Buchbesprechung: Sven Plöger, Frank Böttcher: KLIMAFAKTEN,

"Klimafakten" von Sven Plöger & Frank Böttcher; Westend Verlag. Bild © Westend Verlag

von Wolfgang Thüne
Der Titel weckt Hoffnungen, riecht nach Wahrheit in einem Urwald voller Ungewissheiten, doch wer sich durch die 164 Seiten auf der Suche nach Fakten durchgekämpft hat, ist maßlos enttäuscht. Diese überträgt sich auf Dipl.-Met. Sven Plöger, denn der ist seit vielen Jahren als Wettermoderator im Ersten bekannt. Was sollen diese Floskelsätze: „Jede Prognose geht in die Hose! Die Klimaforschung ist eine seriöse Wissenschaft. Sie liefert belastbare Aussagen“. Doch sind sie „belastbar und wo enden diese? Im Ungewissen: „Der Klimawandel selbst ist sicher, in welcher Region er sich aber wie zeigt, das ist unsicher.“ Nahezu sicher ist dann wieder das Urteil, dass die Menschheit mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit für den Klimawandel verantwortlich ist. Doch das sind abgedroschene Phrasen, Glaubensdogmen, die durch keinerlei Fakten belegt werden.


Das Buch ist gut lesbar geschrieben, wendet sich an „Lehrer und Schüler“, um sie „ideologiefrei“ zu informieren. Nein, ideologiefrei ist es nicht, kann es nicht und will es auch nicht sein. Dies liegt schlicht und einfach an der Definition von „Klima“. „Klima“ ist ein Abstraktum, ihm fehlt die Realität.  Jede Bildung eines Klimawertes setzt langjährige Wetterbeobachtungen voraus. Mittleres Wetter gibt es nicht. Dies sagt Plöger selbst: „Klima kann man nicht fühlen!“ Eine Mitteltemperatur kann man weder lokal noch regional geschweige denn global fühlen, messen, spüren. Die mittlere globale Luftdruckverteilung erzeugt keinen fühlbaren Wind, schon gar keinen Orkan. Was soll eine Schüler an Erkenntnisgewinn ziehen aus dem Satz,  „dass das Wetter in einer Region etwas ganz anderes ist als das globale Klima“? Da werden Äpfel mit Pflaumen verglichen!

Je mehr man sich als Kollege in das Buch vertieft, umso deutlicher offenbart sich sein Zweck: es dient der politischen Klimapflege. Klimapolitik ist Gesellschaftspolitik und ist ein „Generationenprojekt“, eine „politische Mammutaufgabe“. Das ganze Buch besteht aus Suggestivfragen, auf die plausibel erscheinende Suggestivantworten gegeben werden. Dies schädigt zwar den fachlichen Ruf, aber dafür genießen die Autoren die Sonne des Zeitgeistes und gelten als Musterschüler politischer Korrektheit. Hauptthema ist die „Energiewende“, denn „die Chinesen wollen wieder besser atmen können.“ Hört sich gut an, ist aber falsch, denn Menschen atmen Sauerstoff ein und Kohlendioxid als Produkt der Nahrungsverbrennung im Körper aus. Mehr Menschen brauchen mehr Pflanzen, denn die produzieren Sauerstoff und atmen CO2 als Nahrungsbaustoff ein. Wer CO2 als „Klimakiller“ den Kampf ansagt, es pauschal als „Umweltgift“ verteufelt, vernichtet in seinem Klimaschutzwahn die Lebensgrundlage der grünen Pflanzen, setzt die Axt an die „Schöpfung“.

Das Buch ist alles andere als „ideologiefrei“ und das ist sein Grundübel. Es ist höchst ideologisch und gehört nicht in die Hände von Schülern. Eine Probe? Wenn die globale Temperatur nun nicht weiter ansteigt, dann weil die überschüssige Wärme den Ozeanen zugeführt wird an Orte, die die Wärme über Absinkprozesse in große Tiefen befördern. Die Ozeane puffern auf diese Weise den Klimawandel. Das ist ideologisch und nicht logisch, denn wie soll leichtes warmes Oberflächenwasser in kaltes dichtes Tiefenwasser abtauchen, dort in Wartestellung verharren, um eines Tages wieder aufzusteigen und die „Klimakatastrophe“ zu vollenden. Können Sie sich meine Enttäuschung fühlen, wenn ein synoptischer Meteorologe sich der Klimawahrsagerei und Spökenkiekerei hingibt?

Klimafakten erschienen in Frankfurt/M. 2013, 12,99 €, ISBN 978-3-86489-048-2

Oppenheim,Dr. Wolfgang Thüne

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47 Kommentar(e)

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1

#43: Martin Landvoigt
Wasser hat als Flüssigkeit im Gegensatz zu Wasserdampf (Gas) ein kontinuierliches Emissionsspektrum in dem selbstverständlich auch der 15µm-Bereich enthalten ist,
sowie eine Emessivität von > 0.95,
kommt also im krassen Gegensatz zu jedem Gas, auch Wasserdampf, einem "Schwarzkörper" sehr nahe.

Was die strahlungsbilanzverblendeten Treibhauskünstler wie Innerhover im Gegensatz zu meiner Frau nicht verstehen,
ist,
dass trotzdem der Wüstensand am Tag viel heißer wird als die Meeresoberfläche 🙂

... und wie Herr Urbahn richtig schreibt,
absorbiert auch das Gas Wasserdampf im 15µm-Bereich,
so dass für CO2 nicht mehr viel übrig ist,
selbstverständlich OHNE Gegenstrahlung!

