Globale Erwärmung auf Eis

Mancher wird sich erinnern, dass der ehemalige Vizepräsident und gegenwärtige Ober-Alarmist bzgl. der globalen Erwärmung im Jahre 2008 gesagt hat: „Einige Modelle zeigen, dass es eine Chance von 75% gibt, dass die gesamte nordpolare Eiskappe während einiger Sommermonate innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre verschwunden sein könnte“.

Wie die Karikatur von Mr. Gore [in der amerikanischen TV-Zeichentrickserie] “South Park” den Ernst der Lage erklärt hätte: „Ich bin ein ganz toller Hecht!“

Time Magazine war sofort bei Mr. Gore zur Stelle, hatte doch ein Cover aus dem Jahr 2006 ominös verkündet „SEIEN SIE BESORGT! SEIEN SIE SEHR BESORGT!“ (Ja, es war alles in Großbuchstaben geschrieben). Dazu gab es ein Photo eines einsamen Eisbären, der auf einer kleinen Eisscholle trieb.

Fünf Jahre nach Mr. Gores Aussage gibt es das nordpolare Eis immer noch, und tatsächlich geht es ihm bestens. In BBC News hieß es Anfang dieses Monats, dass das Eis verglichen mit dem Jahr 2012 um überwältigende 50% zugenommen hat. Also läuft nach wie vor alles gut und eisig für alle Werkstätten von Santa. Auch die Eisbärpopulation blüht auf.

Aber eine solche Wende der Dinge würde die Horde der Klimaänderungs-Fanatiker nicht zum Schweigen bringen, weil es ihnen niemals darum ging, was wirklich los war. Es ging immer nur um Alarmismus, und diesen Alarmismus gibt es schon eine ganze Weile. Im Jahre 1975 hat das Magazin Newsweek einen Artikel veröffentlicht mit der Schlagzeile „Die sich abkühlende Welt“, in dem vorgeschlagen worden war, die polaren Eiskappen [künstlich] abzuschmelzen.

Die Arroganz, so verwegen irgendetwas vorherzusagen, das auf diesem Planeten geschehen könnte – egal ob in 5 Jahren, in 20, 100 oder noch mehr Jahren – ist lächerlich.

Dem Alarmismus geht es weniger um die „Verhinderung“ des Klimawandels als vielmehr darum, Geldmassen einzustreichen, welches zahlreiche Gruppen dann dazu verwenden, ihre Agenda voranzutreiben: Die Ökonomien der Ersten Welt zurückzufahren und den Lebensstandard zu senken, und zwar indem man Energie immer teurer und immer weniger verfügbar macht.

Sicher gibt es Klimaänderung. Wir möchten es lieber „Wetter“ nennen. Weg mit der Hysterie! Bleiben Sie cool, Mr. Claus!

Link: http://www.reviewjournal.com/opinion/editorial-global-warming-ice

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Rechnung des begabten Herrn Gabriel – Harte Zahlen zur neuen Energiepolitik

Die Energiewende wird noch einmal beschleunigt [SPI1, SPI2]. Bis zum Jahr 2025 sollen 40-45 % Strom aus sogenannten „erneuerbaren“ Energien erzeugt werden, mit eindeutigem Schwerpunkt auf der Windenergie (Bild 1), insbesondere an den küstennahen Standorten in Norddeutschland. Die Kapazität der Offshore-Windenergie soll von derzeit wenigen 100 MW auf 6500 MW vervielfacht werden. Dies dürfte vor allem zu Lasten der konventionellen Kraftwerke gehen, denen man – soweit sie fossil befeuert werden – zusätzlich auch noch die CO2-Zertifikate verteuern will [CO2].

Bild 1. Bei ihren aktuellen Energiewende-Planungen setzt die neue Bundesregierung vor allem auf die Windenergie

Als Antwort auf den überbordenden Preisanstieg bei den EE-Energien will man lediglich die Förderung in einigen Bereichen nach unten anpassen oder sogar deckeln. Falls dies so umgesetzt wird, könnte sich der Anteil der Windenergie an der deutschen Stromerzeugung, der im Jahre 2012 noch bei 7,3 % lag, bis zum Jahr 2025 mehr als verdreifachen und auf über 22 % anwachsen. Für Solarenergie kann von einem Anwachsen von 4,6 auf bis zu 7 % ausgegangen werden, während das Wachstum bei Wasser, Biomasse und Müll gedrosselt werden dürfte. Für Deutschlands Energieversorgung bedeutet diese Entwicklung eine Katastrophe. Grund ist, dass im Netz im Prinzip kaum Strom gespeichert werden kann. Produktion und Verbrauch müssen deshalb stets im Gleichgewicht gehalten werden. Erzeuger wie Wind und Sonne, die nicht stabil einspeisen, stören dieses Gleichgewicht. Zur Stabilisierung müssen die Netzbetreiber dabei vor allem auf die konventionellen Kraftwerke zurückgreifen. Und genau die dürften zu den Leidtragenden der Koalitionsvereinbarungen gehören.

Sachverstand?

Kaum ein Urteil dürfte die derzeitige deutsche Energiepolitik treffender und zugleich vernichtender charakterisieren als das folgende Zitat aus dem kürzlichen Jahresgutachten 2013/ 2014 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit dem Titel „Gegen eine rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik“ [WIGU], wo es heißt: „Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde von der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP die beschleunigte Energiewende ausgerufen. Dieses Großprojekt wird derzeit ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept verfolgt.“

Künftige Stromerzeugung

Da die neue Koalition ihre Planzahlen zur Situation der Stromproduktion im Jahre 2025 zum Teil in Prozentzahlen vorgelegt hat, ist die erste und wichtigste Frage, wie hoch denn die absolute Stromproduktion zu diesem Zeitpunkt ausfallen dürfte. Zu dieser wichtigen Frage gehen die Meinungen natürlich weit auseinander. Anhänger der „erneuerbaren“ Energien glauben, dass man durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz noch erhebliche Einsparungen erzielen kann. Es ist tatsächlich nicht auszuschließen, dass es zu einem Rückgang bei Produktion und Verbrauch elektrischer Energie in Deutschland kommen wird. Allerdings würden diese Einsparungen voraussichtlich durch die Abwanderung wichtiger Industrien zustande kommen, was man keinesfalls wünschen sollte. Da die Krisenjahre seit 2008 den vorher recht gleichförmigen Anstieg der Stromproduktion unterbrochen haben, verharrt diese seit fünf Jahren auf etwa gleichem Niveau und lag im Jahre 2012 bei rund 629 Terawattstunden (TWh) [AGEB]. Mangels geeigneter Grundlagen für eine anderslautende Prognose nehmen wir für diese Betrachtungen einmal an, dass dieser Wert konstant gehalten werden kann.

Bild 2. Jede bessere Hundehütte zählt: Die Solarkapazität soll bis auf 52000 MW ausgebaut werden.

Ein durchaus wesentlicher zusätzlicher Faktor sind jedoch die aktuellen Planungen im Bereich der Elektromobilität, obwohl die gleichen Leute, welche dieses Thema ständig vorantreiben, sich kaum Gedanken darüber zu machen scheinen, wo denn der zusätzliche Strom herkommen soll. Nach den derzeit noch geltenden Planzahlen der alten Bundesregierung sollen 2025 rund 4,3 Mio. Elektro-PKW auf deutschen Straßen unterwegs sein [EAWI]. Für diese wären als Antriebsenergie jährlich rund 13 TWh an der Steckdose bereitzustellen. Inklusive der Leitungs- und Übertragungsverluste von rund 35 % wären demnach jährlich rund 20 TWh zusätzlich bereitzustellen. Als Gesamtbedarf der Stromerzeugung im Jahre 2025 kann demnach von etwa 650 TWh ausgegangen werden. Hiervon sollen 40-45 % aus erneuerbaren Quellen stammen. Für die weiteren Berechnungen wählen wir einen konservativen Ansatz und gehen von einem EE-Anteil von lediglich 40 % aus.

Anteile der einzelnen EE-Quellen

Als nächstes ist die voraussichtliche Aufteilung dieser 40 % bzw. 260 TWh auf die einzelnen EE-Quellen aufzuschlüsseln. Dies erfordert einige Berechnungen, weil sich die präsentierten Zahlen zum Teil auf Strommengen, zum Teil auf Erzeugungskapazitäten beziehen. Als feste Größen wurden der Ausbau der Solarkapazitäten auf 52000 MW sowie der Offshore-Kapazitäten auf 6500 MW vorgegeben.

Bild 3. Durchschnittliche Nutzungsgrade der in Deutschland installierten Fotovoltaikanlagen in den Jahren 2006 – 2012 (Daten: BMU [AEEE])

Die übrigen EE-Quellen – Wasser, Brot (pardon, gemeint ist natürlich Biomasse) sowie Müll – dürften auf dem aktuellen Niveau mehr oder weniger gedeckelt werden. Mit Blick auf diese Angaben müssen zunächst Kapazitäten in tatsächlich zu erwartende Strommengen umgerechnet werden. Hierfür werden die Nutzungsgrade benötigt. Bei Fotovoltaik lässt sich nach Zahlen des BMU [AEEE] für die letzten Jahre ein mittlerer Nutzungsgrad von 8,3 % (Bild 3) errechnen, bei Wind sind es 17,4 %, Bild 4.

Bild 4. Durchschnittliche Nutzungsgrade der in Deutschland installierten Windenergieanlagen in den Jahren 2006 – 2012 (Daten: BMU [AEEE])

Da für die Offshore-Anlagen in der Nordsee noch keine verlässlichen Langzeiterfahrungen vorliegen, macht es Sinn, hierfür Ergebnisse aus Großbritannien heranzuziehen, da dort in ähnlicher geographischer Lage schon seit Jahren große Windparks in Betrieb sind. Hier liegt der Nutzungsgrad bei 30 % [OFFS]. 

Demnach wären im Jahre 2025 folgende EE-Produktionsmengen zu erwarten:

Kosten des Zubaus

Per 3. Dez. 2013 waren in Deutschland 32460 MW Windkapazität sowie 34850 MW Solarkapazität installiert [EEX], ausserdem etwa 500-700 MW Offshore-Kapazität. Um die obigen Werte für die Jahres-Stromproduktion zu erreichen, wäre demnach folgender Zubau erforderlich:

 

In obiger Rechnung wird auch der Ersatzbedarf für diejenigen Kapazitäten berücksichtigt, die aufgrund des Erreichens der Altersgrenze ausgemustert werden müssen, d.h für alle Anlagen, die 2005 bereits in Betrieb waren. Bei Solaranlagen sind dies lediglich 2100 MW, bei Windenergieanlagen jedoch immerhin zusätzlich 18400 MW.

Als nächstes sind jetzt die entsprechenden Kosten pro installierter Kapazität zu ermitteln. Bei professionell errichteten Solaranlagen kann man aktuell von etwa 1,5 bis 1,8 Mio. € pro MWp ausgehen [SOKO, SOK2]. Bei landgestützten Windenergieanlagen liegen die Kosten bei etwa 1,45 Mio. €/ MW [WIKO]. Wesentlich teurer wird es dann im Offshore-Bereich. Nimmt man den Nordseewindpark Bard 1 als Maßstab, so liegen diese bei etwa 7,25 Mio. €/ MW [BARD]. Mit diesen Werten stellen sich die Kosten für die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie auf 40 % bis zum Jahre 2025 zunächst wie folgt dar:

Allein für die reinen Anlageninvestitionen kommen mit den EE-Plänen der neuen Regierung somit auf den deutschen Verbraucher zusätzliche Kosten von ca. 180,- Mrd. € zu.

plus einiger „Kleinigkeiten“

Mit der reinen Errichtung von EE-Anlagen ist es jedoch nicht getan, es kommen noch diverse kleinere und größere Positionen hinzu, damit der so erzeugte Strom auch tatsächlich beim Verbraucher ankommen kann. Insbesondere um die Netzanbindung der Offshore-Windenergie hat es ja bereits in den vergangenen Jahren erhebliches Gezerre gegeben. Insgesamt handelt es sich um folgende Positionen:

                                                                                                                                                Mrd. €

Netzausbau an Land (Transportebene, 4000 km) [NAKO]                                                        26,- bis 80,-

Anbindung Offshore (5800 MW) [TENN]                                                                                          6,-

Netzausbau Verteilnetze [NAKO]                                                                                        24,- bis 30,-

Smart Meter [SMSP]                                                                                                                   10,4

Zusätzliche Kosten Regelenergie (pro Jahr mehr als 1 Mrd. €)                                                              11,-

Summe (konservativ gerechnet)                                                                                                      77,4

Summa summarum dürften die Beschlüsse der jetzt besiegelten Koalition demnach bis zu 300 Mrd. € kosten. Diese Zahl stellt jedoch immer noch nicht die ganze Wahrheit dar, denn es handelt sich dabei vor allem um Investitionsaufwendungen. Hinzu kommen noch die Kosten für Betrieb und Instandhaltung, die aller Voraussicht nochmals in gleicher Größenordnung liegen dürften. Angesichts der Tatsache, dass die sogenannte „Energiewende“ den Verbraucher bereits bis jetzt mit schätzungsweise 500 Mrd. belastet hat, dürfte die Billion bereits im Jahre 2025 erreicht oder sogar überschritten werden.

Bild 5. Konventionelle Kraftwerke wie hier das Kohlekraftwerk Altbach Deizisau sollen die Kohlen der Energiewende aus dem Feuer holen und trotzdem verlieren (Foto: kohlekraftwerke.de)

Besonderes „Schmankerl“ sind in diesem Zusammenhang die Planungen rund um die zwangsweise Umrüstung der Zählertechnik in Haushalten auf die sogenannten „Smart Meter“. Einem kürzlichen Bericht bei „Spiegel Online“ zufolge [SMSP] soll zunächst jeder Haushalt acht Euro im Jahr bezahlen, auch wenn er noch mit einem alten Stromzähler ausgestattet ist. Für Neubauten und bei Modernisierungen hingegen wird der obligatorische Einbau eines Smart Meter bis zu 72 Euro im Jahr kosten. Dabei hat der Verbraucher von diesen Geräten keinerlei substanzielle Vorteile zu erwarten, statt dessen erhebliche Nachteile – von der Fernüberwachung seines Verbrauchsverhaltens bis zur ferngesteuerten Abschaltung des Stroms nach Gusto des Versorgungsunternehmens. Profitieren dürften davon lediglich die Zählerhersteller.

Was bekommt der Bürger eigentlich zurück?

Fragt man jetzt ketzerisch, welche Vorteile denn dem deutschen Verbraucher aus diesem fast beispiellosen Kapitaleinsatz erwachsen sollen, so sind diese….quasi nichtexistent. Denn das erklärte Ziel, den Einsatz fossiler Rohstoffe und damit den CO2-Ausstoss zu reduzieren, wird man trotz dieser gigantischen Ausgaben nicht einmal annähernd erreichen können. Dazu genügt ein Blick auf Bild 6, das die Aufteilung der Stromerzeugung am 11. Dezember 2013 dokumentiert. An diesem Tag erreichte die kumulierte Stromerzeugung aus 32460 MW Windkapazität sowie 34850 MW Solarkapazität über etliche Stunden nicht einmal 1000 MW. Der prozentuale Anteil von Sonne und Wind am der Netzlast lag für einen Großteil des Tages bei lediglich 1,5 bis 3,5 % und erreichte nur in der Mittagszeit kurzfristig 7,7 %. Um die Stromversorgung dennoch sicherzustellen, musste fast der gesamte Park an Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken zum Einsatz gebracht werden. Trotz enormer nomineller Kapazitäten an „erneuerbaren“ Energien können in Deutschland faktisch keine konventionellen Kraftwerke stillgelegt werden, weil ohne sie die Versorgung zusammenbrechen würde.

Bild 6. Am 11.Dezember 2013 lag die gemeinsame Leistung aus 67300 MW Wind- und Solarkapazität für einen Großteil des Tages unterhalb von 2000 MW. Nur konventionelle Technologien wie Kohle- und Kernkraftwerke retteten Deutschland vor dem Blackout (Daten: [EEX])

Auch für 2025 nur trübe Aussichten

Erinnern wir uns: Ziel der ganzen superteuren Aktion soll die Rettung des Klimas durch Reduzierung des Ausstoßes an CO2 sein. Diesem Ziel sollen wir mit der erheblichen Steigerung der Zahl an Wind- und Solaranlagen bis zum Jahre 2025 näherkommen. Doch wieviele konventionelle Kraftwerke wird man denn durch den forcierten Zubau von Wind- und Solaranlagen bis zum Jahr 2025 definitiv abschalten und vom Netz nehmen können? Um dieser Frage nachzugehen, wurde die Wetterlage bzw. die damit verknüpfte Stromerzeugung des 11. Dezember 2013 zugrunde gelegt und mit den für 2025 geplanten Kapazitäten neu berechnet, Bild 7. Im betreffenden Jahr lägen die Windkapazitäten bei insgesamt 93160 MW (86660 MW Onshore und 6500 MW Offshore) und die Solarkapazität bei 52000 MW, zusammen also 145160 MW. Das entspricht rund 180 % der maximalen Netzlast.

