„XAVER“ – ein herbstliches Orkantief wie andere auch : Mißbrauch durch die Klima-Alarmisten von der Natur widerlegt!

Klaus-Eckart Puls
„XAVER“ war ein Orkantief. Es hat Schäden verursacht, und auch Menschen starben. Das ist schlimm, aber das kommt vor – früher, heute, morgen. Fast noch schlimmer: Unsere medial gesteuerte Welt machte und macht daraus eine voyeuristisch orientierte Katastrophen-Show. Am „Schlimmsten“ ist es dann, wenn den Menschen – wie aktuell wieder geschehen – auf völlig unabgesicherter wissenschaftlicher Basis eine dramatische Orkan- und Sturmflut-Zukunft suggeriert wird. Warum? Weil eine angeblich mensch-gemachte Klima-Katastrophe unvorstellbare Stürme verursachen soll. Beweis ? XAVER? Fehlanzeige !


(1)  Schon im Vorfeld: Die mediale Katastrophe

Schon Vorfeld von XAVER ging es in den "Katastrophen-süchtigen" Medien mal wieder rund (05.12.2013) [1]:

"+++ 13.18 Uhr: Wetteronline hat keine guten Nachrichten: Der Orkan "entwickelt sich weiterhin noch stärker als die Wettermodelle berechnet haben."

…und falls es noch Leute geben sollte, denen das noch nicht genug Angst macht, so haben wir ja noch das Mittelalter (a.a.O.):

 "++ 13.35 Uhr: In Erinnerung an eine Katastrophe vor mehr als 800 Jahren. Die historische Nikolausflut überschwemmte am 6. Dezember 1196 weite Gebiete von Nord-Holland bis Ostfriesland."

…und ab 20 Uhr beginnt Sylt unter zu gehen (a.a.O.):  "+++ 20.29 Uhr: Sylt verliert an Boden: Laut "Wetter Online" ist die Lage auf der legendären Insel lokal angespannt. Der Orkan hat demnach an besonders exponierten Stellen Teile der Dünen weggerissen."

Auch die Süddeutsche Zeitung – in sicherer Küsten-Distanz – trägt kräftig auf  [2]:

"Orkan über Norddeutschland: Wie ‚Xaver‘ in der Nacht getobt hat" … "Böen stoppen Bahn- und Flugverkehr: Scheitel der Sturmflut erreicht ostfriesische Inseln +++ Bundesliga-Spiel gefährdet +++ Verletzte in Niedersachsen +++ Amtliche Gefahrenmeldung der Hamburger Innenbehörde: Hochwasser 6,10 Meter über Normalnull +++ Windstärke zwölf auf Helgoland, Sylt und in Kiel +++ Tote und Vermisste in Großbritannien, Dänemark und Schweden +++ Massive Behinderungen im Schiffs-, Bahn- und Flugverkehr…"

FOCUS [3]  setzt noch einen drauf :

"Orkan ‚Xaver‘ wird zum Schneesturm: Es ist fast wie ein Blizzard".

 Und natürlich dürfen auch sofortige Hinweise auf die Klima-Katastrophe nicht fehlen [4]:

"Wie stürmisch wird die Zukunft? Hier fallen die Prognosen aus Geesthacht [5] schon deutlicher aus. Bis Ende des Jahrhunderts wird die jährliche Sturmhäufigkeit im Norden um bis 20 Prozent steigen, vor allem bedingt durch den Ausstoß von Treibhausgasen und damit den Klimawandel. Das veränderte Weltklima sorgt nicht nur für mehr, sondern auch stärkere Stürme. Die Windgeschwindigkeiten könnten sich bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 13 Prozent steigern."

Und da will natürlich auch ein Grüner Umweltminister nicht zurück stehen:

6. Dezember 2013 +++ 7.43 Uhr [1]:

Einerseits: "Nach Einschätzung von Schleswig-Holsteins Umwelt- und Küstenschutzminister Robert Habeck ist die Gefahr durch das Orkantief "Xaver" für die deutsche Küste vorüber."

Andererseits: Diese Entwarnung hat Habeck nicht daran gehindert, im DLF-Interview [6] am Morgen des 6. Dezember  dann doch wenigstens für die Zukunft die Katastrophe an die Wand zu malen (Zitat sinngem.): ‚   ….die beiden schweren Stürme Christian und Xaver geben uns einen Vorgeschmack auf das, was wir im Rahmen des Klima-Wandels in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten haben….‘. 

Die mediale Hysterie-formende Wirkung erreichte schon am Abend des 5. Dezember einen gewissen Höhepunkt [1] :    "+++ 10.05 Uhr: Das Interesse der Deutschen an Orkan "Xaver" ist groß: Meistgesehene Sendung des gestrigen Tages war mit 7,71 Millionen Zuschauern (Marktanteil 23,9 ) der "Brennpunkt: Orkan über Norddeutschland" des NDR. Das "ZDF spezial" um 19.20 Uhr zu dem Sturm erreichte 5,22 Millionen Menschen (19,3 Prozent)."

(2)  IPCC-Bericht 2013 nimmt Sturm-Prognosen raus !

Bereits an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß der Klimarat IPCC soeben seine – zuvor ebenfalls über nahezu zwei Jahrzehnte verbreiteten – Sturm-Prognosen eingestampft hat [7]:

"Warnungen aus dem letzten Report vor zunehmenden Extrem-Ereignissen wie Hurrikanen, Tornados oder Stürmen etwa wurden mittlerweile als "wenig vertrauenswürdig" eingestuft –  und in der neuen Zusammenfassung des Reports nicht mehr erwähnt."

Und an anderer Stelle [8]:  "Die Warnung vor einer Häufung gefährlicher Hurrikane wurde im neuen Bericht (Anm.: IPCC 2013) gestrichen."

Und  [9]:   "Die Prognosen über Stürme sind so unzuverlässig, das der Uno-Klimarat sie nicht mit aufgenommen hat in seine Zusammenfassung."

Folglich: Die IPCC-Aussagen sind eindeutig, es gibt keine auch nur annähernd vertrauenswürdigen Sturm-Prognosen. Das ist mittlerweile weitgehend bekannt, nur eben etlichen deutschen Medien und Politikern nicht !?