Das kann Wasser in der Atmosphäre erst wieder als Flüssigkeit oder festem Stoff (Wolke, Schnee, Eis).

Da diese in der Regel hoch genug von der Erdoberfläche sind, wird auch von diesen der 15µm-Bereicht durch die Gase KOMPLETT, ZU 100% wegefiltert,
so dass nichts davon auf der Erdoberfläche ankommt,
auch wen Ebel und Co im Dreieck springen!

Das ist jedenfalls Stand der Wissenschaft,
z.B. ORIGINAL ARTICLE 2008
Environ Geol DOI 10.1007/s00254-008-1615-3

"Greenhouse gases and greenhouse effect"
G. V. Chilingar, O. G. Sorokhtin, L. Khilyuk, M. V. Gorfunkel

mfG

2

#43 Herr Landvoigt,
Sie schreiben:Wir wissen, dass Wasserdampf in seinem Absorbtionseigenschaften dem CO2 nicht in die Quere kommt. Dies ist falsch. Schauen sie sich einmal die Absorptionsbanden von Co2 und von H2o an, dann werden Sie finden, daß diese sich bei 15 µ sehr wohl überlappen.
MfG

3

#43 Sehr geehrter Herr Landvoigt,
die letzte Arbeit zu diesem Thema Transport in die Tiefe ohne die Luft zu erwärmen ist gerade von Trenberth und Fasullo erschienen: An apparent hiatus in global warming? Siehe dazu auch den Artikel von Bob Tisdale auf WUWT vom 11.12.13 sowie auf seiner webseite.
MfG

4

zu aktuellem Geschehen: Schnee in Jerusalem

… und keiner dieser Klimatologen, Wetterfrösche hat also den Wintereinbruch dort vorausgesehen?
Nichtmal 3 Tage vorab?
Um die Menschen wenigstens zu warnen, also zu Vorbereitungen treffen zu können gegen eben diese Kälte Klima versorgt zu sein.

Und das noch wo Schnellfall und dessen liegen bleiben ebengenau dort doch recht ungewöhnlich ist, oder?

… und dann wollen die für den ganzen Globus treffsicher “Klimawandel“ vorhersagen können wollen?

Was quaaaaksalben die also?
: zu “Menschheit retten“ und dieses auch noch sich vom Steuerzahler gut bezahlen lassen, ohne Nutzen haben.

Doch wenigstens ist ja das Ereignis per Meldung hier
:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1358982.html
:
verbreitet.
Wer also aus dem CO2 “Erde wärmen Mär“ noch Glauben schenken will:
… bitte, ist ja bald Weihnachten, also hier “Winterzeit“.

Und Nico Baecker kann ja auch damit aus seines “Natura“ beobachten
erklären, seines Modellieren
:
http://tinyurl.com/NBaekerWatches
:
… was Physik, … warum so Alles macht.

5
Martin Landvoigt

#34: H.Urbahn sagt:

Welche der "Theorien" der AGWler zum 17 jährigen Stillstand der Temperatur soll dann nun richtig sein?. Als eine der ersten "Theorien" wurde herangezogen, daß sich das Ozonloch schließt. Das war aber wohl nichts.
----------------------
Fand ich zunächst eigentlich recht ansprechend. Sicher, die Rolle von DuPont, den Patenten etc. ist irritierend, aber bislang gehen offenbar noch viele davon aus, dass die FCKW tatsächlich die Größe des Ozonlochs beeinflussen. Und die Größe stagniert, wie auch von Lu behauptet.

http://tinyurl.com/pw93qne

----------------> #34: H.Urbahn sagt:
Dann kam dann irgendwann die Behauptung auf aufgrund der Tradewinde im Pazifik würde sich das durch den "Treibhauseffekt" (ohne vorher die Luft zu erwärmen) erwärmte Wasser unmittelbar in Tiefen größer 700 m begeben, wo man meinte, nachdem man die Daten hinreichend lange gefoltert hatte eine Erwärmung festgestellt zu haben. Diese "Theorie" war dann auch letztlich auch nicht erfolgreich.
--------------------------
Abgesehen davon dass ich die Idee ebeso absurd halte, wüsste ich jetzt nicht, wo die AGW-Gemeinde das Argument fallen ließ.

Sie erwähnen aber den richtigen Punkt: Wenn die Treibhausgase dafür verantwortlich wären, müsste sich die Atmosphäre zuerst erwärmt haben, um dann die Temperatur der Meere zu beeinflussen. Tatsächlich führt ein Abnstieg von Treibhausgasen zu einer Verminderung der Einstrahlleistung. Denn die entsprechenden eingestrahlten Frequenzen werden bereits früher, in größerer Höhe ausgefiltert und erreichen viel weniger die Wasseroberfläche. Auch der sogenannte Rückstrahlungsmechanismus kann sich ohne eine Temperaturänderung an der Oberfläche nicht entwickeln.

Eine wesentliche Frage: Wir Wissen, dass sich bei realen Oberflächen immer Abweichungen zum Schwarzen Strahler ergeben. Sprich: Einige Frequenzen werden stärker, viele schwächer emitiert. Wie verhält sich nun die Abstrahlung über der Meeresoberfäche? Wir wissen, dass Wasserdampf in seinem Absorbtionseigenschaften dem CO2 nicht in die Quere kommt. Strahlt also die Meeresoberfäche überhaupt nennenswert im 15µm Band?

