Globale Erwärmung = weniger Schnee … Globale Erwärmung = mehr Schnee

Bei der Recherche habe ich eine Zusammenstellung von Zitaten diverser Persönlichkeiten gefunden. Die Überschrift sagt dazu schon alles. Die ausführliche Zusammenstellung gibt es hier, aber bei ICECAP habe ich eine zusammenfassende Darstellung gefunden (Link siehe unten). Bei der Übersetzung hatte ich viele Aha!-Effekte. Vielleicht geht es Ihnen auch so.
Leider fehlt öfters das Datum, an dem das entsprechende Statement abgegeben worden ist. Aber für die Aussage dieser Zusammenstellung ist das eigentlich unwesentlich.
Chris Frey, Übersetzer


Ob weniger Schnee, ob mehr Schnee : Der "Schuldige" ist stets die "Globale Erwärmung", wie eine Medien-Übersicht zeigt !

(1)   Globale Erwärmung "bedeutet" weniger Schnee

Ein seltenes und begeisterndes Ereignis: „Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche Niederschläge als Schnee und nicht als Regen fallen, wird abnehmen, und jede Schneedecke auf dem Boden wird immer schneller schmelzen. Schaut man auf die USA, hat das IPCC in eindeutiger Weise davor gewarnt, dass die ungehinderte globale Erwärmung zu einer verringerten Schneedecke in den Westlichen Bergen führen wird, was wiederum kritische Auswirkungen auf unsere Wasserversorgung hat“. – Senatorin Barbara Boxer 2009.

Dr. David Viner zufolge, einem leitenden Forschungswissenschaftler an der CRU der University of East Anglia, wird winterlicher Schneefall innerhalb weniger Jahre „zu einem sehr seltenen und begeisternden Ereignis. Kinder werden nicht mehr wissen, was Schnee ist“.

Gores Behauptung, dass „Schnee mit der globalen Erwärmung konsistent ist, steht im Widerspruch zu seinem Oscar-prämiierten Film „eine unbequeme Wahrheit“ aus dem Jahr 2006: Nicht ein einziges Mal hat Gore darin vor Rekordkälte und zunehmenden Schneefällen als Konsequenz der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung gewarnt. Vielmehr hat er darin das Fehlen von Schnee als „Beweis“ für diese Erwärmung auf den Schild gehoben.

„Er merkte auch an, dass die optimistischsten Klimamodelle für die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts annehmen, dass 30% bis 70% der Schneedecke verschwinden wird. Inzwischen, was Wunder, haben wir hier Menschen, die in unsere Büros kommen, weil sie Mitarbeiter der Tourismus-Branche sind und über Einbußen der Freizeit-Industrie in diesem Lande klagen“. – Barbara Boxer, 29. Oktober 2007 im Senat.

1 Fuß [ca. 30 cm] weniger Schnee im Winter? Das Climate Change Forum von Michigan beleuchtet dramatische Änderungen: Der winterliche Schneefall könnte im Mittel bis zu 1 Fuß bis zum Jahr 2100 abnehmen, wenn in wärmeren Wintern mehr Niederschlag als Regen fällt.

CTB [?]: Weniger Schnee, kleinere Gletscher, dünneres Eis

Greenpeace: Weniger Schnee, kleinere Gletscher, dünneres Eis

(Natürlich mache ich mich über sie lustig, aber sie wissen nicht, wo ich wohne. – RB[?])

Dünnere Schneedecke

Barbara Boxer im Jahre 2009: „Schaut man auf die USA, hat das IPCC in eindeutiger Weise davor gewarnt, dass die ungehinderte globale Erwärmung zu einer verringerten Schneedecke in den Westlichen Bergen führen wird, was wiederum kritische Auswirkungen auf unsere Wasserversorgung hat“.

Trends der Schneedecke in Nordamerika im Zeitmaßstab von Jahrzehnten und Jahrhunderten in Atmosphäre-Ozean-gekoppelten allgemeinen Zirkulationsmodellen

Unser Ergebnis, dass diese Modelle eine signifikante Abnahme der Ausbreitung von Schnee in Nordamerika während des 21. Jahrhunderts vorhersagen, ist eindeutig, und zwar in der Weise, dass alle verfügbaren Modelle für zwei unterschiedliche, aber jeweils realistische Emissionsszenarien in der Zukunft dies zeigen. Kein Modell nimmt eine solche Abnahme für das unrealistische COMMIT-Szenario an.

