„Hart aber Fair“ Teil 2: Zuschauerredaktion gibt Antwort

von Michael Limburg
Viele erinnern sich noch an die unsägliche Energiewendesendung in „hart aber fair“ zur Strompreisexplosion vom 4. November 2013. Wir berichteten hier darüber. Am selben Tag schrieb ich an die Redaktion von „hart aber fair“ eine Mail auf deren Mailformular zur Sendung. Nur wenige Tage später, am 11.11.13, kam eine Antwort dazu. Wie üblich weitgehend aus vorgestanzten Textbausteinen bestehend, ohne zuviel Bezug zum Inhalt meiner Mail. Deswegen habe ich gestern ausführlich darauf geantwortet. Lesen Sie selbst.


Mail von mir an die Redaktion vom 11.11.13 um 16:58 Uhr

Sehr geehrte anonyme "Hart aber Fair Redaktion",

danke für Ihre Antwort auf meine Beschwerdemail vom 4.11.13 über die stereotype Auswahl Ihrer Gäste. Allerdings war die illustre Runde weder "abwechslungsreich" gem. Ihren eigenen Vorgaben, noch haben die sich mit "unterschiedlichen Aspekten" (mit gelegentlicher Ausnahme von Herrn Fuchs) – wie sie es sich gewünscht haben- zu Wort gemeldet. Konnten sie auch nicht, einerseits wegen vollständiger Ahnungslosigkeit in der Sache und zum zweiten wegen ihrer Befangenheit, besser Voreingenommenheit. Bis auf Herrn Merksteiner waren alle anderen Gäste entweder Täter oder Lobbyisten mit eigener Agenda und damit Nutznießer der Energiewende.

Es muss Ihnen leider entgangen sein, aber es ging mir wirklich nicht um irgendwelche kleineren  und unwichtigen "Details", sondern um die naturgesetzlichen und ökonomischen Grundlagen der sog. "Energiewende". Darüber hätte nach Maßgabe des Titels der Sendung umfänglich und kompetent gesprochen werden müssen. 

Stattdessen kam -wie fast auf jedem Kanal- die unsägliche "Erneuerbare" Lobbyisten Claudia Kemfert zu Wort, die einem zwar vorlaut das Wort im Munde umdrehen kann, aber von den wirtschaftlichen Zusammenhängen nachweislich keinen blassen Schimmer hat, sowie die in der Sache ebenso ahnungslose Solarlobbyistin(1) und grüne Politaktivistin Simone Peter zu Wort. Deren Vergangenheit wurde – ohne jeden Widerspruch der Öffentlichkeit- aber auch ohne jeden Hinweis durch Herrn Plasberg auf ihre frühere Tätigkeit und damit Befangenheit, nirgendwo erwähnt.

Beide wurden tatkräftig unterstützt von der Bankkauffrau und ehemaligen Staatssekretärin im Kanzleramt und Vertraute der Energiewende Kanzlerin Merkel, Frau Hildegard Müller.  

Urteilen Sie selbst: Befangener und ahnungsloser geht nicht.

Wir haben deshalb das Thema auch bei uns gebracht: http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/hart-aber-ahnungslos-die-energiewende-bei-frank-plasberg/

Ihre Antwort und meine dazu werden wir morgen bei uns veröffentlichen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr 

Michael Limburg

Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)

Nachtrag:

Nur zwei Meldungen vom heutigen Tag zur Energiewende: http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/energiewende-wirkt-weltweit-groesster-chemiekonzern-basf-droht-mit-werkschliessung/

Die Energiewende ist von Anfang an gescheitert, weil sie gegen die Naturgesetze und/oder der Ökonomie durchgezogen wird. Die kann auch kein noch so gewiefter Politiker oder Medienschaffender außer Kraft setzen. Ingenieure können Umgehungen der naturgesetzlichen Grenzen schaffen, aber nur zu Lasten der Ökonomie. Vulgo Preise! Das Ergebnis dieser Hybris haben Sie in der Sendung beklagt, aber nicht die Ursachen. 

(1) Auszug aus obigem Beitrag;

Schon jetzt war die Sendung auf die schiefe Ebene billiger Schlagworte und grüner Parteipropaganda abgeglitten. Das ist bei Simone Peter auch nicht anders zu erwarten gewesen. Die Stationen ihrer Karriere, die das erklären, blieben dem Publikum vorenthalten. Simone Peter ist eine klassische Lobbyistin. Sie arbeitete für die europäische Vereinigung für erneuerbare Energie, besser bekannt als Eurosolar. Das ist die am besten vernetzte Organisation zur Vertretung der Solarindustrie. Mitgründer war der mittlerweile verstorbene SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer der enge Kontakte zum Solarunternehmen Solarworld unterhielt und von diesem Geldbeträge erhielt. Seinen Gründer Frank Asbeck wurde dank üppiger Subventionen zum Multimillionär. Wie fast alle deutschen Firmen der Fotovoltaikbranche schrammt er zurzeit an der Insolvenz entlang, weil chinesische Produzenten von dem staatlich gelenkten deutschen Markt mehr profitierten als die Deutschen.

