Jetzt, da die Passagiere des ‚Narrenschiffes‘ in der Antarktis sicher sind, müssen harte Fragen gestellt werden

Anthony Watts
Da die Reporter des Guardian im Bild rechts vermutlich nichts anderes tun werden als sich über die Betten und fehlende Milchshakes zu beklagen (dieses Video ist inzwischen „verschwunden” ), während sie Funken sprühende Reportagen über das „Abenteuer“ und über alles schreiben, wird es Anderen überlassen bleiben, die harten Fragen zu stellen. Während sie inzwischen auf dem Weg zur Casey Station sind, fängt Andrew Bolt mit diesen Fragen an. Ich selbst habe aber auch ein paar.


Update 11:20 Uhr:

Weitere interessante Hinweise auf den Verlauf dieser Expedition zum "Nachweis der Erwärmung" in der Antarktis finden Sie hier (in Englisch). Mit Dank an Pierre Gosselin

Bolt:

1. Wer hat diese Expedition finanziert?

2. Wie kommt es, dass zu den Teilnehmern der Expedition auch Turneys Ehefrau [Chris Turney war Leiter der Expedition] und zwei kleine Kinder gehören?

3. Wie ernst war dieses wissenschaftliche Unternehmen?

4. War die Wahl des Schiffes klug, wenn es doch kein Eisbrecher war?

5. Wie kommt es, dass dieses Schiff in der heutigen Zeit mit Satellitenbeobachtungen, sehr genauen Wettervorhersagen und Radar im Eis stecken geblieben ist?

6. Wie viel hat die Rettung gekostet?

7. Wer zahlt für diese Rettung?

8. Warum waren ABC und Fairfax-Medien so erpicht darauf, zuerst zu verkünden, dass diese Expedition Ausmaß und Auswirkungen der globalen Erwärmung erforschen soll, während diese Tatsache in ihren Berichten keine Erwähnung mehr findet, seit das Schiff im Eis stecken geblieben ist?

9. Warum hat man in allen diesen Berichten – und der Expeditionsleiter selbst – es abgelehnt zu erwähnen, dass das Meereis um die Antarktis während der letzten drei Jahrzehnte stetig zugenommen hat – und dass die Eisbedeckung derzeit viel größer ist als zu Zeiten von Douglas Mawson vor einem Jahrhundert?

Ich selbst habe folgende Fragen:

1. Wer zahlt für die Rückreise nach Australien, wenn sie Casey Station verlassen?

2. Wie groß ist der Schaden durch dieses Fiasko für wirklich wissenschaftliche Expeditionen in der Antarktis, nicht nur vom Standpunkt falscher Logistik, sondern auch vom PR-Standpunkt?

3. Warum hat das gestrandete Schiff nach Wettervorhersagen und Daten gerufen, wenn es die Ausrüstung hierfür doch eigentlich an Bord haben sollte?

4. Wer wird verantwortlich gemacht, wenn dieses Schiff gar nicht mehr freikommt oder der Schiffsrumpf durch den Eisdruck eingedrückt wird und das Schiff sinkt?

5. Vor welchen Pflichten und welchem Schicksal steht die zurück gelassene Schiffsbesatzung?

6. Wer finanzierte die ARGO ATVs, nachdem Turneys Indiegogo crowdsourcing campaign [?] so kläglich gescheitert ist? Bekommen diese Leute eine Entschädigung?

7. Warum sollte Turney dieses Schiff chartern, wenn es für  Fahrten im Eis überhaupt nicht ausgelegt ist?

Akademik Shokalskiy: UL
Xue Long: B1
Aurora Australis: A1

UL = Widerstandsfähigkeit des Schiffes gegen Eis (erlaubt unabhängige Navigation in der Arktis im Sommer und Herbst bei geringer Vereisung sowie in überfrierenden nicht arktischen Gewässern das ganze Jahr über). Mehr zu den Ratings hier: http://www.globalsecurity.org/military/world/icebreakers-class.htm

8. Ist Turney in die Irre geführt worden hinsichtlich der Intensität der Vereisung, weil er selbst geglaubt hat, dass das antarktische Meereis schmilzt?

9. Hat die Rundfahrt zu Mawson’s Huts am 19. Und noch einmal am 23. Dezember (offenbar zum Mertz-Gletscher, obwohl ihr Blog und „tracker“ [track = Spur, Kurs] zu diesem Punkt unklar bleibt) zu Verzögerungen geführt, so dass das Schiff in sich rasch ändernden, das Meereis um sie herum schließenden Wetterbedingungen gefangen war?