„Mit steigender Temperatur steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Niederschlag eher als Regen denn als Schnee fällt, vor allem im Herbst und im Frühjahr zu Beginn bzw. am Ende der Wintersportsaison. Derartige Änderungen wird es an vielen Orten geben, vor allem auf dem Festland in mittleren und hohen Breiten der Nordhemisphäre. Das führt zu zunehmenden Regenfällen und abnehmenden Schneedecken“. (IPCC)

Globale Erwärmung verringert Schneefall in Wintersportgebieten

Die schwer unter Druck stehende Industrie für Wintersport und Freizeit könnte während der kommenden Jahre vor einem ernsten Problem stehen, falls europäische Forscher richtig liegen: weniger Schnee infolge der globalen Klimaänderung.

IPCC IV: Kürzere Schnee-Saisons und geringere Höhe der Schneedecke

Sehr wahrscheinlich werden in vielen Gebieten von Nordamerika die Schnee-Saisons kürzer und die Höhe der Schneedecke abnehmen, außer im nördlichsten Teil Kanadas, wo die maximale Höhe der Schneedecke vermutlich zunehmen wird.

…Kinder werden einfach nicht mehr wissen, was Schnee ist…

Wärmere Welt: Weniger Schnee

Eine der vielen Folgen der Erwärmung: Aride Gebiete werden weiter austrocknen. Und einiges von dem Wasser, das dort trotzdem noch fällt, kommt im falschen Aggregatzustand (Regen anstatt Schnee) oder zur falschen Zeit.

Globale Erwärmung: Verkürzte Wintersportsaisons

Die Klimaänderungs-Expertin Dr. Penny Whetton vom CSIRO sagt, dass sich die Schneebedeckung der Berge in Australien bis zum Jahr 2020 um 54% verringern könnte. „Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche Niederschläge als Schnee anstatt Regen fallen, wird abnehmen, und jedweder Schnee am Boden wird schneller schmelzen“, sagte sie.

Erwärmung: Wintersportgebiete durch Schneemangel bedroht

Genau wie diejenigen, die sich auf das Große Barriere-Riff verlassen, sieht sich die Wintersportindustrie in Australien an vorderster Front der Opfer der globalen Erwärmung. Ein CSIRO-Bericht aus dem Jahr 2003, teilweise finanziert von der Wintersportindustrie, kam zu dem Ergebnis, dass die Gebiete ein Viertel ihres Schnees innerhalb von 15 Jahren verlieren könnten und die Hälfte bis 2050. Im schlimmsten Falle kommt es zu einem Verlust von 96 Prozent zur Mitte des Jahrhunderts.

Globale Erwärmung bedeutet weniger Schnee

4. Oktober 2006: Die globale Erwärmung wird zu wesentlichen Änderungen des Klimas im Nordosten der USA führen, falls die Treibhausgas-Emissionen nicht reduziert werden. Das haben Wissenschaftler heute verlauten lassen. Wärmere jährliche Temperaturen, weniger Schnee, häufigere Dürren und extremere Regenstürme sind zu erwarten, wenn sich der gegenwärtige Erwärmungstrend fortsetzt. Dies betonen Wissenschaftler in einer neuen Studie, und die Zeit, um solche Klimaänderungen zu verhindern, läuft davon.

Globale Erwärmung: weniger Schnee

Der Gedanke, dass es im Zuge der globalen Erwärmung mehr Regen und weniger Schnee geben wird, geht bis zum Jahr 1999 zurück. Damals hatte ein Forscher an der University of California gesagt: „Es wird zu viel Wasser zur falschen Zeit geben und zu wenig, wenn wir es brauchen“.

Demokraten [USA-Partei]: Weniger Schnee = globale Erwärmung

Weniger Schnee ist das, was die Modelle infolge der Erwärmung annehmen.

Schneefälle sind einfach etwas aus der Vergangenheit – The Independent/Umwelt

Schlitten, Schneemänner und –bälle sowie die Begeisterung, durch das weiße Zeug zu gehen, sind allesamt ein kleiner werdender Teil der britischen Kultur, wenn wärmere Winter – welche Wissenschaftler der globalen Klimaänderung zuordnen – nicht nur zu weniger Weißen Weihnachten, sondern auch zu schneeärmeren Wintermonaten Januar und Februar führen werden.

