IPCC Konferenz in Warschau – Es geht nur ums Geld! Arme Länder verlassen den UN-Klimagipfel

Anthony Watts
hier
Der Preis der Klimahysterie. Der Westen sieht sich Forderungen von Schadenersatz gegenüber für Extremwetter-Katastrophen.
Repräsentanten der meisten armen Länder der Welt haben sich von den zunehmend zäher werdenden Klimaverhandlungen verabschiedet, nachdem die EU, Australien, die USA und andere Länder darauf bestanden haben, dass die Frage, wer für die Schäden von Extrem-Klimaereignissen aufkommen soll, erst nach dem Jahr 2015 diskutiert werden soll. Der gemeinsame Schritt der G77-Staaten und des chinesischen Blocks von 132 Ländern erfolgte während der Gespräche über „Verluste und Schäden“ – wie die Länder auf Klimaauswirkungen reagieren sollten, an die sich anzupassen schwierig oder gar unmöglich ist, wie z. B. der Taifun Haiyan. – The Guardian, 20. November 2011


„Die EU hat Verständnis dafür, dass dieses Thema unglaublich wichtig für Entwicklungsländer ist. Aber sie sollten vorsichtig sein, eine neue Institution ins Leben zu rufen. Das ist nicht das, was dieser Prozess braucht", sagte die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard. Sie wies deren wichtigste Forderung zurück und besteht darauf: „Wir können kein System mit automatischer Kompensation haben, wenn es auf der ganzen Welt Extremereignisse gibt. Das ist nicht machbar“. – John Vidal, The Guardian, 20 November 2013

Die Zerstörungen durch den Taifun Haiyan wurden zu einem Aufschrei bei den UN-Klimagesprächen, wo die Philippinen und andere Entwicklungsländer Hilfegarantien fordern für künftige Schäden durch die globale Erwärmung. Die Forderung führte zu einem weiteren tiefen Graben in den schwierigen Verhandlungen, weil reiche Länder das als eine potentielle Falle betrachten, die sie in eine niemals endende Verantwortung für Kompensationen treiben soll. Über 130 Entwicklungsländer rufen jetzt nach einem „Verluste und Schäden“-Mechanismus, finanziert von reichen Ländern, der 2015 in einen globalen Vertrag zur Klimaänderung eingebettet werden soll. – Agence France Press, 20 November 2013

Für die Anpassung an Auswirkungen der Klimaänderung kommen auf Afrika Kosten zu, die auf 350 Milliarden Dollar pro Jahr bis zu den siebziger Jahren dieses Jahrhunderts steigen werden, falls es den Regierungen nicht gelingt, die Emissionen unter Kontrolle zu bringen. Die Kosten, Afrikas Infrastruktur an steigende Meeresspiegel und stärkere Stürme ausgelöst durch die globale Erwärmung anzupassen, werden bis zum Jahr 2020 insgesamt 7 Milliarden bis 15 Milliarden Dollar betragen und danach „rapide steigen“ wegen der stetig weiter steigenden Temperatur. Das ließ die UNEP in einem Bericht für den Klimagipfel in Warschau verlauten. – Alex Morales, Bloomberg 20 November 2013

Trotz der Tatsache, dass es sich in der Vergangenheit einige Fehler geleistet hat, ist das IPCC genau die Art Institution, um wissenschaftliche Beratung zu liefern, um kontrastierende und unsichere empirische Behauptungen zu evaluieren. Im Falle von Schäden und Verlusten durch Extremereignisse sind die Beweise extrem stark. Gegenwärtig gibt es keine offensichtliche Basis für die Unterstützung von Forderungen nach Reparationen.