Als Solarlobbyisten war es nur ein konsequenter Weg als Umweltministerin in die saarländische Dreierkoalition von CDU/FDP und Grünen berufen zu werden. In diesem hoch verschuldeten Bundesland, kleiner als der Landkreis Uckermark und weniger Einwohner als der Landkreis Hannover half sie mit die Energiewende hin zu Planwirtschaft umzusetzen. Als Vertreterin des linken Flügels wurde sie jetzt eine der Parteivorsitzenden der Grünen und trat damit die Nachfolge von Jürgen Trittin an.

Am 11.11.2013 um 16:19 schrieb "Redaktion Hartaberfair_online" <Hartaberfair_online@WDR.DE>:

Sehr geehrter Herr Limburg,

vielen Dank für Ihre Mail.

Sie kritisieren die Zusammensetzung der Gäste in der „hart aber fair“ – Ausgabe vom 04.11.2013.

Woche für Woche ist es das Ziel der Redaktion eine abwechslungsreiche Gästerunde zusammenzustellen, innerhalb derer eine anregende Diskussion zum Thema entsteht. Der Zuschauer soll so die Möglichkeit haben, sich zu unterschiedlichen Aspekten eine Meinung zu bilden.

Da wir aber bei max. 6 Gästen und einer begrenzten Sendezeit nicht zu jedem möglichen Detail einen Spezialisten einladen können, müssen wir uns redaktionell für eine gewisse Schwerpunktsetzung entscheiden oder einen Experten einladen, der mehrere fachliche Details zu einem Thema erklären kann.  So auch in der Sendung vom 04.11.2013, in der wir uns für Herrn Marksteiner als Wirtschaftsexperten entschieden haben.

Wir hoffen, Sie können die redaktionellen Hintergründe unserer Entscheidung nun besser nachvollziehen. Es wäre schön, wenn Sie auch weiterhin bei „hart aber fair“ einschalten.

Beste Grüße 

Ihre "hart aber fair"-Zuschauerredaktion

Westdeutscher Rundfunk

Redaktion "hart aber fair"

50600 Köln

Tel. 0221-220-9163

hart-aber-fair@wdr.de

>>> Michael Limburg <m.limburg@eike-klima-energie.eu> 11/4/2013 10:38 >>>

Lieber Herr Plasberg,

warum wundere ich mich immer wieder, wie es Journalisten wie Sie, aber auch fast alle Ihre Kolleginnen und Kollegen schaffen, zu existentiellen technisch komplizierten Fragen  wie zur Energiewende, auf jeden Sachverstand von Fachleuten aus dem Energiesektor zu verzichten?

In Deutschland leben und arbeiten hunderttausende von sachkundigen Ingenieuren, keinen davon haben Sie eingeladen. Lieber Experten wie Frau Kemfert, die Markt von Planwirtschaft nicht zu unterscheiden vermag, von Ihnen aber als Energiexpertin vorgestellt wird. Die anderen Teilnehmer waren auch nicht viel besser. Ist das Absicht, oder nur Unwissenheit? Das wüsste ich zu gerne.

mit freundlichen Grüßen

Ihr Michael Limburg (Dipl. Ing)

Vizepräsident Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

http://www.eike-klima-energie.eu/

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29 Kommentar(e)

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1

#27

Wir sind einer Meinung, Herr Weißenborn.

Viele Grüße
PG

2
Dirk Weißenborn

#26 Markus Estermeier,

Hallo Herr Estermeier,

danke für Ihren humoristischen Einwurf. Ich habe mich beim Lesen wirklich amüsiert - im besten Sinne.

Glücklicherweise für die Erde schlagen die von Ihnen angesprochenen "Asteroiden" im wesentlichen nur in Deutschland und bevorzugt in Berlin ein (auf). Die Auswirkungen ihrer Einschläge sind nicht globaler Natur.

Aber in Deutschland hinterlassen auch sie Krater (Löcher im Geldbeutel vor allem der einkommensschwächeren), Auswurfmassen (EEG-Gesetzesseiten) und eine zunehmend unsichere Energiezukunft.

Zur Frage, ob man diese kosmischen Vagabunden nicht planmäßig woanders "abstürzen" lassen kann, sei erwähnt, dass andere Länder dieses Planeten sich dagegen gerade wappnen (siehe z.B. einschneidende Änderungen der CO2-Gesetzgebung in Australien).

mit freundlichen Grüssen

Dirk Weißenborn

3
Dirk Weißenborn

#25 Peter Georgiev,

Hallo Herr Georgiev,

ich habe Ihr Posting (#25) eben erst gelesen, so dass ich auch jetzt erst darauf antworten kann.

Ich meine, wir sind uns weitestgehend einig, was die Analogien zwischen dem (nachgewiesenen) Asteroideneinschlag an der KT-Grenze und dem Warmismus in ihren geistesgeschichtlichen Hintergründen betrifft. Und Sie haben im Lichte der Forschung auch recht mit dem Hinweis auf bereits mindestens 40 Millionen Jahre vorher beginnende Veränderungen in den damaligen Ökosystemen (Auftreten der Bedecktsamer). In den marinen Bereichen kann in der späten Oberkreide zudem eine Verarmung der Artenvielfalt bei einigen Organismengruppen und besonders auch das Erscheinen aberranter Formen bei den Ammonoidea beobachtet werden. Der Einschlag mag schreckliche Folgen gehabt haben, aber ihn singulär zu betrachten, erinnert an die Sichtweise mancher "Global Warmer", wonach vor dem industriellen Zeitalter alles immer gleichmäßig und paradiesisch gewesen ist.