Doch trotz dieses enormen „Overkills“ an „EE“-Kapazität kämen Sonne und Wind bei einer vergleichbaren Wetterlage wie der des 11. Dezembers 2013 auch zusammen über einen Großteil des Tages auf nur 2700 bis 4200 MW bzw. 4 bis 9 % der Netzlast. Zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit wären konventionelle Kraftwerke also weiterhin faktisch unverzichtbar. Eine Stilllegung nennenswerter Kapazitäten wäre nach wie vor nicht möglich.

Mit Blick auf das vorgebliche Ziel der Energiewende, die Verringerung des CO2-Ausstosses, lässt der Blick auf Bild 7 zudem erkennen, dass diesbezüglich überhaupt kein Fortschritt zu erwarten sein dürfte. Grund ist die Stilllegung der Kernkraftwerke, die 2012 immerhin noch rund 16 % zur deutschen Stromerzeugung beigetragen hatten. Dieser Anteil muss durch Kohlekraftwerke aufgefangen werden, die entsprechend zusätzliches CO2 ausstoßen. Hinzu kommt, dass aufgrund der Unzuverlässigkeit der Stromerzeugung aus Sonne und Wind ein entsprechend höherer Anteil konventioneller Kraftwerke als Bereitschaftsreserve „unter Dampf“ gehalten werden muss, um jederzeit einzuspringen. Dieser sogenannte „hot standby“ erfordert jedoch die ständige Zufuhr erheblicher Mengen Brennstoff, so dass sich die CO2-Bilanz der betreffenden Kraftwerke merklich verschlechtert. Per Saldo ist deshalb damit zu rechnen, dass wir 2025 für die Stromerzeugung sogar mehr CO2 in die Luft pusten werden als heute.

Bild 7. Hypothetischer Strommix im Dezember 2025 analog der Wetterlage, wie sie am 11.12. 2013 herrschte

Fred F. Mueller

Quellen

[AGEB] http://www.ag-energiebilanzen.de/

[AEEE] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien – Statistik, BMU – EI 1, Stand Juni 2013

[BARD] http://www.nwzonline.de/wirtschaft/neuer-wirbel-um-windpark-von-bard_a_1,0,542153364.html

[CO2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/emissionshandel-eu-staaten-wollen-co2-ausstoss-teurer-machen-a-932575.html

[EAWI] http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto

[EEX] http://www.transparency.eex.com/en/

[NAKO] http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,758208,00.html

[OFFS] http://www.bwea.com/ukwed/ abgerufen am 31.10.2012

[SOKO] http://www.solarrechner.de/

[SOK2] http://www.interplan-solar.eu/de/Investment/turnkey.html

[SMSP] http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/smart-meter-regierung-plant-zwangsumlage-fuer-stromkunden-a-936560.html

[TENN] http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,851292,00.html

[WIGU] Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Gegen eine rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik Jahresgutachten 2013/14

[WIKO] Verkaufsprospekt zum Erwerb von Kommanditanteilen an der Bürgerwindpark Albersdorf GmbH & Co. KG




Neuer Plan in UK zur Abmilderung der Energiekrise: Geld für Menschen bezahlen, die „bereit sind, nichts zu tun“

Unternehmen könnten dafür bezahlt werden, an Wochentagen im Winter zwischen 16 und 20 Uhr zu schließen. Entsprechende Pläne wurden von Ofgem abgesegnet.

Emily Gosden

[Ofgem = Office of Gas and Electricity Markets – Britische Deregulierungsbehörde für den Energiemarkt]

Vom Regulator Ofgem genehmigten Plänen zufolge könnten Geschäftszweige dafür bezahlt werden, ihre Stromversorgung an Wochentagen im Winter zwischen 16 und 20 Uhr abzuschalten, und zwar schon im nächsten Winter, um Blackouts zu vermeiden.

Eingemottete alte Gaskraftwerke werden ebenfalls dafür bezahlt, als Stand-By reaktiviert zu werden, so dass sie hochgefahren werden können, damit bei hoher Nachfrage die Lichter nicht ausgehen.

Die Pläne – die jeden Haushalt etwa 1 Pfund kosten könnten – wurden im Sommer ausgebrütet nach Warnungen, dass das Risiko von Blackouts dramatisch zugenommen hat. Grund: Alte Kraftwerke werden abgeschaltet, ohne dass neue Ersatzkraftwerke gebaut werden.

Bild rechts: die Bandbreite der Stromversorgungs-Kapazität über der Nachfrage könnte sich bis 2015 und 2016 auf 2% bzw. 5% verringern. Quelle

Das Vereinigte Königreich führt auf dem Weg, den nationalen Wohlstand der Ersten Welt dem der Dritten Welt anzupassen. Selten hat ein modernes Land so viel getan, um seinen Lebensstandard derartig zu reduzieren. Die Antwort auf die Frage, wie die Lichter in UK angeschaltet bleiben sollen, lautet, einige dieser Lichter auszuschalten.

Normalerweise gibt es eine andere Option, bei der die Energiekrise gelöst wird, indem man eine Art Leuchtkörper durch eine andere Art ersetzt. Aber dies liegt „jenseits elektrischer Effizienz“. Niemand macht sich mehr zu irgendeiner Zeit darüber lustig, dass das Ausschalten des DVD-Players an der Wand die Heizung am Laufen halten wird. Wir sind auf einem viel tiefer liegenden Niveau der Effizienz angekommen – der Jagd nach effizienteren Blackouts.

Wenn die Leute einmal gedacht haben, dass die Versicherung gegen Stromausfälle die Konstruktion größerer Generatoren ist, kommt diese Versicherung jetzt durch die Schaffung eines Teams, das bereit ist, den Tag abzuschaffen.

Macht diese Deindustrialisierung oder diese postmoderne Ausgeburt von Akademikern Schule?

Ofgem sagte, dass der Spielraum – der Puffer zwischen Spitzennachfrage und verfügbarer Strommenge – bis auf 2% im Winter 2015/16 fallen könnte, falls die Nachfrage hoch ist.

Diesen Plänen zufolge könnte ein großer kommerzieller Supermarkt, der zwei Megawatt Strom verbraucht, eine Vorauszahlung in Höhe von 20000 Pfund erhalten, nur für die Garantie, dass er im Notfall schließen würde – selbst dann, wenn der Supermarkt niemals tatsächlich aufgefordert werden würde, dies auch zu tun.

Aber es ist eine Free-Market Solution™, was bedeutet, dass es eine gute Lösung sein muss, stimmt’s? Sie sind dabei, die billigste Rate dafür zu finden, nicht-produktiv zu sein.

Das nationale Netz würde im nächsten Frühjahr eine umgekehrte Auktion durchführen, auf der Unternehmen den niedrigsten Preis für eine Abschaltung im Notfall anbieten.

Die ganze Geschichte im Telegraph steht hier

Das ist kein Kommunismus, aber auch kein Kapitalismus. Es ist etwas ganz Neues, vielleicht eine Art Kapiommunismus? Der „andere andere Plan“ vielleicht? Wo Kapitalisten darum im Wettbewerb stehen, Nichts zu erzeugen, die Grünen „omm“ sagen und niemand ein besseres Kraftwerk baut?

Hierzu gibt es einen Kommentar eines Lesers im Telegraph:

„Ofgem sagte, dass der Spielraum – der Puffer zwischen Spitzennachfrage und verfügbarer Strommenge – bis auf 2% im Winter 2015/16 fallen könnte, falls die Nachfrage hoch ist.“

Ich habe gestern Abend unsere lokalen Nachrichten gesehen und erfahren, dass das Eggborough-Kraftwerk, mit Kohle betrieben, Ende 2015 schließen wird.

In Eggborough wird 4% (rechnen Sie selbst) der Gesamt-Stromversorgung in UK erzeugt, aber es muss schließen, damit wir die grünen Ziele der EU erreichen.

Schwachköpfe in Wasteminster [unübersetzbares Wortspiel mit „waste“ = Verschwendung und „Westminster“. A. d. Übers.], die den Schwachköpfen in Brüssel folgen – dieser Skandal ist der Ruin von UK und seinen Bürgern – und ein Grund mehr, UKIP zu wählen…

[UKIP = United Kingdom Independence Party – eine britische rechtskonservative Partei. A. d. Übers.]

Link: http://joannenova.com.au/2013/12/new-british-plan-to-pay-people-to-be-ready-to-do-nothing-to-cope-with-energy-crisis/

Übersetzt von Chris Frey




EU fördert grüne Lobbyisten mit 90 Millionen Pfund

Bild rechts: Energy Savings Man

Der Tax Payers Alliance zufolge, die diese Ausgaben überprüft hatte, hat der Fonds insgesamt während der letzten 15 Jahre über 90 Millionen Pfund an grüne Gruppen übergeben. Über ein Fünftel dieser Förderung – 7,5 Millionen Pfund aus der letzten Runde – ging dahin, grüne Gruppen „zu stärken“, und zwar „im Rahmen des Dialogprozesses zur Umweltpolitik und deren Umsetzung“.

Eine in Brüssel ansässige Kampagnen-Gruppe, das European Environmental Bureau EEB, erhielt der Tax Payers Alliance zufolge 10,5 Millionen Pfund seit 1997. Das Ziel der Gruppe ist es nach eigenen Angaben, die „EU-Politik zu beeinflussen“ und sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch vollständig in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.

Das europäische Politikbüro des World Wildlife Fund for Nature, ebenfalls in Brüssel ansässig, hat 7,4 Millionen Pfund erhalten. Friends of the Earth Europe FoEE, auch in Brüssel, ist der Empfänger der dritthöchsten Summe mit 6,4 Millionen Pfund.

Insgesamt haben 25 Gruppen jeweils über 1 Million Euro von Life+ erhalten. Die EU-Förderung hat FoEE geholfen, ein Video zu erstellen, in dem ein grüner Superheld namens Energy Savings Man [siehe Bild oben rechts] die britischen und deutschen Regierungen bearbeitet hat, eine Direktive zum Energiesparen der EC zu stützen, die seitdem in Kraft gesetzt ist.

In der jüngsten Runde von Zuwendungen des Jahres 2013 zahlte Life+ 7,5 Millionen Pfund an 32 Gruppen einschließlich:

• 290.000 an CEE Bankwatch Network, eine in Tschechien ansässige Organisation, die Kampagnen gegen „die Aktivitäten internationaler Finanzorganisationen in Mittel- und Osteuropa“ steuert, die „negative umweltliche und soziale Auswirkungen haben“;

• 80.000 Pfund an Counter Balance, ebenfalls in Prag ansässig, die Lobbyarbeit bei Banken betreibt, um sicherzustellen, dass diese „sich Zielen nachhaltiger Entwicklung verschreiben, eine Politik zur Abschwächung der Klimaänderung stützen und den Schutz der Biodiversität auf eine Linie mit den EU-Zielen bringen“;

• 260.000 Pfund gingen an die Gruppe Health Care Without Harm Europe, die sich für „die Bekanntmachung umweltlicher Auswirkungen auf dem Gesundheitssektor in Europa“ einsetzt, um das „Gesundheitssystem ökologisch nachhaltiger auszurichten“;

• 44000 Pfund gingen an den in Rom ansässigen Kyoto Club, unter deren Hauptaktivitäten sich auch „Lobbyarbeit für eine EU-Politik zur Abschwächung des Klimawandels“ befindet, und zwar „durch politische Empfehlungen und Berichte, Informationen und Kampagnen, Teilnahme an EU-Veranstaltungen und Treffen mit Interessengruppen. Außerdem durch Kontakte zu relevanten Parlamentsmitgliedern sowie Funktionären in Beratergremien und Kommissionen“.

• 350.000 Pfund erhielt die in Italien ansässige Slow Food, eine Gruppe, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, „die Auswirkungen der Erzeugung von Nahrungsmitteln und deren Verbrauch auf die Umwelt zu reduzieren“. Erreichen möchte sie dies durch „Teilnahme an der Debatte innerhalb der EU und weltweit über Nahrungsmittel, und zwar in Beratungskomitees der EU, Expertengruppen und anderen hohen Gruppen“.

Greenpeace, die vielleicht bekannteste Umweltgruppe der Welt, hat es abgelehnt, irgendwelche Gelder von der EU anzunehmen. Einem Sprecher zufolge fürchtete man Kompromisse. „wir wollen hinsichtlich dessen, was wir sagen und tun, vollständig unabhängig sein. Das Akzeptieren von Geldern von Regierungen würde es für uns schwierig machen, unsere Ansichten zu verbreiten, ohne unser Nest zu beschmutzen“.

[Warum aber dann die Millionen-Zuwendungen u. A. von BP? A. d. Übers.]

Der ganze  Artikel (paywalled)

Link: http://www.thegwpf.org/eu-funding-90m-green-lobbying-con/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Kohle muss in einen Krieg um alles oder nichts gegen Öko-Tyrannen ziehen

Aber dann findet die Polizei einen Augenzeugen, der Sie viele Kilometer vom Tatort entfernt gesehen hat, als das Verbrechen geschah. Ihr Rechtsanwalt findet sogar heraus, dass die Leiche des Opfers noch gar nicht gefunden ist – und inzwischen steht sogar die Frage im Raum, ob dieses Kind überhaupt jemals existiert hat. Mit einem Gefühl der Erleichterung treten Sie wieder vor das Gericht, voller Vertrauen, dass diese neuen Informationen dazu führen werden, dass Ihr Fall zu den Akten gelegt wird.

Aber zu Ihrem maßlosen Erstaunen bringt Ihr Rechtsanwalt die Beweise für Ihre Unschuld gar nicht vor. Stattdessen plädiert er auf mildernde Umstände, was dem Gericht die moralische Autorität verleiht, Sie für ein Verbrechen zu bestrafen, das Sie nie begangen haben und das vielleicht sogar niemals stattgefunden hat.

Dieses krankhafte Szenarium ist eine Analogie dessen, was derzeit einem von Amerikas wichtigsten Industriezweigen und der Quelle von 40% des amerikanischen Stromes widerfährt: Kohle. Angeklagt der Ursache für eine gefährliche Klimaänderung infolge deren Kohlendioxid-Emissionen ist Kohlestrom im Fadenkreuz eines Präsidenten, der ängstlich darum bemüht ist, die globale Erwärmung und extremes Wetter zu stoppen.

Dass die globale Erwärmung schon vor 17 Jahren zum Stillstand gekommen ist und Extremwetter nicht zugenommen hat trotz einer Zunahme des CO2-Gehaltes um 8%? Darauf hat Präsident Obama und auch seine Umweltagentur EPA niemals hingewiesen.

Dass sich sogar das IPCC inzwischen von vielen seiner wichtigsten Behauptungen eines vom Menschen verursachten Armageddon distanziert? Ebenfalls ignoriert.

Kohlestrom muss durch „saubere Energie” ersetzt werden, um das Klima zu retten, sagen sie immer noch. Diese Prämisse missachtet vollständig, was in Europa passiert ist, als man diese Prämisse umzusetzen versucht hat [und noch versucht. A. d. Übers.]: Ökonomien brachen zusammen und Menschen erfroren, in die Armut getrieben durch unbezahlbare Stromrechnungen.

Nun könnten Sie glauben, dass die Kohleindustrie eine umfassende Medienkampagne starten würde [an all-out media blitz], wobei sie auf ihre Entlastung infolge des gegenwärtigen Temperatur-Plateaus und den Rückzug des IPCC von seiner jüngsten Wissenschaft verweist. Sie könnte auch die tausende begutachtete wissenschaftliche Studien ins Spiel bringen, die beim  Nongovernmental International Panel on Climate Change NIPCC erwähnt werden und die klar zeigen, dass die die EPA stützende Wissenschaft rapide zerfällt.

Eine vernunftbegabte Person würde erwarten, dass die Kohle ihre Unschuld am Klimaverbrechen proklamiert, dessen man sie anklagt, und zwar mit Verweis auf die überwältigenden Beweise, dass die Befürchtungen hinsichtlich einer globalen Erwärmung drastisch übertrieben sind.

Aber nein, mit nur wenigen Ausnahmen bekannten sich die Kohleführer schuldig, „das Klima ändernde Emissionen“ auszustoßen, wie es der republikanische Senator Mitch McConnell auf einer massiven Kohle-Rallye im Oktober in Washington ausgedrückt hat. Anstatt die Wissenschaft der Übertreibung von Klimaängsten zu überführen und aus Angst vor der Anti-Kohle-Bewegung unterwirft sich die Kohleindustrie jetzt der Gnade des Gerichtes der öffentlichen Meinung und beklagt, dass hunderttausende Arbeiter in der Kohlebranche ihren Arbeitsplatz verlieren werden und dass die Preise in den Himmel schießen, wenn die billigste Energiequelle Amerikas abgeschaltet wird.

Die beruhigte Reaktion der Klimaaktivisten hierauf sagt uns, dass diese Prämisse keine Chance hat zu funktionieren.

