Das Ozean-Thermometer enthüllt die Lüge um die globale Erwärmung

Viv Forbes & Helpers
Das IPCC und andere mit einem Interesse an der Angst um die globale Erwärmung haben sich nicht die Mühe gemacht zu schauen, was der Meeresspiegel bzgl. globaler Temperaturänderungen zeigen und beweisen kann. Der Meeresspiegel reagiert sehr empfindlich auf Temperaturänderungen, und die ozeanischen Indikatoren stehen derzeit auf „gleichbleibend“.
Ebenso wie alle anderen Thermometer.


Abseits der Wärmeblasen in der Umgebung großer Städte haben die Thermometer der Welt und auch Satellitenmessungen gezeigt, dass es seit 17 Jahren keinen Erwärmungstrend mehr gibt. Und dies trotz der Manipulationen einiger Inspirierter an diesen Aufzeichnungen, deren Jobs, Forschungszuwendungen und deren Ruf von ihrer Fähigkeit abhängen, alarmistische Vorhersagen einer zerstörerischen globalen Erwärmung abzugeben.

Zur Erklärung des Fehlens der Erwärmung auf der Erdoberfläche behaupten die Warmisten jetzt, dass sich die „fehlende Wärme in den Tiefen der Ozeane versteckt“.

Das klingt wie ein wasserdichtes Alibi, schwer zu widerlegen, weil wir die „mittlere Ozean-Temperatur“ nicht direkt messen können. Allerdings ist der Ozean selbst ein riesiges Thermometer – wir müssen nur die Messergebnisse richtig lesen können. Die Messgeräte bestehen aus einem mit einer Flüssigkeit gefüllten Gasbehälter (normalerweise Quecksilber) und einer geeigneten Skala, um die thermische Ausdehnung dieser Flüssigkeit zu messen.

Die Ozeane haben all diese Voraussetzungen eines globalen Thermometers auch – die riesigen Ozeanbecken sind das Reservoir, Meerwasser agiert als das Quecksilber, und Tidenmessungen an den Küsten sowie Satelliten messen die Änderungen des Meerwasser-Volumens.

Zwei Faktoren, die beide von der globalen Temperatur abhängen, sind die Hauptgründe für ein allgemeines Ansteigen des Meeresspiegels – wie viel Eis ist auf den Landmassen wie Grönland und der Antarktis abgeschmolzen und die Ausdehnung des Meerwasser-Volumens durch steigende Ozean-Temperaturen. Daher sind Änderungen des mittleren Meeresspiegels sehr empfindlich und genaue Indikatoren von Änderungen der mittleren globalen Temperatur.

Nun gibt es natürlich einige Stellen, an denen tektonische Bewegungen dafür sorgen können, dass Land relativ zum Meeresspiegel steigt oder fällt. Diese Gebiete sind jedoch leicht zu identifizieren und sollten bei der Bestimmung von tatsächlichen Änderungen des Meeresspiegels ignoriert werden.

In historischen Zeiten sind der Meeresspiegel (und die globale Temperatur) steil gestiegen, als die großen Eisschilde und Gletscher am Ende der letzten Eiszeit geschmolzen sind. Der Meeresspiegel ist innerhalb von nur 10.000 Jahren um 130 Meter gestiegen, war dann aber während der letzten etwa 7000 Jahre stabil.

Das Meeresspiegel-Thermometer stand während der Römischen Warmzeit höher als heute und war niedriger als heute, als die Kleine Eiszeit vor 160 Jahren zu Ende gegangen war. Es gab keine ungewöhnliche Beschleunigung während der letzten Jahre, was ein schlüssiger Beweis dafür ist, dass keine signifikante zusätzliche Wärme in den Tiefen der Ozeane verschwunden ist. Die globale Erwärmung versteckt sich dort nicht.

Die Umwelt-Multis sind vom Weg abgekommen

Viele Gruppen haben viel zu verlieren, wenn die Theorie der gefährlichen und beschleunigten, vom Menschen verursachten Theorie der globalen Erwärmung sich als Science Fiction erweist. Am meisten gefährdet sind die multinationalen Umwelt-Weltreiche und diejenigen Politiker, die sie unterstützt haben. Es war einmal ein World Wildlife Fund, dem es hauptsächlich um die Erhaltung von Wildnis gegangen war – jetzt scheint es dessen Bestimmung zu sein, die Kohleindustrie zu zerschlagen, um die Emissionen von Kohlendioxid zu reduzieren.