Es ist auch wichtig, sich die Welt nicht nur am eigenen PC zusammenzustellen. In dieser Gefahr schweben auch wir. Aber das ist immer noch besser, als sich ausschließlich auf n-tv und den Reichsrundfunk ZDF zu verlassen.

mit freundlichen Grüssen

Dirk Weißenborn

4
Markus Estermeier

#21 Herr Weißenborn

"........zum Einschlag eines großen Köpers auf der Erde mit apokalyptischen Folgen."

Ich frage mich gerade, weshalb mir zu dieser Aussage Altmeier, Gabriel und noch einige andere (ge)wichtige Herrlichkeiten (und politisch correct Dämlichkeiten) in den Sinn kamen. Wenn so ein Körper das Gleichgewicht verliert und voll auf die Erde knallt sind die Folgen einfach nicht absehbar.

Spamwort: planen
Kann man sowas nicht planen? Also ich meine einen geplanten, gesteuerten Einschlag.

mfg

5

#21

Hallo Herr Weißenborn,

„n-tv und N24 senden oft Beiträge zu Katastrophen, wie Massensterben in Erdgeschichte, vor allem in Bezug auf das eindeutig nachgewiesene "Armageddon" an der Kreide-Tertiär Grenze.“

Der Nachweis des „Armageddons“ an der Kriede-Tertiär Grenze entspricht dem Nachweis des AGW – die tausendfache Wiederholung. Im Grunde können diese Dokumentationen den Klimasimulationen gleichgesetzt werden: Es sind fantasievolle, beeindrückende bunte Computerbilder ohne naturwissenschaftlichen Hintergrund zum Lieblingsthema des modernen homo sapiens: Der Weltuntergang. Eine Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fakten und eine umfassende Analyse z.B. über den kompletten Umsturz der Nahrungspyramide zu dieser Zeit, ausgelöst durch das Verdrängen der Nacktsamer durch die Bedecktsamer kann einem nur eine Außenseiterposition einbringen, als Katastrophenmärchenerzähler erlangt man dagegen gesellschaftliche Anerkennung. Damit haben wir auch die Analogie zu der Außenseiterposition von EIKE einerseits und die Anerkennung der Weltuntergangspropheten andererseits.

Es gehört nicht hierher, aber der Wechsel an der Spitze der Nahrungskette war zwangsläufig, und ob ein Einschlag den Prozess beschleunigt hat, ändert nicht das Ergebnis. Genauso zwangsläufig scheint es zu sein, dass, solange der sapiens seine Nahrung der Natur mühevoll abtrotzen musste, wer er an den Abläufen in der Natur interessiert. Seitdem er seine Nahrung aus der Kaufhalle bezieht, hat er keine Lust mehr die Natur zu verstehen und bastelt sich aus lange Weile seine eigene Welt am PC.

MfG
PG

6

"Am deutschen Wesen mag die Welt genesen"

Warum sind gerade die Deutschen so prädestiniert anderen ihre Meinung aufzuzwingen? Seit Wilhelm II hat sich nicht viel geändert, dazwischen lagen ein Jahrhundert der Gewalt gegen Andersdenkende und die Gewalt hatte viele verschiedene Farben. Heute sind es andere Gutmenschen und Besserwisser, die die Freiheit beseitigen wollen. Es wird wieder mal die Welt gerettet - koste es was es wolle.

Übrigens hat niemand behauptet, dass Faschisten immer braun oder schwarz tragen, sie finden auch rot und grün sehr kleidsam, wenn es der Sache nützt!

7

#12: Klaus Metzger
Katastrophen TV

Ich bin bestimmt nicht der letzte, der Ihnen dankt für Ihre Aufstellung.
Wenn man das so gesammelt liest, und auch die Vorgänger im posten, dann möchte ich an die Katastrophe mit "zu viel Co2 = wir haben zu wenig Sauerstoff" und auch ganz klasse: "Die Galaxien bewegen sich schneller als gedacht, die Kollisionsgefahr ist stark erhöht" (habe noch die Meldung)

++++++++++
Damit es nicht vergessen wird: Dank an Herrn Limburg für seine Mühe.

8

# 1 bis 21 und Herrn Limburg

In Ergänzung zur Satire von Dieter Nuhr noch mal zusätzlich etwas zum Aufheitern (siehe Eskimo und Kühlschrank).

Habe auch an Herrn Plasberg geschrieben, damit die dort merken, dass nicht alle so doof sind.

e- mail an hart aber fair, wdr:

...." Leider hat sich zu den TV- Sendern noch nicht herumgesprochen, dass z. B. Frau Kemfert von Energie und Energieversorgung etwa so viel Ahnung hat, wie ein Elt.- Ing. von Problemen einer OP am offenen Herzen.
Derartige "Experten" haben sich nur mit einer geschliffenen Rethorik hochgedient, mit der sie einem Eskimo mitten in der Tundra einen el. Kühlschrank verkaufen könnten.
Dass diese Energiewende nur zu einer (billionenteuren) Doppelstruktur der Elt- Versorgung (konventionelle und sog. Erneuerbare) führen kann, ist ja nun bekannt und wird von einer "Prognos- Studie" von 2013 bestätigt..... "

m. f. G.

Wolfgang Rasim

9
Dirk Weißenborn

#12 Klaus Metzger,

Hallo Herr Metzger,

Klasse Kommentar und Beitrag! Sie haben sich da aber auch eine Arbeit angetan...! Danke!