(3)  Keine Signale für einen säkularen Sturm-Trend

  

                                 Abb. 1 : Stürme und Sturmfluten (Quellen in d.Abb.)

Die Abbildung 1 beweist:

Es gibt keinen Trend zu mehr Stürmen und Sturmfluten, in den letzten zwei Jahrzehnten eher eine Abnahme.

Das wissen und sagen auch die zuständigen Deutschen Institutionen:

Deutscher Wetterdienst [10]:

“Es lässt sich für Mittel- und Westeuropa bisher keine langzeitliche Zunahme von Stürmen an Stärke und/oder Häufigkeit nachweisen“;

BSH Hamburg [11]:

 “Ein generell steigender Trend bei der Häufigkeit und Intensität von Sturmfluten als Vorbote des globalen Klimawandels ist gegenwärtig  nicht erkennbar … Schon jetzt sind Küstenschutz und Deiche so ausgelegt, dass sie auch höheren Sturmfluten Stand halten als den bisher eingetretenen“

Und [12]:  "Treten Stürme in Norddeutschland heute bereits häufiger auf?
 In der Vergangenheit ist aufgrund starker Schwankungen von Jahr zu Jahr kein signifikanter Trend in der Sturmhäufigkeit zu erkennen. Betrachtet man die letzten 60 Jahre, so gibt es heute in Norddeutschland zwar im Vergleich zu den 50er Jahren etwa drei bis vier zusätzliche Sturmtage. Jedoch sind diese nicht auf die Folgen menschengemachter Treibhausgas-Emissionen zurückzuführen, sondern natürlichen Schwankungen zu zuordnen."

Und [13]:  "Anders als oft behauptet wurde jedoch weder bei der mittleren Windgeschwindigkeit noch bei den Stürmen ein Langzeittrend festgestellt".

Und [14]:   "Messungen von Luftdruck und Wind seit Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen keine Zunahme von Stürmen an der Nordsee. Die vergangenen Jahre verliefen in der Region sogar eher windarm. Die Schwankungen von Jahr zu Jahr sind aber hoch, einen Trend in der Sturmhäufigkeit können Wissenschaftler dabei nicht erkennen."

(4) XAVER und seine Brüder

Atlantische Sturmtiefs entstehen infolge eines Temperatur-Gegensatzes in der unteren Atmosphäre, in der so genannten Troposphäre. Dabei stehen warmen Luftmassen in südlicheren Breiten (z.B. Azoren-Biskaya) kalten Luftmassen in arktischen und subarktischen Breiten (z.B. Grönland-Island-Skandinavien) gegenüber. Daraus ergibt sich in der Troposphäre ein Luftdruck-Gegensatz (NAO), zunächst aus thermischen Gründen. Dieser hat in höheren Luftschichten eine anfangs Süd-Nord gerichtete Ausgleichs-Strömung zu Folge, die sofort durch die Erdrotation (Coriolis-Kraft) in eine West-Ost-Strömung umgelenkt wird. Dabei kommt es aus strömungs-dynamischen Gründen (Divergenzen) frühzeitig zu einer Verstärkung mit Wirbel-Bildung: Die Tiefdruckgebiete der nordatlantischen Frontalzone entstehen. Die Intensität dieser Sturm-Entwicklungen hängt vom o.a. Temperatur-Gefälle ab. Dieses ist besonders stark im Herbst und Frühwinter.

Einerseits: Zu dieser Zeit hat das Oberflächenwasser des Nordatlantik seine höchsten Werte, weil sich die Erwärmung des Wassers durch die Sonne (Strahlung)  und die Luft (fühlbare Wärme) aufgrund der großen Unterschiede der spezifischen Wärmen zwischen Luft und Wasser (bezogen auf die Volumen-Einheit: 1:3000) gegenüber den meteorologischen Jahreszeiten um mehre Monate verzögert.

Andererseits: Vom Nordpol nach Süden hin schreitet nach dem 22. September die Polarnacht voran, und es bildet sich sehr rasch arktische Kaltluft über den Nordmeeren, welche den Temperatur-Gegensatz über dem Nordatlantik verstärkt – die meteorologische Frontal-Zone entsteht. Das ist der Grund für die besonders stark ausgeprägten Stürme im Herbst und Frühwinter. Das Kind einer solcher Situation ist/war XAVER.

Das zeigen die Wetter-Karten vom 6. Dezember 2013 sehr schön: 

                            Abb. 2 : Höhen-Wetterkarte vom 06.12.13 06 GMT [15]

 

                        Abb. 3 : Boden-Wetterkarte vom 06.12.13 00 GMT [DWD]

 

                                                Abb. 4 : Satelliten-Bild vom 06.12.13 [16]

Sehr anschaulich zeigt das Satellitenbild mit einer mehr als 2000 km langen "Wolkenstraße", wie die Schauer- und Gewitter-Wolken (Cumulus congestus und Cumulonimbus) vom Polarmeer ausgehend über das skandinavische Nordmeer und über die Nordsee bis zu den Alpen heran rauschen. Dabei bilden sich im Lee von Inseln wie Jan Mayen Strömungs-Wirbel (KARMAN-Wirbel) – ein optisches Vergnügen für das meteorologisch geschulte Auge!

(5) Wie "extrem" war XAVER ?

 Die erste Wetterkarte in Deutschland wurde 1876 an der Seewarte in Hamburg gedruckt.  Seit dieser Zeit werden auch die Stürme dokumentiert, und ihre Intensitäten – wobei der tiefste Luftdruck (Kerndruck) die wichtigste Orientierung ist. So wurden seit mehr als 100 Jahren immer wieder atlantische Tiefs mit Kerndrucken von unter  940 und sogar unter 920 hPa beobachtet. Extreme Beispiele aus "jüngerer Zeit" sind der Orkan vom 10.01.1993 mit 915 hPa Kerndruck, sowie am 15.12.1986 mit 910 hPa.

Bei dem Sturmtief vom 13.11.1972 wurden beim Seewetteramt HH 955 hPa gemessen, was noch nicht einmal dem Kerndruck entsprach.

Gegenüber alledem sieht XAVER mit etwa 960 hPa Kerndruck über Skandinavien (Abb. 3) noch recht zahm aus.

