm. Ein kleiner Rückblick auf die Katastrophe und dieses bewundernswerte Land scheint mehr als angebracht.


Es ist ganz sicher nicht übertrieben, im Zusammenhang mit dem Tsunami von einer Katastrophe epochalen Ausmaßes zu sprechen. Man sollte meinen, dass Mitgefühl und Hilfsbereitschaft die erste und natürliche Reaktion eines jeden Menschen sein würden. Aber nicht in Deutschland. Bei uns wurde der Tsunami fast ausschließlich auf den Begriff „Fukushima“ verengt und für die hehrsten Öko-Zwecke instrumentalisiert.

Erinnern wir uns: bereits am Tag der Katastrophe fokussierten alle öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland ihr Hauptaugenmerk auf den Reaktorunfall in Fukushima, natürlich nicht ohne ständige Sondersendungen zu Tschernobyl dazwischenzuschalten. Bereits einen Tag nach der Katastrophe wusste der Loser unter den Umweltministern, Norbert Röttgen, dass sich eine Kernschmelze ereignet hätte, obwohl es keine sachlichen Hinweise dafür gab. Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami waren in Deutschland die Jodtabletten und Geigerzähler ausverkauft, weil die Deutschen lieber Nabelschau betrieben und ihrer völlig irrationalen Angst vor der Atomkraft frönten. Drei Tage später schaltete die CDU-geführte Bundesregierung die Atommeiler in Deutschland ab. Und zwei Jahre später zum Jahrestag der Katastrophe erdreistete sich die Parteivorsitzende der Grünen, Claudia Roth, auf ihrer Facebook-Seite die 17.000 Tsunamitoten zu Opfern eines Atomreaktorunfalls umzudeuten.

Wohlgemerkt: diese panisch-egoistischen Verhaltensmuster gab es nur in Deutschland. Statt die ungeheuren Zerstörungskräfte der Natur in den Fokus zu rücken, sahen die Deutschen mit dem zweiten Auge einfach besser und glotzten nur auf den Reaktorunfall. Eine Zahl, die der Internetsuchdienst Meltwater veröffentlichte, mag das verdeutlichen: von insgesamt 53.000 Internetartikeln, die in den ersten fünf Wochen nach dem Tsunami erschienen und die beiden Stichworte Fukushima und Atomausstieg (natürlich in den jeweiligen Landessprachen) beinhalteten, kamen 43.000 aus Deutschland.  Es war wirklich zum Fremdschämen.

Und wie reagierten die Korrespondenten des Staatsfunks auf die Heimsuchung biblischen Ausmaßes in Japan? Die ersten Tage trauten sie sich aus ihren Redaktionsräumen in Tokio nicht hinaus, bevor einige wegen der vermeintlichen Strahlenbelastung nach Deutschland zurückkehrten und andere wegen der „Bedrohung“ ins 500km südlich von Tokio entfernte Osaka flüchteten. Das sind unsere Helden der Arbeit!

Die Japaner dagegen bewahrten zu jedem Zeitpunkt eine fast unheimliche Ruhe, halfen sich gegenseitig, und die Geschäfte versuchten, ohne überhöhte Preise die Versorgung der Bürger aufrecht zu erhalten. Keine Plünderungen, keine Gewaltausbrüche, keine Exzesse. Zwei Gefühle hatte Japan in diesen Tagen verdient: Mitleid und tiefste Bewunderung.

In der Tagesschau wurde jedoch in bester DDR-Manier versucht, irgendwelche kleinen Gruppen, die sich in Tokio versammelten, um gegen die Politik der Regierung zu demonstrieren, als großartig wachsende Antiatomkraftbewegung hochzujazzen. Das hat sich in der Berichterstattung der späteren Jahre nicht geändert. Auch gestern, am Jahrestag der Katastrophe, erinnerten die Korrespondenten in ARD und ZDF an die Gefahren der Atomkraft, schafften es aber nur einige Millisekunden lang, Anti-Atomkraft-Protestierer in Japan zu zeigen, eben weil es keine nennenswerte Gegenbewegung zur Atomkraft in Japan gibt. Heute wissen wir, dass Japan mit Billigung der eigenen Bevölkerung weitere Atomkraftwerke bauen wird und der Glaube an die Technik nicht gelitten hat. Soviel zum Alternativlosen.

Das, was wir unter den Begriff „Fukushima“ subsummieren, war die Folge einer verheerenden Flutwelle, die Teile der japanischen Küste sprichwörtlich dem Erdboden gleich gemacht hatte (nachdem das Wasser wieder abgezogen war). Die 6 Meter hohe Flutmauer um das Kernkraftwerk hatte nicht ausgereicht, um die eindringenden Wassermassen abzuwehren. Wäre die Flutmauer 10 Meter hoch gewesen, hätte sich der Atomkraftunfall nicht ereignet.

Und auch wenn Frau Roth von den Grünen auf ihrer Facebook-Seite gerne lügt: die mehr als 17.000 Toten in Japan durch die Folgen des Tsunamis gehen allein auf die Flutwelle zurück; eine Flutwelle, die man getrost als reinen Ausdruck der Natur bezeichnen kann. Weder die Klimaveränderung noch der Mensch haben auch nur den geringsten Anteil an ihr. Nicht ein einziger Mensch ist bisher an den Folgen von „Fukushima“ gestorben (Stand Ende 2013), ganz im Gegensatz zu Tschernobyl, wo ein völlig anderer Reaktortyp den GAU auslöste (und ein menschenverachtendes Regime viele Menschen in den Tod schickte).

Der Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) brachte das Gefühl vieler grüner Seelen auf den Punkt, als er im Zuge der Hoffnung auf den Ausbau der Offshore-Parks als Resultat aus dem Atomausstieg der Deutschen folgendes kundtat: “Wir haben geglaubt, Fukushima ist für uns der Sechser im Lotto.“

So geschmacklos drückt sich ein innerer Reichsparteitag in modernen Zeiten aus.

Der Beitrag erschien zuerst auf ACHGUT 

Mehr dazu: http://www.der-gruene-wahn.de

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47 Kommentare

  1. #45 Paul Gogo

    „Leider sind meine letzten 3 Beiträge der Zensur zum Opfer gefallen.“

    Herr Gogo, kann es sein, dass sich nicht ein einziger ihrer Beiträge mit dem Artikel, also der menschenverachtenden Instrumentalisierung, von Tausenden Todesopfern infolge einer Naturkatastrophe, durch Bündnis 90/Die Grünen für ihre politischen Ziele, handelt?

    MfG

  2. @#27: Paul Gogo
    Zu Zeiten des technischen Verstandes hat man Kinderschuh-Technologien nicht lawinenartig produzieren und vom propagandistisch manipulierten Volk bezahlen lassen.

  3. @ # 42 Paul Gogo

    ich weiss ja nicht, was Sie rauchen, kauen oder schnupfen, aber Sie sollten das Zeug wechseln, es bekommt Ihnen nicht.

