„Bild der Wissenschaft“ – Mehr „Bild“ als Wissenschaft!

Hermann Hinsch
Das vom Konradin Verlag publizierte Magazin Bild der Wissenschaft „“ erfreute sich lange Zeit des Rufes zwar allgemein verständlich, aber trotzdem wissenschaftlich sauber aufbereitet, über viele Themenbereiche der Wissenschaft zu berichten. Neutral wie es einem Wissenschaftsmagazin – das nur der Wahrheit der Wissenschaft verpflichtet ist- zukommt. Das hat sich seit Erfindung der Klimakatastrophe mit der Folge der „Energiewende“ bzw. deren Akzeptanz im Mainstream deutlich geändert. Unserem Mitglied Dr. Hermann Hinsch lagjähriger Leser von BdW gefällt das ganz und gar nicht. Er macht seinen Unmut in einem Leserbrief Luft.


Liebe Leser,

die Wissenschaft erarbeitet unsere Lebensgrundlagen und erklärt uns die Welt. Letzteres tut die von mir abonnierte Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" nicht ganz zu meiner Zufriedenheit. Die "Energiewende" wird als notwendig dargestellt, obwohl die Redaktion bei der Klimaerwärmung langsam kalte Füße bekommt. Auch stört mich der wachsende Einfluss der Schwätzwissenschaftler, daher der angehängte Leserbrief.

Ihr Redaktionsteam und die Inhalte Ihrer Zeitschrift

Eine ausgezeichnete Idee, uns einmal das Redaktionsteam im Bild vorzustellen! Sollten wir Leser die Berufe bzw. Funktionen raten, wäre der Anfang leicht: Der einzige mit Schlips ist der Chef. Auch den Germanisten findet man sofort, es ist der fünfte von links. Ein Geisteswissenschaftler vom Scheitel bis zur Sohle! Für die Übrigen wird das Berufe raten schwer. Bei Geophysik wäre allerdings die Dame rechts in meine engere Wahl gekommen. Die anderen, wenig zahlreichen Mitarbeiter aus den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) könnte ich nicht zuordnen.

 

Sicherlich hat das Redaktionsteam mehr organisatorische Aufgaben, und die Beiträge stammen von freien Autoren. Trotzdem spiegelt die Zusammensetzung des Teams eine Tendenz wider, die mir nicht so gefällt. Ich habe früher einfach alles in Ihrer Zeitschrift gelesen, heute lasse ich vieles aus.

 

Im Editorial liest man: „Forschung ist in Deutschland noch immer nicht dort angekommen, wo sie in unserem an Bodenschätzen armen Land hingehört.“ Und welchen Beitrag können da Psychologen, Germanisten, Philosophen und sonstige Gesellschaftswissenschaftler leisten? Nicht nur, dass wir von deren Erkenntnissen nicht leben können, sie sind auch nicht objektiv, das heißt, die „Erkenntnisse“ können aus der Mode kommen und werden in China oder USA anders dargestellt. Verwendung statistischer Begriffe täuscht nur eine Objektivität vor.

Zweifellos darf man über Themen nachdenken, welche den exakten Wissenschaften nicht zugänglich sind. Nur sehe ich da einen Qualitätsverlust. Früher gab es Juristen und Philosophen, welche gleichzeitig berühmte Mathematiker waren, z.B. Fermat, Descartes, Leibniz. Kommen heute solche Doppelqualifikationen noch vor, oder ist das eine für die mehr und das andere für die weniger Intelligenten? Wie viele Studenten brechen ein Studium der MINT-Fächer ab, um dann Politologie, Jura oder dergleichen zu studieren, und wie viele Studenten brechen ein sozialwissenschaftliches Studium ab, um lieber Naturwissenschaftler oder Ingenieur zu werden?

Dabei sind die Sozialwissenschaftler heute obenauf, geben den Ton an und bestimmen die Politik. Sie sehen die Welt so wie unsere Katze: Sie betrachtet sich als die Herrin des Hauses, hält uns für ihr Personal und ist sicherlich überzeugt, dass es nichts auf der Welt gibt, was sie nicht versteht. In keiner Weise macht sie sich klar, dass sie ihr gutes Leben ausschließlich uns verdankt.

Also, ich bitte um mehr Naturwissenschaft, mag auch Archäologie, aber weniger Soziales.

Hannover, den 22.01.2014

Dr. Hermann Hinsch

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41 Kommentare

  1. #31: Gerald Pesch sagt:
    „Das Primat in der Stromwirtschaft liegt eindeutig und absolut diktatorisch bei der Physik!!
    Jeder, aber auch absolut jeder Prozess zur Exergie Erzeugung unterliegt physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die außerhalb jeder gesellschaftlichen Kontrolle oder Willensbekundung ablaufen! Nur wer die verstanden hat, kann sich dem sekundären Teil widmen, der Ökonomie.“

    Sehr geehrter Herr Pesch,
    Glückwunsch zum Penthouse im Elfenbeinturm.
    Für Ihre Aussagen sehe ich 2 Gründe:
    -entweder Sie sind in einem Elfenbeinturm und mehr oder weniger von denen entkoppelt, welche aus Ihren Forschungsergebnissen nützlich Dinge schaffen
    -oder Sie formulieren bombastisch, weil Sie nur schwache Argumente für den status quo unserer althergebrachten Stromversorgung haben.

    Die Anwendung physikalischer Effekte in technischen Systemen, Modulen, Komponenten geschieht stets in einer Art und Weise, die physikalisch nicht optimal ist. Aber nicht, weil die Konstrukteure die Physik nicht beachten, sondern weil die optimale Lösung durch Randbedingungen verhindert wird. Das mögen Brücken mit zu geringer Verkehrslast oder zu enge Tunnels sein, um ein paar trivial erscheinende Hemmnisse zu nennen. Die Lösung dieser Probleme würde sofort ökonomische, verwaltungsrechtliche und ethische Gesichtspunkte aufwerfen. Oder es sind firmenspezifische Barrieren wie Werkzeugmaschinengrösse, Kranlasten, Erfahrungen, Schutzrechte, Lieferverträge, Standorte.
    In Ihrer beruflichen Position haben Sie nichts mit Konstruktion zu tun?
    Dort entscheidet sich nämlich wie die Physik umgesetzt wird. Hier wird ein grosser Teil des Fortschritts generiert.
    Was hätte einen Konstrukteur daran gehindert einen verstellbaren Ventiltrieb mit obenliegenden Nockenwellen mit Kettenantrieb im Jahre 1930 zu konstruieren. Die Physik? Nein. Hätte er den Physiker fragen sollen? Eher nicht! Hätte er die Küchenhilfe fragen sollen? Ja! Die hätte vielleicht Erfahrungen mit Puzzles gehabt. Oder war dieser gar zu modisch?

    „Welcher Wandlungsprozess unter welchen ökonomischen Bedingungen der günstigste ist, kann von Land zu Land differenzieren. Aber niemals!!!! kann das definieren ökonomischer Rahmenbedingungen , so wie beim EEG, das Primat der Physik in Frage stellen.“

    Ist hier wieder der Elfenbeinturm im Spiel? Ich erkenne da einen Widerspruch. Sie schreiben zwei mal das Gleiche. Einmal soll es richtig sein und einmal falsch. Wie wird das Primat der Physik in Frage gestellt?
    Es ist in der Industrie der Normalfall, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen das System, Modul oder Komponente mehr oder weniger definieren. Allerdings wird gelegentlich eine wahrscheinliche Weiterentwicklung in die Rechnung mit einbezogen.

    „Windstrom kann wirtschaftlich gefördert werden bis zum Ruin der Volkswirtschaft, ohne frequenzregulierende thermische Kraftwerke bricht die Stromversorgung aus Windmühlen augenblicklich zusammen;“

    Das ist nichts als Ihre Vermutung. Was widerspricht der Physik? Das Mooresche Gesetz, kehrt Ihre Vermutung um. Für was braucht man frequenzregulierende thermische Kraftwerke?
    Das was heute im kleinen Leistungsbereich bis 1MW mit sehr dynamischen und intelligenten Synthesizern sich in hunderttausenden Applikationen bewährt hat, wird zukünftig auch in grösseren Modulen ökonomisch realisierbar sein. Die Frage stellt sich vielmehr, ob diese grösseren Module erforderlich sind. Die Dynamik eines Schwarmes ist aus physikalischen jeder „megalithischen“ Lösung überlegen. Man kann mit keinem Stellventil mit höherer Auflösung dosieren als mit z.B. 1000000 Einzelventilen, die nur 0 und 1 kennen. Die kennen aber mehr.