Gleichermaßen verhält es sich mit den Sturmstärken [17]:

"Xaver war nicht so heftig wie der Orkan "Christian" Ende Oktober, aber er erreichte ebenfalls extreme Windstärken, dauerte außergewöhnlich lange und betraf ein besonders großes Gebiet. Einige der höchsten Windgeschwindigkeiten in der Nacht auf Freitag wurden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins gemessen. In Glücksburg mit 158 Kilometern pro Stunde, am Kieler Leuchtturm mit 144 km/h. Auch auf dem Brocken (155 km/h), in List auf der Nordseeinsel Sylt (174) und in Büsum (137) wurden hohe Werte registriert."

Und [1] : "Auf dem höchsten Berg Norddeutschlands, dem Brocken im Harz, hat Orkantief "Xaver" am Donnerstag eine Spitzengeschwindigkeit von 155 Stundenkilometern erreicht. Doch man bleibt gelassen. "Das ist nichts Besonderes für unsere Verhältnisse", hieß es bei der Wetterstation auf dem Berg."

"Nichts Besonderes für einen Orkan" –  so war es landauf-landab bei den gemessenen XAVER-Windstärken.

In Erinnerung ist manch einem noch Tief "LOTHAR" vom 26.12.1999, der z.B. im Bergland Windspitzen von über 200 km/h erreichte.

In "jüngerer" Erinnerung ist auch noch eine ganze Serie von fünf Orkanen innerhalb weniger Wochen zwischen dem 25.01. und dem 28.02.1990, die als "VIVIAN, WIEBKE + Co." in die Wettergeschichte eingingen. Dabei wurden in ganz Deutschland verbreitet Spitzenwerte um die 150 km/h gemessen, sogar 265 km/h auf dem Wendelstein.

Wie dem auch sein – die bei XAVER gemessenen Werte um die 150 km/h sind in Europa und Deutschland für einen Sturm historisch nichts Besonderes.

(6) XAVER: Keine Rekord-Sturmflut

 Zunächst  [17] : "Am Pegel Husum wurden 3,27 Meter verzeichnet, in Glückstadt 3,73 Meter. ‚Damit würde diese Sturmflut Platz sechs der Sturmfluten seit 1962 einnehmen‘, sagte Johannes Oelerich, Direktor des Landesbetriebs für Küstenschutz Schleswig-Holstein. In Hamburg wurden die zweithöchsten Wasserstände seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen; nur 1976 stiegen die Pegel höher. Mitte der neunziger Jahre stiegen die Pegel zweimal fast so hoch wie diesmal."

Am 24.11.1981 lief die Sturmflut in Hamburg zu 3,90 m ü.MHW auf, was Xaver fast den 2. Platz (3,96 m) hinter 1976 (4,76 m) gekostet hätte.

An andere Stelle [1] :  "+++ 5.33 Uhr: Bereits in der Nacht hat der Scheitel der Sturmflut die ostfriesischen Inseln erreicht, wie der Leiter für Sturmwarnungen beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg, Sylvin Müller-Navarra, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Bei Cuxhaven wurde der Höchststand mit 3,11 Meter über dem örtlichen mittleren Hochwasser gegen 2.30 Uhr erreicht. Wilhemshaven meldete demnach 3,30 Meter. Auf Borkum wurden gegen ein Uhr 2,66 Meter erreicht, im nordfriesischen Büsum waren es gegen drei Uhr drei Meter."

Eine ganze Serie von sechs(!) schweren Sturmfluten mit Pegelständen von jeweils mehr als 3 Metern über Mittel-Hoch-Wasser (ü.MHW) in Hamburg gab es im Zeitraum 13.11.-17.12.1973 innerhalb von nur fünf Wochen – was nun schon 40 Jahre zurück liegt.

Diese wie auch die Sturm- und Sturmflut-Serie von 1990 (vgl.w.o.) wurden seinerzeit als das angesehen, was sie sind: "Meteorologisches Rauschen" im variablen Wetter-Geschehen. Niemand wäre sz. auf die Idee gekommen, diese "Serien" irgend einer "Klima-Katastrophe" zu zuordnen.

Andererseits: man stelle sich auch nur eine einzige solche Serie heutzutage vor – die Klima-Alarmisten würden sich "überschlagen". 

Wo also ist das "Klima-Signal" von XAVER ??  Das gibt es nicht.

Das bestätigt auch der Deutsche Wetterdienst, in mehrfacher Hinsicht:

"In manchen Regionen etwa im mittleren Niedersachsen blieben die Windböen unter den vorhergesagten, räumt der Deutsche Wetterdienst ein…" [18].  u n d:

"+++ 13.13 Uhr: Auch wenn mit "Christian" und "Xaver" in diesem Herbst schon zwei Orkane über Deutschland gefegt sind, sehen Experten darin kein Zeichen des Klimawandels. "Das, was wir jetzt erleben, sind Einzelereignisse", betonte Gerhard Lux, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach, am Donnerstag." [1]

(7)  XAVER:  Schäden "in Grenzen"

Xaver verursachte in Europa Tote und Verletzte, und auch bemerkenswerte Sach-Schäden. So kann eine Wertung immer nur relativ sein.

Wenn man jedoch die nahezu hysterische mediale Vorgeschichte betrachtet, dann ist dem gegenüber das Ergebnis glücklicherweise moderat [19]: "Kreis CUXHAVEN/BREMERHAVEN … Trotz einiger Verletzter und Millionenschäden fällt die erste Bilanz nach dem Orkan "XAVER" glimpflicher aus als befürchtet."

… u n d [17] : "Was die Folgen des Windes angeht, sei die Sturmnacht aber weniger dramatisch verlaufen als bei Orkan "Christian", teilte die Feuerwehr Schleswig-Holstein mit."  

TAZ [20] :  "Der Orkan sorgt in Norddeutschland für Überflutungen. Größere Schäden blieben bisher aus…"

SPON [18] :  "Gleichwohl hätte es schlimmer kommen können. ‚Wir haben mit Stand Freitagmittag im Vergleich zu Orkantief "Christian" nur ein Zehntel so viele Schadensfälle‘, sagte ein Sprecher von der Versicherung Provinzial Nord Brandkasse."