(2)  Globale Erwärmung "bedeutet" mehr Schnee

„Falls sich das Klima weiter erwärmt, sollten wir ein paar Jahrzehnte lang eine Zunahme starker Schneefallereignisse erwarten“.

Globale Erwärmung bedeutet mehr Schneestürme

„Schwere Schneestürme sind nicht inkonsistent mit einem sich erwärmenden Planeten“, sagte der ‚Wissenschaftler‘ Jeff Masters auf einer Konferenz mit Reportern und Kollegen, die von der Vereinigung besorgter ‚Wissenschaftler‘ [Union of Concerned ‚Scientists‘] abgehalten worden ist.

John Christy, Klimatologe des Staates Alabama und Autor der Studie sagte, dass die Schneemenge in den Bergen während der letzten 50 Jahre nicht abgenommen hat, also während einer Periode, als Treibhausgase vermeintlich zu einer Verstärkung der Auswirkungen der globalen Erwärmung geführt haben sollten.

Schneestürme: Ein weiteres Zeichen der Klimaänderung – TIME

Eine Theorie lautet, dass eine wärmere Arktis tatsächlich zu kälteren und schneereicheren Wintern in den nördlichen und mittleren Breiten führen könnte.

Blizzard an der Ostküste hängt mit Klimaänderung zusammen – TIME

Seien Sie jetzt wachsam – dies könnte ein Fall sein, bei dem Politiker die Fakten verzerren. Es gibt einige Beweise, dass die Klimaänderung in Wirklichkeit zu mehr solchen Schneestürmen führen könnte, selbst in einer wärmer werdenden Welt.

Ein sich erwärmender Planet kann mehr Schnee bedeuten – NPR

Klimawissenschaftler sagen, dass sie ein Einzelereignis des Wetters nicht dem Klimawandel zuordnen können. Folglich, sagen sie, sind der Hurrikan Kathrina und die Wärmeperiode zur Zeit der Winterolympiade in Vancouver kein Beweis, dass die Klimaänderung im Gange ist. Genauso sind die Schneestürme im Osten und Süden kein Beweis, dass sie nicht im Gange ist.

Zieht euch warm an, es ist die globale Erwärmung – New York Times

Blizzard: Zeichen der globalen Erwärmung

Aber während Schneewehen immer mehr die Zufahrt zu Ihrem Haus blockieren, sieht das kaum nach einer sich gefährlich erwärmenden Welt aus. Aber es bedeutet auch nicht, dass die Klimaänderung ein Mythos ist (nur eine verdammte Lüge)

Wissenschaftler: Schnee ist konsistent mit globaler Erwärmung

UK mag in den Fängen des kältesten Winters seit 30 Jahren stecken und gegen eine bis zu 30 cm hohe Schneedecke an einigen Stellen kämpfen, aber das extreme Wetter ist vollständig konsistent mit der globalen Erwärmung. Das behaupten Wissenschaftler.

Wissenschaftler: Globale Erwärmung bedeutet mehr Schneestürme

„Wenn sich das Klima weiterhin erwärmt, sollten wir einige Jahrzehnte lang zunehmende Starkschneefall-Ereignisse erwarten, bis das Klima so warm wird, dass wir einen Punkt überschreiten, in dem es zu warm wird für starke Schneefälle“.

Dr. Kaku: Globale Erwärmung = mehr Schnee

Dr. Kaku stimmt auch diesem Ergebnis zu: „Ja. Es scheint den gesunden Menschenverstand zu verletzen, aber die Erwärmung der Erde bedeutet auch, dass im Mittel mehr Feuchtigkeit aus der Karibik und dem Golf von Mexiko in die Atmosphäre gelangt. Das führt zu mehr Niederschlag und eventuell auch zu mehr Schnee“.

Ziehen Sie sich warm an, es herrscht globale Erwärmung – NYTimes.com

Während der letzten Wochen hat die Kälte in Polen 66 Todesopfer gefordert; in Seattle hat es schon lange vor der Wintersonnenwende geschneit; in Minneapolis hat es so stark geschneit, dass das Dach des Metrodomes [eine Sportarena] eingestürzt ist; und die Blizzards der letzten Woche haben die am meisten angeflogenen Flughäfen Europas, nämlich London und Frankfurt, tagelang lahmgelegt, so dass Reisende gestrandet sind. Schnee und Rekordkälte haben den östlichen Teil der USA überschwemmt, und mehr davon ist in der Vorhersage.

