Umweltsünden der „erneuerbaren Energien“ Die hässliche Kehrseite des „sauberen“ Stroms

Fred F. Mueller
Wind ist geradezu ein Synonym für frische Luft, für freies Atmen in gesunder Umgebung. Die Öko-Profiteure der Windenergiebranche nutzen diese Assoziation selbstverständlich nach Kräften, um ihrer Branche ein Saubermann-Image zu verschaffen, während man im Gegensatz dazu die Kohlekraftwerke als „Dreckschleudern“ verunglimpft und die Kernkraft gleich ganz und gar verteufelt. Da letztere eine für große Industrieanlagen fast schon unglaublich gute Gesundheitsbilanz der Beschäftigten aufweisen, wird nach dem Abklingen des Fukushima-Schocks aktuell wieder einmal mit besonderem Nachdruck versucht, den Bergbau zum generellen Sündenbock zu machen, indem man ihn wegen der damit verbundenen Eingriffe in die Natur an den Pranger stellt. Verschwiegen wird dabei, dass bei konsequenter Anwendung dieser Ideologie auch Wind- und Solarenergie mit zu den ganz großen Umweltsündern gehören.


Bild rechts: Brennende Windenergieanlage im Departement Ardèche (Frankreich)

Klimawandel, Klimakatastrophe – pausenlos und über sämtliche Kanäle moderner Informationsvermittlung wird mit aller Massivität die Botschaft transportiert, dass sich der Mensch durch seinen Energieverbrauch am Klima versündige. Besonders beliebtes Motiv ist der angeblich durch unsere Schuld verhungernde Eisbär, der auf einer schmelzenden Scholl verloren im Nordmeer treibt. Doch gegen Zahlung eines Ablasses – in Form eines kleinen Aufschlags auf jede verbrauchte Kilowattstunde – können wir uns, so die Botschaft der Heilsbringer mit den grünen und gelben T-Shirts, von dieser Sünde loskaufen und mit reinem Umweltgewissen wieder beruhigt schlafen. Damit finanziert man dann die riesigen, bis zu 200 m hohen Rotormonster, die uns mit angeblich sauberem, klimafreundlichem Strom versorgen und nach und nach vom Übel der Kohle- und Kernkraftwerke erlösen werden. Während sich etliche clevere Geschäftemacher an diesem Geschäft eine goldene Nase verdienen, trägt die Normalbevölkerung eine immer größere Last aus ständig steigenden Stromgebühren sowie Arbeitsplatzverlusten durch Abwanderung von Industriebetrieben ins Ausland.

Die Bewegung, die uns auf diese Art an der Nase herumführt und das Geld aus der Tasche zieht, umfasst ein breites Spektrum grünlinker Ideologien, die teils sozialistisch, teils maschinenstürmerisch ausgerichtet sind. Vielfach sind es übersättigte städtische Intellektuelle, die den technischen Fortschritt mitsamt seinen Notwendigkeiten ablehnen und mehr oder weniger krude „zurück zum Faustkeil“-Ideologien vertreten. Besonders beliebt ist bei ihnen die Verteufelung des Bergbaus bzw. der Gewinnung anderer Rohstoffe wegen der damit verknüpften Umweltproblematiken. Sünden der Vergangenheit sowie Rückständigkeiten in sich entwickelnden Ländern, die noch nicht unser technisches Niveau erreicht haben, führen nicht etwa zum Ruf nach Verbesserung, sondern dienen ihnen als Vorwand zur generellen Verteufelung aller bergbaulichen Aktivitäten. Da sich die gleichen Leute jedoch mit bestem Gewissen cadmiumverseuchte Solarzellen auf das Dach setzen oder ihr Geld in Windparks anlegen, wird das von ihnen bevorzugte Instrumentarium hier einmal konsequent angewandt, um zu beleuchten, wie „sauber“ denn beispielsweise die so gerne gepriesene Windenergie in Wirklichkeit ist.

Von einer Windkraftanlage getöteter (in zwei Hälften zerteilter)Storch

Die schmutzige Seite der Seltenen Erden

Ein wichtiges Beispiel ist hierbei die Verwendung von Seltenerdmetallen wie dem Neodym. Windkraftanlagen gehören zu den größten Verbrauchern dieses Elements, das sich besonders für die Herstellung starker Permanentmagnete eignet. Bis zu einer Tonne dieses Elements stecken in den Stromgeneratoren bestimmter Typen von Windenergieanlagen. Seltenerdmetalle bilden eine spezielle Gruppe von Elementen, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften für zahlreiche industrielle Anwendungen insbesondere im Bereich der Elektronik, aber auch in der Metallurgie sowie in vielen „grünen“ Produkten wie Elektroautos und Energiesparlampen zum Einsatz kommen. Die Erze dieser Elemente weisen nur vergleichsweise geringe Konzentrationen auf und die begehrten SE-Metalle können daraus nur mit aufwendigen chemischen Verfahren herausgelöst werden. Dabei entstehen giftige Rückstände. Beim Abbau wurde vor allem in früheren Jahren wenig Rücksicht auf Belange des Natur- und Arbeitsschutzes genommen.

Umweltsünden beim Abbau

Mehr als 90 % der Seltenerdmetalle werden derzeit in China abgebaut. Zu den dabei auftretenden Risiken schreibt das Freiburger Öko-Institut: „Beim Abbau von Seltenen Erden fallen im Bergbau sehr große Mengen an Rückständen an, die giftige Abfälle enthalten. Diese werden in künstlichen Teichen, umgeben von einem Damm, abgelagert“ [OEKO]. Ein Dammbruch kann zu zerstörerischen Umweltauswirkungen mit spezifischen Emissionen von Thorium, Uran, Schwermetallen, Säuren und Fluoriden führen.

Drastische Worte hierzu finden sich u.a. in einem deutschsprachigen Blog: „Chinas Hauptstadt der Seltenen Erden, Bayan Obo, wird derzeit vom Raubbau fast überfallen“. Das Grundwasser wird erheblich verschmutzt, die Äcker veröden, das Vieh verendet zum Großteil. In der Gegend um das Auffangbecken der Bao-Steel Group Weiterverarbeitungsanlage für Seltene Erden, welches nur 10 Kilometer vom Gelben Fluss entfernt ist, verschärft sich die Strahlenverseuchung täglich. Mit einer Geschwindigkeit von 300 Metern pro Jahr sickert das Wasser des Staubeckens Richtung Gelben Fluss durch. Experten meinen, dass ein Erdbeben oder heftige Niederschläge den Damm zum Zusammenbrechen bringen könnten und die Abwässer sich dann in den Gelben Fluss ergießen. Das wäre eine Umweltkatastrophe, die die Verschmutzung des Songhua-Flusses im Jahr 2005 noch in den Schatten stellen würde…Eine weitere Folge der ungezügelten Erschließung von Seltenen Erden ist die Desertifizierung der mongolischen Steppen und der Zunahme von Sandstürmen. Die bedrohen nicht nur Peking, der Sand weht bis nach Japan und Taiwan“ [STCH].

Toxischer Schlamm aus der Seltenerdmetall-Produktion in Bayan Obo (Foto: Chinhs News, Creative Commons)

Radioaktive Hinterlassenschaften

Besonderes Augenmerk gilt hierbei natürlich den radioaktiven Rückständen. Erze der Seltenerdmetalle enthalten häufig radioaktive Elemente wie Uran oder Thorium. Deren Gewinnung lohnt sich jedoch in der Regel nicht, so dass sie im Abraum landen. Zu den hiermit verknüpften Umweltproblemen gibt es Berichte sowohl aus Bayan Obo in China als auch aus Bukit Merah in Malaysia. Aus China kommen Meldungen, dass das Thorium als Abfallprodukt im Auffangbecken landet und in einem nahegelegenen Dorf eine hohe Zahl an Todesfällen durch Krebs aufgetreten sei [STCH].

In Malaysia „klagten bereits 1985 acht Menschen im eigenen Namen und im Namen von 10.000 Bewohnern von Bukit Merah und anderen Gemeinden in Perak in Malaysia gegen das Unternehmen Asia Rare Earth (ARE). Sie forderten, die Anlage zur Erzeugung Seltener Erden in ihrem Dorf nahe Ipoh zu schließen, da radioaktiver Müll ihr Leben bedrohe. Als die Anlage, ein Gemeinschaftsunternehmen des japanischen Konzerns Mitsubishi und malaysischer Shareholder ihre Tätigkeit im Jahr 1982 aufnahm, klagten die Dorfbewohner bald über den stinkenden Rauch und den Gestank, wodurch die Menschen unter Augenschmerzen zu leiden hatten. Aber Schlimmeres sollte noch kommen. Es gab immer mehr Krankheitssymptome, nicht nur Husten und Atemprobleme, aber besonders einen starken Anstieg von Leukämie, Kinder-Tod, Missbildungen bei Neugeborenen und Bleivergiftung. Es war das erste Mal in Malaysias Geschichte, dass eine komplette Gemeinde gegen Umweltverstöße klagte, um ihre Gesundheit und ihre Umwelt vor radioaktiver Verseuchung zu schützen“ [MIAT]. Nach langen Auseinandersetzungen wurde die Anlage schließlich stillgelegt.