Darf ich Sie um Genehmigung bitten, Ihre Zeilen auf einigen Feiern im privaten Kreis zu verlesen?

Eine kleine Ergänzung: n-tv und N24 senden oft Beiträge zu Katastrophen, wie Massensterben in Erdgeschichte, vor allem in Bezug auf das eindeutig nachgewiesene "Armageddon" an der Kreide-Tertiär Grenze. Viele Zuschauer scheinen den Katastrophismus zu lieben.

Hoffentlich erwächst daraus nicht die Nachfolgeshow zum "Klimawandel":

"Die durch das Bevölkerungswachstum gestiegene Masse Mensch auf der Erde verändert die Bahnen der Asteroiden und Kometen und führt irgendwann - recht bald - zum Einschlag eines großen Köpers auf der Erde mit apokalyptischen Folgen."

Dass dies früher schon passierte, muss dabei ja - analog zum "Klimawandel" - auch nicht interessieren.

mit freundlichen Grüssen

Dirk Weißenborn

PS: Wiederholen Sie Ihre Fernsehrecherche bitte nicht zu oft! Das bekommt nicht.

10

Herr Kuth#18

ja, sind sie.

Die Reaktion auf Dieter Nuhrs spöttische Bemerkungen zum "Klimawandel" ist nur zu vergleichen mit einer, welche auf satirische Bemerkungen zu Themen wie "Der Führer", Behinderte, Juden, Autobahn, Homosexualität, Frauen o.Ä. heutzutage angebracht ist. Zwei, drei Unbelehrbare dürfen klatschen, garniert mit allgemeinem Raunen. Der Rest des Publikums muss dem Vortragendem klarmachen, dass er jetzt die Grenzen des akzeptierten Geschmacks bereits überschritten hat.

Die Selbstkontrolle der Bürger funktioniert erschreckend gut und der Klimawahn hat fast schon die höchste Stufe der Unantastbarkeit erreicht.

D. Rohrlack

11

#18: Rüdiger Kuth sagt:

am Donnerstag, 14.11.2013, 12:43

Im 3Sat kam am Dienstag der Satiregipfel mit Dieter Nuhr. Diesem ist übrigens auch schon der fehlende Erwärmung der Klimasekte aufgefallen und in seinem Kabaretttprogramm eingebaut. Eine Wohltat im Fernsehen!! Erschreckend dann nur der gehemmte Beifall, sind die Zuschauer alle schon so eingenordet?

Antwort:

Erinnert an die 60.er und 70.er Jahre, als meine Eltern (Katholisches Elternhaus)hilflos, zwischen Scham und Wut hin- und hergerissen, reagierten wenn ein Kabarettist die Kirche auf's Korn nahm. Die Öko-Sekte hat eben die post-christlichen "Aufgeklärten" übernommen, die zwar über den Papst lachen, aber den Klimagott anbeten...

12

Im 3Sat kam am Dienstag der Satiregipfel mit Dieter Nuhr. Diesem ist übrigens auch schon der fehlende Erwärmung der Klimasekte aufgefallen und in seinem Kabaretttprogramm eingebaut. Eine Wohltat im Fernsehen!! Erschreckend dann nur der gehemmte Beifall, sind die Zuschauer alle schon so eingenordet?

13

@Kommentar, #9: ...

14

Betrifft Reichsrundfunkanstalten:
Auch interessant im Zusammenhang mit Zwangsgebühren, die der Zipfelmütze abgepresst werden:

SPD in Geldnot: ZDF springt mit Gebühren-Geldern ein

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 24.05.13, 02:07 | 269 Kommentare

Hohe Schulden und der anhaltende Mitgliederschwund machen der SPD zu schaffen. Nun wirft ein Vorgang Fragen auf, auf den die SPD keine Antworten geben will. Was hat es mit den Rechten von der 150 Jahr Veranstaltung der Partei auf sich, über die die Partei mit dem ZDF einen geheimnisvollen Vertrag geschlossen hat?
Weiter siehe link:
http://tinyurl.com/q2xdm23

15

@Klaus Metzger #12
Das was ihnen da aufgefallen ist, dass läuft schon seit Jahren so ab, in unserer deutschen Gesellschaft. Ihre Zusammenstellung ist ein guter Ansatz, um die Menschen/Bürger einmal richtig und bewusst über diese mediale Angst-Indoktrinier AUFZUKLÄREN. Über Jahre hinweg wurde und wird das deutsche Volk im Unterbewusstsein über diese Medienanstalten manipuliert und zu Angsthasen einer Glaubensgemeinschaft (ökosozialistische Ideologie) erzogen. Die Medien und die Politik gehen hier Hand in Hand. Angst- und Lügengeschichten sind der Nährboden für diese gesellschaftsschädliche grünsozialistische Ideologie.

16

Nunja, ...

17

Wie der Kampagnenjournalismus läuft, siehe hier bei SPON zum RWE Arbeitsplatzdesaster wegen der „Energiewende“:
http://goo.gl/5ds7BK
Beiträge wie folgender werden gerne von den Moderatoren freigeschaltet:
Mitleid für die Leute, die für den größten CO2-Verursacher Europas gearbeitet haben? Da lachen ja die Hühner.
Widerlich! aber genau auf SPON Linie. Meine Kommentare zum Niedergang der Deutschen Stromwirtschaft wurden natürlich nicht freigeschaltet….