Gruppen wie der Natural Resources Defense Council [etwa: Rat zur Verteidigung natürlicher Ressourcen] erkennen ganz klar, dass die auf politischen Kohlerallyes präsentierten Argumente, die „Rettung des Planeten“ in die Tonne zu treten, in den Augen der Medien keine Chance haben, geschweige denn in den Augen der Öffentlichkeit und von Politikern außerhalb der von Kohle abhängigen Bereiche des Landes.

Tatsächlich hat die Obama-Administration bereits akzeptiert, dass die Beschäftigung im Kohlesektor ruiniert werden wird und dass die Energiepreise stark steigen werden, vor allem in [US-]Staaten, die sich jetzt niedriger Energiepreise erfreuen infolge extensiven Gebrauchs von Kohle. Sich gerierend als Anwälte von Mutter Erde, werden Sorgen hinausposaunt hinsichtlich des Wohlergehens der Menschen in Regionen des Landes, die schon immer gegen den Präsidenten opponiert haben.

Der einzige Weg zur Rettung der Kohle ist, die Meinungsführer und damit die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Entschuldigung der Regierung zur Abschaffung der Kohle irreführend ist. Es gibt keine Klimakrise. Die Klimaängste stützende Wissenschaft ist unzuverlässig.

Viele Industriekapitäne und politische Führer, die die Kohle unterstützen, verstehen das sehr gut. Warum also gehen sie damit nicht an die Öffentlichkeit?

Offensichtlich bleiben sie ruhig, weil sie den Kohlesektor in den USA lieber sterben sehen würden, als ernste Konflikte mit Aktivisten und ihrer Regierung und der mit ihr verbündeten Medien zu riskieren. Viele führende Kohlevertreter sind wohlhabend genug, dass sie durch das Ende der Kohle persönlich keine ernsten Einbußen zu erwarten hätten. Sie können sich einfach zurückziehen oder sich im Stillen in andere Bereiche der Wirtschaft einbringen, wenn Kohleminen schließen und die Kumpel in Arbeitslosigkeit und Armut getrieben werden.

Überzeugte Arbeiter im Kohlesektor müssen fordern, dass ihre Führer diesen Sektor mit voller Kraft verteidigen oder die Verantwortlichkeiten jenen zu übertragen, die das tun wollen.

Sie müssen ihre Sprecher daran erinnern, dass das stärkste Abwehrfeuer zu verzeichnen ist, wenn man sich über dem Ziel befindet. Falls die Klimaaktivisten nicht Gegendemonstrationen zu Rallyes und anderen Versammlungen zur Unterstützung der Kohle anzetteln, dann versagen die Sprecher des Kohlesektors bei ihrer Arbeit.

Ein Zitat aus der Rede von Patrick Henry, gehalten im Jahre 1775 in der St. Johns Church in Richmond bringt die Unvermeidlichkeit eines intensiven Konfliktes mit den Klimaaktivisten, wenn die Kohle überleben soll, auf den Punkt:

Herren mögen nach Frieden, Frieden schreien, aber es gibt keinen Frieden… Der Krieg ist unvermeidlich, und man lasse ihn kommen! Ich wiederhole, Sir, lassen Sie ihn kommen!

Eine Biographie beider Autoren findet sich hier.

Link: http://pjmedia.com/blog/coal-must-embrace-all-out-battle-with-eco-bullies/?singlepage=true

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Warum die Menschen nicht viel mit Klimaänderung zu tun haben

Diese Wissenschaftler und andere, die jetzt vor einer globalen Abkühlung warnen, haben grundlegend eines gemeinsam – anders als die vor der globalen Erwärmung warnenden Wissenschaftler, die menschliche CO2-Emissionen für Klimaänderungen verantwortlich machen, schauen sie auf die Meteorologie, Sonnenphysik und andere Disziplinen, die die Sonne, kosmische Strahlen und den Orbit der Erde als dominante Faktoren unseres Klimas ansehen.

„Die Sonne, nicht der Mensch, erwärmt die Erde” hat Lüdecke in einem früheren Artikel* geschrieben. Knapp und präzise wird dort die weiter um sich greifende Ansicht auf den Punkt gebracht, dass die Rolle des Menschen keine Konsequenzen für das Weltklima hat. Die sich immer mehr ansammelnden Beweise von Wissenschaftlern, die sich eher auf natürliche als auch anthropogene Erklärungen für Klimaänderungen stützen, hat selbst die BBC, einen passionierten Befürworter der Theorie zur globalen Erwärmung, dazu gebracht, die Sonne mit ins Boot zu holen.

[*Ein englischer Link. Das gibt es sicher auch auf Deutsch, habe ich aber auf die Schnelle nicht gefunden. A. d. Übers.]

„Echte Gefahr einer ‚Kleinen Eiszeit’ nach Art des Maunder-Minimums”, hieß es im Oktober in einer BBC-Schlagzeile. Bezogen hatte man sich auf den Standpunkt von Mike Lockwood, Professor für Space Environment Physics im Fachbereich Meteorologie an der Reading University. Er sagte, dass „die Sonnenaktivität derzeit schneller abnimmt als zu jeder anderen Zeit während der letzten 10000 Jahre“.

Während der letzten Jahre war es Standard, dass Vorhersagen einer globalen Abkühlung und natürliche Erklärungen für Klimaänderungen kontrovers, wenn nicht abartig waren. Schaut man aber auf den weiter gefassten Standard des letzten Jahrhunderts der Wissenschaft – und während der Jahrhunderte zuvor – war es abartig, massive Klimaänderungen der Zunahme des Kohlendioxids zuzuordnen, einem Spurengas, dass lediglich einen so winzigen Anteil unserer Atmosphäre ausmacht, dass man es in Parts per Million messen muss. Die etablierte Wissenschaft hat immer natürliche Antriebe für Klimaänderungen ursächlich betrachtet.

Die Kehrtwende der etablierten Wissenschaft resultierte nicht aus einer Änderung der Wissenschaft, sondern aus einer Änderung im Establishment, und zwar in Gestalt der UN-Bürokratie. Als die UN im Jahre 1988 das IPCC ins Leben gerufen haben, wurde dieses beauftragt, ausschließlich auf den Menschen zurückzuführende Gründe zu untersuchen. Dieser Auftrag sorgte dafür, dass das IPCC es ablehnte, den Einfluss der Sonne auf das Erdklima auch nur als der Diskussion würdig zu betrachten. Wissenschaftsdelegationen aus der ganzen Welt mussten dies auf einem IPCC-Treffen im Jahre 1992 erfahren. Zur Überraschung der dänischen Delegation hatte man es Eigil Friis-Christensen, Leiter des Bereiches Geophysik am Danish Meteorological Institute untersagt, Ergebnisse aus einem begutachteten Artikel im Science Magazin zu präsentieren, an dem er als Ko-Autor mitgewirkt hatte und in dem überzeugend eine starke Korrelation zwischen Sonnenflecken und der globalen Temperatur gefunden worden war.

Ausschließlich Beweise einer dem Menschen geschuldeten Klimaänderung würden vom IPCC herangezogen, wurde ihm und anderen danach gesagt. Und für alle Absichten und Ziele, musste er bald erfahren, würden nur Forschungen in Richtung anthropogener Gründe gefördert, veröffentlicht und mit Glaubwürdigkeit versehen. Friis-Christensen und andere, die die Rolle der Sonne erforschten, mussten erleben, dass ihre Arbeit lächerlich gemacht, marginalisiert und von jeder Förderung ausgenommen wurde. Bis zu einem bemerkenswerten Grad war das IPCC erfolgreich bei der Kontrolle, welche Arbeiten zur Veröffentlichung akzeptiert wurden, welche Karrieren man fördern und welche man unterdrücken würde.

Was das IPCC nicht kontrollieren konnte [und kann], war [und ist] das Klima. Obwohl die CO2-Emissionen ihren unaufhörlichen Anstieg fortgesetzt haben, sind die Temperaturen dem nicht auf dem Fuße gefolgt, wie es die Modelle der globalen Erwärmung vorhergesagt haben. Stattdessen erreichten die Temperaturen in den neunziger Jahren ein Maximum und haben seitdem auf diesem Niveau verharrt. Selbst Befürworter der Hypothese von der globalen Erwärmung – einschließlich Al Gores Guru James Hansen – räumen inzwischen ein, dass der globale Temperaturanstieg aufgehört hat.

Die Wissenschaftler der globalen Erwärmung – deren Modelle versagt haben und die jetzt eher nach dem Prinzip Hoffnung als nach der Wissenschaft gehen – sagen jetzt, dass die Temperaturen ihren Anstieg bald wieder aufnehmen werden. Die Wissenschaftler der globalen Abkühlung nehmen das Gegenteil an – dass nämlich die Temperaturen der Erde ihren Höchstwert überschritten haben und dass es solche Maxima unzählige Male als Folge natürlicher Zyklen schon immer gegeben habe. Da dies also konsistent mit der Erdgeschichte ist und auch mit den Gesetzen der Physik, werden die Temperaturen der Erde jetzt fallen.

Link: http://www.huffingtonpost.ca/lawrence-solomon/global-cooling_b_4413833.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Falls anthropogene Treibhausgase für die Erwärmung der globalen Ozeane verantwortlich sind…

Oder, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, man hat uns gesagt, dass – während sich die Lufttemperaturen nicht mehr erwärmen – sich die Ozeane in der Tiefe weiterhin erwärmen… und doch findet diese Erwärmung nicht im größten Ozeanbecken statt, dem Pazifik. Der Nordatlantik zeigt sogar Beweise für eine Abkühlung.

Außerdem sagen Kevin Trenberth und seine Jünger, dass die jüngste Serie von La Niña-Ereignissen dafür sorgen, dass sich der Pazifik erst in Tiefen unter 700 Metern erwärmt und dass sich als Folge davon die globale Erwärmung fortsetzt. Siehe: Meehl et al (2013)Balmaseda et al. (2013)Trenberth and Fasullo (2013).

Warum aber haben sich dann die jährlichen vertikalen Mitteltemperaturen des Pazifiks (0 bis 2000 m) geweigert, überhaupt irgendeine Erwärmung während des letzten Jahrzehnts zu zeigen? Die Daten für den Pazifik (0 bis 700 m, 0 bis 2000 m und 700 bis 2000 m) in Abbildung 2 zeigen etwas ganz anderes als das, was Trenberth & Co. behauptet haben.

Die Daten des Pazifik zeigen, dass die Erwärmung in einer Tiefe zwischen 700 und 2000 Meter einfach die Abkühlung kompensiert hat, zu der es in den oberen 700 Metern gekommen war. (Anmerkung: Die Grundlage für Temperaturanomalien in Tiefen zwischen 700 und 2000 Metern werden in diesem Beitrag besprochen).

Kein Wunder, dass Trenberth auf eine Re-Analyse zurückgreifen musste (anstatt auf Daten) für seinen kürzlichen Jubelschrei ‚Hey, ich habe die fehlende Erwärmung gefunden‘.

Wenn die Daten nicht die auf Computermodellen basierenden Erwartungen der klimawissenschaftlichen Gemeinschaft erfüllen, passt diese Gemeinschaft die Daten einfach an die Modelle an. Wenn dann aber die angepassten Daten immer noch nicht die Erwartungen der klimawissenschaftlichen Gemeinschaft erfüllen, verwirft diese Gemeinschaft die Daten und benutzt stattdessen den Output eines anderen Computermodells, Re-Analyse genannt. Unter dem Strich: Anstatt zuzugeben, dass die Hypothese der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung in Bausch und Bogen gescheitert ist, pflegen sie die Fortsetzung eines Mythos‘.

Eine kurze Bemerkung zu den vertikalen mittleren Temperaturdaten:

Die vertikalen mittleren Temperaturdaten des NODC ist die Temperatur-Komponente ihrer Daten zum ozeanischen Wärmegehalt. Die andere Komponente ist der Salzgehalt.

Weiterführende Literatur:

Die Daten des ozeanischen Wärmegehaltes und dessen Komponenten sind im besten Falle fragwürdig, im schlimmsten Falle frei erfunden. Weitere Informationen hier:

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/12/19/if-manmade-greenhouse-gases-are-responsible-for-the-warming-of-the-global-oceans/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Nachhaltigkeit – Was ist das?

Ist schon der ursprüngliche Begriff unscharf, wird er auch noch maßlos überfrachtet:

Mit der Arbeit der Brundlandt-Kommission der UN und der darauf folgenden UN Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 wurde ein Begriffsverständnis von “Nachhaltigkeit” salonfähig, das verschiedene politische Interessen vereinen sollte; dabei sollten umweltpolitische Ziele den ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen gleichgestellt werden. Der Begriff Nachhaltigkeit wird hier als Zielbündel verwendet: dauerhaft stabile Gesellschaften seien zu erreichen, indem ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gleichrangig angestrebt würden. Dieses Begriffsverständnis von Nachhaltigkeit enthält den Anspruch, dass diese Ziele für alle Länder der Welt (globale Gerechtigkeit) und für künftige Generationen (Generationengerechtigkeit) gelten. Dieser Ansatz wurde von der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages weiter ausgearbeitet, bei ihr setzt sich der Begriff der Nachhaltigkeit aus drei Komponenten zusammen, einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit, die auch als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit bezeichnet werden. Wiki

Das ist nichts weniger als Utopia, die perfekte Welt, in der alle für alle Zeit glücklich sind. Ein Traum, aber keine Vision, denn es ist schlicht unmöglich, auch nur annähernd solche paradiesischen Zustände zu verwirklichen und es besteht im Gegenteil die Gefahr, dass die Propagierung solcher unerfüllbarer Hoffnungen zu Enttäuschung, Unzufriedenheit, Unruhe und Unfreiheit führt – Historische Beispiele dafür gibt es genug!
Beachtlich ist, dass der Begriff nicht nur bis zur Unkenntlichkeit verschwimmt, sondern eine sehr starke ‘kommunistische’ Färbung annimmt – Was hat eigentlich soziale Gerechtigkeit mit sparsamem Umgang mit Ressourcen zu tun? Ist es nicht im Gegenteil so, dass eine soziale Welt gerade möglichst viel Konsum für möglichst viele Menschen bieten sollte?

Ist es etwa besonders gerecht, wenn möglichst alle gleich arm und knapp gehalten werden?

Oder ist der Ökologismus nur ein Neuaufguss des Kommunismus, der Wolf im Schafspelz? Die Vermutung ist sehr naheliegend.
Ein Beispiel dafür:
Auf Grundlage des Berichts der Brundland-Komission der UN wurde eine “Weltdekade der Vereinten Nationen: Bildung für nachhaltige Entwicklung” ausgerufen, die die Ziele der ‘Nachhaltigkeit’ nach UN-Verständnis propagieren und verankern soll.

Wie sieht das praktisch aus?

Da gibt es zum Beispiel den Verein ‘Creating Sustainability e.V.‘ , der von der UN gefördert wird.
Er betreibt die Webseite ‘Zukundo.de‘  zwecks Indoktrination von Kindern und da hier die ‘Nachhaltigkeits’-Ziele ohne hochtrabendes Geschwurbel ganz praktisch an die Zielgruppe gebracht werden müssen, lohnt sich ein Blick darauf.

Erst einmal: Was ‘Nachhaltigkeit’ ist, erfährt man dort nicht. Die wissen es selbst nicht, sondern lassen raten. Aber sie lenken in eine ganz bestimmte Richtung. Bezeichnend das  Filmchen “Lass dir erklären, worum es hier geht!”

Die zentrale Botschaft:”…und ohne Ausbeutung!”

Es ist sozusagen das Manifest. Und von ökologischen Zielen, Umweltschutz, Ressourcenschonung ist kaum die Rede. Statt dessen “Aber Spaß auf Kosten der anderen? Das muss dann doch nicht sein!”
Und schuld sind?

Natürlich die Kapitalisten!

Alter Wein in neuen Schläuchen, Agitprop nach bekanntem Muster, nur aussen dünn mit grüner Farbe angestrichen.

Doch zurück zu den – buchstäblichen – Wurzeln:

DIE WELT ALS WALD

‘Nachhaltig’ ist ursprünglich ein Begriff aus der Biologie bzw. Forstkultur und bezeichnet das Prinzip ‘Entnehme nicht mehr als nachwächst’.
Mit einiger Berechtigung lässt sich der Begriff auch auf die Gewinnung von Energie ausweiten, wenn die beständigen natürlichen Energieflüsse als ‘nachwachsend’ verstanden werden und ‘geerntet’ werden.

Aber für die dritte menschliche Bezugsquelle, die Bodenschätze, kann der Begriff keinesfalls aptiert werden, denn diese sind grundsätzlich in Zeiträumen der menschlichen Existenz nicht ‘nachwachsend’ sondern begrenzt und absehbar erschöpflich. Jede Entnahme ist daher Raubbau und zwangsläufig un-nachhaltig. Es gehört zu den festen Glaubensartikeln des Ökologismus, dass es dafür keinen Ausweg gibt und dass dieses Ende der Welt unmittelbar bevorsteht; ‘Peak Oil’ ist dafür nur der Vorbote und letztendlich sollen alle Bodenschätze ihrem nahen Ende entgegensehen.
Dieses Dilemma soll durch ‘Sparsamkeit’ gelöst werden, was aber nur bedeutet, dass das unabwendbare Ende zeitlich hinausgezögert wird. Der Widerspruch wird nicht aufgelöst, sondern verdrängt.
Damit entlarvt sich der umfassende Anspruch des Begriffs ‘Nachhaltigkeit’ als diffuse emotionale Formel die eher eine Weltflucht als eine Weltgestaltung ist. Durch eine Art Magie soll die ‘richtige’ Lebenshaltung, die Unterwerfung unter natürliche Kreisläufe, irgendwie die Lösung für alles erbringen.

