Über Meteorologie und Moral

Christopher Monckton of Brenchley
Für jene von uns, die es gewagt haben, die wissenschaftliche und ökonomische Grundlage der offiziellen Geschichte von der globalen Erwärmung zu hinterfragen, ist es eine stetige Überraschung, dass es so wenig Gedanken bei den Vielen darum gibt, die nach diesem der Parteilinie folgenden Haken samt Ballast geschnappt haben, ob diese Geschichte objektiv stimmt.


Für die wirklich Gläubigen ist die Parteilinie sozial bequem, politisch nützlich und finanziell profitabel. Schließlich handelt es sich um die Parteilinie. Für jene, die als Herde oder Bienenschwarm denken, ist das sicher. Es ist eine schmutzige Sicherheitsdecke. Es ist die bedrückende Sicherheit in Zahlen, die für den unvernünftigen Mob der Gütestempel ist.

Aber stimmt das auch? Der Herde und dem Bienenschwarm ist es egal. Oder besser, es ist ihnen tatsächlich nicht egal. Sie kümmern sich sehr darum, falls jemand es wagt, die Frage zu stellen „stimmt das denn auch?“ Dann sind sie aufgebracht, geschockt und wütend. Sie richten ihr Gift und ihren Zorn und ihre Wut auf jene von uns, die fragen „aber stimmt das auch?“, selbst dann, wenn wir sehr höflich fragen.

Ihre Reaktion ist kaum zu unterscheiden vom Verhalten der Anhänger irgendeines primitiven Aberglauben-Kultes, die erleben müssen, dass jemand einige ungeheuerliche, offensichtlich verrückte Fragen zu Aspekten des Dogmas stellt, das die Hohepriester ausgegeben haben.

Sie sind einer Religion verfallen, aber sie nennen es Wissenschaft. Sie sind einer Religion verfallen, aber sie wissen nicht, dass sie einer Religion verfallen sind. Sie sind einer Religion verfallen, aber sie haben den Sinn der Religion nicht verstanden, ebensowenig wie die Grundlage der Wissenschaft: objektive Wahrheit.

Es erhebt sich die Frage: Kann Wissenschaft ordentlich oder überhaupt funktionieren beim Fehlen einer Religion und deren Bestehen auf Moral? Für die Wissenschaft gilt, dass sie auf der Suche nach Wahrheit etwas verfolgt, das ein ausgeprägt moralisches Streben ist – oder zumindest zum allergrößten Teil sein sollte.

Was aber ist, wenn eine Handvoll schlechter Wissenschaftler absichtlich Daten verändert, Ergebnisse fabriziert und Zustimmung für Behauptungen fordert, für die es keine echte wissenschaftliche Rechtfertigung gibt? Und was ist, wenn die große Mehrheit ihrer Kollegen ängstlich in die andere Richtung schauen und nichts hinsichtlich ihrer auf Abwege geratenen Kollegen tun? Das Ergebnis hiervon ist die Angst vor der globalen Erwärmung.

Wie jeder Theologe weiß, ist es der einfachste und gewöhnlich auch sicherste Test für die Gegenwart einer Moral, ob die Wahrheit gesagt wird oder nicht. Die wirklich Gläubigen in den Neuen Aberglauben* sagen nicht die Wahrheit. Wie jeder objektive Test zeigt, lügen sie und profitieren durch ihre Lügen, und sie tun das auf Kosten von Ihnen und mir, und sie werben dafür, das Zeitalter von Erleuchtung und Vernunft zu verlassen und uns in die dumpfe Freudlosigkeit eines neuen Dunklen Zeitalters zu werfen.

[*Auch im Original hat Monckton diese Begriffe groß geschrieben].

Gegen die vielen Lügen wird natürlich nichts getan, weil die vielen Lügen der Parteilinie folgen, und niemand wanderte jemals ins Gefängnis, der die Parteilinie nachplapperte.