10. Offenbar hat die Schiffsbesatzung der Akademik Shokalskiy fast kein Englisch gesprochen. Hat diese Sprachbarriere zur Situation beigetragen? Wurde Turney gewarnt, dass sich Wetter und Wind ändern würden, während die zweite Besichtigung von Mawsons Huts im Gange war, und falls ja, hat er diese Warnungen verstanden und beachtet?

11. Warum hat das Schiff eine Mischung aus Touristen und Medienvertretern an Bord gehabt, wenn es doch eine „wissenschaftliche Expedition“ durchführen sollte?

ABC-Spätnachrichten vom 5. November: Professor Chris Turney von der University of NSW hat 1,5 Millionen Dollar erhalten, um die größte australische Antarktis-Expedition mit einem Team von 85 Personen durchzuführen. Damit soll die Frage beantwortet werden, wie die Klimaänderung auf dem gefrorenen Kontinent schon jetzt die Wetterlagen in Australien verändert hat. http://www.abc.net.au/lateline/content/2013/s3898858.htm

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/01/02/now-that-the-ship-of-fools-is-safe-in-antarctica-tough-questions-need-to-be-asked/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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23 Kommentare

  1. Zusatz zu #20

    Steven Goddard bringt die Kälte in der USA von 1974 und jetzt in Verbindung mit dem TIME Magazin.

    Time Magazine geht in beide Richtungen im Bezug von Polarwirbel
    http://tinyurl.com/nerhwy2

    Version 1974:
    Wissenschaftler haben Hinweise auf andere globale Abkühlung gefunden. Zum einen gab es eine spürbare Expansion der großen Gürtel von trockenen, hoch gelegenen Polarwinde, den so genannten Wirbel circumpolar diesem fegt von Westen nach Osten um den oberen und unteren Rand der Welt.

    Version 2014:
    Die Kälte widerlegt nicht den Klimawandel, es kann gut sein, dass die globale Erwärmung sogar einen gelegentliche extreme Kälte in den USA bringt. Gerade jetzt ist viel von den USA in den Griff von einem Polarwirbel, was ziemlich genau das tut was der Name sagt: ein Wirbelwind von extrem kalter und extrem dichter Luft, die sich in der Nähe der Pole bildet.

    Zumindest die Version von 1974 macht sinn. Bryan Walsh’s 2014 Version macht eine Farce aus der Wissenschaft.

  2. @#19: Frank Grabitz

    Ich habe nicht behaupted das solche Temperaturen ungewöhnliches sind. Ganz im Gegenteil. Ich habe nur darauf hingewiesen. Trotzdem nicht etwas Alltägliches wie das Kanadische TV berichtet.

    Ende der 90er gab es z.B. gefierenden Regen in Toronto und einige Menschen lebten in einem Raum weil es zu kalt war. So beschrieben es meine Kollegen von Corel damals.

    Übrigens war in den 70er die Angst vor einer neuen Eiszeit. Damals war die Wetterlage im Prinzip so ähnlich, aber seitdem hat die Gemeinde der Klimawandler ein anderes Bild gezeichnet.

    Quasi 40 Jahre später gibt es eine weitere schlimme Kältewelle in Nordamerika und ist wie das Eis in der Antarktis ein Schlag gegen die Theorie der Klimawandler.

  3. #12 herr Uhlemann

    Meine damalige Freundin in Kanada, sie studierte in Winnipeg (oder war es Calgary?), schrieb 1974 unter anderem auch im Februar vom dortigen Winter. Die Temperaturen lagen zwischen 37 und gut 40° minus, aber nicht wie heutzutage immer gesagt wird gefühlt sondern abgelesen am Thermometer. Und das nicht nur an 3 Tagen. Alerdings war durch den blauen Himmel die Luftfeuchte sehr niedrig und man empfand, wie sie schrieb, die Temperatur nicht so kalt (so jetzt sind wir wieder beim Gefühl).
    ich will damit nur sagen, dass solche Temperaturen nichts ungewöhnliches sind.

  4. Die haben dort so lange gewartet, weil sie endlich das berühmte Foto vom letzten Eisbären auf der letzten Eisscholle machen wollten. Aber leider waren die Eisbären im Urlaub.