Wie man sich reinwäscht

Für die Windenergiebranche sind solche Berichte natürlich unwillkommen, da sie am Image kratzen. Für die Abwehr entsprechender Anwürfe verfügt man dort jedoch über pralle Portemonnaies sowie eine ganze Phalanx kommerzieller Organisationen, die im Windschatten des Hypes um die „erneuerbaren Energien“ mit allen möglichen Dienstleistungen gutes Geld verdienen. So beispielsweise auch die in Bonn ansässige Firma Murphy & Spitz (M&S), eine Art spezialisierter Ratingagentur, die Unternehmen aus dem Bereich des nachhaltigen Investments analysiert und bewertet. Dabei liegt der Fokus sowohl auf Finanz- und Wirtschaftskennzahlen als auch auf der ethisch-ökologischen Ausrichtung der Unternehmen. Dort will man Windkrafthersteller, die Neodymmagnete einsetzen, solange nicht als „stubenrein“ einstufen, wie es „kein nachhaltig gewonnenes und aufbereitetes Neodym bzw. eine belastbare Prüfung durch die Windkrafthersteller gibt“ [MUSP]. Betroffen sind jedoch nach Ansicht von M&S nur ein Sechstel aller neu installierten Windkraftanlagen.

Eine solche Aussage ist von Seiten einer Agentur, die davon lebt, „Öko“-Firmen die gewünschten Zertifikate auszustellen, nicht weiter überraschend. Als dementsprechend oberflächlich darf man jedoch bereits den Ansatz der Recherche kritisieren. Neben dem Generator gibt es nämlich in jeder Windkraftanlage noch weitere Komponenten, in denen Neodym-Magnete sowie andere Seltenerdmetalle enthalten sein dürften, so die diversen Servomotoren z.B. für die Blattanstellung und die Gondelausrichtung, aber auch Inhaltsstoffe in den diversen Schaltschränken und Leistungselektroniken sowie in den Einrichtungen für das Umrichten des elektrischen Stroms. Nicht zu vergessen das Seltenerdmetall Cer, das beim Giessen der tonnenschweren Gussteile von Nabe und Maschinenrahmen zum Einsatz kommt. Doch indem man die Frage nach der Verwendung von Seltenerdmetallen auf die im Hauptgenerator verwendeten Materialien begrenzte, hat man solche Klippen sauber umschifft. Sehr elegantes Manöver, Chapeau.

Das „vergessene“ Aluminium

Ein weiterer Aspekt, der zeigt, dass man in linksgrünen Kreisen gerne austeilt, sich jedoch wenig Sorgen um mögliche Konsequenzen für einen selbst zu machen scheint, betrifft die Verwendung von Aluminium. Damit könnte auch ein Unternehmen wie Enercon in die Schusslinie geraten, obwohl sie geschickt genug waren, sich bezüglich der Neodymverwendung freizuhalten, indem beim Generator auf Elektromagnete statt auf Permanentmagnete gesetzt wurde. Anders sieht es dagegen beim Aluminium aus, das bei Enercon beispielsweise bei den Rotorblättern kleinerer Anlagen, aber auch bei der Gondel sowie bei den Blattspitzen der riesigen 7,5-MW-Anlage E126 zum Einsatz kommt. Dabei weiß man schon lange, welche Umweltrisiken mit der Aluminiumgewinnung verknüpft sind [WIKI]. Drastisch in Erinnerung gerufen wurden diese Risiken nach dem Bruch eines Rückhaltebeckens für sogenannten „Rotschlamm“ in Kolontar (Ungarn) im Jahre 2010 mit 10 Toten und 150 Verletzten.

Beim Bruch eines Rückhaltebeckens für giftigen Rotschlamm aus der Aluminiumproduktion in Kolontar (Ungarn) kamen 10 Menschen ums Leben (Foto: Kormányzati Kommunikációért Felelős Államtitkárság)

Zu den vom Rotschlamm ausgehenden Gefahren ist bei Wikipedia nachzulesen: „Die kurzfristige Gefährlichkeit des Rotschlammes beruht in erster Linie auf dem Gehalt an ätzender Natronlauge. Eine langfristige Schädlichkeit ergibt sich aus dem Gehalt an giftigen Schwermetallen, abhängig von Herkunft und Art des Bauxits. Schwermetalloxide und Schwermetallhydroxide sind im basischen Milieu meist nur sehr schwer löslich. Deponierter Rotschlamm enthält etwa 1 % an löslichen Schwermetallhydroxiden. Als Anionen vorliegende toxische Komponenten wie Fluoride, Arsenate, Chromate und Vanadate können jedoch auch im basischen Milieu aus dem Schlamm ausgewaschen werden. Wenn das Natriumhydroxid des Rotschlamms durch starke Verdünnung oder Zutritt von Säuren neutralisiert wird, kann es auch zur Bildung von löslichen Verbindungen anderer Schwermetalle und damit zu Umweltgefährdungen kommen“ [ROTS].

Weniger bekannt ist dagegen, dass bei der Aluminiumproduktion auch radioaktive Abfälle freigesetzt werden können. So enthalten die ungarischen Aluminiumerze die radioaktiven Elemente Actinium 228Ac, Proactinium 234Pa, Bismut 214Bi sowie Kalium 40K. Bei der Extraktion des Bauxits bleiben diese im Rotschlamm zurück und werden dort sogar leicht angereichert [WIRA].

Radioaktive Elemente im ungarischen Rotschlamm (Grafik: Lamiot, Creative Commons)

Rohstoffverschwendung im Bereich Windenergie

Da Wind nur eine geringe Energiedichte aufweist, braucht man für die Gewinnung nennenswerter Strommengen entsprechend viele und vor allem sehr große Anlagen. Hierfür werden enorme Ressourcen verbraucht, wie eine kürzlich veröffentlichte Recherche anhand einer Vergleichsrechnung zwischen Windenergieanlagen des Typs Enercon E126 und einem Kohlekraftwerk mit 1300 MW zeigt [TRIT]. Allein in Fundament und Turm dieses 200 m hohen Monsters stecken 6300 t Stahlbeton, die Maschinengondel bringt 340 t auf die Waage und die Nabe nebst Rotorflügeln nochmals 320 t. Erzeugt werden damit pro Jahr rund 15.000 MWh elektrische Energie. Ein einziges Kohlekraftwerk mit einer Leistung von 1300 MW erzeugt dagegen aufgrund seines höheren Nutzungsgrades von rund 90 % im gleichen Zeitraum 10.250.000 MWh, das ist das 680fache. Um auch nur nominell die gleiche Energiemenge zu erzeugen wie das Kohlekraftwerk, bräuchte man also 680 dieser riesigen Windräder. Berücksichtigt man dazu noch die doppelte Lebensdauer des Kraftwerks, so käme man auf folgenden Ressourcenbedarf:

Material:                                                                                    t

Stahlbeton                                                                      8.570.000

Stahl                                                                                 492.000

Maschinenhaus-Werkstoffe                                                164.000

Generator (Stahl, Kupfer)                                                  300.000

Rotor (GFK-Kunststoffe, Stahl, Aluminium)                         438.000

Gesamt:                                                                         9.964.000

Alles in allem also rund 10 Mio. t Stahl, Metalle, Zement und Kunststoffe. Das ist rund das Zwanzigfache der Ressourcen, die für die Herstellung des Kraftwerks benötigt werden. Und fast all dies muss bergbaulich gewonnen werden. Ein schönes Beispiel dafür, wie gedankenlos verschwenderisch gerade diejenigen, die der Industrie ständig die Verschwendung von Ressourcen vorwerfen, bei der Vertretung ihrer eigenen Interessen mit natürlichen Ressourcen umgehen. Vom energetischen Einsatz – die Herstellung von Zement ist ein extrem energieintensiver Prozess – einmal ganz zu schweigen.

Auch Solarzellen sind alles andere als „sauber“

Nicht zu vergessen ist bei derartigen Überlegungen auch die Solarenergie. In vermutlich mehr als 100.000 deutschen Solardächern mit sogenannten Dünnschichtsolarzellen ist das giftige Cadmiumtellurid enthalten, das diese Dächer zu Sondermüll macht. Die in den Boomzeiten der Solarbranche vollmundig abgegebenen Entsorgungsversprechen dürften sich in den nächsten Jahren mit dem immer rasanteren Niedergang der Branche in Luft auflösen. So mancher Hausbesitzer wird dann ernüchtert feststellen, dass sein Heim schwer verkäuflich ist, weil potenzielle Käufer schwer kalkulierbare Entsorgungsrisiken auf sich zukommen sehen. Das Risiko, demnächst in entlegenen Gebüschen über illegal entsorgte Solarpaneele zu stolpern, dürfte in den nächsten Jahren daher signifikant ansteigen.

Schätzungsweise 10 % aller Solardächer in Deutschland enthalten das hochgiftige Cadmiumtellurid

Schon diese wenigen Beispiele untermauern eindrucksvoll die Tatsache, dass die bei Vertretern des grünen Lagers beliebte Disziplin des Eindreschens auf Bergbau und Rohstoffgewinnung durchaus auch auf sie selbst zurückfallen kann, wenn man sie nur konsequent auch auf die von den gleichen Herrschaften so hoch gelobten „grünen“ Technologien anwendet. Leider ist aktuell noch nicht zu erwarten, dass wir in nächster Zeit „Norddeutsche 30“ erleben könnten, die sich nach dem Vorbild der „Arctic 30“ daranmachen, telegen die Masten solcher modernen Windkraftmonster zu erklimmen. Bis es dazu kommt, müssen in der Bevölkerung vermutlich noch eine paar zusätzliche Erkenntnisse reifen…

Fred F. Mueller

Quellen:

[MUSP] Position zu Neodym und Windkraftanlagen, Stand Juni 2011, Murphy&Spitz Research, murphyandspitz.de

[MIAT] http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Seltene%20Erden/Seltene%20Erden%20-%20Fluch%20oder%20Segen

[OEKO] Seltene Erden – Daten & Fakten  Hintergrundpapier, Stand: Januar 2011 Öko-Institut e.V., Büro Berlin

[STCH] http://www.stimmen-aus-china.de/2011/04/26/selten-unnachhaltig-seltene-erden-und-umweltverschmutzung-in-china/

[TRIT] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/nachhaltigkeit-was-ist-das/

[ROTS] http://de.wikipedia.org/wiki/Rotschlamm

[WIRA] http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Red_mud?uselang=de

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47 Kommentare

  1. Bösa Wint, der!
    >wieviele Nullen eine Billion hat und wieviele Millionen eine Billion beinhaltet.

    kommt drauf ann obde ne deutsche billion oder ne ammy-style (US+A) billion meinst.