Al Gore: Globale Erwärmung = starker Schneefall

„Wie sich zeigt, hat sich die wissenschaftliche Gemeinschaft dieser speziellen Frage schon seit einiger Zeit angenommen, und sie sagen, dass eine Zunahme starker Schneefälle vollständig konsistent mit dem ist, was sie als Konsequenz der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung vorhergesagt haben“, schrieb Al Gore. Unglücklicherweise für ihn und andere, die behauptet haben, dass der Schnee dieses Winters ein Nebenergebnis der globalen Erwärmung ist, haben deren eigene Agenturen gesagt, dass die Klimaänderung zu weniger Schnee führt.

Ja, die globale Erwärmung kann mehr Schnee bedeuten

Tatsächlich haben Wissenschaftler schon seit mindestens zwei Jahrzehnten davor gewarnt, dass die globale Erwärmung Schneestürme schlimmer machen könnte. Schnee hat zwei einfache Zutaten: Feuchtigkeit und Kälte. Wärmere Luft nimmt wie ein Schwamm mehr Feuchtigkeit auf, bis sie auf Kaltluft trifft. Fallen die Temperatur dann in den Frostbereich, führt viel Feuchtigkeit zu viel Schnee.

So wie dieser Schnee da draußen sieht die globale Erwärmung aus: Ungewöhnlich kalte Winter könnten Sie glauben machen, dass die Wissenschaftler falsch liegen. Aber die Daten zeigen eine  ernüchternde Wahrheit…

(3)  KEINE ÄNDERUNG

…nämlich keine Beweise dafür, dass sich überhaupt irgendetwas geändert hat als Folge der Klimaänderung…

Schneefall in der Sierra seit 130 Jahren unverändert

Einer jüngst veröffentlichten Studie zufolge haben sich Schneefälle in der Sierra Nevada seit 130 Jahren nicht verändert, und es zeigen sich auch keine Beweise, dass sich überhaupt irgendetwas geändert hat als Folge der Klimaänderung.

4 der 5 schneereichsten Winter der Nordhemisphäre ereigneten sich während der letzten 6 Jahre.

Link: http://icecap.us/index.php/go/joes-blog vom 31.12.2013

Link zum Original, auf das sich ICECAP bezieht: http://www.progressivedisorder.com/Snowfall1.shtml

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15 Kommentare

  1. Mir kann kein Klimaerwärmungshyteriker mehr Angst machen.
    Was da so alles geredet und geschrieben wird, was da schon fast schon „Dogma “ verkauft wird, das soll glauben wer will, ich jedenfalls nicht .
    Fachlich kann ich das nicht beurteilen, aber ich kann mit dem gesunden menschenverstand beurteilen , wer der wahrheit am mächsten kommt.
    Klimawandel gab es zu allen Zeiten und wird es immer geben. Das hat sicha ber immer in hundertausenden von jahren abgespielt. Heute rechnen die sog. „modernen Forscher “ Schellnhuber und Consorten da von ein paar Jahrzehnten Veränderungen herbei, für die jeder Beweis fehlt, es geht hier nur um abzocke und Panikmache.
    Sollte es wärmer werden, sollte ein Wandel kommen, dann müssen wir uns eben darauf einstellen, verhindern könne wir weder das eine noch das andere.
    Das ist Sache der Natur, das Klima wird garantiert nicht auf Erden gemacht, von uns winzigen Menschlein schon gar nicht. Das passiert weit über uns.
    Also, es kommt , wie es kommt.!
    Auch Merkel kann es weder auf 2 Grad begrenzen, noch kann sie sonst was dagegen machen.Die Natur nimmt ihren gesetzmäßigem Lauf.

  2. @ Fred F. Mueller

    „Ihre Argumentation mit der Frühlingsschmelze ist unredlich. Warum picken Sie sich genau den Frühling heraus?“

    Wir können gerne auch den Sommer oder den Herbst nehmen. Nur eine Jahreszeit können wir nicht nehmen, nämlich den Winter. Nicht, weil der Winter generell ungeeignet ist (ist er nicht), sondern weil wir im Winter einfach das Pech haben, keine signifikanten Aussagen zu erhalten.