Dies wird übrigens noch klarer, wenn man sieht, dass der Ökologismus sogar im ursprünglichen, biologischen Sinn das Ziel verfehlt, denn die ‘Bio’-Landwirtschaft ist grundsätzlich un-nachhaltig, sie nimmt dem Boden seine knappen Mineralien und laugt ihn aus, er wird unfruchtbar, weil der Erosions-Bergbau nicht mehr mit der Entnahme mithalten kann. Erst die moderne technologische Agrarwirtschaft konnte diesen Raubbau durch Einführung der Mineraldüngung kompensieren und eine nachhaltig optimierte Fruchtbarkeit gewährleisten.

“SCHWUND IST IMMER!”

Da ein völliger Verzicht auf Bodenschätze unmöglich ist, sollen gemäss dem Nachhaltigkeitsdogma die begrenzten und endlichen Vorräte dafür eingesetzt werden, eine regenerative Zivilisation aufzubauen, die von begrenzten Ressourcen möglichst unabhängig ist und sie idealerweise analog zur Biosphäre in einem beständigen Kreislauf recycelt.

Leider funktioniert das aber nicht, nicht mal in der Natur.
Die Biosphäre betreibt nämlich ebenfalls ‘Bergbau’ und ist zumindest an Land zwingend auf die Erschliessung immer neuer Bodenschätze angewiesen:

Flußdelta: Eine Abraumhalde des Biosphären – ‘Bergbaus’

Pflanzen (und damit auch die von den Pflanzen lebende Tierwelt) benötigen unbedingt Mineralien, neben dem Wasser insbesonders die drei chemischen Elemente Stickstoff, Phosphor und Kalium.
Während es den Pflanzen gelang, einen rudimentären Kreislauf für Stickstoff-Verbindungen in Gang zu setzen, indem einige Organismen die Fähigkeit gewannen, Stickstoff aus der Luft zu binden, sind Phosphor und Kalium nur durch fortschreitenden Abbau zugänglich. Fels wird durch Erosion zerlegt, wobei die Pflanzen mit Durchwurzelung des Bodens und Ausscheidung von Säuren kräftig mithelfen, und die darin enthaltenen Mineralstoffe werden in löslicher Form freigesetzt. Zum Teil werden sie dann von den Pflanzen ein- oder auch mehrfach genutzt, aber letztendlich landen alle löslichen Minerale und der ‘Abraum’ dieses natürlichen Bergbaus im Meer und müssen durch beständigen neuen Aufschluß (‘Verwitterung’) von Urgestein ersetzt werden. Das ist mehr oder minder eine Einwegstrasse und das ganze funktioniert nur, weil sich die Pflanzenwelt sehr beschränkt und weit von der optimalen Versorgung entfernt eine Mangelwirtschaft betreibt und weil sehr, sehr viel Urgestein und Fels zur Verfügung steht.

Eine technologische Nachahmung kommt also ebenfalls nicht ohne Bergbau aus, man kann keinesfalls alles ’100% recyceln’, nicht mal die Natur kann das.
Technologie ist aber sowohl quantitativ als auch qualitativ auf weitaus mehr Bodenschätze angewiesen als Pflanzen und so lange sich eine Gesellschaft nicht auf primitivste Wirtschaft auf Steinzeitniveau beschränkt, ist sie auf grosse Mengen relativ seltener Elemente wie Eisen, Kupfer, Aluminium, Zink, Stahlveredler (Mangan, Chrom, Nickel etc), Seltenen Erden, Schwefel, Phosphor etc. in abbauwürdigen, ‘reichen’ Vorkommen angewiesen.

ZAUBERLEHRLINGE

Trotz dieses Dilemmas wird versucht, das Idealbild praktisch zu verwirklichen. Vor allem auf dem Energiesektor, der stellvertretend für das Ganze gesehen wird

Dabei wird jedoch ausgerechnet die schlechteste aller Wirtschaftsmethoden, die Planwirtschaft, als Allheilmittel angesehen. Die dadurch entstehenden Probleme und Widersprüche sind geradezu grotesk:
Man will ‘Ressourcen sparen’, aber die wirkungsvollste Sparmethode, der Einsatz der Kernkraft, wird geächtet, obwohl diese in geradezu idealer Weise ‘Nachhaltigkeit’ verspricht. Statt dessen baut man Windräder:

Die modernere E 126, die eine Gesamthöhe von fast 200 Metern erreicht, benötigt ein Fundament von 1.500 Kubikmetern Beton, der mit 180 Tonnen Stahl armiert ist. Auf dem runden Fundament, das 3.500 Tonnen wiegt, steht der Turm aus konischen Stahlbeton – Segmenten, der 2.800 Tonnen auf die Waage bringt. Das auf dem Turm sitzende Maschinenhaus mit Generator wiegt 340 Tonnen, die Nabe mit den Rotorflügeln aus glasfaserverstärktem Kunststoff noch einmal 320 Tonnen

Gigantische Dimensionen, enormer Materialverbrauch

Dieses Modell hat eine Nennleistung von 7.5 MW und erzeugt nach Werksangabe praktisch 15 Millionen kWh jährlich. So imposant sich das anhören mag: Es braucht rund 680 dieser Super-Windräder, um auch nur ein einziges konventionelles Kraftwerk mit 1300 MW Nennleistung zu ersetzen. Also:

– 4,3 Millionen Tonnen Beton
– 246.000 Tonnen Stahl
– 82.000 Tonnen Maschinenhaus-Werkstoffe
– 150.000 Tonnen Generator( Stahl, Kupfer etc.)
– 219.000 Tonnen Rotor (GFK-Kunststoff etc)

Ein konventionelles Kraftwerk braucht kaum 10% dieser ungeheuren Massen. Doch beim Windrad kommt noch der Mehraufwand für zusätzliche Hochspannungsleitungen und Speichersysteme dazu.

Und diese Windräder müssen alle 20 Jahre erneuert werden, denn länger halten sie nicht. Es ist also keineswegs damit getan, etwas aufzubauen und dann geruhsam die materiellen und energetischen Zinsen der Investition zu kassieren oder gar noch zu vererben, sondern da entstehen gigantische ‘Ewigkeitskosten’, das genaue Gegenteil von gefühlter ‘Nachhaltigkeit’.

Wer aber glaubt, ‘Nachhaltigkeit’ sei eine neue, viel bessere Philosophie für den Umgang mit Natur und Mensch, der sei an die maßlosen Zerstörungen erinnert, die durch den Raubbau der Seltenen Erden in China entstehen: Eine fast beispiellose Verseuchung ganzer Landstriche mit giftigen Rückständen im Namen der Ökologie, denn inzwischen ist die Nachhaltigkeits-Industrie für den grössten Teil der boomenden Nachfrage nach den Metallen Neodym, Lanthan etc. verantwortlich.

Neodym-Bergbau in China, für ‘saubere und nachhaltige Energie’ in Deutschland.

Wie verträgt sich diese skrupellose Ausbeutung mit den hehren Zielen der UN, mit der ökologischen, ökonomischen und sozialen Gerechtigkeit für jetzt und in Zukunft?

 Zukünftige Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes Leben haben wie wir. Gleichzeitig müssen Chancen für alle Menschen auf der Erde fairer verteilt werden. Es geht zum einen um Gerechtigkeit zwischen den Generationen und zum anderen um Gerechtigkeit zwischen den verschiedenen Weltregionen, Nationen und Kulturen.

Ist es ökologisch, rücksichtslos giftige Abfälle zu verbreiten?

Ist es ökonomisch, mit ineffizienten, aber billigen und menschenverachtenden Methoden nur an den jetzigen Boom und seine schnelle Nutzung zu denken?

ist es sozial, chinesische Bauern und Arbeiter auszubeuten und gesundheitlich zugrunde zu richten und zukünftigen Generationen eine vergiftete Landschaft zu hinterlassen?
Nein, keines von allem.

Wie sich die Bilder doch gleichen: Die Giftgrube ‘Silbersee’ in der DDR, bei Bitterfeld, der ehemals ‘schmutzigsten Stadt Europas’

Es ist der altbekannte real existierende Sozialismus: Der grösstmögliche Widerspruch zwischen pathetischen, grössenwahnsinnigen Zielen und einer bitteren Realität der rücksichtslosen Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung.

BERGBAU IM WANDEL

Man kann Bergbau sicher, ökonomisch und ‘nachhaltig’ betreiben.

In den entwickelten Industrieländern hat der einst gefahrvolle Beruf des Bergmanns ebenso sein Gesicht gewandelt wie die Bergbaufolgen.

Unter sozialistschem Regime wurden Bergleute in der DDR regelrecht ‘verheizt’; mit billigem Schnaps ruhiggestellt und mit Sonderzuteilungen geködert, liess man sie in den Zechen der Wismut AG verrecken, um Uran für die Bombenproduktion aus der Erde zu kratzen. Bewetterung und Arbeitsschutz wurden ignoriert und in der Folge grassierte Silikose und die Schneeberger Krankheit, der Lungenkrebs durch radioaktive Strahlung.

Halden wurden nicht gesichert, Uranstaub verbreitet sich und es kostete nach dem Zusammenbruch des Regimes viele Milliarden, die Altlasten zu sanieren.

Die wilden Jahre bei der “Wismut”

Im ‘ausbeuterischen’ Westen waren Bergleute dagegen wesentlich besser geschützt, Uranbergbau ist mit modernem Arbeits- und Umweltschutz kein Problem und stellt kein besonderes Risiko dar.
Das gilt nicht nur für Uran. Aus Braunkohle-Tagebaulöchern werden vielfältige, schöne Landschaften mit hohem Nutzwert für Mensch und Natur, statt dutzender oder gar hunderter Bohrlöcher genügt heute für die Öl- und Erdgasgewinnung ein Turm, der dank neuer Horizontalbohrverfahren und hydraulic fracturing nicht nur die alte Technik ersetzt, sondern gigantische neue Vorkommen erschliessen kann.

Und die Erde ist reich! Erst 1975 wurde die Lagerstätte ‘Olympic Dam‘ in Südaustralien gefunden, die alle bisherigen Dimensionen sprengt, Eisen, Kupfer und Gold können dort gemeinsam gefördert werden und obwohl die Mine auch das grösste bekannte Uranlager der Welt ist, ist dieses Uran nur ein nebensächliches Beiprodukt der Gesamtproduktion.
In dieser australischen Mine schuften keine Sklaven, sondern selbstbewusste, von strengen Gesetzen und starken Gewerkschaften geschütze Bergleute, niemand muss unnötig sterben, Staub wird aus der Abluft gefiltert, das Wasser geklärt, selbst die Lärmemissionen werden sorgfältig überwacht und begrenzt.

 DER AUSWEG: ROCHADE

Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht;
denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht

Trotz allen Reichtums kann der Bergbau jedoch niemals ‘Nachhaltig’ im utopischen Sinn des Ökologismus werden. Damit sind die Bedingungen dieses Sektors die zwangsläufige und fundamentale Bankrotterklärung dieser Ideologie.
Der grundlegende Fehler ist die Überzeugung von einer statischen Gesellschaft. Heutige Maßstäbe, heutiges Wissen werden als das Nonplusultra und Ideal angesehen und die Aussicht auf grundlegenden Fortschritt verneint.
In der jetzigen dynamischsten und fortschrittlichsten Phase, in die die Menschheit je eintrat, ist das jedoch geradezu absurd. Alles deutet darauf hin, dass die technologische Revolution gerade erst begonnen hat und dass das meiste, was wir bisher auch an negativen Begleiterscheinungen kennen lernten, nur heilbare Kinderkrankheiten sind.

Um mit endlichen, nicht regenerierbaren Ressourcen ‘nachhaltig’ zu wirtschaften, gibt es nur einen Weg: Man muss Ersatz finden!
Das geschieht grundsätzlich auf zweierlei Arten:

 1. Neue Fundorte aufsuchen und neue Technologien einsetzen

Diese Methode war und ist äusserst erfolgreich, wie der ‘ewige’ Peak Oil zeigt, der zwar schon seit Beginn der Ölforderung am Horizont droht, doch trotz riesenhaft gesteigertem Verbrauch bis heute immer weiter zurück weicht.
Dagegen spricht auch nicht, dass die Förderung auf immer schwerer zugängliche und weniger konzentrierte Vorkommen zugreifen muss.
Wichtig ist, dass wir das dank neuer Technologien können! In der Regel erweist es sich dabei sogar, dass die Kosten real, also inflationsbereinigt, keineswegs wirklich steigen, sondern oft sogar trotz des grösseren Aufwands effektiv sinken, wie es beispielsweise beim US-Shalegas der Fall ist.

 2. Durch neue Werkstoffe und Energiequellen Abhängigkeiten beenden

Auch dieser Weg ist von enormen Erfolgen begleitet. Die Steinzeit ging nicht durch einen Mangel an Steinen zu ende, sondern durch Fortschritt!
Auf dem Energiesektor erleben wir gerade den Beginn der Ablösung des Öls als Brenn- und Treibstoff durch Erdgas. Mit der Kernspaltung fanden wir eine ganz und gar revolutionäre Energiequelle und die Schwester der Spaltung, die Kernfusion, ist in Reichweite.
Auf dem Werkstoffsektor haben die die Plaste und Elaste (Die heissen wirklich so, ganz offiziell) eine ähnliche Revolution bewirkt; eine völlig neue Klasse von synthetischen Materialien, die eine nahezu unglaubliche Bandbreite von Anwendungen abdecken und die jetzt, kaum 100 Jahre nach den ersten Versuchen, geradezu als Leitfossil unserer Zivilisation erscheinen.

Wenig im Fokus ist dagegen die Keramikforschung, die jedoch im Verborgenen stetige Fortschritte macht und eines nicht allzu fernen Tages ultraharte und verschleißfeste, hochtemperatur- und korrosionsbeständige und besonders leichte Werkstoffe liefern kann, die Metalle in vielen Anwendungen nicht nur ersetzen, sondern weit übertreffen, z.B. bei Gasturbinen, die bei Weißglut noch fest bleiben und mit unerhörten Drehzahlen und Drücken laufen, wodurch der Brennstoff-Wirkungsgrad enorm verbessert werden kann. Keramiken haben darüber hinaus auch noch den Vorteil, dass ihre Grundstoffe auf der Erde ausserordentlich reichlich vorhanden sind.
Was Keramik heute schon kann, zeigt dieser Test eindrücklich: Hochleistungskeramik im Hammerschlagtest – mit dem guten alten Porzellan hat das schon nichts mehr zu tun.

Nachhaltigkeit kann niemals statisch sein, sie hat als einzige Konstante die beständige Forschung und Innovation, den ständigen Wandel oder kurz:

Wahre Nachhaltigkeit ist ganz einfach Fortschritt!

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceSceptical




Die 11 Hauptgründe, warum die Ölindustrie ihre Milliarden nicht dafür ausgibt, die Müll-Wissenschaft von AGW zu widerlegen

Meine Antwort auf solche Eingaben erfolgt im Stil von David Letterman [einem in den USA Talkmaster in den USA]:

11 Hauptgründe, warum die Ölindustrie ihre Milliarden nicht dafür ausgibt, die Müllwissenschaft von AGW zu widerlegen:

11) Es ist unmöglich, einen Negativ-Beweis anzutreten.

10) Die Beweislast liegt bei denen, die diese USA in den Bankrott führen wollen, um dies umzukehren…

9) Das Klima ändert sich immer; es hat sich immer geändert und wird sich immer ändern. Es gibt absolut keine Beweise dafür, dass Klimaänderungen in jüngster Zeit über die Variabilität der Zeit vor den Menschen hinausgehen. Es gibt anthropogene Einflüsse, die die natürlichen Oszillationen des Klimas modifizieren. Nur sehr wenige Wissenschaftler in der Ölindustrie bezweifeln, dass anthropogene Aktivitäten das Klima beeinflussen. Wir wissen um die Tatsache, dass diese Auswirkungen nicht das Klima auf eine Art und Weise ändern, dass diese über die normale Variabilität des Holozäns hinausgeht, und dass diese Auswirkungen vermutlich so klein sind, dass man sie nicht herauslesen kann. Anderenfalls hätten die Warmisten schon vor langer Zeit die natürliche Erwärmung von der anthropogenen Erwärmung unterschieden. Außerdem ist keine der vorgeschlagenen Lösungen ökonomisch durchführbar, und die Klimaänderung würde dadurch nicht auf irgendeine messbare Weise abgeschwächt.