    „..das Primat der Physik und der Technik ist absolut!“

    Dieser Satz könnte ein Trick sein, ist er aber vermutlich nicht.
    Technik ist nicht gleich Physik. Technik ist der Kompromiss aus den vielen Randdisziplinen. Ein Techniker hätte das nicht geschrieben, auch kein Einkäufer, Wirtschaftsrechtler, Verwaltungsrechtler, Politiker, oder Ethiker.
    Schon die produzierte Menge hat einen enormen technischen Einfluss auf System, Modul, Komponente. Diese gibt nicht die Physik vor.

    Gruss
    Paul Gogo
    p.s. Eine Mühle ist laut Dubbel eine Zerkleinerungsmaschine. Das ist doch nicht Ihr Niveau.

  2. #32: „ich kann Ihre Sichtweise …. „interdisziplinäre Herausforderung, die Verständnis aus mehreren Fachbereichen benötigt“…. schon nachvollziehen. Nur ist hierbei die Gewichtung völlig aus dem Ruder gelaufen – es werden ja alle gefragt nur nicht die Techniker!“

    Okay Herr Neelen, das ist aus meiner Sicht eine Arbeitshypothese, mit der man sich auseinandersetzen kann. Ob Techniker in der Stromwirtschaft zu wenig befragt werden, vermag ich nicht einzuschätzen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das der Klassiker in der produzierenden Wirtschaft ist, dass es einen Konflikt zwischen dem gibt, was das Management sich wünscht und das was die Techniker/Ingenieure für machbar halten. Diesen Konflikt gibt es auch oft zwischen Politik und Wirtschaft.

    Ich bleibe trotzdem bei der Aussage, dass man einen fächerübergreifenden Blick für die Sache braucht. Aus dem Studienfach eines Autoren allein ablesen zu wollen, ob er kompetent zu dem Thema ist, halte ich schon für etwas anmaßend.

    „Warum kann ein mit Theologen besetzter Ethikrat besser über die Sicherheit eines Kernkraftwerkes entscheiden als ein Physiker oder Techniker?“

    Soweit ich das damals mitverfolgt habe, wurde in dem Ethikrat nicht darüber entschieden, ob deutsche Kernkraftwerke sicher genug sind. Es ging darum, nach wie vielen Jahren ein Ausstieg wirtschaftlich, energietechnisch und gesellschaftlich zumutbar/angemessen sei. Davon mal abgesehen war der Ethikrat nicht mein bevorzugter Weg gewesen. Ich denke mal, dass Frau Merkel in ihrer Partei einer offenen Diskussion zur Kernenergie aus dem Wege gehen wollte. Ich finde sogar, sie hat in dem Fall der Politik mehr geschadet als genutzt, weil das Primat der Politik auch der Entscheidungsfindungsprozess ist. Aber wie dem auch sei, ich muss ja nicht immer Frau Merkel verteidigen. 😉

    MfG
    S.Hader

  3. #36: F.Ketterer das nenne ich Hochmut gegenüber einer schwierigen Naturwissenschaft.
    Auch medizinische Forscher bleiben Mediziner,
    ich würde mich heute schämen Meteorologe genannt zu werden.

    Ketterer:
    „Irgendwie kommt mir beim Schreiben immer wieder die Melodie von Jethro Tulls „Thick as a brick“ in den Sinn. Wieso wohl nur?!?!“

    weil Sie als „Naturwissenschaftler“ #99 (Beitrag Gärtner) nicht verstanden haben, was anderes ist nicht in Sicht:

    Es geht um keine PERSONEN oder Berufe! Sondern um nichts anderes als die WMO-Formel!

    Wenn das zu schwierig für Sie ist, noch mal in Worten:
    Wenn die Eigentemperatur des Pyrgeometers in der Formel als „schwarzer Strahler“ erscheint,

    leicht erkennbar an dieser Formel mit der SB-Konstanten und der Temperatur in der 4.Potenz,

    dann muss mathematisch auch das, was übrig bleibt,
    wenn man eine gemessene Temperaturdifferenz abzieht, ein schwarzer Strahler bleiben!

    Im übrigen weis jeder IR-Interessierte,
    dazu gehört inzwischen auch Herr Landvoigt, dass die CO2-Emessivität bei höherer Temperatur nicht zunimmt sondern abnimmt!
    Raten Sie mal warum.

    Die „Pyrgeometer-Gegenstrahlung“ bleibt daher vorsätzlicher wissenschaftlicher Betrug,
    so etwas entsteht ja nicht zufällig;
    ein Mediziner kann das jedenfalls sofort erkennen, schon pi x Daumen wegen der Größenordnung.

    Ebenso, wie die immer noch zitierte Strahlungsbilanz von K&T schon pi x Daumen wegen der Größenordnung falsch sein muss, wenn man weis, was eine Planckfunktion ist.
    Jedenfalls für einen Mediziner schon pi x Daumen wegen der Größenordnung.
    Und werden Sie einfach verbal etwas bescheidener
    und versuchen Sie es schlicht vorzurechnen, wie ich, wenn Sie irgendwo einen Balken vermuten.

    mfG

  4. #26: S.Hader sagt:
    am Montag, 27.01.2014, 19:48

    #14: „S. Hader ist Grüner. Das sagt alles zu seinem Kommentar“

    In der Laburdaschen Welt dürfte wohl mindestens die halbe Menschheit grün sein. Also hätte man auch schreiben können „er gehört zum Mainstream“. 😉
    —————————–
    Möchten Sie den damaligen Beitrag zu Ihrer Mitgliedschaft bei den Grünen nochmal eingestellt haben??? Der war richtig schön….

  5. Das erste Mal habe ich das Abo BdW gekündigt als der Zukunftsdenker Prof. Dr. Robert Jungk dort sein Unwesen trieb. Hab mir sie am Kiosk geholt und irgend wann doch wieder ein Abo eingegangen. Es gab gut viele gute Artikel . Aber seit längerer Zeit bleiben viele Artikel ungelesen weil zu viel diffuses Geschreibsel breit gemacht hat. U.a. der Artikel über Dämmstoffe. Was mich aber am meisten stört ist das angebliche „Engagement“ für die Umwelt, wenn gleichzeitig sogenannte „Bildungsreisen“ in die entlegensten Ecken dieser Welt angepriesen werden, natürlich in Begleitung von Herrn Prof. Dr. Dr. , wenn ein begeisterter Bericht einer Schulklasse der Gottlieb Daimler Gymnasium bei einer Partnerschule in Kalifornien zu lesen ist. Das passt alles nicht zusammen. Klimaforschung kritische Artikel oder Leserbriefe sind Fehlanzeige. Das war auch schon beim Ozonloch und Waldsterben so.

  6. #30: Dr.Paul sagt: am Dienstag, 28.01.2014, 00:37
    #28: F.Ketterer werden Sie nicht xxxx,
    gehört die Blaualge, die Kokospalme und das Eichhörnchen zur Natur, der Mensch aber nicht??? Wenn sie mit bis zu 150 Gy bestrahlt werden, anschließend eine Knochentransplantation erhalten, ihren spontan tödlichen Blutkrebs überleben, ist das dann eine geisteswissenschaftliche, oder naturwissenschaftliche Maßnahme gewesen?
    Meinen Sie der behandelnde Arzt sein dann bzgl. Strahlenphysik inkompetent?
    ######################################################
    Sehr geehrter Dr. Paul,
    Medizin ist für ich keine Geisteswissenschaft, sondern medizinische Wissenschaft.
    Der Unterschied zwischen Biologen und Medizinern lässt sich einfach so zeigen:
    Heute werden an einer von mir oben aufgezählten Uni die Mediziner vor dem Physik-Kurs in ein Propedeutikum geschickt mit Tehmen wie „Mathematischer Vorkurs , Detail: Anwendungen von Logarithmuspapier„.
    Die naturwissenschalftlichen Kollegen aus der Biologie hingegen absolvieren in den ersten beiden Semestern üblicherweise Kurse wie: Mathematik für Naturwissenschaftler (2 Semester a 4h; begleitend hierzu je 2h Übungen).
    ################ #30: Dr.Paul sagt: am Dienstag, 28.01.2014, 00:37 #############
    Das Hagen-Poiseuille-Gesetz (Strömungslehre) gilt nicht nur im Meer oder in der Atmosphäre sondern auch im menschlichen Blutgefäßsystem, lernt ein Mediziner schon im Physikum!
    ############################################################
    Während der Mediziner lernt was dieses Gesetz bedeutet und wie er es anwenden soll, muss der Naturwissenschaftler es herleiten können, wenn er durchs Physikpraktikum kommen will. (Ein fumble beim Kolloquium zum Versuch war zu meiner Zeit erlaubt.
    Ich stelle nicht in Abrede, dass Mediziner in der Forschung naturwissenschaftlich arbeiten, das Medizinstudium ist IMHO dennoch im naturwissenschaftlichen Bereich eher ein Schmalspurstudium, da jeweils einer wesentlichen Vertiefung bedarf, falls der Mediziner in die (Grundlange-)Forschung eintauchen will.
    ################ #30: Dr.Paul sagt: am Dienstag, 28.01.2014, 00:37 #############
    . . . Sie und andere spielen sich hier auf als kompetente Vertreter von „Naturwissenschaft“ die vor dieser viel einfacheren Formel
    DLR = sigma T_a^4
    einfach passen. Einer Formel, die zeigt, dass die „Pyrgeometer-Messung“ organisierter Wissenschaftsbetrug ist. Sie stammt NICHT von Claes Johnson,
    sie stammt von der WMO !
    ############################################################
    Sehr geehrter Dr. Paul, ich halte Ihnen mal die fortgeschrittene Nachtzeit zu Gute. Was Sie über diese ominöse Formel schreiben ist kein „fumbel“ das ist ein FOUL. Kein technisches sondern eher ein „personal foul“ von der Kategorie „face-masking“ um die Sportsprache der kommenden Sonntagnacht anzuwenden..