    Mfg

  4. #44: Fred F. Mueller sagt:

    @ # 42 Paul Gogo

    „ich weiss ja nicht, was Sie rauchen, kauen oder schnupfen, aber Sie sollten das Zeug wechseln, es bekommt Ihnen nicht.“

    Lieber Herr Müller,
    Sie müssen sich nicht immer wieder neu outen.

    Leider sind meine letzten 3 Beiträge der Zensur zum Opfer gefallen.
    Allerdings sind zensierte Beiträge hier inzwischen zu einem echtes Qualitätssiegel geworden.

    Dafür werden Ihre noch immer veröffentlicht.

    Gruss
    Paul Gogo

  5. Letztens bot sich mir die Gelegenheit mit einem Vertreter der Grünen Fraktion das Thema Kernkraft zu diskutieren. Meiner Frage, mir den Unterschied zwischen Kern- und Atomkraft zu erklären wich er aus, eine weitere Nachfragen meinerseits wurde von dem Grünen Vertrter mit seinem engen Terminfenster beantwortet, dass er leider für die Fortsetzung des Gespräches keine Zeit mehr habe.
    Da gab es Politiker wie Röttgen, Trittin, usw. die den Unterschied zwischen GW und GWh nicht kennen, aber der Bevölkerung etwas von der Energiewende erzählen.
    Soviel zu geballten Sach- und Fachkompetenz unserer Politiker, was wollen wir da noch für die Zukunft erwarten?

  6. #34: Fred F. Mueller sagt:

    @ # 27 Paul Gogo

    „Ach Herr Gogo, der göttergleiche…“

    Da ist alles eine Frage der Relation.

    Man muss vorsichtig sein mit Vorschlägen, denn die könnten Schutzrechtspotenzial haben.

    Sie erinnern sich an den Dänen, der ein Wrack gehoben hatte, indem er Schaumstoffteilchen in das Wrack förderte. Den Patentantrag hat man abgelehnt, weil Daniel Düsentrieb das schon 50 Jahre früher mit Ping Pong Bällen praktizierte.

    Auch Mickey Mouse kann bilden.

    Gruss
    Paul Gogo

  7. #36: Fred F. Mueller sagt:

    War etwas falsch in meiner Antwort zu o.g. Beitrag?

    Meine Aussagen waren sorgfältig recherchiert und im Einklang mit dem Stand der Technik.

    Wurde deshalb zensiert?

    Gruss
    Paul Gogo

  8. „#39: Lutz Niemann sagt:
    am Samstag, 15.03.2014, 18:28

    Es gibt schon noch Opfer in Fukushima, über die auch hier in EIKE nicht geredet wurde:
    1) Unter den evakuierten Personen (wobei diese Evakuierungen aus Strahlenschutzgründen nicht erforderlich waren) gab es sicherlich ähnlich wie nach Tschernobyl viel Entwurzelung, Suff und Suizid. Dazu waren Zahlen von >100 zu lesen, aber das weiß eh niemand, man kann die Unglücklichen nicht mehr fragen.“

    Was mich viel mehr ärgert, ist die Tatsache, dass sich niemand in Deutschland fragt, was mit den „entwurzelten Opfern“ in den Tsunami-Gebieten passiert, mal abgesehen von den 16.000 – 20.000 Toten durch den Tsunami. Wie ich bereits in #15 geschrieben habe, dauern allein die Aufräumarbeiten, also nur um den Müll zu beseitigen, ca. 8 Jahre. Und dann ist noch gar nicht klar, ob dort überhaupt wieder gebaut wird. Von daher werden vor allem viele ältere „entwurzelte Menschen“ ihre Heimat nie wieder sehen. Letztlich macht es für die betroffenen Japaner überhaupt keinen Unterschied, wo der genaue Grund für die „Entwurzlung“ herrührt. Nur die deutschen Medien machen daraus einen Unterschied. Häufig genug werden dann noch durch den Tsunami heimatlos gewordene Japaner gezeigt, die Fukushima zugerechnet werden. Das ist perfide.

    „Hätte man die Evakuierungen in Japan nicht gemacht dann würde das viele Menschen vor dem schlimmen Schicksal einer Krebserkrankung bewahren.“

    …den Satz habe ich übrigens nicht verstanden.

    „Ich schätze, daß etlichen 1000 Personen auf diese Weise Schaden zugefügt wurde.“

    Ich weiß bisher nur – gesichtert – von den Toten der Naturkatastrophe. Der Rest ist erst einmal Spekulation. Wie die deutschen Medien und diverse Umweltorganisationen bisher mit den realen Toten umgegangen sind, ist einfach nur widerlich. Hier interessieren die realen Toten entweder nicht oder sie werden Fukushima untergejubelt bzw. hier wird von weiteren „möglichen Toten“ rumgeschwurbelt, am Besten noch in Millionenhöhe.

    Was mich wirklich mal interessieren würde, was die Japaner so von unserer Berichterstattung halten. Die erste Frage die sie sich wahrscheinlich stellen würden, ist vermutlich die, was in den deutschen Gehirnen so schief läuft. Japan ist Opfer einer Mega-Naturkatasprophe und die Deutschen sind
    atomtraumatisiert.

  9. Es gibt schon noch Opfer in Fukushima, über die auch hier in EIKE nicht geredet wurde:
    1) Unter den evakuierten Personen (wobei diese Evakuierungen aus Strahlenschutzgründen nicht erforderlich waren) gab es sicherlich ähnlich wie nach Tschernobyl viel Entwurzelung, Suff und Suizid. Dazu waren Zahlen von >100 zu lesen, aber das weiß eh niemand, man kann die Unglücklichen nicht mehr fragen.
    2) Strahlung von Radioaktivität ist nur in sehr hohem Dosisbereich und Dosisleistungsbereich schädlich. Bei niedriger Dosis und Dosisleistung ist diese Strahlung nützlich für Lebewesen, weil Strahlung die Reparatursysteme des Körpers trainiert (adaptive Antwort, bei Strahlen auch Hormesis genannt). Das Kobalt-60-Ereignis in Taiwan (http://tinyurl.com/pjychll ) hat eindeutig bewiesen: Hätte man die Evakuierungen in Japan nicht gemacht dann würde das viele Menschen vor dem schlimmen Schicksal einer Krebserkrankung bewahren (siehe auch http://tinyurl.com/pq25xj3 ) !!
    Ich schätze, daß etlichen 1000 Personen auf diese Weise Schaden zugefügt wurde.

  10. # 8 Paul Gogo,

    so so, Windmühlendiebstahl. Völlig unauffällig und gleich erledigt. Nun, das Dezernat für Kirchturm- und Brückendiebstahl wird diese Ermittlungen übernehmen und personell aufgemotzt werden. Und das Strafmaß für Windmühlendiebstahl wird natürlich verschärft werden. Wie bei Steuerhinterziehung.