18

Sehr geehrter Herr Limburg,
zuerst einmal stimme ich Ihnen zu. Diese z.T. unsäglichen Talkshows sind höchst einseitig besetzt. Aber auf der anderen Seite, seien wir doch mal ehrlich, wer soll denn einer Frau Kempfert, einem Trittin, einer C. Roth etc., in solch einer Labershow wirklich ernsthaft Paroli bieten? Wie schon gesagt, es sind Labershows, und wenn diese Leute eines können, dann, dass sie ohne Punkt und Komma labern können. Sobald dort ein Naturwissenschaftler sitzen würde und auch nur im Ansatz versucht, einen Gedanken zu formulieren der ein bisschen komplizierter wäre, würde man ihm über den Mund fahren.

In Deutschland werden die Menschen erst dann wach, wenn der Strom noch teurer wird, der Strom vielleicht mal großflächig ausfällt, ehemals gesunde Konzerne in die Insolvenz gehen, unsere teilweise sehr devoten Industriemanager, denn auch die wollen irgendwie geliebt werden, so langsam umdenken. Selbst ein Grossmann von der RWE war schwer beeindruckt, als die Ökologisten bei einer Hauptvorsammlung vor dem Gebäude demonstrierten.

Es gibt auch keinen sanften Würgegriff der grünen Umweltverbände, wie hier zu lesen ist. Diese Damen und Herren beherrschen das Geschäft mit der subtilen psychischen und moralischen Gewalt ganz prächtig. Was wollen Sie denn z.B. den "vielen toten Kindern", die es wegen der Kernkraft gegeben hat, entgegen setzen?

Wenn Joschka Fischers Freunde von der Putztruppe und ihren vielen Ablegern eines beherrscht haben, dann, wie man an die Fleischtöpfe der Macht kommt und vor allem wie man diese Macht behält. So leicht werden wir diese kampferprobten Ökofreaks nicht los. Schon gar nicht, wenn wir höflich mit ihnen diskutieren wollen. Das geht in der Regel völlig schief, es sei denn man heißt z.B. Arnulf Baring und läßt sich ebenfalls von keinem Moderator stoppen.

19

Eine ehrliche Antwort der Hart-aber-Fair-Redaktion hätte folgendermaßen lauten können:
"Sehr geehrter Herr Limburg,
unsere Sendung ist eine Unterhaltungsshow. Wir wollen unterhalten und nicht aufklären. Wir wissen aus unseren Tagebucheinträgen zu den jeweiligen Sendungen, dass die Bevölkerung ganz anders denkt als wir. Wir fühlen uns als Elite, die dem unmündigen Volk zeigen will, wo es langgeht. In allen entscheidenden Fragen, die unsere Zukunft angeht (Zuwanderung, Islamisierung, Klimaschutz), befinden wir uns im Stande der Wahrheit. Wir wollen unsere starke Meinung nicht durch Fakten widerlegt wissen. Darum lehnen wir es ab, in unsere Sendungen Gäste einzuladen, die uns widersprechen können. Mehr als ein Feigenblatt ist nicht drin.
Auch wenn Frau Büscher die Kommentare der Zuschauer verliest, wählt sie bei den oben genannten Fragen parteiisch aus. Für diese Art der Moderation hat Herr Plasberg zahlreiche Preise bekommen:
• 2003 Deutscher Fernsehpreis
• 2005 Adolf-Grimme-Preis
• 2005 Hans-Joachim-Friedrichs-Preis
• 2005 Politikjournalist des Jahres (MediumMagazin)
• 2006 Bayerischer Fernsehpreis im Bereich Information für die Moderation von „hart aber fair“
• 2008 Fernsehjournalist des Jahres - Goldener Prometheus (V.i.S.d.P.)
• 2008 Bambi

Sie sehen, sehr verehrter Herr Limburg, dass uns unsere Agenda wichtiger ist als Ihre Erkenntnisse."
Trotzdem war es richtig, dass Sie Ihren Brief geschrieben haben. Vielleicht bekommen die Herrschaften irgendwann einmal ein schlechtes Gewissen.

20

Depressiva-TV

Neulich saß ich mal wieder vor der Kiste (ja wir haben tatsächlich noch eine Kiste) und zappte unschlüssig durch unsere 50 Programme. Wie so oft kam nur Mist!

Dabei fiel mir auf, dass, wenn nicht gerade Rentner ab Pflegestufe 1 mit dem Musikantenstadel sediert werden, das große Angst und Schrecken TV läuft. Die Welt, das Klima, der Wald, die Artenvielfalt, der Eisbär, der Juchtenkäfer (wer immer das ist?) uvm. stehen am Abgrund. Dazu steht auch noch die soziale Kälte, die Armut, die Ungerechtigkeit, die Krankheit und der Tod vor jeder Tür. Da war mir der Russe, der bekanntlich früher immer vor der Tür stand, irgendwie noch sympathischer. Besonders die vielen öffentlich rechtlichen Sender sind Spezialisten des Grauens. Das und Präsidentschaftskandidaten für „Die Linke“, mehr bringen die nicht hervor oder sollte da ein Zusammenhang bestehen?

Kein Wunder, das die meisten Deutschen kurz vor dem kollektiven Selbstmord sind!

