Die 11 Hauptgründe, warum die Ölindustrie ihre Milliarden nicht dafür ausgibt, die Müll-Wissenschaft von AGW zu widerlegen

David Middleton
In meinen Internet-„Diskussionen” mit Warmisten kommt es manchmal zu herausfordernden Fragen wie diese: „Wir wissen noch nicht, welchen globalen Einfluss die Menschheit wirklich auf die Umwelt hat. Er könnte vernachlässigbar sein. Aber was wir wissen ist: Falls die Ölunternehmen mit ihren Milliarden diese AGW-Theorie widerlegen könnten, hätten sie das längst getan, und zwar in Nullkommanichts. Sie haben aber nicht!“


Meine Antwort auf solche Eingaben erfolgt im Stil von David Letterman [einem in den USA Talkmaster in den USA]:

11 Hauptgründe, warum die Ölindustrie ihre Milliarden nicht dafür ausgibt, die Müllwissenschaft von AGW zu widerlegen:

11) Es ist unmöglich, einen Negativ-Beweis anzutreten.

10) Die Beweislast liegt bei denen, die diese USA in den Bankrott führen wollen, um dies umzukehren…

9) Das Klima ändert sich immer; es hat sich immer geändert und wird sich immer ändern. Es gibt absolut keine Beweise dafür, dass Klimaänderungen in jüngster Zeit über die Variabilität der Zeit vor den Menschen hinausgehen. Es gibt anthropogene Einflüsse, die die natürlichen Oszillationen des Klimas modifizieren. Nur sehr wenige Wissenschaftler in der Ölindustrie bezweifeln, dass anthropogene Aktivitäten das Klima beeinflussen. Wir wissen um die Tatsache, dass diese Auswirkungen nicht das Klima auf eine Art und Weise ändern, dass diese über die normale Variabilität des Holozäns hinausgeht, und dass diese Auswirkungen vermutlich so klein sind, dass man sie nicht herauslesen kann. Anderenfalls hätten die Warmisten schon vor langer Zeit die natürliche Erwärmung von der anthropogenen Erwärmung unterschieden. Außerdem ist keine der vorgeschlagenen Lösungen ökonomisch durchführbar, und die Klimaänderung würde dadurch nicht auf irgendeine messbare Weise abgeschwächt.

8) Die Ölindustrie setzt sich aus Unternehmen zusammen, die sich mit allen Aspekten der Ausbeutung von Öl und Gas befassen, den Bohrungen und der Erzeugung. Diese Unternehmen gehören Leuten, normalerweise Anteilseignern, die ihr eigenes Geld investiert haben, um aus dieser Ausbeutung, Bohrung und Erzeugung von und für Öl und Gas Profite schlagen. Sie haben ihr Geld nicht in wissenschaftliche Projekte gesteckt, besonders nicht in Projekte der Müllwissenschaft.

7) Wir haben bereits Vollzeit-Arbeitsplätze. Ich schreibe dies als Hobby, weil es meine professionelle Erfahrung als Geowissenschaftler und 25 Jahre Erfahrung in einem Sedimentbassin des Tertiärs kombiniert. Außerdem habe ich mich schon lange für Paläoklimatologie interessiert.

6) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – erster Teil. Das Fehlen jeglicher globaler Erwärmung seit dem Ende der neunziger Jahre zwang sie, den Begriff „globale Erwärmung“ in „Klimaänderung“ oder „globale Klimastörung“ oder andere temperaturneutrale Bezeichnungen zu ändern.  

5) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – zweiter Teil. Jedes denkbare Wetter-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, botanische, zoologische und sogar geophysikalische Ereignis wird als „konsistent” mit der Gore‘schen AGW-„Theorie” beschrieben (hier). Daher ist ihre „Theorie“ nicht falsifizierbar und wird als unwissenschaftlich bloßgestellt. Kevin Trenberth vom NCAR hat mit seiner Feststellung, dass das Prinzip der „Null-Hypothese“ für AGW umgekehrt werden sollte ( hier), sogar erklärt, dass eine wissenschaftliche Theorie nicht mehr falsifizierbar ist.

4) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – dritter Teil. Dieses verteufelte Thema Klimasensitivität. Der Gore’sche Premier James Hansen, ehemals bei NASA-GISS und jetzt ein politischer Vollzeit-Aktivist, hat zum ersten Mal vor 25 Jahren bewiesen, dass AGW falsch ist. Danach hat er einen endlosen Strom eines idiotischen Alarmismus losgetreten. Bereits im Jahre 1988 veröffentlichte er ein Klimamodell, dass AGW substantiell widerlegt, wenn man es mit seinen eigenen Temperaturdaten vergleicht… (hier).

GISTEMP hat das Hansen-Szenario aufgezeichnet, in dem ein Gore’sches Utopia schon vor über einem Jahrzehnt erreicht worden ist. Hansens Modell ging von einer Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) von 4,2°C pro Verdoppelung des vorindustriellen CO2-Niveaus aus. Der IPCC-„Konsens“ beträgt 3,0°C. Die physikalisch maximal mögliche ECS ist nicht höher als 2,0°C. Jüngere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass der solare Antrieb um einen Faktor sechs unterschätzt worden war (hier) und dass der CO2-Antrieb viel niedriger liegt als die Schätzung des sog. Konsens‘ (hier). „Szenario B“ könnte die relevanteste Vorhersage sein, weil CH4 und CFCs [Chlorofluorocarbon] eng der „C“-Trajektorie gefolgt sind, während CO2 mehr nach „A“ lief. Schaut man auf die Modellergebnisse, gibt es im Jahre 2010 nur geringe Unterschiede zwischen „A“ und „B“…

Hansen beschreibt „A” mit „Business as Usual” und „B” als realistischere oder ,,leichtere” Version des „Business as Usual“. „C“ repräsentiert eine Welt, in der die Menschheit im Wesentlichen im Jahr 2000 das Feuer entdeckte [Original: mankind essentially undiscovered fire in the year 2000. Wie kann man das übersetzen?]. Die tatsächliche mittels Satellit gemessene Temperaturänderung seit 1988 verläuft deutlich unter „C“, wobei die Monster-ENSO des Jahres 1998 die einzige nennenswerte Ausnahme ist…

Wenn CO2 “A” folgt, CH4 und CFCs “C” und die Temperatur unter “C” verlief, ist die Atmosphäre viel weniger sensitiv hinsichtlich des CO2 als Hansen modelliert hat. Die Atmosphäre war im Wesentlichen unempfindlich hinsichtlich des CO2-Anstiegs um etwa 50 ppmv während der letzten 24 Jahre. Hansen könnte hier unfreiwillig solide Unterstützung für die für ihn „unbequeme Wahrheit“ geliefert haben.

3) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – vierter Teil: Ein Modell des Scheiterns. Das Modell des Gore’schen Premiers Jimbo Hansen aus dem Jahr 1988 spiegelt alte Wissenschaft und alte Computer, und mit Sicherheit sind die Modelle während der letzten 25 Jahre verbessert worden … oder auch nicht.

IMMER NOCH epochal gescheitert: 73 Klimamodelle im Vergleich, gleitendes 5-Jahres-Mittel, 6. Juni 2013 von Roy W. Spencer, Ph.D

