Wind-Nation Dänemark lässt kritische Bürger ausspähen und analysieren

Vernetzte WKA Gegner im Visier der WKA Lobby

Kopenhagen/Hamburg Eine dänische Studie, vom Steuerzahler mit mehr als 2,6 Mio. Euro teuer bezahlt, unterstützt von den Nutznießern der Windkraft unter Federführung des weltgrößten Windkraftanlagenherstellers Vestas, sowie Siemens und Vattenfall in Dänemark, soll bei der Umsetzung von Windkraftprojekten für einen reibungslosen Ablauf ohne Proteste sorgen.

Die dänische Windkraftbranche beklagt, dass es immer schwieriger wird, Akzeptanz für ihre Projekte bei der Bevölkerung vor Ort zu finden. 

Dank des Forschungsministeriums wurde die mit öffentlichen Geldern finanzierte, interdisziplinäre Studie ins Leben gerufen, die von Wissenschaftlern dreier Universitäten aus Dänemark, Irland und England und den Interessenvertretern der Windindustrie unterstützt wird. Der Austausch unter den Organisationen der Windkraftgegner zu Themen wie z.B. Windparkbetrug, Artenschutz, Schlafstörungen und Nina Pierpont, Ärztin aus dem Staat New York, die das Windturbinensyndrom erforscht hat, eine Erkrankung,verursacht durch tieffrequenten Schall, unter der nach jüngsten Untersuchungen aus Schweden 30% der Anwohner von Windenergieanlagen leiden, wurde gezielt untersucht. 

Dazu wurden die Verbindungen von 323 Webseiten national und international agierender Gegenwindorganisationen und Verbände ausgespäht und analysiert. 

Allein im kleinen Dänemark gibt es mittlerweile 200 Bürgerinitiativen und Vereine, weltweit sind es Tausende Gruppen und Verbände mit teils Hunderten angeschlossener Initiativen. 

Am heutigen Freitag veröffentlichen Webseiten von Windkraftgegnern weltweit eine Grafik der Studie 2050, um ihre gute Vernetzung zu bestätigen und deutlich zu machen, dass mit ihnen gerechnet werden muss. Die Bevölkerung hat ein demokratisches Recht auf Transparenz und Mitsprache – weltweit. Bewahrung der Natur mit ihrer Artenvielfalt, der Landschaft und die Gesundheit der Menschen ist das gemeinsame Ziel dieser globalen Bewegung. 

Vestas sorgt außerdem für einen Skandal, indem es weiterhin verbreitet, dass es keine schädlichen Auswirkungen von Infra-und niederfrequentem Schall gibt, trotz einer jetzt aufgetauchten Vestas-PPP aus dem Jahre 2004, aus der ganz andere Dinge hervorgehen: 

http://windwahn.de/index.php/krankheit-56/allgemein/skandal-in-der-sauberen-windkraftbranche 

Info zur Studie (Englisch): 

http://vbn.aau.dk/en/projects/wind2050–multidisciplinary-study-on-local-acceptance-and-development-of-wind-power-projects%287e1a4c51-69df-4440-84ba-aee841b92c23%29.html 

JR epaw-d 

Jutta Reichardt 

Neuendorf-Sachsenbande 

Sprecherin der EPAW für Deutschland 

www.windwahn.de 

www.epaw.org 

Bitte unterstützen Sie diese Petition (ID-Nr. 49690, siehe Anlage) beim Deutschen Bundestag um im § 35 BauGB das "Priveligiertes Recht" abzuschaffen (die Ratte zu vernichten).

2500 Personen unterstützen bereits die parallel gestartete Online-Petition

siehe

https://www.openpetition.de/petition/online/35-baugb-abschaffung-privilegierte-bauvorhaben-von-windenergieanlagen-im-aussenbereich

Anmerkung der Redaktion:

Irgendwie passt diese Meldung dazu.