  2. @ #45 Die Billionen des Herrn Dr. Rexrodt und die Millionen des Herrn Seehofer. Alles bei YouTube anzuschauen.

    unser herzallerliebster Forentroll ist wohl Mitglied dieses exklusiven Klubs, der nicht weiß wieviele Nullen eine Billion hat und wieviele Millionen eine Billion beinhaltet.

  3. @ # 41 Holger Burowski

    Sie schreiben: „Die Altmayersche Billionen als objektiv zu bezeichnen, ist ideologiegetrieben.“
    Aufgrund eigener Berechnungen bzw. Abschätzungen halte ich Hr. Altmaiers (schreibt sich übrigens korrekt mit i, nicht mit y. Studierter Grammatiker wollen Sie sein??? Von dem anderen Deutschfehler in diesem einen kurzen Satz mal ganz abgesehen) Billion noch für eine von Optimismus diktierte Untertreibung. Die tatsächlichen Kosten dürften noch erheblich darüber liegen, wenn man die Speicherung mal konsequent berücksichtigt.

    Sie schreiben: „Die 67 Mill. und 250 Mill. für bereits bestehende Anlagen sind nachvollziehbar. Die 360 Mill. (bis 2040) für noch zu errichtende Anlagen ist Kaffesatzleserei.“
    Hr. Burowski, sie spielen sich doch hier als Experte in Sachen Mathematik (Systeme, Felder, Wellen) und Grammatik auf. Sie scheinen aber den Unterschied zwischen „Million“ (Abkürzung Mio.) und „Milliarde“ (Abkürzung: Mrd. oder seltener Mia.) nicht zu kennen! Oder meinen Sie, bisher seien für die Energiewende erst weniger als eine Mrd. € geflossen?

    Mfg

  4. @ #40

    Herr Mueller,

    Hr. Burowski ist ein Forentroll, wie er perfekter nicht sein kann (um ihn zu entlarven).

    Bereits hinsichtlich der Frage, wie denn sich die Windscherung in der atm. Grenzschicht (Prandtl u. Ekmann-Schicht) auf die Rotationsfrequenz von Windmühlen auswirkt, mußte er passen.

    Es gibt Unmengen dieser Scharlatane, die zwar formal ein Abitur abgelegt habn, aber trotzdem nur Unfug daherquasseln.

    Es ergab sich die Gelegenheit den FAZ-Artikel bzgl. der Abschaffungsforderung des EEG einem CDU-MdB vorzulegen und er durfte dann daraufhin Unfug herbrabbeln.

    Hat er auch getan und was von Technologieentwicklung, Chancen auf dem Weltmarkt etc. dahergeleiert. Und Sachverständigenaussagen interessieren die Politiker nur, wenn sie deren Vorstellungen entsprechen. Dann heißt es: „Die Sachverständigen haben … . Deshalb machen wir das, siehe sog. Ethik-Kommission mit drei Betrügern aus der Religionsszene. Die wissen ganz genau, daß die Bibel in weiten Teilen ein Märchen und auch gefälscht wurde.

    War richtig peinlich, denn im Artikel steht ja drin, daß das EEG keinerlei Innovation – außer einem Pleiteboom – zur Folge hat.

    Deshalb ist der Beruf von Forentrollen und Bundestagstrollen irrelevant. Die haben Narrenfreiheit und dürfen sich bis Dienstag austoben.

  5. @Holger Burowski #41
    Schaffen Sie das EEG-Zwangsabgabensubventionsgesetz ab und wir (Kraftwerke-die schon immer am Markt waren und ihre sog. Erneuerbaren Energien-die sich immer schon hinter dem Staat per EEG versteckt haben) treffen uns im fairen Wettbewerb in der Marktwirtschaft.
    Wenn Sie mit Ihren EE weiter am EEG festhalten, betreiben Sie nichts anderes als ein großes Schneeballsystem. Und in JEDEM Schneeballsystem ist die Werteschöpfung zum Wohl und Fortschritt einer Gesellschaft gleich NULL. Die Gesellschaft bleibt stehen, dreht sich immer nur im Kreis und mit der Zeit verfällt die Infrastruktur und die Wirtschaft im Land….bestes Beispiel dafür war und ist der Sozialismus/Kommunismus (DDR, Nordkorea, Kuba usw)
    Ein Staat, der die Gesetze der Marktwirtschaft mit eigenen Gesetzen (EEG,ESM) missachtet, der wird früher oder später an der Marktwirtschaft (Markt) scheitern. Und der Energiemarkt hat schon längst die sog. Erneuerbaren Energien als „Nischenprodkut“ aussotiert! Im Mittelpunkt des Marktgeschehens steht seit über hundert Jahren das Kraftwerk (Dampfmaschine) und dies wird sich die nächsten 1000 Jahre auch nicht ändern.
    Innerhalb von einigen Jahren vernichtet Deutschland diese Kraftwerke mit einen Ideologie-Staatszwanggesetz EEG. Ohne Not, Hirn und Verstand wird der Energiemarkt (Marktwirtschaft) missachtet und ein Vernichtungsgesetz (EEG) und eine Ökosozialistische Ideologie (Energiewende) der Gesellschaft aufdiktiert. Dümmer geht es Nimmer…mann oh mann…darf gar nicht weiter drüber nachdenken…hhmmhhhmm

  6. #38: Holger Burowski auch wenn es belanglos ist,
    so erkennt man einen AGW-Verteter leicht an der negativen Bewertung des Wortes „künstlich“.
    Das kann doch nichts anderes bedeuten als schlecht, weil vom Menschen beeinflusst.

    Eine Brennessel im Garten ist gut (natürlich) eine Tomatenpflanze natürlich unnatürlich also künstlich und damit schlecht weil vom Menschen gemacht.

    Leider ist auch eine bescheuerte Windmühle mit NIEDRIGER Energiedichte künstlich und deshalb schlecht. Ich dulde deshalb als Naturfreund keine solche in meinem Garten.

    mfG

  7. #30: Fred F. Müller
    „Wie kommen Sie zu der Behauptung, ich sei Intellektuellenhasser?“

    Steht in meinen Beitrag (#27).

    ########################################
    „Auf Ihre pseudomathematischen Gedankenspielchen gehe ich nicht ein, es macht keinen Sinn, dafür Zeit zu verschwenden.“

    Wie war das gleich mit den Fuchs und den Weintrauben?

    #######################################
    „Doch doch Hr. Burowski, es gibt schon objektive Kriterien, z.B. die mindestens rund 1 Billion €, die unser Land sinnlos verpulvert haben dürfte, ….“

    Die Altmayersche Billionen als objektiv zu bezeichnen, ist ideologiegetrieben.
    Die 67 Mill. und 250 Mill. für bereits bestehende Anlagen sind nachvollziehbar.
    Die 360 Mill. (bis 2040) für noch zu errichtende Anlagen ist Kaffesatzleserei. Die EEG-Umlage ist ja mehr, als die Auszahlung für EEG-Strom. Um objektiv diese Zahl zu bestimmen, müssen mehrere Zusammenhänge bekannt sein, um über 35 Jahre eine Aussage treffen zu können.
    Es ist nicht einmal ein Zusammenhang zwischen zwischen Zubau Wind/PV und Zunahme EEG-Umlage zu erkennen (siehe EEG-Daten).
    Wie entwickelt sich der Preis am EEG-Spotmarkt?
    Wie erfolgt der Zubau (PV ist mit 52GW gedeckelt)?
    Diese Faktoren haben einen entscheidenten Einfluß auf die Komponenet „Ausgleich Negativsaldo“ und „Liquiditätsreserve“ bei der EEG-Umlage und machen aktuell fast 1,5 Cent aus. Wer hier nachvollziehbare Zahlen über 35 Jahre liefern kann, alle Achtung, Altmayer kann es definitiv nicht.
    Die 300 Mill. sonstige Kosten sind das Schwammigste. Was für eine Rolle spielt die E-Mobilität? Die Schnapsidee, Autoakkus als Speicher zu nutzen? Forschungsausgaben – stellen wir jetzt Forschung regenerative Energien/Speicherung völlig ein? Warum nicht? Machen es andere – dafür ist Deutschland ja bekannt.

    Sind Sie sicher, das Altmayers Billionen objektiv sind?

  8. @ # 37 Holger Burowski,

    Sie hätten sich lieber mit gesundem Menschenverstand beschäftigen sollen, da haben Sie erheblichste Defizite.

    Und was Ihre Aussage angeht: „Wobei der Unterschied zwischen Ihnen und mir darin besteht, dass ich Fehler erkennen kann und nicht wie Sie, durch wildes Rumereiern das Viertelwissen über Bits und Bytes versuche zu rechtfertigen – übrigens zur Belustigung meiner Kollegen.“

    Wissen Sie, ich habe mein Geld mehrere Jahre in einem Ingenieurbüro für Datenverarbeitungs-Dienstleistungen verdient. So mit Bits und Bytes, mit Registern und Flags, Assembler und Fortran, mit Messdatenerfassung und -Verarbeitung, mit Steuerung und Regelung. Das konnte man in diesem wettbewerbsbestimmten Umfeld im Unterschied zu Lehrern nur, wenn man wusste, was man tat. Es ist mir daher ziemlich egal, was Sie oder Ihre angeblichen Kollegen diesbezüglich sagen oder denken.