„Die Wissenschaft ist settled! Es gibt einen Konsens! Einen Konsens von 97%! Zweifler sind so schlimm wie Holocaust-Leugner! Die globale Temperatur steigt gefährlich! Es ist jetzt wärmer als während der letzten 1400 Jahre! Nun, 400 Jahre, was soll’s. Baumringe sagen uns das zuverlässig! Die Rate der globalen Erwärmung wird immer stärker! Die globale Erwärmung führte zum Supersturm Sandy! Und zum Taifun Hayian! Und zu 1000 anderen Katastrophen! Das arktische Meereis wird bis 2013 verschwunden sein! OK, dann bis 2015! Oder vielleicht 2030! Santa Claus wird keinen Ort zum Wohnen mehr haben! Die niedlichen Eisbären stehen vor der Ausrottung! Hungernde Eisbären werden anfangen, Pinguine zu fressen! Die Himalaya-Gletscher werden bis zum Jahr 2035 abschmelzen! Em, man mache daraus 2350! Millionen Spezies werden aussterben! Nun, eher Dutzende, aber was soll’s! Der Meeresspiegel steigt gefährlich! Er wird um 3 Fuß steigen! Nein, 20 Fuß! Nein, 246 Fuß! [jeweils ca. 90 cm; 610 cm; 68 m]. Wegen des steigenden Meeresspiegels wird es bis zum Jahr 2010 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben! OK, vielleicht bis 2020! Die Ozeane werden versauern! Die Korallen werden sterben! Globale Erwärmung tötet! Es gibt eine Chance von 1 zu 10, dass die Welt bis 2100 untergeht! Wir wissen, wovon wir reden! Wir wissen das am besten! Wir sind die Experten! Sie können uns vertrauen! Unsere Computermodelle sind unfehlbar! Die Wissenschaft ist settled! Es gibt einen Konsens!“

Und so weiter und immer weiter, ad nauseam, ad ignorantiam, ad infinitum.

Jede einzelne dieser pathetisch ausgerufenen Statements zum Klima ist substantiell unwahr. Die meisten wurden zum ersten Mal durch Wissenschaftler in den Raum geworfen, die für einst respektierte Universitäten und Regierungsagenturen arbeiteten. Die Aussage beispielsweise, dass es eine Chance von 1 zu 10 gibt, dass die Welt bis zum Jahr 2100 untergehen wird, ist die fundamental törichte Hypothese im Stern-Report 2006 zur Klima-Ökonomie, geschrieben von einem Team am Ministerium des Schatzkanzlers der damals sozialistischen Regierung, die die gewünschte, aber nicht die wahrheitsgemäße Antwort erhalten hat, weil sie die Wahrheit nicht hören wollte.

Früher konnte man sich darauf verlassen, dass man nichts als die Wahrheit hören würde von den Menschen in weißen Kitteln und klecksenden Kugelschreibern in ihrer Brusttasche. Jetzt aber, wenn es um das Thema globale Erwärmung geht, kann man sich darauf verlassen, dass man nichts weniger als profitablen Unsinn von Ihrem freundlichen Laboratorium der lokalen Universität zu hören bekommt. Diese machen den Profit: Sie bekommen den Unsinn.

Der zentrale Grund, warum das, was Prof. Nils Axel Mörner die „größte jemals erzählte Lüge“ bezeichnet hat, ist nicht der Schaden an der Zivilisation durch ausufernde Kosten, die bald 1 Milliarde Dollar pro Tag erreichen werden. Auch nicht die direkte Bedrohung des Westens durch die erklärtermaßen antidemokratische, antifreiheitliche Politik der UN, des IPCC und die kostspieligen, nicht gewählten Agenturen mit den Anfangsbuchstaben des gesamten Alphabetes durch räuberische Regierungen, die von der unfreiwilligen Freigiebigkeit der Steuerzahler leben. Und auch nicht durch die verheerenden Umweltschäden durch Windmühlen und andere mittelalterliche Maßnahmen, die darauf abzielen, die nicht existente globale Erwärmung zum Verschwinden zu bringen.