8) Die Ölindustrie setzt sich aus Unternehmen zusammen, die sich mit allen Aspekten der Ausbeutung von Öl und Gas befassen, den Bohrungen und der Erzeugung. Diese Unternehmen gehören Leuten, normalerweise Anteilseignern, die ihr eigenes Geld investiert haben, um aus dieser Ausbeutung, Bohrung und Erzeugung von und für Öl und Gas Profite schlagen. Sie haben ihr Geld nicht in wissenschaftliche Projekte gesteckt, besonders nicht in Projekte der Müllwissenschaft.

7) Wir haben bereits Vollzeit-Arbeitsplätze. Ich schreibe dies als Hobby, weil es meine professionelle Erfahrung als Geowissenschaftler und 25 Jahre Erfahrung in einem Sedimentbassin des Tertiärs kombiniert. Außerdem habe ich mich schon lange für Paläoklimatologie interessiert.

6) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – erster Teil. Das Fehlen jeglicher globaler Erwärmung seit dem Ende der neunziger Jahre zwang sie, den Begriff „globale Erwärmung“ in „Klimaänderung“ oder „globale Klimastörung“ oder andere temperaturneutrale Bezeichnungen zu ändern.  

5) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – zweiter Teil. Jedes denkbare Wetter-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, botanische, zoologische und sogar geophysikalische Ereignis wird als „konsistent” mit der Gore‘schen AGW-„Theorie” beschrieben (hier). Daher ist ihre „Theorie“ nicht falsifizierbar und wird als unwissenschaftlich bloßgestellt. Kevin Trenberth vom NCAR hat mit seiner Feststellung, dass das Prinzip der „Null-Hypothese“ für AGW umgekehrt werden sollte ( hier), sogar erklärt, dass eine wissenschaftliche Theorie nicht mehr falsifizierbar ist.

4) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – dritter Teil. Dieses verteufelte Thema Klimasensitivität. Der Gore’sche Premier James Hansen, ehemals bei NASA-GISS und jetzt ein politischer Vollzeit-Aktivist, hat zum ersten Mal vor 25 Jahren bewiesen, dass AGW falsch ist. Danach hat er einen endlosen Strom eines idiotischen Alarmismus losgetreten. Bereits im Jahre 1988 veröffentlichte er ein Klimamodell, dass AGW substantiell widerlegt, wenn man es mit seinen eigenen Temperaturdaten vergleicht… (hier).

GISTEMP hat das Hansen-Szenario aufgezeichnet, in dem ein Gore’sches Utopia schon vor über einem Jahrzehnt erreicht worden ist. Hansens Modell ging von einer Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) von 4,2°C pro Verdoppelung des vorindustriellen CO2-Niveaus aus. Der IPCC-„Konsens“ beträgt 3,0°C. Die physikalisch maximal mögliche ECS ist nicht höher als 2,0°C. Jüngere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass der solare Antrieb um einen Faktor sechs unterschätzt worden war (hier) und dass der CO2-Antrieb viel niedriger liegt als die Schätzung des sog. Konsens‘ (hier). „Szenario B“ könnte die relevanteste Vorhersage sein, weil CH4 und CFCs [Chlorofluorocarbon] eng der „C“-Trajektorie gefolgt sind, während CO2 mehr nach „A“ lief. Schaut man auf die Modellergebnisse, gibt es im Jahre 2010 nur geringe Unterschiede zwischen „A“ und „B“…

Hansen beschreibt „A” mit „Business as Usual” und „B” als realistischere oder ,,leichtere” Version des „Business as Usual“. „C“ repräsentiert eine Welt, in der die Menschheit im Wesentlichen im Jahr 2000 das Feuer entdeckte [Original: mankind essentially undiscovered fire in the year 2000. Wie kann man das übersetzen?]. Die tatsächliche mittels Satellit gemessene Temperaturänderung seit 1988 verläuft deutlich unter „C“, wobei die Monster-ENSO des Jahres 1998 die einzige nennenswerte Ausnahme ist…

Wenn CO2 “A” folgt, CH4 und CFCs “C” und die Temperatur unter “C” verlief, ist die Atmosphäre viel weniger sensitiv hinsichtlich des CO2 als Hansen modelliert hat. Die Atmosphäre war im Wesentlichen unempfindlich hinsichtlich des CO2-Anstiegs um etwa 50 ppmv während der letzten 24 Jahre. Hansen könnte hier unfreiwillig solide Unterstützung für die für ihn „unbequeme Wahrheit“ geliefert haben.

3) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – vierter Teil: Ein Modell des Scheiterns. Das Modell des Gore’schen Premiers Jimbo Hansen aus dem Jahr 1988 spiegelt alte Wissenschaft und alte Computer, und mit Sicherheit sind die Modelle während der letzten 25 Jahre verbessert worden … oder auch nicht.

IMMER NOCH epochal gescheitert: 73 Klimamodelle im Vergleich, gleitendes 5-Jahres-Mittel, 6. Juni 2013 von Roy W. Spencer, Ph.D

In dieser Graphik wurden Modelle und Beobachtungen geplottet, so dass ihre jeweiligen Trendlinien 1979 bis 2012 sich alle im Jahr 1979 schneiden. Wir glauben, dass dies der bedeutsamste Weg ist, die Modellergebnisse simultan zu plotten für den Vergleich mit den Beobachtungen. Meiner Ansicht nach ist der Tag der Abrechnung gekommen. Die Modellierer und das IPCC haben absichtlich die Beweise für die geringe Klimasensitivität seit vielen Jahren ignoriert, und zwar trotz der Tatsache, dass einige von uns gezeigt haben, dass man einfach Ursache und Wirkung vertauscht hatte, wenn Wolken und Temperaturvariationen hinsichtlich der Wolken-Rückkopplung in die Irre führen können (Spencer & Braswell 2010). Die Diskrepanz zwischen den Modellen und den Beobachtungen ist nichts Neues … sondern lediglich etwas, das mit der Zeit immer krasser hervortritt. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich das während der kommenden Jahre weiter entwickelt. Klar ausgedrückt, ich sehe nicht, wie das IPCC die Behauptung aufrechterhalten kann, dass die Modelle mit den Beobachtungen „nicht inkonsistent“ sind. Jede geistig gesunde Person kann erkennen, dass dem nicht so ist. Lägen die Beobachtungen in obiger Graphik auf der OBEREN (warmen) Seite der Modelle, glauben Sie nicht auch, dass die Modellierer in diesem Falle sich in die Arme fallen und versuchen würden herauszufinden, wie viel zusätzliche Erwärmung sie ihre Modelle erzeugen lassen können? Hunderte Millionen Dollar, die in das teure Abenteuer der Klimamodellierung gesteckt worden waren, haben zu nichts weiter geführt, als die Finanzierung seitens der Regierung für Forschungen hinsichtlich natürlicher Klimaänderungen zu vernichten.- Dr. Roy Spencer

 (Vermutung: die weinerliche Gore’sche Stimme) oh, dieser durchtriebene Roy Spencer. Das sind nur die Tropen, und es reicht zurück bis zum Jahr 1979… das ist unfair! Die Modelle sind richtig! Oder auch nicht… Das unten abgebildete CMIP5-Modell wurde parametrisiert (verfälscht), um die HadCRUT4-Daten von 1950 bis 2004 genau abzubilden.

[Link zu dieser Abbildung: http://www.met.reading.ac.uk/~ed/bloguploads/models_diff_masks_2012.png]

Acht Jahre und weg! Innerhalb von acht Jahren ist die gemessene Temperatur drauf und dran, auch noch die unterste Fehlergrenze zu unterschreiten. Dieses Modell von Kaufmann et al. 2011 simulierte natürliche und anthropogene (hauptsächlich durch CO2) Antriebsmechanismen von 1999 bis 2008. Die natürlichen Antriebe gewannen mit 3 zu 1.

Obwohl – die Autoren scheinen daraus geschlossen zu haben, dass die anthropogenen Antriebe in Bezug auf globale Abkühlung den mit der globalen Erwärmung zusammenhängenden „anthropogenen Antrieb“ maskieren. Dies war zu erwarten, weil das Erdklima vor der Gründung der Standard Oil Company statisch war … Modelle sind gute heuristische Werkzeuge; aber sie können nicht und sollten niemals als ein Ersatz für Beobachtung, Messung und Korrelation verwendet werden. Ich kann ein Computermodell erschaffen, das mir sagt, dass zusammengepresste Sandsteine [Cibicides opima sandstones] in einer Tiefe von 15.000 Fuß [ca. 4500 m] eine Reaktion bzgl. einer AVO der Klasse 3 [?] zeigen. Falls ich eine AVO-Anomalie Klasse 3 in dieser Nachbarschaft erbohre, wird das Loch trocken sein. Ein wenig Beobachtung und Korrelation würde mir schnell sagen, dass produktive gepresste Sandsteine in einer Tiefe von 15.000 Fuß keine AVO-Anomalien Klasse 3 zeigen. 99% aller Petroleum-Geologen und Erkundungs-Geophysiker würden einen auslachen, wenn man ernsthaft glaubt, dass ein Modell über aktuellen Beobachtungen steht.

2) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – fünfter Teil: Dieses verteufelte Thema Klimasensitivität – Unterteil zwei: Im ersten Teil dieses Themas Klimasensitivität haben wir Jimbo Hansens spektakulär falsche Gleichgewichts-Klimasensitivität von 4,2°C begutachtet. Jetzt wollen wir mal auf den gegenwärtigen vermeintlichen Konsens bzgl. ECS von 3,3°C (±1.1) °C schauen. (Nichts, das ähnlich eines Fehlerbalkens von 33% ist, um Vertrauen einzuflössen…)

Die Werte der Gleichgewichts-Klimasensitivität für die gekoppelten, nicht dynamischen AOGCMs im AR4 für Ozeane sind zum Vergleich eingedruckt (Box 10.2; Abb. 1 e, f; siehe auch Tabelle 8.2). Diese Schätzungen stammen von Modellen, die gegenwärtig die größten Bemühungen der internationalen Klimamodellierer-Gemeinschaft darstellen. Eine normale Anpassung zeigt eine Bandbreite von 5 bis 95% von 2,1°C bis 4,4°C, mit einem mittleren Wert der Gleichgewichts-Klimasensitivität von etwa 3,3°C. …

Um richtig Schaum zu schlagen, greifen die Konsenssüchtigen des IPCC zu derartig grundlosem Alarmismus…

Studien, die die beobachtete kurzlebige Reaktion der Temperatur nach großen Vulkanausbrüchen mit Modellergebnissen auf Basis einer unterschiedlichen Klimasensitivität vergleichen (siehe Abschnitt 9.6) stellen keine PDFs zur Verfügung, stimmen aber am besten mit Modell-Sensitivitäten um 3°C überein und liegen innerhalb der Bandbreite von 1,5°C bis 4,5°C (Wigley et al. 2005). Sie sind nicht in der Lage, Sensitivitäten über 4,5°C auszuschließen.

Dies erklärt das Gore’sche Gejaule von der Climategate University

„Unsere Forschungen sagen vorher, dass die Klimaänderung in großem Umfang die Diversität selbst sehr weit verbreiteter Spezies in den meisten Gebieten der Welt vermindern wird. Dieser Verlust von Biodiversität im globalen Maßstab würde die Biosphäre signifikant verarmen lassen und auch das damit zusammenhängende Ökosystem…[…] Die gute Nachricht lautet, dass unsere Forschungen grundlegende neue Beweise dafür zeigen, dass schnelle Aktionen zur Reduktion von CO2 und anderen Treibhausgasen den Verlust an Biodiversität verhindern können, indem die Erwärmung auf 2°C reduziert wird anstatt der 4°C“.

Der Energie- und Umwelt-Nichtfachmann der Washington Post…:

„Der gegenwärtig von der Politik beschrittene Weg führt uns in eine um 3,5 bis 4°C wärmere Welt bis zum Ende dieses Jahrhunderts“.

Und Armutspropheten der Dritten Welt:

Die Weltbank sagt voraus, dass wir uns auf dem Weg eines Temperaturanstiegs um 4°C bis zum Ende dieses Jahrhunderts befinden. Dies würde einen Anstieg des Meeresspiegels um drei bis sieben Fuß bedeuten (hier) [ca. 91 bis 213 cm].

Es gibt nicht einen einzigen winzigen Splitter eines Beweises, dass die gegenwärtige Emissionsrate zu einer Erwärmung über 2°C bis zum Jahr 2100 führen wird (relativ zu einem CO2-Gehalt von 280 ppmv). Jede auf Beobachtungen basierende Schätzung der ECS aus jüngster Zeit hat bei einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes eine Erwärmung um 1 bis 2°C ergeben, und fast 1°C davon ist bereits eingetreten. Asten 2012 hat eine ECS von 1,1°C ± 0.4 °C gefunden, und zwar auf Basis von δ18O und δ11B- Aufzeichnungen aus fossilen Kalksteinen und dem Übergang vom Eozän zum Oligozän in maritimen Sedimenten an der Stelle DSDP 744. Anfang diesen Jahres haben Forscher am CICERO und dem Norwegian Computing Center verkündet, wenn sie die Temperatur- und CO2-Daten der Jahre 2000 bis 2010 in ihre auf Messungen basierende ECS einbringen, erhalten sie einen wahrscheinlichsten Wert von 1,9°C. Diese Arbeit harrt noch der Veröffentlichung. Lewis 2013 kam auf einen wahrscheinlichsten Wert der ECS von 1,6 K mittels einer Bayesianischen Analyse und der Einarbeitung jüngster Daten. Masters 2013 fand einen wahrscheinlichsten Wert der ECS von 1,98 K aus Daten des ozeanischen Wärmegehaltes und der Wassertemperatur… Aldrin et al 2012 sowie Forster & Gregory 2006 fanden ebenfalls eine ECS höchstwahrscheinlich unter 2°C. Und doch posaunen das IPCC, die Klimagate-Universität und andere Alarmisten-Ideologen weiterhin hinaus, dass die ECS im Bereich 4 bis 5°C oder höher liegt…

1) Der Witz ist einfach zu verdammt komisch, als dass wir ihn verderben sollten…

Obamas Verrücktheit bzgl. der globalen Erwärmung

Charles Krauthammer, veröffentlicht am 4. Juli:

Die Wirtschaft stagniert. Syrien brennt. Skandale schwappen um seine Füße. China und Russland machen sich lustig über ihn, selbst als ein „29 Jahre alter Hacker“ die Spionage-Geheimnisse der Nation vor aller Welt enthüllt hat. Wie reagiert Präsident Obama? Mit einer prahlerischen Rede zum Thema Klimaänderung. Klimaänderung? Das rangiert an letzter Stelle auf einer Liste der Sorgen der Amerikaner (an 21. Stelle von 21 Plätzen). Das bedeutet, dass Obamas Erklärung eines einseitigen amerikanischen Krieges gegen die globale Erwärmung zu welchen Kosten auch immer – und die werden gewaltig sein – entweder hoch visionär oder hoffnungslos solipsistisch [Solipsismus = Flucht aus der Wirklichkeit durch Beschäftigung mit  völlig unbeteiligten Dingen] ist. Entscheiden Sie selbst: Die globale Temperatur hat sich seit 16 Jahren nicht mehr verändert – ein seltsamer Zeitpunkt, um ein gewaltiges, immens teures und sozialfeindliches Anti-Erwärmungs-Programm zu enthüllen. Nein, dieses unbequeme Ergebnis ist nicht entscheidend. Es bedeutet nicht, dass es keine globale Erwärmung gibt. Aber es ist etwas, das die sehr komplexen Modelle zur globalen Erwärmung nicht erklären können, und Obama behauptet naiv, dass die Modelle eine ‚settled‘ Wissenschaft repräsentieren. … Nichtsdestotrotz wollen wir einmal so tun, als ob die globale Erwärmung genau das ist, was Obama glaubt. Dann antworte man so: Was in aller Welt kann sein massives Programm neuer Vorschriften und massiver Ausgaben – welches mit einem Krieg gegen Kohle beginnt und mit Milliarden weiterer Subventionen für Solyndra endet – dagegen ausrichten? Die USA haben schon jetzt ihre CO2-Emissionen radikal reduziert – mehr als jedes andere Land auf der Erde seit dem Jahr 2006, jedenfalls der International Energy Agency zufolge. Die Emissionen liegen jetzt wieder auf dem Niveau des Jahres 1992. Und doch sind die globalen Emissionen gleichzeitig gestiegen. Grund – Überraschung: Es liegt daran, dass wir den Energieverbrauch der anderen 96% der Menschheit nicht kontrollieren können. … Auswirkung alles in allem: Zehntausende vernichtete Arbeitsplätze, die Verarmung ganzer Staaten. Und das zu einer Zeit einer chronisch hohen Arbeitslosigkeit, geringem Wachstum, nervösen Märkten und großer ökonomischer Unsicherheiten. Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Dieses massive Selbstopfer würde vielleicht weltweit gebracht, wenn es tatsächlich zu einem Stopp der globalen Erwärmung führen und den Planeten retten würde. Die ganze Misere liegt darin, dass das keineswegs der Fall sein wird. … Ein Präsident, der dies einer derartig aggressiven Sicherheit vorschlägt, handelt unverantwortlich. Es ist das stärkste Beispiel für eine Religion, wenn etwas für Beweise völlig unzugänglich ist. Das Wort dafür lautet Glaube, aber nicht Wissenschaft.