In dieser Graphik wurden Modelle und Beobachtungen geplottet, so dass ihre jeweiligen Trendlinien 1979 bis 2012 sich alle im Jahr 1979 schneiden. Wir glauben, dass dies der bedeutsamste Weg ist, die Modellergebnisse simultan zu plotten für den Vergleich mit den Beobachtungen. Meiner Ansicht nach ist der Tag der Abrechnung gekommen. Die Modellierer und das IPCC haben absichtlich die Beweise für die geringe Klimasensitivität seit vielen Jahren ignoriert, und zwar trotz der Tatsache, dass einige von uns gezeigt haben, dass man einfach Ursache und Wirkung vertauscht hatte, wenn Wolken und Temperaturvariationen hinsichtlich der Wolken-Rückkopplung in die Irre führen können (Spencer & Braswell 2010). Die Diskrepanz zwischen den Modellen und den Beobachtungen ist nichts Neues … sondern lediglich etwas, das mit der Zeit immer krasser hervortritt. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich das während der kommenden Jahre weiter entwickelt. Klar ausgedrückt, ich sehe nicht, wie das IPCC die Behauptung aufrechterhalten kann, dass die Modelle mit den Beobachtungen „nicht inkonsistent“ sind. Jede geistig gesunde Person kann erkennen, dass dem nicht so ist. Lägen die Beobachtungen in obiger Graphik auf der OBEREN (warmen) Seite der Modelle, glauben Sie nicht auch, dass die Modellierer in diesem Falle sich in die Arme fallen und versuchen würden herauszufinden, wie viel zusätzliche Erwärmung sie ihre Modelle erzeugen lassen können? Hunderte Millionen Dollar, die in das teure Abenteuer der Klimamodellierung gesteckt worden waren, haben zu nichts weiter geführt, als die Finanzierung seitens der Regierung für Forschungen hinsichtlich natürlicher Klimaänderungen zu vernichten.- Dr. Roy Spencer

 (Vermutung: die weinerliche Gore’sche Stimme) oh, dieser durchtriebene Roy Spencer. Das sind nur die Tropen, und es reicht zurück bis zum Jahr 1979… das ist unfair! Die Modelle sind richtig! Oder auch nicht… Das unten abgebildete CMIP5-Modell wurde parametrisiert (verfälscht), um die HadCRUT4-Daten von 1950 bis 2004 genau abzubilden.

[Link zu dieser Abbildung: http://www.met.reading.ac.uk/~ed/bloguploads/models_diff_masks_2012.png]

Acht Jahre und weg! Innerhalb von acht Jahren ist die gemessene Temperatur drauf und dran, auch noch die unterste Fehlergrenze zu unterschreiten. Dieses Modell von Kaufmann et al. 2011 simulierte natürliche und anthropogene (hauptsächlich durch CO2) Antriebsmechanismen von 1999 bis 2008. Die natürlichen Antriebe gewannen mit 3 zu 1.

Obwohl – die Autoren scheinen daraus geschlossen zu haben, dass die anthropogenen Antriebe in Bezug auf globale Abkühlung den mit der globalen Erwärmung zusammenhängenden „anthropogenen Antrieb“ maskieren. Dies war zu erwarten, weil das Erdklima vor der Gründung der Standard Oil Company statisch war … Modelle sind gute heuristische Werkzeuge; aber sie können nicht und sollten niemals als ein Ersatz für Beobachtung, Messung und Korrelation verwendet werden. Ich kann ein Computermodell erschaffen, das mir sagt, dass zusammengepresste Sandsteine [Cibicides opima sandstones] in einer Tiefe von 15.000 Fuß [ca. 4500 m] eine Reaktion bzgl. einer AVO der Klasse 3 [?] zeigen. Falls ich eine AVO-Anomalie Klasse 3 in dieser Nachbarschaft erbohre, wird das Loch trocken sein. Ein wenig Beobachtung und Korrelation würde mir schnell sagen, dass produktive gepresste Sandsteine in einer Tiefe von 15.000 Fuß keine AVO-Anomalien Klasse 3 zeigen. 99% aller Petroleum-Geologen und Erkundungs-Geophysiker würden einen auslachen, wenn man ernsthaft glaubt, dass ein Modell über aktuellen Beobachtungen steht.

