Obama: 1 Milliarde Dollar für seinen Klimafonds

Alex Guillén, Politico
Präsident Barack Obama will beim Kongress 1 Milliarde Dollar beantragen für den Climate Resilience Fund*. Er reist nach Fresno, Kalifornien, um über die Dürre zu sprechen, unter der die meisten Gebiete von Kalifornien und die westlichen USA leiden, und um neue Maßnahmen der Regierung zu verkünden einschließlich der 1 Milliarde-Dollar-Forderung für den Klimafonds.


[*Zu den vielen Bedeutungen des Wortes „Resilience“ siehe hier. A. d. Übers.]

Dem Weißen Haus zufolge würde das Geld des Fonds’ in Forschungsprojekte fließen über die projizierten Auswirkungen der Klimaänderung; es wird den Gemeinden helfen, sich auf diese Auswirkungen vorzubereiten; und es soll zu „Durchbruch-Technologien und belastbaren Infrastrukturen“ verhelfen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Administration diese hohe Forderung durch den Kongress bringt – für einen Klimafonds, der kaum breite Unterstützung bei den Republikanern finden dürfte.

Der Sprecher des Weißen Hauses Matt Lehrich hat POLITICO gesagt, dass Obama „damit fortfahren wird zu proklamieren, dass die Klimaänderung schon jetzt die Amerikaner in der gesamten Nation schädigt und dass es für Kinder und Enkel nur noch schlimmer werden kann, wenn wir den Umgang mit diesem Problem künftigen Generationen überlassen“.

Während kein einzelnes Extremwetterereignis direkt der Klimaänderung zugeordnet werden kann, wird Obama das wissenschaftliche Verständnis dafür betonen, wie die Klimaänderung Ereignisse wie die Dürre noch extremer macht, sagte John Holdren, Direktor des Büros für Science And Technology Policy im Weißen Haus.

Der neue Aktionsschub der Administration hinsichtlich der Dürre kommt eine Woche, nachdem das Landwirtschaftsministerium angekündigt hatte, eine Reihe von „zentralen Klima-Anlaufstellen“ in den gesamten USA einzurichten, um die Auswirkungen der Klimaänderung auf Landwirtschaft und ländliche Aktivitäten zu untersuchen sowie Abschwächungs- und Anpassungsmaßnahmen zu erörtern.

Bemerkung von Anthony Watts hierzu:

Ja, für alle diejenigen, die glauben, dass die Skeptiker verschwenderisch finanziert werden – hier ist der Beweis! Oder…?

Online: https://www.politicopro.com/go/?id=30857

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/02/14/1-billon-dollars-to-push-their-climate-agenda/

 

Hierzu gibt es auch einen Kommentar von Willis Eschenbach [A. d. Übers.]:

Im Verlauf der Diskussion um Präsident Obamas jüngsten Firlefanz, nämlich 1 Milliarde Dollar für den Climate Resilience Plan zu beantragen, hat […, siehe Bemerkung unten! A. d. Übers.] hat sich John Holdren weit von der Parteilinie entfernt. Die Parteilinie, um die es hier geht, ist natürlich …

„Obwohl wir kein gegebenes Wetterereignis der Klimaänderung zuschreiben können, bestehen wir immer noch darauf, dass bla, bla, bla…“

Vielleicht war Holdrens Teleprompter kaputt. Wie auch immer, er sagte Folgendes (Hervorhebung von mir):

Während eines Telefoninterviews vor ein paar Tagen hat der Assistent für Wissenschaft und Technologie des Präsidenten, John Holdren, gesagt: Ohne jeden Zweifel steht die schlimme Dürre, die Kalifornien und eine Reihe anderer Staaten derzeit plagt, mit der Klimaänderung in Verbindung.

Nun, diese Aussage war natürlich völlig daneben, hat doch schließlich jeder vom IPCC abwärts übereinstimmend gesagt, dass

● es keine Verbindung gibt zwischen der Erwärmung nach der historischen Kleinen Eiszeit und Extremwetter,

● es in kälteren Zeiten häufiger zu Dürren kommt als in Warmzeiten,

● es während der letzten eineinhalb Jahrzehnte keine statistisch signifikante Erwärmung mehr gegeben hat, mit Sicherheit jedenfalls keine, die als Begründung für zunehmendes Extremwetter dienen kann,

● dass wir weder über das erforderliche Wissen noch die Informationen verfügen, um JEDES einzelne Wetterereignis der Klimaänderung zuzuschreiben, und dass wir noch sehr weit davon entfernt sind.

Aber trotz Holdrens Abweichung von der Linie in seinem Kommentar war dieser nicht von der notwendigen Qualität, um als „Quote der Woche“ zu fungieren. Er war nicht prägnant genug für ein Epigramm … oder für eine Grabinschrift, wenn man so will.

Jedoch, wenn das alles hoffnungslos aussieht, kommt Holdren und greift nach den Sternen in Gestalt dieser unsterblichen Worte, die für immer in den Hallen der Klimaakademien nachhallen werden:

Praktisch überall wird das Wetter durch die Klimaänderung verursacht.

Da habt ihr es, Leute, Holdrens Gesetz der Klima-Kausalität – das ist alles, was man wissen muss über Dürren und so … praktisch überall wird das Wetter durch die Klimaänderung verursacht.

Und da wundern sich die Leute, warum die Alarmisten dieser Tage Schwierigkeiten haben, mit ihren Patentlösungen hausieren zu gehen. Nun, in der Regel ist das nicht eine Folge mangelnder Kommunikation. Sondern es liegt daran, dass uns diese gleichen Leute (einschließlich Holdren) zuvor schon belogen haben, und Holdrens pathetisches Eintreten für das Obamaclimate-Programm ist genau das Gleiche.

Der Punkt ist nicht, wie die Wissenschaft kommuniziert wird, wie Judith Curry und viele andere zu denken scheinen.

Der Punkt ist, dass das, was kommuniziert wird, so offensichtlich keine Wissenschaft ist, sondern bloße und wissenschaftlich absurde Angsterzeugungs-Taktik, dass die Kommunikation wie in diesem Falle die Leute nur noch zum Lachen bringt…

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/02/14/quote-of-the-week-21/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung des Übersetzers hierzu: Ich empfehle jedem, diesen Text von Eschenbach mal im Original zu lesen. Wer über gute Englischkenntnisse verfügt, dem wird die feine und treffende Ironie darin nicht entgehen. Diese geht bei der Übersetzung m. E. jedoch weitgehend verloren.

C. F.

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