Der Hauptschaden der Großen Lüge resultiert aus der Tatsache, dass nichts weniger als die regierende Klasse des gesamten Globus‘ es als nützlich oder bequem oder profitabel gefunden hat, die Große Lüge zu übernehmen, damit hausieren zu gehen und zu paradieren, sie nachzuplappern und sie weiterzugeben, ohne Rücksicht darauf, ob irgendetwas, was sie zum Thema Klima behauptet, in der Wissenschaft irgendeine Wahrheit welcher Art auch immer hat.

Das fundamentale Prinzip, auf dem Aristoteles die Kunst und Wissenschaft der Logik gegründet hat, lautet, dass jede individuelle Wahrheit konsistent mit jeder anderen individuellen Wahrheit ist. Die Wahrheit ist eine unscheinbare Sache. Religion begründet sich ebenfalls auf diesem fundamentalen Prinzip der Einheit aller Wahrheit.

Auch Wissenschaft – oder die klassische wissenschaftliche Methode auf jede Art, umrissen von Thales of Miletus und Al-Haytham und zur Reife gebracht von Newton, Huxley, Einstein und Popper – wurzelte auch im Verständnis, dass es nur eine Wahrheit, nur ein physikalisches Gesetz gibt, und dass daher jede Wahrheit, ans Licht gekommen durch den neugierigen und hart arbeitenden Empiriker oder Theoretiker, wenn sie wirklich wahr ist, an jedem Punkt konsistent sein muss und in jeder Einzelheit mit jeder Wahrheit in Einklang stehen muss, die jemals zuvor entdeckt worden ist, und mit jeder Wahrheit, deren Entdeckung noch bevorsteht.

Es liegt an dem Verständnis für dieses zentrale Prinzip der bemerkenswerten Einheit und Selbstkonsistenz aller Wahrheit, dass Männer echter Religion und echter Wissenschaft sich vereinigen sollten. Weil es eine schreckliche Schönheit in der Wahrheit gibt, der ganzen Wahrheit und nichts als der Wahrheit. Keats drückt es so aus: „Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit Schönheit – das ist alles!“

Die Schönheit der Wahrheit ist besudelt, die nahtlose Robe zerfetzt, nicht von lediglich einigen wenigen individuellen Wissenschaftlern, sondern der gesamten politischen Klasse nicht nur einer einzigen Nation, sondern des ganzen Planeten. Die Reichen bereichern sich weiter, die Armen verarmen immer mehr – alles nur, weil gelogen, gelogen und nochmals gelogen wird im Namen der Rettung des Planeten durch die Errichtung kostspieliger und für die Umwelt verheerender Nicht-Lösungen für etwas, das nachweislich ein Nicht-Problem ist.

Der ganze Stoff, aus dem das Universum besteht, ist durch eine so monströse und erschreckend persistente Lüge verzerrt. Diejenigen Wissenschaftler, die beim Herumtrampeln auf der Wahrheit ertappt worden sind und diejenigen Universitäten, in denen fast universal Übereinstimmung gibt, dass das beste Mittel, die Gelder am Fließen zu halten, nichts über die Große Lüge zu sagen ist – sie alle verleugnen durch ihre Taten oder Nicht-Taten die reine Rechtfertigung und die Daseinsberechtigung der Wissenschaft: Nach Wahrheit zu trachten, sie zu erklären, sie auszuweiten, um uns alle auf diese Weise der Antwort auf die größte aller Fragen näher zu bringen: wie kommt es, dass wir und alles um uns herum hier sind?

Wir, die wir nicht nur Wissenschaftler sind, sondern auch einer Religion angehören – wir glauben, dass die Antwort auf diese Frage vor etwa 2000 Jahren in einer Krippe in Bethlehem gegeben worden ist. Das wahre menschliche Gesicht des wahren Göttlichen war „perfekt Gott und perfekt Mensch“, wie es das Konzil von Chalzedon so wunderbar auf den Punkt gebracht hat.