Kohlendioxid ist das Gas des Lebens schlechthin, und von zusätzlichem Kohlendioxid weiß man, dass es die grüne Revolution begünstigt, die zu einem vermehrten Wachstum von allem Grünen führen. Daraus folgt, dass der WWF jetzt anti-grün ist.

Bei Greenpeace hat man ebenfalls die Nahrung für das Grün vergessen. Dort ist man jetzt mehr daran interessiert, uns mit einer Kohlenstoffsteuer zu schröpfen – einer Steuer auf das Schlüsselelement allen Lebens.

Und anstatt sich für Flüchtlinge einzusetzen, fungierte Oxfam, prominent unter den Dutzenden von „Hilfsorganisationen“, mehr als Agitator zur Beendigung der Arbeit auf dem Klima-Theater in Warschau (ja, das war ein Greif-Fest – die meisten Teilnehmer erhofften sich einen großen Batzen Geld von ein paar westlichen Weihnachtsmännern als „Klima-Kompensation“).

Und wie akzeptieren Friends of the Earth (FOE) und der Sierra-Club die massiven Umweltzerstörungen durch tausende Fledermäuse und Vögel tötende Windräder mit ihrem Spinnennetz von Zugangswegen und Fernleitungen? Die Wind-Manie wird kollabieren, sobald die Subventionen verschwinden. Wer räumt dann hinter ihnen auf? Werden wir erleben, wie Freiwillige von FOE verfallene Windmühlen abbauen und dann die Schäden durch die Zugangswege und die Fernleitungen reparieren?

Quelle: cfact

Und warum sollte man diesen ökonomischen Vandalen durch Steuernachlässe assistieren, wenn sie viel Zeit und Energie darauf verwenden, die Quellen zu verriegeln, die wirklich Steuereinnahmen bringen? Z. B. Ausbeutung, Bergbau, Weideland, Landentwicklung, Bewässerung, Fischfang, Tourismus und Forstwirtschaft. Grüne Extremisten haben jedes Augenmaß für ihre einst wertvollen Ziele verloren und werden jetzt zu Kräften sinnloser Zerstörung und Behinderung aller menschlichen Aktivitäten.

Und warum sollte die CSIRO [=Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation] so verschwenderisch  vom Steuerzahler finanziert werden, während sie Milliarden verschwendet, gescheiterte Klimatheorien, Modelle und Ängste hochzuhalten?

Die Eiskappen sind nicht geschmolzen, die Ozeane überhitzen sich nicht, der Meeresspiegel schwankt lediglich, die Eisbären blühen auf und die Sahara wird grüner. Es sind Füchse und Katzen, die das natürliche Wildleben zerstören, nicht das Bohren nach Gas. Und die wirkliche Verschmutzung von Ozeanen, Flüssen und der Atmosphäre seitens der Menschen bekommt nur sehr wenig Aufmerksamkeit, während die grünen Träumer im Parlament sich darauf konzentrieren, die Kohlenstoffsteuer einzuführen.

Alle Manien lösen sich auf, und die Klima-Manie ist auf dem abwärts führenden Weg. Schon jetzt verlassen Unterstützer das sinkende Schiff angesichts der harscher werdenden Reaktionen. Auch die Politiker haben mit der Energieversorgung ein gefährliches Spiel gespielt.

Die eisigen Tentakeln eines weiteren kalten Winters schleichen sich schon jetzt aus der eisbedeckten Arktis an und verursachen Kälteschauer in den nördlichen Gebieten von Europa und Amerika. Irgendwann demnächst, in einer ruhigen Winternacht, wird sanft der Schnee fallen und die deutschen Solarpaneele mit einer weißen Decke überziehen. Und er wird still und leise die bewegungslosen britischen Windturbinen einhüllen wie Scharmützler vor den einfallenden Vandalen. Die grüne Macht wird scheitern, die Lichter werden flackern, die Heizungen werden kalt, und einige Leute werden anfangen zu merken, dass zuverlässige Wärme, Licht und Strom aus Kohle, Öl, Gas und Kernkraft schließlich die größte Errungenschaft der Menschheit sind.