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/12/14/daves-top-ten-reasons-why-the-oil-industry-doesnt-spend-its-billions-on-disproving-the-junk-science-of-agw/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Im Original ist nur von „10 besten Gründen“ die Rede. Aber der Autor hat sich bei der Abwärtszählung vertan und den Punkt 2) zweimal aufgeführt. Um das zu umgehen, habe ich kurzerhand 11 Gründe daraus gemacht, dann stimmt die Zählung wieder. Und jeder einzelne Grund für sich sagt ja schon alles, egal wie viele angeführt sind.

C. F.




Überraschende Erkenntnis in der Energiewende: „Flaute und Wolken stoppen Ökostrom-Produktion“

 

„Flaute und Wolken stoppen Ökostrom-Produktion“. 

Wetzel – vielleicht langsam zum Gegner der Energiewende mutiert- weil zunehmend kritisch ob ihrer miserablen Ergebnisse, fällt auf, dass unter diesen Umständen keines der Versprechen der Energiewende Befürworter einzuhalten sind. So schreibt er:

Zitat

Ökostrom meldet sich ab

Wind und Sonne tragen zuweilen über weite Zeiträume fast nichts zur Stromversorgung bei. Als der Orkan „Xaver“ abgezogen war, setze eine Flaute mit Hochnebel ein. In der Erzeugungskurve der zweiten Dezemberwoche wird der Windkraft-Anteil zu einer hauchdünnen Linie. Auch die Solaranlagen produzieren nur für zwei oder drei Stunden am Mittag minimale Mengen. Konventionelle Kraftwerke, in der Grafik die große graue Basis, mussten die ganze Woche über die Last der Stromversorgung fast allein tragen. In Zeiten typischer winterlicher Hochdrucklagen kann eine solche Situation auch mal zwei Wochen anhalten. .. 

Um dann im Gegenzug die Jubelmeldungen der NIE Lobbyisten vom Frühjahr zu zitieren:

…Im Frühjahr erfreute eine Serie von Jubelmeldungen die Herzen der Energiewende-Fans. „Wind- und Solarstromproduktion so hoch wie nie“, verkündete stolz das „Internationale Wirtschaftsforum Erneuerbare Energien“ (IWR) am 19. April. Ökostrom mit 35 Gigawatt im Netz, „dieser Wert entspricht der Leistung von 26 Atomkraftwerken“…Wer wollte angesichts solch kraftstrotzender Zahlen nicht von der Allmacht erneuerbarer Energien träumen? Orkantief „Xaver“ sorgte ja noch Anfang Dezember für eine Windstrom-Menge, die dem Output von 26 mittleren Atomkraftwerken entsprach, meldete frohgemut erneut das Münsteraner IWR.

Die Jubelnachrichten der Ökostrom-Statistiker haben allerdings bedenkliche Folgen. Viele Bürger sehen inzwischen das Grünstrom-Zeitalter schon zum Greifen nah, die Energiewende fast am Ziel. Wer braucht da noch Kohlekraftwerke?

Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der TU Bergakademie Freiberg glaubt ein Drittel der Deutschen, man könne in der Stromproduktion „ohne Probleme sofort oder bis 2020 auf Kohle verzichten“. Sie schätzen den Anteil von Stein- und Braunkohlestrom in Deutschland im Durchschnitt auch auf lediglich 25 Prozent. In Wahrheit liegt er mit 44 Prozent knapp doppelt so hoch.

Damit erinnert er an eine ganz grundlegende Problematik, die die EEG Gewinnler und in ihrer Gefolge die handelnden Politiker aller Parteien schamlos ausnutzen. Es ist die völlige Unfähigkeit weiter Kreise der Bevölkerung, die komplizierten Zusammenhänge der Stromproduktion und Verteilung auch nur im Ansatz zu verstehen. Dazu es fehlt nicht nur am Willen, sondern, bei sehr vielen, auch an der dafür nötigen Bildung. Die MINT Fächer wurden schon immer gern abgewählt. Sie gehören „nicht zur Bildung“, wie ein vermessener Dietrich Schwanitz uns einmal glaubhaft berichtete.

Und Wetzel fällt noch mehr auf:

Unter der Überschrift:

Es gibt nicht genug Stromspeicher

Schreibt er:

Stromspeicher, die Solar- und Windstrom für solche Flautezeiten aufbewahren könnten, stehen noch nicht einmal ansatzweise zur Verfügung. Selbst wenn es der Bundesregierung gelänge, wie geplant bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen und ans Stromnetz zu bringen: Ihre Batterien könnten Deutschland gerade einmal etwa sieben Minuten lang mit Strom versorgen.

Eine winterliche Flaute dauert aber oft mal 14 Tage und länger. Die einzigen bislang wirtschaftlichen Stromspeicher sind die Stauseen in den Bergen. Doch alle Pumpspeicher Deutschlands wären nach fünf bis sieben Stunden leer gelaufen, dann müssten auch sie die Stromproduktion einstellen. Andere Speichertechniken wie „Power-to-heat“ oder „Power-to-gas“ stecken allesamt noch in den Kinderschuhen.

Darin ist einiges richtig, jedoch nicht die Behauptung, dass alle deutschen Stromspeicher Deutschland fünf bis sieben Stunden versorgen könnten, bevor sie leer wären. Dem ist nicht so, auch wenn das den Kohl auch nicht mehr fett macht. Denn es sind leider nur ca. 35 Minuten! Mehr als 40 GWh liefern sie nicht. Bei einer Stromproduktion von ca. 600 TWh im Jahr , könne sie das Land also nur rd. 35 Minuten an einem durchschnittliche Tag versorgen. Um dann viele Tage lang wieder aufgefüllt werden zu müssen. Mit Strom, der aus den verteufelten Kohle- oder Kernkarftwerken kommen muss.

Und wenn dann noch viele Forschungsmilliarden in die Erforschung der „Power-to-heat“ oder „Power-to-gas“ Speichertechnologien geflossen sind, dann wird man nicht umhin können festzustellen, dass diese den Strompreis locker in die Gegend von 1 bis 2 €/kWh katapultieren werden, weil deren Wirkungsgradverluste naturgesetzlich bedingt und nicht änderbar sind.

Aber wenn das soweit sein wird, dann ist sicher schon wieder eine neue Regierung im Amt und die bisher Verantwortlichen der alten Regierung wohl versorgt nach Brüssel oder in lukrative Positionen der staatsnahen Wirtschaft verschoben. Und mit Ehrungen überhäuft.

Wer erinnert sich dabei da nicht an den alten Witz in der untergegangenen DDR von den vier großen Feinden des Sozialismus?

Sie heißen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, mit den ebenso überraschend auftretenden kleinen Feinden, die da heissen Tag und Nacht

Bleibt uns zum Schluss dieser Bestandsaufnahme der schönen neuen Energiewendewelt noch auf einen Bericht in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten hinzuweisen, die über Vorbereitungen auf den großen Blackout in Europa berichtet:

Unter der Überschrift

Blackout im Winter: Vorbereitung auf europaweiten Stromausfall

lesen wir

Eine Initiative aus Österreich diskutiert über die Folgen eines europaweiten Stromausfalls. Fazit: Schon kleinere Störungen können weitreichende Dominoeffekte auslösen. Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung planen für den Ernstfall. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass die Sorge vor einem Blackout durchaus begründet ist. 

Die zivilgesellschaftliche Initiative „Plötzlich Blackout“ lud kürzlich mehr als 200 Vertreter aus Österreichs Wirtschaft und Verwaltung zu einem nationalen Workshop ein. Dies berichtet Die Presse. Thema der Veranstaltung war die Möglichkeit eines überregionalen Stromausfalls. Dazu wurde eine fiktive Notsituation durch einen Stromausfall in Wien simuliert. Die Teilnehmer erörtern das mögliche Vorgehen aller Beteiligten und die Folgen für die Wirtschaft und die Bürger.

Neben den staatlichen Behörden, Privatunternehmen und Energieversorgern waren auch Bürger-Initiativen, gemeinnützige Organisationen und Rettungskräfte auf dem Workshop vertreten. Eine Zusammenarbeit aller gesellschaftsrelevanten Bereiche sei notwendig, um in Notsituationen schnellst möglich zu handeln, so die Organisatoren von “Plötzlich Blackout”.

Sie sind davon überzeugt, dass ein überregionaler Stromausfall sehr wahrscheinlich ist. Dabei beziehen sie sich dabei auf die Tatsache, dass Stromnetze schon lange nicht mehr national begrenzt sind. Alle europäischen Erzeuger, Betreiber, Händler und Verbraucher teilen sich im Grunde eine Strom-Infrastruktur. Daraus folgt, dass sich ein lokaler Störfall schnell zu einemeuropaweiten Problem ausweiten kann…

Häufig sind auch Überkapazitäten der Grund für eine Überlastung des Netzes. So könnten hohe Kapazitäten aus Windenergie zusammen mit milden Temperaturen zu Weihnachten die Versorgung in Deutschland gefährden. Dies berichtet die FAZund bezieht sich dabei auf ein Dokument des Netzbetreibers Entso-E.

„Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre könnte der Zeitraum um Weihnachten mit einem großen Stromüberschuss im deutschen Netz kritisch werden“, so die Autoren des Entso-E-Berichts.




Für Gläubige der globalen Erwärmung war 2013 ein Höllenjahr

Bild rechts: Drusische Männer und Frauen schippen den Schnee vor ihrer Haustür in der drusischen Stadt Beit Jann auf dem Mt. Geron in Galiläa, Nordisrael. So geschehen am 16. Dezember 2013, als ein Wintersturm der gesamten Region seltenen Schnee brachte, was zu schweren Behinderungen in Israel führte.

Das Wetter zwischen den Polen hat auch konspiriert, um die Gläubigen der globalen Erwärmung schlecht aussehen zu lassen. Im Dezember meldeten die Wetterstationen der USA über 2000 neue Kälte- und Schneerekorde. Fast 60% der USA lagen unter einer Schneedecke, zweimal so viel wie im vorigen Jahr. Die Himmel [heavens] haben sich sogar über dem Heiligen Land geöffnet, sahen doch die in Ehrfurcht erstarrten Stadtbewohner von Jerusalem eine Schneedecke von 16 inches [ca. 40 cm], an manchen Stellen in dem Gebiet gab es sogar bis drei Fuß [ca. 90 cm]. In Kairo bildete sich zum ersten Mal seit über 100 Jahren eine Schneedecke.

2013 markiert das nunmehr 17. Jahr ohne eine Erwärmung des Planeten. Es markiert das erste Mal, das James Hansen, Guru von Al Gore und derjenige, der mit seinen Prognosen die Angst vor der globalen Erwärmung ausgelöst hatte, zugegeben hat, dass die globale Erwärmung zum Halten gekommen ist. Es markiert das erste Mal, dass bedeutende Medien, die die Orthodoxie massiv befeuert hatten – The Economist, Reuters, The London Telegraph – eingeräumt haben, dass die Wissenschaft hinsichtlich der globalen Erwärmung nicht settled war. Der Economist machte sich sogar lustig über die Modelle der Wissenschaftler, indem er sie auf „negative Beobachtung“ setzte [„negative watch“]. Wissenschaftliche Vorhersagen einer globalen Abkühlung – bis vor Kurzem noch peinlich umgangen von der akademischen Presse aus Furcht, als Spinner gebrandmarkt zu werden – wurden veröffentlicht und publiziert, nicht zuletzt von der BBC, ein Sender, der zuvor unübertroffen im Bereich der anthropogenen apokalyptischen Medien war.

[Merkwürdig! In den deutschen Medien, allen voran wieder mal der „Süddeutschen Zeitung“, fand sich nichts dergleichen! A. d. Übers.]

2013 war genauso auch ein böses Jahr für Bankgeschäfte hinsichtlich der globalen Erwärmung. Entlassungen  und Bankrotte nahmen bei europäischen und nordamerikanischen Unternehmen zu, die Solarpaneele und Windturbinen herstellten. Gescheitert sind sie auch mit ihren Bitten um Subventionen, um auszugleichen, was sie als unfairen Wettbewerb seitens China bezeichneten. Mit Beginn des Jahres 2013 wurden ihre Vorwände aber immer dünner. Die chinesische Firma Suntech, der weltgrößte Hersteller von Solarpaneelen, hat jetzt bankrott angemeldet, genauso wie LDK Solar, eine andere große Firma. Sinovel, der größte Hersteller von Windturbinen in China und der zweitgrößte der Welt, hat berichtet, 100 Millionen Dollar verloren zu haben, nachdem seine Umsätze um 60% eingebrochen waren. Jetzt schließt das Unternehmen Werke in Kanada, den USA und Europa.

Während diese kohlenstofffreien Technologien zu Grabe getragen werden, setzen kohlenstoffreiche Treibstoffe zu Höhenflügen an. Im vorigen Monat wurde in Deutschland ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen, das erste von 10 modernen CO2-Quellen, auf die sich die größte Volkswirtschaft Europa verlassen will, um seine Wirtschaft im 21. Jahrhundert zu stärken. [Auch hiervon habe ich nichts, aber auch gar nichts in den deutschen Medien gehört! A. d. Übers.]. Weltweit werden 1200 Kohlekraftwerke gebaut. Der International Agency [= International Energy Agency?] zufolge wird die Dominanz der Kohle vor allem in Entwicklungsländern zunehmen, was diesen hilft, ihre Armen aus der Armut zu holen, indem sie ihre Wirtschaft modernisieren.

Aber so wichtig die Kohle auch ist, die Lieblinge unter den fossilen Treibstoffen sind unbezweifelbar Schiefergas und Schieferöl. Vor Kurzem hat sich UK von den ewigen Neinsagern losgerissen und angekündigt, dass man sich ab jetzt mit ganzer Kraft um diese Treibstoffe der nächsten Generation kümmern werde. Halb UK wird freigegeben für Bohrungen, um in UK das zu erreichen, was Schiefergas und –öl bereits in den USA erreicht haben: die Energiepreise sind drastisch gesunken, und die Abhängigkeit des Landes von Treibstoffimporten wurde eliminiert. Auch China hat beschlossen, sich in die Schiefer-Revolution zu stürzen – in einem diese Woche bekannt gegebenen Vertrag zu Hilfe seitens der USA will man darangehen auszubeuten, was Manche als die weltgrößten Schiefergasreserven ansehen, äquivalent im Energiegehalt mit der Hälfte des Erdöls aus Saudi-Arabien.

2013 markiert auch einen Wendepunkt für die Regierungen der Welt. Am 1. Januar 2013, dem ersten Tag der zweiten Phase des Kyoto-Protokolls, verabschiedeten sich Kanada und Russland von Kyoto, zwei Elefanten bzgl. fossiler Treibstoffe. Nach ihrem Abgang wurde Kyoto zu einem Club der Nicht-Emittenten – nur noch etwa winzige 15% der globalen Emissionen werden von Kyoto abgedeckt. Auf der Warschau-Konferenz vor ein paar Wochen haben es die westlichen Nationen von Europa, Nordamerika und Australien abgelehnt, Vorschläge von Entwicklungsländern auch nur zu diskutieren, um die Emissionen in Zukunft zu begrenzen.

2013 war auch das Jahr, in dem in Australien eine klimaskeptische Regierung gewählt worden ist, in einer Wahl, die zu einer Abstimmung zur Klimaänderung stilisiert worden ist. Kaum war die Wahl gewonnen, hat die neue Regierung auch schon Schritte eingeleitet, die Kohlenstoffsteuer des Landes zu kippen, zusammen mit dem Klimaministerium, die jetzt beide im Papierkorb der Geschichte gelandet sind. Andere Länder schauen genau auf das Verhalten der Öffentlichkeit hinsichtlich des Klimaänderungs-Alarmismus‘ – fast nirgendwo glaubt die Öffentlichkeit noch an die ängstigenden Szenarien, die von den Befürwortern der Klimaänderung gezeichnet werden.

2013 war das beste Jahr für die Klimaskeptiker und das schlimmste Jahr für die Enthusiasten der globalen Erwärmung, für die jede Änderung – oder die Abwesenheit einer solchen – des Wetters als unbestreitbarer Beweis der Klimaänderung herhalten muss. Die Enthusiasten konnten kaum glauben, dass nicht jedermann ihnen folgte, das Scheitern der Klimamodelle weg zu diskutieren. Dass Regierungen und die Öffentlichkeit der Pflicht zum Stopp der Klimaänderung abschwören würden, war in ihren Köpfen nicht denkbarer als das Zufrieren der Hölle. Was, wenn sich die Dinge so weiterentwickeln, 2014 durchaus noch passieren könnte.

Lawrence Solomon ist geschäftsführender Direktor von Energy Probe, einer in Toronto ansässigen Umweltgruppe.