  11. @ # 8 Paul Gogo

    Sie schreiben: „Eher wird man WKAs und PV Anlagen schützen müssen, damit sie nicht gestohlen werden. Machen Sie einem Schrotthändler das Angebot 1000 Land-WKAs abzubauen, der macht das gerne umsonst, wenn er die Werkstoffe dafür umsonst bekommt. Sie werden sich wundern wie schnell das Ding weg ist. Im Vergleich zum Rückbau eines einzigen Atomkraftwerkes wäre der Rückbau aller 35000 WKAs ein Kinderspiel.“

    Ach ja, Ihre Märchen klingen soooo schön…

    Doch die Wahrheit sieht ein wenig anders aus… Sorry für die Zeitverzögerung – ich musste erstmal ein wenig in Archiven kramen, außerdem ist das Dokument in Französisch – aber jetzt kann ich zu dem Thema eine klare Zahlenangabe liefern. Laut einem mir in Kopie vorliegenden Angebot der französischen Schrottverwertungs- und Demontagefirma Saint Pierre SAS in Montpellier vom Januar 2008 würde die Demontage einer 3-MW-Windenergieanlage 900.000,- € kosten. Neben dem Einsatz von einem großen und zwei kleineren Kranen sowie einer mobilen Schrottschere geht das Unternehmen davon aus, dass die Zerlegung den Einsatz einer 5-Mann-Truppe über einen Zeitraum von 30 Werktagen erfordert.

    Rechnen Sie das mal mit den in Deutschland vorhandenen WEA’s hoch, dann landen Sie bei mehr als 20 Mrd. € Rückbaukosten. Und dafür sind ganz bestimmt keine ausreichenden Rücklagen vorhanden.

    Das, Hr. Gogo, sind die Realitäten.

    Mfg

  12. Zu #27

    Das Gogomobil hat wieder einmal getrollt. Windmühlen seien eine noch junge Technik.

    Damals in den 50er und 60ern waren Gogos kleine schnuckelige Blechkisten mit Pömpermotor, sog. Alphaltblasen. Bis dann BMW die Firma übernahm. Allerdings gabs dann keine Autos mehr mit der ach so jungen Pömpertechnik … .

  13. @ # 27 Paul Gogo

    Ach Herr Gogo, der göttergleiche…

    Sie haben wohl noch nie mitbekommen, was ein Kran, der ein 200 t schweres Maschinenhaus von einem 120 m hohen Mast herunterholen soll, an Miete kostet (einige 1000 €/ Tag). Abgesehen davon, dass man den Kran erstmal auf den Acker kriegen muss, wo das Werk vonstatten gehen soll. Da müssen zunächst Wege befestigt und der Untergrund vorbereitet werden, damit der Kran nicht wegsinkt und umfällt. Allein die Kosten dafür dürften bei mehreren 10.000 € liegen. Dann noch einige 1000 Tonnen Stahlbeton, bis zu 10 m tief im Boden. Richtig teuer, sowas. Die Glasfaserflügel sind zudem teurer Sondermüll. Ich schätze mal, dass Sie bei der Beseitigung einer WEA der 2 MW-Klasse locker einige 100.000,- € über den Schrottwert draufzahlen müssen.

    Und dann das absolute Highlight des Tages: Das Mooresche Gesetz soll für Antriebe von E-Autos gelten. Ganz toll. Dieses Gesetz beschreibt die zunehmende Leistung von elektronischen Schalkreisen aufgrund der immer weiter gesteigerten Packungsdichte und Komplexität. Dieses Gesetz in Zusammenhang mit einem Elektromotor zu bringen zeigt nur, dass Sie nicht die geringste Ahnung von Technik haben.

    Für mich sind Sie der Archetyp des Grünen: Keinerlei Ahnung, aber mit Ideologie vollgepumpt bis zur Halskrause.

    Aber zumindest zu einem sind Sie von Nutzen: Man kann an Ihnen richtig schön aufzeigen, wie dümmlich die typischen Vertreter dieser Denkschule sind.

    Mfg

  14. #37 Paul GO

    „Sie müssen keine Angst haben, dass der Schrottpreis in den Keller rutscht. Schrott ist sehr begehrt, weil diser mit einem relativ geringen Energieaufwand dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden kann, vorzugsweise zu hochwertigem Elektrostahl.“

    Dieses Recycling wird dann aber mangels ansässiger Elektrostahlbetriebe nicht mehr in Deutschland stattfinden, Sie Guru!

    #38 Paul GO,

    „Die alten Ägypter hätten damit kein Problem gehabt.“

    Die alten Ägypter benutzten keinen Beton, Sie antiker Bausachverständiger.!

    Behauene Felsquader aus Kalkstein oder nubischem Granit liessen sich damals mit Manpower plus einigen Hilfsmitteln gut bewegen, sofern der neue Pharao den Abbau eines Gebäudes seiner Vorgänger zum Zwecke einer Neuerrichtung andernorts befohlen hatte.

    Sie wären im alten Ägypten sicher nicht auf den Baustellen, sondern eher bei den intriganten Priestern im Tempel gewesen.

    Für die musste das Volk auch schuften.

  15. Besser spät als Nie:

    # 8 Paul Gogo: Also bitte, mach mal: Es wäre schön wenn du recht hättest und diesen Unsinn wegmachen könntest…
    # 9 Hoffmann: Vielleicht doch nicht: in Biblis hat man einen Phasenschieber gebaut, der das Kraftwerk trotz allem am Netz hält. Nehme an dass man so was an allen „stillgelegten“ Kraftwerken macht…
    „11 Hoffmann ja, du hast ja recht. Die Politiker haben sich mit einer üblen grünen Farbe in eine Ecke gemalt. Aber es dauert bevor sich da einer entscheidet, trotz den Farbflecken wieder zurückzulaufen…
    # Rainer Manz : danke, du hast ja recht…
    # besso keks: Du hast ja recht. Ich bin übrigens ein SPD Anhänger, habe allerdings seit 40 Jahren nicht mehr in Deutschland gewählt. Aber, Dank Putin, kommt jetzt ein „kleiner“ kalter Krieg und der Siegmar muss wieder in den Schacht steigen um Kohle zu fördern …