2) Die Warmisten haben bereits bewiesen, dass AGW falsch ist – fünfter Teil: Dieses verteufelte Thema Klimasensitivität – Unterteil zwei: Im ersten Teil dieses Themas Klimasensitivität haben wir Jimbo Hansens spektakulär falsche Gleichgewichts-Klimasensitivität von 4,2°C begutachtet. Jetzt wollen wir mal auf den gegenwärtigen vermeintlichen Konsens bzgl. ECS von 3,3°C (±1.1) °C schauen. (Nichts, das ähnlich eines Fehlerbalkens von 33% ist, um Vertrauen einzuflössen…)

Die Werte der Gleichgewichts-Klimasensitivität für die gekoppelten, nicht dynamischen AOGCMs im AR4 für Ozeane sind zum Vergleich eingedruckt (Box 10.2; Abb. 1 e, f; siehe auch Tabelle 8.2). Diese Schätzungen stammen von Modellen, die gegenwärtig die größten Bemühungen der internationalen Klimamodellierer-Gemeinschaft darstellen. Eine normale Anpassung zeigt eine Bandbreite von 5 bis 95% von 2,1°C bis 4,4°C, mit einem mittleren Wert der Gleichgewichts-Klimasensitivität von etwa 3,3°C. …

Um richtig Schaum zu schlagen, greifen die Konsenssüchtigen des IPCC zu derartig grundlosem Alarmismus…

Studien, die die beobachtete kurzlebige Reaktion der Temperatur nach großen Vulkanausbrüchen mit Modellergebnissen auf Basis einer unterschiedlichen Klimasensitivität vergleichen (siehe Abschnitt 9.6) stellen keine PDFs zur Verfügung, stimmen aber am besten mit Modell-Sensitivitäten um 3°C überein und liegen innerhalb der Bandbreite von 1,5°C bis 4,5°C (Wigley et al. 2005). Sie sind nicht in der Lage, Sensitivitäten über 4,5°C auszuschließen.

Dies erklärt das Gore’sche Gejaule von der Climategate University

„Unsere Forschungen sagen vorher, dass die Klimaänderung in großem Umfang die Diversität selbst sehr weit verbreiteter Spezies in den meisten Gebieten der Welt vermindern wird. Dieser Verlust von Biodiversität im globalen Maßstab würde die Biosphäre signifikant verarmen lassen und auch das damit zusammenhängende Ökosystem…[…] Die gute Nachricht lautet, dass unsere Forschungen grundlegende neue Beweise dafür zeigen, dass schnelle Aktionen zur Reduktion von CO2 und anderen Treibhausgasen den Verlust an Biodiversität verhindern können, indem die Erwärmung auf 2°C reduziert wird anstatt der 4°C“.

Der Energie- und Umwelt-Nichtfachmann der Washington Post…:

„Der gegenwärtig von der Politik beschrittene Weg führt uns in eine um 3,5 bis 4°C wärmere Welt bis zum Ende dieses Jahrhunderts“.

Und Armutspropheten der Dritten Welt:

Die Weltbank sagt voraus, dass wir uns auf dem Weg eines Temperaturanstiegs um 4°C bis zum Ende dieses Jahrhunderts befinden. Dies würde einen Anstieg des Meeresspiegels um drei bis sieben Fuß bedeuten (hier) [ca. 91 bis 213 cm].

Es gibt nicht einen einzigen winzigen Splitter eines Beweises, dass die gegenwärtige Emissionsrate zu einer Erwärmung über 2°C bis zum Jahr 2100 führen wird (relativ zu einem CO2-Gehalt von 280 ppmv). Jede auf Beobachtungen basierende Schätzung der ECS aus jüngster Zeit hat bei einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes eine Erwärmung um 1 bis 2°C ergeben, und fast 1°C davon ist bereits eingetreten. Asten 2012 hat eine ECS von 1,1°C ± 0.4 °C gefunden, und zwar auf Basis von δ18O und δ11B- Aufzeichnungen aus fossilen Kalksteinen und dem Übergang vom Eozän zum Oligozän in maritimen Sedimenten an der Stelle DSDP 744. Anfang diesen Jahres haben Forscher am CICERO und dem Norwegian Computing Center verkündet, wenn sie die Temperatur- und CO2-Daten der Jahre 2000 bis 2010 in ihre auf Messungen basierende ECS einbringen, erhalten sie einen wahrscheinlichsten Wert von 1,9°C. Diese Arbeit harrt noch der Veröffentlichung. Lewis 2013 kam auf einen wahrscheinlichsten Wert der ECS von 1,6 K mittels einer Bayesianischen Analyse und der Einarbeitung jüngster Daten. Masters 2013 fand einen wahrscheinlichsten Wert der ECS von 1,98 K aus Daten des ozeanischen Wärmegehaltes und der Wassertemperatur… Aldrin et al 2012 sowie Forster & Gregory 2006 fanden ebenfalls eine ECS höchstwahrscheinlich unter 2°C. Und doch posaunen das IPCC, die Klimagate-Universität und andere Alarmisten-Ideologen weiterhin hinaus, dass die ECS im Bereich 4 bis 5°C oder höher liegt…

