Bemühungen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes laufen der menschlichen Gesundheit zuwider

Craig D. Idso, Ph.D.
In seiner Rede zur Lage der Nation hat Präsident Obama eine Energiepolitik befürwortet, die darauf abzielt, die CO2-Emissionen zu reduzieren, die seiner Behauptung nach katastrophale Klimaänderungen auf der Erde verursachen und „die westlichen Gemeinden schädigen“ wird. Politisch befürwortet er eine Kombination aus immer neuen Vorschriften für den Energieverbrauch und das Transportwesen sowie mehr Ausgaben der Regierung für Forschungen, um Low-Carbon-Energiequellen, die sog. Erneuerbaren, auf den Markt zu werfen. Er betrachtet diese Maßnahmen als die einzig möglichen Optionen „hin zu einem saubereren, sichereren Planeten“.


Bild rechts: CO2 ist für die Welt von Vorteil

Aber die Sorgen des Präsidenten hinsichtlich des Planeten beruhen auf betrügerischer und spekulativer Wissenschaft; und sein politisches Rezept ist ein Rezept für das Scheitern.

Hinsichtlich der Wissenschaft übergeht Obama bequemerweise die Tatsache, dass es buchstäblich Tausende wissenschaftlicher Studien gibt mit Ergebnissen, die seiner Ansicht des zukünftigen Klimas diametral entgegenstehen. Nur ein Beispiel, noch dazu ein zum Himmel schreiendes: Alle Computermodelle, mit denen er seine Vision begründet, haben nicht das gegenwärtige Plateau des Temperaturverlaufs simuliert, das seit nunmehr etwa 16 Jahren andauert. Dass sich die Erde trotz einer Zunahme des atmosphärischen CO2 um 8% in dieser Zeit nicht signifikant erwärmt hat, ist ein gravierender Schlag gegen die Glaubwürdigkeit der Modelle hinsichtlich der Vorhersage des zukünftigen Klimas – und ebenso gegen die Versicherung des Präsidenten, dass die Debatte zu diesem Thema „settled“ ist.

Zahlreiche andere Probleme mit Obamas modellbasierter Sicht des zukünftigen Klimas haben die Seiten begutachteter wissenschaftlicher Journale jetzt schon seit vielen Jahren gefüllt, wie aus der jüngsten Studie des Nongovernmental International Panel on Climate Change hervorgeht. Diese Institution hat im September einen 1000 Seiten starken Bericht veröffentlicht, in dem eine umfangreiche und gut belegte alternative Sicht im Mittelpunkt steht, der zufolge steigende CO2-Emissionen einen viel kleineren, wenn nicht sogar vernachlässigbaren Effekt auf das zukünftige Klima haben. Hingegen würde die Biosphäre massiv davon profitieren.

Hinsichtlich dieser Vorteile ist das atmosphärische CO2 die Grundlage des Pflanzenlebens. Es wird von den Pflanzen auf der Erde gebraucht, um über den Prozess der Photosynthese Stärke zu bilden und zu wachsen. Und genau das ist schon in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bewiesen worden. Je mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, umso besser wachsen die Pflanzen. Unter Anderem erzeugen sie mehr Biomasse, verwenden Wasser effizienter und sind besser in der Lage, mit Umweltstress fertig zu werden wie Verschmutzung und hohen Temperaturen.

Die Auswirkungen dieser Vorteile sind enorm. In einer jüngeren Studie wurde berechnet, dass sich die direkten monetären Vorteile der CO2-Anreicherung in der Atmosphäre in einem Zeitraum von 50 Jahren bis zum Jahr 2001, also seit Beginn der industriellen Revolution, auf die globale Getreideernte auf atemberaubende 3,2 Billionen Dollar belaufen. Und wenn man diese positive Auswirkung in die Zukunft projiziert, wird es wahrscheinlich weitere Vorteile bis zum Jahr 2050 in Höhe von 9,8 Billionen Dollar zeitigen.

Indem er diese Realitäten ignoriert, ist Obamas politisches Rezept irrig. Die Besteuerung oder Regulierung von CO2-Emissionen ist eine unnötige und schädliche politische Option, die man sofort streichen sollte. Warum sollte irgendeine Regierung Vorschriften einführen und Energiepreise erhöhen, die auf falschen Projektionen von Computermodellen beruhen und eine Entwicklung projizieren, die niemals eintreten wird? Warum sollte irgendeine Regierung eine Politik verfolgen, die Arbeitsplätze vernichtet anstatt neue zu schaffen? Warum sollte sie „die Hand beißen, die sie füttert“?

[Hervorhebung vom Übersetzer. Dreimal darf geraten werden, worauf der damit hinweisen will! A. d. Übers.]

Wir leben in einer Zeit, in der die Hälfte der Weltbevölkerung die Grenzen ihres Zugangs zu Energie aufgezeigt bekommt – Energie, die für die grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse erforderlich ist, einschließlich der Erzeugung sauberen Wassers, Wärme und Licht. Ein Drittel der Betroffenen sind Kinder. Und ein immer größerer Teil findet sich plötzlich unter den Armen wieder.