  5. #16: helmut kunz

    ..und mit dem einen ist´s nicht getan.

    (klimaretter(dot)info Text)
    „Die SPD habe „Mut bewiesen“, sagt Jürgen Trittin, „einige der besten Energieexperten des Landes“ in die Regierung zu schicken. „Ein sehr kluger Schachzug“, kommentiert er gegenüber klimaretter.“

    “ Rainer Baake, langjähriger geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Grünen-Mitglied und ehemaliger Staatssekretar unter Umweltminister Jürgen Trittin, wird unter Sigmar Gabriel Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Die beiden kennen sich: Vor acht Jahren begleitete Baake kurz vor seinem Abschied im Ministerium noch Gabriel auf die Klimakonferenz in Montreal. Baake muss dort Eindruck auf Gabriel gemacht haben.“

    „Auf der Basis des Vertrags [Koalitionsvertrag] könne durchaus eine ehrgeizige Energiewende gestaltet werden, sagte Flasbarth noch vor seiner Berufung als Staatssekretär. „Ob sie kommt, hängt davon ab, wie die zuständigen Politiker die Sache künftig konkret angehen.“

    Wenn das so ist, dürfte dem zumindest aus seiner Sicht nicht mehr allzu viel entgegenstehen. Denn einer der wichtigsten zuständigen Politiker „in der Sache“ ist künftig: er selbst.“

    Tja , so ist das mit den Sozialdemokraten.
    http://tinyurl.com/p5qeqb9

  6. #15
    Ich glaube nicht, dass sich die Enegiewende in Deutschland stoppen lässt.
    Die Regierung behauptet, dazu das Plebiszit des „Deutschen Volkes“ zu haben. Wie konsequent so etwas umgesetzt wird, hat schon einmal eine Regierung bewiesen.
    Vor allem, wenn eine Regierung zu nichts fähig ist, fällt ihr als Ersatz immer das Reglementieren zum Schutz des Bürgers ein. Und seitdem NGOs wie Greenpeace bei uns die „Wissenschaftshoheit“ auch über die Energieversorgung erlangt haben, gibt es zum Umsetzen der Verbote und Errichten der Ökoreligions-gerechten viel zu tun. Das wird mit Minister Gabriel, der einmal einen brennenden Einspeisetrafo (das passiert inzwischen, da die alten, guten Kühlmittel-Öle aus umweltschutzgründen verboten wurden) vor einem KKW als schlimmen Kernkraft-Störfall bezeichnet hat nicht besser werden. Seine Staatssekretär-Benennungen von Herrn Flashbart (der als UBA-Leiter Verantwortliche der Schwarzen AGW-Leugner-Liste) und anderen AGW-Aktivisten zeigt seine Ausrichtung.

  7. Zum Neuen Jahr etwas Gutes

    Die beste Botschaft des Neuen Jahres kam aus der Antarktis. Seit hundert Jahren ist die Eisdecke der Polkappe im Süden immer dicker und größer geworden, weil die Temperaturen dort sinken, obwohl der Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre steigt. Die Natur hat somit unwiderlegbar bewiesen, daß Kohlendioxid keinen Einfluß auf das Erdklima hat.

    Eigentlich wollten Klimaforscher das Gegenteil beweisen und zur Antarktis fahren, um wissen-schaftliche Untersuchungen über das Eis zu wiederholen, die vor hundert Jahren Douglas Mawson gemacht hatte. Damals hatte dessen primitives Schiff ohne Behinderung durch Eis die Antarktis erreicht. Das ist nach hundert Jahren nun nicht mehr möglich, denn das Eis ist immer dicker und gewaltiger geworden. Selbst modernste und mächtigste Eisbrecher kommen nicht zur Antarktis. Schon weit vor dem Ziel steckte im dicken Eis das „Narrenschiff der Klimaforscher“ fest. Die wurden in dramatischen Aktionen mit Hubschraubern gerettet.

    Da kamen die geplanten Messungen nicht mehr zustande. Angesichts der Tatsache, daß seit hundert Jahren das Eis in der Antarktis zunimmt, ist das eher entbehrlich und wäre für die Theorie vom Klimawandel sogar gefährlich. So genau braucht ja auch keiner zu wissen, um wieviel das Eis dicker wird, wenn das Kohlendioxid in der Atmosphäre zunimmt.