Ich habe mal zum Spaß alle Sendungen/Beiträge notiert, die so an EINEM EINZIGEN TAG von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten über die Republik ausgegossen werden. Die Horrornachrichten von Heute und Tagesschau sind da noch nicht enthalten und die Privaten habe ich ganz weggelassen. Die muss ich ja auch nicht über Zwangsgebühren bezahlen!

Täglich bei ARD, ZDF, 3Sat, Arte, Neo, Extra, Plus, Festival und allen Dritten:

- Aufwachsen in Armut: Kinder auf der Schattenseite
- Kampf ums Zuhause: Wenn die Brandversicherung nicht zahlt
- Falsche Berechnung: Wie die Krankenversicherungen die Versicherten betrügen
- Schädliches Spielzeug: Gift im Kinderzimmer
- Kinder nein Danke: Wie Hotels Familien abwimmeln
- Kinder als Karrierekiller
- Scobel: Jugendliche Gewalttäter
- Die KIK-Story: Die miesen Methoden des Textildiscounters
- Illner: Weiche Währung, harte Zeiten, der Euro in Gefahr?
- Die Stunde der Wahrheit: Euro, alles gut überstanden?
- Global: Energiekrise, Klimawandel, Bevölkerungsexplosion,
steht die Zukunft auf dem Spiel?
- Rebellische Sounds: Ausgegrenzte Vorstadtjugendliche rappen den Frust weg
- Abgezockt am Telefon: Milliardengeschäfte der Gewinnspielmaffia
- Todesfalle Krankenhaus: Wie Keime töten
- Kampf um den Euro: Kann Deutschland ganz Europa retten?
- Kein prima Klima: Ist die Welt noch zu retten?
- Steffens entdeckt: Klimawandel bedroht Grönland
- Im Schatten der Blutrache: Ehre, Hass und große Angst in Deutschland
- Verfolgte Töchter, verlorene Söhne: Ehrenmorde in Deutschland
- Die Lügner vom Dienst: Wie der BND den Irakkrieg ausgelöst hat
- Plus/Minus:
Lebkuchengenuss mit Schadstoffen,
Vorsicht Datendiebe
Nur fordern statt fördern?
- Gesichter des Islam: Das goldene Zeitalter (wenigstens eine positive Nachricht)
- Wir in Europa: Risiken in Euroland
- Ausland kompakt: USA wirft die Notenpresse an
- Das Thema: Stromzockern an den Kragen
- ZDF Umwelt: Ein Jahr nach dem Scheitern, rettet Cancun das Weltklima?
- Natur und Leben: Was kostet die Natur?
- Einsatz gegen den Hunger: Die Zahl der Armen steigt
- Die Kokainjäger: Verbrecherjagd mit dem Zoll
- Stationen: Hoffnung im Gefängnis Stadelheim (klingt auch nicht wirklich positiv)
- Menschen Hautnah: Mit VW-Arbeitern durch die Krise
- Nordmagazin: Trichinellen befallen das Wild (was immer das zu bedeuten hat?)
- Menschen und Schlagzeilen: Überleben im Winter, das Leben der Obdachlosen
- Welpen vom Wühltisch: Das leidvolle Geschäft mit den Hunden
- Zapp: Bunte Klatschblätter und ihre Lügen
- Marktcheck: Telefonabzocker
- Odysso: Abzocke im Gesundheitswesen und wie man mit überflüssigen OP`s Kasse macht
- Klartext:
Zocker im Rathaus
kein Hochwasserschutz an der Schwarzen Elster (auch in der Provinz ist es 5 nach 12)
Pannen beim Schwangerschaftstest (Gott sei Dank!)

Das ist kaum zu glauben, aber all dies wurde an einem einzigen beliebigen Tag unter der Woche gesendet! Und natürlich werden die obigen Fragen alle negativ beantwortet. Wenn ich nicht die Tageszeitung gekündigt hätte (die hatte auch nur schlechte Nachrichten), könnte ich das TV-Programm nicht mehr durchstehen.

Irgendwie sind die Alten mit dem Musikantenstadel gar nicht so schlecht bedient.

21

@H.Börger #8
Wenn ich mal kurz dazwischen schalten darf.
Wenn sich Medien und Politik gegenseitig beeinflussen, dann liegt es doch zum Schluss am Wähler, in welche Richtung wir als Gesellschaft laufen. Der deutsche Wähler ist IMMER NOCH zu STARR in seiner etablierten Parteienwelt von CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE gefangen. Der Wähler MUSS ENDLICH AUFWACHEN! Dieses verstandslose hinterherlaufen von etablierten Parteien ist das Problem. Der Wähler muss endlich KRITISCHER, SELBSTBEWUSSTER, EIGENSTÄNDIGER, NACHFRAGENDER werden! Die etablierten Parteien von CDU/CSU und SPD sind in den vergangen Jahren zu sehr vom Weg des Volkeswohl abgekommen. EEG und ESM stehen stellvertetrende für die Sabotage am Volkswohl! Ein aufgeklärter und interessierter Bürger hätte dies bereits lange vor der Wahl erkennen müssen und entsprechend die etablierten Parteien von CDU/CSU abstrafen müssen. Aber was hat dieser Wähler gemacht....genau das Gegenteil. Anstatt andere demokratische Parteien zu wählen, die bis dato noch nicht im Bundestag sitzen, wählt dieser einfältige Deutsche Wähler die Parteien, die gerade seinen Wohlstand gegen die Wand fahren. Darum sollte in Deutschland IMMER WIEDER AUFGEKLÄRT WERDEN UND JEDER IDEOLOGISCHER sCHWACHSINN (Volksschaden) AN DEN GESELLSCHAFTLICHEN PRANGER GESTELLT WERDEN. Auch wenn die deutschen Medien da noch nicht mitspielen und momentan ihre Neutralität und Aufklärungspflicht mit Füssen tretten, sind solche Reaktionen/Aktion, wie Sie Hr. Limburg, mit seinen Schreiben vollzogen hat, die Richtige und angemessen Antwort auf diese gesellschaftsfeindliche ökosozialistische Ideologie.
Aufklärung gegen Ideologie! Aktion contra Reaktion!