Der von den G77-Staaten plus China eingereichte Vorschlag, dass die USA und andere Nationen zehn oder sogar hunderte Milliarden Dollar an arme Länder zahlen sollen, die von Katastrophen betroffen sind, ist ein zentrales Thema der derzeitigen Klimaverhandlungen in Warschau. Für das Aufkommen der Debatte um historische Reparationen trägt Präsident Obama eine direkte Teilverantwortung, hat er doch entgegen wissenschaftlicher Beweise in seiner Rede an die Nation gesagt: „Hitzewellen, Dürren, Buschfeuer, Überschwemmungen – alle sind jetzt häufiger und intensiver. Wir können zu glauben auswählen, dass der Supersturm Sandy und die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten sowie die schlimmsten Buschbrände in einigen US-Bundesstaaten alle nur ein zufälliges Zusammentreffen waren. Oder wir können wählen, der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaft zu glauben“. – Roger Pielke Jr., The Guardian, 19 November 2013

Lange befürchteter Streit während zwei Tagen fast ununterbrochener Verhandlungen brach aus über die grundlegenden Beschlüsse des Warschauer Treffens. Ein Entwurf dieser Entschlüsse, bekannt geworden am Montag, wurde zum neuen Schlachtfeld, als entwickelte Länder es ablehnten, die Verantwortung gegenüber den Entwicklungsländern zu übernehmen. – Nitin Sethi, The Hindu, 20 November 2013

20% des EU-Haushaltes wird in den Kampf gegen den Klimawandel fließen, hat Klimakommissarin Connie Hedegaard in Warschau verkündet. Das summiert sich zu Klimaausgaben in Höhe von 180 Milliarden zwischen 2014 und 2020. Vieles davon wird für heimische Projekte aufgebracht, und zwar durch Hilfen für den Aufbau einer klimaverträglichen Landwirtschaft, Energieeffizienz und den Transportbereich. Auf einer Pressekonferenz in Warschau fuhr sie fort: „Wenn die Welt wirklich im Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich sein will, ist eines der Dinge, die wir ändern müssen, das gesamte wirtschaftliche Paradigma, einschließlich der Art und Weise, wie wir unsere Haushalte konstruieren“. Sie fügte hinzu, dass Europa die erste Region mit einer derartigen Budget-Aufstellung sei. – Sophie Yeo, Responding to Climate Change, 20 November 2013

Der polnische Premierminister Donald Tusk hat vor einigen Tagen im Zuge einer Regierungsumbildung seinen Umweltminister Marcin Korolec entlassen. Er wird ersetzt durch Maciej Grabowski, ehemaliger Vize-Finanzminister und verantwortlich für die Vorbereitung von Schiefergas-Bewertung. „Es geht um eine radikale Beschleunigung der Schiefergas-Aktivitäten. Korolec wird der Bevollmächtigte für die Klimaverhandlungen bleiben“, sagte Tusk auf einer Pressekonferenz. Seine Entlassung führte zu Fragen über Polens Position bei den Verhandlungen. – Reuters, 20 November 2013

Link: http://wattsupwiththat.com/2013/11/20/newsbytes-the-climate-reparations-game-poor-countries-walk-out-of-un-climate-summit/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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15 Kommentar(e)

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1

zu #14: S.Hader sagt:
"..., einen internationalen Fond aufzumachen, ..."

Wenn es irgendwo auf der Erde in den vergangenen Jahren eine Naturkatastrophe gegeben hat, wurde privat gespendet und es gab Geld von anderen Staaten. Ob sich jedoch die Reichen auf den Philippinen (nur die dürfen dort auch Politiker werden) auch daran beteiligt haben, ist mir nicht bekannt. Aber das ist wie in Griechenland. Die Beamten und Abgeordneten wollen mehr Diäten und Einkommen. Anderen Bürgern bleibt dagegen nichts. Für die erste Kategorie setzen sich die Gewerkschaften ein, für die wirklich Armen jedoch nicht. Die anderen Länder sollen nur mal spenden.

2

Interessant finde ich ja schon folgende Tatsache; es wurde hier im Forum öfters behauptet, das Anpassungsmaßnahmen doch viel billiger als CO2-Reduzierungsmaßnahmen sind. Jetzt wird auf einem Klimagipfel über die Kostenverteilung gesprochen und jetzt heißt hier plötzlich, die ärmeren Länder wollen nur bei den Reicheren abkassieren. Ich frage mich da, wie sollen Anpassungsmaßnahmen und Reparationen überhaupt funktionieren, wenn man nicht mal dazu bereit ist, einen internationalen Fond aufzumachen, wo anstehende Kosten durch den Klimawandel getilgt werden sollen? In Wirklichkeit sind hier doch einige überhaupt nicht dazu bereit, auch nur einen müden Euro für Andere auszugeben und denken sich, es soll halt jeder selber schauen, wo er bleibt.