Wenn nicht, ist CO2 öber dem Meer wohl kaum für den Treibhaus-Effekt von Relevanz.

6

#41: Peter Schmitz sagt:Einspruch: "Auch erwärmtes Salzwasser wird spezifisch leichter, schwimmt als an der Oberfläche".

Es schwimmt nur an der Oberfläche, wenn es leichter ist als das umgebende Wasser. Wenn esw schwerer ist als das umgebende Wasser, sinkt es ab.

"Außerdem hätte ich gerne einmal einen Tabelle der vertikalen Wärmewerte in der Tiefsee, dann können wir anhand der Zahlen gerne weiter diskutieren."

Und ich hätte gerne einen Kaffee ohne Milch und mit Zucker.

Gruß
Hans Jung

7

Liebe CO2 – Freunde,
lieber Herr Jung,
sie sagen ‚Abwärtsbewegungen finden statt’, dass ist nun mal so. Was hat das mit Physik zu tun?
Zweite Behauptung von Ihnen: Salzwasser hat ein höheres spezifisches Gewicht, das alleine führt zum Absinken des Wassers. Der Salzgehalt des Wassers müsste durch Auswaschungen am Grundes des Meeres, wenn auch minimal, höher sein als im Oberflächenwasser.
Einspruch: Auch erwärmtes Salzwasser wird spezifisch leichter, schwimmt als an der Oberfläche.
Habe ich etwas falsch verstanden?
Außerdem hätte ich gerne einmal einen Tabelle der vertikalen Wärmewerte in der Tiefsee, dann können wir anhand der Zahlen gerne weiter diskutieren.
Viele Grüße
Peter

8

#39: Peter Schmitz sagt:
"lieber Herr Jung,
warum finden denn vertikale Abwärtsbewegungen an einer bestimmten Stelle des Meeres statt?"

Lieber Herr Gans, das ist egal. Sie finden nun mal statt und transporieren Wärme nach unten. Unabhängig vom Ort.

"Egal, wie hoch das spezifische Gewicht des Wassers ist, die vertikale Konzentration ist doch wohl immer gleich hoch."

Nein, mit zunehmender Tiefe vermischt es sich mit dem umgebenden Wasser. In der Tiefsee bleibt es auch nicht stehen, sondern fließt zum Ursprung zurück, so daß beständig neues Wasser von der Meeresoberfläche nachfließen kann.

"Außerdem würde ich gerne wissen, was das spezifische Gewicht mit der Wärmeaufnahme zu tun hat. Warmes Wasser steigt doch sofort in die Höhe"

Eben nicht. Sonst wäre es ja garnicht erst abgesunken.
Ob es absinkt oder nicht hängt ab vom spezifischen Gewicht. Und das ist nun mal bei höherem Salzgehalt höher. Trotz höherer Temperatur.

Gruß
Hans Jung

9

Liebe CO2 – Freunde,
lieber Herr Jung,
warum finden denn vertikale Abwärtsbewegungen an einer bestimmten Stelle des Meeres statt? Egal, wie hoch das spezifische Gewicht des Wassers ist, die vertikale Konzentration ist doch wohl immer gleich hoch.
Außerdem würde ich gerne wissen, was das spezifische Gewicht mit der Wärmeaufnahme zu tun hat. Warmes Wasser steigt doch sofort in die Höhe, wenn es in die Tiefe gebracht wird.
Ihre Angaben sind, tut mir leid, leider viel zu ungenau.

Viele Grüße
Peter

10

#36: Peter Schmitz sagt:
Außerdem frage ich mich, ob die Dichteanomalie im Meer anders aussieht als bei Binnenseen, abgesehen davon, dass der Salzgehalt zu einer Abweichung von einem oder zwei Zehntelgraden führen kann.
==================================
Herr Schmitz, Sie haben Ihre Frage doch selbst beantwortet. Höherer Salzgehalt führt zu höherem spezifischem Gewicht.
Gruß
Hans Jung

11

#28: Peter Schmitz sagt:
Warum gibt es diese Flächen nicht an Binnenseen, wie z.B. dem Bodensee?
Ich habe noch einmal in der mir noch zur Verfügung stehenden limnologischen Literatur nachgeschaut und zwar unter dem Stichwort ‚Bodensee’.
========================
Herr Schmitz, "Bodensee" ist ein denkbar ungeeigetes Stchwort, wenn Sie etwas über globale Meeresströmungen lernen wollen.

Zu Ihrer Frage, an welchen Orten Wärme nach unten transportiert wird: Das ist überall da, wo vertikale Abwaärtsbewegungen stattfinden. Im Falle des Golfstromes z.B. im Nordaltlantik.
Gruß
Hans Jung

12

Liebe CO2 – Freunde,
sehr geehrter Herr Heuer,
ich weiß nicht, welchen Bildungshintergrund Sie haben, aber wenn der naturwissenschaftlich sein sollte, dann verbieten sich solche Formulierungen wie: die Temperatur ist etwas höher . Was würden Sie davon halten, wenn ein Gynäkologe einer Patientin gegenüber formuliert: sie sind etwas schwanger.
Außerdem frage ich mich, ob die Dichteanomalie im Meer anders aussieht als bei Binnenseen, abgesehen davon, dass der Salzgehalt zu einer Abweichung von einem oder zwei Zehntelgraden führen kann.
Viele Grüße
Peter

13

Ihr Beitrag wurde wg. Regelverletzung gelöscht.
mfG
Admin

14

#27: Dirk Weißenborn sagt:
#4 Hans Jung,

"Und es "verharrt" natürlich auch nicht in Wartestellng sondern fließt am Meeresboden umgehend zu seinem Ursprung zurück."