    Mfg

  9. #37: Admin
    „Systeme, Felder, Wellen und Grammatik
    Sie sind sicher Lehrer! Oder?
    mfG
    Admin“

    Sie haben noch zwei Versuche, bevor Sie verloren haben.

  10. #29: Fred F.Müller
    „Sind Sie sicher, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen wirklich zutraut, mit einem Laptop etwas sinnvolles zuwege zu bringen?“

    Aber natürlich, genau dort, wo Sie keine Ahnung haben – Genauigkeit von Zahlendarstellung und Performance der Verarbeitung dieser. Irgendwo habe ich es hier schon mal gescxhrieben – ich habe Systeme, Felder, Wellen und Grammatik studiert, damit dürfte klar sein, was für ein Beruf ich habe.

    ####################################
    „Dass Sie von Mathematik keine Ahnung haben, wissen wir ja spätestens seit Ihrem Kommentar zu meinem Artikel über Mathematik hier bei EIKE vom August letzten Jahres. http://tinyurl.com/osrhkxk

    Wobei der Unterschied zwischen Ihnen und mir darin besteht, dass ich Fehler erkennen kann und nicht wie Sie, durch wildes Rumereiern das Viertelwissen über Bits und Bytes versuche zu rechtfertigen – übrigens zur Belustigung meiner Kollegen.

  11. #33:Dr. Dräger
    „Inwiefern ist die Energiedichte der Kernkraft künstlich erzeugt?“
    Wollen Sie eine ernsthafte Antwort haben oder schauen Sie vorher nochmal ins Physikbuch 10.Klasse?

  12. zu #29

    „… mit Dummfug ernsthafte Diskussionen hier im Forum zu stören.“

    Das Problem mit dem Dummfug verstehen die den Dummfug Produzierenden nicht, denn den können die nicht erkennen.

  13. #28: Hallo Mitstreiter Fred F. Mueller,
    zu Aluminium, ein theoretisch sehr komplexes Thema, weil Aluminium nicht gleich Aluminium ist und ca. 5 unterschiedliche Kristalisationsformen hat, da ist der „Techniker“ gefragt. Grundsätzlich ist „Metall“ einschließlich der Alu-folie ungünstiger, da es sich bei der Lösung um einen elektrochemischen Vorgang handelt im Gegensatz zu Keramik, zu der auch der Schleifmittelanteil der Zahnpasta gehört, bei der die Löslichkeit (Korrosion) ganz erheblich niedriger, wenn auch nicht ganz ausgeschlossen ist (Säure).
    Nach meiner Info wird es aber kaum noch in Zahnpasten genutzt, da es ausreichend Alternativen gibt, insbesondere Silikate, (SiO2) die ich empfehle (Mangel) bzw. Si-Salze, eher OHNE Aluminium, was leider nicht deklariert ist.
    Die medizinischen Experten der Risikobewertung (EU) tun sich etwas schwer, weil die Durchschnittsaufnahme (mit der Nahrung) erheblich schwankt, ähnlich wie bei der natürlichen oder nicht natürlichen Strahlungsbelastung. Z.B. in einer Studie zwischen 1,6 mg und 13 mg pro Tag, nicht nur regional, sondern auch bei den gleichen Menschen zu verschiedenen Zeiten, was man halt gerade so isst (Import).
    Das fängt schon bei der Babynahrung an, bei der z.B. die viel (falsch) gelobte Soja-Milch mehr Aluminium enthält als „Säugetiermilch“,
    so dass die „Durchschnittsaufnahme“ eigentlich sinnlos wird.
    „Kinder“ sind wichtiger, da nicht nur die „Entwicklung“ noch nicht abgeschlossen ist, sondern weil auch die Nahrungsaufnahme / Körpergewicht durch das Wachstum höher ist.
    Ich habe Spurenelement-Messungen bei „gesunden Erwachsenen“ in Deutschland gemacht und überraschend bei 50% zu hohe Blutspiegel für Al festgestellt, wogegen alles andere dagegen normal war, bis auf leichte Selendefizite und etwas Eisenmangel bei (jungen) Frauen und Vegetariern.
    Ich halte daher die Vorsicht vor Al im Nahrungsumfeld (Küche) für wichtig, bei mir gibt es KEIN „Alu-Geschirr“, ich bevorzuge Keramik, das heute sogar schon für Messer angeboten wird. Die Serumkontrolle ist rel. einfach. Vegetarier kommen auch hier wieder schlechter weg.
    Impfungen werden von mir grundsätzlich empfohlen,
    sie sind ein harmloser und daher NOTWENDIGER Ersatz für eine recht großer Anzahl echter Infektionen und trainieren das Immunsystem auch noch im hohen Alter. Der verglichen mit der unvermeidbaren Nahrungsaufnahme minimale AL-Anteil als „Adsorbat“ wirkt verstärkend.

    mfG

  14. @ # 32 Hans Jung

    „Das Überfliegen der Artikel hier bei EIKE würde ich nicht gerade als „Mühe“ bezeichnen.“

    Ich habe von „Lesen“ und nicht von „Überfliegen“ gesprochen. Deutschprobleme?

    „Von einem wirklich kritischen Journalisten sollte man erwarten, daß er die teilweise sehr wilden Behauptungen und Falschdarstellungen hier kritisch hinterfragt, anstatt sie 1:1 zu übernehmen.“

    Von Ihren Anwürfen gegenüber Journalisten einmal abgesehen: Ich habe gesagt, dass sich immer mehr Journalisten die Mühe machen, die Artikel zu lesen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ihr Geschwafel von „1:1 übernehmen“ ist völlig deplatziert. Und kleiner Hinweis ans Sie: Wenn ihnen – das ist mein Eindruck von Ihnen – die geistige Reife und intellektuelle Kapazität abgeht, um zu verstehen, worum es in vielen der hier publizierten Artikel geht, dann hilft es wenig, wenn Sie anschließend überheblich von „wilden Behauptungen und Falschdarstellungen“ schwafeln. Sie kommen mir damit vor wie der Fuchs in der Fabel, der die Trauben, die er nicht erreichen kann, in seinem Frust als sauer bezeichnet.

    Mfg

  15. #27: Holger Burowski sagt:

    „Man kann auch Energiedichten gegenrechnen, da würde Kernkarft extrem günstig abschneiden, obwohl die Energiedichte bei Kernkraft eine künstlich erzeugt ist.“

    Inwiefern ist die Energiedichte der Kernkraft künstlich erzeugt?

    MfG

  16. #20: Fred F. Mueller sagt:
    Inzwischen finden sich in immer mehr grossen Medien kritische Beiträge von Journalisten, die sich ganz offensichtlich die Mühe machen, die Artikel der diversen Autoren hier bei EIKE zu lesen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.
    ===================================
    Sehr geehrter Herr Mueller
    Das Überfliegen der Artikel hier bei EIKE würde ich nicht gerade als „Mühe“ bezeichnen.

    Von einem wirklich kritischen Journalisten sollte man erwarten, daß er die teilweise sehr wilden Behauptungen und Falschdarstellungen hier kritisch hinterfragt, anstatt sie 1:1 zu übernehmen.
    Gruß
    Hans Jung

  17. zu #27

    “ … ein objektiver Vergleich zwischen den verschiedenen Formen der Energieerzeugung ist extrem schwierig … “

    Typischer Nullsatz. Allerdings nicht hitparadenfähig.

  18. @ # 27 Holger Burowski

    Sie schreiben: „Schon dieser Satz spricht Bände. Intellektuellenhass ist eine typisch deutsche Eigenschaft. Wozu das unter Umständen führen kann (aber nicht muss), zeigt die deutsche Geschichte (Bücherverbrennung der Nationalsozialisten). Jeder, auch kritische, Journalist, hört an dieser Stelle auf zu lesen und setzt Sie auf die Ignoreliste!“

    Wie kommen Sie zu der Behauptung, ich sei Intellektuellenhasser? Es gibt unter diesen solche und solche. Hitler und Stalin hatten Heerscharen intellektueller Bewunderer. Es gibt unter Intellektuellen eben bestimmte Gruppierungen, die unsere Zivilisation ablehnen. Leider gehen die nicht irgendwo in einen Urwald und leben dort mit Faustkeil und Jane, sondern schreiben Bücher usw. und geniessen hier weiter fröhlich die Segnungen der Arbeit anderer. Und was Journalisten angeht: Auch darunter gibt es solche und solche, und ich bezweifle, dass Sie darüber genug wissen, um hier auf Augenhöhe mitdiskutieren zu können.

    Auf Ihre pseudomathematischen Gedankenspielchen gehe ich nicht ein, es macht keinen Sinn, dafür Zeit zu verschwenden.

    Sie schreiben: „Herr Müller, ein objektiver Vergleich zwischen den verschiedenen Formen der Energieerzeugung ist extrem schwierig und ich habe bis heute noch niemanden gefunden, der das kann. Die Schwierigkweit liegt darin, dass es unterschiedliche Bewertungskriterien gibt, die man subjektiv, je nach ideologischer Ausrichtung, interpretieren kann.“

    Doch doch Hr. Burowski, es gibt schon objektive Kriterien, z.B. die mindestens rund 1 Billion €, die unser Land sinnlos verpulvert haben dürfte, bis man sich endlich dazu durchringen wird, diesen Energiewende titulierten Irrsinn zu stoppen. Dieses Geld wird unserer Volkswirtschaft später bitter fehlen, denn in der Ökonomie gilt die Erkenntnis, dass jeder € nur einmal investiert werden kann. Wird er falsch ausgegeben, so ist er futsch.