Wir können nicht beweisen, dass ein Nazarener das Universum erschaffen hat, oder dass irgendeine Göttliche Agentur auch nur das geringste Interesse daran hat, ob wir die Wahrheit sagen. Aber solange es keinen Beweis für das Gegenteil gibt, steht es uns frei, das zu glauben. Und es liegt im Rahmen unserer Freiheit zu glauben, dass das, was nicht als falsch bewiesen worden ist, dass nämlich der Wert echter Religion und der Wert echter Wissenschaft nicht zu unterscheiden ist. Unsere Religion lehrt uns, dass Aufrichtigkeit gut und absichtliche Falschheit falsch ist. Wir können nicht beweisen, dass es so ist, aber wir glauben es trotzdem.

Wissenschaft jedoch ist kein Ding des Glaubens (es sei den, man gehört zu Greenpeace oder irgendeiner anderen marxistischen Frontorganisation, die sich als Umweltgruppe maskiert). Sie ist ein Ding disziplinierter Beobachtung, sorgfältiger theoretischer Ableitung und vorsichtiger Präsentation der Ergebnisse. Der wirkliche Wissenschaftler sagt nicht „ich glaube“: sondern er sollte sagen, wenn er auf irgendeine Art neugierig ist und Ehrfurcht in seiner Seele hat: „Ich frage mich…“ Diese drei Wörter sind die Grundlage aller aufrichtigen wissenschaftlichen Forschung.

Nun hat die Angsterzeugung vor der globalen Erwärmung gezeigt, wie ungemein gefährlich Wissenschaft ohne Moral ist. Der Wissenschaftler, der sich nach niemandes Worten für irgendetwas richtet (nullius in verba) akzeptiert a priori nicht, dass es irgendeinen objektiv wertvollen moralischen Code gibt. Er sieht sich selbst nicht notwendigerweise unter irgendeiner moralischen Verpflichtung, nach der Wahrheit zu suchen oder, so er sie irgendwann findet, davon zu sprechen.

Daher ist die Wissenschaft zu sorglos beim Zurückweisen irgendeines Wertes in der Religion und in der großen moralischen Ethik, an die religiöse Menschen glauben und der sie zumindest versuchen zu folgen. Und daher trägt Wissenschaft in sich bereits die Saat, sich selbst zu zerstören.

Oh ja, und die Wahrheit ist dahin… (Jesaja 59, Vers 15). Die Große Lüge ist genau deswegen so persistent, weil zu viele der Wissenschaftler, die das aussprechen, nicht mehr in Übereinstimmung mit dem moralischen Maßstab leben, den die Christenheit einst angeboten hat, oder irgendeinem moralischen Maßstab, so dass sie nicht bemerken, dass sie irgendeine moralische Verpflichtung haben, die Wahrheit zu sagen.

Weil das so ist, sollten wir uns selbst nicht länger als unter irgendeiner Verpflichtung stehend betrachten, moralisch oder sonstwie, Wissenschaftlern, die danach trachten, in der Politik herumzufuchteln,  irgendeine besondere Beachtung zukommen lassen, solange sie nicht selbst an den Tag legen, dass sie wieder das sind, was sie den Worten von Al-Haytham zufolge sein sollten: Suchende nach Wahrheit.

246 Fuß Anstieg des Meeresspiegels, Dr. Hansen? Ach, lassen Sie das!

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/12/24/monckton-of-meteorology-and-morality/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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16 Kommentar(e)

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1
Dirk Weißenborn

#14 Gunnar Innerhofer,

danke für Ihre Antwort, Herr Immerhofer!

Da Sie Meteorologe sind, werde ich von Ihnen natürlich nicht erwarten, dass Sie den Beitrag von Lord Monckton verstehen.

Übrigens fällt bei Ihren Kommentaren auf, dass Sie grundsätzlich nur negativ auf die Inhalte der von Ihnen reflektierten Beiträge eingehen, ohne selbst abwägend zu argumentieren.

Aber ein Trost: Da sind Sie hier nicht der Einzige.

Es gilt eine Regel:

Erst (kurz) die positiven Aspekte ansprechen und anschließend in die Kritik einsteigen.

Den ersten Schritt überspringen Sie in in aller Regel.