    DLR = sigma T_a^4 wird von Cleas Johnson verbreitet und mit Nichten von der WMO.
    Claes Johnson „vergisst“ zu beschreiben was er mit T_a^4 meint, aus dem Kontext lese ich, dass er wohl die Atmosphären-Temperatur meint.
    Zeigen Sie mir bitte die Stelle wo im WMO-Handbuch „Guide to Meteorological Instruments and Methods of Observation“ diese Formel verwendet wird.
    Irgendwie kommt mir beim Schreiben immer wieder die Melodie von Jethro Tulls „Thick as a brick“ in den Sinn. Wieso wohl nur?!?!

  7. Ich möchte nur daran erinnern, dass der Ausgangspunkt der Diskussion das Jubiläum der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ ist. Ich glaube, das Redaktionskollegium hat inzwischen viel zu tun, mit Hilfe der Zeitschrift für Klarheit zu sorgen und , das wäre meine Forderung, bei Fragestellungen bis auf die wissenschaftlichen Grundlagen vorzustoßen und diese verständlich zu vermitteln.
    Ich quäle mich inzwischen alleine mit dem 1. und 2. Hauptsatz der Wärmelehre, den Gasgleichungen und mit den Strahlungsgesetzen herum, um selber Licht in das Klima-Dunkel zu bekommen. Inzwischen bin ich bei den Wärmepumpen zur Energieeinsparung beim Heizen angelangt. Auch so ein Quatsch, wie es mir inzwischen dämmert.

  8. Statt eines schon vorbereiteten, wieder ellenlangen Kommentars nur mal Fragen:

    Ist eigentlich eine Anpassung an den herrschenden Zeitgeist wirklich so verwerflich und unmoralisch oder angesichts der erdrückenden Beweislast Klimawandel und dem Konsens der anerkannten Repräsentanten dazu nicht sogar notwendig und geboten? Da die Frage irreführend sein könnte, die eigentliche Frage gleich nachgeschoben: Gibt es einen Unterschied zwischen körperlicher und geistiger Prostitution?

    P.S. Auch ich war langjähriger BdW-Abonnent, habe allerdings schon in den späten 90zigern gekündigt. Wenn ich den scheinbar vielfältigen Zeitschriftenmarkt anschaue, ist das Angebot überwältigend. Schaut man sich zu Themenbereichen ähnliche Zeitschriften an, reduziert sich die scheinbare Vielfalt in eine überwältigende Einfalt an Wiederholung, Wiederkäuen und anderen Ähnlichkeiten. Brand Eins und Eigentümlich Frei stellen z.B. für mich persönlich dagegen Lichtblicke im Einerlei der vorgefertigten Presse-Einheitssuppe dar. Nicht weil ich mit jedem Artikel oder Autor d’accord gehe sondern weil dort über den Tellerrand hinausgeschaut und zum Selberdenken angeregt wird. Zeitschriften wie BdW (ab und zu lese ich die nämlich auch heute noch) gehen wohl einen anderen, bequemeren, biederen Weg der Anbiederung und wenn es man auf den Punkt bringen will: Sie gehen auf den Medienstrich.

  9. zu #27
    „Nicht nur die Elektrotechnik und physikalische Grundkenntnisse sind nötig, sondern auch solche in Ökonomie, Wirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Politik, Ethik um mal die wichtigsten zu nennen.“

    Bester Kandidat für den Nullsatz des Monats.

    @ admin

    Was ist „sachlicher Unsinn“?

  10. @27 Hallo Herr Hader,

    ich kann Ihre Sichtweise …. „interdisziplinäre Herausforderung, die Verständnis aus mehreren Fachbereichen benötigt“…. schon nachvollziehen. Nur ist hierbei die Gewichtung völlig aus dem Ruder gelaufen – es werden ja alle gefragt nur nicht die Techniker! Es wäre vergleichbar mit einem Kreuzfahrschiff das unplanmäßig einen Hafen nicht anlaufen kann und jetzt werden alle zur Festlegung des nächsten Ziels befragt – nur die Schiffsbesatzung wird nicht befragt!

    Warum kann ein mit Theologen besetzter Ethikrat besser über die Sicherheit eines Kernkraftwerkes entscheiden als ein Physiker oder Techniker?

  11. #27: S.Hader sagt:

    Sehr geehrter Herr Pesch, die Energiewende sehe ich in erster Linie als interdisziplinäre Herausforderung, die Verständnis aus mehreren Fachbereichen benötigt. Nicht nur die Elektrotechnik und physikalische Grundkenntnisse sind nötig, sondern auch solche in Ökonomie, Wirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Politik, Ethik um mal die wichtigsten zu nennen. Da ist für mich entscheidend, kann jemand vernetzt und interdisziplinär denken oder sieht er nur sein eigenes Steckenpferd. Auch hier im Forum äußern sich Naturwissenschaftler und Techniker zu politischen Fragen, ohne selbst ein entsprechendes Fach studiert zu haben, was auch vollkommen in Ordnung ist.

    Antwort:
    Das Primat in der Stromwirtschaft liegt eindeutig und absolut diktatorisch bei der Physik!! Jeder, aber auch absolut jeder Prozess zur Exergie Erzeugung unterliegt physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die außerhalb jeder gesellschaftlichen Kontrolle oder Willensbekundung ablaufen! Nur wer die verstanden hat, kann sich dem sekundären Teil widmen, der Ökonomie. Welcher Wandlungsprozess unter welchen ökonomischen Bedingungen der günstigste ist, kann von Land zu Land differenzieren. Aber niemals!!!! kann das definieren ökonomischer Rahmenbedingungen, so wie beim EEG, das Primat der Physik in Frage stellen. Windstrom kann wirtschaftlich gefördert werden bis zum Ruin der Volkswirtschaft, ohne frequenzregulierende thermische Kraftwerke bricht die Stromversorgung aus Windmühlen augenblicklich zusammen; das Primat der Physik und der Technik ist absolut! Der Rest Ihrer interdisziplinären Truppe, Wirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Politik, Ethik… sind für ein Stromnetz so wichtig wie für sie es für das nächste schwarze Loch sind. Nochmals, die zahlenden Passagiere auf dem Traumschiff können so laut labern wie sie wollen, wohin die Reise gehen soll, wenn sie dem Kapitän das Ruder aus der Hand nehmen, auch ganz demokratisch, dann landet das Schiff unweigerlich auf dem nächsten Riff! Genau dahin steuert die Deutsche „Energiewende“….

  12. #28: F.Ketterer werden Sie nicht xxxx,
    gehört die Blaualge, die Kokospalme und das Eichhörnchen zur Natur, der Mensch aber nicht???
    Wenn sie mit bis zu 150 Gy bestrahlt werden,
    anschließend eine Knochentransplantation erhalten, ihren spontan tödlichen Blutkrebs überleben,
    ist das dann eine geisteswissenschaftliche,
    oder naturwissenschaftliche Maßnahme gewesen?
    Meinen Sie der behandelnde Arzt sein dann bzgl. Strahlenphysik inkompetent?

    Das Hagen-Poiseuille-Gesetz (Strömungslehre) gilt nicht nur im Meer oder in der Atmosphäre sondern auch im menschlichen Blutgefäßsystem,
    lernt ein Mediziner schon im Physikum!
    Ein Atmosphären-Klima-Professor weis noch nicht einmal was Konvektion auf der Erde bewirkt,
    siehe Mond.