1) Der Witz ist einfach zu verdammt komisch, als dass wir ihn verderben sollten…

Obamas Verrücktheit bzgl. der globalen Erwärmung

Charles Krauthammer, veröffentlicht am 4. Juli:

Die Wirtschaft stagniert. Syrien brennt. Skandale schwappen um seine Füße. China und Russland machen sich lustig über ihn, selbst als ein „29 Jahre alter Hacker“ die Spionage-Geheimnisse der Nation vor aller Welt enthüllt hat. Wie reagiert Präsident Obama? Mit einer prahlerischen Rede zum Thema Klimaänderung. Klimaänderung? Das rangiert an letzter Stelle auf einer Liste der Sorgen der Amerikaner (an 21. Stelle von 21 Plätzen). Das bedeutet, dass Obamas Erklärung eines einseitigen amerikanischen Krieges gegen die globale Erwärmung zu welchen Kosten auch immer – und die werden gewaltig sein – entweder hoch visionär oder hoffnungslos solipsistisch [Solipsismus = Flucht aus der Wirklichkeit durch Beschäftigung mit  völlig unbeteiligten Dingen] ist. Entscheiden Sie selbst: Die globale Temperatur hat sich seit 16 Jahren nicht mehr verändert – ein seltsamer Zeitpunkt, um ein gewaltiges, immens teures und sozialfeindliches Anti-Erwärmungs-Programm zu enthüllen. Nein, dieses unbequeme Ergebnis ist nicht entscheidend. Es bedeutet nicht, dass es keine globale Erwärmung gibt. Aber es ist etwas, das die sehr komplexen Modelle zur globalen Erwärmung nicht erklären können, und Obama behauptet naiv, dass die Modelle eine ‚settled‘ Wissenschaft repräsentieren. … Nichtsdestotrotz wollen wir einmal so tun, als ob die globale Erwärmung genau das ist, was Obama glaubt. Dann antworte man so: Was in aller Welt kann sein massives Programm neuer Vorschriften und massiver Ausgaben – welches mit einem Krieg gegen Kohle beginnt und mit Milliarden weiterer Subventionen für Solyndra endet – dagegen ausrichten? Die USA haben schon jetzt ihre CO2-Emissionen radikal reduziert – mehr als jedes andere Land auf der Erde seit dem Jahr 2006, jedenfalls der International Energy Agency zufolge. Die Emissionen liegen jetzt wieder auf dem Niveau des Jahres 1992. Und doch sind die globalen Emissionen gleichzeitig gestiegen. Grund – Überraschung: Es liegt daran, dass wir den Energieverbrauch der anderen 96% der Menschheit nicht kontrollieren können. … Auswirkung alles in allem: Zehntausende vernichtete Arbeitsplätze, die Verarmung ganzer Staaten. Und das zu einer Zeit einer chronisch hohen Arbeitslosigkeit, geringem Wachstum, nervösen Märkten und großer ökonomischer Unsicherheiten. Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Dieses massive Selbstopfer würde vielleicht weltweit gebracht, wenn es tatsächlich zu einem Stopp der globalen Erwärmung führen und den Planeten retten würde. Die ganze Misere liegt darin, dass das keineswegs der Fall sein wird. … Ein Präsident, der dies einer derartig aggressiven Sicherheit vorschlägt, handelt unverantwortlich. Es ist das stärkste Beispiel für eine Religion, wenn etwas für Beweise völlig unzugänglich ist. Das Wort dafür lautet Glaube, aber nicht Wissenschaft.