Wo ist denn sein Ursprung?
==============================
Herr Weißenborn,
wie schon in#25 gesagt handelt es sich um einen Kreislauf. Sie können den Anfang eines Kreises ganz nach Belieben definieren.
Gruß
Hans Jung

15

Welche der "Theorien" der AGWler zum 17 jährigen Stillstand der Temperatur soll dann nun richtig sein?. Als eine der ersten "Theorien" wurde herangezogen, daß sich das Ozonloch schließt. Das war aber wohl nichts. Dann kam dann irgendwann die Behauptung auf aufgrund der Tradewinde im Pazifik würde sich das durch den "Treibhauseffekt" (ohne vorher die Luft zu erwärmen) erwärmte Wasser unmittelbar in Tiefen größer 700 m begeben, wo man meinte, nachdem man die Daten hinreichend lange gefoltert hatte eine Erwärmung festgestellt zu haben. Diese "Theorie" war dann auch letztlich auch nicht erfolgreich. Dann wurde die Arbeit von Cowtan und Way veröffentlicht. Danach war an dem Stillstand die unzureichende Berücksichtigung der Temperaturanomalien in der Arktis und Antarktis verantwortlich. Diese Arbeit geht wohl auch gerade "den Bach runter". Darf man sich jetzt aussuchen, welche dieser "Theorien" richtig ist.
Noch zwei Anmerkungen zur Erwärmung im Pazifik:
1. Die Strahlung des "Treibhauseffekts" könnte nur die obersten 2 - 3 mm erwärmen. Dies ist aber gerade die Schicht, in der das Wasser verdunstet. Übrigens eine Zunahme der Luftfeuchtigkeit wurde auch nicht gemessen, im Gegenteil.
2. Nach K. Trenberth haben die ARGO-Daten soviele Fehler bzw. es fehlen Daten und es gibt Kalibrierungsschwierigkeiten, daß nur die Schlußfolgerung bleibt, daß es zur Bestimmung der Wärme in den Ozeanen keinen zuverlässigen Datensatz gibt.
MfG

16

@Jens Christian Heuer #30
Aha...der Wind mischt also die Weltmeere genau so durch, wie ihr es braucht. Wird es kälter, so mischt der Wind das Wasser so, dass es als "Kalt-bzw. Warm Propaganda" taugt. Mann oh Mann...ihr werdet ja immer peinlicher! Übrigends...was ist den auch euren "Gegenstrahlungs-CO2 Kraftwerk" geworden. Wird das "Gegenstrahlungs-Erwärmungskraftwerk" jetzt durch ein "Wind-Meervermischungskraftwerk" ersetzt???

17
Jens Christian Heuer

@Admin: Bei NOAA können Sie alle Angaben finden: http://1.usa.gov/1f27hpR
Der Wärmeinhalt der oberen Schichten der Ozeane hat zugenommen. In den letzten Jahren ist die Zunahme in der Schicht von 700-2000m Tiefe aber relativ höher als die Zunahme in den oberen 700m! Das spricht für eine Wärmeaufnahme durch die tieferen Wasserschichten. Selbstverständlich ist es in den oberen 700m nach wie vor wärmer als in den 1300m darunter.
Beste Grüße
Jens Christian Heuer
@weltenwetter auf Twitter

18
Jens Christian Heuer

Lieber Wolfgang Thüne,
Das vorübergehende Verschwinden zusätzlicher Wärme in den Ozeanen erscheint mir durchaus plausibel, wenn man die Winde berücksichtigt. Während einer La Nina im Pazifik wehen besonders starke Passatwinde, welche das warme Oberflächenwasser vom Ost- in den Westpazifik "drücken". Dadurch kommt im Ostpazif kälteres Tiefenwasser an die Oberfläche. Betrachtet man West- und Ostpazifik zusammen, so ist die obere Wasserschicht im Ergebnis kälter, die darunter liegende Wasserschicht dagegen wärmer geworden. Der starke Passatwind hat also die stabile Schichtung des Wassers (warm über kalt) durchbrochen und das wärmere Oberflächenwasser untergemischt. Kommt es später dann durch nachlassende Passatwinde zu einem El Nino so wird die im Ozean gespeicherte Wärme wieder frei, was an einem Anstieg der globalen Mitteltemperatur sichtbar wird. Tatsächlich gab es in letzter Zeit gehäuft La Ninas und nur schwach ausgeprägte El Ninos. Vielleicht eine Ursache der derzeitigen Pause der globalen Erwärmung und Vielleicht die Folge der in letzter Zeit wieder negativen Pazifisch Dekadischen Oszillation (PDO)?