    Mfg

  19. @ # 26 Holger Burowski

    … „dann hole ich auch Sie mal tief aus meinen Gedächtnis hervor.“

    Sind Sie sicher, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen wirklich zutraut, mit einem Laptop etwas sinnvolles zuwege zu bringen? Dass Sie von Mathematik keine Ahnung haben, wissen wir ja spätestens seit Ihrem Kommentar zu meinem Artikel über Mathematik hier bei EIKE vom August letzten Jahres. http://tinyurl.com/osrhkxk

    Und von wirtschaftlichen Zusammenhängen haben Sie eh keine Ahnung. Das einzige, was ich bei Ihnen erkennen kann ist die Absicht, mit Dummfug ernsthafte Diskussionen hier im Forum zu stören.

    Mfg

  20. @ # 22 Dr. Paul

    Sehr geehrter Hr. Dr. Paul,

    besten Dank für die weiterführenden Betrachtungen. Im Prinzip bestätigen auch Sie meine Kritik am Film, insbesondere an der behaupteten karzinogenen Wirkung. Die Hinweise auf eine Kontrolle des Blutwerts sowie der Vermeidung von Al-Küchenutensilien sind gut.

    Dieser Film ist ein typisches Beispiel dafür, wie Journalisten – ähnlich wie bei der Kernenergie – ihre Position dafür missbrauchen, unnötig Panik zu schüren und wissenschaftlich nicht fundierte Behauptungen in die Welt zu setzen. Auch wenn nicht alles falsch ist, so wird insgesamt letztlich ein verzerrtes Bild erzeugt und ein wesentlicher Bestandteil unserer auf der Verwendung von Metallen beruhenden Zivilisation verteufelt.

    Was mich noch interessieren würde: Was ist mit dem Korund in Zahnpasta? Man schluckt ja jede Menge davon im Verlauf eines Lebens. Wandert das unzersetzt durch den Verdauungstrakt oder wird ein Teil gelöst und vom Körper aufgenommen? Gerade Kinder „fressen“ ja anscheinend von ihrer Zahnpasta mehr, als sie hinterher wieder ausspucken.

    Mfg

  21. #20: Fred F. Müller
    „Ach Gottchen, was für eine Drohung. Fakten und Argumente suche ich bei Ihrem Kommentar allerdings vergebens.

    Aber als kleiner Trost für Sie: Inzwischen finden sich in immer mehr grossen Medien kritische Beiträge von Journalisten, die sich ganz offensichtlich die Mühe machen, die Artikel der diversen Autoren hier bei EIKE zu lesen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Luft für Sie wird langsam, aber sicher immer dünner. Schön aber auch und weiter so.“

    Herr Müller, lohnt es sich wirklich zu ihrem Beitrag mit Sachargumenten einzugehen? Sein Sie doch einfach ehrich!

    „Vielfach sind es übersättigte städtische Intellektuelle, die den technischen Fortschritt mitsamt seinen Notwendigkeiten ablehnen und mehr oder weniger krude „zurück zum Faustkeil“-Ideologien vertreten. “

    Schon dieser Satz spricht Bände. Intellektuellenhass ist eine typisch deutsche Eigenschaft. Wozu das unter Umständen führen kann (aber nicht muss), zeigt die deutsche Geschichte (Bücherverbrennung der Nationalsozialisten). Jeder, auch kritische, Journalist, hört an dieser Stelle auf zu lesen und setzt Sie auf die Ignoreliste!

    Aber gut, gehen wir auf Ihre „Argumente“ ein.

    Ihre Materialberechnug ist phantastisch; ich komme übrigens auf, größenordnungsmäßig, gleiches Ergebnis. Obwohl man für WKAs 680 mal mehr investieren muss (WKAs und Kohlekraftwerke haben etwa das gleichen Investitionsvolumen pro installiertes kW), steigt der Preis des Produktes bei WKAs nur um etwa um den Faktor 4 und nicht um den Faktor 680. Wie interpretieren Sie das?

    Natürlich lässt sich auch ein Bezug zwischen Anzahl Arbeitskräfte und erzeugter kWh herstellen; da würde PV und Wind extrem günstig abschneiden.

    Man kann auch Energiedichten gegenrechnen, da würde Kernkarft extrem günstig abschneiden, obwohl die Energiedichte bei Kernkraft eine künstlich erzeugt ist.

    Man kann auch den prozentualen Anteil des in der Natur vorkommenden Energieträgers pro erzeugter kWh vergleichen, da würde Kernkraft verdammt schlecht abschneiden. Kernkraft ist nichts weiter, als U235er-Atome aus dem Erz herauspopeln und sich dan freuen, das Energie daraus wird.

    Herr Müller, ein objektiver Vergleich zwischen den verschiedenen Formen der Energieerzeugung ist extrem schwierig und ich habe bis heute noch niemanden gefunden, der das kann. Die Schwierigkweit liegt darin, dass es unterschiedliche Bewertungskriterien gibt, die man subjektiv, je nach ideologischer Ausrichtung, interpretieren kann.
    Letztendlich gibt es für mich keinen Königsweg für die Energieerzeugung, da jede Foem Nachteile und Vorteile hat.

  22. #21:T.Heinzow
    „Wie war das noch mit der variablen Rotationsfrequenz von Windmühlen aufgrund der Windscherung?“

    Ich muss mich ja tief in ihr Gedächtnis eingegraben haben, …

    ##############################
    „Ist ja allgemein bekannt, daß Sie und andere nachweislich nichts von Ökonomie verstehen. Nach Ihrer Denkweise würde nie ein Unternehmen gegründet werden.“

    … dann hole ich Sie auch mal tief aus meinen Gedächtnis mit einer ökonomischen Stilblüte hervor.

    http://tinyurl.com/kng6yax #43
    „Da die Lebensdauer von Windmühlen bestenfalls 20 Jahre beträgt, sind die Investitionskosten zu verdoppeln, da konventionelle Kraftwerke eine Auslegungsbetriebdauer von mindestens 40 Jahren haben.“

    Haben Sie wirklich mal was mit Ökonomie studiert? Mein Arbeitgeber stellt mir aller drei Jahre einen neuen Laptop zur Verfügung, weil der alte abgeschrieben ist. Um wieviel steigt mein Stundensatz auf Grund dieser Investition?
    Oder anders ausgedrückt, was, außer Leserverdummung, bezwecken sie mit dem Öki-Taschenspielertrick, Investitionen auf abgeschriebene WKAs zu addieren?

  23. Endlich wehren sich auch mal Betroffene!
    Mittwoch, 19.02.2014

    „Greenpeace, am neuen Konzernsitz blockiert“
    http://tinyurl.com/p6j2zu8

    „Damit wollen die Braunkohlebefürworter zeigen, dass man in der Lausitz nicht bereit ist, sich von Umweltaktivisten ohne ganzheitlichen Lösungsansatz vorschreiben zu lassen, wie es in der Region in puncto Energiegewinnung weiter geht.“

    „Mit der Hamburger Aktion will der Verein noch mal eindringlich aufzeigen, dass Braunkohle in der Lausitz ein wichtiger und in den nächsten Jahrzehnten unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor ist. Zukunftsfähige Arbeitsplätze, kulturelle Vielfalt und eine unverzichtbare Vereinslandschaft in der Lausitz sowie den neuen Bundesländern sind dabei nur die regionalen Komponenten.“

    http://tinyurl.com/b49j7ct

    einige Pressereaktionen:
    http://tinyurl.com/onkeamr
    http://tinyurl.com/pzks3ex
    http://tinyurl.com/nqvscjy
    http://tinyurl.com/p4amvlr
    http://tinyurl.com/oaoa332

  24. @klebelsberg

    Natürlich ist der Kohlestaub giftig nur werden die Filter immer besser,ich kann dan dem“Grünen“ Holz Hype seit Jahren meine Fenster kaum öffen da jeder 2 mit Holz heizt und so wie es aussieht oft noch mit feuchtem Holz und Chemisch behandeltem Holz wie Paletten etc. das dürfte um einiges giftiger sein(siehe Athen wo die Leute jetzt aus Armut alle Bäume fällen und der Himmel Schwarz ist).

  25. zu #17 und #22
    Die Frage der „Toxizität“ von Aluminium (Al) ist medizinisch weitgehend geklärt, aber wer hört heute schon auf Mediziner 🙂
    Typisch für „Metalle“ außer Na, K, Mg, Ca,
    sind die extrem niedrigen Dosierungen, die im Organismus trotzdem noch eine wichtige Rolle spielen, wie z.B. das Kobalt (im Vit B12)
    Es ist wie bei den meisten Giften also eine Dosisfrage, denn es gibt ebenso wie bei Silizium (-Oxyd) keine Aluminium-freie Umwelt.
    Das kann man also schlicht im Blutserum messen,
    und es gibt „Normalwerte“ und zu hohe Werte, was insbesondere neurotoxisch ist.
    Alles war „neurotoxisch“ ist beeinflusst automatisch Alzheimer negativ, ebenso wie Vit.B12-Mangel, der Schwachpunkt aller Vegetarier mit vermehrten „Nervenleiden“, auch als Todesursache statistisch gesichert.
    Tendenziell ist der Aluminiumspiegel recht häufig zu hoch durch „Technik“ insbesondere bei der Nahrungszubereitung, z.B. Salatschüsseln, Pfannen, Konservendosen etc. verursacht,
    das ist quantitativ wesentlich wichtiger als die toxikologisch unbedeutenden Beimengungen bei Impfungen, deren Sinn man seriös nicht infrage stellen kann. Jedes Gemüse/Obst etc. hat Säureanteile, die Al zur Lösung bringen,
    also Al weg aus der Küche und Besteck. Glas Porzellan etc. ist säurefest, auch andere (schwere) Metalle, bes. Eisen ist passender für Nahrung.
    Al ist also ein Thema, ein Bluttest lohnt.

    mfG

  26. Sehr geehrter Hr. Reichart,

    danke für Ihre ergänzenden Informationen. Was mich an dem Film störte war seine Unwissenschaftlichkeit, mit dem emotional aufwühlenden Schicksal dieser krebskranken jungen Frau als Aufhänger. Belastbare klinische Studien dazu: Fehlanzeige. Laut Wikipedia gibt es zu Alu unterschiedliche Studienergebnisse im Zusammenhang mit Alzheimer, aber keine abschließenden Erkenntnisse. Von karzinogener Wirkung habe ich dort nichts gefunden. (Ich denke, die bei Wikipedia aufgeführten Informationen sind auch für Sie interessant.)