    Hej, ich bin der Jörg aus Finnland. Wohne seit 40 Jahren auf einer Insel westlich von Turku, für Kreuzworträtsler bekannt unter seinem schwedischen Namen Åbo. Werde in Zukunft auch auf dieser Plattform meinen Senf dazugeben, ich bin mit allen per DU, wie wir alle hier im Norden .
    Vor 40 Jahren wohnte ich in der Nähe vom Atomkraftwerk Biblis, heute wohne ich in der Nähe vom Atomkraftwerk Olkiluoto. Finnland hat 4 Reaktoren, 2 östlich von Helsinki, gebaut von den Russen Ende der 70-ger Jahre und 2 in der Nähe von Turku, gebaut von den Schweden, und alle Reaktoren haben bisher noch keine Probleme gehabt. Im Gegensatz zu Deutschland, dass ja Tsunamigefärdet ist, passiert das hier im Norden nur alle 3 Millionen Jahre, wenn die Kontinente sich verschieben. Hier ein Lagebericht über die Nuklearenergie in Finnland: Ausser den obengenannten 4 Reaktoren ist ein weiterer im Bau, der von AREVA gebaut wurde und wird. Sollte seit 2 Jahren am Netz sein, aber erleidet das selbe Schicksal wie der Flugplatz in Berlin oder das Musikhaus in Hamburg. Es wird und wird nicht fertig. Zwei verschiedene Kulturen, die finnische und die französische sind scheinbar unverträglich. Die Finnen wollten einen Mercedes der D-Klasse, die Franzosen einen R 4 liefern, mal sehen was daraus wird. Hier in Finnland ticken die Uhren anders! Die vorige Regierung aus Konservativen und Bauernpartei hatten vor einigen Jahren einen Deal gemacht, 2 neue Atomkraftwerke sowie 2000 Windmühlen sollten gebaut werden. Dass man nun nicht mehr AREVA haben will ist sicherlich verständlich, aber man hat einen neuen – alten – Lieferanten wiedergefunden: ROSATOM (übrigens der neue Partner von Siemens) soll einen der 2 neuen Kraftwerke bauen.
    Im Augenblick haben wir hier in Finnland erst 15 Strom-Mühlen, aber auf der Insel wo ich wohne sind 200 geplant. 500 m von meinem Haus werden mit aller Sicherheit 8 gebaut. EU-Gelder und Agrarsubventionen sind so hoch, das mein Nachbar, der Bauer einfach nicht Nein sagen kann: 8 extra Kühe ohne dass er etwas investieren muss, fantastisch sagt er. Wie gesagt, hier in Finnland ticken die Uhren anders. Im übrigen haben wir immer noch Eis in der nördlichen Ostsee, vorige Woche ist ein Fährschiff zwischen Umeå und Vasa festgefahren im Packeis. Aber es wird heller jeden Tag, und das Eis ist weg bis Ostern…

  16. #22: Tyron Booker sagt:
    „Vergessen Sie aber nicht, dem guten Mann auch mitzuteilen, dass der Betonklotz von 10 x 10 x 10 Metern unter der Windmühle auch „entsorgt“ werden muss. Das ist Bedingung.
    Und Sie werden sehen, er wird sich umdrehen und dankend verzichten.“

    Sehr geeehrter Herr Booker,
    normalerweise genügt der Hinweis, statt in den Rückspiegel, nach vorne zu schauen.
    In diesem Fall funktioniert nicht mal der Blick in den Rücksiegel.
    Die alten Ägypter hätten damit kein Problem gehabt.
    Ach so-, die kamen ja lange nach Ihnen.

    Gruss
    Paul Gogo

  17. #17: Klaus Blöger:

    „@8GOGOGOGO
    Wenn die ersten 100 Windmühlen abgebaut sind, sinken die Schrottpreise in den Keller. Das ist dann das Ende der grünen Ökonomie.
    MfG cybernautiker“

    Sehr geehrter Herr Blöger,

    Sie müssen keine Angst haben, dass der Schrottpreis in den Keller rutscht. Schrott ist sehr begehrt, weil diser mit einem relativ geringen Energieaufwand dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden kann, vorzugsweise zu hochwertigem Elektrostahl.
    Glücklicherweise ist das ja nicht der Fall.
    Die WEAs werden weiterentwickelt, der Fertigungsaufwand sinkt weiterhin, sie werden langlebiger und die Kosten je kWh elektrischer Energie sinken weiterhin und die Verbrennung von riesigen Mengen an Öl und Kohle werden dadurch unnötig.
    Es ist ja ein recht junges Produkt. Sie können das mit dem elektromotorisch angetriebenen Automobil vergleichen. Derzeit weiß niemand welche Konzepte sich durchsetzen werden. Nur diejenigen, welche den Anschluss verpasst haben, wissen, dass das nicht geht. Werbetechnisch könnte der Motorduchmesser an die Stelle des heutigen Hubraumes treten und das Drehmoment an die wenig aussagekräftige Grösse Motorleistung. In 10 Jahren würden vielleicht auch Sie wissen, wie Ihr elektrisches Auto aussehen soll – wenn ……
    Sie werden sehen, das Mooresche Gesetz macht’s möglich.

    Gruss
    Paul Gogo

  18. @Carl Schurz #20
    Die GIER des Menschen wurd durch das EEG in die deutsche Gesellschaft hineingepflanzt.
    Das EEG gibt ja eine staatlich Garantie darauf 20 Jahre lang einen über marktliegenden Einspeisebetrag zu bekommen. Die GIER von einigen Bürgern in diesen Land hat sofort zum Rechnen angefangen und dabei nur den „Profit“ des Rechenergebnis im Auge gehabt. Die fatalen Volkswirtschftlichen Schäden im Zusammenhang mit dem EEG/Energiewende und die Veränderungen der EEG-Rahmenbedingungen durch die Willkür der Politik haben diese „Gier-Menschen“ komplett ausgeblendet.
    Nach und Nach werden diese EEG-Giermenschen aufwachen. Die EEG-Reform wird die ersten aufwecken, die in die Jahre gekommen Erneuerbaren Energieerzeuger (anstehende Wartungs-und Instandhaltungsmaßnahmen) Kosten wird die nächsten aufwecken, die Wegfall der hohen Forder/Subventionsgelder die nächsten usw. usw.
    Die deutsche Energiewende Ethik Merkel Politik steht vor dem Scherbenhaufen ihrer eigenen Dummheit in das Vertrauen eines Opportunismus im Glauben der Machterhaltung. Werte, Verstand und Vernunft wurden durch diesen Merkel-Unions Opportunismus über den Haufen geworfen.
    Staat Aufklärung und Standhaftiger Verteitigung der Werte hat die Merkel-Union einen Verrat nach dem anderen an der Unions-Gesellschaft begangen.
    Statt Wahrheit, Vertrauen, Wirtschaftliche Vernunft und technisches Wissen und Berechenbarkeit steht die Union nur noch für Gier, Abzocker, Verrat, Unglaubwürdigkeit, willkür usw.
    Merkel hat mit ihren opportunen Politikstil der eigenen Machterhaltung großen Schaden in der Gesellschaft angerichtet.
    EEG/Energiewende/ESM sind Ausdruck dieses opportunen Machtgebahrens und der Ausgangspunkt für den Untergang unserer solidarischen Wohlstandsgesellschaft.

  19. @#20, Herr Schurz,

    da empfehle ich auch
    Gustave le Bon: „Psychologie der Massen“
    erschienen 1911. Habs gelesen, der Autor hat indirekt Stalin und Hitler vorhergesagt.

  20. Es nützt der Sache wenig, nur hier im Blog zu diskutieren. Schreiben Sie Protestmails an die Redakteure, auch im Staatsfernsehen. Die Leute in den Medien müssen wissen, dass nicht alle Bürger an ihren Mainstream glauben und alle verbreiteten Halb- und Unwahrheiten hingenommen werden. Als Anlage schicke ich noch passende Beiträge von EIKE.