Beste Grüße
Jens Christian Heuer
@weltenwetter auf Twitter

19
Siegfried Müller

Hallo,

die Absinkzonen von Oberflächenwasser haben sich nicht geändert, z.B. der Golfstrom:

http://tinyurl.com/Absinkzone-Golfstrom

mfg

20

Liebe CO2 – Freunde,
Herr Plöger sagte einmal in einem Interview, dass es schwierig wäre, den Menschen etwas über den Klimawandel zu erklären, da sie zu wenig von Physik verstehen würden.
Beim Thema Wassertemperaturen scheint er aber über seine eigenen physikalischen Beine zu stolpern, wenn er behauptet, dass die überschüssige Wärme an Orte transportiert wird, wo sie in die Tiefe transportiert wird.
Mich würde z.B. interessieren, wo sind diese Orte?
Wie unterscheiden sie sich von anderen Flächen, an denen die Wärme nicht in die Tiefe transportiert wird?
Warum gibt es diese Flächen nicht an Binnenseen, wie z.B. dem Bodensee?
Ich habe noch einmal in der mir noch zur Verfügung stehenden limnologischen Literatur nachgeschaut und zwar unter dem Stichwort ‚Bodensee’.
Zur Information: der Bodensee ist der nördlichste monomiktische See.
(Er hat eine Stagnationsphase im Sommer und eine Zirkulationsphase im Winter, im Gegensatz zu allen anderen nördlichen dimiktischen Seen, die zwei Stagnations- und zwei Zirkulationsphasen haben.)
Aus allen Graphen und dem Zahlenmaterial kann man entnehmen, dass das Wasser ab ca. 25 m 4° C warm / kalt ist wegen der Dichteanomalie. Sobald der gesamte Wasserkörper im Herbst/ Winter komplett diese Temperatur erreicht hat, beginnt das Oberflächenwasser unterstützt durch die Herbststürme in die Tiefe abzusinken. Es gibt eine Graphik, die das sehr schön an Hand des absinkenden Planktons darstellt. Dieser Umwälzungsprozess führt dazu, Sauerstoff in die Tiefe zu bringen, damit die Destruenten auch im nächsten Jahr ihre Stoffwechselprozesse aerob durchführen können.
Sobald im Frühjahr das Wasser an der Oberfläche wärmer wird (hier reichen konstant einige Zehntelgrade), wird der Umwälzungsprozess gestoppt, weil das wärmere, leichtere Wasser nicht – weder durch Wind / Sturm – in die Tiefe gedrückt werden kann.
Falls jetzt jemand behauptet, dass im Meer andere Verhältnisse herrschen, dann möge er mir doch einmal die Quellen nennen, aus denen ich das entnehmen kann.
Mich würde zum Beispiel einmal interessieren, bis in welche Tiefen die wärmeren Temperaturen beim Golfstrom reichen.
Dass die Temperaturen im Meer in horizontaler Ausdehnung sehr unterschiedlich sein können, habe ich schon in den 70ger Jahren erfahren. Mein damaliger Vermieter, ein ehemaliger Rettungsschwimmer, sagte mir damals: du darfst nicht so weit hinausschwimmen, weil dort durch unterschiedliche Strömungen ein sehr großer Sog entstehen kann, der dich mitreißt. Sobald du merkst, dass sich warme und kalte Strömungen ergeben, solltest du sofort umkehren. (Wie man an diesem Beitrag sieht, habe ich mich an seinen Rat gehalten.)

Viele Grüße
Peter

21
Dirk Weißenborn

#4 Hans Jung,

"Und es "verharrt" natürlich auch nicht in Wartestellng sondern fließt am Meeresboden umgehend zu seinem Ursprung zurück."

Wo ist denn sein Ursprung?

Als Forscher mit "Nase oben" werden Sie dass allerdings nicht feststellen.

22
Dirk Weißenborn

#1 Peter Schmitz,

Hallo Herr Schmitz,

mit Sicherheit werden wir in den kommenden Tagen immer wieder Moderatoren hören, die den ins Studio geladenen Wetterfröschen den "Xaver" als Vorboten des Klimawandels geradezu in den Mund legen wollen.

Übrigens verbreitete das ZDF schon, die Windkraftanlagen an der Küste hätten bei Herannahen des Sturms zunächst für negative Strompreise an der Börse geführt.

Anschließend wurden sie abgeschaltet.

Auch eine Art "Energiewende": um 180° binnen weniger Stunden.

mfG

Dirk Weißenborn

23

#13: D. Rohrlack sagt:
Der Herr Jung (#4) schreibt:
"Selbstverständlich taucht kein leichtes Wasser in die Tiefe sondern nur schweres."

Bedeutet das, Herr Jung, das sich erwärmendes Wasser schwerer wird? Ist da Deuterium im Spiel? Oder warum entscheidet es sich, nach unten zu fließen?
=======================================
Nein, Herr Rohrlack, höher Salzgehalt ist da im Spiel.

#13: D. Rohrlack sagt:
Wo befindet sich in Ihrer Aussage denn der "Ursprung"?
===================
Herr Rohrlack, bei einem Kreislauf bleibt das ganz Ihrem Belieben überlassen.
Gruß
Hans Jung

24

#19: Gunnar Innerhofer sagt:

am Donnerstag, 05.12.2013, 16:53
Existieren vielleicht ähnliche Prozesse im Fluid, oder kann sich Herr Thüne wirklich an gar nichts mehr erinnern?

hmmm, hmmmmm, hmhmhmhmhmmmmmmmm, vielleicht
kann sich Gunnar Innerhofer noch daran erinnern? hmhmhm.hmmmmmmmm? Könnte sich Gunnar Innerhofer vielleicht schnell erinnern und uns hier den Wärmezauber anhand der zur erinnernden Fluide erklären? hmmmmm,hmhmh?
Existieren vielleicht solche Gedanken auch nur synoptisch nur bei Gunnar Innerhofer? hmmmmm,hmmmm,hmmmm, grunz

25
Rainer Hoffmann

Zur Info:
Sven Plöger stellt am Freitag, 13.12.2013, 21Uhr45 im WDR im "Kölner Treff" sein Buch vor, mehr dazu hier:

http://tinyurl.com/pam2hhn

Bin gespannt, ob Sven Plöger auch wieder Zitate liefern wird, die ihm dann irgendwann um die Ohren fliegen und als Schwindler entlarven werden.