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/12/14/daves-top-ten-reasons-why-the-oil-industry-doesnt-spend-its-billions-on-disproving-the-junk-science-of-agw/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Im Original ist nur von „10 besten Gründen“ die Rede. Aber der Autor hat sich bei der Abwärtszählung vertan und den Punkt 2) zweimal aufgeführt. Um das zu umgehen, habe ich kurzerhand 11 Gründe daraus gemacht, dann stimmt die Zählung wieder. Und jeder einzelne Grund für sich sagt ja schon alles, egal wie viele angeführt sind.

C. F.

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6 Kommentar(e)

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1

Die bisherigen Kommentare zusammengefasst und zugespitzt: Die Öl-Industrie steckt tief im Klima-Geschäft, profitiert vom ganzen Schwindel, vom Handel mit Zertifikaten, von den höheren Preisen. usw. und die «Grünen» etc. besorgen ihr Geschäft!

2

Das Paradoxe an der Geschichte ist ja, dass "Jimbo" Hansen zum Verfechter der Kernkraft mutiert ist. Eigentlich verdient er es gelobpreist zu werden:)

3

Der Autor versucht aufzuzeigen, warum die Ölindustrie sich weigert, die Hypothese der anthropogenen Erderwärmung zu widerlegen und führt dazu 11 „Hauptgründe“ an. 10 von diesen Gründen sind jedoch für die Ölindustrie völlig irrelevant. Die Gründe 11-9 betreffen ganz allgemein die AGW-Hypothese. Eine Hypothese ist nicht beweisbar, und damit ist sie zwangsläufig auch nicht widerlegbar. Das wissen selbstverständlich die Ölbosse, warum sollten sie sich hier bemühen, wenn das zu nichts führt. Die Gründe 7-1 zeigen auf, was alles von den „Warmisten“ „bewiesen“ worden ist. Diese Beweise berühren die Geschäftsinteressen der Ölindustrie allerdings nicht im Geringsten. Die Ölindustrie ist für ihr Geschäft und nicht für die Rettung der Welt zuständig. Einzig der Grund 8 ist der Knackpunkt für alle Unternehmen der Primärenergieerzeugung und deshalb für sie von Interesse. Diesen Grund stellt der Autor korrekt dar, beleuchtet ihn aber leider nur oberflächlich.
Durch Subventionen künstlich angeheizte Wirtschaft lässt – wie jedes Wirtschaftswachstum – die Kassen aller Beteiligten klingeln. Wie das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ , „Ausnahmslos sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftauchenden Kosten sind zu 100% reine Energiekosten“ ,klar nachvollziehbar zeigt, schlägt dieser durch Subventionen erzeugte Boom bis auf die Förderung von Primärenergie durch. Mehr als 90% der die Wirtschaft tragenden Primärenergien bestehen aus Kohle, Öl und Gas. Für jede aus Windmühlen oder PV erzeugte Kilowattstunde Strom können die Primärenergieerzeuger die 3- bzw. 7-fache Menge Kilowattstunden in Form von Kohle, Öl oder Gas verkaufen. Je höher die Produktion an „Erneuerbaren Energien“ ,desto größer der Verkauf von Kohle, Öl und Gas.
Auch wenn das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ erst kürzlich bewiesen wurde, so ist es doch seit dem Urbeginn menschlichen Wirtschaftens als Naturgesetz für das wirtschaftliche Handeln des Menschen wirksam und ist demzufolge den Primärenergieunternehmen in seiner Auswirkung wohlbekannt. Warum sollten sie sich dann für eine Widerlegung der AGW-Hypothese stark machen? Dies sind die wahren Hintergründe für die Verhaltensweise der Ölindustrie.