    Ansonsten: Alu finden Sie in Form von Al2O3 überall in der Erdkruste. Die Bindung an den Sauerstoff ist extrem stark und deshalb schwer zu knacken, daher auch der hohe Energiebedarf für die Al-Produktion. Die Natur findet dennoch Wege, weshalb Sie es als Spurenelement überall in der Nahrung finden. Es gibt Grenzwerte z.B. für Trinkwasser und ein paar Hinweise zur Zubereitung bzw. Aufbewahrung von Speisen, aber keinerlei Grund zur Panik.

    Al2O3 (Korund) ist in unserem täglichen Leben präsent, seit wir die Töpferei erfunden haben, denn es ist wichtiger Bestandteil von Tonmineralien sowie zahlreicher sonstiger Mineralien und Erden. Es ist Bestandteil vieler Schleifmittel, so auch der Zahnpasta.

    Was Impfserum angeht: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Pharmaziekonzerne von Weltgeltung wie Roche oder Novartis ihren Ruf auf’s Spiel setzen würden, indem sie gesundheitlich bedenkliche Stoffe in Impfseren verwenden würden. Wenn man sieht, mit welcher Akribie dort selbst die allerkleinsten Risiken für den Patienten ausgeschlossen werden, um keine Sperren von z.B. der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA verpasst zu bekommen, sollte man entsprechende Aussagen im Film mit größter Vorsicht interpretieren. Halt was so rauskommt, wenn eine Ärztin mit einer fixen Idee (sei ihr ja erlaubt) eine geneigte Fernsehjournalistin findet, die dann jedes Wort für vom Konsens der Wissenschaftler getragene unverrückbare Wahrheit nimmt.

    Ansonsten: Willkommen, Metaller sind mir besonders sympathisch.

    Mfg

  27. @ #12 H. Burowski

    Ist ja allgemein bekannt, daß Sie und andere nachweislich nichts von Ökonomie verstehen. Nach Ihrer Denkweise würde nie ein Unternehmen gegründet werden.

    Wie war das noch mit der variablen Rotationsfrequenz von Windmühlen aufgrund der Windscherung?

    Für Sie gilt der nette Spruch (etwas abgewandelt: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks Gehirn einschalten – gab es mal als Aufkleber und zierte die Rückseite der Sonnenblende in meinem Töfftöff gegen Quasselstrippen auf dem rechten Sitz): Vor Betätigung der Reply-Taste nicht vergessen das Gehirn einzuschalten.

  28. @ #13 Holger Burowski

    Ach Gottchen, was für eine Drohung. Fakten und Argumente suche ich bei Ihrem Kommentar allerdings vergebens.

    Aber als kleiner Trost für Sie: Inzwischen finden sich in immer mehr grossen Medien kritische Beiträge von Journalisten, die sich ganz offensichtlich die Mühe machen, die Artikel der diversen Autoren hier bei EIKE zu lesen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Luft für Sie wird langsam, aber sicher immer dünner. Schön aber auch und weiter so.

    Mfg

  29. @ #1 Herr Schlohr
    Sie können die Belastung beim Bergbau nicht mit der radioaktiven Strahlung vergleichen.
    Radioaktive Partikel, wie sie beim Bergbau unvermeidlich sind, können sich in der Lunge einnisten und sehr lange verweilen. Während der Verweildauer und dem fortschreitenden Verfall ist das umgebende Gewebe einer permanenten Strahlung ausgesetzt, besonders gefährlich bei Alpha- und Betastrahlern.
    Dadurch sind Schäden an der DNA und sonstige Gewebeschäden sehr wahrscheinlich und können ,da sie gehäuft auftreten, nicht mehr alle repariert werden. Bei langsam zerfallenden Radionukliden bedeutet das eine lebenslange Belastung mit hoher Kanzerogenität, also Krebsgefahr.

  30. @ # 9 B. Klebelsberg
    Sie haben vollkommen recht mit dem, was sie zu Kernkraftanlagen sagen. Ich habe jetzt die Zahl gefunden: Laut UNSCEAR hat die Kerntechnik seit Beginn von 1945 bis 2007 durch Strahlenunfälle insgesamt 147 Todesopfer gekostet, da sind Tschernobyl und Unfälle in der Medizin mit eingeschlossen (z.B. versehentliche Bestrahlungen mit tödlicher Dosis bei der Krebsbehandlung, denn Fehler geschehen überall), auch der militärische Bereich in den Anfängen.

    Man ist von Anfang an sehr vorsichtig mit Strahlen umgegangen, und das hat sich bezahlt gemacht. Nur Demagogen können natürlich lauter schreien, und die Zahlen von UNSCEAR erscheinen nicht in den Medien, nur hier bei EIKE wird das gern veröffentlicht.

    Ich denke als Vergleich gern an die Gefährlichkeit von Treppen und Leitern, dadurch sterben pro Jahr in Deutschland allein ca. 5000 Menschen. Und das obwohl man die Benutzung von Treppen und Leitern sicherer machen kann, und das geht so: Wer die Treppe besteigen will, steigt zunächst in einen Sicherheitsgurt, wie ihn die Bergsteiger oder auch die Industriekletterer benutzen und lässt sich von einer zweiten Person sichern. Diese Technik ist sicher und seit langem erprobt, ich benutze sie im Mittel mindestens einmal in der Woche, wenn ich mit meiner Frau in die Kletterhalle gehe.

  31. @ Fred F. Mueller

    Den von Ihnen genannten Film kenne ich bestens.
    Da ging es aber noch um mehr. Im etwa um Fragen wie;-
    . Wo komen die erhöhten Aluminiummengen im Boden her?
    . Wieso ist in Zahnpsta Aluminium?
    . Warum in Impfserum?
    . Warum erhöhte Werte im Trinkwasser?
    . Erhöht Alu die Gefahr von Alzheimer?
    . Immunsystem?
    so ging es dort noch weiter. ….

    Die wichtigste Feststellung war aber, dass Aluminium sehr häufig in unserer Erdkruste vorkommt, dass es nur sehr Energieaufwendig zu gewinnen ist und, dass die Evulution Aluminium über Jahrmillionen nicht benutzt hat. Es wurde einfach nicht gebraucht. CO2, Kalk und Wasser waren einfach wichtiger/zweckmäßiger für die Entwicklung.

    Gegen Aluminium als leichtes Material ist nicht viel zu sagen. Aber wenn es schon fast an den Nanobereich geht wird es bedenklich.

    Mit Aluminiumplatten hatte ich Zeitlebens zu tun, die waren ungefährlich.
    Metallstaubbrände, egal ob Alu, Magnesium, oder Eisenstäube sind hochbrisant, da kenne ich mich etwas aus. Alles, nur kein Wasser, genau wie beim Fettbrand.

    Wollte Ihren Beitrag nur ergänzen, anderen aber die Augen öffnen wo wir Aluminium nicht unbedingt brauchen, auch wenn es bequem für Unternehmen ist es zu benutzen.

  32. #9: Hallo Herr B. Klebelsberg, guter Beitrag! Sie übertreiben nur bei den Folgen von VERBRENNUNG, insbesondere der Kohle,
    immer noch die wichtigste bezahlbare Wärmequelle für die lebensnotwendige Heizung im Winter, denn das macht auch die Natur selbst immer wieder (meist im Sommer).
    Ihrem Großvater hätte ich noch Recht gegeben, wenn er in einem Kohlerevier gelebt hätte.
    Die Luft ist schon lange nicht mehr „versaut“ mit Rest-Verbesserungstendenz, wenn auch der letzte LKW seinen Katalysator hat, wobei sich die Besteuerung nur am CO2 orientiert, idiotischerweise.
    Und offenbar haben Sie noch kein rekultiviertes Braunkohlenabbaugebiet in Deutschland gesehen,
    das würde Ihr Herz höher schlagen lassen!