  21. #10: Hofmann,M sagt:
    „Die Merkel ist durch und durch opportun und ist für mich damit keine Führungskraft, sondern eine „Scheinheilige“ die nur ihren Machterhalt im Auge hat und dies auf Kosten von CDU-Werten (Gemeinschafts-Werte).“

    Sehr geehrter Herr Hofmann,

    Sie sprechen mir aus der Seele.
    Ich bin kein SPD-Anhäger, aber gegen Merkel war Schröder wie ein 6er im Lotto.Das gilt insbesondere auch für die Lagebewertung in der Ukraine…

    MfG

  22. #8: Paul Gogo
    „…Machen Sie einem Schrotthändler das Angebot 1000 Land-WKAs abzubauen, der macht das gerne umsonst, wenn er die Werkstoffe dafür umsonst bekommt….
    Im Vergleich zum Rückbau eines einzigen Atomkraftwerkes wäre der Rückbau aller 35000 WKAs ein Kinderspiel…“

    Vergessen Sie aber nicht, dem guten Mann auch mitzuteilen, dass der Betonklotz von 10 x 10 x 10 Metern unter der Windmühle auch „entsorgt“ werden muss. Das ist Bedingung.
    Und Sie werden sehen, er wird sich umdrehen und dankend verzichten.

  23. virus oecowahnsinnus hysteriensis

    Dieses Virus vernebelt selbst bei formal gebildeten Bürgern den Verstand. Es scheint dieselbe Wirkung zu entfalten wie Weihrauch und die Rituale in den kath. Kirchen und die Drogen und Ritualtänze der „Naturvölker“.

    Eigentlich unglaublich was da so alles an unsinnigen Vorstellungen in den Köpfen der Infizierten oder unter Drogen gesetzten Menschen vorgeht. Die haben doch glatt vergessen, daß man mit Windmühlen nur dann eine sichere Stromversorgung nur bei i m m e r oberhalb einer Mindestwindgeschwindigkeit wehendem Wind garantieren, was es nirgendwo auf der Erde gibt, oder man Strom im erforderlichen Umfang speichern kann.

    Und dann glauben diese schwer kranken, benebelten oder trunkenen Typen auch noch, daß man den Schrott dieser Technik kostengünstig und rückstandsfrei beseitigen könne und die Investitionskosten nebst Zinsen nicht zu berücksichtigen seien.

  24. #8
    und was passiert mit den zig-MILLIONEN Tonnen Zement, die als Fundamente den vormals hervorragenden Ackerboden versiegeln…

  25. Warum ist das so? Warum rennen so viele Menschen einer falschen Agenda hinterher? Obwohl sie bei rationalen Nachdenken sich als falsch erweisen würde, noch bevor man die ersten Anlagen gebaut haben könnte.

    Antworten hierzu findet man im neuen Buch von Sarrazin aus der Gruppe „nicht hilfreicher Bücher“. Der Tugenterror in Deutschland. Nüchterne Analysen sind möglich, die zu richtigen Entscheidungen führen, wenn man System 2 benutzt. Was das ist? Buch lesen. 🙂
    Tipp: Kant hat es auch empfohlen – System 2.

  26. Jürgen Döschner erhält Redezeit imn primären Nachrichtenkanälen und eirreicht ein Massenpuplikum als Energieexperte der ARD. Er ist im Fernsehen zu hören, im WDR5 und in HR-Info.

    http://tinyurl.com/fupropaganda

    Ich bekomme bei so viel Desinformation beinahe einen Anfall. Immer noch gilt:

    http://tinyurl.com/faktenfrei

    Ich halte es für skansdalös, wenn man für seriöse Informationen zum Thema in die Schweiz gehen muss …
    http://tinyurl.com/daiichistrahl
    http://tinyurl.com/finnenkrebs

    Übrigens: Ich war über die vergleichsweise hohen Kosten der neuen Kraftwerke in Hinkley Point C enttäuscht. Das gibt eigentlich den Atomkraftgegnern recht. Dachte ich.
    Nun stellen sich die Fakten doch noch etwas anders dar.
    http://tinyurl.com/strikeprice

  27. @8GOGOGOGO
    Wenn die ersten 100 Windmühlen abgebaut sind, sinken die Schrottpreise in den Keller. Das ist dann das Ende der grünen Ökonomie.
    MfG cybernautiker

  28. u.a. @ 1 Jörg Siebert:
    Vollkommen richtig bemerkt. Allerdings ist selten nur einer schuld. Missionare (Medien) müssen selbst „bibelfest“ sein, um verkünden zu können. Und wer verkündet (wieder u.a. Medien) muss auch Gläubige finden, weil sonst laufen die Bemühungen im Sande und man landet als Märtyrer bei den versprochenen 100 Jungfrauen… wer ist denn eigentlich „Gott“ dabei?
    Wir sollten uns daher nicht nur auseinandersetzen, sondern vor allem danach trachten, daß die realen Beziehungsgeflechte und Deutungshoheitsnetzwerke aus Interessenvertretern, Überzeugungstätern, Mitläufern und Sympathisanten nicht mehr diese Macht und Gestaltungsspielräume zu Lasten der vorzugsweise nicht so vernetzen nutzen können. Aber das würde auch ans Eingemachte unserer demokratisch-administrativen Strukturen gehen. Wofür es bis dato keine Mehrheit gibt und durch die permanent eingetrichterte und in Art steter Tropfen höhlt den Stein verinnerlichte „richtige“ Sichtweise auf Demokratie, Staat und Gesellschaft und Handlungsanweisungen zur täglichen Lebensgestaltung auch (noch) keine geben wird. Dabei ist doch das Volk äh. neudeutsch Bevölkerung der Souverän, oder nicht? Daß könnte sich ja ändern, wenn die Menschen die Schmerzen, die die gnadenlos operierende Schere zwischen dem >So ist es richtig< und >So ist es wirklich< verursacht, wahrnehmen und vor Schmerzen brüllen anfangen und zum (verursachenden) „Operateur“ rennen und ihn dafür… Nur daß die konventionellen „Ärzte“ (denken Sie bitte nicht an Schulmedizin sondern an Systemvertreter) in dem erreichten Zustand nicht mehr helfen können, wollen oder der „Patient“ schlicht nicht mehr an die Hilfe derer glaubt, sondern seine Heilung bei dann durchaus wieder Unheil bringenden Heilsversprechern suchen könnte. Was ja auch nichts wirklich Neues wäre in der menschlichen Geschichte. Damit die Schmerzwahrnehmung möglichst nicht passiert, dafür sorgen politisch-korrekt geschult agierende Narkotisierer, egal ob aus Medien, Kunst und Kultur oder sonstigen gesellschaftlich-relevanten Bereichen. Nun könnte man sagen, dann lassen wir es doch so dabei. Lassen uns weiter ruhig stellen durch Lügen, ablenken von Schmerzen anderer Brandherde anderer Völker oder als schlimmer dargestellte Eventualkrankheiten (wie den Klimawandel oder aufgebauschte Benachteiligungen von Minderheiten) und betäuben durch Brot und Spiele-Infotainment der Medien wie gestern die, durchaus bombig von Frau Schöneberger moderierte ESC-„Beitrags“ermittlung. Irgendwann läßt aber jede Betäubung nach und dann kommen die Schmerzen, weil operiert werden wir ja weiter von den als Weltverbesserer getarnten Erwärmungs- und Tugendterroristen. Deren Ziel lautet Operation gelungen, Patient tot. Entweder wir lassen uns zu Tode operieren oder wir fangen endlich an, diese ungefragten und aufgezwungenen Behandlungsmethoden abzulehnen und uns darüber hinwegzusetzen. Es tut offenbar bei vielen jedoch noch nicht weh genug. Sie erwähnen den Windspargelrückbau. Wir können auch die so „gewaltig“ Energie sparenden WDVS-Systeme nehmen. Welcher Eigenheimbesitzer wird für einen Rückbau dazu Rücklagen bilden (können) oder ist sich der Entsorgungsproblematik bewusst? Es werden nicht nur nicht die Medien dafür bezahlen. Haben Sie jemals in dieser Republik wahrgenommen, dass irgendein politisch Verantwortlicher persönlich für die Folgen der von ihr oder ihn mitgetragenen (Kollektiv-)Entscheidungen haftet und gar verurteilt wurde? Im Gegenteil, Politik, Leidmedien und eine sicher große Anzahl von Bürgern sind z.B. im seltsam morbiden Schulterschluss was z.B. die sog. Steuerhinterziehung von Herrn Hoeneß betrifft, so dass Erzengel Gabriel nach der Urteilsverkündung bereits von einer neuen Qualität fasseln kann. Was man als Dammbruch hinsichtlich zukünftigen Steuereintreibungsnachdruck auch im größeren Umfang werten sollte. Dabei kann ich jeden verstehen, der sein rechtmäßig erworbenes Eigentum und Vermögen vor staatlichen Raubzügen sichern möchte, wenn man zugleich solche herausragend und überzeugend umgesetzten, steuerfinanzierten Projekte wie z.B. den BER oder die sündhaftteure Energiewende mit in die unabdingbare und leider leichtfertig oder absichtlich unterlassene Betrachtung einer sog. Steuerhinterziehung natürlicher und juristischer Personen mit in eine Beurteilung nimmt. Nun kommt vielleicht wieder der Einwand, daß ein Gemeinwesen zum Funktionieren Steuern etc. benötige. Einfache und doch meist unbeantwortet bleibende Gegenfrage: Was ist der Unterschied zwischen freiwillig und Zwang und zwischen Mittragen können und Mithaften müssen?