26
Eberhard Schulz

wieder eine passende Captcha: embolie
wenngleich ich auch dem öffentlich-rechtlichen schon seit Jahren den Rücken gekehrt habe, Herr Plöger ist mir noch in guter Erinnerung - wegen seiner Eingangs- bzw Auftrittsgeste zu Beginn seiner Wettershow, die mich doch sehr an unseren "hochverehrten" Erich Mielke erinnert, mit seinem "ich liebe Euch doch alle".

27

#13
Wo befindet sich Ihrer Aussage nach der Ursprung?

Herr Rohrlack,
ist doch klar. Beim Golfstrom fließt das warme Wasser dann wohl wieder zur Karibik zurück, verliert an Gewicht und steigt dort dann auf und sorgt so für das angenehme Klima dort. Oder für das Wetter? Oder was? Auf jeden Fall schön warm.
Nur gut, dass das warme Wasser aus dem Norden abtransportiert wird, sonst wäre der Eisbär schon längst ausgestorben.

28

@ 10#
Dem eigenen Senf kann ich bedingungslos zustimmen. Wenn ich eine andere Meinung als Sie habe, juckt mich und Sie das nicht (Sollte es zumindest). Im Gegenteil, durch den Unterschied entstehen nicht nur Spannungen sondern auch Entwicklungschancen und eröffnen neue Sichtweisen.
Es ist richtig, die Manipulationen aufs schärfste zu verurteilen und anzuprangern. Nur wie sind die Erfolgsaussichten- außerhalb EIKE und ähnlicher Plattformen? Ist nicht eher das Gegenteil der Fall, das kritische Stimmen mit Leugner (in Absicht in die Nähe von Holocaustleugnern gebracht) bezeichnet werden. Ist es nicht so, dass das Ganze politische wie staatliche Rückdeckung und Förderung erfährt? Verlöre nun Herr Plöger seinen Job wie die „umstrittene“ Frau Hermann? Wer hat (noch) die Deutungshoheiten in diesem Lande?
Das Spiel läuft weiter und noch so lange und nicht nur 90 Minuten, wie seitens staatsnaher Medien die allgemein heuer noch allgemein platzierten und durchgereichten Lügen und Märchen nicht mit „umstritten“ gekennzeichnet werden. Und dass das so bleibt, dafür sorgen unzählige daran interessante Personen, aus Machtkalkül, schönen Einkommen, Posten und Ämter, Profitgier, Seelenheil und Gutgläubigkeit.

29
Gunnar Innerhofer

vielleicht hat Herr Thüne einfach schon zu viel vergessen, was er damals an der UNI im Fach Synoptik gelernt hat, sonst würde er die Sätze über Ozean und warmes Wasser nicht so schreiben.

Wie kommt es denn zB. dazu, dass aus 10km Höhe in der Troposphäre kalte Luft Richtung Boden zu strömen beginnt, hmmm? Existieren vielleicht ähnliche Prozesse im Fluid, oder kann sich Herr Thüne wirklich an gar nichts mehr erinnern?

30

Plöger war mal so dumm, bei einer Quiz-Show, gemeinsam mit Thiersch (ZDF) ein Rateteam zu bilden, wobei er sich als vollkommen ungebildeter Dummkopf produzierte, der nicht einmal die einfachsten Quiz-Fragen beantworten konnte. Ich glaube, ich habe noch nie einen dümmeren Kandidaten gesehen. Und jetzt spielt sich dieser ungebildete Wichtigtuer als Weiser beim Klima auf. Da kann man ja nur lachen! Geistig etwa auf dem Niveau von Bohlen, Kleber, Illner, Witt, Jauch, oder Lanz!

31

und schon wieder beweisen die debilen AGW-JÜNGER, dass sie zu dämlich zum Lesen sind und anscheinend völlig blind durch die Welt rennen.

32

#3
Plöger: ideologisch verblendet inkl. grenzenloser Dummheit als Mietmaul durch ARD mit sicher hohem 6-stelligen Jahresgehalt geschmiert...

Wer nur ein kleines bisschen gesunden Menschenverstand an den Tag legt, erkennt (wie mein 6 jähriger Neffe) dass einzig die Sonne über kalt und warm auf Mutter Erde bestimmt.

33

Sehr geehrter Herr Dr. Thüne,
dieses Buch "Klimafakten" zu nennen, ist schon eine Frechheit. Ich habe mir vor einigen Jahren das Buch "Klimafakten" von U. Berner und HJ. Streif zugelegt. Hier wird sachlich die Klimageschichte der Erde beschrieben und nicht polemisiert. Es ist auch für mich als Elektrotechniker verständlich geschrieben.
Wie Herr Rainer Hoffmann erwähnte, ist auch mir Thomas Globig als sachlicher berichtender Meterologe aufgefallen. In die Riege der "Plögers" gehört auch Herr Ranft (Moderator) vom HR ("Alle Wetter"), laut Wikipedia "Klimabotschafter des BUND". Entsprechend sind auch seine "Verlautbarungen" und ausgesuchten Gäste in dieser Sendung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem windigen Norden

R. Große

34

Die Herren Sven Plöger & Frank Böttcher haben sich damit schnell noch verewigt in der Liste der Klimalügner, bevor diese Lüge zusammen bricht und man dann mit dem Finger auf sie zeigen darf 🙂

35

Der Herr Jung (#4) schreibt:
""Selbstverständlich taucht kein leichtes Wasser in die Tiefe sondern nur schweres.""