2
Martin Landvoigt

"Sie sind einer Religion verfallen, aber sie nennen es Wissenschaft. Sie sind einer Religion verfallen, aber sie wissen nicht, dass sie einer Religion verfallen sind. Sie sind einer Religion verfallen, aber sie haben den Sinn der Religion nicht verstanden, ebensowenig wie die Grundlage der Wissenschaft: objektive Wahrheit."

Das sind provozierende Sätze. Sie sind geeignet, die Schotten dicht zu machen in dr AGW-Community. Aber sind sie falsch?

Wir beobachten tatsächlich ein Maß von Irrationalität in der AGW-Debatte, dass man sich schon wundern mauss. Was treibt menschen in Massen dazu, offensichtlich falsches zur Maxime ihres Handelns zu erheben? Monckton's these, dass hier eher ein neu-religiöses Phänomen vorliegt, das sich nur wissenschaftlich verbrämt, ist m.E. weit mehr als nur Polemik. Denn Anlytisch haben wir ein Problem:

- Der Anspruch der AGW-Vertreter ist Wissenschaft und Moral zu vertreten.
- Die Überprüfung offenbart, dass es damit nicht weit her ist

Was sonst könnte Menschen antreiben, ihr Leben massiv von irrationalen Argumenten beeinflussen zu lassen? Gehen wir mögliche Antworten durch:

- Persönliche Vorteile: Finazieller Gewinn oder Machtzuwachs. Dies trifft zwar auf einige zu, aber die Masse zahlt drauf und wird entmündigt.

- Wissenschaftliche Besorgnis: Das geben die nüchternen Daten nicht her.

- Massenpsychologie und Medienhype: Da ist sicher viel dran, kann aber seitens der Macher und der Kunsumenten nur fruchten, wenn eine andere Motivation dhainter steckt.

Bleibt m.E. nur ein neo-religiöser Impetus. Jenseits aller Polemik basiert Moncktons These auf einer plausiblenm Analyse.

Wissenschaftstheoretisch ist allerdings der Begriff der Wahrheit, gar der objektiven Wahrheit verpönt. Man benutzt den Begriff der Wahrheit meist als Synonym subjektiver Überzeugung. Faktisch meinen allerdings die meisten Menschen, vor allem Naturwissenschaftler, dass es eine objektive Realität gibt, die das Maß unserer Erkenntnis ist. Solipsismus und konsequenter Subjektivismus wird in Diskussionen manchmal genannt, aber selten ernsthaft vertreten.

Des Problem der Postmoderne und des Neusprechs ist, dass man Begriffe ablehnt, die sehr gut deskriptiv waren, statt dessen aber eine Sprache pflegt, die weit weniger expressiv und schwammig ist. Darum finde ich es auch völlig richtig, wenn Monckton von 'objektiver Wahrheit' anstelle von 'zutreffender Beschreibung der Realität' spricht. Er sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass dieser Ansatz von Kritikern selbst als relidiös verstanden wird.

3
Gunnar Innerhofer

ganz einfach Herr Weißhorn #11

es ist mein Beruf.

4

@#7, und wieder mal ein Aufruf zur Gewalt, den man hier schweigend hinnimmt. Mich wundert es nicht so sehr, dass die Admins nicht darauf reagieren, sondern das die anderen Leser das kommentarlos so hinnehmen.

5

#10: Pater Rolf Hermann Lingen sagt:

am Mittwoch, 08.01.2014, 17:00

Jetzt ist es endgültig raus:

Einfach mal den Namen bei Google eingeben, viel Spass! Passend wie immer die Spamabwehr "sehnerv"

6
Dirk Weißenborn

#6 Gunnar Innerhofer,

"was um alles in der Welt,

hat "Lord" Monckton mit Meteorologie am Hut?

Richtig, genau Null.

Aber ganz doll, dass der Übersetzer wieder einmal einen Artikel gewählt hat, der genau genommen nur den AGW Alarmisten nützen könnte.
Alles immer mehr eine Farce, EIKE will sich um die Burg keinen mm bessern, schade!"
__________________________________________________
Aus Ihren Worten gewinne ich nicht den Eindruck, Sie hätten den Beitrag von Lord Monckton aufmerksam gelesen.

