UN-Klimafanatiker

Donna Laframboise
Ban Ki-Moon zufolge hat der jüngste IPCC-Bericht den Klimaskeptizismus sich verflüchtigen lassen.
Winston Churchill sagte einmal: „Ein Fanatiker ist jemand, der niemals seine Ansichten ändern kann und niemals das Thema wechseln wird“. Das ist eine treffende Beschreibung des UN-Personals.
Vorige Woche hörte ich Ban Ki-Moon, den Chef der UN, vor einem Auditorium vieler anderer UN-Mitarbeiter in Warschau eine Rede halten. Seine Ausführungen folgten den Ansichten von Achim Steiner, verantwortlich für das UN-Umweltprogramm, und von Michel Jarraud, Leiter der Welt-Wetterorganisation WMO.

Zufälligerweise waren diese beiden UN-Institutionen die Eltern einer dritten UN-Institution, nämlich des IPCC. Ban Ki-Moon hat das in seiner Rede erwähnt. Tatsächlich ging er so weit, der versammelten UN-Mannschaft zu versichern: „Während die UN noch vor wenigen Jahren wegen der Klimaskeptiker besorgt waren, hat der jüngste IPCC-Bericht all dem ein Ende gemacht“.

Seinen Worten zufolge gibt es jetzt „viel mehr Klarheit“. Es ist eine „wissenschaftliche Tatsache“, dass die Menschheit an der Klimaänderung schuld ist.

Immer wenn sich die Führer der UN versammelt, erzählen sie sich genau das untereinander. Offensichtlich ist es auch das, woran sie glauben.

Sie halten sich selbst zum Narren, wenn sie dem hoch politisierten IPCC die Aufgabe überlassen, wissenschaftliche Fakten von Fiktionen zu trennen. Trotz der immer weiter zunehmenden Berichte, Blogbeiträge und Bücher, die das Gegenteil belegen, halten sie die Fahne des IPCC immer noch universell sehr hoch. Mehr noch, sie fantasieren, dass ein UN-Dokument die Macht hat, alle Kritiker zum Schweigen zu bringen, alle Zweifel zu ersticken.

Trotz der Ergebnisse eigener Umfragen, denen zufolge die Klimaänderung der unterste Punkt der öffentlichen Probleme weltweit ist, sind die UN-Funktionäre unbeeindruckt. Sie sind die Gesalbten. Sie sind auf einer Mission. Verdammt, schließlich ist der Planet in Gefahr!

Wie jedermann auch sind sie ihren Wahnvorstellungen verpflichtet. Sie beanspruchen, dass jede auffällige Weltsicht für sie arbeitet. Das Problem ist, dass sie versuchen, diese Weltsicht uns allen überzustülpen.

Bei einer anderen Gelegenheit hat Ban Ki-Moon kürzlich von „einer umfassenden Transformation, die zur Stabilisierung des Klimas notwendig ist“ gesprochen – einer Transformation, die zu begrüßen man von uns erwartet. Er sprach von der Notwendigkeit eines „ambitionierten globalen Abkommens“ – ein Abkommen, von dem von uns erwartet wird, dass wir uns danach richten.

Finanzierung und finanzielle Verpflichtungen spielen in seinen Reden eine große Rolle. „Gegenwärtige Zusagen sind einfach unzureichend“, erklärt er. Sein Kreuzzug ist hinter unserem Geld her.

Wenn man aufhört, darüber nachzudenken, ist das alles ziemlich unglaublich. Das Ignorieren der öffentlichen Meinung und die Erklärung, dass Minderheiten, mit denen man nicht übereinstimmt, nicht mehr existieren, sind unklug. Solches Verhalten ist absolut respektlos. Es ist antidemokratisch.

Warum sollten die Menschen und Völker, die die UN so schäbig behandeln, auch nur das geringste Interesse daran haben, die UN-Aktivitäten zu finanzieren?