Am nächsten Morgen wird die BBC von Hitzerekorden aus dem sommerlichen Marble Bar in Australien berichten. Aber später am gleichen Tag werden im Parlament heikle Fragen gestellt werden. Und bei der nächsten Wahl werden Köpfe rollen.

Viv Forbes December 2013

Mehr aus diesem Blog: www.carbon-sense.com

Link: http://carbon-sense.com/wp-content/uploads/2013/12/ocean-thermometer.pdf

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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16 Kommentare

  1. @Norbert Fischer

    Und noch eine Anmerkung. ENSO-, PDO- und AMO-Index waren in Ihren letzten 15 Jahren überwiegend positiv. Wo hat sich denn Ihrer Meinung nach die Wärme in Ozean versteckt? Bleiben ja nur noch die Zonen, im Nordatlantik und Südatlantik, in welchen sich das Tiefen- und Bodenwasser bildet. (NADW, AABW, AAIW). Da gibt es jedoch einen Hacken. Wasser was sich an der Oberfläche erwärmt hat, sinkt (aufgrund der geringeren Dichte) bekanntlich schlechter in die Tiefe ab. Die Tiefen- und Bodenwasserbildung schwächt sich folglich ab und verstärkt sich nicht.

  2. @Norbert Fischer

    Herr Fuchs, Sie schreiben:

    „Der Verweis von Hr. Krüger auf 30-Jahre-Zeiträume ist gleich doppelt merkwürdig:

    – bei atmosphärischen Temperaturen schaut man sich (auch hier bei EIKE) ja ständig die letzten 10-15 Jahre an, beim ozeanischen Thermometer darf man das nicht, da muss man 30 Jahre warten?“

    Korrekt, dass müssen Sie, denn das ist Ihr eigener Anspruch, der Anspruch der AGWler.

    Und noch eine kleine Anmerkung. Glauben Sie wirklich, dass die Wärme sich erst seit den letzten ca. 15 Jahren im Ozean versteckt und selbiges nicht in all den Warmzeiten nach der letzten Eiszeit getan hat? Das ist wirklich sehr naiv. Ich meine Klimawissenschaftler und Ozeanographen wie ein Herr Rahmstorf machen sich dadurch lächerlich. Zumal es aus Gegenstimmen aus der Klimawissenschaft gibt.

    http://tinyurl.com/b6hoh35

  3. Lieber Herr Kowatsch,

    nein, ich drücke mich nicht, ich schrieb ganz klar, dass wir das gerne diskutieren können, nachdem wir das Artikelthema zu Ende gebracht haben.

    Was meinen Sie denn? Ich jedenfalls stimme den Autoren oder auch Roger Pielke sen. zu, dass die Ozeane viel besser zur Messung von global warming geeignet sind. Sind Sie anderer Meinung als Pielke?

    Und wenn dies so ist, dann lohnt es sich durchaus mal nachzusehen, was dieses „ozeanische Thermometer“ in den letzten 10-15 Jahren angezeigt hat.

    Der Verweis von Hr. Krüger auf 30-Jahre-Zeiträume ist gleich doppelt merkwürdig:

    – bei atmosphärischen Temperaturen schaut man sich (auch hier bei EIKE) ja ständig die letzten 10-15 Jahre an, beim ozeanischen Thermometer darf man das nicht, da muss man 30 Jahre warten?

    – Sie haben hier ja selbst schon häufig lineare Trends auch auf kürzeren Zeiträumen angegeben. Natürlich wissen Sie im Unterschied zu Herrn Krüger, dass dies legitim ist. Man muss eben nur prüfen, ob das Trendergebnis signifikant ist bzw. einfach den Fehler des Trends angeben (worauf Sie stets sorgfältig achten).

  4. #7 natürlich drückt sich Herr Fischer vor der Antwort. Die Erwärmung der Ozeane ist ja ein eindeutiger Hinweis, dass die Sonne überwiegend die Ursache war und zwar im Zusammenhang mit einer geringeren Wolkenbedeckung.