Was, um alles in der Welt, haben Sie, Herr Innerhofer, mit Meteorologie zu tun?

7
Pater Rolf Hermann Lingen

Jetzt ist es endgültig raus:
"Klimawandel: Leugner schwimmen in Geld".
So Wolfgang Pomrehn bei heise / Telepolis am 07.01.2014.
Also wer den Industrie-CO2-Klimawandel leugnet, tut das, um "die Wissenschaft zu diskreditieren und die Öffentlichkeit in Sachen Klimawandel in die Irre zu führen." Und die Klimawandelleugner werden finanziert von Milliardären und Konzernen.
Diese Enthüllung über die wahren Gründe der Klimawandelleugner reiht sich ganz harmonisch ein in den sonstigen heise-Abfall. Als ich einmal bei heise persönlich verleumdet wurde und die Sache richtigstellen wollte, wurden meine Beiträge von heise gelöscht, ich selbst wurde von heise gesperrt und ausdrücklich unter Androhung rechtlicher Schritte ermahnt, nie wieder etwas bei heise zu schreiben.
Gut, dass es heise gibt.

8
Klaus Plöger

was um alles in der Welt,

hat "Gunnar" Innerhofer mit Moral am Hut?

Richtig, genau Null.

Wieder einmal das Thema knapp? verfehlt. Es geht um Moral und Wahrheit in der Wissenschaft. Das lässt sich nun einmal an der Unmoral der "Klimawissenschaft" sehr gut darlegen. Falls Ihnen die Weihnachtsgeschichte nicht zusagt, (Bitte beachten Sie das Veröffentlichungsdatum) empfehle ich Ihnen stattdessen 'Alice’s Adventures in Wonderland'. Aber bitte das Original.
Klaus Plöger
Captcha: angel Honi soit qui mal y pense

9

Monckton ist einfach klasse. Früher oder später muss man zugeben, dass es ohne den Anspruch auf Wahrheit in keinem Lebensbereich tragende Lösungen gibt. Immer wenn sich die Gelegenheit ergibt streue ich beiläufig Zweifel an der gegenwärtigen Politik, die auf dem wahrlich gigantischen Misthaufen gedeiht, der sich Sozialismus nennt. Lieber Herr Kunz, auch wenn Sie meinen, dass am Ende alles gut werden wird wegen einer evtl. Ressourcenknappheit ist doch die Beibehaltung der Wahrheit von größter Bedeutung.
Der war auch gut: "es sei den, man gehört zu Greenpeace oder irgendeiner anderen marxistischen Frontorganisation, die sich als Umweltgruppe maskiert"
Danke für den Artikel.

10

@3: helmut kunz

Solche Seiten finde ich zum kotzen.
Hast Du eine Seite bei der man sich wirklich beschweren kann?
Meine Meinung über die Programmgestaltung wurde einfach ignoriert. Derzeit nur Musikabwürger zugunsten irgendwelcher Jingles für Selbstbeweicherung. Mails werden nicht beantwortet.
Der einzige Sender der noch „halbwegs“ vernünftig sendet ist Bayern +. Nur über MW, oder DAB+ zu empfangen. Ein Schelm wer böses denkt.
Der neue Intendant, meines Wissens ein Schwabe, ist ein A......... ; Nachdem ich einen Walter von Cube kannte darf ich das auch sagen! Das waren noch Persönlichkeiten mit eigener Meinung.
Was wir heute haben sind Dampfplauderer , die atemlos einem Mainstream hinterherhecheln, dass sie nicht mal mehr Luft holen können. Luft holen um zu „Denken“.
Maxime ist heute alles zu hinterfragen, ohne eigene Ideen zu haben!
Dasselbe betrifft heute auch das Volk.
Es leidet drunter, dass es die 68 Generation zugelassen hat.
Kommunisten, Schwule, Lesben, Pädophile usw; Destruktiv in jedem Fall.
Warum geht man gegen gegen das Establishment so vor?
Ein Paradesatz aus dieser Zeit.
„Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.“

Das sollte reichen, dass wir Politiker, Funktionären, Schmarozern aus dieser Zeit überhaupt noch Gehör schenken, weg mit der Brut.
Das braucht Einigkeit evtl. auch Gewalt.