    Der Unterschied zwischen biologischen Naturwissenschaften und den einfachen Naturwissenschaften der unbelebten Natur wie Physik ist die Komplexizität.
    Biologische Wissenschaften sind also schwieriger als z.B. Meteorologie
    und TROTZDEM viel erfolgreicher.

    Ich sage Ihnen hier als Insider:
    wenn so viele Milliarden in die Erforschung der menschlichen Natur gesteckt würden,
    wie in die idiotische VÖLLIG ERFOLGLOSE Klimarettung,
    könnten wir möglicherweise ohne Krankheit 100 Jahre länger leben.
    Ein bestimmter Mamutbaum schafft das mehrere 1000 Jahre und hat in seiner Jugend (zeitlich) den Bau der ägyptischen Pyramiden miterlebt.
    Ein Schlüssel für Krankheit und vermeidbare Alterung ist zufällig die Energieversorgung der menschlichen Zelle.
    googeln Sie mal nach einem gewissen
    de Grey, Cambridge, UK
    „a remarkable correlation between mitochondrial
    electron leak .. and the rate
    of aging“

    KEINE NATURWISSENSCHAFT!

    Das interessiert keinen Mensch, er wird sogar von manchen angefeindet,
    die keinen Eingriff in „Gottes Planung wünschen“
    und Sie und andere spielen sich hier auf als kompetente Vertreter von „Naturwissenschaft“

    die vor dieser viel einfacheren Formel

    DLR = sigma T_a^4

    einfach passen.
    Einer Formel, die zeigt,
    dass die „Pyrgeometer-Messung“
    organisierter Wissenschaftsbetrug ist.

    Sie stammt NICHT von Claes Johnson,
    sie stammt von der WMO !
    Claes Johnson hat sie nur ebenso VERSTANDEN wie ich,
    ebenso wie ich den adiabatischen Temperaturgradient der Erdatmosphäre VERSTANDEN habe, nicht erfunden und damit berechnen kann,
    wie kalt es auf dem Mt. Everest wäre
    GANZ OHNE KONVEKTION nur auf Grund der schwerkraftbedingten Drufckminderung.
    Ihnen fehlt es an philosophischen Grundkenntnissen, den Unterschied zwischen dem, was ein Mensch erkenntnistheoretisch versteht und was er nur erfindet.
    Strahlung und Schwerkraft ist keine Erfindung,
    sondern Erkenntnis der Natur.
    Dieser Teil einer Formel für atmosphärische Gegenstrahlung
    ist dagegen erfunden von der WMO (world meteorologic organ.)

    DLR = sigma T_a^4

    So strahlt nur ein perfekter Schwarzkörper!

    Wenn ein „Mediziner“ sich „verrechnet“,
    kann es schlimmstenfalls den Tod des Patienten bedeuten,
    wenn ein Klimamodellkünstler sich verrechnet, bekommt er weitere Milliarden, immer mehr, immer mehr, immer mehr,
    das halte ich für falsch,
    Herr Ketterer!

    mfG

  13. #13: Václav Endrst sagt:am Sonntag, 26.01.2014, 21:09

    Der Titel von Frau Merkels Disertation lautet: „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden“, Berlin, Akad. d. Wiss. d. DDR.

    Es handelt sich also um die Überprüfung des theoretischen physikalischen Modells am gesellschaftlichen Modell, wobei die Ermittlung des tatsächlichen Geschwindigkeit des Zerfalls die große Unbekannte darstellen dürfte. Beide Modelle wurden hinreichend groß gewählt, um die Anwendung stochastischer Modelle zu ihrer Berechnung zu erfordern. Methodologisch zweifelhaft scheint dem Laien, ob der Bindungsbruch, im Praxistest der Kurswechsel zur „Energiewende“ einen einfachen oder doch mehrfachen Bruch (etwa des verfassungsmäßigen wie des naturgesetzlichen Rahmens) darstellt.

  14. #25: Dr.Paul sagt: am Montag, 27.01.2014, 19:21
    #24: F.Ketterer, Sie blamieren sich!
    Sie verwechseln offensichtlich die Medizin mit Psychologie.
    #####################################################
    LMU München
    Uni Bonn
    Uni Münster
    Uni Heidelberg
    Uni Aachen
    Uni Freiburg
    FU Berlin
    Alle trennen die naturwissenschaftliche Fakultät von der Medizin. Auch in Wikiblödia bilden die Naturwissenschaften die theoretischen Grundlagen anderer Fächer, wie auch der Medizin.
    Also ist die Wissenschaft Medizin generell keine Naturwissenschaft. Ähnlich sehen dies die amerikanischen Universitäten. Da ich Naturwissenschaften studiert habe weiß ich um das „hohe Ansehen“ der Mediziner in diesen Fächern. Dies gilt ebenso in anderen „Hilfswissenschaften“ wie der Statistik.
    Wer sich her also blamiert hat ist eigentlich keine Frage mehr.
    #############################################################################
    #25: Dr.Paul sagt: am Montag, 27.01.2014, 19:21
    . . . Sie stört, ebenso wie all die anwesenden AGW-Vertreter und einen gewissen Admin
    z.B.
    diese Strahlungs-Formel:

    DLR = sigma T_a^4
    ################################################################
    Ja, diese Strahlungsformel stört mich. In diesem Punkt hatte Claes Johnson Recht. Nur seine weiteren Schlüsse in Sachen Pyrgeometer sind so falsch wie die Ihren.

    MfG

  15. #19: „Die Kompetenz der Geisteswissenschaftler in ihrem Fachgebiet steht ja auch gar nicht zur Debatte. Es geht sich um die Anmaßung fachfremd das große Wort zu führen, und einer „Energiewende“ zuzuarbeiten, deren fundamentale Probleme man gar nicht versteht.“

    Sehr geehrter Herr Pesch, die Energiewende sehe ich in erster Linie als interdisziplinäre Herausforderung, die Verständnis aus mehreren Fachbereichen benötigt. Nicht nur die Elektrotechnik und physikalische Grundkenntnisse sind nötig, sondern auch solche in Ökonomie, Wirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Politik, Ethik um mal die wichtigsten zu nennen. Da ist für mich entscheidend, kann jemand vernetzt und interdisziplinär denken oder sieht er nur sein eigenes Steckenpferd. Auch hier im Forum äußern sich Naturwissenschaftler und Techniker zu politischen Fragen, ohne selbst ein entsprechendes Fach studiert zu haben, was auch vollkommen in Ordnung ist.

  16. #14: „S. Hader ist Grüner. Das sagt alles zu seinem Kommentar“

    In der Laburdaschen Welt dürfte wohl mindestens die halbe Menschheit grün sein. Also hätte man auch schreiben können „er gehört zum Mainstream“. 😉

  17. #24: F.Ketterer, Sie blamieren sich!
    Sie verwechseln offensichtlich die Medizin mit Psychologie.

    Ich habe Ihre Andeutungen schon verstanden:
    Sie stört, ebenso wie all die anwesenden AGW-Vertreter und einen gewissen Admin
    z.B.
    diese Strahlungs-Formel:

    DLR = sigma T_a^4

    Darüber sind Treibhauskünstler sauer

    Das ist keine Geisteswissenschaft, sondern Naturwissenschaft.
    Mal sehen ob das wieder gesperrt wird.

    mfG

  18. #22: Dr.Paul sagt: am Montag, 27.01.2014, 13:57
    . . . .wie Herr Hader, der Angeblich aus den MINT-Fächern kommt, aber nicht weis was . . . . . .

    Ich gönne jedem den Titel Wissenschaft, wenn es klar erkennbar ist, dass es sich NICHT um Naturwissenschaft handelt.
    Und selbstverständlich kann der Nicht-Naturwissenschaftler keine gültige naturwissenschaftliche Feststellung treffen.
    ######################################
    Nur nochmal Kurz zu meiner Orientierung: Was hatte Sie studiert und ausgeübt?
    War es nicht die Medizin? An meiner Uni war dieses Fach explizit nicht in der naturwissenschaftlichen Fakultät angesiedelt. Aus gutem Grund:
    All die nat-wiss Praktika der Mediziner waren nicht mehr als Oberstufen-Level. Das Chemie-Buch (im Taschenbuch-Format) hatte nicht einmal 300 Seiten.
    Nun nochmals zu Ihrer Äußerung: „Und selbstverständlich kann der Nicht-Naturwissenschaftler keine gültige naturwissenschaftliche Feststellung treffen.“
    Ist das Ihr Ernst? Ich sehe das nicht so, aber möglicherweise sollten Sie sich mal beim Wort nehmen bevor Sie sich wieder zum Pyrgeometer äußern.
    By the way: der Artikel jammert über die geringe Anzahl an Wissenschaftlern: Von 20 Redaktionsmitgliedern sind 13 Wissenschaftler und ein Geisteswissenschaftler, immerhin sind von diesen 9 den Naturwissenschaften zuzurechnen.
    Das passt zum üblichen Gejammere das man hier leider zu oft und zu substanzlos antrifft.