3
Rainer Hoffmann

@#8 Herr Schweickhardt,

Danke, Es wird ab Montag in "Epilog 2" der "unbequemen Wahrheiten" zitiert.

"Zur Sonne" habe ich auch ein interessantes Zitat von S. Rahmstorf aus dem Jahr 2007. Bekanntlich macht ja S. Stefan Rahmstorf die Sonne für die seit 15 Jahren stagnierende Erderwärmung verantwortlich. Interessant dazu, was Rahmstorf noch im Jahr 2007 auf Phoenix zum Thema "Sonne" behauptet hatte.

Wie gesagt: Alles in Epilog 2 am Montag...

4

Da arbeitet jemand in einem Büro und hat sich irgendwo vorher angesteckt. Der Schnupfen geht los und er steckt andere in dem Büro an. Heute sagt man dann "der ist schuld". Warum soll er schuldig sein? Den hat es vorher genauso getroffen. Warum muss es für alles immer einen Schuldigen geben?

Wer wäre dann schuld an der kleinen Eiszeit, die zu Hochwasser- und Hungerkatstrophen und zu Kriegen führte. Was ist mit den mit der kleinen Eiszeit verbundenen Hexenverbrennungen? Muss die Kirche jetzt zahlen?

Während der kleinen Eiszeit haben die Menschen gehungert und gefroren. Sie haben Bäume abgeholzt und geheizt. Hätten sie erfrieren sollen? Die Bekleidung hat für alle erst gereicht, als es mit der (Vorstufe) der Industrialisierung losging. Man konnte plötzlich Kleidung nicht nur für den Adel herstellen. Hätte man darauf verzichten sollen? Die industrielle Landwirtschaft hat es ermöglicht, dass alle Menschen ausreichend ernährt werden konnten. Hätte man verzichten sollen? Wem wird dann Nahrung zur Verfügung gestellt? Wer muss hungern?

Energie und Industrialisierung hat das Leben der Menschen verbessert. Das hat man auch im Sozialismus erkannt aber eben nicht geschafft. Und das ist heute auch in den Entwicklungsländern das Problem und die Ursache für Armut. Nun könnten unsere lieben Klimaforscher mal ein paar Modelle erarbeiten um rauszukriegen, was ohne Industrialisierung passiert wäre. Wir würden hungern und frieren. Und die Bevölkerungszahl würde zunehmen. Dann würden mehr Kinder auf den (Mini-)Feldern arbeiten, damit es etwas zu essen gibt. Der CO2-Ausstoß würde auch steigen. Bäume die Jahrzehnte wachsen, verbrennen wir in 1 Stunde im Winter.

Nun könnte man noch sagen, dass die Europäer an der Kolonialisierung und damit an der Verarmung afrikanischer Länder schuld sind. Dazu sollte man sich über die gesamte Geschichte der Menschheit und die Kolonialisierung informieren. Das kann man heute aber niemanden vorwerfen.

Das Problem in den Entwicklungsländern ist fehlende Energie und fehlende nicht ausreichende Wirtschaft. Dazu kommen Kriege, die oft religiösen Ursachen haben.

Die Industrienationen können den Entwicklungsländern helfen, es funktioniert aber nicht nach dem Prinzip "gib mal Geld rüber". Das Geld werden sich dort die Mächtigen des Staats in die Tasche stecken. Der Rest hat nichts davon. Dafür sind aber nicht die Induistrieländer schuld.

Energie und Industrialisierung wird den Ländern auch helfen, etwas zum Schutz vor Naturkatatsrophen zu tun. Die Industrienationen haben es bewiesen. Und sie haben auch bewiesen, dass die Entwicklung auch etwas für den Naturschutz tut. Nicht ohne Grund haben wir z.B. in Kohlekraftwerken heute Filter eingebaut. Eine funktionierende Wirtschaft kann sich das leisten.

Nicht ohne Grund hat Dambisa Moyo aus Sambia die Einstellung der Entwicklungshilfe gefordert:

http://tinyurl.com/oumvvyp

Und selbst Afrikaner machen sich schon lustig über die Politik. Sie fordern Spendensammlungen in Afrika für die Norweger, um denen Heizungen zu schicken:

http://tinyurl.com/d8k9t3b

Die ganzen Klimakatastrophenmeldungen sind nur nach dem Prinzip aufgebaut, Geld abzukassieren. Das klingt dann sozial und überzeugt die (nicht selbst nachdenkenden) Bevölkerungsteile. Und da macht es sich (politisch und religiös) gut, jemanden eine Schuld zuzuweisen. Dann rückt er schneller Geld raus oder akzeptiert, wenn es die Politiker auf Al Gores Konto schieben.