  5. @Norbert Fischer

    Herr Fuchs, Sie schreiben:

    „Meeresspiegelanstieg … und Wärmeinhalt der Ozeane zeigen seit 15 Jahren einen ungebrochenen Anstieg, keine Spur von Stagnation.“

    Das ist nicht Ihr Ernst. Und ich dachte man benötigt mindestens 30 Jahre, um einen Klimatrend zu bestimmen?

    Übrigens, der Meeresspiegel steigt seit dem Ende der letzten Eiszeit, erst schnell, dann langsamer. Stagniert hat er nie, dass tut er auch jetzt nicht.

    http://tinyurl.com/yands4c

    http://tinyurl.com/nafymsh

  6. #8: Ich weiß ja nicht, ob das captcha (ehrlich, es heißt wirklich so) etwas zu sagen hat: scheiss

    Aber ich stimme nur in einem einzigen Punkt bei der gesamten Klimadiskussion zu, und diese Position ist einfach und nachvollziehbar: Ja, es hat eine kleine Erwärmung um ca. 0,7 Grad gegeben, die aber schon eine ganze Weile stillsteht. Es wäre verwunderlich, wenn sich nur das Land, nicht aber die Ozeane erwärmt hätten.

    Nach allen neuen Studien wird es unter Berücksichtigung des sich erholenden nordpolaren Meereises, den Rekordeismengen am Südpol und einem Wintereinbruch in Israel und Ägypten immer unwahrscheinlicher, dass CO2 für die stattgefundene leichte Erwärmung verantwortlich ist. Mit sehr viel gutem Willen kann man nach dem Modell des „Treibhauseffekts“ mit dem „Rückstrahlungsmodell für einen Gesteinsplaneten“ dafür 0,1 Grad dem CO2 in die Schuhe schieben. Das ist mein persönliches Fazit nach ca. einem Jahr Diskussion bei EIKE, wobei ich mir nicht gemerkt habe, wann ich hier zum ersten mal einen Beitrag geschrieben habe. Mit dem Thema beschäftige ich mich schon wesentlich länger, nur wusste ich damals eben nichts von EIKE.

    Über die Energiewende-verliebten Deutschen kann ich mit internationaler Sichtweise nur noch den Kopf schütteln, aber ich verstehe natürlich, dass die davon profitierenden Grünlinge alles tun werden, um ihre Pfründe zu verteidigen. Dann werden eben Kritiker und angesehene Wissenschaftler bis hin zu Nobelpreisträgern als „Leugner“ bezeichnet. Es macht mich traurig, dass es immer wieder die Deutschen sind, die der Welt mit ihrem „Weltrettungswahn“ Ärger bereiten, und bis zum Schluss an den „Endsieg“ glauben. Na ja, in ca. 15 Jahren kann ich mich als Senior-Professor ins Ausland absetzen, falls der Irrsinn in Deutschland bis dahin nicht zu einem Ende gekommen sein sollte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.

  7. @ A. Schlohr

    Sie schreiben: „Und dann erklären Sie bitte, wie die CO2-Wärme dorthin gekommen ist. Schaffen Sie das ?“

    Ja, das schaffe ich. Aber warum brauche ich das? Darum geht es hier im Artikel gar nicht.
    Aus dem Text: „Die Ozeane haben all diese Voraussetzungen eines globalen Thermometers auch – die riesigen Ozeanbecken sind das Reservoir, Meerwasser agiert als das Quecksilber, und Tidenmessungen an den Küsten sowie Satelliten messen die Änderungen des Meerwasser-Volumens.“

    Um im Bild zu bleiben: Man kann ein Thermometer ablesen, ohne das letzte Detail zum Funktionieren oder des Wärmetransports desselben begriffen zu haben. Bevor wir uns ihrer Frage widmen, sollte daher erst mal geklärt werden, ob wir uns einig sind, dass dieses „Ozeanthermometer“ auch in den letzten 10-15 Jahre steigende Werte zeigte. Stimmen Sie zu?

  8. „Das Ozean-Thermometer enthüllt die Lüge um die globale Erwärmung“

    Ja, die Ozeane sind ein exzellenter Indikator von global warming. Warum enthüllen diese aber eine „Lüge“? Meeresspiegelanstieg (siehe z.B. die Abbildung im Beitrag von Herrn Puls) und Wärmeinhalt der Ozeane zeigen seit 15 Jahren einen ungebrochenen Anstieg, keine Spur von Stagnation.