    MfG

  3. Hallo Fischer,

    ja, alles nicht so einfach. Ein Bsp. noch:
    Irgendwann in den 80gern (habs jetzt nicht genau bei der Hand) gab es über weiten Teilen Nordamerikas einen außergewöhlich schneereichen Winter so bis in den Feb. hinein. Nicht besonders kalt, aber eben ausreichend. Danach stellten sich häufig ziemlich milde Wetterlagen ein, durch die dicke Schneedecke dauerte es aber sehr lange, bis dieser geschmolzen war. So beobachtete man ein paar Wochen lang tiefe Tagesmittel T, welche nach Analysen ca. 5K unter dem Wert aus den Wetterlagen lag. Eben weil der Schnee zum Schmelzen viel Energie verbraucht, eine hohe Albedo besitzt und im IR beinahe wie ein schwarzer Körper strahlt. Die Stationshöhen sind in den USA glaube ich sogar unter 2m Höhe, es kommen also die starken, bodennahen Inversionen noch dazu. In „freien“ Hanglagen war die T über diese Wochen deutlich höher, ebenso waren die T an den Bergstationen der GWL entsprechend. Eigentlich alles logisch.

    Nun denn, geht man ein wenig nach den IPCC Modellen so zeigen diese ja speziell so von 50° nordwäets eine RR Zunahme, auch über den Winter. Möglicher weise kann somit trotz der beisweilen eher geringen Erwärmung mehr Schneefläche länger ins Frühjahr heinein liegen bleiben und ähnlich der oben beschriebenen Situatuation zumindest bis April/Mai die Stationsdaten „verzerren“. Auch deshalb ist es wichtig, dass mittels Fernerkundung weitere Atmosphärenbereiche erfasst werden.
    Es fällt aber auf, dass die Modellparameter im Prinzip nichts weiter darstellen, als eine leicht exponentielle Interpolation der regionalen Trends der letzten 3-4 Dekaden und das ist meiner Ansicht nach fürchterlicher Unsinn.

  4. Eike berichtete (z.B. im Zusammenhang mit dem jüngst im Eis stecken gebliebenen Expeditionsschiff), in der Antarktis gäbe es zur Zeit ein Eismaximum. n-TV berichtet hingegen heute (13.01.), der Pine-Island-Gletscher schmilzt unaufhörlich dahin ( http://tinyurl.com/lphjgjv ) –> was stimmt denn nun, wie passt das zusammen – Eismaximum bei gleichzeitiger Rekord-Gletscherschmelze???

  5. Guten Morgen in die Runde,

    da es sich um Religion handelt, sind Beweise völlig unnötig. Wer kennt nicht fromme Mitmenschen, die ein noch so abstruses Erlebnis als Gottes Führung bezeichnen? So ist es auch in der Klimareligion. Egal was passiert – es ist immer die Klimaerwärmung. Fakten spielen keine Rolle – einzig der Glaube zählt.

  6. @ # 4 Norbert Fischer

    Herr Fischer,

    Ihre Argumentation mit der Frühlingsschmelze ist unredlich. Warum picken Sie sich genau den Frühling heraus? Bei der Diskussion über Minima des Meereises wird in der Regel der September betrachtet. Warum jetzt auf einmal der Frühling? Mir scheint, da fehlt die Logik.

    Hier eine entsprechende AGW-Panikmeldung als Beispiel:
    Das Meereis rund um den Nordpol kann sich offenbar nicht mehr von der globalen Erwärmung erholen und ist in diesem Sommer so stark abgeschmolzen wie nie seit dem Beginn zuverlässiger Messungen im Jahr 1973. Dies berichteten Klimaexperten des Netzwerks KlimaCampus in Hamburg und warnten vor gefährlichen Folgen für Natur und Mensch.

    „Extreme Winter könnten in Europa häufiger werden“, erklärte Rüdiger Gerdes vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI). Der Eisrückgang könne nur durch den „menschengemachten Klimawandel erklärt werden“.

    Den Wissenschaftlern zufolge waren Mitte September nur noch 3,37 Millionen Quadratkilometer Fläche mit Eis bedeckt, gegenüber durchschnittlich 7,5 Millionen Quadratkilometer in den Jahren von 1979 bis 2000. In den vergangenen 30 Jahren ist die Eisdecke damit um mehr als die Hälfte geschrumpft.

    http://tinyurl.com/o54asdw

    Also: Eisrückgang = extreme Winter. Die neue Mode halt. Siehe Artikel. Aber warum Sie den Frühling nehmen, sollten Sie doch mal begründen.