Link: http://nofrakkingconsensus.com/2013/11/29/un-climate-fanatics/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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19 Kommentare

  1. #18: S. Bruenler, Sie lenken ab!
    Der Ausgangspunkt war eine Wahlalternative zur Klimarettung, wie das jetzt in dem ebenfalls ideologisierten Australien gelungen ist.
    Ich glaube nicht,
    dass dort die Uhr noch einmal zurück gestellt werden kann.
    Eine solche Alternative fehlte bei uns.

    Auch sonst hat es früher mehr inhaltliche Unterschiede bei den Parteien gegeben.
    Die Wählerschelte lasse ich daher nicht gelten.
    Das alternativlose Zusammenrücken nach links und grün,
    mit der von mir so wahrgenommenen Besonderheit,
    dass Minderheiten (grüne Aktivisten) gegenüber Mehrheiten den Ton angeben,
    ist eine neue eher undemokratische Entwicklung.
    Ich nenne das immer Emanzipation der Dooofen.
    Das fachliche und intellektuelle Niveau der „Regierenden“ ist deutlich gesunken.

    Auch die mutige AfD hatte eine andere, wie ich meine, auch vernünftige Zielrichtung.
    Aber das kann sich ja ändern,
    ich hab eine Einladung für eine Stammtisch erhalten, die werd ich wahrnehmen.

    Ich hoffe daher zunächst parteipolitisch auf die AfD. Es ist doch wirklich großartig, dass hier ein leibhaftiger Professor, privat so bürgerlich, dass es fast weh tut, auf die Straße geht und nach politischer Vernunft ruft!

    Wir werden sehen,
    ich werde ihnen ihr eigenes Motto:
    Mut zur Wahrheit
    – eine verdammt harte Nuss –
    entgegenhalten 🙂

    mfG

  2. #17: Dr. Paul
    „Leider nicht Herr Bruenler!!!

    Das ist das Problem bei der idiotischen Klimarettung!“

    Sie wollen also sagen, daß es keine vernünftigere Wahlmöglichkeit auf dem Zettel gab, als jene Parteien die schließlich im Bundestag gelandet sind? Man konnte außer CDU/CSU, SPD, Linke und den Grünen keine andere Partei wählen?

    Natürlich ist das eine rhetorische Frage, denn die Antwort ist, daß es durchaus andere Wahlmöglichkeiten gegeben hätte. Allerdings hört der Michel sehr genau zu welche Parteien er nach Meinung der veröffentlichten Meinung wählen „darf“ und welche auf keinen Fall. Und als braver Staatsbürger hört er natürlich auf das was ihm gesagt wird.

    Ja, Sie haben was die unsägliche Klimarettung angeht recht, es gab keine vernünftige andere Wahlmöglichkeit. Eindeutig gegen diesen Punkt stellen wollen sich die wenigsten Parteien.

    Aber es wäre doch schon mal ein Fortschritt wenn die Wähler sagten:
    „Bis jetzt werden wir von den etablierten Parteien von morgens bis abends für dumm verkauft und auf eine Politik im Sinne unserer Interessen können wir anscheinend lange warten. Also machen wir doch mal etwas ganz skandalöses und wählen Parteien die angeblich ganz böse sind.“

    Aber nein, selbst zu diesem durchaus von unserem Grundgesetz erlaubten Schritt können sich die Wähler nicht durchringen. Nicht einmal die AfD, die wenigstens noch einigermaßen vernünftige Positionen vertritt (auch wenn sie sich offensichtlich nicht dazu durchringen konnte der Klimarettung zu entsagen) kam über die 5 Prozent Hürde. Von anderen Parteien ganz zu schweigen. Stattdessen wird immer wieder die Einheitsphalanx aus CDU/CSU,SPD,Linke,Grüne und (wenn auch dieses mal nicht) FDP gewählt.

    Bitte beantworten Sie mir doch mal ernsthaft die Frage, was man aus einem Wahlverhalten wie es die Wähler bis jetzt an den Tag legen schließen soll.

  3. #12: S. Bruenler sagt:
    „Die Menschen hatten doch in der Wahlkabine die Möglichkeit ihr Kreuzchen an anderer Stelle zu machen.“

    Leider nicht Herr Bruenler!!!