    Es bedurfte ohnehin keines weiteren Beweises, da schon das IPCC klammheimlich zur Kennt-nis genommen hatte, daß die Jahresmitteltemperaturen seit 15 Jahren nicht mehr steigen, ob-wohl der Ausstoß des angeblichen Treibhausgases Kohlendioxid ständig zunimmt. Die absur-de Idee vom Zusammenhang von Kohlendioxidausstoß und Klimaerwärmung war offensichtlich gescheitert. Immerhin wurden im Namen dieser Idee die Energiewende verkündet und wurden über 200 Mrd. € in Deutschland einkassiert, um „kohlendioxidfreie“ Energie zu fördern.

    Wenn nun noch die Strompreise fallen, weil Milliarden nicht mehr auf dem Opferstock der Klimareligion für aufgebracht werden müssen, wenn nichts mehr für Biokraftstoffe und Dämmmittel sondern wieder mehr für Lebensmittel und zur Bekämpfung des Hungers in der Welt ausgegeben wird, hat die frohe Botschaft zum Neuen Jahr auch etwas Gutes. Außer gewaltigen Spesen ist dann nichts gewesen. Da bleibt nur noch abzuwarten, ob die Energiewende auch offiziell gestoppt wird, die umweltschädlichen Windmühlen und Solarpaneele verschrottet und die Strompreise fallen werden. Oder, ob der Regierung eine neue Idee einfällt, trotzdem weiter abzukassieren.

  8. Es gab Vorträge in der Festsitz-Zeit. Mit der Botschaft : Ihr seht doch, wie weit es schon gekommen ist, NUR um unser Schiff herum ist Eis!

  9. Nach RettungsmissionKlimaskeptiker verspotten Antarktis-Forscher
    03.01.2014, 09:53 Uhr

    Die Passagiere des russischen Schiffs „Akademik Shokalskiy“ sind aus dem Antarktis-Eis evakuiert worden. Jetzt kämpfen Wissenschaftler darum, Klimaskeptikern die Gründe für die gescheiterte Mission zu erklären.

    http://tinyurl.com/mshs669

    🙂

  10. @#11: A. Reichart

    „Schiffe frieren ein weil es wärmer wird. “

    Laut National Geographic ist diese Aussage richtig. 😉
    http://tinyurl.com/p9w3m2n

    Dort kann man lesen:
    „Mit der globalen Erwärmung, warum braucht man Eisbrechern?“ Aber in der Arktis hat man mehr Ausdünnung und Abnahme der Eis-Packs, und das macht die Eisbedingungen unberechenbarer. Es ist nicht das alles einfacher wird. In gewisser Weise hat die globale Erwärmung die Notwendigkeit für Eisbrecher und Eis-fähigen Schiffe an beiden Standorten erhöht.

    Wegen dieser Erwärmung ist im Moment Kanada und Amerika von einer sehr starken Kälte betroffen.
    Beispiel: In Winnipeg war der wind chill (gefühlte Kälte) bei -42 C und ohne Wind -30 C.
    Es ist der achte Wintersturm (Herkules) in Amerika in diesem Winter und in den nächsten 4 Wochen soll es laut Weather.com noch kälter werden.

    Das alles ist NUR Wetter und wird die Klimawandler nicht dazu zu bringen ihre Theorie nocheinmal zu überdenken. Die warten bis ein Warmwetter Ereignis passiert und dann wie die Wölfe darauf stürzen.

  11. Nein kein Tourismus, reine Dumheit.

    Frieren im Hochsommer in der Antarktis ein; Toll.

    Andere frieren 2013, im Sommer in der Arktis ein. Nur weil sie meinen irgendwelche Pasagen nehmen zu können. Dumm gelaufen; Eisbrecher mussten sie befreien.
    War wohl auch nachweislich mehr Eis da, als erwartet.

    Naja, Schelmhuber, und Konsorten können das sicher erklären. Denn das können die genau berechnen, das sind „genau so ungefähr“ die Berechnungen die bisher auch gemacht haben.
    Schiffe frieren ein weil es wärmer wird.
    Aha.

    Soll ich lachen oder weinen, – beides treibt mir Wasser in die Augen?