5

Kommentare 4-8,
drehen wir den Spieß doch einfach um. Wieviele Milliarden ist es wert, daß die ariden Gebiete auf der Erde durch höheren CO2-Gehalt grüner geworden sind und damit die Lebensbedingungen der Menschen dort verbessert haben. Wieviele Billionen ist es wert, daß durch den höheren CO2-Gehalt die Ernterträge weltweit um ca. 25 % gestiegen sind? Wieviel ist die Tatsache wert, daß es den Menschen in Warmzeiten immer besser gegangen ist als in Kaltzeiten. Dies sind erwiesene Tatsachen, während die Behauptungen über Schäden nur aus Modellrechnungen zum Klima (AGW-Schrott) und aus weiteren nicht bewiesenen Annahmen, daß dies die Menschen schädigen würde, sich ergeben. Wann kommen die ersten Zahlungen dieser Länder an uns?
MfG
H. Urbahn

6
Gerhard Bleckmann

Wer sagt denn, dass es nicht der eigentliche Grund für die CO2 Kampagne ist, den westlichen Industrienationen zu schaden. Welcher Bonze vom IPPC hatte gesagt, es ginge nicht ums Klima, sondern man verteile das Weltvermögen um? Also doch eine Verschwörung?

7
Dietmar Fürste

Zu #1
Lieber Martin Landvoigt,

Rechts-Normen für Schadenersatz-Leistungen gelten meines Wissens nur für betroffene natürliche und juristische Personen.

Geht es um Schäden, die einem ganzen Land oder Volk zugefügt werden, muss für Schadenersatzansprüche zunächst der Nachweis geführt werden, dass das dortige natürliche Lebensrisiko durch menschliches Tun erheblich und anhaltend vergrößert wurde, wie es z.B. bei Kriegshandlungen im Namen der Terrorbekämpfung der Fall ist.

Fügt dagegen aber eine Regierung dem eigenen Volk durch unvernünftiges und unverantwortliches Handeln Schaden zu, z.B. In Form extremer Kosten für Zuwanderung, Energiewende, Bankenrettung im Ausland usw., dann greifen keine Rechtsregeln mehr: Sozialabbau, Alters- und Kinderarmut, prekäre Arbeitsverhältnisse, Willkür-Gesetze und Rechtsbeugung belegen das hierzulande längst.

Nachdem unsere Kultur und Lebensweise, unsere Werte und Traditionen, unsere Sprache und Bildung schon zielgerichtet aufgelöst werden, (http://tinyurl.com/p59nunhu), ist es äußerst unwahrscheinlich, dass ausgerechnet unser Grundgesetz und unser Rechtssystem von diesem Niedergang künftig ausgenommen werden. Auch für dieses Vorhaben der Klimahysteriker und dessen Begründung mit dem Menschen als allgemein und per se Schuldigen, werden sich willige und gut bezahlte "Experten", Politiker und schließlich Juristen finden! Wetten, dass?

8

Es ist kein Witz Herr Landvoigt,
in der "Wissenschafts" Sendung nano vom 14.11. behauptet doch Herr Ingolf Baur tatsächlich, dass die Industienationen das "Klima ruiniert haben" und dass der Verursacher zu Schadensersatz verpflichtet sei.
Ich habe ihm geschrieben, dass der Verursacher jedwedes Wetters die Sonne ist.
Na klar, dass dies dem politisierten Physiker
nicht ins Kalkül passt. Wir sollen halt zahlen.
Gruß Gerhard Schweickhardt

9
Dirk Weißenborn

#1 Martin Landvoigt,

Hallo Herr Landvoigt,

"Selbst wenn es einen Zusammenhang gäbe - was nicht der Fall ist - so bliebe die Schuldfrage offen, denn eine direkte kausale Verknüpfung ist auch dann nicht nachweisbar."