    Das ist das Problem bei der idiotischen Klimarettung!

    mfG

  4. #14: Ebel
    „Deswegen kann eine Wahl sogar den Interessen der Mehrheit widersprechen und bei einer Wahl nach gegenwärtigem Muster kommen deshalb andere Ergebnisse zu Stande, als wenn die Stimmen mit der Entschlossenheit der Wahlberechtigten gewichtet würden.“

    Nur ist doch ein solcher Wahlmodus, der die Entschlossenheit der Wähler gewichtet, völlig illusorisch. Selbst würde die eigene Entschlossenheit ganz bestimmt nicht realistisch eingeschätzt werden und ein Dritter kann sie nur schwer bis überhaupt nicht beurteilen. Wenn man also die Demokratie in bisheriger Form unbedingt beibehalten will, wird man nicht umhinkommen die festgestellten Mängel weiterhin billigend in Kauf zu nehmen.

    „Allerdings hat auch die Nichtdemokratie ihre Schattenseiten. Einige Schreiber hier tun so, als ob sie wüßten, was für eine Politik für die Mehrheit gut wäre, aber wehren sich dagegen wissenschaftlich gesicherte Zusammenhänge zur Kenntnis zu nehmen und wollen eine Politik zum Schaden der Gemeinschaft.“

    Das ist allerdings ein Problem sämtlicher Regierungsformen, ob nun demokratisch oder nicht, daß die Regierenden selbst tendenziell subjektiv handeln und entscheiden. Man kann sich also nur überlegen bei welcher Regierungsform die Regierenden ihre Entscheidungen am wahrscheinlichsten am Gemeinwohl ausrichten, und da schneidet die gegenwärtige Verfasstheit der westlichen Staaten nun einmal nicht besonders gut ab.

    Nun ist unsere Demokratie allerdings schon für sich selbst eine Fiktion. Eher könnte man die parlamentarische Demokratie (um die es sich hier ja handelt) als eine Mischung aus Aristokratie und Oligarchie bezeichnen, bei der die Auswahl der jeweils herrschenden über eine demokratische Wahl zustande kommt. D.h., daß bestenfalls die Wahl selbst demokratisch ist, nicht aber die Regierung als solche. Denn in der Regierung selbst hat das Volk effektiv nichts zu sagen. Damit möchte ich nicht relativieren was ich vorher über eine (wie auch immer geartete) Verantwortung der Menschen an ihrer eigenen Regierung gesagt habe. Immerhin wählen sie ihre Regierung, bzw. jene die sie bilden, selbst.

    Allerdings muß man vor dem Hintergrund des bereits gesagten das Fazit des Artikels neu bewerten.

    Aus dem Beitrag:
    „Wenn man aufhört, darüber nachzudenken, ist das alles ziemlich unglaublich. Das Ignorieren der öffentlichen Meinung und die Erklärung, dass Minderheiten, mit denen man nicht übereinstimmt, nicht mehr existieren, sind unklug. Solches Verhalten ist absolut respektlos. Es ist antidemokratisch.“

    Ban Ki-Moons handeln als antidemokratisch anzusehen verkennt die Realitäten. Denn er wird nicht von den Völkern, sondern von der UNO-Vollversammlung gewählt, ist folglich also auch nur dieser verantwortlich. Die Frage ist allerdings, ob der Vorwurf, jemand handele antidemokratisch, als solcher überhaupt relevant ist. Demokratie für sich genommen ist, im Gegensatz zu dem was den Menschen heute beigebracht wird, kein Wert an sich sondern lediglich ein Instrument. Bleibt der Vorwurf des unklugen Handelns. Hier stimme ich durchaus zu. Die Realität ist nun einmal nichts was man per Dekret bestimmen könnte. Eine Ansicht die mir nicht behagt verschwindet nicht dadurch, daß ich mich weigere sie weiterhin zur Kenntnis zu nehmen. Ob die Äußerungen als respektlos zu bezeichnen sind will ich an der Stelle nicht beurteilen. Respektlosigkeit, als Vorwurf ausgesprochenen, bedingt zunächst einmal, daß der Beschuldigte mir gegenüber überhaupt Respekt schuldig ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist auch der Vorwurf gegenstandslos. Bestenfalls könnte ich in Form einer neutralen Aussage feststellen, daß Ban Ki-Moon keinerlei Respekt gegenüber den Völkern der einzelnen Staaten zeigt. Das muß er allerdings auch nicht, da er von diesen Völkern gar nicht gewählt wird.