  19. Ich hatte nicht die Zeit, alle Kommentare zum Artikel zu lesen, auch den Artikel habe ich nicht zu Ende gelesen. Trotzdem drängt es mich, Umgegend in einem Kommentar den Eindruck zu bestätigen. Als jahrelanger BDW-Leser habe in der letzten Zeit ebenfalls die Frage, wo denn die naturwissenschaftlichen Beiträge geblieben sind. Komischerweise lese ich auch nur noch weniges aus dem Heft und kaufe mir lieber noch andere Zeitschriften dazu, was früher nicht nötig war. Da das Abo teuer ist, habe ich schon überlegt, die Zeitschrift abzubestellen.

  20. #19: Gerald Pesch
    Das erinnert mich an die Diskussion,
    ob die „Verpackung“ wichtiger ist als der Inhalt.
    Wenn jemand, der behauptet, 2+2=5 sei richtig, wird das nicht dadurch glaubwürdiger, wenn er sich Mathematiker nennt,
    wie Herr Hader, der Angeblich aus den MINT-Fächern kommt, aber nicht weis was eine fehlende Korrelation zwischen CO2 und Oberflächentemperatur der Erde bedeutet.

    Ich gönne jedem den Titel Wissenschaft, wenn es klar erkennbar ist, dass es sich NICHT um Naturwissenschaft handelt.
    Und selbstverständlich kann der Nicht-Naturwissenschaftler keine gültige naturwissenschaftliche Feststellung treffen.

    Die Mutter der Naturwissenschaft ist imho spätestens seit Aristoteles die „nakte“ Logik,
    also das abstrakte, nicht sinnliche, emotionsfreie und „kontextfreie“, ALLGEMEINGÜLTIGE Denken,
    .. nicht Jedermanns Sache!

    Damit begann der Aufstieg der „westlichen“ Welt.
    Bemerkenswert
    war für mich immer der gleichzeitige hohe moralische Anspruch der alten Klassiker.
    „Politik“ gehörte früher mit zur Ethik.

    Das Festhalten an „Vorstellungen“,
    die im krassen Wiederspruch zu Messergebnissen stehen, oder an „Natur-Modellen“ (Klima),
    die bekannten physikalischen Gesetzen widersprechen, wie das Strahlungsbilanzmodell von K&T, ist ein Abwenden von Naturwissenschaft, Logik und Philosophie, der Lehre vom richtigen Denken,
    modern formuliert,
    Die Emanzipation der Doofen (und Bösen).

    Damit hat die „westliche Welt“ ihren Abstieg eingeläutet.

    Mal sehen wie stark die Opposition gegen die
    Emanzipation der Doofen noch ist 🙂

    mfG

  21. Auch ich habe voriges Jahr mein in den Gründerjahren der BdW begonnenes Abo gekündigt. Als man vor einigen Jahren den „Ringwallspeicher“ im Bildzeitungsstil zum Problemlöser der Energiewende hochspielte, kam mir erstmals der Kündigungsgedanke. Und danach wurde es nicht besser, Schellnhubers Einfluss drang aus allen Ritzen. Und dann ließ man doch eine Lohnschreiberin zur Begründung ihrer Qualifikation schreiben, dass sie das „Schmelzen beider Polkappen“ zur Beschäftigung mit dem Klimawandel geführt habe. Natürlich wurde mein diesbezüglicher Brief an die Redaktion nicht beantwortet.

  22. Auch ich habe vor zwei Monaten mein fast 35-jähriges bdw-Abo gekündigt, und weil Chefredakteur Hess mich vor Jahren zu meiner Überraschung mal anrief, um sich nach meinem Leserbrief wegen eines sehr fragwürdigen Interviews mit Herrn Ott von den Grünen zu rechtfertigen, hielt ich es für angebracht, ihn über die Gründe meiner Kündigung zu informieren. Diesmal jedoch keine Reaktion vom Chefredakteur. Hier der Text meines Kündigungsschreibens:

    Sehr geehrter Herr Hess,

    seit fast 35 Jahren bin ich Abonnent von Bild der Wissenschaft, habe mich nunmehr jedoch entschlossen, mein Abo zu kündigen. Zwar kann ich nicht sicher sein, ob es Sie als Chefredakteur interessiert, warum ein jahrzehntelanger Leser beschließt, Bild der Wissenschaft nicht mehr zu lesen. Da Sie aber vor ein paar Jahren auf einen meiner kritischen Leserbriefe sogar bei mir anriefen, um mir Ihre Beweggründe zu einem Interview mit Herrn Ott zu erläutern, will ich Ihnen nun meinerseits auch meine Beweggründe für die Kündigung meines Abonnements kurz darlegen.

    Letzter Auslöser für meinen Entschluss ist der Artikel „10 Vorurteile über Dämmstoffe“ in Nr.12, 2013. Dieser Beitrag wird leider dem hohen Anspruch an eine Zeitschrift, die sich dem Ziel verschrieben hat, objektiv über den Stand der Wissenschaft in den verschiedensten Wissenschaftsbereichen zu berichteten, in keiner Weise gerecht. Ich greife nur zwei Beispiele heraus:

    Erstes Beispiel:
    Unter „Vorurteil 3“ schreibt Ihr Author: „Energie spart eine Dämmung immer, auch wenn es einige selbsternannte Experten gibt, die das anzweifeln.“
    Die nach bdw-Meinung „selbsternannten“ Experten sind demnach die Wissenschaftler so renommierter Institutionen wie: das IBP-Institut für Bauphysik der Fraunhofer Gesellschaft, sowie Wissenschaftler der Universität Cambridge, sowie das Hamburger GEWOS-Institut, die alle nachprüfbare Messwerte und Fakten veröffentlicht haben, die das Gegenteil der Behauptung Ihres Authors zumindest nahe legen, wenn nicht sogar beweisen. Wer soll diese bdw- Behauptung denn ernst nehmen, wenn der bdw-Author es noch nicht mal für nötig hält, wenigstens versuchsweise die von den nach seiner Meinung „selbsternannten Experten“ vorgelegten Fakten zu widerlegen und stattdessen lediglich die offenbar übertriebenen, wenn nicht sogar unwahren Angaben der Dämm-Industrie und deren Lobbyisten wiedergibt und sich dabei auch noch im Bildzeitungs-Stil im Ton vergreift? Dieses Niveau hat mit dem anspruchsvollen Niveau des Wissenschaftsmagazins, das ich vor drei Jahrzehnten abonniert habe wenig bis gar nichts mehr zu tun!

    Zweites Beispiel:
    Unter „Vorurteil 5“ behauptet Ihr Author zunächst, es sei ein Vorurteil, dass eine monolithische Bauweise ganz ohne Dämmung die bauphysikalisch beste Lösung sei, um dann im letzten Satz dieses Abschnittes zuzugeben, dass es – so wörtlich – „in der Tat die beste Lösung“ ist, also keineswegs ein Vorurteil sein kann!

    Kurz: dieser Artikel ist eine Zumutung und eigentlich nur eine Werbekampagne für die Dämm-Industrie und für grüne Politiker aller Parteien, die voreilig Gesetze und Vorschriften erlassen haben, die sich inzwischen als kontraproduktiv erweisen!

    Aber wie ich schon erwähnte, sehr geehrter Herr Hess, ist dies nur der letzte Anlass für meine Kündigungsentscheidung. Viel gravierender erscheint mir die für eine der Wissenschafts-Ethik verpflichtete Zeitschrift wie Bild der Wissenschaft die offensichtliche und unverständliche, fast sogar schon demonstrative Weigerung, die Wahrheit über die üblen Machenschaften und wissenschaftlichen Fehlleistungen des „Weltklimarates“ IPCC zu berichten, die seit fast 2 Jahren und bisher unwidersprochen, geschweige denn widerlegt, als sorgfältigst erarbeitete Recherche in Buchdruck auf dem Tisch liegt.