NRW (WDR2, 06.12.13) [21] :  "Das Sturmtief "Xaver" ist über NRW hinweg gezogen, ohne größere Schäden zu hinterlassen" … "Die Nacht sei verhältnismäßig ruhig geblieben, sagte ein Polizeisprecher im NRW-Lagezentrum in Düsseldorf am Freitagmorgen".

Belgien [1] :  "Nach dem Durchzug des Orkans "Xaver" sind die befürchteten Überschwemmungen an der belgischen Küste ausgeblieben. Ein regionaler Katastrophenplan wurde wieder aufgehoben, berichtete der öffentlich-rechtliche Radiosender RTBF am Freitag"

Neederland [1]  :  "Xaver" hat in den Niederlanden keine großen Schäden hinterlassen. Das teilten die Behörden am Freitag mit."

F a z i t  [22] :
"Insgesamt lief das Unwetter aber glimpflich ab!"

Bei alledem sind selbstverständlich zwei Dinge anzumerken:

Die Sicherheit der Deiche ist eine ganz andere als z.B. noch 1962, und das Katastrophen-Management ist im Laufe der letzten Jahrzehnte immer besser geworden.

Klaus-Eckart Puls, EIKE

Ergänzender Hinweis der Redaktion:

Auch manchen Medien fiel nachträglich auf, dass ihre "Spezials", Sondermeldungen und ganzseitigen Berichterstattungen dem eigentlichen Anlass – ein etwas stärkerer aber ziemlich gewöhnlicher Wintersturm, mit dem schönen Namen Xaver- nicht gerecht wurden und brachten auch einige wenige kritische Berichte. Darunter der des unübertroffenen Hans Zippert mit "Zippert zappt" in der Welt vom 7.12.13

Hier ein Auszug:

Der Wetterdienst hat seine Warnungen teilweise aufgehoben. Die gefährlichsten Live-Ticker der Fernsehsender flauen ab, ohne größere Schäden anzurichten. Die nach unten offene Sack-Skala zeigte Werte von bis zu 40 Sack Reis pro Stunde, die irgendwo in Deutschland umgefallen sind. Im Garten von Schloss Bellevue fiel der Weihnachtsbaum um. Es wird darüber spekuliert, ob Gauck deshalb zurücktreten oder eine Rede halten muss. In Berlin wurden mehrere Seiten aus dem Koalitionsvertrag weggeweht. Helmut Schmidt, der schon bei der Sturmflut 1962 Hamburg vor dem Schlimmsten bewahrt hatte, versuchte vergeblich, sich auf dem Balkon eine Zigarette anzuzünden. Er konnte aber unversehrt ins Haus zurückgeschoben werden.

Q u e l l e n :

[1] http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/orkan-xaver-sturmfluten-drohen-der-sturm-laesst-fluege-zuege-ausfallen-aid-1.3866302

[2] http://www.sueddeutsche.de/panorama/orkan-xaver-hamburger-behoerde-warnt-vor-sehr-schwerer-sturmflut-1.1836032 ; 6. Dezember 2013 05:51

[3] http://www.focus.de/panorama/wetter-aktuell/sturm-xaver-im-live-ticker-sturm-xaver-im-wetter-ticker-orkan-xaver-bedroht-hamburg-berlin-bremen-bremerhaven-kiel-rostock-sylt-unwetter-kueste-sturmflut-norddeutschland_id_3456501.html ; 06.12.2013, 15:12 Uhr

[4] http://green.wiwo.de/supersturm-xaver-fuenf-wichtigsten-fragen-zum-orkan/ ; 05.12.2013, 11:22h

[5] Helmholtz-Zentrum für Küstenforschung, HH-Geesthacht

[6] DLF, 06.12.13, "Informationen am Morgen"

[7] SPIEGEL-ol, 06.10.2013: Widersprüchliche Prognosen: Forscher entdecken Unstimmigkeiten im Uno-Klimabericht; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vorhersagen-im-5-ipcc-bericht-2013-kritik-am-uno-klimareport-a-926348.html

[8] Die Weltwoche, 25.09.2013, Ade, KlimakatastropheSPIEGEL-ol, 06.10.2013: Widersprüchliche Prognosen: Forscher entdecken Unstimmigkeiten im Uno-Klimabericht; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vorhersagen-im-5-ipcc-bericht-2013-kritik-am-uno-klimareport-a-926348.html

[9] SPIEGEL-ol ; 27.09.2013 Welt-Klimareport: Fünf große Sorgen, fünf große Fragen ;  http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-5-ipcc-uno-klimareports-in-stockholm-2013-a-924791.html

[10] G.ROSENHAGEN: Zur Entwicklung der Sturmaktivität in Mittel- und Westeuropa,  promet, Nr.1/2, 2008, S.60

[11] Bundesamt für Schifffahrt und Hydrographie, Presse-Mitt. 26.09.2007

[12] IDW Pressemeldung vom 04.12.2013 ; Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung

[13] H.v.Storch, J.Doerffer, U.Kreis : Metropol-Region Hamburg, Klimabericht, KlimaCampus Univ. HH, 2010, Auszug, S.21

[14] http://www.spiegel.de/panorama/sturm-und-sturmflut-fragen-und-antworten-zu-orkan-xaver-a-937583.html ; SPON 06.12.2013, 14:35 Uhr

[15] http://www.wetter3.de/

[16] http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fssatms1.html

[17] http://www.spiegel.de/panorama/sturm-und-sturmflut-fragen-und-antworten-zu-orkan-xaver-a-937583.html ; SPON 06.12.2013, 14:35 Uhr

[18] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-von-orkan-xaver-sturmflut-warnung-vor-sturm-und-hochwasser-a-937664.html    06.12.2013 ; 20:48 Uhr

[19] Nordsee-Z., 07.12.2013, S.1

[20] http://www.taz.de/Sturm-Xaver-erreicht-Deutschland/!128831/ ; 05. 12. 2013

[21]  http://www1.wdr.de/themen/panorama/wetter1198.html

[22] DLF, 07.12.2013, 08.45h, Informationen am Morgen

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39 Kommentare

  1. @ #37

    Klar kann ich meine Aussagen beweisen. Nur mach ich nicht für Schmidt-Gläubige den Gratisrechercheur. Die sollen erst mal selber suchen. Bin doch nicht von der Caritas.