Bedeutet das, Herr Jung, das sich erwärmendes Wasser schwerer wird? Ist da Deuterium im Spiel? Oder warum entscheidet es sich, nach unten zu fließen?

""Und es "verharrt" natürlich auch nicht in Wartestellng sondern fließt am Meeresboden umgehend zu seinem Ursprung zurück.""

Wo befindet sich in Ihrer Aussage denn der "Ursprung"? Da es von der Meeresoberfläche kommt, ist das sein "Ursprung" und es kehrt, sobald es unten angekommen ist, wieder um, macht sich leichter und fließt wieder nach oben?

""Sorgfältiges Lesen erspart so manche unnötige Aufregung und Enttäuschung.""

Ich habe Ihren Beitrag mehrmals und sorgfältig gelesen. Jetzt bin ich weder enttäuscht noch aufgeregt, nur immer noch ratlos, wohin und mittels welcher Prozesse die Wärme verschwindet.

D. Rohrlack

36

@Peter Schmitz #1
Davon kann man ausgehen. Jedoch besteht Hoffnung...um so öfter propagiert wird um so öfter hören die Menschen nicht mehr darauf.
Die Naturgewalten hat es schließlich schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Selbst dem dümmsten Bürger wird es irgendwann mal auffallen, dass diese Angstpropheten eines menschengemachten CO2-Klimawandel nicht über die Naturgewalten/Klima bestimmen/steuern können.
Schließlich wird es ja in Zukunft nicht wärmer 😉

37

In vielen Büchern wird eben nur nachgeplappert was andere im Chor vorsingen.

Den gleichen Effekt erlebt man bei Panikreaktionen großer Menschenmassen. Wo viele hinrennen - scheint wohl der Ausgang zu sein - dann rennen alle hinterher - und die Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten.

38

@K.Kaiser #2
Das Problem ist ja, dass dieses Buch Lehrern und Pädagogen empfohlen wird. Und damit eine Indoktrie der Kinder und Jugendlichen/Erwachsenen stattfindet. Von mir auch kann ja jeder seinen Senft schreiben, aber wenn so ein Senf (menschengemachter CO2-Klimawandel) als Allgemeinwissen der Gesellschaft über Pädagogen und Medien eingetrichtert wird, dann ist dies auf schärfste zu verurteilen und anzuprangern.

39
Rainer Hoffmann

Sehr geehrter Herr Thuene,
es ist schon richtig perfide, wie so Typen wie Sven Plöger, die angeblich mangelhafte Klimakompetenz auf die angeblichen Klimaskeptiker abwälzen, mit solchen Behauptungen:

***Zitat***
In ihrem neuen Buch "Klimafakten" bringen die Wetterexperten Sven Plöger und Frank Böttcher auf einfache und humorvolle Weise - anders als der nüchterne Buchtiel suggeriert - Licht in die verworrene Diskussion um den Klimwandel: Wetter ist nicht Klima. Wetter ist fühlbar. hier und jetzt. Klima ist Statistik. Wetter gemessen über Zeit und an vielen Orten. [Jetzt kommts:] Nicht nur hartgesottene Klimaskeptiker verwechseln das oft. Nicht zuletzt habe es Klimawissenschaftler in der Öffentlichkeit oft schwer.
Die Autoren bedauern, dass die Leugner des menschengemachten Klimwandels in den Medien mit einfachen Pointen punkten können, indem sie auf das kalte Wetter oder andere Phänomene, die dem Klimawandel scheinbar widersprechen, hinweisen.
***Zitat Ende***

Zitat-Quelle hier: http://tinyurl.com/ntjakrk (Bei diesem Lobbyverband war wohl auch nix anderes zu erwarten)

Aber wenn man Sven Plöger die Nachweise liefert, wer den angeblich menschengemachten Klimawandel für den Taifun Haiyan mit-verantwortlich gemacht hat (z.B. Stefan Rahmstorf, Ben Wettervogel (ZDF), Karsten Brandt (DONNERWETTER.DE)) dann schweigt Sven Plöger. Auch Inge Niedeck und Gunter Tiersch (beide ZDF) verbreiten in ihren kurzen Wetter-Sendungen perfide und suggestiv die angebliche Gefahr vom angeblich menschengemachten Klimawandel.

Wetterfrösche, die m.E. seriöse, fundierte und objektive Infos im TV verbreiten sind Thomas Globig, Michael Sachweh, Donald Bäcker und Katja Horneffer.

Sven Plöger gehört nicht mehr zu denjenigen, auch wenn er das oftgenug versucht, vorzugaukeln.

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@ Herr Thüne,
ihre Äusserungen habe ich seit langem mit Genugtuung gelesen. Sie entspechen meiner Lebensefahrung, und Beobachtung. Wer viel im Gebirge unterwegs war brauchte dieses Gespühr. Das hat mich vor größerem Schaden bewahrt, auch wenn es manchmal richtig eng wurde. Beobachtung hat mir geholfen.
Wer`s nicht glaubt lese das Buch "Der Tod als Seilgefährte". Viele brühmte Namen kommen da vor. Einige von denen sind in die Wetterfalle getappt.
Wetter nicht Klima!

@#1 Die Pressemitteilungen werden gerade geschrieben.

Die liegen als fertige Textblöcke längst vor! Das drumrum wird gerade konstruiert, je nachdem wie es auffällt.