Link: http://opinion.financialpost.com/2013/12/19/lawrence-solomon-for-global-warming-believers-2013-was-the-year-from-hell/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Der Wechsel zum Tesla-Batterie-Auto ist die Ente des Jahres

Bild rechts: Tesla Model S Prototyp auf der Frankfurter Automesse 2009 (Photo credit: Wikipedia)

Der fundamentale Grund für diesen Beitrag ist, der Welt zu sagen, welchen Betrug der Tesla darstellt. Es hat dazu geführt, dass das Unternehmen betrügerische Kohlenstoff-Zertifikate im Wert von zehner-Millionen Dollar erhalten hat, und wenn sich nichts weiter tut, wird die Abrechnung in die Hunderte Millionen gehen. Es geht hier nicht darum, den Leuten etwas über die Anreize für EVs zu erzählen, sondern über die illegalen Anreize, die einem speziellen Unternehmen zugeschustert werden. Darüber habe ich bereits viel in meinem ersten Beitrag geschrieben, aber hier führe ich die eigenen Quellen Kaliforniens an.

Man klicke hier und gehe zu Seite 13. Dort wird gezeigt, wie viele Zertifikate ein Null-Emissionen-Fahrzeug (ZEV) erhält. Die ZEVs werden in sieben Kategorien eingeteilt:

Typ 0: weniger als 50 Meilen, 1 Zertifikat

Typ I: 50 bis 57 Meilen, 2 Zertifikate

Typ I,5: 75 bis 100 Meilen, 2,5 Zertifikate

Typ II: 100 bis 200 Meilen, 3 Zertifikate

Typ III: 200+ Meilen, 4 Zertifikate (auch: 100+ Meilen mit schnellem Wiederaufladen)

Typ IV: 200+ Meilen mit schnellem Wiederaufladen, 5 Zertifikate

Typ V: 300+ Meilen mit schnellem Wiederaufladen, 7 Zertifikate

Dieses System wird vom California Air Resources Board CARB betreut. Und „schnelles Wiederaufladen” bedeutet das Aufladen bis 95% der Kapazität innerhalb von 10 Minuten (Typ III) oder 15 Minuten (Typen IV und V). Das ist für Batterien unmöglich, so dass es nur mit Wasserstoff funktionieren kann. Tatsächlich wird man Klagen hören, dass die Vorschriften Wasserstoff gegenüber Batterien bevorzugen. Nun, man sage das Kalifornien.

Das Modell S ist eindeutig ein Fahrzeug des Typs III: es fährt zwischen 200 und 300 Meilen, aber selbst beim schnellsten Wiederaufladen braucht es etwa 1 Stunde, um die Batteriekapazität auf 95% zu bringen. Tesla selbst gibt 75 Minuten für das Aufladen bis 100% vor. Das Unternehmen bekommt also 4 Zertifikate pro Auto … oder sollte es zumindest. Schauen wir zurück auf das Jahr 2012.

Am 15. Juni wurde die 85 KWh-Version (hier S3 genannt) als ein Typ 3-Fahrzeug betrachtet. Aber bis Oktober 2012 wurde es zu einem Typ V-Fahrzeug. Die Höherbewertung erfolgte irgendwann zwischen diesen beiden Terminen. Vermutlich ist die 60 KWh-Version ebenfalls in diesem Zeitraum höherbewertet worden. Hier findet sich eine Bestätigung vom 20. Dezember, dass beide Versionen höherbewertet worden waren, und es wird gezeigt, wie aus dem 60 KWh-Modell Typ III ein Fahrzeug Typ V geworden ist. Und hier findet sich eine erneute Bestätigung praktisch gleichen Inhalts, aber jetzt einschließlich der 40 KWh-Version. (CARB scheint nicht sehr gut organisiert zu sein).

In jedem Falle stieg die Produktion des Modells S im letzten Viertel des Jahres 2012, so dass deren große Mehrheit unter die neue Klassifikation fiel. Die wirkliche Frage lautet also: Warum die Höherbewertung?

Wegen des Wechsels auf Batterie-Betrieb. Falls man die Batterien des Autos innerhalb von 90 Sekunden wechseln kann, wird das durch das CARB festgelegte 15-Minuten-Erfordernis total ins Abseits geschoben. Man beachte, dass – selbst in diesem Fall – die 85 KWh-Version nach wie vor nicht die vorgeschriebene Reichweite hat, um ein Fahrzeug des Typs V zu sein, wie von der EPA bei 265 Meilen eingestuft worden ist. Also würde es bei 5 Zertifikaten stehen bleiben. Es scheint, als ob das CARB seine eigenen Regeln etwas verbogen hätte, oder vielleicht kamen sie zu dem Ergebnis, dass eine superbe Wiederauflade-Zeit ein Defizit der Reichweite „ausgleicht“. In jedem Falle ist das kein Grund für Alarm.

Was aber wirklich ein Grund für Alarm ist: das CARB gab Tesla Extra-Zertifikate schon bevor irgendein Wechsel auf Batteriebetrieb vorgenommen worden war. Tatsächlich geschah das neun Monate, bevor die neuen Eigenschaften öffentlich gezeigt worden sind (Juni 2013). Ich habe dem CARB einmal und Tesla zweimal geschrieben, um mehr über diese Angelegenheit zu erfahren. Hat Tesla dem CARB den Batteriebetrieb vorgeführt? Falls ja, wann und wo? Hat Tesla sein eigenes Auto eingebracht, oder war das das Auto des CARB zu Testzwecken? Haben CARB-Funktionäre das Auto untersucht und sind damit gefahren vor und nach dem Wechsel?

Bislang haben sie nicht geantwortet.

Im Mai wurde der Wechsel zu Batteriebetrieb zu einem Problem: das CARB hat öffentlich darüber nachgedacht, das Fahrzeug aus der Kategorie ‚schnell wiederaufladbar‘ herauszunehmen. Vielleicht haben sich andere Autohersteller bei der CARB beschwert, dass Tesla Zertifikate für etwas bekommen hatte, das niemand gebrauchen konnte. In jedem Falle hat die Agentur eine Entscheidung auf Oktober vertagt.

Im Juni hat Tesla nach wochenlangen Aufforderungen den 90 Sekunden langen, vollautomatischen Batteriewechsel der Öffentlichkeit präsentiert (hier). Es war deren größtes Ereignis in diesem Jahr. Oder zumindest kann ich mich nicht an eine andere Veranstaltung von Tesla mit einem derartigen Medienrummel erinnern.

Und dreimal darf man raten: Das Unternehmen zeigte seine eigenen Autos und ließ niemanden in deren Nähe. Das offizielle Video zeigt nicht einmal, was unter dem Auto los war.

Im August bezeichneten Tesla-Foristen das Ganze offen als einen Trick (hier). Einige Besitzer des Typs S haben bereits ihre Garantien für die Batterien in Anspruch genommen, und der Batteriewechsel dauert drei bis vier Stunden nebst einigen Handwerkern. Die Automatisierung ist unmöglich, geschweige denn in 90 Sekunden zu schaffen. Irgendwie ist dies vom Internet nicht bemerkt worden.

Das Unternehmen selbst hat viele Monate lang keine Erklärung über das Thema Austausch abgegeben (hier). Und schaut man auf ihre SEC filings [?], gibt es genau eine Referenz zu diesem Thema.

…unsere Fähigkeit, die Batterien des Modells S rasch auszutauschen und die Entwicklung öffentlicher Einrichtungen, um diesen Wechsel durchzuführen, die gegenwärtig nicht existieren…

Ich werde keinen Link angeben, weil genau dieser gleiche Satz seit einigen Jahren in jeder Gewinn- und Verlustrechnung auftauchte. Es gab keine Schätzungen, wie viel diese Wechselstationen kosten würden, oder wenn welche öffnen, oder welches Gebiet sie abdecken könnten oder irgendeine bedeutsame Information. Zu dieser Zeit stand sie nur als Chimäre im Raum. Tesla hatte niemals die Absicht, „spezielle öffentliche Einrichtungen zu errichten, um diesen Austausch durchzuführen“.

Der Oktober kam, das CARB tagte, und das gleiche Thema tauchte auf (hier): Kann ein Batterien-Austausch als schnelle Wiederaufladung durchgehen?

Einige batteriebetriebene Autos haben durch den Batterie-Austausch die Definition ‚schnell wiederaufladbar‘ erfüllt. Allerdings wurde nicht öffentlich gezeigt, dass das Austauschen von Batterien bei den Fahrzeugen funktioniert hat, die Zertifikate erhalten haben. Obwohl die Mitarbeiter das Potential eines Batterieaustausches erkennen, um dem Fahrzeug am Markt zu helfen, hängt der Verdienst anderer Fahrzeuge der Typen IV und V ZEV an Zertifikaten von der schnellen Wiederaufladung für den Betrieb dieser Fahrzeuge ab. Die Mitarbeiter schlagen vor, den Batterieaustausch aus der Qualifikation der Kategorie rasch wiederaufladbar zu entfernen, und zwar mit Beginn des Modelljahres 2015.

Übersetzung: Wir wissen, dass Tesla ein Betrüger ist, aber wir wollen nicht, dass das Unternehmen pleite macht, darum lassen wir es noch einige weitere Jahre zu, dass es die Kuh des Batterie-Austausches melkt.

Wie der Zufall so will, werden ab dem Jahr 2018 alle Zertifikate nur aufgrund der Reichweite gewährt, nicht aufgrund der Zeit zum Wiederaufladen (siehe Seite 66). Dies bedeutet, dass Tesla künftig keine Zusatzzertifikate für den Batterieaustausch erhalten wird. Falls also das CARB 2015 wirklich aktiv wird, kann Tesla diese Gesetzeslücke noch zwei oder drei Jahre lang nutzen, im Höchstfalle fünf Jahre. Vielleicht kann der Betrug vor der 200-Millionen-Dollar-Marke gestoppt werden. Puh! Es ist gut zu sehen, dass diese Regulatoren ihre Arbeit machen.

Tesla hat von Verkäufen der 85 KWh-Version berichtet, von 70% bis 90% von Allem. Man erinnere sich, diese Version wurde von vier auf sieben ZEV höherbewertet, und die andere Version von vier auf fünf. Wenn das wirklich so ist, dann verdienen sie 35% bis 40% aller ZEV-Zertifikate in Kalifornien nur wegen des Batterieaustausches. Nur Tesla weiß, was es aus diesen Zertifikaten gemacht hat, aber während der letzten vier Quartale betrug ihr ZEV-Umsatz 170 Millionen Dollar. Rechnen Sie selbst!

Und darin sind noch nicht die Zahlen des gegenwärtigen Quartals enthalten. Oder Zertifikate, die sie erhalten haben, haben sie bis jetzt nicht verkauft. Falls Sie mal in dem von mir gerade verlinkten Dokument schauen wollen, aber auf Seite 68, werden Sie sehen, dass alle Zertifikate straflos angehäuft werden können. Vermutlich kann sich dies erst ab 2018 ändern, wenn das ZEV-Programm neu aufgelegt wird.

Hier kann man die Transfers von ZEV-Zertifikaten unter den Autofabrikanten sehen. Es scheint, dass Tesla von Oktober 2012 bis September 2013  1311,52 „Zertifikate“ verkauft hat. Das ist genau der Zeitraum, der uns interessiert, und sie haben immer noch 276,080 übrig. Aber dies ist eine unterschiedliche Bewertung der Zertifikate (Gramm pro Meile organischer Gase ohne Methan, und ich verstehe es auch nicht). Um die ZEV-Zahl zu erreichen, muss man sie teilen durch die Anzahl, die am Ende der Website steht, in diesem Zeitraum also 0,035. Also hat Tesla 37472 Zertifikate verkauft, und es hat immer noch 7888 in der Hinterhand. Dies zeigt, dass es während des Zeitraumes insgesamt 45360 Zertifikate erworben hat. Also hat es 82% davon verkauft und den Rest behalten.

Anmerkung: Dies ist kein Audit. Da ist sicher irgendetwas, das mir fehlt – Zertifikatehandel zwischen den Staaten, ausgeführt in früheren Perioden, usw. Also ist dies nur eine Approximation. Ich habe den Verdacht, dass seine Zertifikate-Anhäufung in Kalifornien größer war (es hat 40 bis 50% seiner Autoverkäufe ausgemacht), aber es hat diese Zertifikate in andere Staaten verschoben. Auch: Die Zahl der ZEV-Zertifikate, die durch andere Elektroautos „erzeugt“ worden sind, kann nicht zuverlässig berechnet werden, weil die großen Autohersteller eine Menge Niedrig-Emissions-Autos verkaufen, womit man ebenfalls ZEV-Zertifikate erzeugen kann.

Immer noch schauen wir auf 150 Millionen Dollar durch den Verkauf von kalifornischen Zertifikaten während dieses Zeitraumes, wobei 60 Millionen Dollar davon mit dem Batterieaustausch korrespondieren. Einschließlich der Zertifikate, die sie noch nicht verkauft haben, belaufen sich die entsprechenden zahlen auf 30 und 12 Millionen Dollar.

Unter dem Strich: Die ZEV-Zertifikate sind ein Schlüsselelement des „Umsatzes“ von Tesla. In Wirklichkeit also reiner Profit. Und das wird in absehbarer Zukunft auch so bleiben.

Und das hat ernste Implikationen für das gesamte ZEV-Programm. Tesla „erzeugte“ etwa 45000 ZEV-Zertifikate in dem Staat von Oktober 2012 bis September 2013 (für das Kalenderjahr 2013 wäre die Zahl höher). Von dieser Anzahl waren etwa 18000 (40%) betrügerisch. Das einzige andere, in halbwegs vernünftigen Mengen verkaufte Elektroauto war der Nissan Leaf, aber es gibt nur drei Zertifikate pro Auto, und das System als Ganzes erzeugte möglicherweise weniger als 60000 Zertifikate.

Wenn also 40% der Zertifikate, die Tesla erhält, betrügerisch sind, dann gilt das für 30% des gesamten kalifornischen Marktes. Tatsächlich sind es sogar über 20% des gesamten US-Marktes. Und es gilt unter der Annahme, dass das übrige System sauber ist.

Kurz gesagt, die ZEV-Vorschrift ist ein Witz!

Hier stehen wir also jetzt, 15 Monate, nachdem Tesla damit begonnen hat, Kohlenstoff-Zertifikate für den Austausch von Batterien zu erhalten. Das Unternehmen hat schon jetzt Kasse gemacht, möglicherweise über 60 Millionen Dollar, und das ohne auch nur eine einzige Austausch-Station errichtet zu haben oder das Ganze in Autos der Verbraucher zu zeigen und auch ohne sich die Mühe zu machen, irgendeine Art Erklärung zu verbreiten.

Ich habe ihnen E-Mails geschrieben, an ihre Facebook-Site geschickt und in ihrem Forum platziert. Die einzige Reaktion bestand darin, das Thema Batterie-Austausch irgendwie von ihrer Website verschwinden zu lassen (hier). Es ist unmöglich, eine wirkliche Antwort von dem Unternehmen zu erhalten.

Tesla hat die Absicht, seinen Ausweg aus diesem Durcheinander zu schließen.

Die Frage lautet: wie kann ein so unverschämter Betrug so lange unbemerkt durchgehen? Ich glaube, dass andere Autobauer möglicherweise nicht Schwierigkeiten mit Beamten Kaliforniens haben möchten. Also haben sie sich dafür stark gemacht, der speziellen Behandlung von Tesla ein Ende zu setzen, aber sie haben die Lage nicht öffentlich angeprangert oder eine Klage erhoben.

Und für Außenseiter der Industrie – nun, der Gedanke, dass das gesamte Thema Batterietausch ein Schwindel sein könnte, ist einfach surreal. Wie konnte Tesla so tief sinken?

Der Batterie-Austausch von Tesla ist die Ente des Jahres.

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/12/21/the-tesla-battery-swap-is-the-hoax-of-the-year/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Geheimdienst und Hockeyschläger

Im AR 3 des IPCC aus dem Jahr 2001 war man dem gefolgt, und auch in allen Zustandsberichten danach schob das IPCC die Beweise beiseite und bevorzugte die Modelle, die sich schon bis dahin als völlig ungeeignet erwiesen haben (McIntyre & McKitrick 2005). Und dies, obwohl ich in meiner Experten-Begutachtung zum Entwurf des AR 5 400 auf der Datenbasis der Mittelalterlichen Warmzeit bei www.co2science.org erstellte Studien aufgelistet hatte, die zeigten, dass den Messungen zufolge die Mittelalterliche Warmzeit real und global aufgetreten war, und dass es fast überall wärmer als derzeit war.

Abbildung 1 rechts: Ein Frost-Jahrmarkt auf der Themse im Jahre 1694, zum Ende der Kleinen Eiszeit, die dem IPCC (2001) zufolge niemals stattgefunden hat.

Im Herbst 2013 hat mich die Regierung von Kolumbien nach Bogota eingeladen, wo man mich gebeten hat, nach zahlreichen Vorlesungen an der Universität und zwei Vorträgen vor der Anti-Korruption-Abteilung auch vor 200 Studierenden an der Army School of Intelligence and Counter-Intelligence zu sprechen.