    Den Quatsch z.B. den Schmidt seiner saudämlichen Politik der Steuerung der Arbeitslosigkeit per Steuerung der Inflationsrate habe ich wissenschaftlich zweimal nachgewiesen.

    Der Mann ist ein erfolgreicher Schaumschläger. als Ökonom war er ein Versager, als Innensenator vor, während und nach der Flut auch. Die Schäden im Hafen 1976 hätten vermieden werden können.

    BTW: Ich habe keine Phobie bzgl. H. Schmidt. Aber Sie haben einen schwärmerischen Glauben bzgl. seiner Person und seines Handelns.

  2. #16: Gerhard Müller sagt:
    am Montag, 09.12.2013, 21:33

    #7 Dr.? Paul: Na bei derartigen Kommentaren frage ich mich, wo hier die Hirnerkrankung zu suchen ist! Als veganer Rohköstler seit 20 Jahren wage ich gerne einen Vergleich Ihrer und meiner Hirnleistung…
    ———————

    Aus meinem Archiv:
    Ernährung Tofu macht dumm!!!
    Posted on 17. Januar 2008 by Silberblut
    Ach, ist das herrlich.. eigentlich habe ich nur nach Bildern zum lernen gesucht. Anatomie versteht sich (was sonst?)… Und dabei bin ich auf eine Seite gestoßen, die so zum schreien lustig ist.. Gut, und verdammt erschreckend! Denn dort gibts medizinische Informationen, nützliche und kuriose… Und da ich nun mal wirklich total auf medizinische Phänomene etc. stehe, kann ich euch das einfach nicht vorenthalten… Ich werde mit was harmlosen anfangen und die ganz harten Sachen müsst ihr euch dann selbst angucken.
    Der Besuch der Seite ist auf eigene Gefahr! Grade Männern ist eher davon abzuraten….
    http://www.altis-verlag.de/wg15/medizin/med_info.html
    Jetzt aber zum Tofu. Schon mein Bioprof meinte, Vegeratier sind dümmer. Denn schon bei den Dinos hatten die Pflanzenfresser wesentlich kleinere Gehirne als die Fleischfresser. Klar, die mussten ja auch nur fressen und weglaufen. Wenn sie nicht so groß waren, dass sie eh niemand hätte killen können… Jetzt wissen wir, woran es liegt! Am Tofu! Hier der wirklich fabelhaft Artikel!
    HONOLULU – Schlechte Nachrichten für Tofu-Fans:
    Regelmäßiger Genuss des Sojaprodukts scheint das Hirn schrumpfen zu lassen. Wissen-schaftler aus Hawai fanden zudem schlechtere kognitive Leistungen unter den Anhängern asiatischer Kost.
    Im Rahmen des “Honolulu Heart Program (HHP)” befragten hawaiianische Forscher mehr als 3 700 zwischen 1900 und 1919 geborene, japanischstämmige Männer in den 60er- und erneut in den 70er-Jahren zu ihren Essgewohnheiten. Zwischen 1991 und 1993 testeten die Wissen-schaftler dann die kognitive Funktion der inzwischen 71- bis 93-jährigen Probanden.
    Dabei war eine schlechtere geistige Leistungsfähigkeit mit einer orientalischen Diät im mittleren Erwachsenenalter assoziiert, schreiben die Autoren in der Zeitschrift “Journal of the Amencan College of Nutrition”. Als entscheidender Faktor wurde der geschmacksneutrale Soja-Quark identifiziert. Wer ihn mehr als zweimal pro Woche verspeiste, litt unter kognitiven Defiziten und verfügte über ein – im Schnitt – geringeres Gehirngewicht und größere Ventrikel als Zeichen der Hirnschrumpfung.
    Eine Untersuchung bei Frauen ergab ähnliche Resultate. Als Erklärung für das Phänomen vermuten die Wissenschaftler die Wirkung von Phytoöstrogenen, welche mit körpereigenen Hormonen um die Rezeptoren konkurrieren. Eine alternative Erklärung haben sie jedoch ebenfalls parat: Genauso gut könnten es Isoflavone aus der Sojabohne sein, die hippocampale Funktionen über Tyrosinabhängige Mechanismen stören. JS
    Quelle: Dr. Lon R. White, Hawaii Center for Health Research, Honolulu, et al.; Journal of the American College of Nutrition, Vol. 19, (2000), 5. 242 -255

  3. #36Herr Heinzow,
    Ihre Schmidt-Phobie in allen Ehren. Aber erst einmal bestätigen Sie in Ihrer Antwort meine Aussagen. Sie können kein Beweis für Ihre Behauptungen im Zusammenhang mit der Flut 1962 antreten. Dafür kommen Sie dann mit anderen Dingen, wie z.B. den Arbeitslosenraten und den Preissteigerungen von 1978 bis 1982 in Deutschland. Haben Sie sich schon einmal die Preisteigerungsraten und die Arbeitslosenzahlen in den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien im Vergleich in dieser Zeit zu Deutschland angesehen? Die waren doppelt so hoch wie in Deutschland. Aber vielleicht sind Sie der große volkswirtschaftliche Genius, der diesen Ölpreisschock ohne Anstieg der Inflation und der Arbeitslosigkeit gemeistert hätte. In all den genannten Ländern hat sich kein solches Genie gefunden. Dies ist übrigens meine letzte Antwort dazu, weil ich der Auffassung bin, daß dies hier nicht zum Thema gehört.
    MfG

  4. @ #35

    Herr Urbahn, besorgen Sie sich per Fernleihe die vier oder fünf Schmidt-Biographien etc., die erschienen sind. Anläßlich des 50sten Jahrestages der Hamburger Flutkatastrophe wurde die Geschichte der Autofahrt von Hamburg nach Berlin mit akzeptablen Uhrzeiten erzählt. Man muß nicht für alles was Allgemeinwissen von Zeitzeugen ist, Belege vorlegen, nur weil jemand ideologisch einem bestimmten Bild eines ökonomischen Schaumschlägers, der den Spitznahmen Schmidt-Schnauze hatte, vertraut, welches von den Medien entworfen wurde.