22

#7 K. Kaiser
Es wäre schön, Sie hätten recht (Neuschreib: Recht!). Aber leider, auch die Hoffnung von Herrn Limburg trügt.
Da hilft nur ein Witz wohl noch aus der UDSSR-Zeit: Der russische Pessimist sagt: Es wird alles schlimm, nur noch schlimm. Der russische Optimist sagt darauf: Es wird alles nur noch schlimmer.
Sind wir inzwischen etwa da angelangt?

23

Sehr geehrter Herr Limburg,
Sie haben das Richtige und Notwendige zu dieser unsäglichen Veranstaltung geschrieben und Sie haben die erwartete Antwort erhalten. Sie haben diese Veranstaltung sehr überzeugend als reine Propagandashow dargestellt und die Gegenseite hat diesen von Ihnen vermittelten Eindruck in ihrer Antwort noch einmal verstärkt.
Die Herablassung und Arroganz, die in dieser von Ihnen geschickt provozierten Antwort zum Ausdruck kommen, sprechen Bände.
Gratulation, das hat so richtig gesessen!

24

Das Spam-Abwehr-Kennwort für diese Rückmeldung spricht Bände: fassade.
Die Plasberg-Runden sind in aller Regel window-dressing, potemkinsche Fassaden. Eventuell anfangs gab es noch so etwas wie investigative Konzeptionen. Nun sind sie rund die Runden, abgerundet, abgeschliffen - nicht mehr eckig oder kantig.
Und so passen wie wunderbar in die Zeit(läufte): Die deutsche Wirtschaft, die sich ja wunders was, nein, endlosen Profit here and there and everywhere von der Energiewende versprach, wird nicht nur damit (der Euro wird noch munter grüßen lassen) an die Wand fahren! 2006 schrieb Albrecht Müller in seinem Buch "Machtwahn – Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet" zwar über einen anderen topos, aber da war die politische Elite-Linie bereits sehr gut skizziert. Nur: Wo bleibt denn die eigentliche Elite? Vermeintlich ist diese inzwischen unabwendbar grün, sitzt zu 80% in Redaktionen und operiert eine selbstreferentielle Kommunikation, die strukturell die soziale DDR-Kommunikation koppelte.
Anders formuliert: Wer meinte, mit dem Zusammenbruch der DDR sei auch der Untergang des Sozialismus und damit der Planwirtschaft (5 Jahres-Plan o.ä.) einhergegangen, da diese Form der systemischen Kommunikation vom Ergebnis her in jeder Hinsicht absolut katastrophal war, hat sich mit systemischer Kommunikation leider noch befasst, denn dann wüßte derjenige (diejenige - p.c. gemäß), daß Systeme nicht einfach untergehen, sondern ihre Reproduktionselemente in das aufnehmende System strukturell koppeln.
Das hat unmittelbar dann wieder Auswirkungen auf die soziale Kommunikation im integrierenden System - wie sie dann in solchen "Runden" deutlich werden: Das sind konkrete Nachweise systemischer Kopplung.
Man kann es auch anders definieren: Der Kapitalismus übernimmt sozialistische Konstruktionen/Konzeptionen, weil sie auf den ersten Blick enormen Profit versprechen. Das ist der Trick mit dem Strick, nur sehen diese Vertreter einen spezifischen Elite den Trick nicht.

25

....In Deutschland leben und arbeiten hunderttausende von sachkundigen Ingenieuren, keinen davon haben Sie eingeladen. Lieber Experten wie Frau Kemfert, die Markt von Planwirtschaft nicht zu unterscheiden vermag, von Ihnen aber als Energiexpertin vorgestellt wird. Die anderen Teilnehmer waren auch nicht viel besser. Ist das Absicht, oder nur Unwissenheit? Das wüsste ich zu gerne.
....

Kommentar:

Das ist volle Absicht! Die Deutschen Journalisten sind längst zu Vollstreckern der "Energiewende" verkommen, sachlich-neutral zu informieren, das Leitmotiv hat man schon lange über Bord geworfen. Dass Plasberg selbst nicht weiß, was das Ohmsche Gesetz ist, sei ihm ja noch verziehe, aber dass er so unfähig bzw. so verschlagen ist, eine EE-Propagandatruppe als "kontroverse Diskussionsrunde" zu verkaufen, das ist unverzeilich. Deutscher Öko-Kampagnenjournalismus eben....

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Martin Landvoigt

Die Methoden der Herrschaft haben sich gewandelt. Die mächtigen benutzten früher und heute noch im Osten: Russland, China, Nord-Korea brutale und gewalttätige Methoden. Politische Justiz, Einweisung in Psychiatie, politische Morde etc.