Ich begann mit einem Zitat von Sun Tzu, dem ersten Strategen, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man einen Krieg gewinnt. Er schrieb: „Das gesamte Kriegswesen basiert auf Irreführung und Täuschung“. Ich erklärte den Studierenden, dass ich ihnen anhand zahlreicher Beispiele eine Methode aufzeigen wollte, mit der ein intelligenter Offizier auch als Laie Täuschungen durchschauen kann, selbst in einem Bereich, der nicht zu seinen Spezialgebieten gehörte.

Mein erstes Bild war die absurde „Hockeyschläger-Graphik“, die die Mittelalterliche Warmzeit mit Hilfe einer Reihe von schamlosen statistischen Tricks weggebügelt hatte. Weiter führte ich aus: bevor die Modellierer ihre finstere Magie zur Zerschlagung der Mittelalterlichen Warmzeit hatten walten lassen, hatten sie sich darauf konzentriert, die messbaren Auswirkungen einer Temperaturänderung zu studieren. Und am offensichtlichsten wirkt sich eine Temperaturänderung auf den Meeresspiegel aus.

Wasser dehnt sich etwas aus, wenn es sich erwärmt. Diese thermische Expansion lässt den Meeresspiegel bei höheren Temperaturen steigen und bei niedrigeren fallen. Ich suchte nach einer Rekonstruktion des Meeresspiegel-Anstiegs im letzten Jahrtausend, und dank Dr. Willie Soon von Harvard-Smithonian fiel mir eine Graphik von Grinsted et al (2009) in die Hände.

Die Grinsted-Graphik passt nicht zum Hockeyschläger. Aber sie korreliert sehr stark mit dem früher vom IPCC gezeigten Verlauf. Ich erklärte den Studierenden, dass man mit dieser simplen, aber robusten Methode zeigen konnte, dass es im Mittelalter wirklich wärmer und während der Kleinen Eiszeit kälter als derzeit war.

Abbildung 2: Der Verlauf der globalen Temperaturen der letzten 420.000 Jahre, rekonstruiert aus dem Verhältnis von zwei Sauerstoffisotopen in den Wostok-Eisbohrkernen aus der Antarktis. Die absolute Temperatur schwankte lediglich um ± 3 Cº oder 1% während des gesamten Zeitraumes. Bildquelle: Willis Eschenbach

Ich wies auch darauf hin, dass trotz der ausgeprägten Temperatur-Fluktuationen des vergangenen Jahrtausends der globale Meeresspiegel um nur ± 20 cm während des gesamten Milleniums geschwankt hatte. Im Zuge dieser Fluktuationen war es zu Kaltphasen gekommen, in denen die Themse in London und der Hudson River in New York zum Ende des 16. Jahrhunderts wiederholt zufroren (siehe Abbildung 1 oben rechts). Mit einer Graphik des unnachahmlichen Willis Eschenbach (Abbildung 2)  zeigte ich, dass die absolute globale Temperatur während der letzten 420.000 Jahre lediglich um 3 °C oder 1% auf beiden Seiten des vieljährigen Mittels geschwankt hatte. Es ist schwierig, die globale Temperatur zu größeren Änderungen zu bringen.

Abbildung 3: Die Änderungen des Meeresspiegels nach Grinsted et al. (2009). Sie passen nicht zum Fehlen absoluter globaler Temperaturänderungen, wie sie im diskreditierten Hockeyschläger des IPCC im Jahre 2001 fabriziert worden waren.

Angesichts dieser geringen Temperatur-Fluktuationen – wie konnte der Meeresspiegel dann um 130 m steigen während der 11.400 Jahre seit dem Ende der letzten Eiszeit? Die mittlere Rate des Anstiegs betrug etwa 4 Fuß pro Jahrhundert [ca. 122 cm]. Die Antwort lautet: Eisschmelze. Sind die Temperaturen erst einmal hoch genug, um das Eis auf den großen nordhemisphärischen Landmassen zum Schmelzen zu bringen, wird der Meeresspiegel abrupt steigen, so wie es nach dem Ende der letzten Eiszeit der Fall war. Tatsächlich war die globale Temperatur den Eisbohrkernen zufolge in nur drei Jahren um 5°C gestiegen.

Allerdings waren die Änderungen in der Cryosphäre während des vergangenen Milleniums vergleichsweise gering. Der Hauptgrund für Änderungen des Meeresspiegels war die thermische Ausdehnung. Die Änderungen der letzten 1000 Jahre betrugen also nur Zentimeter, nicht Meter.

Nichtsdestotrotz war eindeutig, dass das Wetter im Mittelalter warm genug war, um den Meeresspiegel um 20 cm steigen zu lassen, und kühl genug, um ihn während der Kleinen Eiszeit sinken zu lassen. Dieser Verlauf passt nicht zum Hockeyschläger (Abbildung 3), aber es passt zum Schema des IPCC 1990, in dem sich sowohl die MWP als auch die LIA abzeichneten (Abbildung 4)

Abbildung 4: Der Verlauf des Meeresspiegels nach Grinsted et al. (2009) und der Temperatur nach dem IPCC (1990) sind eng und vielleicht kausal korreliert.

Der Direktor der Army School, der enthusiastisch genickt hatte bei diesem Teil meiner Ausführungen, verließ leise den Raum und kam wenige Minuten später wieder herein und hielt etwas in seiner Hand.

Am Ende meiner Vorlesung und nach einer außergewöhnlich großen Zahl scharfsinniger Fragen aus dem Auditorium kam der Direktor zum Rednerpult und zeichnete mich aus mit einer großartigen Medaille, der Medaille der Army School of Intelligence and Counter-Intelligence, die sich jetzt an einem Ehrenplatz auf dem Kaminsims unter den schönen Portraits meiner Vorfahren befindet.

Nach meiner Rückkehr nach Schottland habe ich einem Freund von der Auszeichnung erzählt. Seine Antwort: „Intelligenz-Medaille? An dich?“

Dafür hat man Freunde.

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/12/08/intelligence-and-the-hockey-stick/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Betrug und kein Ende im Klimaschutz

Riesiger Betrug bei der EPA durch ihren bestbezahlten Angestellten

Anthony Watts

Es ist atemberaubend. Aber es musste ja so kommen. Wir wissen, dass sich Viele haben einlullen lassen und dass sich einige der bekannten Klima-Advokaten zu riesiger Selbstbeweihräucherung aufgeblasen haben und sich zu irrationalen verbalen und echten Exzessen haben verleiten lassen.

Das hier ist aber der Gipfel!

Die von der NBC News durchgeführte Hintergrund-Recherche enthüllte, dass das höchstbezahlte EPA-Individuum, John C. Beale, die Agentur im Verlauf eines Jahrzehnts um fast $1 Million beschwindelt hat bei seinen Bezügen und Boni.

Dem höchstbezahlten Angestellten der EPA, noch dazu führender Experte beim Klimawandel, geschieht ganz recht, wenn er für mindestens für 30 Monate ins Gefängnis gesteckt wird, weil er seine Vorgesetzten belogen hat und behauptete, er wäre ein CIA-Spion, der in Pakistan gearbeitet hätte und deswegen hätte er seinen Pflichten nicht nachkommen können. So sagen es die US-Bundesanwälte.

Beale verübte fortgesetzten Betrug. Er zeigte sich in der EPA mehrfach monatelang nicht. Einmal fehlte er 18 Monate lang an einem Stück, von Juni 2011 an. Er verrichtete „überhaupt keine Arbeit“, wie Kern, Beales Anwalt, in seiner Eingabe an das Gericht zugab.

Was hat er denn so getrieben? Er jettete in der Ersten Klasse um die Welt und hielt sich in 5-Sterne-Hotels auf. Auf Kosten des Steuerzahlers – das hat er gemacht!

Die beiden Anklage-Schriften und die Dokumente im Besitz der NBC-News zeigen neue Details von einem der unverfrorensten und einfallsreichsten Betrug zu Lasten der Vereinigten Staaten.

“I dachte nur: Oh mein Gott, wie konnte nur so etwas in dieser Behörde passieren ?”, sagte der Leiter der Untersuchung, EPA Assistant Inspector General Patrick Sullivan, in einem Interview mit NBC-News – als er sich daran machte, Beales Betrügereien in näheren Augenschein zu nehmen. “Ich arbeite seit 35 Jahren für die Regierung, aber so etwas habe ich noch nie gesehen.”

Und natürlich ist da die Blindheit für die “Alles-für-den-guten-Zweck-Masche” im Spiel, warum es passieren konnte.

Sullivan sagte, dass Beales Betrug in keiner anderen Behörde außer bei der EPA möglich war: „In der EPA hat sich eine Kultur des „Der-gute-Zweck-heiligt-die-Mittel“ etabliert,“ sagte er. „Die EPA-Angestellten vermuten keine kriminellen Handlungen. Sie neigen zur Vertrauensseligkeit und nehmen Alles hin.“

Übersetzt heißt das: Wenn einer gute Arbeit für den “guten Zweck” macht, muss man nicht so genau hinschauen.

Hier ist mehr zu lesen: (Dank an WUWT-Leser Martin Rettig)

Es war ein riesiger Betrug bei den Gehalts- und Bonus-Zahlungen, aber man muss sich doch fragen, welche weiteren Betrügereien dieser Mensch in seiner Rolle als Klima-Verantwortlicher begangen haben mag. Dem Bericht zufolge geht es um die Mitarbeit zum Clean Air Act 1990, um die Leitung der EPA-Delegationen bei den UNO-Konferenzen zum Klimawandel 2000 und 2001, und um die Mitarbeit bei den Verhandlungen zur Vereinbarung zur Verminderung der Kohlenstoff-Emissionen mit China, Indien und weiteren Staaten.

In diesem EPA-Dokument scheint man auf nichts anderes zu schauen als auf Beales Mißbrauch bei den Reisekosten. Ich meine aber, man trägt da “Scheuklappen”, denn ich musste feststellen, dass man sich überhaupt nicht mit der Qualität von Beales Klima-Arbeit beschäftigt.

Die Korruption in Washington wird den Staat zerstören, wenn sie nicht bald in ihre Schranken gewiesen wird. Schon sieht unsere Regierung aus, wie diejenige eines Drittwelt-Staates.

Weitere Artikel:

Climate Change Expert’s Fraud Was ‘Crime of Massive Proportion,’ Say Feds (freepatriot.org)

Feds charge EPA’s climate-change guru with fraud (wnd.com)

Third EPA Official Implicated in $900K Scam (freebeacon.com)

REPORT: EPA knew for years of illegal salary going to ex-official… (washingtonpost.com)

EPA’s Christmas Gift to the Nation: 134 More Regulations (politicaloutcast.com)

Original hier

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE




USA laufen in die EEG Falle: Nationaler Standard „erneuerbaren“ Stromes: Warum steigen die Strompreise?

Das Gesetz verlangt, dass Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie und andere Erneuerbare im Jahr 2014 6 Prozent des Stromes in den USA erzeugen müssen, was auf 25% bis zum Jahr 2015 steigen soll. Kuster sagt dazu: „Dieses Gesetz des gesunden Menschenverstandes wird helfen, gute Arbeitsplätze im Mittelstand zu erzeugen, die Verschmutzung zu kappen und unsere Abhängigkeit von Öl aus dem Ausland verringern, während die Verbraucher Geld sparen“. Unglücklicherweise wird diese Aussage nicht durch aktuelle industrielle Erfahrungen und Wirtschaftsdaten gestützt.

Wenn man die Verbraucher zwingt, ein Produkt zu kaufen, das teurer ist, wie z. B. erneuerbare Energie, sparen sie niemals Geld. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die kürzlich fertig gestellte California Valley Solar Ranch in San Luis Obispo. Diese Einrichtung wurde errichtet unter der 33-Prozent-Vorschrift des Gesetzes zu den California’s Renewable Portfolio Standards (RPS). Der Solarpark überdeckt die riesige Fläche von 1500 Acres [ca. 6 km²], das ist mehr als 100 mal so viel, wie ein typisches Erdgas-Kraftwerk einnehmen würde. Und doch werden lediglich 55 Megawatt erzeugt, weniger als ein Zehntel eines typischen Erdgas-Kraftwerkes, und das zu dem exorbitanten Preis von 1,6 Milliarden Dollar.

Die Verbraucher zahlen für diesen Solarpark doppelt. Strom aus diesem Solarpark wird zu einem Preis von 15 bis 18 Cent pro Kilowattstunde abgegeben, das ist vier mal so viel, wie der Strom in Kalifornien derzeit kostet und über 50% mehr als die projizierten Preise während der nächsten 25 Jahre. Die Verbraucher zahlen auch für ein Steuerpaket von Subventionen in Höhe von insgesamt 1,4 Milliarden Dollar einschließlich eines Steuerkredites der Regierung im Wert von 462 Millionen Dollar, eine Kreditbürgschaft des US-Energieministeriums im Wert von 205 Millionen Dollar sowie andere Steuervorteile.

Die Kommentare Kusters hinsichtlich der „Abhängigkeit von ausländischem Öl“ sind Unsinn. Heute stammen nur 0,7 Prozent des Stromes in den USA aus Petroleum. Die Behauptung, ein nationaler Standard erneuerbarer Energie würde Einfuhren von außerhalb reduzieren, ist etwa so genau wie die Behauptung, dass dadurch der Weltfrieden gefördert wird.

Politiker sagen immer wieder, dass Subventionen und Vorschriften für erneuerbare Energie „grüne Jobs“ erzeugen würden. Aber das Beacon Hill Institute hat über zehn Studien zu den Auswirkungen eines staatlichen RPS-Gesetzes durchgeführt, einschließlich der Heimatstaaten von Polis und Lujan. In allen Fällen ergab sich, dass die Einführung von RPS-Gesetzen die Strompreise steigen lässt, die Investitionen verringert und alles in allem eine Reduktion der Arbeitsplätze auslöst.

Heute folgen 29 Staaten erneuerbaren Portfolio-Standards und 8 weitere Staaten verfolgen bzgl. Strom erneuerbare Ziele. Die Sponsoren des RES-Gesetzes wollen diese Vorschriften auch auf die verbleibenden 13 Staaten ausweiten, also auf die einzigen Staaten mit einer vernünftigen Energiepolitik. Man beachte, dass Bürger im Jahre 2012 in Staaten ohne RPS 10,7 Cent pro Kilowattstunde für heimischen Strom bezahlen, das sind etwa 19 Prozent weniger als die 12,7 Cent, die Einwohner von Staaten mit RPS-Gesetzen oder –Zielen zahlen müssen. Höhere Strompreise schädigen überproportional die Armen, macht Energie doch den größten Teil ihres Familien-Budgets aus.

Auch eine Reduktion der Verschmutzung ist kein guter Grund für einen nationalen Standard erneuerbarer Energie. Den Daten der EPA zufolge zeigen alle wirklichen Luftverschmutzer einschließlich Blei, Ozon, Stickoxide, Schwefeloxide und Kohlenstoff-Teilchen seit über 40 Jahren eine rückläufige Tendenz und nehmen auch weiterhin ab. Das Niveau der Luftverschmutzung in den USA ist seit 1970 um sage und schreibe 72 Prozent zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum ist die Stromerzeugung in den USA mit Kohle um 115 und mit Gas um 230 Prozent gestiegen.

Der nicht genannte Grund für das RES-Gesetz ist die Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen, also des Treibhausgases, das für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung verantwortlich gemacht wird. Aber Kohlendioxid, ein harmloses, unsichtbares Gas, das Bäume für ihre Photosynthese brauchen, wurde fälschlich als Verschmutzer bezeichnet. Durch die erzwungene Errichtung teurer Wind- und Solarparks glauben die Befürworter der Theorie einer gefährlichen Klimaänderung Eisbären retten, die Stärke von Stürmen reduzieren, Dürren und Überschwemmungen verringern und möglicherweise den Weltfrieden voranbringen zu können.

Aber die RPS-Gesetze reduzieren die CO2-Emissionen noch nicht einmal. Die Installation von Windparks führt zu Zappelstrom. Der Output von Windturbinen ist erratisch und erzwingt das Vorhandensein von Kohle- und Gaskraftwerken als Backup, die auf ineffiziente Weise die Strommenge herauf und herunter regeln können, um die Kontinuität des Stromflusses zu gewährleisten. Studien von Stromversorgern in den Niederlanden und in Colorado zeigen, dass kombinierte Wind- und Kohlenwasserstoffsysteme mehr Treibstoff verbrauchen und mehr CO2 emittieren als Kohlenwasserstoff-Kraftwerke allein.

Anstatt die nationalen erneuerbare Energie-Gesetze zu verschärfen, sollten wir stattdessen unsere kostspieligen RPS-Gesetze zurücknehmen. Sollten wir nicht zu einer Energiepolitik zurückkehren, die auf Wirtschaftlichkeit und gesundem Menschenverstand basiert und nicht auf einer Ideologie der globalen Erwärmung?

Steve Goreham ist geschäftsführender Direktor der Climate Science Coalition of America und Autor des Buches The Mad, Mad, Mad World of Climatism:  Mankind and Climate Change Mania.

Ein PDF hierzu gibt es hier.

Link: http://icecap.us/images/uploads/National_Renewable_Electricity_Standard–Why_Raise_Electricity_Prices1_(3).pdf

Übersetzt von Chris Frey EIKE