    Lesen Sie von dem Bussche und Sie werden das Zitat finden. Vergessen Sie aber nicht vorher eine Ulcusprophylaxe zu nehmen.

    Und wenn Sie was über den Ablauf der Sturmflut wissen wollen, besorgen Sie sich das Bremer Buch über die Februarflut. Da steht alles drin.

    Das Versagen Schmidts in Sachen Inflation und Arbeitslosigkeit ist bewiesen, das während der Februarflut auch. Seine Zuhörerschaft bei den Freislerprozessen auch.

  5. Herr Heinzow,
    außer Ihren Behauptungen legen Sie keinen einzigen Beleg vor. WEnn Sie etwas behaupten, dann bitte mut nachprüfbaren Belegen.
    MfG

  6. @ #33

    „Er war gerade angekommen, da erreichte in der Anruf,…“

    Dieses Märchen ist längst widerlegt.

    Ebenso das Märchen, daß er die Hubschrauber angefordert hätte und so fort.

    Auch hinsichtlich seiner Teilnahme (als Zuschauer) an den Freisler-Prozessen machte er falsche Angaben.
    Ich habe fünf verschiedene Versionen gefunden, eine davon lautete(nach v. d. Bussche): „Er sei dabei gewesen, aber die Angeklagten gefielen ihm nicht.“

    Oder er sei zur „Disziplinierung“ dort hingeschickt worden, weil er der „rote Helmut“ gewesen sei.

    Öffentlich zugegeben hat er m.W. seine Zuschauerschaft erst nach Auftauchen eines Fotos.

    In Hamburg 1962 hat er verantwortungslos gehandelt. Der Sturm nebst extremer Flut war bereits am 16. Febr. morgens sicher prognostiziert worden. Da verbleibt man als zuständiger Chef nicht in Berlin …

  7. #28 Herr Heinzow,
    auch wenn sie Herrn Schmidt nicht mögen, sollten sie bei der Wahrheit bleiben. Herr Schmidt war am 15. und 16. auf einer Innenminstertagung in Berlin und ist in der Nacht vom 16 auf dem 17. mit dem Auto zurück nach Hambuerg gefahren. Er war gerade angekommen, da erreichte in der Anruf, über die sich anbahnenden Katastrophe. 20 min später war er im Lagezentrum der Innenbehörde. Er hatte sich übrigens vorher mehrfach von Berlin aus erkundigt, ob eine Gefahrensituation vorlag. Die Antwort darauf war nein.
    Also Herr Heinzow bevor Sie ihre Abneigung gegen Herrn Schmidt hier freien Lauf lassen, ein bischen den tatsächlichen Ablauf recherchieren.
    MfG

  8. #16: Gerhard Müller nicht bei Allen, Gott sei Dank, auch nicht jeder Raucher bekommt Lungenkrebs.
    Nur bedroht der „Vegetarismus“ politisch inzwischen die normalen „Esser“, siehe Fischer mit „veggy-day“ etc.
    dieser bodenlosen Frechheit muss man schon entschieden entgegentreten.
    Das mit den neurologischen Erkrankungen und Todesursachen kann man z.B. der „deutschen Vegetarier-Studie“ aus Heidelberg entnehmen.
    Müsste jeder Vegetarier kennen.

    Freundliche Grüße
    (am besten Vit.B12 schlucken)

  9. Herr Jung schreibt:

    „Herr Jensen,
    mir ist egal ob Sie das „toll“ finden oder nicht. Ich habe nur auf die Fragen von Herrn Walder und Paul geantwortet.
    Gruß
    Hans Jung“

    Das lächerliche daran ist, dass sie das toll finden. Mein „toll“ war Ironie. Jeder versteht das, außer Herr Jung.

  10. @Hans Jung #29
    Zitat
    —–
    Und die nehmen tatsächlich zu.
    —–
    Belegen wollen Sie das selbstverständlich nicht.
    Bis dahin:
    Behauptung

  11. #26: H.Urbahn sagt:
    #13 Herr Jung,
    habe ich das bestritten? Es ist doch vielmehr so, daß AGW-Wissenschaftler wie z.B. Rahmstorf behaupten, daß die Stürme stärker würden.
    ===============================
    Meines Wissens sagt daß IPCC, daß die stärksten Stürme zunehmen.
    Das wären Zyklone der Major-Hurrican-Kategorie.
    Und die nehmen tatsächlich zu.
    Gruß
    Hans Jung

  12. „wie Helmut Schmidt&Co“

    Helmut Schmidt? Nein Danke.

    Während in Wilhelmsburg die Menschen absoffen schlief er ruhig und selig in seinem Haus in Langenhorn.

    Glauben Sie keine Mythen von und über Politiker. Vorausschauender waren die Bremer und niedersachsen, die die Deiche erhöht hatten und den Schwachpunkt in Bremerhaven, die Geeste, mit einem Sperrwerk gerade noch rechtzeitig verschließen konnten.

    Und Helmut Schmidt hat mit seiner Politik: Lieber 5% Inflation als 5% Arbeitslose das Gegenteil erreicht: Am Ende seiner Kanzlerschaft hatte er beides.

    Und das mit Steinbrück: „Der kann Kanzler“ haben Sie wohl auch vergessen.

  13. #23: Peter Jensen sagt:
    Herr Jung schrei(b)t in #20:

    „Am späten Donnerstagnachmittag haben die Windräder in Deutschland mehr Strom geliefert als jemals zuvor. In der Stunde von 17 bis 18 Uhr produzierten die Anlagen im ganzen Land etwa 26 Gigawattstunden Strom – das entspricht der Leistung von etwa 15 Atomkraftwerken“

    Zwischen 17 und 18 Uhr? Ganz toll!
    ==================================
    Herr Jensen,
    mir ist egal ob Sie das „toll“ finden oder nicht. Ich habe nur auf die Fragen von Herrn Walder und Paul geantwortet.
    Gruß
    Hans Jung

  14. #13 Herr Jung,
    habe ich das bestritten? Es ist doch vielmehr so, daß AGW-Wissenschaftler wie z.B. Rahmstorf behaupten, daß die Stürme stärker würden.
    MfG

  15. Hallo, Peter Altmaier ist nicht so dumm! Er kennt die Fakten, wie oben beschrieben sicher sehr genau! Wenn er trotztdem so auftritt ist das für mich die übelste und verlogenste Art Politik zu machen!