    Es dürfte Ihnen, sehr geehrter Herr Hess, nicht verborgen geblieben sein, dass die in Kanada wegen ihrer akribischen und hartnäckigen Recherche-Methodik hoch angesehene Journalistin und Bloggerin Donna Laframboise unter Mitwirkung eines internationalen Teams von Rechercheuren Machenschaften beim IPCC aufgedeckt hat, die beweisen, dass dieses UN-Gremium nur noch eine Schande für die Wissenschaft genannt werden kann. Wenn Sie es nicht wissen sollten – umso schlimmer. Aber ich möchte Ihnen keinesfalls unterstellen, dass Sie sich einseitig informieren, oder dass Sie es als Chefredakteur zulassen würden, dass Ihre Redakteure und Authoren einseitig recherchieren. Allerdings führt das dann unweigerlich zu dem Schluss, dass Sie zumindest zulassen, wenn nicht sogar fördern, dass bdw-Leser einseitig über Klimafragen und Energie-Wende-Fragen informiert werden. Denn indem ich überzeugt bin, dass Ihnen bekannt ist, was Frau Lafromboise und ihr weltweites Helfer-Team an schier Unglaublichem herausgefunden haben, komme ich nicht umhin Ihnen vorzuhalten, dass Sie dann ja wohl z.B. wissen müssen, ohne es Ihre Leser mit wissen zu lassen,

    > > dass der Präsident des IPCC, Pachauri, lügt, wenn er immer wieder behauptet, in seiner Organisation seien die führenden Wissenschaftler der Welt versammelt;

    > > dass er auch dann lügt, wenn er behauptet, in den Berichten des IPCC würden nur von Gutachtern geprüfte Forschungsberichte wiedergegeben;

    >> dass weltweit anerkannte Fachwissenschaftler mit zum Teil fünfzigjähriger Erfahrung zu Protokoll gaben, dass in den IPCC-Berichten deren spezielles Forschungsgebiet (das, wie das Recherche-Team Laframboise ebenfalls herausfand, von Nicht-Fachleuten und sogar von Greenpeace- und WWF-Aktivisten ohne abgeschlossene wissenschaftliche Qualifikation bearbeitet worden war) als dem wirklichen Stand der Wissenschaft, dokumentiert in veröffentlichten und von Gutachtern geprüften Wissenschaftsbeiträgen, diametral widersprechend dargestellt worden war;

    >> dass in die „Summaries for Policymakers“ des IPCC Zeitungsberichte und frei erfundene Behauptungen von Umwelt-Aktivisten eingeflossen sind, die niemals in den Wissenschaftler-Gremien des IPCC zur Diskussion gestanden hatten, geschweige denn als begutachtete und veröffentlichte Wissenschaftsbeiträge zu werten gewesen wären;

    >> usw, die Aufzählung könnte fortgesetzt werden.

    Außerdem, und abgesehen von den Recherchen von Frau Laframboise, kann Ihnen ebenfalls nicht verborgen geblieben sein, dass sich einer der Urväter der Ökologie, der Schöpfer der Gaia-Hypothese, James Lovelock, öffentlich dazu bekannt hat, sich mit seinen früheren Aussagen zum CO2-Klima-Einfluss geirrt zu haben; dass sich, ferner, der von bdw offenbar noch immer hoch geschätzte Herr Schellnhuber vom PIK unsterblich lächerlich gemacht hat mit seiner Behauptung vor laufender Fernsehkamera (aber nicht nur damit!), er könne – so wörtlich – „leicht vorrechnen“, dass die Himalya-Gletscher bis zum Jahre 2035 geschmolzen sein werden; und dass, ferner, Herr Edenhofer vom PIK sinngemäß geäußert hat, man benutze die Klimadiskussion nur als einen Popanz, um das eigentliche Ziel, nämlich die Umverteilung der Welt-Finanzströme zu erreichen, (von Herrn Rahmstorf vom PIK, der wegen seiner Lügen in der Klimadiskussion gerichtlich verurteilt wurde, trotzdem aber bei bdw immer mal wieder zu „Ehren“ kommt, will ich gar nicht erst reden); und dass, ferner, Fachingenieure und erfahrene Wissenschaftler der elektrischen Energietechnik aufgezeigt haben, wie schrecklich sich ein 6-wöchiger Stromausfall (kürzer könnte ein solcher Stromausfall durch Überlastungs-Zusammenbruch des Verbundnetzes, an dem wir in den vergangenen Monaten schon dicht vorbei geschrammt sind, kaum sein!), verursacht durch die von Dilettanten gegen alle Warnungen durchgesetzte so genannte Energiewende, nicht nur für Deutschland, sondern für alle Länder, die zum Europäischen Verbundnetz gehören, auswirken würde; und dass, ferner, nicht nur einer der fähigsten und berühmtesten noch lebenden Physiker der alten Garde, Freeman Dyson, der jahrelang auch intensiv Klimaforschung betrieben hat, sich sehr kritisch und sogar entsetzt über die „Wissenschaft“ des IPCC geäußert hat.

    Ich könnte noch lange so weiter argumentieren, indem ich alle die namhaften Wissenschaftler aufzähle, wie etwa Lindzen, Mörner, Giaever (Nobelpreisträger), Laughlin (Nobelpreisträger) usw. die die Behauptung, es gebe einen Konsens in der Klimadebatte zu Gunsten der IPCC-„Wissenschaft“, mit Leichtigkeit ad absurdum führen würden. Es wird Ihnen auch bekannt sein, wie dilettantisch – genauer: wie fälschungsorientiert – die Aussage zustande kam, 97% aller Klimawissenschaftler stünden hinter den IPCC-Aussagen, mal ganz abgesehen davon, dass Konsens in der Wissenschaft nicht viel besagt, wie sich an den Beispielen Einstein, Wegener, usw. demonstrieren läßt.

    Aber findet sich von all den Lügen, Betrügereien und Spekulationen in Form von unzulänglichen Computer-Modellen ohne dafür belastbare Fakten aufbieten zu können etwa irgend etwas in Bild der Wissenschaft ? Klar, Sie haben einmal eine Sonderausgabe herausgegeben, mit der Sie beanspruchten den Stand der Wissenschaft in der Klima-Debatte wider zu geben. Aber haben Sie es jemals gewagt, das IPCC zu hinterfragen oder gar im Stil von Frau Laframboise zu recherchieren, zumindest aber mal stichprobenartig zu prüfen, ob Frau Laframboise Recht hat, um dann darüber in bdw zu berichten?

    Ich werde deshalb den Eindruck nicht los, dass sich der Gründer dieser einstmals strikt dem Wissenschafts-Ethos verpflichteten Zeitschrift, Bild der Wissenschaft, Professor Dr. Heinz Haber, im Grabe herumdrehen müsste!

    Trotzdem viele Grüße.

    Dr.-Ing. Horst Beckhaus

  23. #3: S.Hader sagt:
    am Sonntag, 26.01.2014, 11:16
    Tja, ich hab mal als jemand aus den MINT-Fächern früher auch so gedacht. Ach, die aus den Geisteswissenschaften machen ja gar keine richtige Wissenschaften, sondern die Labern nur rum. Jetzt, mit so ca. 20 Jahren mehr Lebens- und Berufserfahrung merke ich, wie viel Selbstüberschätzung in dieser Aussage steckte. Andere MINT-Leute müssen diese Erfahrung scheinbar noch machen. 🙂
    Antwort:
    Die Kompetenz der Geisteswissenschaftler in ihrem Fachgebiet steht ja auch gar nicht zur Debatte. Es geht sich um die Anmaßung fachfremd das große Wort zu führen, und einer „Energiewende“ zuzuarbeiten, deren fundamentale Probleme man gar nicht versteht. Ich würde mich nie erdreisten, nur weil ich regelmäßig die Apothekenumschau lese, auf einem Ärztekongress das Wort zu ergreifen. Anders herum hat man da deutlich weniger Bedenken, siehe unser „Ethikrat“, der den Ausstieg aus der Kernkraft und die Hinwendung zu „erneuerbaren“ Energien als Gesellschaftspolitische Aufgabe definiert, und Techniker und Ingenieure, die wahren Experten in diesem Bereich, zu ausführenden Subalternen degradiert. Das ist aber eine übliche Vorgehensweise von religiös-ideologischen Systemen, die Realität wird der Ideologie untergeordnet. Weder der Führer, noch Honecker, waren bis zuletzt bereit die Realitäten an sich heran zu lassen; wie das endete weiß man ja. Die aktuelle „Energiewende“ wird genau so enden, Sie können schon mal die Schuldigen ausmachen, denn die Ökologie steht ja in Ihrer Welt über allem Zweifel…

  24. Es ist schon fast wie ein Déjà-vu was ich hier so lese…

    Hier ist mein, wie zu erwarten, nicht in Bild der Wissenschaft abgedruckter Leserbrief:

    „ Die Schwächelnde Sonne“

    In Ihrer Juli-Ausgabe haben Sie unter der Überschrift „Schwächelnde Sonne“ über aktuelle Forschungsarbeiten des MPS für Sonnensystemforschung Göttingen in Zusammenarbeit mit Forschern der University of Reading berichtet.