Zensur trat unverblümt und offen auf. Dem GG sei dank: So was haben wir in D nicht. Aber die Mächtigen in der Mediokratie haben subtilere, und wahrscheinlich effektivere Methoden gefunden, wie sie ihre Macht sichern können. Und die geht so:

Wir haben Meinungsfreiheit, und das ist schon mal sehr gut. Jeder darf seine Meinung zum Besten geben. Aber massenwirksam sind nur dann Meinungen, wenn sie auch prominent präsentiert werden. Am Besten, im Stile von Hirnwäsche in ständiger Wiederholung. Das prägt sich ein und wird für normal gehalten, egal was da behauptet wird.

Die Spielregeln für dieses Verfahren gehen noch weiter. Die mächtigen treten zumeist nicht selbst auf, sondern schicken 'Unabhängige' als Promoter ins Rennen, die ihrer ehrliche Meinung unters Volk bringen dürfen. Da sind auch keine Bestechungsgelder erforderlich, denn die Erfahrung zeigt, dass sich immer irgendwelche Vertreter für eine beliebige Meinung finden lassen. Und diese jeweils mit dem Brustton der Überzeugung.

Wer also die passende Meinung in angemessener Form präsentieren kann, wird als Experte ernannt und aufs Schild gehoben.

Weniger wichtig ist dann noch, was eigentlich gesagt wird, denn die Eigendynamik ist bereits effektiv gesetzt. Ein wenig Rauschen (unterschiedliche Meinungen, Kritik) macht die Sache nur um so überzeugender, denn dann fällt die Masche nicht so auf.

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Anbei ein Beitrag zur GEZ- Reichsrundfunkanstalt WDR (Plasbergs Brötchengeber), der zeigt, dass man trotz jährlich mit Gewalt abgepresster, als "Demokratieabgabe" verbrämter Zwangsgebühr (die bei Zahlungsverweigerung vom Kukuckskleber beigetrieben wird- Dr. Josef Goebbels, der Erfinder dieses Propagandasystems lässt grüssen) von ca. 2.2 Mrd € nicht in der Lage ist, mit dieser Summe auszukommen.
Na ja, bei solchen Kosten:
Intendantengehälter ARD, zu finden bei Google.
(allein Tom Buhrow, seines Zeichens Intendant dieses Crash- Senders kassiert im Jahr ca. 365.000 € "Gehalt" aus dem Zwangsgebührentopf)

Dazu die "Rheinische Post":
Der WDR ein Sanierungsfall
VON ULLI TÜCKMANTEL - zuletzt aktualisiert: 12.10.2013 - 08:55
Köln (RP). 100 Tage nach seinem Amtsantritt hat WDR-Intendant Tom Buhrow ausgesprochen, was seine Vorgängerin standhaft ignoriert hat: Dem Sender droht auf Dauer die Pleite. Trotzdem scheut der neue Chef eine Radikalkur.
Monika Piel geht es dem Vernehmen nach wieder ganz gut. Sechs Jahre lang stand sie als Intendantin an der Spitze des WDR, bevor sie im Januar 2013 überraschend verkündete, ihre zweite Amtszeit trotz bereits erfolgter Wiederwahl aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten zu wollen. Anfang November will Piel im Rahmen eines Literatur-Festivals in der Eifel aus ihrem Tagebuch vorlesen und (Zitat aus dem Programm) "zum ersten Mal öffentlich sagen, warum sie zurücktrat". Man muss kein Hellseher sein um vorherzusagen, dass die begeisterte Porsche-Fahrerin kaum die Einsicht verkünden wird, den Sender an den Rand des Abgrunds gebracht zu haben.
Auch wenn Tom Buhrow bisher jede Kritik an der Amtsführung seiner Vorgängerin zurückweist, ist klar: Monika Piel hat ihrem Nachfolger die größte und mächtigste ARD-Anstalt als Sanierungsfall hinterlassen. An den Einschnitten in den WDR-Haushalt, die Tom Buhrow nach seinen ersten 100 Tagen als Intendant des Senders in dieser Woche angekündigt hat, überraschen eigentlich nur zwei Punkte: Zum einen, dass die ersten angekündigten Korrekturen des neuen Chefs vergleichsweise zaghaft ausfallen, zum anderen, dass vor Buhrows Amtsantritt offenbar weder in den Führungs- noch in den Aufsichtsgremien des Mammut-Senders jemals ein ordentlicher Kassensturz durchgeführt wurde.
weiter siehe link:
http://tinyurl.com/ks5s8xv

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Dieses Schreiben von Ihnen Hr. Limburg war genau die richtige Aktion/Reaktion. Danke dafür!
Der menschliche Sach- und Fachverstand muss dieser medialen-politischen Ideologie-Denke immer und überall offen entgegentretten. Überlassen wir der Ideologie nicht das Feld, sondern wehren uns endlich mit Sach- und Fachargumenten. Immer wieder, wie der Tropfen, der mit der Zeit den Stein aushöhlt. Schritt für Schritt.

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Werter Herr Limburg!
Welche Art Antwort erwarten Sie, wenn Sie bei Plasberg in seiner Sendung Sachkunde einfordern?
Möglicherweise kämen dann kaum einer seiner "Berufsgäste".