<borsen.dk/nyheder/politik/artikel/1/277873/energiminister_klar_til_at_skrotte_havmoeller.html>

Der Dänische Energieminister plant, künftig Offshore- Windenergie -Projekte zu kippen

Die Windenergie ist keine heilige Kuh mehr. Klima-und Energieminister Rasmus Petersen (R) will den Preis für die bei Off-Shore- Windkraftanlagen erzeugte elektrische Leistung reduzieren . Ansonsten ist der Minister auch bereit, zukünftige Projekte fallen zu lassen, schreibt Jyllands-Posten .

"Ich bin darüber unglücklich, dass der Preis für Strom aus dem Offshore-Windpark Anholt so hoch ist. Ich denke, dass es zu viel ist 1,05 Kronen pro Kilowattstunde ( kWh) zu zahlen ", sagte er der Zeitung .

Neue Projekte können gestoppt werden

Der aktuelle Marktpreis für Strom beträgt DKK 0,25 (*). Das bedeutet, dass die Offshore-Windpark Anholt jährlich Unternehmen und dänischen Stromkunden 1,3 Milliarden DKK für grünen Strom kosten wird .

Der Minister sagte, so Jyllands-Posten , dass er bereit ist, die zwei großen  – Offshore-Windturbinenprojekte Horns Rev 3 und Kriegers Flak mit einer Gesamtleistung von 1000 MW zu kippen.

Zum Vergleich: Die Offshore-Windpark Anholt hat eine Kapazität von 400 MW und ist der größte dänische Offshore-Windpark .

* Wenn das der Preis pro kWh ist, dann ist Dänemark ein Paradies für Stromkunden. Evtl. ist das der Preis für 1/10 kWh? Wer weiß Näheres?

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5 Kommentare

  1. Zu der Frage: Strom in Dänemark ist noch teurer als in Deutschland! Das liegt an der dänischen EEG-Umlage, die PSO heisst. Alle Informationen sind auf energinet.dk zu finden. Das ist so wie in Deutschland ein riesiges Problem für kleine Betriebe wie z.B. Gärtnereien und Handwerksbetriebe!

    PSO-tariffen
    PSO-Tariffen (Offentlige forpligtelser)

    PSO står for Public Service Obligation (dvs. offentlige forpligtelser).

    Energinet.dk er efter lovgivningen pålagt en række forpligtelser, herunder at fremme miljøvenlig elproduktion (produktion fra vind og biomasse) samt forskning og udvikling inden for elområdet.
    For at dække Energinet.dk’s omkostninger til miljøvenlig energi opkræves PSO-tariffen (offentlige forpligtelser) over el-forbrugernes elregning.

  2. Das Märchen von 100% EE-Strom lebt weiter! Okay, dann pushen wir die installierte Leistung in D auf 600 Gigawatt hoch…somit besteht die Hoffnung doch zu eventuellen 50% „grüner“ Stromerzeugung zu gelangen. Das dabei die Netze der Nachbarn verglühen, unsere Industrie den Bach heruntergeht und die Hälfte der Bevölkerung nur noch für die Energie in ihren vier Wänden malocht schert ja niemanden…schöne grüne Welt.

  3. Ich fand diese Story „Denmark surpasses 100 percent wind power“ auf http://tinyurl.com/m6bmz5o
    „Am 3. November 2013 war die Windstromproduktion in Dänemark über dem Niveau des Stromverbrauchs.“

    Da ist ein Link zu http://tinyurl.com/p3c2bym der in Echtzeit die Windstromproduktion und den tromverbrauch anzeigt.

    Gerade jetzt „4. März um 20:18“ ist der Import bei 2600 MW und der Export bei 1500 MW. Damit fehlen etwa 1100 MW um den Stromverbrauch von 4600 MW auszugleichen.
    Man kann zwischen den Länder ausgleichen. Wenn dann die anderen Länder auch keinen Überschuss haben, dann wird es dunkel.

    Beispiel Irland; Eirgrid hat gerade ca. 54 MW und das sind nicht mal 4% der möglichen Windstromproduktion.

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