  29. In der FAZ war vor 2 Tagen übrigens mal ein guter Bericht über die aktuelle Situation in Japan zu lesen. Während unsere mehrheitlich ideologieverseuchten Medien sich fast ausschließlich an den Problemen in und um Fukushima delektieren, wurde hier mal beschrieben, wie die Situation in den Orten aussieht, die heftig von dem Tsunami betroffen waren. Allein die Aufräumarbeiten in diesen Orten werden 8 Jahre und länger andauern, weil dort nicht nur sehr viel Müll rumliegt, sondern weil auch das Equipment und die Manpower nicht vorhanden ist. Auch diese Menschen sind „entwurzelt“ und werden vermutlich erst in 10,20 oder 30 Jahren in ihre alten Orten zurück kehren können. Für viele ältere Menschen bedeutet das: Nie wieder!

    Von diesen Tsunami-Opfern, die es viel härter getroffen hat, als die angeblichen Fukushima-Opfer, berichtet unsere Presse natürlich nicht.

    Inwieweit übrigens bewußte Falschmeldungen der Medien, z.B. 16.000 Tote durch Fukushima, was häufiger zu lesen war, zu einer Strafanzeige führen können, wäre zumindest mal interessant. Immerhin haben unsere Medien einen „Informationsauftrag“ und keinen „Meinungsauftrag“.

  30. „Im Vergleich zum Rückbau eines einzigen Atomkraftwerkes wäre der Rückbau aller 35000 WKAs ein Kinderspiel.
    Gruss
    Paul Gogo“

    Mag sein, dass sich genug Schrotthändler finden würden, die gerne die verwertbaren Stoffe nehmen. Nun kosten aber Kräne, LKW´s und Personal zum Abbau auch Geld und zwar nicht zu knapp. Hinzu kommt, dass nicht alle Materialien an einem Windrad verwertbar sind. An den Rotoren wird der Stahlfritze wohl kaum Spass haben.

    Und was machen Sie mit den Fundamenten? Die Kosten für den Rückbau der Fundamente, immerhin aus feinstem Stahlbeton, der erst einmal mit großem Aufwand zerkleinert, abtransportiert und entsorgt werden muss, um danach die Fläche mit ordentlichem Boden zu verfüllen und somit zu rekultivieren, liegen für die 35.000 Mühlchen bei schlappen 23 bis 25 Mrd. Euro. Und das alle 20 Jahre.

  31. Die Frage ist, welches Selbstverständnis die Journalisten von ihrem Beruf haben. Es steht nicht mehr der Informationsauftrag im Mittelpunkt, sondern ein selbstverordneter Erziehungsauftrag. Die saubere Trennung zwischen Information über einen Sachverhalt, wobei immer beide Standpunkte erwähnt werden müssen, und dem Kommentar verschwimmen zusehends. Klima und Energie sind die besten Beispiele für diese Entwicklung. Der anthropogene Klimawandel wird als Faktum vermittelt, kritische Stimmen bestenfalls als „Leugner“ diffamiert, wenn nicht ganz totgeschwiegen. In der Buchhandlung stehen die Bücher vom „Klima Klever“, und Abends moderiert der Mann die Hauptnachrichtensendung des ZDF! Das erinnert eher an DDR Verhältnisse als an eine pluralistische Gesellschaft. Bei der Frage der „Energiewende“ verhält es sich natürlich genau so, da benutzen die Journalisten sogar durchweg die Sprache der NGO’s (Schrottmeiler, Klimakiller, …), man gibt sich noch nicht einmal mehr die Mühe die Propaganda semantisch zu verstecken, man würde am liebsten im Greenpeace T-Shirt moderieren. Die Masse der Bevölkerung ist dem hilflos ausgeliefert, Grundlagenwissen in Sachen Physik und Technik, womit man der Propaganda entgegen treten kann, ist sehr dünn gesät. Von daher ist das Internet so wichtig, damit ein gesellschaftlicher Gegenpol zur Öko-Mediendiktatur entstehen kann.