    Mfg

  7. #6: Frank sagt:Eike berichtete (z.B. im Zusammenhang mit dem jüngst im Eis stecken gebliebenen Expeditionsschiff), in der Antarktis gäbe es zur Zeit ein Eismaximum. n-TV berichtet hingegen heute (13.01.), der Pine-Island-Gletscher schmilzt unaufhörlich dahin ( http://www.n-tv.de/wissen/Antarktis-Gletscher-schmilzt-unaufhaltsam-article12065801.html ) –> was stimmt denn nun
    ======================================

    Herr Frank, beides stimmt.
    In der Antarktis nimmt die Meereisfläche zu, die Gletschermasse dagegen ab.
    Gruß
    Hans Jung

  8. @ Gunnar Innerhofer

    Sie geben ja vielleicht selbst schon die Lösung an mit ihrer richtigen Bemerkung, dass der Trend nicht signifikant ist. Kurz: Wir kennen den wahren Trend nicht, ob er nun im eingezeichneten Bild der Winterbedeckung positiv oder negativ ist, ist Spekulation, auch wenn die Wahrscheinlichkeit für positiv etwas höher ist.

    Ja, ich stimme Ihnen zu: Langfristig erwarte ich auch einen Rückgang der Schneebedeckung im Winter.

    Aber was erwarte ich jetzt, wo man seit 1960 etwa ein halbes Grad Erwärmung hatte? Ehrlich gesagt, bin ich mir gar nicht so sicher: Einerseits wird sich auch bei einem halben Grad die Zone des Schmelzens durchschnittlich Richtung Norden verlagern. Andererseits: Dort, wo gerade Frosttemperaturen sind, sollte es bei einem verstärkten Wasserkreislauf auch häufiger schneien, also häufiger weiß sein. Schwierig, vom Gefühl her stimme ich ihnen zu.

    Wie gesagt: Über den Trend der Winterschneebedeckung ist keine Signifikanz vorhanden, da können wir viel spekulieren. Daher fand ich es sinnvoll, eine Graphik der Frühlingsschneebedeckung zu verlinken, da ist ein signifikanter Trend vorhanden.

    @ Werner Moss

    Um Missverständnissen vorzubeugen: ich beziehe mich auf dieselben Zeiträume wie der Artikel. War das zu naheliegend?

  9. An #4: Norbert Fischer, zu Ihrer Aussage „Zu den Folgen einer globalen Erwärmung gehört auch eine Beschleunigung des Wasserkreislaufes.“
    Um Missverständnissen vorzubeugen ist es sinnvoll, auch einen Zeitraum mit anzugeben, wenn Sie über Erwärmung oder Abkühlung reden, denn wenn man Ihre Zeilen liest, gewinnt man den Eindruck, die Temperaturen würden steigen. Zum Beispiel: Seid 4,5 Milliarden Jahren gibt es eine Abkühlung. Seid 500.000 Millionen Jahren gibt es eine Abkühlung. Unsere Zwischeneiszeit liegt verglichen mit den anderen Zwischeneiszeiten im unteren Durchschnitt. Seid 7.000 Jahren gibt es eine Abkühlung. Seid 300 Jahren (der kleinen Eiszeit) gibt es eine Erwärmung. Seid 15 Jahren kann man eindeutig weder eine Erwärmung, noch eine Abkühlung erkennen. Also immer den Zeitraum mit angeben, damit die Leser nicht fälschlicherweise glauben, die Temperaturen unserer Erde würden ansteigen.

  10. @ Fischer #4

    bedingte Zustimmung.

    Die Zunahme in Abb.4 ist ja nach dem eingez. linear Trend gerade mal 1% od. so, also nicht signifikant und in allen anderen Zeiten sieht es ganz anders aus.
    Dennoch, auch über den NHK Winter wäre zumindest eine leichte Abanhme der schneebedeckten Fläche zu erwarten. Insbesondere gegen Süden hin, also so von 50°N südwärts müsste (tut sie auch?) diese Fläche eigentlich deutlich abnehmen und weiter nördlich ist quasi eh über die ganze Zeit mit annh. 100% Bedeckung zu rechnen.
    Meiner Meinung nach (ohne da jetzt genauer zu recherchieren) müsste derweilen mal eher das Schnevolumen konstant bleiben und die Fläche auch über den Winter tendenziell abnehmen.

  11. #3: Greg House

    Frage: Was für eine dunklen stinkenden Ecke der sog. „Klimawissenschaft“?