    In dem Artikel wurde ein Einfluss der magnetischen Sonnenaktivität in ihrer Wirkung auf das irdische Klima beschrieben. So haben Sie u.a. ausgeführt, dass die Forscher in ihren Arbeiten seit 2004 darüber spekulieren, dass die ursächliche Klimawirkung in Verbindung mit einer schwachen Sonnenleistung vielleicht Veränderungen der Winde in den unteren Luftschichten ergeben und so für ein Absinken der Temperaturen in Mitteleuropa verantwortlich sein könnten.

    Nun bin ich jedoch etwas überrascht, dass Sie mit keinem Wort die langjährigen Forschungsarbeiten zweier dänischer Physiker und Klimaforscher, nämlich Henrik Svensmark und Friis-Christensen erwähnen, die schon 1997 erste Veröffentlichungen zu einem komplexen Wirkmechanismus publiziert und einen direkten Zusammenhang zwischen magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Klimaänderung aufgezeigt haben.
    Insbesondere konnten diese Forscher durch das SKY-Experiment zum ersten mal einen direkten Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbildung nicht per Simulation, sondern sogar experimentell beweisen.

    Ihre Thesen und Ergebnisse wurden unabhängig durch das Team um Jasper Kirkby im Juli 2011 mit dem CLOUD-Experiment am CERN vollständig bestätigt.

    Ich wüsste sehr gerne von Ihnen, warum Sie diese wichtigen Arbeiten zur Grundlagenforschung so beharrlich ignorieren?

    ================================================

    Antwort; man wolle meine Quellenangaben prüfen – Bis heute keine Reaktion!
    Und so habe ich das ABO nach über 20 Jahren gekündigt.

  25. Das hier für „Bild der Wissenschaft“ dargestellte gilt in gleicher Form für das „Spektrum der Wissenschaft“ … Kurzweiliger Klamauk der immer wieder reißerisch untergestreut wird und ein Übermaß „Sendungsbewußsein“ hinsichtlich „Weltrettung“ in all seiner Coleur bei der Auswahl der Beiträge haben dieses Magazin zu einem Prpagandablatt mit interessanten Beilagenartikeln werden lassen.

  26. #9: kaiser
    wie froh wäre ich,wenn wir unseren Politikern und ihren „wisenschaftlichen“ Beratern nur die Kommafehler ankreiden könnten…

  27. #3: S.Hader sagt:
    am Sonntag, 26.01.2014, 11:16

    Tja, ich hab mal als jemand aus den MINT-Fächern früher auch so gedacht. Ach, die aus den Geisteswissenschaften machen ja gar keine richtige Wissenschaften, sondern die Labern nur rum. Jetzt, mit so ca. 20 Jahren mehr Lebens- und Berufserfahrung merke ich, wie viel Selbstüberschätzung in dieser Aussage steckte. Andere MINT-Leute müssen diese Erfahrung scheinbar noch machen. 🙂
    ———————-
    S. Hader ist Grüner. Das sagt alles zu seinem Kommentar

  28. #9 Kaiser
    Liebe/r Kaiserin/Kaiser, habe momentan keiner Germanist zur Hilfe um mein holperiges deutsch zu korrigieren lassen, aber desto trotzt bin ich der Meinung, dass Frau Dr. Merkel keine Naturwissenschaftlerin, trotz Ihren Doktorat aus der Physik, ist. Meiner Erachtens nach muss ein Naturwissenschaftler auch etwas naturwissenschaftliches leisten, aber darüber ist mir in der Fall Dr. Angela Merkel nichts bekannt. Dafür aber Ihr klares Ziel, nämlich politische Kariere, um in die Geschichte zu kommen. Dazu war und ist Ihr jedes Mittel Recht auch dann wenn Ihre Entscheidung nicht mit der Naturwissenschaft in Einklang zu bringen ist. Da geht Sie lieber von einer Ethikkommision geschützt ins politisches Feld.
    MfG

  29. #3:Aber Herr Hader, Sie werden unserer MINT-Kanzlerin doch nicht vorwerfen wollen Unsinn zu erzählen? Oder gar Sie habe die Energiewende nicht verstanden? Da Sie unbestechlich sind und nicht mal Vernunft annehmen, kann ich mir das nun gar nicht vorstellen.

  30. #9: kaiser sagt:
    am Sonntag, 26.01.2014, 17:40
    Lieber Herr Pesch,

    Und Sie, Herr Pesch, wären gut beraten gewesen, vor Veröffentlichen Ihres Kommentars einen Germanisten zu Rate zu ziehen- keine schlechte Idee angesichts von 5 Kommafehlern auf 11 Zeilen.
    Antwort:
    Lieber Herr?? Kaiser, Kommaregeln, so wie alle anderen Grammatikregeln sind reine Konventionsregeln, wie man leicht an der überlieferten Schreibweise vergangener Generationen erkennen kann. Die überdauern keine 2 Generationen ohne dass jemand die neu erfindet. Die von Ohm und Kirchhoff formulierten Naturgesetze, die den Stromfluss in Stromnetzen beschreiben, haben hingegen Ewigkeitsanspruch. Und darin liegt eben der Unterschied, wenn Leute, die sich „perfekt“ in den Kommaregeln auskennen, berufen fühlen die Stromerzeugung und Verteilung als Frage des politischen Wollens zu definieren. Sollte ich einmal meine Memoiren schreiben, werde ich einen Germanisten zu Rate ziehen. Bis dahin werde ich aber weiter die irrationalen Vorstellungen technikferner Geisteswissenschaftler zu Energie und Klima anprangern – ohne Rücksicht auf meine Kommafehler…

  31. Ich kann dem Brief nur zustimmen. Nach 20 Jahren Abo habe ich gekündigt. Die Anpreisung von E-Mobilen als Energiereserve für wind- und sonnenarme Tage hat mir gelangt. Ein Redaktionsteam, das nicht einmal die einfachsten Regeln der Überschlagsrechnung beherrscht und anwendet bevor es derartige „Konzepte“ publiziert, kann ich nicht ernst nehmen.

  32. Lieber Herr Pesch,

    sicherlich haben Sie Recht, was die Rolle mancher Nicht- Naturwissenschaftler bei der laufenden Diskussion zur sogenannten Energiewende angeht.
    Andererseits war es aber doch wohl die Naturwissenschaftlerin Dr. Merkel, die alternativlos aus der Kernenergie aussteigen wollte, weil in Japan einige Reaktoren naß geworden waren, richtig?
    Diese sogenannte Wissenschaftlerin wäre ohnehin nie zur Klimakanzlerin mutiert, wenn sie in Geschichte richtig aufgepaßt hätte, dann wäre ihr zumindest das Römische Klimaoptimum bekannt gewesen. Vielleicht hätte die Dame auch mal bei der Fachschaft Germanistik nachfragen sollen- man hätte ihr dort erklärt, daß der Deutsche Minnesang und die Höfische Kultur zur Zeit des Hohen Mittelalters ebenfalls die Folge eines Klimaoptimums waren.
    Vielleicht hätte sie auch mal eine Gemäldegalerie besuchen sollen- möglicherweise wären ihr bei der Betrachtung der vielen Winterbilder aus Holland auch einige Erkenntnisse bezüglich Klimawandel gekommen?
    Natürlich hätte sie auch mal bei Soziologen nachfragen können, was eine Zwangsumverteilung von Vermögen und Einkommen im Zuge der sogenannten Energiewende politisch bewirken wird. Auch Psychologen könnten bei der Beantwortung einer solchen Frage interessante Beiträge leisten.
    Und Sie, Herr Pesch, wären gut beraten gewesen, vor Veröffentlichen Ihres Kommentars einen Germanisten zu Rate zu ziehen- keine schlechte Idee angesichts von 5 Kommafehlern auf 11 Zeilen.