  16. Herr Jung schrei(b)t in #20:

    „Am späten Donnerstagnachmittag haben die Windräder in Deutschland mehr Strom geliefert als jemals zuvor. In der Stunde von 17 bis 18 Uhr produzierten die Anlagen im ganzen Land etwa 26 Gigawattstunden Strom – das entspricht der Leistung von etwa 15 Atomkraftwerken“

    Zwischen 17 und 18 Uhr? Ganz toll! Und was war am frühen Donnerstagnachmittag? Und am Donnerstagvormittag? Und Donnerstagnacht? Und an allen anderen Tagen im Jahr, an denen Windräder nur im Schnitt 8 bis 10% der benötigten Energie liefern?

    Das sagt schon alles über diese Energieform, wenn es eine Meldung wert ist, dass Windmühlen in einer einzigen Stunde des Jahres mal etwa 80% der installierten Leistung genutzt haben.
    Dass hingegen Atomkraftwerke in mehr als 8000 Stunden des Jahres fast 100% ihrer installierten Leistung nutzen, ist keine Meldung wert, wird bestenfalls als selbstverständlich hingenommen oder wenn es ganz dreist kommt, wird es als zu überwindendes Übel einer alten Energiewelt bezeichnet.
    Verkehrte Welt!
    Viel Spaß beim Überwinden dieser Leistung mit einer Jahresstunde mit 26 GWh.

    Wie hieß es früher? Überholen ohne einzuholen! Ging ganz schön gegen die Wand!

  17. Wenn es nach der letzten Sturmflut -62 die heutige „wir brauchen keine Dämme-lass das Wasser überlaufen“ Partei gegeben hätte, wäre wohl Hamburg weggespült worden.Gott sei dank dass es damals Menschen wie Helmut Schmidt&Co gab die die Elbe um Hamburg eingedämmt hatten. Die Ostdeutschen längs der Elbe hatten letztes Jahr leider nicht so ein Glück…

  18. #12: Norbert Fischer

    Ein Mensch wie der Umweltminister Altmaier, der mich ständig belügt und mir mein sauer verdientes Geld aus der Tasche zieht, muss damit rechnen, dass ich ihn angreife. Würden das mehr Menschen machen, würde sich vielleicht was ändern. Ob es nun Hirnverfettung gibt oder nicht, gesund kann soviel Fett jedenfalls nicht sein, auch nicht für das Gehirn.

  19. #11: Dr.Paul sagt:
    #9: Guy Walder die Frage mit den Offshore Windmühlen interessiert mich auch sehr!
    ============================================
    Herr Paul,
    ich begrüße Ihr plötzliches Interesse an alternativer Stromerzeugung.

    „Düsseldorf Am späten Donnerstagnachmittag haben die Windräder in Deutschland mehr Strom geliefert als jemals zuvor. In der Stunde von 17 bis 18 Uhr produzierten die Anlagen im ganzen Land etwa 26 Gigawattstunden Strom – das entspricht der Leistung von etwa 15 Atomkraftwerken.“
    http://tinyurl.com/nh5vsgs
    Gruß
    Hans Jung

  20. @ #1

    Klar liegt das an den Elbvertiefungen, denn dadurch fließt mehr Wasser und schneller die Elbe gen Geesthacht die Elbe rauf. Demnächst werden die Hamburger Pfeffersäcke um Olaf Scholz ein Elbe-Sperrwerk bei Cuxhaven fordern … .

  21. @ #9
    Herr Walder, nehmen Sie ernsthaft an, daß die Windmühlenindustrie Defekte ihrer vorindustriellen Technik im modernen Design freiwillig meldet?

    Anhand der Tennet-Daten konnte man feststellen, daß etliche Windmühlen abgestellt worden sind, da die mehr als 25 m/sec nicht vertragen.

    Da die Windmühlen verstellbare Rotorblätter haben, konnten noch so an die 6 MW-Leistung bereitgestellt werden. Elektrobremse für die aus dem Wind gedrehten Windmühlenflügel, die selbst dann noch nicht vernachlässigbaren Luftkräften ausgesetzt sind.

  22. @#2 Juergen Uhlemann:“Wenn nun die Durchschnittstemperatur der Erde sich um 2 Grad erhöht dann sollte doch die minimum Temperatur und die maximum Temperatur erhöhen. Damit wird sich die differenz zwischen Kalt und Warm doch nicht verändern, oder?“

    Die Klimaprediger gehen, damit sie die Pole halbwegs zum Schmelzen bekommen und den Meeresspiegel anwachsen lassen können, sogar noch weiter. Die arktischen/antarktischen Regionen sollen sich sogar überproportional erwärmen. Daß damit der Unterschied zwischen warm und kalt abnimmt, und damit eigentlich die Stürme zumindest der gemäßigten Breiten – gelegen zwischen warm und kalt – _abnehmen_ müssen, interessiert diese aber nicht.

    Captcha: Zugluft! 🙂

  23. #7 Dr.? Paul: Na bei derartigen Kommentaren frage ich mich, wo hier die Hirnerkrankung zu suchen ist! Als veganer Rohköstler seit 20 Jahren wage ich gerne einen Vergleich Ihrer und meiner Hirnleistung…