    PS:
    Wer anderslautende Daten findet, bitte verlinken.

  9. @4 – Hallo Herr Landvoigt

    …Gedankenansatz….

    Ich glaube auch wie Sie das die Dinge da etwas komplizierter sind. Da gibt es sehr viele Effekte die sich gegenseitig beeinflussen. Bei meinen Überlegungen wie man sicher die Wassermenge der Meere messen könnte, landen meine Gedanken immer bei der Gezeitenwirkung. Eigentlich sollte man da bei entsprechender Auflösung der Daten-Erfassung, Erfolg haben können. Es ist ja ein Effekt der Gravitation eines Dreikörpersystems und damit relativ konstant und bekannt. Die Gezeitenwirkung kann ja man im Drehimpuls der Erde wiederfinden – da sollte es unabhängig sein wie warm das Wasser ist, die bewegte Masse bleibt ja gleich. Eine Wasserzunahme sollte sich da eigentlich eindeutig erfassen lassen. Beispielsweise ist sogar messbar das im Herbst die Drehgeschwindigkeit der Erde zunimmt, weil die Blätter von den waldreichen nördlichen Gebieten ihre Blätter fallen lassen.

    mfG Neelen

  10. Mich überraschte allerdings, dass die Trends an den Pegeln weltweit sehr stark divergieren. Es handelt scih also nicht nur um wenige Stationen, an denen es Hebungen und Senkungen gibt, sondern normal ist eher die Anormalie.

    Sicher, die kann man dann wieder mitteln und herausrechnenen, aber wir haben gelernt, dass Korrekturrechnungen und Mittelwerte meist Hintertüren haben, aus denen man einen Sack voll Ideologie zuschütten kann. So ist die Dichte von Pegeln ja nicht gleichverteilt. Wir müssten dann wieder Wichtungsfaktoren einführen …

    Ganz so einfach ist das mit dem Termometer also nicht. Auch können wir schlecht abschätzen, wie schnell Anpassungsvorgänge laufen. Erwärmungen wirken instantan auf den Meeresspiegel, Schmelzen und Zuwächse von Eisschilden, so sie denn überhaupt statt finden, laufen über Jahrtausende.

    Auch sind Hebungen heute teilweise als Nachwirkungen der Eiszeit zu betrachten. Diese können auch die anderen Pegel beeinflussen. Fällt z.B. die nördliche Ostsee duch Hebungen trocken, so müste ja das Volumen auf den Rest der Meere verteilt werden. Das findet nicht erst statt, wenn die Ostsee trocken fällt, sondern beständig bei Hebungen am Meeresgrund. Es ist auch keineswegs so, dass es an anderer Stelle meeresrelevante Senkungen gibt.

    Wegen derartiger multivariater Effekte könnte es eine Vereisung geben, eine Absenkung der Meerestemperatur und dennoch ein Meeresspiegel Anstieg. Es bedürfte dazu nur einen Anstieg des Meeresbodens um wenige Zentimeter, die die anderen Effekte überkompensiert. Wenn parallel dazu das tibetanische oder afrikanische Hochland oder andere Stellen sich senken, würden dadurch das Volumen der Erde nicht berührt.

    Der Verfasser meint, dass diese Effekte vernachlässigbar sind. Vielleicht hat er recht, vielleicht auch nicht. Ich wüsste von keiner plausiblen Untersuchung, die hier belastbare Fakten gebracht hätte.

  11. Der prognostizierter Verlauf des Niedergangs der sg. erneuerbaren Energien mag viehleicht für England richtig sein. Hier in der BDDR befürchte ich zu erst Beseitigung der Grüner Idealisten,(die Fehlentwicklung wird ihnen in die Schuhe geschoben), denen Ersetzung durch die Hardliner, die dann die Überreste der Pressefreiheit beseitigen und ein totalitärer Regime installieren, weil die Energiewende muss her, koste es was es wolle.
    MfG

  12. Solche klaren und deutliche Worte gefallen mir!!!
    Solche Worte, Reden wünschte ich mehr in der deutschen Politik, Medienwelt und Gesellschaft. Die Engländer scheinen uns Deutschen, er Beziehung, einiges voraus zu haben.

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