  5. @ #12: S. Bruenler sagt am Sonntag, 08.12.2013, 21:15
    „Wenn man also nicht annehmen will, daß die Wahl selbst manipuliert wurde …“

    Die Gattung „Mensch“ gehört zu den Herdentieren. Die Stabilität einer Herde entsteht nicht dadurch, daß das alpha-Tier (hier die Regierung) laufend seine Macht durchsetzen muß, sondern dadurch, daß die übrigen Herdenmitglieder widerstandslos dem alpha-Tier folgen. Damit hat die Regierung einen Bonus, den sie weidlich ausnutzt. Das gilt auch für die Herdenmitglieder Journalisten usw. Daß der Mensch denken kann, kompensiert die biologischen Gesetzmäßigkeiten nur teilweise. Soweit man heute Statistiken noch aufstellen kann, waren z.B. bei der französichen Revolution (worauf Frankreich heute stolz ist) nur eine Minderheit von ca. 10% der Bevölkerung aktiv an der Revolution beteiligt und ebenfalls ca. 10% aktive Revolutionsgegner. Die schweigende Mehrheit von 80% hätte wahrscheinlich das alpha-Tier „König“ gewählt – aber bei den Auseinandersetzungen hatte der Adel so weit abgewirtschaftet, daß die schweigende Mehrheit die Konterrevolution nicht aktiv unterstützt hatte. Ähnliche %-Verhältnisse gelten beim amerikanischen Unabhängigkeitskrieg oder anderen Revolutionen. Deswegen kann eine Wahl sogar den Interessen der Mehrheit widersprechen und bei einer Wahl nach gegenwärtigem Muster kommen deshalb andere Ergebnisse zu Stande, als wenn die Stimmen mit der Entschlossenheit der Wahlberechtigten gewichtet würden.

    Allerdings hat auch die Nichtdemokratie ihre Schattenseiten. Einige Schreiber hier tun so, als ob sie wüßten, was für eine Politik für die Mehrheit gut wäre, aber wehren sich dagegen wissenschaftlich gesicherte Zusammenhänge zurKenntnis zu nehmen und wollen eine Politik zum Schaden der Gemeinschaft. Wenn man selber etwas zu Änderungen beitragen will, sollte man sich erst mal gründlich informieren (was zugegebener Maßen nicht immer einfach ist – siehe Herdentier) und sich dann bemühen zu agieren als steter Tropfen, der den Stein höhlt.

    MfG

  6. #11: Dr.Paul
    „Wer regiert, trägt Verantwortung,
    ich wehre mich entschieden dagegen,
    aus den Opfern Täter zu machen!“

    Die Demokratie westlichen Zuschnitts besagt, daß die wahlberechtigten Bürger aus den aufgestellten Kandidaten jene auswählen die sie in der folgenden Legislaturperiode im Parlament sehen wollen. Aus dem so gewählten Parlament geht dann die Regierung hervor. Das ganze nennt sich parlamentarische Demokratie.

    Wenn nun, wie ich in meinem Beitrag dargelegt habe, über 63 % der Wahlberechtigten durch ihre Wahl sagen, daß sie im Prinzip mit Genderwahnsinn und Ökoreligion kein derart großes Problem haben, daß dieses einer Wahl entgegen stünde, dann sehe ich nicht wo ich hier Opfer zu Tätern mache. Die Menschen hatten doch in der Wahlkabine die Möglichkeit ihr Kreuzchen an anderer Stelle zu machen. Ich konnte meine Wahl jedenfalls unabhängig treffen. Und nein, ich habe keine von den etablierten Parteien gewählt.