    Ich beziehe mich auf den Astrophysiker Habibullo I. Abdussamatov.

    Z.B.: http://tinyurl.com/6jtkdp
    „By the middle of the ongoing century, the new (19th for the last 7500 years) little ice age similar to the Maunder one, will come.“
    Bei 2055-2060 ± 11 Jahre wird der Tiefpukt erreicht sein.

    Oder dies:
    „THE SUN DEFINES THE CLIMATE“ http://tinyurl.com/yjtl4n3
    „St. Petersburg geophysicist Eugene Borisenkov showed (1988) that in each of 18 deep minima of solar activity of the Maunder Minimum type, minima which have occurred about every 200 years for the last 7500 years,“

    Da wir seit 1850 aus der letzten Eiszeit heraus kommen wird es wärmer und dann wird es wohl auch wieder einmal kälter. Hat es schon angefangen kälter zu wrden?

    Irgenwan in den 80er oder 70er hat mal ein Wissenschafter von Skandinavien gesagt das man den Anfang einer Eiszeit nicht erkennt, da die Temperatur keinen eindeutigen Trend zeigt. Leider habe ich keine Referenz für das aber ich kann mich noch gut daran erinnern.

  12. Mehr oder weniger Schnee, das ist hier die Frage.

    1. Die letzte Abbildung hilft da nicht viel weiter, weil nicht die Schneemenge, sondern die Ausdehnung der schneebedeckten Fläche angegeben wird.

    2. Die Auswahl des Schneeausdehnung auf die Wintermonate ist nur bedingt hilfreich:

    Vielleicht hilft dies zum Verständnis: Wann spürt man den Einfluss der globalen Erwärmung auf das arktische Seeeis am meisten? Nicht im Winter, da ist es so kalt (auch bei ein paar Grad mehr), dass sich wenig ändert. Man spürt die Veränderung am ausgeprägtesten während der Schmelze und gibt daher besser die Veränderung im Herbst an.

    Bei der Schneeausdehnung ist es ähnlich: die Veränderungen spürt man im Winter am wenigsten, sehr viel stärker aber während der Schmelze.
    Hier ist die Abbildung, die sich auf das Frühjahr bezieht: http://tinyurl.com/o2extye
    Die Abnahme ist signifikant.

    PS:
    Zu den Folgen einer globalen Erwärmung gehört auch eine Beschleunigung des Wasserkreislaufes. Dass dieser Niederschlag im Winter bei Temperaturen unter 0° als Schnee niederfällt, steht nicht in Widerspruch zur globalen Erwärmung.

  13. #1: Juergen Uhlemann sagt: „Wir wissen das es in den letzten 7500 Jahren 18 kleine Eiszeiten gab und demzufolge Warmzeiten danach/davor.“
    ==========================================

    Ich weiß nur, dass solche Behauptungen aus der dunklen stinkenden Ecke der sog. „Klimawissenschaft“ kommen, und wenn man nach Beweisen fragt, dann wird es richtig lächerlich.

  14. …ob der Hahn auf dem Mist oder sonst ein wildes Tier – auf jeden Fall ist immer NUR der Mensch Schuld, denn nur ihm kann viel Geld aus der Tasche gezogen werden und nur ihm kann man Angst machen! Es kommt doch überhaupt nicht darauf an, ob es kälter oder wärmer wird, immer wird es Politiker oder sog. ‚Wissenschaftler‘ geben, die irgendein harmloses Gas wie CO2 finden und daraus ein Gift oder sonst etwas extrem Gefährliches konstruieren. Solange die grünen Extremisten das Sagen haben, wird sich auch nichts ändern. Die Chance, dass kritische Journalisten etwas aufdecken, ist auch sehr gering, denn die schreibende Zunft ist längst auf den Mainstream der Klimahysterie eingeschworen und keiner würde sich getrauen, dagegen zu schreiben – traurig!!

  15. Kurz zusammengefasst.

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter ….. oder es bleibt wie es ist!

    Deswegen werden jetzt Wetterextreme als Beweis hergenommen und niemand kann den Gegenbeweis bringen. Warum? Weil wir zu wenig von der Vergangenheit wissen.

    Wir wissen das es in den letzten 7500 Jahren 18 kleine Eiszeiten gab und demzufolge Warmzeiten danach/davor. Wir sind jetzt in einer Warmzeit und diskutieren uber Schnefall.

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