  33. Das trifft den Nagel auf den Kopf.
    Auch ich habe nun nach etwa 18 Jahren gekündigt.
    Mir war das „Gelaber “ einfach genug. Meiner Ansicht nach hätte ein Beitrag wie z.B. Dr. Heinz Hug- Die Klimakatastrophe …….durchaus hierher gepasst. Aber was Solls, ich habe ja EIKE, besten Dank.Noch schönen Sonntag.
    W.Zeugner

  34. Vielen Dank für Ihren Artikel Herr Hinsch!
    Schon vor vielen Jahren habe ich mein Abonnement von BdW aufgegeben weil mir zuviel „Bild“ und zuwenig Wissenschaft geboten wurde. Eine hervorragende Alternative war vor 20 Jahren „Spektrum der Wissenschaft“, doch auch hier habe ich seit einigen Jahren Qualitätsverluste feststellen müssen, insbesondere bei Themen wie
    „Klima“ und Energieversorgung. Endgültig unzumutbar ist aber der Artikel „Klimarekorde“ von u. a. Stefan Rahmstorf!
    Nur noch Propaganda. Ich habe mein Abonnement gekündigt.

  35. Wie die Deutschen Medien der „Energiewende“ zuarbeiten, sieht man deutlich am heutigen Presseclub. Die Gästeliste spricht für sich:
    Ingo Arzt ist seit 2011 Redakteur im Ressort Wirtschaft und Umwelt bei der „tageszeitung“, taz, in Berlin. Schwerpunkt seiner Berichterstattung sind Atomausstieg, Energiewende und Klimawandel, auch im globalen Kontext. Recherchen führten ihn nach Japan und Russland. Zuvor war er Korrespondent in Baden-Württemberg. Er hat in Stuttgart Elektrotechnik studiert, die Deutsche Journalistenschule in München besucht und ein halbes Jahr als Lehrer in der Dominikanischen Republik gearbeitet. Als freier Journalist hat er unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel Online“ geschrieben…
    Nanu, E-Technik studiert? Dann weiß der ja Bescheid, oder doch nicht?? Na wenn man ließt was der Herr so schreibt, ein Auszug aus seinen Werken aus der TAZ:
    …. Jetzt fangen Hunderttausende an, ihre Energie dezentral selbst zu produzieren. Solarförderung ist keine soziale Ungerechtigkeit – sondern Emanzipation von staatlich-industrieller Macht und von Konzernen wie der von Jürgen Großmann geführten RWE.
    Erübrigt sich jeder weitere Kommentar. Statt sich mit der Problematik der flukutierenden Einspeisung und der Jahresdauerlinie zu befassen, nur ideologischer Müll. Das E-Technik Studium wurde wohl schnell abgebrochen, und sich einfacheren Themen gewidmet, wie man an seinen Beiträgen unschwer erkennen kann.
    Weiter geht’s..
    Michael Bauchmüller kam 2001 als Absolvent der Kölner Journalistenschule zur „Süddeutschen Zeitung“. Der Diplom-Volkswirt war zunächst in der Wirtschaftsredaktion in München tätig, ehe er 2005 nach Berlin wechselte. Von dort berichtet er als Parlamentskorrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“ über Energiepolitik, Umwelt und Entwicklung.
    Wenigstens die Kostenlüge ( 1 Kugel Eis pro Monat) müsste der Mann ansprechen, aber als Journalist der „Süddeutschen“ ist das wohl nicht zu erwarten…
    Dagmar Dehmer ist seit 2001 Politikredakteurin beim „Berliner Tagesspiegel“. Sie ist dort zuständig für die Umweltberichterstattung, ein besonderer Schwerpunkt ist dabei das Thema Klimawandel. Außerdem berichtet sie über die Energiewende, entwicklungspolitische Themen und über Afrika, speziell Ostafrika und Nigeria. Nach einem Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg arbeitete sie bei der „Badischen Zeitung“, zunächst von 1993 bis 1997 in der Lokalredaktion Offenburg und danach in der Wirtschaftsredaktion, wo sie ebenfalls Umweltthemen betreute.
    Da erübrigt sich jeder Kommentar
    Birgit Marschall ist seit Anfang 2010 Hauptstadt-Korrespondentin der „Rheinischen Post“. Sie berichtet über die Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre und Politologie begann sie 1991 bei der „Berliner Morgenpost“. 1992 wechselte sie in die Berliner Redaktion der „Wirtschaftswoche“. Zwischen 1996 und 1999 war Birgit Marschall stellvertretende Leiterin des Ressorts Wirtschaft der „Berliner Zeitung“. Im Jahr 2000 gehörte sie zur Gründungsmannschaft der „Financial Times Deutschland“, für die sie zehn Jahre lang aus Berlin berichtete.
    Auch hier ist höchstens der Kostenfaktor als Kompetenzthema zu erwarten.
    Alles wie gehabt also, technisch inkompetente Journalisten (Tautologie…) reden die „Energiewende“ herbei, und als Bühne fungiert das öffentlich rechtliche Fernsehen. DDR in Öko, was da geboten wird, aber am Ende wird auch die Öko-Version des Sozialismus scheitern, trotz aller geballten Medienmacht dahinter.

  36. Bei „Spektrum der Wissenschaft“ sehe ich in Bezug auf die Klimawissenschaft das gleiche Problem. Dazu kommt, dass der Spektrum-Verlag auch noch die Plattform für die Klima-Lounge von Prof. Rahmstorf zur Verfügung stellt. Der Verlag ignorierte mehrere Beschwerden vollständig, die ich wegen der Klima-Lounge schrieb (sämtliche Kommentare von mir werden zensiert).
    Daraufhin kündigte ich Ende 2013 mein langjähriges Abonnement.

  37. Tja, ich hab mal als jemand aus den MINT-Fächern früher auch so gedacht. Ach, die aus den Geisteswissenschaften machen ja gar keine richtige Wissenschaften, sondern die Labern nur rum. Jetzt, mit so ca. 20 Jahren mehr Lebens- und Berufserfahrung merke ich, wie viel Selbstüberschätzung in dieser Aussage steckte. Andere MINT-Leute müssen diese Erfahrung scheinbar noch machen. 🙂

  38. Glückwunsch zu diesem Artikel sowohl an Herrn Dr. Hinsch, der meiner Einladung zum Besuch der ASSE II gefolgt ist, als auch an Michael Limburg als Administrator.

    Was hier über „Bild der Wissenschaft“ gesagt wurde, gilt leider weit darüber hinaus. Ein krasses Beispiel liefert die „Naturwissenschaftlich Rundschau“. Wie Dr. Rehfeld mit dem CO2 Thema umgeht, kann auf meiner Homepage unter „CO2“ und „2008“ / „2009“ nachgelesen werden.

  39. Vielen Dank für den Artikel,er spricht mir aus dem Herzen. Ich war BdW-Leser von Anfang an. Vor drei Jahren habe ich meine Abonnement nach über 40 Jahren gekündigt. Alle Artikel wurden im lezten Jahrzehnt nicht nur oberflächlicher, sondern vor allem beim Kimaschutz waren die Leute unbelehrbar. Gereicht hat mir der Satz im Mailverkehr, dass Sie keine Wissenschaftler wären und deshalb auch nicht zu den einzelnen Punkten, die ich vorbringe Stellung nehmen könnten, sie würden sich an die gängige Klimawissenschaft halten. Das eigentlich Schlimme war aber, dass nicht einmal meine Leserbriefe zugelassen wurden und damit auch niemals eine Diskussion, die Grundvoraussetzung jeder Wissenschaft, entstehen konnte. Die vertreten in ihrem Revolverblättchen keine Wissenschaft mehr, sondern eine bebilderte Quaksalberei.

  40. Hervorragender Beitrag, zeigt er doch genau die unheilvolle Entwicklung in unserer Gesellschaft. In Sachen „Energiewende“ und „Klimakatastrophe“ fühlen sich alle Geisteswissenschaftler berufen das große Wort zu schwingen. Diese Berufung steht aber in diametralem Gegensatz zur Kompetenz in Sachen Naturwissenschaft und Technik. Schon die simpelsten physikalisch-technischen Grundlagen der Stromwirtschaft sind der Mehrheit der schreibenden Zunft in Deutschland völlig unbekannt, trotzdem trompetet sie in voller Überzeugung „100% EE sind möglich“ in die Landschaft! Begriffe wie „Treibhausgase“ werden mit selbstverständlicher Scheinkompetenz und entsprechendem Alarmismus in die Diskussion geworfen, die Hauptsätze der Thermodynamik hingegen liegen weit hinter deren Horizont, und spielen somit in der Diskussion keine Rolle. Akzeptiert werden nur Begriffe die man versteht, und da ist die Diskussion schnell auf Grundschulniveau angekommen. Die Eisbären sind das Diskussionsthema, die Gegenstrahlung die gefühlte Bedrohung, und die allgemeinen Gasgleichung nur Teufelswerk der „Klimaleugner“. Mal sehen, wie hoch die Stromrechnung noch steigen muss, ehe der Michel merkt welchen Rattenfängern er hinter her läuft…

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