    Wenn man also nicht annehmen will, daß die Wahl selbst manipuliert wurde, dann bleibt nur der Schluss, daß die Mehrheit der Wahlberechtigten entweder unter mangelnder Erkenntnisfähigkeit leidet oder aber mit der derzeitigen Politik einverstanden ist.

    Was die Wahl selbst angeht sind ihre Opfer (zumindest in der Mehrheit) also in Wirklichkeit die (mittelbaren) Täter. Täter sind sie insoweit, als sie jene Menschen gewählt haben die dieses Land in den Abgrund reißen.

    Nun könnte man sich trefflich über den Einfluß der Massenmedien und deren Teil der Schuld an der ganzen Misere streiten. Und in der Tat erfüllen die Massenmedien keineswegs den Auftrag den sie nach allgemeiner Auffassung haben. Sie INFORMIEREN die Menschen nicht, sondern sie MANIPULIEREN sie. Der typische deutsche Journalist begreift sich selbst in erster Linie nicht als Verkünder von Nachrichten, sondern als Volkserzieher. Und tatsächlich sind die Journalisten in dieser Rolle äußerst erfolgreich. Das spricht die Wähler letztlich aber trotzdem nicht völlig frei von ihrer Verantwortung an der Wahlurne. Bestenfalls könnte man von „mildernden Umständen“ sprechen.

    Aus den vorgenannten Gründen bin ich allerdings zu dem Schluss gekommen, daß die Demokratie in ihrer derzeitigen Ausgestaltung vollständig untauglich ist. Obgleich ich in einigen Punkten mit Hans-Hermann Hoppe sicherlich nicht einig bin, stimme ich ihm dennoch grundsätzlich zu wenn er die Demokratie nicht als Teil der Lösung, sondern als Teil des Problems ansieht.

  7. #8: S. Bruenler u.a. nur noch ein Satz zu Ihren beklagten fehlenden „mündigen Bürgern“.

    Wer regiert, trägt Verantwortung,
    ich wehre mich entschieden dagegen,
    aus den Opfern Täter zu machen!

    mfG

  8. Selbst wenn sie schon gestorben wäre, des Goldes wegen muss die Lüge noch als Mumie gepflegt werden. Hier, in Brasilien, plaudert Caio Koch-Weser von der Deutschen Bank über die phantastische Idee, dass man jetzt den Pensionsfonds der deutschen Ärzte!!! für neue Investitionsmodelle in die Green Economy verbraten möchte.
    http://tinyurl.com/qcl9svl

  9. #5: Lore Maier:
    Ne , ne , ne #4 ganz so einfach ist es nicht , haben Sie mal überlegt wie viele Menschen überhaupt gewählt haben ?! Kein 100% gerade mal über 50% habe leider keine genauen Angaben.

    Rechnen wir doch mal nach. Nach den offiziellen Zahlen (leicht über Google zu finden) gab es ungefähr 61,8 Mio. Wahlberechtigte. Von diesen haben 71,5 % gewählt (Anzahl der abgegebenen Stimmen). Der Anteil der ungültigen Erststimmen betrug 1,6 % (ca. 706.992 Stimmen) der abgegebenen Stimmen, der Anteil der ungültigen Zweitstimmen war 1,3 % (ca. 574.431 Stimmen).

    Das sind die Zahlen auf die es ankommt, die Zahl der Nichtwähler ist im politischen Alltag letztendlich irrelevant.

    Von 61,8 Mio. Wahlberechtigten haben sich also 17,613 Mio. Menschen der Wahl enthalten. Kümmert das auch nur einen Politiker wirklich? Ich denke, daß man diese Frage getrost verneinen kann.

    Die etablierten Parteien (CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne, FDP) konnten also laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ca. 39.326.430 Menschen (das sind 63,6 % der Wahlberechtigten) hinter sich vereinen.

    Immer vorausgesetzt, daß diese Zahlen mit der Wirklichkeit übereinstimmen, haben also über 60 % der Wahlberechtigten ihr Plazet zu Genderismus und Ökoreligion gegeben.