Es sei denn, es hätte schon der "Konsens" der Beweislastumkehr stattgefunden. Der Eindruck drängt sich jedenfalls auf, zumindest was die "Aktivisten" betrifft. Und an diesem Punkt wird es schwierig, zumindest solange, bis die "Globale Mitteltemperatur" deutlich zu sinken beginnt - bei gleichzeitig weiterhin steigenden CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre.

mfG

Dirk Weißenborn

10

Hallo Herr Hoffmann,

zu ihrem Kommentar #4 bzgl. Schadensansprüchen können sie bei n-tv nachlesen:

"Der Entschluss, die am 11. November gestartete Konferenz zu verlassen, sei auch ein Ausdruck der Solidarität mit den Opfern von Klimawandel, sagte Harjeet Singh von Action Aid International. "Irgenwann muss Schluss mit dem Blablabla sein. Wir wollen das Geld auf dem Tisch sehen."

Quelle: http://tinyurl.com/oalvra9

Diese Aussage, auch wenn es von einer einzelnen Personen zu kommen scheint, zeigt deutlich genug die Beweggründe diese NGO's!

11

Die Geister, die ich rief.....

12
Rainer Hoffmann

Für viel gravierender halte ich, dass mit dem Verhalten der AGW-ler ja das elementare STRAFRECHTLICHTE SCHULD-Prinzip in die Tonne getreten wird.

Denn nur, wessen Schuld auch anhand von eindeutigen Beweisen nachgewiesen werden kann, den kann man auch zur Verantwortung ziehen.

Dieses rechtsstaatliche Prinzip des Strafrechts, was auf dem Schuldprinzip beruht, wird von den AGW-lern vollends ausser Kraft gesetzt.

Interessant ist auch, dass gestern NUR das Schweizer Fernsehen explizit und konkret diesen Grund von Schadensansprüchen wegen angeblich "durch klimawandel verschuldeten Schäden" erwähnt hatte, dessen Verweigerung der Grund war, warum die NGOs die Konferenz verlassen haben.

Weder ARD-20Uhr-Tagesschau, noch ZDF-19Uhr-Heute hatten diesen Grund erwähnt.

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@Juergen Uhlemann #2
Nicht nur da wird am eigenen Ast gesägt. Auch die deutsche Wirtschaft und Medien-Politik sägt mit der diktierten Energiewende auf Basis eines Zwangs-Gesetzes (EEG=Erneuerbares Energie Gesetz) am eigenen Wohlstandsast auf dem sie und wir ALLE, als Bürger/Endverbraucher Deutschlands, sitzen!

14
Juergen Uhlemann

Da hat die UN den Salat.

Hätten die klimawissenschaftler doch ihren Mund gehalten. Warum mussten sie auch jede Katastrophe mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Ich lach mich kaputt.

Jetzt muss die Klimawissenschaft die natürlichen von den nicht natürlichen Katastrophen trennen sonst wird das ganze sehr teuer. Viel Spaß!

Hat da jemand am eigenen Ast gesägt?

15
Martin Landvoigt

Der eigentliche Witz ist das Verhalten der AGW-Propagandisten in Spitzenämtern. Wer der eigenen Bevökerung die gleiche Litanei einprägt:

"Ihr seid schuld an den Katastrophen, darum müsst ihr Ablass zahlen!"

... der muss damit rechenen, dass hier ganz andere hellhörig werden und Begehrlichkeiten auf das große Geld hegen. Die Argumente hat man ihnen ja in die Hand gedrückt, selbst wenn die wissenschaftlich substanzlos sind.

Selbst wenn es einen Zusammenhang gäbe - was nicht der Fall ist - so bliebe die Schuldfrage offen, denn eine direkte kausale Verknüpfung ist auch dann nicht nachweisbar. Jeder, der sich jemals mit Schadenersatzansprüchen beschäftigt hat, weiß, dass ohne dieser Nachweis eine Haftungsverpflichtung rechtlich nicht durchsetzbar ist. Zugleich aber muss sich der potentielle Schuldner mit Selbstbezichtigungen zurück halten.

Das aufgeführte AGW-Theater verkommt zur Schmierenkommödie, wenn man zuerst die Schuld in Büßermanier unbedingt auf sich nehmen will, dann aber den armen vermeintlichen 'Opfern' die reichen Geldstöme verweigert.