11
Gunnar Innerhofer

was um alles in der Welt,

hat "Lord" Monckton mit Meteorologie am Hut?

Richtig, genau Null.

Aber ganz doll, dass der Übersetzer wieder einmal einen Artikel gewählt hat, der genau genommen nur den AGW Alarmisten nützen könnte.
Alles immer mehr eine Farce, EIKE will sich um die Burg keinen mm bessern, schade!

12

Den Vers davor sollte man auch im Kopf behalten.
14 Zurückgedrängt wird das Recht, und die Gerechtigkeit steht von ferne. Denn es strauchelte auf der Straße die Wahrhaftigkeit, und die Geradheit vermag nicht Eingang zu finden.
Ansonsten frohes neues Jahr, es kann nur schlimmer kommen.
Klaus Plöger
cptcha: versah, das deute wer will.

13

#2: Helmut kunz ist Selbstmord vernünftig,
weil wir ja doch irgendwann sterben?

Sehen Sie mal,
ich hab pers. nein gesagt
und siehe, heute bin ich ca. 4000 Jahre alt,
nach 3000 hab ich aufgehört zu zählen.
(ich bin das Orakel von Delphi)

mfG

14

Weil es zum Artikel gerade wie die Faust aufs Auge passt, die heutige Hinterlegung eines Staatssenders zum Klimawandel. Eine vollständige Sammlung aller gängigen AGW-Klischees. Dazu gleich mit einem eigenen Absatz, wie man mit Klimakritikern umgehen soll. Hoffentlich mailt jeder Klimwawandelkritiker aus diesem Blog ein geharnischtes Mail an den Sender. http://www.br.de/themen/wissen/klimawandel-schmelzende-pole100.html

15

Wenn Personen viel Geld haben, neigen sie dazu, Gutes tun zu wollen. Das gibt immer gesellschaftliche Ehre und lässt oft die Entstehung des Reichtums vergessen.
Nun kann man dafür aber schlecht immer neu „eine alte Oma über die Straße begleiten“, wie es Pfadfinder gelehrt bekommen.
Und da kommt der AGW-Klimawandel gerade recht. Vor allem kann man bei dem alles, egal was man macht, sofort in CO2-Äquivalente umrechnen und damit monetär bewerten, was in den Jubelartikeln in Lokalzeitungen, wenn mal wieder ein Gutbürger im Städtchen einen Baum gepflanzt oder zwei m2 Solarpanel werbewirksam montiert hat, sattsam gemacht wird.
Ob das wirklich stimmt, interessiert nicht wirklich und schon deshalb ist es nicht mehr unterzukriegen. So lange es nicht zu viel kostet, wird diese einmalige Gelegenheit, jedem öffentlich zeigen zu können, dass man ein Weltretter ist (und dabei noch Geld zu verdienen) genutzt.

Die Antwort eines Redakteurs darauf finde ich typisch:

Trotzdem stellt sich die Frage, was vernünftig ist: Trotz dieses Einwandes den Prognosen der Mehrheit der Klimaforscher folgen - oder sie ignorieren?

Für mich ist es vernünftig, darauf zu reagieren: Denn, zum ersten ist fossile Energie begrenzt - eine Umstellung auf regenerative Quellen muss sowieso irgendwann kommen. Ein erheblicher Teil des Ausgaben fällt also sowieso an.

Zum zweiten: Die heute nötigen Investitionen sind deutlich kleiner als die Schäden, die eintreten, wenn es wirklich zur von Ihnen angezweifelten Erderwärmung kommt. Da ist es dann vernünftig, das kleinere Übel zu wählen.

16
Winfried Zeugner

Hallo auch, und ein gesundes Jahr 2014.
Ein hervorragender Artikel.
Habe gerade das Buch " Propheten im Kampf um den Klimathron" von Dr. Wolfgang Thüne durchgearbeitet , ein Werk allererster Güte!
Alles Gute, W. Zeugner