    @Dr. Paul und Lore Maier:
    Natürlich wird die Realität auf lange Sicht zeigen was es mit der „Klimakatastrophe“ auf sich hat. Und so wie es aussieht wird es vor allem eine Katastrophe für die Alarmisten der Ökofront sein. Aber ich wage durchaus in Zweifel zu ziehen, daß meine lieben Landsleute auch an der Wahlurne die entsprechenden Reaktionen zeigen werden.

    Wenn überhaupt wird die Reaktion erst kommen wenn die Realität selbst für den ignorantesten Zeitgenossen nicht mehr zu ignorieren ist und selbst die Massenmedien dem sogenannten „Konsens“ die Freundschaft endgültig aufgekündigt haben.

    In den Jahren die ich mich jetzt mit Politik und den politischen Prozessen in Deutschland befasse mußte ich vor allem sehen, daß die sogenannte Demokratie in Verbindung mit dem allgemeinen Wahlrecht gänzlich ungeeignet ist um Einheiten von der Größe Deutschlands zu regieren. Die Demokratie westlichen Zuschnitts hört sich auf dem Papier wunderbar an, versagt in der Praxis aber regelmäßig. Das liegt daran, daß sie von Voraussetzungen lebt (wie z.B. dem mündigen Bürger) die sie selbst nicht schaffen kann.

    Auf den ersten Blick mag es so scheinen, daß ich billiger Resignation das Wort rede. Dem möchte ich ausdrücklich widersprechen. Allerdings versuche ich die politische Realität so zu sehen wie sie ist. Die Welt ist nun einmal nicht so idealisiert wie sie in gesellschaftspolitischen Vorlesungen beschrieben wird. Das zu erkennen werden auch wir nicht umhinkommen.

  10. Propheten der Katastrophe machen gute Geschäfte

    Der Rückversicherer Munich Re warnt seit Jahren vor den Folgen des Klimawandels – und verdient zugleich prächtig an der Furcht der Menschen vor Wetter- und Klimakatastrophen

    Heute ist man Teil der Lobby in Sachen Klimaschutz, pflegt die Kooperation mit Germanwatch und anderen Ökogruppen, die sich im Klimaschutz engagieren, erhebt bei der Klimakonferenz in Warschau die Stimme.

    Und man ist, für 500 Euro im Jahr, Mitglied im Verein der Freunde und Förderer des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – eines Instituts also, das im Chor der Warner vor einem menschengemachten Klimawandel meist die schrillste Stimmlage pflegt.

    http://tinyurl.com/oxdbd6y

    und wieder mal: Mietmaul PIK & Schellen-Hüpfer, da gibts sicher noch n paar Boni a la 15. und 16. Jahres-Gehalt…

  11. #4: na, na, Herr S. Bruenler,
    das Klima ist doch ganz offensichtlich auf unserer Seite
    und ich bin eigentlich fast sicher,
    dass auch die dummen Politiker schon drüber nachdenken, wie Sie aus dieser Blamage ungeschoren wieder rauskommen.
    Ungeschoren werden ganz sicher die schlimmsten Wissenschaftler, PIK etc. NICHT davon kommen,
    denn auf die werden dann alle MIT RECHT zeigen, auch die Politiker.
    Ich hoffe, man entzieht Ihnen wenigstens auch die Pension, bei den vielen verschleuderten 100ten Milliarden, für die sie hauptverantwortlich sind.

    Ich glaube eher an den totgeschwiegenen ehemaligen Richter Landscheidt, der für seine aufwendigen Forschungen keinen roten Cent vom Staat erhalten hat,
    also an das schon beginnende Landscheidt-Minimum.
    Obwohl ichs lieber wärmer hätte.