  32. @jörg siebert #1
    Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht!
    Ja wir sollten nicht nur streiten, wir MÜSSEN sogar Streiten. In einer Demokratie gehört der Streit/Wettbewerb für die Beste Lösung einfach dazu.
    Nur haben wir seit einigen Jahren ein Problem. Und zwar liegt dieses Problem in dieser politischen Käseglocke von Machterhaltung für das Amt und die Partei. Merkel hat Alle Werte ihrer Partei aufgelöst und somit kein Profil mehr. Und ein Profil/Kante/Standpunkt ist ja überhaupt erst einmal die Voraussetzung dafür, dass man sich mit anderen Standpunkten streiten bzw. im Wettbewerb eintretten kann.
    Diesen Opportunismus, denn Merkel seit Jahren an den Tag legt, der schadet und vernichtet ja nicht nur die Werte der CDU und des Landes, sondern macht es ja so gut wie unmöglich sich mit einen Thema sachlich und konstruktiv Partei-Gesellschaftübergreifend auseinander zu setzen.
    Bestes Beispeil für den Merkel-Opportunismus war der rechtswidrige Kernkraftwerkausstieg und die diktierte Ethik-Energiewende. Diese Merkel schäute die Auseiandersetzung mit den Grünen-68er (Deutschland Hasser) und Medien!
    Feiges und schädliches Handel gegen jeden deutschen Vernunft und Verstand Menschen. Merkel hat sich lieber auf die Seite dieser grünen Deutschlandvernichter geschlagen als selbst sachlich und aufgeklärt für die Werte und die Basis des deutschen Wohlstands zu werben.
    Und unser Wohlstand basiert einzig und allein auf der freien Marktwirtschaft inkl. überschauliche/vernünftige staatliche Rahmenbedingungen und auf einer zuverlässigen und billigen Energie/Stromzufuhr, die nur durch unseren Kraftwerkspark aus Kohle, Gas und Uran geleistet bzw. gesichert werden kann.

  33. “Wir haben geglaubt, Fukushima ist für uns der Sechser im Lotto.“

    Man lese das Bremerhavener Sonntagsjournal. Gibt es als e-paper.

    Dort wird häppchenweise der endgültige Zusammenbruch der „Zukunftsindustrie“ Offshore-Windkraftbranche beschrieben.

    In Donaldheften hieß es jetzt: Puff, Plopp, Plopp, Platz … mit geplatzten Wolken voller Windmühlen …

    Durchhalteparolen gibt es auch, denn es soll weiterhin ein Spezialterminal im Weserschlick zur Verladung von Stahlfundamenten für die geplanten Windmühlen in der Nordsee gebaut werden.

    Pleitestadt Bremerhaven und umzu … .

    Gegen (Öko-)Wahnsinn gibt es kein Mittel. Wer findet ein Medikament gegen das virus oecowahnsinnus hysterienses?

  34. @Chris Frey #2
    Ganz einfach…der Hass auf Alles „Deutsche“. Der Neid und der Haas auf den deutschen Wohlstand/Erfolg. Das ist Ur-Grüne / 68-er Denke, die sich heute und schon seit Jahren in der deutschen Politik und Medienlandschaft eingenistet und ausgebreitet hat.
    Und diese Merkel-CDU hat sich von dieser Anti-Deutsch-Denke der Grünen einspannen lassen und sich in keinster weise dagegen gewehrt bzw. sachlich über das Thema Energie (Kraftwerke contra Erneuerbaren Energien bzw. Vorteile der Kernkraft) aufgeklärt.
    Der Politikstil der Merkel ist Schuld an der Verbreitung dieser ökosozialistischen Anti-Technik/Vernunft/Verstands-Denke. Die Merkel regiert (Verteidigung von Werten/Aufklärung von Sachverhalten) sondern verwaltet (opportuniert) ihren Machterhalt auf Basis ihrer Mutti-Imagepflege. Mit diesen Opportunismus gibt Merkel somit ALLE Werte auf und hat für sich und das Volk damit auch keine Ziele. Diese Frau regiert so zu sagen ins Blaue hineien und lässt damit so zu sagen der Grün-Sozialistischen Anti-Deutschland-Bewegung jedewedigen Spielraum um sich mit ihrer Denke in den Medien und in der Politik auszubreiten.
    Die Merkel passt sich somit dieser Grünsozialistischen Denke an und denkt nicht einmal daran ihre eigenen Werte bzw. Vorstellung von einer Vernünftigen und Verständlichen Energieversorgung sachlich darzulegen bzw. erst recht nicht zu verteidigen.

    Die Merkel ist durch und durch opportun und ist für mich damit keine Führungskraft, sondern eine „Scheinheilige“ die nur ihren Machterhalt im Auge hat und dies auf Kosten von CDU-Werten (Gemeinschafts-Werte).
    Die Energiepolitik, die Familienpolitik, die Finanz-Währungspolitik wird dem Merkel Machterhalt durch einen Merkel Opportunismus geopfert.
    Merkel hat kein RÜCKGRAT und ist für mich die größte Bedrohung als Kanzlerin mit ihrer Einstellung zu den Werten, die Deuschland den Wohlstand gebracht haben.

  35. Interessant wird zu sehen sein, wie sich die Politik nächstes Jahr (2015) zum Thema Kernkraft äußert und verhält…
    Wikipedia äußert sich nicht ganz so sicher, wenn es um die Abschaltung des KKW Grafenrheinfeld geht.
    Folgender Satz ist da zu lesen….

    Das Kernkraftwerk wird voraussichtlich 2015 stillgelegt.

    Und die Merkel hat sich ja auch so schwammig ausgedrückt und sich etliche Hintertürchen damit offen gehalten…Sichere Stromversorgung, Bezahlbarkeit, Systemrelevant usw.usw.

    Ein Ausstieg aus dem Ausstieg bzw. eine Verschiebung des Ausstieg ist somit von der Kanzlerin bzw. allen anderen Regierungspolitikern jederzeit machbar.
    Der Druck wächst jedenfalls an, für eine Verschiebung des Kernkraftausstieges.

    Die Medien sind momentan noch das größte Hindernis bei einer neutralen Berichterstattung beim Thema Kernkraft-Physik. Und da tut sich die ARD als Propagandasender von Greenpeace and Friends sehr stark hervor.

    Mal abwarten, was die Reform des EEG zu Ostern hervorbringt. Egal welche Reformschritte am EEG vorgenommen werden…eines dürfte sicher sein, die sog. Erneuerbaren Energien bzw. die Energiewende wird damit Schritt für Schritt begraben und der Druck auf die Medien und Politik wird größer die noch am Netz anliegenden Kernkraftwerke weiter zu betreiben.
    Die Systemrelevanz, der stockende Netzausbau bzw. der nicht vorankommende Netzausbau, wie auch steigende Strompreise sprechen für eine Verschiebung der Stillegung des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld.
    Die Politik von Merkel kann dann unter dem Stichwort „Zeitgewinnung“ diese Ausstiegsverschiebung schön begründen. Diese Taktik funktioniert ja bei der EURO-Schulden-Länder-Banken Rettung auch.
    Nur das es im Fall der Kernkraftwerke ja zum Wohl des deutschen Stromverbraucher ist und bei der EURO-Schulden-Länder-Banken Rettung zum Schaden des deutschen/europäischen Volk ist.