    Auch wenn Sie (sehr)langfristig recht haben,
    ist die Verteufelung von Energieeinsatz (Schimmelbildung in Wohnungen!)und des Autoindividualverkehrs so tief eingebrannt und militant antimenschlich und antiökonomisch,
    dass man hier Vernunft und Augenmaß ebenso militant fordern muss.
    Dazu gehört für mich auch ein offenes Kaminfeuer mit all „seinen gigantischen Gefahren“.
    Wenn ich in meiner Nachbarschaft durch den kommunal „gepflegten“ Wald spaziere, sehe ich hier immer noch massenhaft (nachwachsendes!) Holz verfaulen und vergammeln.
    Als erstes muss also mal dieses CO2 komplett aus der Schusslinie!

    mfG

  33. @ allgemein zu Enercon, da so oft zitiert:

    Erneuerbare Energie Enercon intern Licht ins Dunkel des Windenergieanlagenherstellers

    Enercon-40, die erste getriebelose Windkraftanlage
    Enercon ist der Marktführer bei Windkraftanlagen. Der Hauptsitz der Firma ist in Aurich/Ostfriesland. Bisher war es nicht einfach, Licht in das Dunkel des weltweit verzweigten Unternehmens zu bekommen. Das hat die Redaktion der „Ostfriesischen Nachrichten“ in Aurich geschafft. Den nachfolgenden Beitrag haben wir im vollen Wortlaut von der ON übernommen, die Bilder sind vom Wattenrat und nicht Teil der Berichterstattung. Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung. Zu ergänzen wäre, dass Enercons Erfolg überwiegend auf dem “Erneuerbare Energie Gesetz” beruht, das von allen Stromkunden eine Zwangsabgabe zusätzlich zu den Stromkosten fordert. Nur dieses Gesetz ist in Deutschland für den Boom der Wind-, Solar- oder Biogas-Energie verantwortlich. Den Betreibern garantiert das satte Subventionsgewinne zu Lasten aller Stromkunden, Tendenz weiter steigend. Wärmekraftwerke werden durch den Boom nicht überflüssig, im Gegenteil. Für jedes Megawatt an “erneuerbarer”, aber unstet und volatil eingespeister Energie muss als Faustregel ein Megawatt an Regelenergie aus Gas, Kohle oder Atomenergie bereitgestellt werden.
    Links:
    * Enercon-Chef Wobben: C02 ist tödlich! (2006)
    * Aloys Wobben: Eine “Leitfigur und Vorbild für die Jugend”? (2003)

    Eine Firma aus dem Enercon-Geflecht: Der Turmbau zu Emden
    und so weiter. Mehr auf Wunsch
    Gruss

  34. @ # 9 B. Klebelsberg

    Sehr geehrter Hr. Klebelsberg,

    Sie haben hier so viele Punkte angeschnitten, dass ich nur einige davon herausgreifen kann:
    1: Ich habe den Eindruck, dass Sie die Kohle doch etwas zu hart angehen. Ich komme aus Regionen, in denen seit langer Zeit Kohle abgebaut und Stahl erschmolzen wurde. Die Auswirkungen sind letztlich beherrschbar, auch von den langfristigen Aspekten her. Da sollte man sich nicht in Panik versetzen lassen. Im Unterschied zu Ihnen halte ich CO2 jedoch nicht für schädlich, sondern sogar eher für nützlich.

    2: Was Ihre Beurteilung der Kernkraft als der saubersten zur Verfügung stehenden Technologie angeht, so findet sich diese Meinung auch bei manchen amerikanischen Naturfreunden. Ich stimme Ihnen diesbezüglich ebenfalls zu. Ich fürchte jedoch, dass die Anti-Atom-Hysterie in Deutschland so effizient in die Gehirne der Bevölkerung eingebrannt wurde, dass sich daran auf Jahrzehnte hinaus nichts ändern wird. Also wird Deutschland, wenn es Atom nicht will, mit den Nachteilen der Kohle leben müssen. Ohne beides geht nicht.

    3: Wind und Solar sind Energiesenken, d.h. ihre Energiebilanz ist negativ, wenn man ehrlich rechnet. Sie werden höchstens in Nischenanwendungen Verwendung finden können. (Beachten Sie bitte, dass die Gesamtlieferkette bis zum bedarfsgerecht unterbrechungsfrei am Verbrauchsort angelieferten Strom zu betrachten ist. Betrachtungen „Frei Mastfuss“ oder „Frei Dachkante“ sind Augenwischerei bzw. schlichter Betrug.

    Sie schreiben: „Was aber demnächst vorbei sein wird ist das plan und hirnlose Affentheater welche bei uns den Namen Energiewende trägt und gigantische wirtschaftliche und Umweltschäden zu verantworten hat. Nicht diese Energiewende ist in Gefahr, wie es immer so schön in der Presse heißt, sondern sie selbst ist die Gefahr und damit zu beenden.“
    Vollste Zustimmung, besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

    Mfg

  35. Herr Müller,

    Ihren schon missionarisch zu nennenden Eifer, gegen Etwas zu sein, in allen Ehren, aber meinen Sie wirklich, dass man Ihren Beitrag, der extrem tendenziös und hoch selektiv ist, ernst nehmen soll?
    Wenn Ihre Beiträge auf dem Niveau Kindergarten (wenn du mich haust, dann hau‘ ich wieder) oder Parteitag der Grünen (wir müssen die Welt retten) gesunken ist, werde ich mir wohl demnächst die Zeit sparen, Ihre Beiträge zu lesen.

  36. #11: T.Heinzow
    „Herr Klebelsberg, da irren Sie. Alles ist ökonomisierbar. Selbst der Nutzen der samstäglichen Beichte und der sonntägliche Kirchgang lassen sich ökonomisch bewerten.“

    Konsequent fortgesetzt, bedeutet diese Behauptung, dass der ökonomisch größte Unsinn, denn die Menscheit je begangen hat, das Zeugen von Nachwuchs ist. Für die eigene Existenz ist Nachwuchs nicht notwendig, im Gegenteil, er kostet massiv Geld, ohne das welches reinkommt. Kein ökonomisch denkender Unternehmer würde je so handeln!
    Damit widerlegt sich die Ökonomie selbst – sie wirkt erst wenn Menschen arbeiten und beweist gleichzeitig, dass es Unsinn ist Menschen zur Welt zu bringen. Ergo – Pseudowissenschaft; zu meiner Zeit studierten sowas Mädchen oder Dünnbrettbohrer, wer was auf sich hielt, studiert MINT.

  37. „Selbstverständlich sind hier Bewertungen vorzunehmen und diese sind bekanntlich prinzipiell nicht objektivierbar.“

    Herr Klebelsberg, da irren Sie. Alles ist ökonomisierbar. Selbst der Nutzen der samstäglichen Beichte und der sonntägliche Kirchgang lassen sich ökonomisch bewerten.

    Auch der Nutzen des sog. „sozial motivierten Ablebens“ läßt sich ökonomisch feststellen. Allerdings ist der negativ.

    Das findet übrigens ständig statt auf den Märkten dieser Welt. Allerdings gibt es da asoziale Planwirtschafter, die das eben nicht wollen und aus der Planwirtschft persönlichen Profit ziehen wollen.

  38. @Fred F. Mueller #8
    Find ich vollkommen in Ordnung, dass Sie diesen Öko-Gutmenschtum Image selbst den Spiegel vor die Nase halten. Danke und weiter so.

  39. Diesen Blog verfolge ich schon lange und beteilige mich auch manchmal. Aber die auch hier ganz unnötigerweise herrschende Klimahysterie ( allerdings andersrum ) finde ich schon seltsam. Was soll die Verherrlichung von Kohlenöfen? Das ist doch Unsinn. Megatonnen Asche, giftige Stäube, Schwermetalle und Radioaktivität werden freigesetzt. Selbst wenn CO2 gesund für alle wäre und kein Klima beeinflusst würde blieben die genannten Sauereien und die Verwüstungen durch den Bergbau. Grundsätzlich ist die Technik die bessere und umweltfreundlichere die im gesamten Lebenszyklus mit den geringsten Stoffmengen und der längsten Lebensdauer trumpfen kann, und den gewünschten Nutzen am besten erfüllt. Selbstverständlich sind hier Bewertungen vorzunehmen und diese sind bekanntlich prinzipiell nicht objektivierbar. Im Rahmen meiner Maßstäbe halte ich die Erhaltung von Lebensräumen unserer Mitbewohner dieses Planeten für ein hohes Gut, in diesem Rahmen muss demnach die Nutzung der Fossilen zumindest kritisch betrachtet werden, ebenso wie die Nutzung von anderen Energierohstoffen die Lebensräume negativ beeinflussen. Vollkommen egal ist dabei ob die Schäden durch Kohlen, Holzpellets oder nicht funktionierende Photovoltaikanlagen entstehen.
    Meinen Recherchen nach sind bei dieser Betrachtung Kernkraftanlagen die verantwortungsvoll konstruiert und betrieben werden durch keine der anderen Techniken zu übertreffen. Niemandem wird je etwas fehlen wenn die giftigen radioaktiven Schwermetalle für uns Strom erzeugen und dabei in Reaktoren verheizt werden.
    Gleichwertige Qualitäten können sowohl die Fossilen als auch die sog. erneuerbaren bei weitem nicht vorweisen. Es war also nur eine Frage der Zeit bis die denkenden Umweltschützer dieses erkannten. Etwas länger hat es gedauert bis sie nicht niedergebrüllt wurden wenn sie es aussprachen. Auf einmal erscheint aber ein Film wie Pandoras Promise, eine Rede eines Prof. Sinn und ein Interview im deutschen Greenpeacemagazin!! das die positiven Effekte der Kernenergiegewinnung versuchsweise thematisiert. Die Zeit der Erneuerbaren ist damit sicher nicht vorbei denn in einer intelligenten Gesamtkonzeption werden sie sicher ihren Platz finden können. Was aber demnächst vorbei sein wird ist das plan und hirnlose Affentheater welche bei uns den Namen Energiewende trägt und gigantische wirtschaftliche und Umweltschäden zu verantworten hat. Nicht diese Energiewende ist in Gefahr, wie es immer so schön in der Presse heißt, sondern sie selbst ist die Gefahr und damit zu beenden.