    Wirklich, total bekloppt, eine Erwärmung als Katastrophe zu bezeichnen, die es schon mehrmals in geschichtlicher Zeit gegeben hat!
    Man muss sie bestrafen!
    mfG

  12. Ne , ne , ne #4 ganz so einfach ist es nicht , haben Sie mal überlegt wie viele Menschen überhaupt gewählt haben ?! Kein 100% gerade mal über 50% habe leider keine genauen Angaben . 1 Person können sie abrechnen , ich habe nicht gewählt und auch nicht vor in diesem Leben es zu tun . Ich sehe genau was hier vor sich geht in dieser Welt und auch unser Michel weis es , Gott sei Dank sind die Michel noch nicht durch Gegendert / Mainstream 😉 und was diese sogenannten Polit macher angeht wissen ganz viele was abgeht ! Die bekommen was Ihnen zusteht so war uns Gott helfe ! Alles was diese Menschen hervorrufen ist Übelkeit , mehr nicht !
    Gott zum Gruß !

  13. Es ist nicht nur die UN die zu verstehen gibt, daß es auf den Willen der Menschen nicht ankommt. Es sind auch unsere eigenen Politiker und jene Menschen (ich vermeide hier bewußt den Terminus „Wissenschaftler“) die diese Politiker von unserem Geld bezahlen welche uns ein ums andere Mal zu verstehen geben, daß es bei der ganzen Sache auf unsere Ansicht gar nicht ankommt.

    Man hat sich schlicht von der Demokratie abgekoppelt und gibt den Menschen dieses auch deutlich zu verstehen. Das verblüffende allerdings ist, daß unsere Politiker mit der Nummer offensichtlich durchkommen. Den Menschen wird wieder und wieder zu verstehen gegeben, daß ihre Ansichten für die tatsächliche Politik ganz und gar unmaßgeblich sind, und diese revanchieren sich dadurch, daß sie eben jene Politiker die ihnen (umgangssprachlich gesagt) immer wieder den nackten Arsch entgegenhalten bei jeder Wahl treu und brav wiederwählen. Was kann man daraus schließen als das, daß die Politik offensichtlich recht hat.

    Wenn ich jemandem, der mir jeden Tag eine Ohrfeige gibt, ohne von diesem dazu gezwungen zu werden immer brav „Danke!“ sage, wie soll derjenige dann davon ausgehen, daß mich irgend etwas an dem Arrangement stören könnte?

    Die Politik im Verein mit den Massenmedien sagt den Bürgern was von ihnen erwartet wird, und die Bürger entsprechen diesen Forderungen. Natürlich wird am Stammtisch oder in Internetforen hin und wieder mal über „die da oben“ gemotzt, aber das Kreuzchen wird alle vier Jahre brav an der „richtigen“ Stelle gemacht. Weder revoltieren gute Bürger noch stürzen sie die Regierung, gute Bürger maulen ein wenig herum und folgen dann aber ohne Widerspruch.

    Ja, Ban Ki-Moon und unsere Politiker haben recht, auf unsere Ansicht kommt es nun wirklich nicht an.

  14. Ist doch klar, die UNO ist doch wesentlich nur eine Quasselveranstaltung, man darf Weltkulturerben aussuchen, die UNICEF darf Lebensmittel verteilen, der Sicherheitsrat wird sowieso, je nach Fraktion durchs Veto blockiert, und sonst? Da gibt es doch nichts, da muss man sich eben fürs Klima ereifern, koste es was es wolle…

  15. „„einer umfassenden Transformation, die zur Stabilisierung des Klimas notwendig ist““

    Wer hat denn das von wem gestohlen: Ban Ki-Moon vom „ehrenwerten“ Schellnhuber, oder umgekehrt?

  16. Ban Ki-Moon steht seinem Bruder im Geiste Kim Jong-il und dessen Sohn Kim Jong-un in NICHTS nach…
    da scheint auch unser Weltregierungs Yeti Messner gehirngewaschen ääähhh sorry auf Linie gebracht worden zu sein!
    die Zusammenhänge zu erkennen ist gar nicht so schwer, ähnlich 1+1 zu rechnen, aber bei den PISA Ergebnissen wundert es kaum.
    Ich fordere den PISA Test für ALLE Regierungsbeteiligten & Bundestagsabgeordneten, aber ohne vorher zu koksen.

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