    2014/2015 wird auf jedenfall ein Wendepunkt in der Energiepolitik sein und es wird spannend zu sehen sein, wie die Politik sich mit den Medien einigt oder auf Konfrontation gehen wird.

  36. #1: jörg siebert

    „Denn eine Zurückbau-Rücklage, wie sie beim Kernkraftbau gefordert ist gibt es nicht, wer steht für die Kosten? Die Besitzer der Grundstücke auf dem bis heute 35000 Mühlen platziert sind?“

    Sorgen haben manche Leute.
    Eher wird man WKAs und PV Anlagen schützen müssen, damit sie nicht gestohlen werden.

    Machen Sie einem Schrotthändler das Angebot 1000 Land-WKAs abzubauen, der macht das gerne umsonst, wenn er die Werkstoffe dafür umsonst bekommt.
    Sie werden sich wundern wie schnell das Ding weg ist.

    Im Vergleich zum Rückbau eines einzigen Atomkraftwerkes wäre der Rückbau aller 35000 WKAs ein Kinderspiel.

    Gruss
    Paul Gogo

  37. @ #4: Klaus Metzger schrieb:
    „…Deshalb sprechen immer mehr nicht den Medien angehörender Bürger von Deutschland als postdemokratischen Staat.“

    Hm. Gabs doch schon mal. Von 1918 bis 1933 demokratischer Staat und danach „postdemokratisch“ bis 1945.

  38. #2: Chris Frey
    Der Zweck der Propaganda kann nur etwas handfestes sein – nicht Träume, Wünsche, Gedanken, sondern Geld und Besitz, dann darauf aufbauend – Macht.
    Nix mit Demokratie und Freiheit und Friede, Freude, Eierkuchen.

  39. In der Hannoverschen der Bericht eines Herrn Conrad von Meding über einen Gedenkgottesdienst wegen des Atomunfalls in Fukushima, ein Gebet für das fürchterliche Unglück und ein Vergleich zu Hiroshima: Atomkraftwerk = Atombombe. Hoffentlich wird mein Leserbrief gedruckt:

    Das finde ich schon fast pervers: Schweigendes Gedenken und Gebete für eine Atomruine, bei der kein einziges Opfer zu beklagen war und die über 18000 Tote durch den verheerenden Tsunami, werden ignoriert? Die WHO hat außerdem bescheinigt, dass auch nicht mit Folgeschäden für die Bevölkerung zu rechnen ist. In welcher Welt leben eigentlich die Atomkraftgegner? Bei WIKI können sie nachlesen, dass Atomstrom die sicherste und umweltfreundlichste Methode zur Stromerzeugung ist. In der Welt sind 437 Reaktoren in 30 Ländern in Betrieb, es hat noch niemals ein Todesopfer durch Kernkraftwerke gegeben, außer in Tschernobyl und dort waren es „nur“ weniger als 100 Strahlentote, nämlich die, die am havarierten Reaktor ungeschützt arbeiten mussten. Kernreaktoren mit Atombomben zu vergleichen, zeugt für absolute Unkenntnis der Beteiligten. Explodiert ist in Fukushima Wasserstoffgas (Knallgas), dass bei den sehr hohen Temperaturen entsteht. Moderne Kraftwerke sind durch verschiedene Maßnahmen dagegen geschützt. Die 4 Kraftwerke sollten eigentlich schon ein Jahr vorher abgeschaltet werden. Weitere, modernere Kraftwerke in Fukushima, schalteten während des Erdbebens bestimmungsgemäß ab und könnten jederzeit wieder angefahren werden.

  40. In Deutschland regieren die Medien durch die öffentliche Meinung. Dürften nur Medienvertreter wählen, hätten die Grünen 40% und wir eine mit Dreiviertelmehrheit gewählte Rot-Rot-Grüne Regierung (einfach mal Luc Jochimsen googeln). Deshalb sprechen immer mehr nicht den Medien angehörender Bürger von Deutschland als postdemokratischen Staat.

  41. Auch erwähnenswert ist, dass das Technische Hilfswerk nach Japan gechickt wurde, aber dann vor eingebildeten nuklearen Todeswolken flüchtetet und dabei alles Rettunsmaterial zurückliess. Einen Tag nach der deutschen Flucht traf das türkische Rettungsteam ein.

    Das deutsche Team war was einzige, das keine einzige Mission abschloss und fluchtartig ins Heimatland zurückkehrte.

  42. Hallo Herr Siebert #1,

    Klasse, Ihr Kommentar! Fast so gut wie der Artikel selbst! Ich war schon immer der Ansicht, dass die Medien (allen voran sich seriös gerierende Blätter wie die „Süddeutsche“) die Gesellschaft und deren Repräsentanten vor sich her treibt.

    Bleibt nur eine bohrende Frage: Was ist der Zweck dieser Propaganda? Irgendwas muss doch dahinter stecken!

    Chris Frey

  43. Ein Zitat aus dem Spiegel heute:
    „Es ist müßig, darüber zu streiten, wie wir da hinein geraten sind. Erst haben sich die Sozialdemokraten in der Natur des neuen Partners im Osten getäuscht, dann hat die CDU mit dem Beschluss zur vorzeitigen Abschaltung aller Atomkraftwerke die Abhängigkeit noch vergrößert.“

    Aber ja, wir sollten uns streiten wie wir da hineingeraten sind. Es sind nicht die Politiker die da vorzeitig alle Atomkraftwerke abschaltet haben, nein es sind die Medien die Fukushima mitten in Deutschland platziert haben und die politischen Parteien sozusagen im Würgegriff haben und sie gezwungen haben die „Energiewende“ zu machen. Haben nicht sämtliche TV Nachrichten noch vorgestern mit suggerierten: „3-fachKatastrophe in Fukushima, fast 20 000 Tote“, oder noch schlimmer: ”3 Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima beklagen die Japaner die fast 20 000 Toten“ – Nachrichten die Menschen verunsichert?
    Seit der Atomkatastrophe die in deutschen Köpfen spukte und immer noch spukt, ist viel Wasser den Rhein herunterflossen. Ein zurück gibt es wohl nicht mehr, aber man wird wohl die jetzigen aktiven Atomkraftwerke wahrscheinlich auch nach 2022 am Netze lassen. In 20 Jahren wird darüber diskutiert werden, wer die Kosten trägt für alle die Windkraftmühlen die da so traurig auf der Weide herumstehen und eigentlich abmontiert werden müssten. Denn eine Zurückbau-Rücklage, wie sie beim Kernkraftbau gefordert ist gibt es nicht, wer steht für die Kosten? Die Besitzer der Grundstücke auf dem bis heute 35000 Mühlen platziert sind? Oder der gewöhnliche Steuerzahler der den Politiker nicht auf die Finger geschaut haben? Nicht zahlen müssen auf jeden Fall die Medien, die dann darüber klagen werden, ja es sind wohl die Kinder derjenigen Journalisten die die Mühlen heran gebetet haben, wenn dann endlich diese Schmach, die an die eigene Dumheit erinnert, geschreddert werden.

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