Als Gesellschaft ist es endlich an der Zeit, die Wahrheit anzuerkennen und anzunehmen. Kohlendioxid ist kein Verschmutzer. Dessen zunehmende Konzentration beeinflusst das Erdklima nur minimal, während dadurch die Biosphäre massiv profitiert. Bemühungen zur Regulierung und Reduktion der CO2-Emissionen werden viel mehr Schaden anrichten als dass sie zu irgendetwas nützlich sind.

Dr. Craig Idso ist leitender Herausgeber und leitender Wissenschaftler im Nongovernmental International Panel on Climate Change.

Quelle:  The Hill

Link: http://sppiblog.org/news/efforts-to-cap-co2-emissions-are-adverse-to-human-health-and-welfare#more-10882

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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6 Kommentare

  1. Ihre Argumentation, dass Pflanzen durch erhöht CO2 Konzentration auch üppiger werden ist leider etwas dünn. Als Gartenbauwissenschaftler ist mir bekannt, dass CO2 Düngung in Gewächshäusern funktioniert, weil dort auch alle sonstigen Wachstumsfaktoren wie Licht, Wasser,Wärme und Nährstoffe in optimaler Weise eingestellt werden können. Anders sieht es aus, wenn man von natürlichen Bedingungen ausgeht. Dabei wird eher Wasser oder die Verfügbarkeit von Nährstoffen zum ertragsbestimmenden Faktor. Außerdem zeigt eine Studie an Blättern aus einem britischen Herbarium, dass viele Baumgattungen nach Beginn der Industralisierung die Anzahl der Stomata auf ihren Blättern reduziert haben. Somit würde langfristig ein erhöhter CO2 Gehalt zu einer Anpassungsreaktion und damit wiederum nicht zur Ertragssteigerung führen.
    Ertrag nur über einen Wachstumsfaktor zu definieren ist somit sehr kurz gedacht.

  2. Wer sich den Text bei The Guidestones from Georgia anschaut, der versteht den Antrieb von Obama, denn er arbeitet für diese Leute.
    Wir haben keine Chance gegen die.
    Gruß
    Tyll Ruhtenberg

  3. Danke @ #1 und #2…
    vgl. nur so als Beispiel, direkt nachvollziehbar:

    http://co2generator.org/
    ==
    http://tinyurl.com/nc9f4cy

    (soviel auch mal als Kommentar zur Vernebelungspolitik via angeblicher

    Link-Verkürzer (und m.E. Informationszentralisten), die aber m.E. eine kognitive Assoziationskette bzgl. immer wieder auftauchender Quellen blockieren!!!)

    Wie wäre es u.a. auch mal mit:

    http://scrippso2.ucsd.edu/
    ==
    http://tinyurl.com/oahor6x

    bzgl. stetig sinkender Sauerstoffkonzentrationen rund um den Globus?

    oder auch dies:

    http://tinyurl.com/oomr6cp

    (da lohnt sich der Verkürzer zwar zeichenmäßig, aber das kognitive

    Assozationsnetzwerk wird wieder blockiert)…

    ebf. hier:

    http://tinyurl.com/q2r83qg
    oder hier:
    http://tinyurl.com/nqxt23p

    ChG

  4. Nachdem ich die Zunahme in denm letzten 16 Jahren des atmosphärischen CO2 um 8% laß, wollte eines wissen.

    Wie viele Jahre vor den 16 Jahren waren nötig um das CO2 auch um ca. 8% ansteigen zu lassen?
    Die Zahlen von Mauna Loa gaben mir die Antwort. Wenn ich mich nicht verrechnet habe dann waren es 23 Jahre. Also mitte der 70er Jahre. Mehr als 10 Jahre bevor die IPCC gegründet wurde.

    Wenn man es genau nimmt dann sind die 16 Jahre quasi 23 Jahre, da das CO2 der letzten 16 Jahre in den vorherigen 23 Jahren laut IPCC doch etwas bewirkt hat.

    Das was Obama fordert ist eigentlich ein Leben wie die Amische.
    Die Amish sind für das einfache Leben, einfaches Kleidung und Zurückhaltung bei vielen Annehmlichkeiten der modernen Technologie bekannt.
    Alle die behaupten das CO2 so gefährlich ist sollen doch einen Lebensstil wie die Amish annehmen. Erst dann denke ich nach mein CO2 zu reduzieren.

    Ich denke mal das die Herren Obama, Prinz Charles, Pachauri, Schellnhuber usw. sich nicht freiwillig melden werden.

  5. das erklärt auch die gängige Praxis, in gewerblich genutzten landwirtschaftlichen Treibhäusern die Kohlenstoffdioxidkonzentration anzuheben. Aber nicht wegen des Treibhauseffektes, sondern wegen der höheren Erträge…

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