  12. Ein Faktum ist, dass die globale Meereisbedeckung seit etwa 35 Jahren von Satelliten aus umfänglich beobachtet wird. Der Mittelwert der Meereisfläche der letzten 12 Monate entspricht dabei recht genau dem Mittelwert der gesamten 35 Jahre. Der Wert liegt bei mehr als 23 Millionen qkm, etwa das fünffache der Fläche der gesamten Europäischen Union. Vermutlich hält es sich nur deshalb so hartnäckig, um die Meereisauflösungspropheten zu ärgern. Gemeinheit!

  13. Vielleicht kommen einige Experiment-Teilnehmer zum nachdenken. Aber es wird wohl unter der Rubrik „Ausnahmen bestätigen die Regel „ abgelegt und als, immer wieder vorkommender Ausrutscher im Klimageschehen, verbucht werden. Der Erwärmungszug fährt weiter, egal was sich ihm in den Weg stellt, selbst wenn es eiskalte Fakten sind.

  14. #2: Norbert Fischer völlig richtig,
    „Abenteuertourismus“ und wenn Sie die links in dem Beitrag mit einbeziehen, gilt das auch für die ganze AGW-Ideologie,
    wer bekommt bitte so eben mal 1,5 Millionen für „Abenteuertourismus“ geschenkt?
    War halt eine harte Landung in der Realität.
    Es folgen ja ständig solche Landungen seit 1998,
    nur das Geld fließt immer noch für die AGW.
    Die kritischen Fragen sind immer noch zu leise!

    mfG

  15. Es hätte schlimmer kommen können. Es braucht nicht viel.

    Laut http://tinyurl.com/ko3mnea (Russisch mit Google übersetzt)
    Die Besatzung des Schiffes „Akademik Shokalsky“ im Eis der Antarktis stecken, abdichten Risse an der Außenverkleidung. Dies war in der Nacht des 26. Dezember, berichtet RIA Novosti
    Eine kleine Lücke auf der Steuerbordseite Beschichtung gebildet, wenn schwere Eis blockiert Schiff. Wie bereits in der Presse-Service der Hydrometeorologie berichtet, ist der Riss nicht eine Gefahr für die Personen an Bord. Andere Schäden, die aus „Akademische Shokalski“, wenn angesehen wurden identifiziert.

    In 2007 hat ein Eisberg das Kreuzfahrtschiff „Explorer“ „Route von Sir Ernest Shackleton“ zum sinken gebracht. Alle Passagiere wurden gerettet.
    http://tinyurl.com/ngtz94h
    (eine faustgroßes Loch im Schiffssteuerbord)

    Die „Akademik Shokalsky“ wartet auf besseres Wetter oder auf den mächtigen amerikanischen Eisbrecher Polar Star falls das Wetter nicht besser wird. Man kann nur hoffen.

    Man sollte nicht mit Feuer .. ich meine Eis .. spielen.

  16. Meine persönliche Meinung ist, dass es sich um Abenteuertourismus handelt, den man mit einem scheinwissenschaftlichen Beiwerk umgeben hat, um noch zusätzlich an Fördergelder zu kommen. Wissenschaftshistoriker können jetzt auf mich einhauen und betonen, dass das Abfahren der Route Dawsons vor 100 Jahren historisch aufschlussreich ist, ich bin halt „harte“ Naturwissenschaft gewohnt.

    Was mich am meisten ärgert: der australische Eisbrecher Aurora z.B. war ja nicht zufällig in der Nähe. Er sollte eine australische Forschungsstation versorgen. Diese Mission musste ausgesetzt werden, was die richtigen Wissenschaftler vor Ort in ihrer Arbeit beeinträchtigt. Mich ärgert so etwas.

  17. Wie schön hätte diese Öko-Party werden können, wenn denen bloß nicht diese blöde Havarie in die Quere gekommen wäre. Die Teilnehmer wären glücklich über ihre kostenlose Abenteuerreise gewesen, die Medien wären glücklich gewesen, sie hätten schön traurige Bilder mit schaurigen Kommentaren über die Zukunft der Antarktis über den Äther senden können, die Geldgeber wären glücklich über ihre sinnvolle Investition zur Rettung der Welt gewesen und bei so viel Glück hätte es sicher für mehrere Nachfolgereisen mit noch mehr glücklichen Menschen gereicht, vielleicht mit mehr oder größeren Schiffen und noch besserer Verpflegung an Bord. Und jetzt nichts als Zweifel, Hohn und Spott. Schade, schade ….

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