#2 sagt:
Ich lese gerade, ich soll Beleidigungen und Fäkalsprache vermeiden,....

Das muss ich mir gerade auch verkneifen. Aber evtl. könnten wir uns schon mal auf den Begriff IPeCaC einigen, mindesten so ähnlich war er, war nur zu faul jetzt danach zu suchen.
Auf jeden Fall ein Brechmittel.

Sprachliche Umgangsformen, und der Trend zu Abkürzungen können die Auffassungen verändern.

Versuchen wir´s doch mal damit, Mitläufer werden sich finden. Wetten dass. Die brauchen wir, nicht nur reine Spezialisten, wer kapiert die heute noch, trotz neuester Pisa-Studie?
(siehe Karikatur aus MM 04.11.2013 / Mahlen nach Zahlen)

Meine Meinung.

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Herr Kachelmann war kurz davor ein Buch gegen die AGW Hypothese, über die Gefahren von Geo Engineering & Chemtrails zu veröffentlichen!
Sein Ende ist bekannt...

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was die beide Herren aber mit Sicherheit dazu wissen sollten
:
http://tinyurl.com/stars-running
:
unseres Erlebens, Sehens
Tag und Nacht
Frühling, Sommer, Herbst und Winter
:Ursprung:
gerade weil in unseren gemäßigten Zone Klima
eben ausgeprägten Vorkommens.

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Rainer Steppan

Der Herr Plöger ist doch ein ausgewiesener AGW-Jünger, hätte er sonst (noch) diesen Posten?
Von daher hätte man das Buch gar nicht lesen müssen.

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Dr. Thüne sagt: "Das ist ideologisch und nicht logisch, denn wie soll leichtes warmes Oberflächenwasser in kaltes dichtes Tiefenwasser abtauchen, dort in Wartestellung verharren, um eines Tages wieder aufzusteigen und die „Klimakatastrophe“ zu vollenden. Können Sie sich meine Enttäuschung fühlen, wenn ein synoptischer Meteorologe sich der Klimawahrsagerei und Spökenkiekerei hingibt?"
=================================
Sehr geehrter Doktor Thüne,
Sie brauchen nicht enttäuscht zu sein.
Das was Sie ihm unterstellen hat er nämlich nicht geagt.
Selbstverständlich taucht kein leichtes Wasser in die Tiefe sondern nur schweres.

Und es "verharrt" natürlich auch nicht in Wartestellng sondern fließt am Meeresboden umgehend zu seinem Ursprung zurück.

Sorgfältiges Lesen erspart so manche unnötige Aufregung und Enttäuschung.
Gruß
Hans Jung

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Es ist sehr ärgerlich wenn akademisch gebildete Menschen das Wort Fakten für spekulative Glaubensdogmen verwenden. Wenn das dann noch der Buchtitel ist, dann ist es noch schlimmer als der Filmtitel von Al Gore. Er spricht wenigstens von Wahrheit, was klarmacht, dass es sich um eine Klimareligion handelt und nicht um Wissenschaft.

Ich finde es ein Übel, dass die Herren Plöger und Böttcher mit solch einem Buchtitel die Bürger derart dreist belügen. Oder ist es kein Vorsatz, sonders bloß Dummheit? Dann stünde es um den Bildungsstandort Deutschland noch schlimmer als ich dachte.

Zur Aufklärung: Die Idee des vom Menschen gemachten Klimawandel ist eine Hypothese. Eine Hypothese ist eine Aussage, von der man nicht weis ob sie richtig oder falsch ist. Eine Wahrscheinlichkeit, ob sie richtig oder falsch ist, kann man in der Regel nicht berechnen. Man kann nur Vermutungen anstellen. Wenn man zu blöd oder zu faul ist alternative Ursachen für Temperaturveränderungen zu suchen, dann ist dies ebensowenig geeignet Warscheinlichkeitsaussagen herauszuposaunen wie wenn man Umfragen unter überwiegend Gleichgesinnten macht. Einen seriösen Wissenschaftler erkennt man daran, dass er niemals Wahrscheinlichkeitsangaben zu seinen vom ihm gestützen Hypothesen macht, sondern solange die Möglichkeit eines Irrtums einräumt, bis die Richtigkeit seiner Thesen zweifelsfrei bewiesen ist. Wer behauptet, Differenzen irgendwelcher Temperaturmittelwerte seien mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% auf Energie- und Verkehrssektor der Weltwirtschaft zurückzuführen ist möglicherweise ein Scharlatan, in keinem Fall aber ein ernstzunehmender Fachmann. Wer sich informieren möchte, kann so die Ehrlichen von den Betrügern und Dummköpfen trennen. Das IPCC scheidet somit als seriöse Informationsquelle aus.

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Sehr geehrter Herr Dr. Thüne,

Sie sollten nicht allzu enttäuscht sein. Von Angestellten der vorherrschenden Qualitätsmedien ist nichts besseres zu erwarten.
Und die Damen und Herren Metereologen des deutschen GEZ- Fernsehens sind schon lange nicht mehr Ihre Kollegen.
Ich lese gerade, ich soll Beleidigungen und Fäkalsprache vermeiden, Schade, ich hätte Ihnen gerne noch erklärt, was ich von Ihren ehemaligen Kollegen halte.

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Liebe CO2 – Freunde!
Wetten, dass der angekündigte Sturm über Norddeutschland ausschließlich auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

Die Pressemitteilungen werden gerade geschrieben.

Viele Grüße
Peter