4
Martin Landvoigt

Enttäuschend. Die eigentliche Fragestellung wurde gar nicht behandelt. Das interesse der Industrie wird in der Öffentlichkeite und auch in dieser Analyse nicht tangiert.

Für mich käme in Frage:

1. Geiz: Kosten / Nutzen
Warum sollte die Industrie in eine Kampagne investieren, die als nutzlos eingeschätzt wird?

2. Kontraproduktiv
Der Vorwurf der Lobby-Arbeit mit bezahlten Gutachten ist acuh so schon da. Wenn man derartige Forschung unterstützen würde, wäre dies nur die Bestätigung der AGW-Vertreter.

3. Gewinnstrategie
Wenn neue trends ausbrechen ist dies wie eine Welle, auf der der kluge Manager surfen sollte. Er sollte versuchen, aus diesen Trends gewinn zu schlagen, anstelle die Rolle Don Quixotes einzunehmen.

4. Infiltration
Vielleicht verfing die AGW-Propaganda bereits bei Managern und Führungskraäften der Industie. Wenn diese nicht mehr davon überzeugt sind, dass die Propaganda falsch ist, werden sie sich nach ihrem Gewissen richten, zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.

5. Imageberatung
Unternehmen investieren sehr viel Geld in Imagewerbung. Es ist ihnen sehr viel wert, eine Akzeptanz bei Kunden und Bevölkerung zu haben. Darum intruieren Image-Berater Firmen zu einem öffentlichen Auftritt, der sie nicht in Konfrontation zur geglaubten öffentlichen Meinung führt.

6. Verflechtung mit der Politik
Man möchte, nicht zuletzt um an anderen Stellen Wohlwollen bei Politikern zu ernten, Zu jenen nicht auf Konfrontationsgekurs gehen, die beiden Seiten schaden können.

7. Fehlentscheidungen
In der Abwägung des Richtigen Kurses, die Unternehmensinteressen zu vertreten, kommt es oft zu Entscheidungen, die sich als Falsch erweisen können. Wenn die Energie- und Kohleindustrie hier ihre Interessen nicht öffentlich vertritt, kann das u.U. an dem Fehlurteil liegen, dass es technisch sowieso keine im wesentlichen ernstzunehmende Alternative zum bisherigen Versorgungspolitik gibt. Bzw. dass der Zeitpunkt zum Einlegen eines massiven Veto vorbei gegangen ist.

8. Gruppentrends und Gruppendynamik
Wenn Trendsetter in den Verbänden - z.B. ein Branchenprimus - zögern, etwas zu unternehmen, was man eigentlich für richtig befindet, dann neigt man zur Zurückhaltung. Das geht Managern - die zuerst ihre persönliche Macht sichern wollen - nicht anders als Vorschulkindern.

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Bei all dem ist es eigentlich völlig unwichtig, ob es eine AGW gibt oder nicht. Wichtig ist zum einenwas die Manager glauben, wie sich dies auf ihre persönliche Stellung im Internen Wettbewerb und ihr Unternehmen im Wettbewer udn im Speigel der öffentlichen Meinung darstellt.

5

Lieber Chris Frey
"mankind essentially undiscovered fire in the year 2000. Wie kann man das übersetzen?"Mein Vorschlag: Die Menschheit vergass im wesentlichen Feuer(als Energiequelle zu nutzen) im Jahr 2000. Trifft den Sinn am ehesten.(unentdeckte Feuer anno 2000 klingt zu komisch)
Danke für die Arbeit
Michael Weber

6

Der wichtigster Grund wurde meiner Meinung nicht angesprochen: Es ist ja vorteilhaft für die Förderunternehmen wenn ganze Länder sich aus ideologischen Gründen entscheiden ihre Vorkommen nicht zu erschließen. In 10, 20 Jahren wenn diese Länder ihre Meinung Ändern, haben die Ölunternehmen 10, 20 Jahre Profite gemacht, mit denen sie die Förderrechte aufkaufen können.