  24. Ich stelle mir gerade Prof. Rahmstorf vor, wie er versucht zu beweisen, dass der Klimawandel schon voll im Gange ist und dass Stürme immer heftiger und häufiger werden. Verlässliche Langzeitreihen aus dem Pazifik liegen leider nicht vor, aber zu Wirbelstürmen auf dem Atlantik gibt es seit 30 Jahren gute Daten. Also werden alle Stürme der 30 Jahre aufgetragen und ein Trend wird ermittelt. Dann die Enttäuschung: Der Trend ist negativ, so ein Mist! Was kann man da machen. Nur die stärksten Stürme der Kategorie 5 ergeben auch kein gewünschtes Ergebnis. Aber bei den Kategorien 4 und 5 zusammengenommen klappt es endlich. Der Trend ist positiv, wenn auch nicht besonders signifikant. Sofort werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, die Sensation muss von der gesamten Presse in die Öffentlichkeit getragen werden. „Forscher haben herausgefunden: Wirbelstürme der Kategorien 4 und 5 sind in den vergangenen 30 Jahren häufiger geworden. Damit werden die Klimamodelle des Weltklimarates bestätigt, die eie Zunahme solch schlimmer Ereignisse vorausgesagt haben. Zukünftig wird dieser Trend weiter anhalten.“ Auf Nachfrage räumt Prof. Rahmstorf ein, dass die Zuverlässigkeit solcher Prognosen gering sei. „Aber selbst wenn die Chancen, dass wir durch unsere Treibhausgasemissionen solche Katastrophen verschlimmern nur 50:50 stünden, wie ruhig können die Klimaschutzgegner angesichts der Bilder aus den Philippinen noch schlafen?“, fragt Rahmstorf.

    Wie bitte? 50:50. Ist das das Spiel „ich weis nichts, also werfe ich eine Münze“? So ganz ruhig schlafen kann ich nicht mehr, nicht wegen der globalen Erwärmung, sondern wegen der lokalen Verblödung an einem kleinen Schreibtisch in Potsdam.

    http://tinyurl.com/ngem8bm

  25. #12
    Ach, Herr Fischer, Sie überschlagen sich ja gerade im Gutsein !
    Aber keine Sorge, Hirnverfettung gibt es nicht, da gibt es nur Schwund und der scheint gegenwärtig epidemisch zu sein.

  26. #6: H.Urbahn sagt:
    nachder AGW-Theorie wird es am Nordpol stärker warm als in unseren Breitengraden.
    ===================================
    Herr Urbahn,
    nicht nur nach der Theorie sondern auch in der Praxis.
    Gruß
    Hans Jung

  27. @ admin (#5)

    Bin wahrlich kein Anhänger von Altmaier, aber stets einer der gepflegten Umgangsformen. In Blogs mit Umgangsformen sollten Kommentare wie #5 keinen Platz haben.

  28. Liebe CO2 – Freunde,
    heute haben unsere Freunde von der AGW Fraktion mal wieder richtig zugeschlagen in den RN Dortmund, fast gleicher Text auf ntv Internettext, sowie bei gmx.
    Überschrift RN: Hitze durch Eisverlust . Schneeschmelze in der Arktis verstärkt sommerliche Wetterextreme.
    Dieses Mal waren auch „Wissenschaftler“ aus China mit dabei. Ich dachte immer, die Sportkameraden wären vernünftiger. Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven und natürlich das PIK (!).
    Folgerung der Redaktion:
    Die Bundesregierung hat zum Klimaschutz (!) und zum Umgang damit die deutsche Anpassungsstrategie aufgestellt. (Was immer das sein mag!) Dabei sollen Bund, Länder und Kommunen zusammenarbeiten.

    Viele Grüße
    Peter

  29. Weiss jemand, wie es den Windturbinen auf See ergangen ist. Drehten sie auf Hochtouren oder mussten sie abgestellt werden, gingen welche kaputt?

  30. #5: Admin:
    nee! Es gibt auch nicht wirklich die beliebte Cerebralphimose.
    Wer in der Lage ist, die Kosten der eigenen Planung auf eine BILLION hochzurechnen, muss denken können.
    Also eher eine Frage der fehlenden Moral.

    Hirnerkrankungen gibt es dagegen öfter bei Vegetariern.

    mfG

  31. Sehr geehrter Herr Uhlemann,
    nachder AGW-Theorie wird es am Nordpol stärker warm als in unseren Breitengraden. Danach muß dann sowohl die Intensität als auch die Häufigkeit der Stürme geringer werden zumindest, wen die normale Physik gilt
    MfG

  32. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein fetter Mensch wie der Umweltminister, der bestimmt Herzverfettung und eine Fettleber hat, nicht auch eine Hirnverfettung hat.

  33. Ich wollte eigentlich keine Talkrunde mit dem Titel „Energiewende“ mehr sehen – aus gesundheitlichen Gründen – doch dann tat ich mir die letzte „Illner“ an… hätt`ich`s blos nicht 🙁 Das einzige positive war der klasse freud`sche Versprecher von Peter Altmaier bei Minute 12:40… achja „und weil wir nicht rechtzeitig für mehr Klimaschutz gesorgt haben, haben wir Xaver und Sturmfluten bekommen…“
    Für das ansehen solcher Sendungen müßte das ZDF eigentlich Schmerzensgeld zahlen!!

    Ich will nur noch weg aus Schilda-Land…. 🙁

  34. Wenn ich es recht verstehe dann braucht ein Sturm Kalt und Warm um zu enstehen. Wenn eine Kaltfront auf eine Warmfront trifft dann wird das Wetter ungemütlich. Richtig?

    Wenn nun die Durchschnittstemperatur der Erde sich um 2 Grad erhöht dann sollte doch die minimum Temperatur und die maximum Temperatur erhöhen. Damit wird sich die differenz zwischen Kalt und Warm doch nicht verändern, oder?

    Also wenn die differenz sich nicht ändernt dann sollten sich auch die Anzahl der Wetterextreme nicht wirklich ändern. Damit wird es wohl klar warum die historische Nikolausflut in 1196 bei einer möglichen niedrigeren Durchschnitsstemperatur stattfand.

    Die Änderung der Durchschnittstemperatur kann nur eine Auswirkung auf die Wetterextreme haben wenn gleichzeitig die Differenz der Temperatur (min/max) sich erhöht. Also muss das Temperaturgefälle zwischen kalten und warmen Zonen weiter auseinandergeht. Was man aber oft liest ist das sich der Norden (kalte Zone) sich stärker erwärmen wird als die warmen Zonen.

    Wenn also die kalten Pole wärmer würden dann sollte man doch weniger Wetterextreme haben, oder?

  35. Dass in Husum nur das sechshoechste Hochwasser in Hamburg aber das zweithoechste gemessen wurde koennte auch an den staendigen Elbvertiefungen fuer
    die Schiffahrt liegen.

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