  40. @ # 5 T. Heinzow

    Sehr geehrter Hr Heinzow,

    natürlich sind die Alu-Mengen im Vergleich zu anderen Technologien wie dem Flugzeug zunächst marginal. Dennoch verbraucht auch Enercon jährlich nicht nur ein paar Kilo, sondern etliche Tonnen und muss sich die entsprechenden Konsequenzen und Argumente genauso anlasten lassen wie andere Industrien. Ich hatte vor einigen Monaten das zweifelhafte Vergnügen, in einem unserer (öffentlich-rechtlichen?) Sender einen anderthalbstündigen Hetzfilm gegen Aluminium (krebserregend, ganze Urwälder werden vergiftet, etc pp) ansehen zu dürfen, u.A. mit einer sympathischen jungen Frau, die (angeblich wegen Aluminiums in Deos) Brustkrebs bekommen hatte. Sehr zu Tränen rührend, und es ist auch wirklich tragisch, wenn solche jungen Menschen von Krebs befallen werden und ihr Leben dadurch zerstört wird. Aber wenn mit solchen emotionalen Festungsgeschützen gegen die Grundlagen unserer Technologie gefeuert wird, dann ist es nur legitim, wenn die Betroffenen den Spiess mal umkehren. Wenn ein paar Milligramm Alu in Deos schon solche Auswirkungen haben, dann muss sich auch eine Fa. Enercon gefallen lassen, dass man ihre paar zig Tonnen im Jahr genauso bewertet. Enercon hat über die Förderung der mit der Firma verbundenen grünen Netzwerke fleissig die Dreckschleuderei gegen missliebige andere Technologien unterstützt, da ist es nur Recht und billig, wenn sie auch mal ein paar Flecken auf der Weste abbekommen. Nennt sich ausgleichende Gerechtigkeit oder so.

    Mfg

  41. @ # 3 Jochen Bäumer

    Sehr geehrter Hr Bäumer,

    ich habe mich hier zunächst bewusst auf den Errichtungsaufwand beschränkt. Auch die Frage, wieviel Kohle in unseren Kraftwerken sinnlos verfeuert wird, um die Netze stabil zu halten, weil Wind und Sonne nicht liefern, wie sie sollen, habe ich erstmal aussen vor gelassen, ebenso wie den energetischen Aufwand für die Herstellung von EE-Anlagen (der Stahl und der Beton sowie das Silicium der Solarzellen entstehen nicht aus freier Luft und Sonnenschein, dazu benötigt man fossile Energie, und das nicht zu knapp. Letztlich geht es dann jedoch um eine anderes Thema, nämlich um die Energiebilanz, das ist ein ganz anderes Fass. Dazu werde ich ggfs. auch noch mal Stellung beziehen, weil die Grünideologen hier lügen, dass es mir als Techniker den Magen umdreht. Wenn man hier realistische Kriterien anlegen würde, kämen Zahlen heraus, da würden Sie staunen, ohne dass bei Ihnen dabei Freude aufkäme. Kommt alles irgendwann noch, und ich garantiere Ihnen, die dann präsentierten Zahlen werden Ihnen keinen Spass machen. Unsere Grünmenschen haben zur Verunglimpfung ihnen missliebiger Technologien so schöne „Folterinstrumente“ zum Thema Energiebilanz entwickelt: Es wird mir irgendwann ein besonderes Vergnügen sein, ihnen das genauso um die Ohren zu schlagen wie jetzt das Thema Materialaufwand. Aber bei diesem Aufsatz war das Thema Errichtung.

    Mfg

  42. Apropos Gefahren:

    im Augenblick läuft eine der üblichen Aufregerkampagnen in den Medien, in der es um „rostige Atomfässer in Brunsbüttel“ geht.

    Vielleicht sollte EIKE hier etwas Aufklärung leisten. Bei Rollreifenfässer dient nicht die Ummantelung selbst als Schutz. Ob diese Ummantelung sprich das Fass rostig ist, spielt keine Rolle.

    Ich würde mich sehr über einen Beitrag von Hermann Hiensch freuen, der wohl einer der kompetentesten Fachleute zu diesem Thema ist.

  43. „Anders sieht es dagegen beim Aluminium aus, das bei Enercon beispielsweise bei den Rotorblättern kleinerer Anlagen, aber auch bei der Gondel sowie bei den Blattspitzen der riesigen 7,5-MW-Anlage E126 zum Einsatz kommt.“

    Was hat das bißchen Aluminium mit der Umweltschädlichkeit von Windmühlen zu tun? Hinsichtlich des Gesamtverbrauchs ist der Aluminiumgebrauch der Firma Enercon marginal. zu vernachlässigen ist der Verbrauch allerdings nicht bei den zusätzlich nötigen Hochspannungstransportleitungen.

    Die Anlastung von Unfällen im Gewinnungssektor an Verbraucher ist m.E. unzulässig. Das heißt allerdings nicht, daß bei Erstellung der „Umweltbilanz“ das unter den Tisch zu kehren wäre.

  44. Nette Rechnung zum Kohlekraftwerk. Leider hat der Autor übersehen, dass ein Kohlekraftwerk dieser Größenordnung über seine Lebensdauer von rund 40 Jahren mal eben ca. 120 Millionen Tonnen Kohle verbrennt. Zusammen mit dem Abraum (auch radioaktiv belastet?) kommen dann wahrscheinlich über 200 Millionen Tonnen Material zusammen, von denen ein Großteil als CO2 in die Atmosphäre „entsorgt“ wird.

    Von den Ewigkeitskosten der Kohlegewinnung ganz zu schweigen.

    Ich denke, unterm Strich geht die Rechnung immer noch zu Gunsten der erneuerbaren Energien auf.

  45. @ # 1 Alfred Schlohr

    Sehr geehrter Hr Schlohr,

    Sie haben Recht, wenn Sie auf die mangelnde Wissenschaftlichkeit der LNT-Theorie hinweisen. Zu diesem Thema habe ich auch selbst hier schon mehrfach Stellung bezogen. Aber das war nicht das Thema dieses Aufsatzes.

    Ich habe ausdrücklich am Anfang des Artikels darauf hingewiesen, dass ich hier das von den Grünen bevorzugte Instrumentarium einmal konsequent auf sie selbst angewandt habe. Sie haben selbst schwarze Flecken auf ihrer Weste, und zwar genau nach den Kriterien, die sie so gerne bei anderen anwenden.

    Bezüglich der Umweltbeeinträchtigung durch die früher in China betriebenen Abbauverfahren fehlen mir schlicht nachprüfbare Fakten. Ich glaube jedoch durchaus, dass es hier zu Exzessen gekommen ist und die Gesundheit von Menschen gefährdet wurde. Man kann verfolgen, dass China heute grosse Anstrengungen unternimmt, um die alten Minen und Gewinnungsanlagen zu schliessen und zeitgemässe Methoden einzusetzen. Das ist zu unterstützen. Aber es bleiben eben auch erhebliche Altlasten.

    Beim Uranbergbau ist in der Vergangenheit – auch in Deutschland, siehe Wismut („Schneeberger Krankheit“) – mit der Gesundheit der Bevölkerung oft Schindluder getrieben worden. Nicht jede Belastung durch Radioaktivität ist gefährlich, aber auch nicht jede ist ungefährlich. Unabhängig davon sollte man sicherlich heutzutage fordern, dass die aktuell im Bergbau geltenden Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Dann ist man auf einer sicheren Seite, und mit Gesundheit und Leben der Menschen sollte man nicht spielen.

    Nachteile für die Bevölkerung resultieren übrigens nicht allein aus Uran und Thorium, sondern auch aus anderen, teils giftigen Elementen (z.B. Schwermetalle).

    Es wäre zu begrüssen, wenn es zu diesem Komplex einmal einen wirklich wissenschaftlichen Untersuchungsbericht mit konkreten Zahlen, Daten und Fakten geben würde. Eigentlich müsste es im Interesse der aufstrebenden Technologienation China liegen, den hier wuchernden Gerüchten durch eine gemeinsam mit neutralen wissenschaftlichen Institutionen durchgeführte Untersuchung belastbare Fakten entgegenzusetzen.

    Im Übrigen ist das mit dem Recycling von Seltenerdmetallen gar nicht so einfach. Die meisten dürften im Bereich des Elektro- und Elektronikschrotts landen und dort wird dem Kupfer sowie den Edelmetallen Priorität eingeräumt.

    Mit freundlichen Grüssen

  46. Danke für die Arbeit, Herr Mueller, man könnte beim Vergleich Windrad – Kraftwerk noch ergänzen, dass das Kraftwerk den Strom genau dann liefert, wenn er gebraucht wird, weil es steuerbar ist, die Windräder mitnichten. Die machen nur das Netz unsicher.

  47. Herr Mueller, Ihrem Beitrag ist wenig hinzuzufügen, en gros ist das alles sinnvoll, was Sie schreiben. Es ist auch richtig, dass bei der Gewinnung der sog. „Seltenen Erden“ Uran und Thorium anfallen. Sie erwähnen Krebstote in der Umgebung der Minen durch die radioaktive Belastung, in anderen Artikeln schreiben die EIKE-Autoren aber, dass die LNT-Theorie umstritten ist und Radioaktivität sogar gut für die Gesundheit sei. Na was denn nun ? Thorium an sich ist eher ein schwacher radioaktiver Strahler mit recht langer Halbwertszeit, wenn auch Helium-Kerne emittiert werden und eine Aufnahme in den Koerper daher sicher nicht ganz unproblematisch ist. Auch Uran-238 ist so schlimm auch wieder nicht, als Studenten arbeiteten wir sogar mit 238-UO2 – und keiner von uns hat Krebs gekriegt. Heute sind Arbeiten an der Uni in der Studentenausbildung mit Thorium oder Uran faktisch ausgeschlossen.

    Ich würde mir hier eine differenziertere Betrachtungsweise wünschen.

    China ist sich der Umwelt-Probleme übrigens durchaus bewusst (In Dalian am dortigen DICP wurden alternative Prozesse entwickelt), und auf diesem Rohstoffmarkt diktiert China sowieso die Preise. Man kann Seltene Erden metallurgisch rezyklieren, nur würde China dann einfach die Preise senken, so dass Recycling unwirtschaftlich würde. China hat höchstes Interesse, den „grünen Weltmarkt“ mit den gar nicht so seltenen „Seltenen Erden“ zu beliefern.

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